GMS 120 Professional - Elektrowerkzeug BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Digitaler Detektor (Baumultimeter) |
| Marke | Bosch |
| Modell | GMS 120 Professional |
| Gewicht (gemäß EPTA 01:2014) | 0,27 kg |
| Stromversorgung | 1 x 9V-Block (6LR61) |
| Betriebsdauer | ca. 5 Stunden |
| Schutzart | IP 54 (staub- und spritzwassergeschützt) |
| Betriebstemperaturbereich | –10 °C bis +50 °C |
| Lagertemperaturbereich | –20 °C bis +70 °C |
| Max. Detektionstiefe (Eisenmetalle) | 120 mm |
| Max. Detektionstiefe (Nichteisenmetalle) | 80 mm |
| Max. Detektionstiefe (spannungsführende Kabel 110-230 V) | 50 mm |
| Max. Detektionstiefe (Holz) | 38 mm |
| Betriebsarten | Trockenbau, Metall, Elektrokabel |
| Anzeige | Display mit Beleuchtung, Leuchtring (grün/gelb/rot), Ladezustandsanzeige |
| Tonsignal | Aktivierbar/deaktivierbar |
| Sonderfunktionen | Temperaturüberwachung, Warnfunktion, manuelle Kalibrierung, Objektmarkierung |
| Pflege und Reinigung | Mit einem weichen, trockenen Tuch reinigen; nicht eintauchen; in der Schutztasche aufbewahren |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Reparatur durch autorisierten Bosch-Kundendienst; Ersatzteile erhältlich auf www.bosch-pt.com |
| Wichtige Sicherheitshinweise | Nicht in explosionsgefährdeter Atmosphäre verwenden; vor dem Bohren stets andere Quellen konsultieren; ausreichende Erdung sicherstellen |
Häufig gestellte Fragen - GMS 120 Professional BOSCH
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BEDIENUNGSANLEITUNG GMS 120 Professional BOSCH
de Originalbetriebsanleitung
en Original instructions
fr Notice originale
es manual original
pt Manual original
Sämtliche Anweisungen sind zu lesen und zu beachten. Wenn das Messwerkzeug nicht entsprechend den vorliegenden Anweisungen verwendet wird, können die integrierten Schutzvorkehrungen im Messwerkzeug beeinträchtigt werden. BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN GUT AUF.
▶ Lassen Sie das Messwerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Messwerkzeuges erhalten bleibt.
Arbeiten Sie mit dem Messwerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Im Messwerkzeug können Funken erzeugt werden, die den Staub oder die Dämpfe entzünden.
Das Messwerkzeug kann technologisch bedingt keine hundertprozentige Sicherheit garantieren. Um Gefahren auszuschließen, sichern Sie sich daher vor jedem Bohren, Sägen oder Fräsen in Wände, Decken oder Böden durch andere Informationsquellen wie Baupläne, Fotos aus der Bauphase etc. ab. Umwelteinflüsse, wie Luftfeuchtigkeit, oder Nähe zu anderen elektrischen Geräten können die Genauigkeit des Messwerkzeuges beeinträchtigen. Beschaffenheit und Zustand der Wände (z.B. Nässe, metallhaltige Baustoffe, leitfähige Tapeten, Dämmstoffe, Fliesen) sowie Anzahl, Art, Größe und Lage der Objekte können die Messergebnisse verfälschen.
Achten Sie während der Messung auf ausreichende Erdung. Bei unzureichender Erdung (z.B. durch isolierendes Schuhwerk oder Stehen auf einer Leiter) ist die Ortung spannungsführender Leitungen nicht möglich.
▶ Befinden sich im Gebäude Gasleitungen, dann überprüfen Sie nach allen Arbeiten an Wänden, Decken oder Böden, dass keine Gasleitung beschädigt wurde.
Spannungsführende Leitungen können leichter gefunden werden, wenn Stromverbraucher (z.B. Leuchten, Geräte) an der gesuchten Leitung angeschlossen und eingeschaltet werden. Schalten Sie die Stromverbraucher aus und schalten Sie die spannungsführenden Leitungen stromlos, bevor Sie in Wände, Decken oder Böden bohren, sägen oder fräsen. Überprüfen Sie nach allen Arbeiten, dass am Untergrund angebrachte Objekte nicht unter Spannung stehen.
Überprüfen Sie beim Befestigen von Objekten an Trockenbauwänden die ausreichende Tragfähigkeit der Wand bzw. der Befestigungsmaterialien, insbesondere beim Befestigen an der Unterkonstruktion.
8 | Deutsch
Produkt- und Leistungsbeschreibung
Bitte beachten Sie die Abbildungen im vorderen Teil der Betriebsanleitung.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Messwerkzeug ist bestimmt zur Suche nach Metallen (Eisen- und Nichteisenmetalle, z.B. Armierungseisen), Holzbalken sowie spannungsführenden Leitungen in Wänden, Decken und Fußböden.
Das Messwerkzeug ist zur Verwendung im Innen- und Außenbereich geeignet.
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite.
(1) Leuchtring
(2) Markierungsöffnung
(3) Display
(4) Anzeige Betriebsart
(5) Ein-/Aus-Taste
(6) Taste Displaybeleuchtung
(7) Taste Signalton
(8) Grifffläche
(9) Taste Betriebsart Stromkabel
(10) Taste Betriebsart Metall
(11) Taste Betriebsart Trockenbau
(12) Gleiter
(13) Sensorbereich
(14) Seriennummer
(15) Batteriefachdeckel
(16) Arretierung des Batteriefachdeckels
(17) Aufnahme Tragschlaufe
(18) Tragschlaufe
(19) Schutztasche
Anzeigenelemente (siehe Bild A)
(a) Anzeige Signalton
(b) Warnanzeige
(c) Anzeige nicht metallische Objekte
(d) Anzeige nicht magnetische Metalle
(e) Anzeige magnetische Metalle
(f) Anzeige spannungsführende Leitungen
(g) Anzeige Temperaturüberwachung
(h) Batterie-Anzeige
(i) Messanzeige
(j) Feinskala
(k) Anzeige der Objektmitte CENTER
Technische Daten
| Digitales Ortungsgerät GMS 120 | |
| Sachnummer | 3 601 K81 0.. |
| max. ErfassungstiefeA) | |
| – Eisenmetalle 120 mm | |
| – Nichteisenmetalle (Kupfer) 80 mm | |
| – spannungsführende Leitungen 110–230 V (bei angelegter Spannung)B) | 50 mm |
| – Holz 38 mm | |
| Betriebstemperatur –10 °C ... +50 °C | |
| Lagertemperatur –20 °C ... +70 °C | |
| induktiver Sensor | |
| – Betriebsfrequenzbereich 5 ± 0,2 kHz | |
| – max. magnetische Feldstärke (bei 10 m) 72 dBμA/m | |
| kapazitiver Sensor | |
| – Betriebsfrequenzbereich 20 ± 1 kHz | |
| – max. elektrische Feldstärke (bei 10 m) 24 dBμV/m | |
| max. Einsatzhöhe über Bezugshöhe 2000 m | |
Bosch Power Tools 1 609 92A 7LE | (07.04.2022)
10 | Deutsch
Digitales Ortungsgerät GMS 120
| relative Luftfeuchte max. 90 % | |
| Verschmutzungsgrad entsprechend IEC 61010-1 2 | c) |
| Batterie 1 × 9 V 6LR61 | |
| Betriebsdauer ca. 5 h | |
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01:2014 0,27 kg | |
| Schutzart IP 54 (staub- und spritzwas-sergeschützt) | |
A) abhängig von Betriebsart, Material und Größe der Objekte sowie Material und Zustand des Untergrundes
B) geringere Erfassungstiefe bei nicht spannungsführenden Leitungen
C) Es tritt nur eine nicht leitfähige Verschmutzung auf, wobei jedoch gelegentlich eine vorübergehende durch Betauung verursachte Leitfähigkeit erwartet wird.
Zur eindeutigen Identifizierung Ihres Messwerkzeugs dient die Seriennummer (14) auf dem Typenschild.
Das Messergebnis kann hinsichtlich der Genauigkeit und Erfassungstiefe bei ungünstiger Beschaffenheit des Untergrundes schlechter ausfallen.
Montage
Batterie einsetzen/wechseln
Für den Betrieb des Messwerkzeugs wird die Verwendung von Alkali-Mangan-Batterien empfohlen.
Zum Öffnen des Batteriefachdeckels (15) drücken Sie die Arretierung (16) in Pfeilrichtung und klappen den Batteriefachdeckel auf. Setzen Sie die Batterie ein.
Achten Sie dabei auf die richtige Polung entsprechend der Darstellung auf der Innenseite des Batteriefachs.
▶ Nehmen Sie die Batterie aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Die Batterie kann bei längerer Lagerung im Messwerkzeug korrodieren und sich selbst entladen.
Batterie-Anzeige
Die Batterie-Anzeige (h) im Display zeigt immer den aktuellen Batteriestatus an:
Anzeige Kapazität
| 60-100% |
1 609 92A 7LE | (07.04.2022) Bosch Power Tools
Deutsch | 11
Anzeige Kapazität
| 30-60% | |
| 5-30% | |
| 0-5% |
Betrieb
▶ Schützen Sie das Messwerkzeug vor Nässe und direkter Sonneneinstrahlung.
▶ Setzen Sie das Messwerkzeug keinen extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen aus. Lassen Sie es bei größeren Temperaturschwankungen erst austemperieren, bevor Sie es einschalten. Bei extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen kann die Präzision des Messwerkzeugs und die Anzeige im Display beeinträchtigt werden.
▶ Vermeiden Sie heftige Stöße oder Stürze des Messwerkzeuges. Nach starken äußeren Einwirkungen und bei Auffälligkeiten in der Funktionalität sollten Sie das Messwerkzeug bei einer autorisierten Bosch-Kundendienststelle überprüfen lassen.
Die Messergebnisse können prinzipbedingt durch bestimmte Umgebungsbedingungen beeinträchtigt werden. Dazu gehören z.B. die Nähe von Geräten, die starke elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder erzeugen, Nässe, metallhaltige Baumaterialien, alukaschierte Dämmstoffe sowie leitfähige Tapeten oder Fliesen. Beachten Sie deshalb vor dem Bohren, Sägen oder Fräsen in Wände, Decken oder Böden auch andere Informationsquellen (z.B. Baupläne).
▶ Halten Sie das Messwerkzeug nur an den vorgesehenen Griffflächen (8), um die Messung nicht zu beeinflussen.
▶ Bringen Sie im Sensorbereich (13) auf der Rückseite des Messwerkzeugs keine Aufkleber oder Schilder an. Insbesondere Schilder aus Metall beeinflussen die Messergebnisse.

Tragen Sie während der Messung keine Handschuhe und achten Sie auf ausreichende Erdung. Bei unzureichender Erdung kann die Erkennung spannungsführender Leitungen beeinträchtigt werden.

Vermeiden Sie während der Messung die Nähe von Geräten, die starke elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder aussenden. Deaktivieren Sie nach Möglichkeit bei allen Geräten, deren Strahlung die Messung beeinträchtigen kann, die entsprechenden Funktionen, oder schalten Sie die Geräte aus.
12 | Deutsch
Inbetriebnahme
Ein-/Ausschalten
▶ Stellen Sie vor dem Einschalten des Messwerkzeugs sicher, dass der Sensorbereich (13) nicht feucht ist. Reiben Sie das Messwerkzeug gegebenenfalls mit einem Tuch trocken.
War das Messwerkzeug einem starken Temperaturwechsel ausgesetzt, dann lassen Sie es vor dem Einschalten austemperieren.
Zum Einschalten des Messwerkzeugs drücken Sie die Ein-/Aus-Taste (5).
Zum Ausschalten des Messwerkzeugs drücken Sie erneut die Ein-/Aus-Taste (5).
Wird ca. 5 min lang keine Taste am Messwerkzeug gedrückt und werden keine Objekte detektiert, schaltet sich das Messwerkzeug zur Schonung der Batterie automatisch ab.
Displaybeleuchtung ein-/ausschalten
Mit der Taste Displaybeleuchtung (6) können Sie die Displaybeleuchtung ein- und ausschalten.
Signalton ein-/ausschalten
Mit der Taste Signalton (7) können Sie den Signalton ein- und ausschalten. Bei ausgeschaltetem Signalton erscheint im Display die Anzeige Signalton (a).
Funktionsweise (siehe Bild B)
Mit dem Messwerkzeug wird der Untergrund des Sensorbereiches (13) in Messrichtung A bis zur maximalen Erfassungstiefe untersucht. Erkannt werden Objekte, die sich vom Material der Wand unterscheiden.
Bewegen Sie das Messwerkzeug geradlinig in Richtung B über die Wand.
Bewegen Sie das Messwerkzeug stets mit leichtem Druck über den Untergrund, ohne es anzuheben oder den Anpressdruck zu verändern.
Während der Messung müssen die Gleiter (12) immer Kontakt zum Untergrund haben.
Messvorgang
Setzen Sie das Messwerkzeug auf die zu untersuchende Oberfläche auf und bewegen Sie es in Richtung B.
- Nähert sich das Messwerkzeug einem Objekt, dann nimmt der Ausschlag in der Messanzeige (i) zu und der Leuchtring (1) leuchtet gelb.
- Entfernt sich das Messwerkzeug von dem Objekt, dann nimmt der Ausschlag ab.
- Über der Mitte eines Objektes zeigt die Messanzeige den maximalen Ausschlag; der Leuchtring (1) leuchtet rot und es ertönt ein Signalton.
Bei kleinen oder tief liegenden Objekten kann der Leuchtring (1) weiterhin gelb leuchten und der Signalton ausbleiben.
▶ Breitere Objekte werden nicht in der gesamten Breite durch den Leuchtring bzw. den Signalton angezeigt.
Um das Objekt genauer zu lokalisieren, bewegen Sie das Messwerkzeug wiederholt (3×) über dem Objekt hin und her. In allen Betriebsarten wird automatisch die Feinskala (j) aktiviert. Die Feinskala zeigt einen vollen Ausschlag, wenn das Objekt unter der Sensormitte liegt oder der maximale Ausschlag der Messanzeige (i) erreicht wird. Zusätzlich leuchtet in den Betriebsarten Trockenbau und Metall noch die Anzeige der Objektmitte CENTER (k).
Breitere Objekte im Untergrund sind durch einen andauernden, hohen Ausschlag von Messanzeige (i) und Feinskala (j) erkennbar. Der Leuchtring (1) leuchtet gelb. Die Dauer des hohen Ausschlags entspricht in etwa der Objektbreite.
Werden sehr kleine oder tief liegende Objekte gesucht und die Messanzeige (i) schlägt nur gering aus, bewegen Sie das Messwerkzeug wiederholt waagrecht und senkrecht über das Objekt. Achten Sie auf den Ausschlag der Feinskala (j) und in den Betriebsarten Trockenbau und Metall zusätzlich auf die Anzeige der Objektmitte CENTER (k), die eine präzise Ortung ermöglichen.
▶ Bevor Sie in die Wand bohren, sägen oder fräsen, sollten Sie sich noch durch andere Informationsquellen vor Gefahren sichern. Da die Messergebnisse durch Umgebungseinflüsse oder die Wandbeschaffenheit beeinflusst werden können, kann Gefahr bestehen, obwohl die Messanzeige (i) kein Objekt im Sensorbereich anzeigt, kein Signalton ertönt und der Leuchtring (1) grün leuchtet.
Betriebsarten
Durch die richtige Wahl der Betriebsart erzielen Sie bestmögliche Messergebnisse. Die maximale Erfassungstiefe für Metallobjekte erreichen Sie in der Betriebsart Metall. Die maximale Erfassungstiefe für spannungsführende Leitungen erreichen Sie in der Betriebsart Stromkabel.
Die gewählte Betriebsart ist jederzeit durch die grün leuchtende Anzeige Betriebsart (4) zu erkennen.
Betriebsart Trockenbau
Die Betriebsart Trockenbau ist geeignet, um Holz- und Metallobjekte in Trockenbauwänden zu finden.
Drücken Sie die Taste Betriebsart Trockenbau (11), um die Betriebsart Trockenbau zu aktivieren. Die Anzeige Betriebsart (4) über der Taste Betriebsart Trockenbau leuchtet grün.
14 | Deutsch
Sobald Sie das Messwerkzeug auf den zu untersuchenden Untergrund aufsetzen, leuchtet der Leuchtring (1) grün und signalisiert Messbereitschaft.
In der Betriebsart Trockenbau werden alle verfügbaren Objektarten gefunden und angezeigt:
(c) nicht metallisch, z.B. Holzbalken
(d) nicht magnetisch, aber metallisch, z.B. Kupferrohr
C:s (e) magnetisch, z.B. Armierungseisen
(f) spannungsführend, z.B. Stromleitung
Hinweis: In der Betriebsart Trockenbau werden neben Holz- und Metallobjekten sowie spannungsführenden Leitungen auch andere Objekte, z.B. wassergefüllte Kunststoffrohre, angezeigt. Im Display erscheint für diese Objekte die Anzeige nicht metallische Objekte (c).
Nägel und Schrauben im Untergrund können dazu führen, dass ein Holzbalken im Display als Metallobjekt angezeigt wird.
Erscheint im Display ein dauerhafter, hoher Ausschlag der Messanzeige (i) und der Feinskala (j), dann starten Sie den Messvorgang neu, indem Sie das Messwerkzeug an einer anderen Stelle auf den Untergrund aufsetzen.
Signalisiert der Leuchtring (1) beim Aufsetzen auf den zu untersuchenden Untergrund keine Messbereitschaft, kann das Messwerkzeug den Untergrund nicht richtig erkennen.
- Drücken Sie so lange auf die Taste Betriebsart Trockenbau (11), bis der Leuchtring (1) grün leuchtet. Führen Sie dann die Messung wie gewohnt durch. Wenn Sie nach Abschluss dieser Messung einen neuen Messvorgang auf einer anderen Wand starten möchten, dann drücken Sie kurz die Taste Betriebsart Trockenbau (11), um das Messwerkzeug zurückzusetzen.
– In seltenen Fällen kann das Messwerkzeug den Untergrund nicht erkennen, weil die Rückseite mit dem Sensorbereich (13) verschmutzt ist. Säubern Sie das Messwerkzeug mit einem trockenen, weichen Tuch und starten Sie den Messvorgang neu.
Betriebsart Metall
Die Betriebsart Metall ist besonders geeignet, um magnetische und nicht magnetische Objekte unabhängig von der Wandbeschaffenheit zu finden.
Drücken Sie die Taste Betriebsart Metall (10), um die Betriebsart Metall zu aktivieren. Der Leuchtring (1) und die Anzeige Betriebsart (4) über der Taste Betriebsart Metall leuchten grün.
Befindet sich das Messwerkzeug über einem Metallobjekt (der Leuchtring (1) leuchtet rot), wird die Art des Metalls im Display angezeigt: Bei magnetischen Metallen (z.B. Ei-
sen) erscheint die Anzeige magnetische Metalle (e), bei nicht magnetischen (z.B. Kupfer) die Anzeige nicht magnetische Metalle (d).
Hinweis: Bei Baustahlmatten und Armierungen im untersuchten Untergrund gibt es über der gesamten Fläche einen Ausschlag in der Messanzeige (i). Typischerweise erscheint bei Baustahlmatten direkt über den Eisenstäben die Anzeige magnetische Metalle (e), zwischen den Eisenstäben die Anzeige nicht magnetische Metalle (d).
Betriebsart Stromkabel
Die Betriebsart Stromkabel ist ausschließlich geeignet, um netzspannungsführende Leitungen (110–230 V) zu finden.
Drücken Sie die Taste Betriebsart Stromkabel (9), um die Betriebsart Stromkabel zu aktivieren. Der Leuchtring (1) und die Anzeige Betriebsart (4) über der Taste Betriebsart Stromkabel leuchten grün.
Wird eine spannungsführende Leitung gefunden, dann erscheint im Display die Anzeige spannungsführende Leitungen (f). Bewegen Sie das Messwerkzeug wiederholt über die Fläche, um die spannungsführende Leitung genauer zu lokalisieren. Nach mehrmaligem Überfahren kann die spannungsführende Leitung sehr genau angezeigt werden. Ist das Messwerkzeug sehr nahe an der Leitung, dann blinkt der Leuchtring (1) rot und der Signalton ertönt mit schneller Tonfolge.
Hinweise:
- Spannungsführende Leitungen werden in jeder Betriebsart angezeigt.
- Spannungsführende Leitungen können leichter gefunden werden, wenn Stromverbraucher (z.B. Leuchten, Geräte) an der gesuchten Leitung angeschlossen und eingeschaltet werden. Schalten Sie die Stromverbraucher aus, bevor Sie in die Wand bohren, sägen oder fräsen.
- Unter bestimmten Bedingungen (wie z.B. hinter Metalloberflächen oder hinter Oberflächen mit hohem Wassergehalt) können spannungsführende Leitungen nicht sicher gefunden werden. Die Signalstärke einer spannungsführenden Leitung ist abhängig von der Lage der Kabel. Überprüfen Sie daher durch weitere Messungen in der näheren Umgebung oder andere Informationsquellen, ob eine spannungsführende Leitung vorhanden ist.
- Nicht spannungsführende Leitungen können Sie als Metallobjekte in der Betriebsart Metall finden. Litzenkabel werden dabei nicht angezeigt (im Gegensatz zu Vollmateri- alkabeln).
- Statische Elektrizität kann dazu führen, dass Leitungen nicht oder unpräzise (z.B. über einen großen Bereich) angezeigt werden. Um die Anzeige zu verbessern, legen Sie Ihre freie Hand neben dem Messwerkzeug flach auf die Wand, um die statische Elektrizität abzubauen.
16 | Deutsch
Arbeitshinweise
Objekte markieren
Sie können gefundene Objekte bei Bedarf markieren. Messen Sie wie gewohnt.
Haben Sie die Grenzen oder die Mitte eines Objektes gefunden, dann markieren Sie die gesuchte Stelle durch die Markierungsöffnung (2).
Temperaturüberwachung
Das Messwerkzeug ist mit einer Temperaturüberwachung ausgestattet, da eine exakte Messung nur möglich ist, solange die Temperatur im Innern des Messwerkzeugs konstant bleibt.
Leuchtet die Anzeige Temperaturüberwachung (g) auf, befindet sich das Messwerkzeug außerhalb der Betriebstemperatur oder war starken Temperaturschwankungen ausgesetzt.
Schalten Sie das Messwerkzeug aus und lassen Sie es erst austemperieren, bevor Sie es wieder einschalten.
Warnfunktion
Leuchtet im Display die Warnanzeige (b) auf und blinkt die Anzeige Betriebsart (4) über der Taste Betriebsart Trockenbau (11), müssen Sie die Messung neu starten. Nehmen Sie das Messwerkzeug von der Wand und setzen Sie es an anderer Stelle auf den Untergrund.
Blinkt die Warnanzeige (b) im Display, dann senden Sie das Messwerkzeug in der Schutztasche (19) an eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle.
Nachkalibrieren
Schlägt in der Betriebsart Metall die Messanzeige (i) dauerhaft aus, obwohl sich kein Objekt aus Metall in der Nähe des Messwerkzeugs befindet, können Sie das Messwerkzeug manuell nachkalibrieren.
- Steilen Sie sicher, dass die Batterie-Anzeige (h) noch mindestens 1/3 Kapazität anzeigt.
– Schalten Sie das Messwerkzeug aus. - Entfernen Sie alle Objekte, die angezeigt werden könnten, aus der Nähe des Messwerkzeugs (auch Armbanduhr oder Ringe aus Metall).
Halten Sie das Messwerkzeug waagerecht so in die Luft, dass die Rückseite des Messwerkzeugs zum Boden zeigt.
Vermeiden Sie helle Lichtquellen oder direkte Sonneneinstrahlung die Rückseite des Messwerkzeugs, ohne diesen Bereich abzudecken.
- Drücken Sie gleichzeitig die Ein-/Aus-Taste (5) sowie die Taste Signalton (7) und halten Sie beide Tasten so lange gedrückt, bis der Leuchtring (1) rot leuchtet. Lassen Sie dann beide Tasten los.
- Verlief die Kalibrierung erfolgreich, startet das Messwerkzeug nach einigen Sekunden automatisch und ist wieder betriebsbereit.
Hinweis: Startet das Messwerkzeug nicht automatisch, wiederholen Sie das Nachkali-brieren. Sollte das Messwerkzeug dennoch nicht starten, senden Sie es in der Schutztasche (19) an eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle.
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Überprüfen Sie das Messwerkzeug vor jedem Gebrauch. Bei sichtbaren Beschädigungen oder Iosen Teilen im Inneren des Messwerkzeugs ist die sichere Funktion nicht mehr gewährleistet.
Halten Sie das Messwerkzeug stets sauber und trocken, um gut und sicher zu arbeiten. Tauchen Sie das Messwerkzeug nicht ins Wasser oder andere Flüssigkeiten.
Wischen Sie Verschmutzungen mit einem trockenen, weichen Tuch ab. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösemittel.
Entfernen Sie die Gleiter (12) auf der Rückseite des Messwerkzeugs nicht.
Lagern und transportieren Sie das Messwerkzeug nur in der mitgelieferten Schutztasche. Senden Sie im Reparaturfall das Messwerkzeug in der Schutztasche ein.
Kundendienst und Anwendungsberatung
Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter: www.bosch-pt.com
Das Bosch-Anwendungsberatungs-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu unseren Produkten und deren Zubehör.
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Produkts an.
Deutschland
Robert Bosch Power Tools GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld – Willershausen
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Kundendienst: Tel.: (0711) 400 40 460
E-Mail: Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com
Unter www.bosch-pt.de können Sie online Ersatzteile bestellen oder Reparaturen anmelden.
Anwendungsberatung:
Tel.: (0711) 400 40 460
Fax: (0711) 400 40 462
E-Mail: kundenberatung.ew@de.bosch.com
Weitere Serviceadressen finden Sie unter:
Messwerkzeuge, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.

Werfen Sie Messwerkzeuge und Batterien nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:
Gemäß der europäischen Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung in nationales Recht müssen nicht mehr gebrauchsfähige Messwerkzeuge und gemäß der europäischen Richtlinie 2006/66/EG müssen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwendung zugeführt werden.
Bei unsachgemäßer Entsorgung können Elektro- und Elektronikaltgeräte aufgrund des möglichen Vorhandenseins gefährlicher Stoffe schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit haben.
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Safety Instructions

Indikeringar (se bild A)
Tel.: +420 519 305700
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