GMF 1600 CE Professional - Fräsmaschine BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - GMF 1600 CE Professional BOSCH
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BEDIENUNGSANLEITUNG GMF 1600 CE Professional BOSCH
Bosch Power Tools 1 609 92A 57S | (16.04.2021)10 | Deutsch Deutsch Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheitshinwei- se, Anweisungen, Bebilderungen und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerk- zeug versehen ist. Versäumnisse bei der Einhaltung der Si- cherheitshinweise und nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektro- werkzeuge (mit Netzleitung) und auf akkubetriebene Elek- trowerkzeuge (ohne Netzleitung). Arbeitsplatzsicherheit u Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut be- leuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsberei- che können zu Unfällen führen. u Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explo- sionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektro- werkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können. u Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlie- ren. Elektrische Sicherheit u Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeuges muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Wei- se verändert werden. Verwenden Sie keine Adapter- stecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerk- zeugen. Unveränderte Stecker und passende Steckdo- sen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages. u Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflä- chen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühl- schränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektri- schen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist. u Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages. u Zweckentfremden Sie die Anschlussleitung nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie die Anschlussleitung fern von Hitze, Öl, scharfen Kan- ten oder sich bewegenden Teilen. Beschädigte oder verwickelte Anschlussleitungen erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages. u Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbei- ten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung einer für den Außenbereich geeigneten Verlängerungslei- tung verringert das Risiko eines elektrischen Schlages. u Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeuges in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehler- stromschutzschalters vermindert das Risiko eines elektri- schen Schlages. Sicherheit von Personen u Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Dro- gen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeu- ges kann zu ernsthaften Verletzungen führen. u Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzaus- rüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verlet- zungen. u Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug aus- geschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeuges den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschal- tet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Un- fällen führen. u Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schrauben- schlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehen- den Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen. u Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie fu
r einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektro- werkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollie- ren. u Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare und Klei- dung fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Klei- dung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewe- genden Teilen erfasst werden. u Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen mon- tiert werden können, sind diese anzuschließen und richtig zu verwenden. Verwendung einer Staubabsau- gung kann Gefährdungen durch Staub verringern. u Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und set- zen Sie sich nicht über die Sicherheitsregeln für Elek- trowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem Gebrauch mit dem Elektrowerkzeug vertraut sind. Achtloses Handeln kann binnen Sekundenbruchteilen zu schweren Verletzungen führen. 1 609 92A 57S | (16.04.2021) Bosch Power ToolsDeutsch | 11 Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeugs u Überlasten Sie das Elektrowerkzeug nicht. Verwenden Sie fu
r Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerk- zeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich. u Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden. u Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/oder entfernen Sie einen abnehmbaren Akku, bevor Sie Ge- räteeinstellungen vornehmen, Einsatzwerkzeugteile wechseln oder das Elektrowerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeuges. u Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außer- halb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie keine Personen das Elektrowerkzeug benutzen, die mit die- sem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn sie von unerfahrenen Personen benutzt werden. u Pflegen Sie Elektrowerkzeuge und Einsatzwerkzeug mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Tei- le gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funkti- on des Elektrowerkzeuges beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes re- parieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht ge- warteten Elektrowerkzeugen. u Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leich- ter zu führen. u Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatz- werkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen fur andere als die vorgesehenen An- wendungen kann zu gefährlichen Situationen führen. u Halten Sie Griffe und Griffflächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett. Rutschige Griffe und Griffflächen er- lauben keine sichere Bedienung und Kontrolle des Elek- trowerkzeugs in unvorhergesehenen Situationen. Service u Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen repa- rieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeuges erhalten bleibt. Sicherheitshinweise für Oberfräsen und Kantenfräsen u Halten Sie das Elektrowerkzeug nur an den isolierten Griffflächen, da der Fräser die eigene Anschlusslei- tung treffen kann. Der Kontakt mit einer spannungsfüh- renden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag füh- ren. u Befestigen und sichern Sie das Werkstück mittels Zwingen oder auf andere Art und Weise an einer stabi- len Unterlage. Wenn Sie das Werkstück nur mit der Hand oder gegen Ihren Körper halten, bleibt es labil, was zum Verlust der Kontrolle führen kann. u Die zulässige Drehzahl des Fräsers muss mindestens so hoch sein wie die auf dem Elektrowerkzeug angege- bene Höchstdrehzahl. Fräser, die sich schneller als zu- lässig drehen, können zerbrechen und umherfliegen. u Fräser oder anderes Zubehör müssen genau in die Werkzeugaufnahme (Spannzange) Ihres Elektrowerk- zeugs passen. Einsatzwerkzeuge, die nicht genau in die Werkzeugaufnahme des Elektrowerkzeugs passen, dre- hen sich ungleichmäßig, vibrieren sehr stark und können zum Verlust der Kontrolle führen. u Führen Sie das Elektrowerkzeug nur eingeschaltet ge- gen das Werkstück. Es besteht sonst die Gefahr eines Rückschlages, wenn sich das Einsatzwerkzeug im Werk- stück verhakt. u Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Fräsbe- reich und an den Fräser. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff. Wenn beide Hände die Fräse hal- ten, können diese nicht vom Fräser verletzt werden. u Fräsen Sie nie über Metallgegenstände, Nägel oder Schrauben. Der Fräser kann beschädigt werden und zu erhöhten Vibrationen führen. u Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verur- sacht Sachbeschädigung oder kann einen elektrischen Schlag verursachen. u Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Fräser. Stumpfe oder beschädigte Fräser verursachen ei- ne erhöhte Reibung, können eingeklemmt werden und führen zu Unwucht. u Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie es ablegen. Das Einsatzwerk- zeug kann sich verhaken und zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen. u Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Arbeiten fest mit beiden Händen und sorgen Sie für einen sicheren Stand. Das Elektrowerkzeug wird mit zwei Händen siche- rer geführt. Produkt- und Leistungsbeschreibung Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und An- weisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen Bosch Power Tools 1 609 92A 57S | (16.04.2021)12 | Deutsch können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Ver- letzungen verursachen. Bitte beachten Sie die Abbildungen im vorderen Teil der Be- triebsanleitung. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Elektrowerkzeug ist bestimmt, bei fester Auflage in Holz, Kunststoff und Leichtbaustoffen Nuten, Kanten, Profile und Langlöcher zu fräsen, sowie zum Kopierfräsen. Bei reduzierter Drehzahl und mit entsprechenden Fräsern können auch Nichteisen-Metalle bearbeitet werden. Abgebildete Komponenten Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Elektrowerkzeuges auf der Grafikseite. (1) Fräsmotor (2) Taucheinheit (3) Kopiereinheit (4) Handgriff (isolierte Grifffläche) (5) Drehknopf für Frästiefen-Feineinstellung (Taucheinheit) (6) Skala Frästiefen-Feineinstellung (7) Entriegelungshebel für Tauchfunktion (8) Indexmarkierung für Feineinstellung (9) Skala Frästiefeneinstellung (Taucheinheit) (10) Schieber mit Indexmarke (Taucheinheit) (11) Tiefenanschlag (Taucheinheit) (12) Revolveranschlag (13) Grundplatte (14) Gleitplatte (15) Stellrad Drehzahlvorwahl (16) Rändelschraube für Tiefenanschlag (Taucheinheit) (17) Überwurfmutter mit Spannzange (18) Fräser
(19) Feststelltaste für Ein-/Ausschalter (20) Ein-/Ausschalter (21) Sicherungstaste zur Motorentnahme (22) Spannhebel für Taucheinheit/Kopiereinheit (23) Aufnahme für Parallelanschlag-Führungsstangen (24) Drehknopf für Frästiefen-Feineinstellung (Kopiereinheit) (25) Spannhebel für Frästiefen-Grobeinstellung (Kopiereinheit) (26) Aussparungen für Frästiefen-Grobeinstellung bei der Kopiereinheit (27) Spindel-Arretiertaste (28) Gabelschlüssel Schlüsselweite 24 mm (29) Rändelschraube für Absaugadapter (2×)
(32) Absaugadapter (Kopiereinheit)
(33) Zwischenring für Absaugadapter (Kopiereinheit)
(34) Skala Frästiefeneinstellung (Kopiereinheit) (35) Parallelanschlag
(36) Führungsstange für Parallelanschlag (2×)
(37) Flügelschraube für Parallelanschlag-Feineinstellung (2×)
(38) Flügelschraube für Parallelanschlag-Grobeinstellung (2×)
(39) Drehknopf für Parallelanschlag-Feineinstellung
(40) Verstellbare Anschlagschiene für Parallelanschlag
(41) Flügelschraube für Parallelanschlag-Führungsstangen (2×)
(42) Fräszirkel/Führungsschienenadapter
(43) Griff für Fräszirkel
(44) Flügelschraube für Fräszirkel-Grobeinstellung (2×)
(45) Flügelschraube für Fräszirkel-Feineinstellung (1×)
(46) Drehknopf für Fräszirkel-Feineinstellung
(47) Zentrierschraube für Zirkelanschlag
(48) Distanzplatte (im Set „Fräszirkel“ enthalten)
(49) Führungsschiene
(50) SDS-Kopierhülsenadapter (51) Befestigungsschraube für Kopierhülsenadapter (2×) (52) Entriegelungshebel für Kopierhülsenadapter (53) Kopierhülse (54) Befestigungsschraube für Gleitplatte (55) Zentrierdorn (56) Befestigungsschrauben für Kopiereinheit
(57) Spezial-Sechskantschlüssel für Frästiefen-Feinein- stellung (Kopiereinheit)
(58) Absaughaube zur Kantenbearbeitung
(59) Befestigungsschraube für Absaughaube
Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang. Das vollständige Zubehör finden Sie in unserem Zubehörprogramm. Technische Daten Oberfräse/Kopierfräse GOF 1600 CE GKF 1600 CE Sachnummer 3 601 F24 0.. 3 601 F24 0.. Nennaufnahmeleistung W 1600 1600 Leerlaufdrehzahl min
Fräskorbhub mm 76 – Gewicht entsprechend EPTA‑Procedure01:2014 kg 5,8 4,3 Schutzklasse /II /II Die Angaben gelten für eine Nennspannung [U] von 230V. Bei abweichenden Spannungen und in länderspezifischen Ausführungen können diese Angaben variieren. Geräusch-/Vibrationsinformation Geräuschemissionswerte ermittelt entsprechend EN62841-2-17. Der A-bewertete Geräuschpegel des Elektrowerkzeugs be- trägt typischerweise: Schalldruckpegel 86dB(A); Schallleis- tungspegel 97dB(A). Unsicherheit K= 3dB. Gehörschutz tragen! GOF 1600 CE: Schwingungsgesamtwerte a
(Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entspre- chend EN62841-2-17: a
GKF 1600 CE: Schwingungsgesamtwerte a
(Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entspre- chend EN62841-2-17: a
Der in diesen Anweisungen angegebene Schwingungspegel und der Geräuschemissionswert sind entsprechend einem genormten Messverfahren gemessen worden und können für den Vergleich von Elektrowerkzeugen miteinander verwen- det werden. Sie eignen sich auch für eine vorläufige Ein- schätzung der Schwingungs- und Geräuschemission. Der angegebene Schwingungspegel und der Geräuschemis- sionswert repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wenn allerdings das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit abweichenden Einsatzwerk- zeugen oder ungenügender Wartung eingesetzt wird, können der Schwingungspegel und der Geräuschemissionswert ab- weichen. Dies kann die Schwingungs- und Geräusch- emission über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhö- hen. Für eine genaue Abschätzung der Schwingungs- und Ge- räuschemissionen sollten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Gerät abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tatsächlich im Einsatz ist. Dies kann die Schwin- gungs- und Geräuschemissionen über den gesamten Arbeits- zeitraum deutlich reduzieren. Legen Sie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners vor der Wirkung von Schwingungen fest wie zum Beispiel: Wartung von Elektrowerkzeug und Einsatz- werkzeugen, Warmhalten der Hände, Organisation der Ar- beitsabläufe. Montage u Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug den Netzstecker aus der Steckdose. Fräsmotor in Taucheinheit/Kopiereinheit einsetzen (sieheBilderA–B) Öffnen Sie den Spannhebel für die Taucheinheit/ Kopiereinheit(22). Schieben Sie den Fräsmotor bis zum Anschlag in die Taucheinheit/Kopiereinheit. Bei Verwendung der Kopiereinheit(3) drücken Sie den Spannhebel(25) und schieben Sie den Fräsmotor(1) in der Kopiereinheit(3) je nach gewünschter Position nach oben oder unten, bis er bei nicht mehr gedrücktem Spannhebel(25) in einer der 3 Aussparungen(26) arretiert wird. Schließen Sie den Spannhebel für die Taucheinheit/ Kopiereinheit(22). Stellen Sie die gewünschte Frästiefe ein (siehe „Frästiefe einstellen“, Seite15). Fräsmotor von Taucheinheit/Kopiereinheit trennen (sieheBildC) Öffnen Sie den Spannhebel für die Taucheinheit/ Kopiereinheit(22). Ziehen Sie den Fräsmotor bis zum Anschlag und halten Sie ihn in dieser Position. Drücken Sie die Sicherungstaste(21) und ziehen Sie den Fräsmotor vollständig aus der Taucheinheit/Kopiereinheit heraus. Bei Verwendung der Kopiereinheit(3) drücken Sie zusätzlich den Spannhebel(25). Fräser einsetzen (sieheBildD) u Zum Einsetzen und Wechseln von Fräsern wird das Tragen von Schutzhandschuhen empfohlen. Je nach Einsatzzweck sind Fräser in den verschiedensten Ausführungen und Qualitäten verfügbar. Fräser aus Hochleistungs-Schnellschnittstahl (HSS) sind zur Bearbeitung weicher Werkstoffe wie z.B. Weichholz und Kunststoff geeignet. Bosch Power Tools 1 609 92A 57S | (16.04.2021)14 | Deutsch Fräser mit Hartmetallschneiden (HM) sind speziell für har- te und abrasive Werkstoffe wie z.B. Hartholz und Aluminium geeignet. Original-Fräser aus dem umfangreichen Bosch-Zubehörpro- gramm erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler. Setzen Sie nur einwandfreie und saubere Fräser ein. Verwenden Sie möglichst Fräser mit einem Schaftdurchmes- ser von12mm. Sie können den Fräser wechseln, wenn der Fräsmotor in die Taucheinheit/Kopiereinheit eingesetzt ist. Wir empfehlen je- doch den Werkzeugwechsel mit demontiertem Fräsmotor. – Nehmen Sie den Fräsmotor aus der Taucheinheit/Kopier- einheit heraus. – Drücken Sie die Spindel-Arretiertaste(27)(➊) und hal- ten Sie diese fest. Drehen Sie die Spindel eventuell etwas von Hand, bis die Arretierung einrastet. Betätigen Sie die Spindel-Arretiertaste(27) nur bei Stillstand. – Lösen Sie die Überwurfmutter(17) mit dem Gabelschlüssel(28) (Schlüsselweite 24 mm) durch Dre- hen entgegen dem Uhrzeigersinn(➋). – Schieben Sie den Fräser in die Spannzange. Der Fräser- schaft muss mindestens20mm in die Spannzange einge- schoben sein. – Ziehen Sie die Überwurfmutter(17) mit dem Gabelschlüssel(28) (Schlüsselweite 24 mm) durch Dre- hen im Uhrzeigersinn fest. Lassen Sie die Spindelarretiertaste(27) los. u Setzen Sie ohne montierte Kopierhülse keine Fräser mit einem Durchmesser größer als50mm ein. Diese Fräser passen nicht durch die Grundplatte. u Ziehen Sie die Spannzange mit der Überwurfmutter keinesfalls fest, solange kein Fräser montiert ist. Die Spannzange kann sonst beschädigt werden. Staub-/Späneabsaugung Stäube von Materialien wie bleihaltigem Anstrich, einigen Holzarten, Mineralien und Metall können gesundheitsschäd- lich sein. Berühren oder Einatmen der Stäube können allergi- sche Reaktionen und/oder Atemwegserkrankungen des Be- nutzers oder in der Nähe befindlicher Personen hervorrufen. Bestimmte Stäube wie Eichen- oder Buchenstaub gelten als krebserzeugend, besonders in Verbindung mit Zusatzstoffen zur Holzbehandlung (Chromat, Holzschutzmittel). Asbesthal- tiges Material darf nur von Fachleuten bearbeitet werden. – Benutzen Sie möglichst eine für das Material geeignete Staubabsaugung. – Sorgen Sie für gute Belüftung des Arbeitsplatzes. – Es wird empfohlen, eine Atemschutzmaske mit Filterklas- se P2 zu tragen. Beachten Sie in Ihrem Land gültige Vorschriften für die zu bearbeitenden Materialien. u Vermeiden Sie Staubansammlungen am Arbeitsplatz. Stäube können sich leicht entzünden. Absaugadapter an Taucheinheit montieren (sieheBildE) Der Absaugadapter(30) kann mit dem Schlauchanschluss nach vorn oder nach hinten montiert werden. Bei eingesetztem Kopierhülsenadapter(50) müssen Sie eventuell den Kopierhülsenadapter um 180° gedreht mon- tieren, damit der Absaugadapter(30) den Entriegelungshebel(52) nicht berührt. Befestigen Sie den Absaugadapter(30) mit den 2 Rändelschrauben(29) an der Grundplatte(13). Zur Gewährleistung einer optimalen Absaugung muss der Absaugadapter(30) regelmäßig gereinigt werden. Absaugadapter an Kopiereinheit montieren (sieheBildF) Der Absaugadapter(32) kann mit dem Schlauchanschluss nach vorn oder nach hinten montiert werden. Bei eingesetztem Kopierhülsenadapter(50) befestigen Sie den Absaugadapter(32) mit den 2 Rändelschrauben(29) an der Grundplatte(13). Bei Anwendungen ohne Kopierhülsenadapter(50) montieren Sie zuvor den Zwischenring(33) am Absaugadapter(32), wie im Bild ge- zeigt. Staubabsaugung anschließen Stecken Sie einen Absaugschlauch (Ø 35 mm)(31) (Zube- hör) auf den montierten Absaugadapter. Verbinden Sie den Absaugschlauch(31) mit einem Staubsauger (Zubehör). Das Elektrowerkzeug kann direkt an die Steckdose eines Bosch-Allzwecksaugers mit Fernstarteinrichtung ange- schlossen werden. Dieser wird beim Einschalten des Elek- trowerkzeuges automatisch gestartet. Der Staubsauger muss für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignet sein. Verwenden Sie beim Absaugen von besonders gesundheits- gefährdenden, krebserzeugenden oder trockenen Stäuben einen Spezialsauger. Betrieb u Beachten Sie die Netzspannung! Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typen- schild des Elektrowerkzeuges übereinstimmen. Mit 230V gekennzeichnete Elektrowerkzeuge können auch an 220V betrieben werden. Inbetriebnahme Drehzahl vorwählen Mit dem Stellrad Drehzahlvorwahl(15) können Sie die benö- tigte Drehzahl auch während des Betriebes vorwählen. 1−2 niedrige Drehzahl 3−4 mittlere Drehzahl 5−6 hohe Drehzahl Die in der Tabelle dargestellten Werte sind Richtwerte. Die erforderliche Drehzahl ist vom Werkstoff und den Arbeitsbe- dingungen abhängig und kann durch praktischen Versuch er- mittelt werden. 1 609 92A 57S | (16.04.2021) Bosch Power ToolsDeutsch | 15 Werkstoff Fräser- durchmesser [mm] Position Stellrad Hartholz (Buche) 4−10 12−20 22−40 5−6 3−4 1−2 Weichholz (Kiefer) 4–10 12−20 22−40 5−6 3−6 1−3 Spanplatten 4−10 12−20 22−40 3−6 2−4 1−3 Kunststoffe 4−15 16−40 2−3 1−2 Aluminium 4−15 16−40 1−2
Nach längerem Arbeiten mit kleiner Drehzahl sollten Sie das Elektrowerkzeug zur Abkühlung ca. 3 Minuten lang bei maxi- maler Drehzahl im Leerlauf drehen lassen. Ein-/Ausschalten Stellen Sie vor dem Einschalten die Frästiefe ein. Zum Einschalten des Elektrowerkzeuges drücken Sie den Ein-/Ausschalter(20) und halten ihn gedrückt. Zum Feststellen des gedrückten Ein-/Ausschalters(20) drücken Sie die Feststelltaste(19). Um das Elektrowerkzeug auszuschalten, lassen Sie den Ein-/Ausschalter(20) los bzw. wenn er mit der Feststelltaste(19) arretiert ist, drücken Sie den Ein-/ Ausschalter(20) kurz und lassen ihn dann los. Konstantelektronik Die Konstantelektronik hält die Drehzahl bei Leerlauf und Last nahezu konstant und gewährleistet eine gleichmäßige Arbeitsleistung. Sanftanlauf Der elektronische Sanftanlauf begrenzt das Drehmoment beim Einschalten und erhöht die Lebensdauer des Motors. Frästiefe einstellen u Die Einstellung der Frästiefe darf nur bei ausgeschal- tetem Elektrowerkzeug erfolgen. Frästiefe an Taucheinheit einstellen (sieheBildG) Zur Grobeinstellung der Frästiefe gehen Sie wie folgt vor: – Setzen Sie das Elektrowerkzeug mit montiertem Fräser auf das zu bearbeitende Werkstück. – Drehen Sie die Skala der Feineinstellung(6) auf 0. – Stellen Sie den Revolveranschlag(12) auf die niedrigste Stufe; der Revolveranschlag rastet spürbar ein. – Lösen Sie die Rändelschraube am Tiefenanschlag(16), sodass der Tiefenanschlag(11) frei beweglich ist. – Drücken Sie den Entriegelungshebel für die Tauchfunktion(7) nach unten und führen Sie die Oberfrä- se langsam nach unten, bis der Fräser(18) die Werk- stückoberfläche berührt. Lassen Sie den Entriegelungshebel(7) wieder los, um diese Eintauchtie- fe zu fixieren. – Drücken Sie den Tiefenanschlag(11) nach unten, bis er auf dem Revolveranschlag(12) aufsitzt. Stellen Sie den Schieber mit der Indexmarke(10) auf die Position 0 an der Frästiefenskala(9). – Stellen Sie den Tiefenanschlag(11) auf die gewünschte Frästiefe und ziehen Sie die Rändelschraube am Tiefenanschlag(16) fest. Achten Sie darauf, dass Sie den Schieber mit der Indexmarke(10) nicht mehr verstellen. – Drücken Sie den Entriegelungshebel für die Tauchfunktion(7) und führen Sie die Oberfräse in die oberste Position. Die eingestellte Frästiefe wird nur erreicht, wenn beim Tauchvorgang der Tiefenanschlag(11) am Revolveranschlag(12) anschlägt. Bei größeren Frästiefen sollten Sie mehrere Bearbeitungs- gänge mit jeweils geringer Spanabnahme vornehmen. Mithil- fe des Revolveranschlags(12) können Sie den Fräsvorgang auf mehrere Stufen aufteilen. Stellen Sie dazu die gewünsch- te Frästiefe mit der niedrigsten Stufe des Revolveranschlags ein und wählen Sie für die ersten Bearbeitungsgänge zu- nächst die höheren Stufen. Der Abstand der Stufen beträgt jeweils ca. 3,2mm. Nach einem Probefräsgang können Sie durch Drehen des Drehknopfes(5) die Frästiefe exakt auf das gewünschte Maß einstellen; drehen Sie im Uhrzeigersinn zur Vergrößerung der Frästiefe, drehen Sie entgegen dem Uhrzeigersinn zur Verringerung der Frästiefe. Die Skala(6) dient dabei zur Ori- entierung. Eine Umdrehung entspricht einem Verstellweg von 1,5mm, einer der Teilstriche am oberen Rand der Skala(6) entspricht einer Veränderung des Verstellwegs um 0,1mm. Der maximale Verstellweg beträgt ±16mm. Beispiel: Die gewünschte Frästiefe soll 10,0mm sein, die Probefräsung ergab eine Frästiefe von 9,6mm. – Drücken Sie den Entriegelungshebel für Tauchfunktion(7) und führen Sie die Oberfräse in die oberste Position. – Drehen Sie den Drehknopf(5) um 0,4mm/4 Teilstriche (Differenz aus Soll- und Istwert) im Uhrzeigersinn. – Überprüfen Sie die gewählte Frästiefe durch einen weite- ren Probefräsgang. Stellen Sie bei der Feineinstellung der Frästiefe sicher, dass die seitlich an der Taucheinheit angebrachte Indexmarkierung(8) auf die mittlere der geprägten Linien zeigt. So ist sichergestellt, dass ausreichend Verstellweg für die Nachjustage der Tauchtiefe in beide Richtungen vorhan- den ist. Ist die Taucheinheit(2) auf die maximale Tauchtiefe herun- tergefahren, kann auch über die Feineinstellung keine größe- re Tauchtiefe erreicht werden, da der maximale Verstellweg genutzt wurde. Eine Feineinstellung ist ebenfalls nicht möglich, wenn der Tiefenanschlag(11) am Revolveranschlag(12) anschlägt. Bosch Power Tools 1 609 92A 57S | (16.04.2021)16 | Deutsch Frästiefe an Kopiereinheit einstellen (sieheBildH) Zur Einstellung der Frästiefe gehen Sie wie folgt vor: – Öffnen Sie den Spannhebel für die Kopiereinheit(22). – Sie können die Frästiefe grob in 3 Stufen voreinstellen. Drücken Sie dazu den Spannhebel(25) und schieben Sie den Fräsmotor(1) in der Kopiereinheit(3) nach oben oder unten, bis er bei nicht mehr gedrücktem Spannhebel(25) in einer der 3 Aussparungen(26) arre- tiert wird. Die Aussparungen haben einen Abstand von je- weils 12,7mm (0,5"). – Zur Feineinstellung der Frästiefe dient der Drehknopf der Frästiefen-Feineinstellung(24); drehen Sie im Uhrzeiger- sinn zur Vergrößerung der Frästiefe, drehen Sie entgegen dem Uhrzeigersinn zur Verringerung der Frästiefe. Der Verstellweg ist auf der Skala am Drehknopf(24) in Zoll und Millimeter angegeben. Der maximale Einstellbereich beträgt 41mm. Die Frästiefenskala(34) dient zur zusätz- lichen Orientierung. Beispiel: Die gewünschte Frästiefe soll 10,0mm sein, die Probefräsung ergab eine Frästiefe von 9,5mm. – Stellen Sie die Skala am Drehknopf(24) auf 0, ohne da- bei den Drehknopf(24) selbst zu verstellen. Stellen Sie dann den Drehknopf(24) im Uhrzeigersinn auf den Wert 0,5. – Überprüfen Sie die gewählte Frästiefe durch einen weite- ren Probefräsgang. Arbeitshinweise u Schützen Sie Fräser vor Stoß und Schlag. Fräsrichtung und Fräsvorgang (sieheBildI) u Der Fräsvorgang muss stets gegen die Umlaufrichtung des Fräsers(18) erfolgen (Gegenlauf). Beim Fräsen mit der Umlaufrichtung (Gleichlauf) kann Ihnen das Elektrowerkzeug aus der Hand gerissen werden. Fräsen mit der Taucheinheit Stellen Sie die gewünschte Frästiefe ein. Setzen Sie das Elektrowerkzeug mit montiertem Fräser auf das zu bearbeitende Werkstück und schalten Sie das Elektrowerkzeug ein. Drücken Sie den Entriegelungshebel für Tauchfunktion(7) nach unten und führen Sie die Oberfräse langsam nach un- ten, bis die eingestellte Frästiefe erreicht ist. Lassen Sie den Entriegelungshebel(7) wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixieren. Führen Sie den Fräsvorgang mit gleichmäßigem Vorschub aus. Führen Sie nach Beendigung des Fräsvorgangs die Oberfrä- se in die oberste Position zurück. Schalten Sie nach dem Fräsen das Elektrowerkzeug aus. Fräsen mit der Kopiereinheit Hinweis: Berücksichtigen Sie, dass der Fräser(18) bei Fräs- arbeiten mit der Kopiereinheit(3) immer aus der Grundplatte(13) heraussteht. Beschädigen Sie nicht die Schablone oder das Werkstück. Stellen Sie die gewünschte Frästiefe ein. Schalten Sie das Elektrowerkzeug ein und führen Sie es an die zu bearbeitende Stelle heran. Führen Sie den Fräsvorgang mit gleichmäßigem Vorschub aus. Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus. u Legen Sie das Elektrowerkzeug nicht ab, bevor der Fräser vollständig zum Stillstand gekommen ist. Nach- laufende Einsatzwerkzeuge können Verletzungen verursa- chen. Fräsen mit Hilfsanschlag (sieheBildJ) Zur Bearbeitung großer Werkstücke beispielsweise beim Nu- tenfräsen können Sie ein Brett oder eine Leiste als Hilfsan- schlag am Werkstück befestigen und die Multifunktionsfräse am Hilfsanschlag entlangführen. Bei Verwendung der Taucheinheit(2) führen Sie die Multifunktionsfräse an der abgeflachten Seite der Gleitplatte entlang am Hilfsanschlag. Kanten- oder Formfräsen Beim Kanten- oder Formfräsen ohne Parallelanschlag muss der Fräser mit einem Führungszapfen oder einem Kugellager ausgestattet sein. Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug von der Sei- te an das Werkstück heran, bis der Führungszapfen oder das Kugellager des Fräsers an der zu bearbeitenden Werkstück- kante anliegt. Führen Sie das Elektrowerkzeug an der Werkstückkante ent- lang. Achten Sie dabei auf eine winkelgerechte Auflage. Zu starker Druck kann die Kante des Werkstücks beschädigen. Fräsen mit Parallelanschlag (sieheBildK) Schieben Sie den Parallelanschlag(35) mit den Führungsstangen(36) in die Grundplatte(13) ein und zie- hen Sie ihn mit den Flügelschrauben(41) entsprechend dem erforderlichen Maß fest. Mit den Flügelschrauben(37) und(38) können Sie den Par- allelanschlag zusätzlich der Länge nach einstellen. Mit dem Drehknopf(39) können Sie nach dem Lösen beider Flügelschrauben(37) die Länge feineinstellen. Eine Umdre- hung entspricht dabei einem Verstellweg von 2,0 mm, einer der Teilstriche am Drehknopf(39) entspricht einer Verände- rung des Verstellwegs um 0,1 mm. Mithilfe der Anschlagschiene(40) können Sie die wirksame Anlagefläche des Parallelanschlags verändern. Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug mit gleich- mäßigem Vorschub und seitlichem Druck auf den Parallelan- schlag an der Werkstückkante entlang. Fräsen mit Fräszirkel (sieheBildL) Für kreisrunde Fräsarbeiten können Sie den Fräszirkel/ Führungsschienenadapter(42) verwenden. Montieren Sie den Fräszirkel wie im Bild gezeigt. Schrauben Sie die Zentrierschraube(47) in das Gewinde im Fräszirkel ein. Setzen Sie die Schraubenspitze in den Mittel- punkt des zu fräsenden Kreisbogens ein, achten Sie dabei darauf, dass die Schraubenspitze in die Werkstoffoberfläche eingreift. 1 609 92A 57S | (16.04.2021) Bosch Power ToolsDeutsch | 17 Stellen Sie den gewünschten Radius durch Verschieben des Fräszirkels grob ein und drehen Sie die Flügelschrauben(44) und(45) fest. Mit dem Drehknopf(46) können Sie nach dem Lösen der Flügelschraube(45) die Länge feineinstellen. Eine Umdre- hung entspricht dabei einem Verstellweg von 2,0 mm, einer der Teilstriche am Drehknopf(46) entspricht einer Verände- rung des Verstellwegs um 0,1 mm. Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug mit dem rechten Handgriff(4) und dem Griff für den Fräszirkel(43) über das Werkstück. Fräsen mit Führungsschiene (sieheBildM) Mithilfe der Führungsschiene(49) können Sie geradlinig verlaufende Arbeitsvorgänge durchführen. Zum Ausgleich des Höhenunterschieds müssen Sie die Distanzplatte(48) montieren. Montieren Sie den Fräszirkel/ Führungsschienen adapter (42) wie im Bild gezeigt. Befestigen Sie die Führungsschiene(49) mit geeigneten Spannvorrichtungen, z.B. Schraubzwingen, auf dem Werk- stück. Setzen Sie das Elektrowerkzeug mit montiertem Führungsschienenadapter(42) auf die Führungsschiene auf. Fräsen mit Kopierhülse (sieheBilderN–Q) Mithilfe der Kopierhülse(53) können Sie Konturen von Vor- lagen bzw. Schablonen auf Werkstücke übertragen. Wählen Sie je nach Dicke der Schablone bzw. Vorlage die ge- eignete Kopierhülse. Wegen der überstehenden Höhe der Kopierhülse muss die Schablone eine Mindeststärke von 8mm besitzen. Zur Verwendung der Kopierhülse(53) muss zuvor der SDS- Kopierhülsenadapter(50) in die Gleitplatte(14) eingesetzt werden. Setzen Sie den Kopierhülsenadapter(50) von oben auf die Gleitplatte(14) und schrauben Sie ihn mit den 2 Befestigungsschrauben(51) fest. Achten Sie darauf, dass der Entriegelungshebel für den Kopierhülsenadapter(52) frei beweglich ist. Schieben Sie den Entriegelungshebel(52) in Pfeilrichtung und setzen Sie die Kopierhülse(53) von unten in den SDS- Kopierhülsenadapter(50) ein. Die Codiernocken müssen dabei spürbar in die Aussparungen der Kopierhülse(53) ein- rasten. Überprüfen Sie den Abstand von Fräsermitte und Kopierhül- senrand (siehe „Zentrieren der Grundplatte (sieheBildR)“, Seite17). u Wählen Sie den Durchmesser des Fräsers kleiner als den Innendurchmesser der Kopierhülse. Fräsvorgang Hinweis: Berücksichtigen Sie, dass der Fräser(18) immer aus der Grundplatte(13) heraussteht. Beschädigen Sie nicht die Schablone oder das Werkstück. Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug mit der Kopierhülse(53) an die Schablone heran. Bei Verwendung der Taucheinheit(2): Drücken Sie den Ent- riegelungshebel für Tauchfunktion(7) nach unten und füh- ren Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis die eingestell- te Frästiefe erreicht ist. Lassen Sie den Entriegelungs hebel (7) wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixieren. Führen Sie das Elektrowerkzeug mit überstehender Kopierhülse(53) mit seitlichem Druck an der Schablone ent- lang. Zentrieren der Grundplatte (sieheBildR) Damit der Abstand von Fräsermitte zu Kopierhülsenrand überall gleich ist, können Kopierhülse(53) und Gleitplatte(14), falls erforderlich, zueinander zentriert wer- den. Bei Verwendung der Taucheinheit(2): Drücken Sie den Ent- riegelungshebel für Tauchfunktion(7) nach unten und füh- ren Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis die eingestell- te Frästiefe erreicht ist. Lassen Sie den hebel
(7) wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixieren. Lösen Sie die Befestigungsschrauben(54) ca. 2Umdrehun- gen, sodass die Gleitplatte(14) frei beweglich ist. Setzen Sie den Zentrierdorn(55) wie im Bild gezeigt in die Werkzeugaufnahme ein. Ziehen Sie die Überwurfmutter von Hand fest, sodass der Zentrierdorn noch frei beweglich ist. Richten Sie den Zentrierdorn(55) und die Kopierhülse(53) durch leichtes Verschieben der Gleitplatte(14) zueinander aus. Ziehen Sie die Befestigungsschrauben(54) wieder fest. Entfernen Sie den Zentrierdorn(55) aus der Werkzeugauf- nahme. Bei Verwendung der Taucheinheit(2): Drücken Sie den Ent- riegelungshebel für Tauchfunktion(7) und führen Sie die Oberfräse in die oberste Position zurück. Arbeiten mit Frästisch (sieheBildS) Die Kopiereinheit(3) kann in einen geeigneten Frästisch ein- gesetzt werden. Entfernen Sie zur Montage die Gleitplatte(14) und befestigen Sie die Kopiereinheit(3) mit den Befestigungsschrauben(56) am Frästisch. u Beachten Sie zur Montage der Kopiereinheit die Be- dienungsanleitung Ihres Frästisches. Ggf. müssen zur Montage der Kopiereinheit Bohrungen im Frästisch ange- fertigt werden. Verwenden Sie zur Feineinstellung der Frästiefe am besten den Spezial-Sechskantschlüssel(57). Fräsen mit Absaughaube (sieheBilderT–U) Für das Bearbeiten von Kanten können Sie zusätzlich die Absaughaube(58) verwenden. Befestigen Sie die Absaughaube(58) mit den 2 Schrauben(59) an der Grundplatte(13). Die Absaughaube(58) kann in 3 unterschiedlichen Positionen befestigt werden, wie im Bild gezeigt. Für das Bearbeiten glatter Planflächen nehmen Sie die Ab- saughaube wieder ab. Bosch Power Tools 1 609 92A 57S | (16.04.2021)
Entriegelungs -18 | English Wartung und Service Wartung und Reinigung u Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug den Netzstecker aus der Steckdose. u Halten Sie das Elektrowerkzeug und die Lüftungs- schlitze sauber, um gut und sicher zu arbeiten. u Verwenden Sie bei extremen Einsatzbedingungen nach Mo
glichkeit immer eine Absauganlage. Reinigen Sie die Lu
EU-Konformitätserklärung Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass die genannten Produkte allen einschlägigen Bestimmungen der nachfolgend aufgeführten Richtlinien und Verordnungen entsprechen und mit folgenden Normen übereinstimmen. Technische Unterlagen bei: * Oberfräse/ Kopierfräse Sachnummer
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