DEBOOST 850 - Wasserpumpe TALLAS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Technische Merkmale | Maximaler Durchfluss: 850 L/h, Maximaler Druck: 3 bar, Leistung: 0,5 kW |
|---|---|
| Anwendung | Ideal für Bewässerung, Entwässerung und den Transport von sauberem Wasser. |
| Wartung und Reparatur | Regelmäßig Dichtungen und Filter überprüfen, Pumpe nach jedem Gebrauch reinigen. |
| Sicherheit | Pumpe nicht ins Wasser eintauchen, bei der Handhabung Handschuhe tragen. |
| Allgemeine Informationen | 2 Jahre Garantie, Gewicht: 5 kg, Abmessungen: 30 x 25 x 20 cm. |
Häufig gestellte Fragen - DEBOOST 850 TALLAS
Laden Sie die Anleitung für Ihr Wasserpumpe kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch DEBOOST 850 - TALLAS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. DEBOOST 850 von der Marke TALLAS.
BEDIENUNGSANLEITUNG DEBOOST 850 TALLAS
Vor der Installation müssen sämtliche Unterlagen sorgfältig gelesen werden:
Vor jeder Arbeit am Gerät den Netzstecker ziehen. Ein Trockenlauf der Pumpe ist unbedingt zu vermeiden.
Die Pumpe gegen Witterungseinflüsse schützen.
Überlastschutz. Die Pumpe verfügt über einen Motorschutzschalter. Bei einer eventuellen Überhitzung des Motors schaltet der Motorschutzschalter die Pumpe automatisch aus. Nach einer Abkühlzeit von zirka 15-20 Minuten läuft die Pumpe automatisch wieder an. Nach Auslösen des Motorschutzschalters muss unbedingt nach der Ursache gesucht und diese beseitigt werden. Siehe Kapitel „Fehlersuche“.
Selbstansaugende Kreiselpumpen mit ausgezeichneter Ansaugleistung, auch bei Luft in der Ansaugleitung. Besonders geeignet für die Wasserversorgung und Druckerhöhung in abgelegenen Häusern. Praktisch für die kleine Landwirtschaft, Gemüseplantagen und Gärten, Notfälle im Haushalt und ähnliche Anwendungen. Dank ihrer kompakten, handlichen Form wird dieser Pumpentyp auch als tragbare Pumpe für Notfälle eingesetzt, wie zum Beispiel zur Wasserentnahme aus Tanks oder Gewässern. Bei Produkten mit Wi-Fi die Kurzanleitung konsultieren.DEUTSCH
Gemäß der einschlägigen Unfallschutzvorschriften dürfen diese Pumpen nicht in Schwimmbecken, Teichen, Wasserbecken eingesetzt werden, in denen sich Personen aufhalten, und auch nicht zum Pumpen von Kohlenwasserstoffen (Benzin, Gasölen, Heizölen, Lösemittel, usw.). Vor dem erneuten Einlagern muss das Gerät gereinigt werden. Siehe Kapitel „Wartung und Reinigung“.
2. PUMPBARE FLÜSSIGKEITEN
Sauber, ohne Fest- oder Schleifkörper, nicht aggressiv. Frischwasser
Regenwasser (filtriert)
Brunnenwasser (filtriert)
Wasser aus Flüssen und Seen (filtriert)
Geeignet o Nicht geeignet
3. TECHNISCHE DATEN UND EINSCHRÄNKUNGEN
Versorgungsspannung: 220-240V, siehe Schild der elektrischen Daten Träge Schmelzsicherungen (Version 220-240V): hinweisende Werte (Ampere) Lagertemperatur: -10°C +40°C
Modell P1=850 P1 =1100 P1=640 P1=920 Elektrisch e Daten P1 Nominale Leistungsaufnahme [W]
Max. Förderhöhe [bar]
Temperaturbereich des Fördermediums [°C] gemäß EN 60335-2-41 für den Hausgebrauch 0 °C / +35 °C Max. Größe der Partikel [mm] Sauberes Wasser Max. Umgebungstemperatur [°C] +40 °C Gewicht DNM GAS 1'' M Netto-/Bruttogewicht ca. [kg] 9.6/11.8 10.3/12.5 10.1/12.1 10.9/12.9 Tabelle 3
Die Pumpe kann das Gewicht der Rohre nicht tragen, die folglich auf andere Weise abgestützt werden müssen.
Alle Pumpen müssen an einem überdachten, trockenen, staub- und vibrationsfreien Ort mit möglichst konstanter Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Sie werden in ihrer Originalverpackung geliefert, in der sie bis zum Augenblick der Installation verbleiben müssen. Modell Schmelzsicherungen 220-240V 50Hz P1=850
Unnötige Schlageinwirkungen und Kollisionen vermeiden.
4.3 Gewicht und Abmessungen
Dem Klebeetikett auf der Verpackung kann das Gesamtgewicht und die Größe der Elektropumpe entnommen werden.
Pumpen dürfen nie am Stromkabel hängend gezogen, gehoben oder betrieben werden. Dazu den speziellen Griff verwenden. Die Pumpe darf niemals trocken laufen. Die Füll- und Entlüftungsdeckel (2 und 6) müssen ohne übermäßige Kraftanwendung geöffnet und geschlossen werden.
1 Vorfilter 2 Entlüftungsventil 3 Schwenkbarer Sauganschluss 4 Druckanschluss 5 Integriertes Rückschlagventil 6 Ablasstopfen 7 Schwingungsdämpfer aus Gummi 8 Elektronische Management-Schnittstelle
Die Elektropumpe muss an einem gegen Witterungseinflüsse geschützten Ort mit einer Umgebungstemperatur von höchstens 40°C installiert werden. Die Pumpe ist mit schwingungsdämpfenden Füßen versehen, die im Falle von bleibender Installation jedoch abgenommen und durch eine Verankerung der Auflagefläche ersetzt werden können (7). Es muss vermieden werden, dass die Rohrleitungen die Pumpenmündungen (3) und (4) belasten, weil sonst Deformationen oder andere Beschädigungen entstehen können. Es empfiehlt sich die Pumpe stets so nahe wie möglich am Brunnen zu positionieren. Die Pumpe darf ausschließlich in waagrechter Position installiert werden. Die Rohrleitungen dürfen auf keinen Fall einen kleineren Durchmesser haben, als jener der Pumpenmündungen; an der Saugleitung ist die Pumpe mit einem Filter (1) und Rückschlagventil (NRV) (5) ausgestattet. Für Ansaughöhen von über vier Metern oder bei beträchtlichen horizontalen Verläufen empfiehlt sich die Verwendung eines Saugrohrs mit größerem Durchmesser als dem der Saugmündung der Pumpe. Eine leichte positive Neigung des Saugrohrs in Richtung Elektropumpe vorsehen, damit sich keine Luftsäcke bilden. Abb.2 Falls die Saugleitung aus Gummi oder einem anderen flexiblen Material sein sollte, muss unbedingt sichergestellt werden, dass dieses verstärkt ist, damit durch den Saugeffekt keine Einschnürungen entstehen können. Bei festen Installationen sollte an Saug- und Druckseite ein Absperrventil montiert werden. Damit kann die Leitung für etwaige Wartungsarbeiten oder vor längerem Stillstand vor und/oder nach der Pumpe abgesperrt werden. Die Pumpe ist mit einem schwenkbaren Sauganschluss ausgestattet, um die Installation zu erleichtern. (3) und (4) Im Falle von flexiblen Rohren sollte im Bedarfsfall eine Kurve Abb.1 und das Gartenset verwendet werden, das aus einem PE Schlauch mit Anschlüssen und Gartenbrause besteht, die separat erworben werden können. Bei sehr kleinen Schmutzpartikeln empfiehlt es sich zusätzlich zum eingebauten Filter (1) am Pumpeneingang einen weiteren Filter vorzusehen, der am Saugrohr montiert wird. Den Motor nicht zu vielen Anlaufvorgängen pro Stunde aussetzen; es empfiehlt sich unbedingt 20 Anlaufvorgänge pro Stunde nicht zu überschreiten.
Der Durchmesser des Saugrohrs muss gleich oder größer sein als der Durchmesser der Saugmündung der Pumpe, siehe Tabelle 3.
Sicherstellen, dass die Netzspannung mit den Daten des Typenschilds des zu versorgenden Motors übereinstimmt und eine adäquate Erdung möglich ist. Die Anweisungen am Typenschild und in diesem Handbuch befolgen. Die Länge des Pumpenkabels begrenzt den Installationsabstand; wird eine Verlängerung benötigt, muss diese vom selben Typ sein (z.B. H05 RN-F oder H07 RN-F, je nach Installation) siehe Tab.3.
Vor dem Einschalten muss die Pumpe ganz mit zirka 4 Litern gefüllt sein, bis Luft aus dem Ablasstopfen austritt (2). Wenn das Wasser verbraucht ist, sofort den Stecker ziehen und die Pumpe ausschalten. Trockenlauf vermeiden.
1. Vor dem Einschalten kontrollieren, ob die Pumpe korrekt ansaugt und über die spezielle Öffnung vollkommen mit
sauberem Wasser füllen, nachdem der Füllstopfen des durchsichtigen Filters (1) von Hand oder mit dem mitgelieferten Werkzeug abgenommen wurde. Gleichzeitig über das Entlüftungsventil (2) die Luft ablassen. Dieser Vorgang ist für die einwandfreie Funktion der Pumpe sehr wichtig und für die korrekte Schmierung der mechanischen Dichtung unerlässlich. Trockenlauf kann die mechanische Dichtung irreparabel beschädigen.
2. Der Füllstopfen muss anschließend wieder bis zum Anschlag eingeschraubt (1) und das Entlüftungsventil (2)
3. Den Stecker des Stromkabels in eine 220-240V Steckdose einstecken. Achtung! Der Pumpenmotor läuft sofort
an, das Wasser beginnt spätestens nach 3 Minuten zu fließen, wobei diese Zeitspanne von der Höhe des Wasserstands in dem Brunnen oder der Zisterne abhängt.
4. Die Pumpe wird weiter funktionieren und Wasser fördern. Achtung! Dem Trockenlauf vorbeugen.
5. Um die Pumpe auszuschalten, den Stecker abziehen.
Falls es Probleme beim Ansaugen geben sollte, diesen Vorgang so oft wiederholen, bis die gesamte Luft am Saugteil beseitigt ist.
9. ELEKTRONISCHE MANAGEMENT-SCHNITTSTELLE
9.1 Zusammenfassung der Merkmale
Beschreibung Parameter Spannung, Frequenz Leiterplatte 1x220-240V, 50/60 Hz Spannungsanzeige On/Off
Schutz gegen Trockenlauf
Schutz gegen Leckage
= Fix eingestellt; = Wählbar
9.1.1 Display-Beschreibung:
(A) LED-Druckanzeige Die Druckanzeige von 0 bis 6 bar erfolgt mittels 10 LED Lampen. Sobald der Druck im System variiert, schalten sich die LED Lampen entsprechend ein oder aus. Funktion Display-Konfiguration Set Reset Alarm Auto Mode
ON: Aktiviert OFF: Deaktiviert
ON: Aktiviert OFF: Deaktiviert
ON: Aktiviert OFF: Deaktiviert SET drücken Cut-in
Erhöhen/Vermindern OFF: Deaktiviert
ON: Aktiviert OFF: Deaktiviert SET drücken
(B) Wahltaste MODE Wählbare Modalitäten:
1) AUTO_MODE / Automatischer Modus
6) MAX_PUMP_ON / maximale Betriebszeit
Um die Wahl der Funktionen mit „MODE“ zu entsperren, 5 Sekunden lang „MODE“ drücken. Durch Drücken von „MODE“ die verschiedenen Funktionsmodi (AUTO_MODE oder MANUAL_MODE) oder die zu verändernden Parameter (CUT IN und CUT OUT) scrollen oder bestimmte Funktionen (ANTI-LEAKAGE und MAX PUMP ON) aktivieren. Während des Scrollens blinkt die LED Lampe der angesteuerten Funktion. Zurück auf AUTO_MODE werden die aktivierten Funktionen durch die betreffende LED Lampe angezeigt, die jetzt bleibend eingeschaltet sein wird. Siehe Absatz 2 (Beschreibung der Funktionen). Anzeigen auf „MODE“ AUTO MODE: die Pumpe funktioniert im automatischen Modus, siehe 9.2.1 MANUAL MODE: die Pumpe funktioniert im manuellen Modus, siehe 9.2.1, und der Benutzer entscheidet durch Betätigen der Taste „SET“ wann sie ein- oder abgeschaltet werden soll. SET-ON eingeschaltet SET-OFF abgeschaltet. CUT-IN: Druckeinstellung (immer aktiviert) auf 1.5 bis 3.0 bar einstellbarer Mindestdruck, unter dem sich die Pumpe einschaltet, Werkseinstellung 1.8 bar; die Pumpe wird auch dann aktiviert, wenn der Durchfluss geringer ist, als der werkseitig eingestellte Mindestwert von 1.5 l/min. CUT-OUT: Druckeinstellung (deaktiviert), über der sich die Pumpe ausschaltet, werkseitig eingestellt auf „CUT-IN“ + 1 LED, aber bis auf 3.5 bar (50.8 psi) erhöhbar. Um sie zu aktivieren, die Funktion durch Drücken von „MODE“ wählen, bis die LED für CUT-OUT blinkt, dann:DEUTSCH
1) SET 10 Sekunden lang zur Entsperrung der Funktion betätigen (jetzt leuchten die LED-Lampen der Druckwerte),
2) SET betätigen, um den gewünschten Wert auszuwählen,
3) Zur Entsperrung der Funktion den Cut-Out-Wert auf 0 [bar oder psi] einstellen.
4) Die Einstellung durch Betätigung der MODE-Taste verlassen.
Bemerkung: Der CUT-OUT-Wert kann NUR nach Entsperrung der Funktion durch 10 Sekunden langes Betätigen der Taste SET verändert werden. Wenn Sie nach 1 Sekunde keinen Druckknopf betätigt haben, wird sich die Funktion erneut blockieren. ANTI-LEAKAGE: Schutz gegen Leckage. Die Funktion kann aktiviert oder deaktiviert sein. Werkseitig ist sie deaktiviert. Wenn die Pumpe bei aktivierter Funktion innerhalb von 2 Minuten öfter als 6 Mal anläuft, wird sie angehalten und der Fehler wird durch die an „ALARM“ langsam blinkende rote LED angezeigt. Um sie zu aktivieren, die Funktion durch Drücken von „MODE“ wählen, bis die entsprechende LED blinkt, dann SET drücken, bis sich die LED „ON“ einschaltet. Zum Deaktivieren „SET“ drücken, bis die Lampe für OFF leuchtet. Falls der Alarm auch nach dem Beseitigung der Ursache noch auftritt, muss er zurückgesetzt werden, siehe 9.2.3. MAX PUMP ON: maximale Betriebszeit. Die Funktion kann aktiviert oder deaktiviert sein. Werkseitig ist sie deaktiviert. Wenn die Pumpe bei aktivierter Funktion länger als 30 Minuten funktionieren sollte, wird sie angehalten und es erscheint keinerlei Fehlermeldung. Diese Funktion dient als Schutz der Installation gegen unbeabsichtigt offen gelassene Hähne, Rohrbruch oder bei Anwendungen zur Bewässerung. Um sie zu aktivieren, die Funktion durch Drücken von „MODE“ wählen, bis die LED für MAX PUMP ON leuchtet, dann SET drücken, bis sich die LED „ON“ einschaltet. Zum Deaktivieren „SET“ drücken, bis die Lampe für OFF leuchtet. (C) Wahltaste SET Wählbare Modalitäten:
1) Reset der Alarme;
2) Aktiviert/Deaktiviert in MODE (MAX_PUMP_ON, ANTILEAKAGE);
5) Pumpe aktiviert/Pumpe in Standby in AUTO MODE.
„SET“ drücken, um die Parameter zu verändern; falls die LED an MODE-CUT IN oder MODE-CUT OUT leuchtet, wird der Wert an der Leiste der Druckanzeige-LEDs angezeigt. Bei Drücken von „SET“ wird der Wert erhöht. Nachdem der gewünschte Wert eingegeben wurde, durch Drücken von „MODE“ die Änderung verlassen, so dass die LED wieder auf MODE-AUTO gestellt und SET „ON“ aktiviert ist. Mit SET werden auch die Funktionen Anti-Leakage und Max Pump On aktiviert/deaktiviert. Nachdem die Funktion mit der Taste „MODE“ gewählt wurde, wird sie mit SET-ON aktiviert, und mit SET-OFF deaktiviert. Im Modus „MANUAL“ dient die Taste SET zum Ein- und Ausschalten der Pumpe, es leuchtet die LED für „ON“ oder „OFF“. Im automatischen Modus AUTO-MODE dient sie zum Aktivieren „ON“ oder zum Setzen auf Standby „OFF“. PUMP ON: diese Anzeige steht für Motor in Betrieb.
9.2 Beschreibung der Funktionen
9.2.1 Pumpe ON/OFF (AUTO MODE, MANUAL MODE)
Cut out deaktiviert Beim Einstecken des Steckers nach dem LED-Test schaltet sich die Pumpe für 10 Sekunden ein. Cut out aktiviert Nach dem Einstecken des Steckers erfolgt während der ersten 3 sec der LED-Test (das Leuchten der LED 0 steht immer für vorhandene Spannung) und standartmäßig wird der Modus „AUTO MODE“ mit Einschalten der Kontrolllampe „ON“ eingestellt. Die Pumpe beginnt ihren Betrieb, wenn der Druck niedriger ist als der Wert für CUT–IN und der Durchfluss geringer als der Mindestfluss für CUT-IN. Die Pumpe bleibt solange in Betrieb, bis der Druck niedriger ist als der Wert für CUT-OUT, nach dessen Erreichen sie sich unabhängig vom Fluss abschaltet. Wird hingegen durch einmaliges Drücken der Taste „MODE“ der Modus „MANUAL MODE“ gewählt, läuft die Pumpe an, sofern die LED für „ON“ leuchtet, andernfalls wird die Pumpe mit Drücken von „SET“ ausgeschaltet und die LED für „OFF“ schaltet sich ein. Wenn die Pumpe in Betrieb gesetzt wird, tritt sie in den Modus ANSAUGUNG. NB: Sicherstellen, dass die Installationsanleitungen korrekt befolgt wurden und die Pumpe ganz mit Wasser gefüllt ist.
Wenn die Pumpe in Betrieb gesetzt wird, tritt sie in den Modus Ansaugung; wird während dieser Phase kein Fluss und kein Druck gemessen, bleibt der Motor 3 Minuten lang in Betrieb und tritt anschließend in den Alarmzustand wegen Trockenlauf. Wird hingegen während dieses Zeitraums ein Fluss oder Druck erfasst, ist die Ansaugung erfolgt und die Pumpe funktioniert normal.
9.2.3 Reset der Alarme
Tritt ein Alarm auf, leuchtet die rote Kontrolllampe für „ALARM“. Der Alarm wird zurückgesetzt, in dem die Taste „SET“ gedrückt wird; sofern die Ursache beseitigt ist, wird der normale Betrieb fortgesetzt, andernfalls tritt die Pumpe in den Alarmzustand ein.
9.2.4 Anzeige für Spannung ON/OFF
Ist Spannung vorhanden, leuchtet die LED für Druck 0 an der LED-Leiste. Liegt keine Spannung vor, verlöscht diese LED. NB: Im Falle des längeren Nichtgebrauchs sollte die Pumpe durch Herausziehen des Steckers spannungslos gemacht werden.DEUTSCH
9.2.5 Anzeige für Pumpe ON/OFF
Wenn der Motor in Betrieb ist, wird dies durch eine blaue Lampe an „PUMP ON“ anzeigt. Wird der Motor angehalten, verlöscht diese LED.
Liegt ein Alarm vor, schaltet sich eine rote Lampe an „ALARM“ bleibend oder blinkend ein. Trockenlauf (Dry-Running): bleibend eingeschaltete rote Lampe Leck (Leakage): langsames Blinken. Max Pump ON (mehr als 30 Minuten funktionierende Pumpe): 2 schnelle Blinkvorgänge mit einer längeren Pause. „SET“ drücken, um die Alarme zurückzusetzen.
9.2.7 Schutz gegen Trockenlauf (Dry Running Protection)
Im Falle des Trockenlaufs wird die Pumpe nach kurzer Zeit (40 sec) angehalten und es erfolgt eine Fehlermeldung mit bleibend eingeschalteter roter Kontrolllampe an „ALARM“. Nach einer Zeit von 30 Minuten bei Pumpe in OFF erfolgt ein neuer Anlaufversuch von 5 Minuten. Bleibt auch dieser erfolglos, wird alle 30 Minuten ein neuer Versuch unternommen, bis zu einer Höchstzahl von 48 Versuchen. Falls all diese Versuche fehlschlagen, erfolgt nach jeweils 24 Stunden ein weiterer Versuch. Sobald Fluss und/oder Druck vorhanden ist, wird der Alarm wegen Trockenlauf automatisch verlassen. Wird der Alarm zurückgesetzt, siehe 9.2.3, erfolgt ein neuer Versuch von 40 sec. Die Ursachen beseitigen und den Alarm zurücksetzen, siehe 9.2.3.
9.2.8 Schutz gegen Leckage (ANTI-LEAKAGE)
Diese Funktion kann aktiviert oder deaktiviert werden und ist werkseitig deaktiviert. Wenn die Pumpe bei aktivierter Funktion innerhalb von 2 Minuten öfter als 6 Mal anläuft, wird sie angehalten und der Fehler wird durch die an „ALARM“ langsam blinkende rote LED angezeigt. Die Ursachen beseitigen und den Alarm zurücksetzen, siehe 9.2.3. Für die Aktivierung siehe Abschnitt Anti-Leakage.
9.2.9 Maximale Betriebszeit
Maximale Betriebszeit. Die Funktion kann aktiviert oder deaktiviert sein. Werkseitig ist sie deaktiviert. Wenn die Pumpe bei aktivierter Funktion länger als 30 Minuten funktionieren sollte, wird sie angehalten und es erfolgt ein Blinken an ALARM. Diese Funktion dient als Schutz der Installation gegen unbeabsichtigt offen gelassene Hähne, Rohrbruch oder bei Anwendungen zur Bewässerung.
9.2.10 Alarm des Drucksensors
Die Vorrichtung tritt in Alarm für Drucksensor ein, wenn sich der Druckwert außerhalb des Betriebsbereichs (0-15 bar) befindet. Die Pumpe wird ausgeschaltet, und sobald die normalen Druckbedingungen wieder hergestellt sind, wird der Fehler zurückgesetzt.
Beim ersten Einschalten oder jedenfalls nach dem Einstecken des Steckers erfolgt ein einige Sekunden dauernder Test der 20 LEDs, bei dem die LED Lampen nacheinander Aufleuchten.
9.3.2 Erstes Wasseransaugen
Die Pumpe befindet sich automatisch im Modus AUTO Mode mit Einstellung auf ON. Es können drei Situationen vorkommen:
1) Fluss vorhanden, aber mit geringem Druck: die Ansaugphase wird verlassen und der normale Betrieb beginnt.
2) Druck, aber kein Durchfluss vorhanden: nach 10 sec unter dieser Bedingung schaltet sich die Pumpe aus.
3) Weder Durchfluss noch Druck: die Pumpe geht aus und nach zirka 3 Minuten erscheint eine Fehlermeldung für
Trockenlauf mit leuchtender roter LED an SET-ALARM. Die Ursache beseitigen und den Alarm zurücksetzen, siehe 9.2.3.
9.4 Normaler Betrieb bei deaktiviertem CUT-OUT (Werkseinstellung)
Bei deaktiviertem Cut-Out liegen die folgenden Situationen vor: Die Pumpe wird aktiviert, wenn Durchfluss vorliegt, oder bei Druckmangel, Druck unter dem Wert für CUT_IN (in 10 ms). Die Pumpe wird angehalten, wenn andauernd 10 sec lang Druck vorhanden ist, aber kein Durchfluss. Die LED für CUT OUT bleibt während des normalen Betriebs ausgeschaltet. Für die Änderung der Einstellung siehe
9.5 Normaler Betrieb bei aktiviertem CUT-OUT
Bei aktiviertem Cut-Out liegen die folgenden Situationen vor: Die Pumpe schaltet sich ein, wenn der Druck niedriger ist, als der Druck für CUT IN. Die Pumpe schaltet sich aus, wenn der Druck höher ist, als der Druck für CUT OUT. Die LED für CUT OUT bleibt während des normalen Betriebs eingeschaltet. Für die Änderung der Einstellung siehe 9.1.1.B.DEUTSCH
10. VORSICHTSMASSNAHMEN
FROSTGEFAHR: Wenn die Pumpe bei Temperaturen unter 0°C längere Zeit nicht betrieben werden soll, muss das gesamte noch enthaltene Wasser entleert werden, weil es sonst vereisen und die Kunststoffteile beschädigen kann. Wenn die Pumpe mit gechlortem Wasser oder mit Substanzen betrieben wurde, die zu Ablagerungen neigen, muss sie nach dem Gebrauch mit einem kräftigen Wasserstrahl ausgespült werden, damit sich keine Ablagerungen oder Verkrustungen bilden, die die Leistung der Pumpe mindern würden.
11. WARTUNG UND REINIGUNG
Bei normalem Betrieb erfordert die Pumpe keinerlei Wartung. In jedem Fall dürfen alle Reparatur- und Wartungsarbeiten ausschließlich bei spannungslos gemachter Pumpe durchgeführt werden. Bevor die Pumpe wieder eingeschaltet wird, stets sicherstellen, dass alles fachgerecht eingebaut wurde, damit jedes Risiko für Personen oder Sachen ausgeschlossen wird.
11.1 Reinigung des Ansaugfilters
Abb.3 Die Spannungsversorgung der Pumpe unterbrechen. Um die Pumpe zu entleeren, zunächst die vorgeschalteten Schieber (sofern vorhanden) schließen und dann den Ablassstopfen (6) öffnen. Den Deckel der Filterkammer von Hand oder mit dem speziellen Werkzeug aufschrauben. Die Filtereinheit von oben herausziehen. Den Becher unter fließendem Wasser ausspülen und den Filter mit einer weichen Bürste säubern. Den Filter in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.
11.2 Reinigung des Rückschlagventils
(Abb.4) Die Spannungsversorgung der Pumpe unterbrechen. Mit dem mitgelieferten Werkzeug den Deckel des Rückschlagventils NRV (5) ausbauen. Das Rückschlagventil NRV ausbauen und von etwaigen Verschmutzungen befreien. Die Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen.
Vor der Fehlersuche muss die Pumpe vom Stromnetz getrennt werden (Netzstecker ziehen). Falls Stromkabel oder elektrische Teile der Pumpe beschädigt sind, müssen Reparaturen von der Herstellerfirma oder seinem technischen Kundendienst bzw. von einer entsprechend qualifizierten Person durchgeführt werden, damit jedes Risiko ausgeschlossen wird.
STÖRUNGEN KONTROLLEN (mögliche Ursachen) ABHILFEN
1. Der Motor läuft nicht
an und erzeugt keinerlei Geräusch. A. Die Elektroverbindungen kontrollieren. B. Sicherstellen, dass der Motor unter Spannung steht. C. Die Schmelzsicherungen prüfen. D. Der Wärmeschutzschalter wurde vielleicht ausgelöst. C. Falls durchgebrannt, ersetzen. D. Zirka 20 Minuten abwarten, bis der Motor abgekühlt ist. Die Ursache auffinden und beseitigen. NB: falls die Störung sofort danach erneut auftritt, ist der Motor wahrscheinlich kurzgeschlossen.
2. Der Motor läuft nicht
an und erzeugt keinerlei Geräusch. A. Kontrollieren, ob die Netzspannung dem Wert des Typenschilds entspricht. B. Pumpe und Motor auf etwaige Verstopfungen kontrollieren. C. Prüfen, ob die Welle blockiert ist. D. Den Zustand des Kondensators prüfen. B. Verstopfungen beseitigen. C. Den Deckel mit dem speziellen Werkzeug aufschrauben und die Welle mit einem Schraubendreher befreien. D. Den Kondensator auswechseln.
schwer. A. Sicherstellen, dass die Versorgungsspannung ausreichend ist. B. Kontrollieren, ob bewegliche und feste Teile aneinander streifen.
B. Die Ursachen beseitigen.
4. Die Pumpe fördert
nicht. A. Die Pumpe zieht nicht korrekt. B. Zu kleiner Durchmesser des Saugrohrs. C. Rückschlagventil NRV oder Filter verstopft. A. Die Pumpe füllen und Wasser ziehen lassen, so dass die Luft durch das Entlüftungsventil austreten kann. B. Ein Rohr mit größerem Durchmesser verwenden. C. Den Filter und gegebenenfalls auch das NRV säubern.
5. Die Pumpe fördert
nicht. A. Das Saugrohr saugt Luft an. B. Das negative Gefälle des Saugrohrs begünstigt die Bildung von Luftsäcken. A. Das Phänomen beseitigen, indem die Dichtigkeit der Anschlüsse und die Saugleitung kontrolliert werden, und das Wasserziehen wiederholen. B. Das Gefälle der Saugleitung korrigieren.
STÖRUNGEN KONTROLLEN (mögliche Ursachen) ABHILFEN
6. Die Fördermenge der
Pumpe ist zu gering. A. Das Saugrohr ist verstopft. B. Das Pumpenrad ist verschlissen oder verstopft. C. Zu kleiner Durchmesser der Saugleitung. A. Saugrohr reinigen. B. Verstopfung beseitigen oder die verschlissenen Teile ersetzen. C. Ein Rohr mit größerem Durchmesser verwenden.
7. Die Pumpe erzeugt
Vibrationen und läuft sehr laut. A. Sicherstellen, dass die Pumpe und die Leitungen sicher befestigt sind. B. Die Pumpe erzeugt Kavitation, das heißt sie fordert mehr Wasser an, als sie pumpen kann. C. Der Pumpenbetrieb überschreitet die Daten des Typenschilds. A. Lockere Teile sorgfältig fixieren. B. Ansaughöhe verringern oder Druckverluste kontrollieren. C. Eventuell die Fördermenge am Vorlauf begrenzen.
Alle nicht zuvor genehmigten Änderungen der Pumpe entheben den Hersteller von jeder Haftpflicht. Alle für Reparaturen verwendeten Ersatzteile müssen Originalteile sein und alle Zubehöre müssen vom Hersteller autorisiert sein, weil nur so die größtmögliche Sicherheit der Maschinen und Anlagen gewährleistet werden kann. Dieses Produkt verfügt über eine gesetzliche Garantiezeit (innerhalb der EG sind das 24 Monate ab dem Kaufdatum), die sämtliche auf Fabrikations- oder Materialfehler zurückzuführende Mängel deckt. Das unter Garantie stehende Produkt kann nach Dafürhalten des Herstellers entweder durch ein einwandfrei funktionierendes Produkt ersetzt oder kostenlos repariert werden; hierzu müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein: Das Produkt muss korrekt und gemäß den Anleitungen benutzt worden sein und es dürfen keinerlei Reparaturversuche seitens des Käufers oder dritten Personen unternommen worden sein. Das Produkt muss dem Händler zusammen mit dem Kaufbeleg (Rechnung oder Kassenbon) und einer kurzen Beschreibung des aufgetretenen Problems übergeben werden. Das Laufrad und die Verschleißteile sind nicht von der Garantie gedeckt. Eine Reparatur oder der Ersatz unter Garantie verlängert in keinem Fall die ursprüngliche Garantiezeit.FRANÇAIS
3. TECHNISCHE GEGEVENS EN GEBRUIKSBEPERKINGEN
Hydraulisch e gegevens Max. debiet [l/h]
7. ELEKTRISCHE AANSLUITING
Auto Mode (Automatische modus)
Notice-Facile