TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Wasserpumpe

D-ECONCEPT 1000 - Wasserpumpe TALLAS - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice TALLAS D-ECONCEPT 1000 - page 48
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Was bedeutet der Fehlercode NC bei der Pumpe TALLAS D-ECONCEPT 1000?
Häufig Gestellte Fragen - 13 j
Antwort Notice-Facile

Der Fehlercode NC bei der Pumpe TALLAS D-ECONCEPT 1000 bedeutet Blockiert aufgrund eines getrennten Motors. Dieser Code erscheint, wenn die Pumpe erkennt, dass der Motor nicht ordnungsgemäß mit Strom versorgt oder an das elektrische System angeschlossen ist.

Überprüfungen, die durchgeführt werden müssen:

  • Überprüfen Sie, ob das Netzkabel ordnungsgemäß in die Steckdose (220-240 VAC / 50-60 Hz) eingesteckt ist. Versuchen Sie, den Stecker zu ziehen und wieder einzustecken.
  • Testen Sie die Steckdose selbst mit einem anderen elektrischen Gerät, um zu bestätigen, dass sie Strom liefert.
  • Überprüfen Sie visuell alle Kabel und Anschlüsse der Pumpe auf Beschädigungen, Oxidation, Korrosion oder teilweise Trennung.
  • Stellen Sie sicher, dass alle internen Anschlüsse (insbesondere der Motoranschluss) richtig sitzen und fest sind.

Zurücksetzen des Fehlers: Nachdem Sie die Stromversorgung und die Verbindungen überprüft haben, drücken Sie gleichzeitig die Tasten „+“ und „-“ und lassen Sie sie dann los. Dieser Vorgang setzt den Alarm zurück. Die rote LED (Alarm) sollte ausgehen und die weiße LED (Strom) sollte dauerhaft leuchten.

Wenn der Fehler NC weiterhin besteht, nachdem das Netzkabel und alle Anschlüsse überprüft und ordnungsgemäß angeschlossen sind, liegt wahrscheinlich ein internes elektronisches Problem des Frequenzumrichters oder des Motors selbst vor. In diesem Fall zwingen Sie den Start nicht und wenden Sie sich an ein autorisiertes technischen Supportzentrum, um die Pumpe zu diagnostizieren und zu reparieren.

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Wasserpumpe kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch D-ECONCEPT 1000 - TALLAS und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. D-ECONCEPT 1000 von der Marke TALLAS.

BEDIENUNGSANLEITUNG D-ECONCEPT 1000 TALLAS

INSTALLATIONS- UND WARTUNGSANLEITUNGEN (DE)

INSTRUCTIONS POUR L'INSTALLATION ET LA MAINTENANCE (FR)

1.1 Eingebauter Inverter 47
1.2 Integrierte Elektropumpe 47
1.3 Eingebauter Filter 48
1.4 Technische Eigenschaften 48

2. INSTALLATION 48

2.1 Hydraulikanschlüsse 49
2.2 Füllvorgänge....50

3. INBETRIEBSETZEN 50

3.1 Elektrische Anschlüsse 50
3.2 Konfiguration des integrierten Inverter 50
3.3 Ansaugen der Pumpe 51

4. TASTATUR UND BILDSCHIR....51

4.1 Zugriff zu den Menüs 52
4.2 Aufbau der Menuseiten 53
4.3 Motorfreischaltung/-abschaltung 54

5. BEDEUTUNG DER EINZELNEN PARAMETER.... 54

5.1 Benutzermenu 54

5.1.1 RS: Anzeige der Rotationsgeschwindigkeit 54
5.1.2 VP: Druckanzeige 54
5.1.3 VF: Durchflussanzeig 54
5.1.4 PO: nzeige der aufgenommenen Leistung.... 54
5.1.5 C1: Anzeige des Phasenstroms 54
5.1.6 HO: Stundenzähler der Einschaltzeit 54
5.1.7 HW: Stundenzähler des Elektropumpenbetriebs 54
5.1.8 NR: Anzahl der Startvorgänge 54
5.1.9 EN: Stromaufnahmemesser 54
5.1.10 ES: Saving 55
5.1.11 FC: Volumenmesser der gepumpten Flüssigkeit 55
5.1.12 VE: Versionsanzeige 55
5.1.13 FF: Anzeige Fault & Warning (Historie) 55

5.2 Monitormenu 55

5.2.1 CT: Bildschirmkontrast 55
5.2.2 BK: Bildschirmhelligkeit 55
5.2.3 TK: Einschaltzeit Backlight 55
5.2.4 TE: Anzeige der Ableitertemperatur 55

5.3 Sollwert-Menu 55

5.3.1 SP: instellung des Sollwertdrucks 55

5.4 Handbuchmenu 56

5.4.1 RI: Einstellung der Geschwindigkeit.... 56
5.4.2 VP: Druckanzeige 56
5.4.3 VF: Durchflussanzeig 56
5.4.4 PO: PO: Anzeige der aufgenommenen Leistung 56
5.4.5 C1: Anzeige des Phasenstroms 56

5.5 Menü Einstellungen.... 56

5.5.1 RP: Einstellung der Druckminderung für den Neustart 57
5.5.2 OD: Anlagentyp 57
5.5.3 MS: Maßsystem 57
5.5.4 FY: Aktivierung Blockierung des abgegebenen Volumens 57

Aktiviert die Blockierungsfunktion für das Volumen der abgegebenen Flüssigkeit FH...... 57

5.5.5 TY: Aktivierung Blockierung der Pumpzeit 57
5.5.6 TY: FH: Abgegebenes Volumen 57
5.5.7 TH: Pumpzeit.... 57

5.6 Menü Erweiterte Einstellungen 58

5.6.1 TB: Blockierungzeit Wassermangel 58
5.6.2 T2: Ausschaltverzögerung.... 58
5.6.3 GP: Proportionaler Gewinnkoeffizien 58
5.6.4 GI: Integraler Gewinnkoeffizien 58
5.6.5 RM: Maximale Geschwindigkeit 58
5.6.6 AY: Anti Cycling.... 58

DEUTSCH

5.6.7 AE: Freischaltung Antiblockierungsfunktion.... 58
5.6.8 AF: Freischaltung Antigefrierfunktion 59
5.7 RF: Nullsetzen von Fehlern und Warnungen.... 59

6. SCHUTZVORRICHTUNGEN 59

6.1 Beschreibung der Blockierungen 59

6.1.1 „BL“ Anti Dry-Run (Schutz gegen Trockenlauf)...... 59
6.1.2 Anti-Cycling (Schutz gegen kontinuierliche Zyklen ohne Be-nutzernachfrage) 59
6.1.3 Anti-Freeze (Schutz gegen Gefrieren des Wassers im System) 60
6.1.4 „BP1“ Blockierung wegen Defekt des Drucksensor an der Vor-laufleitung (Druckbeaufschlagung der Anlage) 60
6.1.5 „BP2“ Blockierung wegen Defekt des Drucksensors an der Sau-gleitung.... 60
6.1.6 "SC" Blockierung bei Kurzschluss zwischen den Motorphasen.... 60
6.2 Manuelles Rücksetzen der Fehlerzustände.... 60
6.3 Automatisches Rücksetzen der Fehlerzustände.... 60

7. RESET UND WERKSEINSTELLUNGEN 61

7.1 Generelle System-Rücksetzung....61
7.2 Werkseinstellungen....61
7.3 Wiederherstellung der Werkseinstellungen 61

8. SONDERINSTALLATIONEN....61

9. WARTUNG 62

9.1 Werkzeugzubehör 62
9.2 Reinigung des eingebauten Filters....63
9.2 Entleeren des Geräts....63
9.3 Rückschlagventil....64
9.4 Motorwelle 64

10. PROBLEMLÖSUNG 65

  1. ENTSORGUNG......66
  2. GARANTIE 66

LEGENDE

Folgende Symbole wurden im Dokument verwendet:

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - LEGENDE - 1

Allgemeine Gefahrensituation. Die nicht erfolgte Einhaltung der nach dem Symbol angeführten Vorschriften kann Schäden an Personen und Dingen verursachen.

Stromschlaggefahr. Die nicht erfolgte Einhaltung der nach dem Symbol angeführten Vorschriften kann große Gefahren für die Unversehrtheit von Personen bewirken.

Anmerkungen

HINWEISE

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - HINWEISE - 1

Vor dem Einbau die ganzen Unterlagen aufmerksam lesen.

Vor jedem Eingriff den Stecker abziehen. Auf jeden Fall einen Trockenbetrieb vermeiden.

Die Elektropumpe gegen Witterungseinflüsse schützen.

Gepumpte Flüssigkeiten

Die Maschine wurde für das Pumpen von Wasser, das frei von explosiven Stoffen und festen Partikeln oder Fasern ist, mit einer Dichte von 1000 Kg/m3 und einer kinematischen Viskosität von 1mm2/s und für chemisch nicht aggressive Flüssigkeiten entwickelt und konstruiert.

Die fehlende Beachtung der Hinweise kann Gefahrensituationen für Personen oder Dinge verursachen und zur Unwirksamkeit der Produktgarantie führen.

1. ALLGEMEINES

Anwendung

Für die feste oder tragbare Installation von Wasseranlagen zur Versorgung und Druckerhöhung, die für den Einsatz im Haushalt, in der kleinen Landwirtschaft, für Gemüse- und Blumengärten, für Notsituationen im Haushalt und Hobbytätigkeiten bestimmt sind.

DEUTSCH

Es handelt sich um ein System, das sich aus einer selbstansaugenden mehrstufigen Elektro-Kreiselpumpe, aus einem elektronischen Pumpensteuerkreis (Inverter) und aus einem Schmutzfilter am Einlass zusammensetzt.

In der nachstehenden Abbildung 1 sind die Schnittstellen für den Benutzer gezeigt:

  1. Sauganschluss (Einlass).
  2. Druckseitiger Anschluss (Auslass).
  3. Klappe für die Befüllung und Wartung des Filters.
  4. Auswurf.
  5. Klappe zur Entlüftung und Wartung des Rückschlagventils.
  6. Bedienpult und Display zur Anzeige des Zustands.
  7. Hebe- und Transportbügel.
  8. Klappe für die anfallende Wartung der Motorwelle.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - DEUTSCH - 1

1.1 Eingebauter Inverter

Die im Gerät integrierte elektronische Steuerung erfolgt durch einen Inverter über Durchfluss-, Druck- und Temperatursensoren, die ebenfalls in das Gerät integriert sind.

Über diese Sensoren schaltet sich die Anlage je nach Bedarf des Verbraucheranschlusses automatisch ein und aus und ist in der Lage, Betriebsstörungen festzustellen, zu vermeiden und anzuzeigen. Die Steuerung über den Inverter garantiert verschiedene Funktionen, die wichtigsten sind dabei für die Pumpanlagen die Aufrechterhaltung eines konstanten Druckwertes in der Versorgungsleitung und Energieeinsparung.

  • Der Inverter ist in der Lage, den Druck eines Wasserkreislaufes durch Veränderung der Rotationsgeschwindigkeit der Elektropumpe konstant zu halten. Bei Betrieb ohne Inverter gelingt es der Elektropumpe nicht zu modulieren und bei Zunahme der verlangten Durchflussmenge verringert sich der Druck zwingenderweise oder umgekehrt; auf diese Weise liegt zu hoher Druck bei geringen Durchflussmengen vor oder zu geringer Druck bei Erhöhung der Nachfrage der Durchflussmenge.
  • Durch Veränderung der Rotationsgeschwindigkeit je nach dem augenblicklichen Bedarf des Verbrauchers, begrenzt der Inverter die für die Elektropumpe zulässige Leistung für die Gewährleistung der Bedarfsnachfrage auf das erforderliche Minimum. Der Betrieb ohne Inverter hingegen sieht den stetigen Betrieb der Elektropumpe und nur bei maximaler Leistung vor.

Für die Konfiguration der Parameter siehe die Kapitel 4-5.

1.2 Integrierte Elektropumpe

Das System beinhaltet eine mehrstufige elektrische Kreiselpumpe, die von einem wassergekühlten Drehstrommotor angetrieben wird. Die Kühlung des Motors mit Wasser anstatt mit Luft gewährleistet eine geringere Geräuschentwicklung in der Anlage und die Möglichkeit, diesen auch in nicht belüfteten Standorten aufzustellen.

Die Grafik der Abb.2 zeigt die Kurve der hydraulischen Leistungen.

Der Inverter moduliert automatisch die Drehgeschwindigkeit der Elektropumpe, so dass diese ihren Arbeitspunkt je nach Bedarf an eine beliebige Stelle des Bereichs unterhalb der eigenen Kurve verschieben kann, damit der eingestellte Wert des konstanten Drucks erhalten bleibt (SP).

Die rote Kurve zeigt das Verhalten des Systems bei Setpoint-Einstellung auf 3.0 bar an.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Integrierte Elektropumpe - 1

line | Q (lt/1') | H(mt) - Blue Line | H(mt) - Red Line | | --------- | ----------------- | ---------------- | | 0 | 60 | 30 | | 5 | 58 | 30 | | 10 | 56 | 30 | | 15 | 54 | 30 | | 20 | 52 | 30 | | 25 | 50 | 30 | | 30 | 48 | 30 | | 35 | 46 | 30 | | 40 | 44 | 30 | | 45 | 42 | 30 | | 50 | 40 | 30 | | 55 | 38 | 30 | | 60 | 36 | 28 | | 65 | 34 | 24 | | 70 | 32 | 20 | | 75 | 30 | 16 | | 80 | 28 | 12 | | 85 | 26 | 8 | | 90 | 24 | 4 | | 95 | 22 | 0 |

Abbildung 2

DEUTSCH

Daraus geht hervor, dass bei SP = 3.0 bar das System einen konstanten Druck an den Verbrauchern zwischen 0 und 55 Liter/Minute gewährleisten kann. Bei größeren Durchflussmengen arbeitet das Gerät gemäß der charakteristischen Kurve der Elektropumpe bei maximaler Rotationsgeschwindigkeit. Für Fördermengen unter den oben erwähnten Grenzwerten stellt das System nicht nur den konstanten Druck sicher, sondern verringert auch die Leistungsaufnahme und folglich den Energieverbrauch.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - DEUTSCH - 1

Die oben aufgeführten Leistungen beziehen sich auf Messungen bei Raumtemperatur und eine Wassertemperatur von ca. 20°C während der ersten 10 Minuten des Motorbetriebs mit einem Wasserstand von maximal 1 Meter Tiefe bei der Ansaugung.

Eine Zunahme der Ansaugtiefe bewirkt eine Verringerung der Leistungen der Elektropumpe.

1.3 Eingebauter Filter

Am Pumpeneingang ist ein Filtereinsatz eingebaut, der etwaige im Wasser schwimmende Schmutzpartikel aufhält. Der Filtereinsatz besteht aus einem Netz mit 0.5 mm Maschen und ist waschbar. Die Füllklappe (3-Abb.1) gewährt den Zugriff zum Filtereinsatz für die Instandhaltung desselben (Abs. 9.2). Durch den durchsichtigen Teil der Füllklappe kann der Filtereinsatz auf Verschmutzung überprüft werden.

1.4 Technische Eigenschaften

ThemaParameterWert 1000
ELEKTRO-SPEISUNGSpannung 1 ~ 220-240VAC
Frequenz50/60
Max. Leistung 1000 W
Max. Strom4.8 [Arms]
Erdableitstrom<3 [mArms]
KONSTRUKTIVE CHARAKTERISTIKENRaumbedarf483 x 236 x H322 mm
Leergewicht (Verpackung ausgenommen) 12.3 kg
SchutzklasseIP X4
Isolierklasse des MotorsF
HYDRAULISCHE LEISTUNGENMax. Förderhöhe 60 m
Max. Fördermenge85 l/min
Ansaugen <5min a 8m
Max. Betriebsdruck6 bar
BETRIEBS-TEMPERATURMax. Temperatur der Flüssigkeit40 °C
Max. Raumtemperatur50 °C
Lagerraum-temperatur-10÷60 °C
H min 0 m
FUNKTIONALITÄT UND SCHUTZVORRICHTUNGENKonstantdruck
Schutz gegen Trockenlauf
Antifreeze-Schutz
Anticycling-Schutz
Blockierschutz
Amperometrischer Schutz zum Motor
Schutz vor Spannungen durch anormale Speisung

Tabelle 1

2. INSTALLATION

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - INSTALLATION - 1

Das System ist für die Installation in einem geschlossenen Raum ausgelegt, es darf nicht im Freien und/oder Witterungseinflüssen ausgesetzt installiert werden. Im Freien kann das System transportierbar verwendet werden und ist nach der Verwendung an einem geschützten Ort abzustellen.

Das Gerät wurde für den Betrieb in Umgebungen mit Tempera-turen zwischen 0°C und 50°C entwickelt (ausgenommen die Gewährleistung der Stromversorgung: siehe Abschn. 5.6.8 "Anti-Freeze-Funktion").

Das Gerät wurde für die Aufbereitung von Trinkwasser entwick-elt.

Das Gerät kann nicht für das Pumpen von Salzwasser, Gülle sowie brennbaren, ätzenden oder explosiven Flüssigkeiten (z.B. Petroleum, Benzin, Lösungsmittel), Fetten, Ölen oder Lebens-mitteln eingesetzt werden.

Das System kann Wasser ansaugen, dessen Pegel nicht tiefer ist als 8. (Höhe zwischen dem Wasserstand und der Pumpenab-saugöffnung).

Bei Einsatz des Systems für die häusliche Wasserversorgung müssen die örtlichen Vorschriften der verantwortlichen Einrichtungen für die Verwaltung der Wasserversorgungsquellen beachtet werden.

DEUTSCH

Bei Bestimmung des Installationsstandortes ist Folgendes si-cherzustellen:

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - DEUTSCH - 1

  • Die auf dem Typenschild aufgeführte Spannung und Frequenz der Pumpe entsprechen den Daten des Stromversorgungs-netzes.
  • Der elektrische Anschluss muss an einem trockenen Ort und vor eventuellen Überschwemmungen geschützt erfolgen.
  • Die elektrische Ausrüstung mit einem Fehlerstromschutzschalter ausgerüstet ist, der nach den Angaben in Tabelle 1 bemessen ist.
    • Dass eine Erdleitung vorhanden ist.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - DEUTSCH - 2

Das System hat keine ausreichende Tragfähigkeit für die Rohre, die eine Abstützung benötigen.

Gefahr hoher Temperaturen des Wassers in der Pumpe: der anhaltende Betrieb der Pumpe bei fehlender oder verminderter Wasserabgabe kann die Temperatur des Wassers im Innern der Pumpe bis auf einen Wert ansteigen lassen, der im Augenblick der Abgabe Personen- oder Sachschäden verursachen kann. Eine solche Situation stellt sich im Allgemeinen nach einer langen Serie von Ein- und Ausschaltvorgängen der Pumpe ein. Typischerweise geschieht dies in starren Anlagen (ohne Ausdehnungsgefäß) und die Ursachen können wie folgt sein:

  • ein kleines Leck (auch wenige Tropfen), das den Druck abfallen lässt, so dass die Pumpe wieder anläuft, aber kein ausreichender Luftaustausch möglich ist
  • zu niedrige RP Werte, die keine Stabilisierung des Drucks und die reguläre Abschaltung erlauben
  • die fehlerhafte Einstellung der Verstärkungsfaktoren GI und GP, die die Schwankung der Regulierung verursacht.

Die Situation wird verschlimmert, bei:

  • hohem Sollwert (SP), der zu einer größeren Leistungsabgabe an das Wasser führt
  • sehr langen Abschaltzeiten T2, die den Zeitraum der Leistungsabgabe an das Wasser verlängern.

Das System sollte stets in der Nähe der Pumpflüssigkeit installiert werden.

Das System darf ausschließlich in horizontaler Lage und stabil auf den Gummifüßen stehend betrieben werden.

Eine feste Installation ist so vorzunehmen, dass das Bedien- und Steuerpult einwandfrei zugänglich und sichtbar ist (6-Abb.1).

Im Falle einer festen Installation ist für einen umliegenden Freiraum zu sorgen, der ausreichend groß ist, damit die Wartungsarbeiten am eingebauten Filter unbehindert ausgeführt werden können (Abs. 9.2).

Ebenso ist bei fester Installation empfohlen, sowohl am Einlass als am Auslass ein Absperrventil einzubauen. Dieses ermöglicht, die dem System vorgeschaltete und nachgeschaltete Linie zur Ausführung von Wartungs- und Reinigungsarbeiten oder für den Fall längerer Stillstandzeiten problemlos zu schließen.

Bei fester Installation ist angeraten, ein Ausdehnungsgefäß an das Auslassrohr anzuschließen, um das System elastisch zu gestalten und vor Druckstößen zu schützen.

Der Inhalt des Ausdehnungsgefäßes ist nicht bindend (1 Liter reicht aus), für die Vorfüllung ist 1 bar weniger als der vorgegebene Setpoint empfohlen.

Wenn sich im Wasser eine große Anzahl von Fremdkörpern befindet und die Eingriffe zur Reinigung des eingebauten Filters verringert werden sollen, ist außen am Eingang des Systems ein zusätzlicher Filter anzubringen, der die Unreinheiten aufhält.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - DEUTSCH - 3

Die Installation eines Absaugfiltersbewirkt eine Verringerung der hydraulischen Leistungen des Gerätes proportional zum durch den Filter selbst verursachten Füllverlust (normalerweise nimmt der Leistungsabfall mit steigender Filterungsleistung zu).

Die angegebenen Leistungen des Systems sind nur dann gewährleistet, wenn am Ein- und Auslass Rohre mit einem Durchmesser verwendet werden, der nicht kleiner als jener der Anschlussstutzen des Systems ist (1°).

Mit Bezug auf die Position im Vergleich zum zu pumpenden Wasser kann die Installation des Gerätes als obenbündig oder untenbündig bezeichnet werden. Die Installation wird als „obenbündig“ bezeichnet, wenn die Pumpe sich auf einem Niveau befindet, das über dem zu pumpenden Wasser liegt (z.B. Pumpe auf dem Boden und Wasser im Brunnen); im Gegensatz dazu als „untenbün-dig“ wenn sich die Pumpe im Vergleich zum zu pumpenden Wasser auf einem niedrigeren Niveau befindet (z.B. hängende Zisterne und Pumpe drunter).

Sollte die Installation vom Typ „obenbündig“ sein, den Absaug-schlauch von der Wasserquelle zur Pumpe aufwärts installieren, damit die Entstehung von „Lyrabogen“ oder Siphons vermieden wird. Den Absaugschlauch nicht über dem Pumpenniveau anbringen (zwecks Vermeidung von Luftblasen im Absaug-schlauch). Der Absaugschlauch muss beim Eintauchen mind-estens 30 cm Tiefe erreichen und muss auf der gesamten Länge bis zum Eintritt in die Elektropumpe wasserdicht sein. Für Ansaugtiefen von mehr als vier Metern oder bei längerem horizontalem Verlauf sollte ein Ansaugrohr mit einem größeren Durchmesser als jener der Ansaugmündung der Pumpe verwendet werden. Wenn die Ansaugleitung aus Gummi oder flexible Material sein sollte, immer kontrollieren, ob sie verstärkt und vakuumbeständig ist, um Verkürzungen durch den Ansaugeffekt zu vermeiden.

Falls die Installation unter dem Wasserspiegel erfolgt, sind auf jeden Fall Schwanenhälse und Siphone in der Einlassleitung zu vermeiden, die auf einwandfreie Dichtigkeit zu überprüfen ist.

DEUTSCH

Die Einlass- und Auslassleitungen müssen an das System anhand der vorgesehenen Gewinde angeschlossen sein: 1 Zoll Außengewinde auf Drehanschluss aus Technoploymer.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - DEUTSCH - 1

Bei der Abdichtung des Anschlusses ist darauf zu achten, nicht zu viel Dichtmaterial (z.B. Teflon, Hanf usw.) hinzuzufügen, da unter der Einwirkung eines angemessenen Anzugsmoments (z.B. durch eine Rohrzange mit langem Griff) das überschüssige Material eine übermäßige Kraft auf den Anschluss aus Technopolymer ausüben und ihn endgültig beschädigen könnte.

Die Schraubanschlüsse erleichtern die Installation des Systems.

2.2 Füllvorgänge

Obenbündige und untenbündige Installation

Obenbündige" Installation (Abs. 2.1): die Füllschraube (3-Abb.1) von Hand oder mithilfe eines beigestellten Werkzeugs abdrehen; ebenso die Entlüftungsschraube (5-Abb.1) unter Verwendung eines Schraubendrehers oder eines beigestellten Werkzeugs entfernen; hiernach das System durch die Füllklappe befüllen (ca. 1 Liter). Sobald das Wasser aus der Entlüftungsschraube austritt, den entsprechenden Verschluss wieder anschrauben, durch die Füllklappe noch Wasser nachfüllen und die Füllschraube bis zum Anschlag andrehen. Es wird empfohlen, das Rückschlagventil am Ende des Absau-gschlauches so anzubringen (Bodenventil), dass dieser während des Fül-lvorgangs vollständig gefüllt werden kann. In diesem Fall hängt die für den Füllvorgang erforderliche Wassermenge von der Länge des Absaug-schlauches ab.

„Untenbündige“ Installation (Abschn. 2.1.1): Falls zwischen der Was-serablagerung und dem Gerät keine Absperrventile vorhanden (oder of-fen) sind, füllt sich dieses automatisch sobald die darin gefangene Luft entwichen ist. Wenn die Entlüftungsschraube (5-Abb.1) gerade so viel gelockert wird, dass die eingesperrte Luft entweichen kann, wird die vollständige Befüllung des Systems ermöglicht. Dieser Vorgang muss beobachtet werden, da bei Austreten des Wassers die Entlüftungsklappe zu schließen ist (es ist jedenfalls ratsam, ein Absperrventil in der Einlassleitung zu installieren und es zur Steuerung des Füllvorgangs bei offenem Verschluss zu verwenden). In Alternative kann, falls die Einlassleitung durch ein geschlossenes Ventil gesperrt ist, der Füllvorgang so erfolgen wie er für die Installation über dem Wasserspiegel beschrieben ist.

3. INBETRIEBSETZEN

3.1 Elektrische Anschlüsse

Zwecks Verbesserung der Isolierung eines möglichen Geräuschpegels gegenüber anderen Geräten wird empfohlen, einen separaten elektrisch-en Anschluss für die Speisung des Produktes vorzusehen.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Elektrische Anschlüsse - 1

Achtung: Stets die Sicherheitsvorschriften einhalten! Die elektrische Installation muss durch einen autorisierten Fach-elektriker erfolgen, der die vollständige Haftung übernimmt.

Es wird empfohlen, eine sichere und korrekte Erdung der Anlage vorzunehmen, wie von den diesbezüglichen Vorschriften vorge-sehen.

Die Linienspannung kann sich beim Start der Elektropumpe än- dern. Die Spannung an der Linie kann je nach den anderen mit ihr verbundenen Vorrichtungen und der Linienqualität Änderun-gen erfahren.

Der Fehlerstromschutzschalter der Anlage muss richtig, den Angaben der Tabelle 1 entsprechend bemessen'sein. Es ist angeraten, einen Fehlerstromschutzschalter des Typs F, der gegen unzeitiges Ansprechen geschützt ist, zu verwenden. Sollten die Anweisungen des Handbuchs nicht mit der geltenden Norm übereinstimmen, hat man sich an die Norm zu halten.

Der Magnet-Thermoschutzschalter muss korrekt bemessen sein (siehe technische Eigenschaften).

3.2 Konfiguration des integrierten Inverter

Das Systems ist werkseitig so konfiguriert, dass die Mehrheit der Instal-lationen mit Betrieb unter konstantem Druck berücksichtigt wird. Die hauptsächlichen werkseitig eingegebenen Parameter sind:

• Sollwert (Wert des gewünschten konstanten Drucks): SP = 3.0 bar / 43.5 psi.
- Druckminderung für den Neuanlauf RP = 0.3 bar / 4.3 psi.
• Anticycling-Funktion: Deaktiviert.

Dieser und andere Parameter können jedenfalls vom Benutzer entspre-chend der Anforderungen der Anlage eingestellt werden. Siehe Absätze 4-5 für die Spezifikatione.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Konfiguration des integrierten Inverter - 1

Bei der Bestimmung der Parameter SP und RP ergibt sich, dass der Druck, bei dem das System startet, folgenden Wert hat: Pstart = SP - RP Beispiel : 3.0 - 0.3 = 2.7 bar in der Default-Konfiguratio.

Das System funktioniert nicht falls sich der Abnehmer auf einer größeren Höhe als der äquivalenten der Meter-Säule-Wasser des Pstart (1 bar = 10 m.c.a.) befindet: für die Default-Konfiguration, wenn sich der Abnehmer weniger als 27 m ü.d.M. befindet, startet das System nicht.

3.3 Ansaugen der Pumpe

Die Ansaugphase einer Pumpe ist die Phase, während der die Maschine versucht, den Absaugkörper und die Absaugleitung mit Wasser zu füllen. Wenn der Vorgang korrekt erfolgt, kann das Gerät den regulären Betrieb aufnehmen.

Nach Füllen der Pumpe (Abschn. 2.2) und Konfigurationder Vor-richtung (Abschn. 3.2), kann der elektrische Anschluss vorgenommen werden, nachdem mindestens ein Anschluss im Vorlauf geöffnet wurde.

Das System schaltet sich ein und kontrolliert, ob Wasser in der Auslassleitung vorhanden ist.

Die Pumpe wird als befüllt betrachtet, wenn in der Auslassleitung ein Wasserfluss ermittelt wird. Dies ist der typische Fall einer Installation unter dem Wasserspiegel (Abs. 2.1). Der im Auslass offene Abnehmer, von dem das Wasser ausfließt, kann nun geschlossen werden. Falls nach 10 Minuten kein regelrechter Fluss in der Auslassleitung ermittelt wird, meldet das System Trockenbetrieb (Alarm BL). Beim nächsten manuellen Reset (Tasten "+" und "-" wird der Ansaugvorgang eingeleitet (typischer Fall der Installation über dem Wasserspiegel Abs. 2.1)

Die Prozedur ermöglicht einen Betrieb von höchstens 5 Minuten, während derer die Sicherheitssperre wegen Trockenbetrieb nicht anspricht. Die Ansaugzeit hängt von verschiedenen Pa-rametern ab, die wichtigsten darunter sind der abzusaugende Wasserfüll-stand, der Durchmesser der Absaugleitung, die Dichtheit der Absauglei-tung. Vorbehaltlich der. Vorbehaltlich der Verwendung einer 'Einlassleitung, deren Maß nicht unter 1" liegt und die Leitung gut abgedichtet ist (keine Löcher oder Anschlüsse, durch die Luft angesaugt werden kann), wurde das System so ausgelegt, dass es sich in einem Wasser bis zu 8 m Tiefe in weniger als 8 Minuten ansaugen kann. Sobald das System einen kontinuierlichen Fluss im Auslass ermittelt, wird der Saugvorgang abgebrochen und beginnt einen ordnungsgemäßen Betrieb. Der im Auslass offene Abnehmer, aus dem das Wasser ausfließt, kann jetzt geschlossen werden. Falls nach 5 Minuten langem Vorgang das Produkt noch nicht angesaugt ist, erscheint am Display die Meldung des Trockenbetriebs. In diesem Fall die Stromversorgung unterbrechen, 10 Minuten warten und den Ansaugvorgang wiederholen.

Funktionsweise

Sobald die Elektropumpe angesaugt ist, beginnt das Gerät gemäß den konfiguriertenParametern mit seiner regulären Funktionsweise: Es schaltet sich automatisch bei Öffnung des Wasserhahns ein, liefert Was-ser mit dem eingestellten Druck (SP), hält den Druck auch bei Öffnen anderer Wasserhähne aufrecht und bleibt automatisch nach der Zeit T2 stehen, sobald die Ausschaltbedingungen erreicht wurden (T2 kann vom Benutzer eingestellt werden, Werkswert 10 Sek).

4. TASTATUR UND BILDSCHIR

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - TASTATUR UND BILDSCHIR - 1

Abbildung 3: Aufbau der Benutzerschnittstelle

Die Benutzerschnittstelle besteht aus einem Tastenfeld mit LCD-Display und Anzeige-LEDs POWER, COMMUNICATION, ALARM, wie in Abbildung 3 gezeigt ist.

Der Bildschirm zeigt die Größen und Zustände der Vorrichtung mit den Funktionsangaben der verschiedenen Parameter an. Die Tastenfunktionen sind in Tabelle 2 zusammengefasst.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - TASTATUR UND BILDSCHIR - 2Die Taste MODE ermöglicht den Übergang zu den weiteren Menüpunkten. Längeres Drücken von mindestens 1 Sek. ermöglicht das Springen zum vorhergehenden Menüpunkt.
TALLAS D-ECONCEPT 1000 - TASTATUR UND BILDSCHIR - 3Die Taste SET erlaubt das Verlassen des offenen Menüs.
TALLAS D-ECONCEPT 1000 - TASTATUR UND BILDSCHIR - 4Verringert einen laufenden Parameter (wenn ein Parameter modifizierbarist).
TALLAS D-ECONCEPT 1000 - TASTATUR UND BILDSCHIR - 5Verringert einen laufenden Parameter (wenn ein Parameter modifizierbarist).

Tabelle 2: Tastenfunktionen

Längeres Drücken der Taste „+“ oder der Taste „-” ermöglicht das automa-tische Erhöhen oder Verringern des ausgewählten Parameters. Nachdem die Taste „+“ oder der Taste „-“ 3 Sekunden lang gedrückt wurde, erhöht sich die Schnelligkeit der automatischen Erhöhung/Verringerung.

DEUTSCH

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - DEUTSCH - 1

Durch Drücken der Taste „+“ oder der Taste „-“ wird die aus-gewählte Größe modifiziertund sofort dauergespeichert (EE-prom). Das Ausschalten der Maschine in dieser Phase, auch ungewollt, verursacht nicht den Verlust des gerade eingestellten Parameters.

Die Taste SET dient lediglich dem Verlassen des aktuellen Menüs und die vorgenommenen Änderungen müssen nicht gespeichert werden. Nur in besonderen, in den folgenden Absätzen beschriebenen Fällen werden ein.

LED-Anzeigen

Power
Weiße Led-Anzeige Leuchtet durchgehend wenn die Maschine mit Spannung versorgt ist. Blinkt wenn die Maschine ausgeschaltet ist.
- Alarm
Rotes Led-Anzeige Leuchtet durchgehend wenn die Maschine aufgrund eines Fehlers blockiert ist.

Der komplette Aufbau aller Menus und alle seine Bestandteile sind in Tabelle 4 aufgeführt.

4.1 Zugriff zu den Menüs

Der Zugang zum gewünschten Menu erfolgt direkt durch gleichzeitiges Drücken von bestimmten Tastenkombinationen für die vorgesehene Dau-er (zum Beispiel MODE SET für den Zugang zum Menu Sollwert); mit der Taste MODE können die Menupunkte durchlaufen werden. Tabelle 3 zeigt die mit Tastenkombination zugänglichen Menus.

MENUBE-ZEICHNUNGDIREKTZUGANGSTASTENDRÜCKZEIT
BenutzerTALLAS D-ECONCEPT 1000 - Zugriff zu den Menüs - 1Bei Loslassen der Taste
MonitorTALLAS D-ECONCEPT 1000 - Zugriff zu den Menüs - 22 Sek
SollwertTALLAS D-ECONCEPT 1000 - Zugriff zu den Menüs - 32 Sek
HandbuchTALLAS D-ECONCEPT 1000 - Zugriff zu den Menüs - 43 Sek
EinstellungenTALLAS D-ECONCEPT 1000 - Zugriff zu den Menüs - 53 Sek
Erweiterte EinstellungenTALLAS D-ECONCEPT 1000 - Zugriff zu den Menüs - 63 Sek
Wiederherstellung der Werkseinstel-lungenTALLAS D-ECONCEPT 1000 - Zugriff zu den Menüs - 72 Sek bei Einschalten des Gerätes
ResetTALLAS D-ECONCEPT 1000 - Zugriff zu den Menüs - 82 Sek

Tabelle 3: Zugang zu den Menus

HauptmenuBenutzermenu ModusMonitor-Menu Set MinusSollwert-Menu Set ModusHandbuchmenu Set Minus-PlusMenü Einstellungen Modus-set-wenigerMenü Erweiterte Einstellungen Modus -set-Plus
MAIN (Hauptseite)RS Umdrehungen pro MinuteCT KontrastSP Sollwert druckRI Einstellung der GeschwindigkeitRP Verringerung NeustartdruckTB Blockierungzeit Wassermangel
VP DruckBK Hintergrundbe-leuchtungVP DruckOD AnlagenartT2 Ritardo di spegnimento
VF DurchflussanzeigTK Einschaltzeit der HintergrundbeleuchtungVF DurchflussanzeigMS MaßsystemGP Proportionaler Gewinn
PO Leistungsaufnahme der LinieTE Temperatur AbleiterPO Leistungsaufnahme der LinieFY Freigabe Blockierung VolumenabgabeGI Ntegraler Gewinn
C1 Pumpenphasen-stromC1 Pumpenphasen-stromTY Freigabe Blockierung PumpzeitRM Maximale Geschwin-digkeit

DEUTSCH

HOStundenzählerEinschaltungFHVolumenabgabeAYAnticycling
HWStundenzählerRunning-TimeTHPumpzeitAEBlockierschutz
NRAnzahl derStartvorgängeAFAntiFreeze
ENEnergiemesserFWFirmware update
ESSavingRFRestore & warning
FCFlussmesser
VEInformationenHWund SW
FFFault &Warning(Historie)

Tabelle 4 Menuaufbau

4.2 Aufbau der Menuseiten

Beim Einschalten wird die Hauptseite eingeblendet. Verschiedene Tastenkombinationen (Siehe Abs. 4.1 Zugriff zu den Menüs) ermöglichen den Zugriff zu den Menüs der Maschine. Im oberen Teil des Displays erscheint das Symbol des Menüs, in dem man sich gerade befindet.

Auf der Hauptseite erscheinen stets:

Status: Betriebsstatus (z.B. Standby, Go, Fehler)

Druck: Wert in [bar] oder [psi], je nach der eingegebenen Maßeinheit.

Leistung: Wert in [kW] der von der Vorrichtung aufgenommenen Leistung. Falls der Vorfall eintritt können erscheinen:

Fehleranzeigen

Warnmeldungen

ISpezielle Symbole

Die Fehlerbedingungen sind in der Tabelle 9 ufgelistet. Die anderen Vi-sualisierungen finden sich in der Tabelle 5.

Fehler- und Statuszustände, die auf der Hauptseite angezeigt werden
KennwortBeschreibung
Motor im Gang
[S302]Motorstillstand
TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Aufbau der Menuseiten - 1Motorstatus manuell deaktiviert
TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Aufbau der Menuseiten - 2Vorliegender Fehler, der die Ansteuerung der Elektropumpe verhindert
EEAusdruck und erneutes Ablesen der Werkseinstellungen auf EEprom
TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Aufbau der Menuseiten - 3Warnung aufgrund fehlender Versorgungsspannung
[40HK]Ansaugen

Tabelle 5: Status- und Fehlermeldungen auf der Hauptseite

Die anderen Menuseiten verändern sich mit den entsprechenden Funk-tionen und werden nachfolgend je nach Art der Anzeige oder Einstellung beschrieben. Im unteren Teil einer Menüseite wird jeweils der Anlagendruck und im oberen Teil das Symbol des aufgerufenen Menüs angezeigt.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Aufbau der Menuseiten - 4

text_image SP 26 bar 0 1 2 3 4 5 6 7 8 bdr

Abbildung 4: Anzeige eines Menuparameters

DEUTSCH

Auf den Parameterseiten können Ziffernwerte und Maßeinheiten der aktuellen Position, Werte anderer Parameter, die mit der Einstellung der aktuellen Position verbunden sind, erscheinen (s. Abb. 4).

Auf sämtlichen Menüseiten, mit Ausnahme jener, die zum Benutzermenü gehören, ist eine Funktion aktiv, die 3 Minuten nach dem letzten Tastendruck die Hauptseite erscheinen lässt.

4.3 Motorfreischaltung/-abschaltung

Bei normalen Betriebsbedingungen bewirkt das Drücken und Loslassen der beiden Tasten „+“ und „-“ die Abschaltung/Freischaltung des Motors (auch nach Abschaltung). Ein etwa vorliegender Alarm wird durch den vorab beschriebenen Vorgang gelöscht. Der deaktivierte Zustand des Motors wird durch den Blinkzustand der weißen LED angezeigt.

Dieser Befehl kann auf jeder Menuseite aktiviert werden, ausgenommen RF.

5. BEDEUTUNG DER EINZELNEN PARAMETER

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - BEDEUTUNG DER EINZELNEN PARAMETER - 1

Durch den Inverter arbeitet das Gerät bei Konstantdruck. Diese Einstellung ist positiv, wenn die Hydraulikanlage am Systemende entsprechend dimensioniert ist. Anlagen mit zu kleinen Rohrlei-tungen führen kleine Zuflussverlust herbei, die das Gerät nicht kompensieren kann; das Ergebnis ist, dass der Druck auf den Sensoren und nicht am Verbraucheran schluss konstant ist.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - BEDEUTUNG DER EINZELNEN PARAMETER - 2

Extrem deformierbare Anlagen können das Entstehen von Oszil-lationen bewirken; sollte dies eintreten, kann das Problem gelöst werden, indem auf die Steuerparameter „GP“ und „GI“ eingewirkt wird (siehe Abschn. 5.6.3 - GP: Proportionaler Gewinnkoeff-zient und 5.6.4 - GI: Integraler Gewinnkoeffizient).

5.1 Benutzermenu

Vom Hauptmenu aus die Taste MODE drücken (oder das Auswahlmenu benutzen und + oder - drücken), danach hat man Zugang zum BE-NUTZERMENU. Im Menu ermöglicht die Taste MODE das Durchlaufen der verschiedenen Menuseiten. Es werden die nachfolgende Größen an-gezeigt.

5.1.1 RS: Anzeige der Rotationsgeschwindigkeit

Vom Motor ausgeführte Rotationsgeschwindigkeit in rpm.

5.1.2 VP: Druckanzeige

Anlagendruck gemessen in [bar] oder [psi], je nach der verwendeten Maßeinheit.

5.1.3 VF: Durchflussanzeig

Zeigt den augenblicklichen Fluss in [Liter/Min] oder [Gal/Min] je nach der eingestellten Maßeinheit an.

5.1.4 PO: nzeige der aufgenommenen Leistung

Von der Elektropumpe aufgenommene Leistung in [kW].

Bei Überschreiten der max. zulässigen Leistungsaufnahme und Ansprechen der Leistungsbegrenzung tritt das Symbol des PO Parameters in den Leuchtzustand.

5.1.5 C1: Anzeige des Phasenstroms

Phasenstrom des Motors in [A].

Bei vorübergehendem Überschreiten der max. Stromabgabe tritt das Symbol C1 in den Leuchtzustand, um anzuzeigen, dass der Motor mit einem Überstrom versorgt wird und dass ein Betrieb in diesem Zustand den Motorschutz auslöst.

5.1.6 HO: Stundenzähler der Einschaltzeit

Gibt die Stromversorgung der Vorrichtung in Stunden an. Alle 2 Sekunden werden abwechselnd die Stundenzähler der gesamten und teilweisen Einschaltzeit angezeigt. Neben der Maßeinheit erscheint bei Anzeige des Gesamt-Stundenzählers ein "T" und bei Anzeige des Partialstundenzählers ein "P". Der Partialstundenzähler kann rückgesetzt werden, indem die Taste "-" mindestens 2 Sekunden lang gedrückt wird.

5.1.7 HW: Stundenzähler des Elektropumpenbetriebs

Gibt die Betriebsstunden der Elektropumpe an. Alle 2 Sekunden werden abwechselnd die Gesamt- und Partialstundenzähler des Elektropumpenbetriebs angezeigt. Neben der Maßeinheit erscheint bei Anzeige des Gesamtstundenzählers ein "T" und bei Anzeige des Partialstundenzählers ein "P". Der Partialstundenzähler kann rückgesetzt werden, indem die Taste "-" mindestens 2 Sekunden lang gedrückt wird.

5.1.8 NR: Anzahl der Startvorgänge

Gibt die Anzahl der Startvorgänge an.

5.1.9 EN: Stromaufnahmemesser

Gibt den vom Netz aufgenommenen Strom in kW an. Alle 2 Sekunden werden abwechselnd die Messgeräte der gesamten und partialen Stromaufnahme angezeigt. Neben der Maßeinheit erscheint bei Anzeige des Gesamt-Messgeräts ein "T" und bei Anzeige des Partial-Messgeräts ein "P". Das Partial-Messgerät kann rückgesetzt werden, indem die Taste "-" mindestens 2 Sekunden lang gedrückt wird.

DEUTSCH

5.1.10 ES: Saving

Gibt vergleichsmäßig die prozentuale Ersparnis zwischen einer durch on/off System gesteuerten Pumpe und einer durch Invertergesteuerten Pumpe an. Der Messwert kann durch 2 Sekunden langes Betätigen der Taste "-" rückgesetzt werden.

5.1.11 FC: Volumenmesser der gepumpten Flüssigkeit

Gibt das Volumen der vom System gepumpten Flüssigkeit an. Alle 2 Sekunden werden abwechselnd die Messgeräte des gesamten und partialen Flüssigkeitsvolumens angezeigt. Neben der Maßeinheit erscheint bei Anzeige des Gesamt-Messgeräts ein "T" und bei Anzeige des Partial-Messgeräts ein "P". Das Partial-Messgerät kann rückgesetzt werden, indem die Taste "-" mindestens 2 Sekunden lang gedrückt wird.

5.1.12 VE: Versionsanzeige

Angabe der Version der Hardware und Software-Ausstattung des Gerätes.

5.1.13 FF: Anzeige Fault & Warning (Historie)

Chronologische Anzeige der Fehler, die während des Systembetriebs entstanden sind.

Unter dem Symbol FF erscheinen zwei Ziffern x/y, die jeweils mit x für den angezeigten Fehler und mit y für die Gesamtanzahl der vorliegenden Fehler stehen; rechts von diesen Ziffern erscheint eine Angabe zum an-gezeigten Fehler. Mit den Tasten + und - kann die Fehlerliste durchlaufen werden: Durch Drücken der Taste - erfolgt das Rückwärtslaufen in der Historie bis zum ältesten vorliegenden Fehler, durch Drücken der Taste + erfolgt das Vorwärtslaufen in der Historie bis zum jüngsten vorliegenden Fehler.

Die Fehler werden in chronologischer Reihenfolge angezeigt, beginnend bei dem zeitlich weiter zurückliegenden x=1 bis zu dem neusten x=y. Die maximal anzeigbare Fehleranzahl ist 64; sobald diese Anzahl erreicht ist, werden die weiter zurückliegenden überschrieben.

Dieser Menupunkt zeigt das Fehlerverzeichnis, erlaubt jedoch kein Rück-setzen. Die Rücksetzung kann nur über den eigenen Befehl der Position RF des MENÜS ERWEITERETE ANZEIGEN erfolgen.

Weder das manuelle Rücksetzen noch das Ausschalten des Gerätes oder das Rücksetzen der Werkseinstellungen löschen die Fehlerhistorie, ledi-glich die oben beschriebene Vorgehensweise.

5.2 Monitormenu

Wenn im Hauptmenü die Tasten "SET" und "-" (minus) 2 Sekunden lang gleichzeitig gedrückt werden, wird der Zugriff zum MENU MONITOR freigegeben. Im Menu werden durch Drücken der Taste MODE nacheinander die folgenden Größen angezeigt.

5.2.1 CT: Bildschirmkontrast

Reguliert den Bildschirmkontrast.

5.2.2 BK: Bildschirmhelligkeit

Reguliert die Bildschirmhintergrundbeleuchtung mit einer Skala von 0 bis 100.

5.2.3 TK: Einschaltzeit Backlight

Stellt die Einschaltzeit des Backlight ab dem letzten Drücken einer Taste ein. Erlaubte Werte: von 20 Sek. bis 10 Min. oder 'immer eingeschaltet'. Wird das backlight auf Dauerbeleuchtung eingestellt, erscheint am Display "ON". Ist da Backlight ausgeschaltet, bewirkt das erste Drücken einer beliebigen Taste nur die Wiederherstellung der Hintergrundbeleuchtung.

5.2.4 TE: Anzeige der Ableitertemperatur

5.3 Sollwert-Menu

Vom Hauptmenu aus gleichzeitig die Tasten „MODE“ und "SET" gedrückt halten, bis „SP“ auf dem Bildschirm erscheint (oder das Auswahlmenu durch Drücken von + oder - verwenden). Die Tasten + und - ermöglichen jeweils die Erhöhung und Reduzierung des Drucks für den Anlagendruckausgleich. Um das laufende Menu zu verlassen und zum Hauptmenu zurückzukeh-ren, SET drücken. Der Einstellbereich beträgt 1-5 bar (14-80 psi).

5.3.1 SP: instellung des Sollwertdrucks

Druck, bei dem die Anlage unter Druck gesetzt wird.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - SP: instellung des Sollwertdrucks - 1

Der Druck für den Neustart der Pumpe hängt neben dem ein-gestellten Druck SP auch von RP ab. RP drückt die Druckminderung aus, im Vergleich zu „SP“, wodurch der Start der Pumpe ausgelöst wird.

Beispiel: SP = 3,0 [bar]; RP = 0,3 [bar];

Während des normalen Anlagenbetriebs wird die Anlage bei 3,0 [bar] druckausgeglichen.

Der Neustart der Elektropumpe erfolgt, wenn der Druck unter 2,7 [bar].

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - SP: instellung des Sollwertdrucks - 2

Die Einstellung eines zu hohen Drucks (SP) im Vergleich zu den Leistungen der Pumpe kann falsche BL Wassermangelfehler be-wirken; in diesen Fällen den eingestellten Druck senke.

DEUTSCH

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - DEUTSCH - 1

Achtung, die Eingabe besonderer Parameterwerte in Bezug auf die Anlage kann dazu beitragen, dass gefährliche Situationen wegen Erreichen hoher Wassertemperaturen im Innern der Pumpe entstehen (siehe Hinweise Kap 2).

5.4 Handbuchmenu

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Handbuchmenu - 1

Bei manuellem Betrieb darf die Summe aus Eingangsdruck und lieferbarem Höchstdruck nicht mehr als 6 bar betragen.

Vom Hauptmenu aus gleichzeitig die Tasten „SET“ und „+“ und „-“ gedrückt halten, bis die Seite des Handmenus auf dem Bildschirm erscheint (oder das Auswahlmenu durch Drücken von + oder - verwenden). Das Menu ermöglicht die Anzeige und Modifizierungverschiedener Konfigurationsparameter: Mit der Taste MODE können die Menuseiten durchlaufen werden, die Tasten + und - ermöglichen jeweils die Erhöhung oder Senkung des betreffenden Parameters. Um das laufende Menu zu verlassen und zum Hauptmenu zurückzukehren, SET drücken. Der Zugang zum Handbuchmenu durch Drücken der Tasten + - bringt die Maschine in den Zustand des herbeigeführten StOPPs. Diese Funktion kann verwendet werden, um den Halt der Maschine zu befehlen. Innerhalb der Handbuch-Modalität können unabhängig vom angezeigten Parameter folgende Befehle ausgeführt werden:

  • Kurzzeitiger Start der Elektropumpe.
    • Permanentes Anlassen der Pumpe.
  • Änderung der Drehzahl in manueller Betriebsweise.

Das gleichzeitige Drücken der Tasten MODE und + bewirkt den Start der Pumpe mit der Geschwindigkeit RI; der Gangstatus bleibt solange beste-hen, wie die beiden Tasten gedrückt bleiben. Wenn der Befehl Pumpe ON oder Pumpe OFF gegeben wird, erfolgt eine Mitteilung auf dem Bildschirm.

Start der Pumpe

Das gleichzeitige Drücken der Tasten MODE - + 2 Sekunden lang bewirkt den Start der Pumpe mit der Geschwindigkeit RI. Der Gangstatus bleibt solange bestehen, wie die Taste SET gedrückt bleibt. Das nachfolgende Drücken von SET bewirkt den Ausgang vom Handbuchmenu.

Wenn der Befehl Pumpe ON oder Pumpe OFF gegeben wird, erfolgt eine Mitteilung auf dem Bildschirm.

Wenn die Pumpe in diesem Modus mehr als 5' ohne Hydraulikfluss betrieben wird, hält die Maschine an und gibt den Alarm PH aus.

Ist der Fehler PH eingetreten, erfolgt eine Rückstellung nur automatisch. Die Rückstellzeit beträgt 15 Minuten; tritt der Fehler PH öfter als 6 mal hin-tereinander auf, erhöht sich die Rückstellzeit auf 1 h. Ist die Pumpe nach diesem Fehler rückgestellt, wird sie angehalten, bis der Nutzer sie mit den Tasten "MODE" "-" "+" ." wieder in Betrieb setzt.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Start der Pumpe - 1

Achtung, die Nutzung dieser Betriebsart kann dazu beitragen, dass gefährliche Situationen wegen Erreichen hoher Wassertemperaturen im Innern der Pumpe entstehen (siehe Hinweise Kap 2).

5.4.1 RI: Einstellung der Geschwindigkeit

Stellt die Motorgeschwindigkeit in rpm ein. Erlaubt die Vorgabe der Umdre-hungsanzahl mit einem vorbestimmten Wert. Wenn die effektive Drehzahl nicht mit der vorgegebenen Drehzahl "RI" übereinstimmt, werden abwechselnd die vorgegebene und die effektive Drehzahl angezeigt. Bei Anzeige der effektiven Drehzahl erscheint der Buchstabe "A" neben der Maßeinheit. Wird "+" o "-" betätigt, um RI zu ändern, wird automatisch die vorgegebene Drehzahl angezeigt.

5.4.2 VP: Druckanzeige

Anlagendruck gemessen in [bar] oder [psi], je nach der verwendeten Maßeinheit.

5.4.3 VF: Durchflussanzeig

Visualisiert den Fluss in der gewählten Maßeinheit. Die Maßeinheit kann [l/Min] oder [Gal/Min] sein, siehe Abschn. 5.5.3 - MS: Maßsystem.

5.4.4 PO: PO: Anzeige der aufgenommenen Leistung

Von der Elektropumpe aufgenommene Leistung in [kW].

Bei Überschreiten der max. zulässigen Leistungsaufnahme und Ansprechen der Leistungsbegrenzung tritt das Symbol des Parameters PO in den Blinkzustand.

5.4.5 C1: Anzeige des Phasenstroms

Phasenstrom des Motors in [A].

Bei vorübergehendem Überschreiten der max. zulässigen Stromaufnahme tritt das Symbol C1 in den Blinkzustand, um anzuzeigen, dass der Überstromschutz des Motors in Funktion tritt und das bei Fortsetzen des Betriebs der Schutz anspricht.

5.5 Menü Einstellungen

Im Hauptmenü die Tasten "MODE" & "SET" & "-" gleichzeitig gedrückt halten bis der erste Parameter des Menüs Einstellungen am Display erscheint.

Menuseiten durchlaufen werden, die Tasten + und - ermöglichen jew-eils die Erhöhung oder Senkung des betreffenden Parameters. Um das laufende Menu zu verlassen und zum Hauptmenu zurückzukehren, SET drücken.

DEUTSCH

5.5.1 RP: Einstellung der Druckminderung für den Neustart

Drückt die Druckminderung aus, im Vergleich zu „SP“, wodurch der Neus-tart der Pumpe ausgelöst wird. Beträgt zum Beispiel der Sollwertdruck 3,0 [bar] und RP 0,5 [bar], erfolgt der Neustart bei 2,5 [bar]. RP kann von einem Minimum von 0,1 auf ein Maximum von 1,5[bar] ein-gestellt werden. Bei besonderen Bedingungen (zum Beispiel im Fall eines geringeren Sollwertes als der RP selbst) kann dieser automatisch begrenzt werden.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - RP: Einstellung der Druckminderung für den Neustart - 1

Achtung, die Eingabe besonderer Parameterwerte in Bezug auf die Anlage kann dazu beitragen, dass gefährliche Situationen wegen Erreichen hoher Wassertemperaturen im Innern der Pumpe entstehen (siehe Hinweise Kap 2).

5.5.2 OD: Anlagentyp

Mögliche Werte "R" und "E" jeweils in Bezug auf feste und elastische Anlagen. Die Vorrichtung verlässt das Werk mit Modalität "R", die für den größten Teil der Anlagen geeignet ist. Im Fall von Druckschwankungen, die nicht durch Eingreifen auf die Parameter GI und GP stabilisiert werden können, auf die Modalität 2 übergehen.

WICHTIG: In den beiden Konfigurationenändern sich auch die Werte der Einstellungsparameter GP und GI. Weiterhin sind die in Modalität 1 eingestellten GP und GI Werte in einem anderen Speicher enthalten als die in Modalität 2 eingestellten GP und GI Werte. So wird zum Beispiel der GP-Wert der Modalität 1, wenn auf Modalität 2 gewechselt wird, durch den GP-Wert der Modalität 2 ersetzt, er wird jedoch gespeichert und ist bei Rückkehr in Modalität 1 vorhanden. Der gleiche auf dem Bild-schirm erscheinende Wert hat ein anderes Gewicht in der einen oder in der anderen Modalität, da der Steuerlogarithmus unterschiedlich ist.

5.5.3 MS: Maßsystem

Stellt das Maßeinheitensystem zwischen international und angelsächsisch ein. Die angezeigten Größen sind in Tabelle 6 aufgeführt.

HINWEIS: Der Fluss in englischer Maßeinheit (gal/ min) wird mit einem Umrechnungsfaktor gleich 1 gal = 4.0 Liter angegeben, was einer me-trischen Gallone entspricht.

Angezeigte Maßeinheiten
GrößeMaßeinheitInternational Maßeinheit Angelsächsisch
Druckbar
Temperatur°C
Flusslpm

Tabelle 6: Maßeinheitensystem

Die Akronyme lpm und gpm geben Liter /Min. und litri/min und Gallons/Min.

5.5.4 FY: Aktivierung Blockierung des abgegebenen Volumens

Aktiviert die Blockierungsfunktion für das Volumen der abgegebenen Flüssigkeit FH.

5.5.5 TY: Aktivierung Blockierung der Pumpzeit

Aktiviert die Blockierungsfunktion für die ausgeführte Pumpzeit TH.

5.5.6 TY: FH: Abgegebenes Volumen

Gibt das Volumen der Flüssigkeit vor, bei dessen Erreichen der Pumpvorgang abgebrochen wird. Der Inverter misst bei aktivierter Funktion (Parameter FY), siehe Abs. 5.5.4, das abgegebene Flüssigkeitsvolumen und schaltet nach Erreichen des vom Benutzer eingegebenen Werts FH den Pumpvorgang ab. Das System bleibt gesperrt, bis es von Hand zurückgesetzt wird. Die Rücksetzung kann auf jeder beliebigen Menüseite durchgeführt werden, indem die Tasten "+" e "-" gedrückt und losgelassen werden. Der Zustand des Zählers und der Zustand der Blockierung werden gespeichert und bleiben daher auch nach einem Ab- und erneutem Einschalten erhalten. Wenn die Blockierung des abgegebenen Volumens aktiviert wird, erscheint der dazugehörige Zähler auf der Hauptseite, der vom eingegebenen Wert bis 0 zurückgeht. Sobald der Zähler Null erreicht, hält das System an und der Zähler beginnt, zu blinken. Die Zählung beginnt ab der Aktivierung von FY oder der zuletzt getätigten Vorgabe von FH, oder aber ab der Rücksetzung der Blockierung anhand der Tasten "+" e "-" . Die erzeugte Blockierung wird nicht in der Fehlerreihe registriert. FH kann zwischen 10 Liter (2.5 Gal) und 32000 Liter (8000 Gal) vorgegeben werden.

5.5.7 TH: Pumpzeit

Gibt die Pumpzeit vor, nach deren Ablauf der Pumpvorgang abgebrochen wird. Der Inverter misst bei aktivierter Funktion (Parameter FY), siehe Abs. 5.5.6, die Betriebszeit der Pumpe und schaltet nach Erreichen des vom Benutzer eingegebenen Werts TH den Pumpvorgang ab. Das System bleibt gesperrt, bis es von Hand zurückgesetzt wird. Die Rücksetzung kann auf jeder beliebigen Menüseite durchgeführt werden, indem die Tasten "+" e "-" gedrückt und losgelassen werden. Der Zustand des Zählers und der Zustand der Blockierung werden gespeichert und bleiben daher auch nach einem Ab- und erneutem Einschalten erhalten. Wenn die Blockierung der Pumpzeit aktiviert wird, erscheint der dazugehörige Zähler auf der Hauptseite, der vom eingegebenen Wert bis 0 zurückgeht. Sobald der Zähler Null erreicht, hält das System an und der Zähler beginnt, zu blinken. Die Zählung beginnt ab der Aktivierung von TY oder oder zuletzt getätigten Vorgabe von TH, oder aber ab der Rücksetzung der Blockierung anhand der Tasten "+" e "-" und wird nu gezählt wenn der Pumpvorgang aktiv ist. Die erzeugte Blockierung wird nicht in der Fehlerreihe registriert. TH kan zwischen 10 Sek. Und 9 Stunden vorgegeben werden.

DEUTSCH

5.6 Menü Erweiterte Einstellungen

Strukturelle Einstellungen dürfen nur von Fachpersonal oder unter direkter Aufsicht des Kundendienstnetzes vorgenommen werden. Vom Hauptmenu aus gleichzeitig die Tasten „MODE“ und “SET“ und „+“ gedrückt halten, bis „TB“ auf dem Bildschirm erscheint (oder das Auswahl-menu durch Drücken von + oder - verwenden). Das Menu ermöglicht die Anzeige und Modifizierungverschiedener Konfigurationsparameter: Mit der Taste MODE können die Menuseiten durchlaufen werden, die Tasten + und - ermöglichen jeweils die Erhöhung oder Senkung des betreffenden Parameters. Um das laufende Menu zu verlassen und zum Hauptmenu zurückzukehren, SET drücken.

5.6.1 TB: Blockierungzeit Wassermangel

Die Einstellung der Wartezeit für die Blockierung wegen Wassermangel ermöglicht die Zeitwahl (in Sekunden) für die Vorrichtung, um den Was-sermangel anzuzeigen. Die Änderung dieses Parameters kann nützlich sein, wenn eine Verspätung bekannt ist zwischen dem Moment, in dem der Motor eingeschaltet wird und dem Moment, in dem effektiv die Aus gabe erfolgt. Ein Beispiel dafür kann eine Anlage sein, bei welcher die Absaugleitung besonders lang ist und die ein paar kleine Leckagen hat. In diesem Fall kann es geschehen, dass die zur Frage stehende Leitung sich leert und auch wenn kein Wasser fehlt, die Elektropumpe eine gewisse Zeit benötigt, um sich wieder aufzuladen, einen Durchflussherzustellen und die Anlage in Druck zu versetzen.

5.6.2 T2: Ausschaltverzögerung

Stellt die Verspätung ein, mit welcher sich der Inverter ab dem Moment ausschalten muss, an in dem die Ausschaltbedingungen erreicht werden: Druckausgleich der Anlage und Durchfluss geringer als minimaler Fluss T2 kann zwischen 2 und 120 Sek. eingestellt werden. Die Werkseinstellung beträgt 10 Sek.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - T2: Ausschaltverzögerung - 1

Achtung, die Eingabe besonderer Parameterwerte in Bezug auf die Anlage kann dazu beitragen, dass gefährliche Situationen wegen Erreichen hoher Wassertemperaturen im Innern der Pumpe entstehen (siehe Hinweise Kap 2).

5.6.3 GP: Proportionaler Gewinnkoeffizien

Die Bedingung proportional muss in der Regel für elastische Systeme er-höht werden (zum Beispiel PVC-Leitungen) und im Fall von starren Anla-gen gesenkt werden (zum Beispiel Leitungen aus Eisen). Um den Druck in der Anlage konstant zu halten, führt der Inverter eine Kontrolle vom Typ PI am gemessenen Druckfehler durch. Auf der Grun-dlage dieses Fehlers kalkuliert der Inverter die an den Motor zu liefernde Leistung. Der Ablauf dieser Kontrolle hängt von den eingestellten GP und GI-Parametern ab. Um den unterschiedlichen Verhaltensweisen der ver-schiedenen Hydraulikanlagen, wo das System eingesetzt werden kann, entgegenzukommen, erlaubt der Inverter die Auswahl andere Einstellun-gen als die werkseitig eingestellten. Für fast alle Anlagen sind die GP- und GI-Parameter optimal. Sollten sich Regulierungsprobleme einstellen, kön-nen diese Einstellungen verändert werden.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - GP: Proportionaler Gewinnkoeffizien - 1

Achtung, die Eingabe besonderer Parameterwerte in Bezug auf die Anlage kann dazu beitragen, dass gefährliche Situationen wegen Erreichen hoher Wassertemperaturen im Innern der Pumpe entstehen (siehe Hinweise Kap 2).

5.6.4 GI: Integraler Gewinnkoeffizien

Im Fall von großen Druckabfällen bei plötzlicher Zunahme der Durch-flussmengeoder einer langsamen Reaktion des Systems den GI-Wert er-höhen. Im Fall von Druckschwankungen um den Sollwert herum muss der GI-Wert hingegen gesenkt werde.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - GI: Integraler Gewinnkoeffizien - 1

Achtung, die Eingabe besonderer Parameterwerte in Bezug auf die Anlage kann dazu beitragen, dass gefährliche Situationen wegen Erreichen hoher Wassertemperaturen im Innern der Pumpe entstehen (siehe Hinweise Kap 2).

WICHTIG: Um zufriedenstellende Druckregulierungen zu erhalten, muss in der Regel auf GP wie auch auf GI eingegriffen werden.

5.6.5 RM: Maximale Geschwindigkeit

Schreibt den Umdrehungen der Pumpe eine Grenze vor.

Wie in Abschnitt 9 beschrieben, dient diese Funktion der Vermeidung von häufigenEin- und Ausschaltungen im Fall von Anlagenleckagen. Die Funktion kann mit zwei verschiedenen Modalitäten freigeschaltet werden: normal und smart. In der normalen Modalität blockiert die elektronische Steuerung den Motor nach N identischen Start- und Stopp-Zyklen. In der Modalität smart hingegen wirkt er auf den Parameter RP ein, um die nega-tiven Auswirkungen durch die Leckagen zu verringern. Falls die Einstel-lung „Ausgeschaltet“ vorliegt, greift die Funktion nicht ein.

5.6.7 AE: Freischaltung Antiblockierungsfunktion

Diese Funktion dient dazu, mechanische Blockierungen im Fall längere Stillstandszeiten zu vermeiden; sie agiert, indem die Pumpe regelmäßig in Rotation versetzt wird. Wenn die Funktion freigeschaltet ist, führt die Pumpe alle 23 Stunden einen Antiblockierungszyklus von 1 Minute Dauer aus.

DEUTSCH

5.6.8 AF: Freischaltung Antigefrierfunktion

Ist diese Funktion freigeschaltet, wird die Pumpe automatisch in Rotation versetzt, wenn die Temperatur Werte nahe des Gefrierpunktes erreicht und ein Schaden an der Pumpe vermieden werden kann.

5.7 RF: Nullsetzen von Fehlern und Warnungen

Durch mindestens 2 Sekunden langes Drücken der Taste - wird die Chronologie der Fehler- und Warnmeldungen gelöscht. Unter dem Symbol RF ist die in der Historie vorhandene Fehleranzahl zusammengefasst (max. 64). Die Historie ist vom MONITOR-Menu auf der Seite FF ersichtlich.

6. SCHUTZVORRICHTUNGEN

Die Vorrichtung ist mit Schutzsystemen für den Schutz der Pumpe, des Motors, der Versorgungsleitung und des Inverters ausgestattet. Falls eine oder mehrere Schutzvorrichtungen ansprechen, wird auf dem Bild-schirm sofort diejenige mit der größten Priorität angezeigt. Je nach Art des Fehlers kann der Motor stehenbleiben. Jedoch kann sich bei Wiederherstellung der normalen Bedingungen der Fehlerzustand sofort automatisch aufheben oder nach dem automatischen Rücksetzen nach einer gewissen Zeit löschen. Bei Blockierung aufgrund von Wassermangel (BL), Blockierung aufgrund von Überstrom im Motor (OC), Blockierung aufgrund von direktem Kurzschluss zwischen den Motorphasen (SC) kann versucht werden, manuell die Fehlerzustände zu verlassen, indem gleichzeitig die Tasten + und - gedrückt werden. Sollte der Fehlerzustand anhalten, muss die Ursa-che beseitigt werden, die die Anomalie bewirkt. Im Falle einer Blockierung wegen eines der internen Fehler E18, E19, E20, E21 müssen 15 Minuten bei unter Spannung stehender Maschine abgewartet werden, damit der Blockierungsstatus automatisch zurückge-setzt wird.

Alarm in der Fehlerhistorie
BildschirmanzeigeBeschreibung
PDNicht ordnungsgemäße Ausschaltung
FA Probleme im Kühlsystem

Tabelle 7: Alarme

Blockierungszustände
BildschirmanzeigeBeschreibung
PHStörabschaltung wegen zu langer Betriebszeit ohne Hydraulikfluss
BLBlockierung bei Wassermangel
BP1Blockierung wegen Ablesefehler am Drucksensor an der Vorlaufleitun
PBBlockierung bei Versorgungsspannung außerhalb der Spezif-kation
OTBlockierung bei Überhitzung der Leistungsendstufen
OCBlockierung bei Überstrom im Motor
SCBlockierung bei Kurzschluss zwischen den Motorphasen
ESCBlockierung bei Kurzschluss zur Erdung
HLHeiße Flüssigkeit
NCBlockierung bei abgeklemmtem Motor
EiBlockierung bei internem Fehler jeglicher Anzahl
ViBlockierung bei jeglicher anormaler Spannung außerhalb des Toleranzwertes
EYBlockierung bei am Gerät festgestellter anormaler Zyklizität

Tabelle 8: Blockierungsanzeigen

6.1 Beschreibung der Blockierungen

6.1.1 „BL“ Anti Dry-Run (Schutz gegen Trockenlauf)

Bei Wassermangel wird die Pumpe automatisch nach dem Zeitintervall TB ausgeschaltet. Dies wird durch die rote Led-Anzeige „Alarm“ und die Mel-dung „BL“ auf dem Bildschirm angezeigt. Nachdem die korrekte Wasserzulaufmenge wiederhergestellt wurde, kann versucht werden, manuell die Schutzblockierung aufzuheben, indem glei chzeitig die Tasten „+“ und „-“ gedrückt und dann losgelassen werden. Bleibt der Alarmzustand bestehen bzw. greift der Benutzer nicht durch Rücksetzen der Pumpe auf die Wasserzuflussmengeein, versucht die au-tomatische Neustartfunktion, die Pumpe wieder zu starten.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - „BL“ Anti Dry-Run (Schutz gegen Trockenlauf) - 1

Wenn der Parameter SP nicht korrekt eingestellt ist, kann die Schutzvorrichtung gegen Wassermangel nicht korrekt funktionie-ren.

6.1.2 Anti-Cycling (Schutz gegen kontinuierliche Zyklen ohne Be-nutzernachfrage)

Wenn im Vorlaufbereich der Anlage Leckagen vorhanden sind, schaltet sich das System, auch wenn kein Wasser entnommen wird, zyklisch ein und aus: Auch die kleinste Leckage (wenige ml) bewirkt einen Druckabfall, der wiederum den Start der Elektropumpe auslöst. Die elektronische Steuerung des Systems ist in der Lage, die vorhandene Leckage auf der Grundlage des Häufigkeitsintervalls festzustellen. Die Anticycling-Funktion kann ausgeschlossen oder in der Modalität Basic oder Smart aktiviert werden (Abschn. 5.6.6). Die Modalität Basic sieht vor, dass sich, sobald das Zeitintervall festgestellt wurde, die Pumpe ausschaltet und in Standby für die manuelle Wiederherstellung bleibt. Dieser Zustand wird dem Benutzer durch Einschalten der roten Led-Anzeige „Alarm“ und die Meldung „ANTICYCLING“ auf dem Bildschirm mitgeteilt. Nachdem die Leckage behoben wurde, kann der Neustart manuell herbeigeführt werden, indem die Tasten „+“ und „-“ gleichzeitig gedrückt werden. Die Modalität Smart sieht vor, dass nach Feststellen des Verlustzustandes der Parameter RP erhöht wird, damit die Anzahl der Einschaltungen auf Dauer gesenkt werden kann.

DEUTSCH

6.1.3 Anti-Freeze (Schutz gegen Gefrieren des Wassers im System)

Der Wechsel des Wasserzustands von flüssignach fest bewirkt eine Zunahme des Volumens. Es muss folglich vermieden werden, dass das System bei Temperaturen um null Grad voll Wasser bleibt, damit keine Schäden entstehen. Dies ist der Grund, warum empfohlen wird, während des Gebrauchsstillstands in der Winterzeit Elektropumpen stets zu leeren. Dennoch verfügt das System über eine Schutzvorrichtung, die die Bildung von internen Eisschichten verhindert, indem die Elektropumpe dann einge-schaltet wird, wenn die Werte sich dem Gefrierpunkt nähern. Auf diese Weise wird das Wasser im Innern gewärmt und das Gefrieren unterbunden.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Anti-Freeze (Schutz gegen Gefrieren des Wassers im System) - 1

Die Anti-Freeze-Schutzvorrichtung funktioniert nur dann, wenn das System ordnungsgemäß gespeist wird: Mit gezogenem Steck-er oder fehlendem Strom kann die Schutzvorrichtung nicht funk-tionieren. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, das Gerät während langer Stillstandzeiten nicht beladen zu lassen: Das Gerät sorg-fältig über den Ablassdeckel leeren und an geschützter Stelle aufbewahren.

6.1.4 „BP1“ Blockierung wegen Defekt des Drucksensor an der Vor-laufleitung (Druckbeaufschlagung der Anlage)

Falls die Vorrichtung eine Anomalie am Drucksensor an der Vorlaufleitug feststellt, bleibt die Pumpe blockiert und gibt die Fehlermeldung „BP1“. Dieser Zustand beginnt, sobald das Problem festgestellt wird und endet automatisch bei Wiederherstellung der korrekten Zustände.

6.1.5 „BP2“ Blockierung wegen Defekt des Drucksensors an der Sau-gleitung

Falls die Vorrichtung eine Anomalie am Drucksensor an der Saugleitung feststellt, bleibt die Pumpe blockiert und gibt die Fehlermeldung „BP2“. Dieser Status beginnt, sobald das Problem erkannt wird, und endet au-tomatisch nach Wiederherstellung der korrekten Bedingungen.

6.1.6 "SC" Blockierung bei Kurzschluss zwischen den Motorphasen

Die Vorrichtung ist mit einem Schutz gegen direkten Kurzschluss ausges-tattet, der zwischen den Motorphasen auftreten kann. Wird dieser Blocki-erungszustand angezeigt, kann die Wiederherstellung der Funktionsfähig-keit durch gleichzeitiges Drücken der Tasten + und - versucht werden, was auf jeden Fall frühestens 10 Sekunden nach dem Augenblick Wirkung zeigt, in dem der Kurzschluss aufgetreten ist.

6.2 Manuelles Rücksetzen der Fehlerzustände

Im Fehlerzustand kann der Benutzer den Fehler löschen, indem ein neuer Versuch durch Drücken und aufeinanderfolgendes Loslassen der Tasten + und - herbeigeführt wird.

6.3 Automatisches Rücksetzen der Fehlerzustände

Bei einigen Störungen und Blockierungszuständen führt das System au-tomatische Wiederherstellungsversuche aus. Das System zur Selbstwiederherstellung betrifft vor allem:

„BL“ Blockierung bei Wassermangel

„PB“ Blockierung bei Linienversorgungsspannung außerhalb der Spezifikation

„OT“ Blockierung bei Überhitzung der Leistungsendstufen

„OC“ Blockierung bei Überstrom im Motor

„BP“ Blockierung bei Anomalie am Drucksensor

Tritt das System zum Beispiel wegen Wassermangel in den Blockier-ungszustand, beginnt die Vorrichtung automatisch mit einem Testver-fahren, um festzustellen, ob die Maschine definitivund dauerhaft trock-engelaufen ist. Führt während einer Folge von Vorgängen ein Versuch zum positiven Ergebnis (z.B. das Wasser ist zurückgekommen), unter-bricht sich der Vorgang selbst und kehrt zum normalen Betrieb zurück. Tabelle 9 zeigt die Reihenfolge der von der Vorrichtung ausgeführten Vorgänge für die verschiedenen Blockierungsarten.

Automatische Rücksetzungen der Fehlerzustände
Bildschirman-zeigeBeschreibungAutomatische Rücksetzsequenz
BL Blockierung bei Was-sermangel - Ein Versuch alle10 Minuten mit insgesamt 6 Versuchen.- Ein Versuch jede Stunde mit insgesamt 24 Versuchen.- Ein Versuch alle 24 Stunden mit insgesamt 30 Versuchen.
PBBlockierung bei Linienversorgungsspan-nung außerhalb der SpezifikatioDiese stellt sich wieder her, sobald wieder eine spezifizierteSpannung erreicht wird.
OTBlockierung bei Überhit-zung der Leistungsend-stufenDiese stellt sich wieder her, sobald die Temperatur der Leistungsend-stufen eine spezifizierteSpannung erreicht hat.
OCBlockierung bei Über-strom im Motor- Ein Versuch alle 10 Minuten mit insgesamt 6 Versuchen.- Ein Versuch jede Stunde mit insgesamt 24 Versuchen.- Ein Versuch alle 24 Stunden mit insgesamt 30 Versuchen.

Tabelle 9: Automatisches Rücksetzen der Blockierungen

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7. RESET UND WERKSEINSTELLUNGEN

7.1 Generelle System-Rücksetzung

Um eine System-Rücksetzung durchführen zu können, die 4 Tasten glei-chzeitig 2 Sek. lang gedrückt halten. Dieser Vorgang stimmt mit der Tren-nung der Stromversorgung überein, die vollständige Ausschaltung ab-warten und erneut Strom zuführen. Die Rücksetzung löscht nicht die vom Benutzer gespeicherten Einstellungen.

7.2 Werkseinstellungen

Die Vorrichtung verlässt das Werk mit einer Reihe von voreingestellten Pa-rametern, die je nach den Bedürfnissen des Benutzers geändert werden können. Jede Einstellungsänderung wird automatisch gespeichert und falls gewünscht können jederzeit die Werkseinstellungen wiederhergestellt werden (siehe Wiederherstellung der Werkseinstellungen Abschn. 7.3 - Wiederherstellung der Werkseinstellungen).

7.3 Wiederherstellung der Werkseinstellungen

Für die Wiederherstellung der Werkseinstellungen die Vorrichtung auss-chalten, das eventuelle vollständige Ausschalten des Bildschirms abwart-en, die Tasten „SET“ und „+“ drücken und gedrückt halten und Strom-versorgung herstellen; die beiden Tasten erst dann loslassen, wenn die Meldung „EE“ erscheint. In diesem Fall wird eine Wiederherstellung der Werkseinstellungen vorgenommen (der Ausdruck und die erneute Able-sung auf EEPROM der permanent im FLASH-Speicher gespeicherten Werkseinstellungen). Nach der erfolgten Einstellung aller Parameter nimmt die Vorrichtung ihren normalen Betrieb wieder auf.

ANMERKUNG: Nach Wiederherstellung der Werkseinstellungen ist die Neueinstellung aller Parameter der Anlagenmerkmale (Gewinne, Sollwertdruck usw.) wie bei der ersten Installation erforderlich.

Werkseinstellungen
KennwortBeschreibungWertInstallationsnotiz
CTKontrast 15
BKRückseitige Beleuchtung85
TK T. Einschaltung der rückseitigen Beleuchtung2 min
SPSollwertdruck [bar] 3,0
RI Umdrehungen pro Minute im manuellen Betrieb [rpm] 4000
ODAnlagentyp R (Fest)
RPDruckminderung für den Neustart [bar]0,5
MSMaßsystemI (International)
FY Freigabe Grenze FHOFF
TYFreigabe Grenze THOFF
FHGrenze für Pumpvolumen100 [l]25 [gal]
THGrenze für Pumpzeit10 min
TBBlockierungsdauer Was-sermangel [s]10
T2Ausschaltverzögerung [s]10
GPProportionaler Gewinnkoef-fizient0,5
GIIntegraler Gewinnkoef-fizient1,2
RMMax. Geschwindigkeit [UpM]7000
AYAnti-Cycling-Funktion AYSMART
AEBlockierschutzfunktionON(Freigeschaltet)
AFAntifreezeON(Freigeschaltet)

Tabelle 10: Werkseinstellungen

8. SONDERINSTALLATIONEN

8.1 - e18

Das Produkt wurde mit der Fähigkeit der Selbstansaugung konstruiert und als solches geliefert. Mit Bezug auf Abschn. 4, Das System ist in der Lage selbstansaugend zu funktionieren, egal welche Installationsart gewählt wird, sei es untenbündig oder obenbündig. Es gibt jedoch Fälle, in welchen die Selbstansaugfähigkeit nicht erforderlich ist oder Zonen vorhanden sind, in welchen die Verwendung von selbstansaugenden Pumpen untersagt ist. Während der Ansaugung zwingt die Pumpe einen Teil des bereits unter Druck stehenden Wassers in den Absaugebereich zurückzukehren, bis ein Vorlaufdruckwert erreicht wird, an dem das Gerät als angesaugt bezeichnet werden kann. An diesem Punkt schließt sich die Rücklaufleitug vollständig. Diese Phase wiederholt sich bei jeder Einschaltung, auch bei angesaugter Pumpe, bis dieser Druckwert für die Schließung der Rücklaufleitungerreicht wird (ca. 1 bar) Dort wo das Was-ser bereits druckausgeglichen an der Ansaugung des Gerätes ankommt oder immer dann, wenn die Installation auf jeden Fall untenbündig ist, kann (und ist in den Zonen, wo die Vorschriften es vorsehen, verpflichtend) die Schließung der Rücklaufleitungausgelöst werden, wobei die Selbstansaugfähigkeit verlorengeht. Auf diese Weise hat man den Vorteil, das Einschnappgeräusch des Schiebers bei jeder Systemeinschaltung zu vermeiden. Um die Schließung der selbstansau-genden Leitung herbeizuführen, folgende Schritte ausführen:

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  1. stromversorgung unterbrechen;

  2. gerät leeren;

  3. den Ablasstopfen auf jeden Fall abdrehen und dabei darauf achten, dass die O-Ring-Dichtung (Abb. 5) nicht herausfällt;

  4. mit Hilfe einer Zange den Schieber aus seiner Aufnahmestelle ne-hmen Der Schieber wird zusammen mit der O-Ring-Dichtung und mit der Metallfeder, mit der er zusammengesetzt ist, entnommen;

  5. die Feder vom Schieber nehmen, den Schieber erneut mit der O-Ring-Dichtung in die Aufnahmestelle legen (Dichtungsseite zur In-nenseite der Pumpe, Schaft mit den Kreuzrippen nach außen);

  6. en Deckel festschrauben, wobei die Metallfeder so darin positioni-ert wird, dass sie zwischen den Deckel und die Kreuzrippen des Schieberschaftes geklemmt wird. Beim Wiederauflegendes Deckels darauf achten, dass die entsprechende O-Ring-Dichtung korrekt in der Aufnahmestelle liegt;

  7. pumpe beladen, Stromversorgung herstellen, Gerät starten.

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Wurde das System in einer Anlage installiert, ist es ratsam, den Verschluss der Selbstansaugleitung bei der erstmaligen Verwendung oder auf jeden Fall vor dem Anschluss an das System fest zu schließen. Die vorab beschriebenen Arbeitsschritte von Punkt 3 bis 7 (Abs. 8.1) nach Ausschalten der Stromversorgung ausführen.

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Abbildung 5

9. WARTUNG

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - WARTUNG - 1

Vor Beginn jeglichen Eingriffes am System muss die Stromvers-orgung unterbrochen werden.

Der einzige zur Instandhaltung vorgesehene Arbeitsgang ist die Reinigung des eingebauten Filters (§ 9.2). Fernerhin werden die Anleitungen zur Ausführung der Eingriffe für die anfallende Wartung gegeben, die in besonderen Fällen nötig sein könnten (z.B. das System entleeren, bevor es für eine längere Stillstandzeit abgestellt wird).

9.1 Werkzeugzubehör

DAB liefert als Zubehör ein Produkt zum Abdrehen der Füll- und Entlüftungsschrauben, das im Lieferumfang inbegriffen ist.

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TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Werkzeugzubehör - 1

9.2 Reinigung des eingebauten Filters

Ein einwandfreier Betrieb und die angegebene Leistungsfähigkeit können nur dann erreicht werden, wenn die Verstopfung des Filters vermieden wird. Hierzu ist der Filtereinsatz durch den durchsichtigen Deckel regelmäßig auf tadellosen Zustand zu überprüfen und im Bedarfsfall wie nachstehend beschrieben zu reinigen:

  1. die Stromversorgung ausschalten und 10 Minuten warten;
  2. falls das System unter dem Wasserspiegel installiert ist, muss das Absperrventil in der Einlassleitung geschlossen werden.
  3. den Einfüllstopfen von Hand mithilfe des beigestellten Werkzeugs abdrehen.
  4. den Filtereinsatz ohne ihn zu drehen herausnehmen: auf diese Weise wird auch der dazugehörige Sammelbecher frei.
  5. den Becher ausleeren und den Filtereinsatz unter fließendem Wasser spülen..
  6. den Filtereinsatz wieder in seine Aufnahme so einsetzen, dass er mit dem Becher durch den Baionettanschluss verbunden ist.
  7. den Einfüllstopfen wieder bis zum Anschlag andrehen.

Falls das System wieder in Betrieb genommen und nicht abgestellt wird, ist die Pumpe wieder auf „Ansaugung zu schalten und sind die Arbeitsgänge zum Befüllen (Abs. 2.2) und Ansaugen (Abs. 3.3) vor Punkt 7 erneut auszuführen, sofern das System über dem Wasserspiegel installiert ist.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Reinigung des eingebauten Filters - 1
Abbildung 7

9.2 Entleeren des Geräts

Soll das im Gerät befindliche asser entleert werden, wie folgt vorgehen:

  1. die Stromversorgung ausschalten und 10 Minuten warten;
  2. falls das System in einer Anlage installiert ist, die Einlassleitung an einer Stelle unterbrechen, die sich am nähesten beim System befindet (ein dem System vorgeschaltetes Absperrventil ist empfehlenswert), so dass nicht die gesamte Sauganlage entleert wird;
  3. falls das System in einer Anlage installiert ist, den am nähesten gelegenen Hahn öffnen, so dass die Anlage entlüftet und so viel wie möglich entleert wird;
  4. falls das System in einer Anlage installiert ist und ein unmittelbar nachgeschaltetes Absperrventil vorhanden ist (es ist stets ratsam, eines zu haben), muss dieses geschlossen werden, damit das Wasser nicht zwischen dem System und dem ersten offenen Hahn in die Anlage fließt;

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  1. die Pumpe von der Anlage abschließen;
  2. den Ablassstopfen abdrehen (4-Abb.1) und das Wasser ausfließen lassen;
  3. den Ablassstopfen wieder in seinen Sitz einschrauben und dabei darauf achten, dass der O-Ring tadellos eingesetzt ist.
  4. das in der druckseitigen Anlage angesammelte Wasser nach dem im System eingebauten Rückschlagventil kann nur beim Abschließen des Systems ausfließen.

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Obwohl das System im Prinzip leer ist, kann nicht das gesamte darin enthaltene Wasser ausgestoßen werden. Während der Hand-habung des Gerätes nach dem Entleeren können kleine Wassermengen aus dem System austreten.

Für eine leichtere Ausführung des Punktes 5 empfiehlt es sich, stets einen Drei-Stück-Anschluss sowohl in der Ein- als auch in der Auslassleitung zu verwenden.

9.3 Rückschlagventil

Das Gerät verfügt über ein integriertes Rückschlagventil, das für den kor-rekten Betrieb erforderlich ist. Feststoffe oder Sand im Wasser können zu Betriebsstörungen des Ventils oder des Gerätes führen. Sollte trotz der Empfehlung, reines Wasser zu verwenden und für einen Filter am Einlass zu sorgen, eine Funktionsuntüchtigkeit des Rückschlagventils festgestellt werden, kann dieses aus dem System genommen und wie nachstehend beschrieben gereinigt und/oder ersetzt werden:

  1. das System unter Ausführung der Arbeitsgänge von 1 bis 6 des Abs. 9.2 entleeren;
  2. mithilfe eines Schraubenziehers oder des eigens dazu vorgesehenen Werkzeugs die Entlüftungsschraube abdrehen, um sich Zugriff zum Rückschlagventil zu verschaffen (Abb. 8);
  3. mithilfe einer Zange die Kartusche des Rückschlagventils ohne zu drehen abziehen, indem an der vorbereiteten Brücke angesetzt wird (Abb.8): Dieser Vorgang könnte eine gewisse Kraft erfordern;
  4. das Ventil unter Fließwasser waschen, auf Beschädigungen unter-suchen und erforderlichenfalls ersetzen;
  5. ie komplette Kartusche erneut in ihren Sitz einsetzen: Der Vorgang verlangt die notwendige Kraft für das Zusammendrücken der beiden O-Ring-Dichtungen (Abb.8);
  6. die Entlüftungsschraube bis zum Anschlag andrehen: für den Fall, dass der Filtereinsatz nicht ordnungsgemäß in seinen Sitz geschoben wurde, wird er beim Andrehen der Schraube vollständig eingesetzt (Abb. 8).

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Rückschlagventil - 1

Die Abnahme des Rückschlagventils bringt die Entleerung der Strecke der Auslassleitung mit sich.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - Rückschlagventil - 2

Werden während der Wartungsarbeiten des Rückschlagventils eine oder mehrere O-Ringdichtungen beschädigt oder gehen verloren, müssen diese ersetzt werden. Andernfalls kann das System nicht korrekt funktionieren.

9.4 Motorwelle

Die elektronische Systemsteuerung sichert Starts ohne Abreißen, damit ex-treme Belastungen der mechanischen Organe vermieden werden und folglich die Lebensdauer des Produktes verlängert wird. Diese Eigenschaft kann in Ausnahmefällen ein Problem beim Start der Elektropumpe bewirken: Nach ei-nem Zeitraum des Stillstands, eventuell mit Entleerung des Systems, können sich die im Wasser enthaltenen Salze abgelagert und Verkalkungen zwischen dem rotierenden Teil (Motorwelle) und dem festen Teil der Elektropumpe ge-bildet haben und auf diese Weise einen erhöhten Widerstand beim Start be-wirken. In diesem Fall kann es ausreichend sein, die Motorwelle manuell von den

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Verkalkungen zu lösen. In diesem System ist dieser Vorgang möglich, wenn der externe Zugang zur Motorwelle garantiert ist und eine Ziehspur am Wellenende vorgesehen wurde. Wie folgt vorgehen:

  1. Mithilfe eines 10 mm Inbusschlüssels den Zugangsdeckel der Motor-welle abnehmen (Abb.9);
  2. einen Schraubendreher an der Kerbe der Motorwelle ansetzen und in die beiden Drehrichtungen bewegen (Abb. 9);
  3. sofern die Welle frei dreht, kann das System in Betrieb gesetzt werden, nach-dem der zuvor entfernte Deckel und der Belag wieder angebracht wurden;
  4. wenn die Drehsperre nicht von Hand gelöst werden kann, muss der Kundendienst hinzugezogen werden.

TALLAS D-ECONCEPT 1000 - DEUTSCH - 1

Vor Beginn der Störsuche muss die Stromversorgung der Pumpe unterbrochen werden (Stecker aus der Steckdose ziehen).

AnomalieLEDMögliche UrsachAbhilfen
Die Pumpe startet nicht.Rot: ausge-schaltetWeiß: ausge-schaltetBlau: ausge-schaltetStrommangel. Überprüfen, ob Spannung an der Steckdose vorhanden ist und Stecker erneut einstecken.
Die Pumpe startet nicht.Rot: einge-schaltetWeiß: einge-schaltetBlau: ausge-schaltetWelle blockiert. Siehe Abschnitt 9.4 (Wartung Motorwelle).
Die Pumpe startet nichtRot: ausge-schaltetWeiß: einge-schaltetBlau: ausge-schaltetVerbraucheranschluss liegt auf einem höheren Niveau als das des Neustartdrucks des Systems (Abschn. 3.2).Wert des System-Neustartdrucks durch Erhöhung von SP oder Verringerung von RP erhöhen.
Die Pumpe schaltet sich nicht aus.Rot: ausge-schaltetWeiß: einge-schaltetBlau: ausge-schaltet1. Leckage in der Anlage.2. Rad oder hydraulisches Teil verstopft.3. Lufteintritt in der Absaugleitung.4. Durchflusssensordefekt1. Anlage überprüfen, Leckage feststellen und beheben.2. Gerät demontieren und Verstopfungen entfernen (Kundendienst).3. Absaugleitung überprüfen, Ursache des Lufteintritts feststellen und ausschließen.4. Technischen Kundendienst kontak-tieren.
Vorlauf unzureichendRot: ausge-schaltetWeiß: einge-schaltetBlau: ausge-schaltet1. Zu hohe Absau-gtiefe..2.Absaugleitung verstopft oder unzureichender Durchmesser.3. Rad oder hy-draulisches Teil verstopft.1. Bei Zunahme der Absaugtiefe nehmen die hydraulischen Leistungen des Produktes ab (Abschn. Beschreibung der Elektropumpe). Überprüfen, ob die Absaugtiefe verringert werden kann. Absaugleitung mit größerem Durchmesser verwenden (auf jeden Fall niemals unter 1 Zoll).2. Absaugleitung überprüfen, Ursache für den teilweisen Betrieb feststellen

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(Verstopfung, Knick, Rücklaufab-schnitt, ...) und entfernen.3. Gerät demontieren und Verstopfun-gen entfernen (Kundendienst)
Die Pumpe startet ohne Verbraucheranschluss-sanfrage.Rot: ausge-schaltetWeiß: einge-schaltetBlau: ausge-schaltet1. Leckage in der Anlage.2. Rückschlagventil defekt.1. Anlage überprüfen, Leckage feststellen und beheben.2. Rückschlagventil gemäß Abschnitt 9.3 warten.
Der Was-serdruck ist bei Öffnen des Verbr-aucheranschlusses nicht sofort vorhanden (*).Rot: ausge-schaltetWeiß: einge-schaltetBlau: ausge-schaltetAusdehnungsgefäß leer (unzureichender Luft-druck) oder mit defekter Membran.Den Druck im Ausdehnungsgefäß prüfen. Falls bei der Kontrolle Wasser austritt, ist das Gefäß gebrochen. Andernfalls den Luftdruck gemäß dem Verhältnis P= SetPoint-1bar rücksetzen.
Bei Öffnen des Verbr-aucheranschlusses geht der Durchflussauf null bevor die Pumpe startet. (*).Rot: ausge-schaltetWeiß: einge-schaltetBlau: ausge-schaltetLuftdruck im Ausdehnungsgefäß größer als der des Systemstarts.Den Druck des Ausdehnungsgefäßes eichen oder die Parameter SP und/oder RP so konfigurieren, dass das Verhältnis P= SetPoint-1bar hergestellt wird.
Bildschirmanzeige BL.Rot: einge-schaltetWeiß: einge-schaltetBlau: ausge-schaltet1. Wassermangel2. Pumpe nicht ang-esaugt3. Sollwert mit dem eingestellten RM-Wert nicht erreichbar1-2. Pumpe ansaugen und sicherstel-len, dass keine Luft in der Leitung vorhanden ist. Sicherstellen, dass die Absaugung oder eventuelle Filter nicht verstopft sind.3. RM-Wert einstellen, der das Erreichen des Sollwertes ermöglicht
Bildschirmanzeige BP1.Rot: einge-schaltetWeiß: einge-schaltetBlau: ausge-schaltet1. Drucksensor defekt. 1. Technischen Kundendienst kontaktieren.
Bildschirmanzeige OC.Rot: einge-schaltetWeiß: einge-schaltetBlau: ausge-schaltet1. Übermäßige Auf-nahme.2. Pumpe blockiert.1. Flüssigkeit zu dickflüssig Pumpenicht für andere Flüssigkeiten außer Wasser verwenden.2. Technischen Kundendienst kontaktieren.
Bildschirmanzeige PBRot: einge-schaltetWeiß: einge-schaltetBlau: ausge-schaltet1. Niedrige Versor-gungsspannung.2. Übermäßiger Span-nungsabfall auf der Linie.1. Linie auf die richtige Spannung überprüfen.2. Stromkabelgröße überprüfen.

(*) Im Falle der Installation eines 'Ausdehnugnsgefäßes.

11. ENTSORGUNG

Dieses Produkt oder seine Teile müssen unter Berücksichtigung der Um-welt und in Übereinstimmung mit den lokalen Vorschriften für den Um-weltschutz entsorgt werden; lokale, öffentliche oder private Abfallsammel-systeme einsetzen.

12. GARANTIE

Alle nicht zuvor genehmigten Änderungen entheben den Hersteller von jeder Haftpflicht. Alle für Reparaturen verwendeten Ersatzteile müssen Originalteile sein und alle Zubehöre müssen vom Hersteller autorisiert sein, so dass für die Maschinen und Anlagen, an denen diese montiert werden, maximale Sicherheit gewährleistet werden kann.

Diese Produkt ist von einer gesetzlichen Garantie begleitet (in der Europäischen Gemeinschaft 24 Monate ab dem Kaufdatum), die alle Mängel aufgrund eines Herstellungsfehlers oder des verwendeten Materials deckt. Das Produkt unter Garantie kann je nach Fall mit einem perfekt funktionierenden Produkt ersetzt oder kostenlos repariert werden, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • das Produkt muss korrekt und den Anleitungen entsprechend verwendet worden sein, es dürfen keine Reparaturversuche durch den Käufer oder durch Dritte ausgeführt worden sein.
  • das Produkt muss in der Verkaufsstelle ausgehändigt und von einem Dokument begleitet werden, das den Kauf beweist (Rechnung oder Einkaufszettel), und eine kurze Beschreibung des festgestellten Problems aufweisen.

Das Laufrad und die Verschleißteile unterliegen keiner Garantie. Der Garantieeingriff erweitert auf keinen Fall die Garantiedauer.

SOMMAIRE

1. GÉNÉRALITÉS....68

5.5.2 OD: Typ instalace

Gepompte vloeistoffen

1.4 Technische kenmerken

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Produktinformationen

Marke : TALLAS

Modell : D-ECONCEPT 1000

Kategorie : Wasserpumpe