BL 200 GC Professional - Laserpointer BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG BL 200 GC Professional BOSCH
de Originalbetriebsanleitung
en Original instructions
fr Notice originale
es Manual original
pt Manual original
Sämtliche Anweisungen sind zu lesen, um mit dem Messwerkzeug gefahrlos und sicher zu arbeiten. Machen Sie Warnschilder am Messwerkzeug niemals unkenntlich. BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN GUT AUF.
Vorsicht – wenn andere als die hier angegebenen Bedienungs- oder Justiereinrichtungen benutzt oder andere Verfahrensweisen ausgeführt werden, kann dies zu gefährlicher Strahlungsexposition führen.
Das Messwerkzeug wird mit zwei Warnschildern in deutscher Sprache ausgeliefert (in der Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite mit Nummer 16 und 4 gekennzeichnet):

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DIN EN 60825-1: 2003-10, <5 mW, 635 nm LASER- STRAHLUNG Direkte Bestrah- lung der Augen vermeiden Laser Klasse 3R
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AUSTRITTSÖFFNUNG FÜR LASERSTRAHLUNGRichten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere und blicken Sie nicht selbst in den Laserstrahl. Dieses Messwerkzeug erzeugt Laserstrahlung der Laserklasse 3R gemäß EN 60825-1. Ein direkter Blick in den Laserstrahl – auch aus größerer Entfernung – kann das Auge schädigen.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Schutzbrille. Die Laser-Sichtbrille dient zum besseren Erkennen des Laserstrahls, sie schützt jedoch nicht vor der Laserstrahlung.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Sonnenbrille oder im Straßenverkehr. Die Laser-Sichtbrille bietet keinen vollständigen UV-Schutz und vermindert die Farbwahrnehmung.
Lassen Sie das Messwerkzeug von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Messwerkzeuges erhalten bleibt.
▶ Lassen Sie Kinder das Messwerkzeug nicht unbeaufsichtigt benutzen. Sie könnten unbeabsichtigt den Laserstrahl auf Personen oder Tiere richten und deren Augen schädigen.
▶ Vermeiden Sie Reflexionen des Laserstrahls auf glatten Oberflächen wie Fenster oder Spiegel. Auch durch den reflektierten Laserstrahl ist eine Schädigung der Augen möglich.
Das Messwerkzeug sollte nur von Personen bedient werden, die im Umgang mit Lasergeräten vertraut sind. Laut EN 60825-1 gehört dazu u.a. die Kenntnis über die biologische Wirkung des Lasers auf das Auge und die Haut sowie die richtige Anwendung des Laserschutzes zur Abwendung von Gefahren.
▶ Halten Sie das Ladegerät von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Ladegerät erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
Laden Sie mit dem Ladegerät keine Fremd-Akkus. Das Ladegerät ist nur zum Laden des Bosch-Akku-Packs geeignet, der in das Messwerkzeug eingesetzt ist. Beim Laden von Fremd-Akkus besteht Brand- und Explosionsgefahr.
▶ Halten Sie das Ladegerät sauber. Durch Verschmutzung besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.








8 | Deutsch
Überprüfen Sie vor jeder Benutzung Ladegerät, Kabel und Stecker. Benutzen Sie das Ladegerät nicht, sofern Sie Schäden feststellen. Öffnen Sie das Ladegerät nicht selbst und lassen Sie es nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Beschädigte Ladegeräte, Kabel und Stecker erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
▶ Betreiben Sie das Ladegerät nicht auf leicht brennbarem Untergrund (z.B. Papier, Textilien etc.) bzw. in brennbarer Umgebung. Wegen der beim Laden auftretenden Erwärmung des Ladegerätes besteht Brandgefahr.
Bei falscher Anwendung kann Flüssigkeit aus dem Akku austreten. Vermeiden Sie den Kontakt damit. Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspülen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt, nehmen Sie zusätzlich ärztliche Hilfe in Anspruch. Austretende Akkuflüssigkeit kann zu Hautreizungen oder Verbrennungen führen.
Funktionsbeschreibung
Bitte klappen Sie die Ausklappseite mit der Darstellung des Messwerkzeugs auf, und lassen Sie diese Seite aufgeklappt, während Sie die Bedienungsanleitung lesen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Messwerkzeug ist bestimmt zum Ermitteln und Überprüfen von exakt waagerechten Höhenverläufen, senkrechten Linien, Fluchtlinien und Lotpunkten im Außen- und Innenbereich.
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite.
1 Libelle
2 Empfangslinse für Fernbedienung
3 Buchse für Ladestecker
4 Warnschild Austrittsöffnung Laserstrahlung
5 Austrittsöffnung Laserstrahlung
6 Markierung Y-Achse
7 Markierung X-Achse
8 Lotstrahl
9 variabler Laserstrahl
10 Lotkerben X-Achse
11 Lotkerben Y-Achse
12 Arretierung des Batteriefachdeckels
13 Batteriefachdeckel
14 Gummifuß
15 Akku-Pack
16 Laser-Warnschild
17 Stativaufnahme 5/8" (horizontal und vertikal)
18 Seriennummer
19 Taste für Linienbetrieb und Wahl der Linienlänge
20 Richtungstaste oben
21 Richtungstaste links
22 Taste für Rotationsbetrieb und Wahl der Rotationsgeschwindigkeit
23 Richtungstaste unten
24 Richtungstaste rechts
25 Anzeige manuelle Nivellierung „man“
26 Anzeige automatische Nivellierung „auto“
27 Batterie-Ladezustandsanzeige
28 Taste „man/auto“ zum Abschalten der Nivellierautomatik
29 Ein-Aus-Taste
30 Baulaser-Messlatte*
31 Laser-Sichtbrille
32 Wandhalter/Ausrichteinheit*
33 5/8"-Schraube am Wandhalter*
34 Schrauben der Ausrichteinheit*
35 Messplatte mit Fuß
36 Deckenmessplatte*
37 Neigekeil*
38 Hochleistungsempfänger mit Halterung
39 Fernbedienung
40 Stativ*
41 Ladestecker
42 Ladegerät
43 Koffer
*Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang.








Deutsch | 9
Technische Daten
| Baulaser BL 200 GC | |
| Professional | |
| Sachnummer | 3 601 K15 000 |
| Arbeitsbereich (Radius)1) | |
| - ohne Empfänger ca. | 75 m |
| - mit Empfänger ca. | 200 m |
| Nivelliergenauigkeit1) 2) | ± 0,05 mm/m |
| Selbstnivellierbereich typisch | ± 8 % (±5°) |
| Nivellierzeit typisch | 10 s |
| Rotationsgeschwindigkeit | 600/200/50/10 min-1 |
| Betriebstemperatur | -20 ... +50 °C |
| Lagertemperatur | -20 ... +70 °C |
| Relative Luftfeuchte max. | 90 % |
| Laserklasse | 3R |
| Lasertyp | 635 nm, <5 mW |
| ∅ Laserstrahl an der Austrittsöffnung ca.1) | 8 mm |
| Stativaufnahme (horizontal und vertikal) | 5/8" |
| Akkus | 4 x 1,2 V KR20 (D) (5000 mAh) |
| Batterien (Alkali-Mangan) | 4 x 1 , 5 V L R 2 0 ( D ) |
| Betriebsdauer ca. | |
| - Akkus | 30 h |
| - Batterien (Alkali-Mangan) | 40 h |
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003 | 3,0 kg |
| Maße | 211 x 180 x 190 mm |
| Schutzart | IP 66 (staubdicht und strahlwassergeschützt) |
1) bei 21 °C
2) entlang der Achsen
Bitte beachten Sie die Sachnummer auf dem Typenschild Ihres Messwerkzeugs, die Handelsbezeichnungen einzelner Messwerkzeuge können variieren.
Zur eindeutigen Identifizierung Ihres Messwerkzeugs dient die Seriennummer 18 auf dem Typenschild.
10 | Deutsch
Montage
Akku-Pack laden/wechseln
Akku-Pack laden
Laden Sie vor dem ersten Betrieb den mitgelieferten Akku-Pack 15 auf. Der Akku-Pack kann nur im Messwerkzeug und ausschließlich mit dem dafür vorgesehenen Ladegerät 42 aufgeladen werden.
Stecken Sie den Ladestecker 41 des Ladegerätes in die Buchse 3 und schließen Sie das Ladegerät an das Stromnetz an. Während des Ladevorgangs leuchtet am Ladegerät die rote Anzeige. Das Aufladen des leeren Akku-Packs benötigt ca. 7 Stunden.
Der Ladevorgang wird nicht automatisch beendet. Trennen Sie deshalb nach erfolgter Ladung das Ladegerät 42 vom Stromnetz. Das Ladegerät 42 und der Akku-Pack 15 sind aber überladesicher.
Ein neuer oder längere Zeit nicht verwendeter Akku bringt erst nach ca. 5 Lade- und Entladezyklen seine volle Leistung.
Bei leerem Akku-Pack können Sie das Messwerkzeug auch mit Hilfe des Ladegerätes 42 betreiben, wenn dieses an das Stromnetz angeschlossen ist. Schalten Sie das Messwerkzeug aus, laden Sie den Akku-Pack ca. 10 min und schalten Sie dann das Messwerkzeug mit angeschlossenem Ladegerät wieder ein.
Hinweise zum Schutz des Akku-Packs
Laden Sie den Akku-Pack 15 nicht nach jedem Gebrauch auf, da sonst seine Kapazität verringert wird. Laden Sie den Akku-Pack nur dann auf, wenn die Batterie-Ladezustandsanzeige 27 blinkt oder dauerhaft leuchtet.
Eine wesentlich verkürzte Betriebszeit nach der Aufladung zeigt an, dass der Akku-Pack verbraucht ist und ersetzt werden muss.
Akku-Pack wechseln
Sie können den mitgelieferten Akku-Pack 15 gegen Fremd-Akkus oder Alkali-Mangan-Batterien tauschen. Verwenden Sie nur Batterien bzw. Akkus eines Herstellers und mit gleicher Kapazität. Ersetzen Sie Batterien bzw. Akkus immer komplett.
Zum Entnehmen des Akku-Packs drehen Sie die Arretierung 12 des Batteriefachdeckels in die Stellung und nehmen den Batteriefachdeckel 13 ab.
Setzen Sie entweder einen neuen Akku-Pack, Fremd-Akkus oder Batterien ein. Achten Sie beim Einsetzen auf die richtige Polung. Der Akku-Pack 15 kann zum Schutz vor falscher Polarität nur in einer Position in das Batteriefach eingesetzt werden.
Falls Sie Fremd-Akkus oder Batterien falsch eingelegt haben, kann das Messwerkzeug nicht eingeschaltet werden. Setzen Sie die Fremd-Akkus bzw. Batterien mit richtiger Polung ein und warten Sie eine Minute, bevor Sie das Messwerkzeug wieder einschalten.
Setzen Sie den Batteriefachdeckel 13 auf (nur eine Position möglich) und drehen Sie die Arretierung 12 in die Stellung
Eine Sicherung garantiert, dass ausschließlich der Akku-Pack 15 im Messwerkzeug geladen werden kann. Fremd-Akkus müssen außerhalb des Messwerkzeugs geladen werden.
▶ Nehmen Sie Akku-Pack, Fremd-Akkus bzw. Batterien aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Akkus bzw. Batterien können bei längerer Lagerung korrodieren oder sich selbst entladen.









Deutsch | 11
Betrieb
Inbetriebnahme
▶ Vermeiden Sie heftige Stöße oder Stürze des Messwerkzeuges. Nach starken äußeren Einwirkungen auf das Messwerkzeug sollten Sie vor dem Weiterarbeiten immer eine Genauigkeitsüberprüfung durchführen (siehe „Nivelliergenauigkeit“).
▶ Setzen Sie das Messwerkzeug keinen extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen aus. Lassen Sie es z.B. nicht längere Zeit im Auto liegen. Lassen Sie das Messwerkzeug bei größeren Temperaturschwankungen erst austemperieren, bevor Sie es in Betrieb nehmen.
Messwerkzeug aufstellen
Horizontallage

Vertikallage

Stellen Sie das Messwerkzeug auf einer stabilen Unterlage in Horizontal- oder Vertikallage auf, montieren Sie es auf einem Stativ 40 oder am Wandhalter 32 mit Ausrichteinheit.
Aufgrund der hohen Nivelliergenauigkeit reagiert das Messwerkzeug sehr empfindlich auf Erschütterungen und Lageveränderungen. Achten Sie deshalb auf eine stabile Position des Messwerkzeugs, um Unterbrechungen des Betriebs durch Nachnivellierungen zu vermeiden.
Ein-/Ausschalten
Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere (insbesondere nicht in deren Augenhöhe), und blicken Sie nicht selbst in den Laserstrahl (auch nicht aus größerer Entfernung). Das Messwerkzeug sendet sofort nach dem Einschalten den senkrechten Lotstrahl 8 und den variablen Laserstrahl 9 aus, der um den Lotstrahl rotiert. Besondere Vorsicht ist mit dem variablen Laserstrahl im Punktbetrieb geboten.
Drücken Sie zum Einschalten die Ein-Aus-Taste 29. Der Laser startet sofort im Rotationsbetrieb, gleichzeitig beginnt die automatische Nivellierung (siehe „Arbeiten mit Nivellierautomatik“). Die Anzeigen 25, 26 und 27 leuchten für drei Sekunden. Während der weiteren Nivellierung blinkt die Anzeige für automatische Nivellierung „auto“ 26 zweimal pro Sekunde. Dauert die Nivellierung länger als 5 Sekunden, unterbricht der Rotationsbetrieb und der Laser blinkt zweimal pro Sekunde bis zum Abschluss der Nivellierung. Mit den Betriebsarten-Tasten 19 und 22 sowie den Richtungstasten 20, 21, 23 und 24 können Sie bereits während der Einnivellierung die Betriebsart festlegen (siehe „Betriebsarten“). In diesem Fall läuft das Messwerkzeug während der Nivellierung zur Bestätigung der Eingabe 5 Sekunden in der gewählten Betriebsart. Nach Abschluss der Nivellierung wird die Funktion in dieser Betriebsart fortgesetzt.
Das Messwerkzeug ist einnivelliert, wenn der Laserstrahl und die Anzeige „auto“ 26 dauerhaft leuchten.
Zum Ausschalten drücken Sie erneut die Ein-Aus-Taste 29.
Unter folgenden Bedingungen schaltet das Messwerkzeug automatisch ab:
- Wenn sich das Messwerkzeug bei automatischer Nivellierung länger als 10 Minuten außerhalb des Selbstnivellierbereiches befindet, erfolgt die Abschaltung zum Schutz der Batterien. Positionieren Sie das Messwerkzeug neu und schalten Sie es wieder ein.
- Bei Überschreiten der höchstzulässigen Betriebstemperatur von 50 °C erfolgt die Abschaltung zum Schutz der Laserdiode. Nach dem Abkühlen ist das Messwerkzeug wieder betriebsbereit und kann erneut eingeschaltet werden.
- Wenn der Selbsttest fehlschlägt oder bei Störungen während des Betriebs werden alle Funktionen blockiert und die Batterie-Ladezustandsanzeige 27 flackert.
- Wenn das Messwerkzeug bei aktiviertem Stand-by-Betrieb nicht innerhalb von 24 Stunden wieder eingeschaltet wird.
- Bei zu geringer Batteriespannung.











Stand-by-Betrieb mit Speicherung der Betriebsart
Das Messwerkzeug kann für max. 24 Stunden in Stand-by geschaltet werden. Wenn vor Beginn des Stand-by-Betriebes die Nivellierautomatik aktiviert war (Anzeige „auto“ 26 leuchtet dauerhaft), überwacht die Nivellierautomatik im Stand-by-Betrieb weiterhin die Lage des Messwerkzeugs. Die am Messwerkzeug eingestellte Betriebsart bleibt erhalten.
Drücken Sie für das Einschalten des Stand-by-Betriebs die Linientaste 19 für mindestens 5 Sekunden. Im Stand-by erlöschen Laserstrahl und Nivellierungsanzeigen, nur die Batterie-Ladezustandsanzeige 27 blinkt einmal pro 5 Sekunden.
Drücken Sie zum Umschalten vom Stand-by-Betrieb in den Normal-Betrieb die Linientaste 19 erneut für mindestens 5 Sekunden. Das Messwerkzeug startet in der gleichen Betriebsart wie vor dem Stand-by. Bei Lageveränderungen des Messwerkzeugs gegenüber der Ausgangslage vor dem Stand-by reagiert die Nivellierautomatik wie bei aktivierter Trittsicherung (siehe „Trittsicherung“): Entweder kann der Laserstrahl wieder auf die gleiche Höhe wie vor dem Stand-by einnivelliert werden, oder der Laserstrahl wird zum Schutz vor Höhenfehlern abgeschaltet.
Betriebsarten
Übersicht
Alle drei Betriebsarten sind in Horizontal- und Vertikallage des Messwerkzeugs möglich.

Rotationsbetrieb
Der Rotationsbetrieb ist besonders empfehlenswert bei Einsatz des Empfängers 38. Sie können zwischen vier Rotationsgeschwindigkeiten wählen.

Linienbetrieb
In dieser Betriebsart bewegt sich der variable Laserstrahl in einem begrenzten Öffnungswinkel. Dadurch ist die Sichtbarkeit des Laserstrahls gegenüber dem Rotationsbetrieb erhöht. Sie können zwischen vier Öffnungswinkeln wählen.

Punktbetrieb
In dieser Betriebsart wird die beste Sichtbarkeit des variablen Laserstrahls erreicht. Sie dient z.B. zum einfachen Übertragen von Höhen oder zum Überprüfen von Fluchten.
Verlauf von X- und Y-Achse
Die X- und die Y-Achse verlaufen im rechten Winkel zueinander entsprechend der Markierungen 7 und 6 auf dem Gehäuse. Die Markierungen liegen genau über den Lotkerben 10 (X-Achse) und 11 (Y-Achse) am unteren Gehäuserand.
Betriebsarten anwenden
Rotationsebene bei Vertikallage drehen
Bei Vertikallage des Messwerkzeugs können Sie den Laserpunkt, die Laserlinie bzw. die Rotationsebene zum einfachen Fluchten oder parallelen Ausrichten um die Y-Achse drehen. Drücken Sie dazu die Richtungstasten links 21 bzw. rechts 24.
Die Drehung ist nur innerhalb des Selbst-nivellierbereiches (8 % nach links oder rechts) möglich. Erreicht das Messwerkzeug die Grenze dieses Bereiches, dann ertönt ein Warnsignal, der Laser und die Anzeigen „man“ 25 und „auto“ 26 blinken einmal pro Sekunde. Drücken Sie entweder die entgegengesetzte Richtungs-taste (21 bzw. 24), oder schalten Sie das Mess-werkzeug aus, um es neu zu positionieren.

Rotationsbetrieb
Nach jedem Einschalten befindet sich das Messwerkzeug im Rotationsbetrieb. Es startet mit der höchsten Rotationsgeschwindigkeit.
Durch Drücken der Taste für Rotationsbetrieb 22 können Sie die Geschwindigkeit in vier Stufen bis zum Stillstand (Punktbetrieb) vermindern. Bei erneutem Drücken der Taste 22 startet der Rotationsbetrieb wieder mit der höchsten Geschwindigkeit.
Beim Arbeiten mit dem Empfänger 38 sollten Sie die höchste Rotationsgeschwindigkeit wählen. Beim Arbeiten ohne Empfänger verringern Sie zur besseren Sichtbarkeit des Laserstrahls die Rotationsgeschwindigkeit oder verwenden die Laser-Sichtbrille 31 (Zubehör).





Deutsch | 13
Bei Vertikallage des Messwerkzeugs und automatischer Nivellierung können Sie durch Drücken der Richtungstasten oben 20 bzw. unten 23 die Rotationsebene um die X-Achse drehen. 5 Sekunden nach dem letzten Druck auf eine der vier Richtungstasten wird die Rotationsebene automatisch wieder senkrecht einnivelliert.
Linienbetrieb
Drücken Sie zum Wechsel in den Linienbetrieb die Taste für Linienbetrieb 19. Das Messwerkzeug wechselt (abhängig von der vorausgegangenen Betriebsart) in den Punktbetrieb oder in den Linienbetrieb mit dem kleinsten Öffnungswinkel. Durch wiederholtes Drücken der Taste 19 wechselt das Messwerkzeug über den kleinsten Öffnungswinkel von 4° zu den Öffnungswinkeln 30°, 60° und 180°. Gleichzeitig wird die Geschwindigkeit bei jeder Stufe erhöht. Wenn Sie die Taste 19 nochmals drücken, wechselt das Messwerkzeug zurück in den Punktbetrieb.
Öffnungswinkel ändern: Bei Horizontallage des Messwerkzeugs und automatischer Nivellierung können Sie durch Drücken der Richtungstasten oben 20 bzw. unten 23 den Öffnungswinkel vergrößern bzw. verkleinern. Die Geschwindigkeit bleibt dabei unverändert.
Öffnungswinkel drehen: Bei Horizontallage des Messwerkzeugs und automatischer Nivellierung oder einachsigem Neigungsbetrieb können Sie durch Drücken der Richtungstasten links 21 bzw. rechts 24 die Laserlinie oder den Laserpunkt schrittweise um 360° drehen. Bei Vertikallage und automatischer Nivellierung erfolgt diese Drehung durch Drücken der Richtungstasten oben 20 bzw. unten 23.
Punktbetrieb
Sie können den Punktbetrieb sowohl durch Drücken der Taste für Rotationsbetrieb 22 als auch durch Drücken der Taste für Linienbetrieb 19 einschalten:
- Befindet sich das Messwerkzeug im Rotationsbetrieb und Sie drücken die Taste für Linienbetrieb 19, dann startet das Messwerkzeug mit Punktbetrieb. Ausnahme: Das Messwerkzeug befand sich bereits durch
Drücken der Taste für Rotationsbetrieb 22 im Punktbetrieb. In diesem Fall beginnt nach dem Drücken der Taste für Linienbetrieb sofort der Linienbetrieb mit dem kleinsten Öffnungswinkel.
- Befindet sich das Messwerkzeug im Linienbetrieb und Sie drücken die Taste für Rotationsbetrieb 22, dann startet das Messwerkzeug ebenfalls mit Punktbetrieb. Ausnahme: Das Messwerkzeug befand sich bereits durch Drücken der Taste für Linienbetrieb 19 im Punktbetrieb. In diesem Fall beginnt nach dem Drücken der Taste für Rotationsbetrieb sofort der Rotationsbetrieb mit der höchsten Rotationsgeschwindigkeit.
Arbeiten mit Nivellierautomatik
Übersicht
Das Messwerkzeug erkennt nach dem Einschalten selbstständig Horizontal- bzw. Vertikallage. Zum Wechsel zwischen der horizontalen und vertikalen Lage schalten Sie das Messwerkzeug aus, positionieren Sie es neu und schalten Sie es wieder ein.
Nach dem Einschalten überprüft das Messwerkzeug die waagerechte bzw. senkrechte Lage und gleicht Unebenheiten innerhalb des Selbstnivellierbereiches von ca. 8 % (± 0,8 m/10 m) automatisch aus.
Steht das Messwerkzeug nach dem Einschalten oder nach einer Lageveränderung mehr als 8 % schief, ist das Einnivellieren nicht mehr möglich. Solange die Trittsicherung nicht aktiviert wurde (siehe „Trittsicherung“), ertönt in diesem Fall ein Warnsignal mit langsamer Tonfolge, der Rotor wird gestoppt, der Laserstrahl und die Anzeigen „auto“ 26 sowie „man“ 25 blinken einmal pro Sekunde. Schalten Sie dann das Messwerkzeug aus, richten Sie es neu aus und schalten Sie das Messwerkzeug wieder ein.
14 | Deutsch
Lageveränderungen
Ist das Messwerkzeug einnivelliert, überprüft es ständig die waagerechte bzw. senkrechte Lage. Lageveränderungen des Messwerkzeugs führen zu folgenden Reaktionen:
Kleine Lageveränderungen
Kleine Lageveränderungen werden innerhalb von 5 Sekunden ausglichen. Die gewählte Betriebsart wird nicht unterbrochen. Während der Nachnivellierung blinkt die Anzeige „auto“ 26 zweimal pro Sekunde. Erschütterungen des Baugrundes oder Witterungseinflüsse werden damit automatisch kompensiert.
Große Lageveränderungen
Kann das Messwerkzeug nicht innerhalb von 5 Sekunden einnivelliert werden, dann wird zur Vermeidung von Fehlmessungen während des Nivelliervorganges der Rotor gestoppt, der Laserstrahl und die Anzeige „auto“ 26 blinken zweimal pro Sekunde.
Trittsicherung
Das Messwerkzeug besitzt eine Trittsicherung, die bei Lageveränderungen von mehr als 3 mm/m das Einnivellieren auf veränderter Höhe und damit Höhenfehler verhindert. Die Trittsicherung wird 30 s nach jedem Tastendruck oder Nivelliervorgang automatisch eingeschaltet. Bei aktivierter Trittsicherung blinkt die Anzeige „auto“ 26 einmal pro 4 Sekunden.
Bei einer Lageveränderung versucht das Messwerkzeug zuerst, diese auszugleichen. Wird bei der Nachnivellierung der Grenzwert 3 mm/m überschritten, dann ertönt ein Warnsignal mit schneller Tonfolge, der Laser schaltet ab und die Anzeige „man“ 25 blinkt zweimal pro Sekunde. Schalten Sie in diesem Fall das Messwerkzeug aus und wieder ein. Prüfen bzw. korrigieren Sie dann die Höhe des Laserstrahls.
Arbeiten ohne Nivellierautomatik
Um das Messwerkzeug in beliebigen Schräglagen zu betreiben (siehe „Neigungen antragen“), können Sie die Nivellierautomatik für die X- und die Y-Achse abschalten.
▶ Lageveränderungen des Messwerkzeugs werden bei abgeschalteter Nivellierautomatik nicht erkannt.
Nivellierautomatik bei Horizontallage abschalten/Einachsiger Neigungsbetrieb
Bei Horizontallage des Messwerkzeugs schalten Sie die Nivellierautomatik für beide Achsen durch einmaliges Drücken der Taste „man/auto“ 28 aus. Die Anzeige „man“ 25 blinkt einmal pro Sekunde. Durch erneutes Drücken der Taste „man/auto“ 28 schalten Sie den einachsigen Neigungsbetrieb ein. Im einachsigen Neigungsbetrieb wird die X-Achse automatisch einnivelliert, die Y-Achse nicht. Die Anzeigen „man“ 25 und „auto“ 26 blinken einmal pro Sekunde.
Wenn Sie die Taste „man/auto“ 28 ein drittes Mal drücken, wird die Nivellierautomatik für beide Achsen wieder eingeschaltet. Die Anzeige „auto“ 26 blinkt (solange das Messwerkzeug nachnivelliert) oder leuchtet dauerhaft (wenn das Messwerkzeug einnivelliert ist).
Nivellierautomatik bei Vertikallage abschalten
Bei Vertikallage des Messwerkzeugs schalten Sie durch einmalige Drücken der Taste „man/auto“ 28 die Nivellierautomatik für beide Achsen aus. Die Anzeige „man“ 25 blinkt einmal pro Sekunde. Wenn Sie die Taste „man/auto“ 28 erneut drücken, wird die Nivellierautomatik wieder eingeschaltet. Die Anzeige „auto“ 26 blinkt (solange das Messwerkzeug nachnivelliert) oder leuchtet dauerhaft (wenn das Messwerkzeug einnivelliert ist).

Deutsch | 15
Neigung der Rotationsebene ändern
Bei abgeschalteter Nivellierautomatik können Sie mit Hilfe der Richtungstasten die Rotations- ebene (bzw. Laserpunkt oder Laserlinie) um die X- bzw. um die Y-Achse drehen. Die Funktion der vier Richtungstasten ist dabei unabhängig von Horizontal- oder Vertikallage des Messwerk- zeugs und von der Betriebsart.

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BOSGW A B C D A B C D B C DMit den Richtungstasten oben 20 bzw. unten 23 drehen Sie die Rotationsebene um die X-Achse (im Bild Richtungen A bzw. C). Mit den Richtungstasten links 21 bzw. rechts 24 drehen Sie die Rotationsebene um die Y-Achse (im Bild Richtungen D bzw. B).
Im einachsigen Neigungsbetrieb (Horizontallage) können Sie mit den Richtungstasten oben 20 bzw. unten 23 die Rotationsebene um die X-Achse drehen, eine Drehung um die Y-Achse ist nicht möglich.
Nivelliergenauigkeit
Genauigkeitseinflüsse
Den größten Einfluss übt die Umgebungstemperatur aus. Besonders vom Boden nach oben verlaufende Temperaturunterschiede können den Laserstrahl ablenken.
Die Abweichungen fallen ab ca. 20 m Messstrecke ins Gewicht und können bei 100 m durchaus das Zwei- bis Vierfache der Abweichung bei 20 m betragen.
Da die Temperaturschichtung in Bodennähe am größten ist, sollten Sie das Messwerkzeug ab einer Messstrecke von 20 m immer auf einem Stativ montieren. Stellen Sie das Messwerkzeug außerdem nach Möglichkeit in der Mitte der Arbeitsfläche auf.
Genauigkeitsüberprüfung des Messwerkzeugs
Neben äußeren Einflüssen können auch gerätespezifische Einflüsse (wie z.B. Stürze oder heftige Stöße) zu Abweichungen führen. Überprüfen Sie deshalb vor jedem Arbeitsbeginn die Genauigkeit des Messwerkzeugs.
Für die Überprüfung benötigen Sie eine freie Messstrecke von 20 m auf festem Grund zwischen zwei Wänden A und B. Sie müssen – bei Horizontallage des Messwerkzeugs – eine Umschlagsmessung über beide Achsen X und Y (jeweils positiv und negativ) durchführen (4 komplette Messvorgänge).
- Montieren Sie das Messwerkzeug in Horizontallage nahe der Wand A auf einem Stativ 40 (Zubehör) oder stellen Sie es auf einen festen, ebenen Untergrund. Schalten Sie das Messwerkzeug ein.





16 | Deutsch

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A B 1 20 m- Richten Sie nach dem Abschluss der Nivellierung den Laserstrahl im Punktbetrieb auf die nahe Wand A. Markieren Sie die Punktmitte des Laserstrahls an der Wand (Punkt 1).

- Drehen Sie das Messwerkzeug um 180°, lassen Sie es einnivellieren und markieren Sie die Punktmitte des Laserstrahls an der gegenüberliegenden Wand B (Punkt II).
- Platzieren Sie das Messwerkzeug – ohne es zu drehen – nahe der Wand B, schalten Sie es ein und lassen Sie es einnivellieren.

- Richten Sie das Messwerkzeug in der Höhe so aus (mit Hilfe des Stativs oder gegebenenfalls durch Unterlegen), dass die Punktmitte des Laserstrahls genau den zuvor markierten Punkt II auf der Wand B trifft.

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A III d I 180° B II- Drehen Sie das Messwerkzeug um 180°, ohne die Höhe zu verändern. Lassen Sie es ein- nivellieren und markieren Sie die Punktmitte des Laserstrahls auf der Wand A (Punkt III).
- Die Differenz d der beiden markierten Punkte I und III auf der Wand A ergibt die tatsächliche Abweichung des Messwerkzeugs für die gemessene Achse.
Wiederholen Sie den Messvorgang für die anderen drei Achsen. Drehen Sie dazu das Messwerkzeug vor dem Beginn jedes Messvorganges um jeweils 90°.
Auf der Messstrecke von 2 x 20 = 40 m darf die Abweichung maximal ± 2 mm betragen. Die höchste und die tiefste Markierung dürfen folglich höchstens 4 mm auseinander liegen.
Sollte das Messwerkzeug die maximale Abweichung bei einem der vier Messvorgänge überschreiten, dann lassen Sie es bei einem Bosch-Kundendienst überprüfen.
Arbeitshinweise
▶ Verwenden Sie immer nur die Mitte des Laserpunktes zum Markieren. Die Größe des Laserpunktes ändert sich mit der Entfernung.
Laser-Sichtbrille (Zubehör)
Die Laser-Sichtbrille filtert das Umgebungslicht aus. Dadurch erscheint das rote Licht des Lasers für das Auge heller.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Schutzbrille. Die Laser-Sichtbrille dient zum besseren Erkennen des Laserstrahls und schützt daher nicht vor Laserstrahlung.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Sonnenbrille oder im Straßenverkehr. Die Laser-Sichtbrille bietet keinen vollständigen UV-Schutz und vermindert die Farbwahrnehmung.









Arbeiten mit der Fernbedienung
Beim Drücken der Bedientasten kann das Messwerkzeug aus der Nivellierung gebracht werden, sodass die Rotation kurzzeitig stoppt. Durch den Einsatz der Fernbedienung 39 wird dieser Effekt vermieden.
Empfangsfelder für die Fernbedienung befinden sich an vier Seiten des Messwerkzeugs an der Austrittsöffnung der Laserstrahlung sowie neben der Ladebuchse 3.
Die Empfangslinse 2 am unteren Gehäuserand reagiert mit deutlich erhöhter Empfindlichkeit auf die Signale der Fernbedienung (typischer Arbeitsbereich 200 m). Stellen Sie bei Benutzung der Fernbedienung das Messwerkzeug so auf, dass die Signale der Fernbedienung die Empfangslinse 2 direkt treffen.
Arbeiten mit dem Stativ (Zubehör)
Das Messwerkzeug verfügt über jeweils eine 5/8"-Stativaufnahme 17 für Horizontal- und Vertikalbetrieb.
Bei einem Stativ 40 mit Maßskala am Auszug können Sie den Höhenversatz direkt einstellen.
Arbeiten mit Wandhalter und Ausrichteinheit (Zubehör) (siehe Bild A)
Sie können das Messwerkzeug auch am Wandhalter mit Ausrichteinheit 32 montieren. Schrauben Sie dazu die 5/8"-Schraube 33 des Wandhalters in die Stativaufnahme 17 für Horizontalbetrieb am Messwerkzeug.
Montage an einer Wand: Die Montage an einer Wand empfiehlt sich z.B. bei Arbeiten, die über der Auszughöhe von Stativen liegen, oder bei Arbeiten auf instabilem Untergrund und ohne Stativ. Befestigen Sie dazu den Wandhalter 32 mit montiertem Messwerkzeug möglichst senkrecht an einer Wand.
Montage auf einem Stativ: Sie können den Wandhalter 32 ebenso mit der Stativaufnahme auf der Rückseite auf ein Stativ aufschrauben. Diese Befestigung empfiehlt sich besonders bei Arbeiten, bei denen die Rotationsebene auf eine Bezugslinie ausgerichtet werden soll.
Mit Hilfe der Ausrichteinheit können Sie das montierte Messwerkzeug senkrecht (bei Montage an der Wand) bzw. waagerecht (bei Montage auf einem Stativ) in einem Bereich von ca. 10 cm verschieben. Lösen Sie dazu die Schrauben 34 an der Ausrichteinheit, verschieben Sie das Messwerkzeug in die gewünschte Position, und drehen Sie die Schrauben 34 wieder fest.
Arbeiten mit der Messplatte
Mit Hilfe der Messplatte 35 können Sie die Lasermarkierung auf den Boden bzw. die Laserhöhe auf eine Wand übertragen.

Mit dem Nullfeld und der Skala können Sie den Versatz zur gewünschten Höhe messen und an anderer Stelle wieder antragen. Damit entfällt das exakte Einstellen des Messwerkzeugs auf die zu übertragende Höhe.
Die Messplatte 35 hat eine Reflexbeschichtung, die die Sichtbarkeit des Laserstrahls in größerer Entfernung bzw. bei starker Sonnenstrahlung verbessert. Die Helligkeitsverstärkung ist nur zu erkennen, wenn Sie parallel zum Laserstrahl auf die Messplatte blicken.
Arbeiten mit der Messlatte (Zubehör)
Zum Prüfen von Ebenheiten oder dem Antragen von Gefällen empfiehlt sich die Verwendung der Messlatte 30 zusammen mit dem Empfänger 38.

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0+50 0 0-50 XAuf der Messlatte 30 ist oben eine relative Maßskala (±50 cm) aufgetragen. Deren Nullhöhe (90 bis 210 cm) können Sie unten am Auszug vorwählen. Damit lassen sich Abweichungen von der Sollhöhe direkt ablesen.









18 | Deutsch
Arbeitsbeispiele
Hinweis: Bei allen Arbeitsbeispielen mit Ausnahme von „Neigungen antragen“ wird von eingeschalteter Nivellierautomatik ausgegangen.
Höhenpunkt übertragen/Meterriss (siehe Bild B)
Stellen Sie das Messwerkzeug in Horizontallage auf eine feste Unterlage oder montieren Sie es auf einem Stativ 40 (Zubehör).
Arbeiten mit Stativ und Empfänger 38: Richten Sie den Laserstrahl im Rotationsbetrieb auf die gewünschte Höhe aus und übertragen Sie die Höhe am Zielort.
Arbeiten ohne Stativ: Ermitteln Sie die Höhendifferenz zwischen Laserstrahl (im Punkt- oder Linienbetrieb) und Höhenlinie am Referenzpunkt mit Hilfe der Messplatte 35. Drehen Sie den Laserstrahl mit den Richtungstasten links 21 bzw. rechts 24 zum Zielort und übertragen Sie die gemessene Höhendifferenz.
Lotstrahl parallel ausrichten (siehe Bild C)
Sollen rechte Winkel angetragen oder Zwischenwände ausgerichtet werden, müssen Sie den Lotstrahl 8 parallel, d.h. im gleichen Abstand zu einer Bezugslinie (z.B. Wand), ausrichten.
Stellen Sie dazu das Messwerkzeug in Vertikallage auf und positionieren Sie es so, dass der Lotstrahl in etwa parallel zur Bezugslinie verläuft.
Messen Sie für die genaue Positionierung den Abstand zwischen Lotstrahl und Bezugslinie direkt am Messwerkzeug mit Hilfe der Messplatte 35. Messen Sie den Abstand zwischen Lotstrahl und Bezugslinie erneut in möglichst großem Abstand vom Messwerkzeug. Richten Sie den Lotstrahl mit Hilfe der Richtungstasten links 21 bzw. rechts 24 so aus, dass er den gleichen Abstand zur Bezugslinie hat wie bei der Messung direkt am Messwerkzeug.
Rotationsebene über einem Bodenpunkt zentrieren (siehe Bild D)
Sollen rechte Winkel von einem definierten Bodenpunkt aus angetragen werden, dann müssen Sie die Rotationsebene über diesem Bezugspunkt zentrieren.
Stellen Sie das Messwerkzeug in Vertikallage möglichst nah über dem Bezugspunkt auf und wählen Sie Punktbetrieb.
Mit den Richtungstasten oben 20 bzw. unten 23 drehen Sie den variablen Laserstrahl so, dass er nach unten auf den Boden gerichtet ist. Mit Hilfe der Libelle 1 am Rotorkopf richten Sie den Laserstrahl dann exakt senkrecht aus.
Vergewissern Sie sich, dass der variable Laserstrahl nach unten gerichtet ist, bevor Sie von oben auf die Libelle 1 schauen. So vermeiden Sie den direkten Blick in den Laserstrahl.
Positionieren Sie das Messwerkzeug so, dass der senkrechte Laserstrahl genau den Bezugspunkt trifft.
Rechte Winkel antragen (siehe Bild E)
Der rechte Winkel wird bei Vertikallage des Messwerkzeugs durch den Lotstrahl 8 und den variablen Laserstrahl 9 angezeigt.
Je nach Bedarf zentrieren Sie für das Antragen rechter Winkel die Rotationsebene über einem Bodenpunkt und richten den Lotstrahl 8 parallel zu einer Bezugslinie (z.B. Wand) aus.
Senkrechten antragen (siehe Bild F)
Stellen Sie das Messwerkzeug in Vertikallage auf und richten Sie den variablen Laserstrahl 9 auf die Stelle aus, an der die Senkrechte angezeichnet werden soll. Wählen Sie Linien- oder Rotationsbetrieb und zeichnen Sie die Senkrechte an.
Vertikale Ebene anzeigen (siehe Bild F)
Stellen Sie das Messwerkzeug in Vertikallage auf. Richten Sie den variablen Laserstrahl auf eine Bezugslinie (z.B. Zwischenwand) aus. Wählen Sie Linien- oder Rotationsbetrieb und zeichnen Sie die vertikale Ebene an.
Rotationsebene parallel ausrichten (siehe Bild G)
Bei Vertikallage des Messwerkzeugs können Sie die Rotationsebene parallel zu einer Bezugslinie (z.B. Wand) ausrichten. Positionieren Sie das Messwerkzeug dazu möglichst nahe an der Bezugslinie und wählen Sie Rotationsbetrieb. Richten Sie die Rotationsebene annähernd parallel zur Bezugslinie aus. Drehen Sie dazu die Rotationsebene mit den Richtungstasten links 21 bzw. rechts 24 um die Y-Achse. Zum leichteren Ausrichten können Sie die Rotationsebene der Bezugslinie annähern. Neigen Sie dazu die Rotationsebene mit den Richtungstasten oben 20 bzw. unten 23 um die X-Achse. Richten Sie nun die Rotationsebene durch Drehung um die Y-Achse exakt parallel zur Bezugslinie aus (Richtungstasten links 21 bzw. rechts 24). Wurde 5 Sekunden keine Richtungstaste gedrückt, wird die Rotationsebene automatisch wieder senkrecht ausgerichtet.
Bodenpunkt (Lot) an Decke übertragen
Zum exakten Ausrichten des Lotstrahls über einem Bodenpunkt befinden sich am unteren Gehäuserand die Lotkerben 10 und 11. Zeichnen Sie zwei rechtwinklige Hilfslinien durch den Bodenpunkt an. Stellen Sie das Messwerkzeug in Horizontallage auf und richten Sie es mit Hilfe der Lotkerben an den Hilfslinien aus. Arbeiten mit Stativ: Der Laserursprung befindet sich bei Horizontallage des Messwerkzeugs direkt über der horizontalen Stativaufnahme. Bei Verwendung eines Stativs 40 (Zubehör) können Sie ein Lot an der Stativbefestigungsschraube anbringen und damit den Laser an einem Bodenpunkt ausrichten.
Neigungen antragen (siehe Bild H)
Zum Antragen von Neigungen müssen Sie die Nivellierautomatik abschalten (siehe „Arbeiten ohne Nivellierautomatik“). Danach können Sie das Messwerkzeug in beliebiger Schräglage aufstellen.
Zum Antragen von Neigungen nur in einer Achsrichtung (z.B. Böschungen) sollten Sie – bei Horizontallage des Messwerkzeugs – den einachsigen Neigungsbetrieb wählen (siehe „Nivellierautomatik bei Horizontallage abschalten/Einachsiger Neigungsbetrieb“). Richten Sie in diesem Fall das Messwerkzeug mit der Y-Achse parallel zur Gefällerichtung aus.
Zum Antragen exakter Neigungen empfiehlt sich die Verwendung eines Neigekeils 37 (Zubehör), der auf einem Stativ 40 montiert wird.
Sie können das Messwerkzeug auch durch einseitiges Unterlegen oder mit Hilfe des Stativs 40 (Zubehör) parallel zur gewünschten Schräge ausrichten. Innerhalb des Selbstnivellierbereiches von 8 % sind Neigungen ebenso mit Hilfe der Richtungstasten einstellbar.









20 | Deutsch
Übersicht der Anzeigen
| Laserstrahl | Rotation des Lasers* | Warnsignal | auto | man | - - + | |
| Messwerkzeug einschalten (3 s Selbsttest) ● | ● | ● | ● | ● | ||
| Messwerkzeug einnivelliert/betriebsbereit ● | ● | ● | ||||
| Ein- oder Nachnivellierung | 2x/1 s | ○ | 2x/1 s | |||
| Selbstnivellierbereich überschritten | 1x/1 s | ○ | 1x/1 s | 1x/1 s | 1x/1 s | |
| Trittsicherung aktiviert 1x/4 s | ||||||
| Trittsicherung ausgelöst | ○ | ○ | 4x/1 s | 2x/1 s | ||
| Nivellierautomatik abgeschaltet 1x/1 s | ||||||
| Einachsiger Neigungsbetrieb eingeschaltet | 1x/1 s | 1x/1 s | ||||
| Stand-by-Betrieb mit Speicherung der Betriebsart | ○ | ○ | 1x/5 s | |||
| Batteriespannung gering | 1x/2 s | |||||
| Batterie leer | ● | |||||
| Störung | ○ | ○ | ○ | ○ | ● | |
| * bei Linien- und Rotationsbetrieb | ||||||
| 1x/1 s | Blinkfrequenz (z.B. einmal in einer Sekunde) | |||||
| ● | Dauerbetrieb | |||||
| ○ | Funktion gestoppt | |||||
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Halten Sie das Messwerkzeug stets sauber.
Wischen Sie Verschmutzungen mit einem trockenen, weichen Tuch ab. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösemittel.
Reinigen Sie insbesondere die Flächen an der Austrittsöffnung des Lasers regelmäßig und achten Sie dabei auf Fusseln.
Bei starken Verschmutzungen können Sie das Messwerkzeug unter fließendem Wasser reinigen. Tauchen Sie das Messwerkzeug aber nicht ins Wasser ein, und setzen Sie es keinem Hochdruck-Wasserstrahl aus.
Sollte das Messwerkzeug trotz sorgfältiger Herstellungs- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu lassen.
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Messwerkzeugs an.
Ersatzteile
Gummifuß 14 (3 Stück) ..... 1 609 203 588
Batteriefachdeckel 13 ..... 1 609 203 M02
Akku-Pack 15....1609203M04
Kundendienst und Kundenberatung
Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter:
www.bosch-pt.com
Das Bosch-Kundenberater-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu Kauf, Anwendung und Einstellung von Produkten und Zubehören.
www.powertool-portal.de, das Internetportal für Handwerker und Heimwerker.
www.ewbc.de, der Informations-Pool für Handwerk und Ausbildung.
Deutschland
Robert Bosch GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld - Willershausen
Tel. Kundendienst: +49 (1805) 70 74 10
Fax: +49 (1805) 70 74 11
E-Mail:
Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com
Tel. Kundenberatung: +49 (1803) 33 57 99
Fax: +49 (711) 7 58 19 30
E-Mail: kundenberatung.ew@de.bosch.com
Österreich
ABE Service GmbH
Jochen-Rindt-Straße 1
1232 Wien
Tel. Service: +43 (01) 61 03 80
Fax: +43 (01) 61 03 84 91
Tel. Kundenberater: +43 (01) 7 97 22 30 66
E-Mail: abe@abe-service.co.at
Schweiz
Tel.: +41 (044) 8 47 15 11
Fax: +41 (044) 8 47 15 51
Luxemburg
Tel.: +32 (070) 22 55 65
Fax: +32 (070) 22 55 75
E-Mail: outillage.gereedschap@be.bosch.com
Entsorgung
Messwerkzeuge, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Nur für EU-Länder:

Werfen Sie Messwerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß der Europäischen Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung in nationales Recht müs-
sen nicht mehr gebrauchsfähige Messwerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Akkus/Batterien:
Werfen Sie Akkus/Batterien nicht in den Hausmüll, ins Feuer oder ins Wasser. Akkus/Batterien sollen gesammelt, recycelt oder auf umweltfreundliche Weise entsorgt werden.
Nur für EU-Länder:
Gemäß der Richtlinie 91/157/EWG müssen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien recycelt werden.
Nicht mehr gebrauchsfähige Akkus/Batterien können direkt abgegeben werden bei:
Deutschland
Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge
Osteroder Landstraße 3
37589 Kalefeld
Schweiz
Batrec AG
3752 Wimmis BE
Änderungen vorbehalten.








22 | English
Safety Rules

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AUSTRITTSÖFFNUNG FÜR LASERSTRAHLUNGE-Mail: SPT-Technical.de@de.bosch.com
Ireland
Origo Ltd.
Unit 23 Magna Drive
Magna Business Park
City West
Dublin 24
Tel. Service: +353 (01) 4 66 67 00
Fax: +353 (01) 4 66 68 88
E-Mail: SPT-Technical.de@de.bosch.com
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AUSTRITTSÖFFNUNG FÜR LASERSTRAHLUNGLASER-STRAHLUNG Direkte Bestrah- lung der Augen vermeiden Laser Klasse 3R
DIN EN 60825-1: 2003-10, <5 mW, 635 nm

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AUSTRITTSÖFFNUNG FÜR LASERSTRAHLUNGtext_image
BOSCH1 A B C D A B C D B D A BSekundär-/primärbatterier:
Direkte Bestrahlung der Augen
vermeiden
Laser Klasse 3R

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AUSTRITTSÖFFNUNG FÜR LASERSTRAHLUNGLASER- STRAHLUNG Direkte Bestrah- lung der Augen vermeiden Laser Klasse 3R

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AUSTRITTSÖFFNUNG FÜR LASERSTRAHLUNGLASER-STRAHLUNG Direkte Bestrah- lung der Augen vermeiden Laser Klasse 3R

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AUSTRITTSÖFFNUNG FÜR LASERSTRAHLUNGDirekte Bestrah- lung der Augen vermeiden
Laser Klasse 3R

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BOSCH B-2018-05 MISIEN/2018 A B C D A B C D A Btext_image
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D A C B D A B C B D A BLASER-STRAHLUNG Direkte Bestrah- lung der Augen vermeiden Laser Klasse 3R

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AUSTRITTSÖFFNUNG FÜR LASERSTRAHLUNG▶ Prelepite nemački tekst tablice sa upozorenjem 16 kao i kompletnu tablicu sa upozorenjem 4 pre prvog puštanja u rad sa odgovarajućim nalepnicama na Vašem jeziku. Nalepnice dobijate zajedno sa mernim alatom.
▶ Ne upravljajte laserski zrak na osoblje ili životinje i ne gledajte sami u laserski zrak. Ovaj merni alat proizvodi lasersko zračenje klase lasera 3R prema EN 60825-1. Direktan pogled u laserski zrak može i sa daljeg rastojanja oštetiti oko.
▶ Ne koristite laserske naočare za posmatranje kao zaštitne naočare. Laserske naočare za posmatranje služe za bolje prepoznavanje laserskog zraka, one ne štite od laserskog zračenja.
▶ Ne upotrebljavajte laserske naočare za posmatranje kao naočare za sunce ili u putnom saobraćaju. Laserske naočare za posmatranje ne pružaju punu UV zaštitu i smanjuju opažanje boja.
▶ Neka Vam merni alat popravlja stručno osoblje i samo sa originalnim rezervnim delovima. Time se obezbedjuje, da sigurnost mernog alata ostaje sačuvana.
▶ Ne dopuštajte deci nikada da koriste merni alat bez nadzora. Mogli bi nenamerno da upravite laserski zrak na osobe ili životinje i da oštetite njihove oči.
Izbegavajte refleksiju laserskog zraka na ravnim površinama kao što su prozori i ogle-dala. I preko reflektujućeg laserskog zraka moguće je oštećenje očiju.
▶ Sa mernim alatom bi trebale da rade samo osobe koje su upoznate sa radom laserskih uredjaja. Prema EN 60825-1 spada u to izmedju ostalog i saznanje o biološkom dejstvu lasera na oči i kožu kao i pravilna upotreba zaštite od lasera i otklanjanje opasnosti.
Držite aparat za punjenje što dalje od kiše i vlage. Prodiranje vode u aparat za punjenje povećava rizik od električnog udara.
▶ Ne punite sa aparatom za punjenje neke strane akumulatore. Aparat za punjenje je samo pogodan za punjenje Bosch-paketa akumulatora, koji je ubačen u merni alat. Pri punjenju stranog akumulatora postoji opasnost od požara i eksplozije.
Držite aparat za punjenje čist. Prljanjem aparata postoji opasnost od električnog udara.
▶ Prokontrolišite pre svakog korišćenja aparat za punjenje, kabl i utikač. Ne koristite aparat za punjenje ako se konstatuju oštećenja. Ne otvarajte aparat sami i neka Vam ga popravlja samo stučno osoblje i samo sa originalnim rezervnim delovima. Oštećeni aparati za punjenje, kablovi i utikači povećavaju rizik od električnog udara.
336 | Srpski
▶ Ne radite sa aparatom na lako zapaljivoj podlozi (na primer papiru, tekstilu itd.) odnosno u zapaljivoj okolini. Zbog zagrevanja aparata za punjenje koje nastaje prilikom punjenja postoji opasnost od požara.
Kod pogrešne primene može tečnost da izadje iz akku. Izbegavajte kontakt sa njom. Kod slučajnog kontakta isperite sa vodom. Ako tečnost dospe u oči, iskoristite i dodatnu lekarsku pomoć. Tečnost baterije koja izlazi može voditi nadražajima kože ili opekotinama.
Opis funkcija
Molimo da otvorite preklopljenu stranicu sa prikazom mernog alata, i ostavite ovu stranicu otvorenu dok čitate uputstvo za rad.
E-Mail: asboschz@EUnet.yu
Uklanjanje djubreta
Merni alati, pribor i pakovanja treba da se dovoze na regeneraciju koja odgovara zaštiti čovekove okoline.
Samo za EU-zemlje:

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AUSTRITTSÖFFNUNG FÜR LASERSTRAHLUNGLASER- STRAHLUNG Direkte Bestrah- lung der Augen vermeiden Laser Klasse 3R

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AUSTRITTSÖFFNUNG FÜR LASERSTRAHLUNGLASER-STRAHLUNG Direkte Bestrah- lung der Augen vermeiden Laser Klasse 3R

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