Telwin Infinity 225 954556 - Schweißgerät

Infinity 225 954556 - Schweißgerät Telwin - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Telwin Infinity 225 954556 - page 25
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Produkttyp Inverter-Schweißgerät TIG/MMA
Marke Telwin
Modell Infinity 225 954556
Schweißverfahren TIG DC/AC (HF/LIFT), MMA
Schweißstrom TIG 5 - 225 A
Schweißstrom MMA 10 - 225 A
Stromversorgung 230 V einphasig (oder 400 V dreiphasig je nach Version)
Frequenz 50/60 Hz
Schutzklasse IP21S (Schätzung)
Gewicht Ca. 12 kg (Schätzung)
Abmessungen (L x B x H) Nicht angegeben
TIG-Funktionen 2T, 4T, 4T Bi-Level, Spot, Thin Spot, Impuls, Easy Pulse, Start-/Endrampen, Vor-/Nachgas, AC-Balance, Frequenz
MMA-Funktionen Hot Start, Arc Force, Anti Stick, VRD
Mitgeliefertes Zubehör Schweiß- und Rückleitungskabel, Elektrodenhalter, TIG-Brenner (je nach Version)
Optional Fernbedienung (1 oder 2 Potentiometer, Fußpedal), TIG-Brenner mit Potentiometer, MMA-Kit, TIG-Kit, America-Wagen, Argonflaschenadapter, Druckminderer
Sicherheit Thermoschutz, Über-/Unterspannung, VRD, Alarme AL.1-AL.8
Kühlung Innenlüfter
Regelmäßige Wartung Reinigung mit Druckluft, Überprüfung von Brenner und Anschlüssen, Gasdichtheitskontrolle
Reparierbarkeit Ersatzteile erhältlich über Telwin Kundendienst, Reparatur durch qualifiziertes Personal
Normen EN 60974-9, CEI/EN 61000-3-11, CEI/EN 61000-3-12

Häufig gestellte Fragen - Infinity 225 954556 Telwin

Welche Schweißverfahren unterstützt die Telwin Infinity 225?
Die Maschine unterstützt TIG-Schweißen mit Gleichstrom (DC) und Wechselstrom (AC) mit HF- oder LIFT-Zündung sowie MMA-Schweißen (Stabelektroden).
Wie führe ich die HF-Zündung durch?
Nähern Sie die Spitze der Wolframelektrode auf 2-3 mm an das Werkstück an, ohne es zu berühren, und drücken Sie dann den Brennerknopf. Ein Hochfrequenzfunke zündet den Lichtbogen. Sobald der Lichtbogen brennt, bilden Sie das Schmelzbad.
Wie stelle ich den Strom im TIG-Modus ein?
Verwenden Sie den Multifunktionsknopf an der Frontplatte. Im TIG-Modus können Sie damit den Hauptstrom I2, den Grundstrom I1, die Frequenz, die Balance, die Rampen sowie Vor- und Nachgaszeiten einstellen.
Welche Elektrode zum Schweißen von Aluminium verwenden?
Für das AC-TIG-Schweißen von Aluminium verwenden Sie eine reine Wolframelektrode (grüne Farbband). Stellen Sie die AC-Balance ein, um die Oxidentfernung zu optimieren.
Wie vermeide ich das Festkleben der Elektrode im MMA-Schweißen?
Das Gerät verfügt über Hot Start (Anfangsüberstrom) und Anti Stick, die das Festkleben reduzieren. Stellen Sie auch die Arc Force für einen weicheren Lichtbogen ein.
Was tun bei Überhitzung der Maschine?
Der Thermoschutz aktiviert sich und die gelbe Leuchte leuchtet auf. Schalten Sie die Maschine aus und lassen Sie sie natürlich abkühlen. Beachten Sie die Einschaltdauer (Intervall) auf dem Typenschild. Überprüfen Sie die Funktion des Lüfters.
Wie schließe ich die Argon-Gasflasche an?
Schrauben Sie den Druckminderer auf das Flaschenventil. Verbinden Sie den Gasschlauch zwischen Druckminderer und Anschluss auf der Rückseite der Maschine. Öffnen Sie die Flasche und stellen Sie den Durchfluss (l/min) gemäß der Richtwerttabelle ein. Schließen Sie das Ventil nach Gebrauch.
Welches Zubehör ist für diese Maschine erhältlich?
Optional: Fernbedienung (1 oder 2 Potentiometer oder Fußpedal), TIG-Brenner mit Potentiometer, MMA-Kit, TIG-Kit, Flaschenadapter, Druckminderer, America-Wagen, automatisch verdunkelnder Schweißhelm.
Wie reinige ich das Innere des Schweißgeräts?
Trennen Sie die Maschine vom Netz und öffnen Sie die Abdeckungen. Entfernen Sie Staub von den elektronischen Platinen mit Druckluft oder einem geeigneten Lösungsmittel. Überprüfen Sie die Festigkeit der Anschlüsse und den Zustand der Kabel. Montieren Sie die Abdeckungen sorgfältig wieder.
Wo finde ich die vollständige Bedienungsanleitung?
Die vollständige Bedienungsanleitung im PDF-Format ist kostenlos auf der Website notice-facile.com verfügbar. Sie können sie herunterladen oder online einsehen.

Benutzerfragen zu Infinity 225 954556 Telwin

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BEDIENUNGSANLEITUNG Infinity 225 954556 Telwin

EN IT FR ES DE RU PT EL NL HU RO SV DA NO FI CS SK SL HR-SR LT ET LV BG PL AR

(EN) INSTRUCTION MANUAL

(IT) MANUALE D'ISTRUZIONE

(DE) BEDIENUNGSANLEITUNG

(DE) Professionelle Schweißmaschinen WIG (DC) (AC/DC) HF/LIFT, MMA mit Invertertechnik.

  1. ALLGEMEINE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ZUM LICHTBOGENSCHWEISSEN......25

  2. EINFÜHRUNG UND ALLGEMEINE BESCHREIBUNG ......26

2.1 EINFÜHRUNG 26

2.2 SONDERZUBEHÖR (wenn nicht vorgesehen)......26

  1. TECHNISCHE DATEN 26

3.1 TYPENSCHILD MIT DEN GERÄTEDATEN (ABB. A) 26

3.2 SONSTIGE TECHNISCHE DATEN....26

  1. BESCHREIBUNG DER SCHWEISSMASCHINE ....26

4.1 BLOCKSCHALTBILD 26

4.2 ÜBERWACHUNGS-, EINSTELLUNGS- UND ANSCHLUSSVORRICHTUNGEN....26 4.2.1 Rückwärtiges Paneel (ABB. C)....26 4.2.2 Vorderes Paneel ABB. D....26

  1. INSTALLATION ....27

5.1 EINRICHTUNG (ABB. P) 27

5.1.1 Zusammensetzen Stromrückleitungskabel und Klemme (ABB. E) .....27

5.1.2 Zusammensetzen Schweißkabel und Elektrodenklemme (ABB. F).....27

5.2 AUFSTELLUNG DER SCHWEISSMASCHINE....27

5.3 NETZANSCHLUSS 27

5.3.1 Stecker und Buchse 27

5.4 ANSCHLÜSSE DES SCHWEISSSTROMKREISES 27

5.4.1 WIG-Schweißen 27

5.4.2 MMA-Schweissen....28

  1. SCHWEISSEN: VERFAHRENSBESCHREIBUNG 28

6.1 WIG-SCHWEISSEN....28

6.1.1 HF- und LIFT-Zündung....28
6.1.2 WIG DC-Schweißen 28
6.1.3 WIG-WECHSELSTROMSCHWEISSEN (falls vorgesehen) .....28
6.1.4 Vorgehensweise....28

6.2 MMA SCHWEISSEN 28

6.2.1 Arbeitsvorgang 28

  1. WARTUNG 29

7.1 PLANMÄSSIGE WARTUNG 29

7.1.1 Brenner....29
7.2 AUSSERORDENTLICHE WARTUNG....29

  1. FEHLERSUCHE ......29

INVERTERSCHWEISSMASCHINEN ZUM WIG- UND MMA-SCHWEISSEN IN INDUSTRIE UND GEWERBE.

Anmerkung: Im folgenden Text wird der Begriff "Schweißmaschine" gebraucht.

  1. ALLGEMEINE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ZUM LICHTBOGENSCHWEISSEN

Der Bediener muß im sicheren Gebrauch der Schweißmaschine ausreic

unterwiesen sein. Er muß über die Risiken bei den Lichtbogenschweißverfahren über die Schutzvorkehrungen und das Verhalten im Notfall informiert sein.

(Siehe auch die Norm „EN 60974-9: Lichtbogenschweißeinrichtungen. Errichten und Betreiben“).

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  • Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit dem Schweißstromkreis; die von der Schweißmaschine bereitgestellte Leerlaufspannung ist unter bestimmten Umständen gefährlich.
  • Das Anschließen der Schweißkabel, Prüfungen und Reparaturen dürfen nur ausgeführt werden, wenn die Schweißmaschine ausgeschaltet und v Versorgungsnetz genommen ist.
  • Bevor Verschleißteile des Brenners ausgetauscht werden, muß die Schweißmaschine ausgeschaltet und vom Versorgungsnetz genommen werden.
  • Die Elektroinstallation ist im Einklang mit den einschlägigen Vorschriften und Unfallverhütungsbestimmungen vorzunehmen.
  • Die Schweißmaschine darf ausschließlich an ein Versorgungsnetz mit geerdetem Nullleiter angeschlossen werden.
  • Stellen Sie sicher, daß die Strombuchse korrekt mit der Schutzerde verbunden ist.
  • Die Schweißmaschine darf nicht in feuchter oder nasser Umgebung oder bei Regen benutzt werden.
  • Keine Kabel mit verschlissener Isolierung oder gelockerten Verbindungen benutzen.

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  • Schweißen Sie nicht auf Containern, Gefäßen oder Rohrleitungen, die entflammbare Flüssigkeiten oder Gase enthalten oder enthalten haben.
  • Arbeiten Sie nicht auf Werkstoffen, die mit chlorierten Lösungsmitteln gereinigt worden sind. Arbeiten Sie auch nicht in der Nähe dieser Lösungsmittel.
  • Nicht an Behältern schweißen, die unter Druck stehen.
  • Entfernen Sie alle entflammbaren Stoffe (z. B. Holz, Papier, Stoffetzen o. ä.).
  • Sorgen Sie für ausreichenden Luftaustausch oder geeignete Hilfsmit um die beim Schweißen in Lichtbogennähe freiwerdenden Rauchgase abzuführen. Es ist systematisch zu untersuchen, welche Grenzwerte für die jeweilige Zusammensetzung, Konzentration und Einwirkungsdauer Schweißabgase gelten.
  • Die Gasflasche (falls benutzt) muß vor Wärmequellen einschließlich Sonneneinstrahlung geschützt werden.

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  • Der Brenner, das Werkstück und eventuell geerdete (und zugängliche) Metallteile in der Nähe sind elektrisch sachgerecht zu isolieren. Dies kann normalerweise erreicht werden durch das Anlegen von für diesen Zweck vorgesehenen Handschuhen, Schuhen, Kopfbedeckungen und Kleidungsstücken und durch den Einsatz von Trittbrettern oder isolierenden Matten.
  • Die Augen sind stets mit geeigneten, den Normen UNI EN 169 oder UNI EN 379 entsprechenden und auf Masken montierten Filtern oder mit Helmen zu schützen, die der Norm UNI EN 175 genügen.
    Verwenden Sie feuerhemmende Schutzkleidung (nach der Norm UNI EN 11611) und Schweißhandschuhe (nach der Norm UNI EN 12477), um zu vermeiden, dass die Haut der vom Lichtbogen ausgehenden ultravio und infraroten Strahlung ausgesetzt wird. Auch andere, sich in der Nähe aufhaltende Personen sind mit nicht reflektierenden Schirmen und Vorhängen zu schützen.
  • Geräuschemission: Wenn aufgrund besonders intensiver Schweißarbeiten ein persönlicher täglicher Expositionspegel (LEPd) von mindestens 85 dB(A) ermittelt wird, ist die Verwendung sachgerechter persönlicher Schutzmittel vorgeschrieben (Tab. 1).

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Beim Übergang des Schweißstroms entstehen elektromagnetische Felder (EMF) in der Nähe des Schweißstromkreises.

Die elektromagnetischen Felder können medizinische Hilfen beeinträchtigen (z. B. Herzschrittmacher, Atemhilfen oder Metallprothesen).

Für die Träger dieser Hilfen müssen angemessene Schützmaßnahmen getroffen werden, beispielsweise indem man ihnen der Zugang zum Betriebsbereich der Schweißmaschine untersagt.

Diese Schweißmaschine genügt den technischen Produktstandards für den ausschließlichen Gebrauch im Gewerbebereich und für berufliche Zwecke. Die Einhaltung der Basisgrenzwerte, die für die Einwirkung elektromagnetischer Felder auf den Menschen im häuslichen Umfeld gelten, ist nicht sichergestellt.

Der Bediener muss die folgenden Vorkehrungen treffen, um die Einwirkung elektromechanischer Felder zu reduzieren:

  • Die beiden Schweißkabel sind möglichst nahe beieinander zu fixieren.
  • Der Kopf und der Rumpf sind so weit wie möglich vom Schweißstromkreis fernzuhalten.
  • Die Schweißkabel dürfen unter keinen Umständen um den Körper gewickelt werden.
  • Beim Schweißen darf sich der Körper nicht inmitten des Schweißstromkreises befinden. Halten Sie beide Kabel auf derselben Körperseite.
  • Schließen Sie das Stromrückleitungskabel möglichst nahe der Schweißnaht an das Werkstück an.
  • Nicht nahe neben der Schweißmaschine, auf der Schweißmaschine sitzend oder an die Schweißmaschine gelehnt schweißen (Mindestabstand: 50 cm).
  • Keine ferromagnetischen Objekte in der Nähe des Schweißstromkreises lassen.
  • Mindestabstand d= 20 cm (Fig. O)

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- Gerät der Klasse A:

Diese Schweißmaschine genügt den Anforderungen des technischen Produktstandards für den ausschließlichen Gebrauch im Gewerbebereich und zu beruflichen Zwecken. Die elektromagnetische Verträglichkeit in Wohngebäuden einschließlich solcher Gebäude, die direkt über das öffentliche Niederspannungsnetz versorgt werden, ist nicht sichergestellt.

der

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ZUSATZLICHE SICHERHEITSVORKEHRUNGEN

SCHWEISSARBEITEN:

- in Umgebungen mit erhöhter Stromschlaggefahr.

- in beengten Räumen.

- in Anwesenheit entflammbarer oder explosionsgefährlicher Stoffe.

MUSS ein "verantwortlicher Fachmann" eine Abwägung der Umstände vornehmen. Diese Arbeiten dürfen nur in Anwesenheit weiterer Personen durchgeführt werden, die im Notfall eingreifen können.

Es MÜSSEN die technischen Schutzmittel verwendet werden, die in 7.10; A.8; A.10. der Norm „EN 60974-9: Lichtbogenschweißeinrichtungen. Teil 9: Errichten und Betreiben“ genannt sind.

  • MUSS das Schweißen untersagt werden, wenn der Bediener über Bodenhöhe tätig wird, es sei denn, er benutzt eine Sicherheitsplattform.
  • SPÄNNUNG ZWISCHEN ELEKTRODENKLEMMEN ÖDER BRENNERN: Wird mit mehreren Schweißmaschinen an einem einzigen Werkstück oder an mehreren, elektrisch miteinander verbundenen Werkstücken gearbeitet, können sich die Leerlaufspannungen zwischen zwei verschiedenen Elektrodenklemmen oder Brennern gefährlich aufsummleren bis hin zum Doppelten des zulässigen tteßrenzwertes.

Ein Fachkoordinator hat eine Instrumentenmessung vorzunehmen, um festzustellen,obein Risikobestehtundobdie angemessenen Schutzmaßnahmen nach Punkt 7.9 der Norm „EN 60974-9: Lichtbogenschweißeinrichtungen. Teil 9: Errichten und Betreiben“ angewendet werden können.

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RESTRISIKEN

KIPPGEFAHR: Die Schweißmaschine ist auf einer waagerechten Fläche

aufzustellen, die das Gewicht tragen kann; andernfalls (z. B. bei Bodengefälle, unregelmäßigem Untergrund etc) besteht Kippgefahr.

  • UNSACHGEMÄSSER GEBRAUCH: der Gebrauch der Schweißmaschine für andere als die vorgesehenen Arbeiten ist gefährlich (z. B. Auftauen von Wasserleitungen).
  • Es ist untersagt, den Griff als Mittel zum Aufhängen der Schweißmaschine zu benutzen.

2. EINFÜHRUNG UND ALLGEMEINE BESCHREIBUNG 2.1 EINFÜHRUNG

Diese Schweißmaschine ist eine Stromquelle für das Lichtbogenschweißen, speziell für das WIG-Schweißen (DC) (AC/DC) mit HF- oder LIFT-Zündung und das MMA-Schweißen von umhüllten Elektroden (Rutil, sauer, basisch).

Wegen ihrer spezifischen Merkmale wie der hohen Geschwindigkeit und den präzisen Einstellungsmöglichkeiten werden mit dieser Schweißmaschine (INVERTER) ausgezeichnete Ergebnisse erzielt.

Die Regelung am Eingang der Versorgungsleitung (Hauptleitung) mit "Invertersystem" ermöglicht zudem drastische Platzersparnis sowohl beim Volumen des Transformers als auch bei dem der Nivellierungsreaktanz. Entstanden ist eine handliche und transportfreundliche Schweißmaschine mit äußerst geringem Volumen und Gewicht.

2.2 SONDERZUBEHÖR (wenn nicht vorgesehen)

- Adapter Argonflasche.

  • Stromrückleitungskabel komplett mit Masseklemme.
  • Handfernsteuerung 1 Potentiometer.
  • Handfernsteuerung 2 Potentiometer.
  • Pedal-Fernsteuerung.
  • MMA-Schweißsatz.
  • WIG-Schweißsatz.
  • Selbstverdunkelnde Maske mit festem oder einstellbarem Filter.
  • Gasanschlußstück und Gasleitung für die Verbindung mit der Argonflasche.
  • Druckverminderer mit Manometer.
  • WIG-Schweißbrenner.
  • WIG-Brenner mit Potenziometer.
  • Wagen AMERICA.

3. TECHNISCHE DATEN

3.1 TYPENSCHILD MIT DEN GERÄTEDATEN (ABB. A)

Die wichtigsten Angaben über die Bedienung und Leistungen der Schweißmaschine sind auf dem Typenschild zusammengefaßt:
1- Schutzart der Umhüllung.
2- Symbol der Versorgungsleitung:
1\~: Wechselspannung einphasig;
3\~: Wechselspannung dreiphasig.
3- Symbol S : Weist darauf hin, daß Schweißarbeiten in einer Umgebung mit erhöhter Stromschlaggefahr möglich sind (z. B. in der Nähe großer metallischer Massen).
4- Symbol für das vorgesehene Schweißverfahren.
5- Symbol für den inneren Aufbau der Schweißmaschine.
6- EUROPÄISCHE Referenznorm für die Sicherheit und den Bau von Lichtbogenschweißmaschinen.
7- Seriennummer für die Identifizierung der Schweißmaschine (wird unbedingt benötigt für die Anforderung des Kundendienstes, die Bestellung von Ersatzteilen und die Nachverfolgung der Produktherkunft).
8- Leistungen des Schweißstromkreises:

- μ Maximale Leerlaufspannung.

- 2 MU 2 : Entsprechender Strom und Spannung, normalisiert, die von der Schweißmaschine während des Schweißvorganges bereitgestellt werden können.

- X : Einschaltdauer: Gibt die Dauer an, für welche die Schweißmaschine den entsprechenden Strom bereitstellen kann (gleiche Spalte). Wird ausgedrückt in % basierend auf einem 10-minütigen Zyklus (Bsp: 60% = 6 Minuten Arbeit, 4 Minuten Pause usw.).

Werden die Gebrauchsfaktoren (Angaben des Typenschildes bezogen auf eine Raumtemperatur von 40°C) überschritten, schreitet die thermische Absicherung ein (die Schweißmaschine wird in den Stand-by-Modus versetzt, bis die Temperatur den Grenzwert wieder unterschritten hat.

- A/V-Ä/V : Gibt den Regelbereich des Schweißstroms (Minimum - Maximum) bei der entsprechenden Lichtbogenspannung an.

9- Kenndaten der Versorgungsleitung:

- U _1 : Wechselspannung und Frequenz für die Versorgung der Schweißmaschine (Zulässige Grenzen ±10%):

- I_1 : Maximale Stromaufnahme der Leitung.

- I _1 off^max : Tatsächliche Stromversorgung.

10- 18: Für den Leitungsschutz erforderlicher Wert der trägen Sicherungen.

11- Symbole mit Bezug auf Sicherheitsnormen. Die Bedeutung ist im Kapitel 1 "Allgemeine Sicherheit für das Lichtbogenschweißen" erläutert.

Anmerkung: Das Typenschild in diesem Beispiel gibt nur die Bedeutung der Symbole und Ziffern wieder, die genauen Werte der technischen Daten für Ihre eigene Schweißmaschine ist unmittelbar dem dort sitzenden Typenschild zu entnehmen.

3.2 SONSTIGE TECHNISCHE DATEN

- SCHWEISSMASCHINE: siehe Tabelle 1 (TAB. 1).

- BRENNER: siehe Tabelle 2 (TAB. 2).

Das Gewicht der Schweißmaschine ist in Tabelle 1 (TAB. 1) aufgeführt.

4. BESCHREIBUNG DER SCHWEISSMASCHINE

4.1 BLOCKSCHALTBILD

Die Schweißmaschine besteht im Wesentlichen aus Leistungs- und Steuermodulen auf gedruckten und optimierten Schaltungen, die sehr zuverlässig arbeiten und wartungsfreundlich sind.

Diese Schweißmaschine wird von einem Mikroprozessor gesteuert, der die Einstellung einer großen Anzahl von Parametern und dadurch ein optimales Schweißergebnis unter allen Bedingungen und auf jedem Material erlaubt. Um ihre Merkmale voll auszunutzen, muß man sich jedoch mit den Betriebsmöglichkeiten auseinandersetzen.

Beschreibung (ABB. B)

1- Eingang dreiphasige Versorgungsleitung, Gleichrichteraggregat und Glättungskondensatoren.

2- Transistor- und Treiberschaltbrücke (IGBT): Schaltet die gleichgerichtete Leitungsspannung in hochfrequente Wechselspannung um und regelt die Leistung in Abhängigkeit vom erforderlichen Schweißstrom/-spannung.

3- Hochfrequenz-Transformator: Die Primärwicklung wird mit der von Block 2 umgeformten Spannung gespeist; ihre Aufgabe ist es, Spannung und Strom an die Werte anzupassen, die für das Lichtbogen-Schweißverfahren notwendig sind und gleichzeitig den Schweißstromkreis galvanisch von der Versorgungsleitung zu trennen.

4- Sekundär-Gleichrichterbrücke mit Glättungsdrossel: Schaltet die von der Sekundärwicklung bereitgestellte Wechselspannung / den bereitgestellten Wechselstrom in Gleichstrom/-spannung mit sehr niedriger Welligkeit um.

5- Transistor- und Treiberschaltbrücke (IGBT): Wandelt den Ausgangsstrom der Sekundärwicklung für das WIG-AC-Schweißen von DC in AC um (falls vorhanden).

6- Steuer- und Regelelektronik: Steuert den momentanen Wert des Schweißstromes und vergleicht ihn mit dem vom Bediener eingestellten Wert; moduliert die Steuerimpulse der IGBT-Treiber und führt die Regelung durch.

7- Steuerlogik des Schweißmaschinenbetriebes: gibt die Schweißzyklen vor, steuert die Stellglieder, überwacht die Sicherheitssysteme.

8- Tafel für die Einstellung und Anzeige der Betriebsparameter und Betriebsarten.

9- HF-Zündgenerator (falls vorhanden).

10- Elektroventil Schutzgas EV (falls vorhanden).

11- Kühllüfter der Schweißmaschine.

12- Fernregelung

4.2 ÜBERWACHUNGS-, EINSTELLUNGS- UND ANSCHLUSSVORRICHTUNGEN. 4.2.1 Rückwärtiges Paneel (ABB. C)

1- Hauptschalter O/OFF - I/ÖN.

2- Versorgungskabel (2P + E (einphasig)), (3P + E (dreiphasig)).

3- Anschlussstück für Gasschlauch (Druckminderer Flasche - Schweißmaschine) (falls vorhanden).

4- Schmelzsicherung (falls vorhanden).

5- Steckbuchse für Kühlwasseraggregat (falls vorhanden).

6- Steckbuchse für Fernbedienungen:

Über die 14-polige Steckbuchse auf der Rückseite lassen sich 3 verschiedene Fernbedienungsarten an die Schweißmaschine anschließen. Alle werden automatisch erkannt und gestatten die Einstellung der folgenden Parameter:

- Fernbedienung mit einem Potenziometer:

Durch Drehen des Potenziometerknopfes wird der Hauptstrom im Bereich zwischen dem Mindest- und dem Höchstwert verstellt. Der Hauptstrom wird nur bei Fernbedienung eingestellt.

- Pedalfernbedienung:

Der Stromwert bemisst sich nach der Pedalstellung. In der Betriebsart WIG 2T wird außerdem durch die Pedalbetätigung der Startbefehl für die Maschine erteilt und nicht durch den Brennerknopf (falls vorgesehen).

- Fernbedienung mit zwei Potenziometern:

Mit dem ersten Potenziometer wird der Hauptstrom geregelt, mit dem zweiten Potenziometer ein anderer Parameter, der vom gewählten Schweißmodus abhängt. Beim Drehen dieses Potenziometers wird der gerade verstellte Parameter angezeigt (der nicht mehr mit dem Knopf auf der Tafel steuerbar ist). Das zweite Potenziometer hat im Modus MMA die Funktion ARC FORCE, im WIG-Modus die Funktion der ENDRAMPE.

WIG-Brenner mit Potenziometer.

Telwin Infinity 225 954556 - WIG-Brenner mit Potenziometer. - 1

Um interne Defekte der Schweißmaschine zu verhindern, ist der Benutzer verpflichtet, einen 5-poligen Brenner-Adapter für jede Art von WIG-BRENNER mit eigenem Potenziometer zu verwenden, welcher der Regelung dient.

4.2.2 Vorderes Paneel ABB. D

1- Plus-Buchse (+) für den Schnellanschluss des Schweißkabels.
2- Minus-Buchse (-) für den Schnellanschluss des Schweißkabels.
3- Steckbuchse für den Anschluss des Brennerknopfkabels.
4- Anschlussstück für den Gasschlauch des WIG-Brenners.
5- Bedienfeld:

5a. Knopf für die Einstellung der Schweißtypologie (PROCESS).

Ermöglicht die Auswahl des gewünschten Prozesses:


- Schweißen mit umhüllter Elektrode (MMA).
WE
- WIG-Schweißen mit hochfrequenter Lichtbogenzündung (WIG HF).
LIFT
- WIG-Schweißen mit Kontaktzündung des Lichtbogens (WIG LIFT).
pc —
- gibt in der Betriebsart WIG das Schweißen mit Gleichstrom (DC) an.
AC
- gibt in der Betriebsart WIG das Schweißen mit Wechselstrom (AC) an, falls vorgesehen.

5b. Knopf für die Einstellung des WIG-Schweißzyklus (MODE).

Ermöglicht die Auswahl der Betriebsart.

Kurzes Drücken:

2T
- die Schweißung beginnt durch Drücken des Brennerknopfs und endet mit dem Loslassen des Knopfs.
-
- die Schweißung beginnt durch das Drücken und das Loslassen des Brennerknopfs und endet erst, wenn der Brennerknopf ein zweites Mal gedrückt und losgelassen wird.
4T
- Bi-Level die Schweißung beginnt durch Drücken und Loslassen des Brennerknopfs. Bei jedem kurzen Drücken / Loslassen fließt der Strom mit dem eingestellten Wert zum Wert durch und umgekehrt. Der Schweißvorgang endet,
wenn der Knopf für eine festgelegte lange Dauer gedrückt und dann losgelassen wird.
SPOT
- Spor ermöglicht die Ausführung von Punktschweißungen mit Steuerung der Schweißdauer über das Display (blinkendes Symbol).
THEN SPOT
- ermöglicht die Ausführung von kurzen Punktschweißungen (10-100 ms) mit Steuerung der Schweißdauer über das Display (blinkendes Symbol).

Langes Drücken (PULSE):

PULSE
- M_11 ermöglicht die Strompulsation (Wechsel des Pegels) mit beliebiger Einstellung der typischen Parameter 1, 11, und

EASY

PULSE
- „in ermöglicht die Strompuslation mit automatischer Einstellung mit vorgegebenen Werten der typischen Parameter 11. und in Bezug

auf den eingestellten Strom I2 (diese Werte können natürlich geändert werden).

5c. Multifunktionsknopf.

Bezug nehmend auf die mit den Knöpfen vorgesehenen Einstellungen wird

eine Auswahl und eine Einstellung der Parameter ermöglicht. Dabei wird der eingestellte Wert auf dem Display angezeigt. In erster Linie sind bei MMA die änderbaren Parameter die folgenden:

Telwin Infinity 225 954556 - 5c. Multifunktionsknopf. - 1

text_image 87.878 A % HOT START 12 ARC FORCE VRD
  • VRD Aktivierung / Deaktivierung der Einrichtung „Voltage Reduction Device“ für einen sicheren Start bei niedriger Spannung.
  • HOT START anfänglicher Überstrom (Einstellung 0-100%) zum Optimieren der Lichtbogenzündung beim Schweißen.
  • I2 Hauptschweißstrom (Ausgangsstrom in Ampere).
  • ARC FORCE dynamischer Überstrom (Einstellung 0-100%) zum Optimieren des flüssigen Schweißens und zum Vermeiden des Verklebens der Elektrode.

In erster Linie sind bei WIG die änderbaren Parameter die folgenden:

Telwin Infinity 225 954556 - 5c. Multifunktionsknopf. - 2

text_image 87.87.18 A % Sec V→ 2T4T BI-Level THIN SPOT I2 I1 I2 EASY PULSE I1 t1 ts Hz BAL
  • Dauer Gasvorströmung des Schutzgases vor dem Beginn des Schweißvorgangs (Einstellung 0-10 Sekunden).
  • Anfangsstrom; bleibt für eine feste Dauer bei 2T (50 ms) gleich und für eine Dauer, die dem gedrückten Knopf entspricht, bei 4T (Einstellung 0-100%) gleich.
  • Anfangs rampenzeit des Stroms vom Wert I 5 bis zu I 2 (Einstellung 0.1-10 Sekunden). Wird OFF gewählt, ist keine Rampe vorhanden.
    Anmerkung: Die Parameter I und T können auch durch Pedalfernsteuerung geändert werden. Die Einstellung ist in diesem Fall jedoch vor dem Aufruf des Befehls vorzunehmen.
  • Hauptschweißstrom; er ist im PULSIERTEN Betrieb und bei Bi-Level der Strom mit dem höchsten Pegel (Ausgangsstrom in Ampere).
  • Grundstrom; im PULSIERTEN Betrieb und bei Bi-Level ist er der Wert, der in Bezug auf den Hauptwert während des Schweißens (Einstellung in Ampere) abgewechselt werden kann.
  • Pulsationsfrequenz und für die Modelle AC/DC bei WIG AC stellt dies die Frequenz des Schweißstroms (Einstellung in Hertz) dar.
  • BAL Prozentualer Ausgleich; im PULSIERTEN Betrieb ist er das Verhältnis zwischen der Dauer, in der sich der Strom auf dem höchsten Pegel befindet und des Gesamtzeitraums der Pulsation. Für die Modelle AC/DC bei WIG AC stellt er das Verhältnis zwischen der Dauer mit positivem Strom und der Dauer mit negativem Strom dar.
  • Endrampenzeit des Stroms vom Wert J bis zu I _end (Einstellung 0.1-10 Sekunden). Wird OFF gewählt, ist keine Rampé vorhanden.
  • Endstrom; bei 2T ist das der Strom, der nach der Endrampe beibehalten wird, wenn die Rampenzeit größer als Null ist. Bei 4T ist das der Strom, der nach der Endrampe für die gesamte Dauer beibehalten wird, in der der Brennerknopf gedrückt bleibt.
  • t2 Dauer Gasnachströmung des Schutzgases ab dem Stoppen des Schweißvorgangs (Einstellung 0-10 Sekunden).
  • Vorheizenergie; falls vorgesehen, reguliert sie (nur bei den Modellen AC/DC bei WIG AC) das Vorheizen der Elektrode, um den Start zu unterstützen (Einstellung 2.6-53 A*Sek.). Wird OFF gewählt, findet kein Vorheizen statt.

Sonstige Anzeigesymbole auf dem Display:

  • ALARM Hinweis-/Alarmanzeige; tritt normalerweise mit einem auf dem Display angegebenen Code auf. Lenkt die Aufmerksamkeit auf eine mögliche Unregelmäßigkeit / automatischen Schutz, der in der Schweißmaschine aktiv ist.
  • Thermoschutz; in Verbindung mit und einem Code auf dem Display wird darauf hingewiesen, dass die innere Erwärmungsgrenze erreicht wurde.
  • aktiver Ausgang; gibt das Vorhandensein von Spannung (aktivierte Leistung) bei den Ausgangsbuchsen der Schweißmaschine an.
  • Fernbedienung; gibt an, dass die Verbindung und die Steuerung der Fernbedienung aktiviert sind.
    Positionszeiger; bei 4T mit unter einem vorgegebenen Wert, gibt er die Einstellung eines Mindestanfangsstroms an, der den Schweißlichtbogen mit gedrücktem Knopf sichtbar macht. Dies ermöglicht eine präzise Wahl des Ausgangspunkts der Schweißung (wenn der Anfangsstrom über einer bestimmten Grenze eingestellt wird, deaktiviert sich die Funktion automatisch).

- Default Werkseinstellung der Parameter. Gibt an, dass alle Parameter auf einen vorgegebenen Wert für einen breiten Einsatz eingestellt wurden. Der Anwender kann den Hauptstrom nach Belieben einstellen, ohne die anderen automatischen Einstellungen zu verändern. Diese Bedingung kann jederzeit erneut aktiviert werden. Hierzu die Schweißmaschine aus- und einschalten, und zwar durch Drücken des Knopfs des Multifunktionsknopfs (ABB. D - 5c).

Auf dem alphanumerischen Display angezeigte Alarmmeldungen (ABB. D - 5d):

  • AL.1 : Der Thermoschutz des Primärkreises hat ausgelöst (falls vorgesehen).
  • AL.2 : Der Thermoschutz des Sekundärkreises hat ausgelöst.
  • AL.3 : Der Überspannungsschutz der Versorgungsleitung hat ausgelöst.
  • AL.4 : Der Unterspannungsschutz der Versorgungsleitung hat ausgelöst.
  • AL.8 : Hilfsspannung außerhalb des zulässigen Bereiches.
    Die Betriebsbereitschaft wird automatisch wieder hergestellt, wenn die Alarmursache behoben ist.

  • INSTALLATION

! ACHTUNG! VOR BEGINN ALLER ARBEITEN ZUR INSTALLATION UND ZUM ANSCHLUSS AN DIE STROMVERSORGUNG MUSS DIE SCHWEISSMASCHINE UNBEDINGT AUSGESCHALTET UND VOM STROMNETZ GETRENNT WERDEN. DIE STROMANSCHLÜSSE DÜRFEN AUSSCHLIESSLICH VON FACHKUNDIGEM PERSONAL DURCHGEFÜHRT WERDEN.

5.1 EINRICHTUNG (ABB. P)

Die Schweißmaschine von der Verpackung befreien, die lose gelieferten Teile sind zu montieren.

5.1.1 Zusammensetzen Stromrückleitungskabel und Klemme (ABB. E)

5.1.2 Zusammensetzen Schweißkabel und Elektrodenklemme (ABB. F)

5.2 AUFSTELLUNG DER SCHWEISSMASCHINE

Suchen Sie den Installationsort der Schweißmaschine so aus, daß der Ein- und Austritt der Kühlluft nicht behindert wird (Zwangsumwälzung mit Ventilator, falls vorhanden); stellen Sie gleichzeitig sicher, daß keine leitenden Stäube, korrosiven Dämpfe, Feuchtigkeit u. a. angesaugt werden. Um die Schweißmaschine herum müssen mindestens 250 mm Platz frei bleiben.

ACHTUNG! Die Schweißmaschine ist auf einer flachen, ausreichend tragfähigen Oberfläche aufzustellen, um das Umkippen und Verschieben der Maschine zu verhindern.

5.3 NETZANSCHLUSS

  • Bevor die elektrischen Anschlüsse hergestellt werden, ist zu prüfen, ob die Daten auf dem Typenschild der Schweißmaschine mit der Netzspannung und frequenz am Installationsort übereinstimmen.
  • Die Schweißmaschine darf ausschließlich mit einem Speisesystem verbunden werden, das einen geerdeten Nulleiter hat.
  • Zum Schutz vor indirektem Kontakt müssen folgende Differenzialschaltertypen benutzt werden:

-Typ A ( ) für einphasige Maschinen;

-Typ B ( ) für dreiphasige Maschinen.

  • Um den Anforderungen der Norm EN 61000-3-11 (Flicker) zu genügen, wird der Anschluss der Schweißmaschine an solchen Schnittstellen des Versorgungsnetzes empfohlen, die eine Impedanz von unter:
    Zmax = 0.234 Ohm (1/N/PE 230V) 200A DC
  • Für die Schweißmaschine gelten nicht die Anforderungen der Norm IEC/EN 61000-3-12.

Wenn die Schweißmaschine an ein öffentliches Versorgungsnetz angeschlossen wird, hat der Installierende oder der Betreiber zu prüfen, ob sie wirklich angeschlossen werden darf (befragen Sie hierzu unter Umständen den Betreiber des Verteilernetzes).

5.3.1 Stecker und Buchse

Verbinden Sie mit dem Versorgungskabel einen Normstecker (2P + P.E) (1\~); (3P + P.E) (3\~) mit ausreichender Stromfestigkeit und richten Sie eine Netzdose ein mit Schmelzsicherungen oder Leistungsschalter. Der zugehörige Erdungsanschluß muß mit dem Schutzleiter (gelb-grün) verbunden der Versorgungsleitung verbunden werden. In Tabelle (TAB.1) sind die empfohlenen Amperewerte der trägen Leitungssicherungen aufgeführt, die auszuwählen sind nach dem von der Schweißmaschine abgegebenen max. Nennstrom und der Versorgungsnennspannung.

ACHTUNG! Bei Mißachtung der obigen Regeln wird das herstellerseitig vorgesehene Sicherheitssystem (Klasse I) ausgehebelt. Schwere Gefahren für die beteiligten Personen (z. B. Stromschlag) und Sachwerte (z. B. Brand) sind die Folge.

5.4 ANSCHLÜSSE DES SCHWEISSSTROMKREISES

ACHTUNG! BEVOR DIE FOLGENDEN ANSCHLÜSSE VORGENOMMEN WERDEN, IST SICHERZUSTELLEN, DASS DIE SCHWEISSMASCHINE AUSGESCHALTET UND VOM VERSORGUNGSNETZ GENOMMEN IST.

In Tabelle (TAB. 1) sind für den jeweiligen maximal abgegebenen Schweißstrom der Schweißmaschine die empfohlenen Werte für den Querschnitt des Schweißkabels aufgeführt (in mm²).

5.4.1 WIG-Schweißen

Anschluß des Brenners

  • Das stromführende Kabel in die zugehörige Schnellanschlußklemme (-) einfügen. Den dreipoligen Stecker (Brennerknopf) in die zugehörige Buchse einfügen. Die Gasleitung des Brenners mit dem zugehörigen Anschlußstück verbinden.
    Anschluß Schweißstromrückleitungskabel
  • Es ist möglichst nahe der Schweißstelle an das Werkstück oder die Metallbank anzuschließen, auf der das Werkstück ruht. Dieses Kabel muß an die Klemme mit dem Symbol (+) angeschlossen werden.
    Anschluß an die Gasflasche
  • Den Druckverminderer auf das Flaschenventil schrauben. Wenn mit Argongas gearbeitet wird, das zugehörige, als Zubehör erhältliche Reduzierstück

zwischenschalten.

- Die Gaszuleitung an das Reduzierstück anschließen und die mitgelieferte Schelle festziehen.

- Die Stell-Ringmutter des Druckverminderers lockern, bevor das Flaschenventil geöffnet wird.

- Die Flasche öffnen und die Gasmenge (l/min) gemäß den Orientierungsdaten regeln, siehe Tabelle (TAB. 4); der Gaszustrom läßt sich bei Bedarf während des Schweißens mit der Ringmutter des Druckverminderers nachstellen. Prüfen Sie, ob die Leitungen und Anschlußstücke festsitzen.

ACHTUNG! Bei Abschluß der Arbeiten stets das Gasflaschenventil schließen.

5.4.2 MMA-Schweissen

Fast alle umhüllten Elektroden müssen mit dem Pluspol (+) des Generators verbunden werden, nur sauerumhüllte Elektroden mit dem Minuspul (-).

Anschluß Schweißkabel mit Elektrodenhalter

Das Schweißkabel hat am Ende eine spezielle Klemme zum Festhalten des nicht umhüllten Elektrodenteils.

Dieses Kabel wird an die Klemme mit dem Symbol (+) angeschlossen.

Anschluß Schweißstrom-Rückleitungskabel

Es wird mit dem Werkstück oder der Metallbank verbunden, auf dem es aufliegt, und zwar so nah wie möglich an der Schweißnaht.

Dieses Kabel ist an die Klemme mit dem Symbol (-) anzuschließen.

Empfehlungen:

- Drehen Sie die Stecker der Schweißkabel so tief es geht in die Schnellanschlüsse (falls vorhanden), damit ein einwandfreier elektrischer Kontakt sichergestellt ist; andernfalls überhitzen sich die Stecker, verschleiben vorzeitig und büßen an Wirkung ein.

- Verwenden Sie möglichst kurze Schweißkabel.

- Vermeiden Sie es, anstelle des Schweißstrom-Rückleitungskabels metallische Strukturen zu verwenden, die nicht zum Werkstück gehören; dadurch wird die Sicherheit beeinträchtigt und möglicherweise nicht zufriedenstellende Schweißergebnisse hervorgebracht.

6. SCHWEISSEN: VERFAHRENSBESCHREIBUNG

6.1 WIG-SCHWEISSEN

Das WIG-Schweißen ist ein Verfahren, das die vom elektrischen Lichtbogen ausgehende Wärme nutzt. Der Bogen wird gezündet und aufrechterhalten zwischen einer nicht abschmelzenden Elektrode (Wolfram) und dem Werkstück. Die Wolframelektrode wird von einem Brenner gehalten, der geeignet ist, den Schweißstrom zu übertragen und die Elektrode ebenso wie das Schweißbad durch Inertgas (normalerweise Argon Ar 99.5%), das aus der Keramikdüse austritt, vor der atmosphärischen Oxidation zu schützen (ABB. G).

Damit die Schweißung gelingt, muß unbedingt der exakt richtige Elektrodendurchmesser mit dem exakt richtigen Stromwert verwendet werden, siehe Tabelle (TAB. 3).

Der normale Überstand der Elektrode über der Keramikdüse beträgt 2-3mm und kann beim Winkelschweißen bis zu 8mm erreichen.

Die Schweißung erfolgt durch Verschmelzen der beiden Nahtränder. Für dünnwandige Werkstoffe, die auf geeignete Weise vorbereitet wurden (etwa bis zu 1 mm Dicke) ist kein Zusatzmaterial erforderlich (FIG. H).

Für größere Dicken sind Schweißstäbe erforderlich, die genauso zusammengesetzt sind wie der Grundwerkstoff und den geeigneten Durchmesser haben. Die Ränder sind auf geeignete Weise zu präparieren (ABB. I). Damit die Schweißung gelingt, sollten die Werkstücke sorgfältig gereinigt werden und frei von Oxiden, Öl, Fett, Lösungsmitteln etc. sein.

6.1.1 HF- und LIFT-Zündung

HF-Zündung:

Der Lichtbogen wird ohne Kontakt zwischen der Wolframelektrode und dem Werkstück von einem Funken gezündet, der von einem Hochfrequenzgenerator erzeugt wird. Diese Art der Zündung hat den Vorteil, daß keine Wolframeinschlüsse das Schweißbad verunreinigen und sich die Elektrode nicht abnutzt. Außerdem ist die einfache Zündung in allen Schweißlagen gewährleistet.

Vorgehensweise:

Bei der Annäherung der Elektrodenspitze an das Werkstück (2-3 mm) den Brennerknopf drücken. Die Zündung des von den HF-Impulsen übertragenen Lichtbogens abwarten, nach der Zündung des Lichtbogens das Schmelzbad bilden und entlang der Schweißnaht vorgehen.

Falls Schwierigkeiten mit der Zündung des Lichtbogens auftreten, obwohl sichergestellt ist, daß Gas zugeführt wird und obwohl die HF-Entladungen sichtbar sind, setzen Sie die Elektrode nicht zu lange der HF-Wirkung aus, sondern prüfen Sie, ob die Oberfläche unbeschädigt und wie die Spitze beschaffen ist. Bei Bedarf die Elektrode mit der Schleifscheibe abrichten. Am Ende des Zyklus sinkt der Stromwert mit der vorgegebenen Abstiegskennlinie auf Null.

LIFT-Zündung:

Der elektrische Lichtbogen wird gezündet, indem man die Wolframelektrode vom Werkstück entfernt. Diese Art der Zündung verursacht weniger Störungen durch elektrische Abstrahlungen und verringert die Wolframeinschlüsse und den Elektrodenverschleiß auf ein Minimum.

Vorgehensweise:

Die Elektrodenspitze mit leichtem Druck auf dem Werkstück aufsetzen. Den Brennerknopf ganz durchdrücken und die Elektrode mit einigen Augenblicken Verzögerung um 2-3 mm anheben, bis der Lichtbogen gezündet ist. Die Schweißmaschine gibt anfänglich einen Strom I _1/4 . Nach einigen Momenten wird der eingestellte Schweißstrom bereitgestellt. Am Ende des Zyklus sinkt der Stromwert mit der vorgegebenen Abstiegskennlinie auf Null.

6.1.2 WIG DC-Schweißen

Das WIG DC-Verfahren eignet sich zum Schweißen sämtlicher niedrig und hoch legierten Kohlenstoffstähle sowie der Schwermetalle Kupfer, Nickel, Titan und ihrer Legierungen.

Zum WIG DC-Schweißen mit Elektrodenanschluß am Pol (-) wird grundsätzlich eine Elektrode mit 2% Thoriumanteil (roter Farbstreifen) oder eine Elektrode mit 2% Ceriumanteil (grauer Farbstreifen) benutzt.

Die Wolframelektrode muß axial mit der Schleifscheibe angespitzt werden, siehe ABB. L; achten Sie darauf, daß die Spitze genau konzentrisch ist, um die Ablenkung des Lichtbogens zu verhindern. Es ist wichtig, daß in Längsrichtung der Elektrode geschliffen wird. Die Elektrode ist - je nach Gebrauchsintensität und Verschleiß wiederholt in regelmäßigen Abständen nachzuschleifen. Geschliffen werden muß auch, wenn sie versehentlich verunreinigt, oxidiert, oder nicht korrekt verwendet wurde.

6.1.3 WIG-WECHSELSTROMSCHWEISSEN (falls vorgesehen)

Dieses Verfahren gestattet das Schweißen auf Metallen wie Aluminium und Magnesium, die auf ihrer Oberfläche eine schützende und isolierende Oxidschicht bilden. Wenn man den Schweißstrom umpolt, läßt sich mit Hilfe eines speziellen Mechanismus, "ionische Sandstrahlung" genannt, die oberflächliche Oxidschicht "aufbrechen". Die Spannung der Wolframelektrode ist abwechselnd positiv (EP) und negativ (EN). Während der Dauer EP wird das Oxid von der Oberfläche entfernt ("Reinigung" oder "Entzunder"), was die Bildung des Schweißbades ermöglicht. Während der Dauer EN ist die Schweißung möglich, weil der größte Wärmeeintrag in das Werkstück erreicht wird. Die Verstellbarkeit des Parameters Balance im Modus AC gestattet es, die Stromdauer EP auf ein Minimum zu reduzieren und den Schweißvorgang zu beschleunigen.

Größere Balance-Werte gestatten ein schnelleres Schweißen, tieferen Einbrand, einen stärker konzentrierten Lichtbogen, ein enger begrenztes Schweißbad und die geringe Erhitzung der Elektrode. Bei geringeren Werten wird das Werkstück sauberer. Wird mit einer zu niedrigen Balance gearbeitet, geraten der Lichtbogen und der deoxidierte Bereich breiter, die Elektrode überhitzt sich und bildet an der Spitze eine Kugel. Ferner wird die Zündfreundlichkeit und die Richtfähigkeit des Lichtbogens beeinträchtigt. Wird ein zu hoher Balance-Wert benutzt, so "verschmutzt" das Schweißbad mit dunklen Einschlüssen.

Die Tabelle (TAB. 4) bietet eine Übersicht darüber, welche Auswirkungen es hat, wenn die Parameter beim AC-Schweißen verändert werden.

Ferner gelten die Anleitungen zum Schweißverfahren.

In der Tabelle (TAB. 3) sind Orientierungsdaten aufgeführt für das Schweißen auf Aluminium. Am besten geeignet ist die Elektrode aus reinem Wolfram (Grüner Streifen).

6.1.4 Vorgehensweise

- Den Schweißstrom mit dem Griffknopf auf den gewünschten Wert regeln und bei Bedarf während des Schweißens an den tatsächlich erforderlichen Wärmeeintrag anpassen.

- Den Brennerknopf drücken und prüfen, ob das Gas einwandfrei aus dem Brenner strömt. Bei Bedarf die Zeiten der Gasvorströmung und Gasnachströmung vorgeben. Ihr Wert hängt von den Arbeitsbedingungen ab: Die Verzögerung der Gasnachströmung muss so bemessen sein, dass sich die Elektrode und das Bad nach Abschluss des Schweißvorgangs abkühlen können, ohne mit der Atmosphäre in Kontakt zu kommen (Oxidation und Verunreinigung wären die Folge).

Modus WIG mit 2Takt-Sequenz:

- Drückt man den Brennerknopf (P.T.) ganz durch, wird der Lichtbogen mit einem Strom I, gezündet. Anschließend steigt die Stromstärke nach der Funktion der ANFANGSRAMPE bis auf den Wert des Schweißstroms.

- Zur Unterbrechung des Schweißvorgangs den Brennerknopf loslassen. Dadurch wird die gleitende Rückführung des Schweißstroms (falls die Funktion der ENDRAMPE aktiviert ist) oder das sofortige Erlöschen des Lichtbogens mit Gasnachströmung eingeleitet.

Modus WIG mit 4-Takt-Sequenz:

- Bei der ersten Betätigung des Knopfes wird der Lichtbogen mit dem Strom I gezündet. Wird der Knopf losgelassen, steigt die Stromstärke nach der Funktion der ANFANGSRAMPE bis zum Wert des Schweißstroms an. Dieser Wert wird auch dann aufrechterhalten, wenn der Knopf unbetätigt ist. Wenn der Knopf erneut gedrückt wird, sinkt die Stromstärke gemäß der ENDRAMPENFUNKTION bis auf I _nd . Dieser Wert wird aufrechterhalten, bis der Knopf losgelassen, dadurch der Schweißzyklus beendet und die Gasnachströmung eingeleitet wird. Wird der Knopf hingegen in der Phase der ENDRAMPE losgelassen, endet der Schweißzyklus augenblicklich unter Einleitung der Gasnachströmung.

Modus WIG mit 4-Takt-Sequenz und BI-LEVEL:

- Bei der ersten Betätigung des Knopfes wird der Lichtbogen mit einem Stromwert von I gezündet. Beim Loslassen des Knopfes steigt der Strom gemäß der ANFANGSRAMPE auf den Schweißstromwert an. Dieser Wert wird auch dann aufrechterhalten, wenn der Knopf unbetätigt ist. Bei jeder nun folgenden Betätigung des Knopfes (der Abstand zwischen Betätigung und Loslassen darf nur kurz sein), schwankt der Strom zwischen dem Sollwert des Parameters BI-LEVEL I, und dem Hauptstromwert I.

- Hält man den Knöpf länger gedrückt, nimmt der Schweißstrom gemäß der ENDRAMPENFUNKTION bis auf I _e6 ab. Letzterer Wert wird aufrechterhalten, bis der Knöpf losgelassen und dadurch der Schweißzyklus unter Einleitung der Gasnachströmung beendet wird. Lässt man den Knöpf dagegen während der Phase der ENDRAMPE los, endet der Schweißvorgang augenblicklich und die Gasnachströmung wird eingeleitet (ABB. M).

Modus WIG SPOT und WIG THIN SPOT:

- Die Schweißung erfolgt bei gedrückt gehaltenem Brennerknopf bis zum Erreichen der voreingestellten Zeit (Spot-Zeit).

6.2 MMA SCHWEISSEN

- Befolgen Sie auf jeden Fall dei Angaben des Hersteller über die Art der Elektrode, die richtige Polarität sowie den optimalen Stromwert.

- Der Schweißstrom wird in Abhängigkeit zum Elektrodendurchmesser und zum verwendeten Arbeitsstück bestimmt. In der Folge die Stromwerte im Vergleich zum Durchmesser:

∅ Elektrodendurchmesser (mm)Schweißstrom (A)
Min.Max.
1.62550
24080
2.560110
3.280160
4120200
5150280
6200350

- Beachten Sie, daß bei gleichbleibendem Elektrodendurchmesser höhere Stromwerte für Schweißarbeiten in der Ebene und niedere Werte für Schweißen in der Vertikale oder über dem Kopf ver wendet werden müssen.

- Die mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht werden nicht nur von der gewählten Stromstärke bestimmt, sondern auch von den anderen Schweißparametern wie der Lichtbogenlänge, der Ausführungsgeschwindigkeit und, dem Durchmesser und der Güte der Elektroden (Elektroden werden am besten in den entsprechenden Packungen oder Behältern aufbewahrt, wo sie vor Feuchtigkeit geschützt sind).

- Die Schweißeigenschaften hängen auch vom ARC-FORCE-Wert (dynamisches Verhalten) der Schweißmaschine ab. Dieser Parameter kann am Bedienfeld oder über die Fernbedienung mit Hilfe von 2 Potentiometern eingestellt werden.

- Bitte beachten Sie, daß hohe Werte der Funktion ARC-FORCE einen höheren Einbrand hervorrufen und das Schweißen in jeder Lage typischerweise mit basischen Elektroden ermöglichen. Niedrige ARC-FORCE-Werte bringen einen weicheren Lichtbogen ohne Spritzer hervor, gearbeitet wird typischerweise mit Rutilelektroden.

- Die Schweißmaschine ist zudem mit den Vorrichtungen HOT START und ANTI STICK ausgestattet, die den Start unterstützen und verhindern, daß die Elektrode mit dem Werkstück verklebt.

6.2.1 Arbeitsvorgang

- Halten Sie sich die Maske VOR DAS GESICHT und reiben Sie die Elektrodenspitze

auf dem Werkstück so, als ob Sie ein Zündholz anzünden. Das ist die korrekte Art, den Bogen zu zünden.

ACHTUNG: STECHEN SIE NICHT mit der Elektrode am Werkstück herum, da sonst der Mantel der Elektrode beschädigt werden könnte und damit das Entzünden des Bogens erschwert wird.
- Sobald sich der Bogen entzündet hat, halten Sie die Elektrode in dem Abstand, der dem Elektrodendurchmesser entspricht, vom Werkstück entfernt. Halten Sie nun diesen Abstand so konstant wie möglich während des Schweißens ein. Beachten Sie, daß der Stellwinkel der Elektrode in Arbeitsrichtungungefähr 20-30 Grad betragen soll.
- Am Ende der Schweißnaht führen Sie die Elektrode leicht gegen die Arbeitsrichtung zurück, um den Krater zu füllen. Dann heben Sie ruckartig die Elektrode aus dem Schweißbad, um so den Bogen auszulöschen (ANSICHTEN DER SCHWEISSNAHT - ABB. N).

7. WARTUNG

Telwin Infinity 225 954556 - WARTUNG - 1

ACHTUNG! VOR BEGINN DER WARTUNGSARBEITEN IST RZUSTELLEN, DASS DIE SCHWEISSMASCHINE AUSGESCHALTET UND ERSORGUNGSNETZ GETRENNT IST.

7.1 PLANMÄSSIGE WARTUNG DIE PLANMÄSSIGEN WARTUNGSTÄTIGKEITEN KÖNNEN VOM SCHWEISSER ÜBERNOMMEN WERDEN.

7.1.1 Brenner

  • Der Brenner und sein Kabel sollten möglichst nicht auf heiße Teile gelegt werden, weil das Isoliermaterial schmelzen würde und der Brenner bald betriebsunfähig wäre.
  • Es ist regelmäßig zu prüfen, ob die Leitungen und Gasanschlüsse dicht sind.
  • Verbinden Sie sorgfältig die Elektrodenklemme und die Zangentragspindel mit dem Durchmesser der gewählten Elektrode, um Überhitzungen, widrige Gasverteilung und damit zusammenhängende Fehlfunktionen zu verhindern.
  • Mindestens einmal täglich ist der Brenner auf seinen Abnutzungszustand und daraufhin zu prüfen, ob die Endstücke des Brenners richtig angebracht sind: Düse, Elektrode, Elektrodenhalter, Gasdiffusor.

7.2 AUSSERORDENTLICHE WARTUNG

UNTER DIE AUSSERORDENTLICHE WARTUNG FALLENDE TÄTIGKEITEN DÜRFEN AUSSCHLIESSLICH VON FACHLEUTEN IM BEREICH DER ELEKTROMECHANIK UND NACH DER TECHNISCHEN NORM IEC/EN 60974-4 AUSGEFÜHRT WERDEN.

Telwin Infinity 225 954556 - AUSSERORDENTLICHE WARTUNG - 1

VORSICHT! BEVOR DIE TAFELN DER SCHWEISSMASCHINE ENTFERNT

WERDEN, UM AUF IHR INNERES ZUZUGREIFEN, IST SICHERZUSTELLEN, DASS SIE ABGESCHALTET UND VOM VERSORGUNGSNETZ GETRENNT IST. Werden Kontrollen durchgeführt, während das Innere der Schweißmaschine unter Spannung steht, besteht die Gefahr eines schweren Stromschlages bei direktem Kontakt mit spannungsführenden Teilen oder von Verletzungen beim direkten Kontakt mit Bewegungselementen.

  • In regelmäßigen Zeitabständen, die von den Einsatzbedingungen und dem Staubgehalt in der Umgebung abhängen, muss das Innere der Schweißmaschine inspiziert werden. Staubablagerungen auf elektronischen Platinen sind mit einer sehr weichen Bürste und geeigneten Lösemitteln zu entfernen.
  • Wenn Gelegenheit besteht, prüfen Sie, ob die elektrischen Anschlüsse festsitzen und ob die Kabelisolierungen unversehrt sind.
  • Nach Beendigung dieser Arbeiten werden die Tafeln der Schweißmaschine wieder angebracht und die Feststellschrauben wieder vollständig angezogen.
  • Vermeiden Sie unter allen Umständen, bei geöffneter Schweißmaschine zu arbeiten.
  • Nach Abschluss der Wartung oder Reparatur sind die Anschlüsse und Verkabelungen wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Achten Sie darauf, dass diese nicht mit beweglichen Teilen oder solchen Teilen in Berührung kommen, die hohe Temperaturen erreichen können. Alle Leiter wieder wie zuvor bündeln, wobei darauf zu achten ist, dass die Hochspannungsanschlüsse des Primärtrafos von den Niederspannungsanschlüssen der Sekundärtrafos getrennt gehalten werden. Verwenden Sie alle originalen Unterlegscheiben und Schrauben, um das Gehäuse wieder zu schließen.

8. FEHLERSUCHE

FALLS DAS GERÄT UNBEFRIEDIGEND ARBEITET, SOLLTEN SIE, BEVOR SIE EINE SYSTEMATISCHE PRÜFUNG VORNEHMEN ODER SICH AN EIN SERVICEZENTRUM WENDEN FOLGENDES BEACHTEN:

  • Der Schweißstrom muß an den Durchmesser und den Typ der Elektrode angepaßt werden.
  • Wenn der Hauptschalter auf ON steht, die Korrekte Lampe angeschaltet ist, wenn dem nicht so ist, liegt der Fehler normaler weise an der Versorgungsleitung (Kabel, Stecker u/o Steckdose, Sicherungen etc.).
  • Der gelbe Led, der den Eingriff der thermischen Sicherheit der Ober - und Unterspannung oder von einem Kurzschluss anzeigt, nicht eingeschaltet ist.
  • Sich versichern, dass das Verhältnis der nominalen Intermittenz beachtet worden ist; im Fall des Eingriffs des thermischen Schutzes auf die natürliche Abkühlung der Maschine warten und die Funktion des Ventilators kontrollieren.
  • Kontrollieren Sie die Leitungsspannung: Wenn der Wert zu hoch oder zu niedrig ist, bleibt die Schweißmaschine ausgeschalte.
  • Kontrollieren, dass kein Kurzschluss am Ausgang der Maschine ist, in diesem Fall muss man die Störung beseitigen.
  • Die Anschlusse an den Schweissstromkreis muessen korrekt durchgefuehrt worden sein. Vorallem die massekabelklemme sollte fest am Werkstruck befestigt sein und keine Isoliermaterialen (z.B. Lack) dazwischen liegen.
  • Das Schutzgas soll korrekt (Argon 99.5%) und in der richtigen Menge verwendet werden.

  • ОБЩАЯ ТЕХНИКА БЕЗОПАСНОСТИ ПРИ ДУГОВОЙ СВАРКЕ .....30

  • ВВЕДЕНИЕ И ОБЩЕЕ ОПИСАНИЕ ....31

2.1 ВВЕДЕНИЕ....31

  1. TECHNISCHE GEGEVENS ....46

3.1 KENTEKENPLAAT (FIG. A) 46

3.2 ANDERE TECHNISCHE GEGEVENS 46

5.1 INRICHTING (FIG. P) 47

5.1.1 Assemblage retourkabel- tang (FIG. E)....47

5.1.2 Assemblage laskabel -tang elektrodenhouder (FIG. F)....47

5.2 PLAATSING VAN DE LASMACHINE 47

5.3 AANSLUITING OP HET NET 47

5.3.1 Stekker en contact....47

5.4 VERBINDINGEN VAN HET LASCIRCUIT ....47

5.4.1 TIG-lassen....47

5.4.2 MMA-LASSEN 48

  1. LASSEN: BESCHRIJVING VAN DE PROCEDURE ....48

6.1 TIG-lassen 48

3. TECHNISCHE GEGEVENS

3.2 ANDERE TECHNISCHE GEGEVENS

- LASMACHINE: zie tabel 1 (TAB.1).

- TOORTS: zie tabel 2 (TAB.2).

5.1 INRICHTING (FIG. P)

5c. Flerfunktionsratt.

2- Symbol for forsyningslinien:

Der Hersteller übernimmt die Gewährleistung für den einwandfreien Betrieb der Maschinen und verpflichtet sich, solche Teile kostenlos zu ersetzen, die aufgrund schlechter Materialqualität und von Herstellungsfehlern innerhalb von 12 Monaten ab der Inbetriebnahme schadhaft werden. Als Nachweis der Inbetriebnahme gilt der Garantieschein. Werden Maschinen zurückgesendet, muß dies - auch im Rahmen der Gewährleistung - FRACHTFREI geschehen. Sie werden anschließend per FRACHTNACHNACHEW wieder zurückgesendet. Von den Regelungen ausgenommen sind Maschinen, die nach der Europäischen Richtlinie 1999/44/EG unter die Verbrauchsgüter fallen, und nur dann, wenn sie in einem Mitgliedstaat der EU verkauft worden sind. Der Garantieschein ist nur gültig, wenn ihm der Kassenbon oder der Lieferschein beiliegt. Unsere Gewährleistung bezieht sich nicht auf Schäden aufgrund fehlerhafter oder nachlässiger Behandlung oder aufgrund von Fremdeinwirkung. Außerdem wird jede Haftung für direkte und indirekte Schäden ausgeschlossen.

(RU) ГАРАНТИЯ

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Produktinformationen

Marke : Telwin

Modell : Infinity 225 954556

Kategorie : Schweißgerät