Telwin Smart Inductor 5000 - Schweißgerät

Smart Inductor 5000 - Schweißgerät Telwin - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Telwin Smart Inductor 5000 - page 20
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Marke Telwin
Modell Smart Induktor 5000
Produkttyp Professionelles Induktionsheizsystem
Stromversorgung 230 V ~ 50/60 Hz, 16 A (Stecker 2P+T)
Betriebsmodi AUTO (automatisch) und MANUAL
Automatische Werkzeugerkennung Ja
Display LED-Anzeige und LED-Balken für übertragene Leistung
Akustisches Signal Ja, proportional zur Leistung
Leistungseinstellung Potentiometer (0-100%)
Bedienelemente Multifunktionstaste (Modus und Tonsignal), Fußschalter (optional)
Mitgelieferte Werkzeuge Fensterlösewerkzeug, Schraubenlösewerkzeug, Wärmetuch, Heizstift, Fensterlösewerkzeug für beengte Flächen, Heat Twister, Hebelkit, Kratzschutzstreifen
Alarme und Schutzfunktionen Thermoschutz (AL.1, AL.2), Überspannung (AL.3), Unterspannung (AL.4), Lasterkennung (NO LOAD), gelbe LED-Anzeige
Arbeitsabstand Bis zu 2-2,5 cm vom Metallwerkstück
Verwendungszweck Lokales Erwärmen ferromagnetischer Metallteile in Karosserie und Werkstatt
Anwendungen Lösen von Fenstern, Logos, Aufklebern; Lösen von Muttern und Scharnieren; Dellenreparatur; Entfernen von Zierleisten
Erwärmte Materialien Stahl, Eisen, Gusseisen (ferromagnetische Materialien) – erhitzt kein Glas, Kunststoff, reines Aluminium
Routinewartung Überprüfung von Kabeln und Steckverbindern, Reinigung der Lüftungsgitter, Austausch der Schutzbänder
Sicherheit Nicht in feuchter Umgebung verwenden, PSA tragen, Abstände einhalten, Erhitzen von Druckbehältern verboten
Normen Klasse A, professionelle industrielle und gewerbliche Nutzung
Garantie 12 Monate ab Inbetriebnahme, gemäß den Bedingungen des Zertifikats
Gewicht Nicht angegeben
Abmessungen Nicht angegeben

Häufig gestellte Fragen - Smart Inductor 5000 Telwin

Wie verwendet man das Fensterlösewerkzeug?
Setzen Sie das Werkzeug parallel zur Fensterkante an, aktivieren Sie den Fußschalter oder die Taste, und bewegen Sie das Werkzeug mit einer Geschwindigkeit von 3-4 cm/s. Die Maschine erkennt das Blech und erhitzt den Kleber. Verwenden Sie die Kunststoffhebel, um das Fenster ohne Kraftaufwand anzuheben.
Was ist der Unterschied zwischen den Modi AUTO und MANUAL?
Im Modus AUTO passt die Maschine die Leistung automatisch an, um eine konstante Erwärmung zu gewährleisten, auch bei variierendem Abstand (2-2,5 cm). Er wird für lackierte Bleche empfohlen. Der Modus MANUAL ermöglicht die manuelle Einstellung der Leistung (0-100%) über das Potentiometer und bietet mehr Leistung, erfordert jedoch Erfahrung, um Lackschäden zu vermeiden.
Was tun, wenn der Alarm AL.1 leuchtet?
Der Alarm AL.1 zeigt einen thermischen Schutz an. Die Maschine schaltet sich automatisch ab. Lassen Sie sie abkühlen und wenden Sie sich bei anhaltendem Problem an ein Servicecenter.
Kann ich dieses Gerät an Aluminiumteilen verwenden?
Induktion erwärmt hauptsächlich ferromagnetische Materialien wie Stahl oder Eisen. Aluminium und Kupfer haben einen geringen spezifischen Widerstand und erwärmen sich nur sehr wenig. Das Gerät ist für diese Materialien nicht effektiv.
Wie warte ich das Heizgerät?
Schalten Sie das Gerät vor der Wartung aus und ziehen Sie den Netzstecker. Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand der Kabel und Steckverbinder. Reinigen Sie die Lüftungsgitter mit trockener Druckluft (max. 10 bar). Ersetzen Sie die Schutzbänder der Werkzeuge bei Beschädigung.
Welcher Mindestabstand muss zum Körper eingehalten werden?
Halten Sie Kopf und Rumpf mindestens 50 cm vom Generator entfernt. Das aktivierte Werkzeug erzeugt ein Magnetfeld: Richten Sie es niemals auf Körperteile und tragen Sie Schutzhandschuhe.
Kann ich den Induktor in der Nähe eines Airbags verwenden?
Nein, halten Sie den Induktor mindestens 10 cm von jedem Airbag entfernt. Die erzeugte Hitze kann den Airbag ohne Vorwarnung auslösen. Lesen Sie im Fahrzeughandbuch nach, wo sich die Airbags befinden.
Wie ersetze ich das Schutzband des Werkzeugs?
Trennen Sie das Werkzeug von der Maschine. Entfernen Sie das alte, abgenutzte Klebeband und reinigen Sie die Oberfläche. Bringen Sie ein neues, geeignetes Schutzband an, das als Zubehör erhältlich ist.
Ist dieses Gerät für den Hausgebrauch geeignet?
Nein, dieses Gerät ist der Klasse A zugeordnet und ausschließlich für den professionellen Einsatz in industrieller Umgebung konzipiert. Die Einhaltung der elektromagnetischen Verträglichkeit in häuslicher Umgebung ist nicht gewährleistet.
Wie löse ich eine rostige Mutter mit dem passenden Werkzeug?
Verwenden Sie das Schraubenlösewerkzeug oder den Heat Twister. Setzen Sie die Pole auf die Seiten der Mutter (oder wickeln Sie die Spulen darum). Aktivieren Sie das Werkzeug einige Sekunden im AUTO-Modus und versuchen Sie dann, die Mutter zu lösen. Wiederholen Sie den Vorgang bei Bedarf. Es ist nicht nötig, bis zur Rotglut zu erhitzen.

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BEDIENUNGSANLEITUNG Smart Inductor 5000 Telwin

EN IT FR ES DE RU PT EL NL HU RO SV DA NO FI CS SK SL HR-SR LT ET LV BG PL AR

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(DE) BEDIENUNGSANLEITUNG

(DE) Professionelle induktive Erhitzungssysteme

(DA) Professionelle induktionsopvarmningssystemer

  1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT BEI DER INDUKTIVEN ERHITZUNG 20

  2. EINFÜHRUNG UND ALLGEMEINE BESCHREIBUNG ....20

2.1 HAUPTEIGENSCHAFTEN: 20

3.1 WEITERE TECHNISCHE DATEN: 21

  1. BESCHREIBUNG DER MASCHINE (ABB. B) 21

4.1 ANSCHLUSS-, STEUERUNGS- UND EINSTELLUNGSEINRICHTUNGEN ...21

4.2 ANZEIGEN UND ALARME 21

  1. INSTALLATION ......21

5.1 STANDORT DES ERHITZERS 21

5.2 ANSCHLUSS AN DAS STROMNETZ 21

5.2.1 Stecker und Dose....21

5.3 ANSCHLUSS DES WERKZEUGS UND DER PEDALSTEUERUNG (ABB. C) ....21

5.3.1 Anschluss des Werkzeugs 21

5.3.2 Anschluss der Pedalsteuerung....21

  1. BENUTZUNG DER WERKZEUGE 21

6.1 VORBEREITENDE TÄTIGKEITEN 21

6.2 FUNKTIONSPRINZIP....21

6.3 BETRIEBSARTEN AUTO UND MANUAL (ABB. B-3)....21

6.4 EINSATZ DES SCHEIBENABLÖSEWERKZEUGS 21

6.5 GEBRAUCH DES WERKZEUGS ZUM LÖSEN VON BOLZEN ......22

6.6 GEBRAUCH DES ERHITZUNGSTUCHS 22

6.7 GEBRAUCH DES SCHEIBENABLÖSEWERZEUGS IN EINEM BESCHRÄNKTEN BEREICH 22

6.8 GEBRAUCH DES STIFTWERKZEUGS ZUM ERHITZEN....22

6.9 EINSATZ DES WERKZEUGS HEAT TWISTER....22

  1. WARTUNG 23

7.1 ORDENTLICHE WARTUNG 23

7.2 AUSSERORDENTLICHE WARTUNG....23

  1. FEHLERSUCHE 23

INDUKTIVES ERHITZUNGSSYSTEM FÜR DEN GEWERBLICHEN GEBRAUCH IN KAROSSERIE- ODER AUTOWERKSTÄTTEN.

Anmerkung: Im folgenden Text wird für die vollständige Maschine der Begriff

„Erhitzer“ verwendet, das jeweils eingesetzte Werkzeug wird mit „In bezeichnet.

Die elektromagnetischen Felder können einige medizinische Einrichtungen stören (z. B. Herzschrittmacher, Atemhilfen, Metallprothesen).

Um die Träger dieser Einrichtungen zu schützen, sind geeignete Maßnahmen auf treffen, etwa indem der Zugang zum Einsatzbereich des Erhitzers untersagt wird.

  1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT BEI DER INDUKTIVE ERHITZUNG

Der Bediener muss hinlänglich in den sicheren Gebrauch des Erhitze eingewiesen und zu den Gefahren induktiver Erhitzungsverfahren, den entsprechenden Schutzmaßnahmen und den Notfallprozeduren informiert sein.

Diese Maschine genügt den technischen Produktstandards für den Busschließlichen gewerblichen und beruflichen Gebrauch. Es ist nicht sichergestellt, dass die Basisgrenzwerte eingehalten sind, die für die Einwirkung elektromagnetsicher Felder auf Menschen im häuslichen Umfeld gelten.

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  • Der Anschluss der Erhitzungswerkzeuge muss ebenso wie Prüf- und Reparaturtätigkeiten bei ausgeschalteter und vom Versorgungsnetz genommener Maschine ausgeführt werden.
  • Die Maschine ausschalten und vom Versorgungsnetz nehmen, bevor Verschleißteile des Werkzeugs gewechselt werden.
  • Die elektrische Anlage ist nach der geltenden Rechtslage und den Unfallverhütungsvorschriften zu errichten.
  • Der Erhitzer darf ausschließlich an ein Stromversorgungssystem mit geerdetem Nullleiter angeschlossen werden.
  • Stellen Sie sicher, dass die Stromsteckdose korrekt mit der Schutzerde verbunden ist.
  • Der Erhitzer darf nicht in feuchter Umgebung, in nasser Umgebung oder im Regen verwendet werden.
  • Kabel mit schadhafter Isolierung oder gelockerten Anschlüssen dürfen nicht verwendet werden.
  • Der Zugriff auf das Innere der Maschine ist untersagt (zulässig nur im Rahmen der außerordentlichen Wartung), wenn nicht die folgenden Bedingung erfüllt sind:
  • Maschinenschalter auf „O“ positioniert;
  • Leistungsschalter auf „O“ positioniert und dort mit einem Schlüssel gesichert. Andernfalls, wenn die Schlüsselsicherung fehlt, sind die Anschlüsse Versorgungskabels anschließend physisch abzutrennen;
  • Wegen der Kondensatoren darf die Wartung erst dann durchgeführt werden, wenn der Generator mindestens 5 Minuten lang ausgeschaltet war.

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  • Keine Behälter, Gefäße oder Rohrleitungen erhitzen, die flüssige oder gasförmige Zündstoffe enthalten oder enthalten haben.
  • Vermeiden Sie das Arbeiten in der Nähe chlorierter Lösemittel oder Materialen, die mit diesen Substanzen gereinigt worden sind.
  • Keine Druckbehälter erhitzen.
  • Alle entzündlichen Stoffe (z. B. Holz, Papier, Lappen) aus dem Arbeitsbereich entfernen.
  • Um die Rauchbildung während der Erhitzung zu vermindern, ist es ratsam, die Werkstücke zu reinigen (z. B. Werkstücke, die durch Schmier-Verdünnungsmittel beschmutzt sind).
  • Die während des Erhltzungsprozesses entstehenden Rauchgase können giftig sein. Tragen Sie ein sachgerechtes Atemschutzgerät mit einer Maske, die vor Staub und Rauch schützt (Doppelfilter).
  • Arbeiten Sie in einem gut gelüfteten Bereich.

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  • Schützen Sie stets die Augen. Verwenden Sie spezielle feuerhemmende Schutzkleidung.
  • Der Erhitzer kann die Metalltemperatur sehr rasch nach oben treiben: Berühren Sie das heiße Werkstück nicht mit bloßen Händen. Bevor Sie es handhaben, ist abzuwarten, bis es abgekühlt ist.
  • Anzuwenden ist eine sachgerechte Wärmeisolierung zum bearbeiteten Werkstück.

Dazu reicht im Normalfall das Tragen von Handschuhen und spezieller Kleidung aus.

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- Wenn Strom den Ausgangskreislauf durchfließt, entstehen um das verwendete Werkzeug elektromagnetische Felder (EMF).

Der Bediener muss sich folgendermaßen verhalten, um die Einwirkung elektromechanischer Felder zu begrenzen:

  • Kopf und Rumpf möglichst fern vom Induktor halten.
  • Das Kabel des Induktors niemals um den Körper wickeln.
  • Während des Erhitzens sind mindestens 50 cm Abstand zum Generator einzuhalten.
  • Wenn der Induktor arbeitet, entstehen an seinen Enden starke, nicht sichtbare Magnetfelder. Der Induktor darf ausschließlich auf Metallteile gerichtet werden, die erhitzt werden sollen: Den Induktor nicht auf Körperteile richten!
  • Es dürfen keine metallischen Gegenstände wie Uhren, Ringe oder Piercings getragen werden, weil der Induktor das Metall äußerst rasch aufheizen und dadurch Verbrennungen verursachen kann.
  • Tragen Sie keine Kleidung mit Reißverschlüssen, Knöpfen oder anderen Belägen aus Metall, weil der Induktor das Metall äußerst rasch aufheizen und dadurch sogar die Kleidung verbrennen und entflammen kann.
  • Mindestabstand d=20cm (Abb. P).

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Gerät der Klasse A:

Diese Maschine genügt den Anforderungen der technischen Produktstandards für den ausschließlichen gewerblichen und beruflichen Gebrauch. Nicht sichergestellt ist die elektromagnetische Verträglichkeit in Wohngebäuden und solchen Gebäuden, in denen die Geräte direkt an ein für Wohngebäude lepisches Niederspannungsversorgungsnetz angeschlossen werden.

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WEITERE VORKEHRUNGEN

  • Den Induktor nicht erhltzen, wenn er sich in der Nähe des Generators befindet oder diesen berührt.
  • Den Induktor nicht in der Nähe von „FAHRZEUGAIRBAGS“ benutzen. Halten Sie den Induktor mindestens 10 cm vom Airbag entfernt: Die vom Werkzeug ausgehende Hitze kann dazu führen, dass der Airbag unvermittelt auslöst. auLesen Sie im Handbuch des Fahrzeuges nach, wo genau sich die Airbags befinden.

Telwin Smart Inductor 5000 - WEITERE VORKEHRUNGEN - 1

RESTGEFAHREN

der Das Arbeitspersonal muss in das Verfahren zur induktiven Erhitzung mit diesem spezifischen Maschinentyp adäquat eingewiesen sein.

  • Unbefugten ist der Zugang zum Arbeitsbereich zu untersagen
  • Es ist zu verhindern, dass mehrere Personen gleichzeitig an derselben Maschine arbeiten.
  • UNSACHGEMÄSSER GEBRAUCH: Der Gebrauch der Maschine für andere als die vorgesehene Bearbeitung ist gefährlich.

2. EINFÜHRUNG UND ALLGEMEINE BESCHREIBUNG

Diese mobile Anlage dient zur örtlichen induktiven Erhitzung fahrzeugspezfischer Metallteile aus Stahl.

Die Maschine ist im Wesentlichen ausgelegt und gebaut zum:

- Entfernen von Logos, Aufklebern, Zierleisten, Kunststoff- und Gummielementen, die auf das Blech aufgeklebt sind.

- Lösen von Muttern in verrosteten Bolzen und von verrosteten Türangeln;

- Ausbeulen von Blechen;

- Reparatur kleiner Blechbeulen:

- Rasche Entfernung der Windschutzscheibe, der Heckscheibe und der Seitenscheiben, die in das Fahrzeug eingeklebt sind.

2.1 HAUPTEIGENSCHAFTEN:

  • Automatische Werkzeugerkennung.
  • „MAN“ (manuell) oder „AUTO“ (automatische) Heizleistungsregelung einstellbar.
  • Eine LED-Leiste zeigt die auf das Werkstück übertragene Leistung an.
  • Die Lautstärke eines Tonsignals steht im Verhältnis zur auf das Werkstück übertragenen Leistung.

- Automatische Erkennung des zu erhitzenden Werkstücks.

- Displayanzeige der Maschinenfunktionen (benutztes Werkzeug, eingestellte prozentuale Leistung, Alarme).

2.2 ZUBEHÖR (ABB. D)

a- Scheibenablösewerkzeug.

b- Werkzeug zum Lösen von Bolzen.

c- Erhitzungstuch.

d-Pedalsteuerung.

e- Hebelsatz für Scheibenlöser.

f- Kratzschutzstreifen.

g-Erhitzungsstift.

h- Scheibenablösewerkzeug mit beschränktem Bereich.

i- Heat Twister.

I- Wagen.

Weiteres Zubehör ist möglicherweise im Produktkatalog verzeichnet.

3. TECHNISCHE DATEN

Die wichtigsten Daten zum Gebrauch und zu den Leistungen der Maschine sind auf dem Typenschild (hintere Platte) zusammengestellt und haben folgende Bedeutung:

ABB. A

1- Hersteller

2- Schutzart IP

3- Symbol der Versorgungsleitung.

4- Symbol des verwendeten Erhitzungsverfahrens.

5- Leistungen des Ausgangskreislaufs:

- U₂: Ausgangsspannung.

- I.: Ausgangsstrom.

- f.: Ausgangsfrequenz.

- P, max: Höchstleistung am Ausgang.

6- Kenndaten der Versorgungsleitung:

- U.: Wechselspannung zur Maschinenversorgung (Toleranz ±15%):

- P _1 max: Maximale Aufnahmeleistung der Leitung.

7- Seriennummer des Herstellers. Kennzeichnung der Maschine (unbedingt erforderlich für technischen Kundendienst, Ersatzteilbestellungen, Nachverfolgung der Produktherkunft).

8- Bezeichnung der Maschine.

9- Symbole mit Bezug auf Sicherheitsvorschriften.

Anmerkung: Das als Beispiel dargestellte Typenschild gibt die Bedeutung der Symbole und Ziffern ungefähr wieder. Die genauen Werte und technischen Daten Ihrer eigenen Maschine müssen deren Typenschild entnommen werden.

3.1 WEITERE TECHNISCHE DATEN:

ERHITZER: siehe Tabelle 1 (TAB. 1)

Das Maschinengewicht ist in Tabelle 1 angegeben (TAB. 1).

4. BESCHREIBUNG DER MASCHINE (ABB. B)

4.1 ANSCHLUSS-, STEUERUNGS- UND EINSTELLUNGSEINRICHTUNGEN

1- Anschluss Pedalsteuerung (für sämtliche Werkzeuge).

2- Anschlussbuchse für die Werkzeuge.

3- Multifunktionstaste. Einstellung des für alle Werkzeuge geltenden Modus „AUTO“ oder „MANUAL“. Zum Aus- oder Einschalten des Signaltons die Taste 3 Sekunden lang gedrückt halten.

4- Potenziometer für die Einstellung der prozentualen Leistung (Power %).

4.2 ANZEIGEN UND ALARME

5- Die allgemeine Alarm-LED leuchtet. Das Display zeigt die Alarmart:

AL.1:

Alarm Thermoschutzsicherung. Die Rückstellung erfolgt selbsttätig. Es wird

empfohlen, die Maschine möglichst bald zu einer Kundendienststelle zu bringen.

AL.2:

Alarm Wärmebegrenzer. Die Rückstellung erfolgt selbsttätig nach Abkühlung.

AL.3:

Überspannungsalarm. Die Rückstellung erfolgt selbsttätig, wenn die Spannung wieder auf zulässige Werte gefallen ist.

AL.4:

Unterspannungsalarm. Die Rückstellung erfolgt selbsttätig, wenn die Spannung wieder auf zulässige Werte gestiegen ist.

6- LED für Leistungsanzeige: Sie gibt an, dass das Display den %-Wert der Leistung ausweist (max. 100%).

7- Display: Anzeige der Alarme, des verwendeten Werkzeugs (bei jedem Einschalten der Maschine) und der Leistung in %.

8- Anzeige „NO LOAD“: Der Induktor ist in der Luft oder mit zu großem Abstand zum Werkstück (mehr als 2 cm) aktiviert worden. Vermeiden Sie es, das Werkzeug in der Luft zu betätigen, vor allem wenn nicht der Modus AUTO aktiviert ist!

9- LED-Gruppe für die Anzeige der Erhitzungsleistung: Mit zunehmender, tatsächlich auf das Werkstück übertragener Leistung nimmt auch die Anzahl der aufleuchtenden LEDs zu.

5. INSTALLATION

Telwin Smart Inductor 5000 - INSTALLATION - 1

ACHTUNG! SÄMTLICHE TÄTIGKEITEN ZUR INSTALLATION UND ZUM

ANSCHLUSS DER MASCHINE AN DIE STROMVERSORGUNG DÜRFEN NUR DANN AUSGEFÜHRT WERDEN, WENN DIE MASCHINE AUSGESCHALTET UND VOM STROMVERSORGUNGSNETZ GETRENNT IST.

DIE STROMANSCHLÜSSE DÜRFEN AUSSCHLIESSLICH VON FACHLEUTEN HERGESTELLT WERDEN.

5.1 STANDORT DES ERHITZERS

Der Ort für die Installation des Erhitzers ist so zu wählen, dass die Öffnungsweite für den Ein- und Austritt der Kühlluft nicht herabgesetzt wird. Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass keine leitenden Stäube, korrosiven Dämpfe, Feuchtigkeit o. ä. angesaugt werden.

Um die Maschine herum müssen mindestens 250 mm frei bleiben.

Telwin Smart Inductor 5000 - STANDORT DES ERHITZERS - 1

ACHTUNG! Positionieren Sie den Erhitzer auf einer ebenen

oder einem Wagen, dessen Tragfähigkeit dem Gewicht angemessen ist, um ein Kippen oder gefährliche Gewichtsverlagerungen zu vermeiden.

5.2 ANSCHLUSS AN DAS STROMNETZ

Hinweise

  • Vor der Herstellung von Stromanschlüssen ist zu prüfen, ob die Daten auf dem Typenschild der Maschine mit der Spannung und der Frequenz übereinstimmen, die vom Netz am Installationsort bereitgestellt werden.
  • Die Maschine darf ausschließlich an ein Versorgungssystem mit geerdetem

Nullleiter angeschlossen werden.

5.2.1 Stecker und Dose

Die Maschine ist im ursprünglichen Zustand mit einem 16A/250V-Versorgungskabel samt Normstecker ausgestattet (2P + T).

Sie kann deshalb an eine Netzdose mit Schmelzsicherungen oder Leistungsschalter angeschlossen werden. Der Erdungsanschluss muss mit dem Schutzleiter (gelbgrün) der Versorgungsleitung verbunden werden. In Tabelle 1 (TAB. 1) sind die empfohlenen Ampere-Werte der trägen Leitungsschmelzsicherungen aufgeführt, die nach der vom Erhitzer maximal abgegebenen Nennleistung und nach der Nennversorgungsspannung zu wählen sind.

Telwin Smart Inductor 5000 - Stecker und Dose - 1

ACHTUNG! Bei Missachtung der obigen Regeln wird das vom

Hersteller vorgesehene Sicherheitssystem (Klasse I) unwirksam. Daraus erwachsen den Personen (z. B. Stromschlag) und Sachwerten (z. B. Brand) schwere Gefahren.

5.3 ANSCHLUSS DES WERKZEUGS UND DER PEDALSTEUERUNG (ABB. C)

Telwin Smart Inductor 5000 - ANSCHLUSS DES WERKZEUGS UND DER PEDALSTEUERUNG (ABB. C) - 1

ACHTUNG! VOR DER HERSTELLUNG DER FOLGENDEN ANSCHLÜSSE

IST SICHERZUSTELLEN, DASS DIE MASCHINE AUSGESCHALTET UND VOM VERSORGUNGSNETZ GENOMMEN IST.

5.3.1 Anschluss des Werkzeugs

- Den Stecker des Werkzeugs in die Maschinenbuchse einfügen (ABB. C-1).

Achtung: Der Stecker lässt sich nur in einer Richtung in die Buchse einfügen!

- Die Verbindung mit dem entsprechenden Hebel sichern.

5.3.2 Anschluss der Pedalsteuerung

- Das Gummirohr anschließen, wie in ABB. C-2 gezeigt.

- Das Rohr ganz durchschieben, um eine einwandfreie Verbindung zu gewährleisten.

6. BENUTZUNG DER WERKZEUGE

6.1 VORBEREITENDE TÄTIGKEITEN

Vor dem Einsatz des Erhitzers ist eine Reihe von Überprüfungen vorzunehmen, bei denen sich der Hauptschalter in der Stellung „O“ befinden muss:

1- Kontrollieren Sie, ob der Stromanschluss nach den vorstehenden Anleitungen korrekt ausgeführt ist.

2- Kontrollieren Sie, ob der Erhitzer unbeschädigt ist. Prüfen Sie unter anderem, ob das Kabel, sein Versorgungsstecker, das Kabel des Induktors, die Isolierung usw. intakt sind.

3- Das Werkzeug anschließen, wie im vorstehenden Abschnitt beschrieben (ABB. C-1).

6.2 FUNKTIONSPRINZIP

Das Funktionsprinzip basiert auf der Erzeugung eines wechselnden Magnetfeldes, das vom Induktor auf dem metallischen Werkstück, das erhitzt werden soll, konzentriert wird: Im Werkstück entstehen dadurch Wirbelströme, die es sehr rasch erhitzen. Diese Ströme fließen in Isoliermaterialien nicht, weshalb Werkstoffe wie Glas, Kunststoff, Keramik, Holz oder Gewebe von diesem System nicht erhitzt werden. Der Induktor erzeugt in nicht magnetischen Materialien wie Aluminium, Kupfer oder Silber zwar Wirbelströme, jedoch erhitzen sie sich wegen ihres geringen elektrischen Widerstandes nur wenig. Im Gegensatz dazu generiert der Induktor starke Wirbelströme in allen ferromagnetischen Materialien wie Eisen, Stahl oder Gusseisen, die wegen ihres hohen elektrischen Widerstandes äußerst schnell heiß werden. Die verschiedenen Formen von Induktoren konzentrieren den Magnetfluss und somit die Wärme je nach bestimmungsgemäßem Gebrauch auf unterschiedliche Weise. Mit dem erzeugten Fluss lassen sich Metalle erhitzen, die nicht weiter als 2 bis 2,5 Zentimeter vom Werkzeug entfernt sind. Die Heizleistung ist umso größer, je näher der Induktor sich am Werkstück befindet.

6.3 BETRIEBSARTEN AUTO UND MANUAL (ABB. B-3).

- AUTO (Automatische Einstellung): Unabhängig vom Abstand zum Werkstück (in einem Aktionsradius des Werkzeuges von 2 bis 2,5 Zentimetern) lässt sich in diesem Modus stets dieselbe Heizleistung auf das Werkstück übertragen. Diese Steuerungsfunktion ist sehr wichtig vor allem beim Erhitzen von lackierten Blechen, bei denen die Temperatur nicht zu rasch ansteigen darf, weil sonst das Werkstück verbrennt.

Im Modus AUTO ist die Sicherheitsfunktion durchgehend aktiviert: Sie schaltet den Induktor nur dann zu, wenn sich das Werkstück im Aktionsradius des Werkzeuges befindet. In diesem Modus ist das Potenziometer (ABB. B-4) deaktiviert, weil die Maschine die Einstellung je nach Abstand zum Blech automatisch vornimmt: Das Display zeigt den letzten %-Wert, der von der Maschine benutzt worden ist, um die tatsächlich übertragene Heizleistung konstant zu halten.

- MANUAL (Manuelle Einstellung): Die Abgabeleistung (in %) der Maschine kann mit dem Potenziometer (Abb. B-4) geregelt werden; das Display zeigt den eingestellten Wert.

Die Heizleistung ist umso höher, je näher sich das Blech am Induktor befindet. Der Standardwert des Modus AUTO kann dabei erheblich überschritten werden. Die LEDs aus Abbildung B-9 zeigen die tatsächlich auf das Werkstück übertragene Heizleistung an („OK“ bezieht sich auf den Standardwert des Modus AUTO).

Telwin Smart Inductor 5000 - BETRIEBSARTEN AUTO UND MANUAL (ABB. B-3). - 1

HINWEISE:

- Damit die lackierten Bleche nicht ruiniert werden, sollte vorzugsweise der Modus AUTO benutzt werden. In jedem Fall ist der Induktor mit eine Geschwindigkeit von 3 bis 4 cm/s über das zu erhitzende Werkstück zu bewegen; dabei ist der Knopf oder das Pedal loszulassen, bevor der Lack zu qualmen anfängt. Das Werkzeug darf niemals über dem Werkstück aktiviert und stillgehalten werden!

- Es ist sinnvoll, zunächst an einer verschrottungsreifen Maschine mit dem Erhitzer zu üben, um sich mit den Werkzeugen vertraut zu machen, bevo man sich an die Fahrzeuge von Kunden traut.

- Helle Lacke sind empfindlicher als dunkle Lacke, weil sie zum Vergilben oder hezum Nachdunkeln neigen!

6.4 EINSATZ DES SCHEIBENABLÖSEWERKZEUGS

Mit dem Werkzeug (Abb. D-a) lassen sich die Scheiben eines Fahrzeuges lösen, indem man den Rand des Bleches erhitzt, auf dem sich der Scheibenkleber befindet. Der Kleber wirkt leitend und wird dadurch erhitzt, bis er sich vom Blech löst und die Scheibe freigibt.

ABB. E zeigt dieses Spezialwerkzeug und die Verteilung der Wärme auf dem Blech: Die größte Wärme ist in der Werkzeugmitte konzentriert.

Vorgehensweise:

1- Die sichtbaren Dichtungen und die Scheibenrahmen aus Gummi oder Metall entfernen, um die Plastikkeile zwischen Scheibe und Blech einlegen zu können.
2- Die Antenne, den Regensensor, die Scheibenwischer und sonstiges Zubehör abnehmen, das sich in Scheibennähe befindet.
3- Die Scheibe entlang der Ränder sorgfältig säubern. Eventuell die sichtbaren Karosserieteile in Scheibennähe mit einem geeigneten Band schützen, um zu vermeiden, dass während der Arbeit Lackkratzer entstehen.
4- Prüfen Sie, ob das Schutzband an der Basis des Induktors sauber und intakt ist. Eventuell ein neues Band aufbringen, um Kratzern auf der Scheibe vorzubeugen. 5- Auf dem Bedienfeld des Erhitzers den Modus „AUTO“ einstellen:
6- Das Werkzeug randfern auf der Scheibe aufsetzen, wie in ABB. F gezeigt, dann den Knopf (oder die Pedalsteuerung) drücken und das Werkzeug parallel dem Rand annähern. Wenn die Maschine das Blech erfasst, wird sie aktiviert und gibt ein Tonsignal ab, während die LEDs nacheinander bis „OK“ (ABB. B-9) aufleuchten und so den Bereich anzeigen, wo sich der Kleber befinden kann.
7- Prüfen Sie mit einer Sonde wie in ABB. F, ob der Kleber sehr nahe am (besser noch unter dem) Werkzeug liegt. Falls erforderlich, das Werkzeug dem Scheibenrand bis 1-2 cm zur Karosserie annähern. Ist man gezwungen, mit dem Werkzeug zu nahe an den sichtbaren Karosserieteilen zu arbeiten, wird empfohlen, den Lack mit einem feuchten Tuch oder einem leichten Sprühwasserfilm zu kühlen.
8- Begonnen wird in einer Ecke der Scheibe, indem man das Werkzeug in dem zuvor ermittelten Abstand zur Karosserie parallel zum Rand positioniert; nun den Knopf drücken und das Werkzeug sofort etwa 20 Zentimeter vor- und zurück bewegen. Versuchen Sie dabei, dem Kleber zu folgen, wie in ABB. G dargestellt.
9- Die Ecke der Scheibe sanft mit einem geeigneten Plastikhebel etwas anheben, gleichzeitig die Ecke mit der Hand von innen nach außen drücken. Sobald sich die Scheibe abhebt, ist der Hebel einzufügen, um sie in dieser Stellung zu halten. Wenn sich die Scheibe nicht abgehoben hat, den Induktor aufsetzen und den Bereich nochmals erhitzen. Dabei mit dem Plastikhebel einen leichten Zug ausüben.
10- Nun auch den Rest der Scheibe auf dieselbe Art und Weise ablösen. Gehen Sie mit einer Geschwindigkeit von 3 - 4 cm/s in kleinen geradlinigen Teilstücken (ungefähr 20 - 30 cm) vor.

Telwin Smart Inductor 5000 - EINSATZ DES SCHEIBENABLÖSEWERKZEUGS - 1

HINWEISE:

  • Metallränder sind von der Windschutzscheibe zu entfernen, bevor mit dem Erhitzen begonnen wird, andernfalls kann die induzierte Wärme die Scheibe beschädigen!
  • Die Heckscheibe besteht aus gehärtetem Glas, das zersplittern kann, wenn es zu stark belastet wird: Verwenden Sie die Hebel, ohne mit Gewalt nachzuhelfen!

6.5 GEBRAUCH DES WERKZEUGS ZUM LÖSEN VON BOLZEN

Mit diesem Werkzeug (Abb. D-b) kann der Fluss auf der Mutter konzentriert werden, die sich durch die Wärme ausdehnt und von der Schraube löst, wobei eventuell vorhandene Rostablagerungen oder Kleber entfernt werden. So lässt sich die zuvor festsitzende Mutter abschrauben.

Mit dem Werkzeug lassen sich verrostete Muttern abschrauben, Türbolzen lösen und generell Wärme auf kleine Metallteile konzentrieren.

ABB. I zeigt die Wärmeverteilung auf der Mutter.

Vorgehensweise:

1- Das Werkzeug am entsprechenden Griff aufnehmen;
2- Den Modus AUTO einstellen;
3- Die Backen auf den Flächen der Mutter aufsetzen, wie in ABB. I gezeigt;
4- Das Werkzeug einige Sekunden lang über die Pedalsteuerung betätigen und versuchen, einen geringen Abstand zur Mutter zu halten.
5- Das Werkzeug möglichst um die Mutter herum drehen.
6- Das Werkzeug deaktivieren und versuchen, die Mutter abzuschrauben.
7- Wenn sich die Mutter nicht löst, Schritt 4 wiederholen.

Telwin Smart Inductor 5000 - Vorgehensweise: - 1

HINWEISE:

  • Die Werkzeugbacken müssen stets mit dem zugehörigen Schutzstreife bedeckt sein.
  • Die Mutter muss nicht bis zur Rotglut erhitzt werden, um sie zu lösen: Die vom Werkstück abgestrahlte Wärme kann die Backen des Werkzeugs irreparabel schädigen!

6.6 GEBRAUCH DES ERHITZUNGSTUCHS

Mit dem Werkzeug (Abb. D-c) lassen sich die seitlichen Zierleisten, Logos, Klebestreifen, Vinylaufkleber, Kunststoff- und Gummielemente entfernen, die auf das Fahrzeugblech aufgeklebt sind.

ABB. H zeigt das Tuch und die Wärmeverteilung auf dem Blech: Die erzeugte Wärme verteilt sich „ringförmig“ unter der gesamten Tuchfläche und ist weniger stark konzentriert als bei den anderen Werkzeugen.

Vorgehensweise:

1- Das Werkzeug mit dem verstellbaren Band an der Hand befestigen;
2- Auf dem Bedienfeld der Maschine den Modus „AUTO“ wählen;
3- Zu verwenden ist die Pedalsteuerung, um das Tuch zu betätigen;
4- Das Tuch möglichst nahe dem zu entfernenden Element parallel zum Blech positionieren;
5- Das Tuch aktivieren und entweder kreisförmig oder vor und zurück bewegen (je nachdem, welches Element zu entfernen ist);
6- Jeweils nach wenigen Sekunden erneut prüfen, welche Auswirkung die Erhitzung hatte, damit der Lack oder das zu entfernende Element nicht verbrennen;
7- Den erhitzten Teil des Elementes abheben, dann auf die gleiche Weise fortfahren, bis es vollständig entfernt ist. Lässt es sich schwer entfernen, ist die Erhitzung zu wiederholen.

Telwin Smart Inductor 5000 - Vorgehensweise: - 1

HINWEISE:

  • Das Tuch darf nicht seitenvertauscht verwendet werden: Auf der Seite dem Verstellband liegt die Hand auf!
  • Wenn die Erfahrung fehlt, ist häufiger zu prüfen, welche Auswirkung Erhitzung hat. Durch Loslassen des Pedals das Werkzeug ausschalten, wenn vom Lack Qualm ausgeht!

6.7 GEBRAUCH DES SCHEIBENABLÖSEWERZEUGS IN EINEM BESCHRÄNKTEN BEREICH

  • Es schirmt das lackierte Blech zum Schutz vor Überhitzung gegen das Magnetfeld ab, das sich tendenziell um das Blech schließt:
  • Die erzeugte Wärme verteilt sich über einen längeren Blechbereich und passt sich dadurch besser der Form des abzulösenden Isolierklebers an.
    ABB. L zeigt das Scheibenablösewerkzeug und die Lokalisierung der Wärme auf dem Blech: Die Wärme verteilt sich gleichmäßig entlang dem gesamten Induktor.

Vorgehensweise:

1- Die sichtbaren Dichtungen, Gummi- oder Metallrahmen des Glases entfernen, um die speziellen Plastikkeile zwischen Scheibe und Blech einfügen zu können.
2- Die Antenne, den Regensensor, die Scheibenwischer und sonstiges Zubehör abnehmen, das sich in Scheibennähe befindet.
3- Die Scheibe entlang den Rändern sorgfältig säubern. Die sichtbaren Karosserieteile in Scheibennähe eventuell mit einem geeigneten Band schützen, um das Entstehen von Lackkratzern während der Arbeit zu verhindern.
4- Prüfen Sie, ob das Schutzband an der Basis des Induktors sauber und intakt ist; eventuell ein neues Band aufbringen, um Kratzern auf der Scheibe vorzubeugen.
5- Auf dem Bedienfeld des Erhitzers den Modus „AUTO“ einstellen;
6- Das Werkzeug parallel zum Rand auf der Scheibe positionieren. Die Seite „GLASS“ zeigt zur Scheibenmitte, wie in ABB. M gezeigt.
7- Den Knopf (oder die Pedalsteuerung) drücken und das Werkzeug dem Scheibenrand annähern. Wenn die Maschine das Blech erfasst, wird sie aktiviert und gibt ein Tonsignal ab, während die LEDs nacheinander bis „OK“ (ABB. B-9) aufleuchten und so den Bereich anzeigen, wo sich der Kleber befinden kann.
8- Mit einer Sonde wie in ABB. F prüfen, ob der Kleber sehr nahe am (besser noch unter dem) Werkzeug liegt. Eventuell das Werkzeug dem Scheibenrand annähern.
9- Begonnen wird in einer Ecke der Scheibe, indem man das Werkzeug in dem zuvor ermittelten Abstand zur Karosserie parallel zum Rand positioniert; nun den Knopf drücken und sofort das Werkzeug etwa 20 Zentimeter vor- und zurück bewegen. Versuchen Sie dabei, dem Kleber zu folgen, wie in ABB. G dargestellt.
10- Die Ecke der Scheibe sanft mit einem geeigneten Plastikhebel etwas anheben, gleichzeitig die Ecke mit der Hand von innen nach außen drücken. Sobald sich die Scheibe abhebt, den Hebel einfügen, um die Position zu halten. Wenn sich die Scheibe nicht abgehoben hat, den Induktor aufsetzen und den Bereich nochmals erhitzen, indem man einen leichten Zug mit dem Plastikhebel ausübt.
11- Nun auch den Rest der Scheibe auf dieselbe Art und Weise in kleinen geradlinigen Teilstücken (etwa 20 - 30 cm) mit einer Geschwindigkeit von 3 - 4 cm/s ablösen.

Telwin Smart Inductor 5000 - Vorgehensweise: - 1

HINWEISE:

  • Metallränder sind von der Windschutzscheibe zu entfernen, bevor mit dem Erhitzen begonnen wird, andernfalls kann die induzierte Wärme die Scheibe schädigen!
  • Die Heckscheibe besteht aus gehärtetem Glas, das zersplittern kann, wenn es mechanisch zu stark belastet wird: Verwenden Sie die Hebel, ohne mit Gewalt nachzuhelfen!
  • Für den korrekten Gebrauch muss die Seite „GLASS“ des Induktors stets zur Scheibenmitte zeigen!

6.8 GEBRAUCH DES STIFTWERKZEUGS ZUM ERHITZEN

Das Werkzeug (Abb. D-g) wird verwendet, um leichte Beulen in der Karosserie zu reparieren und allgemein Blech auszubeulen.

ABB. N zeigt das Werkzeug und die Wärmeverteilung auf dem Blech: Die entstehende Wärme konzentriert sich kreisförmig unter der Spitze des Induktors.

Empfohlene Vorgehensweise zur Entfernung von Beulen:

1- Das Werkzeug mittels entsprechendem Griff in der Hand halten.
2- Den AUTO-Modus einstellen.
3- Das Werkzeugende in der Kranzmitte ansetzen, welche sich um die Beule formt (wie in ABB. O).
4- Das Werkzeug betätigen und dabei den Knopf solange gedrückt halten, bis das Akustiksignal endet (ungefähr einige Sekunden).
5- Den Vorgang mehrmals in immer kürzer werdenden Abständen wiederholen, bis die Beule entfernt wurde.
6- Bei Beendigung sofort den Lack mit einem feuchten Tuch oder einem geeigneten Kältespray abkühlen.

Telwin Smart Inductor 5000 - Empfohlene Vorgehensweise zur Entfernung von Beulen: - 1

HINWEIS:

Der AUTO-Modus erleichtert den Vorgang für den weniger erfahrenen Anwender. Dabei wird die Maschine auf eine mittlere Leistung eingestellt und die Betriebszeit auf wenige Sekunden beschränkt, um einer Beschädigung des Fahrzeuglacks vorzubeugen.

Der MANUAL-Modus ist erfahrenen Anwendern vorbehalten, da die Höchstleistung der Maschine ohne Zeitbegrenzung eingestellt werden kann!

  • Das Blech mit kantigen oder sehr tiefen Beulen kehrt nicht mehr in seinen Ausgangszustand zurück: das Blech erhitzen und die Innenoberfläche durch Drücken nach außen mit den entsprechenden Werkzeugen bearbeiten.
  • Blechbeulen in der Nähe von Rändern oder Kanten des Teils lassen sich mit diesem System nur sehr schwer entfernen.
  • Helle Lacke sind empfindlicher als dunkle Lacken, da sie leicht gelb oder dunkler werden! Die Zeit für das Erhitzen zum Überprüfen des Zustands des Lacks auf wenige Sekunden beschränken!

6.9 EINSATZ DES WERKZEUGS HEAT TWISTER

Das Werkzeug (Abb. D-i) ist in der Lage sich um die Mutter zu legen. Der Wärmefluss wird gebündelt und durch den Wärmeeffekt dehnt sich die Mutter aus: Die Schraube wird abgetrennt, wobei eventuell vorhandene Rostablagerungen oder Kleberückstände entfernt werden. Die vorher blockierte Mutter kann nun gelöst werden.

Das Werkzeug findet seinen Einsatz zum Lösen von verrosteten Muttern, zum Entsperren von Türstiften und zur Wärmebündelung bei Kleinmetallteilen im Allgemeinen.

Vorgehensweise:

1- Am Werkzeugende die Windungen anbringen, die sich am besten für die durchzuführende Bearbeitung eignen.
2- Das Werkzeug mittels entsprechendem Griff in der Hand halten.
3- Die Einstellung des AUTO-Modus für Windungen mit einem Durchmesser von bis zu 14 mm wird empfohlen (ABB. Q).
4- Die Höchstleistung (bei MANUAL) der Maschine für Durchmesser von über 14 mm mit(ABB. Q) einstellen.
5- Die Windungen um die Mutter oder das zu erwärmende Metallteil legen. Der die Abstand zwischen Teil und Windungen muss so gering wie möglich sein.
6- Das Werkzeug betätigen und dabei den Knopf einige Sekunden lang gedrückt halten.
7- Das Werkzeug deaktivieren und versuchen, die Mutter zu lösen.
8- Den Vorgang aus Punkt 6 wiederholen, sollte sich die Mutter nicht lösen.

Telwin Smart Inductor 5000 - Vorgehensweise: - 1

HINWEIS:

Es ist nicht notwendig die Mutter solange zu erhitzen, bis sie glühend heiß wird, um sie lösen zu können. Ungefähr zehn Sekunden sind normalerweise völlig ausreichend, das gewünschte Ergebnis zu erhalten!

  • Sollte sich das Teil nicht schnell erhitzen, überprüfen, dass zwischen dem Teil und den Windungen eine gute Verbindung besteht und dass der zu erhitzende metallische Werkstoff ferromagnetisch (kein Aluminium, Kupfer, Messing, usw.) ist.
  • Niemals die maximale Anwendungszeit, wie in ABB. Q angegeben, überschreiten. Das Werkzeug könnte beschädigt werden!

7. WARTUNG

Telwin Smart Inductor 5000 - WARTUNG - 1

ACHTUNG! VOR WARTUNGSARBEITEN IST SICHERZUSTELLEN,

DASS DIE MASCHINE AUSGESCHALTET UND VOM STROMNETZ GENOMMEN IST.

7.1 ORDENTLICHE WARTUNG

UNTER DIE ORDENTLICHE WARTUNG FALLENDE TÄTIGKEITEN KÖNNEN VOM BEDIENER AUSGEFÜHRT WERDEN.

Prüfen Sie das Versorgungskabel und die Werkzeugkabel. Sie müssen isoliert und in einwandfreien Zustand sein. Achten Sie besonders auf die Biegestellen. Das Werkzeug kontrollieren. Keine Induktoren mit offenkundigen Fehlern der Isolierung oder der Hülle benutzen.

Unbrauchbar gewordene Schutzbänder der Werkzeuge sind zu ersetzen. Der Stecker des Werkzeugs muss von dem zugehörigen Sperrhebel festgehalten werden.

Die Stecker der Werkzeuge sauber halten.

Verhindern, dass Schmutz, Staub und Feilspäne in die Maschine eindringen.

Der ungehinderte Kühlluftumlauf muss stets gewährleistet sein.

Prüfen Sie, ob der Lüfter einwandfrei arbeitet.

7.2 AUSSERORDENTLICHE WARTUNG

UNTER DIE AUSSERORDENTLICHE WARTUNG FALLENDE TÄTIGKEITEN SIND AUSSCHLIESSLICH LEUTEN VORBEHALTEN, DIE IN DER ELEKTROMECHANIK BEWANDERT ODER AUSGEBILDET SIND.

Telwin Smart Inductor 5000 - UNTER DIE AUSSERORDENTLICHE WARTUNG FALLENDE TÄTIGKEITEN SIND AUSSCHLIESSLICH LEUTEN VORBEHALTEN, DIE IN DER ELEKTROMECHANIK BEWANDERT ODER AUSGEBILDET SIND. - 1

ACHTUNG! BEVOR PLATTEN DER MASCHINE ENTFERNT UND AUF

DEREN INNERES ZUGEGRIFFEN WIRD, IST SICHERZUSTELLEN, DASS DIE

FOLGENDEN BEDINGUNGEN ERFÜLLT SIND:

- Maschinenschalter auf „O“ positioniert;

  • Leistungsschalter auf „O“ positioniert und durch Schlüssel gesichert oder, bei fehlender Schlüsselsicherung, anschließend die Anschlüsse des Versorgungskabels physisch abklemmen;
  • Wegen der vorhandenen Kondensatoren darf die Wartung erst durchgeführt werden, wenn der Generator mindestens 5 Minuten lang ausgeschaltet war.

Kontrollen im Innern der unter Spannung stehenden Maschine können zu schweren Elektroschocks führen, die durch direkten Kontakt mit Spannung führenden Teilen verursacht werden.

  • Regelmäßig, - die Häufigkeit hängt von der Nutzungsintensität und der Staubhaltigkeit der Umgebung ab -, das Innere der Maschine untersuchen und Staubablagerungen mit einem trockenen Druckluftstrahl (max. 10 bar) entfernen.
  • Den Druckluftstrahl nicht auf Platinen zu richten. Diese sind mit einer sehr weichen Bürste oder geeigneten Lösemitteln zu reinigen.
  • Bei dieser Gelegenheit ist zu prüfen, ob die Stromanschlüsse fest sitzen und die Kabel Schäden an der Isolierung aufweisen.
  • Zum Abschluss dieser Tätigkeiten die Platten der Maschine wieder anbringen und ihre Befestigungsschrauben fest anziehen.
  • Unter keinen Umständen darf die Maschine im offenen Zustand betätigt werden.
  • Nach Abschluss der Wartung oder Reparatur sind die Anschlüsse und Verkabelungen wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Achten Sie darauf, dass diese nicht mit beweglichen Teilen oder solchen Teilen in Berührung kommen, die hohe Temperaturen erreichen können. Alle Leiter wieder wie zuvor bündeln, wobei darauf zu achten ist, dass die Hochspannungsanschlüsse des Primärtrafos von den Niederspannungsanschlüssen der Sekundärtrafos getrennt gehalten werden. Verwenden Sie alle originalen Unterlegscheiben und Schrauben, um das Gehäuse wieder zu schließen.

8. FEHLERSUCHE

WENN DIE BETRIEBSERGEBNISSE NICHT ZUFRIEDENSTELLEND SIND, KONTROLLIEREN SIE, BEVOR SIE SYSTEMATISCHE ÜBERPRÜFUNGEN VORNEHMEN ODER SICH AN IHRE KUNDENDIENSTSTELLE WENDEN, DIE FOLGENDEN PUNKTE:

  • Bei hergestelltem Kontakt des Maschinenhauptschalters „ I “ muss die grüne LED leuchten. Andernfalls ist der Fehler in der Versorgungsleitung zu suchen (Kabel, Dose und Stecker, Schmelzsicherungen, zu starker Spannungsabfall, maschineneigene Schmelzsicherungen, etc.).
  • Ob Thermoschutzeinrichtungen ausgelöst (gelbe LED leuchtet) haben.
  • Ob Maschinenschutzeinrichtungen ausgelöst (gelbe LED leuchtet) haben.
  • Ist der Induktor möglichst nahe am zu erhitzenden Werkstück positioniert.

  • ОБЩАЯ ТЕХНИКА БЕЗОПАСНОСТИ ПРИ ИНДУКЦИОННОМ НАГРЕВАНИИ ...24

  • ВВЕДЕНИЕ И ОБЩЕЕ ОПИСАНИЕ .....24

  1. TECHNISCHE GEGEVENS .... 37

3.1 ANDERE TECHNISCHE GEGEVENS: 37

  1. BESCHRIJVING VAN DE MACHINE (FIG. B) 37

4.1 INRICHTINGEN VAN AANSLUITING, CONTROLE EN AFSTELLING .....37

4.2 MELDINGEN EN ALARMEN....37

  1. INSTALLATIE ....37

5.1 LOCATIEKEUZE VAN DE VERWARMER....37

5.2 AANSLUITING OP HET NET 37

5.2.1 Stekker en stopcontact....37

5.3 VERBINDINGEN VAN HET WERKTUIG EN VAN DE

PEDAALBEDIENING (FIG. C) 37

3. TECHNISCHE GEGEVENS

3.1 ANDERE TECHNISCHE GEGEVENS:

6. GEBRUIK VAN DE WERKTUIGEN

6.1 VOORAFGAANDE OPERATIES

6.8 GEBRUIK VAN HET WERKTUIG VERWARMENDE PEN

7.1 LÖPANDE UNDERHÅLL

2.1 HOVEDEGENSKABER:

2.1 TÄRKEIMMÄT OMINAISUUDET: 58

2.2 VARUSTEET (KUVA D)....58

  1. TEKNISET TIEDOT 58

3.1 MUUT TEKNISET TIEDOT: 59

  1. LAITTEEN KUVAUS (KUVAUS B) 59
  1. YLEINEN TURVALLISUUS INDUKTIOLÄMMITYSTÄ VARTEN

2.1 TÄRKEIMMÄT OMINAISUUDET:

Der Hersteller übernimmt die Gewährleistung für den einwandfreien Betrieb der Maschinen und verpflichtet sich, solche Teile kostenlos zu ersetzen, die aufgrund schlechter Materialqualität und von Herstellungsfehlern innerhalb von 12 Monaten ab der Inbetriebnahme schadhaft werden. Als Nachweis der Inbetriebnahme gilt der Garantieschein. Werden Maschinen zurückgesendet, muß dies - auch im Rahmen der Gewährleistung - FRACHTFREI geschehen. Sie werden anschließend per FRACHTNACHNACHNAME wieder zurückgesendet. Von den Regelungen ausgenommen sind Maschinen, die nach der Europäischen Richtlinie 1999/44/EG unter die Verbrauchsgüter fallen, und nur dann, wenn sie in einem Mitgliedstaat der EU verkauft worden sind. Der Garantieschein ist nur gültig, wenn ihm der Kassenbon oder der Lieferschein beiliegt. Unsere Gewährleistung bezieht sich nicht auf Schäden aufgrund fehlerhafter oder nachlässiger Behandlung oder aufgrund von Fremdeinwirkung. Außerdem wird jede Haftung für direkte und indirekte Schäden ausgeschlossen.

(RU) ГАРАНТИЯ

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Produktinformationen

Marke : Telwin

Modell : Smart Inductor 5000

Kategorie : Schweißgerät