Smart Inductor 5000 - Schweißgerät Telwin - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Telwin Smart Inductor 5000 - page 20

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BEDIENUNGSANLEITUNG Smart Inductor 5000 Telwin

ANSCHLUSS-, STEUERUNGS- UND EINSTELLUNGSEINRICHTUNGEN

ANSCHLUSS DES WERKZEUGS UND DER PEDALSTEUERUNG (ABB. C)

6.7 GEBRAUCH DES SCHEIBENABLÖSEWERZEUGS IN

8.FEHLERSUCHE...................................................................................................23 s. s. INDUKTIVESERHITZUNGSSYSTEMFÜRDENGEWERBLICHENGEBRAUCHIN KAROSSERIE-ODERAUTOWERKSTÄTTEN. Anmerkung:ImfolgendenTextwirdfürdievollständigeMaschinederBegriff „Erhitzer“ verwendet, das jeweils eingesetzte Werkzeug wird mit „Induktor“ bezeichnet.

1. ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUR SICHERHEIT BEI DER INDUKTIVEN

ERHITZUNG Der Bediener muss hinlänglich in den sicheren Gebrauch des Erhitzers eingewiesen und zu den Gefahren induktiver Erhitzungsverfahren, den entsprechendenSchutzmaßnahmenunddenNotfallprozedureninformiertsein. - Der Anschluss der Erhitzungswerkzeuge muss ebenso wie Prüf- und Reparaturtätigkeiten bei ausgeschalteter und vom Versorgungsnetz genommenerMaschineausgeführtwerden. - Die Maschine ausschalten und vom Versorgungsnetz nehmen, bevor VerschleißteiledesWerkzeugsgewechseltwerden. - Die elektrische Anlage ist nach der geltenden Rechtslage und den Unfallverhütungsvorschriftenzuerrichten. - Der Erhitzer darf ausschließlich an ein Stromversorgungssystem mit geerdetemNullleiterangeschlossenwerden. - Stellen Sie sicher, dass die Stromsteckdose korrekt mit der Schutzerde verbundenist. - DerErhitzerdarfnichtinfeuchterUmgebung,innasserUmgebungoderim Regenverwendetwerden. - KabelmitschadhafterIsolierungodergelockertenAnschlüssendürfennicht verwendetwerden. -DerZugriffaufdasInnerederMaschineistuntersagt(zulässignurimRahmen der außerordentlichen Wartung), wenn nicht die folgenden Bedingungen erfülltsind: - Maschinenschalterauf„O“positioniert; - Leistungsschalterauf„O“positioniertunddortmiteinemSchlüsselgesichert. Andernfalls, wenn die Schlüsselsicherung fehlt, sind die Anschlüsse des Versorgungskabelsanschließendphysischabzutrennen; - WegenderKondensatorendarfdieWartungerstdanndurchgeführtwerden, wennderGeneratormindestens5Minutenlangausgeschaltetwar. - Keine Behälter, Gefäße oder Rohrleitungen erhitzen, die üssige oder gasförmigeZündstoffeenthaltenoderenthaltenhaben. - Vermeiden Sie das Arbeiten in der Nähe chlorierter Lösemittel oder auf Materialen,diemitdiesenSubstanzengereinigtwordensind. - KeineDruckbehältererhitzen. - AlleentzündlichenStoffe(z.B.Holz,Papier,Lappen)ausdemArbeitsbereich entfernen. -Umdie RauchbildungwährendderErhitzungzuvermindern,ist esratsam, die Werkstücke zu reinigen (z. B. Werkstücke, die durch Schmier- oder Verdünnungsmittelbeschmutztsind). - Die während des Erhitzungsprozesses entstehenden Rauchgase können giftigsein.TragenSieeinsachgerechtesAtemschutzgerätmiteinerMaske, dievorStaubundRauchschützt(Doppellter). - ArbeitenSieineinemgutgelüftetenBereich. - Schützen Sie stets die Augen. Verwenden Sie spezielle feuerhemmende Schutzkleidung. - Der Erhitzer kann die Metalltemperatur sehr rasch nach oben treiben: Berühren Sie das heiße Werkstück nicht mit bloßen Händen. Bevor Sie es handhaben,istabzuwarten,bisesabgekühltist. - Anzuwenden ist eine sachgerechte Wärmeisolierung zum bearbeiteten Werkstück. Dazu reicht im Normalfall das Tragen von Handschuhen und spezieller Kleidungaus. - WennStromdenAusgangskreislaufdurchießt,entstehenumdasverwendete WerkzeugelektromagnetischeFelder(EMF). Die elektromagnetischen Felder können einige medizinische Einrichtungen stören(z.B.Herzschrittmacher,Atemhilfen,Metallprothesen). UmdieTrägerdieserEinrichtungenzuschützen,sindgeeigneteMaßnahmen zutreffen,etwaindemderZugangzumEinsatzbereichdesErhitzersuntersagt wird. Diese Maschine genügt den technischen Produktstandards für den ausschließlichen gewerblichen und beruichen Gebrauch. Es ist nicht sichergestellt,dassdieBasisgrenzwerteeingehaltensind,diefürdieEinwirkung elektromagnetsicherFelderaufMenschenimhäuslichenUmfeldgelten. Der Bediener muss sich folgendermaßen verhalten, um die Einwirkung elektromechanischerFelderzubegrenzen: - KopfundRumpfmöglichstfernvomInduktorhalten. - DasKabeldesInduktorsniemalsumdenKörperwickeln. - Während des Erhitzens sind mindestens 50 cm Abstand zum Generator einzuhalten. - WennderInduktorarbeitet,entstehenanseinenEndenstarke,nichtsichtbare Magnetfelder. Der Induktor darf ausschließlich auf Metallteile gerichtet werden,dieerhitztwerdensollen:DenInduktornichtaufKörperteilerichten! - EsdürfenkeinemetallischenGegenständewieUhren,RingeoderPiercings getragenwerden,weilderInduktordasMetalläußerstraschaufheizenund dadurchVerbrennungenverursachenkann. - Tragen Sie keine Kleidung mit Reißverschlüssen, Knöpfen oder anderen BelägenausMetall,weilderInduktordasMetalläußerstraschaufheizenund dadurchsogardieKleidungverbrennenundentammenkann. - Mindestabstandd=20cm(Abb.P). - GerätderKlasseA: DieseMaschinegenügtdenAnforderungendertechnischenProduktstandards für den ausschließlichen gewerblichen und beruichen Gebrauch. Nicht sichergestellt ist die elektromagnetische Verträglichkeit in Wohngebäuden und solchen Gebäuden, indenen dieGeräte direkt an einfür Wohngebäude typischesNiederspannungsversorgungsnetzangeschlossenwerden. WEITEREVORKEHRUNGEN - DenInduktornichterhitzen,wennersichinderNähedesGeneratorsbendet oderdiesenberührt. - DenInduktornichtinderNähevon„FAHRZEUGAIRBAGS“benutzen.Halten SiedenInduktormindestens10cmvomAirbagentfernt:DievomWerkzeug ausgehende Hitze kann dazu führen,dass der Airbag unvermittelt auslöst. Lesen Sie im Handbuch desFahrzeuges nach, wogenau sichdie Airbags benden. RESTGEFAHREN - Das Arbeitspersonal muss in das Verfahren zur induktiven Erhitzung mit diesemspezischenMaschinentypadäquateingewiesensein. - UnbefugtenistderZugangzumArbeitsbereichzuuntersagen. - Es ist zu verhindern, dass mehrere Personen gleichzeitig an derselben Maschinearbeiten. - UNSACHGEMÄSSERGEBRAUCH:DerGebrauchderMaschinefürandereals dievorgeseheneBearbeitungistgefährlich. 2.EINFÜHRUNGUNDALLGEMEINEBESCHREIBUNG Diese mobile Anlage dient zur örtlichen induktiven Erhitzung fahrzeugspezscher Metallteile aus Stahl. Die Maschine ist im Wesentlichen ausgelegt und gebaut zum: - Entfernen von Logos, Aufklebern, Zierleisten, Kunststoff- und Gummielementen, die auf das Blech aufgeklebt sind. - Lösen von Muttern in verrosteten Bolzen und von verrosteten Türangeln; - Ausbeulen von Blechen; - Reparatur kleiner Blechbeulen; - Rasche Entfernung der Windschutzscheibe, der Heckscheibe und der Seitenscheiben, die in das Fahrzeug eingeklebt sind. 2.1HAUPTEIGENSCHAFTEN: - Automatische Werkzeugerkennung. - „MAN“ (manuell) oder „AUTO“ (automatische) Heizleistungsregelung einstellbar. - Eine LED-Leiste zeigt die auf das Werkstück übertragene Leistung an. - Die Lautstärke eines Tonsignals steht im Verhältnis zur auf das Werkstück übertragenen Leistung.- 21 - - Automatische Erkennung des zu erhitzenden Werkstücks. - Displayanzeige der Maschinenfunktionen (benutztes Werkzeug, eingestellte prozentuale Leistung, Alarme). 2.2ZUBEHÖR(ABB.D) a- Scheibenablösewerkzeug. b- Werkzeug zum Lösen von Bolzen. c- Erhitzungstuch. d- Pedalsteuerung. e- Hebelsatz für Scheibenlöser. f- Kratzschutzstreifen. g- Erhitzungsstift. h- Scheibenablösewerkzeug mit beschränktem Bereich. i- Heat Twister. l- Wagen. Weiteres Zubehör ist möglicherweise im Produktkatalog verzeichnet. 3.TECHNISCHEDATEN Die wichtigsten Daten zum Gebrauch und zu den Leistungen der Maschine sind auf dem Typenschild (hintere Platte) zusammengestellt und haben folgende Bedeutung: ABB.A

3- Symbol der Versorgungsleitung.

4- Symbol des verwendeten Erhitzungsverfahrens.

5- Leistungen des Ausgangskreislaufs:

: Ausgangsspannung. - I

: Ausgangsstrom. - f

: Ausgangsfrequenz. - P

max: Höchstleistung am Ausgang.

6- Kenndaten der Versorgungsleitung:

: Wechselspannung zur Maschinenversorgung (Toleranz ±15%): - P

max: Maximale Aufnahmeleistung der Leitung.

7- Seriennummer des Herstellers. Kennzeichnung der Maschine (unbedingt

erforderlich für technischen Kundendienst, Ersatzteilbestellungen, Nachverfolgung der Produktherkunft).

8- Bezeichnung der Maschine.

9- Symbole mit Bezug auf Sicherheitsvorschriften.

Anmerkung: Das als Beispiel dargestellte Typenschild gibt die Bedeutung der Symbole und Ziffern ungefähr wieder. Die genauen Werte und technischen Daten Ihrer eigenen Maschine müssen deren Typenschild entnommen werden. 3.1WEITERETECHNISCHEDATEN: - ERHITZER:sieheTabelle1(TAB.1) DasMaschinengewichtistinTabelle1angegeben(TAB.1). 4.BESCHREIBUNGDERMASCHINE(ABB.B) 4.1ANSCHLUSS-,STEUERUNGS-UNDEINSTELLUNGSEINRICHTUNGEN

1- Anschluss Pedalsteuerung (für sämtliche Werkzeuge).

2- Anschlussbuchse für die Werkzeuge.

3- Multifunktionstaste. Einstellung des für alle Werkzeuge geltenden Modus „AUTO“

oder „MANUAL“. Zum Aus- oder Einschalten des Signaltons die Taste 3 Sekunden lang gedrückt halten.

4- Potenziometer für die Einstellung der prozentualen Leistung (Power %).

4.2ANZEIGENUNDALARME

5- Die allgemeine Alarm-LED leuchtet. Das Display zeigt die Alarmart:

AL.1: Alarm Thermoschutzsicherung. Die Rückstellung erfolgt selbsttätig. Es wird empfohlen, die Maschine möglichst bald zu einer Kundendienststelle zu bringen. AL.2: Alarm Wärmebegrenzer. Die Rückstellung erfolgt selbsttätig nach Abkühlung. AL.3: Überspannungsalarm. Die Rückstellung erfolgt selbsttätig, wenn die Spannung wieder auf zulässige Werte gefallen ist. AL.4: Unterspannungsalarm. Die Rückstellung erfolgt selbsttätig, wenn die Spannung wieder auf zulässige Werte gestiegen ist.

6- LED für Leistungsanzeige: Sie gibt an, dass das Display den %-Wert der Leistung

ausweist (max. 100%).

7- Display: Anzeige der Alarme, des verwendeten Werkzeugs (bei jedem Einschalten

der Maschine) und der Leistung in %.

8- Anzeige „NO LOAD“: Der Induktor ist in der Luft oder mit zu großem Abstand zum

Werkstück (mehr als 2 cm) aktiviert worden. Vermeiden Sie es, das Werkzeug in der Luft zu betätigen, vor allem wenn nicht der Modus AUTO aktiviert ist!

9- LED-Gruppe für die Anzeige der Erhitzungsleistung: Mit zunehmender,

tatsächlich auf das Werkstück übertragener Leistung nimmt auch die Anzahl der aueuchtenden LEDs zu. 5.INSTALLATION

ACHTUNG!SÄMTLICHETÄTIGKEITENZURINSTALLATIONUNDZUM

ANSCHLUSS DER MASCHINE AN DIE STROMVERSORGUNG DÜRFEN NUR

DANNAUSGEFÜHRTWERDEN,WENNDIEMASCHINEAUSGESCHALTETUND

VOMSTROMVERSORGUNGSNETZGETRENNTIST. DIE STROMANSCHLÜSSE DÜRFEN AUSSCHLIESSLICH VON FACHLEUTEN HERGESTELLTWERDEN. 5.1STANDORTDESERHITZERS Der Ort für die Installation des Erhitzers ist so zu wählen, dass die Öffnungsweite für den Ein- und Austritt der Kühlluft nicht herabgesetzt wird. Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass keine leitenden Stäube, korrosiven Dämpfe, Feuchtigkeit o. ä. angesaugt werden. Um die Maschine herum müssen mindestens 250 mm frei bleiben. ACHTUNG! PositionierenSie den Erhitzer auf einer ebenen Fläche odereinemWagen,dessenTragfähigkeitdemGewichtangemessenist,umein KippenodergefährlicheGewichtsverlagerungenzuvermeiden. 5.2ANSCHLUSSANDASSTROMNETZ Hinweise - Vor der Herstellung von Stromanschlüssen ist zu prüfen, ob die Daten auf dem Typenschild der Maschine mit der Spannung und der Frequenz übereinstimmen, die vom Netz am Installationsort bereitgestellt werden. - Die Maschine darf ausschließlich an ein Versorgungssystem mit geerdetem Nullleiter angeschlossen werden.

Die Maschine ist im ursprünglichen Zustand mit einem 16A/250V-Versorgungskabel samt Normstecker ausgestattet (2P + T). Sie kann deshalb an eine Netzdose mit Schmelzsicherungen oder Leistungsschalter angeschlossen werden. Der Erdungsanschluss muss mit dem Schutzleiter (gelbgrün) der Versorgungsleitung verbunden werden. In Tabelle 1 (TAB. 1) sind die empfohlenen Ampere-Werte der trägen Leitungsschmelzsicherungen aufgeführt, die nach der vom Erhitzer maximal abgegebenen Nennleistung und nach der Nennversorgungsspannung zu wählen sind. ACHTUNG! Bei Missachtung der obigen Regeln wird das vom Hersteller vorgesehene Sicherheitssystem (Klasse I) unwirksam. Daraus erwachsen den Personen (z. B. Stromschlag) und Sachwerten (z. B. Brand) schwereGefahren. 5.3ANSCHLUSSDESWERKZEUGSUNDDERPEDALSTEUERUNG(ABB.C)

ACHTUNG!VORDERHERSTELLUNGDERFOLGENDENANSCHLÜSSE

IST SICHERZUSTELLEN, DASS DIE MASCHINEAUSGESCHALTET UND VOM VERSORGUNGSNETZGENOMMENIST.

5.3.1AnschlussdesWerkzeugs

- Den Stecker des Werkzeugs in die Maschinenbuchse einfügen (ABB. C-1). Achtung: Der Stecker lässt sich nur in einer Richtung in die Buchse einfügen! - Die Verbindung mit dem entsprechenden Hebel sichern.

5.3.2AnschlussderPedalsteuerung

- Das Gummirohr anschließen, wie in ABB. C-2 gezeigt. - Das Rohr ganz durchschieben, um eine einwandfreie Verbindung zu gewährleisten. 6.BENUTZUNGDERWERKZEUGE 6.1VORBEREITENDETÄTIGKEITEN Vor dem Einsatz des Erhitzers ist eine Reihe von Überprüfungen vorzunehmen, bei denen sich der Hauptschalter in der Stellung „O“ benden muss:

1- Kontrollieren Sie, ob der Stromanschluss nach den vorstehenden Anleitungen

korrekt ausgeführt ist.

2- Kontrollieren Sie, ob der Erhitzer unbeschädigt ist. Prüfen Sie unter anderem, ob

das Kabel, sein Versorgungsstecker, das Kabel des Induktors, die Isolierung usw. intakt sind.

3- Das Werkzeug anschließen, wie im vorstehenden Abschnitt beschrieben (ABB.

C-1). 6.2FUNKTIONSPRINZIP Das Funktionsprinzip basiert auf der Erzeugung eines wechselnden Magnetfeldes, das vom Induktor auf dem metallischen Werkstück, das erhitzt werden soll, konzentriert wird: Im Werkstück entstehen dadurch Wirbelströme, die es sehr rasch erhitzen. Diese Ströme ießen in Isoliermaterialien nicht, weshalb Werkstoffe wie Glas, Kunststoff, Keramik, Holz oder Gewebe von diesem System nicht erhitzt werden. Der Induktor erzeugt in nicht magnetischen Materialien wie Aluminium, Kupfer oder Silber zwar Wirbelströme, jedoch erhitzen sie sich wegen ihres geringen elektrischen Widerstandes nur wenig. Im Gegensatz dazu generiert der Induktor starke Wirbelströme in allen ferromagnetischen Materialien wie Eisen, Stahl oder Gusseisen, die wegen ihres hohen elektrischen Widerstandes äußerst schnell heiß werden. Die verschiedenen Formen von Induktoren konzentrieren den Magnetuss und somit die Wärme je nach bestimmungsgemäßem Gebrauch auf unterschiedliche Weise. Mit dem erzeugten Fluss lassen sich Metalle erhitzen, die nicht weiter als 2 bis 2,5 Zentimeter vom Werkzeug entfernt sind. Die Heizleistung ist umso größer, je näher der Induktor sich am Werkstück bendet. 6.3BETRIEBSARTENAUTOUNDMANUAL(ABB.B-3). - AUTO (Automatische Einstellung): Unabhängig vom Abstand zum Werkstück (in einem Aktionsradius des Werkzeuges von 2 bis 2,5 Zentimetern) lässt sich in diesem Modus stets dieselbe Heizleistung auf das Werkstück übertragen. Diese Steuerungsfunktion ist sehr wichtig vor allem beim Erhitzen von lackierten Blechen, bei denen die Temperatur nicht zu rasch ansteigen darf, weil sonst das Werkstück verbrennt. Im Modus AUTO ist die Sicherheitsfunktion durchgehend aktiviert: Sie schaltet den Induktor nur dann zu, wenn sich das Werkstück im Aktionsradius des Werkzeuges bendet. In diesem Modus ist das Potenziometer (ABB.B-4) deaktiviert, weil die Maschine die Einstellung je nach Abstand zum Blech automatisch vornimmt: Das Display zeigt den letzten %-Wert, der von der Maschine benutzt worden ist, um die tatsächlich übertragene Heizleistung konstant zu halten. - MANUAL (Manuelle Einstellung): Die Abgabeleistung (in %) der Maschine kann mit dem Potenziometer (Abb.B-4) geregelt werden; das Display zeigt den eingestellten Wert. Die Heizleistung ist umso höher, je näher sich das Blech am Induktor bendet. Der Standardwert des Modus AUTO kann dabei erheblich überschritten werden. Die LEDs aus Abbildung B-9 zeigen die tatsächlich auf das Werkstück übertragene Heizleistung an („OK“ bezieht sich auf den Standardwert des Modus AUTO). HINWEISE: - Damit die lackierten Bleche nicht ruiniert werden, sollte vorzugsweise der Modus AUTO benutzt werden. In jedem Fall ist der Induktor mit einer Geschwindigkeit von 3 bis 4 cm/s über das zu erhitzende Werkstück zu bewegen;dabeiistderKnopfoderdasPedalloszulassen,bevorderLackzu qualmenanfängt.DasWerkzeugdarfniemalsüberdemWerkstückaktiviert undstillgehaltenwerden! - Es ist sinnvoll, zunächst an einer verschrottungsreifen Maschine mit dem Erhitzer zu üben, um sich mit den Werkzeugen vertraut zu machen, bevor mansichandieFahrzeugevonKundentraut. - HelleLackesindempndlicheralsdunkleLacke,weilsiezumVergilbenoder zumNachdunkelnneigen! 6.4EINSATZDESSCHEIBENABLÖSEWERKZEUGS Mit dem Werkzeug (Abb.D-a) lassen sich die Scheiben eines Fahrzeuges lösen, indem man den Rand des Bleches erhitzt, auf dem sich der Scheibenkleber bendet. Der Kleber wirkt leitend und wird dadurch erhitzt, bis er sich vom Blech löst und die Scheibe freigibt. ABB.Ezeigt dieses Spezialwerkzeug und die Verteilung der Wärme auf dem Blech: Die größte Wärme ist in der Werkzeugmitte konzentriert. Vorgehensweise:- 22 -

1- Die sichtbaren Dichtungen und die Scheibenrahmen aus Gummi oder Metall

entfernen, um die Plastikkeile zwischen Scheibe und Blech einlegen zu können.

2- Die Antenne, den Regensensor, die Scheibenwischer und sonstiges Zubehör

abnehmen, das sich in Scheibennähe bendet.

3- Die Scheibe entlang der Ränder sorgfältig säubern. Eventuell die sichtbaren

Karosserieteile in Scheibennähe mit einem geeigneten Band schützen, um zu vermeiden, dass während der Arbeit Lackkratzer entstehen.

4- Prüfen Sie, ob das Schutzband an der Basis des Induktors sauber und intakt ist.

Eventuell ein neues Band aufbringen, um Kratzern auf der Scheibe vorzubeugen.

5- Auf dem Bedienfeld des Erhitzers den Modus „AUTO“ einstellen;

6- Das Werkzeug randfern auf der Scheibe aufsetzen, wie in ABB. F gezeigt, dann

den Knopf (oder die Pedalsteuerung) drücken und das Werkzeug parallel dem Rand annähern. Wenn die Maschine das Blech erfasst, wird sie aktiviert und gibt ein Tonsignal ab, während die LEDs nacheinander bis „OK“ (ABB. B-9) aueuchten und so den Bereich anzeigen, wo sich der Kleber benden kann.

7- Prüfen Sie mit einer Sonde wie in ABB. F, ob der Kleber sehr nahe am (besser noch

unter dem) Werkzeug liegt. Falls erforderlich, das Werkzeug dem Scheibenrand bis 1-2 cm zur Karosserie annähern. Ist man gezwungen, mit dem Werkzeug zu nahe an den sichtbaren Karosserieteilen zu arbeiten, wird empfohlen, den Lack mit einem feuchten Tuch oder einem leichten Sprühwasserlm zu kühlen.

8- Begonnen wird in einer Ecke der Scheibe, indem man das Werkzeug in dem zuvor

ermittelten Abstand zur Karosserie parallel zum Rand positioniert; nun den Knopf drücken und das Werkzeug sofort etwa 20 Zentimeter vor- und zurück bewegen. Versuchen Sie dabei, dem Kleber zu folgen, wie in ABB. G dargestellt.

9- Die Ecke der Scheibe sanft mit einem geeigneten Plastikhebel etwas anheben,

gleichzeitig die Ecke mit der Hand von innen nach außen drücken. Sobald sich die Scheibe abhebt, ist der Hebel einzufügen, um sie in dieser Stellung zu halten. Wenn sich die Scheibe nicht abgehoben hat, den Induktor aufsetzen und den Bereich nochmals erhitzen. Dabei mit dem Plastikhebel einen leichten Zug ausüben.

10- Nun auch den Rest der Scheibe auf dieselbe Art und Weise ablösen. Gehen

Sie mit einer Geschwindigkeit von 3 - 4 cm/s in kleinen geradlinigen Teilstücken (ungefähr 20 - 30 cm) vor. HINWEISE: - MetallrändersindvonderWindschutzscheibezuentfernen,bevormit dem Erhitzenbegonnenwird,andernfallskanndieinduzierteWärmedieScheibe beschädigen! - Die Heckscheibe besteht aus gehärtetem Glas, das zersplittern kann, wenneszustarkbelastetwird:VerwendenSie die Hebel, ohnemitGewalt nachzuhelfen! 6.5GEBRAUCHDESWERKZEUGSZUMLÖSENVONBOLZEN Mit diesem Werkzeug (Abb.D-b) kann der Fluss auf der Mutter konzentriert werden, die sich durch die Wärme ausdehnt und von der Schraube löst, wobei eventuell vorhandene Rostablagerungen oder Kleber entfernt werden. So lässt sich die zuvor festsitzende Mutter abschrauben. Mit dem Werkzeug lassen sich verrostete Muttern abschrauben, Türbolzen lösen und generell Wärme auf kleine Metallteile konzentrieren. ABB.Izeigt die Wärmeverteilung auf der Mutter. Vorgehensweise:

1- Das Werkzeug am entsprechenden Griff aufnehmen;

2- Den Modus AUTO einstellen;

3- Die Backen auf den Flächen der Mutter aufsetzen, wie in ABB.Igezeigt;

4- Das Werkzeug einige Sekunden lang über die Pedalsteuerung betätigen und

versuchen, einen geringen Abstand zur Mutter zu halten.

5- Das Werkzeug möglichst um die Mutter herum drehen.

6- Das Werkzeug deaktivieren und versuchen, die Mutter abzuschrauben.

7- Wenn sich die Mutter nicht löst, Schritt 4 wiederholen.

HINWEISE: - Die Werkzeugbacken müssen stets mit dem zugehörigen Schutzstreifen bedecktsein. - DieMuttermussnichtbiszurRotgluterhitztwerden,umsiezulösen:Dievom WerkstückabgestrahlteWärmekanndieBackendesWerkzeugsirreparabel schädigen! 6.6GEBRAUCHDESERHITZUNGSTUCHS Mit dem Werkzeug (Abb. D-c) lassen sich die seitlichen Zierleisten, Logos, Klebestreifen, Vinylaufkleber, Kunststoff- und Gummielemente entfernen, die auf das Fahrzeugblech aufgeklebt sind. ABB. H zeigt das Tuch und die Wärmeverteilung auf dem Blech: Die erzeugte Wärme verteilt sich „ringförmig“ unter der gesamten Tuchäche und ist weniger stark konzentriert als bei den anderen Werkzeugen. Vorgehensweise:

1- Das Werkzeug mit dem verstellbaren Band an der Hand befestigen;

2- Auf dem Bedienfeld der Maschine den Modus „AUTO“ wählen;

3- Zu verwenden ist die Pedalsteuerung, um das Tuch zu betätigen;

4- Das Tuch möglichst nahe dem zu entfernenden Element parallel zum Blech

5- Das Tuch aktivieren und entweder kreisförmig oder vor und zurück bewegen (je

nachdem, welches Element zu entfernen ist);

6- Jeweils nach wenigen Sekunden erneut prüfen, welche Auswirkung die Erhitzung

hatte, damit der Lack oder das zu entfernende Element nicht verbrennen;

7- Den erhitzten Teil des Elementes abheben, dann auf die gleiche Weise fortfahren,

bis es vollständig entfernt ist. Lässt es sich schwer entfernen, ist die Erhitzung zu wiederholen. HINWEISE: - Das Tuch darf nicht seitenvertauscht verwendetwerden:Auf der Seite mit demVerstellbandliegtdieHandauf! - Wenn die Erfahrung fehlt, ist häuger zu prüfen, welche Auswirkung die Erhitzunghat.DurchLoslassendesPedalsdasWerkzeugausschalten,wenn vomLackQualmausgeht!

6.7GEBRAUCHDESSCHEIBENABLÖSEWERZEUGSINEINEMBESCHRÄNKTEN

BEREICH - Es schirmt das lackierte Blech zum Schutz vor Überhitzung gegen das Magnetfeld ab, das sich tendenziell um das Blech schließt; - Die erzeugte Wärme verteilt sich über einen längeren Blechbereich und passt sich dadurch besser der Form des abzulösenden Isolierklebers an. ABB.Lzeigt das Scheibenablösewerkzeug und die Lokalisierung der Wärme auf dem Blech: Die Wärme verteilt sich gleichmäßig entlang dem gesamten Induktor. Vorgehensweise:

1- Die sichtbaren Dichtungen, Gummi- oder Metallrahmen des Glases entfernen, um

die speziellen Plastikkeile zwischen Scheibe und Blech einfügen zu können.

2- Die Antenne, den Regensensor, die Scheibenwischer und sonstiges Zubehör

abnehmen, das sich in Scheibennähe bendet.

3- Die Scheibe entlang den Rändern sorgfältig säubern. Die sichtbaren

Karosserieteile in Scheibennähe eventuell mit einem geeigneten Band schützen, um das Entstehen von Lackkratzern während der Arbeit zu verhindern.

4- Prüfen Sie, ob das Schutzband an der Basis des Induktors sauber und intakt ist;

eventuell ein neues Band aufbringen, um Kratzern auf der Scheibe vorzubeugen.

5- Auf dem Bedienfeld des Erhitzers den Modus „AUTO“ einstellen;

6- Das Werkzeug parallel zum Rand auf der Scheibe positionieren. Die Seite

„GLASS“ zeigt zur Scheibenmitte, wie in ABB. M gezeigt.

7- Den Knopf (oder die Pedalsteuerung) drücken und das Werkzeug dem

Scheibenrand annähern. Wenn die Maschine das Blech erfasst, wird sie aktiviert und gibt ein Tonsignal ab, während die LEDs nacheinander bis „OK“ (ABB.B-9) aueuchten und so den Bereich anzeigen, wo sich der Kleber benden kann.

8- Mit einer Sonde wie in ABB. F prüfen, ob der Kleber sehr nahe am (besser noch

unter dem) Werkzeug liegt. Eventuell das Werkzeug dem Scheibenrand annähern.

9- Begonnen wird in einer Ecke der Scheibe, indem man das Werkzeug in dem zuvor

ermittelten Abstand zur Karosserie parallel zum Rand positioniert; nun den Knopf drücken und sofort das Werkzeug etwa 20 Zentimeter vor- und zurück bewegen. Versuchen Sie dabei, dem Kleber zu folgen, wie in ABB. G dargestellt.

10- Die Ecke der Scheibe sanft mit einem geeigneten Plastikhebel etwas anheben,

gleichzeitig die Ecke mit der Hand von innen nach außen drücken. Sobald sich die Scheibe abhebt, den Hebel einfügen, um die Position zu halten. Wenn sich die Scheibe nicht abgehoben hat, den Induktor aufsetzen und den Bereich nochmals erhitzen, indem man einen leichten Zug mit dem Plastikhebel ausübt.

11- Nun auch den Rest der Scheibe auf dieselbe Art und Weise in kleinen geradlinigen

Teilstücken (etwa 20 - 30 cm) mit einer Geschwindigkeit von 3 - 4 cm/s ablösen. HINWEISE: - MetallrändersindvonderWindschutzscheibezuentfernen,bevormit dem Erhitzenbegonnenwird,andernfallskanndieinduzierteWärmedieScheibe schädigen! - DieHeckscheibebestehtausgehärtetemGlas,daszersplitternkann,wennes mechanischzustarkbelastetwird:VerwendenSiedieHebel,ohnemitGewalt nachzuhelfen! - FürdenkorrektenGebrauchmussdieSeite„GLASS“desInduktorsstetszur Scheibenmittezeigen! 6.8GEBRAUCHDESSTIFTWERKZEUGSZUMERHITZEN Das Werkzeug (Abb.D-g) wird verwendet, um leichte Beulen in der Karosserie zu reparieren und allgemein Blech auszubeulen. ABB.Nzeigt das Werkzeug und die Wärmeverteilung auf dem Blech: Die entstehende Wärme konzentriert sich kreisförmig unter der Spitze des Induktors. EmpfohleneVorgehensweisezurEntfernungvonBeulen:

1- Das Werkzeug mittels entsprechendem Griff in der Hand halten.

2- Den AUTO-Modus einstellen.

3- Das Werkzeugende in der Kranzmitte ansetzen, welche sich um die Beule formt

4- Das Werkzeug betätigen und dabei den Knopf solange gedrückt halten, bis das

Akustiksignal endet (ungefähr einige Sekunden).

5- Den Vorgang mehrmals in immer kürzer werdenden Abständen wiederholen, bis

die Beule entfernt wurde.

6- Bei Beendigung sofort den Lack mit einem feuchten Tuch oder einem geeigneten

Kältespray abkühlen. HINWEIS: Der AUTO-Modus erleichtert den Vorgang für den weniger erfahrenen Anwender.DabeiwirddieMaschineaufeinemittlereLeistungeingestelltund dieBetriebszeitaufwenigeSekundenbeschränkt,umeinerBeschädigungdes Fahrzeuglacksvorzubeugen. Der MANUAL-Modus ist erfahrenen Anwendern vorbehalten, da die HöchstleistungderMaschineohneZeitbegrenzungeingestelltwerdenkann! - Das Blech mit kantigen oder sehr tiefen Beulen kehrt nicht mehr in seinen Ausgangszustand zurück: das Blech erhitzen und die Innenoberäche durch Drücken nach außen mit den entsprechenden Werkzeugen bearbeiten. - Blechbeulen in der Nähe von Rändern oder Kanten des Teils lassen sich mit diesem System nur sehr schwer entfernen. - Helle Lacke sind empndlicher als dunkle Lacken, da sie leicht gelb oder dunkler werden! Die Zeit für das Erhitzen zum Überprüfen des Zustands des Lacks auf wenige Sekunden beschränken! 6.9EINSATZDESWERKZEUGSHEATTWISTER Das Werkzeug (Abb. D-i) ist in der Lage sich um die Mutter zu legen. Der Wärmeuss wird gebündelt und durch den Wärmeeffekt dehnt sich die Mutter aus: Die Schraube wird abgetrennt, wobei eventuell vorhandene Rostablagerungen oder Kleberückstände entfernt werden. Die vorher blockierte Mutter kann nun gelöst werden. Das Werkzeug ndet seinen Einsatz zum Lösen von verrosteten Muttern, zum Entsperren von Türstiften und zur Wärmebündelung bei Kleinmetallteilen im Allgemeinen. Vorgehensweise:

1- Am Werkzeugende die Windungen anbringen, die sich am besten für die

durchzuführende Bearbeitung eignen.

2- Das Werkzeug mittels entsprechendem Griff in der Hand halten.

3- Die Einstellung des AUTO-Modus für Windungen mit einem Durchmesser von bis

zu 14 mm wird empfohlen (ABB. Q).

4- Die Höchstleistung (bei MANUAL) der Maschine für Durchmesser von über 14 mm

(ABB. Q) einstellen.

5- Die Windungen um die Mutter oder das zu erwärmende Metallteil legen. Der

Abstand zwischen Teil und Windungen muss so gering wie möglich sein.

6- Das Werkzeug betätigen und dabei den Knopf einige Sekunden lang gedrückt

7- Das Werkzeug deaktivieren und versuchen, die Mutter zu lösen.

8- Den Vorgang aus Punkt 6 wiederholen, sollte sich die Mutter nicht lösen.

HINWEIS: - EsistnichtnotwendigdieMuttersolangezuerhitzen,bissieglühendheiß wird,umsielösenzukönnen.UngefährzehnSekundensindnormalerweise völligausreichend,dasgewünschteErgebniszuerhalten!- 23 - - SolltesichdasTeilnichtschnellerhitzen,überprüfen,dasszwischendemTeil unddenWindungeneineguteVerbindungbestehtunddassderzuerhitzende metallische Werkstoff ferromagnetisch (kein Aluminium, Kupfer, Messing, usw.)ist. - Niemals die maximale Anwendungszeit, wie in ABB. Q angegeben, überschreiten.DasWerkzeugkönntebeschädigtwerden! 7.WARTUNG ACHTUNG! VOR WARTUNGSARBEITEN IST SICHERZUSTELLEN, DASS DIE MASCHINE AUSGESCHALTET UND VOM STROMNETZ GENOMMEN IST. 7.1ORDENTLICHEWARTUNG

UNTERDIEORDENTLICHEWARTUNGFALLENDETÄTIGKEITENKÖNNENVOM

BEDIENERAUSGEFÜHRTWERDEN. Prüfen Sie das Versorgungskabel und die Werkzeugkabel. Sie müssen isoliert und in einwandfreien Zustand sein. Achten Sie besonders auf die Biegestellen. Das Werkzeug kontrollieren. Keine Induktoren mit offenkundigen Fehlern der Isolierung oder der Hülle benutzen. Unbrauchbar gewordene Schutzbänder der Werkzeuge sind zu ersetzen. Der Stecker des Werkzeugs muss von dem zugehörigen Sperrhebel festgehalten werden. Die Stecker der Werkzeuge sauber halten. Verhindern, dass Schmutz, Staub und Feilspäne in die Maschine eindringen. Der ungehinderte Kühlluftumlauf muss stets gewährleistet sein. Prüfen Sie, ob der Lüfter einwandfrei arbeitet. 7.2AUSSERORDENTLICHEWARTUNG UNTERDIEAUSSERORDENTLICHEWARTUNGFALLENDETÄTIGKEITENSIND AUSSCHLIESSLICHLEUTENVORBEHALTEN,DIEINDERELEKTROMECHANIK BEWANDERTODERAUSGEBILDETSIND. ACHTUNG!BEVORPLATTENDERMASCHINEENTFERNTUNDAUF DEREN INNERES ZUGEGRIFFEN WIRD, IST SICHERZUSTELLEN, DASS DIE FOLGENDENBEDINGUNGENERFÜLLTSIND: - Maschinenschalter auf „O“ positioniert; - Leistungsschalter auf „O“ positioniert und durch Schlüssel gesichert oder, bei fehlender Schlüsselsicherung, anschließend die Anschlüsse des Versorgungskabels physisch abklemmen; - Wegen der vorhandenen Kondensatoren darf die Wartung erst durchgeführt werden, wenn der Generator mindestens 5 Minuten lang ausgeschaltet war. Kontrollen im Innern der unter Spannung stehenden Maschine können zu schweren Elektroschocks führen, die durch direkten Kontakt mit Spannung führenden Teilen verursacht werden. - Regelmäßig, - die Häugkeit hängt von der Nutzungsintensität und der Staubhaltigkeit der Umgebung ab -, das Innere der Maschine untersuchen und Staubablagerungen mit einem trockenen Druckluftstrahl (max. 10 bar) entfernen. - Den Druckluftstrahl nicht auf Platinen zu richten. Diese sind mit einer sehr weichen Bürste oder geeigneten Lösemitteln zu reinigen. - Bei dieser Gelegenheit ist zu prüfen, ob die Stromanschlüsse fest sitzen und die Kabel Schäden an der Isolierung aufweisen. - Zum Abschluss dieser Tätigkeiten die Platten der Maschine wieder anbringen und ihre Befestigungsschrauben fest anziehen. - Unter keinen Umständen darf die Maschine im offenen Zustand betätigt werden. - Nach Abschluss der Wartung oder Reparatur sind die Anschlüsse und Verkabelungen wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Achten Sie darauf, dass diese nicht mit beweglichen Teilen oder solchen Teilen in Berührung kommen, die hohe Temperaturen erreichen können. Alle Leiter wieder wie zuvor bündeln, wobei darauf zu achten ist, dass die Hochspannungsanschlüsse des Primärtrafos von den Niederspannungsanschlüssen der Sekundärtrafos getrennt gehalten werden. Verwenden Sie alle originalen Unterlegscheiben und Schrauben, um das Gehäuse wieder zu schließen. 8.FEHLERSUCHE WENN DIE BETRIEBSERGEBNISSE NICHT ZUFRIEDENSTELLEND SIND, KONTROLLIEREN SIE, BEVOR SIE SYSTEMATISCHE ÜBERPRÜFUNGEN VORNEHMEN ODER SICH AN IHRE KUNDENDIENSTSTELLE WENDEN, DIE FOLGENDENPUNKTE: - Bei hergestelltem Kontakt des Maschinenhauptschalters „ I “ muss die grüne LED leuchten. Andernfalls ist der Fehler in der Versorgungsleitung zu suchen (Kabel, Dose und Stecker, Schmelzsicherungen, zu starker Spannungsabfall, maschineneigene Schmelzsicherungen, etc.). - Ob Thermoschutzeinrichtungen ausgelöst (gelbe LED leuchtet) haben. - Ob Maschinenschutzeinrichtungen ausgelöst (gelbe LED leuchtet) haben. - Ist der Induktor möglichst nahe am zu erhitzenden Werkstück positioniert.- 24 -

4.2JELZÉSEKÉSVÉSZJELZÉSEK

1.YLEINENTURVALLISUUSINDUKTIOLÄMMITYSTÄVARTEN

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Produktinformationen

Marke : Telwin

Modell : Smart Inductor 5000

Kategorie : Schweißgerät