Telwin Infinity 150 - Schweißgerät

Infinity 150 - Schweißgerät Telwin - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Telwin Infinity 150 - page 20

Laden Sie die Anleitung für Ihr Schweißgerät kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Infinity 150 - Telwin und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Infinity 150 von der Marke Telwin.

BEDIENUNGSANLEITUNG Infinity 150 Telwin

(DE) LEGENDE DER GEFAHREN-, GEBOTS- UND

1. ALLGEMEINE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ZUM

LICHTBOGENSCHWEISSEN Der Bediener muß im sicheren Gebrauch der Schweißmaschine ausreichend unterwiesen sein. Er muß über die Risiken bei den Lichtbogenschweißverfahren, über die Schutzvorkehrungen und das Verhalten im Notfall informiert sein. (Siehe auch die Norm „EN 60974-9: Lichtbogenschweißeinrichtungen. Teil 9: Errichten und Betreiben“). - Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit dem Schweißstromkreis; die von der Schweißmaschine bereitgestellte Leerlaufspannung ist unter bestimmten Umständen gefährlich. - Das Anschließen der Schweißkabel, Prüfungen und Reparaturen dürfen nur ausgeführt werden, wenn die Schweißmaschine ausgeschaltet und vom Versorgungsnetz genommen ist. - Bevor Verschleißteile des Brenners ausgetauscht werden, muß die Schweißmaschine ausgeschaltet und vom Versorgungsnetz genommen werden. - Die Elektroinstallation ist im Einklang mit den einschlägigen Vorschriften und Unfallverhütungsbestimmungen vorzunehmen. - Die Schweißmaschine darf ausschließlich an ein Versorgungsnetz mit geerdetem Nullleiter angeschlossen werden. - Stellen Sie sicher, daß die Strombuchse korrekt mit der Schutzerde verbunden ist. - Die Schweißmaschine darf nicht in feuchter oder nasser Umgebung oder bei Regen benutzt werden. - Keine Kabel mit verschlissener Isolierung oder gelockerten Verbindungen benutzen. - Schweißen Sie nicht auf Containern, Gefäßen oder Rohrleitungen, die entammbare Flüssigkeiten oder Gase enthalten oder enthalten haben. - Arbeiten Sie nicht auf Werkstoen, die mit chlorierten Lösungsmitteln gereinigt worden sind. Arbeiten Sie auch nicht in der Nähe dieser Lösungsmittel. - Nicht an Behältern schweißen, die unter Druck stehen. - Entfernen Sie alle entammbaren Stoe (z. B. Holz, Papier, Stofetzen o. ä.). - Sorgen Sie für ausreichenden Luftaustausch oder geeignete Hilfsmittel, um die beim Schweißen in Lichtbogennähe freiwerdenden Rauchgase abzuführen. Es ist systematisch zu untersuchen, welche Grenzwerte für die jeweilige Zusammensetzung, Konzentration und Einwirkungsdauer der Schweißabgase gelten. - Die Gasasche (falls benutzt) muß vor Wärmequellen einschließlich- 20 - Sonneneinstrahlung geschützt werden. - Sorgen Sie für eine funktionsgerechte elektrische Isolierung der Elektrode, des Werkstückes und nahegelegener (zugänglicher) geerdeter Metallteile. Dazu reicht es im Normalfall aus, zweckentsprechende Handschuhe, Schuhwerk, Kopfbedeckung und Kleidung zu tragen, sowie Trittbretter und isolierende Teppiche zu benutzen. - Die Augen sind stets mit geeigneten, den Normen UNI EN 169 oder UNI EN 379 entsprechenden und auf Masken montierten Filtern oder mit Helmen zu schützen, die der Norm UNI EN 175 genügen. Verwenden Sie feuerhemmende Schutzkleidung (nach der Norm UNI EN 11611) und Schweißhandschuhe (nach der Norm UNI EN 12477), um zu vermeiden, dass die Haut der vom Lichtbogen ausgehenden ultravioletten und infraroten Strahlung ausgesetzt wird. Auch andere, sich in der Nähe aufhaltende Personen sind mit nicht reektierenden Schirmen und Vorhängen zu schützen. - Geräuschemission: Wenn aufgrund besonders intensiver Schweißarbeiten ein persönlicher täglicher Expositionspegel (LEPd) von mindestens 85 dB(A) ermittelt wird, ist die Verwendung sachgerechter persönlicher Schutzmittel vorgeschrieben (Tab. 1). - Beim Übergang des Schweißstroms entstehen elektromagnetische Felder (EMF) in der Nähe des Schweißstromkreises. Die elektromagnetischen Felder können medizinische Hilfen beeinträchtigen (z. B. Herzschrittmacher, Atemhilfen oder Metallprothesen). Für die Träger dieser Hilfen müssen angemessene Schutzmaßnahmen getroen werden, beispielsweise indem man ihnen der Zugang zum Betriebsbereich der Schweißmaschine untersagt. Diese Schweißmaschine genügt den technischen Produktstandards für den ausschließlichen Gebrauch im Gewerbebereich und für beruiche Zwecke. Die Einhaltung der Basisgrenzwerte, die für die Einwirkung elektromagnetischer Felder auf den Menschen im häuslichen Umfeld gelten, ist nicht sichergestellt. Der Bediener muss die folgenden Vorkehrungen treen, um die Einwirkung elektromechanischer Felder zu reduzieren: - Die beiden Schweißkabel sind möglichst nahe beieinander zu xieren. - Der Kopf und der Rumpf sind so weit wie möglich vom Schweißstromkreis fernzuhalten. - Die Schweißkabel dürfen unter keinen Umständen um den Körper gewickelt werden. - Beim Schweißen darf sich der Körper nicht inmitten des Schweißstromkreises benden. Halten Sie beide Kabel auf derselben Körperseite. - Schließen Sie das Stromrückleitungskabel möglichst nahe der Schweißnaht an das Werkstück an. - Nicht nahe neben der Schweißmaschine, auf der Schweißmaschine sitzend oder an die Schweißmaschine gelehnt schweißen (Mindestabstand: 50 cm). - Keine ferromagnetischen Objekte in der Nähe des Schweißstromkreises lassen. - Mindestabstand d=20cm (Abb. I). - Gerät der Klasse A: Diese Schweißmaschine genügt den Anforderungen des technischen Produktstandards für den ausschließlichen Gebrauch im Gewerbebereich und zu beruichen Zwecken. Die elektromagnetische Verträglichkeit in Wohngebäuden einschließlich solcher Gebäude, die direkt über das öentliche Niederspannungsnetz versorgt werden, ist nicht sichergestellt.

ZUSÄTZLICHE - SICHERHEITSVORKEHRUNGEN

- SCHWEISSARBEITEN: - in Umgebungen mit erhöhter Stromschlaggefahr - in beengten Räumen - in Anwesenheit entammbarer oder explosionsgefährlicher Stoe MUSS ein ”verantwortlicher Fachmann” eine Abwägung der Umstände vornehmen. Diese Arbeiten dürfen nur in Anwesenheit weiterer Personen durchgeführt werden, die im Notfall eingreifen können. Es MÜSSEN die technischen Schutzmittel verwendet werden, die in 7.10; A.8; A.10. der Norm „EN 60974-9: Lichtbogenschweißeinrichtungen. Teil 9: Errichten und Betreiben“ genannt sind. - MUSS das Schweißen untersagt werden, wenn der Bediener über Bodenhöhe tätig wird, es sei denn, er benutzt eine Sicherheitsplattform. - SPANNUNG ZWISCHEN ELEKTRODENKLEMMEN ODER BRENNERN: Wird mit mehreren Schweißmaschinen an einem einzigen Werkstück oder an mehreren, elektrisch miteinander verbundenen Werkstücken gearbeitet, können sich die Leerlaufspannungen zwischen zwei verschiedenen Elektrodenklemmen oder Brennern gefährlich aufsummieren bis hin zum Doppelten des zulässigen Grenzwertes. Ein Fachkoordinator hat eine Instrumentenmessung vorzunehmen, um festzustellen, ob ein Risiko besteht und ob die angemessenen Schutzmaßnahmen nach Punkt 7.9 der Norm „EN 60974-9: Lichtbogenschweißeinrichtungen. Teil 9: Errichten und Betreiben“ angewendet werden können. RESTRISIKEN - UNSACHGEMÄSSER GEBRAUCH: der Gebrauch der Schweißmaschine für andere als die vorgesehenen Arbeiten ist gefährlich (z. B. Auftauen von Wasserleitungen). - Es ist untersagt, den Gri als Mittel zum Aufhängen der Schweißmaschine zu benutzen.

2. EINFÜHRUNG UND ALLGEMEINE BESCHREIBUNG

Diese Schweißmaschine ist eine Stromquelle für das Lichtbogenschweißen: Gebaut wurde sie speziell für das Schweißverfahren MMA mit Gleichstrom (DC). Die spezischen Eigenheiten dieses Regelungssystems (INVERTER), wie die hohe Regelungsgeschwindigkeit und präzision, verleihen der Schweißmaschine exzellente Eigenschaften beim Schweißen sämtlicher Hüllelektroden (Rutil, Sauer, Basisch). Die Regelung am Eingang der Versorgungsleitung (Hauptleitung) mit ”Invertersystem” ermöglicht zudem drastische Platzersparnis sowohl beim Volumen des Transformators, als auch bei dem der Nivellierungsreaktanz. Entstanden ist eine handliche und transportfreundliche Schweißmaschine mit äußerst geringem Volumen und Gewicht. AUF ANFRAGE ERHÄLTLICHES ZUBEHÖR: - Kit zum MMA-Schweißen. 3.TECHNISCHE DATEN TYPENSCHILD Die wichtigsten Angaben über die Bedienung und Leistungen der Schweißmaschine sind auf dem Typenschild zusammengefaßt: Abb. A

1- Schutzart des Gehäuses.

2- Symbol der Versorgungsleitung:

1~: Wechselspannung einphasig;

3- Symbol S: Weist darauf hin, daß Schweißarbeiten in einer Umgebung

mit erhöhter Stromschlaggefahr möglich sind (z. B. in der Nähe großer metallischer Massen).

4- Symbol für das vorgesehene Schweißverfahren.

5- Symbol für den inneren Aufbau der Schweißmaschine.

6- EUROPÄISCHE Referenznorm für die Sicherheit und den Bau von

Lichtbogenschweißmaschinen.

7- Seriennummer für die Identizierung der Schweißmaschine (wird

unbedingt benötigt für die Anforderung des Kundendienstes, die Bestellung von Ersatzteilen und die Nachverfolgung der Produktherkunft).

8- Leistungen des Schweißstromkreises:

: Maximale Leerlaufspannung. - I

: Entsprechender Strom und Spannung, normalisiert, die von der Schweißmaschine während des Schweißvorganges bereitgestellt werden können. - X : Einschaltdauer: Gibt die Dauer an, für welche die Schweißmaschine den entsprechenden Strom bereitstellen kann (gleiche Spalte). Wird ausgedrückt in % basierend auf einem 10-minütigen Zyklus (Bsp: 60% = 6 Minuten Arbeit, 4 Minuten Pause usw.).- 21 - Werden die Gebrauchsfaktoren (Angaben des Typenschildes bezogen auf auf eine Raumtemperatur von 40°C) überschritten, schreitet die thermische Absicherung ein (die Schweißmaschine wird in den Stand-by-Modus versetzt, bis die Temperatur den Grenzwert wieder unterschritten hat). - A/V-A/V: Gibt den Regelbereich des Schweißstroms (Minimum - Maximum) bei der entsprechenden Lichtbogenspannung an.

9- Kenndaten der Versorgungsleitung:

: Wechselspannung und Frequenz für die Versorgung der Schweißmaschine (Zulässige Grenzen ±10%): - I 1 max : Maximale Stromaufnahme der Leitung. - I

: Tatsächliche Stromversorgung.

: Für den Leitungsschutz erforderlicher Wert der trägen Sicherungen.

11- Symbole mit Bezug auf Sicherheitsnormen. Die Bedeutung ist im

Kapitel 1 “Allgemeine Sicherheit für das Lichtbogenschweißen” erläutert. Anmerkung: Das Typenschild in diesem Beispiel gibt nur die Bedeutung der Symbole und Ziern wider, die genauen Werte der technischen Daten für Ihre eigene Schweißmaschine ist unmittelbar dem dort sitzenden Typenschild zu entnehmen. SONSTIGE TECHNISCHE DATEN: - SCHWEISSMASCHINE: - siehe Tabelle 1 (TAB.1) - %USE AT 20°C (wenn auf dem Mantel der Schweißmaschine vorhanden). USE AT 20°C, nennt für jeden Durchmesser (Ø ELECTRODE) die Anzahl der bei 20°C in einem Zeitraum von 10 Minuten schweißbaren Elektroden (ELECTRODES 10 MIN). Für jeden Elektrodenwechsel werden 20 Sekunden angesetzt; dieser Wert wird auch als prozentualer Anteil (%USE) der maximal schweißbaren Elektrodenzahl angegeben. - ELEKTRODENKLEMME: siehe Tabelle 2 (TAB. 2) Das Gewicht der Schweißmaschine ist in Tabelle 1 (TAB.1) aufgeführt.

4. BESCHREIBUNG DER SCHWEISSMASCHINE

Die Schweißmaschine besteht hauptsächlich aus einem Leistungsmodul und einem Steuerungs/Kontrollmodul, die sich auf einer Printplatte benden und dorthingehen entwickelt wurden, daß die größtmögliche Zuverläß igkeit und geringe Instandhaltung gewährleistet werden können. Abb. B

1- Eingang Versorgungsleitung (1~), Gleichrichteraggregat und

Glättungskondensatoren.

2 - Transistor-Driver Schaltbrücke (IGBT), wechselt die Spannung der

gleichgerichteten Leitung in Wechselspannung bei hoher Frequenz um und steuert die Leistung im Verhältnis zu Strom/Spannung der gewünschten Schweißart.

3 - Hochfrequenztransformator: Die Primärwicklung wird durch die

Spannung, die Block 2 konvertiert hat, versorgt. Die Aufgabe ist, die Spannung und den Strom an die für das Bogenschweißen notwendigen Werte anzupassen und gleichzeitig den Schweißstromkreis von der Hauptleitung galvanisch zu trennen.

4 - Sekündärgleichrichterbrücke mit Ausgleichinduktanz und

Stromsensor: Wechselt Wechselspannung/strom, die von der Primärwicklung erzeugt werden, in Gleichstrom/spannung bei äußerst niedriger Wellenbewengung.

5 - Elektronischekarte und Steuerplatte Kontrolliert: sofort den Wert des

Schweissstromes und vergleicht ihn mit Wert, der von dem Operator aufgestellt wird. Moduliert die Steuerimpulse der IGBT Driver. Bestimmt die dynamische Reaktion des Stroms während der Elektrodenschmelze (kurzzeitige Kurzschlüsse) und überwacht die Sicherheitssysteme. Das Modell ”DUAL VOLTAGE AUTOMATIC” hat eine Einrichtung, die automatisch die Netzspannung erkennt (115V ac - 230V ac) und das Gerät auf den korrekten Betrieb vorbereitet. An der LED-Farbe kann der Benutzer ablesen, ob das Gerät mit 115V ac oder mit 230V ac gespeist wird (Abb. C (3)). - Die GRÜNE LED weist darauf hin, daß das Gerät an das Netz mit 230V ac angeschlossen ist. - Die ORANGEFARBENE LED bedeutet, daß das Gerät an das Netz mit 115V ac angeschlossen ist. Während des Betriebes im 115V ac - Modus kommt es vor, daß bei längeren und stärkeren Überspannungen das Gerät in den 230V ac - Betrieb umschaltet. In diesem Fall muß das Gerät zur Wiederaufnahme der Schweißarbeiten aus- und wieder eingeschaltet werden. Schalten Sie das Gerät erst wieder ein, wenn die LED (Abb. C (3)) ganz erloschen ist.

ANSCHLUSSTEILE, STEUERUNG UND LEUCHTANZEIGE

SCHWEISSMASCHINE Vordere Abdeckung: Abb. C

1- Schnellkupplung positiv (+) zum Anschluß des Schweißkabels.

2- GELBER LED: normalerweise abgeschaltet, wenn er geschaltet ist,

zeigt er eine Anomalie an, die den Schweisstrom aus verschiedenen Gründen blockiert, die sein können: - Thermischer Schutz: im Innern der Maschine ist eine zu hohe Temperatur erreicht worden. Die Maschine bleibt angeschaltet ohne Strom abzugeben bis zum Erreichen einer Normaltemperatur. Die Wiederversorgung ist automatisch. - Schutz gegen Ueber - und Unterspannung der Linie: blockiert die Maschine: die Versorgungsspannung weicht mehr als +/- 15% vom Wert auf dem Typenschild ab. ACHTUNG: Wenn der genannte obere Spannungsgrenzwert überschritten wird, kann das Gerät ernsten Schaden nehmen. - ANTI STICK - Schutz: Er schaltet die Schweißmaschine selbsttätig ab, wenn die Elektrode am Werkstück verklebt. Dadurch läßt sie sich entfernen, ohne den Elektrodenhalter zu beschädigen.

3- GRÜNER LED : Netzanschluß, Gerät betriebsbereit.

4- Potentiometer zur Stromsteuerung mit Ampereskala, erlaubt auch

während des Schweißens die Steuerung. (Das Modell ”DUAL VOLTAGE AUTOMATIC” verfügt über eine doppelte Ampere-Meßskala).

5- Schnellkupplung negativ (-) zum Anschluß des Schweißkabels.

Hintere Abdeckung Fig. D

1- Netzkabel mit Stecker CEE 2 P + (

(beim Modell ”DUAL VOLTAGE AUTOMATIC” hat das Kabel keinen Stecker).

2- Hauptschalter O/OFF - I/ON leuchtet auf.

ACHTUNG! VOR BEGINN ALLER ARBEITEN ZUR

INSTALLATION UND ZUM ANSCHLUSS AN DIE STROMVERSORGUNG

MUSS DIE SCHWEISSMASCHINE UNBEDINGT AUSGESCHALTET UND

VOM STROMNETZ GETRENNT WERDEN. DIE STROMANSCHLÜSSE DÜRFEN AUSSCHLIESSLICH VON FACHKUNDIGEM PERSONAL DURCHGEFÜHRT WERDEN. EINRICHTUNG Die Schweißmaschine von der Verpackung befreien, die lose gelieferten Teile sind zu montieren. Zusammensetzen Stromrückleitungskabel und Klemme Abb. E Zusammensetzen Schweißkabel und Elektrodenklemme Abb. F

ANHEBEN DER SCHWEISSMASCHINE

Alle in diesem Handbuch beschriebenen Schweißmaschinen müssen an dem Gri oder dem Riemen angehoben werden, der je nach Modell im Lieferumfang enthalten ist (zur Montage siehe ABB. L).

AUFSTELLUNG DER SCHWEISSMASCHINE

Suchen Sie den Installationsort der Schweißmaschine so aus, daß der Ein- und Austritt der Kühlluft nicht behindert wird (Zwangsumwälzung mit Ventilator, falls vorhanden); stellen Sie gleichzeitig sicher, daß keine leitenden Stäube, korrosiven Dämpfe, Feuchtigkeit u. a. angesaugt werden. Um die Schweißmaschine herum müssen mindestens 250 mm Platz frei bleiben. ACHTUNG! Die Schweißmaschine ist auf einer achen, ausreichend tragfähigen Oberäche aufzustellen, um das Umkippen- 22 - und Verschieben der Maschine zu verhindern. NETZANSCHLUSS - Bevor die elektrischen Anschlüsse hergestellt werden, ist zu prüfen, ob die Daten auf dem Typenschild der Schweißmaschine mit der Netzspannung und frequenz am Installationsort übereinstimmen. - Die Schweißmaschine darf ausschließlich mit einem Speisesystem verbunden werden, das einen geerdeten Nulleiter hat. - Zum Schutz vor indirektem Kontakt müssen folgende Dierenzialschaltertypen benutzt werden: - Typ A ( ) für einphasige Maschinen; - Typ B ( ) für dreiphasige Maschinen. - Um den Anforderungen der Norm EN 61000-3-11 (Flicker) gerecht zu werden, empehlt es sich, die Schweißmaschinen an den Schnittstellen des Versorgungsnetzes anzuschließen, die eine Impedanz aufweisen von unter: Zmax = 0.47 ohm (80A). Zmax = 0.24 ohm (130A - 170A). Zmax = 0.17 ohm (200A). - Die Schweißmaschine genügt nicht den Anforderungen der Norm IEC/ EN 61000-3-12. Wenn sie an ein öentliches Versorgungsnetz angeschlossen wird, hat der Installierende oder der Betreiber pichtgemäß unter seiner Verantwortung zu prüfen, ob die Schweißmaschine angeschlossen werden darf (falls erforderlich, ziehen Sie den Betreiber des Verteilernetzes zurate). - Die Schweißmaschinen sind, soweit nicht anderes angegeben (MPGE) mit Stromaggregaten kompatibel, deren Versorgungsspannung um bis zu ± 15% schwankt. Für einen korrekten Gebrauch muss das Stromaggregat normal in Betrieb genommen werden, bevor der Inverter angeschlossen werden kann.

- STECKER UND BUCHSE

- Das Modell 230V ist in der Anfangsausstattung mit Versorgungskabel mit Normstecker ausgestattet (2P + T) 16A/250V . Sie kann also mit einer Netzdose mit Sicherungen oder Leistungsschalter verbunden werden. Der zugehörige Erdungsanschluß muß mit dem Schutzleiter (gelb-grün) der Versorgungsleitung verbunden werden. In Tabelle (TAB.1) sind die empfohlenen Amperewerte der trägen Leitungssicherungen aufgeführt, die auszuwählen sind nach dem von der Schweißmaschine abgegebenen max. Nennstrom und der Versorgungsnennspannung. - Für Schweißmaschinen ohne Stromstecker (Modelle 115/230V), Verbinden Sie mit dem Versorgungskabel einen Normstecker (2P + T) mit ausreichender Stromfestigkeit und richten Sie eine Netzdose ein mit Schmelzsicherungen oder Leistungsschalter. Der zugehörige Erdungsanschluß muß mit dem Schutzleiter (gelb- grün) verbunden der Versorgungsleitung verbunden werden. In Tabelle (TAB.1) sind die empfohlenen Amperewerte der trägen Leitungssicherungen aufgeführt, die auszuwählen sind nach dem von der Schweißmaschine abgegebenen max. Nennstrom und der Versorgungsnennspannung. ACHTUNG! Bei Mißachtung der obigen Regeln wird das herstellerseitig vorgesehene Sicherheitssystem (Klasse I) ausgehebelt. Schwere Gefahren für die beteiligten Personen (z. B. Stromschlag) und Sachwerte (z. B. Brand) sind die Folge.

ANSCHLÜSSE DES SCHWEISSSTROMKREISES

ACHTUNG! BEVOR DIE FOLGENDEN ANSCHLÜSSE

VORGENOMMEN WERDEN, IST SICHERZUSTELLEN, DASS

DIE SCHWEISSMASCHINE AUSGESCHALTET UND VOM

VERSORGUNGSNETZ GENOMMEN IST. In Tabelle (TAB. 1) sind für den jeweiligen maximal abgegebenen Schweißstrom der Schweißmaschine die empfohlenen Werte für den Querschnitt des Schweißkabels aufgeführt (in mm

MMA-SCHWEISSEN Fast alle umhüllten Elektroden müssen mit dem Pluspol (+) des Generators verbunden werden, nur sauerumhüllte Elektroden mit dem Minuspul (-).

SCHWEISSEN MIT GLEICHSTROM

Anschluß Schweißkabel mit Elektrodenhalter Das Schweißkabel hat am Ende eine spezielle Klemme zum Festhalten des nicht u mhüllten Elektrodenteils. Dieses Kabel wird an die Klemme mit dem Symbol (+) angeschlossen. Anschluß Schweißstrom-Rückleitungskabel Es wird mit dem Werkstück oder der Metallbank verbunden, auf dem es auiegt, und zwar so nah wie möglich an der Schweißnaht. Dieses Kabel ist an die Klemme mit dem Symbol (-) anzuschließen. Empfehlungen: - Drehen Sie die Stecker der Schweißkabel so tief es geht in die Schnellanschlüsse (falls vorhanden), damit ein einwandfreier elektrischer Kontakt sichergestellt ist; andernfalls überhitzen sich die Stecker, verschleißen vorzeitig und büßen an Wirkung ein. - Verwenden Sie möglichst kurze Schweißkabel. - Vermeiden Sie es, anstelle des Schweißstrom-Rückleitungskabels metallische Strukturen zu verwenden, die nicht zum Werkstück gehören; dadurch wird die Sicherheit beeinträchtigt und möglicherweise nicht zufriedenstellende Schweißergebnisse hervorgebracht.

6. SCHWEISSEN: VERFAHRENSBESCHREIBUNG

- Befolgen Sie auf jeden Fall dei Angaben des Hersteller über die Art der Elektrode, die richtige Polarität sowie den optimalen Stromwert. - Der Schweißstrom wird in Abhängigkeit zum Elektrodendurchmesser und zum verwendeten Arbeitsstück bestimmt. In der Folge die Stromwerte im Vergleich zum Durchmesser :

Elektrodendurchmesser (mm) Schweißstrom (A) min. max.

- Beachten Sie, daß bei gleichbleibendem Elektrodendurchmesser höhere Stromwerte für Schweißarbeiten in der Ebene und niedere Werte für Schweißen in der Vertikale oder über dem Kopf ver wendet werden müssen. - Die mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht werden nicht nur von der gewählten Stromstärke bestimmt, sondern auch von den anderen Schweißparametern wie der Lichtbogenlänge, der Ausführungsgeschwindigkeit und , dem Durchmesser und der Güte der Elektroden (Elektroden werden am besten in den entsprechenden Packungen oder Behältern aufbewahrt, wo sie vor Feuchtigkeit geschützt sind). Arbeitsvorgang - Halten Sie sich die Maske VOR DAS GESICHT und reiben Sie die Elektrodenspitze auf dem Werkstück so, als ob Sie ein Zündholz anzünden. Das ist die korrekte Art, den Bogen zu zünden. ACHTUNG: STECHEN SIE NICHT mit der Elektrode am Werkstück herum, da sonst der Mantel der Elektrode beschädigt werden könnte und damit das Entzünden des Bogens erschwert wird. - Sobald sich der Bogen entzündet hat, halten Sie die Elektrode in dem Abstand, der dem Elektrodendurchmesser entspricht, vom Werkstück entfernt. Halten Sie nun diesen Abstand so konstant wie möglich während des Schweißens ein. Beachten Sie, daß der Stellwinkel der Elektrode in Arbeitsrichtungungefähr 20-30 Grad betragen soll (Abb.G). - Am Ende der Schweißnaht führen Sie die Elektrode leicht gegen die Arbeitsrichtung zurück, um den Krater zu füllen. Dann heben Sie ruckartig die Elektrode aus dem Schweißbad, um so den Bogen auszulöschen.

ANSICHTEN DER SCHWEISSNAHT

ACHTUNG! VOR BEGINN DER WARTUNGSARBEITEN IST

SICHERZUSTELLEN, DASS DIE SCHWEISSMASCHINE AUSGESCHALTET

UND VOM VERSORGUNGSNETZ GETRENNT IST. AUSSERORDENTLICHE WARTUNG UNTER DIE AUSSERORDENTLICHE WARTUNG FALLENDE TÄTIGKEITEN- 23 - DÜRFEN AUSSCHLIESSLICH VON FACHLEUTEN IM BEREICH DER ELEKTROMECHANIK UND NACH DER TECHNISCHEN NORM IEC/EN 60974-4 AUSGEFÜHRT WERDEN.

VORSICHT! BEVOR DIE TAFELN DER SCHWEISSMASCHINE

ENTFERNT WERDEN, UM AUF IHR INNERES ZUZUGREIFEN, IST SICHERZUSTELLEN, DASS SIE ABGESCHALTET UND VOM VERSORGUNGSNETZ GETRENNT IST. Werden Kontrollen durchgeführt, während das Innere der Schweißmaschine unter Spannung steht, besteht die Gefahr eines schweren Stromschlages bei direktem Kontakt mit spannungsführenden Teilen oder von Verletzungen beim direkten Kontakt mit Bewegungselementen. - Regelmäßig und in der Häugkeit auf die Verwendungsweise und die Staubentwicklung am Arbeitsort abgestimmt, muß das Innere der Schweißmaschine inspiziert werden. Der Staub, der sich auf Transformator, Reaktanz und Gleichrichter abgelagert hat, ist mit trockener Druckluft abzublasen (max 10bar). - Vermeiden Sie es, den Druckluftstrahl auf die elektronischen Karten zu richten. Sie sind mit einer besonders weichen Bürste oder geeigneten Lösungsmitteln bei Bedarf zu reinigen. - Wenn Gelegenheit besteht, prüfen Sie, ob die elektrischen Anschlüsse festsitzen und ob die Kabelisolierungen unversehrt sind. - Nach Beendigung dieser Arbeiten werden die Tafeln der Schweißmaschine wieder angebracht und die Feststellschrauben wieder vollständig angezogen. - Vermeiden Sie unter allen Umständen, bei geöneter Schweißmaschine zu arbeiten. - Nach Abschluss der Wartung oder Reparatur sind die Anschlüsse und Verkabelungen wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Achten Sie darauf, dass diese nicht mit beweglichen Teilen oder solchen Teilen in Berührung kommen, die hohe Temperaturen erreichen können. Alle Leiter wieder wie zuvor bündeln, wobei darauf zu achten ist, dass die Hochspannungsanschlüsse des Primärtrafos von den Niederspannungsanschlüssen der Sekundärtrafos getrennt gehalten werden. Verwenden Sie alle originalen Unterlegscheiben und Schrauben, um das Gehäuse wieder zu schließen.

FALLS DAS GERÄT UNBEFRIEDIGEND ARBEITET, SOLLTEN SIE, BEVOR SIE EINE SYSTEMATISCHE PRÜFUNG VORNEHMEN ODER SICH AN EIN SERVICEZENTRUM WENDEN FOLGENDES BEACHTEN: - Der Schweißstrom, der mittels Potentiometer reguliert wird, muß an den Durchmesser und den Typ der Elektrode angepaßt werden. - Wenn der Hauptschalter auf ON steht, die Korrekte Lampe angeschaltet ist, wenn dem nicht so ist, liegt der Fehler normaler weise an der Versorgungsleitung (Kabel, Stecker u/o Steckdose, Sicherungen etc.). - Der gelbe Led, der den Eingri der thermischen Sicherheit der Ober - und Unterspannung oder von einem Kurzschluss anzeigt, nicht eingeschaltet ist. - Sich versichern, dass das Verhältnis der nominalen Intermittenz beachtet worden ist; im Fall des Eingris des thermischen Schutzes auf die natürliche Abkühlung der Maschine warten und die Funktion des Ventilators kontrollieren. - Kontrollieren Sie die Leitungsspannung: Wenn der Wert zu hoch oder zu niedrig ist, bleibt die Schweißmaschine ausgeschalte. - Kontrollieren, dass kein Kurzschluss am Ausgang der Maschine ist, in diesem Fall muss man die Störung beseitigen. - Die Anschlusse an den Schweissstromkreis muessen korrekt durchgefuehrt worden sein. Vorallem die massekabelklemme sollte fest am Werkstruck befestigt sein und keine Isoliermaterialen (z.B. Lack) dazwischen liegen. - Das Schutzgas soll korrekt (Argon 99%)und in der richtigen Menge verwendet werden. (RU) РУКОВОДСТВО ПОЛЬЗОВАТЕЛЯ ВНИМАНИЕ! ПЕРЕД ТЕМ, КАК ИСПОЛЬЗОВАТЬ МАШИНУ, ВНИМАТЕЛЬНО ПРОЧИТАТЬ РУКОВОДСТВО ПОЛЬЗОВАТЕЛЯ.

3. TECHNISCHE GEGEVENS

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Produktinformationen

Marke : Telwin

Modell : Infinity 150

Kategorie : Schweißgerät