Force 170 954422 - Schweißgerät Telwin - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Telwin Force 170 954422 - page 19
Technische Merkmale Lichtbogenschweißgerät, Leistung 170 A, Leerlaufspannung 60 V, Gewicht 15 kg.
Schweißart MMA-Schweißen (Lichtbogenschweißen mit umhüllter Elektrode).
Stromversorgung 230 V, einphasig.
Empfohlene Verwendung Ideal für Schweißarbeiten an Stahl, Edelstahl und Gusseisen.
Enthaltenes Zubehör Schweißmaske, Masseklemme, Elektrodenhalter.
Wartung Regelmäßige Reinigung der Anschlüsse und Filter, Überprüfung der Kabel und Elektroden.
Sicherheitsanweisungen Tragen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) empfohlen, feuchte Bereiche vermeiden.
Garantie 2 Jahre, Teile und Arbeitszeit.
Allgemeine Informationen Entspricht CE-Normen, geeignet für Hobby- und Profi-Anwender.

Häufig gestellte Fragen - Force 170 954422 Telwin

Welchen Gas-Typ soll ich mit der Telwin Force 170 verwenden?
Verwenden Sie CO2-Gas oder ein Argon-CO2-Gemisch, um die besten Ergebnisse beim Schweißen zu erzielen.
Wie stelle ich die Schweißstromstärke an der Maschine ein?
Die Schweißstromstärke kann mit dem Einstellknopf am Bedienfeld geregelt werden. Stellen Sie sicher, dass Sie eine geeignete Stromstärke entsprechend der Materialstärke wählen.
Was soll ich tun, wenn die Maschine nicht startet?
Überprüfen Sie, ob das Gerät richtig angeschlossen ist und die Steckdose funktioniert. Stellen Sie auch sicher, dass der Schutzschalter nicht ausgelöst hat.
Wie reinige ich die Düse der Maschine?
Trennen Sie die Maschine vom Stromnetz, entfernen Sie dann die Düse und reinigen Sie sie mit einer weichen Drahtbürste oder einem geeigneten Reinigungsmittel, um Schweißrückstände zu entfernen.
Wie groß ist der Schweißbereich der Telwin Force 170?
Die Telwin Force 170 bietet einen Schweißbereich von 30 A bis 170 A, was sie für verschiedene Schweißarbeiten geeignet macht.
Ist das Tragen von Schutzausrüstung beim Schweißen notwendig?
Ja, es ist wichtig, Schutzausrüstung zu tragen, einschließlich Schweißmaske, Handschuhe und geeignete Kleidung, um Verbrennungen und Verletzungen zu vermeiden.
Wie erkenne ich, ob die Elektrode abgenutzt ist?
Überprüfen Sie das Aussehen der Elektrode. Wenn sie abgenutzt, verformt oder die Spitze beschädigt ist, ist es Zeit, sie zu ersetzen.
Erzeugt die Maschine übermäßige Funken? Was soll ich tun?
Übermäßige Funken können auf ein Problem mit der Elektrode oder der Stromstärkeeinstellung hinweisen. Überprüfen Sie die Elektrode und passen Sie die Stromstärke bei Bedarf an.
Wie führe ich die Wartung der Telwin Force 170 durch?
Führen Sie regelmäßige Wartung durch, indem Sie die Komponenten reinigen, die Anschlüsse überprüfen und verschlissene Teile gemäß dem Benutzerhandbuch austauschen.
Wo kann ich Ersatzteile für meine Maschine finden?
Ersatzteile können bei Ihrem lokalen Telwin-Händler oder auf der offiziellen Telwin-Website bestellt werden.

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BEDIENUNGSANLEITUNG Force 170 954422 Telwin

EN IT FR ES DE RU PT EL NL HU RO SV DA NO FI CS SK SL HR-SR LT ET LV BG PL AR

(EN) INSTRUCTION MANUAL

(IT) MANUALE D'ISTRUZIONE

(DE) BEDIENUNGSANLEITUNG

(DE) Professionelle Schweißmaschinen WIG-DC, MMA mit Invertertechnik.

1. ALLGEMEINE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN

ZUM LICHTBOGENSCHWEISSEN 19

2. EINFÜHRUNG UND ALLGEMEINE BESCHREIBUNG

2.1 EINFÜHRUNG 19

2.2 SONDERZUBEHÖR 20

3.TECHNISCHE DATEN

3.1 TYPENSCHILD MIT DEN GERÄTEDATEN (ABB. A)....20

3.2 SONSTIGE TECHNISCHE DATEN

4. BESCHREIBUNG DER SCHWEISSMASCHINE

4.1 BLOCKSCHEMA 20

4.1.1 Schweißmaschine mit LIFT-Zündung (ABB. B)....20

4.2 STEUERUNGS- REGELUNGS- UND VERBINDUNGSEINRICHTUNGEN .. 20

4.2.1 KOMPAKTE Schweißmaschine mit LIFT-Zündung 20

4.2.1.1 Vordere Tafel (ABB. C).... 20

4.2.1.2 Hintere Tafel (ABB. D).... 20

5. INSTALLATION

5.1 ZUSAMMENBAU 20

5.1.1 Zusammensetzen Rückleitungskabel - Zange (ABB. E) 20

.2 Zusammensetzen Schweißkabel - Elektrodenzange (ABB. F) ...... 20

INVERTERSCHWEISSMASCHINEN ZUM WIG- UND MMA-SCHWEISSEN IN INDUSTRIE UND GEWERBE.

Anmerkung: Im folgenden Text wird der Begriff "Schweißmaschine" gebraucht.

  1. ALLGEMEINE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ZUM LICHTBOGENSCHWEISSEN Der Bediener muß im sicheren Gebrauch der Schweißmaschine ausreichend unterwiesen sein. Er muß über die Risiken bei den Lichtbogenschweißverfahren, über die Schutzvorkehrungen und das Verhalten im Notfall informiert sein. (Siehe auch die Norm „EN 60974-9: Lichtbogenschweißeinrichtungen. Teil Errichten und Betreiben“).

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  • Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit dem Schweißstromkreis; die von der Schweißmaschine bereitgestellte Leerlaufspannung ist unter bestimmten Umständen gefährlich.
  • Das Anschließen der Schweißkabel, Prüfungen und Reparaturen dürfen nur ausgeführt werden, wenn die Schweißmaschine ausgeschaltet und vom Versorgungsnetz genommen ist.
  • Bevor Verschleißteile des Brenners ausgetauscht werden, muß die Schweißmaschine ausgeschaltet und vom Versorgungsnetz genommen werden.
  • Die Elektroinstallation ist im Einklang mit den einschlägigen Vorschriften und Unfallverhütungsbestimmungen vorzunehmen.
  • Die Schweißmaschine darf ausschließlich an ein Versorgungsnetz mit geerdetem Nullleiter angeschlossen werden.
  • Stellen Sie sicher, daß die Strombuchse korrekt mit der Schutzerde verbunden ist.
  • Die Schweißmaschine darf nicht in feuchter oder nasser Umgebung oder bei Regen benutzt werden.
  • Keine Kabel mit verschlissener Isolierung oder gelockerten Verbindu benutzen.

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  • Schweißen Sie nicht auf Containern, Gefäßen oder Rohrleitungen, die entflammbare Flüssigkeiten oder Gase enthalten oder enthalten haben.
  • Arbeiten Sie nicht auf Werkstoffen, die mit chlorierten Lösungsmitteln gereinigt worden sind. Arbeiten Sie auch nicht in der Nähe dieser Lösungsmittel.
  • Nicht an Behältern schweißen, die unter Druck stehen.
  • Entfernen Sie alle entflammbaren Stoffe (z. B. Holz, Papier, Stoffetzen o. ä.).
  • Sorgen Sie für ausreichenden Luftaustausch oder gelegnete Hilfsmittel, um die beim Schweißen in Lichtbogennähe freierwerten Lauchgase abzuführen. Es ist systematisch zu untersuchen, welche Grenzwerte für die jeweilige Zusammensetzung, Konzentration und Einwirkungsdauer Schweißabgase gelten.
  • Die Gasflasche (falls benutzt) muß vor Wärmequellen einschließlich Sonneneinstrahlung geschützt werden.

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  • Der Brenner, das Werkstück und eventuell geerdete (und zugängliche) Metallteile in der Nähe sind elektrisch sachgerecht zu isolieren. Dies kann normalerweise erreicht werden durch das Anlegen von für diesen Zweck vorgesehenen Handschuhen, Schuhen, Kopfbedeckungen und Kleidungsstücken und durch den Einsatz von Trittbrettern oder isolierenden Matten.
  • Die Augen sind stets mit geeigneten, den Normen UNI EN 169 oder UNI EN 379 entsprechenden und auf Masken montierten Filtern oder mit Helmen zu schützen, die der Norm UNI EN 175 genügen. Verwenden Sie feuerhemmende Schutzkleidung (nach der Norm UNI EN 11611) und Schweißhandschuhe (nach der Norm UNI EN 12477), um zu vermeiden, dass die Haut der vom Lichtbogen ausgehenden ultravie und infraroten Strahlung ausgesetzt wird. Auch andere, sich in der aufhaltende Personen sind mit nicht reflektierenden Schirmen und Vorschägen zu schützen.
  • Geräuschemission: Wenn aufgrund besonders intensiver Schweißarbeit ein persönlicher täglicher Expositionspegel (LEPd) von mindestens 85 dB(A) ermittelt wird, ist die Verwendung sachgerechter persönlicher Schutzmittel vorgeschrieben (Tab. 1).

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- Beim Übergang des Schweißstroms entstehen elektromagnetische Felder (EMF) in der Nähe des Schweißstromkreises. Die elektromagnetischen Felder können medizinische Hilfen beeinträchtigen (z.

5.2 ANHEBEN DER SCHWEISSMASCHINE 20
5.3 STANDORT DER SCHWEISSMASCHINE 20
5.4 ANSCHLUSS AN DAS STROMNETZ 20

5.4.1 Stecker und Dose 20

5.5 ANSCHLÜSSE DES SCHWEISSSTROMKREISES 21

5.5.1 WIG-Schweißen 21
5.5.2 MMA-Schweißen 21

  1. SCHWEISSEN: BESCHREIBUNG DER VERFAHRENSWEISE 21

6.1 WIG-SCHWEISSEN 21

6.1.1 Grundprinzipien 21
6.1.2 Verfahrensweise (LIFT-Zündung)...... 21

6.2 MMA-SCHWEISSEN....21

MMA-SCHWEISSEN....21

6.2.1 Grundprinzipien 21
6.2.2 Verfahrensweise 21

WARTUNG 21

7.1 PLANMÄSSIGE WARTUNG 21
7.1.1 Brenner 21
7.2 AUSSERORDENTLICHE WARTUNG 21

  1. FEHLERSUCHE 22

B. Herzschrittmacher, Atemhilfen oder Metallprothesen).

Für die Träger dieser Hilfen müssen angemessene Schutzmaßnahmen getroffen werden, beispielsweise indem man ihnen der Zugang zum Betriebsbereich der Schweißmaschine untersagt.

Diese Schweißmaschine genügt den technischen Produktstandards für den ausschließlichen Gebrauch im Gewerbebereich und für berufliche Zwecke. Die Einhaltung der Basisgrenzwerte, die für die Einwirkung elektromagnetischer Felder auf den Menschen im häuslichen Umfeld gelten, ist nicht sichergestellt. 9:

Der Bediener muss die folgenden Vorkehrungen treffen, um die Einwirkung elektromechanischer Felder zu reduzieren:

  • Die beiden Schweißkabel sind möglichst nahe beieinander zu fixieren.
  • Der Kopf und der Rumpf sind so weit wie möglich vom Schweißstromkreis fernzuhalten.
  • Die Schweißkabel dürfen unter keinen Umständen um den Körper gewickelt werden.
  • Beim Schweißen darf sich der Körper nicht inmitten des Schweißstromkreises befinden. Halten Sie beide Kabel auf derselben Körperseite.
  • Schließen Sie das Stromrückleitungskabel möglichst nahe der Schweißnaht an das Werkstück an.
  • Nicht nahe neben der Schweißmaschine, auf der Schweißmaschine sitzend oder an die Schweißmaschine gelehnt schweißen (Mindestabstand: 50 cm).
  • Keine ferromagnetischen Objekte in der Nähe des Schweißstromkreises lassen.
  • Mindestabstand d=20cm (Abb. N).

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- Gerät der Klasse A:

Diese Schweißmaschine genügt den Anforderungen des technischen Produktstandards für den ausschließlichen Gebrauch im Gewerbebereich und zu beruflichen Zwecken. Die elektromagnetische Verträglichkeit in Wohngebäuden einschließlich solcher Gebäude, die direkt über das öffentliche Niederspannungsnetz versorgt werden, ist nicht sichergestellt.

Telwin Force 170 954422 - INSTALLATION - 16

ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSVORKEHRUNGEN

at SCHWEISSARBEITEN:

- in Umgebungen mit erhöhter Stromschlaggefahr.

- in beengten Räumen.

- in Anwesenheit entflammbarer oder explosionsgefährlicher Stoffe.

MUSS ein "verantwortlicher Fachmann" eine Abwägung der Umstände vornehmen. Diese Arbeiten dürfen nur in Anwesenheit weiterer Personen durchgeführt werden, die im Notfall eingreifen können.

der Es MÜSSEN die technischen Schutzmittel verwendet werden, die in 7.10; A.8; A.10 der Norm „EN 60974-9: Lichtbogenschweißeinrichtungen. Teil 9: Errichten und Betreiben“ genannt sind.

  • MUSS das Schweißen untersagt werden, wenn der Bediener über Bodenhöhe tätig wird, es sei denn, er benutzt eine Sicherheitsplattform.
  • SPÄNNUNG ZWISCHEN ELEKTRODENKLEMMEN ÖDER BRENNERN: Wird mit mehreren Schweißmaschinen an einem einzigen Werkstück oder an mehreren, elektrisch miteinander verbundenen Werkstücken gearbeitet, können sich die Leerlaufspannungen zwischen zwei verschiedenen Elektrodenklemmen oder Brennern gefährlich aufsummieren bis hin zum Doppelten des zulässigen Grenzwertes.

Ein Fachkoordinator hat eine Instrumentenmessung vorzunehmen, um festzustellen, ob ein Risiko besteht und ob die angemessenen Schutzmaßnahmen nach Punkt 7.9 der Norm „EN 60974-9: Lichtbogenschweißeinrichtungen. Teil 9: Errichten und Betreiben“ angewendet werden können.

Telwin Force 170 954422 - ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSVORKEHRUNGEN - 1

RESTRISIKEN

ttebNSACHGEMÄSSER GEBRAUCH: der Gebrauch der Schweißmaschine Nälför andere als die vorgesehenen Arbeiten ist gefährlich (z. B. Auftauen von Wasserleitungen).
- Es ist untersagt, den Griff als Mittel zum Aufhängen der Schweißmaschine zu benutzen.

  1. EINFÜHRUNG UND ALLGEMEINE BESCHREIBUNG

2.1 EINFÜHRUNG

Diese Schweißmaschinen sind eine Stromquelle speziell für die Lichtbogenschweißverfahren WIG (DC) LIFT und MMA, bei der umhüllte Elektroden (rutilumhüllte, sauerumhüllte, basischumhüllte Elektroden) zum Einsatz kommen. Ihre spezifischen Eigenschaften wie die hohe Geschwindigkeit und die präzise Einstellung verleihen dieser Schweißmaschine (INVERTER) exzellente Schweißqualitäten.

Da die Regulierung mit „Invertersystem“ am Eingang der Versorgungsleitung (Primärkreis) erfolgt, konnte das Volumen sowohl des Transformators, als auch der Glättungsreaktanz drastisch verringert werden. Herausgekommen ist eine volumen-

und gewichtsarme Schweißmaschine, die durch ihre leichte Handhabung und Transportfreundlichkeit besticht.

2.2 SONDERZUBEHÖR

- Kit zum MMA-Schweißen.

- Kit zum WIG-Schweißen.

- Adapter für Argonflasche.

- Druckverminderer.

- WIG-Brenner.

- Selbstverdunkelnde Maske mit festem und einstellbarem Filter.

- Schweißstromrückleitungskabel mit Masseklemme.

3.TECHNISCHE DATEN

3.1 TYPENSCHILD MIT DEN GERÄTEDATEN (ABB. A)

Die wichtigsten Angaben über die Bedienung und Leistungen der Schweißmaschine sind auf dem Typenschild zusammengefaßt:

1- Schutzart der Umhüllung.
2- Symbol der Versorgungsleitung:
1\~: Wechselspannung einphasig;
3\~: Wechselspannung dreiphasig.
3- Symbol S: Weist darauf hin, daß Schweißarbeiten in einer Umgebung mit erhöhter Stromschlaggefahr möglich sind (z. B. in der Nähe großer metallischer Massen).
4- Symbol für das vorgesehene Schweißverfahren.
5- Symbol für den inneren Aufbau der Schweißmaschine.
6- EUROPÄISCHE Referenznorm für die Sicherheit und den Bau von Lichtbogenschweißmaschinen.
7- Seriennummer für die Identifizierung der Schweißmaschine (wird unbedingt benötigt für die Anforderung des Kundendienstes, die Bestellung von Ersatzteilen und die Nachverfolgung der Produktherkunft).
8- Leistungen des Schweißstromkreises:

- U _^ : Maximale Leerlaufspannung.

  • I_2^1/U_2 : Entsprechender Strom und Spannung, normalisiert, die von der Schweißmaschine während des Schweißvorganges bereitgestellt werden können.
  • X : Einschaltdauer: Gibt die Dauer an, für welche die Schweißmaschine den entsprechenden Strom bereitstellen kann (gleiche Spalte). Wird ausgedrückt in % basierend auf einem 10-minütigen Zyklus (Bsp: 60% = 6 Minuten Arbeit, 4 Minuten Pause usw.).
    Werden die Gebrauchsfaktoren (Angaben des Typenschildes bezogen auf eine Raumtemperatur von 40°C) überschritten, schreitet die thermische Absicherung ein (die Schweißmaschine wird in den Stand-by-Modus versetzt, bis die Temperatur den Grenzwert wieder unterschritten hat.
  • A/V-A/V : Gibt den Regelbereich des Schweißstroms (Minimum - Maximum) bei der entsprechenden Lichtbogenspannung an.

9- Kenndaten der Versorgungsleitung:

  • U _1 : Wechselspannung und Frequenz für die Versorgung der Schweißmaschine (Zulässige Grenzen ±10%):
  • I_1 : Maximale Stromaufnahme der Leitung.
  • I_1eff : Tatsächliche Stromversorgung.

10- : Für den Leitungsschutz erforderlicher Wert der trägen Sicherungen.

11- Symbole mit Bezug auf Sicherheitsnormen. Die Bedeutung ist im Kapitel 1 "Allgemeine Sicherheit für das Lichtbogenschweißen" erläutert.
Anmerkung: Das Typenschild in diesem Beispiel gibt nur die Bedeutung der Symbole und Ziffern wieder, die genauen Werte der technischen Daten für Ihre eigene Schweißmaschine ist unmittelbar dem dort sitzenden Typenschild zu entnehmen.

3.2 SONSTIGE TECHNISCHE DATEN

- SCHWEISSMASCHINE: siehe Tabelle 1 (TAB. 1).

- BRENNER: siehe Tabelle 2 (TAB. 2).

Das Gewicht der Schweißmaschine ist in Tabelle 1 (TAB. 1) aufgeführt.

4. BESCHREIBUNG DER SCHWEISSMASCHINE

4.1 BLOCKSCHEMA

Die Schweißmaschine besteht im Wesentlichen aus zuverlässigen und wartungsfreundlichen Leistungs- und Steuerungsmodulen, die auf gedruckten und optimierten Schaltungen ausgeführt sind.

4.1.1 Schweißmaschine mit LIFT-Zündung (ABB. B)

1- Eingang einphasige Versorgungsleitung, Gleichrichteraggregat, Schaltkreis für die Leistungsfaktorkorrektur (PFC wenn vorgesehen) und Glättungskondensatoren.
2- Transistor- (IGBT) und Treiberschaltbrücke; Sie schaltet die gleichgerichtete Leitungsspannung in hochfrequente Wechselspannung um und regelt die Leistung nach dem angeforderten Schweißstrom bzw. der angeforderten Schweißspannung.
3- Hochfrequenztransformator; die Primärwicklung wird mit einer von Block 2 umgewandelten Spannung gespeist; der Trafo passt die Spannung und den Strom an die Werte an, die für das Lichtbogenschweißverfahren erforderlich sind. Gleichzeitig isoliert er den Schweißstromkreis galvanisch von der Versorgungsleitung.
4- Sekundäre Gleichrichterbrücke mit Glättungsinduktanz; Richtet die von der Sekundärwicklung bereitgestellte Wechselspannung (Wechselstrom) in geringstwelligen Gleichstrom / Gleichspannung um.
5- Steuerungs- und Regelelektronik; steuert kontinuierlich den Schweißstromwert und vergleicht ihn mit dem vom Bediener eingestellten Wert. Die Steuerimpulse der regelnden IGBT-Treiber werden daran angepasst.
6- Steuerlogik für den Schweißmaschinenbetrieb: Sie gibt die Schweißzyklen vor und überwacht die Sicherheitssysteme.
7- Tafel für die Einstellung und Anzeige der Parameter und Betriebsarten.
8- Kühlgebläse der Schweißmaschine.

4.2 STEUERUNGS- REGELUNGS- UND VERBINDUNGSEINRICHTUNGEN

4.2.1 KOMPAKTE Schweißmaschine mit LIFT-Zündung

4.2.1.1 Vordere Tafel (ABB. C)

1- Auswahlknopf für Betriebsarten und Betriebsparameter:

  • erste Funktion: Auswahl MMA oder WIG.
  • zweite Funktion (längere Betätigung im Modus MMA): Einstellung Hot Start, Arc Force und, falls vorhanden, Aktivierung / Deaktivierung VRD.
    Durch kurzzeitige Betätigung des Knopfes lässt sich der durch den Encoder (5) zu regelnde Parameter auswählen, dessen Wert auf dem Display (3) ausgewiesen wird.

Um diesen Einstellungsvorgang zu verlassen, muss der Knopf länger gedrückt werden.

Hot Start (auf dem Display „hot XX“):

Parameter für die Einstellung des anfänglichen Überstroms (Einstellungsbereich 0-100%). Auf dem Display wird die prozentuale Erhöhung im Vergleich zum voreingestellten Schweißstromwert ausgewiesen. Diese Einstellung erleichtert die Lichtbogenzündung.

Arc Force (auf dem Display „arc XX“):

Parameter für die Einstellung des dynamischen Überstroms (Einstellungsbereich 0-100%). Auf dem Display wird die prozentuale Erhöhung im Vergleich zum

voreingestellten Schweißstromwert ausgewiesen. Durch diese Einstellung geht das Schweißen flüssiger vonstatten, ein Verkleben der Elektrode am Werkstück wird verhindert.

VRD (auf dem Display „vrd XX“):

Diese Einrichtung reduziert die Leerlaufspannung am Ausgang (Auswahl on-off). Auf dem Display (3) wird ausgewiesen: Einrichtung aktiviert „vrd ON“ und Einrichtung nicht aktiviert „vrd OFF“. Die Einrichtung erhöht die Sicherheit des Bedieners, wenn die Schweißmaschine eingeschaltet, aber nicht schweißbereit ist.

Anmerkung: Bei den entsprechenden Modellen besteht die Wahl zwischen 2 verschiedenen Kalibrierungen des maximal verfügbaren Schweißstroms.

CL.1: Kalibrierung mit Reduzierung des maximalen Schweißstroms (geringere bereitgestellte Leistung).

CL.2: Kalibrierung ohne Reduzierung des maximalen Schweißstroms (höhere bereitgestellte Leistung).

Diese spezielle Funktion kann aufgerufen werden, indem man den Wähltaster beim Einschalten der Schweißmaschine gedrückt hält (eingeschaltet wird die Maschine durch Schließen des Hauptschallerkontakts).

Die Anfangseinstellung lautet auf CL.1. Außerdem lässt sich ein Generalreset der Parameter vornehmen (res ON/OFF).

Die Prozedur wird beendet, wie es an anderer Stelle bereits beschrieben ist.

2- LEDs für Einstellung Betriebsarten und Betriebsparameter:

2a

LED durchgehend aufleuchtend: Einstellung MMA-Modus.

LED blinkend: Einstellung Arc Force, Hot Start, VRD (falls vorhanden).

2b

LED durchgehend aufleuchtend: Auswahl WIG-Modus.

3- Alphanumerisches Display.

4- Gelbe LED: Diese normalerweise erloschene LED leuchtet auf, wenn die Schweißmaschine wegen Auslösung einer der folgenden Schutzvorrichtungen blockiert ist (die Maschine bleibt eingeschaltet, gibt aber keinen Strom mehr ab):

- Überhitzungsschutz: Innerhalb der Schweißmaschine ist eine zu hohe Temperatur erreicht worden. Der normale Betrieb wird automatisch wieder aufgenommen. Alarmkürzel auf dem Display: „AL.2“.

- Schutz gegen Über- und Unterspannung der Leitung: Die Spannung hat den Toleranzbereich von +/- 15% zum Wert auf dem Typenschild verlassen. Alarmkürzel auf dem Display: „AL.1“.

ACHTUNG: Die Überschreitung der oben angegebenen Spannungsgrenze schädigt die Einrichtung schwer.

- Schutz ANTI STICK: Die Elektrode ist mit dem Werkstück verklebt und kann von Hand entfernt werden.

Der normale Betrieb wird automatisch wieder aufgenommen.

5- Encoder für die Regelung der Schweißparameter. Die Einstellung ist auch während des Schweißens möglich.

6- Schnellanschlussbuchse minus (-) zum Anstecken des Schweißkabels.

7- Schnellanschlussbuchse plus (+) zum Anstecken des Schweißkabels.

4.2.1.2 Hintere Tafel (ABB. D)

1 - Versorgungskabel 2p + (⊕).

2 - Hauptschalter O/OFF - I/ON (leuchtend).

5. INSTALLATION

Telwin Force 170 954422 - INSTALLATION - 1

ACHTUNG! BEI SÄMTLICHEN ARBEITEN ZUR INSTALLATION UND ZUM ANSCHLUSS AN DIE STROMVERSORGUNG MUSS DIE SCHWEISSMASCHINE UNBEDINGT AUSGESTELLT UND VOM VERSORGUNGSNETZ ABGETRENNT SEIN.

DIE STROMANSCHLÜSSE DÜRFEN AUSSCHLIESSLICH VON ERFAHRENEN FACHLEUTEN VORGENOMMEN WERDEN.

5.1 ZUSAMMENBAU

5.1.1 Zusammensetzen Rückleitungskabel - Zange (ABB. E)

5.1.2 Zusammensetzen Schweißkabel - Elektrodenzange (ABB. F)

5.2 ANHEBEN DER SCHWEISSMASCHINE

Alle in diesem Handbuch beschriebenen Schweißmaschinen müssen am Handgriff hochgehoben werden.

5.3 STANDORT DER SCHWEISSMASCHINE

Machen Sie einen Ort für die Installation der Schweißmaschine ausfindig, wo der Ein- und Austritt der Kühlluft durch die entsprechende Öffnung nicht behindert wird (Zwangsumwälzung mittels Gebläse); stellen Sie gleichzeitig sicher, dass keine leitfähigen Stäube, Feuchtigkeit o. ä. angesaugt wird.

Halten Sie einen Bereich von mindestens 250 mm um die Schweißmaschine frei.

Telwin Force 170 954422 - STANDORT DER SCHWEISSMASCHINE - 1

ACHTUNG! Stellen Sie die Schweißmaschine auf eine ebene Fläche, die das Gewicht tragen kann. So werden das Umkippen oder gefährliche Verlagerungen verhindert.

5.4 ANSCHLUSS AN DAS STROMNETZ

  • Vor dem Anschluss an die Stromversorgung ist zu prüfen, ob die Daten auf dem Typenschild der Schweißmaschine mit der am Installationsort bereitgestellten Netzspannung und Netzfrequenz übereinstimmen.
  • Die Schweißmaschine darf ausschließlich an ein Versorgungssystem mit geerdetem Nullleiter angeschlossen werden.
  • Zum Schutz gegen indirekten Kontakt sind Differenzialschalter folgenden Typs zu benutzen:

Typ A ( ) für Einphasenmaschinen;

- Um den Anforderungen der Norm EN 61000-3-11 (Flicker) gerecht zu werden, wird empfohlen, die Schweißmaschine an Schnittstellen des Versorgungsnetzes mit einer Impedanz unter Zmax = 0.25 Ohm (einphasig) anzuschließen.

- Die Schweißmaschine fällt nicht unter den Anwendungsbereich der Norm IEC/EN 61000-3-12 (Modelle ohne PFC).

Wird sie an ein öffentliches Versorgungsnetz angeschlossen, ist der Installierende oder der Betreiber für die Prüfung verantwortlich, ob die Schweißmaschine angeschlossen werden kann (falls erforderlich, ist der Betreiber des Verteilernetzes zu befragen).

5.4.1 Stecker und Dose

  • Die einphasigen Schweißmaschinen mit höchstens 16 A Stromaufnahme sind im Lieferzustand mit einem Versorgungskabel und Normstecker (2P+T) 16A \ 250 V versehen.
  • Die einphasigen Schweißmaschinen mit mehr als 16 A Stromaufnahme sind mit einem Versorgungskabel ausgestattet, das mit einem Normstecker ausreichender Stromfestigkeit zu verbinden ist (2P+T). Herzurichten ist eine Netzdose mit Schmelzsicherung oder Leistungsschalter; der zugehörige Erdungsanschluss muss

mit dem Erdleiter (gelbgrün) der Versorgungsleitung verbunden werden.

- In Tabelle 1 (TAB. 1) sind die empfohlenen Ampere-Werte der trägen Leitungsschmelzsicherungen aufgeführt. Die Wahl des Wertes erfolgt nach dem von der Schweißmaschine bereitgestellten maximalen Nennstrom und der Nennversorgungsspannung.

5.5 ANSCHLÜSSE DES SCHWEISSSTROMKREISES

Telwin Force 170 954422 - ANSCHLÜSSE DES SCHWEISSSTROMKREISES - 1

ACHTUNG! BEVOR DIE FOLGENDEN ANSCHLÜSSE VORGENOMMEN EN, IST SICHERZUSTELLEN, DASS DIE SCHWEISSMASCHINE STELLT UND VOM VERSORGUNGSNETZ ABGETRENNT IST.

Die Tabelle (TAB. 1) zeigt die für die Schweißkabel empfohlenen Werte (in mm²) in Abhängigkeit von der maximalen Stromabgabe der Schweißmaschine.

5.5.1 WIG-Schweißen

Brenneranschluss

- Das Strom führende Kabel in die zugehörige Schnellanschlussklemme (-) einfügen. Die Gasleitung des Brenners an die Flasche anschließen.

Anschluss des Schweißstromrückleitungskabels

- Es ist möglichst nahe der Schweißfuge an das zu schweißende Werkstück oder die Metallbank anzuschließen, auf dem das Werkstück ruht. Dieses Kabel ist mit der Klemme (+) zu verbinden.

Anschluss an die Gasflasche

  • Den Druckverminderer an das Ventil der Gasflasche schrauben. Falls erforderlich, ist das als Zubehör gelieferte Reduzierstück einzufügen.
  • Die Gaseintrittsleitung an den Verminderer anschließen und die im Lieferumfang enthaltene Schlauchschelle festziehen.
  • Den Stellring des Druckverminderers lockern, bevor das Ventil der Flasche geöffnet wird.
  • Die Flasche öffnen und die Gasmenge (l/min) nach dem jeweils anstehenden Einsatz regeln (siehe TAB. 3); die ausströmende Gasmenge kann während des Schweißens nachgestellt werden, indem man an dem Stellring des Druckverminderers dreht. Prüfen Sie die Leitungen und Verbindungsstücke auf Dichtigkeit.

ACHTUNG! Schließen Sie nach Abschluss der Arbeiten stets das Ventil der Gasflasche.

5.5.2 MMA-Schweißen

Fast alle umhüllten Elektroden sind an den Pluspol (+) des Generators anzuschließen; nur sauerumhüllte Elektroden sind mit dem Minuspol (-) zu verbinden.

Anschluss Schweißkabel Elektrodenzange

Es trägt am Ende eine spezielle Klemme, die dazu dient, das blanke Ende der Elektrode zu befestigen.

Dieses Kabel ist an die Klemme (+) anzuschließen.

Anschluss Schweißstromrückleitungskabel

Es ist möglichst nahe der Schweißfüge an das Werkstück oder die Metallbank anzuschließen, auf dem das Werkstück ruht.

Dieses Kabel ist an die Klemme (-) anzuschließen.

6. SCHWEISSEN: BESCHREIBUNG DER VERFAHRENSWEISE

6.1 WIG-SCHWEISSEN

6.1.1 Grundprinzipien

Das WIG-Schweißen ist ein Schweißverfahren, das die vom Lichtbogen erzeugte Wärme ausnutzt. Der Lichtbogen wird gezündet und zwischen einer unschmelzbaren Elektrode (Wolfram) und dem Werkstück aufrechterhalten. Die Wolframelektrode wird von einem Brenner gehalten, der geeignet ist, den Schweißstrom zur Elektrode zu übertragen und Elektrode und Schweißbad durch einen aus der Keramikdüse austretenden Inertgasstrom (normalerweise Argon: Ar 99.5%) vor der atmosphärischen Oxidation zu schützen (ABB. G).

Das WIG-DC-Schweißen eignet sich für alle niedrig und hoch legierten Kohlenstoffstahl sowie für die Schwermetalle Kupfer, Nickel, Titan und deren Legierungen.

Für das WIG-DC-Schweißen mit Elektrode am Minuspol (-) wird im Allgemeinen eine Elektrode mit 2% Ceranteil benutzt (grau gefärbtes Band).

Die Wolframelektrode muss mit der Schleifscheibe längs zugespitzt werden, siehe ABB. H. Um eine Ablenkung des Lichtbogens zu vermeiden, achten Sie bitte darauf, dass die Spitze völlig konzentrisch ist. Es ist wichtig, dass in Längsrichtung der Elektrode geschliffen wird. In regelmäßigen zeitlichen Abständen, die vom Einsatz und dem Verschleiß der Elektrode abhängen, ist nachzuschleifen. Zu schleifen ist auch, wenn die Elektrode versehentlich verunreinigt, oxidiert oder nicht korrekt benutzt worden ist.

Für ein gutes Schweißresultat ist es unabdingbar, eine Elektrode mit genau dem richtigen Durchmesser und genau der richtigen Stromstärke einzusetzen (siehe TAB. 3).

Im Normalfall steht die Elektrode 2 bis 3 mm aus der Keramikdüse hervor. Dieser Überstand kann beim Eckschweißen 8 mm erreichen.

Geschweißt wird durch Verschmelzen der Fugenränder. Bei sachgerecht präparierten dünnwandigen Werkstoffen (bis etwa 1 mm) ist kein Zusatzwerkstoff erforderlich (ABB. I).

Bei größeren Dicken sind Schweißstäbe erforderlich, die in ihrer Zusammensetzung dem Grundwerkstoff entsprechen und einen sachgerechten Durchmesser haben. Die Ränder sind angemessen zu präparieren (ABB. L). Damit die Schweißung einwandfrei gelingt, sollten die Werkstücke sorgfältig gereinigt und frei von Oxiden, Ölen, Fetten, Lösemitteln und ähnlichem sein.

6.1.2 Verfahrensweise (LIFT-Zündung)

- Den Schweißstrom mit dem Drehknopf auf den gewünschten Wert regeln und bei Bedarf während des Schweißens an den tatsächlich erforderlichen Wärmeeintrag anpassen.

- Prüfen, ob das Gas korrekt ausströmt.

Der Lichtbogen entsteht, wenn die Wolframelektrode mit dem Werkstück in Kontakt gebracht und dann webgewegt wird. Diese Art der Zündung verursacht weniger elektrisch abstrahlende Störungen und reduziert die Wolframeinschlüsse und den Verschleiß der Elektrode auf ein Mindestmaß. Die Elektrodenspitze mit leichtem Druck auf dem Werkstück aufsetzen und die Elektrode mit einigen Augenblicken Verzögerung 2 - 3 mm abheben, damit der Lichtbogen zündet. Die Schweißmaschine gibt anfänglich den Strom I _BASE ab, um einige Augenblicke später den eingestellten Schweißstrom abzugeben.

- Zur Unterbrechung des Schweißvorgangs zügig die Elektrode vom Werkstück abheben.

6.2 MMA-SCHWEISSEN

6.2.1 Grundprinzipien

- Die auf der Packung der verwendeten Elektroden stehenden Herstellerangaben bezüglich der richtigen Elektrodenpolung und des optimalen Stroms sind zu befolgen.

- Der Schweißstrom ist nach dem Durchmesser der verwendeten Elektrode und der Art der auszuführenden Fuge einzustellen. Grob sind für die verschiedenen Elektrodendurchmesser die folgenden Stromwerte verwendbar:

∅ Elektrode (mm) Schweißstrom (A)
Min. Max.
1.6 2550
24080
2.5 60110
3.2 80160
4120200
5150250
  • Bitte beachten Sie, dass hohe Stromwerte bei gleichem Elektrodendurchmesser für das Horizontalschweißen benutzt werden, während für das Schweißen in Vertikallage oder über Kopf geringere Stromstärken zu verwenden sind.
  • Die mechanischen Eigenschaften der Schweißfuge hängen nicht nur von der gewählten Stromstärke ab, sondern auch von anderen Schweißparametern wie der Lichtbogenlänge, der Ausführungsgeschwindigkeit und der Schweißlage sowie dem Durchmesser und der Qualität der Elektroden (für eine korrekte Aufbewahrung sind die Elektroden vor Feuchtigkeit geschützt in ihren speziellen Verpackungen oder Behältern zu lagern).
  • Die Schweißmerkmale hängen auch vom Arc-Force-Wert (dynamisches Verhalten) der Schweißmaschine ab. Dieser Parameter lässt sich (falls die Funktion vorhanden ist) an der Tafel oder ferngesteuert mit 2 Potenziometern einstellen.
  • Es ist zu beachten, dass hohe Arc-Force-Werte zu höherem Einbrand führen und die Schweißung in jeder Lage - typischerweise mit basischen Elektroden ermöglichen. Niedrige Arc-Force-Werte führen zu einem weicheren, spritzerfreien Lichtbogen, typischerweise werden Rutilelektroden verwendet. Die Schweißmaschine besitzt außerdem die Funktionen Hot Start und Anti Stick, die den Start erleichtern und das Verkleben der Elektrode am Werkstück verhindern.

6.2.2 Verfahrensweise

  • Die Maske VOR DAS GESICHT halten und dabei die Elektrodenspitze mit einer Bewegung über das Werkstück streifen, als ob man ein Streichholz anzünden wollte. Dies ist die eigentlich korrekte Methode für die Zündung des Lichtbogens. Wo dies möglich ist, kann bei aktivierter Vorrichtung VRD der Lichtbogen gezündet werden, indem man die Elektrode in Kontakt mit dem Werkstück bringt und anschließend zügig webgewegt.
    ACHTUNG: Die Elektrode NICHT auf das Werkstück KLOPFEN, denn dies birgt die Gefahr, die Elektrodenhülle zu schädigen und die Lichtbogenzündung stark zu erschweren.
  • Sobald der Lichtbogen gezündet ist, versuchen Sie, eine Entfernung zum Werkstück zu halten, die dem Durchmesser der verwendeten Elektrode entspricht. Halten Sie diesen Abstand während der Schweißung so konstant wie möglich. Bitte denken Sie daran, dass die Elektrode in Vorschubrichtung um etwa 20-30 Grad geneigt werden muss.
  • Am Ende der Schweißnaht führen Sie bitte das Elektrodenende oberhalb des Kraters leicht wieder entgegen der Vorschubrichtung zurück, um ihn anzufüllen; dann rasch die Elektrode vom Schmelzbad abheben, damit der Lichtbogen erlischt (mögliche Erscheinungsbilder der Schweißnaht - ABB. M).

7. WARTUNG

Telwin Force 170 954422 - WARTUNG - 1

ACHTUNG! VOR BEGINN DER WARTUNGSARBEITEN IST RZUSTELLEN, DASS DIE SCHWEISSMASCHINE AUSGESCHALTET UND ERSORGUNGSNETZ GETRENNT IST.

7.1 PLANMÄSSIGE WARTUNG

DIE PLANMÄSSIGEN WARTUNGSTÄTIGKEITEN KÖNNEN VOM SCHWEISSER ÜBERNOMMEN WERDEN.

7.1.1 Brenner

  • Der Brenner und sein Kabel sollten möglichst nicht auf heiße Teile gelegt werden, weil das Isoliermaterial schmelzen würde und der Brenner bald betriebsunfähig wäre.
  • Es ist regelmäßig zu prüfen, ob die Leitungen und Gasanschlüsse dicht sind.
  • Kombinieren Sie die Elektrodenklemme sorgfältig mit dem richtigen Gasverteiler, der nach dem gewählten Elektrodendurchmesser kalibriert ist, um Überhitzung, ungünstige Gasverteilung und damit einhergehende Fehlfunktionen auszuschließen.
  • Vor jedem Gebrauch die folgenden Endstücke des Brenners auf ihren Verschleißzustand und darauf kontrollieren, ob sie richtig angebracht sind: Düse, Elektrode, Elektrodenklemme, Gasverteiler.

7.2 AUSSERORDENTLICHE WARTUNG

UNTER DIE AUSSERORDENTLICHE WARTUNG FALLENDE TÄTIGKEITEN DÜRFEN AUSSCHLIESSLICH VON FACHLEUTEN IM BEREICH DER ELEKTROMECHANIK UND NACH DER TECHNISCHEN NORM IEC/EN 60974-4 AUSGEFÜHRT WERDEN.

Telwin Force 170 954422 - UNTER DIE AUSSERORDENTLICHE WARTUNG FALLENDE TÄTIGKEITEN DÜRFEN AUSSCHLIESSLICH VON FACHLEUTEN IM BEREICH DER ELEKTROMECHANIK UND NACH DER TECHNISCHEN NORM IEC/EN 60974-4 AUSGEFÜHRT WERDEN. - 1

VORSICHT! BEVOR DIE TAFELN DER SCHWEISSMASCHINE ENTFERNT

WERDEN, UM AUF IHR INNERES ZÜZUGREIFEN, IST SICHERZUSTELLEN, DASS SIE ABGESCHALTET UND VOM VERSORGUNGSNETZ GETRENNT IST. Werden Kontrollen durchgeführt, während das Innere der Schweißmaschine unter Spannung steht, besteht die Gefahr eines schweren Stromschlages bei direktem Kontakt mit spannungsführenden Tellen oder von Verletzungen beim direkten Kontakt mit Bewegungselementen.

  • In regelmäßigen Zeitabständen, die von den Einsatzbedingungen und dem Staubgehalt in der Umgebung abhängen, muss das Innere der Schweißmaschine inspiziert werden. Staubablagerungen auf elektronischen Platinen sind mit einer sehr weichen Bürste und geeigneten Lösemitteln zu entfernen.
  • Wenn Gelegenheit besteht, prüfen Sie, ob die elektrischen Anschlüsse festsitzen und ob die Kabelisolierungen unversehrt sind.
  • Nach Beendigung dieser Arbeiten werden die Tafeln der Schweißmaschine wieder angebracht und die Feststellschrauben wieder vollständig angezogen.
  • Vermeiden Sie unter allen Umständen, bei geöffneter Schweißmaschine zu arbeiten.
  • Nach Abschluss der Wartung oder Reparatur sind die Anschlüsse und Verkabelungen wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Achten Sie darauf, dass diese nicht mit beweglichen Teilen oder solchen Teilen in Berührung kommen, die hohe Temperaturen erreichen können. Alle Leiter wieder wie zuvor bündeln, wobei darauf zu achten ist, dass die Hochspannungsanschlüsse des Primärtrafos von den Niederspannungsanschlüssen der Sekundärtrafos getrennt gehalten werden. Verwenden Sie alle originalen Unterlegscheiben und Schrauben, um das Gehäuse wieder zu schließen.

8. FEHLERSUCHE

FALLS DAS GERÄT UNBEFRIEDIGEND ARBEITET, SOLLTEN SIE, BEVOR SIE EINE SYSTEMATISCHE PRÜFUNG VORNEHMEN ODER SICH AN EIN SERVICEZENTRUM WENDEN FOLGENDES BEACHTEN:

- Der Schweißstrom muß an den Durchmesser und den Typ der Elektrode angepaßt werden.

- Wenn der Hauptschalter auf ON steht, die Korrekte Lampe angeschaltet ist, wenn dem nicht so ist, liegt der Fehler normaler weise an der Versorgungsleitung (Kabel, Stecker u/o Steckdose, Sicherungen etc.).

- Der gelbe Led, der den Eingriff der thermischen Sicherheit der Ober - und Unterspannung oder von einem Kurzschluss anzeigt, nicht eingeschaltet ist.

- Sich versichern, dass das Verhältnis der nominalen Intermittenz beachtet worden ist; im Fall des Eingriffs des thermischen Schulzes auf die natürliche Abkühlung der Maschine warten und die Funktion des Ventilators kontrollieren.

- Kontrollieren Sie die Leitungsspannung: Wenn der Wert zu hoch oder zu niedrig ist, bleibt die Schweißmaschine ausgeschalte.

- Kontrollieren, dass kein Kurzschluss am Ausgang der Maschine ist, in diesem Fall muss man die Störung beseitigen.

- Die Anschlusse an den Schweissstromkreis muessen korrekt durchgefuehrt worden sein. Vorallem die massekabelklemme sollte fest am Werkstruck befestigt sein und keine Isoliermaterialen (z.B. Lack) dazwischen liegen.

- Das Schutzgas soll korrekt (Argon 99%)und in der richtigen Menge verwendet werden.

  1. TECHNISCHE GEGEVENS 35

3.1 KENTEKENPLAAT (FIG. A) 35

3.2 ANDERE TECHNISCHE GEGEVENS 35

3. TECHNISCHE GEGEVENS

3.2 ANDERE TECHNISCHE GEGEVENS

- LASMACHINE: zie tabel 1 (TAB. 1).

2- Symbol for forsyningslinien:

Der Hersteller übernimmt die Gewährleistung für den einwandfreien Betrieb der Maschinen und verpflichtet sich, solche Teile kostenlos zu ersetzen, die aufgrund schlechter Materialqualität und von Herstellungsfehlern innerhalb von 12 Monaten ab der Inbetriebnahme schadhaft werden. Als Nachweis der Inbetriebnahme gilt der Garantieschein. Werden Maschinen zurückgesendet, muß dies - auch im Rahmen der Gewährleistung - FRACHTFREI geschehen. Sie werden anschließend per FRACHTNACHNACHNAME wieder zurückgesendet. Von den Regelungen ausgenommen sind Maschinen, die nach der Europäischen Richtlinie 1999/44/EG unter die Verbrauchsgüter fallen, und nur dann, wenn sie in einem Mitgliedstaat der EU verkauft worden sind. Der Garantieschein ist nur gültig, wenn ihm der Kassenbon oder der Lieferschein beiliegt. Unsere Gewährleistung bezieht sich nicht auf Schäden aufgrund fehlerhafter oder nachlässiger Behandlung oder aufgrund von Fremdeinwirkung. Außerdem wird jede Haftung für direkte und indirekte Schäden ausgeschlossen.

(RU) ГАРАНТИЯ

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Produktinformationen

Marke : Telwin

Modell : Force 170 954422

Kategorie : Schweißgerät