GIS 1000 C Professional - Kamera BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG GIS 1000 C Professional BOSCH
de Originalbetriebsanleitung
en Original instructions
fr Notice originale
es Manual original
pt Manual original
Samtliche Anweisungen sind zu lesen und zu beachten, um mit dem Messwerkzeug gefahrlos und sicher zu arbeiten. Wenn das Messwerkzeug nicht entsprechend den vorliegenden Anweisungen verwendet wird,
konnen die integrierten Schutzvorkehrungen im Messwerkzeug beeinträchtigt werden. Machen Sie Warnschild der am Messwerkzeug niemals unkenntlich. BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN GUT Auf UND GEBEN SIE SIE BEI WEITERGABE DES MESWERKZEUGS MIT.
Vorsicht - wenn andere als die hier angegebenen Bedienungs- oder Justiereinrichtungen benutzt oder andere Verfahrensweisen ausgeführrt werden, kann dies zu gefährlicher Strahlungsexposition führen.
Das Messwerkzeug wird mit einem Warnschild ausgeliefert (in der Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafiksite mit Nummer 7 gekennzeichnet).

Ist der Text des Warnschildes nicht in Ihrer Landessprache, dann überkleben Sie hin vor der ersten Inbetriebnahme mit dem mitgelieferten Aufkleber in Ihrer Landessprache.

Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere und blichen Sie nicht selbst in den direkten oder reflektierten Laserstrahl. Dadurch konnen Sie Personen blenden, Unfälle verursachen oder das Auge schädigen.
Falls Laserstrahlung ins Auge trifft, sind die Augen bewusst zu schlieben und der Kopf sofort aus dem Strahl zu bewogen.
Nehmen Sie keine Änderungen an der Lasereinrichtung vor.
- Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Schutzbrille. Die Laser-Sichtbrille dient zum betteren Erkennen des Laserstrahls, sie schützt jederoch nicht vor der Laserstrahlung.
- Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Sonnenbrille oder im Straβenverkehr. Die Laser-Sichtbrille biettet keinen vollständigen UV-Schutz und vermindert die Farbwahrnehmung.
- Lassen Sie das Messwerkzeug von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Messwerkzeuges erhalten bleibt.
Lassen Sie Kinder das Laser-Messwerkzeug nicht unbeaufsichtigt benutzen. Sie konnten unbeabsichtigt Personen blenden.
Arbeiten Sie mit dem Messwerkzeug nicht in explosionsgeführter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Im Messwerkzeug können Funken erzeugt werden, die den Staub oder die Dämpfe entzünden.
Richten Sie den Lichtstrahl nicht auf Personen oder Tiere und blichen Sie nicht selbst in den Lichtstrahl, auch nicht aus großerer Entfernung.
▶ Nehmen Sie den Akku bzw. die Batterien vor allen Arbeits am Messwerkzeug (z.B. Montage, Wartung etc.) sowie bei dessen Transport und Aufbewährung aus dem Messwerkzeug. Bei unbeabsichtigtem Betätigten des Ein-/Ausschalters besteht Verletzungsgefahr.
- Öffnen Sie den Akku nicht. Es besteht die Gefahr eines Kurzschlusses.

Schützen Sie den Akku vor Hitze, z.B. auch vor dauernder Sonneneinstrahlung, Feuer, Wasser und Feuchtigkeit. Es besteht Explosionsgefahr.
Halten Sie den nicht benutzten Akku fern von Büroklammern, Minzen, Schlüsseln, Nageln, Schrauben oder anderen kleinen Metalgegenständen, die eine Überbrückung der Kontakte verursachen konnten. Ein Kurzschluss zwischen den Akkukontakten kann Verbrennungen oder Feuer zur Folge haben.
Bei falscher Anwendung kann Flüssigkeit aus dem Akku austreten. Vermeiden Sie den Kontakt damit. Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspullen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt,nehmen Sie zusätzlich arztliche Hilfe in Anspruch.Austretende Akkuflüssigkeit kann zu Hautreizungen oder Verbrennungen führen.
Bei Beschädigung und unsachgemäßem Gebrauch des Akkus können Dämpfe austreten. Führer Sie Frischluft zu unduchen Sie bei Beschwerden einen Arzt auf. Die Dämpfe können die Atemwege reizen.
Laden Sie die Akkus nur mit Ladegeräten auf, die vom Hersteller empfohlen werden. Durch ein Ladegerät, das für eine bestimmte Art von Akkus geeignet ist, besteht Brandgefahr, wenn es mit anderen Akkus verwendet wird.
- Verwenden Sie den Akku nur in Verbindung mit ihrer Bosch-Produkt. Nur so wird der Akku vor gefährlicher Überlastung geschützt.
Verwenden Sie nur original Bosch-Akkus mit der auf dem Typenschild Ihres Messwerkzeugs angegebenen Spannung. Bei Gebrauch anderer Akkus, z.B. Nachahmungen, aufgearbeiteter Akkus oder Fremdfabrikaten, besteht die Gefahr von Verletzungen sowie Sachschaden durch explodierende Akkus.
Durch spitze Gegenstände wie z.B. Nagel oder Schraubenzieher oder durch äußere Krafteinwirkung kann der Akku beschädigt werden. Es kann zu einem intern Kurzschluss kommt und der Akku brennen, rauchen, explodieren oder überhitzen.
Vorsicht! Bei der Verwendung des Messwerkzeugs mit Bluetooth® kann eine Störung anderer Geräte und Anlagen, Flugzeuge und medizinischer Geräte (z.B. Herzschrittmacher, Hörgeräte) auftreten. Ebenfalls kann eine Schädigung von Menschen und Tieren in unmittelbarer Umgebung nicht ganz ausgeschlossen werden. Verwenden Sie das Messwerkzeug mit Bluetooth® nicht in der Höhe von medizinischen Geräten, Tankstellens, chemischen Anlagen, Gebieten mit Explosionsgefahr und in Sprenggebieten. Verwenden Sie das Messwerkzeug mit Bluetooth® nicht in Flugzeugen. Vermeiden Sie den Betrieb über einen längeren Zeitraum in direkter Körpernäre.
Die Bluetooth®-Wortmarke wie auch die Bildzeichen (Logos) sind eingetragene Warenzeichen und Eigentum der Bluetooth SIG, Inc. Jegliche Verwendung dieser Wortmarke/Bildzeichen durch die Robert Bosch GmbH erfolgt unter Lizenz.
Produkt- und Leistungsbeschreibung
Bitte klappen Sie die Ausklappseite mit der Darstellung des Messwerkzeugs auf, und setzen Sie diese Seite aufgeklapt, während Sie die Betriebsanleitunglesen.
Bestimmungsgemäter Gebrauch
Das Messwerkzeug ist bestimmt zur berührungslosen Messung von Oberflächentemperatur, Umgebungstemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit. Es berechnet die Taupunkttemperatur und weist auf Wärmebrücken und Schimmelgefahr hin. Mit dem Messwerkzeug können keine Schimmelsporen detektiert werden. Es kann aber halten, Bedingungen früherzeitig zu erkennen, unter denen sich Schimmelsporen bilden können.
Das Messwerkzeugarf nicht zur Temperaturmessung bei Personen sowie Tieren oder für andere medizinische Zwecke verwendet werden.
Das Messwerkzeug ist nicht geeignet zur Oberflächentemperaturmessung von Gasen. Die Temperaturmessung von Flüssigkeiten ist ausschließlich mithilfe eines handelsüblichen Thermoelements (Anschluss typ K) möglich, welches über die darauf vorgesehene Schnittstelle 25 an das Messwerkzeug angeschlossen werden kann.
Das Licht these Messwerkzeuges ist dazu bestimmt, den direkten Arbeitsbereich des Messwerkzeuges für Bildaufnahmen zu beleuchten. Es ist nicht geeignet zur Raumbeuchtung im Haushalt.
Die Laserpunkte)dürfen nicht als Laserpointer verwendet werden. Sie dieren ausschließlich zur Markierung der Messfläche.
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite.
1 Abdeckung Micro-USB-Buchse/Anschluss Thermoelement (Typ K)
2 Austrittsöffnung Laserstrahlung
3 Entriegelungstaste Akku/Batterieadapter/Batteriefachdeckel
4 Taste Messen/Ein-Taste
5 Luftfeuchte- und Umgebungstemperatursensor
6 Seriennummer
7 Laser- Warnschild
8 Micro-USB-Kabel
9 Taste Speichern/per Bluetooth® senden
10 Funktionstaste rechts
11 Pfeiltaste rechts
12 Ein-Aus-Taste
13 Pfeiltaste ab/Vergroßerungsstufe senken
14 Ein-Aus-Taste Leuche
15 Pfeiltaste links
16 Pfeiltaste auf/Vergroßerungsstufe erhöhen
17 Funktionstaste links
18 Display
19 Schutzkappe Luftfeuchte- und Umgebungstemperatur-sensor
20 Aufnahme Tragschlaufe
21 Schutzkappe Infrarot-Empfangslinse
22 Kamera
23 Empfangslinse Infrarotstrahlung
24 Leuchte
25 Typ-K-Anschluss fur Thermoelement
26 Micro-USB-Buchse
27 Hülle Batterieheadapter
28 Verschlusskappe Batterieadapter
29 Akkuschacht
30 Akku*
31 Batteriefachdeckel
29 Akkuschacht
- Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör besteht nicht zum Standard-Lieferumfang.
Technische Daten
| Thermodetektor GIS 1000 C GIS 1000 C | ||
| Sachnummer | 3601 K83 3.. 3601 K83 370 | |
| Arbeitsbereich | 0,1-5m | 0,1-5m |
| Messbereich | ||
| - Oberflächentemperatur | -40...+1000 °C | -40...+1000 °C |
| - Kontakttemperatur | -40...+1000 °C | -40...+1000 °C |
| - Umgebungstemperatur | -10...+50 °C | -10...+50 °C |
| - relative Luftfeuchtigkeit | 0...100% | 0...100% |
| Messgenauigkeit (typisch) | ||
| Oberflächentemperatur1)2) | ||
| -40...-20,1 °C | ±2,5°C | ±2,5°C |
| -20...-0,1 °C | ±1,5°C | ±1,5°C |
| 0...+100 °C | ±1°C | ±1°C |
| >+100 °C | ±1% (>400 °C=±2%) | ±1% (>400 °C=±2%) |
| Umgebungstemperatur | ||
| typisch | ±1°C | ±1°C |
| relative Luftfeuchtigkeit2) | ||
| <20% | ±3% | ±3% |
| 20...60% | ±2% | ±2% |
| 60...90% | ±3% | ±3% |
| Optik (Verhältnis Messabstand : Messfleck)3)4) | 50:150:1 | |
| Laserklasse | 2 | 2 |
| Lasertyp (typisch) | 635 nm, <1 mW | 635 nm, <1 mW |
| Durchmesser Laserstrahl (bei 25 °C) ca. | ||
| - in 1 m Entfernung | 6 mm | 6 mm |
| - in 5 m Entfernung | 10 mm | 10 mm |
| Batterien (Alkali-Mangan) | 4x1,5VLR6 (AA) (mit Batterieadapte4)x1,5VLR6 (AA) | |
| Akku (Li-lonen) | 10,8V | - |
| Betriebsdauer | ||
| - Batterien (Alkali-Mangan) | 3 h | 3 h |
| - Akku (Li-lonen) | 5 h | - |
| Anzahl Bilder im internen Bildspeicher (typisch) | >200>200 | |
| Bluetooth® | Bluetooth® 4.0 (Classic und Low Energy)5) | Bluetooth® 4.0 (Classic und Low Energy)5) |
| USB-Anschluss | 2.0 (1.1-kompatibel) | 2.0 (1.1-kompatibel) |
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003 | 0,55 kg | 0,55 kg |
| Maße (Länge x Breite x Höhe) | 136 x 89 x 214 mm | 136 x 89 x 214 mm |
| erlaubte Umgebungstemperatur | ||
| - beim Laden | 0...+45 °C | - |
| - beim Betrieb6) | -10...+50 °C | -10...+50 °C |
| - bei Lagerung | -20...+70 °C | -20...+70 °C |
| empfohlene Akkus | GBA 10,8V ... | - |
| empfohlene Ladegeräte | AL 11.. CV | - |
1) bei 0,80 m Messabstand zur Oberfläche
2) bei einer Umgebungstemperatur von 20-23 °C und einem Emissionsgrad von >0,999
3) Angabe entsprechend VDI/VDE 3511 Blatt 4.3 (Erscheinungsdatum Juli 2005); gilt für 90% des Mess signals.
Es kann in allen Bereichen außerhalb der dargestilten Größen in den Technischen Daten zu Abweichungen der Messergebnisse kommt.
4) bezieht sich auf Infrarotmessung, siehe Grafik:

5) Bei Bluetooth®-Low-Energy-Geräten kann je nach Modell und Betriebssystem kein Verbindungsaufbau möglich sein. Bluetooth®-Geräte müssen das SPP-Profil unterstützen.
6) eingeschränkte Leistung bei Temperaturen < 0^
Technische Daten ermittelt mit Akku aus Lieferumfang.
Zur eindeutigen Identifizierung Ihres Messwerkzeugs dient die Seriennummer 6 auf dem Typenschild.
Konformitätserklarung C
Wir erklaren in alleiniger Verantwortung, dass das unter "Technische Daten" beschriebene Produkt allen einschlagigen Bestimmungen der Richtlinien 2009/125/EG (Verordnung 1194/2012), 1999/5/EG, 2011/65/EU einschließlich ihrer Änderungen entspricht und mit folgenden Normen übereinstimmt: EN 61010-1:2010-10, EN 60825-1:2014-08, EN 300 328 V1.8.1:2012-06, EN 301 489-1 V1.8.1:2008-04, EN 301 489-1 V1.9.2:2011-09, EN 301 489-17 V2.2.1:2012-09, EN 62479:2010-09.
Technische Unterlagen bei: Robert Bosch GmbH, PT/ETM9, 70764 Leinfelden-Echterdingen, GERMANY
Das Messwerkzeug kann entweder mit handelsüblichen Batterien oder mit einem Bosch Li-Ionen-Akku betrieben werden. Sachnummer 3601 K83 370: Das Messwerkzeug kann ausschließlich mit handelsüblichen Batterien betriuben werden.
Betrieb mit Batterien
(nicht bei Sachnummer 3601 K83 370) (siehe Bild A)
Die Batterien werden in den Batterieadapter eingesetzt.
Der Batterieadapter ist ausschlieBlich zum Gebrauch in damit vorgesehenen Bosch-Messwerkzeugen bestimmmt undarf nicht mit Elektrowerkzeugen verwendet werden.
Zum Einsetzen der Batterien schiben Sie die Hülle 27 des Batterieadapters in den Akkuschacht 29. Legen Sie die Batterien entsprechend der Abbildung auf der Verschlusskappe 28 in die Hülle ein. Schiben Sie die Verschlusskappe über die Hülle, bis diese spürbar einrastet und bündig am Griff des Messwerkzeugs anliegt.

Zum Entnehmen der Batterien drücken Sie die Entriegelungstanten 3 der Verschlusskappe 28 undziehen die Verschlusskappe ab. Achten Sie da bei daraufuf, dass die Batterien nicht herausfallen. Halten Sie das Messwerkzeug dazu mit dem Akkuschacht 29 nach oben gerichtet. Entnehmen Sie
die Batterien. Um die innen liegende Hülle 27 aus dem Akkuschacht 29 zu entfern, greifen Sie in die Hülle undziehen.
these bei leichtem Druck auf die Seitenwand aus dem Messwerkzeug hersus.
Ersetzen Sie immer alle Batterien gleichzeitig. Verwenden Sie nur Batterien eines Herstellers und mit gleicher Kapazität.
- Nehmen Sie die Batterien aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längerere Zeit nicht benutzen. Die Batterien können bei längerer Lagerung korrodieren und sich selbst entladen.
Betrieb mit Akku (nicht bei Sachnummer 3601 K83 370) (siehe Bild B)
Hinweis: Der Gebrauch von nicht für Ihr Messwerkzeug geeigneten Akkus kann zu Fehlfunktionen oder zur Beschädigung des Messwerkzeugs führen.
Hinweis: Der Akku wird teilgeladen ausgeliefert. Um die volle Leistung des Akkus zu gewährleisten, laden Sie vor dem ersten Einsatz den Akku vollständig im Ladegerät auf.
Benutzen Sie nur die in den technischen Daten aufgeführten Ladegeräte. Nur diese Ladegeräte sind auf den bei Ihr dem Messwerkzeug verwendbaren Li-Ionen-Akku ab-gestimmt.
Der Li-Ionen-Akku kann jederzeit aufgeladen werden, ohne die Lebensdauer zu verkurzen. Eine Unterbrechung des Ladevorganges schädigt den Akku nicht.
Drücken Sie nach dem automatischen Abschalten des Messwerkzeuges nicht weiter auf die Ein-Aus-Taste.
Der Akku kann beschädigt werden.
Zum Einsetzen des geladen Akkus 30 schieben Sie diesen in den Akkuschacht 29, bis er spürbar einrastet und bündig am Griff des Messwerkzeugs anliegt.
Zum Entnehmen des Akkus 30 drucken Sie die Entrie-gelungstasten 3 undziehen den Akku aus dem Akkuschacht 29.
Wenden Sie damit keine Gewalt an.
Betrieb mit Batterien (3601 K83 370) (siehe Bild C)
Zum Öffnen des Batteriefachdeckels 31 drücken Sie die Entriegelungstasten 3 undnehmen den Batteriefachdeckel ab.
Achten Sie beim Einsetzen der Batterien auf die richtige Polung entsprechend der Abbildung auf dem Batteriefachdeckel.
Setzen Sie den Batteriefachdeckel 31 wieder auf und setzen Sie ihn spürbar einrasten.
Ersetzen Sie immer alle Batterien gleichzeitig. Verwenden Sie nur Batterien eines Herstellers und mit gleicher Kapazität.
- Nehmen Sie die Batterien aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längerere Zeit nicht benutzen. Die Batterien können bei längerer Lagerung korrodieren und sich selbst entladen.
Ladezustandsanzeige
Die Ladezustandsanzeige g im Display zeigt den Ladezustand der Batterien bzw. des Akkus 30 an.
| Anzeige Kapazität | |
| >2/3 | |
| ≤2/3 | |
| ≤1/3 | |
| ≤10 % | |
| Batterien bzw. Akku wechseln |
Betrieb
Inbetriebnahme
Schützen Sie das Messwerkzeug vor Nässe, direkter Sonneneinstrahlung sowie Staub und Schmutz.
- Setzen Sie das Messwerkzeug keinen extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen aus. Lassen Sie es z.B. nicht langere Zeit im Auto liegen. Lassen Sie das Messwerkzeug bei größeren Temperaturschwankungen erst austemperieren, bevor Sie es in Betriebnehmen. Bei extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen kann die Prazision des Messwerkzeugs beeinträchtigt werden.
Achten Sie auf eine korrekte Akklimatisierung des Messwerkzeugs. Bei starken Temperaturschwankungen kann die Akklimatisierungszeit bis zu 15 min betragen.
- Vermeiden Sie heftige Stöbe oder Stürze des Messwerkzeuges. Nach starken äußerten Einwirkungen und bei Auffälligkeiten in der Funktionalität sollen den Sie das Messwerkzeug bei einer autorisierten Bosch-Kundendienststell le überprüfen halten.
Das Messwerkzeug ist mit einer Funkschnittstelle ausgestattet. Lokale Betriebseinschrankungen, z.B. in Flugzeugen oder Krankenhäusern, sind zu beachten.
Ein-/Ausschalten
Nehmen Sie die Schutzkappe 21 von der Infrarot-Empfangslinse 23 und die Schutzkappe 19 vom Luftfeuchte- und Umgebungstemperatursensor 5 ab. Achten Sie während der Arbeit daraufuf, dass Kamera 22, Empfangslinse 23 und Sensor 5 nicht verschlossen bzw. verdeckt werden, daß sonst keine korrekten Messungen möglich sind.
Zum Einsatz des Messwerkzeugs drucken Sie die Ein-Aus-Taste 12 oder die Taste Messen 4. Im Display 18 erscheint eine Startsequenz. Nach der Startsequenz befindet sich das Messwerkzeug in der beim letzten Ausschalten gespeicherten Betriebsart. Die Laser sind noch nicht eingeschaltet.
Ausschließlich bei der ersten Inbetriebnahme entscheidt nach der Startsequenz zusammen das Menu „Gerät“, in dem Sie die Einstellungen des Messwerkzeugs wie z.B. die Sprache aller Anzeigen festlegen konnen (Bedienung siehe „Untermenu „Gerät“, Seite 16). Bestätigten Sie die gewählten Einstellungen durch Drücken der linken Funktionstaste 17. Alle Einstellungen können auch nachtraglich im Untermenü „Gerät“ geändert werden.
Lassen Sie das eingeschaltete Messwerkzeug nicht unbeaufsichtigt und schalten Sie das Messwerkzeug nach Gebrauch ab. Andere Personen konnten vom Laserstrahl geblendet werden.
Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere und blichen Sie nicht selbst in den Laserstrahl, auch nicht aus großerer Entfernung.
Die Helligkeit der Displaybeleuchtung wird bei Werkseinstellung 30 s nach jedem Tastendruck aus Energiespargründen verringert. Beim Drücken einer beliebigen Taste wird die Displaybeleuchtung wieder in voller Stärke eingeschaltet. Im Menu „Lichtdauer“ konnen Sie diese Beleuchtungszeitändern (siehe „Lichtdauer“, Seite 16).
Zum Ausschalten des Messwerkzeugs drücken Sie die Ein-Aus-Taste. Das Messwerkzeug speichert die aktuelle Betriebsart sowie die Einstellungen und schaltet sich dann aus. Setzen Sie die Schutzkappe 21 wieder auf die Empfangslinse 23 und die Schutzkappe 19 auf den Luftfeuchte- und Umgebungstemperatur sensor 5.
Schalten Sie das Messwerkzeug nicht durch Entnehmen des Akkus bzw. Batterieadapters aus, da darauf in ungündigen Fälle der interne Speicher beschädigt werden kann.
Im Menu „Ausschaltzeit“ konnen Sie einstellen, ob und nach welchem Zeitinterval ohne Tastendruck/Messung sich das Messwerkzeug automatisch ausschaltet (siehe „Ausschaltzeit“, Seite 16). Auch beim automatischen Abschalten werden die aktuelle Betriebsart sowie die Einstellungen gespeichert.
Befinden sich der Akku bzw. das Messwerkzeug außerhalb der in den Technischen Daten angegebenen Betriebstemperatur, dann schaltet sich das Messwerkzeug nach einer kurzen Warnung (siehe „Fehler - Ursachen und Abhilfe“, Seite 17) automatisch ab. Lassen Sie das Messwerkzeug austemperiernen und schalten Sie es dann wieder ein.
Um Energie zu sparen, schalten Sie das Messwerkzeug nurein, wenn Sie es benutzen.
Vergroßerungsstufe einstellen
Der Bildausschnitt im Display kann für laufende Messungen sowie bei der Wiedergabe gespeicherter Bildschirmfotos in drei verschiedenen Vergroßerungsstufen angezeigt werden: 0,5m,2m und 5m.
Die Vergroßerungsstufen sind optimiert für den entsprechenden Abstand zwischen Messwerkzeug und Messobjekt: Bei einem Messabstand von 2 m gibt die Vergroßerungsstufe „2 m" den (typischerweise) besten Bildausschnitt wieder.
Die aktuelle Vergroßerungsstufe erscheint in der Anzeige e. Zum Erhohen der Vergroßerungsstufe drucken Sie die Pfeiltaste auf 16, zum Senken die Pfeiltaste ab 13.
Messfläche beleuchten
Bei der Messung in dunklen Bereichen konnen Sie die Leuchte 24 einschalten, um die Darstellung des Bildschirminhalts zu verbessern. Dies kann Ihnen halten, beim Speichern von Bildschirmotos ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Drücken Sie zum Ein- bzw. Ausschalten der Leuchte 24 die Taste 14.
Die Leuchte wird aus Energiespargründen automatisch abgeschelt, wenn die Helligkeit der Displaybeleuchtung verringert wird. Im Menu „Lichtdauer“ konnen Sie diese Beulechungszeit ändern (siehe „Lichtdauer“, Seite 16). Beim Wiedereinschalten der Displaybeleuchtung wird die Leuchte nicht automatisch eingeschelt.
Wenn der Ladezustand des Akkus im kritischen Bereich ist, steht die Leuchte aus Energiespargründen nicht zur Veräu-gung.
Messvorbereitung
Emissionsgrad für Oberflächen-Temperaturmessungen einstellen
Zur Bestimmung der Oberflächentemperatur wird berühungslos die natürliche Infrarot-Wärnestrahlung gemessen, die das angezielte Objekt aussendet. Für korrekte Messungen muss der am Messwerkzeug eingestellte Emissionsgrad (siehe „Emissionsgrad“, Seite 17) vor jeder Messung geprüft und gegebenenfalls an das Messobjekt angepasst werden.
Um den eingestellten Emissionsgrad zu ändern, rufen Sie das „Hauptmenü" auf (siehe „Navigieren im „Hauptmenü“, Seite 16).
-
Für einige der früigsten Materialien stehen gespeicherte Emissionsgrade zur Auswahl. Wahlen Sie im Menüpunkt „Material“ das passende Material aus. Der dazugehörige Emissionsgrad wird in der Zeile darunter angezeigt.
-
Wenn Ihnen der genaue Emissionsgrad Ihrches Messobjekts besteht ist, können Sie diesen auch als Zahlenwert im Menüpunkt „Emissionsgrad“ einstehen.
Informieren Sie sich über den Emissionsgrad Ihres Materials. Neben den im Messwerkzeug gespeicherten Materialien finden Sie einzelne weitere in der nachfolgenden Tabelle.
| Material Emissionsgrad | |
| Aluminium, poliert 0,04 | |
| Aluminium, oxidiert 0,25 | |
| Mressing 0,04 | |
| Mressing, oxidiert 0,61 | |
| Eisen, poliert 0,20 | |
| Eisen, angerostet 0,65 | |
| Eisen, verzinkt 0,25 | |
| Chrom, poliert 0,07 | |
| Dachpappe | 0,90 |
| Glas | 0,88 |
Korrekte Oberflächen-Temperaturanzeigen sind nur möglich, wenn der eingestellte Emissionsgrad und der Emissionsgrad des Objeks übereinstimmen. Korrekte Hinweise auf Wärmebrücken und Schimmelgefahr sind damit ebenfels vom eingestillten Emissionsgrad abhängig.
Werden mehrere Messobjekte aus entsprechlichem Material bzw. unterschiedlicher Struktur während eines Messvorgangs gemessen, dann ist die Oberflächen-Temperaturanzei ge nur bei den zum eingestillten Emissionsgrad passenden Objeken verbindlich.
Messfläche bei Oberflächen-Temperaturmessungen
Die vom Messwerkzeug erzeugten Laserpunkte zeigen die linke und rechte Begrenzung der kreisformigen Messfläche an. Bei der berührungslosen Oberflächen-Temperaturmessung wird die Infrarotstrahlung dieser Messfläche bestimmt.
Für ein optimales Messergebnis richten Sie das Messwerkzeug möglichst senkrecht zum Mittelpunkt der Messfläche aus.
Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere und blichen Sie nicht selbst in den Laserstrahl, auch nicht aus großerer Entfernung.
Der Abstand der Laserpunkte und damit die Gröbe der Messfläche steigt mit dem Abstand zwischen Messwerkzeug und Messobjekt (siehe „Technische Daten", Seite8). Der optimale Messabstand beträgt 0,8 m.
Halten Sie das Messwerkzeug nicht direkt an heiße Oberflächen. Das Messwerkzeug kann durch die Hitze beschädigt werden.
Sind die Laserpunkte schlecht erkennbar, können Sie den Messrahmen b im Display einschalten (siehe „Messrahmen“, Seite 16). Der Messrahmen kann als Indikator für die Messfläche genutzt werden und dient der besseren Orientierung. Je nach Messabstand kann der Messrahmen von der Messfläche abweichen. Für die Messung ausschlaggebend ist der Bereich, der sich zwischen den Laserpunkten befindet.
Hinweise zu den Messbedingungen
Stark reflektierende oder glänzende Oberflächen (z.B. glänzende Fliesen oder blanke Metalle) können die Oberflächen-Temperaturmessung beeinträchtigen. Kleben Sie bei Bedarf die Messfläche mit einem dunklen, matten Klebeband, das gut wärmeleitend ist, ab. Lassen Sie das Band kurz auf der Oberfläche austemperieren.
Achten Sie bei reflektierenden Oberflächen auf einen gunstigen Messwinkel, damit reflektierte Wärmestrahlung von anderen Objekten das Ergebnis nicht verfüllscht. Zum Beispiel kann bei Messungen senkrecht von vorn die Reflexion ihrer Körperwärme die Messung stären.
Die Messung durch transparente Materialien (z.B. Glas oder transparente Kunststoffe) hindurch ist prinzipbedingt nicht möglich.
Die Messergebnisse werden umso genauer und zuverlässiger, je better und stabiler die Messbedingungen sind.
Der Luftfeuchte- und Umgebungstemperatursensor 5 kann durch chemische Schadstoffe wie z.B. Ausdünstungen von Lacken oder Farben beschädigt werden. Die Infrarot-Temperaturmessung wird durch Rauch, Dampf oder staubige Luft beeinträchtigt.
Lüften Sie deshalb bei der Messung in Innenräumen vor der Messung den Raum, insbesondere wenn die Luft verschmutzt oder sehr dampfig ist.
Lassen Sie den Raum nach dem Lüften eine Weile austemperieren, bis er die übliche Temperatur wieder erreicht hat.
Umgebungstemperatur und relative Luftfeuchtigkeit werden direkt am Messwerkzeug mit dem Luftfeuchte- und Umgebungstemperatursensor 5 gemessen. Halten Sie für aussagekräftige Ergebnisse das Messwerkzeug nicht direkt über oder darüber Störquellen wie Heizungen oder offene Flüssigkeiten. Decken Sie den Sensor 5 keinesfalls ab.
Messfunktionen
Standard-Anzeigenbildschirm

a Datum/Uhrzeit: siehe „Zeit/Datum“, Seite 16
b Messrahen: siehe „Messfläche bei Oberflächen-Temperaturmessungen“, Seite 12
c Zustandsanzeige:

Messwerkzeug ist bereit zur Messung, Taste.
Messen 4 drucken.
(Dauer-)Messung lauft, Laser sind eingeschaltet.

Messung beendet, Laser sind ausgeschaltet, Messergebnisse sind fixiert.
d Anzeige Signalon ausgeschaltet (siehe „Signalon“, Seite 16)
e Anzeige Vergroßerungsstufe: siehe „Vergroßerungsstufe einstehen“, Seite 11
f Anzeige Bluetooth® eingeschaltet (siehe „ Datenübertragung über Bluetooth®, Seite 15)
g Ladezustandsanzeige: siehe „Ladezustandsanzeige“, Seite 10
h Funktionsanzeige/Messwert relative Luftfeuchtigkeit
i Funktionsanzeige/Messwert Umgebungstemperatur
j Funktionsanzeige/Ergebnis Taupunkttemperatur
k minimaler/maximaler Messwert Oberflächentemperatur während eines Messvorgangs
IErgebnisskala
m Menüsymbol
n Anzeige Oberflächentemperatur-Alarm: siehe „Oberflächentemperatur-Alarm", Seite 13
o Messwert Oberflächentemperaturmessung
paktueller Modus
q Markierung Messwert bzw. Ergebnis (abhängig vom gewählten Modus)
r Galeriessymbol
s Funktionsanzeige/Messwert Durchschnittstemperatur
t Funktionsanzeige/Messwert Kontakttemperatur
u Anzeige Emissionsgrad
v Speichersymbol
Einzelmessung
Durch einmaliges kurzes Drücken der Taste Messen 4 schalten Sie die Laser ein und loseine Einzelmessung im gewählten Modus aus. Halten Sie das Messwerkzeug ohne Bewegung auf das Messobjectekt gerichtet, bis der Messwert angezeigt wird. Der Messvorgang kann bis zu 1 Sekunde dauern.
Nach Abschluss der Messung werden die Laser automatisch ausgeschaltet. Im Display erschienen die Messergebnisse.
Drücken Sie die Taste Messen 4 erneut, um eine neue Messung mit den eingestillten Messparametern zu starten.
Dauermessung
Halten Sie für Dauermessungen im gewählten Modus die Taste Messen 4 gedrückt. Die Laser bleiben eingeschaltet. Richten Sie die Laserpunkte in langsamer Bewegung nacheinander auf alle Oberflächen, deren Temperatur Sie messen möchten. Für Feuchtigkeits- und Umgebungstemperatur-Messungen bewogen Sie das Messwerkzeug langsam im Raum.
Die Anzeigen im Display werden fortlaufend aktualisiert. Sobald Sie die Taste Messen 4 loslassen, werden die Messung unterbrochen und die Laser ausgeschaltet. Im Display werden die letzten Messergebnisse fixiert.
Drücken Sie die Taste Messen 4 erneut, um eine neue Messung mit den eingestillten Messparametern zu starten.
Messergebnisse speichern/anseigen/senden
Nach Abschluss einer Messung entscheid im Display das Speichersymbol v als Anzeige darüber, dass Sie die Messergebnisse speichern können. Drücken Sie dazu die Speicher-/Sendetaste 9.
Die Messergebnisse werden als JPG-Datei (Bildschirmfot des fixierten Displays) gespeichert.

Zum Anzeigen gespeicherter Bildschirmfotos drücken Sie die linke Funktionstaste 17 unter dem Galeriesymbol r. Im Display erscheidt das zuletzt gespeicherte Foto.
- Drücken Sie die Pfeiltasten rechts 11 oder links 15, um zwischen den gespeicherten Bildschirmotos zu wechseln.
Zum Senden des angezeigten Messergebnisse per Bluetooth® drücken Sie die Speicher-/Sendetaste 9. Ist die Bluetooth®-Verbindung noch nicht eingeschaltet (siehe „ Datenübertragung über Bluetooth®“, Seite 15), wird sie durch das Drucken der Speicher-/Sendetaste aktiviert.

-Zum Löschen des angezeigten Bildschirm-fotos drucken Sie die rechte Funktionstaste 10 unter dem Papierkorb-Symbol.

- Um den Löschvorgang zu bestätigen, drücken Sie die linke Funktionstaste 17 unter dem Haken-Symbol.

- Um den Löschvorgang abzubrechen, drücken Sie die rechte Funktionstaste 10 unter dem Kreuz-Symbol.

- Um die Galerieansicht zu verlassen und in den Messmodus zurückzukehren, drücken Sie die linke Funktionstaste 17 unter dem Zurück-Symbol.
Sie können auch alle gespeicherten Dateien auf einmal loschen. Siehe dazu „Alle Bilder loschen“, Seite 16.
Oberflächentemperatur-Modus
Im Oberflächentemperatur-Modus wird die Oberflächentemperatur eines Messobjektes gemessen.
In thisem Modus konnen Sie z.B. überhitzte Sicherungen, suchen oder Heiz- bzw. Warmwasserleitungen orten.
Zum Wechsel in den Oberflächentemperatur-Modus kehren Sie gegebenenfalls zum Standard-Anzeigenbildschirm zurück. Drücken Sie dann so oft die Pfeiltaste links 15 oder die Pfeiltaste rechts 11, bis das Fenster „Oberflächentemperatur" mit einer kurzen Erklärung des Modus angezeigt wird. Um die Erklärung vorzeitig auszublenden, drücken Sie die Speichertaste 9. Um die Erklärung auszublenden und sofort eine Messung zu starten, drücken Sie die Taste Messen 4.
Drücken Sie die Taste Messen 4 und richten Sie das Messwerkzeug senkrecht auf die Mitte des Messobjekt. Nach Abschluss der Messung wird die Oberflächentemperatur des zu-letzt angezielten Messobjekt in der Anzeige o fixiert.
Bei Dauermessungen wird die zuletzt gemessene Oberflächen-temperatur mit der Markierung q auf der Ergebnisskala I angezeigt. Der minimale und der maximale Temperaturwert des Messvorgangs erscheinen in der Anzeige k, sobald die Differenz der Messwerte mehr als 3^ beträgt. Damit konnen Sie erkennen, wie hoch der aktuelle Messwert im Verhältnis zu den bereits gesessenen Temperaturen ist.
Oberflächentemperatur-Alarm
Der Oberflächentemperatur-Alarm kann in allen Modi genutzt werden. Sie können eine Minimal- und eine Maximaltemperatur festlegen.
Wird die Minimaltemperatur untersritten, blinkt die Anzeige Temperaturalarm n blau und bei eingeschalteten Signalton ertont ein Warnsignal.
Wird die Maximaltemperatur übersritten, blinkt die Anzeige Temperaturalarm n rot und bei eingeschalteten Signalton ertont ein Warnsignal.
Um den Oberflächentemperatur-Alarm zu nutzen, rufen Sie das „Hauptmenü" auf (siehe „Navigieren im „Hauptmenü“", Seite 16).
-Wahlen Sie das Untermenü „ Funktionen" aus.
- Stellen Sie „Alarm min/max“ auf „an“.
- Stellen Sie unter „Alarm min“ die Minimaltemperatur ein.
- Stellen Sie unter „Alarm max“ die Maximaltemperatur ein. Minimal- und Maximaltemperatur werden auch gespeichert, wenn Sie den Alarm auf „aus“ stellen.
Kontakttemperatur-Messung
Bei der Kontakttemperatur-Messung kann mithilfe eines handelsüblichen Thermoelements Typ K die Temperatur eines Objeks direkt gemessen werden.
Hinweis: Verwenden Sie ausschließlich Thermoelemente vom Typ K. Bei Anschluss anderer Typen von Thermoelementen sind falsche Messergebnisse möglich.
Klappen Sie die Abdeckung 1 auf und schlieben Sie das Thermoelement an den Anschluss 25 an.
- Lesen und beachten Sie die Betriebsanleitung des Thermoelements.
Sobald ein Thermoelement angeschlossen ist, erscheint die Anzeige t im Display. Der Messwert der Anzeige wird kontinuierlich aktualisiert. Warten Sie für ein verlässliches Ergebnis, bis sich der Messwert nicht mehr ändert. Je nach Ausführung des Thermoelements kann das mehrere Minuten nauern.
Die Kontakttemperatur kann in jedem Modus zusammen zur Oberflächentemperatur gemessen werden. Zur Ermittlung von Wärmebrücken und Schimmelgefahr wird jedoch immer die Oberflächentemperatur herangezogen.
Wird das Thermoelement entfernt, erlischt die Funktion-anzeige t im Display. Schlieben Sie nach dem Entfernen des Thermoelements die Abdeckung 1 wieder.
Wärmebrücken-Modus
Im Wärmebrücken-Modus werden Oberflächen- und Umgebungstemperatur gemessen und miteinander verglichen. Bei größeren Differenzen zwischen beiden Temperaturen wird vor Wärmebrücken (siehe „Wärmebrücke“, Seite 17) gewarnt.
Zum Wechsel in den Wärmebrücken-Modus kehren Sie gegebenfalls zum Standard-Anzeigenbildschirm zurück. Drücken Sie dann so oft die Pfeiltaste links 15 oder die Pfeiltaste rechts 11, bis das Fenster „Wärmebrücke" mit einer kurzen Erklärung des Modus angezeigt wird. Um die Erklärung vorzeitig auszublenden, drücken Sie die Speichertaste 9. Um die Erklärung auszublenden und sofort eine Messung zu starten, drücken Sie die Taste Messen 4.
Drücken Sie die Taste Messen 4 und richten Sie das Messwerkzeug senkrecht auf die Mitte des Messobjekt. Nach Abschluss der Messung wird die Oberflächentemperatur des zu-letzt angezielen Messobjekt in der Anzeige o und die Umgebungstemperatur in der Anzeige i fixiert.
Das Messwerkzeug vergleicht automatisch die Werte und zeigt die Interpretation der Werte mit der Markierung q auf der Ergebnisskala I an:
-
Markierung q im grünen Bereich (Tempera < 3,5^ ): geringe Temperaturdifferenz, keine Wärmebrücken vorhanden
-
Markierung q im gelben Bereich (Tempera 3,5°C bis 6,5°C): Temperaturdifferenz im Grenzbereich, im Messbereich besteht eventuell eine Wärmebrücke. An dieser Stelle ist die Isolierung möglicherweise mangelhaft. Wiederholen Sie die Messung gegebenenfalls mit zeitlichen Abstand. Achten Sie darauf auf äußere Bedingungen, die die Messung beeinflussen können: Ob z.B. die Messfläche durch direkte Sonneneinstrahlung aufgeheit wird oder sich die Messfläche darüber einer geöffneten Tur befindet und die frische Luft die Temperatur temporär sentkt.
-
Markierung q im roten Bereich (Temperaturdifferenz >6,5^ ): Die Oberflächentemperatur innerhalb der Messflüche weicht deutlich von der Umgebungstemperatur ab. Im Messbereich besteht eine Wärmebrücke, was auf eine schlechte Isolierung hinweist.
Sie können die Temperaturdifferenz, ab der die Markierung im roten Bereich angezeigt wird, manuell anpassen. Rufen Sie dazu das „Hauptmenu" auf (siehe „Navigieren im „Hauptmenü“, Seite 16). Wahlen Sie das Untermenü „ Funktionen" aus. Stellen Sie unter „Wärmebrücke" die gewünschte Temperaturdifferenz ein.
Überprüfen Sie bei Wärmebrücken die Wärmedämmung in thism Bereich.
Taupunkt-Modus
Im Taupunkt-Modus werden die Umgebungstemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit (siehe „Relative Luftfeuchtigkeit“, Seite 17) gemessen. Aus beiden Werten wird die Taupunkttemperatur (siehe „Taupunkttemperatur“, Seite 17) berechnet. Außer dem wird die Oberflächentemperatur gemessen.
Die Taupunkttemperatur wird mit der Oberflächentemperatur verglichen und das Ergebnis in Bezug auf Schimmelgefahr interpretiert.
Beachten Sie, dass die Messergebnisse immer nur für die aktuellen Messbedingungen gültig sind, eine Messung über die Zeit ist nicht möglich. Bei kritischen Messergebnissen sollen Sie die Messung zu entsprechenden Zeiten und bei entsprechenden Bedingungen wiederholen.
Zum Wechsel in den Taupunkt-Modus kehren Sie gegebenenfalls zum Standard-Anzeigenbildschirm zurück. Drücken Sie dann so oft die Pfeiltaste links 15 oder die Pfeiltaste rechts 11, bis das Fenster „Taupunkt" mit einer kurzen Erklärung des Modus angezeigt wird. Um die Erklärung vorzeitig auszublenden, drücken Sie die Speichertaste 9. Um die Erklärung auszublenden und sofort eine Messung zu starten, drücken Sie die Taste Messen 4.
Drücken Sie die Taste Messen 4 und richten Sie das Messwerkzeug senkrecht auf die Mitte des Messobjekt. Nach Abschluss der Messung wird die Oberflächentemperatur des zu-letzt angezielten Messobjektos in der Anzeige o, die Umgebungstemperatur in der Anzeige i und die relative Luft-feuchtigkeit in der Anzeige h fixiert. Die berechnete Tau-punkttemperatur wird in j angezeigt.
Das Messwerkzeug vergleicht automatisch die Werte und differekte Interpretation der Werte mit der Markierung q auf der Ergebnisskala I an:
-
Markierung q im grünen Bereich: Unter den aktuelligen diffierengungen besteht keine Schimmelgefahr.
-
Markierung q im gelben Bereich: Die Werte liegen im Grenzbereich; acht den Sie auf Raumtemperatur, Wärmebrücken sowie Luftfeuchtigkeit und wiederholen Sie die Messung gegebenenfalls mit zeitlichen Abstand.
-
Markierung q im roten Bereich: Es besteht erhöhte Schimmelgefahr, da die Luftfeuchtigkeit zu hoch oder die Oberflächentemperatur nahe im Bereich der Taupunkttemperatur ist. Der jeweils auffallige Wert blinkt in der Anzeige.
Vor Schimmelgefahr wird gewarnt, wenn die Oberflächen-temperatur 80% der Taupunkttemperatur beträgt. Bei Schimmelgefahr sollen Sie je nach Ursache die Luftfeuchtig-keit durch haufigeres und gründlicheres Lüften senken, die Raumtemperatur erhöhen bzw. Wärmebrücken beseitigen.
Hinweis: Mit dem Messwerkzeug können keine Schimmelsporen detektiert werden. Es zeigt nur an, dass es bei gleichbleibenden Bedingungen zur Schimmelbildung kommt kann.
Benutzermodus
Im Benutzermodus werden Oberflächen- und Umgebungs-temperatur sowie die relative Luftfeuchtigkeit gemessen. Aus diesen wird die Taupunkttemperatur sowie die Durchschnittstemperatur (Mittelwert der Oberflächentemperatoren während einer Dauermessung) berechnet.
Bei Bedarf können Sie folgende Werte in der Anzeige ausblenden: Durchschnittstemperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Umgebungstemperatur und Taupunkttemperatur.
Rufen Sie dazu das „Hauptmenü“ auf (siehe „Navigieren im „Hauptmenü“, Seite 16). Wahlen Sie das Untermenü „Funktionen" und darin „Benutzermodus". Sie können hier die Anzeigen „Durchschnittstemp.“, „Luftfeuchtigkeit“, „Raumtemperatur" und „Taupunkt" ein- und ausschalten.
Für Oberflächentemperatur-Messungen konnen Sie wahlen, ob der Minimal- und Maximalwert k der Ergebnisskala I automatisch angepasst oder manuell festgelegt werden soll. Gehen Sie dazu im Menu „Benutzermodus" in das Untermenü „Skalenbereich".
- Wahlen Sie „auto“, wenn die Werte k wie im Oberflächen-temperatur-Modus automatisch ermittelt werden sollen. Der minimale und der maximale Temperaturwert des Messvorgangs erschehen in der Anzeige k , sobald die Differenz der Messwerte mehr als 3^ beträgt.
-Wahlen Sie ,voreingestellt",um die Werte manufizierterladen:
zulegen. Stellen Sie die gewünschten Werte im Menu „Benutzzermodus“ unter „Skala Untergrenze“ und „Skala Obergrenze“ ein. In der Anzeige k erscheinen den manuell gesetzte Minimal- und Maximalwert. Damit können Sie z.B. Bildschirmotos entsprechender Messungen anhand der Markierung q vergleichbar machen.
Zum Wechsel in den Benutzermodus kehren Sie gegebenenfalls zum Standard-Anzeigenbildschirm zurück. Drücken Sie dann so oft die Pfeiltaste links 15 oder die Pfeiltaste rechts 11, bis das Fenster „Benutzermodus" mit einer kurzen Erklärung des Modus angezeigt wird. Um die Erklärung vorzeitig auszublenden, drücken Sie die Speichertaste 9. Um die Erklärung auszublenden und sofort eine Messung zu starten, drucken Sie die Taste Messen 4.
Drücken Sie die Taste Messen 4 und richten Sie das Messwerkzeug senkrecht auf die Mitte des Messobjekts. Nach Abschluss der Messung werden die ausgewählten Werte angezeigt.
Datumübertragung
Datumübertragung über USB-Schnittstelle
Klappen Sie die Abdeckung 1 auf. Verbinden Sie die Micro-USB-Buchse 26 des Messwerkzeugs über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel 8 mit ihrem Computer oder Notebook. Die gespeicherten.JPG-Dateien können vom internen Speicher des Messwerkzeugs kopiert, verschoben oder gelöscht werden. Schließen Sie die Abdeckung 1 wieder, wenn Sie das Micro-USB-Kabel entfern.
Hinweis: Verbinden Sie das Messwerkzeug über USB ausschließlich mit einem Computer oder Notebook. Beim Anschluss an andere Geräte kann das Gerät beschädigt werden.
Hinweis: Der Akku des Messwerkzeugs kann nicht über die USB-Schnittstelle geladen werden. Zum Laden des Akkus siehe „Betrieb mit Akku“, Seite10.
Datumübertragung über Bluetooth®
Das Messwerkzeug ist mit einem Bluetooth®-Modul ausgestattet, das mittels Funktechnik die Datenübertragung zu bestimmten mobilen Endgeräten mit Bluetooth®-Schnittstelle erlaubt (z.B. Smartphone, Tablet).
Informationen zur erforderlichen Systemvoraussetzung für eine Bluetooth®-Verbindung finden Sie auf der Bosch-Internetseite unter www.bosch-professional.com.
Um die Bluetooth®-Verbindung am Messwerkzeug einzuschalten, rufen Sie das „Hauptmenu“ auf (siehe „Navigieren im „Hauptmenu“, Seite 16) und stellen „Bluetooth“ auf „an“. Im Display erscheint die Anzeige f. Stellen Sie safer, dass die Bluetooth®-Schnittstelle an Ihr mobilen Endgerät aktiviert ist.
Zur Erweiterung des Funktionsumfanges des mobilen Endgeräts und zur Vereinfachung der Datenverarbeitung stehen spezielle Bosch-AppPLICATIONen (Apps) zur Verfügung. Diese können Sie je nach Endgerät in den entsprechenden Stores

Available on the
App Store

ANDROID APP ON
Google play
Nach dem Start der Bosch-Appikation wird (bei aktivierten Bluetooth®-Modulen) die Verbindung zwischen mobilem Endgerät und Messwerkzeug hergestellt. Werden mehrere aktive Messwerkzeuge befinden, wahren Sie das passende Messwerkzeug aus. Wird nur ein aktives Messwerkzeug befinden,findet ein automatischer Verbindungsaufbaustatt.
Hinweis: Beim ersten Verbindungsaufbau (Pairing) zwischen dem Messwerkzeug und einem mobilen Endgerät (z.B. Smartphone, Tablet) kann es zur Abfrage eines PIN-Codes für das Messwerkzeugkommen. Geben Sie in dieser Fall „0000" ein.
Bei der Datenübertragung mittels Bluetooth® können durch schlechte Empfangsbedingungen Zeitverzögerungen zwischen mobilem Endgerät und Messwerkzeug auftreten.
"Hauptmenu"
Navigieren im „Hauptmenu“

- U m i n d a s „Hauptmenü“ zu gelangen, drücken Sie beim Standard-Anzeigenbildschirm auf die rechte Funktionstaste 10 unter dem Menüsymbol m.
Zum Navigieren innerhalb einer Menüebene drücken Sie die Pfeiltaste auf 16 bzw. die Pfeiltaste ab 13 so oft, bis der gewünschte Menüpunkt farbig hervorgehoben wird. - Gibt es zu einem hervorgehoben Menüpunkt ein Untermenü, dann wird das durch einen Pfeil nach rechts besoin „einstellen ...“ gekennzeichnet. Um in das Untermenü zu gelengen, drücken Sie die Pfeiltaste rechts 11.

- Gibt es zu einem hervorgobenen Menüpunkt mehrere Auswahlmöglichkeiten, dann wird die aktuelle Einstellung zwischen zwei Pfeilen angezeigt. Um die Einstellung zuändern, drücken Sie die Pfeiltaste links 15 oder die Pfeiltaste rechts 11. Zahlenwerte werden schneller geändert, wenn Sie die entsprechende Pfeiltaste gedrückt halten.
- Bei einigen Menüpunkten konnen Sie eine Funktion an- bzw. ausschalten. Zum Ausschalten drücken Sie die Pfeiltaste links 15, sodass „aus“ hervorgehoben wird. Zum Einschalten drücken Sie die Pfeiltaste rechts 11, sodass „an“ hervorgehoben wird. Sie konnen die Funktion im Menu auch durch Drücken der Speicher-/Sendetaste 9 an- und ausschalten.

- Um in ein Obermenü zu wechseln, drücken Sie die linke Funktionstaste 17 unter dem Zurück-Symbol. Die gewählten Einstellungen werden gespeichert.

- U m d a s „Hauptmenu“ zu verlassen und direkt zum Standard-Anzeigenbildschirm zurückzukehren, drücken Sie die rechte Funktionstaste 10 unter dem Haussymbol. Die gewählten Einstellungen werden gespeichert.

Um ein beliebiges Menu zu verlassen und zum Standard-Anzeigenbildschirm zusammen zukehren, können Sie auch die Taste Messen 4 drucken. Beimomaligen Drucken der Taste werden die gewährten Einstellungen gespeichert, aber noch keine Messung ausgelost.
Untermenu „Gerät“
Rufen Sie das „Hauptmenu“ auf und wahren Sie das Untermenü „Gerät". Es enthalt folgende Menupunkte:
- Sprache:
Im Menu „Sprache“ können Sie die Sprache aller Anzeigen ändern.
- Zeit/Datum:
Für die Änderung von Datum und Zeit in der Anzeige a rufen Sie das Untermenü „Zeit & Datum" auf. In diesen Untermenü konnen Sie außerdem das Datum- und Zeit- format ändern.
Zum Verlassen des Untermenus „Zeit & Datum“ drucken Sie entweder die linke Funktionstaste 17 unter dem Haken-Symbol, um die Einstellungen zu speichern, oder die rechte Funktionstaste 10 unter dem Kreuz-Symbol, um die Änderungen zu verwerfen.
— Einheit:
Im Menu „Einheit“ konnen Sie wahlen, ob die Temperaturangaben in „°C“ oder „°F“ angezeigt werden.
Signalton:
Im Menu „Tonsignale“ können Sie den Signatton, der beim Oberflächentemperatur-Alarm ertönt, ein- bzw. ausschalten.
- Messrahmen:
Im Menu „Messrahen“ konnen Sie den Messrahen b im Display ein- bzw. ausschalten.
Farbschema:
Im Menu „Farbschema“ können Sie wahlen, in welcher Farbe Temperaturwerte und weitere Anzeigen im Display erschieren. Die Einstellung wird auch für gespeicherte Bildschirmfotos übernommen.
-Ausschaltzeit:
Im Menu „Ausschaltzeit“ konnen Sie das Zeitinterval wahren, nach dem sich das Messwerkzeug automatisch abschaltet, wenn keine Taste gedrückt wird. Sie konnen die automatische Abschaltung auch deaktivieren, indem Sie die Einstellung „Nie“ wahren. Je kürzer Sie die Ausschaltzeit einstellen,esto mehr Energie konnen Sie sparen.
Lichtdauer:
Im Menu „Lichtdauer“ konnen Sie das Zeitinterval wahren, nach dem sich die Helligkeit der Displaybeleuchting verringgert, wenn keine Taste am Messwerkzeug gedrück wird. Sie konnen das Display auch dauerhaft beleuchten, indem Sie die Einstellung „Immer“ wahren. Je kürzer Sie die Lichtdauer einstellen,esto mehr Energie konnen Sie sparen.
- Alle Bilder loschen:
Im Menu „Alle Bilder Löschen“ können Sie alle Dateien, die sich im internen Speicher befinden, auf einmal Löschen. Drücken Sie die Pfeiltaste rechts 11 für „mehr ...“, um in das Untermenü zu gelangen. Drücken Sie dann entweder die linke Funktionstaste 17 unter dem Haken-Symbol, um alle Dateien zu Löschen, oder die rechte Funktionstaste 10 unter dem Kreuz-Symbol, um den Vorgang abzubrechen.
Geräteinformationen:
Für Informationen über das Messwerkzeug rufen Sie das Untermen „Geräteinformationen" auf. Sie finden Dort die Seriennummer des Messwerkzeugs und die installierte Software-Version.
Fehler - Ursachen und Abhilfe
| Fehler Ursache Abhilfe | ||
| Messwerkzeug kann nicht eingeschaltet werden. | Akker bzw. Batterien leer Laden Sie den Akku bzw. wechseln Sie die Batterien. | |
| Akker zu warm bzw. zu kalt Lassen Sie den Akku austemperieren bzw. wechseln Sieihn. | ||
| Messwerkzeug zu warm bzw. zu kalt | Lassen Sie das Messwerkzeug austemperieren. | |
| Hä! | Bildspeicher defect Formatieren Sie den internen Speicher, indem Sie alle Bilderlöschen (siehe „Alle Bilderlöschen“, Seite 16). Besteht das Problem weiterhin, geben Sie das Messwerkzeug an eine autorisierte Bosch-Kundendienstelle. | |
| Bildspeicher voll Übertragen Sie die Bilder bei Bedarf auf ein andere Speichermedium (z.B. Computer oder Notebook). Löschen Sie dann die Bilder im internen Speicher. | ||
| F! | Messwerkzeug defect Senden Sie das Messwerkzeug an eine autorisierte Bosch-Kundendienstelle. | |
| Funktionsanzeige t für Kontakttemperatur-messung erscheint nicht im Display. | Anschluss 25 für Thermo-element defect | Senden Sie das Messwerkzeug an eine autorisierte Bosch-Kundendienstelle. |
| Messwerkzeug kann nicht mit einem Computer verbunden werden. | Messwerkzeug wird nicht vom Computer erkannt. | Prüfen Sie, ob der Treiber auf Ihrlem Computer aktuell ist. Gegebenenfalls ist eine neuere Betriebs-system-Version auf dem Computer notwendig. |
| Micro-USB-Anschluss oder Micro-USB-Kabel defect | Prüfen Sie, ob sich das Messwerkzeug mit einem anderen Computer verbindenlässt. Wenn nicht, geben Sie das Messwerkzeug an eine autorisierte Bosch-Kundendienstelle. | |
| Luftfeuchte- und Umgebungsstemperatursensor 5 defect | Die weiteren Funktionen des Messwerkzeugs können weiterhin genutzt werden. Senden Sie das Messwerkzeug an eine autorisierte Bosch-Kundendienstelle. | |
Begriffserklarungen
Infrarot-Wärmestrahlung
Die Infrarot-Wärnestrahlung ist eine electromagnetische Strahlung, die von jedem Körper ausgesendet wird. Die Menge der Strahlung hängt von der Temperatur und dem Emissionsgrad des Körpers ab.
Emissionsgrad
Der Emissionsgrad eines Objeks ist vom Material und von der Struktur seiner Oberfläche abhängig. Er gibt an, wie viel Infrarot-Wärmestrahlung das Projekt im Vergleich zu einem idealen Wärmestrahler (schwarzer Körper, Emissionsgrad = 1 ) abgibt.
Wärmebrücke
Als Wärmebrücke wird ein Objekt bezeichnet, das unerwünscht Wärme nach außen oderinnen leitet und sich somit erheblich von der restlichen bzw. gewündsten Temperatur einer Wand unterscheidet.
Da die Oberflächentemperatur an Wärmebrücken niedriger als im übrigen Raum ist, steigt die Schimmelgefahr an diesen Stellen erheblich.
Relative Luftfeuchtigkeit
Die relative Luftfeuchtigkeit gibt an, wie stark die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist. Die Angabe erfolgt als Prozentwert der maximalen Wasserdampfmenge, die die Luft aufnehmen kann. Die maximale Wasserdampfmenge ist von der Temperatur abhängig: jeHigher die Temperatur, umso mehr Wasserdampf kann die Luft aufnahmen.
Ist die relative Luftfeuchtigkeit zu hoch, steigt die Schimmel-. gefahr. Zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann zu gesundheitlichen Beeintrachtigungen führen.
Taupunkttemperatur
Die Taupunkttemperatur gibt an, bei welcher Temperatur der in der Luft enthaltene Wasserdampf zu kondensieren beginnnt. Die Taupunkttemperatur ist abhängig von der relativen Luftfeuchtigkeit und der Lufttemperatur.
Ist die Temperatur einer Oberfläche niedriger als die Taupunkttemperatur, dann beginnt Wasser auf dieser Oberfläche zu kondensieren. Die Kondensation ist umso stärker, je größter die Differenz der beiden Temperaturen und jeHigher die relative Luftfeuchtigkeit ist.
Kondenswasser auf Oberflächen ist eine Hauptursache für die Schimmelbildung.
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Lagern und transportieren Sie das Messwerkzeug nur in einem geeigneten Behältnis wie der Originalverpackung bzw. der Schutztasche (Zubehör). Bewahren Sie es z.B. nicht in einer Plastiktüte auf, deren Ausdünstungen den Luftfeuchte-und Umgebungsstemperatursensor 5 beschädigen konnten. Kleben Sie keine Aufkleber in der Höhe des Sensors auf das Messwerkzeug.
Lagern Sie das Messwerkzeug nicht über länger Zeit außerhalb eines Luftfeuchtebereichs von 30 bis 50% . Wird das Messwerkzeug zu feucht oder zu trocken gelagert, kann es bei der Inbetriebnahme zu Fehlmessungen kommt.
Halten Sie das Messwerkzeug stets sauber.
Wischen Sie Verschmutzungen mit einem feuchten, weichen Tuch ab. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösemittel.
Beim Reinigen darf keine Flüssigkeit in das Messwerkzeug eindringen.
Reinigen Sie insbesondere den Luftfeuchte- und Umgebungs-temperatursensor 5, die Kamera 22, die Empfangslinne 23, die Leuche 24 und die Laser-Austrittsöffnungen 2 sehr vorsichtig:
Achten Sie darauf, dass keine Fusseln auf der Kamera, der Empfangslinse oder den Laser-Austrittsöffnungen liegen. Reinigen Sie die Kamera, die Empfangslinse und die Laser-Austrittsöffnungen nur mit Mitteln, die auch für Linsen von Fotoapparaten geeignet sind. Versuchen Sie nicht, mit spitzen Gegenständen Schmutz aus dem Sensor, von der Kamera oder der Empfangslinse zu entfernen, und wischen Sie nicht über Kamera und Empfangslinse (Gefahr von Verkratzung).
Senden Sie im Reparaturfall das Messwerkzeug in der Originalverpackung oder der Schutztasche (Zubehor) ein.
Kundendienst und Anwendungsberatung
Der Kundendienst beantwortet ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosions-zeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter:
www.bosch-pt.com
Das Bosch-Anwendungsberatungs-Team hilft IhnenGREne bei Fragen zu unseren Produkten und deren Zubehor.
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungenitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschilddes Messwerkzeugs an.
www.powertool-portal.de, das Internetportal für Handwerker und Heimwerker.
Deutschland
Robert Bosch GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld - Willershausen
Unter www.bosch-pt.de können Sie online Ersatzteile
bestellen oder Reparaturen anmelden.
Kundendienst: Tel.: (0711) 40040480
Fax: (0711) 40040481
E-Mail: Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com
Anwendungsberatung: Tel.: (0711) 40040480
Fax: (0711) 40040482
E-Mail: Anwendungsberatung.pt@de.bosch.com
Österreich
Unter www.bosch-pt.at können Sie online Ersatzteile bestellen.
Tel.: (01) 797222010
Fax: (01) 797222011
E-Mail: service.elektrowerkzeuge@at.bosch.com
Schweiz
Unter www.bosch-pt.com/ch/de können Sie online
Ersatzteile bestellen.
Tel.: (044) 8471511
Fax: (044) 8471551
E-Mail: Aftersaleservice@de.bosch.com
Luxemburg
Tel.: +32 25880589
Fax: +32 25880595
E-Mail: outillage.gereedschap@be.bosch.com
Transport
Die verwendbaren Li-lonen-Akkus unterliegen den Anforderungen des Gefahrgutrechts. Die Akkus konnen durch den Benutzer ohne weitere Auflagen auf der Straße transportiert werden.
Beim Versand durch Dritte (z.B.: Lufttransport oder Spedition) sind besondere Anforderungen an Verpackung und Kennzeichnung zu beachten. Hier muss bei der Vorbereitung des Versandstückes ein Gefahrgut-Experte hinzugezogen werden.
Versenden Sie Akkus nur, wenn das Gehäuse unbeschädigt ist. Kleben Sie offene Kontakte ab und verpacken Sie den Akku so, dass er sich nicht in der Verpackung bewegt.
Bitte beachten Sie auch eventuelle weiterführrende nationale Vorschriften.
Entsorgung

Messwerkzeuge, Akkus/Batterien, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführrt werden.
Werfen Sie Messwerkzeuge und Akkus/Batterien nicht in den Hausmüll!
Nur fur EU-Länder:

Gemäß der europäischen Richtlinie 2012/19/EU mussen nicht mehr gebrauchsfähige Messwerkzeuge und gemäß der europäischen Richtlinie 2006/66/EG mussen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwendung zugeführten werden.
Nicht mehr gebrauchsfähige Akkus/Batterien können direkt abgegeben werden bei:
Deutschland
Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge
Osteroder Landstraße 3
37589Kalefeld
Schweiz
Batrec AG
3752 Wimmis BE
Akkus/Batterien:

Li-Ion:
Bitte beachten Sie die Hinweise im Abschnitt „Transport“, Seite 18.
Integrierte Akkus)dürfen nur zur Entsorgung von Fachperso nal entnommen werden.Durch das Öffnen der Gehauseschale kann das Messwerkzeug zerstört werden.
Um den Lithium-lonen-Pufferakku aus dem Messwerkzeug zu entfernen, entnehmer Sie zuerst den Akku 30 bzw. den Batterieadapter. Entfernen Sie das Schutzglas des Displays und danach das Tastaturfeld.

Entnehmen Sie wie im Bild gezeigt die U-Klammer, die die Gehäuseschalen zusammenhalt.
Drehen Sie die Schrauben am Gehäuse Heraus und nehmen Sie die Gehäuseschale mit dem Typenschild ab.
Der Pufferakku (Knopfelle) befindet sich auf der Platine im Gehäuseinneren. Schieben Sie ihn aus seiner Halterung hersa und entsorgen Sie ihn umweltgerecht.
Änderungen vorbehalten.
English
Safety Notes

- Alle Foto's wissen:
Illustreredekomponenter
Overfladetemperatur-funktion
I overfladetemperatur-funktionen måles overfladetemperatūr-en for en målegenstand.
I menuen „Mäleramme“kan du aktivere aller deaktivere mälerammen b i displayet.
Farveskema:
10 Funktionsknap höger
11 Pilknapp Hoger
12 Pa/Av-knapp
13 Pilknapp ner/minska forstoringssteget
14Pa-Av-knapp lampa
15 Pilknapp vänster
Sekundär-/primarbatterier:

Li-jon:
Overflatetemperaturmodus
Denne inneholder ffolgende menypunktter:
-Sprak:
Laserstrahlung. Laser Klasse 2 Nicht in den Strahl blicken
Neni-li text varovneho stitku ve Vasem naroanim jazyce, pak jej prd prvnim uvedenim do provozu prelepte dodanou samolepkou ve Vasem naroanim jazyce.

Navigálás a „Fömenüben“

Laserstrahlung. Laser Klasse 2
Nicht in den Strahl blichen
EcHn TeKCT npEynpeHntbHO T a6hUKN He Ha 3bIke BaWei cTpaHb, 3akneIte ero nepeI nepBoN 3KcnnyataueH npHnaeraMoH hKnEkoH Ha 3bIke BaWei cTpaHb.

Laserstrahlung. Laser Klasse 2
Nicht in den Strahl blichen
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AkkymyIaTOBbIK 6aTapeHbI TEK eHdpywi KepcETKeH 3apdTay KypblfbcIMeH 3apdTaHbI3. 3apdTay KypblfbcIb 6enrini 6ip aKKymyIaTOpnap TyPiHe apHaFaH, OHbl 6acka aKKymyIaTOpnapbl 3apdTay YwIn naDaNaHy ept KayniH TyDbIpaBl.
Byn akkymnyatopnapbI tek e3iizin Bosch eHimih3ne naJdaanhaib13. Coapkbbl aKKymyantopdbI kayinti aptbIK KYKTEyeDe h caKaTa
Tek oniwey kypanbIHbIN 3aybITbIK TaKraWacbIHda KepcetinrREn Kepheyi 6ap TynHcycka Bosch aKKymyIaTOPnapbIN naDanaHbIH3. Baca aKKymyIaTOPnapdbI, MbICaNbl, KeWiipMepepi, KaNblHa KeTIpiJIReH aKKymyIaTOPnapDbI Hemece bCaMapKaIbI aKKymyIaTOPnapdbI naDanaHFaHda, 6bTapeJxApblFaH Ke3de Jkapakattap any XHe MYNkTI 3akBIMay Kayni 6ap.
Were Hemece 6bpybiu cnaKtby uTb1 3aTTap Hemece cbiptkbl acep apKbInbI aKKymyIaTOp 3aKbIMdaHybl MyMKiH. ByI Kbicka TyblKTanyra anbln Kein, aKKymyIaTOp XaHybl, TyTIH WbIFapByl, XapblNybl Hemece Kbl3bl KETyi MyMKiH.
A6aB 60nbIbI3! OJnwey Kypanbln Bluteoth6eH naDanaHya 6acKa Kypanlap MeH Ka6dbkTAp, YsaK XHe MeNnHbIK Kypanlap (Mbicnbl, KapnocTHMyIaTOp, ecTy Kypanlapbl) XymblcHda Keeprinep naJa 6Onyi MyMKIn. CoHdA-aK Jxakbln TyprAn aadmAp MeH XaYaNapFa 3HH TYdbpy Kaynin ToBikXoO MyMKIn emec. OJnwey Kypanbln Bluetooth6eH MeNtHaNbIK Kypanlap, XaHap MaB 6KeETepi, XmNnblk Ka6dbkTAp, Jxapblny Kayni 6ap XHe JxapblntbH aiMaKTap KaHbIHda naDanaH6aBl3. OJnwey Kypanbln Bluteoth6eH yxaKTapda naDanaHbA6bI3. DeHere XaKaBH aHaMaKTa y3aK YaKbIT naDanaH6aBl3.
Bluetooth® ce3 6enrici cypet 6enricimeh (norotuntep) 6ipre Bluetooth SIG, Inc. KOMnHaHcBbHtipKeHren TayapnbK 6enrici xhe Myniri 6onbTablaaDbI. OcbI ce3/cypet 6enricin Robert Bosch GmbH apkbln bna hy nueh3n Heri3iHne opbHdanaDbI.
Ohim XəHe Kbl3MeT CnnaTTaMaCbl
Ouey KypaHbIHcpeTI6ap 6eTIaWbIN,naIaNanHy HcayhIfbIH OKy Ke3iHde OHbl aWbIK YCTaHbI3.
TaFauBihdany 6oBbHwa KondaHy
OJUey KpaJIb6eTTK TempeaTypaHbI, opta
TemnepaTypacBnXHe CaNbICTbIPMaBlya aya bINFaDblBIfbH
TyicneN eJweyre apHaFAn. On nbIK xacany
TemnpaTypacBn ecenten, Xbln KeipdIH XacaIybl MeH 3eH
bacdybl Binipei. OJney KpaBImeH 3eH cnopanapBn
aIKbHday MymkIn emec. BIPAk 6yI 3eH cnopanapbl
XacaNaTbH WapTAPdbI aIDbIH-aAkbHdayFa
KeMeKTeceDi.
OJyey KpaIbH aamdap, xaHaHap TeMnepaTpyacbH eJyre HeMece 6aca MeuHaBik MaKcaTTapda naDanahyra 60maiDbI.
OJnwey Kypalbi yciHri r3a3apdbH TemnepaTpaCbH eJnweyre apHaMaFaH. CyblkTBikTap TmnpaTpaCbH eJnwey TeK cTahdapTTbI TepMo3nemEHT (K bnaNaBc Typi) KeMeIImeH MymKIn 60Ja, OHbI OJnwey KypalbiHbH INTepeEciHde 25 eJnwey KypalbiHa Kocy MymKIn.
OcbIeIwey KypaIbIHbIH JxapbIFbI eIwey KypaIbIHbIH TikeNei
KMyBic aMafbIH cypeTKe Tycipy yuH xkapbIKTaHdbIpYfa
apHaJIFaH. OyIe 6eMenepeJxapbIKTaHdbIpYfa
apHaIMaFAH.
Ia3ep HkyTepePiK epcTeKiU petiHne naHaHaMyMKiH. Onap TeK eJwey aMaFbH 6eRineye re apHaNFaH.
6eHeneHren Kypamdbi 6eIweKTeP
KepceTirIeH KypamdaCTap Hemipi cypeTtep 6ap 6etteri eIwey KypaJIbIHbIH CnPaTTaMaCbHa KaTbICTbl.
1 Minkpo USB yawbfb/TepeMo3IeMeHT KockbWi (K Typi)
2 Na3ep cayneciH, bIbIbIc Teciri
3 AkkymnyTop/6atapea aanapei/6atape 6nimiH KAKnaFbl
4 Θιηών επρεκίσι/Kόγον επρεκί
5 Aya bɪnfaɪdɪbɪ fbl MeH Kɒpɪwəy TemnepaɪtpaɪcɪceHcopbɪ
6 Cepnabik Hemip
7 Na3ep eckepTy TaKtacbl
8 Minkpo USB Ka6eJI
9 CaKay nepHeci/Bluetooth@apKbInbJxibepy
10ФункциьнперноHa
11 KepceTki 6enrici OHFa
12 Kocy-ewipy tyMeci
13 KepceTki nepheci TEmeHre/ynKeiTy 6acKbIuBn TEmeHdeTy
14 Kocy-ewipny nepHeci XapbIfbl
15 KepceTki nepHecic conFa
16 Kepcetki nepheci xofapbifa/ynkeiTy 6ackblbH Xofapblaty
17Функцльвik nephe conFa
18Диспел
19 Aya bIrfaIbIbI MeH KopWay TemnepaTypacbl ceHCopbl Kaannakwacbl
20 TacbMaIay imMeri KblCKblblbl
21 NΦpaKaIbIbI-KaIbIaNay IIN3acbl KaNnKaIwacbl
22 Kamepa
23 HΦpaKaBbIn caynepeepiK Ka6bInday nHH3acbl
24 Wam
25 K TyipHderi KockbIITepMo3neMeHTyWIn
26 Minkpo USB Tənkeci
27 BaTapea aanTepiH opambl
28 BaTapea aadantepiHn Kynbntay KaKaNaFbl
29 Akkymytnap6enimi
30 AkkyMnyATop*
31 BaTape86eNIMi KaKNaFbI
*BeHeneHReH Hemece CnNaTaNraH Ka6DbIKTap cTaHapTTbl KETK3y KOnemimEn KaMTbIMmaIbI.
TexHkaJIbIK mJImeTRep
| ТермODEт ekтор | GIS 1000 C | GIS 1000 C |
| Фаним Немірі | 3601 K83 3.. 3601 K83 370 | |
| ЖуMbіс aiMaftы | 0,1-5M 0,1-5M | |
| Флшій уімаftы | ||
| - Бétік Temпера typа | -40...+1000 °C | -40...+1000 °C |
| - Контік Temпера typась | -40...+1000 °C | -40...+1000 °C |
| - Коршay Temпера typась | -10...+50 °C | -10...+50 °C |
| - салыctырmaftы aya bɪngдыfы | 0...100% | 0...100% |
| Флшій уныіktыгі (одіетіri) | ||
| Бétік Temпера typа 1) 2) | ||
| -40...-20,1 °C | ±2,5°C | ±2,5°C |
| -20...-0,1 °C | ±1,5°C | ±1,5°C |
| 0...+100 °C | ±1°C | ±1°C |
| >+100 °C | ±1% (>400 °C=±2%) | ±1% (>400 °C=±2%) |
| Коршay Temпера typась | ||
| эдіетіri | ±1°C | ±1°C |
| салыctырmaftы aya bɪngдыfы 2) | ||
| <20% | ±3% | ±3% |
| 20...60% | ±2% | ±2% |
| 60...90% | ±3% | ±3% |
| Оптона (өлшey apалььfcын apакасынась : элшey дafы) 3) 4) | 50:1 50:1 | |
| Пазер сын岫ы | 2 | 2 |
| Пазер тyperi (тіntік) | 635美人, <1 MBT | 635美人, <1 MBT |
| Пазер сәунесінінданametrі (25 °C Te) shamamem. | ||
| - кашьіktыгь 1 boлfaнда | 6 MM | 6 MM |
| - кашьіktыгь 5 boлfaнда | 10 MM | 10 MM |
| Батареглар (Alkali-Mangan) | 4 x 1,5 B LR6 (AA) (батарег онлайнеріmen) | 4 x 1,5 B LR6 (AA) |
| АKKумлąтор (литун-иондік) | 10,8 B | - |
| ЖуMbIC узakтыfbl | ||
| - Батареглар (Alkali-Mangan) | 3c | 3c |
| - AkКуМУЛТOP (ЛNTИ-нОДБИK) | 5c | - |
| Iшк суретхадындаысуретер саны (ТиNTiK) | >200 >200 | |
| Bluetooth® | Bluetooth® 4.0 (Classic по Low Energy) 5) | Bluetooth® 4.0 (Classic по Low Energy) 5) |
| USB косьшbl | 2.0 (1.1 уйесимdi) | 2.0 (1.1 уйесимdi) |
| EPTA-Procedure 01/2003 Кужатына сай салмагы | 0,55 кг | 0,55 кг |
| Өлшем dipei (узвдыгbl x ehi x bniKTiri) | 136 x 89 x 214 MM | 136 x 89 x 214 MM |
| Руkscat etilgen Korшay Tempepa typacbl | ||
| - зарядтуда | 0...+45°C | - |
| - ж уmbісында6) | -10...+50°C | -10...+50°C |
| - са ктуда | -20...+70°C | -20...+70°C |
| Чьнылfaн akКуМУЛТOPлер | GBA 10,8V ... | - |
| Чьнылытbingл заюдай Кчралдыbl | AL 11...CV | - |
1)6TeKeJeIH0,80M enIeay apanbifbHda
2) 20-23°C Kɔpəway TemnepaTypaçbɪ kəHe >0,999 mɪncsɪnbɪk ṬepeXeJe
3) DépekTep VDI/VDE 3511 NapaK 4.3 (wifapy kHy iinde 2005 kbin); enwey ciHaJIbIH9 90 % kaPambl.
Kepcetinren enwemdepen TBc 6apbik aimakTapda Texnkaib MmimetTpe enwey HtHexeepi 6acka bonyb Mykhi.
4)HHΦpaKbIbIbn enIeuyre HerizdrenRe, rpaKaHbIkaPaHbI3:

5) Bluetooth®-Tomeh 3heprnblk acanapda moenb meH onepaunblk kyyere 6aIaNbCTb peTte 6aIaNbCTbl Kpy MymkiH. Bluetooth® acanapb SPP npoqnnin KOndaykepeK.
6) < 0^ TempepatpaIapdawekTeIrenKyat
Texnkaibk maniimetep knahtafbl akkmylntopmeh ymbic icteyre ecentenre.
OJUwey KypaBbHb3aybITbK TaKaTmuaFaBcepnBbK HmEpi 6 OblDpybc aHbIKayfKaMeKTceci
Caikecik malmemeci

Bi3 XeKe XayanKePwniKneH,TexnKaIbIK MAnimTepDe" CnnaTtAnFaH eHIM 2009/125/EC (XapNik 1194/2012), 1999/5/EC,2011/65/EU npeKTHBaIaBpHiBn 6apNik Tnicti TanaTApbHa e3repicTepeHm 6ipre caH bOnbl TEmenDi HOpMaIapFa cai ekeHn 6inDipem3: EN 61010-1:2010-10,EN 60825-1:2014-08, EN 300 328V1.8.1:2012-06, EN 301 489-1 V1.8.1:2008-04, EN 301 489-1 V1.9.2:2011-09, EN 301 489-17 V2.2.1:2012-09, EN 62479:2010-09.
TexHnKaIbIK KyKaTTap:
Robert Bosch GmbH, PT/ETM9,
70764 Leinfelden-Echterdingen, GERMANY
Henk Becker
Helmut Heinzelmann
Leinfelden, 16.04.2015
XnHay
3HeprnmaMeHka6dbikTay
OJUey KypaIbI cTaNdapTTb6atapeaIapMeH He Bosch nHTnHOHbIK aKKyMylrTopMeH Kymblc icTeiDi.
THIM Hemipi 3601 K83 370: Θnuey KypaunbH TeK CTaHapTbI bTaapeenapMeH naJaIaNHy KepeK.
Батарялармен падалану (3601K83370 hemiplepihde emec) (A cypetin kapaib3)
Batapeanap 6atape anantepine caIbHaIbI.
Batape aanterepi TeKtiCti Bosch onwey KypanapbH naDanaHyraapHanFah 60bn3neKtp KypanapbMe naindaanhyfa 60mamdbI.
BaTapeaIapblcanywHbTaapeaIaIantepiH27Ka6bH aKkyMylTOp waxTacblHa 29XbIIXbITbIHb3.BaTapeaIapbl XabY KaNarfbHdaFbCypeTe KepceTInReHde8 KaKa caIbHb3.XabY KaNarfbHkan YCTiHeH on ceImdi Tipenin eJlwey KypalbHbH TYTKacblHa TnIN TyPfahblla XblNkblHb13.

BaTapeaIapDbanyuHAny nepHeci3Xa6bI KaKafBHa 28 bacIn xa6yKaKnaFbIH TaTbIN KObHbI3.BaTapeaIapDbHWBfBnKeTneyiHE Ke3 KTeKti3iH3.OnuH enuwey KypanbIH aKKymyTOp 6eim H 29XoFapbifa KapaTbN YCTaHbI.
Batapeanapdba anbIn KoibHbI3. IiHne KaTkaH
KanTb27 aKKyMyJrTop 6enimineH 29 anbIn KOHO yWIn, KaNTb1 YCTan XaH ka6bipFara a3 bacIn enIwe KypaBHaH Shfapblh3.
BapIbIK 6aTapeenapdbi 6ipJe aImactbipbIHb3. TeK 6ip eHdpuywiH jxHe KyaTb 6ipJe 6aTapeenapdbi naJaHaHaHbHb3.
Erep y3ak yaKbIT naDanaH6acaHbI 6aTapeHbI enwey KypalbHaH anbln KoBbIbI3. Y3ak yaKbIT KaTKaH 6aTapeHaPdbI Tot 6acybl XHe 3apAdbH XOraNTybl MymkIH.
AkkymyTopmen naDanaHy (3601K83370 hemiplepHde emec) (B cypetin kapaHbI3)
E-Mail: asboschz@EUnet.yu
Keller d.o.o.
Ljubomira Nikolica 29
18000 Nis
Tel./Fax: (018) 274030
Tel./Fax: (018) 531798
Web: www.keller-nis.com
E-Mail: office@keller-nis.com
Transport
Upotrebljivi Li-jonski akumulatori podlezu propisima o opasnim materijama. Akumulatore moze da prenosi korisnik na ulici bez daljih pakovanja.
Pri slanju preko trecih osoba (na primer: Vazdušni transport ili špedicija) mora se obratiti pažnja na posebne propise za pakovanje sa označavanjem. Ovde se mora pozvati kod pripreme komada za slanje i ekspert za opasne materije.
Saljite akumulatore samo ako je kucište neosteceno.
Odlepite otvorene kontakte i upakujte akumulator takdo se nePokrece u paketu.
Molimo da obratite paznju i na eventualne dalje nacionalne propise.
Uklanjanje djubreta

Merne alate, akumulatorske baterije/akumulatore, pribor i pakovanja treba predati na reciklazu koja je u skladu sa zastitom zivotne sredine.
Ne bacajte merne alate i akumulatore (baterije u kućno djubre).
Samo za EU-zemlje:

Prema evropskoj smernici 2012/19/EU ne moraju visne neupotrebljivi merni alati a prema evropskoj smernici 2006/66/EC ne moraju viske akumulatori/baterije u kvaru i astroseni da se odvojeno sakupljaju i odvoze reciklazi koja odgovara zastiti covekove sredine.
Akku/baterije:

Li-jonska:
Molimo da obratite pažnju na uputstva uodeljku „Transport“, stranici 330.
Integrisane akumulatorske baterije radi uklanjanja na OTPad sme da izvadi samo strucno osoblje. Otvaranjem maske kuciesta mozete da unistite merni alat.
Da biste izvadili litijum-jonsku buffer akumulatorsku bateriju iz mernog alata, prvo izvadite akumulatorsku bateriju 30 odn. adapter za akumulator. Skinite zaštitno staklo displeja, a zatim i polje za tastaturu.

Skinite kako je prikazano na slici, stegu u obliku slova U, koja drži zajedno maske kucista.
- Brisanje vseh sik:
Leinfelden, 16.04.2015
Montaž
Toide
Leinfelden, 16.04.2015

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Leinfelden, 16.04.2015
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Laserstrahlung. Laser Klasse 2
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