UniversalDetect - Detektor BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG UniversalDetect BOSCH

Deutsch
Sicherheitshinweise

Sämtliche Anweisungen sind zu lesen und zu beachten. Wenn das Messwerkzeug nicht entsprechend den vorliegenden Anweisungen verwendet wird, können die integrierten Schutzvorkehrungen im Messwerkzeug beeinträchtigt werden. BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN GUT AUF.
Lassen Sie das Messwerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Messwerkzeuges erhalten bleibt. Arbeiten Sie mit dem Messwerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Im Messwerkzeug können Funken erzeugt werden, die den Staub oder die Dämpfe entzünden. Das Messwerkzeug kann technologisch bedingt keine hundertprozentige Sicherheit garantieren. Um Gefahren auszuschließen, sichern Sie sich daher vor jedem Bohren, Sägen oder Fräsen in Wände, Decken oder Böden durch andere Informationsquellen wie Baupläne, Fotos aus der Bauphase etc. ab. Umwelteinflüsse, wie Luftfeuchtigkeit, oder Höhe zu anderen elektrischen Geräten, die starke elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder erzeugen, Nässe, metallhaltige Baumaterialien, alukaschierte Dämmstoffe sowie leitfähige Tapeten oder Fliesen können die Genauigkeit des Messwerkzeugs beeinträchtigen. Die Anzahl, Art, Größe und Lage der Objekte können die Messergebnisse verfälschen. Befinden sich im Gebäude Gasleitungen, dann überprüfen Sie nach allen Arbeiten an Wänden, Decken oder Böden, dass keine Gasleitung beschädigt wurde. Überprüfen Sie beim Befestigen von Objekten an Trockenbauwänden die ausreichende Tragfähigkeit der Wand bzw. der Befestigungsmaterialien, insbesondere beim Befestigen an der Unterkonstruktion.
Produkt- und Leistungsbeschreibung
Bitte beachten Sie die Abbildungen im vorderen Teil der Betriebsanleitung.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Messwerkzeug ist bestimmt zur Suche nach Metallen (Eisen- und Nichteisenmetalle, z.B. Armierungseisen) und spannungsführenden Leitungen in Wänden, Decken und Fußböden sowie nach Holzbalken in Trockenbauwänden.
Das Messwerkzeug ist zur Verwendung im Innenbereich geeignet.
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite.
(1) Batteriefachdeckel (2) Ein/Aus-Taste/Messtaste (3) Display (Touchscreen) (4) Leuchtring (5) Markierungsöffnung (6) Sensorbereich (7) Seriennummer (8) Wandsensor (9) Grifffläche
Anzeigenelemente
(a) Navigationsbereich (b) Informationsbereich (c) Statusleiste (d) Anzeige Seitenzahl (nur bei mehrseitigen Menüs) (e) Anzeige Signalton (f) Batterie-Anzeige
Technische Daten
| Digitales Ortungsgerät UniversalDetect | |
| Sachnummer | 3 603 F81 3.. |
| max. ErfassungstiefeA) | |
| - Metalle 100 mm | |
Bosch Power Tools 1609 92A 85B| (17.03.2023)
8 | Deutsch
Digitales Ortungsgerät UniversalDetect
| - einphasige spannungsführende Leitungen (110-240 V,50-60 Hz, bei angelegter Spannung)B) | 50 mm |
| - Unterkonstruktionen aus Holz in Trockenbauwänden 25 mm | C) |
| Betriebstemperatur -5 °C ... +40 °C | |
| Lagertemperatur -20 °C ... +70 °C | |
| Betriebsfrequenzbereich 48-52 kHz | |
| max. magnetische Feldsträke (bei 0,1 m) 106 dBμA/m | |
| max. Einsatzhöhe über Bezugshöhe 2000 m | |
| relative Luftfeuchte | |
| - Betriebsart <Metal> und <Holz> | 30-80 % |
| - Betriebsart <Strom> | < 50 % |
| Verschmutzungsgrad entsprechend IEC 61010-1 2 | D) |
| Batterien 4 × 1,5 V LRO3 (AAA) | |
| Betriebsdauer ca. 4 h | |
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01:2014 0,34 kg | |
| Maße (Länge × Breite × Höhe) 255 × 90 × 56 mm |
A) abhängig von Betriebsart, Material und Größe der Objekte sowie Material und Zustand des Untergrundes B) geringere Erfassungstiefe bei nicht spannungsführenden Leitungen C) entspricht zwei Gipskartonplatten D) Es tritt nur eine nicht leitfähige Verschmutzung auf, wobei jedoch gelegentlich eine vorübergehende durch Betauung verursachte Leitfähigkeit erwartet wird.
Zur eindeutigen Identifizierung Ihres Messwerkzeugs dient die Seriennummer (7) auf dem Typenschild.
Das Messergebnis kann hinsichtlich der Genauigkeit und Erfassungstiefe bei ungünstiger Beschaffenheit des Untergrundes schlechter ausfallen.
Montage
Batterien einsetzen/wechseln
Für den Betrieb des Messwerkzeugs wird die Verwendung von Alkali-Mangan-Batterien empfohlen.
Verwenden Sie keine Batterien mit einer höheren Nennspannung als 1,5 V.
Zum Öffnen des Batteriefachdeckels (1) schieben Sie diesen in Pfeilrichtung vom Batteriefach. Setzen Sie die Batterien ein.
Achten Sie dabei auf die richtige Polung entsprechend der Darstellung auf der Innenseite des Batteriefachs.
Die Batterie-Anzeige (f) in der Statuszeile des Displays zeigt den aktuellen Batteriestatus an.

Erscheint die nebenstehende Anzeige in der Statusleiste des Displays, kann das Messwerkzeug noch maximal 15 min betrieben werden. Wechseln Sie die
Batterien.
Ersetzen Sie immer alle Batterien gleichzeitig. Verwenden Sie nur Batterien eines Herstellers und mit gleicher Kapazität.
Nehmen Sie die Batterien aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Die Batterien können bei längerer Lagerung im Messwerkzeug korrodieren und sich selbst entladen.
Betrieb
Schützen Sie das Messwerkzeug vor Nässe und direkter Sonneneinstrahlung. - Setzen Sie das Messwerkzeug keinen extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen aus. Lassen Sie es bei größeren Temperaturschwankungen erst austemperieren, bevor Sie es einschalten. Bei extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen kann die Präzision des Messwerkzeugs und die Anzeige im Display beeinträchtigt werden. ▸ Vermeiden Sie heftige Stöße oder Stürze des Messwerkzeuges. Nach starken äußeren Einwirkungen und bei Auffälligkeiten in der Funktionalität sollten Sie das Messwerkzeug bei einer autorisierten Bosch-Kundendienststelle überprüfen lassen. ▸ Halten Sie das Messwerkzeug nur an den vorgesehenen Griffflächen (9), um die Messung nicht zu beeinflussen. ▸ Bringen Sie im Sensorbereich (6) auf der Rückseite des Messwerkzeugs keine Aufkleber oder Schilder an. Insbesondere Schilder aus Metall beeinflussen die Messergebnisse.

Tragen Sie während der Messung keine Handschuhe und achten Sie auf ausreichende Erdung. Bei unzureichender Erdung kann die Erkennung spannungsführender Leitungen beeinträchtigt werden.

Vermeiden Sie während der Messung die Nähe von Geräten, die starke elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder aussenden, wie z.B. Mobiltelefone, Laptops oder Tablets. Deaktivieren Sie nach Möglichkeit
bei allen Geräten, deren Strahlung die Messung beeinträchtigen kann, die entsprechenden Funktionen, oder schalten Sie die Geräte aus.
Verwendung des Touchscreens
Benutzen Sie das Messwerkzeug nicht, wenn Beschädigungen des Touchscreens erkennbar sind (z.B. Risse in der Oberfläche usw.).
Das Display ist in Statusleiste (c) sowie Touchscreen mit Informationsbereich (b) und Navigationsbereich (a) gegliedert.
Die Statusleiste (c) zeigt die aktuelle Einstellung des Signaltons (e), die Batterie-Anzeige (f) sowie die Seitenzahl (d) (bei mehrseitigen Menüs) an.
Über den Touchscreen kann das Messwerkzeug durch Berühren der Buttons auf dem Display gesteuert werden.
▷ Verwenden Sie zur Bedienung des Touchscreens nur die Finger. ▶ Bringen Sie den Touchscreen nicht mit anderen elektrischen Geräten oder Wasser in Kontakt. ▷ Zur Reinigung des Touchscreens schalten Sie das Messwerkzeug aus. Wischen Sie Verschmutzungen z.B. mit einem Mikrofasertuch ab.
Navigieren im Menü
Um das Messwerkzeug über den Touchscreen zu steuern, erscheinen (neben Buttons in der jeweiligen Sprache) folgende allgemeine Buttons:
| Button Aktion | |
| Blättern zur vorhergehenden Seite | |
| Blättern zur nachfolgenden Seite | |
| Eine Menüebene darüber/nach oben | |
| Menu <Einstellungen> aufrufen | |
| ? | Menu <Hilfe-Menü> aufrufen |
Inbetriebnahme
Ein-/Ausschalten
▷ Stellen Sie vor dem Einschalten des Messwerkzeugs sicher, dass der Sensorbereich (6) nicht feucht ist. Reiben Sie das Messwerkzeug gegebenenfalls mit einem Tuch trocken.
War das Messwerkzeug einem starken Temperaturwechsel ausgesetzt, dann lassen Sie es vor dem Einsatz austemperieren.
Zum Einsatz des Messwerkzeugs drücken Sie die Ein-/Aus-Taste (2). Beachten Sie die Tipps zur Nutzung des Messwerkzeugs. Sie können die detaillierten Hinweise für die nachfolgenden Einschaltvorgänge im Untermenü deaktivieren.
Zum Ausschalten des Messwerkzeugs drücken Sie die Ein-/Aus-Taste (2) lang.
Erfolgt ca. 5 min lang keine Messung und wird keine Taste bzw. kein Button am Messwerkzeug gedrückt, dann schaltet sich das Messwerkzeug zur Schonung der Batterien automatisch aus.
Funktionsweise (siehe Bild A)
Mit dem Messwerkzeug wird der Untergrund des Sensorbereiches (6) in Messrichtung z bis zur maximalen Erfassungstiefe überprüft.
Wählen Sie die gewünschte Betriebsart.
Bewegen Sie das Messwerkzeug stets geradlinig in Richtung der x-Achse mit leichtem Druck über den Untergrund, ohne es anzuheben oder den Anpressdruck zu verändern. Für eine korrekte Messung muss der Wandsensor (8) gleichbleibenden Kontakt zum Untergrund haben.
Halten Sie das Messwerkzeug an der Grifffläche (9) gleichmäßig fest und fassen Sie während der Messung nicht in den Sensorbereich (6).
Erfasst das Messwerkzeug ein Signal, wird dies im Informationsbereich (b) angezeigt und der Leuchtring (4) leuchtet gelb. Folgen Sie den weiteren Anweisungen im Informationsbereich. Beachten Sie, dass durch mehrmaliges Überfahren des Untergrundes die Präzision der Ortung erhöht wird. Ist das Objekt geortet, wird dies im Informationsbereich angezeigt; der Leuchtring (4) leuchtet rot und es ertönt ein Signalton.
Die Art des gefundenen Objekts (abhängig von der Betriebsart) wird im Display angezeigt:
- Stromkabel,
Metallobjekt,
- Unterkonstruktion.
Wird kein Objekt gefunden, bleibt der Leuchtring (4) grün und es erfolgt keine Anzeige im Display.
Betriebsarten
Sie können für die Ortung zwischen drei Betriebsarten wählen und zwei Betriebsarten gleichzeitig aktivieren.
12 | Deutsch
Betriebsart (siehe Bild B)
Die Betriebsart ist geeignet, um Holzbalken in Trockenbauwänden zu finden. Beim Aufsetzen des Messwerkzeugs auf die Wand leuchtet der Leuchtring (4) gelb, bis durch die Bewegung des Messwerkzeugs das Signal eindeutig zugeordnet werden kann. Bitte beachten Sie, dass bei der Auswahl dieser Betriebsart alle Objekte in Trockenbauwänden angezeigt werden. Nur durch die Kombination mit den anderen beiden Betriebsarten kann ausgeschlossen werden, dass es sich um ein Metallobjekt oder eine Stromleitung handelt.
In dieser Betriebsart werden auch Kunststoffrohre gefunden, insbesondere wenn diese mit Wasser gefüllt sind. Überprüfen Sie vor dem Bohren, Sägen oder Fräsen, dass es sich tatsächlich um einen Holzbalken und nicht um ein Kunststoffrohr handelt.
Verwenden Sie die Betriebsart nur bei Trockenbauwänden.
Betriebsart (siehe Bild C)
Die Betriebsart ist ausschließlich geeignet, um Objekte aus Metall (z.B. Kupferrohre oder Bewehrungsstahl) unabhängig von der Wandbeschaffenheit zu finden.
Spannungsführende Leitungen werden in dieser Betriebsart nicht als Stromkabel angezeigt. Um Stromkabel zu finden, können Sie die Betriebsarten und auch gleichzeitig auswählen.
Betriebsart < Strom * (siehe Bild D)
Die Betriebsart <Strom> ist ausschließlich geeignet, um einphasige spannungsführende Leitungen (110-240 V, 50-60 Hz) zu finden.
Messvorbereitungen und Besonderheiten beim Messvorgang:
- Die Leitung muss unter Spannung stehen. Schließen Sie daher Stromverbraucher (z.B. Leuchten, Geräte) an die gesuchte Stromleitung an. Schalten Sie die Stromverbraucher ein, um sicherzustellen, dass die Stromleitung unter Spannung steht.
- Das 50-bis-60-Hz-Signal der Stromleitung muss das Messwerkzeug erreichen. Liegt die Leitung in feuchten Wänden (z.B. Luftfeuchtigkeit >50% ), hinter metallischen Folien (z.B. von Wärmedämmungen) oder in einem metallischen Leerrohr, so erreicht das Signal das Messwerkzeug nicht und die Leitung kann nicht gefunden werden.
- Das Messwerkzeug muss gut geerdet sein. Halten Sie es dazu (ohne Handschuhe) fest an der Grifffläche (9). Achten Sie darauf, dass Sie selbst guten Kontakt zum Boden haben. Isolierende Schuhe, Leitern oder Podeste können den Kontakt behindern. Der Boden selbst muss ebenfalls geerdet sein, sonst kann die Leitung nicht geortet werden.
- Das 50-bis-60-Hz-Signal der Stromleitung muss über der Leitung stärker sein als in der direkten Umgebung. Ist die Wand sehr trocken oder schlecht geerdet, so ist das Signal auf der ganzen Wand gleich stark. Das Messwerkzeug zeigt dann über einen großen Bereich an, dass ein Signal gefunden wurde, kann die Leitung aber nicht genau orten. In diesem Fall kann es helfen, wenn Sie Ihre freie Hand im Abstand von 20 - 30cm zum Messwerkzeug an die Wand halten, um das Signal von der Wand abzuleiten. Schalten Sie die Stromverbraucher aus und schalten Sie die spannungsführenden Leitungen stromlos, bevor Sie in Wände, Decken oder Böden bohren, sägen oder fräsen. Überprüfen Sie nach allen Arbeiten, dass am Untergrund angebrachte Objekte nicht unter Spannung stehen.
Kann die Leitung in der Betriebsart nicht geortet werden, dann suchen Sie die Leitung in der Betriebsart als Metallobjekt. Beachten Sie, dass die maximale Erfassungstiefe gering ist (ca. 2-3 cm). Litzenkabel können im Gegensatz zu Vollmaterialkabeln auch in der Betriebsart nicht geortet werden.
Mehrphasen-Stromleitungen (bekannt als Drehstrom oder Starkstrom) können in der Betriebsart nicht geortet werden, weil sich das Signal der verschiedenen Phasen gegenseitig aufhebt. Sie können Mehrphasen-Stromleitungen aber in der Betriebsart als Metallobjekt orten. Die maximale Erfassungstiefe ist etwas größer als für einphasige Stromleitungen.
Menü

Um in das Menü zu gelangen, heben Sie das Messwerkzeug vom Untergrund ab und drücken Sie dann den nebenstehenden Button.
Die Einstellungen für Ton und Sprache bleiben beim Aus- und Einschalten des Messwerkzeugs erhalten.
Untermenü:
Sie können den Signalton, der gefundene Objekte anzeigt, ein- und ausschalten. Die gewählte Einstellung erscheint in der Statusleiste in der Anzeige Signalton (e).
Untermenü:
Wählen Sie die Sprache der Menüführung.
Untermenü:
Hier können Sie das Messwerkzeug manuell nachkalibrieren. Die Nachkalibrierung wird empfohlen, wenn das Messwerkzeug dauerhaft ein Metallobjekt ortet, obwohl sich kein derartiges Objekt in der Nähe befindet.
Folgen Sie bei der Nachkalibrierung den Anweisungen im Informationsbereich des Touchscreens. Führen Sie die Nachkalibrierung nur bei Raumtemperatur durch.
Menü

Um in das Menü zu gelangen, heben Sie das Messwerkzeug vom Untergrund ab und drücken Sie dann den danebenstehenden Button.
Untermenü:
Hier finden Sie Informationen zu Ihrem Messwerkzeug.
Untermenü:
Sie können auswählen, ob die Hinweise zur Bedienung Ihres Messwerkzeugs bei jedem Start angezeigt werden sollen. Bei Bedarf können Sie in diesem Untermenü die Tipps auch zur direkten Ansicht aufrufen.
Untermenü:
Hier finden Sie Informationen zu den häufigsten Messfehlern.
Untermenü:
Hier ist eine Internetadresse angegeben, über die Sie weitere Informationen zum Messwerkzeug erhalten.
Arbeitshinweise
Objekte markieren
Sie können gefundene Objekte bei Bedarf markieren. Messen Sie wie gewohnt.
Haben Sie ein Objekt gefunden, dann markieren Sie die gesuchte Stelle durch die Markierungsöffnung (5).
Während der Markierung kann sich die Anzeige des Messwerkzeugs ändern, da sich die Markierungsöffnung direkt im Sensorbereich (6) befindet und der zur Markierung verwendete Stift die Sensoren beeinflussen kann.
Beginnen Sie nach dem Markieren immer eine neue Messung. Heben Sie dazu das Messwerkzeug von der Wand ab und setzen es wieder auf. Damit stellen Sie sicher, dass der Markiervorgang die folgenden Messergebnisse nicht beeinflusst.
Fehler - Ursachen und Abhilfe
Ursache Abhilfe
Messvorgang startet nicht.
Wandsensor (8) hat den Messwandkontakt nicht erkannt. Drücken Sie kurz die Ein-/Aus-Taste (2), um den Messvorgang manuell zu starten.
Messergebnisse ungenau/unplausibel
| Ursache Abhilfe | |
| störende Objekte im Sensorbereich (6) | Entfernen Sie alle störenden Objekte (z.B. Uhr, Armband, Ring etc.) aus dem Sensorbereich (6). Fassen Sie das Messwerkzeug nicht in der Höhe des Sensors an. |
| Umgebungstemperatur zu hoch/zu niedrig | Verwenden Sie das Messwerkzeug nur im Betriebstemperaturbereich. |
| starker Temperaturwechsel Lassen Sie das Messwerkzeug austemperorien. | |

Das Messwerkzeug überwacht die korrekte Funktion bei jeder Messung. Wird ein Defekt festgestellt, zeigt das Display nur noch das befindende Symbol. In diesem Fall, oder wenn die sonstigen genannten Abhilfemaßnahmen einen Fehler nicht beseitigen können, senden Sie das Messwerkzeug an eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle.
Bosch-Kundendienststelle.
Fehler bei Messung mit Betriebsart
Ursache Abhilfe
| Leuchtring leuchtet rot, obwohl kein Holzbalken in der Wand ist. | |
| wassergebungtes Kunststoff- rohr | Wassergebungte Kunststoffhrohe in Trockenbauwänden werden in der Betriebsart <Holz> ebenfalls angezeigt. |
| keine Trockenbauwand | Die Betriebsart <Holz> eignet sich nur für Trockenbau. |
| inhomogene Trockenbau- wand | Trockenbauwände aus Grobspanplatten konnen sehr in- homogen sein und Fehlortungen verursachen. Beginnen Sie daher die Messung an einer anderen Stelle auf der Wand und messen Sie in einer anderen Höhe. Hilft das nicht, so halten Sie eine zusätzliche Platte aus Gipskar- ton an die Wand und messen Sie auf dieser. |
| Messwerkzeug sehr langsam auf Wand aufgesetzt | Setzen Sie das Messwerkzeug zügig auf die Wand auf. |
| ungleichmäßiger Kontakt zur Wand | Halten Sie das Messwerkzeug während der Messung im- mer mit möglichst gleichmäßigem Kontakt zur Wand und kippen Sie das Messwerkzeug nicht. |
| Holzbalken wird nicht gefunden. | |
| Messstrecke zu kurz Beginnen | Sie die Messung an einer anderen Stelle auf der Wand und bewegen Sie das Messwerkzeug über eine längerere Strecke. |
Ursache Abhilfe
| Holzbalken zu tief Die Erfassungstiefe ist vom Baumaterial abhängig und kann geringer sein als die maximale Erfassungstiefe. | |
| abschirmendes Baumaterial oder zu hohe Luftfeuchtigkeit | Bei metallischen oder zu feuchten Baustoffen (z.B. bei zu hoher Luftfeuchtigkeit) ist keine zuverlösige Ortung möglich. |
Fehler bei Messung mit Betriebsart
Ursache Abhilfe
Leuchtring leuchtet gelb oder rot, obwohl kein Metall in der Nähe ist.
| Autokalibrierung nicht erfolg-reich | Starten Sie über das Untermenü<Reset> eine Nachkali-brierung. |
Leuchtring leuchtet gelb oder rot über großem Messbereich auf der Wand.
| viele, eng zusammenliegenden Metallobejekte | Zu eng zusammenliegenden Metallobejekte können nicht getrennt geortet werden. |
| metallhaltige Baustoffe oder Bewehrungsstahl in Beton | Bei metallischen Baustoffen (z.B. alukaschierte Damm-stoffe, Wärmeleitbleche) ist keine zuverländige Ortung möglich. |
| massive Metallobejekte auf der Rückseite der Wand | Bei massiven Metallobejekten (z.B. Heizkörpern) ist keine zuverländige Ortung möglich. |
| Autokalibrierung nicht erfolg-reich | Starten Sie über das Untermenü <Reset> eine Nachkali-brierung. |
Metallobjekt wird nicht gefunden.
Metallobjekt liegt zu tief oder ist zu klein. Die Erfassungstiefe ist vom Baumaterial und vom Objekt abhängig und kann geringer sein als die maximale Erfassungstiefe.
Fehler bei Messung mit Betriebsart
Ursache Abhilfe
Leuchtring leuchtet rot über großem Messbereich auf der Wand.
| unzureichende Erdung der Wand | Berühren Sie mit ihrer freien Hand die Wand im Abstand von 20-30 cm vom Messwerkzeug, um die Wand zu erden. |
Spannungsführendes Kabel wird nicht gefunden.
Ursache Abhilfe
| keine/untypische Spannung auf dem Kabel | Geben Sie Spannung auf das Kabel, z.B. indem Sie zuge-ordnete Lichtschalter einschalten. Die Ortung von Mehr-phasen-Stromleitungen sowie Kabeln mit Spannungen außerhalb des Bereichs von 110-240 V und 50-60 Hz ist nicht zuverländig möglich. |
| Kabel liegt zu tief. Die Erfassungstiefe ist vom Baumaterial abhängig und kann geringer sein als die maximale Erfassungstiefe. | |
| Kabel verläuft in geerdetem Metallrohr. | Verwenden Sie die Betriebsart <Metal>, um das Metall-rohr zu finden. |
| Messwerkzeug nicht geerdet Fassen Sie das Messwerkzeug ohne Handschuhe fest an. Stehen Sie nicht auf isolierenden Leitern oder Gerüsten. Tragen Sie kein isolierendes Schuhwerk. | |
| abschirmendes Baumaterial oder zu niedrige/zu hohe Luft-feuchtigkeit | Bei metallischen, zu trockenen oder zu feuchten Bau-stoffen (z.B. bei zu niedriger oder zu hoher Luftfeuchtig-keit) ist keine zuverländige Ortung möglich. |
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Überprüfen Sie das Messwerkzeug vor jedem Gebrauch. Bei sichtbaren Beschädigungen oder losen Teilen im Inneren des Messwerkzeugs ist die sichere Funktion nicht mehr gewährleistet.
Halten Sie das Messwerkzeug stets sauber und trocken, um gut und sicher zu arbeiten. Tauchen Sie das Messwerkzeug nicht ins Wasser oder andere Flüssigkeiten.
Wischen Sie Verschmutzungen mit einem trockenen, weichen Tuch ab. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösemittel.
Kundendienst und Anwendungsberatung
Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter: www.bosch-pt.com
Das Bosch-Anwendungsberatungs-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu unseren Produkten und deren Zubehör.
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Produkts an.
18 | Deutsch
Deutschland
Robert Bosch Power Tools GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld - Willershausen
Kundendienst: Tel.: (0711) 400 40 480
E-Mail: Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com
Unter www.bosch-pt.de können Sie online Ersatzteile bestellen oder Reparaturen anmelden.
Anwendungsberatung:
Tel.: (0711) 400 40 480
Fax: (0711) 400 40 482
E-Mail: kundenberatung ew@de.bosch.com
Weitere Serviceadressen finden Sie unter:
Messwerkzeuge, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.

Werfen Sie Messwerkzeuge und Batterien nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:
Gemäß der europäischen Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung in nationales Recht müssen nicht mehr gebrauchsfähige Messwerkzeuge und gemäß der europäischen Richtlinie 2006/66/EG müssen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwendung zugeführt werden.
Bei unsachgemäßer Entsorgung können Elektro- und Elektronik-Altgeräte aufgrund des möglichen Vorhandenseins gefährlicher Stoffe schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit haben.
Nur für Deutschland:
Informationen zur Rücknahme von Elektro-Altgeräten für private Haushalte
Wie im Folgenden näher beschrieben, sind bestimmte Vertreiber zur unentgeltlichen Rücknahme von Altgeräten verpflichtet.
Vertreiber mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikgeräte von mindestens 400m2 sowie Vertreiber von Lebensmitteln mit einer Gesamtverkaufsfläche von mindestens 800m2, die mehrmals im Kalenderjahr oder dauerhaft Elektro- und Elektronikgeräte anbieten und auf dem Markt bereitstellen, sind verpflichtet,
- bei der Abgabe eines neuen Elektro- oder Elektronikgeräts an einen Endnutzer ein Altgerät des Endnutzers der gleichen Geräteart, das im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie das neue Gerät erfüllt, am Ort der Abgabe oder in unmittelbarer Nähe hierzu unentgeltlich zurückzunehmen; Ort der Abgabe ist auch der private Haushalt, sofern dort durch Auslieferung die Abgabe erfolgt: In diesem Fall ist die Abholung des Altgeräts für den Endnutzer unentgeltlich; und
- auf Verlangen des Endnutzers Altgeräte, die in keiner äußeren Abmessung länger als 25 cm sind, im Einzelhandelsgeschäft oder in unmittelbarer Nähe hierzu unentgeltlich zurückzunehmen; die Rücknahme darf nicht an den Kauf eines Elektro- oder Elektronikgerätes geknüpft werden und ist auf drei Altgeräte pro Geräteart beschränkt.
Der Vertreiber hat beim Abschluss des Kaufvertrags für das neue Elektro- oder Elektronikgerät den Endnutzer über die Möglichkeit zur unentgeltlichen Rückgabe bzw. Abholung des Altgeräts zu informieren und den Endnutzer nach seiner Absicht zu befragen, ob bei der Auslieferung des neuen Geräts ein Altgerät zurückgegeben wird.
Dies gilt auch bei Vertrieb unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln, wenn die Lager- und Versandflächen für Elektro- und Elektronikgeräte mindestens 400 m² betragen oder die gesamten Lager- und Versandflächen mindestens 800 m² betragen, wobei die unentgeltliche Abholung auf Elektro- und Elektronikgeräte der Kategorien 1 (Wärmeüberträger), 2 (Bildschirmgeräte) und 4 (Großgeräte mit mindestens einer äußeren Abmessung über 50 cm) beschränkt ist. Für alle übrigen Elektro- und Elektronikgeräte muss der Vertreiber geeignete Rückgabemöglichkeiten in zumutbarer Entfernung zum jeweiligen Endnutzer gewährleisten; das gilt auch für Altgeräte, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25 cm sind, die der Endnutzer zurückgeben will, ohne ein neues Gerät zu kaufen.
Englisch
Sicherheitshinweise

Funktionssatt (siehe Bild A)
Mit dem Messinstrument wird der Untergrund des Sensorbereichs (6) in Messrichtung z bis zur maximalen Registriertiefe kontrolliert.
Wählen Sie den gewünschten Betriebsmodus.
Betriebsmodus (siehe Bild B)
Tel.: +420 519 305700
Fax: +420 519 305705
E-Mail: servis.naradi@cz.bosch.com
www.bosch-pt.cz
Weitere Serviceadressen finden Sie unter:
Tel.: +380 44 490 2407
Fax: +380 44 512 0591
E-Mail: pt-service@ua.bosch.com
www.bosch-professional.com/ua/uk
Eine Liste der autorisierten Kundendienstwerkstätten finden Sie unter:
der nationalen Garantiebestimmung.
Adressen der autorisierten Kundendienstzentren finden Sie unten:
Tel.: +40 21 405 7541
Fax: +40 21 233 1313
E-Mail: BoschServiceCenter@ro.bosch.com
www.bosch-pt.ro
E-Mail: RBKN-bsc@hr.bosch.com
www.bosch.hr