GCM 8 SJL - Säge BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG GCM 8 SJL BOSCH
de Originalbetriebsanleitung
en Original instructions
fr Notice original
es Manual original
pt Manual original
Deutsch......Seite 11
Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge
⚠️ WARNING Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Bebilderungen
und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug versehen ist. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).
Arbeitsplatzsicherheit
▶ Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
▶ Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren.
Elektrische Sicherheit
Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeuges muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeugen. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
▶ Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.
▶ Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
Zweckentfremden Sie die Anschlussleitung nicht, um das Elektrowerkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie die Anschlussleitung fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Teilen. Beschädigte oder
verwickelte Anschlussleitungen erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
▶ Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung einer für den Außenbereich geeigneten Verlängerungsleitung verringert das Risiko eines elektrischen Schlages.
▶ Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeuges in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters vermindert das Risiko eines elektrischen Schlages.
Sicherheit von Personen
Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeuges kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verletzungen.
▶ Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeuges den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen.
▶ Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektro-werkzeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare und Kleidung fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
▶ Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, vergewissern Sie sich, dass diese angeschlossen sind und richtig verwendet werden. Verwendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern.
▶ Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und setzen Sie sich nicht über die Sicherheitsregeln für Elektrowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem
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Gebrauch mit dem Elektrowerkzeug vertraut sind.
Achtloses Handeln kann binnen Sekundenbruchteilen zu schweren Verletzungen führen.
Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeugs
Überlasten Sie das Elektrowerkzeug nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/oder entfernen Sie einen abnehmbaren Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Elektrowerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Elektrowerkzeuges.
Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Personen das Elektrowerkzeug nicht benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
Pflegen Sie Elektrowerkzeuge und Einsatzwerkzeug mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeuges beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
▶ Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber.
Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen.
▶ Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
▶ Halten Sie Griffe und Griffflächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett. Rutschige Griffe und Griffflächen erlauben keine sichere Bedienung und Kontrolle des Elektrowerkzeugs in unvorhergesehenen Situationen.
Service
Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeuges erhalten bleibt.
Sicherheitshinweise für Gehrungskappsägen
▶ Gehrungskappsägen sind zum Schneiden von Holz oder holzartigen Produkten vorgesehen, sie können nicht zum Schneiden von Eisenwerkstoffen wie Stä-
ben, Stangen, Schrauben usw. verwendet werden. Abrasiver Staub führt zum Blockieren von beweglichen Teilen wie der unteren Schutzhaube. Schneidfunken verbrennen die untere Schutzhaube, die Einlegeplatte und andere Kunststoffteile.
Fixieren Sie das Werkstück nach Möglichkeit mit Zwingen. Wenn Sie das Werkstück mit der Hand festhalten, müssen Sie Ihre Hand immer mindestens 100 mm von jeder Seite des Sägeblatts entfernt halten. Verwenden Sie diese Säge nicht zum Schneiden von Stücken, die zu klein sind, um sie einzuspannen oder mit der Hand zu halten. Wenn Ihre Hand zu nahe am Sägeblatt ist, besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko durch Kontakt mit dem Sägeblatt.
Das Werkstück muss unbeweglich sein und entweder festgespannt oder gegen den Anschlag und den Tisch gedrückt werden. Schieben Sie das Werkstück nicht in das Sägeblatt, und schneiden Sie nie „freihändig“. Lose oder sich bewegende Werkstücke könnten mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden und zu Verletzungen führen.
Schieben Sie die Säge durch das Werkstück. Vermeiden Sie es, die Säge durch das Werkstück zu ziehen. Für einen Schnitt heben Sie den Sägekopf und ziehen ihn über das Werkstück, ohne zu schneiden. Dann schalten Sie den Motor ein, schwenken den Sägekopf nach unten und drücken die Säge durch das Werkstück. Bei ziehendem Schnitt besteht die Gefahr, dass das Sägeblatt am Werkstück aufsteigt und die Sägeblatteinheit dem Bediener gewaltsam entgegen geschleudert wird.
Kreuzen Sie nie die Hand über die vorgesehene Schnittlinie, weder vor noch hinter dem Sägeblatt. Abstützen des Werkstücks „mit gekreuzten Händen“, d.h. Halten des Werkstücks rechts neben dem Sägeblatt mit der linken Hand oder umgekehrt, ist sehr gefährlich.
▶ Greifen Sie bei rotierendem Sägeblatt nicht hinter den Anschlag. Unterschreiten Sie nie einen Sicherheitsabstand von 100mm zwischen Hand und rotierendem Sägeblatt (gilt auf beiden Seiten des Sägeblatts, z.B. beim Entfernen von Holzabfällen). Die Nähe des rotierenden Sägeblatts zu Ihrer Hand ist möglicherweise nicht erkennbar, und Sie können schwer verletzt werden.
Prüfen Sie das Werkstück vor dem Schneiden. Wenn das Werkstück gebogen oder verzogen ist, spannen Sie es mit der nach außen gekrümmten Seite zum Anschlag. Stellen Sie immer sicher, dass entlang der Schnittlinie kein Spalt zwischen Werkstück, Anschlag und Tisch ist. Gebogene oder verzogene Werkstücke können sich verdrehen oder verlagern und ein Klemmen des rotierenden Sägeblatts beim Schneiden verursachen. Es dürfen keine Nägel oder Fremdkörper im Werkstück sein.
▶ Verwenden Sie die Säge erst, wenn der Tisch frei von Werkzeugen, Holzabfällen usw. ist; nur das Werkstück darf sich auf dem Tisch befinden. Kleine Abfälle, lose
Holzstücke oder andere Gegenstände, die mit dem rotierenden Blatt in Berührung kommen, können mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert werden.
▶ Schneiden Sie jeweils nur ein Werkstück. Mehrfach gestapelte Werkstücke lassen sich nicht angemessen spannen oder festhalten und können beim Sägen ein Klemmen des Blatts verursachen oder verrutschen.
Sorgen Sie dafür, dass die Gehrungskappsäge vor Gebrauch auf einer ebenen, festen Arbeitsfläche steht. Eine ebene und feste Arbeitsfläche verringert die Gefahr, dass die Gehrungskappsäge instabil wird.
Planen Sie Ihre Arbeit. Achten Sie bei jedem Verstellen der Sägeblattneigung oder des Gehrungswinkels darauf, dass der verstellbare Anschlag richtig justiert ist und das Werkstück abstützt, ohne mit dem Blatt oder der Schutzhaube in Berührung zu kommen. Ohne die Maschine einzuschalten und ohne Werkstück auf dem Tisch ist eine vollständige Schnittbewegung des Sägeblatts zu simulieren, um sicherzustellen, dass es nicht zu Behinderungen oder der Gefahr des Schneidens in den Anschlag kommt.
Sorgen Sie bei Werkstücken, die breiter oder länger als die Tischoberseite sind, für eine angemessene Abstützung, z.B. durch Tischverlängerungen oder Sägeböcke. Werkstücke, die länger oder breiter als der Tisch der Gehrungskappsäge sind, können kippen, wenn sie nicht fest abgestützt sind. Wenn ein abgeschnittenes Stück Holz oder das Werkstück kippt, kann es die untere Schutzhaube anheben oder unkontrolliert vom rotierenden Blatt weggeschleudert werden.
Ziehen Sie keine anderen Personen als Ersatz für eine Tischverlängerung oder zur zusätzlichen Abstützung heran. Eine instabile Abstützung des Werkstücks kann zum Klemmen des Blatts führen. Auch kann sich das Werkstück während des Schnitts verschieben und Sie und den Helfer in das rotierende Blatt ziehen.
Das abgeschnittene Stück darf nicht gegen das rotierende Sägeblatt gedrückt werden. Wenn wenig Platz ist, z.B. bei Verwendung von Längsanschlägen, kann sich das abgeschnittene Stück mit dem Blatt verkeilen und gewaltsam weggeschleudert werden.
▶ Verwenden Sie immer eine Zwinge oder eine geeignete Vorrichtung, um Rundmaterial wie Stangen oder Rohre ordnungsgemäß abzustützen. Stangen neigen beim Schneiden zum Wegrollen, wodurch sich das Blatt „festbeißen“ und das Werkstück mit Ihrer Hand in das Blatt gezogen werden kann.
▶ Lassen Sie das Blatt die volle Drehzahl erreichen, bevor Sie in das Werkstück schneiden. Dies verringert das Risiko, dass das Werkstück fortgeschleudert wird.
▶ Wenn das Werkstück eingeklemmt wird oder das Blatt blockiert, schalten Sie die Gehrungskappsäge aus. Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind, ziehen Sie den Netzstecker und/oder nehmen Sie den Akku heraus. Entfernen Sie anschließend das eingeklemmte Material. Wenn Sie bei einer solchen Blockierung weitersägen, kann es zum Verlust
der Kontrolle oder zu Beschädigungen der Gehrungskappsäge kommen.
▶ Lassen Sie nach beendetem Schnitt den Schalter los, halten Sie den Sägekopf unten und warten Sie den Stillstand des Blatts ab, bevor Sie das abgeschnittene Stück entfernen. Es ist sehr gefährlich, mit der Hand in die Nähe des auslaufenden Blatts zu reichen.
▶ Halten Sie den Handgriff gut fest, wenn Sie einen unvollständigen Sägeschnitt ausführen oder wenn Sie den Schalter loslassen, bevor der Sägekopf seine untere Lage erreicht hat. Durch die Bremswirkung der Säge kann der Sägekopf ruckartig nach unten gezogen werden und dadurch zu einem Verletzungsrisiko führen.
▶ Halten Sie Ihren Arbeitsplatz sauber. Materialmischungen sind besonders gefährlich. Leichtmetallstaub kann brennen oder explodieren.
▶ Verwenden Sie keine stumpfen, rissigen, verbogenen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag.
▶ Verwenden Sie keine Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS-Stahl). Solche Sägeblätter können leicht brechen.
▶ Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
Tauschen Sie den eingebauten Laser nicht gegen einen Laser anderen Typs aus. Von einem nicht zu diesem Elektrowerkzeug passenden Laser können Gefahren für Personen ausgehen.
Entfernen Sie niemals Schnittreste, Holzspäne o.ä. aus dem Schnittbereich, während das Elektrowerkzeug läuft. Führen Sie den Werkzeugarm immer zuerst in die Ruheposition und schalten Sie das Elektrowerkzeug aus.
Fassen Sie das Sägeblatt nach dem Arbeiten nicht an, bevor es abgekühlt ist. Das Sägeblatt wird beim Arbeiten sehr heiß.
▶ Machen Sie Warnschilder am Elektrowerkzeug niemals unkenntlich.
Das Elektrowerkzeug wird mit einem Warnschild ausgeliefert (siehe Tabelle "Symbole und ihre Bedeutung").

Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere und blicken Sie nicht selbst in den direkten oder reflektierten Laserstrahl. Dadurch können Sie Personen blen-
den, Unfälle verursachen oder das Auge schädigen.
▶ Falls Laserstrahlung ins Auge trifft, sind die Augen bewusst zu schließen und der Kopf sofort aus dem Strahl zu bewegen.
14 | Deutsch
▶ Verwenden Sie keine optisch sammelnden Instrumenten wie Fernglas usw. zur Betrachtung der Strahlungsquelle. Sie können damit ihr Auge schädigen.
Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen, die durch ein Fernglas oder ähnliches blicken. Sie können damit deren Auge schädigen.
▶ Nehmen Sie keine Änderungen an der Lasereinrichtung vor. Die in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Einstellmöglichkeiten können Sie gefahrlos nutzen.
Symbole
Die nachfolgenden Symbole können für den Gebrauch Ihres Elektrowerkzeugs von Bedeutung sein. Prägen Sie sich bitte die Symbole und ihre Bedeutung ein. Die richtige Interpretation der Symbole hilft Ihnen, das Elektrowerkzeug besser und sicherer zu gebrauchen.
Symbole und ihre Bedeutung
| LaserstrahlungNicht direkt mit Teleskopoptiken betrachtenLaser Klasse 1M | |
| Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich, während das Elektrowerkzeug läuft. Beim Kontakt mit dem Sägeblatt besteht Verletzungsgefahr. | |
| Tragen Sie eine Staubschutzmaske. | |
| Tragen Sie eine Schutzbrille. | |
| Tragen Sie Gehörschutz. Die Einwirkung von Lärm kann Gehörverlust bewirken. | |
| Gefahrenbereich! Halten Sie möglichst Hände, Finger oder Arme von diesem Bereich fern. | |
| Beim Sägen von Gehrungswinkeln muss die verstellbare Anschlagschiene nach außen gezogen werden. |
Symbole und ihre Bedeutung

Werkstücke müssen am freien Ende mithilfe der Sägetischverlängerungen unterlegt oder abgestützt werden.

Beachten Sie die Abmessungen des Sägeblatts. Der Lochdurchmesser muss ohne Spiel zur Werkzeugspindel passen. Falls eine Verwendung von Reduzierstücken notwendig ist, achten Sie darauf, dass die Abmessungen des Reduzierstücks zur Stammblattdicke und zum Lochdurchmesser des Sägeblatts sowie zum Durchmesser der Werkzeugspindel passen. Verwenden Sie möglichst die mit dem Sägeblatt mitgelieferten Reduzierstücke. Der Sägeblattdurchmesser muss der Angabe auf dem Symbol entsprechen.

Klemmhebel geschlossen:
Der eingestellte vertikale Geh- rungswinkel des Werkzeugarms wird gehalten.
Klemmhebel offen:
Es können vertikale Gehrungswinkel eingestellt werden.
Produkt- und
Leistungsbeschreibung

Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bitte beachten Sie die Abbildungen im vorderen Teil der Betriebsanleitung.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Elektrowerkzeug ist bestimmt, als Standgerät Längs- und Querschnitte mit geradem Schnittverlauf in Holz auszuführen. Dabei sind horizontale Gehrungswinkel von -52^ bis +60^ sowie vertikale Gehrungswinkel von -2^ bis +47^ möglich.
Die Leistung des Elektrowerkzeugs ist ausgelegt zum Sägen von Hart- und Weichholz sowie Span- und Faserplatten.
Bei Verwendung von entsprechenden Sägeblättern ist das Sägen von Aluminiumprofilen und Kunststoff möglich.
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Elektrowerkzeuges auf der Grafikseite.
(1) Zugvorrichtung
(2) Spanauswurf
(3) Transportgriff
(4) Justierschraube des Tiefenanschlags
(5) Laserschutzkappe
(6) Gleitrolle
(7) Einschaltsperre für Ein-/Ausschalter
(8) Ein-/Ausschalter
(9) Handgriff
(10) Schutzhaube
(11) Pendelschutzhaube
(12) Sägeblatt
(13) Sägetischverlängerung
(14) Anschlagschiene
(15) Verstellbare Anschlagschiene
(16) Sägetisch
(17) Klemmhebel der Sägetischverlängerung
(18) Skala für Gehrungswinkel (horizontal)
(19) Einlegeplatte
(20) Arretierklammer
(21) Feststellknauf für beliebige Gehrungswinkel (horizontal)
(22) Hebel für Gehrungswinkelvoreinstellung (horizontal)
(23) Kippschutz
(24) Winkelanzeiger für Gehrungswinkel (horizontal)
(25) Einkerbungen für Standard-Gehrungswinkel (horizontal)
(26) Bohrungen für Montage
(27) Griffmulden
(28) Schraubzwinge
(29) Anschlag Standard-Gehrungswinkel 45°, 22,5° und 33,9° (vertikal)
(30) Spanabweiser
(31) Tiefenanschlag
(32) Feststellschraube der Zugvorrichtung
(33) Innensechskantschlüssel (5 mm)
(34) Bohrungen für Schraubzwinge
(35) Längenanschlag ^A)
(36) Transportsicherung
(37) Laser-Warnschild
(38) Ein-/Ausschalter für Laser (Schnittlinienkennzeichnung)
(39) Klemmhebel für beliebige Gehrungswinkel (vertikal)
(40) Skala für Gehrungswinkel (vertikal)
(41) Winkelanzeiger für Gehrungswinkel (vertikal)
(42) Anschlag für Standard-Gehrungswinkel 0° (vertikal)
(43) Spindelarretierung
(44) Innensechskantschraube für Sägeblattbefestigung
(45) Spannflansch
(46) Innerer Spannflansch
(47) Arretierschraube der verstellbaren Anschlagschie- ne
(48) Gewindestange
(49) Austrittsöffnung Laserstrahlung
(50) Schrauben für Einlegeplatte
(51) Arretierschraube des Längenanschlags ^A)
(52) Klemmschraube des Längenanschlags ^A
(53) Stellschraube für Laserpositionierung (Parallelität)
(54) Schraube für Winkelanzeiger (vertikal)
(55) Anschlagschraube für 0°-Gehrungswinkel (vertikal)
(56) Anschlagschraube für 45°-Gehrungswinkel (vertikal)
(57) Schraube für Winkelanzeiger (horizontal)
(58) Stellschrauben der Skala für Gehrungswinkel (horizontal)
(59) Klettband
(60) Abdeckung der Laserlinse
A) Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang. Das vollständige Zubehör finden Sie in unserem Zubehörprogramm.
Technische Daten
| Paneelsäge GCM 8 SJL GCM 8 SJL GCM 8 SJL GCM 8 SJL GCM 8 SJL | |||||
| Sachnummer | 3 601 M19 161 | 3 601 M19 1.. | 3 601 M19 1C1 | 3 601 M19 181 | 3 601 M19 141 |
| 3 601 M19 1B1 | 3 601 M19 1L1 | ||||
| 3 601 M19 1K1 | |||||
| Nennaufnahme-leistung | W 1250 1600 | 1250 | 1400 | 1600 | |
16 | Deutsch
| Leerlaufdrehzahl min | -1 | 5600 | 5600 | 5600 | 5600 | ||
| Anlaufstrombegrenzung | ●●●●● | ||||||
| Lasertyp nm 650 650 650 650 650 | |||||||
| mW <0,39 | <0,39 | <0,39 | <0,39 | <0,39 | |||
| Laserklasse 1M 1M 1M 1M | |||||||
| Divergenz Laserlinie | mrad(Vollwinkel) | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | ||
| Gewicht entsprechend EPTAProcedure 01:2014 | kg 17,3 | 17,3 | 17,3 | 17,3 | 17,3 | ||
| Schutzklasse / II / II / II / II / II | ☐ | ☐ | ☐ | ☐ | |||
| Maße für geeignete Sägeblätter | |||||||
| Sägeblattdurchmesser | mm 216 | 216 | 216 | 216 | |||
| Stammblattdicke | mm | 1,3-1,8 | 1,3-1,8 | 1,3-1,8 | 1,3-1,8 | ||
| max. Schnittbreite | mm 3,3 | 3,3 | 3,3 | 3,3 | |||
| Bohrungsdurchmesser | mm | 30 | 30 | 25,4 | 25,4 | 25,4 | |
Zulässige Werkstückmaße (siehe „Zulässige Werkstückmaße“, Seite 20)
Die Angaben gelten für eine Nennspannung [U] von 230 V. Bei abweichenden Spannungen und in länderspezifischen Ausführungen können diese Angaben variieren.
Geräuschinformation
Geräuschemissionswerte ermittelt entsprechend EN 62841-3-9.
Der A-bewertete Geräuschpegel des Elektrowerkzeugs beträgt typischerweise: Schalldruckpegel 99 dB(A); Schallleistungspegel 112 dB(A). Unsicherheit K = 3 dB.
Gehörschutz tragen!
Der in diesen Anweisungen angegebene Geräuschemissionswert ist entsprechend einem genormten Messverfahren gemessen worden und kann für den Vergleich von Elektrowerkzeugen miteinander verwendet werden. Er eignet sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Geräuschemission. Der angegebene Geräuschemissionswert repräsentiert die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wenn allerdings das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit abweichenden Einsatzwerkzeugen oder ungenügender Wartung eingesetzt wird, kann der Geräuschemissionswert abweichen. Dies kann die Geräuschemission über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich erhöhen.
Für eine genaue Abschätzung der Geräuschemissionen sollten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Gerät abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tatsächlich im Einsatz ist. Dies kann die Geräuschemissionen über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich reduzieren.
Montage
▶ Vermeiden Sie ein unabsichtliches Starten des Elektrowerkzeugs. Während der Montage und bei allen Ar-
beiten an dem Elektrowerkzeug darf der Netzstecker nicht an die Stromversorgung angeschlossen sein.
Lieferumfang
Prüfen Sie vor der Erstinbetriebnahme des Elektrowerkzeugs, ob alle unten aufgeführten Teile mitgeliefert wurden:
- Paneelsäge mit montiertem Sägeblatt
- Schraubzwinge (28)
- Innensechskantschlüssel (33)
Hinweis: Überprüfen Sie das Elektrowerkzeug auf eventuelle Beschädigungen.
Vor dem weiteren Gebrauch des Elektrowerkzeugs müssen Sie Schutzeinrichtungen oder leicht beschädigte Teile sorgfältig auf ihre einwandfreie und bestimmungsgemäße Funktion untersuchen. Überprüfen Sie, ob die beweglichen Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen oder ob Teile beschädigt sind. Sämtliche Teile müssen richtig montiert sein und alle Bedingungen erfüllen, um den einwandfreien Betrieb zu gewährleisten.
Beschädigte Schutzvorrichtungen und Teile müssen Sie sachgerecht durch eine anerkannte Fachwerkstatt reparieren oder auswechseln lassen.
Stationäre oder flexible Montage
▶ Zur Gewährleistung einer sicheren Handhabung müssen Sie das Elektrowerkzeug vor dem Gebrauch auf eine ebene und stabile Arbeitsfläche (z. B. Werkbank) montieren.
Montage auf eine Arbeitsfläche (siehe Bilder a1-a2)
- Befestigen Sie das Elektrowerkzeug mit einer geeigneten Schraubverbindung auf der Arbeitsfläche. Dazu dienen die Bohrungen (26).
oder
- Spannen Sie die Gerätefüße des Elektrowerkzeugs mit handelsüblichen Schraubzwingen an der Arbeitsfläche fest.
Montage auf einen Bosch-Arbeitstisch
Die GTA-Arbeitstische von Bosch bieten dem Elektrowerkzeug Halt auf jedem Untergrund durch höhenverstellbare Füße. Die Werkstückauflagen der Arbeitstische dienen der Unterstützung langer Werkstücke.
Lesen Sie alle dem Arbeitstisch beigefügten Warnhinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Warnhinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen zur Folge haben.
Bauen Sie den Arbeitstisch korrekt auf, bevor Sie das Elektrowerkzeug montieren. Einwandfreier Aufbau ist wichtig, um das Risiko eines Zusammenbrechens zu verhindern.
- Montieren Sie das Elektrowerkzeug in der Transportstellung auf den Arbeitstisch.
Flexible Aufstellung (nicht empfohlen!) (siehe Bild a3)
Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, das Elektrowerkzeug auf eine ebene und stabile Arbeitsfläche zu montieren, können Sie es behelfsmäßig mit Kippschutz aufstellen.
▶ Ohne den Kippschutz steht das Elektrowerkzeug nicht sicher und kann besonders beim Sägen von maximalen horizontalen und/oder vertikalen Gehrungswinkeln kippen.
- Drehen Sie den Kippschutz (23) so weit hinein oder heraus, bis das Elektrowerkzeug gerade auf der Arbeitsfläche steht.
Staub-/Späneabsaugung
Stäube von Materialien wie bleihaltigem Anstrich, einigen Holzarten, Mineralien und Metall können gesundheitsschädlich sein. Berühren oder Einatmen der Stäube können allergische Reaktionen und/oder Atemwegserkrankungen des Benutzers oder in der Nähe befindlicher Personen hervorrufen. Bestimmte Stäube wie Eichen- oder Buchenstaub gelten als krebserzeugend, besonders in Verbindung mit Zusatzstoffen zur Holzbehandlung (Chromat, Holzschutzmittel). Asbesthaltiges Material darf nur von Fachleuten bearbeitet werden.
- Benutzen Sie möglichst eine für das Material geeignete Staubabsaugung.
- Sorgen Sie für gute Belüftung des Arbeitsplatzes.
- Es wird empfohlen, eine Atemschutzmaske mit Filterklasse P2 zu tragen.
Beachten Sie in Ihrem Land gültige Vorschriften für die zu bearbeitenden Materialien.
▶ Vermeiden Sie Staubansammlungen am Arbeitsplatz. Stäube können sich leicht entzünden.
Die Staub-/Späneabsaugung kann durch Staub, Späne oder durch Bruchstücke des Werkstücks blockiert werden.
- Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
- Warten Sie, bis das Sägeblatt komplett zum Stillstand gekommen ist.
- Ermitteln Sie die Ursache der Blockade und beheben Sie diese.
Fremdabsaugung
Zur Absaugung können Sie an den Spanauswurf (2) auch einen Staubsaugerschlauch (∅ 35 mm) anschließen.
- Verbinden Sie den Staubsaugerschlauch mit dem Spanauswurf (2).
Der Staubsauger muss für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignet sein.
Verwenden Sie beim Absaugen von besonders gesundheitsgefährdenden, krebserzeugenden oder trockenen Stäuben einen Spezialsauger.
Sägeblatt wechseln (siehe Bilder b1-b4)
Tragen Sie bei der Montage des Sägeblattes Schutzhandschuhe. Bei der Berührung des Sägeblattes besteht Verletzungsgefahr.
Verwenden Sie nur Sägeblätter, deren maximal zulässige Geschwindigkeit höher ist als die Leerlaufdrehzahl Ihres Elektrowerkzeugs.
Verwenden Sie nur Sägeblätter, die den in dieser Betriebsanleitung angegebenen Kenndaten entsprechen und nach EN 847-1 geprüft und entsprechend gekennzeichnet sind.
Verwenden Sie nur Sägeblätter, die vom Hersteller dieses Elektrowerkzeugs empfohlen wurden und die für das Material, das Sie bearbeiten wollen, geeignet sind. Dies verhindert eine Überhitzung der Sägezähne beim Sägen.
Sägeblatt ausbauen
- Bringen Sie das Elektrowerkzeug in Arbeitsstellung.
- Drehen Sie die Innensechskantschraube (44) mit dem Innensechskantschlüssel (5 mm) (33) und drücken Sie gleichzeitig die Spindelarretierung (43), bis diese einrastet.
- Halten Sie die Spindelarretierung (43) gedrückt und drehen Sie die Schraube (44) im Uhrzeigersinn heraus (Linksgewinde!).
- Nehmen Sie den Spannflansch (45) ab.
- Schwenken Sie die Pendelschutzhaube (11) bis zum Anschlag nach hinten.
- Halten Sie die Pendelschutzhaube in dieser Position und entnehmen Sie das Sägeblatt (12).
- Führen Sie die Pendelschutzhaube langsam wieder nach unten.
Sägeblatt einbauen
Falls erforderlich, reinigen Sie vor dem Einbau alle zu montierenden Teile.
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- Schwenken Sie die Pendelschutzhaube (11) nach hinten. Halten Sie die Pendelschutzhaube in dieser Position.
- Setzen Sie das neue Sägeblatt auf den inneren Spannflansch (46).
▶ Beachten Sie beim Einbau, dass die Schneiderichtung der Zähne (Pfeilrichtung auf dem Sägeblatt) mit der Pfeilrichtung auf der Schutzhaube übereinstimmt!
- Führen Sie die Pendelschutzhaube langsam wieder nach unten.
- Setzen Sie den Spannflansch (45) und die Innensechskantschraube (44) auf. Drücken Sie die Spindelarretierung (43), bis diese einrastet, und ziehen Sie die Schraube gegen den Uhrzeigersinn fest.
Betrieb
Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug den Netzstecker aus der Steckdose.
Transportsicherung (siehe Bild A)
Die Transportsicherung (36) ermöglicht Ihnen eine leichtere Handhabung des Elektrowerkzeugs beim Transport zu verschiedenen Einsatzorten.
Elektrowerkzeug entsichern (Arbeitsstellung)
- Drücken Sie den Werkzeugarm am Handgriff (9) etwas nach unten, um die Transportsicherung (36) zu entlasten.
Anschlagschiene verschieben
(siehe Bilder C-D)
- Ziehen Sie die Transportsicherung (36) ganz nach außen.
- Führen Sie den Werkzeugarm langsam nach oben.
Elektrowerkzeug sichern (Transportstellung)
- Lösen Sie die Feststellschraube (32), falls diese angezogen ist. Ziehen Sie den Werkzeugarm ganz nach vorn und ziehen Sie die Feststellschraube wieder fest.
– Schrauben Sie die Justierschraube (4) ganz nach oben. - Ziehen Sie zum Arretieren des Sägetischs (16) den Feststellknauf (21) an.
- Führen Sie den Werkzeugarm mit dem Handgriff (9) langsam nach unten.
- Führen Sie den Werkzeugarm so weit nach unten, bis sich die Transportsicherung (36) ganz nach innen drücken lässt.
Arbeitsvorbereitung
Sägetisch verlängern (siehe Bild B)
Lange Werkstücke müssen am freien Ende unterlegt oder abgestützt werden.
Der Sägetisch kann mithilfe der Sägetischverlängerungen (13) nach links und rechts vergrößert werden.
- Klappen Sie den Klemmhebel (17) nach oben.
- Ziehen Sie die Sägetischverlängerung (13) bis zur gewünschten Länge nach außen.
- Zur Fixierung der Sägetischverlängerung drücken Sie den Klemmhebel (17) wieder nach unten.
Beim Sägen von Gehrungswinkeln müssen Sie je nach Schnittrichtung die linke oder rechte verstellbare Anschlagschiene (15) nach außen ziehen bzw. ganz entfernen.
| Vertikaler Geh-rungswinkel | HorizontalerGehrungswinkel | |
| -2°-47°(links) | ≤ 44°(links) | - Lösen Sie die Arretierschraube (47).- Ziehen Sie die linke verstellbare Anschlagschiene (15) ganz nach außen. |
| -2°-47°(links) | ≥ 45°(links) | - Lösen Sie die Arretierschraube (47).- Ziehen Sie die linke verstellbare Anschlagschiene (15) ganz nach außen.- Heben Sie die verstellbare Anschlagschiene nach oben weg.- Entfernen Sie die Arretierschraube (47). |
| -2°-47°(links) | ≤ 44°(rechts) | - Lösen Sie die Arretierschraube (47).- Ziehen Sie die rechte verstellbare Anschlagschiene (15) ganz nach außen. |
| -2°-47°(links) | ≥ 45°(rechts) | - Lösen Sie die Arretierschraube (47).- Ziehen Sie die rechte verstellbare Anschlagschiene (15) ganz nach außen.- Heben Sie die verstellbare Anschlagschiene nach oben weg.- Entfernen Sie die Arretierschraube (47). |
Werkstück befestigen (siehe Bild E)
Zur Gewährleistung einer optimalen Arbeitssicherheit müssen Sie das Werkstück immer festspannen.
Bearbeiten Sie keine Werkstücke, die zu klein zum Festspannen sind.
- Drücken Sie das Werkstück fest gegen die Anschlagschiene (14).
- Stecken Sie die mitgelieferte Schraubzwinge (28) in eine der dafür vorgesehenen Bohrungen (34).
- Passen Sie die Gewindestange (48) der Schraubzwinge der Werkstückhöhe an.
- Ziehen Sie die Gewindestange (48) fest an und fixieren Sie somit das Werkstück.
Horizontale Gehrungswinkel einstellen
Zur Gewährleistung präziser Schnitte müssen Sie nach intensivem Gebrauch die Grundeinstellungen des Elektrowerke- zeugs überprüfen und gegebenenfalls einstellen (siehe „Grundeinstellungen prüfen und einstellen“, Seite 21).
Horizontale Standard-Gehrungswinkel einstellen (siehe Bild F)
Zum schnellen und präzisen Einstellen von oft verwendeten horizontalen Gehrungswinkeln sind am Sägetisch Einkerbungen (25) vorgesehen:
links rechts
0^
45^;31,6^;22,5^;15^15^;22,5^;31,6^;45^;60^
- Lösen Sie den Feststellknauf (21), falls dieser angezogen ist.
- Ziehen Sie den Hebel (22) und drehen Sie den Sägetisch (16) bis zur gewünschten Einkerbung nach links oder rechts.
– Lassen Sie den Hebel wieder los. Der Hebel muss spürbar in die Einkerbung einrasten. - Ziehen Sie den Feststellknauf (21) wieder an.
Beliebige horizontale Gehrungswinkel einstellen (siehe Bild G)
Der horizontale Gehrungswinkel kann in einem Bereich von 52° (linksseitig) bis 60° (rechtsseitig) eingestellt werden.
- Lösen Sie den Feststellknauf (21), falls dieser angezogen ist.
- Ziehen Sie den Hebel (22) und drücken Sie gleichzeitig die Arretierklammer (20), bis diese in der dafür vorgesehenen Nut einrastet. Dadurch wird der Sägetisch frei beweglich.
- Drehen Sie den Sägetisch (16) am Feststellknauf nach links oder rechts, bis der Winkelanzeiger (24) den gewünschten horizontalen Gehrungswinkel anzeigt.
Für horizontale Gehrungswinkel über 45°:
Ziehen Sie die Sägetischverlängerung (13) ganz nach außen (siehe „Sägetisch verlängern (siehe Bild B)“, Seite 18).
- Ziehen Sie den Feststellknauf (21) wieder an.
- Um den Hebel (22) wieder zu lösen (zum Einstellen von horizontalen Standard-Gehrungswinkeln), ziehen Sie den Hebel nach oben.
Die Arretierklammer (20) springt in ihre ursprüngliche Position zurück und der Hebel (22) kann wieder in die Einkerbungen (25) einrasten.
Vertikale Gehrungswinkel einstellen
Zur Gewährleistung präziser Schnitte müssen Sie nach intensivem Gebrauch die Grundeinstellungen des Elektrowerke- zeugs überprüfen und gegebenenfalls einstellen (siehe „Grundeinstellungen prüfen und einstellen“, Seite 21).
Vertikale Standard-Gehrungswinkel einstellen (siehe Bild H)
Zum schnellen und präzisen Einstellen von oft verwendeten vertikalen Gehrungswinkeln sind Anschläge für die Winkel 0°, 45°, 22,5° und 33,9° vorgesehen.
– Lösen Sie den Klemmhebel (39).
- Stellen Sie die Anschläge (29) oder (42) wie folgt ein:
| vertikaler An-Gehrungs- schlagwinkel | Einstellung |
| 0° | (42) | Anschlag ganz nach hinten schieben |
| 45° | (29) | Anschlag ganz nach vorn drehen |
| 22,5° | (29) | Anschlag in die Mitte drehen |
| 33,9° | (29) | Anschlag nach hinten drehen |
- Schwenken Sie den Werkzeugarm am Handgriff (9) in die gewünschte Position.
– Ziehen Sie den Klemmhebel (39) wieder fest.
Beliebige vertikale Gehrungswinkel einstellen
Der vertikale Gehrungswinkel kann in einem Bereich von -2^ bis +47^ eingestellt werden.
- Lösen Sie den Klemmhebel (39).
- Drehen Sie den Anschlag (29) ganz nach hinten und ziehen Sie den Anschlag (42) ganz nach vorn. Damit steht der komplette Schwenkbereich zur Verfügung.
- Schwenken Sie den Werkzeugarm am Handgriff (9) nach links oder rechts, bis der Winkelanzeiger (41) den gewünschten vertikalen Gehrungswinkel anzeigt.
- Halten Sie den Werkzeugarm in dieser Stellung fest und ziehen Sie den Klemmhebel (39) wieder fest.
Inbetriebnahme
Beachten Sie die Netzspannung! Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typenschild des Elektrowerkzeuges übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Elektrowerkzeuge können auch an 220 V betrieben werden.
Einschalten (siehe Bild I)
- Zur Inbetriebnahme des Elektrowerkzeuges schieben Sie zuerst die Einschaltspere (7) zur Mitte und drücken anschließend den Ein-/Ausschalter (8) und halten ihn gedrückt.
Hinweis: Aus Sicherheitsgründen kann der Ein-/Ausschalter (8) nicht arretiert werden, sondern muss während des Betriebes ständig gedrückt bleiben.
Ausschalten
- Zum Ausschalten lassen Sie den Ein-/Ausschalter (8) los.
Anlaufstrombegrenzung
Die elektronische Anlaufstrombegrenzung begrenzt die Leistung beim Einschalten des Elektrowerkzeuges und ermöglicht den Betrieb an einer 16-A-Sicherung.
20 | Deutsch
Hinweis: Läuft das Elektrowerkzeug sofort nach dem Einschalten mit voller Drehzahl, ist die Anlaufstrombegrenzung ausgefallen. Das Elektrowerkzeug muss umgehend an den Kundendienst geschickt werden, Anschriften (siehe „Kundendienst und Anwendungsberatung“, Seite 23).
Arbeitshinweise
Allgemeine Sägehinweise
Ziehen Sie den Feststellknauf (21) und den Klemmhebel (39) vor dem Sägen immer fest an. Das Sägeblatt kann sich sonst im Werkstück verkanten.
Bei allen Schnitten müssen Sie zuerst sicherstellen, dass das Sägeblatt zu keiner Zeit die Anschlagschiene, Schraubzwingen oder sonstige Geräteteile berühren kann. Entfernen Sie eventuell montierte Hilfsanschläge oder passen Sie sie entsprechend an.
Schützen Sie das Sägeblatt vor Schlag und Stoß. Setzen Sie das Sägeblatt keinem seitlichen Druck aus.
Bearbeiten Sie keine verzogenen Werkstücke. Das Werkstück muss immer eine gerade Kante zum Anlegen an die Anschlagschiene haben.
Lange und schwere Werkstücke müssen am freien Ende unterlegt oder abgestützt werden.
Stellen Sie sicher, dass die Pendelschutzhaube ordnungsgemäß funktioniert und sich frei bewegen kann. Beim Führen des Werkzeugarms nach unten, muss sich die Pendelschutzhaube öffnen. Beim Führen des Werkzeugarms nach oben, muss sich die Pendelschutzhaube über dem Sägeblatt wieder schließen und in der obersten Position des Werkzeugarms arretieren.
Schnittlinie kennzeichnen (siehe Bild J)
Ein Laserstrahl zeigt Ihnen die Schnittlinie des Sägeblatts an. Dadurch können Sie das Werkstück zum Sägen exakt positionieren, ohne die Pendelschutzhaube zu öffnen.
- Schalten Sie dazu den Laserstrahl mit dem Schalter (38) ein.
– Richten Sie Ihre Markierung auf dem Werkstück an der rechten Kante der Laserlinie aus.
Hinweis: Prüfen Sie vor dem Sägen, ob die Schnittlinie noch korrekt angezeigt wird (siehe „Laser justieren“, Seite 21). Der Laserstrahl kann sich z.B. durch die Vibrationen bei intensivem Gebrauch verstellen.
Position des Bedieners (siehe Bild K)
▶ Stellen Sie sich nicht in einer Linie mit dem Sägeblatt vor das Elektrowerkzeug, sondern immer seitlich versetzt vom Sägeblatt. Damit ist Ihr Körper vor einem möglichen Rückschlag geschützt..
- Halten Sie Hände, Finger und Arme vom rotierenden Sägeblatt fern.
- Überkreuzen Sie Ihre Hände nicht vor dem Werkzeugarm.
Zulässige Werkstückmaße
Maximale Werkstücke:
| Horizontaler Geh- rungswinkel | Vertikaler Geh- rungswinkel | Höhe x Breite [mm] |
0^0^70× 312
45° (rechts/links) 0° 70 x 225
0^45^45× 312
45° (links) 45° 45 x 225
45° (rechts) 45° 45 x 225
Minimale Werkstücke (= alle Werkstücke, die mit der mitgelieferten Schraubzwinge (28) links oder rechts vom Sägeblatt festgespannt werden können): 100 x 40 mm (Länge x Breite)
max. Schnittiefe (0°/0°): 70 mm
Einlegeplatten auswechseln (siehe Bild L)
Die roten Einlegeplatten (19) können nach längerem Gebrauch des Elektrowerkzeugs verschleiben.
Wechseln Sie defekte Einlegeplatten aus.
- Bringen Sie das Elektrowerkzeug in Arbeitsstellung.
- Schrauben Sie die Schrauben (50) mit einem Innensechskantschlüssel (4 mm) heraus und entnehmen Sie die alten Einlegeplatten.
- Legen Sie die neue rechte Einlegeplatte ein.
- Schrauben Sie die Einlegeplatte mit den Schrauben (50) möglichst weit rechts an, sodass auf der ganzen Länge der möglichen Zugbewegung das Sägeblatt nicht mit der Einlegeplatte in Berührung kommt.
- Wiederholen Sie die Arbeitsschritte analog für die neue linke Einlegeplatte.
Sägen
Ziehen Sie den Feststellknauf (21) und den Klemmhebel (39) vor dem Sägen immer fest an. Das Sägeblatt kann sich sonst im Werkstück verkanten.
Sägen ohne Zugbewegung (Kappen) (siehe Bild M)
- Für Schnitte ohne Zugbewegung (kleine Werkstücke) lösen Sie die Feststellschraube (32), falls diese angezogen ist. Schieben Sie den Werkzeugarm bis zum Anschlag in Richtung Anschlagschiene (14) und ziehen Sie die Feststellschraube (32) wieder an.
- Bei Bedarf stellen Sie den gewünschten horizontalen und/oder vertikalen Gehrungswinkel ein.
- Spannen Sie das Werkstück entsprechend den Abmessungen fest.
– Schalten Sie das Elektrowerkzeug ein. - Führen Sie den Werkzeugarm mit dem Handgriff (9) langsam nach unten.
– Sägen Sie das Werkstück mit gleichmäßigem Vorschub durch. - Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus und warten Sie, bis das Sägeblatt komplett zum Stillstand gekommen ist.
- Führen Sie den Werkzeugarm langsam nach oben.
Sägen mit Zugbewegung
- Für Schnitte mithilfe der Zugvorrichtung (1) (breite Werkstücke) lösen Sie die Feststellschraube (32), falls diese angezogen ist.
- Bei Bedarf stellen Sie den gewünschten horizontalen und/oder vertikalen Gehrungswinkel ein.
- Spannen Sie das Werkstück entsprechend den Abmessungen fest.
- Ziehen Sie den Werkzeugarm so weit von der Anschlagschiene (14) weg, bis das Sägeblatt vor dem Werkstück ist.
- Schalten Sie das Elektrowerkzeug ein.
- Führen Sie den Werkzeugarm mit dem Handgriff (9) langsam nach unten.
- Drücken Sie nun den Werkzeugarm in Richtung Anschlagschiene (14) und sägen Sie das Werkstück mit gleichmäßigem Vorschub durch.
- Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus und warten Sie, bis das Sägeblatt komplett zum Stillstand gekommen ist.
- Führen Sie den Werkzeugarm langsam nach oben.
Gleich lange Werkstücke sägen (siehe Bild N)
Zum einfachen Sägen von gleich langen Werkstücken können Sie den Längenanschlag (35) (Zubehör) verwenden.
Sie können den Längenanschlag an beide Seiten der Sägetischverlängerung (13) montieren.
- Lösen Sie die Arretierschraube (51) und klappen Sie den Längenanschlag (35) über die Klemmschraube (52).
- Ziehen Sie die Arretierschraube (51) wieder fest.
- Stellen Sie die Sägetischverlängerung (13) auf die gewünschte Länge ein (siehe „Sägetisch verlängern (siehe Bild B)“, Seite 18).
Tiefenanschlag einstellen (Nut sägen) (siehe Bild O)
Der Tiefenanschlag muss verstellt werden, wenn Sie eine Nut sägen wollen.
- Schwenken Sie den Tiefenanschlag (31) nach außen.
- Schwenken Sie den Werkzeugarm am Handgriff (9) in die gewünschte Position.
- Verdrehen Sie die Justierschraube (4), bis das Schraubenende den Tiefenanschlag (31) berührt.
- Führen Sie den Werkzeugarm langsam nach oben.
Sonderwerkstücke
Beim Sägen von gebogenen oder runden Werkstücken müssen Sie diese besonders gegen Verrutschen sichern. An der Schnittlinie darf kein Spalt zwischen Werkstück, Anschlagschiene und Sägetisch entstehen.
Falls erforderlich, müssen Sie spezielle Halterungen anfertigen.
Grundeinstellungen prüfen und einstellen
Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug den Netzstecker aus der Steckdose.
Zur Gewährleistung präziser Schnitte müssen Sie nach intensivem Gebrauch die Grundeinstellungen des Elektrowerkeugs überprüfen und gegebenenfalls einstellen.
Dazu benötigen Sie Erfahrung und entsprechendes Spezialwerkzeug.
Eine Bosch-Kundendienststelle führt diese Arbeit schnell und zuverlässig aus.
Laser justieren
Hinweis: Zum Testen der Laserfunktion muss das Elektrowerkzeug an die Stromversorgung angeschlossen sein.
Betätigen Sie während des Justierens des Lasers (z. B. beim Bewegen des Werkzeugarms) niemals den Ein-/Ausschalter. Ein unabsichtliches Starten des Elektrowerkzeugs kann zu Verletzungen führen.
- Bringen Sie das Elektrowerkzeug in Arbeitsstellung.
- Drehen Sie den Sägetisch (16) bis zur Einkerbung (25) für 0°. Der Hebel (22) muss spürbar in die Einkerbung einrasten.
Überprüfen (siehe Bild P1)
- Zeichnen Sie auf ein Werkstück eine gerade Schnittlinie.
- Führen Sie den Werkzeugarm mit dem Handgriff (9) langsam nach unten.
- Richten Sie das Werkstück so aus, dass die Zähne des Sägeblatts mit der Schnittlinie fluchten.
- Halten Sie das Werkstück in dieser Position fest und führen Sie den Werkzeugarm langsam wieder nach oben.
- Spannen Sie das Werkstück fest.
- Schalten Sie den Laserstrahl mit dem Schalter (38) ein.
Der Laserstrahl muss auf der gesamten Länge mit der Schnittlinie auf dem Werkstück bündig sein, auch wenn der Werkzeugarm nach unten geführt wird.
Einstellen (siehe Bild P2)
- Drehen Sie die Stellschraube (53) mit einem geeigneten Schraubendreher, bis der Laserstrahl auf der gesamten Länge mit der Schnittlinie auf dem Werkstück bündig ist.
Eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn bewegt den Laserstrahl von links nach rechts, eine Drehung im Uhrzeigersinn bewegt den Laserstrahl von rechts nach links.
Vertikalen Standard-Gehrungswinkel 0° einstellen
- Bringen Sie das Elektrowerkzeug in Arbeitsstellung.
- Drehen Sie den Sägetisch (16) bis zur Einkerbung (25) für 0°. Der Hebel (22) muss spürbar in die Einkerbung einrasten.
Überprüfen (siehe Bild Q1)
- Stellen Sie eine Winkellehre auf 90° ein und stellen Sie sie auf den Sägetisch (16).
Der Schenkel der Winkellehre muss mit dem Sägeblatt (12) auf der ganzen Länge bündig sein.
Einstellen (siehe Bild Q2)
- Lösen Sie den Klemmhebel (39).
- Schieben Sie den Anschlag (42) ganz nach hinten.
- Lösen Sie die Kontermutter der Anschlagschraube (55) mit einem handelsüblichen Ring- oder Gabelschlüssel (10 mm).
- Drehen Sie die Anschlagschraube so weit ein oder heraus, bis der Schenkel der Winkellehre mit dem Sägeblatt auf der ganzen Länge bündig ist.
22 | Deutsch
- Ziehen Sie den Klemmhebel (39) wieder fest.
- Danach ziehen Sie die Kontermutter der Anschlagschraube (55) wieder fest.
Falls der Winkelanzeiger (41) nach dem Einstellen nicht in einer Linie mit der 0°-Marke der Skala (40) ist, lösen Sie die Schraube (54) mit einem handelsüblichen Kreuzschlitzschraubendreher und richten den Winkelanzeiger entlang der 0°-Marke aus.
Vertikalen Standard-Gehrungswinkel 45° einstellen
- Bringen Sie das Elektrowerkzeug in Arbeitsstellung.
- Drehen Sie den Sägetisch (16) bis zur Einkerbung (25) für 0°. Der Hebel (22) muss spürbar in die Einkerbung einrasten.
– Drehen Sie den Anschlag (29) ganz nach vorn. - Lösen Sie den Klemmhebel (39).
- Schwenken Sie den Werkzeugarm am Handgriff (9) nach links, bis die Anschlagschraube auf dem Anschlag (29) aufliegt.
Überprüfen (siehe Bild R1)
- Stellen Sie eine Winkellehre auf 45° ein und stellen Sie sie auf den Sägetisch (16).
Der Schenkel der Winkellehre muss mit dem Sägeblatt (12) auf der ganzen Länge bündig sein.
Einstellen (siehe Bild R2)
- Lösen Sie die Kontermutter der Anschlagschraube (56) mit einem handelsüblichen Ring- oder Gabelschlüssel (10mm).
- Drehen Sie die Anschlagschraube so weit ein oder heraus, bis der Schenkel der Winkellehre mit dem Sägeblatt auf der ganzen Länge bündig ist.
– Ziehen Sie den Klemmhebel (39) wieder fest. - Danach ziehen Sie die Kontermutter der Anschlagschraube (56) wieder fest.
Falls der Winkelanzeiger (41) nach dem Einstellen nicht in einer Linie mit der 45°-Marke der Skala (40) ist, überprüfen Sie zuerst noch einmal die 0°-Einstellung für den vertikalen Gehrungswinkel und die Winkelanzeiger. Dann wiederholen Sie die Einstellung des vertikalen 45°-Gehrungswinkels.
Skala für horizontale Gehrungswinkel ausrichten
- Bringen Sie das Elektrowerkzeug in Arbeitsstellung.
- Drehen Sie den Sägetisch (16) bis zur Einkerbung (25) für 0°. Der Hebel (22) muss spürbar in die Einkerbung einrasten.
Überprüfen: (siehe Bild S1)
- Stellen Sie eine Winkellehre auf 90° ein und legen Sie sie zwischen Anschlagschiene (14) und Sägeblatt (12) auf den Sägetisch (16).
Der Schenkel der Winkellehre muss mit dem Sägeblatt (12) auf der ganzen Länge bündig sein.
Einstellen: (siehe Bild S2)
- Lösen Sie alle vier Stellschrauben (58) mit einem Kreuzschlitzschraubendreher und verdrehen Sie den Sägetisch (16) zusammen mit der Skala (18), bis der Schenkel der Winkellehre mit dem Sägeblatt auf der ganzen Länge bündig ist.
- Ziehen Sie die Schrauben wieder fest.
Falls der Winkelanzeiger (24) nach dem Einstellen nicht in einer Linie mit der 0°-Marke der Skala (18) ist, lösen Sie die Schraube (57) mit einem Kreuzschlitzschraubendreher und richten den Winkelanzeiger entlang der 0°-Marke aus.
Transport (siehe Bild T)
Vor einem Transport des Elektrowerkzeugs müssen Sie folgende Schritte durchführen:
- Lösen Sie die Feststellschraube (32), falls diese angezogen ist. Ziehen Sie den Werkzeugarm ganz nach vorn und ziehen Sie die Feststellschraube wieder fest.
- Stellen Sie sicher, dass der Tiefenanschlag (31) ganz nach innen gedrückt ist und die Justierschraube (4) beim Bewegen des Werkzeugarms ohne den Tiefenanschlag zu berühren durch die Aussparung passt.
- Bringen Sie das Elektrowerkzeug in Transportstellung.
- Entfernen Sie alle Zubehörteile, die nicht fest an dem Elektrowerkzeug montiert werden können. Legen Sie unbenutzte Sägeblätter zum Transport, wenn möglich, in einen geschlossenen Behälter.
- Binden Sie das Netzkabel mit dem Klettband (59) zusammen.
- Tragen Sie das Elektrowerkzeug am Transportgriff (3) oder greifen Sie in die Griffmulden (27) seitlich am Sägetisch.
▶ Verwenden Sie beim Transportieren des Elektrowerkzeuges nur die Transportvorrichtungen und niemals die Schutzvorrichtungen.
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug den Netzstecker aus der Steckdose.
▶ Halten Sie das Elektrowerkzeug und die Lüftungsschlitze sauber, um gut und sicher zu arbeiten.
Wenn ein Ersatz der Anschlussleitung erforderlich ist, dann ist dies von Bosch oder einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge auszuführen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden.
Die Pendelschutzhaube muss sich immer frei bewegen und selbstständig schließen können. Halten Sie deshalb den Bereich um die Pendelschutzhaube stets sauber.
Entfernen Sie nach jedem Arbeitsgang Staub und Späne durch Ausblasen mit Druckluft oder mit einem Pinsel. Reinigen Sie regelmäßig die Gleitrolle (6).
Zum Reinigen der Lasereinheit drehen Sie die Laserabdeckung (60) nach außen und entfernen Sie den Staub mit einem Pinsel (siehe Bild U).
Zubehör
Sachnummer
Schraubzwinge 1 609 B04 224
Sachnummer
Einlegeplatten 1 609 B03 717
Staubbeutel 1 609 B05 010
Längenanschlag 1 609 B02 365
Arretierschraube Längenanschlag 1 609 B00 263
Sägeblätter für Holz und Plattenmaterialien, Paneele und Leisten
Sägeblatt 216 x 30 mm, 48 Zähne 2 608 640 641
Sägeblätter für Kunststoff und Nichteisenmetalle
Sägeblatt 216 x 30 mm, 80 Zähne 2 608 640 447
Sägeblatt 216 x 25,4 mm, 80 Zähne 2 608 642 993
Sägeblätter für alle Laminatfußbodenarten
Sägeblatt 216 x 30 mm, 60 Zähne 2 608 642 133
Sägeblatt 216 x 25,4 mm, 60 Zähne 2 608 642 995
Kundendienst und Anwendungsberatung
Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosions-zeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter: www.bosch-pt.com
Das Bosch-Anwendungsberatungs-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu unseren Produkten und deren Zubehör.
www.powertool-portal.de, das Internetportal für Handwerker und Heimwerker.
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Produkts an.
Deutschland
Robert Bosch Power Tools GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld - Willershausen
Unter www.bosch-pt.de können Sie online Ersatzteile bestellen oder Reparaturen anmelden.
Kundendienst: Tel.: (0711) 40040460
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Österreich
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Entsorgung
Elektrowerkzeuge, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.

Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:
Gemäß der Europäischen Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung in nationales Recht müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
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Safety instructions
45° (rechts/links) 0° 70 x 225
0^45^45× 312
45° (links) 45° 45 x 225
45° (rechts) 45° 45 x 225
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