GSR 18 VEC TE Professional - Schrauber BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Schrauber kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch GSR 18 VEC TE Professional - BOSCH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. GSR 18 VEC TE Professional von der Marke BOSCH.
BEDIENUNGSANLEITUNG GSR 18 VEC TE Professional BOSCH
de Originalbetriebsanleitung
D-tect 150 SV ProfessionalDeutsch Seite 7
Sämtliche Anweisungen sind zu lesen und
zu beachten. Wenn das Messwerkzeug nicht
entsprechend den vorliegenden Anweisun-
gen verwendet wird, können die integrier-
ten Schutzvorkehrungen im Messwerkzeug beeinträch-
tigt werden. BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN GUT AUF. u Lassen Sie das Messwerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen repa-
rieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des
Messwerkzeuges erhalten bleibt. u Arbeiten Sie mit dem Messwerkzeug nicht in explo- sionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare
Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Im Mess-
werkzeug können Funken erzeugt werden, die den Staub
oder die Dämpfe entzünden. u Das Messwerkzeug kann technologisch bedingt keine hundertprozentige Sicherheit garantieren. Um Gefah-
ren auszuschließen, sichern Sie sich daher vor jedem
Bohren, Sägen oder Fräsen in Wände, Decken oder
Böden durch andere Informationsquellen wie Bauplä-
ne, Fotos aus der Bauphase etc. ab. Umwelteinflüsse,
wie Luftfeuchtigkeit, oder Nähe zu anderen elektrischen
Geräten können die Genauigkeit des Messwerkzeuges be-
einträchtigen. Beschaffenheit und Zustand der Wände
(z.B. Nässe, metallhaltige Baustoffe, leitfähige Tapeten,
Dämmstoffe, Fliesen) sowie Anzahl, Art, Größe und Lage
der Objekte können die Messergebnisse verfälschen.
Leistungsbeschreibung
Bitte beachten Sie die Abbildungen im vorderen Teil der Be-
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Messwerkzeug ist bestimmt zur Suche nach Objekten in
Wänden, Decken und Fußböden. Je nach Material und Zu-
stand des Untergrunds können Metallobjekte, Holzbalken,
Kunststoffrohre, Leitungen und Kabel erkannt werden. Von
den gefundenen Objekten wird die Objekttiefe an der Ober-
kante des Objekts bestimmt.
Das Messwerkzeug erfüllt die Grenzwerte nach EN302435.
Auf dieser Grundlage muss z.B. in Krankenhäusern, Kern-
kraftwerken und in der Nähe von Flughäfen und Mobilfunk-
stationen geklärt werden, ob das Messwerkzeug eingesetzt
Das Messwerkzeug ist zur Verwendung im Innen- und Außen-
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht
sich auf die Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafik-
Markierungshilfe oben
Markierungshilfe links bzw. rechts
Arretierung des Batteriefachdeckels
Anzeige für den Sensorbereich
Bereits untersuchter Bereich
Messskala für die Objekttiefe
Noch nicht untersuchter Bereich
(g) Außenkanten, zu markieren an der Markierungs-
fe(3) links bzw. rechts
Schwarz: gefundenes Objekt im Sensorbereich
Grau: gefundenes Objekt außerhalb des Sensorbe-
(k) Mittellinie, entspricht der Markierungshilfe(1)
Anzeige der Objekttiefe
Anzeige Objektmaterial
Anzeige von spannungsführenden Leitungen
Universalortungsgerät D-tect 150 SV Sachnummer
Messgenauigkeit zur Objektmit-
Genauigkeit der angezeigten Objekttiefeb
Mindestabstand zweier benach-
– Betriebsfrequenzbereich 2200–5500MHz
– Sendeleistung max. 0,01mW Induktiver Sensor
– Betriebsfrequenzbereich 5,9–6,1kHz
– max. magnetische Feldstärke
max. Einsatzhöhe über
Verschmutzungsgrad entspre-
Gewicht entsprechend
EPTA-Procedure01:2014
Maße (Länge × Breite × Höhe) 220×97×120mm
Schutzart IP 54 (staub- und
spritzwassergeschützt) A) siehe Grafik
B) abhängig von der Größe und Art des Objektes sowie Materialund Zustand des UntergrundesC) Es tritt nur eine nicht leitfähige Verschmutzung auf, wobei je-doch gelegentlich eine vorübergehende durch Betauung verur-sachte Leitfähigkeit erwartet wird.Zur eindeutigen Identifizierung Ihres Messwerkzeugs dient die Serien-nummer(8) auf dem Typenschild.u Das Messergebnis kann hinsichtlich der Genauigkeit und Erfassungstiefe bei ungünstiger Beschaffenheit
des Untergrundes schlechter ausfallen.
Für den Empfängertest, der den Einfluss eines Störsignals
auf das Messwerkzeug prüft, wird das Kriterium und das Ni-
veau der Leistungsfähigkeit verwendet, das in ETSI TS103361 (V1.1.1) Kapitel9.4.1 mit einer Objekttiefe von
d=60mm definiert ist.
Für den Störfestigkeitstest wird folgendes Kriterium für die
Leistungsfähigkeit verwendet:
Unter bestimmten Bedingungen (z.B. elektrostatische Entla-
dung oder Beaufschlagung von elektromagnetischen Fel-
dern) können die Messergebnisse beeinflusst werden, aktu-
elle Messergebnisse können verloren gehen und es kann not-
wendig sein, das Messwerkzeug durch Entfernen und Wie-
dereinsetzen der Batterien zurückzusetzen.
Batterien einsetzen/wechseln
Für den Betrieb des Messwerkzeugs wird die Verwendung
von Alkali-Mangan-Batterien oder Akkus empfohlen.
Zum Öffnen des Batteriefachdeckels(4) drücken Sie die Ar-
retierung(5) in Pfeilrichtung und nehmen den Batteriefach-
deckel ab. Setzen Sie die Batterien bzw. Akkus ein. Achten
Sie dabei auf die richtige Polung entsprechend der Darstel-
lung im Batteriefach.
Die Batterie-Anzeige(b) in der oberen Statuszeile im Dis-
play(16) zeigt den Ladezustand der Batterien bzw. Akkus
Hinweis: Achten Sie auf das wechselnde Batteriesymbol,
um die Batterien bzw. Akkus rechtzeitig zu wechseln.
Batterie bitte wechseln
Erscheint im Display(16) der
Warnhinweis <Batterie bitte
wechseln>, werden die Ein-
stellungen gesichert und das
Messwerkzeug schaltet sich
automatisch ab. Messungen
sind nicht mehr möglich.
Wechseln Sie die Batterien bzw. Akkus.
Zum Herausnehmen der Batterien bzw. des Akkus drücken
Sie auf das hintere Ende einer Batterie/eines Akkus, wie in
der Abbildung des Batteriefachdeckels dargestellt (1.). Das
vordere Ende der Batterie/des Akkus löst sich aus dem Bat-
teriefach (2.), sodass die Batterie bzw. der Akku leicht ent-
Ersetzen Sie immer alle Batterien bzw. Akkus gleichzeitig.
Verwenden Sie nur Batterien oder Akkus eines Herstellers
und mit gleicher Kapazität. u Nehmen Sie die Batterien bzw. Akkus aus dem Mess- werkzeug, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen.
Die Batterien und Akkus können bei längerer Lagerung
korrodieren und sich selbst entladen.
Betrieb u Schützen Sie das Messwerkzeug vor Nässe und direk- ter Sonneneinstrahlung. u Setzen Sie das Messwerkzeug keinen extremen Tem- peraturen oder Temperaturschwankungen aus. Las-
sen Sie es bei größeren Temperaturschwankungen
erst austemperieren, bevor Sie es einschalten. Bei ex-
tremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen
kann die Präzision des Messwerkzeugs und die Anzeige
im Display beeinträchtigt werden.u Bringen Sie im Sensorbereich(9) auf der Rückseite
des Messwerkzeugs keine Aufkleber oder Schilder an.
Insbesondere Schilder aus Metall beeinflussen die Mess-
u Das Benutzen oder der Betrieb von Sendeanlagen, wie
z.B. WLAN, UMTS, Flugradar, Sendemasten oder Mi-
krowellen, in der näheren Umgebung kann die Mess-
funktion beeinflussen.
u Die Messergebnisse können prinzipbedingt durch be-
stimmte Umgebungsbedingungen beeinträchtigt wer-
den. Dazu gehören z.B. die Nähe von Geräten, die star-
ke elektrische, magnetische oder elektromagnetische
Felder erzeugen, Nässe, metallhaltige Baumaterialien,
alukaschierte Dämmstoffe sowie leitfähige Tapeten
oder Fliesen. Beachten Sie deshalb vor dem Bohren, Sä-
gen oder Fräsen in Wände, Decken oder Böden auch an-
dere Informationsquellen (z.B. Baupläne).
Funktionsweise (sieheBildB)
Mit dem Messwerkzeug wird
der Untergrund des Sensor-
bereiches(9) in Messrich-
tungA bis zur angezeigten
Messtiefe überprüft. Die Mes-
sung ist nur während der Be-
wegung des Messwerkzeuges
in FahrtrichtungB und bei ei-
ner Mindestmessstrecke von
10cm möglich. Bewegen Sie
das Messwerkzeug stets
geradlinig mit leichtem
Druck über die Wand, so-
dass die Räder sicheren
Wandkontakt haben. Er-
kannt werden Objekte, die sich vom Material der Wand
unterscheiden. Im Display wird die Objekttiefe und,
wenn möglich, das Objektmaterial angezeigt.
Optimale Ergebnisse werden erzielt, wenn die Messstrecke
mindestens 40cm beträgt und das Messwerkzeug langsam
über die gesamte zu untersuchende Stelle bewegt wird. Zu-
verlässig gefunden werden funktionsbedingt die Oberkanten
von Objekten, die quer zur Bewegungsrichtung des Mess-
werkzeuges verlaufen.
Fahren Sie den zu untersuchenden Bereich deshalb im-
Befinden sich mehrere Objekte übereinander in der Wand,
wird im Display das Objekt angezeigt, welches der Oberflä-
che am nächsten liegt.
Die Darstellung der Eigenschaften der gefundenen Objekte
im Display(16) kann von den tatsächlichen Objekteigen-
schaften abweichen. Insbesondere sehr dünne Objekte wer-
den im Display dicker dargestellt. Größere, zylindrische Ob-
jekte (z.B. Kunststoff- oder Wasserrohre) können im Display
schmaler erscheinen, als sie tatsächlich sind.
– Kunststoffrohre (z.B. wasserführende Kunststoffrohre,
wie Fußboden- und Wandheizung etc., mit mindestens
10mm Durchmesser, Leerrohre mit mindestens 20mm
– Elektrische Leitungen (unabhängig davon, ob spannungs-
– Dreiphasige Drehstromleitungen (z.B. zum Herd)
– Kleinspannungsleitungen (z.B. Klingel, Telefon)
– Metallrohre, -stangen, -träger jeglicher Art (z.B. Stahl,
– In Mauerwerk (Ziegel, Porenbeton, Blähbeton, Bims,
– In Leichtbauwänden
– Unter Oberflächen wie Putz, Fliesen, Tapeten, Parkett,
– Hinter Holz, Gipskarton
Ungünstige Umstände können das Messergebnis prinzipbe-
dingt beeinträchtigen:
– Mehrschichtige Wandaufbauten
– Leere Kunststoffrohre und Holzbalken in Hohlräumen und
– Objekte, die schräg in der Wand verlaufen
– Feuchtes Wandmaterial
– Hohlräume in einer Wand; diese können als Objekte ange-
– Nähe zu Geräten, die starke magnetische oder elektroma-
gnetische Felder erzeugen, z.B. Mobilfunkbasisstationen
u Stellen Sie vor dem Einschalten des Messwerkzeugs
sicher, dass der Sensorbereich(9) nicht feucht ist.
Reiben Sie das Messwerkzeug gegebenenfalls mit einem
u War das Messwerkzeug einem starken Temperatur-
wechsel ausgesetzt, dann lassen Sie es vor dem Ein-
schalten austemperieren.
– Zum Einschalten des Messwerkzeugs drücken Sie die
Ein-/Aus-Taste(15) oder die Starttaste(11).
– Die LED(17) leuchtet grün, und der Startbildschirm er-
scheint für 4s im Display(16).
– Wenn Sie mit dem Messwerkzeug weder eine Messung
durchführen, noch eine Taste drücken, schaltet es sich
automatisch nach 5min wieder aus. Im Menü Einstellun-
gen können Sie diese <Ausschaltzeit> verändern (siehe
„<Ausschaltzeit>“, Seite12).
Bosch Power Tools 1 609 92A 4G1 | (28.08.2018)10 | Deutsch1 609 92A 4G1 | (28.08.2018) Bosch Power ToolsAusschalten– Zum Ausschalten des Messwerkzeugs drücken Sie dieEin-/Aus-Taste(15).– Beim Ausschalten des Messwerkzeugs bleiben alle ge-wählten Einstellungen in den Menüs erhalten.Signalton ein-/ausschaltenMit der Taste Signalton(13) können Sie das Tonsignal ein-oder ausschalten. Im Menü Einstellungen können Sie im Un-termenü <Tonsignale> die Art der Signale wählen (siehe„<Tonsignale>“, Seite12). Messvorgang Schalten Sie das Messwerkzeug ein. Im Display(16) er-scheint der Standard-Anzeigebildschirm.
Z urück VorSensor 0 cm 0 cm
Setzen Sie das Messwerkzeug auf die Wand auf und bewe-gen Sie es in Fahrtrichtung (siehe „Funktionsweise (sie-heBildB)“, Seite9) über die Wand. Die Messergebnissewerden nach einer Mindestmessstrecke von 10cm im Dis-play(16) angezeigt. Um korrekte Messergebnisse zu erhal-ten, bewegen Sie das Messwerkzeug vollständig und lang-sam über das vermutete Objekt in der Wand.Wenn Sie das Messwerkzeug während der Messung von derWand abheben oder für mehr als 2Minuten nicht bedienen(Bewegung, Tastendruck), bleibt das letzte Messergebnis imDisplay erhalten. In der Anzeige des Sensorbereichs(c) er-scheint die Meldung <Halten>. Wenn Sie das Messwerkzeugwieder auf die Wand aufsetzen, es weiterbewegen oder dieStarttaste(11) drücken, startet die Messung von Neuem.Leuchtet die LED(17) rot, befindet sich ein Objekt im Sen-sorbereich. Leuchtet die LED(17) grün, befindet sich keinObjekt im Sensorbereich. Blinkt die LED(17) rot, befindetsich ein spannungsführendes Objekt im Sensorbereich.u Bevor Sie in die Wand bohren, sägen oder fräsen, soll-ten Sie sich noch durch andere Informationsquellenvor Gefahren sichern. Da die Messergebnisse durch Um-gebungseinflüsse oder die Wandbeschaffenheit beein-flusst werden können, kann Gefahr bestehen, obwohl dieAnzeige kein Objekt im Sensorbereich anzeigt (LED(17)leuchtet grün).Anzeigenelemente (sieheBildA)Befindet sich ein Objekt unter dem Sensor, erscheint es imSensorbereich(c) der Anzeige. Je nach Größe und Tiefe desObjekts ist eine Materialerkennung möglich. Die Objekttie-fe(l) bis zur Oberkante des gefundenen Objekts wird in derStatuszeile angezeigt.Hinweis: Sowohl die Anzeige der Objekttiefe(l) als auch dieder Materialeigenschaft(m) beziehen sich auf das schwarzdargestellte Objekt im Sensor.Die Anzeige Objektmaterial(m) kann folgende Eigenschaf-ten darstellen: –
magnetisch, z.B. Armierungseisen –
nicht magnetisch, aber metallisch, z.B. Kupferrohr –
nicht metallisch, z.B. Holz oder Kunststoff
Materialeigenschaft unbekanntDie Anzeige von spannungsführenden Leitungen(n) kannfolgende Eigenschaften darstellen:– spannungsführendHinweis: Bei spannungsführenden Objekten wirdkeine weitere Eigenschaft angezeigt. –
nicht eindeutig, ob spannungsführend oder nichtHinweis: Dreiphasige Drehstromleitungen werden eventuellnicht als spannungsführende Leitungen erkannt.Die Bestimmung der Eigenschaft „spannungsführend“ kannbei hoher relativer Luftfeuchte (>50%) stark eingeschränktsein.Lokalisierung der ObjekteUm Objekte zu orten, genügt ein einmaliges Abfahren derMessstrecke.Wenn Sie kein Objekt gefunden haben, wiederholen Sie dieBewegung quer zur ursprünglichen Messrichtung (siehe„Funktionsweise (sieheBildB)“, Seite9).Wenn Sie ein gefundenes Objekt genau lokalisieren und mar-kieren wollen, bewegen Sie das Messwerkzeug über dieMessstrecke zurück.
Erscheint wie im Beispiel ein Objekt mittig unter der Mittelli-nie(k) im Display(16), können Sie an der oberen Markie-rungshilfe(1) eine grobe Markierung anbringen. Diese Mar-kierung ist allerdings nur dann exakt, wenn es sich um ein ge-nau vertikal verlaufendes Objekt handelt, da sich der Sen-sorbereich etwas unterhalb der oberen Markierungshilfe be-findet.Concrete Prev
Zum exakten Anzeichnen des Objekts an der Wand bewegen
Sie das Messwerkzeug nach links oder rechts, bis das gefun-
dene Objekt unter einer Außenkante liegt. Wird im Dis-
play(16) das gefundene Objekt beispielsweise mittig unter
der gestrichelten rechten Linie(g) angezeigt, können Sie es
an der rechten Markierungshilfe(3) exakt anzeichnen.
Den Verlauf eines gefundenen Objekts in der Wand können
Sie feststellen, indem Sie mehrere Messstrecken versetzt
nacheinander abfahren (siehe Bild I) (siehe „Beispiele für
Messergebnisse“, Seite13). Markieren und verbinden Sie
die jeweiligen Messpunkte.
Durch Drücken der Starttaste(11) können Sie die Anzeige
der gefundenen Objekte jederzeit löschen und eine neue
Wechsel der Betriebsarten
Sie können mit den Auswahltasten(10) und(12) zwischen
verschiedenen Betriebsarten (Modi) wechseln.
– Drücken Sie kurz die Auswahltaste(10), um die nächste
Betriebsart zu wählen.
– Drücken Sie kurz die Auswahltaste(12), um die vorherige
Betriebsart zu wählen.
Durch die Auswahl der Betriebsarten können Sie das Mess-
werkzeug verschiedenen Wandmaterialien anpassen. Die je-
weilige Einstellung ist jederzeit im Anzeigenbereich(h) des
Displays zu erkennen.
<Beton Universal> (voreingestellt)
Die Betriebsart <Beton Universal> ist für die meisten An-
wendungen in Mauerwerk oder Beton geeignet. Es werden
Kunststoff- und Metallobjekte sowie Elektroleitungen ange-
zeigt. Hohlräume im Mauerstein oder leere Kunststoffrohre
mit einem Durchmesser von weniger als 2cm werden even-
tuell nicht angezeigt. Die maximale Messtiefe beträgt 8cm.
Die Betriebsart <Beton Feucht> ist speziell für Anwendun-
gen in feuchtem Beton geeignet. Es werden Armierungsei-
sen, Kunststoff- und Metallrohre sowie Elektroleitungen an-
gezeigt. Ein Unterschied zwischen spannungsführenden und
nicht spannungsführenden Leitungen ist nicht möglich. Die
maximale Messtiefe beträgt 6cm.
Bitte beachten Sie, dass Beton mehrere Monate zum voll-
ständigen Trocknen benötigt.
Die Betriebsart <Beton Spezial> ist speziell für die Suche
von tief liegenden Objekten in Stahlbeton geeignet. Es wer-
den Armierungseisen, Kunststoff- und Metallrohre sowie
Elektroleitungen angezeigt. Die maximale Messtiefe beträgt
Werden Ihnen zu viele Objekte angezeigt, kann es sein, dass
Sie direkt auf einem Armierungseisen entlang fahren. Verset-
zen Sie in diesem Fall das Messwerkzeug um einige Zentime-
ter und probieren Sie es erneut.
Die Betriebsart <Flächenheizung> ist speziell zum Erken-
nen von Metall-, Metallverbund- und wassergefüllten Kunst-
stoffrohren sowie Elektroleitungen geeignet. Leere Kunst-
stoffrohre werden nicht angezeigt. Die maximale Messtiefe
Die Betriebsart <Trockenbau> ist geeignet, um Holzbalken,
Metallständer und Elektroleitungen in Trockenbauwänden
(Holz, Gipskarton etc.) zu finden. Gefüllte Kunststoffrohre
und Holzbalken werden identisch angezeigt. Leere Kunst-
stoffrohre werden nicht erkannt. Die maximale Messtiefe be-
Die Betriebsart <Metall> ist zur Ortung von Metallobjekten
und spannungsführenden Leitungen geeignet, wenn andere
Betriebsarten in verschiedenen Wandszenarien keine zufrie-
denstellenden Ergebnisse liefern. In diesen Fällen sind die
Erkennungsergebnisse bei dieser Betriebsart höher, aber
Die Auffindbarkeit kann bei einer hohen relativen Luftfeuch-
te (>50%) stark reduziert sein.
Die Betriebsart <Signalansicht> ist für den Einsatz auf allen
Materialien geeignet. Angezeigt wird die Signalstärke an der
jeweiligen Messposition. In dieser Betriebsart können eng
nebeneinander liegende Objekte präzise geortet und kompli-
zierte Materialaufbauten anhand des Signalverlaufs besser
eingeschätzt werden.
Der Scheitelpunkt der Kurve wird im kleinen Maßstab über
der Anzeige der Betriebsart(h) in U-Form dargestellt. Es
werden eine Objekttiefe und soweit möglich die Material-
eigenschaften angezeigt. Die maximale Messtiefe beträgt
15 cm. u Aus der Signalstärke kann nicht auf eine Objekttiefe geschlossen werden.
Bosch Power Tools 1 609 92A 4G1 | (28.08.2018)12 | Deutsch1 609 92A 4G1 | (28.08.2018) Bosch Power Tools Wechsel der Anzeigenarten Hinweis: Ein Wechsel der Anzeigenarten ist in allen Be-triebsarten möglich.Drücken Sie lange die Auswahltaste(10) oder(12), um vomStandard-Anzeigebildschirm in den Meterstabmodus umzu-schalten.
Beton Spezial Zurück Vor 20,1 cm
Der Meterstabmodus zeigt im Beispiel die gleiche Situationwie in BildD: drei Eisenstangen in gleichmäßigem Abstand.Im Meterstabmodus kann der Abstand zwischen gefundenenObjektmitten ermittelt werden.Unter der Anzeige für die Objekttiefe(l) wird die vom Start-punkt aus zurückgelegte Messstrecke angegeben, im Bei-spiel 20,1cm.Im kleinen Maßstab über der Anzeige der Betriebsart(h)werden die gefundenen drei Objekte als Rechtecke darge-stellt.Hinweis: Sowohl die Anzeige der Objekttiefe(l) als auch dieder Materialeigenschaft(m) beziehen sich auf das schwarzdargestellte Objekt im Sensor.Um in den Standard-Anzeigebildschirm zurückzugelangen,drücken Sie kurz die Auswahltaste(10) oder(12).Hinweis: Nur die Anzeige wird umgeschaltet, nicht derMessmodus! Menü Einstellungen Um in das Menü Einstellungen zu gelangen, drücken Sie dieSetup-Taste(14).Um das Menü zu verlassen, drücken Sie die Starttaste(11).Die zu diesem Zeitpunkt gewählten Einstellungen werdenübernommen. Der Standard-Anzeigebildschirm für denMessvorgang wird aktiviert.Navigieren im MenüDrücken Sie die Setup-Taste(14), um nach unten zu scrol- len. Drücken Sie die Auswahltasten(10) und(12), um die Wertezu wählen:– Mit der Auswahltaste(10) wählen Sie den rechten bzw.folgenden Wert.– Mit der Auswahltaste(12) wählen Sie den linken bzw.vorherigen Wert.<Sprache>Im Menü <Sprache> können Sie die Sprache der Menüfüh-rung ändern. Voreingestellt ist <English>.<Ausschaltzeit>Im Menü <Ausschaltzeit> können Sie bestimmte Zeitinter-valle einstellen, nach denen sich das Messwerkzeug automa-tisch ausschalten soll, wenn keine Messvorgänge oder Ein-stellungen durchgeführt werden. Voreingestellt sind<5min>.<Lichtdauer>Im Menü <Lichtdauer> können Sie ein Zeitintervall einstel-len, in dem das Display(16) beleuchtet werden soll. Vorein-gestellt sind <30sec>.<Helligkeit>Im Menü <Helligkeit> können Sie den Helligkeitsgrad derDisplaybeleuchtung einstellen. Voreingestellt ist <Maxi-mum>.<Tonsignale>Im Menü <Tonsignale> können Sie einstellen, wann dasMesswerkzeug einen Signalton geben soll, vorausgesetzt,Sie haben das Signal nicht mit der Taste Signalton(13) aus-geschaltet. – Voreingestellt ist <Wandobjekte>: Ein Signalton ertönt bei jedem Tastendruck und immer, wenn sich unter dem Sensorbereich ein Wandobjekt befindet. Zusätzlich wird bei spannungsführenden Leitungen ein Warnsignal mit kurzer Tonfolge ausgegeben.– Bei der Einstellung <Stromleitung> ertönt ein Tonsignal bei jedem Tastendruck und das Warnsignal für span-nungsführende Leitungen (kurze Tonfolge), wenn das Messwerkzeug eine Stromleitung anzeigt.– Bei der Einstellung <Tastenklick> ertönt ein Signalton nur bei einem Tastendruck. <Standardmodus>Im Menü <Standardmodus> können Sie die Betriebsart ein-stellen, die nach dem Einschalten des Messwerkzeugs vor-ausgewählt ist. Voreingestellt ist die Betriebsart <BetonUniversal>. Menü Erweiterte Einstellungen Um in das Menü Erweiterte Einstellungen zu gelangen,drücken Sie, bei ausgeschaltetem Messwerkzeug, gleichzei-tig die Setup-Taste(14) und die Ein-/Aus-Taste(15).Um das Menü zu verlassen, drücken Sie die Starttaste(11).Der Standard-Anzeigebildschirm für den Messvorgang wirdaktiviert und die Einstellungen werden übernommen.Navigieren im MenüDrücken Sie die Setup-Taste(14), um nach unten zu scrol- len. Drücken Sie die Auswahltasten(10) und(12), um die Wertezu wählen:– Mit der Auswahltaste(10) wählen Sie den rechten bzw.folgenden Wert.– Mit der Auswahltaste(12) wählen Sie den linken bzw.
<Geräteinformationen>
Im Menü <Geräteinformationen> werden Informationen
über das Messwerkzeug, z.B. über die <Betriebsstunden>,
Im Menü <Einstellungen wiederherstellen> können Sie die
werkseitigen Einstellungen wiederherstellen.
Beispiele für Messergebnisse
Hinweis: In den nachfolgenden Beispielen ist am Messwerk-
zeug das Tonsignal eingeschaltet.
Je nach Größe und Tiefe des sich unter dem Sensorbereich
befindlichen Objekts kann nicht immer zweifelsfrei festge-
stellt werden, ob dieses Objekt spannungsführend ist. In die-
sem Fall erscheint das Symbol
Spannungsführende Leitung (sieheBildC)
Im Sensorbereich befindet sich ein metallisches, spannungs-
führendes Objekt, z.B. ein Elektrokabel. Die Objekttiefe be-
trägt 1,5cm. Das Messwerkzeug sendet das Warnsignal für
spannungsführende Leitungen, sobald das Elektrokabel vom
Sensor erkannt wird.
Eisenstange (sieheBildD)
Im Sensorbereich befindet sich ein magnetisches Objekt,
z.B. eine Eisenstange. Links und rechts davon befinden sich
weitere Objekte außerhalb des Sensorbereichs. Die Objekt-
tiefe beträgt 5,5cm. Das Messwerkzeug sendet ein Tonsi-
Kupferrohr (sieheBildE)
Im Sensorbereich befindet sich ein metallisches Objekt, z.B.
ein Kupferrohr. Die Objekttiefe beträgt 4cm. Das Messwerk-
zeug sendet ein Tonsignal.
Kunststoff- oder Holzobjekt (sieheBildF)
Im Sensorbereich befindet sich ein nicht metallisches Ob-
jekt. Es handelt sich um ein oberflächennahes Kunststoff-
oder Holzobjekt. Das Messwerkzeug sendet ein Tonsignal.
Ausgedehnte Fläche (sieheBildG)
Im Sensorbereich befindet sich eine metallische, ausge-
dehnte Fläche, z.B. eine Metallplatte. Die Objekttiefe beträgt
2cm. Das Messwerkzeug sendet ein Tonsignal.
Viele unklare Signale (sieheBilderH–I)
Werden im Standard-Anzeigebildschirm sehr viele Objekte
angezeigt, besteht die Wand vermutlich aus vielen Hohlräu-
men. Wechseln Sie in die Betriebsart <Metall>, um Hohlräu-
me weitgehend auszublenden. Sollten immer noch zu viele
Objekte angezeigt werden, müssen Sie mehrere höhenver-
setzte Messungen vornehmen und sich die angezeigten Ob-
jekte an der Wand markieren. Versetzte Markierungen sind
ein Hinweis auf Hohlräume, Markierungen auf einer Linie
deuten dagegen auf ein Objekt.
Fehler– Ursachen und Abhilfe
Fehler Ursache Abhilfe
Messwerkzeug kann nicht einge-
Batterien leer Batterien wechseln
Batterien mit falscher Polung ein-
Richtige Lage der Batterien prüfen
Messwerkzeug ist eingeschaltet
Batterien herausnehmen und wieder einsetzen
Messwerkzeug zu warm oder zu
Abwarten, bis der zulässige Temperaturbereich erreicht
Displayanzeige: <Rad abgeho-
Rad verliert Wandkontakt.
Starttaste(11) drücken und beim Bewegen des Mess-
werkzeugs auf Wandkontakt der unteren beiden Räder
achten; bei unebenen Wänden eine dünne Pappe zwi-
schen Räder und Wand legen
Displayanzeige: <Zu schnell>
Messwerkzeug mit zu hoher Ge-
schwindigkeit bewegt
Starttaste(11) drücken und Messwerkzeug langsam
über die Wand bewegen
<Temperaturbereich überschritten>
Abwarten, bis der zulässige Temperaturbereich erreicht
<Temperaturbereich unterschritten>
Abwarten, bis der zulässige Temperaturbereich erreicht
1 609 92A 4G1 | (28.08.2018) Bosch Power Tools
Fehler Ursache Abhilfe
<Störung durch Radiowellen>
Messwerkzeug schaltet automatisch ab. Beseitigen Sie,
wenn möglich, die störenden Radiowellen, z.B. WLAN,
UMTS, Flugradar, Sendemasten oder Mikrowellen,
schalten Sie das Messwerkzeug wieder ein.
Wartung und Reinigung u Überprüfen Sie das Messwerkzeug vor jedem Ge- brauch. Bei sichtbaren Beschädigungen oder losen Teilen
im Inneren des Messwerkzeugs ist die sichere Funktion
nicht mehr gewährleistet.
Halten Sie das Messwerkzeug stets sauber und trocken, um
gut und sicher zu arbeiten.
Tauchen Sie das Messwerkzeug nicht ins Wasser oder ande-
Wischen Sie Verschmutzungen mit einem trockenen, wei-
chen Tuch ab. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Löse-
Achten Sie darauf, dass die Wartungsklap-
pe(7) stets gut verschlossen ist. Die War-
tungsklappe darf nur von einer autorisierten
Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerk-
zeuge geöffnet werden.
Lagern und transportieren Sie das Messwerkzeug nur in der
mitgelieferten Schutztasche.
Senden Sie im Reparaturfall das Messwerkzeug in der
Kundendienst und Anwendungsberatung
Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und
Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosions-
zeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie
auch unter: www.bosch-pt.com
Das Bosch-Anwendungsberatungs-Team hilft Ihnen gerne
bei Fragen zu unseren Produkten und deren Zubehör.
www.powertool-portal.de, das Internetportal für Handwer-
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen
bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typen-
schild des Produkts an.
Robert Bosch Power Tools GmbH Servicezentrum Elektrowerkzeuge
37589 Kalefeld – Willershausen
Unter www.bosch-pt.de können Sie online Ersatzteile be-
stellen oder Reparaturen anmelden.
Kundendienst: Tel.: (0711) 40040460
Fax: (0711) 40040461
E-Mail: Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com
Unter www.bosch-pt.at können Sie online Ersatzteile bestel-
Tel.: (01) 797222010
E-Mail: service.elektrowerkzeuge@at.bosch.com
Unter www.bosch-pt.com/ch/de können Sie online Ersatz-
Messwerkzeuge, Akkus/Batterien, Zubehör und Verpackun-
gen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zuge-
Werfen Sie Messwerkzeuge und Akkus/Batterien
nicht in den Hausmüll!
Gemäß der europäischen Richtlinie 2012/19/EU müssen
nicht mehr gebrauchsfähige Messwerkzeuge und gemäß der
europäischen Richtlinie 2006/66/EG müssen defekte oder
verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und einer
umweltgerechten Wiederverwendung zugeführt werden.
van apparaten die sterke elektrische, magnetische of
Indikering objektmaterial
undermenyn <Ljudsignaler> (se „<Ljudsignaler>“,
bilde B)“, Side79).
– Betonban/vasbetonban
Tel.: +40 21 405 7541
aeglaselt mööda seina
!de
Hiermit erklärt Robert Bosch Power Tools GmbH, dass der Funkanlagentyp D‑tect150SV der Richtlinie 2014/53/EU
entspricht. Der vollständige Text der EU-Konformitätserklärung ist unter der folgenden Internetadresse verfügbar:
en Hereby, Robert Bosch Power Tools GmbH declares that the radio equipment type D‑tect150SV is in compliance with
Notice-Facile