GKF 600 Professional - Router BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG GKF 600 Professional BOSCH
2 609 140 541.book Seite 3 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 084 2 609 140 541 • 22.1.08
2 609 140 541.book Seite 4 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 085 2 609 140 541 • 22.1.08
2 609 140 541.book Seite 5 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 086 2 609 140 541 • 22.1.08 GKF 600 Professional
2 609 140 541.book Seite 6 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 08Deutsch | 7 2 609 140 541 • 22.1.08 Messwerte ermittelt entsprechend EN 60 745. Der A-bewertete Geräuschpegel des Gerätes beträgt typischerweise: Schalldruckpegel 84 dB (A); Schallleistungspegel 95 dB (A). Un- sicherheit K=3 dB. Gehörschutz tragen! Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 60745: Schwingungsemissionswert a
Der in diesen Anweisungen an- gegebene Schwingungspegel ist entsprechend einem in EN 60 745 genorm- ten Messverfahren gemessen worden und kann für den Gerätevergleich verwendet werden. Der Schwingungspegel wird sich entsprechend dem Einsatz des Elektrowerkzeuges verändern und kann in manchen Fällen über dem in diesen Anweisungen angegebenen Wert liegen. Die Schwingungsbelastung könnte unterschätzt werden, wenn das Elektrowerkzeug regelmäßig in solcher Weise verwendet wird. HINWEIS: Für eine genaue Abschätzung der Schwingungsbelastung während eines be- stimmten Arbeitszeitraumes sollten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Ge- rät abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tatsächlich im Einsatz ist. Dies kann die Schwin- gungsbelastung über den gesamten Arbeitszeit- raum deutlich reduzieren. Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das unter „Technische Daten“ beschriebene Produkt mit den folgenden Normen oder norma- tiven Dokumenten übereinstimmt: EN 60745 ge- mäß den Bestimmungen der Richtlinien 2004/ 108/EG, 98/37/EG (bis 28.12.2009), 2006/42/ EG (ab 29.12.2009). Technische Unterlagen bei: Robert Bosch GmbH, PT/ESC, D-70745 Leinfelden-Echterdingen Dr. Egbert Schneider Dr. Eckerhard Strötgen Senior Vice President Head of Product Engineering Certification
03.12.2007, Robert Bosch GmbH, Power Tools Division
D-70745 Leinfelden-Echterdingen Bitte klappen Sie die Aufklappseite mit der Dar- stellung des Gerätes auf, und lassen Sie diese Seite aufgeklappt, während Sie die Bedienungs- anleitung lesen. Die Nummerierung der abgebildeten Kompo- nenten bezieht sich auf die Darstellung des Elektrowerkzeuges auf der Grafikseite. 1 Antriebseinheit 2 Fräskorb 3 Stellrad für Frästiefen-Feineinstellung 4 Fräser* 5 Überwurfmutter mit Spannzange 6 Gleitplatte 7 Grundplatte 8 Skala für Frästiefeneinstellung 9 Spindel-Arretiertaste 10 Spannhebel 11 Ein-/Ausschalter 12 Gabelschlüssel 13 Spannzange 14 Kopierhülse* 15 Gummiring 16 Runde Gleitplatte* 17 Befestigungsschraube für Gleitplatte (4 x) 18 Zentrierdorn* 19 Rändelschraube für Anschlagfixierung 20 Parallelanschlag Technische Daten Kantenfräse GKF 600 Professional Sachnummer 3 601 F0A 1.. Nennaufnahmeleistung [W] 600 Leerlaufdrehzahl [min
] 33 000 Werkzeugaufnahme 6 mm/ 8 mm/
" (nur UK) Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003 [kg] 1,5 Schutzklasse / II Bitte beachten Sie die Sachnummer auf dem Typen- schild Ihres Elektrowerkzeugs. Die Handelsbezeichnun- gen einzelner Elektrowerkzeuge können variieren. Angaben gelten für Nennspannungen [U] 230/240 V. Bei niedrigeren Spannungen und in länderspezifischen Aus- führungen können diese Angaben variieren. Geräusch-/Vibrationsinformation WARNUNG Konformitätserklärung Abgebildete Komponenten 2 609 140 541.book Seite 7 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 082 609 140 541 • 22.1.08 8 | Deutsch 21 Flügelschraube für Parallelanschlag 22 Führungshilfe 23 Flügelschraube für Horizontalausrichtung der Führungshilfe 24 Flügelschraube für Fixierung der Horizontalausrichtung 25 Fräskorbabdeckung* 26 Winkelfräskorb* 27 Flügelschraube für Winkelverstellung 28 Skala für Fräswinkelverstellung 29 Handgriff* 30 Absaughaube* 31 Absaugadapter* 32 Gleitplatte mit Handgriff und Absaugadapter*
- Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang. Lesen Sie alle Sicherheitshin- weise und Anweisungen. Ver- säumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisun- gen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursa- chen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Zusätzlich müssen die allgemeinen Sicherheits- hinweise entweder im beigefügten oder in der Mitte dieser Bedienungsanleitung eingefügten Heft befolgt werden. ■ Die zulässige Drehzahl des Einsatzwerk- zeugs muss mindestens so hoch sein wie die auf dem Elektrowerkzeug angegebene Höchstdrehzahl. Zubehör, das sich schnel- ler als zulässig dreht, kann zerstört werden. ■ Fräser oder anderes Zubehör müssen ge- nau in die Werkzeugaufnahme (Spann- zange) Ihres Elektrowerkzeugs passen. Einsatzwerkzeuge, die nicht genau in die Werkzeugaufnahme des Elektrowerkzeugs passen, drehen sich ungleichmäßig, vibrie- ren sehr stark und können zum Verlust der Kontrolle führen. ■ Führen Sie das Elektrowerkzeug nur ein- geschaltet gegen das Werkstück. Es be- steht sonst die Gefahr eines Rückschlages wenn sich das Einsatzwerkzeug im Werk- stück verhakt. ■ Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Fräsbereich und an den Fräser. Hal- ten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatz- griff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Fräse halten, können diese nicht vom Fräser verletzt werden. ■ Fräsen Sie nie über Metallgegenstände, Nägel oder Schrauben. Der Fräser kann be- schädigt werden und zu erhöhten Vibrationen führen. ■ Fassen Sie das Elektrowerkzeug nur an isolierten Griffflächen an, wenn Sie Arbei- ten ausführen, bei denen das Einsatzwerk- zeug verborgene Stromleitungen oder das eigene Netzkabel treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch Metallteile des Elektrowerkzeuges unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag. ■ Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzu- spüren, oder ziehen Sie die örtliche Ver- sorgungsgesellschaft hinzu. Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschä- digung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung ver- ursacht Sachbeschädigung oder kann einen elektrischen Schlag verursachen. ■ Verwenden Sie keine stumpfen oder be- schädigten Fräser. Stumpfe oder beschä- digte Fräser verursachen eine erhöhte Rei- bung, können eingeklemmt werden und füh- ren zu Unwucht. ■ Sichern Sie das Werkstück. Ein mit Spann- vorrichtungen oder Schraubstock festgehal- tenes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ihrer Hand. ■ Bearbeiten Sie kein asbesthaltiges Mate- rial. Asbest gilt als krebserregend. ■ Treffen Sie Schutzmaßnahmen, wenn beim Arbeiten gesundheitsschädliche, brennbare oder explosive Stäube entste- hen können. Zum Beispiel: Manche Stäube gelten als krebserregend. Tragen Sie eine Staubschutzmaske und verwenden Sie, wenn anschließbar, eine Staub-/Späneab- saugung. ■ Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie es ab- legen. Das Einsatzwerkzeug kann sich ver- haken und zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen. Zu Ihrer Sicherheit 2 609 140 541.book Seite 8 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 08Deutsch | 9 2 609 140 541 • 22.1.08 ■ Benutzen Sie das Elektrowerkzeug nicht mit beschädigtem Kabel. Berühren Sie das beschädigte Kabel nicht und ziehen Sie den Netzstecker, wenn das Kabel wäh- rend des Arbeitens beschädigt wird. Be- schädigte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages. Das Elektrowerkzeug ist bestimmt zum Fräsen von Kanten in Holz, Kunststoff und Leichtbau- stoffen. Es ist auch geeignet zum Fräsen von Nuten, Profilen und Langlöchern sowie zum Ko- pierfräsen. ■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker zie- hen. Antriebseinheit demontieren (siehe Bild ) Öffnen Sie zur Demontage der Antriebseinheit 1 den Spannhebel 10 und drehen Sie den Fräs- korb 2 mit der Markierung „▲“ auf das Symbol „ “ an der Antriebseinheit. Ziehen Sie dann die Antriebseinheit 1 bis zum Anschlag nach oben, drehen Sie die Antriebseinheit 1 entge- gen dem Uhrzeigersinn bis zum Anschlag und ziehen Sie die Antriebseinheit 1 aus dem Frä- skorb 2 heraus. Fräserauswahl Je nach Bearbeitung und Einsatzzweck sind Fräser in den verschiedensten Ausführungen und Qualitäten verfügbar: Fräser aus Hochleistungsschnellschnitt- stahl (HSS) sind zur Bearbeitung weicher Werkstoffe wie z. B. Weichholz und Kunststoff geeignet. Fräser mit Hartmetallschneiden (HM) sind speziell für harte und abrasive Werkstoffe wie z. B. Hartholz geeignet. Original-Fräser aus dem umfangreichen Bosch- Zubehörprogramm erhalten Sie bei Ihrem Fach- händler. Fräser einsetzen (siehe Bilder + ) ■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker zie- hen. ■ Zum Einsetzen und Wechseln von Fräsern wird das Tragen von Schutzhandschuhen empfohlen. Demontieren Sie die Antriebseinheit, wie im ent- sprechenden Abschnitt beschrieben. Drücken Sie die Spindel-Arretiertaste 9 und hal- ten Sie diese gedrückt. Drehen Sie die Spindel eventuell von Hand, bis die Arretierung einras- tet. ■ Betätigen Sie die Spindel-Arretiertaste nur bei Stillstand. Lösen Sie die Überwurfmutter 5 mit einem Ga- belschlüssel 12 (SW 18) einige Umdrehungen, schrauben Sie die Überwurfmutter jedoch nicht ab. Setzen Sie den Fräser so ein, dass der Fräser- schaft mindestens 20 mm (Schaftlänge) einge- schoben ist. Ziehen Sie die Überwurfmutter 5 mit dem Gabelschlüssel 12 (SW 18) fest und lassen Sie die Spindel-Arretiertaste 9 los. Ziehen Sie keinesfalls die Spannzange mit der Überwurfmutter fest, solange kein Fräser eingesetzt ist. Spannzange wechseln (siehe Bild ) Je nach verwendetem Fräser können unter- schiedliche Spannzangen eingesetzt werden, siehe „Technische Daten“. Die Spannzange 13 muss mit etwas Spiel in der Überwurfmutter sitzen. Die Überwurfmutter mit Spannzange 5 muss leicht zu montieren sein. Sollte die Überwurfmutter mit Spannzange 5 be- schädigt sein, ersetzen Sie diese sofort. Drücken Sie die Spindel-Arretiertaste 9 und hal- ten Sie diese gedrückt. Drehen Sie die Spindel eventuell von Hand, bis die Arretierung einras- tet. Schrauben Sie die Überwurfmutter mit der Spannzange 5 ab. Lassen Sie die Spindel-Arretiertaste 9 los. Reinigen Sie die Spannzangenaufnahme und die Spannzange 13 mit einem weichen Pinsel oder durch Ausblasen mit Druckluft. Schrauben Sie die Überwurfmutter 5 wieder fest. Ziehen Sie keinesfalls die Spannzange mit der Überwurfmutter fest, solange kein Fräser eingesetzt ist. Antriebseinheit montieren (siehe Bild ) Zur Montage der Antriebseinheit 1 öffnen Sie den Spannhebel 10 und bringen die beiden Doppelpfeile auf der Antriebseinheit 1 und dem Fräskorb 2 in Übereinstimmung. Schieben Sie Bestimmungsgemäßer Gebrauch Montage
2 609 140 541.book Seite 9 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 082 609 140 541 • 22.1.08 10 | Deutsch die Antriebseinheit 1 in den Fräskorb 2 und dre- hen Sie die Antriebseinheit 1 im Uhrzeigersinn bis die Markierung „▲“ am Fräskorb 2 auf die Li- nie unter dem Symbol „ “ an der Antriebsein- heit 1 zeigt. Schieben Sie die Antriebseinheit 1 in den Fräskorb 2. Stellen Sie nach erfolgter Montage den Fräs- korb 2 mit der Markierung „▲“ auf das Symbol „ “ an der Antriebseinheit 1 und schließen Sie den Spannhebel 10. ■ Überprüfen Sie nach der Montage immer, ob die Antriebseinheit fest im Fräskorb sitzt. Die Vorspannung des Spannhebels kann durch Verstellen der Mutter verändert werden. Spannhebel nachstellen Um die Spannkraft nachzustellen, öffnen Sie den Spannhebel 10, drehen Sie die Mutter am Spannhebel mit einem Gabelschlüssel (Schlüs- selweite 8 mm) ca. 45° im Uhrzeigersinn und schließen Sie den Spannhebel 10 wieder. Über- prüfen Sie, ob die Antriebseinheit 1 sicher ge- spannt wird. Ziehen Sie die Mutter nicht zu fest. Netzspannung beachten: Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typschild des Gerätes übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Geräte können auch an 220 V betrieben werden. Ein-/Ausschalten Zur Inbetriebnahme des Gerätes den Ein-/Aus- schalter 11 auf I stellen. Zum Ausschalten des Gerätes den Ein-/Aus- schalter 11 auf 0 stellen. ■ Die Einstellung der Frästiefe darf nur im aus- geschalteten Zustand des Elektrowerkzeu- ges erfolgen. Stellen Sie das Elektrowerkzeug auf das zu be- arbeitende Werkstück. Öffnen Sie den Spannhebel 10, drehen Sie den Fräskorb 2 mit der Markierung „▲“ auf das Sym- bol „ “ und führen Sie die Antriebseinheit langsam nach unten, bis der Fräser das Werk- stück berührt. Stellen Sie die Antriebseinheit in dieser Position fest, indem Sie den Spannhe- bel 10 schließen. Lesen Sie den Messwert an der Skala 8 ab und notieren Sie sich den Wert (Nullabgleich). Ad- dieren Sie zu diesem Wert die gewünschte Frästiefe. Öffnen Sie den Spannhebel 10 und stellen Sie die Antriebseinheit auf den errechneten Skalen- wert ein. Drehen Sie den Fräskorb 2 mit der Markierung „▲“ auf das Symbol „ “ und schlie- ßen Sie den Spannhebel 10 wieder. Überprüfen Sie die vorgenommene Einstellung der Frästiefe durch einen praktischen Versuch und korrigieren Sie diese gegebenenfalls. Zur Feineinstellung der Frästiefe stellen Sie die Antriebseinheit bei geöffnetem Spannhebel 10 mit der Markierung „▲“ auf das Symbol „ “. Stellen Sie mit dem Stellrad 3 die gewünschte Frästiefe ein. Schließen Sie dann den Spannhe- bel 10, um die Antriebseinheit sicher im Fräs- korb zu arretieren. Fräsrichtung (siehe Bild ) Das Fräsen muss stets gegen die Umlaufrich- tung des Fräsers (Gegenlauf) erfolgen. Beim Fräsen mit der Umlaufrichtung (Gleich- lauf), kann das Elektrowerkzeug dem Bedienen- den aus der Hand gerissen werden. Fräsvorgang ■ Benutzen Sie das Elektrowerkzeug nur mit montiertem Fräskorb. Der Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug kann Verletzungen verursachen. ■ Überprüfen Sie vor Beginn des Fräsvorgan- ges, ob der Fräskorb 2 mit der Markierung „▲“ auf dem Symbol „ “ an der Antriebsein- heit 1 steht. Hinweis: Berücksichtigen Sie, dass der Frä- ser 4 immer aus der Grundplatte 7 heraussteht. Beschädigen Sie nicht die Schablone oder das Werkstück. Stellen Sie die Frästiefe wie zuvor beschrieben ein. Schalten Sie das Elektrowerkzeug ein und füh- ren Sie es an die zu bearbeitende Stelle heran. Führen Sie den Fräsvorgang mit gleichmäßi- gem Vorschub aus. Nach Beendigung des Fräsvorgangs schalten Sie das Elektrowerkzeug aus. Legen Sie das Elektrowerkzeug nicht ab, bevor der Fräser zum Stillstand gekommen ist. Inbetriebnahme Frästiefe einstellen (siehe Bild )
2 609 140 541.book Seite 10 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 08Deutsch | 11 2 609 140 541 • 22.1.08 Fräsen mit Kopierhülse Mit Hilfe der Kopierhülse 14 können Konturen von Vorlagen bzw. Schablonen auf Werkstücke übertragen werden. Kopierhülse 14 einsetzen (siehe Bild ) Drehen Sie die vier Zylinderschrauben an der Unterseite der Gleitplatte 6 heraus und nehmen Sie die Gleitplatte 6 ab. Setzen Sie den Gummi- ring 15 und anschließend die Kopierhülse 14 wie im Bild gezeigt in die runde Gleitplatte 16 ein. Schrauben Sie die runde Gleitplatte 16 mit den mitgelieferten Flachkopfschrauben an der Grundplatte 7 fest. Justieren/Zentrieren der Kopierhülse (siehe Bild ) Damit der Abstand von Fräsermitte und Kopier- hülsenrand überall gleich ist, können die Kopier- hülse und die Gleitplatte, falls erforderlich, zu- einander zentriert werden. Lösen Sie die Befestigungsschrauben 17 ca. 2 Umdrehungen, so dass die Gleitplatte 16 frei beweglich ist. Setzen Sie den Zentrierdorn 18 wie im Bild ge- zeigt in die Werkzeugaufnahme ein. Ziehen Sie die Überwurfmutter von Hand fest, so dass der Zentrierdorn noch frei beweglich ist. Richten Sie den Zentrierdorn 18 und die Kopier- hülse 14 durch leichtes Verschieben der Gleit- platte 16 zueinander aus. Ziehen Sie die Befestigungsschrauben 17 wie- der fest und entfernen Sie den Zentrierdorn 18 aus der Werkzeugaufnahme. Fräsvorgang Wählen Sie den Durchmesser des Frä- sers kleiner als den Innendurchmesser der Kopierhülse. Legen Sie das Elektrowerkzeug mit der Kopier- hülse 14 an die Schablone an. Führen Sie das Elektrowerkzeug mit überste- hender Kopierhülse mit leichtem seitlichem Druck entlang der Schablone. Hinweis: Wegen der überstehenden Höhe der Kopierhülse muss die Schablone eine Mindest- stärke von 8 mm besitzen. Kanten- oder Formfräsen (siehe Bild ) Beim Kanten- oder Formfräsen ohne Parallelan- schlag muss der Fräser mit einem Führungs- zapfen oder einem Kugellager ausgestattet sein. Führen Sie das Elektrowerkzeug von der Seite an das Werkstück heran, bis der Führungszap- fen oder das Kugellager des Fräsers an der zu bearbeitenden Werkstückkante anliegt. Führen Sie das Elektrowerkzeug an der Werkstück- kante entlang, achten Sie dabei auf winkelge- rechte Auflage. Zu starker Druck kann die Kante des Werkstückes beschädigen. Fräsen mit Parallelanschlag (siehe Bild ) Befestigen Sie den Parallelanschlag 20 am Fräskorb mit der Rändelschraube 19. Stellen Sie mit der Flügelschraube am Parallel- anschlag 21 die gewünschte Anschlagtiefe ein. Führen Sie das Elektrowerkzeug mit gleichmä- ßigem Vorschub und seitlichem Druck auf den Parallelanschlag 20 an der Werkstückkante ent- lang. Fräsen mit Führungshilfe (siehe Bild ) Die Führungshilfe 22 dient zum Fräsen von Kanten mit Fräsern ohne Führungszapfen oder Kugellager. Befestigen Sie die Führungshilfe 22 am Fräs- korb mit der Rändelschraube 19. Führen Sie das Elektrowerkzeug mit gleichmä- ßigem Vorschub an der Werkstückkante ent- lang. Seitlicher Abstand Um die Menge des Materialabtrages zu verän- dern, können Sie den seitlichen Abstand zwi- schen dem Werkstück und der Führungsrolle an der Führungshilfe einstellen.
2 609 140 541.book Seite 11 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 082 609 140 541 • 22.1.08 12 | Deutsch Lösen Sie die Flügelschraube 24, stellen Sie den gewünschten seitlichen Abstand durch Dre- hen der Flügelschraube 23 ein und ziehen Sie die Flügelschraube 24 wieder fest. Höhe Stellen Sie je nach verwendetem Fräser und Stärke des zu bearbeitenden Werkstücks die vertikale Ausrichtung der Führungshilfe ein. Lösen Sie die Rändelschraube 19 an der Füh- rungshilfe, schieben Sie die Führungshilfe in die gewünschte Position und ziehen Sie die Rän- delschraube wieder fest. Fräskorbabdeckung montieren (siehe Bild ) Entfernen Sie zur Montage der Fräskorbabde- ckung 25 den Spannhebel 10. Setzen Sie die Fräskorbabdeckung 25 von oben auf den Fräs- korb 2 und schrauben Sie den Spannhebel 10 wieder so fest, dass bei geschlossenem Spann- hebel die Antriebseinheit 1 sicher im Fräskorb gehalten wird. Fräsen mit Winkelfräskorb (siehe Bilder – ) Der Winkelfräskorb 26 ist besonders geeignet zum Bündigfräsen laminierter Kanten an schwer zugänglichen Stellen, zum Fräsen spezieller Winkel sowie zum Anschrägen von Kanten. Beim Kantenfräsen mit dem Winkelfräskorb 26 muss der Fräser mit einem Führungszapfen oder einem Kugellager ausgestattet sein. Die Montage des Winkelfräskorbes erfolgt ent- sprechend den Anweisungen zum Fräskorb 2. Zur Erzielung präziser Winkel besitzt der Win- kelfräskorb 26 Rastungen in 7,5°-Schritten. Der gesamte Einstellbereich beträgt 75°; der Winkelfräskorb kann 45° nach vorn und 30° nach hinten geneigt werden. Zum Einstellen des Winkels lösen Sie beide Flügelschrauben 27. Stellen Sie den gewünschten Winkel mit Hilfe der Skala 28 ein und schrauben Sie die Flügel- schrauben 27 wieder fest. Fräsen mit Gleitplatte mit Handgriff und Absaugadapter (siehe Bild ) Die Gleitplatte 32 kann anstelle der Gleitplatte 6 montiert werden und bietet einen zusätzlichen Handgriff 29 sowie die Möglichkeit zum An- schluss einer Staubabsaugung. Drehen Sie die vier Zylinderschrauben an der Unterseite der Gleitplatte 6 heraus und nehmen Sie die Gleitplatte ab. Schrauben Sie die Gleit- platte 32 wie im Bild gezeigt mit den mitgeliefer- ten Flachkopfschrauben an der Grundplatte fest. Um eine Staubabsaugung anzuschließen, schrauben Sie den Absaugadapter 31 mit den zwei Schrauben an die Gleitplatte 32. Schließen Sie einen Absaugschlauch mit einem Durch- messer von 19/35 mm an den Absaugadap- ter 31 an. Um eine optimale Absaugung zu gewährleisten, sollten Sie den Absaugadapter 31 regelmäßig reinigen. Für das Bearbeiten von Kanten verwenden Sie zusätzlich die Absaughaube 30. Montieren Sie diese wie im Bild gezeigt. Für das Bearbeiten glatter Planflächen demon- tieren Sie die Absaughaube 30. Das Gerät kann direkt an die Steckdose eines Bosch-Allzwecksaugers mit Fernstarteinrich- tung angeschlossen werden. Dieser wird beim Einschalten des Gerätes automatisch gestartet. Der Staubsauger muss für den zu bearbeiten- den Werkstoff geeignet sein. Beim Absaugen von besonders gesundheitsge- fährdenden, krebserzeugenden, trockenen Stäuben ist ein Spezialsauger zu verwenden. In Deutschland werden für Holzstäube auf Grund TRGS 553 für gewerbliche Anwendun- gen geprüfte Absaugeinrichtungen gefordert, die die Einhaltung der Grenzwerte für die Stau- bemission gewährleisten. Für andere Materia- lien muss der gewerbliche Betreiber die speziel- len Anforderungen mit der zuständigen Berufs- genossenschaft klären. ■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker zie- hen. ■ Halten Sie das Elektrowerkzeug und die Lüf- tungsschlitze des Elektrowerkzeuges stets sauber, um gut und sicher zu arbeiten. Sollte das Gerät trotz sorgfältiger Herstellungs- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Repa- ratur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu las- sen. Bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Gerätes angeben.
Wartung und Reinigung 2 609 140 541.book Seite 12 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 08Deutsch | 13 2 609 140 541 • 22.1.08 Elektrowerkzeuge, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwer- tung zugeführt werden. Nur für EU-Länder: Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß der Europäischen Richtli- nie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Um- setzung in nationales Recht müs- sen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrowerk- zeuge getrennt gesammelt und einer umweltge- rechten Wiederverwertung zugeführt werden. Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosionszeichnungen und Infor- mationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter: www.bosch-pt.com Das Bosch-Kundenberater-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu Kauf, Anwendung und Ein- stellung von Produkten und Zubehören. www.powertool-portal.de, das Internetportal für Handwerker und Heimwerker www.ewbc.de, der Informations-Pool für Hand- werk und Ausbildung Deutschland Robert Bosch GmbH Servicezentrum Elektrowerkzeuge Zur Luhne 2 37 589 Kalefeld – Willershausen Tel. Kundendienst: +49 (1805) 70 74 10 Fax.: +49 (1805) 70 74 11 E-Mail: Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de. bosch.com Tel. Kundenberatung: +49 (1803) 33 57 99 Fax.: +49 (711) 7 58 19 30 E-Mail: kundenberatung.ew@de.bosch.com Österreich ABE Service GmbH Jochen-Rindt-Straße 1 1232 Wien Tel. Service: +43 (01) 61 03 80 Fax: +43 (01) 61 03 84 91 Tel. Kundenberater: +43 (01) 7 97 22 30 66 E-Mail: abe@abe-service.co.at Schweiz Tel.: +41 (044) 8 47 15 11 Fax: +41 (044) 8 47 15 51 Luxemburg Tel.: +32 (070) 22 55 65 Fax: +32 (070) 22 55 75 E-Mail: outillage.gereedschap@be.bosch.com Änderungen vorbehalten Entsorgung Kundendienst und Kundenberatung 2 609 140 541.book Seite 13 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 082 609 140 541 • 22.1.08 14 | English Measured values determined according to EN 60 745. Typically the A-weighted noise levels of the ma- chine are: sound pressure level 84 dB (A); sound power level 95 dB (A). Uncertainty K = 3 dB. Wear hearing protection! Overall vibrational values (vector sum of three directions) determined according to EN 60745: Vibrational emission value a
2 609 140 541.book Seite 145 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 082 609 140 541 • 22.1.08 146 | Български
2 609 140 541.book Seite 195 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 08Robert Bosch GmbH Power Tools Division 70745 Leinfelden-Echterdingen www.bosch-pt.com 2 609 140 541 (2008.01) O / 196 2 609 140 541.book Seite 196 Dienstag, 22. Januar 2008 8:46 08
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