GKF 600 Professional - Router BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Router (Oberfräse) |
| Marke | Bosch |
| Modell | GKF 600 Professional |
| Nennaufnahmeleistung | 600 W |
| Leerlaufdrehzahl | 33.000 U/min |
| Werkzeugaufnahme | 6 mm, 8 mm, 1/4" (Großbritannien) |
| Gewicht (gemäß EPTA 01/2003) | 1,5 kg |
| Schutzklasse | II (Doppelisolierung) |
| Schalldruckpegel | 84 dB(A) |
| Schallleistungspegel | 95 dB(A) | Unsicherheit K = 3 dB |
| Vibrationsemissionswert (EN 60745) | ah = 4,5 m/s² | K = 1,5 m/s² |
| Anwendungen | Kantenfräsen, Nuten, Profile, Kopieren |
| Bearbeitbare Materialien | Holz, Kunststoffe, Leichtbaumaterialien |
| Spannsystem | Spannzange mit Überwurfmutter |
| Tiefeneinstellung | Einstellrad und Skala |
| Parallelanschlag | Ja, einstellbar |
| Kopierring | Ja (Zubehör) |
| Winkelfräsaufsatz | Ja (Zubehör, Neigung 75°) |
| Staubabsaugung | Absaugadapter und Gehäuse erhältlich (Zubehör) |
| Schalter | Ein/Aus (I/0) |
| Wartung und Reinigung | Lüftungsschlitze und Spannzangen regelmäßig reinigen |
| Sicherheit | Vor Arbeiten Netzstecker ziehen, Gehörschutz tragen, Kabeldetektoren verwenden |
| Ersatzteile | Erhältlich über autorisierten Bosch-Kundendienst (Artikelnummer erforderlich) |
Häufig gestellte Fragen - GKF 600 Professional BOSCH
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BEDIENUNGSANLEITUNG GKF 600 Professional BOSCH
Originalbetriebsanleitung
Deutsch...... Seite 7
English Page 14
Français Page 21
Nennaufnahmeleistung [W] 600
Leerlaufdrehzahl [min ^-1 ] 33 000
Werkzeugaufnahme 6 mm/
8 mm/
1/4" (nur UK)
Gewicht entsprechend
EPTA-Procedure
01/2003 [kg] 1,5
Schutzklasse
回 / II
Bitte beachten Sie die Sachnummer auf dem Typenschild Ihres Elektrowerkzeugs. Die Handelsbezeichnungen einzelner Elektrowerkzeuge können variieren.
Angaben gelten für Nennspannungen [U] 230/240 V. Bei niedrigeren Spannungen und in länderspezifischen Ausführungen können diese Angaben variieren.
Geräusch-/Vibrationsinformation
Messwerte ermittelt entsprechend EN 60 745.
Der A-bewertete Geräuschpegel des Gerätes beträgt typischerweise: Schalldruckpegel 84 dB (A); Schallleistungspegel 95 dB (A). Unsicherheit K=3 dB.
Gehörschutz tragen!
Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 60745:
Schwingungsemissionswert a_n=4,5 m/s^2 , Unsicherheit K=1,5 m/s ^2 .
! WARNING
Der in diesen Anweisungen angegebene Schwingungspegel
ist entsprechend einem in EN 60 745 genormten Messverfahren gemessen worden und kann für den Gerätevergleich verwendet werden.
Der Schwingungspegel wird sich entsprechend dem Einsatz des Elektrowerkzeuges verändern und kann in manchen Fällen über dem in diesen Anweisungen angegebenen Wert liegen. Die Schwingungsbelastung könnte unterschätzt werden, wenn das Elektrowerkzeug regelmäßig in solcher Weise verwendet wird.
HINWEIS: Für eine genaue Abschätzung der Schwingungsbelastung während eines bestimmten Arbeitszeitraumes sollten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Gerät abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tatsächlich im Einsatz ist. Dies kann die Schwingungsbelastung über den gesamten Arbeitszeitraum deutlich reduzieren.
Konformitätserklärung C€
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das unter „Technische Daten“ beschriebene Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt: EN 60745 gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 2004/108/EG, 98/37/EG (bis 28.12.2009), 2006/42/EG (ab 29.12.2009).
Technische Unterlagen bei:
Robert Bosch GmbH, PT/ESC,
D-70745 Leinfelden-Echterdingen
Dr. Egbert Schneider Dr. Eckerhard Strötgen
Abgebildete Komponenten
Bitte klappen Sie die Aufklappseite mit der Darstellung des Gerätes auf, und lassen Sie diese Seite aufgeklappt, während Sie die Bedienungsanleitung lesen.
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Elektrowerkzeuges auf der Grafikseite.
1 Antriebseinheit
2 Fräskorb
3 Stellrad für Frästiefen-Feineinstellung
4 Fräser*
5 Überwurfmutter mit Spannzange
6 Gleitplatte
7 Grundplatte
8 Skala für Frästiefeneinstellung
9 Spindel-Arretiertaste
10 Spannhebel
11 Ein-/Ausschalter
12 Gabelschlüssel
13 Spannzange
14 Kopierhülse*
15 Gummiring
16 Runde Gleitplatte*
17 Befestigungsschraube für Gleitplatte (4 x)
18 Zentierdorn*
19 Rändelschraube für Anschlagfixierung
20 Parallelanschlag
21 Flügelschraube für Parallelanschlag
22 Führungshilfe
23 Flügelschraube für Horizontalausrichtung der Führungshilfe
24 Flügelschraube für Fixierung der Horizontalausrichtung
25 Fräskorbabdeckung*
26 Winkelfräskorb*
27 Flügelschraube für Winkelverstellung
28 Skala für Fräswinkelverstellung
29 Handgriff*
30 Absaughaube*
31 Absaugadapter*
32 Gleitplatte mit Handgriff und Absaugadapter*
* Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang.

Zu Ihrer Sicherheit

Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag,
Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Zusätzlich müssen die allgemeinen Sicherheitshinweise entweder im beigefügten oder in der Mitte dieser Bedienungsanleitung eingefügten Heft befolgt werden.
■ Die zulässige Drehzahl des Einsatzwerkzeugs muss mindestens so hoch sein wie die auf dem Elektrowerkzeug angegebene Höchstdrehzahl. Zubehör, das sich schneller als zulässig dreht, kann zerstört werden.
Fräser oder anderes Zubehör müssen genau in die Werkzeugaufnahme (Spannzange) Ihres Elektrowerkzeugs passen. Einsatzwerkzeuge, die nicht genau in die Werkzeugaufnahme des Elektrowerkzeugs passen, drehen sich ungleichmäßig, vibrieren sehr stark und können zum Verlust der Kontrolle führen.
■ Führen Sie das Elektrowerkzeug nur eingeschaltet gegen das Werkstück. Es besteht sonst die Gefahr eines Rückschlages wenn sich das Einsatzwerkzeug im Werkstück verhakt.
■ Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Fräsbereich und an den Fräser. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Fräse halten, können diese nicht vom Fräser verletzt werden.
■ Fräsen Sie nie über Metallgegenstände, Nägel oder Schrauben. Der Fräser kann beschädigt werden und zu erhöhten Vibrationen führen.
■ Fassen Sie das Elektrowerkzeug nur an isolierten Grifflächen an, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder das eigene Netzkabel treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch Metallteile des Elektrowerkzeuges unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag.
■ Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu.
Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sachbeschädigung oder kann einen elektrischen Schlag verursachen.
■ Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Fräser. Stumpfe oder beschädigte Fräser verursachen eine erhöhte Reibung, können eingeklemmt werden und führen zu Unwucht.
Sichern Sie das Werkstück. Ein mit Spannvorrichtungen oder Schraubstock festgehaltenes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ihrer Hand.
■ Bearbeiten Sie kein asbesthaltiges Material. Asbest gilt als krebserregend.
■ Treffen Sie Schutzmaßnahmen, wenn beim Arbeiten gesundheitsschädliche, brennbare oder explosive Stäube entstehen können. Zum Beispiel: Manche Stäube gelten als krebserregend. Tragen Sie eine Staubschutzmaske und verwenden Sie, wenn anschließbar, eine Staub-/Späneabsaugung.
■ Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie es ablegen. Das Einsatzwerkzeug kann sich verhaken und zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen.
Benutzen Sie das Elektrowerkzeug nicht mit beschädigtem Kabel. Berühren Sie das beschädigte Kabel nicht und ziehen Sie den Netzstecker, wenn das Kabel während des Arbeitens beschädigt wird. Beschädigte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das Elektrowerkzeug ist bestimmt zum Fräsen von Kanten in Holz, Kunststoff und Leichtbau-stoffen. Es ist auch geeignet zum Fräsen von Nuten, Profilen und Langlöchern sowie zum Kopierfräsen.
Montage
■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen.
Antriebseinheit demontieren (siehe Bild A
Öffnen Sie zur Demontage der Antriebseinheit 1 den Spannhebel 10 und drehen Sie den Fräskorb 2 mit der Markierung „▲“ auf das Symbol „■an der Antriebseinheit. Ziehen Sie dann die Antriebseinheit 1 bis zum Anschlag nach oben, drehen Sie die Antriebseinheit 1 entgegen dem Uhrzeigersinn bis zum Anschlag und ziehen Sie die Antriebseinheit 1 aus dem Fräskorb 2 heraus.
Fräserauswahl
Je nach Bearbeitung und Einsatzzweck sind Fräser in den verschiedensten Ausführungen und Qualitäten verfügbar:
Fräser aus Hochleistungsschnellschnittstahl (HSS) sind zur Bearbeitung weicher Werkstoffe wie z. B. Weichholz und Kunststoff geeignet.
Fräser mit Hartmetallschneiden (HM) sind speziell für harte und abrasive Werkstoffe wie z. B. Hartholz geeignet.
Original-Fräser aus dem umfangreichen Bosch-Zubehörprogramm erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.
Fräser einsetzen (siehe Bilder B C)
■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen.
■ Zum Einsetzen und Wechseln von Fräsern wird das Tragen von Schutzhandschuhen empfohlen.
Demontieren Sie die Antriebseinheit, wie im entsprechenden Abschnitt beschrieben.
Drücken Sie die Spindel-Arretiertaste 9 und halten Sie diese gedrückt. Drehen Sie die Spindel eventuell von Hand, bis die Arretierung einrastet.
■ Betätigen Sie die Spindel-Arretiertaste nur bei Stillstand.
Lösen Sie die Überwurfmutter 5 mit einem Gabelschlüssel 12 (SW 18) einige Umdrehungen, schrauben Sie die Überwurfmutter jedoch nicht ab.
Setzen Sie den Fräser so ein, dass der Fräser- schaft mindestens 20 mm (Schaftlänge) eingeschoben ist.
Ziehen Sie die Überwurfmutter 5 mit dem Gabelschlüssel 12 (SW 18) fest und lassen Sie die Spindel-Arretiertaste 9 los.

Ziehen Sie keinesfalls die Spannzange mit der Überwurfmutter fest, solange kein Fräser eingesetzt ist.
Spannzange wechseln (siehe Bild D
Je nach verwendetem Fräser können unterschiedliche Spannzangen eingesetzt werden, siehe „Technische Daten“.
Die Spannzange 13 muss mit etwas Spiel in der Überwurfmutter sitzen. Die Überwurfmutter mit Spannzange 5 muss leicht zu montieren sein. Sollte die Überwurfmutter mit Spannzange 5 beschädigt sein, ersetzen Sie diese sofort.
Drücken Sie die Spindel-Arretiertaste 9 und halten Sie diese gedrückt. Drehen Sie die Spindel eventuell von Hand, bis die Arretierung einrastet.
Schrauben Sie die Überwurfmutter mit der Spannzange 5 ab.
Lassen Sie die Spindel-Arretiertaste 9 los.
Reinigen Sie die Spannzangenaufnahme und die Spannzange 13 mit einem weichen Pinsel oder durch Ausblasen mit Druckluft.
Schrauben Sie die Überwurfmutter 5 wieder fest.

Ziehen Sie keinesfalls die Spannzange mit der Überwurfmutter fest, solange kein Fräser eingesetzt ist.
Antriebseinheit montieren (siehe Bild E
Zur Montage der Antriebseinheit 1 öffnen Sie den Spannhebel 10 und bringen die beiden Doppelpfeile auf der Antriebseinheit 1 und dem Fräskorb 2 in Übereinstimmung. Schieben Sie
die Antriebseinheit 1 in den Fräskorb 2 und drehen Sie die Antriebseinheit 1 im Uhrzeigersinn bis die Markierung „▲“ am Fräskorb 2 auf die Linie unter dem Symbol „■an der Antriebseinheit 1 zeigt. Schieben Sie die Antriebseinheit 1 in den Fräskorb 2.
Stellen Sie nach erfolgter Montage den Fräskorb 2 mit der Markierung „▲“ auf das Symbol „■an der Antriebseinheit 1 und schließen Sie den Spannhebel 10.
Überprüfen Sie nach der Montage immer, ob die Antriebseinheit fest im Fräskorb sitzt. Die Vorspannung des Spannhebels kann durch Verstellen der Mutter verändert werden.
Spannhebel nachstellen
Um die Spannkraft nachzustellen, öffnen Sie den Spannhebel 10, drehen Sie die Mutter am Spannhebel mit einem Gabelschlüssel (Schlüsselweite 8 mm) ca. 45° im Uhrzeigersinn und schließen Sie den Spannhebel 10 wieder. Überprüfen Sie, ob die Antriebseinheit 1 sicher gespannt wird. Ziehen Sie die Mutter nicht zu fest.
Inbetriebnahme
Netzspannung beachten: Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typschild des Gerätes übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Geräte können auch an 220 V betrieben werden.
Ein-/Ausschalten
Zur Inbetriebnahme des Gerätes den Ein-/Ausschalter 11 auf I stellen.
Zum Ausschalten des Gerätes den Ein-/Ausschalter 11 auf 0 stellen.
Frästiefe einstellen (siehe Bild F
■ Die Einstellung der Frästiefe darf nur im ausgeschalteten Zustand des Elektrowerkzeuges erfolgen.
Stellen Sie das Elektrowerkzeug auf das zu bearbeitende Werkstück.
Öffnen Sie den Spannhebel 10, drehen Sie den Fräskorb 2 mit der Markierung „▲“ auf das Symbol „■ und führen Sie die Antriebseinheit langsam nach unten, bis der Fräser das Werkstück berührt. Stellen Sie die Antriebseinheit in dieser Position fest, indem Sie den Spannhebel 10 schließen.
Lesen Sie den Messwert an der Skala 8 ab und notieren Sie sich den Wert (Nullabgleich). Addieren Sie zu diesem Wert die gewünschte Frästiefe.
Öffnen Sie den Spannhebel 10 und stellen Sie die Antriebseinheit auf den errechneten Skalenwert ein. Drehen Sie den Fräskorb 2 mit der Markierung „▲“ auf das Symbol „und schließen Sie den Spannhebel 10 wieder.
Überprüfen Sie die vorgenommene Einstellung der Frästiefe durch einen praktischen Versuch und korrigieren Sie diese gegebenenfalls.
Zur Feineinstellung der Frästiefe stellen Sie die Antriebseinheit bei geöffnetem Spannhebel 10 mit der Markierung „▲“ auf das Symbol „¶” Stellen Sie mit dem Stellrad 3 die gewünschte Frästiefe ein. Schließen Sie dann den Spannhebel 10, um die Antriebseinheit sicher im Fräskorb zu arretieren.
Arbeitshinweise
Fräsrichtung (siehe Bild G
Das Fräsen muss stets gegen die Umlaufrichtung des Fräsers (Gegenlauf) erfolgen.
Beim Fräsen mit der Umlaufrichtung (Gleichlauf), kann das Elektrowerkzeug dem Bedienenden aus der Hand gerissen werden.
Fräsvorgang
Benutzen Sie das Elektrowerkzeug nur mit montiertem Fräskorb. Der Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug kann Verletzungen verursachen.
■ Überprüfen Sie vor Beginn des Fräsvorganges, ob der Fräskorb 2 mit der Markierung „▲“ auf dem Symbol „an der Antriebseinheit 1 steht.
Hinweis: Berücksichtigen Sie, dass der Fräser 4 immer aus der Grundplatte 7 heraussteht. Beschädigen Sie nicht die Schablone oder das Werkstück.
Stellen Sie die Frästiefe wie zuvor beschrieben ein.
Schalten Sie das Elektrowerkzeug ein und führen Sie es an die zu bearbeitende Stelle heran.
Führen Sie den Fräsvorgang mit gleichmäßigem Vorschub aus.
Nach Beendigung des Fräsvorgangs schalten Sie das Elektrowerkzeug aus. Legen Sie das Elektrowerkzeug nicht ab, bevor der Fräser zum Stillstand gekommen ist.
Fräsen mit Kopierhülse
Mit Hilfe der Kopierhülse 14 können Konturen von Vorlagen bzw. Schablonen auf Werkstücke übertragen werden.
Kopierhülse 14 einsetzen (siehe Bild H
Drehen Sie die vier Zylinderschrauben an der Unterseite der Gleitplatte 6 heraus und nehmen Sie die Gleitplatte 6 ab. Setzen Sie den Gummiring 15 und anschließend die Kopierhülse 14 wie im Bild gezeigt in die runde Gleitplatte 16 ein. Schrauben Sie die runde Gleitplatte 16 mit den mitgelieferten Flachkopfschrauben an der Grundplatte 7 fest.
Justieren/Zentrieren der Kopierhülse (siehe Bild 1
Damit der Abstand von Fräsermitte und Kopierhülsenrand überall gleich ist, können die Kopierhülse und die Gleitplatte, falls erforderlich, zueinander zentriert werden.
Lösen Sie die Befestigungsschrauben 17 ca. 2 Umdrehungen, so dass die Gleitplatte 16 frei beweglich ist.
Setzen Sie den Zentrierdorn 18 wie im Bild gezeigt in die Werkzeugaufnahme ein. Ziehen Sie die Überwurfmutter von Hand fest, so dass der Zentrierdorn noch frei beweglich ist.
Richten Sie den Zentrierdorn 18 und die Kopierhülse 14 durch leichtes Verschieben der Gleitplatte 16 zueinander aus.
Ziehen Sie die Befestigungsschrauben 17 wieder fest und entfernen Sie den Zentrierdorn 18 aus der Werkzeugaufnahme.
Fräsvorgang

Wählen Sie den Durchmesser des Fräser kleiner als den Innendurchmesser der Kopierhülse.
Legen Sie das Elektrowerkzeug mit der Kopierhülse 14 an die Schablone an.
Führen Sie das Elektrowerkzeug mit überstehender Kopierhülse mit leichtem seitlichem Druck entlang der Schablone.
Hinweis: Wegen der überstehenden Höhe der Kopierhülse muss die Schablone eine Mindeststärke von 8 mm besitzen.

Kanten- oder Formfräsen (siehe Bild K
Beim Kanten- oder Formfräsen ohne Parallelanschlag muss der Fräser mit einem Führungszapfen oder einem Kugellager ausgestattet sein.
Führen Sie das Elektrowerkzeug von der Seite an das Werkstück heran, bis der Führungszapfen oder das Kugellager des Fräsers an der zu bearbeitenden Werkstückkante anliegt. Führen Sie das Elektrowerkzeug an der Werkstückkante entlang, achten Sie dabei auf winkelgerechte Auflage. Zu starker Druck kann die Kante des Werkstückes beschädigen.
Fräsen mit Parallelanschlag (siehe Bild L
Befestigen Sie den Parallelanschlag 20 am Fräskorb mit der Rändelschraube 19.
Stellen Sie mit der Flügelschraube am Parallelanschlag 21 die gewünschte Anschlagtiefe ein.
Führen Sie das Elektrowerkzeug mit gleichmäßigem Vorschub und seitlichem Druck auf den Parallelanschlag 20 an der Werkstückkante entlang.
Fräsen mit Führungshilfe (siehe Bild M
Die Führungshilfe 22 dient zum Fräsen von Kanten mit Fräsern ohne Führungszapfen oder Kugellager.
Befestigen Sie die Führungshilfe 22 am Fräskorb mit der Rändelschraube 19.
Führen Sie das Elektrowerkzeug mit gleichmäßigem Vorschub an der Werkstückkante entlang.
Seitlicher Abstand
Um die Menge des Materialabtrages zu verändern, können Sie den seitlichen Abstand zwischen dem Werkstück und der Führungsrolle an der Führungshilfe einstellen.
Lösen Sie die Flügelschraube 24, stellen Sie den gewünschten seitlichen Abstand durch Drehen der Flügelschraube 23 ein und ziehen Sie die Flügelschraube 24 wieder fest.
Höhe
Stellen Sie je nach verwendetem Fräser und Stärke des zu bearbeitenden Werkstücks die vertikale Ausrichtung der Führungshilfe ein.
Lösen Sie die Rändelschraube 19 an der Führungshilfe, schieben Sie die Führungshilfe in die gewünschte Position und ziehen Sie die Rändelschraube wieder fest.
Fräskorbabdeckung montieren (siehe Bild N
Entfernen Sie zur Montage der Fräskorbabdeckung 25 den Spannhebel 10. Setzen Sie die Fräskorbabdeckung 25 von oben auf den Fräskorb 2 und schrauben Sie den Spannhebel 10 wieder so fest, dass bei geschlossenem Spannhebel die Antriebseinheit 1 sicher im Fräskorb gehalten wird.
Fräsen mit Winkelfräskorb (siehe Bilder ☐) ☐
Der Winkelfräskorb 26 ist besonders geeignet zum Bündigfräsen laminierter Kanten an schwer zugänglichen Stellen, zum Fräsen spezieller Winkel sowie zum Anschrägen von Kanten.
Beim Kantenfräsen mit dem Winkelfräskorb 26 muss der Fräser mit einem Führungszapfen oder einem Kugellager ausgestattet sein.
Die Montage des Winkelfräskorbes erfolgt entsprechend den Anweisungen zum Fräskorb 2.
Zur Erzielung präziser Winkel besitzt der Winkelfräskorb 26 Rastungen in 7,5°-Schritten. Der gesamte Einstellbereich beträgt 75°; der Winkelfräskorb kann 45° nach vorn und 30° nach hinten geneigt werden. Zum Einstellen des Winkels lösen Sie beide Flügelschrauben 27. Stellen Sie den gewünschten Winkel mit Hilfe der Skala 28 ein und schrauben Sie die Flügelschrauben 27 wieder fest.
Fräsen mit Gleitplatte mit Handgriff und Absaugadapter (siehe Bild R
Die Gleitplatte 32 kann anstelle der Gleitplatte 6 montiert werden und bietet einen zusätzlichen Handgriff 29 sowie die Möglichkeit zum Anschluss einer Staubabsaugung.
Drehen Sie die vier Zylinderschrauben an der Unterseite der Gleitplatte 6 heraus und nehmen Sie die Gleitplatte ab. Schrauben Sie die Gleitplatte 32 wie im Bild gezeigt mit den mitgelieferten Flachkopfschrauben an der Grundplatte fest.
Um eine Staubabsaugung anzuschließen, schrauben Sie den Absaugadapter 31 mit den zwei Schrauben an die Gleitplatte 32. Schließen Sie einen Absaugschlauch mit einem Durchmesser von 19/35 mm an den Absaugadapter 31 an.
Um eine optimale Absaugung zu gewährleisten, sollten Sie den Absaugadapter 31 regelmäßig reinigen.
Für das Bearbeiten von Kanten verwenden Sie zusätzlich die Absaughaube 30. Montieren Sie diese wie im Bild gezeigt.
Für das Bearbeiten glatter Planflächen demon- tieren Sie die Absaughaube 30.
Das Gerät kann direkt an die Steckdose eines Bosch-Allzwecksaugers mit Fernstarteinrichtung angeschlossen werden. Dieser wird beim Einschalten des Gerätes automatisch gestartet.
Der Staubsauger muss für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignet sein.
Beim Absaugen von besonders gesundheitsgefährdenden, krebserzeugenden, trockenen Stäuben ist ein Spezialsauger zu verwenden.
In Deutschland werden für Holzstäube auf Grund TRGS 553 für gewerbliche Anwendungen geprüfte Absaugeinrichtungen gefordert, die die Einhaltung der Grenzwerte für die Staubemission gewährleisten. Für andere Materialien muss der gewerbliche Betreiber die speziellen Anforderungen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft klären.
Wartung und Reinigung
■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen.
■ Halten Sie das Elektrowerkzeug und die Lüftungsschlitze des Elektrowerkzeuges stets sauber, um gut und sicher zu arbeiten.
Sollte das Gerät trotz sorgfältiger Herstellungs- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu lassen.
Bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Gerätes angeben.
Entsorgung
Elektrowerkzeuge, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Nur für EU-Länder:

Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß der Europäischen Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung in nationales Recht müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Kundendienst und Kundenberatung
Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter: www.bosch-pt.com
Das Bosch-Kundenberater-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu Kauf, Anwendung und Einstellung von Produkten und Zubehören.
www.powertool-portal.de, das Internetportal für Handwerker und Heimwerker
www.ewbc.de, der Informations-Pool für Handwerk und Ausbildung
Deutschland
Robert Bosch GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37 589 Kalefeld – Willershausen
Tel. Kundendienst: +49 (1805) 70 74 10
Fax.: +49 (1805) 70 74 11
E-Mail: Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com
Tel. Kundenberatung: +49 (1803) 33 57 99
Fax.: +49 (711) 7 58 19 30
E-Mail: kundenberatung.ew@de.bosch.com
Österreich
ABE Service GmbH
Jochen-Rindt-Straße 1
1232 Wien
Tel. Service: +43 (01) 61 03 80
Fax: +43 (01) 61 03 84 91
Tel. Kundenberater: +43 (01) 7 97 22 30 66
E-Mail: abe@abe-service.co.at
Schweiz
Tel.: +41 (044) 8 47 15 11
Fax: +41 (044) 8 47 15 51
Luxemburg
Tel.: +32 (070) 22 55 65
Fax: +32 (070) 22 55 75
E-Mail: outillage.gereedschap@be.bosch.com
Änderungen vorbehalten
Tool Specifications
Laminate trimmer GKF 600
Professional
Article number 3 601 F0A 1..
E-Mail: SPT-Technical.de@de.bosch.com
Ireland
Origo Ltd.
Unit 23 Magna Drive
Magna Business Park
City West
Dublin 24
Tel. Service: +353 (01) 4 66 67 00
Fax: +353 (01) 4 66 68 88
Upptagen märkeffekt [W] 600
E-Mail: asboschz@EUnet.yu