POF 1100 AE - Router BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice BOSCH POF 1100 AE - page 6
Technische Merkmale Leistung: 1100 W, Leerlaufdrehzahl: 28000 - 30000 U/min, Frästiefe: 0 - 55 mm
Anwendung Ideal zum Holzfräsen, Kantenbearbeitung und Zusammenfügen von Platten.
Wartung und Reparatur Regelmäßige Reinigung der Filter, Überprüfung der Stromkabel, Schmierung der beweglichen Teile.
Sicherheit Schutz vor unbeabsichtigtem Neustart, Sicherheitsschalter, empfohlene Verwendung von Schutzbrillen.
Allgemeine Informationen Gewicht: 3,5 kg, Abmessungen: 34 x 22 x 29 cm, Garantie: 2 Jahre.

Häufig gestellte Fragen - POF 1100 AE BOSCH

Wie stelle ich die Frästiefe am BOSCH POF 1100 AE ein?
Um die Frästiefe einzustellen, entriegeln Sie das Tiefeneinstellrad und stellen es auf die gewünschte Position ein. Sobald die gewünschte Tiefe erreicht ist, verriegeln Sie das Rad, um die Einstellung zu fixieren.
Was tun, wenn der Fräser nicht einschaltet?
Überprüfen Sie, ob das Gerät korrekt an eine funktionierende Steckdose angeschlossen ist. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Ein-/Ausschalter auf "Ein" steht.
Wie wechselt man den Fräser am BOSCH POF 1100 AE?
Um den Fräser zu wechseln, trennen Sie den Fräser vom Stromnetz und verwenden Sie den mitgelieferten Spannschlüssel, um die Fräserschraube zu lösen. Ersetzen Sie den Fräser durch einen neuen und ziehen Sie die Schraube mit dem Schlüssel fest.
Der Fräser vibriert während des Gebrauchs zu stark, was tun?
Stellen Sie sicher, dass der Fräser richtig installiert und in gutem Zustand ist. Überprüfen Sie auch, ob das zu fräsende Material fest und stabil befestigt ist. Eine falsche Installation kann übermäßige Vibrationen verursachen.
Wie reinige und warte ich den BOSCH POF 1100 AE?
Nach jedem Gebrauch trennen Sie den Fräser vom Stromnetz und reinigen ihn mit einem trockenen Tuch. Stellen Sie sicher, dass die Lüftungsöffnungen frei sind. Verwenden Sie keine aggressiven Chemikalien zur Reinigung.
Wie hoch ist die Leistung des BOSCH POF 1100 AE?
Der BOSCH POF 1100 AE hat eine Leistung von 1100 Watt, was ihn für eine Vielzahl von Fräsarbeiten geeignet macht.
Kann ich den Fräser für andere Materialien als Holz verwenden?
Der BOSCH POF 1100 AE ist hauptsächlich für Holz ausgelegt. Für andere Materialien wie Kunststoff oder Aluminium stellen Sie sicher, dass Sie geeignete Fräser verwenden und die Geschwindigkeit entsprechend einstellen.
Wie stelle ich die Motordrehzahl am BOSCH POF 1100 AE ein?
Die Motordrehzahl kann mit dem Drehregler zur Geschwindigkeitsanpassung oben am Gerät eingestellt werden. Wählen Sie die Geschwindigkeit entsprechend dem Material, mit dem Sie arbeiten.
Wo finde ich Ersatzteile für den BOSCH POF 1100 AE?
Ersatzteile sind bei autorisierten Bosch-Händlern, in Baumärkten oder auf der offiziellen Bosch-Website erhältlich.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Router kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch POF 1100 AE - BOSCH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. POF 1100 AE von der Marke BOSCH.

BEDIENUNGSANLEITUNG POF 1100 AE BOSCH

1 609 929 F23 - U5 Seite 5 Montag, 19. April 2004 8:35 08Deutsch - 1 Die Nummerierung der Geräteelemente bezieht sich auf die Darstellung des Gerätes auf der Gra- fikseite. 1 Drehknopf für Feineinstellung Frästiefe (POF 1300 ACE) 2 Skala Frästiefen-Feineinstellung (POF 1300 ACE) 3 Spannhebel 4 Handgriff links 5 Skala Frästiefen-Grobeinstellung 6 Tiefenanschlag 7 Schieber mit Indexmarke 8 Flügelschraube für Tiefenanschlag 9 Schutzmanschette 10 Entriegelungshebel für Kopierhülse 11 Stufenanschlag 12 Grundplatte 13 Gleitplatte 14 Fräser* 15 Spanschutz 16 Fixierschraube für Führungsstangen 17 Überwurfmutter mit Spannzange 18 Spindel-Arretiertaste 19 Handgriff rechts (mit Ein-/Ausschalter 23) 20 Einschaltsperre 21 Schrauben für Stufenanschlag (POF 1100 AE) 22 Stellrad Drehzahlvorwahl 23 Ein-/Ausschalter 24 Markierung für Nullpunktabgleich 25 Gabelschlüssel 26 Rändelschraube (2 x) 27 Absaugadapter* 28 Absaugschlauch Ø 35 mm* 29 Kopierhülse* 30 Parallelanschlag 31 Führungsstange (2 x) 32 Zentrierdorn 33 Flügelschraube für Zentrierdorn 34 Kurvenanschlag* 35 Fräszirkel/Führungsschienenadapter** 36 Griff für Fräszirkel** 37 Fixierschraube „Grobeinstellung Fräszirkel“ (2 x)* 38 Fixierschraube „Feineinstellung Fräszirkel“ (1 x)* 39 Feineinstellung für Fräszirkel* 40 Zentrierschraube** 41 Distanzplatte (im Set „Fräszirkel 2 609 200 143“ enthalten)** 42 Führungsschiene** ** Zubehör, nur mit separatem Parallelanschlag 3 607 000 606 verwendbar.

  • Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört teilweise nicht zum Lieferumfang. Das Gerät ist bestimmt, bei fester Auflage in Holz, Kunststoff und Leichtbaustoffen Nuten, Kanten, Profile und Langlöcher zu fräsen sowie zum Kopierfräsen. Bei reduzierter Drehzahl und mit entsprechenden Fräsern können auch NE-Metalle bearbeitet wer- den. Gerätekennwerte Oberfräse POF 1100 AE POF 1300 ACE Bestellnummer 0 603 26A 0.. 0 603 26C 7.. Nennaufnahmeleistung* [W] 1 100 1 300 Abgabeleistung [W] 550 650 Leerlaufdrehzahl [min

] 11 000 –28 000 11 000 – 28 000 Konstantelektronik – ● Drehzahlvorwahl ● ● Staubabsaugung ● ● Werkzeugaufnahme [mm] 6/8 1/4" 6/8 1/4" Fräskorbhub [mm] 55 55 Gewicht ohne Netzkabel, ca. [kg] 3,0 3,0 Schutzklasse / II / II Bitte die Bestellnummer Ihrer Maschine beachten. Die Handelsbezeichnungen einzelner Maschinen können variieren.

  • Angaben gelten für Nennspannungen [U] 230/240 V. Bei niedrigeren Spannungen und in länderspezifischen Ausführungen können diese Angaben variieren. Geräteelemente Bestimmungsgemäßer Gebrauch 1 609 929 F23 - Buch Seite 1 Montag, 19. April 2004 8:27 08 6 • 1 609 929 F23 • 04.04Deutsch - 2 Gefahrloses Arbeiten mit dem Gerät ist nur möglich, wenn Sie die Bedienungsanleitung und die Sicherheitshinweise voll- ständig lesen und die darin ent- haltenen Anweisungen strikt be- folgen. Zusätzlich müssen die allgemeinen Sicherheitshinweise im beigefügten Heft be- folgt werden. Lassen Sie sich vor dem ersten Gebrauch praktisch einweisen. ■ Schutzbrille und Gehörschutz tragen. ■ Festes Schuhwerk tragen. ■ Bei langen Haaren Haarschutz tragen. Nur mit eng anliegender Kleidung arbeiten. ■ Wird bei der Arbeit das Netzkabel beschädigt oder durchtrennt, Kabel nicht berühren, son- dern sofort den Netzstecker ziehen. Gerät nie- mals mit beschädigtem Kabel benutzen. ■ Geräte, die im Freien verwendet werden, über einen Fehlerstrom-(FI-)Schutzschalter mit ma- ximal 30 mA Auslösestrom anschließen. Das Gerät nicht bei Regen oder Nässe verwenden. ■ Kabel immer nach hinten vom Gerät wegfüh- ren. ■ Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzu- spüren, oder ziehen Sie die örtliche Versor- gungsgesellschaft hinzu. Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschä- digung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung ver- ursacht Sachbeschädigung oder kann einen elektrischen Schlag verursachen. ■ Das Elektrowerkzeug nur an isolierten Handgriffen anfassen, wenn das Einsatz- werkzeug eine verborgene Leitung oder das eigene Netzkabel treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Lei- tung kann Metallteile des Gerätes unter Span- nung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen. ■ Beim Arbeiten das Gerät immer fest mit beiden Händen halten und für einen sicheren Stand sorgen. ■ Sichern Sie das Werkstück. Ein mit Spann- vorrichtungen oder Schraubstock festgehalte- nes Werkstück ist sicherer gehalten als mit Ih- rer Hand. ■ Das Gerät nur eingeschaltet gegen das Werk- stück führen. ■ Vor Inbetriebnahme festen Sitz des Fräswerk- zeugs überprüfen. ■ Nie über Metallgegenstände, Nägel und Schrauben fräsen. ■ Hände weg vom rotierenden Fräser. ■ Nach beendeter Arbeit das Gerät durch Betä- tigung des Spannhebels in die obere Aus- gangsstellung zurückführen und ausschalten. ■ Das Gerät vor dem Ablegen immer ausschal- ten und warten bis das Gerät zum Stillstand gekommen ist. ■ Werkzeuge vor Stoß und Schlag schützen. ■ Niemals Kindern die Benutzung des Gerätes gestatten. ■ Bosch kann nur dann eine einwandfreie Funk- tion des Gerätes zusichern, wenn das für die- ses Gerät vorgesehene Original-Zubehör ver- wendet wird. Fräserauswahl Je nach Bearbeitung und Einsatzzweck sind Fräswerkzeuge in den verschiedensten Ausfüh- rungen und Qualitäten verfügbar: Fräswerkzeuge aus Hochleistungsschnell- schnittstahl (HSS) sind zur Bearbeitung wei- cher Werkstoffe wie z. B. Weichholz und Kunst- stoff geeignet. Fräswerkzeuge mit Hartmetallschnei- den (HM) sind speziell für harte und abrasive Werkstoffe wie z. B. Hartholz und Aluminium ge- eignet. Nur Fräswerkzeuge verwenden, deren zulässige Drehzahl mindestens so hoch ist wie die höchste Leerlaufdrehzahl des Gerätes. Der Schaftdurchmesser des Fräsers muss mit dem angegebenen Durchmes- ser der Werkzeugaufnahme (Spann- zange) übereinstimmen. Original-Fräswerkzeuge aus dem umfangreichen Bosch-Zubehörprogramm erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler. Fräser einsetzen (siehe Bild ) ■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker zie- hen. ■ Zum Einsetzen und Wechseln von Fräswerk- zeugen wird das Tragen von Schutzhandschu- hen empfohlen. Den Spanschutz 15 herunterklappen. Zu Ihrer Sicherheit Fräswerkzeug einsetzen

1 609 929 F23 - Buch Seite 2 Montag, 19. April 2004 8:27 08 7 • 1 609 929 F23 • 04.04Deutsch - 3 Die Spindel-Arretiertaste 18 drücken und festhal- ten. Die Spindel eventuell von Hand drehen, bis die Arretierung einrastet. ■ Die Spindelarretiertaste nur bei Stillstand betä- tigen. Den Fräser einsetzen. Der Fräserschaft muss mindestens 20 mm (Schaftlänge) eingeschoben werden. Die Überwurfmutter 17 mit dem Gabel- schlüssel 25 (SW 19) festziehen. Die Spindel-Ar- retiertaste 18 loslassen. Den Spanschutz 15 hochklappen. Keinesfalls die Spannzange mit der Überwurfmutter festziehen, solange kein Fräser eingesetzt ist. ■ Beim Arbeiten entstehende Stäube können gesundheitsschädlich, brennbar oder explosiv sein. Geeignete Schutzmaßnahmen sind er- forderlich. Zum Beispiel: Manche Stäube gelten als krebserregend. Geeignete Staub-/Späneab- saugung verwenden und Staubschutzmaske tragen. ■ Leichtmetallstaub kann brennen oder explo- dieren. Arbeitsplatz stets sauber halten, weil Materialmischungen besonders gefährlich sind. Absaugadapter montieren (siehe Bild ) Den Spanschutz 15 an der Halterung der Grund- platte zusammendrücken und abnehmen. Den Absaugadapter 27 mit beiden Rändel- schrauben 26 auf der Grundplatte 12 befestigen und den Staubsauger mittels Absaugschlauch 28 (Zubehör) anschließen.

Bei Montage des Absaugadapters auf richtige Einbaulage achten! Zum Absaugen kann der 35-mm-Ø-Absaug- schlauch 28 direkt am Absaugadapter ange- schlossen werden. Damit stets optimales Absaugen des Spanmate- rials gewährleistet bleibt, ist der Absaugadap- ter 27 regelmäßig zu reinigen. Das Gerät kann direkt an die Steckdose eines Bosch-Allzwecksaugers mit Fernstarteinrichtung angeschlossen werden. Dieser wird beim Ein- schalten des Gerätes automatisch gestartet. Der Staubsauger muss für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignet sein. Beim Absaugen von besonders gesundheitsge- fährdenden, krebserzeugenden, trockenen Stäu- ben ist ein Spezialsauger zu verwenden. In Deutschland werden für Holzstäube auf Grund TRGS 553 für gewerbliche Anwendungen ge- prüfte Absaugeinrichtungen gefordert, die die Einhaltung der Grenzwerte für die Staubemission gewährleisten. Für andere Materialien muss der gewerbliche Betreiber die speziellen Anforderun- gen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft klären. Netzspannung beachten: Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typschild des Gerätes übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Geräte können auch an 220 V betrieben werden. Ein-/Ausschalten Zur Inbetriebnahme des Gerätes zuerst die Ein- schaltsperre 20 betätigen, und anschließend den Ein-/Ausschalter 23 drücken und gedrückt halten. POF 1300 ACE: Eine Lampe beleuchtet den Fräsbereich. Zum Ausschalten des Gerätes den Ein-/Aus- schalter 23 loslassen. POF 1300 ACE: Die Lampe erlischt langsam. Drehzahlvorwahl Mit dem Stellrad 22 lässt sich die benötigte Dreh- zahl (auch während des Laufes) vorwählen. 1 – 2 = niedrige Drehzahl 3 – 4 = mittlere Drehzahl 5 – 6 = hohe Drehzahl Die erforderliche Drehzahl ist vom Werkstoff ab- hängig und kann durch praktischen Versuch er- mittelt werden. Nach längerem Arbeiten mit kleiner Drehzahl die Maschine zur Abkühlung zirka 3 Minuten lang mit maximaler Drehzahl im Leerlauf drehen lassen. Staub-/Späneabsaugung

Inbetriebnahme 1 609 929 F23 - Buch Seite 3 Montag, 19. April 2004 8:27 088 • 1 609 929 F23 • 04.04Deutsch - 4 Drehzahltabelle Die in der Tabelle dargestellten Werte sind Richt- werte. Die erforderliche Drehzahl ist vom Werk- stoff und von den Arbeitsbedingungen abhängig und lässt sich im praktischen Versuch ermitteln. Konstantelektronik (POF 1300 ACE) Die Konstantelektronik hält die Drehzahl bei Leerlauf und Last nahezu konstant und gewähr- leistet eine gleichmäßige Arbeitsleistung. Die Frästiefe kann je nach Bearbeitung in mehre- ren Stufen voreingestellt werden. Die Einstellung der Frästiefe darf nur im ausgeschalteten Zustand des Gerätes erfolgen. Frästiefe grob einstellen – Das Gerät auf das zu bearbeitende Werkstück stellen. POF 1300 ACE: Den Feineinstellweg mit der Feineinstellung 1 mittig stellen; hierzu den Dreh- knopf der Feineinstellung solange drehen, bis die Markierungen 24 an der Rückseite des Gerätes wie gezeigt übereinstimmen. Anschließend die Skala 2 auf „0“ drehen (siehe Bild ). Den Stufenanschlag 11 auf die niedrigste Stufe stellen; der Anschlag rastet spürbar ein. POF 1100 AE: Die Schrauben für den Stufenan- schlag 21 zur Hälfte hinein- bzw. herausdrehen. Den Stufenanschlag 11 auf die niedrigste Stufe stellen; der Anschlag rastet spürbar ein. Ist die Feineinstellung der Frästiefe gewünscht, eine der 3 Stufen wählen, die mit der Schraube 21 versehen ist. POF 1100 AE/POF 1300 ACE: – Die Flügelschraube 8 lösen, so dass der Tie- fenanschlag 6 frei beweglich ist. – Den Spannhebel 3 durch Drehen im Uhrzei- gersinn lösen und das Gerät langsam nach un- ten drücken, bis der Fräser die Werkstück- oberfläche berührt. Durch Drehen des Spann- hebels 3 entgegen dem Uhrzeigersinn das Gerät arretieren. – Den Tiefenanschlag 6 nach unten drücken, bis er auf dem Stufenanschlag 11 aufsitzt. Den Schieber 7 nach unten drücken und auf „0“ stellen. – Den Tiefenanschlag 6 auf die gewünschte Frästiefe einstellen und die Flügelschraube 8 festziehen. Wichtig hierbei ist, dass der Schie- ber 7 anschließend nicht mehr verstellt wird. – Den Spannhebel 3 lösen und das Gerät nach oben zurückführen. Die vorgenommene Grobeinstellung der Fräs- tiefe sollte durch einen praktischen Versuch überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Feineinstellung der Frästiefe (POF 1300 ACE) Nach einer Probefräsung kann durch entspre- chendes Verdrehen der Feineinstellung 1 (1 Teilstrich = 0,1 mm/1 Umdrehung = 2,0 mm) nachgestellt werden. Der max. Verstell- weg beträgt insgesamt ca. +/– 8 mm. Beispiel: Das Gerät nach oben zurückführen und gefräste Nuttiefe messen (Soll = 10,0 mm; Ist = 9,8 mm). – Das Gerät anheben und die Gleitplatte 13 so unterlegen, dass ein freies Absenken des Ge- räts möglich ist und der Fräser das Werkstück nicht berührt. Das Gerät wieder nach unten drücken bis der Tiefenanschlag 6 auf dem Stufenanschlag 11 aufsitzt. – Anschließend, sofern noch nicht erfolgt, die Skala 2 auf „0“ drehen. – Die Flügelschraube 8 lösen. – Mit der Feineinstellung 1 die Frästiefe um 0,2 mm/2 Teilstriche (=Differenz aus Soll- und Istwert) im Uhrzeigersinn zustellen. – Die Flügelschraube 8 wieder festziehen. – Das Gerät nach oben zurückführen und die Frästiefe durch einen weiteren Versuch über- prüfen. Material Fräser-Ø Drehzahlstufen Hartholz 4 – 10 mm 5–6 (Buche) 12 – 20 mm 3–4 22 – 40 mm 1–2 Weichholz 4 – 10 mm 5–6 (Kiefer) 12 – 20 mm 3–6 22 – 40 mm 1–3 Spanplatten 4 – 10 mm 3–6 12 – 20 mm 2–4 22 – 40 mm 1–3 Kunststoffe 4 – 15 mm 2–3 16 – 40 mm 1–2 Aluminium 4 – 15 mm 1–2 16 – 40 mm 1 Frästiefe einstellen

1 609 929 F23 - Buch Seite 4 Montag, 19. April 2004 8:27 08 9 • 1 609 929 F23 • 04.04Deutsch - 5 Nach Einstellung der Frästiefe sollte die Stellung der Indexmarke 7 auf dem Tiefenanschlag nicht mehr verändert werden, so dass immer die mo- mentan eingestellte Frästiefe auf der Skala 5 ab- gelesen werden kann. Feineinstellung der Frästiefe (POF 1100 AE) Mit dem Stufenanschlag 11 können bis zu drei unterschiedliche Frästiefen voreingestellt wer- den. Die Einstellung erfolgt entsprechend der zu- vor beschriebenen Vorgehensweise mit dem Un- terschied, dass durch Verdrehen der Schrauben für den Stufenanschlag 21 die Höhendifferenz der Anschläge zueinander verändert werden kann. Verwendung des Stufenanschlages a) Aufteilung in mehrere Arbeitsschritte Bei größeren Frästiefen ist es empfehlenswert, mehrere Bearbeitungsgänge mit jeweils geringe- rer Spanabnahme vorzunehmen. Mit Hilfe des Stufenanschlags 11 kann der Fräsvorgang auf mehrere Stufen aufgeteilt werden. Die gewünschte Frästiefe mit der tiefsten Stufe des Stufenanschlags einstellen. Danach werden für die ersten Bearbeitungsgänge die höheren Stufen gewählt. b) Voreinstellung unterschiedlicher Frästie- fen Werden mehrere unterschiedliche Frästiefen bei der Bearbeitung eines Werkstückes benötigt, können diese ebenfalls mit Hilfe des Stufenan- schlages 11 voreingestellt werden. Fräsrichtung Das Fräsen muss stets gegen die Um- laufrichtung des Frä- sers (Gegenlauf) er- folgen. Beim Fräsen mit der Umlaufrichtung (Gleichlauf), kann die Oberfräse dem Bedienenden aus der Hand gerissen werden. Fräsvorgang Die Frästiefe wie zuvor beschrieben einstellen. Das Gerät auf das Werkstück stellen und ein- schalten. Den Spannhebel 3 durch Drehen im Uhrzeiger- sinn lösen und das Gerät bis zum Aufsitzen des Tiefenanschlags 6 langsam nach unten drücken. Durch Drehen des Spannhebels 3 entgegen dem Uhrzeigersinn das Gerät arretieren. Den Fräsvor- gang mit gleichmäßigem Vorschub ausführen. Nach Beendigung des Fräsvorgangs das Gerät nach oben führen und ausschalten. Fräsen mit Kopierhülse Mit Hilfe der Kopierhülse 29 können Konturen von Vorlagen bzw. Schablonen auf Werkstücke übertragen werden. Kopierhülse 29 einsetzen (siehe Bild ) Die Kopierhülse 29 in die Unterseite der Gleit- platte 13 durch Betätigen des Entriegelungshe- bels 10 einsetzen. Die Codiernocken müssen da- bei spürbar in Aussparungen der Kopierhülse einrasten. Fräsvorgang (siehe Bild ) Den Durchmesser des Fräsers kleiner als den Innendurchmesser der Kopier- hülse wählen. Das Gerät mit der Kopierhülse 29 an die Schab- lone anlegen. Den Spannhebel 3 durch Drehen im Uhrzeigersinn lösen und das Gerät langsam zum Werkstück absenken, bis die eingestellte Frästiefe erreicht ist. Das Gerät mit überstehender Kopierhülse mit leichtem seitlichem Druck entlang der Schablone führen. Hinweis: Wegen der überstehenden Höhe der Kopierhülse muss die Schablone eine Mindest- stärke von 8 mm besitzen. Fräsen mit Anschlagleiste (siehe Bild ) Geeignete Anschlagleiste mit entsprechender Spannvorrichtung (Schraubzwinge) am Werk- stück befestigen. Die abgeflachte Seite der Gleitplatte entlang der Anschlagleiste führen. Vorschubrichtung beachten: Um ein „Weglaufen“ des Gerätes von der Anschlagleiste zu vermeiden ist es wichtig, dass das Gerät wie gezeigt geführt wird. Arbeitshinweise

1 609 929 F23 - Buch Seite 5 Montag, 19. April 2004 8:27 08 10 • 1 609 929 F23 • 04.04Deutsch - 6 Kanten- oder Formfräsen Beim Kanten- oder Formfräsen ohne Parallelan- schlag muss das Fräswerkzeug mit einem Füh- rungszapfen oder einem Kugellager ausgestattet sein. Das Gerät von der Seite an das Werkstück her- anführen und einfräsen, bis der Führungszapfen oder das Kugellager des Fräswerkzeugs an der zu bearbeitenden Werkstückkante anliegt. Das Gerät mit beiden Händen an der Werkstückkante entlangführen, dabei auf winkelgerechte Auflage achten. Zu starker Druck kann die Kante des Werkstückes beschädigen. Fräsen mit Parallelanschlag (Zubehör – siehe Bilder + ) Den Parallelanschlag 30 mit den Führungs- stangen 31 in die Grundplatte 12 einschieben und mit den Flügelschrauben 16 entsprechend dem erforderlichen Maß festziehen. Das Gerät mit gleichmäßigem Vorschub und seit- lichem Druck auf den Parallelanschlag 30 an der Werkstückkante entlangführen. Fräsen von Kreisbögen (siehe Bilder + ) Den Parallelanschlag 30 wenden (Anschlagflä- chen zeigen nach oben) und mit den Führungs- stangen in die Grundplatte 12 einschieben. Den Zentrierstift 32 mit der Flügelschraube 33 durch die Bohrung an den Parallelanschlag schrauben. Den Zentrierstift in den aufgezeichnetem Mittel- punkt des Kreisbogens einstechen und das Gerät mit gleichmäßigem Vorschub über die Werk- stückoberfläche führen. Fräsen mit dem Kurvenanschlag (siehe Bilder + ) Den Parallelanschlag 30 mit den Führungs- stangen 31 in die Grundplatte 12 einschieben. Den Kurvenanschlag mit montierter Führungs- rolle 34 am Parallelanschlag 30 befestigen. Das Gerät mit leichtem seitlichen Druck entlang der Werkstückkante führen. Fräsen mit Fräszirkel (Zubehör – siehe Bild ) Für kreisrunde Fräsarbeiten ist der Fräszirkel/ Führungsschienen-Adapter 35 (Zubehör) zu ver- wenden. Den Fräszirkel gemäß Bild montieren. Die Schraube 40 in das Gewinde einschrauben. Die Schraubenspitze in den Mittelpunkt des zu fräsenden Kreisbogens einsetzen und darauf achten dass diese in die Werkstückoberfläche eingreift. Den gewünschten Radius durch Verschieben des Fräszirkels grob einstellen und die Fixier- schrauben 37 und 38 festziehen. Mit der Feineinstellung 39 kann nach Lösen der Flügelschraube 37 der Fräszirkel nachgestellt werden (1 Teilstrich = 0,1 mm/1 Umdrehung = 2,0 mm). Das Gerät mit dem rechten Handgriff 19 und dem Zusatzgriff 36 über das Werkstück führen. Fräsen mit Führungsschiene (Zubehör – siehe Bild ) Für das Arbeiten mit der Führungsschiene 42 ist grundsätzlich der Führungsschienen-Adapter 35 (Zubehör) erforderlich. Mit Hilfe der Führungsschiene 42 (Zubehör) sind geradlinig verlaufende Fräsvorgänge durchzu- führen. Dazu ist zum Ausgleich des Höhenunterschieds immer die Distanzplatte 41 (Zubehör) zu verwen- den. Den Führungsschienen-Adapter 35 mit den Füh- rungsstangen 31 montieren. Die Führungsschiene auf das Werkstück aufle- gen und mit geeigneter Spannvorrichtung (z. B. Schraubzwingen) montieren. Das Gerät mit dem Führungsschienen-Adap- ter 35 auf die Führungsschiene aufsetzen. ■ Vor allen Arbeiten am Gerät Netzstecker ziehen. ■ Gerät und Lüftungsschlitze stets sauber halten, um gut und sicher zu arbeiten. Sollte das Gerät trotz sorgfältiger Herstellungs- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Repa- ratur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu las- sen. Bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Bestellnummer laut Typenschild des Gerätes angeben.

Wartung und Reinigung

1 609 929 F23 - Buch Seite 6 Montag, 19. April 2004 8:27 08 11 • 1 609 929 F23 • 04.04Deutsch - 7 Rohstoffrückgewinnung statt Müllentsorgung Gerät, Zubehör und Verpackung sollten einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Diese Anleitung ist aus chlorfrei gefertigtem Re- cycling-Papier hergestellt. Zum sortenreinen Recycling sind Kunststoffteile gekennzeichnet. In Deutschland sind nicht mehr gebrauchsfähige Geräte zum Recycling beim Handel abzugeben oder (ausreichend frankiert) direkt einzuschicken an: Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge Osteroder Landstraße 3 37589 Kalefeld Messwerte ermittelt entsprechend EN 60 745. Der A-bewertete Geräuschpegel des Gerätes be- trägt typischerweise: Schalldruckpegel 95 dB (A); Schallleistungspegel 106 dB (A). Messunsicherheit K=3 dB. Gehörschutz tragen! Die Hand-Arm-Vibration ist typischerweise nied- riger als 2,5 m/s

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Produktinformationen

Marke : BOSCH

Modell : POF 1100 AE

Kategorie : Router