BOSCH GSK 50 Professional - Tacker

GSK 50 Professional - Tacker BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice BOSCH GSK 50 Professional - page 8
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Produktinformationen

Marke : BOSCH

Modell : GSK 50 Professional

Kategorie : Tacker

Laden Sie die Anleitung für Ihr Tacker kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch GSK 50 Professional - BOSCH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. GSK 50 Professional von der Marke BOSCH.

BEDIENUNGSANLEITUNG GSK 50 Professional BOSCH

OBJ_BUCH-1038-004.book Page 7 Tuesday, November 11, 2014 2:36 PM1 609 92A 10X | (11.11.14) Bosch Power Tools 8 | Deutsch Deutsch Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise für Druckluft- werkzeuge Lesen und beachten Sie vor dem Einbau, dem Betrieb, der Repara- tur, der Wartung und dem Austausch von Zubehörtei- len sowie vor der Arbeit in der Nähe des Druckluftwerk- zeugs alle Hinweise. Bei Nichtbeachtung der folgenden Sicherheitshinweise können ernsthafte Verletzungen die Folge sein. Bewahren Sie die Sicherheitshinweise gut auf und ge- ben Sie sie der Bedienperson. Arbeitsplatzsicherheit Achten Sie auf Oberflächen, die durch den Gebrauch der Maschine rutschig geworden sein können, und auf durch den Luft- oder den Hydraulikschlauch be- dingte Stolpergefahren. Ausrutschen, Stolpern und Stürzen sind Hauptgründe für Verletzungen am Arbeits- platz. Arbeiten Sie mit dem Druckluftwerkzeug nicht in ex- plosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brenn- bare Flüssigkeiten, Gase oder Staub befinden. Beim Bearbeiten des Werkstücks können Funken entstehen, die den Staub oder die Dämpfe entzünden. Halten Sie Zuschauer, Kinder und Besucher von Ih- rem Arbeitsplatz fern, wenn Sie das Druckluftwerk- zeug benutzen. Bei Ablenkung durch andere Personen können Sie die Kontrolle über das Druckluftwerkzeug verlieren. Sicherheit von Druckluftwerkzeugen Richten Sie den Luftstrom niemals auf sich selbst oder gegen andere Personen und leiten Sie kalte Luft von den Händen fort. Druckluft kann ernsthafte Verletzungen verursachen. Kontrollieren Sie Anschlüsse und Versorgungslei- tungen. Sämtliche Wartungseinheiten, Kupplungen und Schläuche müssen in Bezug auf Druck und Luftmen- ge entsprechend den technischen Daten ausgelegt sein. Zu geringer Druck beeinträchtigt die Funktion des Druckluftwerkzeugs, zu hoher Druck kann zu Sachschä- den und zu Verletzungen führen. Schützen Sie die Schläuche vor Knicken, Verengun- gen, Lösungsmitteln und scharfen Kanten. Halten Sie die Schläuche fern von Hitze, Öl und rotierenden Teilen. Ersetzen Sie einen beschädigten Schlauch unverzüglich. Eine schadhafte Versorgungsleitung kann zu einem herumschlagenden Druckluftschlauch führen und kann Verletzungen verursachen. Aufgewir- belter Staub oder Späne können schwere Augenverlet- zungen hervorrufen. Achten Sie darauf, dass Schlauchschellen immer fest angezogen sind. Nicht fest gezogene oder beschä- digte Schlauchschellen können die Luft unkontrolliert entweichen lassen. Sicherheit von Personen Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit ei- nem Druckluftwerkzeug. Benutzen Sie kein Druck- luftwerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Druckluftwerkzeugs kann zu ernsthaften Verletzun- gen führen. Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und im- mer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schut- zausrüstung, wie Atemschutz, rutschfeste Sicherheits- schuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, nach den Anweisungen Ihres Arbeitgebers oder wie nach den Ar- beits- und Gesundheitsschutzvorschriften gefordert, verringert das Risiko von Verletzungen. Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnah- me. Vergewissern Sie sich, dass das Druckluftwerk- zeug ausgeschaltet ist, bevor Sie es an die Luftver- sorgung anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Druckluftwerkzeugs den Fin- ger am Ein-/Ausschalter haben oder das Druckluftwerk- zeug eingeschaltet an die Luftversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen. Entfernen Sie Einstellwerkzeuge, bevor Sie das Druckluftwerkzeug einschalten. Ein Einstellwerk- zeug, das sich in einem drehenden Teil des Druckluft- werkzeugs befindet, kann zu Verletzungen führen. Überschätzen Sie sich nicht. Sorgen Sie für einen si- cheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichge- wicht. Ein sicherer Stand und geeignete Körperhaltung lassen Sie das Druckluftwerkzeug in unerwarteten Situ- ationen besser kontrollieren. Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegen- den Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst wer- den. Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen montiert werden können, vergewissern Sie sich, dass diese angeschlossen sind und richtig verwen- det werden. Das Verwenden dieser Einrichtungen ver- ringert Gefährdungen durch Staub. Atmen Sie die Abluft nicht direkt ein. Vermeiden Sie es, die Abluft in die Augen zu bekommen. Die Abluft des Druckluftwerkzeugs kann Wasser, Öl, Metallpartikel und Verunreinigungen aus dem Kompressor enthalten. Dies kann Gesundheitsschäden verursachen. Sorgfältiger Umgang mit und Gebrauch von Druckluft- werkzeugen Benutzen Sie Spannvorrichtungen oder einen Schraubstock, um das Werkstück festzuhalten und abzustützen. Wenn Sie das Werkstück mit der Hand festhalten oder an den Körper drücken, können Sie das Druckluftwerkzeug nicht sicher bedienen. Überlasten Sie das Druckluftwerkzeug nicht. Ver- wenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Druckluftwerkzeug. Mit dem passenden Druckluft- werkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angege- benen Leistungsbereich. Benutzen Sie kein Druckluftwerkzeug, dessen Ein-/Ausschalter defekt ist. Ein Druckluftwerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist ge- fährlich und muss repariert werden. Unterbrechen Sie die Luftversorgung, bevor Sie Ge- räteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wech- seln oder bei längerem Nichtgebrauch. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Druckluftwerkzeugs. Bewahren Sie unbenutzte Druckluftwerkzeuge au- ßerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Personen das Druckluftwerkzeug nicht benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anwei- sungen nicht gelesen haben. Druckluftwerkzeuge sind gefährlich, wenn sie von unerfahrenen Personen be- nutzt werden. Pflegen Sie das Druckluftwerkzeug mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Geräteteile ein- wandfrei funktionieren und nicht klemmen, und ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Druckluftwerkzeugs beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Druckluftwerkzeugs reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Druckluftwerkzeu- gen. Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorgfältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneidkanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu führen. Verwenden Sie Druckluftwerkzeug, Zubehör, Ein- satzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anwei- sungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedin- gungen und die auszuführende Tätigkeit. Damit werden Staubentwicklung, Schwingungen und Geräu- schentwicklung soweit wie möglich reduziert. Das Druckluftwerkzeug sollte ausschließlich von qualifizierten und geschulten Bedienern eingerich- tet, eingestellt oder verwendet werden. Das Druckluftwerkzeug darf nicht verändert wer- den. Veränderungen können die Wirksamkeit der Si- cherheitsmaßnahmen verringern und die Risiken für den Bediener erhöhen. Service Lassen Sie Ihr Druckluftwerkzeug nur von qualifi- ziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatz- teilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Druckluftwerkzeugs erhalten bleibt. Sicherheitshinweise für Druckluft-Eintreib- geräte Tragen Sie eine Schutzbrille. Gehen Sie immer davon aus, dass das Druckluft- werkzeug Eintreibgegenstände enthält. Die sorglose Handhabung des Druckluftwerkzeugs kann zum uner- warteten Ausschießen von Eintreibgegenständen füh- ren und Sie verletzen. Halten Sie das Druckluftwerkzeug beim Arbeiten so, dass Kopf und Körper nicht verletzt werden können bei einem möglichen Rückstoß infolge einer Störung der Energieversorgung oder von harten Stellen im Werkstück. Zielen Sie mit dem Druckluftwerkzeug nicht auf sich selbst oder andere Personen in der Nähe. Durch un- erwartetes Auslösen wird ein Eintreibgegenstand aus- gestoßen, was zu Verletzungen führen kann. Betätigen Sie das Druckluftwerkzeug nicht, bevor es fest auf das Werkstück gesetzt ist. Wenn das Druck- luftwerkzeug keinen Kontakt mit dem Werkstück hat, kann der Eintreibgegenstand von der Befestigungsstel- le abprallen und das Druckluftwerkzeug überbeanspru- chen. Arbeiten Sie nicht auf Leitern oder Ge- rüsten, wenn das Auslösesystem „Kon- taktauslösung“ eingestellt ist. Insbeson- dere dürfen Sie nicht über Gerüste, Treppen, Leitern oder leiterähnliche Konstruktionen, wie z.B. Dachlattungen, von einer Ein- treibstelle zur nächsten wechseln, Kisten oder Ver- schläge schließen oder Transportsicherungen z.B. auf Fahrzeugen und Waggons anbringen. Bei diesem Auslö- sesystem wird jedes Mal, wenn Sie versehentlich das Druckluftwerkzeug aufsetzen und die Auslösesicherung eingedrückt ist, ein Eintreibgegenstand ausgeschossen. Dies kann zu Verletzungen führen. Achten Sie auf die Arbeitsplatzverhältnisse. Ein- treibgegenstände können eventuell dünne Werkstücke durchschlagen oder beim Arbeiten an Ecken und Kan- ten von Werkstücken abgleiten und dabei Personen ge- fährden. Unterbrechen Sie die Luftversorgung, wenn der Eintreibgegenstand im Druck- luftwerkzeug klemmt. Wenn das Druck- luftwerkzeug angeschlossen ist, kann es beim Entfernen eines verklemmten Ein- treibgegenstands versehentlich betätigt werden. Seien Sie vorsichtig beim Entfernen eines festsit- zenden Eintreibgegenstands. Das System kann ge- spannt sein und der Eintreibgegenstand kräftig ausge- stoßen werden, während Sie versuchen, die Verklemmung zu beseitigen. Verwenden Sie dieses Druckluftwerkzeug nicht zur Befestigung von Elektroleitungen. Es ist nicht für die Installation von Elektroleitungen geeignet, kann die Iso- lierung von Elektrokabeln beschädigen und so elektri- schen Schlag und Feuergefahren verursachen. Verwenden Sie niemals Sauerstoff oder brennbare Gase als Energiequelle für das Druckluftwerkzeug. Brennbare Gase sind gefährlich und können das Druck- luftwerkzeug zur Explosion bringen. WARNUNG OBJ_BUCH-1038-004.book Page 8 Tuesday, November 11, 2014 2:36 PMBosch Power Tools 1 609 92A 10X | (11.11.14) Deutsch | 9 Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborge- ne Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Kon- takt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektri- schem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserlei- tung verursacht Sachbeschädigung. Das Druckluftwerkzeug darf nur an Leitungen ange- schlossen werden, bei denen der maximal zulässige Druck des Druckluftwerkzeugs um nicht mehr als 10 % überschritten werden kann; bei höheren Drü- cken muss ein Druckregelventil (Druckminderer) mit nachgeschaltetem Druckbegrenzungsventil in die Druckluftleitung eingebaut werden. Überhöhter Druck verursacht einen unnormalen Betrieb oder einen Bruch des Druckluftwerkzeugs, was zu Verletzungen führen kann. Produkt- und Leistungs- beschreibung Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Ein- haltung der Sicherheitshinweise und An- weisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen ver- ursachen. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Druckluftwerkzeug ist bestimmt für Verbindungs- arbeiten bei Dachdeckerarbeiten, Schalungen und Lattungen sowie bei der Fertigung von Wand-/Decken- elementen, Holzfassaden, Paletten, Holzzäunen, Schall- schutzwänden und Kisten. Es dürfen nur die Eintreibgegenstände (Nägel, Klammern etc.) verwendet werden, die in der Tabelle „Technische Daten“ spezifiziert sind. Abgebildete Komponenten Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten be- zieht sich auf die Darstellung des Druckluftwerkzeuges auf der Grafikseite. 1 Werkstückschoner 2 Auslösesicherung 3 Stellrad zur Tiefenanschlageinstellung 4 Luftaustritt mit verstellbarer Abluftkappe 5 Handgriff 6 Luftanschlussstück 7 Magazinschieber-Sperre (GTK 40) 8 Magazin 9 Umschalter für Auslösesystem 10 Auslöser 11 Magazinschieber (GTK 40) 12 Spannhebel zum Öffnen/Schließen des Schusskanals (GTK 40) 13 Mündung 14 Magazin-Sperre (GSK 50) 15 Nachfüllanzeige (GSK 50) 16 Schnellverschlusskupplung 17 Zuluftschlauch 18 Klammerstreifen* 19 Nagelstreifen* 20 Magazinschiene (GSK 50) 21 Schlagstempel 22 Depot zur Aufbewahrung des Werkstückschoners *Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang. Das vollständige Zubehör finden Sie in unserem Zubehörprogramm. Technische Daten Geräusch-/Vibrationsinformation Geräuschemissionswerte ermittelt entsprechend EN 12549. Der A-bewertete Geräuschpegel des Druckluftwerkzeugs beträgt typischerweise: Schalldruckpegel 96 dB(A); Schallleistungspegel 110 dB(A). Unsicherheit K=3 dB. Gehörschutz tragen! Schwingungsgesamtwerte a

und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN ISO 20643: a

Konformitätserklärung Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das unter „Technische Daten“ beschriebene Produkt allen einschlä- gigen Bestimmungen der Richtlinie 2006/42/EG ein- schließlich ihrer Änderungen entspricht und mit folgenden Normen übereinstimmt: EN 792-13. Technische Unterlagen (2006/42/EG) bei: Robert Bosch GmbH, PT/ETM9, 70764 Leinfelden-Echterdingen, GERMANY Robert Bosch GmbH, Power Tools Division70764 Leinfelden-Echterdingen, GERMANYLeinfelden, 13.11.2014 Montage Anschluss an die Luftversorgung (siehe Bild A) Vergewissern Sie sich, dass der Druck der Druckluftanlage nicht größer als der maximal zulässige Nenndruck des Druckluftwerkzeugs ist. Stellen Sie zunächst den Luftdruck auf den unteren Wert des empfohlenen Nenndrucks ein (siehe „Technische Daten“). Prüfen Sie im Zweifelsfall den Druck am Lufteintritt mit ei- nem Manometer bei eingeschaltetem Druckluftwerkzeug. Für eine maximale Leistung müssen die Werte für den Zu- luftschlauch 17 (Anschlussgewinde, maximaler Betriebs- druck, lichte Schlauchweite, maximale Schlauchlänge; sie- he „Technische Daten“), eingehalten werden. Die zugeführte Druckluft muss frei von Fremdkörpern und Feuchtigkeit sein, um das Druckluftwerkzeug vor Beschädigung, Verschmutzung und Rostbildung zu schüt- zen. Druckluft-Nagler GTK 40 GSK 50 Sachnummer 3601D91G.. 3 601 D91 D.. Einschlagkraft bei 6,3 bar (91 psi) Nm 18,4 17,8 Auslösesysteme – Einzelauslösung mit Sicherungsfolge – Kontaktauslösung

Eintreibgegenstand –Typ –Länge –Durchmesser

MotorenölSAE 10, SAE 20 ml 0,25–0,5 0,25–0,5 Innenvolumen ml 196,5 200 max. Arbeitsdruck bar 5–8 5–8 Anschlussgewinde

Zuluftschlauch – max. Betriebsdruck bei 20 °C – lichte Schlauchweite –max. Schlauchlänge bar

Luftverbrauch je Eintreibvorgang bei 6,8 bar (100 psi) l0,710,69 Maße –Höhe –Breite –Länge

Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003 kg 1,14 1,14 Henk Becker Executive Vice President Engineering Helmut Heinzelmann Head of Product Certification PT/ETM9 OBJ_BUCH-1038-004.book Page 9 Tuesday, November 11, 2014 2:36 PM1 609 92A 10X | (11.11.14) Bosch Power Tools 10 | Deutsch Sämtliche Armaturen, Verbindungsleitungen und Schläu- che müssen dem Druck und der erforderlichen Luftmenge entsprechend ausgelegt sein. Vermeiden Sie Verengungen der Zuleitungen, z.B. durch Quetschen, Knicken oder Zerren! Anschluss der Luftversorgung an das Druckluftwerk- zeug – Entleeren Sie das Magazin 8. (siehe „Magazin entleeren“, Seite 10) Bei den nachfolgenden Arbeitsschritten kann ein Ein- treibgegenstand ausgestoßen werden, wenn sich durch Reparatur- und Wartungsarbeiten oder Transport inne- re Teile des Druckluftwerkzeugs nicht in Ausgangsstel- lung befinden. – Verbinden Sie das Luftanschlussstück 6 mit einem Zu- luftschlauch 17, der mit einer Schnellverschlusskupp- lung 16 ausgerüstetet ist. – Prüfen Sie die einwandfreie Funktion, indem Sie das Druckluftwerkzeug mit der Mündung 13 oder ggf. mit dem gummierten Werkstückschoner 1 auf ein Reststück Holz oder einen Holzwerkstoff aufsetzen und ein- bis zweimal auslösen. Magazin bestücken Unterbrechen Sie die Luftversorgung, bevor Sie Geräteeinstellungen vorneh- men, Zubehörteile wechseln oder das Druckluftwerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbe- absichtigten Start des Druckluftwerkzeugs. Verwenden Sie nur Original Bosch-Zubehör (siehe „Technische Daten“). Die Präzisionsteile des Druckluft- werkzeugs wie Magazin, Mündung und Schusskanal sind auf Klammern, Nägel und Stifte von Bosch abgestimmt. An- dere Hersteller verwenden andere Stahlqualitäten und Ab- messungen. Die Verwendung von unzulässigen Eintreibgegenständen kann das Druckluftwerkzeug beschädigen und Verletzun- gen verursachen. Halten Sie das Druckluftwerkzeug während des Bestü- ckens des Magazins so, dass die Mündung 13 weder auf Ih- ren eigenen Körper noch auf andere Personen gerichtet ist. GTK 40 (siehe Bilder B1–B2) – Ziehen Sie den Magazinschieber 11 soweit zurück bis der Knopf der Magazinschieber-Sperre 7 vollständig einrastet. – Reinigen und schmieren Sie bei Bedarf den Magazin- schieber 11 und stellen Sie sicher, dass das Magazin 8 nicht verschmutzt ist. – Stülpen Sie einen passenden Klammerstreifen 18 über das Magazin 8. Die Klammerköpfe müssen dabei ganz auf der Oberflä- che des Magazins aufliegen und der Klammerstreifen muss sich leicht im Magazin hin- und herschieben las- sen. – Ziehen Sie den Magazinschieber 11 leicht zurück und drücken Sie den Knopf der Magazinschieber-Sperre 7 nach innen. – Führen Sie den Magazinschieber vorsichtig nach vorne bis er den Klammerstreifen berührt. Hinweis: Lassen Sie den Magazinschieber nicht ungeführt zurückschnappen. Der Magazinschieber könnte dabei be- schädigt werden, und es besteht die Gefahr, dass Ihre Fin- ger eingeklemmt werden. GSK 50 (siehe Bilder C1–C2) – Drücken Sie die Magazin-Sperre 14 und ziehen Sie gleichzeitig das Magazin 8 bis zum Anschlag nach hin- ten. – Reinigen und schmieren Sie bei Bedarf die Magazin- schiene 20. – Legen Sie einen passenden Nagelstreifen 19 ein. Die Nagelspitzen sollten dabei nach Möglichkeit die Ma- gazinschiene 20 berühren. – Schieben Sie den Nagelstreifen im Magazin ganz nach vorne. – Schieben Sie das Magazin ein bis die Magazin-Sperre 14 wieder einrastet. Bestücken Sie das Magazin, wenn die roten Balken der Nachfüllanzeige 15 zur Hälfte sichtbar sind. Betrieb Auslösesysteme Das Druckluftwerkzeug kann mit zwei verschiedenen Auslösesystemen betrieben werden: – Einzelauslösung mit Sicherungsfolge Bei diesem Auslösesystem muss zuerst die Auslösesi- cherung 2 fest auf das Werkstück gesetzt werden. Ein Eintreibgegenstand wird erst dann ausgeschossen, wenn der Auslöser 10 gedrückt wird. Danach können weitere Eintreibvorgänge nur dann aus- gelöst werden, wenn der Auslöser und die Auslösesi- cherung zuvor wieder in die Ausgangslage versetzt wor- den sind. – Kontaktauslösung Bei diesem Auslösesystem muss zuerst der Auslöser

gedrückt werden. Ein Eintreibgegenstand wird immer dann ausgeschossen, wenn bei gedrücktem Auslöser die Auslösesicherung

fest auf das Werkstück gesetzt wird. Damit wird eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit erreicht. Zum Einstellen des Auslösesystems dient der Umschalter

Inbetriebnahme Unterbrechen Sie die Luftversorgung, bevor Sie Geräteeinstellungen vorneh- men, Zubehörteile wechseln oder das Druckluftwerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbe- absichtigten Start des Druckluftwerkzeugs. Arbeiten mit Einzelauslösung (siehe Bild D) – Drücken Sie den Umschalter 9 nach innen und kippen Sie ihn gleichzeitig in die untere Stellung, bis er wieder einrastet. Das Auslösesystem „Einzel- auslösung“ ist eingestellt. – Lassen Sie den Umschalter 9 wieder los. – Setzen Sie die Mündung 13 oder ggf. den gummierten Werkstückschoner 1 fest auf das Werkstück auf, bis die Auslösesicherung 2 ganz eingedrückt ist. – Drücken Sie anschließend kurz den Auslöser 10 und las- sen ihn wieder los. Dabei wird eine Klammer (GTK 40) oder ein Stauch- kopfnagel (GSK 50) ausgeschossen. – Lassen Sie das Druckluftwerkzeug vom Werkstück zu- rückprallen. – Für einen weiteren Eintreibvorgang heben Sie das Druckluftwerkzeug ganz vom Werkstück ab und setzen es an der nächsten gewünschten Stelle wieder fest auf. Arbeiten mit Kontaktauslösung (siehe Bild E) – Drücken Sie den Umschalter 9 nach innen und kippen Sie ihn gleichzeitig in die obere Stellung, bis er wieder einrastet. Das Auslösesystem „Kontaktauslösung“ ist eingestellt. – Lassen Sie den Umschalter 9 wieder los. – Drücken Sie den Auslöser 10 und halten Sie ihn ge- drückt. – Setzen Sie die Mündung 13 oder ggf. den gummierten Werkstückschoner 1 fest auf das Werkstück auf, bis die Auslösesicherung 2 ganz eingedrückt ist. Dabei wird eine Klammer (GTK 40) oder ein Stauch- kopfnagel (GSK 50) ausgeschossen. – Lassen Sie das Druckluftwerkzeug vom Werkstück zu- rückprallen. – Für einen weiteren Eintreibvorgang heben Sie das Druckluftwerkzeug ganz vom Werkstück ab und setzen es an der nächsten gewünschten Stelle wieder fest auf. – Bewegen Sie das Druckluftwerkzeug gleichmäßig durch Anheben und wieder Aufsetzen über das Werkstück. Jedes Mal wenn Sie das Druckluftwerkzeug aufsetzen und die Auslösesicherung eingedrückt ist, wird eine Klammer (GTK 40) oder ein Stauchkopfnagel (GSK 50) ausgeschossen. – Sobald die gewünschte Anzahl an Klammern (GTK 40) oder an Stauchkopfnägeln (GSK 50) eingetrieben wur- de, lassen Sie den Auslöser 10 wieder los. Arbeitshinweise Unterbrechen Sie die Luftversorgung, bevor Sie Geräteeinstellungen vorneh- men, Zubehörteile wechseln oder das Druckluftwerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbe- absichtigten Start des Druckluftwerkzeugs. Prüfen Sie vor jedem Arbeitsbeginn die einwandfreie Funk- tion der Sicherheits- und Auslöseeinrichtungen sowie den festen Sitz aller Schrauben und Muttern. Trennen Sie ein defektes oder nicht einwandfrei arbeiten- des Druckluftwerkzeug sofort von der Luftzufuhr und kon- taktieren Sie eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle. Führen Sie keine unvorschriftsmäßigen Manipulationen am Druckluftwerkzeug durch. Demontieren oder blockie- ren Sie keine Teile des Druckluftwerkzeugs, wie z.B. die Auslösesicherung. Führen Sie keine „Notreparaturen“ mit ungeeigneten Mit- teln durch. Das Druckluftwerkzeug ist regelmäßig und sachgerecht zu warten (siehe „Wartung und Reinigung“, Seite 11). Vermeiden Sie jegliche Schwächung und Beschädigung des Druckluftwerkzeugs, z.B. durch: – Einschlagen oder Eingravieren, – vom Hersteller nicht zugelassene Umbaumaßnahmen, – Führen an Schablonen, die aus hartem Material, z.B. Stahl, gefertigt sind, – Fallenlassen auf oder Schieben über den Fußboden, – Handhabung als Hammer, – jede Art von Gewalteinwirkung. Vergewissern Sie sich, was sich unter oder hinter Ihrem Werkstück befindet. Schießen Sie keine Klammern (GTK 40) oder Stauchkopfnägeln (GSK 50) in Wände, De- cken oder Fußböden, wenn sich dahinter Personen befin- den. Die Eintreibgegenstände können das Werkstück durchschlagen und jemanden verletzen. Schießen Sie keine Klammer (GTK 40) oder keinen Stauch- kopfnagel (GSK 50) auf bereits eingetriebene Befesti- gungsmittel. Dabei kann sich der Eintreibgegenstand ver- formen, die Eintreibgegenstände können sich verklemmen oder das Druckluftwerkzeug kann sich unkontrolliert be- wegen. Wird das Druckluftwerkzeug bei kalten Umgebungsbedin- gungen eingesetzt, werden die ersten Klammern (GTK 40) oder Stauchkopfnägel (GSK 50) langsamer als üblich ein- getrieben. Nachdem sich das Druckluftwerkzeug während des Arbeitens erwärmt hat, ist eine normale Arbeitsge- schwindigkeit wieder möglich. Vermeiden Sie Leerschüsse, um den Verschleiß des Schlagstempels zu vermindern. Trennen Sie bei längeren Arbeitspausen oder am Arbeits- ende das Druckluftwerkzeug von der Luftzufuhr und ent- leeren Sie möglichst das Magazin. Magazin entleeren GTK 40 – Ziehen Sie den Magazinschieber 11 soweit zurück bis der Knopf der Magazinschieber-Sperre 7 vollständig einrastet. – Entnehmen Sie den Klammerstreifen 18. – Ziehen Sie den Magazinschieber 11 leicht zurück und drücken Sie den Knopf der Magazinschieber-Sperre 7 nach innen. – Führen Sie den Magazinschieber vorsichtig nach vorne bis er den Anfang des Magazins berührt. Hinweis: Lassen Sie den Magazinschieber nicht ungeführt zurückschnappen. Der Magazinschieber könnte dabei be- schädigt werden, und es besteht die Gefahr, dass Ihre Fin- ger eingeklemmt werden. GSK 50 – Drücken Sie die Magazin-Sperre 14 und ziehen Sie gleichzeitig das Magazin 8 bis zum Anschlag nach hin- ten. – Entnehmen Sie die Nagelstreifen 19. – Schieben Sie das Magazin ein bis die Magazin-Sperre 14 wieder einrastet. OBJ_BUCH-1038-004.book Page 10 Tuesday, November 11, 2014 2:36 PMBosch Power Tools 1 609 92A 10X | (11.11.14) Deutsch | 11 Tiefenanschlag einstellen (siehe Bild F) Die Einschlagtiefe der Klammern (GTK 40) oder Stauch- kopfnägel (GSK 50) kann mit dem Stellrad 3 eingestellt werden. – Entleeren Sie das Magazin 8. (siehe „Magazin entleeren“, Seite 10) – Nägel werden zu tief eingeschossen: Um die Einschlagtiefe zu reduzieren, drehen Sie das Stellrad 3 gegen den Uhrzeigersinn. oder Nägel werden nicht tief genug eingeschossen: Um die Einschlagtiefe zu erhöhen, drehen Sie das Stell- rad 3 im Uhrzeigersinn. – Bestücken Sie das Magazin wieder. (siehe „Magazin bestücken“, Seite 10) – Testen Sie die neue Einschlagtiefe an einem Probewerk- stück. Wiederholen Sie gegebenfalls die Arbeitsschritte. Verklemmungen lösen Einzelne Klammern (GTK 40) oder Stauchkopfnägel (GSK 50) können sich im Schusskanal verklemmen. Sollte dies häufiger vorkommen, kontaktieren Sie eine autorisier- te Bosch-Kundendienststelle. Hinweis: Wenn der Schlagstempel nach dem Lösen der Verklemmung nicht mehr zurückfährt, kontaktieren Sie ei- ne autorisierte Bosch-Kundendienststelle. GTK 40 (siehe Bilder G1–G3) – Entleeren Sie das Magazin 8. (siehe „Magazin entleeren“, Seite 10) – Drücken Sie den Spannhebel 12 nach unten, so dass sich der Schusskanal öffnen lässt. – Entfernen Sie die verklemmte Klammer. Verwenden Sie dazu bei Bedarf eine Zange. – Wenn der Schlagstempel 21 ausgefahren ist, schieben Sie ihn mit einem geschmierten Schraubendreher oder einem anderen geeigneten geschmierten Gegenstand wieder zurück in den Kolben. – Schmieren Sie den Schusskanal mit 2–3 Tropfen Moto- renöl (SAE 10 oder SAE 20). – Schließen Sie den Schusskanal, hängen Sie den Bügel des Spannhebels 12 in die Haken am Schusskanal und drücken Sie dann den Spannhebel wieder nach oben. – Bestücken Sie das Magazin wieder. (siehe „Magazin bestücken“, Seite 10) GSK 50 (siehe Bild H) – Entleeren Sie das Magazin 8. (siehe „Magazin entleeren“, Seite 10) – Entfernen Sie bei geöffnetem Magazin den verklemm- ten Stauchkopfnagel. Verwenden Sie dazu bei Bedarf eine Zange. – Wenn der Schlagstempel 21 ausgefahren ist, schieben Sie ihn mit einem geschmierten Schraubendreher oder einem anderen geeigneten geschmierten Gegenstand wieder zurück in den Kolben. – Schmieren Sie den Schusskanal mit 2–3 Tropfen Moto- renöl (SAE 10 oder SAE 20). – Bestücken Sie das Magazin wieder. (siehe „Magazin bestücken“, Seite 10) Werkstückschoner wechseln (siehe Bild I) Der Werkstückschoner 1 am Ende der Auslösesicherung 2 schützt das Werkstück, bis das Druckluftwerkzeug für den Eintreibvorgang richtig platziert ist. Der Werkstückschoner kann entfernt und ersetzt werden. – Ziehen Sie den Werkstückschoner von der Auslösesi- cherung. – Schieben Sie den neuen Werkstückschoner mit dem of- fenen Ende über die Auslösesicherung. GSK 50: Bei diesem Druckluftwerkzeug kann ein Ersatz- Werkstückschoner an der Unterseite des Magazins 8 auf- bewahrt werden. Schieben Sie dazu den Werkstückscho- ner in das Depot 22. Verstellbare Luftaustrittskappe (siehe Bild J) Durch die verstellbare Abluftkappe am Luftaustritt 4 kön- nen Sie die Abluft von Ihnen oder vom Werkstück weglen- ken. Transport und Aufbewahrung Trennen Sie das Druckluftwerkzeug zum Transportieren von der Luftversorgung, insbesondere wenn Sie Leitern benutzen oder sich in ungewohnter Körperhaltung fortbe- wegen. Tragen Sie das Druckluftwerkzeug am Arbeitsplatz nur am Handgriff 5 und mit nicht betätigtem Auslöser 10. Bewahren Sie das Druckluftwerkzeug immer von der Luft- versorgung getrennt und an einem trockenen, warmen Ort auf. Wenn das Druckluftwerkzeug längere Zeit nicht benutzt werden soll, überziehen Sie die Werkzeugteile aus Stahl mit einer feinen Ölschicht. Dies verhindert die Anlagerung von Rost. Wartung und Service Wartung und Reinigung Unterbrechen Sie die Luftversorgung, bevor Sie Geräteeinstellungen vorneh- men, Zubehörteile wechseln oder das Druckluftwerkzeug weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbe- absichtigten Start des Druckluftwerkzeugs. Lassen Sie Wartungs- und Reparaturarbeiten nur von qualifiziertem Fachpersonal durchführen. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Druckluft- werkzeugs erhalten bleibt. Eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle führt diese Ar- beiten schnell und zuverlässig aus. Druckluftwerkzeug schmieren (siehe Bild K) Ist das Druckluftwerkzeug nicht an eine Wartungseinheit angeschlossen, muss es in regelmäßigen Abständen ge- schmiert werden: –Bei leichtem Einsatz 1x am Tag. –Bei schwerem Einsatz 2x am Tag. Geben Sie 2–3 Tropfen Schmiermittel in das Luftan- schlussstück 6. Verwenden Sie nicht zuviel Schmiermittel, das sich dann im Druckluftwerkzeug ansammelt und über den Luftaustritt 4 wieder abgegeben wird. Verwenden Sie nur die von Bosch empfohlenen Schmier- mittel. – Mineral-Motorenöl SAE 10 (für den Einsatz bei sehr kal- ten Umgebungsbedingungen) – Mineral-Motorenöl SAE 20 Entsorgen Sie Schmier- und Reinigungsstoffe um- weltgerecht. Beachten Sie die gesetzlichen Vor- schriften. Instandhaltungsplan Halten Sie den Luftaustritt 4, die Auslösesicherung 2 und den Auslöser 10 stets sauber und frei von Fremdkörpern (Staub, Spänen, Sand etc). Reinigen Sie das Magazin 8. Entfernen Sie Plastik- oder Holzspäne, die sich während des Arbeitens im Magazin an- sammeln können. Reinigen Sie das Druckluftwerkzeug in regelmäßigen Ab- ständen mit Hilfe von Druckluft. Maßnahme Begründung Ausführung Abluftfilter täglich entleeren. Verhindert, dass sich Schmutz und Feuchtigkeit im Druckluft- werkzeug ansammelt. – Öffnen Sie das Auslassventil. Schmierstoffgeber immer aufgefüllt halten. Hält das Druckluftwerkzeug geschmiert. – Füllen Sie den Schmierstoffgeber mit den empfohlenen Schmiermitteln. (siehe „Druckluftwerkzeug schmieren“, Seite 11) Magazin 8 und Magazinschieber 11 reinigen. Verhindert, dass sich eine Klammer (GTK 40) oder ein Stauch- kopfnagel (GSK 50) verklemmt. – Blasen Sie den Mechanismus des Magazins/Magazin- schiebers täglich mit Druckluft aus. Sicherstellen, dass die Auslösesicherung 2 ordnungsgemäß funktioniert. Fördert Ihre Arbeitssicherheit und einen effizienten Einsatz des Druckluftwerkzeugs. – Blasen Sie den Mechanismus der Auslösesicherung täglich mit Druckluft aus. Druckluftwerkzeug schmieren. Reduziert den Verschleiß des Druckluftwerkzeugs. – Geben Sie 2–3 Tropfen Schmiermittel in das Luftan- schlussstück 6. (siehe „Druckluftwerkzeug schmieren“, Seite 11) Kompressor entleeren. Verhindert, dass sich Schmutz und Feuchtigkeit im Druckluft- werkzeug ansammelt. – Öffnen Sie das Auslassventil des Kompressortanks. OBJ_BUCH-1038-004.book Page 11 Tuesday, November 11, 2014 2:36 PM1 609 92A 10X | (11.11.14) Bosch Power Tools 12 | Deutsch Behebung von Störungen Zubehör Über das komplette Qualitätszubehörprogramm können Sie sich im Internet unter www.bosch-pt.com oder bei Ih- rem Fachhändler informieren. Kundendienst und Anwendungsberatung Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosi- onszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter: www.bosch-pt.com Das Bosch-Anwendungsberatungs-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu unseren Produkten und deren Zubehör. www.powertool-portal.de, das Internetportal für Hand- werker und Heimwerker. Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typen- schild des Druckluftwerkzeugs an. Problem Ursache Abhilfe Das Druckluftwerkzeug ist betriebsbereit, aber es werden keine Klammern (GTK 40) oder Stauchkopf- nägel (GSK 50) ausgeschossen. Eine Klammer (GTK 40) oder ein Stauchkopfnagel (GSK 50) hat sich im Schusskanal verklemmt. – Lösen Sie die Verklemmung. (siehe „Verklemmungen lösen“, Seite 11) Der Magazinschieber 11 ist defekt. – Reinigen und schmieren Sie bei Bedarf den Magazinschieber 11 und stellen Sie sicher, dass das Magazin 8 nicht verschmutzt ist. Die Feder des Magazinschiebers ist zu schwach oder defekt. – Kontaktieren Sie eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle. Lassen Sie dort das Bauteil austauschen. Die verwendeten Eintreibgegenstände sind unzulässig. – Verwenden Sie nur Original-Zubehör. Es dürfen nur die Eintreibgegenstände (Nägel, Klammern etc.) verwendet werden, die in der Tabelle „Technische Daten“ spezi- fiziert sind. Das Magazin 8 ist leer. – Bestücken Sie das Magazin wieder. (siehe „Magazin bestücken“, Seite 10) Die Klammern (GTK 40) oder Stauchkopfnägel (GSK 50) werden nur sehr langsam und mit zu wenig Druck ausgeschossen. Der Nenndruck der Druckluftversorgung ist zu gering. – Erhöhen Sie die Druckluftzufuhr. 8 bar dürfen dabei nicht über- schritten werden. Der Schlagstempel ist beschädigt. – Verwenden Sie nur die von Bosch empfohlenen Schmiermittel. (siehe „Druckluftwerkzeug schmieren“, Seite 11) Der Dichtungsring des Kolbens ist abgenutzt oder beschädigt. – Kontaktieren Sie eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle. Lassen Sie dort das Bauteil austauschen. Der Puffer ist abgenutzt. – Kontaktieren Sie eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle. Lassen Sie dort das Bauteil austauschen. Die Länge und der Durchmesser des Zuluftschlauchs 17 ent- sprechen nicht den für dieses Druckluftwerkzeug gemachten Angaben. – Verwenden Sie einen Zuluftschlauch mit den richtigen Abmes- sungen. (siehe „Technische Daten“, Seite 9) Der Zuluftschlauch 17 ist abgeknickt. – Entfernen Sie den Knick aus dem Zuluftschlauch. Die Klammern (GTK 40) oder Stauchkopfnägel (GSK 50) werden zu tief eingeschossen. Der Nenndruck der Druckluftversorgung ist zu hoch. – Reduzieren Sie die Druckluftzufuhr. 5 bar dürfen dabei nicht un- terschritten werden. Der Tiefenanschlag ist zu tief eingestellt. – Stellen Sie den Tiefenanschlag auf die gewünschte Tiefe ein. (siehe „Tiefenanschlag einstellen“, Seite 11) Der Puffer ist abgenutzt. – Kontaktieren Sie eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle. Lassen Sie dort das Bauteil austauschen. Die Klammern (GTK 40) oder Stauchkopfnägel (GSK 50) werden zu wenig tief eingeschossen. Der Nenndruck der Druckluftversorgung ist zu gering. – Erhöhen Sie die Druckluftzufuhr. 8 bar dürfen dabei nicht über- schritten werden. Der Tiefenanschlag ist zu hoch eingestellt. – Stellen Sie den Tiefenanschlag auf die gewünschte Tiefe ein. (siehe „Tiefenanschlag einstellen“, Seite 11) Die Länge und der Durchmesser des Zuluftschlauchs 17 ent- sprechen nicht den für dieses Druckluftwerkzeug gemachten Angaben. – Verwenden Sie einen Zuluftschlauch mit den richtigen Abmes- sungen. (siehe „Technische Daten“, Seite 9) Der Zuluftschlauch 17 ist abgeknickt. – Entfernen Sie den Knick aus dem Zuluftschlauch. Das Druckluftwerkzeug überspringt Klammern (GTK 40) oder Stauchkopfnägel (GSK 50) oder hat einen zu großen Taktvorschub. Die verwendeten Eintreibgegenstände sind unzulässig. – Verwenden Sie nur Original-Zubehör. Es dürfen nur die Eintreibgegenstände (Nägel, Klammern etc.) verwendet werden, die in der Tabelle „Technische Daten“ spezi- fiziert sind. Das Magazin 8 arbeitet nicht richtig. – Reinigen und schmieren Sie bei Bedarf den Magazinschieber 11 und stellen Sie sicher, dass das Magazin 8 nicht verschmutzt ist. Die Feder des Magazinschiebers ist zu schwach oder defekt. – Kontaktieren Sie eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle. Lassen Sie dort das Bauteil austauschen. Der Dichtungsring des Kolbens ist abgenutzt oder beschädigt. – Kontaktieren Sie eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle. Lassen Sie dort das Bauteil austauschen. Die Klammern (GTK 40) oder Stauchkopfnägel (GSK 50) verklemmen sich häufig im Schusskanal. Die verwendeten Eintreibgegenstände sind unzulässig. – Verwenden Sie nur Original-Zubehör. Es dürfen nur die Eintreibgegenstände (Nägel, Klammern etc.) verwendet werden, die in der Tabelle „Technische Daten“ spezi- fiziert sind. – Kontaktieren Sie eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle. Die eingeschossenen Klammern (GTK 40) oder Stauchkopfnägel (GSK 50) sind verbogen. Der Schlagstempel ist beschädigt. – Kontaktieren Sie eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle. Lassen Sie dort das Bauteil austauschen. Im Gegensatz zum Arbeiten mit einer normalen Ar- beitsgeschwindigkeit, werden bei einer schnellen Ar- beitsgeschwindigkeit die Klammern (GTK 40) oder Stauchkopfnägel (GSK 50) nicht genügend tief ein- geschossen. Der lichte Durchmesser des Zuluftschlauchs ist zu gering. – Verwenden Sie einen Zuluftschlauch mit den richtigen Abmes- sungen. (siehe „Technische Daten“, Seite 9) Der Kompressor ist untauglich für schnelle Arbeitsgeschwin- digkeiten. – Verwenden Sie einen Kompressor, der für die Anzahl an ange- schlossenen Druckluftwerkzeugen und die Arbeitsgeschwindig- keit ausreichend dimensioniert ist. OBJ_BUCH-1038-004.book Page 12 Tuesday, November 11, 2014 2:36 PMBosch Power Tools 1 609 92A 10X | (11.11.14) English | 13 Deutschland Robert Bosch GmbH Servicezentrum Elektrowerkzeuge Zur Luhne 2 37589 Kalefeld – Willershausen Unter www.bosch-pt.de können Sie online Ersatzteile be- stellen oder Reparaturen anmelden. Kundendienst: Tel.: (0711) 40040480 Fax: (0711) 40040481 E-Mail: Servicezentrum.Elektrowerkzeu- ge@de.bosch.com Anwendungsberatung: Tel.: (0711) 40040480 Fax: (0711) 40040482 E-Mail: Anwendungsberatung.pt@de.bosch.com Österreich Unter www.bosch-pt.at können Sie online Ersatzteile be- stellen. Tel.: (01) 797222010 Fax: (01) 797222011 E-Mail: service.elektrowerkzeuge@at.bosch.com Schweiz Unter www.bosch-pt.com/ch/de können Sie online Ersatz- teile bestellen. Tel.: (044) 8471511 Fax: (044) 8471551 E-Mail: Aftersales.Service@de.bosch.com Luxemburg Tel.: +32 2 588 0589 Fax: +32 2 588 0595 E-Mail: outillage.gereedschap@be.bosch.com Entsorgung Druckluftwerkzeug, Zubehör und Verpackung sollten einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Entsorgen Sie Schmier- und Reinigungsstoffe um- weltgerecht. Beachten Sie die gesetzlichen Vor- schriften. Wenn Ihr Druckluftwerkzeug nicht mehr gebrauchsfähig ist, geben Sie es bitte beim Handel ab oder schicken es di- rekt (bitte ausreichend frankiert) an: Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge Osteroder Landstr. 3 37589 Kalefeld Änderungen vorbehalten. English Safety Notes General Safety Rules for Pneumatic Tools Before installing, operating, repair- ing, maintaining and replacing ac- cessories as well as prior to working near by the pneu- matic tool, please read and observe all instructions. Failure to follow the following safety warnings may result in serious injury. Save all safety warnings and instructions for future ref- erence, and make them available to the operator. Work area safety Pay attention to surfaces that may have become slip- pery from using the machine, and to tripping haz- ards from the pneumatic or hydraulic hose. Slipping, tripping and falling are main reasons for workplace inju- ries. Do not operate the pneumatic tool in explosive at- mospheres, such as in the presence of flammable liq- uids, gases or dusts. While working the workpiece, sparks can be created which may ignite the dust or fumes. Keep children and bystanders away from your work- place while operating the pneumatic tool. Distrac- tions from other persons can cause you to lose control over the pneumatic tool. Pneumatic tool safety Never direct the airflow against yourself or other persons close by, and conduct cold air away from your hands. Compressed air can lead to serious inju- ries. Check the connections and the air supply lines. All maintenance units, couplers, and hoses should con- form to the product specifications in terms of pressure and air volume. Too low pressure impairs the function of the pneumatic tool; too high pressure can result in ma- terial damage and personal injury. Protect the hoses from kinks, restrictions, solvents, and sharp edges. Keep the hoses away from heat, oil, and rotating parts. Immediately replace a dam- aged hose. A defective air supply line may result in a wild compressed-air hose and can cause personal inju- ry. Raised dust or chips may cause serious eye injury. Make sure that hose clamps are always tightened firmly. Loose or damaged hose clamps may result in un- controlled air escape. Personal safety Stay alert, watch what you are doing, and use com- mon sense when operating a pneumatic tool. Do not use a pneumatic tool while tired or under the influ- ence of drugs, alcohol, or medication. A moment of inattention while operating a pneumatic tool may result in personal injury. Use personal protective equipment. Always wear eye protection. Wearing personal protective equip- ment – such as a respirator, non-skid safety shoes, hard hat or hearing protection – according to the in- structions of your employer or as required by the provi- sions for work and health protection, reduces the risk of personal injury. Prevent unintentional starting. Make sure that the pneumatic tool is switched off before connecting it to the air supply, picking it up or carrying it. When your finger is on the On/Off switch while carrying the pneumatic tool or when connecting the pneumatic tool to the air supply while it is switched on, accidents can occur. Remove any adjustment tools before switching on the pneumatic tool. A wrench or key left attached to a rotating part of a pneumatic tool may result in personal injury. Do not overreach. Keep proper footing and balance at all times. This enables better control of the pneumat- ic tool in unexpected situations. Dress properly. Do not wear loose clothing or jewel- lery. Keep your hair, clothing and gloves away from moving parts. Loose clothes, jewellery or long hair can be caught in moving parts. If devices are provided for the connection of dust ex- traction and collection facilities, ensure these are connected and properly used. Use of dust collection can reduce dust-related hazards.