IB 15120 - Dampfreiniger Kärcher - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG IB 15120 Kärcher
- 59647380 10/21 Deutsch 3 English 15 Français 27 Italiano 39 Nederlands 52 Español 64 Português 77 Dansk 90 Norsk 102 Svenska 113 Suomi 125 Ελληνικά 137 Türkçe 149 Русский 161 Magyar 174 Čeština 186 Slovenščina 198 Polski 210 Româneşte 222 Slovenčina 234 Hrvatski 246 Srpski 258 Български 270 Eesti 283 Latviešu 295 Lietuviškai 307 Українська 318 中文 3312- 1 Lesen Sie vor der ersten Benut- zung Ihres Gerätes diese Origi- nalbetriebsanleitung, handeln Sie danach und bewahren Sie diese für späteren Ge- brauch oder für Nachbesitzer auf. Die Verpackungsmaterialien sind re- cyclebar. Bitte werfen Sie die Verpa- ckungen nicht in den Hausmüll, sondern führen Sie diese einer Wie- derverwertung zu. Altgeräte enthalten wertvolle recyc- lingfähige Materialien, die einer Ver- wertung zugeführt werden sollten. Batterien, Öl und ähnliche Stoffe dür- fen nicht in die Umwelt gelangen. Bit- te entsorgen Sie Altgeräte deshalb über geeignete Sammelsysteme. Hinweise zu Inhaltsstoffen (REACH) Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen fin- den Sie unter: www.kaercher.de/REACH Das Gerät darf nur von Personen bedient werden, die diese Betriebsanleitung gele- sen und verstanden haben. Insbesondere müssen alle Sicherheitshinweise beachtet werden. Diese Betriebsanleitung so aufbewah- ren, dass sie dem Bediener jederzeit zur Verfügung steht. GEFAHR Für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt. 몇 WARNUNG Für eine möglicherweise gefährliche Situa- tion, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen könnte. VORSICHT Für eine möglicherweise gefährliche Situa- tion, die zu leichten Verletzungen oder zu Sachschäden führen kann. Gefahr Verletzungsgefahr durch herumfliegende Trockeneispellets. Strahlpistole nicht auf Personen richten. Dritte Personen vom Einsatzort entfernen und während des Be- triebs fernhalten (z.B. durch Absperrung). Während des Betriebs nicht an die Düse oder in den Trockeneisstrahl fassen. GEFAHR Erstickungsgefahr durch Kohlendioxid. Die Trockeneispellets bestehen aus festem Kohlendioxid. Beim Betrieb des Gerätes steigt der Kohlendioxidgehalt der Luft am Arbeitsplatz. Arbeitsplatz ausreichend lüf- ten, ggf. ein Personenwarngerät verwen- den. Anzeichen hoher Kohlendioxidkonzentrati- on in der Atemluft: – 3 p. 5
- %: Kopfschmerzen, hohe Atemfre- quenz. – 7 %: Kopfschmerzen, Brechreiz, evtl. Bewusstlosigkeit. Beim Auftreten dieser Anzeichen sofort Gerät abstellen und an die frische Luft ge- hen, vor Fortsetzung der Arbeit Lüftungs- maßnahmen verbessern oder Atemgerät verwenden. Sicherheitsdatenblatt des Trockeneisher- stellers beachten. Gefahr Verletzungsgefahr durch elektrostatische Entladungen, Beschädigungsgefahr für elektronische Baugruppen. Beim Reini- gungsvorgang kann sich das Reinigungs- objekt elektrisch aufladen. Reinigungsobjekt elektrisch erden und Er- dung während des gesamten Reinigungs- vorgangs aufrecht erhalten. Gefahr Verletzungsgefahr durch elektrischen Schlag. Vor dem Öffnen des Steuer- schranks Netzstecker aus der Steckdose ziehen. Gefahr Gefahr von Kälteverbrennungen. Trocken- eis hat eine Temperatur von -79 °C. Tro- ckeneis und kalte Geräteteile nie ungeschützt berühren. Gefahr Verletzungsgefahr durch herumfliegende Trockeneispellets oder Schmutzteilchen. Dicht schließende Schutzbrille tragen. Gefahr von Gehörschäden. Gehörschutz tragen. Die Schutzausrüstung darf nicht den Sicht- kontakt und die Verständigung mit der Ar- beitsumgebung verhindern. Gefahr Verletzungsgefahr durch herumfliegende Trockeneispellets oder Schmutzteilchen. Verletzungsgefahr durch Berührung kalter Geräteteile. Schutzhandschuhe nach EN 511 und lang- ärmlige Schutzkleidung tragen. Gefahr Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigt anlaufendes Gerät. Vor Arbeiten am Gerät Netzstecker aus der Steckdose ziehen. Gefahr Verletzungsgefahr durch elektrischen Schlag. Vor dem Öffnen des Steuer- schranks Netzstecker aus der Steckdose ziehen. GEFAHR Gefahr von Kälteverbrennungen durch Tro- ckeneis oder kalte Geräteteile. Bei Arbeiten am Gerät geeignete Kälteschutzkleidung tragen oder Trockeneis entfernen und Ge- rät aufwärmen lassen. GEFAHR Gefahr durch volumetrische Ausdehnung und Kälteverbrennung. Trockeneis nie in den Mund nehmen. Inhaltsverzeichnis Umweltschutz p. 10
- DE Sicherheitshinweise p. 1
- DE Bestimmungsgemäße Verwen- dung p. 1
- DE Funktion p. 2
- DE Bedienelemente p. 2
- DE Inbetriebnahme p. 3
- DE Bedienung p. 4
- DE Außerbetriebnahme p. 6
- DE Transport p. 8
- DE Lagerung p. 8
- DE Wartung und Pflege p. 8
- DE Hilfe bei Störungen p. 8
- DE Technische Daten DE . 11 Zubehör DE . 12 Garantie DE . 12 EU-Konformitätserklärung . DE . 12 Umweltschutz Sicherheitshinweise Gefahrenstufen Symbole auf dem Gerät Allgemeine Sicherheitshinweise 3DE- 2 p. 9
Warnung Unfallgefahr durch Rückstoßkraft der Strahlpistole. Vor dem Betätigen des Ab- zugshebels der Strahlpistole sicheren Standplatz suchen und Strahlpistole gut festhalten. Gefahr Verletzungsgefahr durch herumfliegende Gegenstände. Leichte Reinigungsobjekte fixieren um das Mitreißen mit dem Trocken- eisstrahl zu verhindern. 몇 Warnung Quetschgefahr durch die Dosiereinrich- tung. Vor dem Entfernen des Schutzblechs im Trockeneisbehälter unbedingt den Netz- stecker des Gerätes aus der Steckdose ziehen. Für den Betrieb dieser Anlage gelten in der Bundesrepublik Deutschland folgende Vor- schriften und Richtlinien (beziehbar über Carl Heymanns Verlag KG, Luxemburger Straße 449, 50939 Köln): – BGV D 26 Strahlarbeiten – Durchführungsanweisung zur BGV D 26 – BGR 117 Arbeiten in engen Räumen – BGR 139 Sicherheitsregeln für Perso- nen - Notsignalanlagen. – BGR 189 Einsatz von Schutzkleidung – BGR 195 Einsatz von Schutzhandschu- hen – BGR 500 Betreiben von Arbeitsmitteln – BGI 534 Arbeiten in engen Räumen – BGI 836 Gaswarner Nationale Sicherheitsvorschriften und Si- cherheitsbestimmungen sowie nationale Bestimmungen von Berufsgenossenschaf- ten und Fachverbänden beachten! Wird der Not-Aus-Taster gedrückt, stoppt die Trockeneisdosierung und der Luftstrom aus der Düse wird unterbrochen. Abzugshebel der Strahlpistole loslas- sen. Not-Aus-Taster drücken. Die Trockeneisdosierung wird gestoppt und der Luftstrom aus der Düse wird unter- brochen. Druckluftversorgung unterbrechen. Das Gerät dient zum Entfernen von Ver- schmutzungen mit Trockeneispellets die von einem Luftstrahl beschleunigt werden. Das Gerät darf nicht in explosionsgefähr- deter Umgebung betrieben werden. Als Strahlmittel dürfen nur Trockeneispel- lets verwendet werden. Die Verwendung anderer Strahlmittel kann zur Beschädi- gung des Gerätes führen. Druckluft gelangt über ein Druckregelventil zur Strahlpistole. Beim Betätigen des Ab- zugshebels der Strahlpistole öffnet das Ventil und der Luftstrahl tritt aus der Strahl- pistole aus. Zusätzlich werden Trockeneis- pellets über die Dosiereinrichtung in den Luftstrahl dosiert. Die Zudosierung kann mit dem Betriebsartschalter abgeschaltet werden. Die Trockeneispellets prallen auf die zu reinigende Oberfläche und entfernen den Schmutz. Durch die -79 °C kalten Tro- ckeneispellets entstehen zusätzlich thermi- sche Sannungen zwischen Schmutz und Reinigungsobjekt, welche ebenfalls zum Ablösen des Schmutzes beitragen. Weiter- hin verwandelt sich das Trockeneis beim Auftreffen sofort in gasförmiges Kohlendi- oxid und beansprucht so das 700-fache Volumen. Vom Trockeneis unterwanderter Schmutz wird hierdurch weggesprengt. Während des Strahlbetriebs sorgt ein Rütt- ler am Trockeneisbehälter für das kontinu- ierliche Nachrutschen der Trockeneispellets. Vorschriften und Richtlinien Sicherheitseinrichtungen Not-Aus-Taster Ausschalten im Notfall Bestimmungsgemäße Ver- wendung Funktion 4 DE- 3 1 Sicherung F1, unter der Seitenverklei- dung 2 Druckluft-Anschluss 3 Kondensatablass 4 Schubbügel 5 Verschluss, Koffer 6 Halter für Strahlpistole 7 Koffer für Zubehör 8 Entriegelung, Kofferbefestigung 9 Tragegriff, Koffer 10 Kabelhalter 11 Druckentlastungsventil, Kondensat- Entleerung des Wasserabscheiders 12 Transportgriff, Rammschutzbügel 13 Netzkabel mit Netzstecker 14 Trockeneis-Auslass, zur Behälter-Ent- leerung 15 Lenkrolle mit Feststellbremse 16 Kupplung Strahlmittel-Schlauch 17 Erdungsseil mit Klemme 18 Kupplung Steuerleitung 19 Bedienfeld 20 Ablagefach für Zubehör 21 Deckel Trockeneisbehälter 1 Taste Statistik, Zähler zurücksetzen 2 Taste Strahldruck erhöhen 3 Taste Trockeneis-Dosierung erhöhen 4 Geräteschalter 5 Not-Aus-Taster 6 Schlüsselschalter 7 Taste Trockeneis-Dosierung verringern 8 Taste Strahldruck verringern 9 Display 10 Taste Entleerung Trockeneisbehälter 1 Kontrollleuchte Steuerspannung grün: Steuerspannung in Ordnung rot: Steuerspannung zu niedrig gelb: Entleerung Trockeneisbehälter aktiv 2 Kontrollleuchte Not-Aus rot: Not-Aus-Taster betätigt grün: Not-Aus-Taster nicht betätigt 3 Kontrollleuchte Druckluft grün: Druck in Ordnung orange: gewählter Strahldruck nicht er- reicht rot: Druck zu gering (unter 0,15 MPa/ 1,5 bar) 4 Kontrollleuchte Dosiereinrichtung grün: Antrieb in Ordnung rot: Störung im Antrieb Bedienelemente Gerät Bedienfeld Display 5DE- 4 5 Kontrollleuchte Strahlpistole grün: Strahlpistole in Ordnung orange: Abzugshebel der Strahlpistole während dem Einschalten betätigt rot: Strahlpistole ausgesteckt oder Steuerleitung beschädigt 6 Anzeigefeld 1 Düse 2 Strahlpistole 3 Kupplung Strahlmittel-Schlauch 4 Kupplung Steuerleitung 5 Sicherungshebel 6 Abzugshebel 7 Betriebsartschalter Stellung „1“: Druckluftstrahl Stellung „2“: Trockeneisstrahl (Druck- luft und Trockeneispellets) 1 Düse 2 Strahlpistole 3 Abzugshebel 4 Sicherungsknopf 5 Kupplung Strahlmittel-Schlauch 6 Kupplung Steuerleitung 7 Taste Trockeneis-Dosierung Ein/Aus Leuchtet rot bei ausgeschalteter Tro- ckeneis-Dosierung 8 Taste Trockeneis-Dosierung erhöhen 9 Taste Strahldruck erhöhen 10 Taste Strahldruck verringern 11 Taste Trockeneis-Dosierung verringern Der Koffer dient zur Aufbewahrung der Dü- sen und zugehörigem Werkzeug. 1 Verschluss 2 Tragegriff 3 Entriegelung Verschlüsse öffnen. Deckel nach unten schwenken. VORSICHT Beschädigungsgefahr, Keine schweren Gegenstände auf den geöffneten Deckel legen. Entriegelungen drücken und Koffer ab- nehmen. Koffer mit den Verschlüssen nach oben drehen. Eine Seite des Koffers an die Halterung setzen und einrasten. Koffer gegen das Gerät drücken und gegenüberliegende Halterung einras- ten. GEFAHR Verletzungsgefahr durch herumfliegende Trockeneispellets. Beim Vorbereiten des Gerätes alle Bau- gruppen, insbesondere den Strahlmittel- Schlauch auf ordnungsgemäßen Zustand untersuchen. Beschädigte Baugruppen durch einwandfreie ersetzen. Verschmutzte Baugruppen reinigen und auf ordnungsgemäße Funktion prüfen. Gerät auf einer waagrechten, ebenen Fläche abstellen und Feststellbremsen der Lenkrollen blockieren. Hinweis: Zum Schutz vor Abnützung und Ver- schmutzung kann der Strahlmittelschlauch mit einem Schutzschlauch überzogen wer- den. Bei Bedarf Schutzschlauch vor dem Anschließen über den Strahlschlauch schieben. Strahlmittelschlauch mit dem Gerät ver- binden und sichern. Strahlpistole mit dem Strahlmittel- Schlauch verbinden und sichern. Steuerleitung mit dem Gerät verbinden. Steuerleitung mit der Strahlpistole ver- binden. HINWEIS Die Auswahl der Düse ist abhängig vom Werkstoff des Reinigungsobjekts und der Verschmutzung. Ebenso hat das zur Verfügung stehende Luftvolumen einen maßgeblichen Einfluss auf die Düsenwahl. Alle Düsen werden ohne Werkzeug auf das Gewinde der Strahlpistole aufgeschraubt. Die an der Düse angebrachten Schlüssel- flächen dienen zum Lösen festsitzender Düsen mit einem Gabelschlüssel. VORSICHT Gefahr von Kaltverschweißung. Düsenge- winde vor der Montage mit dem beiliegen- den Fett bestreichen. Die nachfolgende Tabelle zeigt den Luft- verbrauch bei unterschiedlichen Düsen. Jede Düse ist mit Luftmengenindex XS - XXL gekennzeichnet. Mit der Düsentabelle kann somit für jede Düse der Luftverbrauch ermittelt werden. Strahleinrichtung Strahlpistole Strahlpistole Advanced (Option) Koffer für Zubehör Koffer öffnen Koffer vom Gerät trennen. Koffer am Gerät anbringen. Inbetriebnahme Düsen Düsenauswahl 6 DE- 5 Neben der mitgelieferten Rundstrahldüse stehen weitere Rundstrahldüsen mit ver- schiedenen Querschnitten als Zubehör zur Verfügung. 1 Rundstrahldüse, kurz 2 Rundstrahldüse, lang 3 Rundstrahldüse, extra lang Rundstrahldüse auf den Gewindestut- zen der Strahlpistole aufsetzen und von Hand festziehen. 1 Diffusor 2 Überwurfmutter 3 Düseneinsatz Die Flachstrahldüse besteht aus Düsenein- satz und Diffusor. Als Zubehör stehen Dü- seneinsätze mit verschiedenem Querschnitt zur Verfügung. Düseneinsatz auf den Gewindestutzen der Strahlpistole aufsetzen und von Hand festziehen. Diffusor auf den Düsenaufsatz aufset- zen. Diffusor so drehen, dass der Flach- strahl die gewünschte Ausrichtung zur Strahlpistole einnimmt. Überwurfmutter von Hand festziehen. Der Scrambler zerkleinert die Trockeneis- pellets und wird zwischen Strahlpistole und Düse montiert. Die Ausrichtung der 4 Lochplatten im Scrambler gibt den Grad der Zerkleinerung vor. Grad der Zerkleinerung auswählen: 1 Verschraubung 2 Magazin 3 Lochplatte Verschraubung abschrauben. Magazin mit Lochplatten herausneh- men. Lochplatten wie oben gezeigt im Maga- zin anordnen (3 Möglichkeiten). Die Maßangabe im Bild bezieht sich auf die Größe der Durchlassöffnungen. Magazin mit Lochplatten in den Scram- bler einsetzen. Verschraubung aufschrauben und fest- ziehen. Flächenleistung Strahlagressivi- tät sehr gering gering mittel hoch sehr hoch Druck (bar) 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Düsengröße XS Ø5 mm 0,40 0,70 0,90 1,10 1,30 1,60 1,80 2,00 2,30 -- -- -- -- -- -- S Ø6 mm 0,70 1,05 1,45 1,80 2,07 2,40 2,78 3,14 3,48 3,78 4,13 4,35 4,70 5,10 5,40 M Ø7 mm 0,93 1,38 1,85 2,28 2,64 3,05 3,63 4,03 4,57 4,80 5,30 5,80 6,22 6,65 7,15 L Ø8 mm 1,09 1,64 2,26 2,78 3,20 3,79 4,40 4,95 5,45 5,90 6,40 7,15 7,67 8,15 8,80 XL Ø9 mm 1,50 2,16 2,88 3,50 4,03 4,60 5,41 6,01 6,53 7,27 8,08 8,70 9,28 9,80 10,40 XXL Ø10 mm 1,52 2,20 2,97 3,66 4,27 5,00 5,82 6,52 7,40 8,00 8,90 9,50 10,05 10,70 11,30 Luftverbrauch in m
- mittlerer Kompressor z. B. Käser M 80, Compair C 55 7 großer Kompressor z. B. Käser M 122, Compair C 105 10 p. 10
- sehr großer Kompressor z. B. Käser M 250, Compair C 200 Rundstrahldüse Flachstrahldüse Scrambler (Zubehör) 7DE- 6 Zwischen Strahlpistole und Düse kann eine Verlängerung eingesetzt werden. Ein Winkelstrahlrohr wird zwischen Strahl- pistole und Düse eingesetzt. 1 Winkelstrahlrohr 105° 2 Winkelstrahlrohr 90° 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr. Bei Verwendung des Winkelstrahlrohrs wirkt zusätzlich zur Rückstoßkraft ein Drehmoment auf die Strahlpistole. Strahlpistole gut festhalten. Arbeit mit geringem Strahldruck beginnen und Strahldruck gegebenenfalls steigern. Der Handgriff kann an der Verlängerung befestigt werden. (nur bei Advanced Strahlpistole) Die Arbeitsbeleuchtung wird zwischen Strahlpistole und Düse angebracht. Das Ein- und Ausschalten ist in Kapitel „Bedie- nung/Grundeinstellungen“ beschrieben. HINWEIS Für einen störungsfreien Betrieb muss die Druckluft einen niedrigen Feuchtigkeitsge- halt aufweisen. Die Druckluft muss frei von Öl, Schmutz und Fremdkörpern sein. Der Kompressor muss mindestens mit Nachkühler, Öl- und Wasserabscheider ausgerüstet sein. Druckentlastungsventil schließen. Druckluft-Zuleitung an den Druckluft- Anschluss des Gerätes anschließen. Der maximal zulässige Versorgungs- druck von 1,6MPa (16 bar) darf nicht überschritten werden. GEFAHR Gefahr durch elektrischen Schlag. Die verwendete Steckdose muss von ei- nem Elektroinstallateur installiert sein und IEC 60364-1 entsprechen. Das Gerät muss durch einen FI-Schutz- schalter Typ B, 30 mA abgesichert sein. Netzanschlussleitung des Gerätes vor je- dem Betrieb auf Beschädigung prüfen. Ge- rät mit beschädigtem Kabel nicht in Betrieb nehmen. Beschädigtes Kabel durch Elekt- rofachkraft austauschen lassen. Das Verlängerungskabel muss einen IPX4- Schutz sicherstellen und die Kabelausfüh- rung muss mindestens H 07 RN-F 3G1,5 entsprechen. Netzstecker in Steckdose stecken. GEFAHR Gefahr von Kälteverbrennungen. Trocken- eis hat eine Temperatur von -79 °C. Tro- ckeneis und kalte Geräteteile nie ungeschützt berühren. Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen. Deckel Trockeneisbehälter öffnen. Trockeneisbehälter auf Fremdkörper und Kondensat prüfen, Fremdkörper und Kondensat entfernen. Trockeneispellets in den Behälter fül- len. VORSICHT Beschädigungsgefahr für das Gerät. Als Strahlmittel dürfen nur Trockeneispellets verwendet werden. Die Verwendung ande- rer Strahlmittel führt zum Verlust der Ga- rantie. Deckel Trockeneisbehälter schließen. HINWEIS Um Störungen durch verklumpte Trocken- eispellets zu vermeiden, ist es sinnvoll den Inhalt des Trockeneisbehälters ganz zu verbrauchen, bevor neues Trockeneis ein- gefüllt wird. Vor längeren Arbeitsunterbre- chungen Gerät betreiben, bis der Trockeneisbehälter leer ist oder den Behäl- ter durch die Funktion Trockeneis Entlee- rung leeren. Hinweis Die Einstellungen sind abhängig vom Werkstoff des Reinigungsobjekts und der Verschmutzung. Not-Aus-Taster durch Drehen entrie- geln. Geräteschalter auf „I“ stellen. Schlüsselschalter im Uhrzeigersinn drehen. Strahldruck mit den Tasten Strahldruck erhöhen/verringern einstellen. Hinweis Je höher der eingestellte Strahldruck ist, umso höher (aggressiver) ist die Reini- gungswirkung. Trockeneisdosierung mit den Tasten Trockeneisdosierung erhöhen/verrin- gern einstellen. Schlüsselschalter gegen den Uhrzei- gersinn drehen und Schlüssel abzie- hen. Durch das automatische Verschließen des Schlüssellochs wird Verschmut- zung während des Betriebs verhindert. Bei abgezogenem Schlüssel ist das Gerät gegen Verstellung der Einstellun- gen und Rückstellen der Statistikwerte gesichert. Wartungsarbeiten „täglich vor Betriebs- beginn“ ausführen (siehe Abschnitt „Wartung und Pflege“). GEFAHR Verletzungsgefahr durch herumfliegende Trockeneispellets. Strahlpistole nicht auf Personen richten. Dritte Personen vom Einsatzort entfernen und während des Be- triebs fernhalten (z.B. durch Absperrung). Während des Betriebs nicht an die Düsen- öffnung oder in den Trockeneisstrahl fas- sen. Vor dem Trennen der Verbindung zwi- schen Strahlpistole und Strahlmittel- Schlauch und zwischen Strahlmittel- Schlauch und Gerät unbedingt Druckluft- versorgung absperren, Gerät drucklos machen und Netzstecker aus der Steckdo- se ziehen. Arbeitsbereich absperren um den Zu- tritt von Personen während des Be- triebs zu verhindern. GEFAHR Erstickungsgefahr durch Kohlendioxid. Die Trockeneispellets bestehen aus festem Kohlendioxid. Beim Betrieb des Gerätes steigt der Kohlendioxidgehalt der Luft am Arbeitsplatz. Arbeitsplatz ausreichend lüf- ten, ggf. ein Personenwarngerät oder Atemschutzgeräte verwenden. Anzeichen hoher Kohlendioxidkonzentrati- on in der Atemluft: – 3 p. 5
- %: Kopfschmerzen, hohe Atemfre- quenz. – 7 p. 10
- %: Kopfschmerzen, Brechreiz, evtl. Bewusstlosigkeit. Düsenverlängerung (Zubehör) Winkelstrahlrohr (Zubehör) Handgriff (Zubehör) Arbeitsbeleuchtung (Zubehör) Druckluft anschließen Netzanschluss herstellen Bedienung Trockeneis einfüllen Einstellungen Betrieb 8 DE- 7 Beim Auftreten dieser Anzeichen sofort Gerät abstellen und an die frische Luft ge- hen, vor Fortsetzung der Arbeit Lüftungs- maßnahmen verbessern oder Atemgerät verwenden. Kohlendioxid sammelt sich an tiefer gele- genen Stellen. Ansammlung durch aktive Lüftungsmaßnahmen verhindern. Sicherheitsdatenblatt des Trockeneisher- stellers beachten. GEFAHR Gefahr durch gesundheitsgefährdende Stoffe. Können bei der Bearbeitung ge- sundheitsgefährdende Stäube entstehen, müssen vor Beginn der Arbeiten entspre- chende Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. GEFAHR Explosionsgefahr! Nicht gleichzeitig Leichtmetalle und eisen- haltige Teile bearbeiten. Werden abwechselnd Leichtmetalle und ei- senhaltige Teile bearbeitet, muss der Ar- beitsraum und die Absaugeinrichtung vor der Bearbeitung des jeweils anderen Mate- rials gereinigt werden. Gefahr durch Staubexplosion. Entstehen beim Arbeiten brennbare Stäube, müssen Staubansammlungen vermieden werden. Staub regelmäßig entfernen bevor sich kri- tische Mengen angesammelt haben. Beim Arbeiten in engen Räumen für ausreichenden Luftwechsel sorgen um die Kohlendioxidkonzentration in der Raumluft unter dem gefährlichen Wert zu halten. Reinigungsobjekt gegebenenfalls fixie- ren. Gefahr Verletzungsgefahr durch elektrostatische Entladungen, Beschädigungsgefahr für elektronische Baugruppen. Beim Reini- gungsvorgang kann sich das Reinigungs- objekt elektrisch aufladen. Reinigungsobjekt elektrisch erden und Er- dung während des gesamten Reinigungs- vorgangs aufrecht erhalten. 몇 WARNUNG Verletzungsgefahr durch Stolpern. Strahlmittelschlauch und Steuerleitung so verlegen, dass während der Arbeit keine Stolpergefahr besteht. VORSICHT Beschädigungsgefahr durch in den Tro- ckeneisbehälter fallende Fremdkörper. Während des Betriebs Deckel des Tro- ckeneisbehälters geschlossen halten. Erdungsseil elektrisch leitend mit dem Reinigungsobjekt verbinden oder Reini- gungsobjekt auf eine andere Art erden. Schutzkleidung, Schutzhandschuhe, dicht schließende Schutzbrille und Ge- hörschutz tragen. Druckluftversorgung aktivieren. Not-Aus-Taster durch Drehen entrie- geln. Betriebsart Druckluftstrahl „1“ oder Tro- ckeneisstrahl „2“ am Betriebsarten- schalter der Strahlpistole einstellen. Sicheren Standplatz wählen und eine sichere Körperhaltung einnehmen, um von der Rückstoßkraft der Strahlpistole nicht aus dem Gleichgewicht zu kom- men. Um das schlagartige Einsetzen des Rückstoßes zu verhindern, kann ein langsames Ansteigen des Strahldrucks eingestellt werden (siehe „Bedienung/ Grundeinstellungen“ Menüpunkt Soft- start). Sicherungsknopf der Strahlpistole ein- drücken. Trockeneisstrahl durch Betätigen des Abzugshebels der Strahlpistole aktivie- ren und Reinigungsvorgang durchfüh- ren. HINWEIS Bei Verwendung der Advanced Strahlpisto- le kann die Zudosierung von Trockeneis- pellets mit der Taste Trockeneis - Dosierung Aus/Ein an der Strahlpistole aus- und einsgeschaltet werden. Bei aus- geschalteter Dosierung leuchtet die Taste rot, im Display wird „Ice off“ angezeigt. Zusätzlich kann bei Verwendung der Ad- vanced Strahlpistole der Strahldruck und die Trockeneismenge an der Strahlpistole verstellt werden. VORSICHT Beschädigungsgefahr für die Dosierein- richtung durch Schmutz. Beim Strahlbe- trieb den Deckel des Trockeneisbehälters geschlossen lassen, um das Eindringen von abgestrahlten Verschmutzungen zu verhindern. Abzugshebel der Strahlpistole loslas- sen. Not-Aus-Taster drücken. Die Trockeneisdosierung wird gestoppt und der Luftstrom aus der Düse wird unter- brochen. Druckluftversorgung unterbrechen. Not-Aus-Taster durch Drehen entrie- geln. Abzugshebel der Strahlpistole loslas- sen. Bei Betriebspausen kann die Strahlpis- tole auf den Halter am Gerät gesteckt werden. HINWEIS Bei längerem Betriebsunterbrechungen können die Trockeneispellets im Trocken- eisbehälter verklumpen. Betrieb möglichst nicht länger als 20 Minuten unterbrechen. Bei längeren Unterbrechungen Trocken- eisbehälter entleeren. Ein Wasserabscheider reinigt die dem Ge- rät zugeführte Druckluft. Dadurch sammelt sich Kondensat im Wasserabscheider, das von Zeit zu Zeit entleert werden muss. Auffangbehälter unter den Kondensa- tablass stellen. Druckentlastungsventil langsam öffnen und warten, bis das Kondensat aus dem Gerät entwichen ist. HINWEIS Zum Schutz der Umwelt Kondensat bitte umweltgerecht entsorgen. Geräteschalter auf „I“ stellen. Taste Statistik kurz drücken, die Be- triebsdauer wird angezeigt. t: Betriebsdauer seit dem letzten Zu- rücksetzen. T: Gesamtbetriebsdauer. Taste Statistik kurz drücken, die verar- beitete Trockeneismenge wird ange- zeigt. m: Trockeneismenge seit dem letzten Zurücksetzen. M: Trockeneismenge gesamt. Taste Statistik kurz drücken, der durch- schnittliche Trockeneisverbrauch wird angezeigt. q: Durchschnittlicher Trockeneisver- brauch seit dem letzten Zurücksetzen. Q: Durchschnittlicher Trockeneisver- brauch gesamt. Schlüsselschalter im Uhrzeigersinn drehen. Taste Statistik 4 Sekunden lang drü- cken. HINWEIS Die Gesamtwerte können nicht gelöscht werden. Tasten Strahldruck erhöhen und Strahl- druck verringern gleichzeitig drücken und festhalten, Schlüsselschalter im Uhrzeigersinn drehen. In der Betriebsart Grundeinstellungen ha- ben die Tasten folgende Funktionen: 1 Wert erhöhen 2 Wert verringern 3 Menüpunkt nach oben 4 Menüpunkt nach unten Ausschalten im Notfall Inbetriebnahme nach Not-Aus Betrieb unterbrechen Kondensat ablassen Statistik-Funktion Werte abrufen Werte zurücksetzen Grundeinstellungen 9DE- 8 Schlüsselschalter gegen den Uhrzei- gersinn drehen. GEFAHR Gefahr von Kälteverbrennungen. Trocken- eis hat eine Temperatur von -79 °C. Tro- ckeneis und kalte Geräteteile nie ungeschützt berühren. Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen. GEFAHR Verletzungsgefahr durch herumfliegende Trockeneispellets. Strahlpistole nicht auf Personen richten. Dritte Personen vom Einsatzort entfernen und während des Be- triebs fernhalten (z.B. durch Absperrung). Druckluftversorgung schließen. Auffangbehälter unter den Kondensa- tablass stellen. Druckentlastungsventil langsam öffnen und warten, bis Kondensat und Druck- luft aus dem Gerät entwichen sind. Auffangbehälter unter den Trockeneis- Auslass stellen. Taste Entleerung Trockeneisbehälter drücken und warten, bis der Trocken- eisbehälter leer ist. Die Trockeneis-Entleerung stoppt nach der voreingestellten Zeit (siehe „Grund- einstellungen“). Bei Bedarf Taste Entleerung Trocken- eisbehälter mehrmals drücken. HINWEIS Zum Schutz der Umwelt Kondensat bitte umweltgerecht entsorgen. Geräteschalter auf „0/OFF“ stellen. Gerät von der Druckluft-Zuleitung tren- nen. Netzstecker aus Steckdose ziehen. Erdungsseil reinigen und aufrollen. Strahlschutt entsprechend den gelten- den Vorschriften entsorgen. Gefahr Unfallgefahr durch Trockeneisreste im Ge- rät. Vor dem Transport in geschlossenen Fahrzeugen muss das Trockeneis restlos aus dem Gerät entfernt sein um Gefähr- dungen der mitfahrenden Personen durch Kohlendioxid zu verhindern. Vor dem Transport alle Schritte im Ka- pitel „Außerbetriebnahme“ ausführen. Gerät auf das Transportfahrzeug brin- gen. Bremsen der Lenkrollen arretieren. Gerät mit Spanngurten auf dem Fahr- zeug befestigen. VORSICHT Verletzungs- und Beschädigungsgefahr! Gewicht des Gerätes bei Lagerung beach- ten. Dieses Gerät darf nur in Innenräumen gela- gert werden. Grundlage für eine betriebssichere Anlage ist die regelmäßige Wartung nach folgen- dem Wartungsplan. Verwenden Sie ausschließlich Original-Er- satzteile des Herstellers oder von ihm emp- fohlene Teile, wie – Ersatz- und Verschleißteile, – Zubehörteile, – Betriebsstoffe, – Reinigungsmittel. Gefahr! Unfallgefahr bei Arbeiten am Gerät. Vor Ar- beiten am Gerät alle Arbeitsschritte des Kapitels „Außerbetriebnahme“ durchfüh- ren. GEFAHR Gefahr von Kälteverbrennungen durch Tro- ckeneis oder kalte Geräteteile. Bei Arbeiten am Gerät geeignete Kälteschutzkleidung tragen oder Trockeneis entfernen und Ge- rät aufwärmen lassen. GEFAHR Gefahr durch volumetrische Ausdehnung und Kälteverbrennung. Trockeneis nie in den Mund nehmen. VORSICHT Beschädigungsgefahr. Strahlpistole nicht mit Lösungsmittel, Benzin oder ölhaltigem Reinigungsmittel reinigen. Um einen zuverlässigen Betrieb der Anlage zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen ei- nen Wartungsvertrag abzuschließen. Wen- den Sie sich bitte an Ihren zuständigen Kärcher-Kundendienst. Strahlmittelschlauch sorgfältig auf Ris- se, Knickstellen und andere Beschädi- gungen untersuchen. Weiche Stellen im Schlauch zeigen Abnutzung auf der Innenseite des Schlauches an. Defek- ten oder abgenützten Schlauch durch neuen Schlauch ersetzen. Elektrische Kabel und Stecker auf Be- schädigung untersuchen. Defekte Teile vom Kundendienst austauschen las- sen. Kupplungen an Strahlmittel-Schlauch, am Gerät und an der Strahlpistole auf Beschädigung und Abnutzung untersu- chen. Defekten Schlauch ersetzen, de- fekte Kupplungen an Gerät oder Strahlpistole vom Kundendienst erset- zen lassen. Dosiereinrichtung auf Schäden und Un- dichtigkeiten untersuchen. Werden Schäden/Undichtigkeiten festgestellt, Kundendienst verständigen. Befestigungskappen der Hinterräder auf festen Sitz prüfen. Gerät durch Kundendienst prüfen las- sen. Strahlmittelschlauch mindestens alle 2 Jahre erneuern. Zur Durchführung einiger Wartungsarbei- ten müssen die Seitenverkleidungen des Gerätes entfernt werden: 1 Schnellverschluss 2 Seitenverkleidung Schnellverschlüsse gegen den Uhrzei- gersinn öffnen. Seitenverkleidung abnehmen. Menüpunkt Einstell- bereich Beschreibung Softstart 0, 1, 2, 3, 4, 5 Se- kunden Sanftanlauf, Dauer bis zum Erreichen des ge- wählten Strahldrucks T_Dump 1, 2, 3, 4, 5 Minuten Dauer des Trockeneis- Entleerungsvorgangs Language metric, im- perial Maßeinheiten metric: kg/h, MPa imperial: lbs, psi Lighting ON/OFF Düsenbeleuchtung (Opti- on) ein-/ausschalten Demo-Mode ON/OFF Demonstrationsbetrieb: Bedienung wird simuliert, Druckluft- und Trocken- eisabgabe sind gesperrt. Grundeinstellungen beenden Außerbetriebnahme Transport Lagerung Wartung und Pflege Wartungshinweise Wartungsvertrag Wartungsplan Täglich vor Betriebsbeginn Alle 100 Betriebsstunden Alle 500 Stunden oder jährlich Alle 2 Jahre Gerät öffnen 10 DE- 9 1 Schraube 2 Unterteil 3 Mutter 4 Scheibe 5 Filtereinsatz 6 Oberteil 4 Schrauben herausdrehen. Unterteil abnehmen. Mutter abschrauben. Scheibe abnehmen. Filtereinsatz abnehmen und durch neu- en Filtereinsatz ersetzen. Wasserabscheider in umgekehrter Rei- henfolge wieder zusammenbauen. Nach BGV D 26 müssen am Gerät folgen- de Prüfungen durch einen Sachkundigen vorgenommen werden. Die Ergebnisse der Prüfung müssen in einer Prüfbescheini- gung festgehalten werden. Die Prüfbe- scheinigung muss vom Betreiber des Gerätes bis zur nächsten Prüfung aufbe- wahrt werden. Gerät auf ordnungsgemäße Beschaf- fenheit und Funktion prüfen. Gerät auf ordnungsgemäße Beschaf- fenheit, Funktion und Aufstellung prü- fen. Gerät auf ordnungsgemäße Beschaf- fenheit, Funktion und Aufstellung prü- fen. Gefahr! Unfallgefahr bei Arbeiten am Gerät. Vor Ar- beiten am Gerät alle Arbeitsschritte des Kapitels „Außerbetriebnahme“ durchfüh- ren. GEFAHR Gefahr von Kälteverbrennungen durch Tro- ckeneis oder kalte Geräteteile. Bei Arbeiten am Gerät geeignete Kälteschutzkleidung tragen oder Trockeneis entfernen und Ge- rät aufwärmen lassen. Wartungsarbeiten Filtereinsatz im Wasserabscheider aus- tauschen Prüfungen Nach Betriebsunterbrechung von mehr als einem Jahr Nach Änderung des Aufstellungsortes Nach Instandsetzungsarbeiten oder Veränderungen die die Betriebssicher- heit beeinflussen können Hilfe bei Störungen Störungen mit Anzeige im Display Displaya- nzeige Kontrollleuchte (KL) Mögliche Ursache Behebung Durch wen E001 KL Steuerspannung leuchtet rot Steuerspannung zu niedrig Gerät ausschalten, kurz warten, Gerät wieder ein- schalten. Steckdose prüfen lassen. Bei wiederholtem Auftreten des Fehlercodes, Kärcher- Kundendienst benachrichtigen Bediener E002 KL Not-Aus leuchtet rot Not-Aus-Taster ist gedrückt Not-Aus-Taster durch Drehen entriegeln. Bediener E003 KL Druckluft leuchtet rot Druck der Druckluftversorgung zu gering Druck erhöhen. Gerät ausschalten, kurz warten, Gerät wieder ein- schalten. Bediener E004 KL Dosierung leuch- tet rot Störung in der Dosiereinheit Gerät ausschalten, kurz warten, Gerät wieder ein- schalten. Bei wiederholtem Auftreten des Fehlercodes, Kärcher- Kundendienst benachrichtigen Bediener E005 KL Strahlpistole leuchtet rot Verbindung zwischen Gerät und Strahlpistole gestört. Korrekte Verbindung der Kupplungen in der Steuerlei- tung prüfen. Steuerkabel auf Beschädigung untersuchen. Bediener E006 KL Strahlpistole leuchtet rot Kurzschluss in Strahlpistole oder Steuerkabel Strahlpistole oder Strahlschlauch mit Steuerkabel er- setzen. Bediener E007 KL Druckluft leuchtet rot Störung am Druckluft-Regel- ventil Kundendienst aufsuchen. Bediener E008 KL Strahlpistole leuchtet orange Abzugshebel der Strahlpistole war während dem Einschalten oder dem Entriegeln des Not- Aus-Tasters betätigt Abzugshebel der Strahlpistole loslassen. Bediener 11DE- 10 Störungen ohne Anzeige im Display Störung Mögliche Ursache Behebung Durch wen Keine Displayanzeige trotz eingeschaltetem Hauptschalter Netzstecker nicht in die Steckdose einge- steckt. Netzstecker in eine Steckdose stecken. Bediener Sicherung F1 hat ausgelöst Seitenverkleidung abnehmen und Sicherung F1 durch Drücken entriegeln. Bediener Kein Druckluftstrahl trotz gezogenem Ab- zugshebel Druckluftversorgung hat zu wenig Druck Druck kontrollieren. Bediener Strahldruck zu niedrig eingesellt Strahldruck höher einstellen. Bediener Spannungsversorgung unterbrochen Spannungsversorgung kontrollieren. Kontroll- leuchte „Gerät ein“ muss grün leuchten. Bediener Not-Aus-Taster ist gedrückt Not-Aus Taster durch Drehen entriegeln. Kontroll- leuchte „Gerät ein“ muss grün leuchten. Bediener Steuerleitung nicht korrekt angeschlossen Verbindung zwischen Streuerleitung und Strahl- pistole sowie zwischen Steuerleitung und Gerät überprüfen. Bediener Steuerleitung ist defekt Strahlmittelschlauch ersetzen. Bediener Druckluftstrahl zu schwach Strahldruck zu niedrig eingesellt Strahldruck höher einstellen. Bediener Druckluftversorgung hat zu wenig Druck oder Fördermenge des Kompressors zu gering. Druck und Fördermenge kontrollieren. Bediener Filtereinsatz im Wasserabscheider verstopft. Filtereinsatz im Wasserabscheider ersetzen. Bediener Strahlmittelschlauch oder Strahlpistole ver- stopft Strahlmittelschlauch und Strahlpistole auftauen lassen und Verstopfung beseitigen. Arbeitsdruck erhöhen und / oder Trockeneisdosierung reduzie- ren. Bediener Keine Trockeneispel- lets im Druckluftstrahl Trockeneis-Dosierung ausgeschaltet (nur bei Strahlpistole Advanced), Taste Trockeneis- Dosierung Ein/Aus auf der Strahlpistole leuchtet rot, Displayanzeige „Ice off“. Taste Trockeneis-Dosierung an der Strahlpistole Advanced drücken. Bediener Trockeneisbehälter leer Trockeneisbehälter füllen Bediener Trockeneis verschmolzen Trockeneisbehälter entleeren und mit frischen Trockeneispellets füllen. Bediener Rüttler am Trockeneisbehälter arbeitet nicht Kundendienst aufsuchen. Bediener Antriebsmotor der Dosiereinrichtung überlastet Dosiereinrichtung auftauen lassen Bediener Druckluftaustritt im Trockeneisbehälter Druckausgleichskanal in der Dosiereinrichtung reinigen. Kunden- dienst Dosierscheibe in der Dosiereinheit defekt Dosierscheibe ersetzen. Kunden- dienst 12 DE- 11 Technische Daten Elektrischer Anschluss Spannung V 220 Stromart 1~ Frequenz Hz 50 Anschlussleistung kW 0,6 Schutzklasse IPX4 FI-Schutzschalter delta I in A 0,03 Ableitstrom, typ. mA 7,5 Druckluft Schlauch-Nennweite Zoll 3/4 Versorgungsdruck (max.) MPa (bar) 1,6 (16) Versorgungsdruck (min.) MPa (bar) 0,2 (2) Druckluftverbrauch m p. 240
/min 2...12 Druckluftqualität trocken, ölfrei Leistungsdaten Strahldruck (max.) MPa (bar) 1,6 (16) Durchmesser der Trockeneispellets (max.) mm 3 Trockeneisverbrauch kg/h 30...120 Abmessungen Betrieb Inhalt Trockeneisbehälter kg 40 Breite mm 716 Tiefe mm 850 Höhe mm 1102 Gewicht mit Zubehör kg 101,5 Gewicht, betriebsbereit, mit gefülltem Trockeneisbehälter kg 140 Reifendruck (max.) MPa (bar) 0,2 (2) Gewicht Strahleinrichtung (Strahlmittelschlauch, Strahlpistole, Werkzeugtasche) kg 10 Rückstoßkraft der Strahlpistole (max.) N 100 Drehmoment der Strahlpistole (max.), nur bei Winkeldüse N 40 Schalldruckpegel L
dB(A) 114 Schallleistungspegel L
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