MultiWetMaster - Messgeräte Laserliner - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MultiWetMaster Laserliner
Lesen Sie die Bedienungsanleitung vollständig und das beiliegende Heft „Garantie- und Zusatzhinweise“. Befolgen Sie die darin enthaltenen Anweisungen. Diese Unterlagen gut aufbewahren.
Funktion / Verwendung
Das vorliegende universelle Materialfeuchtemessgerät arbeitet nach dem Widerstands- und Kapazitivmessverfahren. Beim Kapazitivmessverfahren wird durch 2 leitfähige Gummikontakte an der Unterseite des Gerätes die feuchteabhängige Dielektrizität des Messgutes ermittelt und durch interne materialabhängige Kennlinien die relative Materialfeuchte in % berechnet. Das Widerstandsmessverfahren ermittelt die feuchteabhängige Leitfähigkeit des Messgutes durch kontaktieren der Messspitzen mit dem Messgut und gleicht diese mit den gespeicherten materialabhängigen Kennlinien ab und berechnet die relative Materialfeuchte in %. Der Verwendungszweck ist die Ermittlung des Materialfeuchtegehaltes in Holz und Baustoffen mit der Hilfe der entsprechenden Messverfahren. Ein zusätzlicher seitlich ausklappbarer Sensor ermittelt die Umgebungstemperatur und die relative Luftfeuchte und berechnet die daraus resultierende Tauppunkttemperatur.
!
Die integrierten Baustoffkennlinien entsprechen den angegebenen Baustoffen ohne Zusätze. Baustoffe variieren durch die Produktion von Hersteller zu Hersteller. Daher sollten einmalig und bei unterschiedlichen Produktzusammensetzungen oder aber unbekannten Baustoffen eine Vergleichsfeuchtemessung mit eichfähigen Methoden (z.B. Darr-Methode) durchgeführt werden. Bei Unterschieden in den Messwerten sollten die Messwerte relativ angesehen werden oder aber der Index-Modus zum Feuchte- bzw. Trocknungsverhalten benutzt werden.

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1. 6LR61 9V 2. 9V 3.
Automatische Abschaltung nach 2 Minuten.

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 DRY WET MODE SET Laserliner® WATER/WATER1 Messpitzen Widerstandsmessung
2 Gummikontakte Kapazitive Messung
3 Ausklappbarer Sensor zur Messung von Umgebungstemperatur und Luftfeuchte
4 Batteriefach
5 Nass/Trocken LED-Anzeige
6 Materialauswahl
7 ON/OFF
8 Vorwahl des Messmodus
(Widerstandsmessung, Kapazitive Messung)
9 LC-Display

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10 A TEMP 888.8 °C·F 9 RH 188.8% 8 D TEMP 888.8 °C·F MATERIAL 7 6 INDEX 2 3 4 51 Batterieladung
2 Materialkennung Baustoffe
Widerstandsmessung: 1...19
3 Index-Modus
4 Widerstandsmessung
5 Kapazitive Messung
6 Messwertanzeige in % relative Materialfeuchte
7 Materialkennung Holz
Widerstandsmessung: A, B, C
Kapazitive Messung: S (Softwood), H (Hardwood)
8 Taupunkttemperatur in °C / °F
9 Relative Luftfeuchtigkeit in %
10 Umgebungstemperatur in °C / °F

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gelb DRY WET grün rotNass/Trocken LED-Anzeige
12 stellige LED: 0...4 LEDs grün = trocken
5...7 LEDs gelb = feucht
Das Messgerät verfügt über ein ausklappbares Sensorgehäuse, um das Umgebungsklima optimal zu messen. Bringen Sie den Sensorkopf in die Nähe der zu messenden Position und warten Sie, bis die Anzeige sich ausreichend stabilisiert hat. Die Messwerte zum Umgebungsklima sind permanent im Display sichtbar.

! Die Messung mit eingeklapptem Sensor ist auch möglich, aber durch den ausgeklappten Sensor wird ein besserer Luftaustausch erreicht, um die Sensorwerte schneller zu stabilisieren.
Relative Luftfeuchtigkeit
Die relative Luftfeuchtigkeit wird in Relation zur maximal möglichen Feuchtigkeit (100 %) der Luft mit Wasserdampf angegeben. Die Aufnahmemenge ist temperaturabhängig. Luftfeuchtigkeit ist somit die Menge des in der Luft enthaltenen Wasserdampfes. Luftfeuchte kann von 0-100% rH betragen. 100% = Sättigungspunkt. Die Luft kann mit der momentanen Temperatur und Luftdruck kein Wasser mehr aufnehmen.
Taupunkttemperatur
Die Taupunkttemperatur ist der Wert, bei dem die momentane Luft kondensieren würde. Der MultiWet-Master berechnet die Taupunkttemperatur aus der Umgebungstemperatur, der relativen Luftfeuchtigkeit und Umgebungsdruck. Sinkt die Temperatur an einer Oberfläche unter die Taupunkttemperatur, bildet sich Kondensat (Wasser) an der Oberfläche.
5 Messverfahren auswählen
Das Messgerät verfügt über zwei unterschiedliche Messverfahren. Die Messung mittels Widerstandsmessverfahren erfolgt über die Prüfspitzen, das Kapazitive-Messverfahren nutzt die Kontaktfl ächen auf der Unterseite des Gerätes. Mit der Taste „MODE“ wird zwischen den beiden Messverfahren umgeschaltet.
Widerstand Kapazitiv

flowchart
graph LR
A["MODE"] --> B["100% Display"]
C["MODE"] --> D["100% Display"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style C fill:#bbf,stroke:#333
6 Widerstandsmessverfahren / Material auswählen
Beim Widerstandsmessverfahren stehen verschiedene Holz- und Baustoffe sowie der materialunabhängige Index-Modus zur Auswahl. Die Messungen, die im Index-Modus vorgenommen werden, sind nicht materialbezogen bzw. für Materialien, für die keine Kennlinien hinterlegt sind. Durch Drücken der Taste „SET“ das gewünschte Material auswählen.
Die auswählbaren Materialien für Holz und Baustoffe sind in den nachfolgenden Tabellen unter Punkt 7 bzw. Punkt 8 aufgeführt.

flowchart
graph TD
A["SET"] --> B["MATERIAL 20.0%"]
B --> C["SET"]
C --> D["MATERIAL 20.0%"]
D --> E["SET"]
E --> F["MATERIAL 20.0%"]
F --> G["SET"]
G --> H["MATERIAL 20.0%"]
H --> I["SET"]
I --> J["MATERIAL 20.0%"]
J --> K["SET"]
K --> L["MATERIAL 20.0%"]
L --> M["SET"]
M --> N["MATERIAL 20.0%"]
N --> O["SET"]
O --> P["MATERIAL 20.0%"]
P --> Q["SET"]
Q --> R["MATERIAL 20.0%"]
R --> S["SET"]
S --> T["MATERIAL 20.0%"]
T --> U["SET"]
U --> V["MATERIAL 20.0%"]
V --> W["SET"]
W --> X["MATERIAL 20.0%"]
X --> Y["SET"]
7 Materialtabelle Widerstandsmessverfahren
| Baustoffe | ||||
| 1A | Beton C12 / 15 | 7 | Zementestrich, Kunststoffzusatz | 15 Steinholz, Xylolite |
| 1B | Beton C20 / 25 | 16 Polystyren, Styropor | ||
| 1C | Beton C30 / 37 | 8 | Ardurapid Zementestrich | 17 Weichfaserplatten Holz, Bitumen |
| 2 | Porenbeton (Hebel) | 9 | Anhydrit-Estrich | |
| 3 | Kalksandstein, Dichte 1.9 | 10 | Elastizelestrich | 18 Zementgebundene Spanplatte |
| 4 | Gipsputz | 11 | Gipsestrich | |
| 5 | Zementestrich | 12 | Holzzement Estrich | 19 Backstein Ziegel |
| 6 | Zementestrich, Bitumenzusatz | 13 | Kalkmörtel KM 1/3 | |
| 14 | Zementmörtel ZM 1/3 | |||
8 Materialtabelle Widerstandsmessverfahren
| Holz | |||
| A | B | C | |
| Abachi | Agba | Khaya, Mahagonie | Afromosia |
| Abura | Ahorn | Kiefer | Hevea |
| Afzelia | Alder | Kirschbaum | Imbuia |
| Birnbaum | Alerce | Kosipo | Kokrodua |
| Black Afara | Amarant | Lärche | Niové Bidinkala |
| Brasilkiefer | Andiroba | Limba | Tola - Echt, Rot |
| Buche | Aspe | Mahagonie | Kork |
| Dabema | Balsa | Makoré | Melamin-Spanplatten |
| Ebenholz | Basralocus | Melêze | Phenolharz-Spanplatten |
| Eiche - Rot | Baumheide | Pappel (alle) | |
| Eiche - Weiß | Berlina | Pflaumenbaum | |
| Esche Pau-Amarela | Birke | Pinie | |
| Esche amerikanisch | Blauholz | Rotes Sandelholz | |
| Esche Japanisch | Bleistiftzeder | Rüster, Ulme | |
| Hickory-Silberpappel | Buche - Hag, Hein, Weiß | Seekiefer | |
| Hickory-Swap | Campêche | Stieleiche | |
| Ilomba | Canarium | Steineiche | |
| Ipe | Ceiba | Tola | |
| Iroko | Douka | Tola - Branca | |
| Linde | Douglasie | Walnuss | |
| Linde - amerikanisch | Eiche | Western Red Cedar | |
| Mockernut | Eiche - Stein, Stiel, Trauben | Weißahorn | |
| Niangon | Weißbirke | ||
| Niové | Emien | Weißbuche | |
| Okoumé | Erle rot, schwarz | Weißpappel | |
| Palisander | Esche | Zirbelkiefer | |
| Rio Palisander | Fichte | Zitterpappel | |
| Rotbuche | Fréne | Zwetschgenbaum | |
| Roteiche | Gelbbirke | Zypresse - Echt | |
| Teak | Gelbkiefer | Hartpappe | |
| Weide | Hainbuche | Holzfaser-Dämmplatten | |
| Weißeiche | Hickory - Silberpappel | Holzfaser-Hartplatten | |
| Zeder | Hickory - Poplar | Kauramin-Spanplatten | |
| Zypresse - C. Lusit | Izombé | Papier | |
| Pappe | Jacareuba | Textilien | |
| Jarrah | |||
| Ulme | |||
| Karri | |||
| Kastanie - Edel, Ross | |||
9 Widerstandsmessverfahren / Materialfeuchte messen
Vergewissern Sie sich, dass an der zu messenden Stelle keine Versorgungsleitungen (elektrische Leitungen, Wasserrohre...) verlaufen oder sich ein metallischer Untergrund befindet. Die Messelektroden so weit wie möglich ins Messgut stecken, allerdings niemals gewaltsam in das Messgut einschlagen, da das Gerät dadurch beschädigt werden kann. Entfernen Sie das Messgerät immer mit Links-Rechts-Bewegungen. Um Messfehler zu minimieren, führen Sie vergleichende Messungen an mehreren Stellen durch. Verletzungsgefahr durch die spitzen Messelektroden. Montieren Sie bei Nichtgebrauch und Transport stets die Schutzkappe.
Mineralische Baustoffe
Es ist zu beachten, dass bei Wänden (Flächen) mit unterschiedlicher Materialanordnung, oder aber auch die unterschiedliche Zusammensetzung der Baustoffe, die Messergebnisse verfälschen können. Führen Sie mehrere Vergleichsmessungen durch. Warten Sie bis das %-Symbol aufhört zu blinken und konstant leuchtet. Erst dann sind die Messwerte stabil.

Die zu messende Stelle sollte unbehandelt und frei von Ästen, Schmutz oder Harz sein. Es sollten keine Messung an Stirnseiten durchführt werden, da das Holz hier besonders schnell trocknet und somit zu verfälschten Messergebnissen führen würde.
Führen Sie mehrere Vergleichsmessungen durch.
Warten Sie bis das %-Symbol aufhört zu blinken und konstant leuchtet. Erst dann sind die Messwerte stabil.

text_image
20元/月 18元/月10 Kapazitivmessverfahren / Material auswählen
Beim Kapazitivmessverfahren stehen zwei verschiedene Holzgruppen und der material-unabhängige Index-Modus zur Auswahl. Die Messungen, die im Index-Modus vorgenommen werden, sind nicht materialbezogen bzw. für Materialien, für die keine Kennlinien hinterlegt sind. Durch Drücken der Taste „SET“ das gewünschte Material auswählen. Die auswählbaren Holzgruppen sind in den nachfolgenden Tabelle unter Punkt 11 aufgeführt.

flowchart
graph TD
A["SET"] --> B["MATERIAL 20.0%"]
B --> C["SET"]
C --> D["MATERIAL 20.0%"]
D --> E["SET"]
E --> F["MATERIAL 200"]
F --> G["Index"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#fff,stroke:#333
11 Materialtabelle Kapazitivmessverfahren
| Softwood Hölzer mit geringer Dichte: z.B. Fichte, Kiefer, Linde, Pappel, Zeder, Mahagoni |
| Hardwood Hölzer mit höherer Dichte: z.B. Buche, Eiche, Esche, Birke |

12 Anwendungshinweise
– leitende Gummikontakte vollständig auf das Messgut auflegen und mit gleichmäßigem und leichtem Druck aufsetzen um einen guten Kontakt zu erreichen
– Oberfläche des Messguts sollte frei von Staub und Schmutz sein
- Mindestabstand von 5 cm zu Metallgegenständen einhalten
- Metallrohre, elektrische Leitungen und Bewehrungsstahl können Messergebnisse verfälschen
- Messungen an mehreren Messpunkten durchführen
13 Materialfeuchte ermitteln
Aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit und Zusammensetzung der Materialien, sind spezifische Anwendungshinweise bei der Feuchtebestimmung zu beachten:
Holz: Die Messung soll mit der langen Geräteseite parallel zur Maserung des Holzes durchgeführt werden. Die Messtiefe bei Holz beträgt max. 30 mm, variiert jedoch durch die unterschiedlichen Dichten der Holzarten. Bei Messungen an dünnen Holzplatten sollten diese nach Möglichkeit gestapelt werden, da sonst ein zu kleiner Wert angezeigt wird. Bei Messungen an festinstallierten bzw. verbauten Hölzern sind aufbaubedingt und durch chemische Behandlung (z.B. Farbe) unterschiedliche Materialien an der Messung beteiligt. Somit sollten die Messwerte nur relativ gesehen werden. Jedoch können so sehr gut Unterschiede in der Feuchteverteilung, mögliche feuchte Stellen (z.B. Schäden in der Dämmung) lokalisiert werden.
Die höchste Genauigkeit wird zwischen 6% ... 30% Materialfeuchte erreicht. Bei sehr trockenem Holz (< 6%) ist eine unregelmäßige Feuchteveteilung festzustellen, bei sehr nassem Holz (> 30%) beginnt eine Überschwemmung der Holzfasern.
Richtwerte für die Verwendung von Holz in % relative Materialfeuchte:
- Verwendung im Außenbereich: 12% ... 19%
- Verwendung in nicht beheizten Räumen: 12% ... 16%
– In beheizten Räumen (12 °C ... 21 °C): 9% ... 13%
– In beheizten Räumen (> 21 °C): 6% ... 10%
Beispiel: 100% Materialfeuchte bei 1 kg nassem Holz = 500g Wasser.
14 Index-Modus
Der Index-Modus dient zum schnellen Aufspüren von Feuchtigkeit durch Vergleichsmessungen, ohne die direkte Ausgabe der Materialfeuchte in %. Der ausgegebene Wert (0 bis 1000) ist ein indizierter Wert, der mit zunehmender Materialfeuchte steigt. Die Messungen, die im Index-Modus vorgenommen werden, sind materialunabhängig bzw. für Materialien, für die keine Kennlinien hinterlegt sind. Bei stark abweichenden Werten innerhalb der Vergleichsmessungen, ist ein Feuchtigkeitsverlauf im Material schnell zu lokalisieren.
Der Index-Modus kann sowohl mit dem Widerstandsmessverfahren, als auch mit dem Kapazitivmessverfahren verwendet werden. Zum Einstellen des Index-Modus vgl. Schritt 6 bzw. 10.

text_image
A TEMP 25.0 °C RH 50.0 % D TEMP 13.9 °C MATERIAL 200 A TEMP 25.0 °C RH 50.0 % D TEMP 13.9 °C MATERIAL 20015 Einstellung der Nass/Trocken-Schwellenwerte im Index-Modus
Der Nass/Trocken LED-Indikator ist auf die entsprechneden Materialkennlinien programmiert, sodass die LED's zusätzlich Auskunft geben, ob das Material als trocken, feucht oder nass einzustufen ist. Die Werte im materialunabhängigen Index-Modus werden hingegen auf einer neutralen Skala ausgeben, deren Wert mit zunehmender Feuchtigkeit steigt. Durch die Definition der Endwerte für „trocken“ und „nass“, ist der LED-Indikator speziell für den Index-Modus programmierbar. Der Differenzwert, zwischen dem gesetzen Wert für „trocken“ und „nass“, wird auf die 12 LED's umgerechnet.

flowchart
graph TD
A["1 sec"] --> B["MENU"]
B --> C["MODE"]
B --> D["SET"]
C --> E["2."]
D --> F["3."]
E --> G["4."]
F --> H["5."]
G --> I["6."]
H --> J["7."]
I --> K["8."]
J --> L["9."]
16 Nass/Trocken LED-Anzeige
Neben der numerischen Messwertanzeige in % relative Materialfeuchte, bietet die LED-Anzeige eine zusätzliche materialabhängige Auswertung der Feuchte. Mit zunehmendem Feuchtegehalt verändert sich die LED-Anzeige von links nach rechts. Die 12-stellige LED-Anzeige unterteilt sich in 4 grüne (trocken), 3 gelbe (feucht) und 5 rote (nass) Segmente. Bei nassem Material ertönt zusätzlich ein akustisches Signal.

text_image
DRY WET DRY WET DRY WETgrün = trocken gelb = feucht rot = nass
Die Einstufung „trocken“ bedeutet, dass die Materialien in einem beheizten Raum die Ausgleichsfeuchte erreicht haben und somit in der Regel geeignet für die weitere Verarbeitung sind.
17 Material-Temperatur-Kompensation
Die relative Materialfeuchte ist abhängig von der Temperatur des Materials. Das Gerät kompensiert automatisch unterschiedliche Materialtemperaturen, indem es die Umgebungstemperatur mißt und zur internen Berechnung nutzt.
Das Messgerät bietet allerdings auch die Möglichkeit, die Temperatur des Materials manuell einzustellen, um die Messgenau-igkeit zu erhöhen. Dieser Wert wird nicht gespeichert, und muss bei jedem Einschalten des Gerätes neu eingestellt werden.

flowchart
graph TD
A["1 sec"] --> B["MENU"]
B --> C["MODE"]
B --> D["SET"]
C --> E["5 x MODE"]
D --> E
E --> F["100 INDEX"]
F --> G["L0"]
G --> H["25.0"]
H --> I["RNP"]
I --> J["SET"]
J --> K["+"]
18 Einstellen der Temperatureinheit
Die Einheit für die Umgebungstemperatur und die Materialkompensation ist jeweils in °C oder in °F einstellbar. Diese Einstellung wird dauerhaft gespeichert.

flowchart
graph TD
A["1 sec"] --> B["MODE"]
B --> C["MENU"]
C --> D["SET"]
D --> E["4 x MODE"]
E --> F["L0"]
F --> G["100 INDEX"]
G --> H["↑↑↑↑ ↑↑↑↑"]
H --> I["UNI F"]
I --> J["F"]
J --> K["SET"]
19 LCD-Backlight
Für die LED-Beleuchtung können 3 unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden:
AUTO: Displaybeleuchtung schaltet sich bei Inaktivität aus bzw. bei Messvorgängen automatisch wieder ein.
ON: Displaybeleuchtung permant eingeschaltet
OFF: Displaybeleuchtung permant ausgeschaltet
Diese Einstellung wird dauerhaft gespeichert.

flowchart
graph TD
A["1 sec"] --> B["MENU"]
B --> C["MODE"]
B --> D["SET"]
C --> E
D --> E

20 Auto-Hold-Funktion
Nachdem das Gerät aus dem Messgut gezogen wird, wird automatisch der letzte Messwert für ca. 5 Sekunden gehalten. In diesem Zeitraum blinken die LEDs und zeigen den zuletzt ermittelten Messwert an.

flowchart
graph TD
A["1 sec"] --> B["MODE"]
B --> C["SET"]
C --> D["6 x MODE"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style D fill:#ccf,stroke:#333

21 Selbsttest-Funktion

flowchart
graph LR
A["1 sec"] --> B["MODE"]
A --> C["SET"]
B --> D["8 x MODE"]
C --> D

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TEST LO + TEST LO TEST LO TEST HI TEST HI TEST HI TEST HI TEST HI22 Tiefen-Elektroden (Art.-Nr. 082.023) mit Verbindungskabel (Art.-Nr. 082.022) anschließen

Verwendung der Tiefenelektroden
- Einsteck-Tiefenelektrode rund (unisoliert, ø 2 mm)
zur Feuchtemessung in Bau- und Dämmstoffen oder Messungen über Fugen oder Fugenkreuz.
- Einsteck-Tiefenelektrode rund (isoliert, ø 4 mm)
zur Feuchtemessung in verdeckt liegenden Bauteilebenen von mehrschaligen Wand- oder Deckenaufbauten.
- Einsteck-Tiefenelektrode Bürste
zur Feuchtemessung in einem homogenen Baustoff. Der Kontakt erfolgt über den Bürstenkopf.
- Einsteck-Tiefenelektrode flach (isoliert, 1 mm flach)
zur gezielten Feuchtemessung in verdeckt liegenden Bauteilebenen von mehrschaligen Wand- oder Deckenaufbauten. Elektroden können z.B. durch den Randstreifen oder am Wanddeckenübergang eingeführt werden.
Anwendung der Tiefenelektroden
Der Abstand der Bohrlöcher sollte zwischen 30 und 50 mm liegen und für die Bürstenelektroden im ø 8 mm betragen. Nach dem Bohren das Loch wieder verschließen und ca. 30 Minuten warten, sodass die durch die Bohrwärme verdunstete Feuchtigkeit wieder ihren Ursprungswert erreicht. Ansonsten können die Messwertergebnisse verfälscht sein.
23 Externe Handelektrode (Art.-Nr. 082.024) anschließen
Die externe Handelektrode ist für alle Holzsorten und weiche Baustoffe geeignet. Die Selbsttest-Funktion kann auch mit der externen Handelektrode durchgeführt werden (vgl. Schritt 21). Achten Sie darauf, das die Verbindungskappe sicher mit dem MultiWet-Master verbunden ist.
Bewahren Sie die Handelektrode bei Nichtgebraucht stets im Transportkoffer auf, um Verletzungen durch die spitzen Messelektroden zu vermeiden.

text_image
1.2.24 Messspitzen austauschen

text_image
Art.-Nr. 082.024.1
text_image
Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
Die Funktion und die Betriebssicherheit ist nur dann gewährl eistet, wenn das Messgerät im Rahmen der angebenen klimatischen Bedingungen betrieben wird und nur für die Zwecke eingesetzt wird, für die es konstruiert wurde. Die Beurteilung der Messergebnisse und die daraus resultierenden Maßnahmen liegen in der Verantwortung des Anwenders, je nach der jeweiligen Arbeitsaufgabe.
| Technische Daten | |
| Raumklima-Messung | |
| Messbereich / Genauigkeit Umgebungstemperatur -10 °C ... 60 °C / ± 2°C | |
| Messbereich / Genauigkeit relative Luftfeuchte 20% ... 90% rH / ± 3% | |
| Taupunktanzeige -20 °C ... 60 °C | |
| Auflösung relative Luftfeuchte ± 1% | |
| Auflösung Taupunkt 1 °C | |
| Widerstandsmessverfahren | |
| Messprinzip Materialfeuchtemessung über integrierte | Elektroden; 3 Holzgruppen, 19 Baumaterialien, Index-Modus, Selbsttest-Funktion |
| Messbereich / Genauigkeit Holz: | 0...30% / ± 1%, 30...60% / ± 2%, 60...90% / ± 4% andere Materialien: ± 0,5% |
| Kapazitivmessverfahren | |
| Messprinzip Kapazitiv-Messung über integrierte | Gummielektroden |
| Messbereich / Genauigkeit Weiches Holz (Softwood): | 0%...52% / ± 2% (6%...30%) Hartes Holz (Hardwood): 0%...32% / ± 2% (6%...30%) |
| Arbeitstemperatur 0 °C ... 40 °C | |
| Lagertemperatur -20 °C ... 70 °C | |
| Stromversorgung Typ 9V E Block Typ 6LR22 | |
| Gewicht 185 g | |
Technische Änderungen vorbehalten. 10.11
EU-Bestimmungen und Entsorgung
Das Gerät erfüllt alle erforderlichen Normen für den freien Warenverkehr innerhalb der EU.
Dieses Produkt ist ein Elektrogerät und muss nach der europäischen Richtlinie für Elektro- und Elektronik-Altgeräte getrennt gesammelt und entsorgt werden.
Weitere Sicherheits- und Zusatzhinweise unter: www.laserliner.com/info

text_image
Art.-Nr. 082.024.1
text_image
Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
text_image
Art.-Nr. 082.024.1
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Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
20 Auto-Hold-funktion
21 Selvtest-funktion

flowchart
graph LR
A["1 sec"] --> B["MODE"]
A --> C["SET"]
B --> D["8 x MODE"]
C --> D

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Art.-Nr. 082.024.1
text_image
Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
text_image
Art.-Nr. 082.024.1 Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET!
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Art.-Nr. 082.024.1 Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
text_image
Art.-Nr. 082.024.1 Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET!
text_image
Art.-Nr. 082.024.1 Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
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Art.-Nr. 082.024.1
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Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
text_image
Art.-Nr. 082.024.1
text_image
Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET!
20 Auto-Hold-funktion
text_image
Art.-Nr. 082.024.1
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Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET!
text_image
Art.-Nr. 082.024.1
text_image
Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
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Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
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Art.-Nr. 082.024.1 Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
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Art.-Nr. 082.024.1 Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET!
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Art.-Nr. 082.024.1
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Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET!
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Art.-Nr. 082.024.1
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Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
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Art.-Nr. 082.024.1
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Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
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Art.-Nr. 082.024.1
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Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
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Art.-Nr. 082.024.1
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Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET
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Art.-Nr. 082.024.1 Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET!
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Art.-Nr. 082.024.1
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Art.-Nr. 082.020.1 DRY WET!
Möhnestraße 149, 59755 Arnsberg, Germany
Tel.: +49 2932 638-300, Fax: +49 2932 638-333
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