GOF 1300 CE Professional - Fräsmaschine BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Fräsmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch GOF 1300 CE Professional - BOSCH und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. GOF 1300 CE Professional von der Marke BOSCH.
BEDIENUNGSANLEITUNG GOF 1300 CE Professional BOSCH
OBJ_BUCH-203-004.book Page 6 Wednesday, November 23, 2011 9:50 AMDeutsch | 7 Bosch Power Tools 1 619 929 J79 | (23.11.11) Deutsch Sicherheitshinweise Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerk- zeuge Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verlet- zungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektro- werkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzkabel) und auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzkabel). Arbeitsplatzsicherheit f Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut be- leuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen. f Arbeiten Sie mit dem Elektrowerkzeug nicht in explosi- onsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüs- sigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeu- ge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können. f Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektrowerkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren. Elektrische Sicherheit f Der Anschlussstecker des Elektrowerkzeuges muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterste- cker gemeinsam mit schutzgeerdeten Elektrowerkzeu- gen. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen ver- ringern das Risiko eines elektrischen Schlages. f Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflä- chen wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühl- schränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektri- schen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist. f Halten Sie Elektrowerkzeuge von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrowerkzeug erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages. f Zweckentfremden Sie das Kabel nicht, um das Elektro- werkzeug zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie das Kabel fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Geräteteilen. Beschädigte oder verwickelte Kabel erhö- hen das Risiko eines elektrischen Schlages. f Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbei- ten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung ei- nes für den Außenbereich geeigneten Verlängerungska- bels verringert das Risiko eines elektrischen Schlages. f Wenn der Betrieb des Elektrowerkzeuges in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehler- stromschutzschalters vermindert das Risiko eines elektri- schen Schlages. Sicherheit von Personen f Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Dro- gen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Elektrowerkzeuges kann zu ernsthaften Verletzungen führen. f Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüs- tung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verletzun- gen. f Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug aus- geschaltet ist, bevor Sie es an die Stromversorgung und/oder den Akku anschließen, es aufnehmen oder tragen. Wenn Sie beim Tragen des Elektrowerkzeuges den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen. f Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schrauben- schlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen. f Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht. Dadurch können Sie das Elektrowerk- zeug in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen. Lo- ckere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden. f Wenn Staubabsaug- und -auffangeinrichtungen mon- tiert werden können, vergewissern Sie sich, dass diese angeschlossen sind und richtig verwendet werden. Ver- wendung einer Staubabsaugung kann Gefährdungen durch Staub verringern. Verwendung und Behandlung des Elektrowerkzeuges f Überlasten Sie das Gerät nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und si- cherer im angegebenen Leistungsbereich. f Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden. f Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und/oder entfernen Sie den Akku, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Gerät WARNUNG OBJ_BUCH-203-004.book Page 7 Wednesday, November 23, 2011 9:50 AM8 | Deutsch 1 619 929 J79 | (23.11.11) Bosch Power Tools weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den un- beabsichtigten Start des Elektrowerkzeuges. f Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außer- halb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Perso- nen das Gerät nicht benutzen, die mit diesem nicht ver- traut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn sie von unerfahrenen Personen benutzt werden. f Pflegen Sie Elektrowerkzeuge mit Sorgfalt. Kontrollie- ren Sie, ob bewegliche Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so be- schädigt sind, dass die Funktion des Elektrowerkzeu- ges beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen. f Halten Sie Schneidwerkzeuge scharf und sauber. Sorg- fältig gepflegte Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneid- kanten verklemmen sich weniger und sind leichter zu füh- ren. f Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatz- werkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektro- werkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendun- gen kann zu gefährlichen Situationen führen. Service f Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen repa- rieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeuges erhalten bleibt. Sicherheitshinweise für Fräsen f Halten Sie das Elektrowerkzeug nur an den isolierten Griffflächen, da der Fräser das eigene Netzkabel tref- fen kann. Der Kontakt mit einer spannungsführenden Lei- tung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung set- zen und zu einem elektrischen Schlag führen. f Befestigen und sichern Sie das Werkstück mittels Zwingen oder auf andere Art und Weise an einer stabi- len Unterlage. Wenn Sie das Werkstück nur mit der Hand oder gegen Ihren Körper halten, bleibt es labil, was zum Verlust der Kontrolle führen kann. f Die zulässige Drehzahl des Einsatzwerkzeuges muss mindestens so hoch sein wie die auf dem Elektrowerk- zeug angegebene Höchstdrehzahl. Zubehör, das sich schneller als zulässig dreht, kann zerstört werden. f Fräser oder anderes Zubehör müssen genau in die Werkzeugaufnahme (Spannzange) Ihres Elektrowerk- zeuges passen. Einsatzwerkzeuge, die nicht genau in die Werkzeugaufnahme des Elektrowerkzeugs passen, drehen sich ungleichmäßig, vibrieren sehr stark und können zum Verlust der Kontrolle führen. f Führen Sie das Elektrowerkzeug nur eingeschaltet ge- gen das Werkstück. Es besteht sonst die Gefahr eines Rückschlages, wenn sich das Einsatzwerkzeug im Werk- stück verhakt. f Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Fräsbereich und an den Fräser. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Fräse halten, können diese nicht vom Fräser verletzt werden. f Fräsen Sie nie über Metallgegenstände, Nägel oder Schrauben. Der Fräser kann beschädigt werden und zu er- höhten Vibrationen führen. f Verwenden Sie geeignete Suchgeräte, um verborgene Versorgungsleitungen aufzuspüren, oder ziehen Sie die örtliche Versorgungsgesellschaft hinzu. Kontakt mit Elektroleitungen kann zu Feuer und elektrischem Schlag führen. Beschädigung einer Gasleitung kann zur Explosion führen. Eindringen in eine Wasserleitung verursacht Sach- beschädigung oder kann einen elektrischen Schlag verur- sachen. f Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Frä- ser. Stumpfe oder beschädigte Fräser verursachen eine erhöhte Reibung, können eingeklemmt werden und führen zu Unwucht. f Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Arbeiten fest mit beiden Händen und sorgen Sie für einen sicheren Stand. Das Elektrowerkzeug wird mit zwei Händen siche- rer geführt. f Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand ge- kommen ist, bevor Sie es ablegen. Das Einsatzwerkzeug kann sich verhaken und zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen. Produkt- und Leistungsbeschreibung Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und An- weisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bitte klappen Sie die Aufklappseite mit der Darstellung des Elektrowerkzeugs auf, und lassen Sie diese Seite aufgeklappt, während Sie die Betriebsanleitung lesen. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Elektrowerkzeug ist bestimmt, bei fester Auflage in Holz, Kunststoff und Leichtbaustoffen Nuten, Kanten, Profile und Langlöcher zu fräsen sowie zum Kopierfräsen. Bei reduzierter Drehzahl und mit entsprechenden Fräsern können auch NE-Metalle bearbeitet werden. Abgebildete Komponenten Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Elektrowerkzeuges auf der Gra- fikseite. 1 Handgriff rechts (isolierte Grifffläche) 2 Feststelltaste für Ein-/Ausschalter 3 Stellrad Drehzahlvorwahl 4 Spindelarretierhebel OBJ_BUCH-203-004.book Page 8 Wednesday, November 23, 2011 9:50 AMDeutsch | 9 Bosch Power Tools 1 619 929 J79 | (23.11.11) 5 Flügelschraube für Parallelanschlag-Führungsstangen (2x)* 6 Spanschutz 7 Fräser* 8 Aufnahme für Parallelanschlag-Führungsstangen 9 Gleitplatte 10 Stufenanschlag 11 Justierschrauben Stufenanschlag 12 Grundplatte 13 Schutzmanschette 14 Flügelschraube für Tiefenanschlageinstellung 15 Tiefenanschlag 16 Schieber mit Indexmarke 17 Handgriff links (isolierte Grifffläche) 18 Skala Frästiefeneinstellung 19 Skala Frästiefen-Feineinstellung 20 Drehknopf für Frästiefen-Feineinstellung 21 Markierung für Nullpunktabgleich 22 Entriegelungshebel 23 Überwurfmutter mit Spannzange 24 Ein-/Ausschalter 25 Gabelschlüssel Schlüsselweite 24 mm* 26 Absaugschlauch (Ø 35 mm)* 27 Absaugadapter* 28 Rändelschraube für Absaugadapter (2x)* 29 Parallelanschlag* 30 Führungsstange für Parallelanschlag (2x)* 31 Flügelschraube für Parallelanschlag-Feineinstellung (2x)* 32 Flügelschraube für Parallelanschlag-Grobeinstellung (2x)* 33 Drehknopf für Parallelanschlag-Feineinstellung* 34 Verstellbare Anschlagschiene für Parallelanschlag * 35 Absaugadapter für Parallelanschlag* 36 Fräszirkel/Führungsschienenadapter* 37 Griff für Fräszirkel* 38 Flügelschraube für Fräszirkel-Grobeinstellung (2x)* 39 Flügelschraube für Fräszirkel-Feineinstellung (1x)* 40 Drehknopf für Fräszirkel-Feineinstellung* 41 Zentrierschraube für Zirkelanschlag * 42 Distanzplatte (im Set „Fräszirkel“ enthalten)* 43 Führungsschiene* 44 SDS-Kopierhülsenadapter 45 Befestigungsschraube für Kopierhülsenadapter (2x) 46 Entriegelungshebel für Kopierhülsenadapter 47 Kopierhülse 48 Zylinderschraube für Gleitplatte 49 Senkkopfschraube für Gleitplatte 50 Zentrierdorn *Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang. Das vollständige Zubehör finden Sie in unserem Zubehörprogramm. Technische Daten Geräusch-/Vibrationsinformation Messwerte für Geräusch ermittelt entsprechend EN 60745. Der A-bewertete Geräuschpegel des Elektrowerkzeugs be- trägt typischerweise: Schalldruckpegel 89 dB(A); Schallleis- tungspegel 100 dB(A). Unsicherheit K=3 dB. Gehörschutz tragen! Schwingungsgesamtwerte a
(Vektorsumme dreier Richtun- gen) und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN 60745:
Der in diesen Anweisungen angegebene Schwingungspegel ist entsprechend einem in EN 60745 genormten Messverfah- ren gemessen worden und kann für den Vergleich von Elektro- Oberfräse GOF 900 CE Professional GOF 1300 CE Professional Sachnummer
Nennaufnahmeleistung W9001300 Leerlaufdrehzahl min
12000 – 24000 12000 – 24000 Drehzahlvorwahl z z Konstantelektronik z z Anschluss für Staubabsaugung z z Werkzeugaufnahme
Fräskorbhub mm 50 58 Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003 kg 3,5 4,8 Schutzklasse /II /II Die Angaben gelten für eine Nennspannung [U] von 230 V. Bei abweichenden Spannungen und in länderspezifischen Ausführungen können diese An- gaben variieren. Bitte beachten Sie die Sachnummer auf dem Typenschild Ihres Elektrowerkzeugs. Die Handelsbezeichnungen einzelner Elektrowerkzeuge können va- riieren. OBJ_BUCH-203-004.book Page 9 Wednesday, November 23, 2011 9:50 AM10 | Deutsch 1 619 929 J79 | (23.11.11) Bosch Power Tools werkzeugen miteinander verwendet werden. Er eignet sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Schwingungsbelas- tung. Der angegebene Schwingungspegel repräsentiert die haupt- sächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Wenn aller- dings das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen, mit ab- weichenden Einsatzwerkzeugen oder ungenügender Wartung eingesetzt wird, kann der Schwingungspegel abweichen. Dies kann die Schwingungsbelastung über den gesamten Ar- beitszeitraum deutlich erhöhen. Für eine genaue Abschätzung der Schwingungsbelastung soll- ten auch die Zeiten berücksichtigt werden, in denen das Ge- rät abgeschaltet ist oder zwar läuft, aber nicht tatsächlich im Einsatz ist. Dies kann die Schwingungsbelastung über den ge- samten Arbeitszeitraum deutlich reduzieren. Legen Sie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners vor der Wirkung von Schwingungen fest wie zum Beispiel: Wartung von Elektrowerkzeug und Einsatzwerk- zeugen, Warmhalten der Hände, Organisation der Arbeitsab- läufe. Konformitätserklärung Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass das unter „Technische Daten“ beschriebene Produkt mit den folgenden Normen oder normativen Dokumenten übereinstimmt: EN 60745 gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 2011/65/EU, 2004/108/EG, 2006/42/EG. Technische Unterlagen (2006/42/EG) bei: Robert Bosch GmbH, PT/ETM9, D-70745 Leinfelden-Echterdingen Robert Bosch GmbH, Power Tools Division D-70745 Leinfelden-Echterdingen
Montage Fräser einsetzen (siehe Bild A) f Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug den Netzstecker aus der Steckdose. f Zum Einsetzen und Wechseln von Fräsern wird das Tra- gen von Schutzhandschuhen empfohlen. Je nach Einsatzzweck sind Fräser in den verschiedensten Ausführungen und Qualitäten verfügbar. Fräser aus Hochleistungs-Schnellschnittstahl (HSS) sind zur Bearbeitung weicher Werkstoffe wie z. B. Weichholz und Kunststoff geeignet. Fräser mit Hartmetallschneiden (HM) sind speziell für har- te und abrasive Werkstoffe wie z. B. Hartholz und Aluminium geeignet. Original-Fräser aus dem umfangreichen Bosch-Zubehörpro- gramm erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler. Setzen Sie nur einwandfreie und saubere Fräser ein. – Klappen Sie den Spanschutz 6 herunter. – Schwenken Sie den Spindelarretierhebel 4 im Uhrzeiger- sinn und halten Sie ihn in dieser Position (n). Drehen Sie ggf. die Motorspindel von Hand, bis sie arretiert wird. – Lösen Sie die Überwurfmutter 23 mit dem Gabelschlüssel 25 (Schlüsselweite 24 mm) durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn (o). – Schieben Sie den Fräser in die Spannzange. Der Fräser- schaft muss mindestens 20 mm in die Spannzange einge- schoben sein. – Ziehen Sie die Überwurfmutter 23 mit dem Gabelschlüssel 25 (Schlüsselweite 24 mm) durch Drehen im Uhrzeiger- sinn fest. Lassen Sie den Spindelarretierhebel 4 los. – Klappen Sie den Spanschutz 6 nach oben. f Setzen Sie ohne montierte Kopierhülse keine Fräser mit einem Durchmesser größer als 50 mm ein. Diese Fräser passen nicht durch die Grundplatte. f Ziehen Sie die Spannzange mit der Überwurfmutter keinesfalls fest, solange kein Fräser montiert ist. Die Spannzange kann sonst beschädigt werden. Staub-/Späneabsaugung (siehe Bild B) f Stäube von Materialien wie bleihaltigem Anstrich, einigen Holzarten, Mineralien und Metall können gesundheits- schädlich sein. Berühren oder Einatmen der Stäube kön- nen allergische Reaktionen und/oder Atemwegserkran- kungen des Benutzers oder in der Nähe befindlicher Personen hervorrufen. Bestimmte Stäube wie Eichen- oder Buchenstaub gelten als krebserzeugend, besonders in Verbindung mit Zusatz- stoffen zur Holzbehandlung (Chromat, Holzschutzmittel). Asbesthaltiges Material darf nur von Fachleuten bearbeitet werden. – Benutzen Sie möglichst eine für das Material geeignete Staubabsaugung. – Sorgen Sie für gute Belüftung des Arbeitsplatzes. – Es wird empfohlen, eine Atemschutzmaske mit Filter- klasse P2 zu tragen. Beachten Sie in Ihrem Land gültige Vorschriften für die zu bearbeitenden Materialien. f Vermeiden Sie Staubansammlungen am Arbeitsplatz. Stäube können sich leicht entzünden. Absaugadapter montieren Der Absaugadapter 27 kann mit dem Schlauchanschluss nach vorn oder nach hinten montiert werden. Bei eingesetz- tem Kopierhülsenadapter 44 müssen Sie eventuell den Ko- pierhülsenadapter um 180° gedreht montieren, damit der Absaugadapter 27 den Entriegelungshebel 46 nicht berührt. Bei der Montage mit Schlauchanschluss vorn muss zuvor der Spanschutz 6 abgenommen werden. Befestigen Sie den Absaugadapter 27 mit den 2 Rändelschrauben 28 an der Grundplatte 12. Staubabsaugung anschließen Stecken Sie einen Absaugschlauch (Ø 35 mm) 26 (Zubehör) auf den montierten Absaugadapter. Verbinden Sie den Ab- saugschlauch 26 mit einem Staubsauger (Zubehör). Dr. Egbert Schneider Senior Vice President Engineering Dr. Eckerhard Strötgen Engineering Director PT/ESI OBJ_BUCH-203-004.book Page 10 Wednesday, November 23, 2011 9:50 AMDeutsch | 11 Bosch Power Tools 1 619 929 J79 | (23.11.11) Das Elektrowerkzeug kann direkt an die Steckdose eines Bosch-Allzwecksaugers mit Fernstarteinrichtung angeschlos- sen werden. Dieser wird beim Einschalten des Elektrowerk- zeuges automatisch gestartet. Der Staubsauger muss für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignet sein. Verwenden Sie beim Absaugen von besonders gesundheits- gefährdenden, krebserzeugenden oder trockenen Stäuben einen Spezialsauger. Spanschutz montieren (siehe Bild C) Setzen Sie den Spanschutz 6 von vorn so in die Führung ein, dass er einrastet. Zum Abnehmen fassen Sie den Spanschutz seitlich und ziehen Sie ihn nach vorn ab. Betrieb Inbetriebnahme f Beachten Sie die Netzspannung! Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typen- schild des Elektrowerkzeuges übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Elektrowerkzeuge können auch an 220 V betrieben werden. Drehzahl vorwählen Mit dem Stellrad Drehzahlvorwahl 3 können Sie die benötigte Drehzahl auch während des Betriebes vorwählen. 1 – 2 niedrige Drehzahl 3 – 4 mittlere Drehzahl 5–6 hohe Drehzahl Die in der Tabelle dargestellten Werte sind Richtwerte. Die er- forderliche Drehzahl ist vom Werkstoff und den Arbeitsbedin- gungen abhängig und kann durch praktischen Versuch ermit- telt werden. Nach längerem Arbeiten mit kleiner Drehzahl sollten Sie das Elektrowerkzeug zur Abkühlung ca. 3 Minuten lang bei maxi- maler Drehzahl im Leerlauf drehen lassen. Ein-/Ausschalten Stellen Sie vor dem Ein-/Ausschalten die Frästiefe ein, siehe Abschnitt „Frästiefe einstellen“. Drücken Sie zur Inbetriebnahme des Elektrowerkzeuges den Ein-/Ausschalter 24 und halten Sie ihn gedrückt. Zum Feststellen des gedrückten Ein-/Ausschalters 24 drü- cken Sie die Feststelltaste 2. Um das Elektrowerkzeug auszuschalten, lassen Sie den Ein-/Ausschalter 24 los bzw. wenn er mit der Feststelltaste 2 arretiert ist, drücken Sie den Ein-/Ausschalter 24 kurz und lassen ihn dann los. Konstantelektronik Die Konstantelektronik hält die Drehzahl bei Leerlauf und Last nahezu konstant und gewährleistet eine gleichmäßige Ar- beitsleistung. Sanftanlauf Der elektronische Sanftanlauf begrenzt das Drehmoment beim Einschalten und erhöht die Lebensdauer des Motors. Frästiefe einstellen (siehe Bild D) f Die Einstellung der Frästiefe darf nur bei ausgeschalte- tem Elektrowerkzeug erfolgen. Zur Grobeinstellung der Frästiefe gehen Sie wie folgt vor: – Setzen Sie das Elektrowerkzeug mit montiertem Fräser auf das zu bearbeitende Werkstück. – Stellen Sie den Feineinstellweg mit dem Drehknopf 20 mit- tig. Drehen Sie dazu den Drehknopf 20, bis die Markierun- gen 21 wie im Bild gezeigt übereinstimmen. Drehen Sie an- schließend die Skala 19 auf „0“. – Stellen Sie den Stufenanschlag 10 auf die niedrigste Stufe; der Stufenanschlag rastet spürbar ein. – Lösen Sie die Flügelschraube am Tiefenanschlag 14, so dass der Tiefenanschlag 15 frei beweglich ist. – Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 nach unten und führen Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis der Frä- ser 7 die Werkstückoberfläche berührt. Lassen Sie den Entriegelungshebel 22 wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixieren. – Drücken Sie den Tiefenanschlag 15 nach unten, bis er auf dem Stufenanschlag 10 aufsitzt. Stellen Sie den Schieber mit der Indexmarke 16 auf die Position „0“ an der Frästie- fenskala 18. – Stellen Sie den Tiefenanschlag 15 auf die gewünschte Frästiefe und ziehen Sie die Flügelschraube am Tiefenan- schlag 14 fest. Achten Sie darauf, dass Sie den Schieber mit der Indexmarke 16 nicht mehr verstellen. – Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 und führen Sie die Oberfräse in die oberste Position. Bei größeren Frästiefen sollten Sie mehrere Bearbeitungs- gänge mit jeweils geringer Spanabnahme vornehmen. Mit Hil- fe des Stufenanschlags 10 können Sie den Fräsvorgang auf Werkstoff Fräser- durchmesser (mm) Position Stellrad 3 Hartholz (Buche) 4–10 12 – 20 22 – 40 5–6 3–4 1–2 Weichholz (Kiefer) 4–10 12 – 20 22 – 40 5–6 3–6 1–3 Spanplatten 4–10 12 – 20 22 – 40 3–6 2–4 1–3 Kunststoffe 4–15 16 – 40 2–3 1–2 Aluminium 4–15 16 – 40 1–2
OBJ_BUCH-203-004.book Page 11 Wednesday, November 23, 2011 9:50 AM12 | Deutsch 1 619 929 J79 | (23.11.11) Bosch Power Tools mehrere Stufen aufteilen. Stellen Sie dazu die gewünschte Frästiefe mit der niedrigsten Stufe des Stufenanschlags ein und wählen Sie für die ersten Bearbeitungsgänge zunächst die höheren Stufen. Der Abstand der Stufen kann durch das Verdrehen der Justierschrauben 11 verändert werden. Nach einem Probefräsgang können Sie durch Drehen des Drehknopfes 20 die Frästiefe exakt auf das gewünschte Maß einstellen; drehen Sie im Uhrzeigersinn zur Vergrößerung der Frästiefe, drehen Sie entgegen dem Uhrzeigersinn zur Verrin- gerung der Frästiefe. Die Skala 19 dient dabei zur Orientie- rung. Eine Umdrehung entspricht einem Verstellweg von 2,0 mm, einer der Teilstriche am oberen Rand der Skala 19 entspricht einer Veränderung des Verstellwegs um 0,1 mm. Der maximale Verstellweg beträgt ± 8mm. Beispiel: Die gewünschte Frästiefe soll 10,0 mm sein, die Probefräsung ergab eine Frästiefe von 9,6 mm. – Heben Sie die Oberfräse an und legen Sie z. B. etwas Rest- holz unter die Gleitplatte 9, so dass der Fräser 7 beim Ab- senken das Werkstück nicht berührt. Drücken Sie den Ent- riegelungshebel 22 nach unten und führen Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis der Tiefenanschlag 15 auf dem Stufenanschlag 10 aufsitzt. – Drehen Sie die Skala 19 auf „0“ und lösen Sie die Flügel- schraube 14. – Drehen Sie den Drehknopf 20 um 0,4 mm/4 Teilstriche (Differenz aus Soll- und Istwert) im Uhrzeigersinn und zie- hen Sie die Flügelschraube 14 fest. – Überprüfen Sie die gewählte Frästiefe durch einen weite- ren Probefräsgang. Verändern Sie nach dem Einstellen der Frästiefe die Position des Schiebers 16 auf dem Tiefenanschlag 15 nicht mehr, da- mit Sie immer die momentane Frästiefe auf der Skala 18 able- sen können. Arbeitshinweise f Schützen Sie Fräser vor Stoß und Schlag. Fräsrichtung und Fräsvorgang (siehe Bild E) f Der Fräsvorgang muss stets gegen die Umlaufrichtung des Fräsers 7 erfolgen (Gegenlauf). Beim Fräsen mit der Umlaufrichtung (Gleichlauf) kann Ihnen das Elek- trowerkzeug aus der Hand gerissen werden. – Stellen Sie die gewünschte Frästiefe ein, siehe Abschnitt „Frästiefe einstellen“. – Setzen Sie das Elektrowerkzeug mit montiertem Fräser auf das zu bearbeitende Werkstück und schalten Sie das Elek- trowerkzeug ein. – Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 nach unten und führen Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis die ein- gestellte Frästiefe erreicht ist. Lassen Sie den Entriege- lungshebel 22 wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixie- ren. – Führen Sie den Fräsvorgang mit gleichmäßigem Vorschub aus. – Führen Sie nach Beendigung des Fräsvorgangs die Ober- fräse in die oberste Position zurück. – Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus. Fräsen mit Hilfsanschlag (siehe Bild F) Zur Bearbeitung großer Werkstücke bspw. beim Nutenfräsen können Sie ein Brett oder eine Leiste als Hilfsanschlag am Werkstück befestigen und die Oberfräse am Hilfsanschlag entlangführen. Führen Sie die Oberfräse an der abgeflachten Seite der Gleitplatte entlang am Hilfsanschlag. Kanten- oder Formfräsen Beim Kanten- oder Formfräsen ohne Parallelanschlag muss der Fräser mit einem Führungszapfen oder einem Kugellager ausgestattet sein. – Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug von der Seite an das Werkstück heran, bis der Führungszapfen oder das Kugellager des Fräsers an der zu bearbeitenden Werkstückkante anliegt. – Führen Sie das Elektrowerkzeug mit beiden Händen an der Werkstückkante entlang. Achten Sie dabei auf eine winkel- gerechte Auflage. Zu starker Druck kann die Kante des Werkstücks beschädigen. Fräsen mit Parallelanschlag (siehe Bild G) Schieben Sie den Parallelanschlag 29 mit den Führungsstan- gen 30 in die Grundplatte 12 ein und ziehen Sie ihn mit den Flügelschrauben 5 entsprechend dem erforderlichen Maß fest. Mit den Flügelschrauben 31 und 32 können Sie den Par- allelanschlag zusätzlich der Länge nach einstellen. Mit dem Drehknopf 33 können Sie nach dem Lösen beider Flügelschrauben 31 die Länge feineinstellen. Eine Umdre- hung entspricht dabei einem Verstellweg von 2,0 mm, einer der Teilstriche am Drehknopf 33 entspricht einer Verände- rung des Verstellwegs um 0,1 mm. Mittels der Anschlagschiene 34 können Sie die wirksame An- lagefläche des Parallelanschlags verändern. Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug mit gleichmä- ßigem Vorschub und seitlichem Druck auf den Parallelan- schlag an der Werkstückkante entlang. Beim Fräsen mit dem Parallelanschlag 29 sollte die Staub-/Späneabsaugung über den speziellen Absaugadapter 35 erfolgen. Der Absaugadapter 27 kann montiert bleiben. Fräsen mit Fräszirkel (siehe Bild H) Für kreisrunde Fräsarbeiten können Sie den Fräszirkel/Füh- rungsschienenadapter 36 verwenden. Montieren Sie den Fräszirkel wie im Bild gezeigt. Schrauben Sie die Zentrierschraube 41 in das Gewinde im Fräszirkel ein. Setzen Sie die Schraubenspitze in den Mittel- punkt des zu fräsenden Kreisbogens ein, achten Sie dabei darauf, dass die Schraubenspitze in die Werkstoffoberfläche eingreift. Stellen Sie den gewünschten Radius durch Verschieben des Fräszirkels grob ein und drehen Sie die Flügelschrauben 38 und 39 fest. Mit dem Drehknopf 40 können Sie nach dem Lösen der Flü- gelschraube 39 die Länge feineinstellen. Eine Umdrehung entspricht dabei einem Verstellweg von 2,0 mm, einer der Teilstriche am Drehknopf 40 entspricht einer Veränderung des Verstellwegs um 0,1 mm. OBJ_BUCH-203-004.book Page 12 Wednesday, November 23, 2011 9:50 AMDeutsch | 13 Bosch Power Tools 1 619 929 J79 | (23.11.11) Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug mit dem rechten Handgriff 1 und dem Griff für den Fräszirkel 37 über das Werkstück. Fräsen mit Führungsschiene (siehe Bild I) Mit Hilfe der Führungsschiene 43 können Sie geradlinig ver- laufende Arbeitsvorgänge durchführen. Zum Ausgleich des Höhenunterschieds müssen Sie die Dis- tanzplatte 42 montieren. Montieren Sie den Fräszirkel/Führungsschienenadapter 36 wie im Bild gezeigt. Befestigen Sie die Führungsschiene 43 mit geeigneten Spannvorrichtungen, z. B. Schraubzwingen, auf dem Werk- stück. Setzen Sie das Elektrowerkzeug mit montiertem Füh- rungsschienenadapter 36 auf die Führungsschiene auf. Fräsen mit Kopierhülse (siehe Bilder K–N) Mit Hilfe der Kopierhülse 47 können Sie Konturen von Vorla- gen bzw. Schablonen auf Werkstücke übertragen. Zur Verwendung der Kopierhülse 47 muss zuvor der Kopier- hülsenadapter 44 in die Gleitplatte 9 eingesetzt werden. Setzen Sie den Kopierhülsenadapter 44 von oben auf die Gleitplatte 9 und schrauben Sie ihn mit den 2 Befestigungs- schrauben 45 fest. Achten Sie darauf, dass der Entriege- lungshebel für den Kopierhülsenadapter 46 frei beweglich ist. Wählen Sie je nach Dicke der Schablone bzw. Vorlage die ge- eignete Kopierhülse. Wegen der überstehenden Höhe der Ko- pierhülse muss die Schablone eine Mindeststärke von 8 mm besitzen. Betätigen Sie den Entriegelungshebel 46 und setzen Sie die Kopierhülse 47 von unten in den Kopierhülsenadapter 44 ein. Die Codiernocken müssen dabei spürbar in die Aussparungen der Kopierhülse einrasten. f Wählen Sie den Durchmesser des Fräsers kleiner als den Innendurchmesser der Kopierhülse. Damit der Abstand von Fräsermitte und Kopierhülsenrand überall gleich ist, können Kopierhülse und Gleitplatte, falls er- forderlich, zueinander zentriert werden. – Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 nach unten und führen Sie die Oberfräse bis zum Anschlag in Richtung Grundplatte 12. Lassen Sie den Entriegelungshebel 22 wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixieren. – Drehen Sie die Senkkopfschrauben 49 heraus. Drehen Sie die Zylinderschrauben 48 in die dafür vorgesehenen Boh- rungen ein, so dass die Gleitplatte 9 frei beweglich ist. – Setzen Sie den Zentrierdorn 50 wie im Bild gezeigt in die Werkzeugaufnahme ein. Ziehen Sie die Überwurfmutter von Hand fest, so dass der Zentrierdorn noch frei beweg- lich ist. – Richten Sie den Zentrierdorn 50 und die Kopierhülse 47 durch leichtes Verschieben der Gleitplatte 9 zueinander aus. – Ziehen Sie die Zylinderschrauben 48 fest. – Entfernen Sie den Zentrierdorn 50 aus der Werkzeugauf- nahme. – Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 und führen Sie die Oberfräse in die oberste Position. Zum Fräsen mit der Kopierhülse 47 gehen Sie wie folgt vor: – Führen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug mit der Kopierhülse an die Schablone heran. – Drücken Sie den Entriegelungshebel 22 nach unten und führen Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis die ein- gestellte Frästiefe erreicht ist. Lassen Sie den Entriege- lungshebel 22 wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixie- ren. – Führen Sie das Elektrowerkzeug mit überstehender Ko- pierhülse mit seitlichem Druck an der Schablone entlang. Wartung und Service Wartung und Reinigung f Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug den Netzstecker aus der Steckdose. f Halten Sie das Elektrowerkzeug und die Lüftungsschlit- ze sauber, um gut und sicher zu arbeiten. f Verwenden Sie bei extremen Einsatzbedingungen nach Möglichkeit immer eine Absauganlage. Blasen Sie die Lüftungsschlitze häufig aus und schalten Sie einen Feh- lerstrom-(FI-)Schutzschalter vor. Bei der Bearbeitung von Metallen kann sich leitfähiger Staub im Innern des Elektrowerkzeugs absetzen. Die Schutzisolierung des Elektrowerkzeugs kann beeinträchtigt werden. Wenn ein Ersatz der Anschlussleitung erforderlich ist, dann ist dies von Bosch oder einer autorisierten Kundendienststel- le für Bosch-Elektrowerkzeuge auszuführen, um Sicherheits- gefährdungen zu vermeiden. Sollte das Elektrowerkzeug trotz sorgfältiger Herstellungs- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von ei- ner autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerk- zeuge ausführen zu lassen. Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Elektrowerkzeuges an. Kundendienst und Kundenberatung Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosions- zeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter: www.bosch-pt.com Das Bosch-Kundenberater-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu Kauf, Anwendung und Einstellung von Produkten und Zu- behören. www.powertool-portal.de, das Internetportal für Handwer- ker und Heimwerker. www.ewbc.de, der Informations-Pool für Handwerk und Aus- bildung. OBJ_BUCH-203-004.book Page 13 Wednesday, November 23, 2011 9:50 AM14 | English 1 619 929 J79 | (23.11.11) Bosch Power Tools Deutschland Robert Bosch GmbH Servicezentrum Elektrowerkzeuge Zur Luhne 2 37589 Kalefeld – Willershausen Tel. Kundendienst: +49 (1805) 70 74 10* Fax: +49 (1805) 70 74 11* (*Festnetzpreis 14 ct/min, höchstens 42 ct/min aus Mobil- funknetzen) E-Mail: Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com Tel. Kundenberatung: +49 (1803) 33 57 99 (Festnetzpreis 9 ct/min, höchstens 42 ct/min aus Mobilfunk- netzen) Fax: +49 (711) 7 58 19 30 E-Mail: kundenberatung.ew@de.bosch.com Österreich Tel.: +43 (01) 7 97 22 20 10 Fax: +43 (01) 7 97 22 20 11 E-Mail: service.elektrowerkzeuge@at.bosch.com Schweiz Tel.: +41 (044) 8 47 15 11 Fax: +41 (044) 8 47 15 51 Luxemburg Tel.: +32 2 588 0589 Fax: +32 2 588 0595 E-Mail: outillage.gereedschap@be.bosch.com Entsorgung Elektrowerkzeuge, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Nur für EU-Länder: Gemäß der Europäischen Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und ihrer Umsetzung in nationales Recht müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Änderungen vorbehalten. English Safety Notes General Power Tool Safety Warnings Read all safety warnings and all in- structions. Failure to follow the warnings and instructions may result in electric shock, fire and/or seri- ous injury. Save all warnings and instructions for future reference. The term “power tool” in the warnings refers to your mains- operated (corded) power tool or battery-operated (cordless) power tool. Work area safety f Keep work area clean and well lit. Cluttered or dark areas invite accidents. f Do not operate power tools in explosive atmospheres, such as in the presence of flammable liquids, gases or dust. Power tools create sparks which may ignite the dust or fumes. f Keep children and bystanders away while operating a power tool. Distractions can cause you to lose control. Electrical safety f Power tool plugs must match the outlet. Never modify the plug in any way. Do not use any adapter plugs with earthed (grounded) power tools. Unmodified plugs and matching outlets will reduce risk of electric shock. f Avoid body contact with earthed or grounded surfaces, such as pipes, radiators, ranges and refrigerators. There is an increased risk of electric shock if your body is earthed or grounded. f Do not expose power tools to rain or wet conditions. Water entering a power tool will increase the risk of electric shock. f Do not abuse the cord. Never use the cord for carrying, pulling or unplugging the power tool. Keep cord away from heat, oil, sharp edges and moving parts. Damaged or entangled cords increase the risk of electric shock. f When operating a power tool outdoors, use an exten- sion cord suitable for outdoor use. Use of a cord suitable for outdoor use reduces the risk of electric shock. f If operating a power tool in a damp location is unavoid- able, use a residual current device (RCD) protected supply. Use of an RCD reduces the risk of electric shock. Personal safety f Stay alert, watch what you are doing and use common sense when operating a power tool. Do not use a power tool while you are tired or under the influence of drugs, alcohol or medication. A moment of inattention while op- erating power tools may result in serious personal injury. f Use personal protective equipment. Always wear eye protection. Protective equipment such as dust mask, non-skid safety shoes, hard hat, or hearing protection used for appropriate conditions will reduce personal inju- ries. f Prevent unintentional starting. Ensure the switch is in the off-position before connecting to power source and/or battery pack, picking up or carrying the tool. Carrying power tools with your finger on the switch or en- ergising power tools that have the switch on invites acci- dents. f Remove any adjusting key or wrench before turning the power tool on. A wrench or a key left attached to a ro- tating part of the power tool may result in personal injury. f Do not overreach. Keep proper footing and balance at all times. This enables better control of the power tool in unexpected situations. WARNING OBJ_BUCH-203-004.book Page 14 Wednesday, November 23, 2011 9:50 AMEnglish | 15 Bosch Power Tools 1 619 929 J79 | (23.11.11) f Dress properly. Do not wear loose clothing or jewel- lery. Keep your hair, clothing and gloves away from moving parts. Loose clothes, jewellery or long hair can be caught in moving parts. f If devices are provided for the connection of dust ex- traction and collection facilities, ensure these are con- nected and properly used. Use of dust collection can re- duce dust-related hazards. Power tool use and care f Do not force the power tool. Use the correct power tool for your application. The correct power tool will do the job better and safer at the rate for which it was designed. f Do not use the power tool if the switch does not turn it on and off. Any power tool that cannot be controlled with the switch is dangerous and must be repaired. f Disconnect the plug from the power source and/or the battery pack from the power tool before making any adjustments, changing accessories, or storing power tools. Such preventive safety measures reduce the risk of starting the power tool accidentally. f Store idle power tools out of the reach of children and do not allow persons unfamiliar with the power tool or these instructions to operate the power tool. Power tools are dangerous in the hands of untrained users. f Maintain power tools. Check for misalignment or bind- ing of moving parts, breakage of parts and any other condition that may affect the power tool’s operation. If damaged, have the power tool repaired before use. Many accidents are caused by poorly maintained power tools. f Keep cutting tools sharp and clean. Properly maintained cutting tools with sharp cutting edges are less likely to bind and are easier to control. f Use the power tool, accessories and tool bits etc. in ac- cordance with these instructions, taking into account the working conditions and the work to be performed. Use of the power tool for operations different from those intended could result in a hazardous situation. Service f Have your power tool serviced by a qualified repair per- son using only identical replacement parts. This will en- sure that the safety of the power tool is maintained. Safety Warnings for Routers f Hold power tool by insulated gripping surfaces, be- cause the cutter may contact its own cord. Cutting a “live” wire may make exposed metal parts of the power tool “live” and shock the operator. f Use clamps or another practical way to secure and sup- port the workpiece to a stable platform. Holding the work by your hand or against the body leaves it unstable and may lead to loss of control. f The allowable speed of the router bit must be at least as high as the maximum speed listed on the power tool. Accessories that rotate faster than permitted can be de- stroyed. f Router bits or other accessories must fit exactly in the tool holder (collet) of your machine. Routing bits that do not fit precisely in the tool holder of the machine rotate ir- regularly, vibrate heavily and can lead to loss of control. f Apply the machine to the workpiece only when switched on. Otherwise there is danger of kickback when the cutting tool jams in the workpiece. f Keep your hands away from the routing area and the router bit. Hold the auxiliary handle or the motor hous- ing with your second hand. When both hands hold the machine, they cannot be injured by the router bit. f Never cut over metal objects, nails or screws. The rout- er bit can become damaged and lead to increased vibra- tions. f Use suitable detectors to determine if utility lines are hidden in the work area or call the local utility company for assistance. Contact with electric lines can lead to fire and electric shock. Damaging a gas line can lead to explo- sion. Penetrating a water line causes property damage or may cause an electric shock. f Do not use blunt or damaged router bits. Blunt or dam- aged router bits cause increased friction, can become jammed and lead to imbalance. f When working with the machine, always hold it firmly with both hands and provide for a secure stance. The power tool is guided more secure with both hands. f Always wait until the machine has come to a complete stop before placing it down. The tool insert can jam and lead to loss of control over the power tool. Products sold in GB only: Your product is fitted with an BS 1363/A approved electric plug with internal fuse (ASTA approved to BS 1362). If the plug is not suitable for your socket outlets, it should be cut off and an appropriate plug fitted in its place by an author- ised customer service agent. The replacement plug should have the same fuse rating as the original plug. The severed plug must be disposed of to avoid a possible shock hazard and should never be inserted into a mains sock- et elsewhere. Products sold in AUS and NZ only: Use a residual current de- vice (RCD) with a rated residual current of 30 mA or less. Product Description and Specifica- tions Read all safety warnings and all instruc- tions. Failure to follow the warnings and in- structions may result in electric shock, fire and/or serious injury. While reading the operating instructions, unfold the graphics page for the machine and leave it open. OBJ_BUCH-203-004.book Page 15 Wednesday, November 23, 2011 9:50 AM16 | English 1 619 929 J79 | (23.11.11) Bosch Power Tools Intended Use The machine is intended for routing grooves, edges, profiles and elongated holes as well as for copy routing in wood, plas- tic and light building materials, while resting firmly on the workpiece. With reduced speed and with appropriate routing bits, non- ferrous alloys can also be machined. Product Features The numbering of the product features refers to the illustra- tion of the machine on the graphics page. 1 Right handle (insulated gripping surface) 2 Lock-on button for On/Off switch 3 Thumbwheel for speed preselection 4 Spindle lock lever 5 Wing bolt for guide rods of parallel guide (2x)* 6 Chip shield 7 Router bit* 8 Seat for parallel guide rods 9 Guide plate 10 Step buffer 11 Adjusting screws for step buffer 12 Base plate 13 Dust boot 14 Wing bolt for depth stop adjustment 15 Depth stop 16 Slide with index mark 17 Left handle (insulated gripping surface) 18 Scale for depth-of-cut 19 Scale for depth-of-cut fine adjustment 20 Adjustment knob for depth-of-cut fine adjustment 21 Mark for zeroing 22 Release lever 23 Tightening nut with collet 24 On/Off switch 25 Open-end spanner, size 24 mm* 26 Extraction hose (Ø 35 mm)* 27 Extraction adapter* 28 Knurled screw for extraction adapter (2x)* 29 Parallel guide* 30 Guide rod for parallel guide (2x)* 31 Wing bolt for fine adjustment of parallel guide (2x)* 32 Wing bolt for coarse adjustment of parallel guide (2x)* 33 Fine-adjustment knob for parallel guide* 34 Adjustable edge guide for parallel guide * 35 Extraction adapter for parallel guide* 36 Router compass/guide-rail adapter* 37 Router compass handle* 38 Wing bolt for coarse adjustment of router compass (2x)* 39 Wing bolt for fine adjustment of router compass (1x)* 40 Fine-adjustment knob for router compass* 41 Centring screw for compass stop * 42 Base spacer (included in the “router compass” set)* 43 Guide rail* 44 SDS guide-bushing adapter 45 Fastening screw for guide bushing adapter (2x) 46 Release lever for guide bushing adapter 47 Guide bushing 48 Pan head screw for guide plate 49 Countersunk head screw for guide plate 50 Centring pin *Accessories shown or described are not part of the standard de- livery scope of the product. A complete overview of accessories can be found in our accessories program. Technical Data Plunge router GOF 900 CE Professional GOF 1300 CE Professional Article number 0 601 614 6.. 0 601 613 6.. Rated power input W9001300 No-load speed min
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