HDS 12 14-4 ST GAS - Hochdruckreiniger KARCHER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Hochdruckreiniger kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch HDS 12 14-4 ST GAS - KARCHER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. HDS 12 14-4 ST GAS von der Marke KARCHER.
BEDIENUNGSANLEITUNG HDS 12 14-4 ST GAS KARCHER
Lesen Sie vor der ersten Benutzung Ihres Gerätes diese Originalbetriebsanleitung, handeln Sie danach und bewahren Sie diese für späteren Gebrauch oder für Nachbesitzer auf. – Vor erster Inbetriebnahme Sicherheitshinweise Nr. 5.956309.0 unbedingt lesen! – Bei Transportschaden sofort Händler informieren. Inhaltsverzeichnis Umweltschutz ... Symbole in der Betriebsanleitung Symbole auf dem Gerät ... Allgemeine Sicherheitshinweise Bestimmungsgemäße Verwendung Funktion ... Sicherheitseinrichtungen... Geräteelemente ... Inbetriebnahme ... Bedienung ... Außerbetriebnahme ... Stilllegung ... Lagerung ... Transport... Technische Daten ... Pflege und Wartung ... Hilfe bei Störungen ... Zubehör... Anlageninstallation ... EG-Konformitätserklärung... Garantie ... Kundendienst ...
Symbole in der Betriebsanleitung Gefahr Für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt. 몇 Warnung Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen könnte. Vorsicht Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten Verletzungen oder zu Sachschäden führen kann. Symbole auf dem Gerät Hochdruckstrahlen können bei unsachgemäßem Gebrauch gefährlich sein. Der Strahl darf nicht auf Personen, Tiere, aktive elektrische Ausrüstung oder auf das Gerät selbst gerichtet werden. Allgemeine Sicherheitshinweise
Umweltschutz Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar. Bitte werfen Sie die Verpackungen nicht in den Hausmüll, sondern führen Sie diese einer Wiederverwertung zu. Altgeräte enthalten wertvolle recyclingfähige Materialien, die einer Verwertung zugeführt werden sollten. Batterien, Öl und ähnliche Stoffe dürfen nicht in die Umwelt gelangen. Bitte entsorgen Sie Altgeräte deshalb über geeignete Sammelsysteme. Bitte Motorenöl, Heizöl, Diesel und Benzin nicht in die Umwelt gelangen lassen. Bitte Boden schützen und Altöl umweltgerecht entsorgen. Kärcher-Reinigungsmittel sind abscheidefreundlich (ASF). Das bedeutet, dass die Funktion eines Ölabscheiders nicht behindert wird. Eine Liste mit empfohlenen Reinigungsmitteln ist im Kapitel „Zubehör“ aufgeführt. Hinweise zu Inhaltsstoffen (REACH) Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen finden Sie unter: www.kaercher.de/REACH
Jeweilige nationale Vorschriften des Gesetzgebers für Flüssigkeitsstrahler beachten. Jeweilige nationale Vorschriften des Gesetzgebers zur Unfallverhütung beachten. Flüssigkeitsstrahler müssen regelmäßig geprüft und das Ergebnis der Prüfung schriftlich festgehalten werden. Die Heizeinrichtung des Gerätes ist eine Feuerungsanlage. Feuerungsanlagen müssen regelmäßig nach den jeweiligen nationalen Vorschriften des Gesetzgebers überprüft werden. Bei Betrieb der Anlage in Räumen ist für eine gefahrlose Ableitung der Abgase zu sorgen (Rauchgasrohr ohne Zugunterbrecher). Weiter muss eine ausreichende Frischluftzufuhr vorhanden sein. Sicherheitshinweise, die den verwendeten Reinigungsmitteln beigestellt sind (i. d. R. auf dem Verpackungsetikett) beachten. Vorschriften, Richtlinien und Regeln Vor der Installation des Gerätes sollte eine Abstimmung mit dem Gasversorgungsunternehmen und dem Bezirksschornsteinfegermeister erfolgen. Bei der Installation sind die Vorschriften des Baurechts, des Gewerberechts und des Immissionsschutzes zu beachten. Wir weisen auf die nachstehend aufgeführten Vorschriften, Richtlinien und Normen hin: – Das Gerät darf nur von einem Fachbetrieb nach den jeweiligen nationalen Vorschriften installiert werden. – Bei der elektrischen Installation sind die jeweiligen nationalen Vorschriften des Gesetzgebers zu beachten. – Bei der Gasinstallation sind die jeweiligen nationalen Vorschriften des Gesetzgebers zu beachten. – Die Installation der Gasleitungen, sowie der gasseitige Anschluss des Gerätes, darf nur von einer im Gas- und Wasserhandwerk zugelassenen Fachfirma erfolgen. – Einstellungen, Wartungsarbeiten und Reparaturen am Brenner dürfen nur von geschulten Kärcher-Kundendienstmonteuren durchgeführt werden. – Bei der Planung eines Kamins müssen die örtlich gültigen Richtlinien beachtet werden.
Arbeitsplätze Sicherheitseinrichtungen Der Arbeitsplatz befindet sich am Bedienfeld. Weitere Arbeitsplätze sind je nach Anlagenaufbau an den Zubehörgeräten (Spritzeinrichtungen), die an den Zapfstellen angeschlossen werden. Sicherheitseinrichtungen dienen dem Schutz des Benutzers und dürfen nicht außer Kraft gesetzt oder in ihrer Funktion umgangen werden. Persönliche Schutzausrüstung Beim Reinigen geräuschverstärkender Teile Gehörschutz zur Vorbeugung von Gehörschäden tragen.
Zum Schutz vor zurückspritzendem Wasser oder Schmutz geeignete Schutzkleidung und Schutzbrille tragen. Das Gerät dient dazu, mittels eines frei austretenden Wasserstrahls Schmutz von Oberflächen zu entfernen. Es wird insbesondere zur Reinigung von Maschinen, Fahrzeugen und Fassaden verwendet. Gefahr Verletzungsgefahr! Beim Einsatz an Tankstellen oder anderen Gefahrenbereichen entsprechende Sicherheitsvorschriften beachten. Bitte mineralölhaltiges Abwasser nicht ins Erdreich, Gewässer oder Kanalisation gelangen lassen. Motorenwäsche und Unterbodenwäsche deshalb bitte nur an geeigneten Plätzen mit Ölabscheider durchführen. Funktion
Die Wassermangelsicherung verhindert das Einschalten der Hochdruckpumpe bei Wassermangel. Wassermangelsicherung Sicherheitsblock Die Wassermangelsicherung verhindert die Überhitzung des Brenners bei Wassermangel. Nur bei ausreichender Wasserversorgung geht der Brenner in Betrieb. Druckschalter Der Druckschalter schaltet das Gerät bei Überschreiten des Arbeitsdruckes aus. Die Einstellung darf nicht verändert werden. Bestimmungsgemäße Verwendung
Wassermangelsicherung Schwimmerbehälter Das Kaltwasser gelangt über die Motorkühlschlange in den Schwimmerbehälter und von dort in den Außenmantel des Durchlauferhitzers und weiter zur Saugseite der Hochdruckpumpe. Im Schwimmerbehälter wird Enthärter zudosiert. Die Pumpe fördert Wasser und angesaugtes Reinigungsmittel durch den Durchlauferhitzer. Der Anteil von Reinigungsmittel im Wasser kann durch ein Dosierventil eingestellt werden. Der Durchlauferhitzer wird mit einem Gasbrenner beheizt. Der Hochdruckausgang wird an ein im Gebäude vorhandenes Hochdrucknetz angeschlossen. An den Zapfstellen dieses Netzes erfolgt der Anschluss der Handspritzpistole mit einem Hochdruckschlauch. Sicherheitsventil Bei einer Störung des Druckschalters öffnet das Sicherheitsventil. Dieses Ventil ist werkseitig eingestellt und verplombt. Die Einstellung darf nicht verändert werden. Flammenüberwachung Bei Brennstoffmangel oder Brennerstörung schaltet die Flammenüberwachung den Brenner ab. Die Kontrolllampe Brennerstörung (E) leuchtet auf. Überstromschutz Ist der Brennermotor blockiert, löst der Überstromschutzschalter aus. Der Motor der Hochdruckpumpe ist mit einem Motorschutzschalter und einem Wicklungsschutzschalter abgesichert. Abgasthermostat Der Abgasthermostat löst aus, wenn die Abgastemperatur 320 °C übersteigt. Die Kontrolllampe Abgasthermostat (K) leuchtet. Temperaturbegrenzer Die Maximaltemperaturbegrenzer im Kesselboden (> 80 °C) und im Wasserausgang (> 110 °C) lösen aus und die Kontrolllampe Brennerstörung (E) leuchtet. Abgasdruckschalter Der Abgasdruckschalter schaltet den Brenner ab, wenn im Abgassystem ein unzulässig hoher Gegendruck entsteht, z. B. bei Verstopfung. Druckentlastung Hochdrucksystem Nach Abschalten des Gerätes über die Handspritzpistole öffnet nach Ablauf der Betriebsbereitschaftszeit ein im Hochdrucksystem angeordnetes Magnetventil, wodurch der Druck absinkt.
DE - 2 Geräteelemente
Brenner Manometer Frischwasser-Zulauf mit Sieb Hochdruckausgang Gasanschluss Reinigungsmittel-Saugschlauch I Reinigungsmittel-Saugschlauch II (Option) Enthärterbehälter Elektrozuleitung Schwimmerbehälter Bedienfeld Bedienfeld Bild 2
Geräteschalter Temperaturregler Reinigungsmittel-Dosierventil I Reinigungsmittel-Dosierventil II (Option) Kontrolllampe Brennerstörung Kontrolllampe Betriebsbereitschaft
Kontrolllampe Motorüberhitzung Kontrolllampe Verkalkungsschutz Entriegelungstaste Gasrelais Entriegelungstaste Abgasthermostat Kontrolllampe Abgasthermostat
Bedienelemente für den Reinigungsprozess sind gelb. Bedienelemente für die Wartung und den Service sind hellgrau. Inbetriebnahme 몇 Gefahr Verletzungsgefahr! Gerät, Zuleitungen, Hochdruckschlauch und Anschlüsse müssen in einwandfreiem Zustand sein. Falls der Zustand nicht einwandfrei ist, darf das Gerät nicht benutzt werden. Stromanschluss
Verletzungsgefahr durch wegfliegende Teile! Wegfliegende Bruchstücke oder Gegenstände können Personen oder Tiere verletzen. Den Wasserstrahl nie auf zerbrechliche oder lose Gegenstände richten. – Unfallgefahr infolge Beschädigung! Reifen und Ventile mit einem Mindestabstand von 30 cm reinigen. 몇 Warnung Gefahr durch gesundheitsgefährdende Stoffe! Folgende Materialien nicht abspritzen, da gesundheitsgefährdende Stoffe aufgewirbelt werden können: – Asbesthaltige Materialien, – Materialien, die möglicherweise gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Gefahr – Verletzungsgefahr durch austretenden, eventuell heißen Wasserstrahl! Nur Original Kärcher-Hochdruckschläuche sind optimal auf die Anlage abgestimmt. Bei Verwendung anderer Schläuche wird keine Gewähr übernommen. – Gesundheitsgefahr durch Reinigungsmittel! Durch gegebenenfalls beigemischte Reinigungsmittel besitzt das vom Gerät abgegebene Wasser keine Trinkwasserqualität. – Gefahr von Gehörschäden durch Arbeiten an geräuschverstärkenden Teilen! In diesem Fall Gehörschutz tragen.
Farbkennzeichnung Anschlusswerte siehe Technische Daten und Typenschild. Der elektrische Anschluss muss von einem Elektroinstallateur ausgeführt werden und IEC 60364-1 entsprechen. Bedienung Sicherheitshinweise Der Benutzer hat das Gerät bestimmungsgemäß zu verwenden. Er hat die örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen und beim Arbeiten mit dem Gerät auf Personen im Umfeld zu achten. Das Gerät niemals unbeaufsichtigt lassen, solange das Gerät in Betrieb ist. Gefahr – Verbrühungsgefahr durch Heißwasser! Wasserstrahl nicht auf Personen oder Tiere richten. – Verbrennungsgefahr durch heiße Anlagenteile! Bei Heißwasserbetrieb unisolierte Rohrleitungen und Schläuche nicht berühren. Strahlrohr nur an den Griffschalen festhalten. Abgasstutzen des Durchlauferhitzers nicht berühren. – Vergiftungs- oder Verätzungsgefahr durch Reinigungsmittel! Hinweise auf den Reinigungsmitteln beachten. Reinigungsmittel für Unbefugte unzugänglich aufbewahren. Gefahr Lebensgefahr durch elektrischen Schlag! Richten Sie den Wasserstrahl nicht auf folgende Einrichtungen: – Elektrische Geräte und Anlagen, – diese Anlage selbst, – alle stromführenden Teile im Arbeitsbereich. Betriebsbereitschaft herstellen Gefahr Verletzungsgefahr durch austretenden, eventuell heißen Wasserstrahl! Gefahr Hochdruckschlauch vor jedem Betrieb auf Schäden prüfen. Beschädigten Hochdruckschlauch unverzüglich austauschen. Hochdruckschlauch, Rohrleitungen, Armaturen und Strahlrohr vor jeder Benutzung auf Beschädigung prüfen. Schlauchkupplung auf festen Sitz und Dichtheit überprüfen. Vorsicht Beschädigungsgefahr durch Trockenlauf. Füllstand der Reinigungsmittelbehälter überprüfen und bei Bedarf nachfüllen. Enthärterflüssigkeitsstand überprüfen und bei Bedarf nachfüllen. Ausschalten im Notfall
Durch den aus dem Strahlrohr austretenden Wasserstrahl entsteht eine Rückstoßkraft. Durch das abgewinkelte Strahlrohr wirkt eine Kraft nach oben. Gefahr – Verletzungsgefahr! Der Rückstoß des Strahlrohres kann Sie aus dem Gleichgewicht bringen. Sie können stürzen. Das Strahlrohr kann umherfliegen und Personen verletzen. Sicheren Standplatz suchen und Pistole gut festhalten. Hebel der Handspritzpistole niemals festklemmen. – Den Strahl nicht auf andere oder sich selbst richten, um Kleidung oder Schuhwerk zu reinigen.
DE - 4 Geräteschalter (A) auf „0“ drehen. Wasserzulauf schließen. Handspritzpistole betätigen, bis das Gerät drucklos ist. Gaszufuhr schließen. Arbeitsdruck und Fördermenge einstellen Einstellung am Gerät
Symbol „Brenner ein“ Geräteschalter (A) auf „Brenner ein“ stellen. Gewünschte Wassertemperatur am Temperaturregler (B) einstellen. Höchsttemperatur ist 98 °C. Betriebsbereitschaft Wird während des Betriebes der Hebel der Handspritzpistole losgelassen, schaltet das Gerät ab. Beim erneuten Öffnen der Pistole innerhalb der einstellbaren Betriebsbereitschaftszeit (2…8 Minuten) läuft das Gerät selbsttätig wieder an. Wird die Betriebsbereitschaftszeit überschritten, schaltet die Sicherheitszeitschaltung Pumpe und Brenner ab. Die Kontrolllampe Betriebsbereitschaft (F) erlischt. Zur Wiederinbetriebnahme den Geräteschalter auf Stellung „0“ stellen, dann wieder einschalten. Wird das Gerät mit einer Fernbedienung gesteuert, kann die Wiederinbetriebnahme am entsprechenden Schalter der Fernbedienung ausgeführt werden.
Mengenregulierventil im Uhrzeigersinn drehen ergibt höheren Arbeitsdruck und größere Fördermenge. Mengenregulierventil gegen den Uhrzeigersinn drehen ergibt geringeren Arbeitsdruck und kleinere Fördermenge.
Einstellung an der Easypresspistole (Option) Düsenauswahl Fahrzeugreifen werden nur mit der Flachstrahldüse (25°) und einem Mindest-Spritzabstand von 30 cm gereinigt. Mit dem Rundstrahl dürfen Reifen auf keinen Fall gereinigt werden. Für alle anderen Aufgaben stehen folgende Düsen zur Auswahl:
Rechtsdrehung des Wassermengenreglers ergibt größere Fördermenge und höheren Arbeitsdruck. Linksdrehung des Wassermengenreglers ergibt geringere Fördermenge und geringeren Arbeitsdruck. Betrieb mit Kaltwasser Wasserzulauf öffnen. Verschmutzung Düse stark mittel leicht
Spritzwinkel Teile-Nr.
Bei mehr als 20 m Rohrleitung oder mehr als 2 x 10 m Hochdruckschlauch NW 8 sind folgende Düsen zu verwenden: Verschmutzung Düse stark mittel leicht
Symbol „Motor ein“ Hebel der Handspritzpistole ziehen und den Geräteschalter (A) auf „1“ (Motor ein) stellen. Die Kontrolllampe Betriebsbereitschaft (F) zeigt Betriebsbereitschaft an. Betrieb mit Heißwasser Spritzwinkel Teile-Nr.
Gefahr Verbrühungsgefahr! Vorsicht Heißwasserbetrieb ohne Brennstoff führt zur Beschädigung der Brennstoffpumpe. Vor dem Heißwasserbetrieb Brennstoffversorgung sicherstellen. Der Brenner kann bei Bedarf zugeschaltet werden.
Außerbetriebnahme Reinigungsmittel-Dosierung
Reinigungsmittel erleichtern die Reinigungsaufgabe. Sie werden aus einem externen Reinigungsmitteltank angesaugt. Das Gerät ist in der Grundausstattung mit einem Dosierventil (C) ausgestattet. Eine zweite Dosiereinrichtung (Dosierventil D) ist als Sonderzubehör erhältlich. Dann besteht die Möglichkeit, zwei verschiedene Reinigungsmittel anzusaugen. Die Dosiermenge wird an den Reinigungsmittel-Dosierventilen (C oder D) am Bedienfeld eingestellt. Der eingestellte Wert entspricht dem Reinigungsmittelanteil in Prozent. Gefahr Verbrühungsgefahr durch heißes Wasser! Nach dem Betrieb mit Heißwasser muss das Gerät zur Abkühlung mindestens zwei Minuten mit Kaltwasser bei geöffneter Pistole betrieben werden. Nach Betrieb mit Reinigungsmittel Bei Heißwasserbetrieb den Temperaturregler (B) auf die niedrigste Temperatur einstellen. Gerät mindestens 30 Sekunden ohne Reinigungsmittel benutzen. Gerät ausschalten
Geräteschalter (A) auf „0“ drehen. Wasserzulauf schließen. Handspritzpistole betätigen, bis das Gerät drucklos ist. Handspritzpistole mit Sicherungsraste gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern. Stilllegung Die äußere Skala gilt bei Verwendung von unverdünntem Reinigungsmittel (100 % CHEM). – Die innere Skala gilt bei Verwendung von 1+3 vorverdünntem Reinigungsmittel (25 % CHEM + 75 % Wasser). Folgende Tabelle gibt den Reinigungsmittelverbrauch für die Werte auf der äußeren Skala an:
Stellung Reinigungsmittelmenge [l/h] Reinigungsmittelkonzentration [%] 0,5 1,5
Die genaue Dosiermenge ist abhängig von: – Viskosität des Reinigungsmittels – Ansaughöhe – Strömungswiderstand der Hochdruckleitung Ist eine exakte Dosierung erforderlich, so ist die angesaugte Reinigungsmittelmenge auszumessen (z. B. durch Saugen aus einem Messbecher). Hinweis: Reinigungsmittel-Empfehlungen finden Sie im Kapitel „Zubehör“. Bei längeren Betriebspausen oder wenn eine frostfreie Lagerung nicht möglich ist, folgende Maßnahmen durchführen (siehe Kapitel „Pflege und Wartung“, Abschnitt „Frostschutz“): Wasser ablassen. Gerät mit Frostschutzmittel durchspülen. Hauptschalter abschalten und sichern bzw. Cekon-Stecker ausstecken. Gaszufuhr schließen. Lagerung Vorsicht Verletzungs- und Beschädigungsgefahr! Gewicht des Gerätes bei Lagerung beachten. Transport Vorsicht Verletzungs- und Beschädigungsgefahr! Gewicht des Gerätes beim Transport beachten. Beim Transport in Fahrzeugen Gerät nach den jeweils gültigen Richtlinien gegen Rutschen und Kippen sichern. Enthärter nachfüllen Vorsicht Bei Betrieb ohne Enthärter kann der Durchlauferhitzer verkalken. Bei leerem Enthärterbehälter blinkt die Kontrolllampe Verkalkungsschutz (H). Bild 1 - Pos. 8 Enthärterbehälter mit Enthärterflüssigkeit RM 110 (2.780001) nachfüllen.
DE - 6 Technische Daten Leistungsdaten Arbeitsdruck Wasser (mit Standarddüse) Max. Betriebsüberdruck (Sicherheitsventil) Fördermenge Wasser (stufenlos regelbar) HDS 9/16-4 ST Gas LPG 1.251-109 HDS 12/14-4 ST Gas 1.251-110 HDS 12/14-4 ST Gas LPG 1.251-111 16 (160) 18,5 (185) 500-1000 (8,316,6) 0-50 (0-0,8) 14 (140) 18,5 (185) 600-1200 (1020) 0-60 (0-1) 14 (140) 18,5 (185) 600-1200 (1020) 0-60 (0-1) Reinigungsmittelansaugung (stufenlos regelbar) Wasseranschluss Zulaufmenge (min.) Zulaufdruck (min.) Zulaufdruck (max.) Elektrischer Anschluss Stromart Frequenz Spannung Anschlussleistung Elektrische Absicherung (träge) Schutzart Schutzklasse Maximal zulässige Netzimpedanz l/h (l/min) 16 (160) 18,5 (185) 500-1000 (8,316,6) 0-50 (0-0,8) l/h (l/min) MPa (bar) MPa (bar) 1100 (18,3) 0,1 (1) 0,6 (6) 1100 (18,3) 0,1 (1) 0,6 (6) 1300 (21,7) 0,1 (1) 0,6 (6) 1300 (21,7) 0,1 (1) 0,6 (6) -Hz
Elektrozuleitung Temperatur Zulauftemperatur (max.) Max. Arbeitstemperatur Heißwasser Max. Temperatur Sicherheitsthermostat Temperaturerhöhung bei max. Wasserdurchsatz Heizleistung brutto Kaminzug Gas-Anschlusswerte Erdgas E (G 20) Erdgas LL (G 25) Nennanschlussdruck (Erdgas) Propan Nennanschlussdruck (Propan) Umweltdaten Normnutzungsgrad Normemissionsfaktor NOX (Erdgas G 25) Normemissionsfaktor CO (Erdgas G 25) Werte zur Schornsteinbemessung Überdruckeignung (min.) Zugbedarf Abgasmassenstrom - Volllast CO2 (Erdgas) CO2 (Propan) Abgastemperatur max./min. Verbrennungsluft/Luftzufuhr 3N~ 380-420 6,4 IPX5 (0,381+j 0,238) 5 x 2,5 5 x 2,5 5 x 2,5
190/150 190/150 170/130 170/130 Max. Länge: 10 m mit zwei 90° Bögen (Mindestdurchmesser 100 mm). Nach örtlichen Vorschriften aus dem Aufstellungsraum oder Frischluft von außen. l/h Anschluss Minimale Wassersäule, Siphon Zulassung EN 60335-2-79 Zulassung nach Gas Appliance Directive (90/396/EEC) --
4 (über Siphon in Kanalisation) 40 (HTR)
4 (über Siphon in Kanalisation) 40 (HTR)
4 (über Siphon in Kanalisation) 40 (HTR)
4 (über Siphon in Kanalisation) 40 (HTR)
CE-Produkt-Identnummer
Maße und Gewichte Länge Breite Höhe Typisches Betriebsgewicht Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-79 Geräuschemission Schalldruckpegel LpA Unsicherheit KpA Hand-Arm Vibrationswert Handspritzpistole Strahlrohr Unsicherheit K Maßblatt
Pflege und Wartung Gefahr Verletzungsgefahr! Vor allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Hauptschalter auszuschalten bzw. der Cekon-Stecker auszustecken. Wartungsplan Zeitpunkt täglich Tätigkeit betroffene Baugruppe Handspritzpisto- Handspritzpistole le prüfen von wem Bediener HochdruckSchläuche prüfen Bediener Anschlussleitung mit Netzstecker prüfen wöchentlich oder Ölzustand prüfen nach 40 Betriebs- Ölstand überprüstunden fen Sieb reinigen monatlich oder Pumpe prüfen nach 200 Betriebsstunden auf innere Ablagerungen prüfen Sieb reinigen nach 500-700 Be- Austausch triebsstunden halbjährlich oder Ölwechsel nach 1000 Betriebsstunden prüfen, reinigen jährlich Schlauch ersetzen Sicherheitsüberprüfung Durchführung Überprüfen, ob Handspritzpistole dicht schließt. Funktion der Sicherung gegen unbeabsichtigte Bedienung prüfen. Defekte Handspritzpistolen austauschen. Ausgangsleitungen, Schläuche Schläuche auf Beschädigung untersuchen. Dezum Arbeitsgerät fekte Schläuche sofort auswechseln. Unfallgefahr! Elektrischer Anschluss mit Ste- Anschlussleitung mit Netzstecker auf Schäden cker/Steckdose prüfen. Beschädigte Anschlussleitung unverzüglich durch autorisierten Kundendienst/ElektroFachkraft austauschen lassen. Ölbehälter an der Pumpe Ist das Öl milchig, muss es gewechselt werden. Ölbehälter an der Pumpe Ölstand der Pumpe überprüfen. Bei Bedarf Öl (Best.-Nr. 6.288-016) nachfüllen. Sieb im Wassereingang Siehe Abschnitt „Siebe reinigen“. Hochdruckpumpe Pumpe auf Undichtigkeit untersuchen. Bei mehr als 3 Tropfen pro Minute Kundendienst rufen. gesamte Anlage Anlage mit Strahlrohr ohne Hochdruck-Düse in Betrieb nehmen. Steigt der Betriebsdruck am Gerätemanometer über 3 MPa an, so muss die Anlage entkalkt werden. Dasselbe gilt auch, wenn beim Betrieb ohne Hochdruckleitung (Wasser tritt am Hochdruckausgang frei aus) ein Betriebsdruck von mehr als 0,7–1 MPa festgestellt wird. Sieb in der Wassermangelsi- Siehe Abschnitt „Siebe reinigen“. cherung Glühzünder, Ionisationselekt- Glühzünder bzw. Ionisationselektrode erneuern. rode Hochdruckpumpe Öl ablassen. 1 l neues Öl (Best.-Nr. 6.288-016) einfüllen. Füllstand am Ölbehälter kontrollieren. gesamte Anlage Sichtkontrolle der Anlage, Hochdruckanschlüsse auf Dichtheit prüfen, Überströmventil auf Dichtheit prüfen, Hochdruckschlauch prüfen, Druckspeicher prüfen, Heizschlange entkalken, Ionisationselektrode reinigen / erneuern, Brenner einstellen. Schlauch zum AbgasdruckSchlauch erneuern. schalter gesamte Anlage Sicherheitsüberprüfung nach den jeweiligen nationalen Vorschriften des Gesetzgebers für Flüssigkeitsstrahler durchführen.
Bediener Bediener Bediener Bediener Bediener Bediener mit Einweisung für Entkalkung Bediener Kundendienst Bediener Kundendienst Kundendienst Sachkundiger
Mit dem zuständigen Kärcher-Verkaufsbüro kann ein Wartungsvertrag für das Gerät abgeschlossen werden. Hinweis: Wir empfehlen zum Korrosionsschutz und zur Neutralisierung der Säurereste anschließend eine alkalische Lösung (z.B. RM 81) über den Reinigungsmittelbehälter durch das Gerät zu pumpen. Siebe reinigen Frostschutz Sieb im Wassereingang Bild 1 - Pos. 3 Wasserzulauf schließen. Wasserzulaufschlauch am Gerät abschrauben. Sieb mit einem Schraubendreher aus dem Anschluss herausschieben. Sieb reinigen In umgekehrter Reihenfolge wieder montieren. Das Gerät soll in frostgeschützten Räumen aufgestellt werden. Bei Frostgefahr, z. B. bei Installationen im Außenbereich, muss das Gerät entleert und mit Frostschutzmittel durchgespült werden. Wartungsvertrag Sieb in der Wassermangelsicherung Verkleidungsbleche abnehmen. Winkelstück vom Sicherheitsblock abschrauben.
Wasser ablassen Wasserzulaufschlauch und Hochdruckschlauch abschrauben. Gerät max. 1 Minute laufen lassen bis Pumpe und Leitungen leer sind. Zulaufleitung am Kesselboden abschrauben und Heizschlange leerlaufen lassen. Gerät mit Frostschutzmittel durchspülen Hinweis: Handhabungsvorschriften des Frostschutzmittelherstellers beachten. Handelsübliches Frostschutzmittel in Schwimmerbehälter bis oben hin einfüllen. Auffangbehälter unter den Hochdruck-Ausgang stellen. Gerät einschalten und so lange laufen lassen, bis die Wassermangelsicherung Schwimmerbehälter anspricht und das Gerät abschaltet. Kesselboden und Siphon mit Frostschutzmittel befüllen. Dadurch wird auch ein gewisser Korrosionsschutz erreicht.
Schraube M8x30 in das Sieb drehen. Schraube und Sieb mit einer Zange herausziehen. Sieb reinigen In umgekehrter Reihenfolge wieder montieren. Entkalken Bei Ablagerungen in den Rohrleitungen steigt der Strömungswiderstand, so dass der Druckschalter auslösen kann. Gefahr Explosionsgefahr durch brennbare Gase! Beim Entkalken ist Rauchen verboten. Für gute Belüftung sorgen. Gefahr Verätzungsgefahr durch Säure! Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen. Durchführung Zur Entfernung dürfen nach gesetzlichen Vorschriften nur geprüfte Kesselsteinlösemittel mit Prüfzeichen benutzt werden. – RM 100 (Best.-Nr. 6.287-008) löst Kalkstein und einfache Verbindungen aus Kalkstein und Waschmittelrückständen. – RM 101 (Best.-Nr. 6.287-013) löst Ablagerungen, die mit RM 100 nicht ablösbar sind. Einen 20-Liter-Behälter mit 15 l Wasser füllen. Einen Liter Kesselsteinlösemittel dazugeben. Wasserschlauch direkt am Pumpenkopf anschließen und freies Ende in den Behälter hängen. Das angeschlossene Strahlrohr ohne Düse in den Behälter stecken. Handspritzpistole öffnen und während des Entkalkens nicht wieder schließen. Geräteschalter auf „Brenner ein“ schalten, bis ca. 40 °C erreicht sind. Gerät abschalten und 20 Minuten stehen lassen. Die Handspritzpistole muss geöffnet bleiben. Gerät anschließend leerpumpen.
DE - 10 Hilfe bei Störungen Gefahr Verletzungsgefahr! Vor allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Hauptschalter auszuschalten bzw. der Cekon-Stecker auszustecken. Störung Gerät läuft nicht, Kontrolllampe Betriebsbereitschaft (F) leuchtet nicht Mögliche Ursache Behebung Keine Spannung am Gerät vorhan- Elektrisches Netz überprüfen. den. Sicherheitszeitschaltung in Funktion. Gerät am Geräteschalter kurz aus-, dann wieder einschalten. Sicherung im Steuerkreis (F3) Neue Sicherung einsetzen, bei Wiederdurchdurchgebrannt. Sicherung ist im brennen Überlastungsgrund beseitigen. Steuertrafo (T2) enthalten. Druckschalter prüfen. Druckschalter HD (Hochdruck) oder ND (Niederdruck) defekt. Timer Modul (A1) defekt. Anschlüsse überprüfen, bei Bedarf austauschen. + Kontrolllampe Motorüber- Thermofühler (WS) im Motor oder Überlastungsgrund beseitigen. hitzung (G) leuchtet Überstromschutzschalter (F1) hat ausgelöst. Wassermangelsicherung im Wassermangel beseitigen. Schwimmerbehälter hat angesprochen. Brenner zündet nicht oder Temperaturregler (B) zu niedrig Temperaturregler höher einstellen. Flamme erlischt während eingestellt. des Betriebes Geräteschalter steht nicht auf Brenner einschalten. Brenner. Wassermangelsicherung des Si- Ausreichende Wasserzufuhr sicherstellen. cherheitsblocks hat abgeschaltet. Gerät auf Dichtheit überprüfen. Gashahn geschlossen. Gashahn öffnen. Maximaltemperaturbegrenzer im Kessel abkühlen lassen und Gerät neu starWasserausgang (> 110 °C) hat ten. ausgelöst. Temperaturregler überprüfen. Kontrolllampe Abgasthermo- Keine Gaszufuhr. Gaszufuhr öffnen. stat (K) leuchtet Zuluft- oder Abluftzufuhr verstopft. Lüftung und Abgassystem überprüfen. 5 Liter Wasser über Abgasmessstutzen einKesselboden zu heiß. Maximaltemperaturbegrenzer im Kesselbo- füllen. den (> 80 °C) hat ausgelöst. Kein Kondenswasser im Kesselboden. Gasfeuerungsautomat steht auf Entriegelungstaste Gasrelais (I) drücken. Störung. Keine Zündung. * Elektrodenabstand Gasfeuerungsautomat und Zündkabel überprüfen. Abstand berichtigen oder defekte Teile austauschen. Falls erforderlich säubern. Gebläse oder Drehzahlsteuerplati- Gebläse und Drehzahlsteuerplatine überprüne defekt. * fen. Stecker und Zuleitung prüfen. Defekte Teile austauschen. von wem Elektriker Bediener Kundendienst Kundendienst Kundendienst Kundendienst Bediener Bediener Bediener Bediener Bediener Bediener Kundendienst Bediener Bediener Bediener Bediener Kundendienst Kundendienst
Hinweis Entriegelungstaste Abgasthermostat (J) betätigen, um Flammüberwachung zu entriegeln. DE - 11
Störung Mögliche Ursache Kontrolllampe Abgasthermo- Abgastemperaturbegrenzer hat stat (K) leuchtet ausgelöst. Kontrolllampe Verkalkungsschutz (H) leuchtet Ungenügende oder keine Reinigungsmittelförderung Enthärter verbraucht. Dosierventil auf Stellung „0“. Reinigungsmittelfilter verstopft oder Tank leer. Reinigungsmittel-Saugschläuche, -Dosierventil oder -Magnetventil undicht oder verstopft. Elektronik oder Magnetventil defekt. Gerät kommt nicht auf vollen Düse ausgespült. Druck Reinigungsmitteltank leer. Nicht genügend Wasser. Sieb am Wassereingang verstopft. Reinigungsmitteldosierventil undicht. Reinigungsmittelschläuche undicht. Schwimmerventil klemmt. Sicherheitsventil undicht. Hochdruckpumpe klopft, Manometer schwingt stark Gerät schaltet bei geöffneter Handspritzpistole laufend aus/ein Gerät schaltet bei geschlossener Handspritzpistole nicht aus
Behebung von wem Bediener Handspritzpistole öffnen bis Anlage abgekühlt ist. Anlage am Bedienfeld aus- und einschalten, um den Temperaturbegrenzer zu entriegeln. Im Wiederholungsfall Kundendienst rufen. Enthärter nachfüllen. Bediener Reinigungsmittel-Dosierventil einstellen. Säubern bzw. füllen. Bediener Bediener Prüfen, reinigen. Bediener Austauschen Düse ersetzen. Reinigungsmittel nachfüllen. Für ausreichende Wasserzufuhr sorgen. Prüfen, Sieb ausbauen und reinigen. Prüfen und abdichten. Austauschen Auf Gängigkeit überprüfen. Einstellung prüfen, bei Bedarf neue Dichtung einbauen. Mengenregulierventil undicht oder Ventilteile prüfen, bei Beschädigung austauzu niedrig eingestellt. schen, bei Verschmutzung reinigen. Magnetventil für Druckentlastung Magnetventil austauschen. defekt. Schwingungsdämpfer defekt. Schwingungsdämpfer austauschen. Wasserpumpe saugt geringfügig Saugsystem überprüfen und Undichtheit beLuft an. heben. Düse im Strahlrohr verstopft. Prüfen, reinigen. Gerät ist verkalkt. Siehe Abschnitt „Entkalken“. Schaltpunkt des Überströmers hat Überströmer neu einstellen lassen. sich verstellt. Sieb in der Wassermangelsiche- Prüfen, Sieb ausbauen und reinigen. rung verstopft. Pumpe ist nicht vollständig entlüftet. Geräteschalter auf „0“ stellen und Handspritzpistole ziehen, bis keine Flüssigkeit aus der Düse austritt. Dann Gerät wieder einschalten. Diesen Vorgang wiederholen, bis der volle Betriebsdruck erreicht ist. Sicherheitsventil bzw. Sicherheits- Sicherheitsventil bzw. Dichtung ersetzen. ventildichtung defekt. Druckschalter des Überströmers. Druckschalter und Überströmer überprüfen. DE - 12 Kundendienst Bediener Bediener Bediener Bediener Bediener Bediener Bediener Kundendienst Kundendienst Kundendienst Kundendienst Bediener Bediener Bediener Kundendienst Bediener Bediener Kundendienst Kundendienst Zubehör Reinigungsmittel Reinigungsmittel erleichtern die Reinigungsaufgaben. In der Tabelle ist eine Auswahl von Reinigungsmitteln dargestellt. Vor Verarbeitung von Reinigungsmitteln müssen unbedingt die Hinweise auf der Verpackung beachtet werden. Anwendungsbereich Verschmutzung, Anwendungsart Reinigungsmittel Kfz-Gewerbe, Tankstel- Staub, Straßenschmutz, Minerallen, Spedition, Fuhrparks öle (auf lackierten Flächen) RM 55 ASF ** RM 22/80-Pulver ASF RM 81 ASF RM 803 ASF RM 806 ASF Fahrzeugkonservierung RM 42 Kaltwachs für Hochdruck-Reiniger RM 820-Heißwachs ASF RM 821-Sprühwachs ASF RM 824-Super-Perlwachs ASF RM 44 Gel-Felgenreiniger Metallverarbeitende In- Öle, Fette, Staub und ähnliche RM 22-Pulver ASF dustrie Verschmutzungen RM 55 ASF RM 81 ASF RM 803 ASF RM 806 ASF RM 31 ASF (starke Verschmutzung) RM 39-flüssig (mit Korrosionsschutz) Lebensmittelverarbeiten- Leichte bis mittlere Verschmutzun- RM 55 ASF de Betriebe gen, Fette/Öle, Großflächen RM 81 ASF RM 882 Gelschaum OSC RM 58 ASF (Schaumreinigungsmittel) RM 31 ASF * Rauchharz RM 33 * Reinigung und Desinfektion RM 732 Desinfektion RM 735 Kalk, mineralische Ablagerungen RM 25 ASF * RM 59 ASF (Schaumreinigung) Sanitärbereich *** Kalk, Urinstein, Seifen etc. RM 25 ASF * (Grundreinigung) RM 59 ASF (Schaumreinigung) RM 68 ASF pH-Wert (ca.) 1 %-ige Lösung in Leitungswasser 12/10
- = nur für kurzen Einsatz, Zweischrittmethode, mit Klarwasser nachspülen ** = ASF = abscheidefreundlich *** = zum Vorsprühen eignet sich Foam-Star 2000 DE - 13
Gasgerät mit Abgasanlage, das die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnimmt Anlageninstallation Nur für autorisiertes Fachpersonal! Typ B23
Die Heizeinrichtung des Gerätes ist eine Feuerungsanlage. Bei der Aufstellung sind die örtlich geltenden Vorschriften zu beachten. Nur geprüfte Schornsteine/Abgasleitungen verwenden. Gasgerät ohne Strömungssicherung, bei der alle unter Überdruck stehenden Teile des Abgasweges Verbrennungsluft umspült sind. Die B23-Installation eröffnet die Möglichkeit, das Gerät an einem herkömmlichen einzügigen Schornstein nach DIN 18160 anzuschließen und raumluftabhängig zu betreiben. Voraussetzung ist, dass der Schornstein für den Anschluss von Brennwertgeräten geeignet ist (z. B. indem der Schornstein durch Einziehen eines Edelstahlrohres saniert wurde). Gas Allgemein
Die Installation der Gasleitungen, sowie der gasseitige Anschluss des Gerätes, darf nur von einer im Gas- und Wasserhandwerk eingetragenen Fachfirma erfolgen. Einstellungen und Reparaturen am Gasbrenner dürfen nur von geschulten Kärcher Kundendienst-Monteuren ausgeführt werden. Gasleitungen In der Gaszuleitung, die mit mindestens 1 Zoll Nennweite ausgeführt werden muss, sind ein Manometer und ein Absperrventil vorzusehen. – Aufgrund der durch die Hochdruckpumpe verursachten Vibrationen, muss die Verbindung zwischen starrer Gasleitung und Gerät mit einem flexiblen Gasschlauch ausgeführt werden. – Bei Gaszuleitungen von mehr als 10 m Länge muss Nennweite 1 1/2 Zoll oder größer vorgesehen werden. Der Gasanschluss am Gerät ist in Nennweite 1 Zoll. Gefahr Beim Einschrauben des flexiblen Gasschlauchs am Brenner muss der Anschlussnippel mit einem Gabelschlüssel SW 36 gegengehalten werden. Der Anschlussnippel darf sich nicht gegenüber dem Brennergehäuse verdrehen. Die Abdichtung des Gewindeanschlusses ist mit DVGW-zugelassenen Dichtmitteln auszuführen. Nach dem Anschließen muss die Verbindungsstelle mit DVGW-zugelassenem Lecksuchspray auf Dichtheit überprüft werden. Die Rohrweite der Gasleitung muss entsprechend DVGW TRGI 1986 bzw. TRF 1996 berechnet werden. Die Nennweite des Gerätegasanschlusses ist nicht automatisch Rohrleitungsnennweite. Die Dimensionierung und Installation der Gasleitung muss nach den entsprechenden Normen und Vorschriften erfolgen.
Gasgerät mit Abgasanlage, das die Verbrennungsluft über ein geschlossenes System dem Freien entnimmt Typ C33 Gasgerät mit Verbrennungsluftzuführung und Abgasführung senkrecht über das Dach. Die Mündungen befinden sich nahe beieinander im gleichen Druckbereich. Luft-/Abgasführung
Jedes Gerät muss an einen eigenen Kamin angeschlossen werden. Die Abgasführung ist entsprechend der örtlichen Vorschriften und in Abstimmung mit dem zuständigen Schornsteinfegermeister auszuführen. DE - 14 Typ C43 Kondensatabfluss Gasgerät mit Verbrennungsluftzuführung und Abgasführung zum Anschluss an ein Luft-Abgas-System. Die Kondensatleitung muss direkt am Kondensatanschluss siphoniert werden. Die Siphonhöhe muss 30 cm betragen. Das Siphon ist im Lieferumfang enthalten. Die Kondensatleitung darf keine feste Verbindung mit der Kanalisation haben. Das Kondensat muss frei in einen Trichter oder Neutralisationsbehälter auslaufen können. Wandmontage
Typ C53 Gasgerät mit getrennter Verbrennungsluftzuführung und Abgasführung. Die Mündungen befinden sich in unterschiedlichen Druckbereichen. Vor der Montage ist die Wand auf Tragfähigkeit hin zu prüfen. Das mitgelieferte Befestigungsmaterial ist für Beton geeignet. Für Hohlraumbaustein-, Ziegelbaustein- und Gasbetonwände sind geeignete Dübel und Schrauben zu verwenden, z. B. Injektionsanker (Bohrbild siehe Maßblatt). Bild 3 - Pos. 19 und 25 Das Gerät darf nicht starr mit dem Wasserleitungs- oder dem Hochdruckrohrleitungsnetz verbunden werden. Die Verbindungsschläuche sind unbedingt zu montieren. Bild 3 - A Zwischen dem Wasserleitungsnetz und dem Verbindungsschlauch ist ein Absperrhahn vorzusehen. Montage der Hochdruckleitungen Bei der Montage der Hochdruckleitungen sind die jeweiligen nationalen Vorschriften des Gesetzgebers zu beachten. – Der Druckabfall in der Rohrleitung muss unter 1,5 MPa liegen. – Die fertige Rohrleitung muss mit 32 MPa geprüft werden. – Die Isolation der Rohrleitung muss bis 100 °C temperaturbeständig sein. Reinigungsmittelbehälter aufstellen Bild 3 - Pos. 20 Die Behälter sind so aufzustellen, dass sich der untere Niveauspiegel des Reinigungsmittels nicht mehr als 1,5 m unter dem Geräteboden und der obere Niveauspiegel nicht über dem Geräteboden befindet. Wasserversorgung Bild 3 - B und Pos. 19 Wassereingang mit einem passenden Wasserschlauch an das Wasserleitungsnetz anschließen. – Die Leistung der Wasserversorgung muss mindestens 1300 l/h bei mindestens 0,1 MPa betragen. – Die Wassertemperatur muss unter 30 °C liegen. Hinweis: Um die vorgeschriebenen Verbrennungswerte zu erreichen, muss der bei den Technischen Daten angegebene Kaminzug eingehalten werden. DE - 15
Elektrischer Anschluss Erstinbetriebnahme Vorsicht Die maximal zulässige Netzimpedanz am elektrischen Anschlusspunkt (siehe Technische Daten) darf nicht überschritten werden. Bei Unklarheiten bezüglich der an Ihrem Anschlusspunkt vorliegenden Netzimpedanz setzen Sie sich bitte mit Ihrem Energieversorgungsunternehmen in Verbindung. Hinweis: Einschaltvorgänge erzeugen kurzzeitig Spannungabsenkungen. Bei ungünstigen Netzbedingungen können Beeinträchtigungen anderer Geräte auftreten. – Anschlusswerte siehe Technische Daten und Typenschild. – Der elektrische Anschluss muss von einem Elektroinstallateur ausgeführt werden und IEC 60364-1 entsprechen. – Stromführende Teile, Kabel und Geräte im Arbeitsbereich müssen in einwandfreiem Zustand strahlwassergeschützt sein. Zur Vermeidung von Elektrounfällen empfehlen wir, Steckdosen mit vorgeschaltetem Fehlerstrom-Schutzschalter (max. 30 mA Nennauslöse-Stromstärke) zu benutzen. Das Gerät ist werkseitig als Erdgas-Gerät auf die Gasart G 20 und als Flüssiggas-Gerät auf G 31 eingestellt. Bei Umstellung des Erdgas-Gerätes auf G 25 oder andere (siehe Typenschild) Erdgase oder des Flüssiggas-Gerätes auf G 30 oder andere (siehe Typenschild) Flüssiggase, sind beim Erdgas-Gerät die Erdgas-Abgaswerte und beim Flüssiggas-Gerät die FlüssiggasWerte gemäß Service-Information einzustellen. Das beiliegende Leerschild wird mit der neu eingestellten Gasart beschriftet und im Anschriftenfeld auf der rechten Geräteseite angebracht. Gleichzeitig muss das dort ab Werk angebrachte Schild mit Angabe G 20 (Erdgas-Gerät) oder G 31 (FlüssiggasGerät) entfernt werden. Fest installierter elektrischer Anschluss Elektrischen Anschluss herstellen. Für das Abschalten des stationären Hochdruckreinigers ist ein abschließbarer Hauptschalter (Bild 3 - Pos. 6) an ungefährdeter Stelle leicht zugänglich anzubringen. Die Kontaktöffnungsweite des Hauptschalters muss mindestens 3 mm betragen. Elektrischer Anschluss mit Stecker/Steckdose Cekon-Stecker an Anschlusskabel des Gerätes montieren. Cekon-Stecker in Steckdose stecken. Für das Abschalten des stationären Hochdruckreinigers muss der Cekon-Stecker zur Netztrennung leicht zugänglich sein. Gasanschluss überprüfen. Vorsicht Beschädigungsgefahr des Gerätes durch Überhitzung. Siphon an Kesselboden anschließen und mit Wasser befüllen. Kessel über Kaminöffnung mit 4 Liter Wasser füllen. Vor dem ersten Gebrauch die Spitze des Deckels vom Ölbehälter auf der Wasserpumpe abschneiden. Maßnahmen vor Inbetriebnahme Bild 3 - Pos. 14 Hochdruckschlauch mit Handspritzpistole und Strahlrohr verbinden und am Hochdruckausgang des Gerätes oder am Hochdruckrohrleitungsnetz anschließen.
Düsenmundstück (b) mit Überwurfmutter (a) am Strahlrohr (d) befestigen. Darauf achten, dass der Dichtring (c) sauber in der Nut liegt.
DE - 16 Schutz vor Verkalkung Verstellen der Betriebsbereitschaftszeit Die Einstellung der Betriebsbereitschaftszeit erfolgt auf der größeren Platine an der linken Seitenwand des Elektroschrankes.
min. Feder (c) von der Deckelstütze (b) des Enthärterbehälters (a) entfernen. Behälter mit Kärcher-Enthärterflüssigkeit RM 110 (Best.-Nr. 2.780-001) füllen. Gefahr Gefährliche elektrische Spannung! Einstellung darf nur durch eine Elektro-Fachkraft erfolgen. Die örtliche Wasserhärte ermitteln: – Über das örtliche Versorgungsunternehmen, – mit einem Härteprüfgerät (Best.-Nr. 6.768-004). Gerätehaube abnehmen. Schaltkasten am Bedienfeld öffnen. max. Die Betriebsbereitschaftszeit ist werkseitig auf die Minimalzeit von 2 Minuten eingestellt und kann bis zur Maximalzeit von 8 Minuten erhöht werden.
Drehpotentiometer (a) je nach Wasserhärte einstellen. Aus der Tabelle kann die richtige Einstellung entnommen werden. Beispiel: Für eine Wasserhärte von 15 °dH Skalenwert 6 am Drehpotentiometer einstellen. Daraus ergibt sich eine Pausenzeit von 31 Sekunden, d.h. alle 31 Sekunden öffnet kurz das Magnetventil. Wasserhärte (°dH) Skala am Drehpotentiometer Pausenzeit (Sekunden)
Installationsmaterial Schlauchhalter Schlauchtrommel Hochdruckschlauch 10 m Handspritzpistole Easypress Drehregler HDS 9/16-4 Drehregler HDS 12/14-4 Strahlrohrhalter Strahlrohr Düsenmundstück HDS 9/16-4 Düsenmundstück HDS 12/14-4 Wasserschlauch Magnetventil Wasserzulauf Reinigungsmittel-Tank, 60 l Gasschlauch R1“ Gas-Absperrhahn R1“ Manometer, Gas (Achtung! Abschlussventil bauseits vorsehen.) Teilesatz Wandkonsole Teilesatz Bodengestell Hochdruckschlauch Bild 3 Pos.
11a 11b 11c 11d Installationsmaterial Winkelverschraubung Teilesatz Anschlussstücke, Abgas Teilesatz Kesselanschluss, Abgas Teilesatz Siphon Wärmeisolation Hauptschalter Rohrleitungssatz, Stahl verzinkt Rohrleitungssatz, Edelstahl Teilesatz Fernsteuerung Teilesatz Not-Aus-Schalter T-Verschraubung Anschlussstutzen, Messing Anschlussstutzen, Edelstahl Absperrhahn NW 8, Stahl verzinkt Absperrhahn NW 8, Edelstahl Schnellkupplungsfestteil Schnellkupplungslosteil Bestell-Nr. 6.386-356 2.640-425 2.640-424 2.640-422 6.286-114 6.631-455 2.420-004 2.420-006 2.744-008 2.744-002 6.386-269 2.638-180 2.638-181 4.580-144 4.580-163 6.463-025 6.463-023
DE - 18 Bestell-Nr. 2.042-001 2.637-238 6.388-083 4.775-463 4.775-470 4.775-471 2.042-002 4.760-550 2.883-402 2.883-406 4.440-282 4.743-011 5.070-078 6.388-228 6.412-389 6.412-059 2.053-005 2.210-008 6.389-028 EG-Konformitätserklärung Hiermit erklären wir, dass die nachfolgend bezeichnete Maschine aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinien entspricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Produkt: Typ: Hochdruckreiniger 1.251-xxx Einschlägige EG-Richtlinien 2009/142/EG 2006/42/EG (+2009/127/EG) 2004/108/EG Angewandte harmonisierte Normen EN 55014–1: 2006+A1: 2009+A2: 2011 EN 55014–2: 1997+A1: 2001+A2: 2008 EN 60335–1 EN 60335–2–79 EN 62233: 2008 EN 61000–3–2: 2006+A1: 2009+A2: 2009 HDS 12/14: EN 61000–3–3: 2008 HDS 9/16: EN 61000–3–11: 2000 Angewandte Spezifikationen: QA 195 (nicht LPG) Name der benannten Stelle: für 2009/142/EG GASTEC Wilmersdorf 50 7327 AC Apeldoorn Kenn-Nr. 0063 5.957-648 Die Unterzeichnenden handeln im Auftrag und mit Vollmacht der Geschäftsführung. CEO Head of Approbation Dokumentationsbevollmächtigter: S. Reiser Alfred Kärcher GmbH & Co. KG Alfred-Kärcher-Str. 28 - 40 71364 Winnenden (Germany) Tel.: +49 7195 14-0 Fax: +49 7195 14-2212 Winnenden, 2010/12/01 Garantie In jedem Land gelten die von unserer zuständigen Vertriebs-Gesellschaft herausgegebenen Garantiebedingungen. Etwaige Störungen an dem Gerät beseitigen wir innerhalb der Garantiefrist kostenlos, sofern ein Material- oder Herstellungsfehler die Ursache sein sollte. DE - 19
Kundendienst Anlagentyp: Herstell-Nr.: Inbetriebnahme am: Prüfung durchgeführt am: Befund: Unterschrift Prüfung durchgeführt am: Befund: Unterschrift Prüfung durchgeführt am: Befund: Unterschrift Prüfung durchgeführt am: Befund: Unterschrift
ET - 2 Seadme elemendid
PurškiDalies mo kamNr.: pas HDS 9/16
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