YT-72978 - Messgeräte Yato - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG YT-72978 Yato
- Display
- Stecker
- Kontrollleuchte grün
- Kontrollleuchte gelb
- Kontrollleuchte rot
- Zurück-Taste
- Zustimmungstaste
- Taste „UP“
- Taste „DOWN“
RU
Dieses Symbol weist darauf hin, dass Elektro- und Elektronik-Altgeräte (einschließlich Batterien und Akkumulatoren) nicht zusammen mit anderen Abfällen entsorgt werden dürfen. Altgeräte sollten getrennt gesammelt und bei einer Sammelstelle abgegeben werden, um deren Recycling und Verwertung zu gewährleisten und so die Abfallmenge und die Nutzung natürlicher Ressourcen zu reduzieren. Die unkontrollierte Freisetzung gefährlicher Stoffe, die in Elektro- und Elektronikgeräten enthalten sind, kann eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen und negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Der Haushalt spielt eine wichtige Rolle bei der Wiederverwendung und Verwertung, einschließlich des Recyclings von Altgeräten. Weitere Informationen zu den geeigneten Recyclingverfahren erhalten Sie bei den örtlichen Behörden oder Ihrem Händler.
Das Prüfgerät OBD2 ist ein tragbarer und einfach zu bedienender Fahrzeugcomputer-Tester. Das Prüfgerät arbeitet nach OBD2-Standard (On-Board-Diagnose Level 2). Die Norm OBD2 gilt für Fahrzeuge, die ab 1996 in den USA und ab 2001 (EU) bzw. 2003 mit einem Dieselmotor (EU) hergestellt wurden. Da der Strom direkt aus dem Fahrzeugnetz entnommen wird, ist das Gerät jederzeit einsatzbereit. Der korrekte, zuverlässige und sichere Betrieb des Geräts hängt von der bestimmungsgemäßen Verwendung ab, deshalb:
Lesen Sie vor Beginn der Arbeiten die gesamte Bedienungsanleitung durch und bewahren Sie sie für die weitere Nutzung auf.
Der Lieferant haftet nicht für Schäden, die durch die Nichtbeachtung der Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen dieser Bedienungsanleitung verursacht werden. Die unsachgemäße Verwendung des Geräts führt ebenfalls zum Erlöschen der Garantie- und Gewährleistungsansprüche.
TECHNISCHE DATEN
Display: 128 x 64 Pixel, hintergrundbeleuchtet
Nennspannung: 8-25 V DC
Betriebsbedingungen T: -20 °C \~ +70 °C R _h <80%
Aufbewahrungsbedingungen T: -30 °C \~ +80 °C R _n <80%
Gewicht: 160 g
SICHERHEITSHINWEISE
Sorgen Sie um Ihre Arbeitsumgebung. Der Arbeitsplatz sollte gut beleuchtet sein. Achten Sie darauf, dass Sie genügend Platz haben, um sich im Arbeitsbereich frei zu bewegen. Halten Sie Ihre Arbeitsumgebung frei von Hindernissen, Fett, Öl, Abfall und anderen Abfällen.
Das Gerät ist nicht wasserfest und für den Einsatz in Innenräumen konzipiert. Setzen Sie das Gerät dem Kontakt mit Wasser, Niederschlägen oder anderen Flüssigkeiten nicht aus.
Überprüfen Sie das Typenschild des Produkts, auf dem sich wichtige Informationen befinden. Wenn das Etikett fehlt oder unleserlich ist, wenden Sie sich an den Hersteller um einen Ersatz.
Vermeiden Sie den Kontakt mit allen heißen Motorteilen, da sonst eine Verbrennungsgefahr besteht.
Vermeiden Sie versehentliches Anzünden von Feuer oder Explosion. Rauchen Sie nicht und halten Sie keine offene Flamme in der Nähe von Kraftstoff, Motor und Batterie.
Schließen Sie das Prüfgerät nicht an oder trennen Sie es nicht ab, wenn die Zündung eingeschaltet ist oder der Motor läuft.
Die oben beschriebenen Warnungen, Vorsichtsmaßnahmen und Anweisungen decken möglicherweise nicht alle möglichen Bedingungen und Situationen, die auftreten können, ab. Der Betreiber muss verstehen, dass gesunder Menschenverstand und Vorsicht Faktoren sind, die nicht in das Gerät eingebaut werden können und dass er selbst dafür sorgen muss.
VORBEREITUNG ZUM BETRIEB
Die Norm OBD2 wurde als Erweiterung der OBD-Norm entwickelt, die zur Durchführung von Diagnosen an Fahrzeugsystemen und zur Speicherung der Ergebnisse verwendet wird. Einige der Diagnoseergebnisse sind für den Benutzer in Form von Anzeigen im Armaturenbrett und/oder Meldungen des Fahrzeugcomputers sichtbar. Das System speichert jedoch viel mehr Daten, die die Person, die das Prüfgerät benutzt, auslesen und daraus das Problem im Fahrzeug identifizieren kann. Das Prüfgerät stellt die Daten in Form von Diagnosefehlercodes (DTC - Diagnostic Trouble Code) dar, die aus fünf alphanumerischen Zeichen bestehen.
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Die DTC-Struktur ist standardisiert und besteht aus einem Buchstaben und vier Ziffern. Der Buchstabe gibt an, welches Fahrzeugsystem von der Störung betroffen ist: B – Karosserie, C – Fahrgestell, P – Motor, U – Kommunikationssystem, die erste Ziffer nach dem Buchstaben gibt an, ob es sich um einen allgemeinen (0) oder einen Herstellerfehler (1) handelt. Die nächste Ziffer gibt das Teilsystem des Fahrzeugs an, in dem der Fehler registriert wurde: 0-2 – Kraftstoff-Luft-Gemisch, 3 – Zündanlage, 4 – Zusatzabgasuntersuchung, 5 – Motorleerlauf, 6 – Fahrzeugrechnerausgänge, 7-9 – Getriebe. Die nächsten beiden Ziffern bezeichnen die spezifische Art der Störung. Eine Liste der Fehlercodes finden Sie im Wartungshandbuch des Fahrzeugs oder wenden Sie sich an den Fahrzeughersteller.
Das OBD2-System prüft einige der Parameter kontinuierlich vom Anlassen des Motors bis zum Abstellen des Motors. Solche Parameter haben den Status „Ready“ (bereit) oder „Complete“ (vollständig). Einige Parameter können jedoch nur unter bestimmten Betriebsbedingungen des Fahrzeugs überwacht werden. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, wird der Status der Parameterprüfung als „Not Ready“ (nicht bereit) oder „Not Complete“ (nicht vollständig) angezeigt. Die Bedingungen für die Überprüfung dieser Parameter sollten im Wartungshandbuch des Fahrzeugs oder beim Fahrzeughersteller erfragt werden.
Bevor Sie mit den Arbeiten beginnen, suchen Sie die DLC-Buchse (Diagnostic Link Connector) am Fahrzeug, die sich je nach Fahrzeug an einer anderen Stelle befindet. Wo sich die DLC-Buchse befindet, entnehmen Sie bitte dem Wartungshandbuch des Fahrzeugs oder wenden Sie sich an den Fahrzeughersteller.
Terminologie von OBD2
PCM – Powertrain Control Module – Motorkontrollmodul – bezeichnet den Computer, der den Motor und den Antrieb steuert.
MIL – Malfunction Indicator Light – Fehlfunktionsanzeige – ist eine Leuchte am Armaturenbrett des Fahrzeugs, die einen Fehler anzeigt.
DTC – Diagnostic Trouble Code – Diagnosefehlercode – ein alphanumerischer Code, der den Ort des Fehlers angibt.
FFD – Freeze Frame Data – Stoppbild-Daten – wenn ein emissionsbezogener Fehler aufgezeichnet wird, gibt das OBD2-System nicht nur einen DTC zurück, sondern zeichnet auch aktuelle Betriebsparameter auf, die zur Identifi zierung des Fehlers beitragen können.
PID – Parameter ID – Kennung des Betriebsparameters.
VI – Vehicle Information – Fahrzeuginformationen – im Speicher des Computersystems gespeicherte Fahrzeuginformationen.
BETRIEB DES PRÜFGERÄTS
Kontrollleuchte:
grün – Kontrollleuchte zur Bestätigung des korrekten Motorbetriebs
gelb – Kontrollleuchte zeigt an: mögliches Motorproblem, einige Tests können nicht durchgeführt werden, anstehender DTC
rot – Kontrollleuchte, die ein Motorproblem anzeigt, MIL kann eingeschaltet sein.
Tasten:
Zurück-Taste – ermöglicht es, zum vorherigen Menü zurückzukehren
Pfeiltasten – ermöglichen die Navigation durch das Menü
Zustimmungstaste - ermöglicht es, den aktuell markierten Menüpunkt auszuwählen.
Anschluss des Prüfgeräts an den Fahrzeugcomputer
Stellen Sie sicher, dass die Zündung des Fahrzeugs ausgeschaltet ist, schließen Sie das Prüfgerät an das DLC an und schalten Sie die Zündung ein oder starten Sie den Motor, je nach Fahrzeug.
Warten Sie, bis der Startbildschirm erscheint, was bis zu einigen Sekunden dauern kann. Trennen Sie wäh-
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rend dieser Zeit das Prüfgerät nicht vom DLC und drücken Sie keine Taste.
Auf dem Startbildschirm finden Sie die Punkte „Scan“ und „Setup“. Mit den Pfeilen auswählen und dann mit der Zustimmungstaste bestätigen: Der Punkt „Scan“ startet die OBD2-Diagnose; der Punkt „Setup“ ermöglicht den Zugriff auf die Einstellungen des Prüfgeräts.
Einstellungen des Prüfgeräts
Language – ermöglicht die Auswahl der Sprache, in der das Prüfgerät bedient werden soll - die Werkseinstellung ist Englisch.
Unit of measure – ermöglicht die Auswahl der Maßeinheiten zwischen metrisch und imperial. Metrische Einheiten sind standardmäßig eingestellt.
Contrast – ermöglicht die Auswahl des Kontrasts der Anzeige. Die Standardeinstellung ist 25%.
OBD2-Diagnose
Die Diagnose wird durch Auswahl der Option „Scan“ auf dem Hauptbildschirm des Prüfgeräts gestartet. Standardmäßig wird eine Motordiagnose durchgeführt, aber wenn die Getriebediagnose aktiviert ist, erscheint ein Auswahlmenü, in dem „Engine“ für Motordiagnose und „A/T“ für Getriebediagnose steht.
Das Diagnosemenü ermöglicht:
- DTC-Messung;
- Löschung aller DTCs;
- Datenstrom - Lesen und Anzeigen aller Daten für die unterstützten Sensoren;
- Anzeige von Standbilddaten;
- I/M-Messung - Überprüfung der Funktionsweise des Abgassystems bei OBD2-konformen Fahrzeugen. Bei einigen Fahrzeugen können zwei Arten von I/M-Kontrollen durchgeführt werden. A. Seitdem der DTC gelöscht wurde. B. Dieser Fahrzyklus - zeigt den Status der Sensoren des aktuellen Fahrzyklus an. I/M-Messungen können wie folgt aussehen: „OK“ - Diagnose abgeschlossen; „INC“ - Diagnose nicht abgeschlossen; „N/A“ - keine Unterstützung.
- Fahrzeuginformationen: VIN – Vehicle Identification Number – Fahrzeug-Identifizierungsnummer, Calibration ID – Datei-Kalibrierungs-ID, CVN – Calibration Verification Numbers – eine Datei-Kalibrierungs-Prüfsumme, um zu überprüfen, ob der Computer außerhalb des autorisierten Servicezentrums des Fahrzeugherstellers programmiert wurde.
WARTUNG UND LAGERUNG DES GERÄTS
Reinigen Sie das Gehäuse des Prüfgeräts mit einem leicht mit Wasser angefeuchteten Tuch und wischen Sie es anschließend trocken. Tauchen Sie das Prüfgerät niemals in Wasser oder andere Flüssigkeiten ein. Lagern Sie das Prüfgerät separat, damit es keinen Stößen, z. B. von anderen Werkzeugen in der Werkzeugkiste, ausgesetzt ist. Der Lagerraum sollte schattig sein und über eine gute Belüftung verfügen. Vor unbefugtem Zugriff, insbesondere von Kindern schützen.