HiKOKI C10RJ - Säge

C10RJ - Säge HiKOKI - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts C10RJ HiKOKI als PDF.

📄 425 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage
Notice HiKOKI C10RJ - page 52

Benutzerfragen zu C10RJ HiKOKI

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

L'email reste privé : il sert seulement à vous prévenir si quelqu'un répond à votre question.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch C10RJ - HiKOKI und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. C10RJ von der Marke HiKOKI.

BEDIENUNGSANLEITUNG C10RJ HiKOKI

98Sägeblattschutz Schmaler Anschlag Parallelanschlag-Fixierhebel Einstellknopf Handgriff I Verstellbarer Fuß Schrägschnittskala Schrägschnittanzeige Überlastrückstellschalter Fuß Untergestellbein Rad Netzleitung Sägeblattschlüssel Auslaufstütze Spaltkeil Hintere Schiene Parallelanschlag Ablage für Sägeblätter Fußmatte Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung Höheneinstellknopf Schrägschnittfixierhebel Schalterteil Vordere Schiene Stützvorrichtung des Untergestells Maßstab Gehrungsanschlag Tischeinsatz Sägeblatt Gehrungsanschlagsrille Sicherungsstift Staubabsaugöffnung Kleines Staubblech Ablage für Anti-Kickback-Klinken Ablage für Schiebestock Fixierhebel für Anschlagschienen Schiebestock Handgriff II Einrastknopf Arbeitstisch Vordere Anschlagschiene Parallelanschlag-Skalenanzeige Gehrungsanschlag-Einrastknopf Ablage für Sägeblattschlüssel Ablage für Netzleitung Ablage für Gehrungsanschlag Anti-Kickback-Klinken Deutsch

Hintere Anschlagschiene Stift Stift Stift Aufbau der Mobile Tischkreissäge Montiertes Untergestell Runde Flachkopfschrauben M8 x 45 Kontermutter M8 Runde Flachkopfschrauben M8 x 10 Große, flache Unterlegscheibe 10 Kontermutter M10 Radwelle Radeinheit Runde Flachkopfschrauben M8 x 100 Einstellschraube Spaltkeil-Einrastknopf Innerer Sägeblattflansch Aufnahmedorn Aufnahmemutter Äußerer Sägeblattflansch Ring Knopf Schlitz A Federstift Loch Knopf Schlitz B Schlitz C Einstellschraube Fixierschraube Verlängerungsstange Einrastknopf Positionsschraube Schlitz Führungsschiene Schalterabdeckung Schalter I Schalterpaddle Loch Stütze Schraube Flache Unterlegscheibe Tischlerwinkel 90°-Anschlagschraube Dreieckswinkel 45°-Anschlagschraube Schraube Schraube Roter Zeiger Schraube

(Übersetzung der originalen Bedienungsanleitung) Deutsch WARNUNG Beachten Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Abbildungen und technischen Daten, die Sie zusam- men mit diesem Elektrowerkzeug erhalten haben. Wenn die nachfolgenden Anweisungen nicht befolgt werden, kann es zu Stromschlag, Brand und/oder schweren Verletzungen kommen. Bewahren Sie alle Warnhinweise und Anweisungen für ein späteres Nachschlagen auf. Der Begriff „Elektrowerkzeug“ in den Warnhinweisen bezieht sich auf mit Netzstrom (schnurgebunden) oder Akkustrom (schnurlos) betriebene Elektrowerkzeuge.

1) Sicherheit im Arbeitsbereich

a) Achten Sie darauf, dass der Arbeitsplatz sauber und gut beleuchtetet ist. In nicht aufgeräumten oder dunklen Bereichen kommt es schnell zu Unfällen. b) Verwenden Sie Elektrowerkzeuge nie in explosionsgefährdeten Umgebungen, z. B. wenn entzündbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube vorhanden sind. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, wodurch sich Stäube oder Dämpfe entzünden können. c) Achten Sie während der Arbeit mit einem Elektrowerkzeug darauf, dass sich keine Kinder und Zuschauer in der Nähe aufhalten. Ablenkungen können dazu führen, dass Sie die Kontrolle über das Werkzeug verlieren.

2) Elektrische Sicherheit

a) Die Stecker von Elektrowerkzeugen müssen zur Netzsteckdose passen. Sie dürfen den Stecker nie in irgendeiner Weise abändern. Für ein Elektrowerkzeug mit Schutzkontaktstecker (geerdet) darf nie ein Adapterstecker verwendet werden. Unveränderte Stecker und passende Netzsteckdosen reduzieren das Risiko eines Stromschlags. b) Achten Sie darauf, dass Ihr Körper nicht mit geerdeten Gegenständen in Kontakt kommt, z. B. Rohrleitungen, Heizungen, Küchenherde und Kühlschränke. Das Risiko eines Stromschlags ist höher, wenn Ihr Körper mit geerdeten Gegenständen in Kontakt kommt. c) Setzen Sie Elektrowerkzeuge nie Regen oder feuchten Umgebungen aus. Dringt Wasser in ein Elektrowerkzeug ein, erhöht sich das Risiko eines Stromschlags. d) Verwenden Sie die Netzleitung nicht missbräuch- lich. Sie dürfen die Netzleitung nie zum Tragen des Elektrowerkzeugs verwenden oder daran ziehen oder zum Abziehen des Steckers verwen- den. Halten Sie die Netzleitung fern von Hitzequellen, Öl, scharfen Kanten oder bewegli- chen Teilen. Beschädigte oder verwickelte Netzleitungen erhöhen das Risiko eines Stromschlags. e) Zur Nutzung eines Elektrowerkzeugs im Freien sollten Sie ein für den Außeneinsatz geeignetes Verlängerungskabel verwenden. Ein für den Außeneinsatz geeignetes Kabel verringert das Risiko eines Stromschlags. f) Lässt sich der Einsatz eines Elektrowerkzeugs in feuchter Umgebung nicht vermeiden, verwenden Sie eine Stromversorgung mit Fehler- strom-Schutzeinrichtung (engl. „Residual Current Device“, RCD). Bei Verwendung einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung verringert sich das Risiko eines Stromschlags.

3) Persönliche Sicherheit

a) Bei der Nutzung von Elektrowerkzeugen müssen Sie wachsam bleiben, auf Ihre Handgriffe achten und mit gesundem Menschenverstand arbeiten. Arbeiten Sie nicht mit einem Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit mit Elektrowerkzeu- gen kann zu schweren Verletzungen führen. b) Verwenden Sie eine persönliche Schutzaus- rüstung. Tragen Sie immer einen Augenschutz. Eine je nach den Umständen angelegte Schutzaus- rüstung, die aus einer Staubmaske, rutschfesten Sicherheitsschuhen, einem Schutzhelm oder einem Gehörschutz bestehen kann, verringert das Verletzu- ngsrisiko. c) Verhindern Sie, dass sich das Werkzeug nicht unbeabsichtigt einschalten kann. Achten Sie darauf, dass der Schalter ausgeschaltet ist, bevor Sie das Werkzeug an den Netz- oder Akkustrom anschließen oder es mitnehmen Werden Elektrowerkzeuge mit dem Finger am Schalter getragen oder sind sie eingeschaltet und werden in Betrieb gesetzt, kommt es schnell zu Unfällen. d) Entfernen Sie sämtliche Einstellschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ist ein Schlüssel an einem rotierenden Teil des Elektrowerkzeugs zurückgelassen worden, kann es zu Verletzungen kommen. e) Lehnen Sie sich nicht zu weit vor. Achten Sie immer auf einen sicheren Stand und Ihr Gleich- gewicht. Dadurch haben Sie das Elektrowerkzeug in unerwar- teten Situationen besser unter Kontrolle. f) Tragen Sie eine geeignete Kleidung. Tragen Sie keine locker sitzende Kleidung oder Schmuck. Achten Sie darauf, dass Ihre Haare, Ihre Kleidung und Ihre Handschuhe nicht in den Bereich von beweglichen Teilen kommen. Locker sitzende Kleidung, Schmuck oder langes Haar kann von beweglichen Teilen erfasst werden. g) Wenn Anschlüsse für Staubabsaug- und -sammelanlagen vorhanden sind, sorgen Sie dafür, dass diese angeschlossen und sachgemäß eingesetzt werden. Durch Einsatz von Vorrichtungen zur Staubentfer- nung können staubbezogene Gefahren verringert werden. h) Lassen Sie sich die durch den häufigen Gebrauch von Werkzeugen erworbene Vertrau- theit nicht zur Nachlässigkeit verleiten und die Sicherheitsprinzipien Ihres Werkzeugs ignorie- ren. Ein unvorsichtiger Handgriff kann in Sekunden- bruchteilen zu schweren Verletzungen führen.

4) Einsatz und Pflege von Elektrowerkzeugen

a) Verwenden Sie ein Elektrowerkzeug nicht über seinen Leistungsumfang hinaus. Verwenden Sie das richtige Elektrowerkzeug für Ihren Einsatzz- weck. Mit dem richtigen Elektrowerkzeug können Sie seiner bestimmungsgemäßen Anwendungsweise entspre- chend besser und sicherer arbeiten. b) Verwenden Sie das Elektrowerkzeug nicht, wenn es sich nicht mit dem Schalter ein- und ausschalten lässt. Ein Elektrowerkzeug, das nicht mit dem Schalter kontrolliert werden kann, stellt eine Gefahr dar un d muss repariert werden. c) Ziehen Sie den Stecker von der Stromversorgung ab und/oder nehmen Sie das Akkupack aus dem Elektrowerkzeug heraus, sofern dies möglich ist, bevor Sie Einstellungen vornehmen, Zubehöre wechseln oder das Elektrowerkzeug verstauen. Derartige präventive Sicherheitsmaßnahmen verringern das Risiko, dass sich das Elektrowerkzeug unbeabsichtigt einschaltet. d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf und achten Sie darauf, dass Personen, die nicht mit dem Werkzeug selbst und/oder diesen Anweis- ungen vertraut sind, mit dem Elektrowerkzeug arbeiten. Elektrowerkzeuge in den Händen von ungeschulten Nutzern sind gefährlich. e) Warten Sie Elektrowerkzeuge und Zubehöre. Achten Sie sie auf Ausrichtungsfehler, Leichtgängigkeit beweglicher Teile, beschädigte Teile und alle anderen Umstände, die sich auf den Betrieb des Elektrowerkzeugs auswirken können. Lassen Sie ein eventuell beschädigtes Elektrowerkzeug reparieren, bevor Sie damit arbeiten. Viele Unfälle gehen auf schlecht gewartete Elektrow- erkzeuge zurück. f) Achten Sie auf stets scharfe und saubere Schnei- dwerkzeuge. Richtig gewartete Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneiden klemmen sich weniger häufig fest und sind leichter zu kontrollieren. g) Verwenden Sie Elektrowerkzeuge, Zubehöre und Drehmeißel usw. diesen Anweisungen entspre- chend und berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die Art der auszuführenden Arbeiten. Beim Einsatz von Elektrowerkzeugen für Aufgaben, für die sie nicht vorgesehen sind, können gefährliche Situationen entstehen. h) Achten Sie darauf, dass Griffe und Greifflächen immer trocken,sauber und frei von Öl und Fett sind. Bei rutschigen Griffen und Greifflächen ist keine sichere Handhabung und Kontrolle des Werkzeugs in unerwarteten Situationen möglich.

a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug von geschulten Fachkräften und nur mit identischen Ersatzteilen instand setzen. Dadurch ist gewährleistet, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeugs beibehalten wird.und die Schnittbreite des Sägeblatt breiter ist, als der Spaltkeil dick ist.

2. Sicherheitsanweisungen beim Sägen

a) GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Fingern oder Händen nie in die Nähe des Sägeblatts oder in seine Schnittlinie. In einem Moment der Unachtsamkeit oder beim Verrutschen könnte Ihre Hand in das Sägeblatt geraten und schwere Verletzungen verursachen. b) Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Tisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. c) Führen Sie das Werkstück bei Längsschnitten nie mit dem Gehrungsanschlag ein und verwen- den Sie den Parallelanschlag bei Querschnitten mit dem Gehrungsanschlag nicht als Längenan- schlag. Wird der Werkstück gleichzeitig mit dem Parallelan- schlag und dem Gehrungsanschlag eingeführt, klemmt sich das Sägeblatt schneller fest und ein Rückschlag wird wahrscheinlicher. d) Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschie- bende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebe- stock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebeholz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Vorrichtungen zur „Arbeitshilfe“ bleiben Ihre Hände in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt. e) Verwenden Sie nur den vom Hersteller bereitgestellten Schiebestock oder einen Schiebestock, der diesen Anweisungen entspre- chend konstruiert wurde. Der Schiebestock sorgt für einen ausreichenden Abstand zwischen Ihrer Hand und dem Sägeblatt. f) Verwenden Sie nie einen beschädigten oder zugeschnittenen Schiebestock. Ein beschädigter Schiebestock könnte durchbrechen und Ihre Hand könnte in das Sägeblatt geraten. g) Machen Sie nichts „freihändig“. Positionieren und führen Sie das Werkstück immer entweder mit dem Parallelanschlag oder dem Gehrungsan- schlag. „Freihändig“ bedeutet hier, dass Sie anstelle eines Parallelanschlags oder Gehrungsanschlags das Werkstück mit Ihren Händen abstützen oder führen. Beim freihändigen Sägen können Ausrichtungsfehler, ein Festklemmen und Rückschläge auftreten. h) Greifen Sie nie um ein rotierendes Sägeblatt herum oder darüber. Wenn Sie nach einem Werkstück greifen, könnten Sie unbeabsichtigter Weise mit dem rotierenden Sägeblatt in Kontakt kommen.

i) Lange und/oder breite Werkstücke, die über den

Sägetisch hinausragen, können durch behelfsmäßige Stützen an der Rückseite und/od- er den Seiten des Tisches waagerecht gehalten

1) Beachtung von maßgeblichen Warnhinweisen

a) Lassen Sie die Schutzvorrichtungen angebracht. Schutzvorrichtungen müssen funktionstüchtig und sachgemäß angebracht sein. Sitzt eine Schutzvorrichtung locker, ist sie beschädigt oder nicht funktionstüchtig, muss sie repariert oder ausgetauscht werden. b) Bei jedem Durchschneiden müssen immer der Sägeblattschutz, der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken verwendet werden. Wenn das Sägeblatt beim Durchschneiden das Werkstück komplett durchtrennt, haben die Schutz- vorrichtung und die sonstigen Sicherheitsvorrichtun- gen die Aufgabe, das Verletzungsrisiko zu verringern. c) Bringen Sie nach Abschluss eine Arbeitsvor- gangs (z. B. Fugenschnitt), für den die Schutzvor- richtung, der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken entfernt werden müssen, sofort wieder die Schutzeinrichtung an. Die Schutzvorrichtung, der Spaltkeil und die Anti-Kickback-Klinken verringern das Verletzungsri- siko. d) Achten Sie vor dem Einschalten des Elektrow- erkzeugs darauf, dass das Sägeblatt nicht in Kontakt mit der Schutzvorrichtung, dem Spaltkeil und dem Werkstück steht. Bei unbeabsichtigtem Kontakt des Sägeblatts mit diesen Gegenständen könnten gefährliche Situationen entstehen. e) Passen Sie den Spaltkeil den Beschreibungen in dieser Bedienungsanleitung entsprechend an. Bei falscher Abstandhaltung, Positionierung und Ausrichtung kann der Spaltkeil der Wahrscheinlichkeit eines Rückschlags nicht mehr wirksam begegnen. f) Damit der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken funktionieren, müssen sie das Werkstück erfassen. Der Spaltkeil und die Anti-Kickback-Klinken sind beim Schneiden von Werkstücken wirkungslos, die zu kurz sind, um vom Spaltkeil und den Anti-Kickback-Klinken erfasst zu werden. Unter diesen Umständen lässt sich ein Rückschlag mit Hilfe des Spaltkeils und den Anti-Kick- back-Klinken nicht vermeiden. g) Verwenden Sie das passende Sägeblatt für den Spaltkeil. Damit der Spaltkeil gut funktioniert, muss der Durchmesser des Sägeblatts dahingehend auf den geeigneten Spaltkeil abgestimmt sein, dass das Sägeblatt selbst dünner ist, als der Spaltkeil dick ist,

SICHERHEITSANWEISUNGEN FÜR

MOBILE TISCHKREISSÄGE

WARNUNG Beachten Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Abbildungen und technischen Daten, die Sie zusam- men mit diesem Elektrowerkzeug erhalten haben. Wenn die nachfolgenden Anweisungen nicht befolgt werden, kann es zu Stromschlag, Brand und/oder schweren Verletzungen kommen. Bewahren Sie alle Warnhinweise und Anweisungen für ein späteres Nachschlagen auf. Der Begriff „Elektrowerkzeug“ in den Warnhinweisen bezieht sich auf mit Netzstrom (schnurgebunden) oder Akkustrom (schnurlos) betriebene Elektrowerkzeuge.

1) Sicherheit im Arbeitsbereich

a) Achten Sie darauf, dass der Arbeitsplatz sauber und gut beleuchtetet ist. In nicht aufgeräumten oder dunklen Bereichen kommt es schnell zu Unfällen. b) Verwenden Sie Elektrowerkzeuge nie in explosionsgefährdeten Umgebungen, z. B. wenn entzündbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube vorhanden sind. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, wodurch sich Stäube oder Dämpfe entzünden können. c) Achten Sie während der Arbeit mit einem Elektrowerkzeug darauf, dass sich keine Kinder und Zuschauer in der Nähe aufhalten. Ablenkungen können dazu führen, dass Sie die Kontrolle über das Werkzeug verlieren.

2) Elektrische Sicherheit

a) Die Stecker von Elektrowerkzeugen müssen zur Netzsteckdose passen. Sie dürfen den Stecker nie in irgendeiner Weise abändern. Für ein Elektrowerkzeug mit Schutzkontaktstecker (geerdet) darf nie ein Adapterstecker verwendet werden. Unveränderte Stecker und passende Netzsteckdosen reduzieren das Risiko eines Stromschlags. b) Achten Sie darauf, dass Ihr Körper nicht mit geerdeten Gegenständen in Kontakt kommt, z. B. Rohrleitungen, Heizungen, Küchenherde und Kühlschränke. Das Risiko eines Stromschlags ist höher, wenn Ihr Körper mit geerdeten Gegenständen in Kontakt kommt. c) Setzen Sie Elektrowerkzeuge nie Regen oder feuchten Umgebungen aus. Dringt Wasser in ein Elektrowerkzeug ein, erhöht sich das Risiko eines Stromschlags. d) Verwenden Sie die Netzleitung nicht missbräuch- lich. Sie dürfen die Netzleitung nie zum Tragen des Elektrowerkzeugs verwenden oder daran ziehen oder zum Abziehen des Steckers verwen- den. Halten Sie die Netzleitung fern von Hitzequellen, Öl, scharfen Kanten oder bewegli- chen Teilen. Beschädigte oder verwickelte Netzleitungen erhöhen das Risiko eines Stromschlags. e) Zur Nutzung eines Elektrowerkzeugs im Freien sollten Sie ein für den Außeneinsatz geeignetes Verlängerungskabel verwenden. Ein für den Außeneinsatz geeignetes Kabel verringert das Risiko eines Stromschlags. f) Lässt sich der Einsatz eines Elektrowerkzeugs in feuchter Umgebung nicht vermeiden, verwenden Sie eine Stromversorgung mit Fehler- strom-Schutzeinrichtung (engl. „Residual Current Device“, RCD). Bei Verwendung einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung verringert sich das Risiko eines Stromschlags.

3) Persönliche Sicherheit

a) Bei der Nutzung von Elektrowerkzeugen müssen Sie wachsam bleiben, auf Ihre Handgriffe achten und mit gesundem Menschenverstand arbeiten. Arbeiten Sie nicht mit einem Elektrowerkzeug, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit mit Elektrowerkzeu- gen kann zu schweren Verletzungen führen. b) Verwenden Sie eine persönliche Schutzaus- rüstung. Tragen Sie immer einen Augenschutz. Eine je nach den Umständen angelegte Schutzaus- rüstung, die aus einer Staubmaske, rutschfesten Sicherheitsschuhen, einem Schutzhelm oder einem Gehörschutz bestehen kann, verringert das Verletzu- ngsrisiko. c) Verhindern Sie, dass sich das Werkzeug nicht unbeabsichtigt einschalten kann. Achten Sie darauf, dass der Schalter ausgeschaltet ist, bevor Sie das Werkzeug an den Netz- oder Akkustrom anschließen oder es mitnehmen Werden Elektrowerkzeuge mit dem Finger am Schalter getragen oder sind sie eingeschaltet und werden in Betrieb gesetzt, kommt es schnell zu Unfällen. d) Entfernen Sie sämtliche Einstellschlüssel, bevor Sie das Elektrowerkzeug einschalten. Ist ein Schlüssel an einem rotierenden Teil des Elektrowerkzeugs zurückgelassen worden, kann es zu Verletzungen kommen. e) Lehnen Sie sich nicht zu weit vor. Achten Sie immer auf einen sicheren Stand und Ihr Gleich- gewicht. Dadurch haben Sie das Elektrowerkzeug in unerwar- teten Situationen besser unter Kontrolle. f) Tragen Sie eine geeignete Kleidung. Tragen Sie keine locker sitzende Kleidung oder Schmuck. Achten Sie darauf, dass Ihre Haare, Ihre Kleidung und Ihre Handschuhe nicht in den Bereich von beweglichen Teilen kommen. Locker sitzende Kleidung, Schmuck oder langes Haar kann von beweglichen Teilen erfasst werden. g) Wenn Anschlüsse für Staubabsaug- und -sammelanlagen vorhanden sind, sorgen Sie dafür, dass diese angeschlossen und sachgemäß eingesetzt werden. Durch Einsatz von Vorrichtungen zur Staubentfer- nung können staubbezogene Gefahren verringert werden. h) Lassen Sie sich die durch den häufigen Gebrauch von Werkzeugen erworbene Vertrau- theit nicht zur Nachlässigkeit verleiten und die Sicherheitsprinzipien Ihres Werkzeugs ignorie- ren. Ein unvorsichtiger Handgriff kann in Sekunden- bruchteilen zu schweren Verletzungen führen.

4) Einsatz und Pflege von Elektrowerkzeugen

a) Verwenden Sie ein Elektrowerkzeug nicht über seinen Leistungsumfang hinaus. Verwenden Sie das richtige Elektrowerkzeug für Ihren Einsatzz- weck. Mit dem richtigen Elektrowerkzeug können Sie seiner bestimmungsgemäßen Anwendungsweise entspre- chend besser und sicherer arbeiten. b) Verwenden Sie das Elektrowerkzeug nicht, wenn es sich nicht mit dem Schalter ein- und ausschalten lässt. Ein Elektrowerkzeug, das nicht mit dem Schalter kontrolliert werden kann, stellt eine Gefahr dar un d muss repariert werden. c) Ziehen Sie den Stecker von der Stromversorgung ab und/oder nehmen Sie das Akkupack aus dem Elektrowerkzeug heraus, sofern dies möglich ist, bevor Sie Einstellungen vornehmen, Zubehöre wechseln oder das Elektrowerkzeug verstauen. Derartige präventive Sicherheitsmaßnahmen verringern das Risiko, dass sich das Elektrowerkzeug unbeabsichtigt einschaltet. d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf und achten Sie darauf, dass Personen, die nicht mit dem Werkzeug selbst und/oder diesen Anweis- ungen vertraut sind, mit dem Elektrowerkzeug arbeiten. Elektrowerkzeuge in den Händen von ungeschulten Nutzern sind gefährlich. e) Warten Sie Elektrowerkzeuge und Zubehöre. Achten Sie sie auf Ausrichtungsfehler, Leichtgängigkeit beweglicher Teile, beschädigte Teile und alle anderen Umstände, die sich auf den Betrieb des Elektrowerkzeugs auswirken können. Lassen Sie ein eventuell beschädigtes Elektrowerkzeug reparieren, bevor Sie damit arbeiten. Viele Unfälle gehen auf schlecht gewartete Elektrow- erkzeuge zurück. f) Achten Sie auf stets scharfe und saubere Schnei- dwerkzeuge. Richtig gewartete Schneidwerkzeuge mit scharfen Schneiden klemmen sich weniger häufig fest und sind leichter zu kontrollieren. g) Verwenden Sie Elektrowerkzeuge, Zubehöre und Drehmeißel usw. diesen Anweisungen entspre- chend und berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die Art der auszuführenden Arbeiten. Beim Einsatz von Elektrowerkzeugen für Aufgaben, für die sie nicht vorgesehen sind, können gefährliche Situationen entstehen. h) Achten Sie darauf, dass Griffe und Greifflächen immer trocken,sauber und frei von Öl und Fett sind. Bei rutschigen Griffen und Greifflächen ist keine sichere Handhabung und Kontrolle des Werkzeugs in unerwarteten Situationen möglich.

a) Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug von geschulten Fachkräften und nur mit identischen Ersatzteilen instand setzen. Dadurch ist gewährleistet, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeugs beibehalten wird. Deutsch werden. Ein langes und/oder breites Werkstück neigt dazu, sich am Tischrand zu drehen, sodass Sie die Kontrolle darüber verlieren könnten, das Sägeblatt eingeklemmt werden oder rückschlagen könnte. j) Führen Sie das Werkstück mit gleichmäßiger Geschwindigkeit ein. Sie dürfen das Werkstück nicht biegen oder verdrehen. Schalten Sie das Werkzeug bei Blockaden sofort aus, ziehen Sie seinen Stecker ab und beseitigen Sie die Blockade. Wird das Sägeblatt vom Werkstück blockiert, kann es zu einem Rückschlag kommen oder der Motor kann abgewürgt werden. k) Entfernen Sie keine abgeschnittenen Materi- alstücke, während sich das Sägeblatt noch dreht. Das Material könnte sich zwischen dem Anschlag oder innen im Sägeblattschutz verfangen und Ihre Finger könnten vom Sägeblatt in das Sägeblatt gezogen werden. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekom- men ist, bevor Sie das Material entfernen.

I) Verwenden Sie einen Hilfsanschlag, der mit der

Tischoberseite in Kontakt steht, wenn Sie Werkstücke, die schmaler sind als 2 mm, der Länge nach durchtrennen. Ein schmales Werkstück kann sich unter dem Paralle- lanschlag verkanten und einen Rückschlag herbeiführen.

3. Ursachen von Rückschlägen und maßgebliche

Warnhinweise Der Rückschlag ist eine plötzliche Reaktion des Werkstücks auf ein eingeklemmtes, blockiertes Sägeblatt oder eine im Bezug zum Sägeblatt falsch ausgerichtete Schnittlinie im Werkstück oder, wenn ein Teil des Werkstücks zwischen dem Sägeblatt und dem Parallelanschlag oder einem anderen feststehenden Gegenstand festgeklemmt wird. Während eines Rückschlags wird das Werkstück meistens vom hinteren Abschnitt des Sägeblatts nach oben gezogen und hin zum Bediener katapultiert. Rückschläge sind das Ergebnis einer falschen Verwendung der Säge und/oder von falschen Arbeitsvorgängen oder -bedingungen und sie können durch Ergreifung von den nachstehend aufgeführten, angemessenen Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden. a) Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen. b) Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen. c) Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag. d) Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag. e) Führen Sie das Werkstück mit einem Druckkamm gegen Tisch und Anschlag, wenn Sie keine Trennschnitte, z. B. Fugenschnitte, machen. Mit einem Druckkamm können Sie das Werkstück selbst bei einem Rückschlag unter Kontrolle halten. f) Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können. g) Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden. h) Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.

i) Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz

gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen. J) Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen. k) Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

4. Warnhinweise für die Arbeit mit der Mobile

Tischkreissäge a) Schalten Sie die Mobile Tischkreissäge aus und ziehen Sie ihren Netzstecker ab, wenn Sie den Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln oder den Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken oder den Sägeblattschutz anpassen und die Maschine unbeaufsichtigt gelassen wird. Vorsorgemaßnahmen verhüten Unfälle. b) Lassen Sie die Mobile Tischkreissäge nie unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie sie aus und verlassen Sie das Werkzeug erst dann, wenn es zum vollständigen Stillstand gekommen ist. Eine Säge, die ohne Aufsicht in Betrieb ist, stellt eine unkontrollierte Gefahr dar. c) Stellen Sie die Mobile Tischkreissäge an einer gut beleuchteten und ebenen Stelle auf, wo Sie immer einen guten Stand und eine gute Balance haben. Sie sollte in einem Bereich aufgestellt werden, in dem Platz genug ist, Werkstücke aller gewünschten Größen zu bearbeiten. In beengten, dunklen Bereichen und auf unebenen, rutschigen Böden kommt es schnell zu Unfällen. d) Reinigen Sie des Öfteren den Bereich unter dem Sägetisch und entfernen Sie dort und/oder aus der Vorrichtung zur Staubentfernung das Sägemehl. Ansammlungen von Sägemehl sind feuergefährlich und können sich selbst entzünden. e) Die Mobile Tischkreissäge muss sicher befestigt werden. Ist eine Mobile Tischkreissäge nicht richtig befestigt, kann sie verrutschen oder umkippen. f) Entfernen Sie alle Werkzeuge, Holzspäne usw. aus dem Bereich unter dem Tisch, bevor Sie die Mobile Tischkreissäge einschalten. Ablenkungen oder potenzielle Blockaden können gefährlich sein. g) Verwenden Sie immer Sägeblätter mit Aufnahmelöchern der richtigen Größe und Form (rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Kleinteilen zur Befesti- gung an der Säge passen, laufen exzentrisch und führen zu einem Kontrollverlust. h) Verwenden Sie nie beschädigte oder unpas- sende Befestigungen für das Sägeblatt, z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Bolzen oder Muttern für Sägeblätter. Diese Befestigungsteile sind speziell auf Ihre Säge ausgelegt und gewährleisten einen sicheren Betrieb und eine optimale Leistung.

i) Stellen Sie sich nie auf die Mobile Tischkreissäge

und nutzen Sie sie nicht als Ersatz für eine Leiter. Sie können sich ernsthaft verletzen, wenn das Werkzeug umkippt oder Sie unabsichtlich mit einer Schneide in Kontakt kommen. j) Vergewissern Sie sich, dass das montierte Sägeblatt in die richtige Richtung rotiert. Bearbe- iten Sie eine Mobile Tischkreissäge nicht mit Schleifrädern, Drahtbürsten oder Schleifschei- ben. Ein falsch montiertes Sägeblatt oder die Nutzung von nicht empfohlenen Zubehören kann zu schweren Verletzungen führen. k) Verwenden Sie nur ein 10-Zoll-Sägeblatt mit einer Schrankweite von 2,8 mm und einer Blattdicke von 1,8 mm, passend zum Spaltkeil mit einer Dicke von 2,3 mm. l) Verwenden Sie immer nur einen Sägeblattdurch- messer, der den Markierungen auf der Säge entspricht; verwenden Sie nur Sägeblätter, deren maximal mögliche Drehzahl nicht niedriger als die maximale Spindeldrehzahl des Produkts. m)Verwenden Sie keine stumpfen, rissigen, verformten oder beschädigten Sägeblätter. Verwenden Sie als Ersatz nur ein Sägeblatt, das dem europäischen Standard EN 847-1 entspricht.

5. Zusätzliche Sicherheitsanweisungen

  • Beachten Sie bitte auch die speziellen Sicherheitsan- weisungen in den jeweiligen Kapiteln.
  • Beachten Sie gegebenenfalls die gesetzlichen Verfügungen oder Bestimmungen bezüglich der Nutzung von Mobile Tischkreissäge.
  • Vermeiden Sie ein Überhitzen der Sägezähne.
  • Versuchen Sie nicht, das Sägeblatt anzuhalten, indem Sie das Werkstück seitlich gegen das Blatt drücken.
  • Bewahren Sie Sägeblätter so auf, dass sich niemand verletzen kann.
  • Vergewissern Sie sich vor einem Schnitt, dass alle Einstellungen abgesichert sind.
  • Vergewissern Sie sich, dass sich keine Nägel im Pfad des Sägeblatts befinden. Überprüfen Sie das Schnittholz vor dem Schnitt auf Nägel und entfernen Sie diese komplett.
  • Berühren Sie während der Schneidearbeiten nie das Sägeblatt oder andere sich bewegende Teile.
  • Vergewissern Sie sich vor Nutzung der Mobile Tischkreissäge, dass der Arbeitsbereich so gut beleuchtet ist, dass Sie Ihre Arbeit überblicken können, und es keine Hindernisse gibt, die eine sichere Arbeitsweise behindern könnten.
  • Sollte diese Säge fremdartige Geräusche erzeugen oder übermäßig vibrieren, stellen Sie sofort Ihre Schneidearbeiten ein, schalten Sie die Säge aus und nehmen Sie vom Strom, bis das Problem ermittelt und korrigiert wurde. Wenden Sie sich an ein autorisiertes HiKOKI-Kundendienstcenter, wenn das Problem nicht ermittelt werden kann.und die Schnittbreite des Sägeblatt breiter ist, als der Spaltkeil dick ist.

2. Sicherheitsanweisungen beim Sägen

a) GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Fingern oder Händen nie in die Nähe des Sägeblatts oder in seine Schnittlinie. In einem Moment der Unachtsamkeit oder beim Verrutschen könnte Ihre Hand in das Sägeblatt geraten und schwere Verletzungen verursachen. b) Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Tisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. c) Führen Sie das Werkstück bei Längsschnitten nie mit dem Gehrungsanschlag ein und verwen- den Sie den Parallelanschlag bei Querschnitten mit dem Gehrungsanschlag nicht als Längenan- schlag. Wird der Werkstück gleichzeitig mit dem Parallelan- schlag und dem Gehrungsanschlag eingeführt, klemmt sich das Sägeblatt schneller fest und ein Rückschlag wird wahrscheinlicher. d) Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschie- bende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebe- stock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebeholz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Vorrichtungen zur „Arbeitshilfe“ bleiben Ihre Hände in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt. e) Verwenden Sie nur den vom Hersteller bereitgestellten Schiebestock oder einen Schiebestock, der diesen Anweisungen entspre- chend konstruiert wurde. Der Schiebestock sorgt für einen ausreichenden Abstand zwischen Ihrer Hand und dem Sägeblatt. f) Verwenden Sie nie einen beschädigten oder zugeschnittenen Schiebestock. Ein beschädigter Schiebestock könnte durchbrechen und Ihre Hand könnte in das Sägeblatt geraten. g) Machen Sie nichts „freihändig“. Positionieren und führen Sie das Werkstück immer entweder mit dem Parallelanschlag oder dem Gehrungsan- schlag. „Freihändig“ bedeutet hier, dass Sie anstelle eines Parallelanschlags oder Gehrungsanschlags das Werkstück mit Ihren Händen abstützen oder führen. Beim freihändigen Sägen können Ausrichtungsfehler, ein Festklemmen und Rückschläge auftreten. h) Greifen Sie nie um ein rotierendes Sägeblatt herum oder darüber. Wenn Sie nach einem Werkstück greifen, könnten Sie unbeabsichtigter Weise mit dem rotierenden Sägeblatt in Kontakt kommen.

i) Lange und/oder breite Werkstücke, die über den

Sägetisch hinausragen, können durch behelfsmäßige Stützen an der Rückseite und/od- er den Seiten des Tisches waagerecht gehalten

1) Beachtung von maßgeblichen Warnhinweisen

a) Lassen Sie die Schutzvorrichtungen angebracht. Schutzvorrichtungen müssen funktionstüchtig und sachgemäß angebracht sein. Sitzt eine Schutzvorrichtung locker, ist sie beschädigt oder nicht funktionstüchtig, muss sie repariert oder ausgetauscht werden. b) Bei jedem Durchschneiden müssen immer der Sägeblattschutz, der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken verwendet werden. Wenn das Sägeblatt beim Durchschneiden das Werkstück komplett durchtrennt, haben die Schutz- vorrichtung und die sonstigen Sicherheitsvorrichtun- gen die Aufgabe, das Verletzungsrisiko zu verringern. c) Bringen Sie nach Abschluss eine Arbeitsvor- gangs (z. B. Fugenschnitt), für den die Schutzvor- richtung, der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken entfernt werden müssen, sofort wieder die Schutzeinrichtung an. Die Schutzvorrichtung, der Spaltkeil und die Anti-Kickback-Klinken verringern das Verletzungsri- siko. d) Achten Sie vor dem Einschalten des Elektrow- erkzeugs darauf, dass das Sägeblatt nicht in Kontakt mit der Schutzvorrichtung, dem Spaltkeil und dem Werkstück steht. Bei unbeabsichtigtem Kontakt des Sägeblatts mit diesen Gegenständen könnten gefährliche Situationen entstehen. e) Passen Sie den Spaltkeil den Beschreibungen in dieser Bedienungsanleitung entsprechend an. Bei falscher Abstandhaltung, Positionierung und Ausrichtung kann der Spaltkeil der Wahrscheinlichkeit eines Rückschlags nicht mehr wirksam begegnen. f) Damit der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken funktionieren, müssen sie das Werkstück erfassen. Der Spaltkeil und die Anti-Kickback-Klinken sind beim Schneiden von Werkstücken wirkungslos, die zu kurz sind, um vom Spaltkeil und den Anti-Kickback-Klinken erfasst zu werden. Unter diesen Umständen lässt sich ein Rückschlag mit Hilfe des Spaltkeils und den Anti-Kick- back-Klinken nicht vermeiden. g) Verwenden Sie das passende Sägeblatt für den Spaltkeil. Damit der Spaltkeil gut funktioniert, muss der Durchmesser des Sägeblatts dahingehend auf den geeigneten Spaltkeil abgestimmt sein, dass das Sägeblatt selbst dünner ist, als der Spaltkeil dick ist,

Deutsch werden. Ein langes und/oder breites Werkstück neigt dazu, sich am Tischrand zu drehen, sodass Sie die Kontrolle darüber verlieren könnten, das Sägeblatt eingeklemmt werden oder rückschlagen könnte. j) Führen Sie das Werkstück mit gleichmäßiger Geschwindigkeit ein. Sie dürfen das Werkstück nicht biegen oder verdrehen. Schalten Sie das Werkzeug bei Blockaden sofort aus, ziehen Sie seinen Stecker ab und beseitigen Sie die Blockade. Wird das Sägeblatt vom Werkstück blockiert, kann es zu einem Rückschlag kommen oder der Motor kann abgewürgt werden. k) Entfernen Sie keine abgeschnittenen Materi- alstücke, während sich das Sägeblatt noch dreht. Das Material könnte sich zwischen dem Anschlag oder innen im Sägeblattschutz verfangen und Ihre Finger könnten vom Sägeblatt in das Sägeblatt gezogen werden. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekom- men ist, bevor Sie das Material entfernen.

I) Verwenden Sie einen Hilfsanschlag, der mit der

Tischoberseite in Kontakt steht, wenn Sie Werkstücke, die schmaler sind als 2 mm, der Länge nach durchtrennen. Ein schmales Werkstück kann sich unter dem Paralle- lanschlag verkanten und einen Rückschlag herbeiführen.

3. Ursachen von Rückschlägen und maßgebliche

Warnhinweise Der Rückschlag ist eine plötzliche Reaktion des Werkstücks auf ein eingeklemmtes, blockiertes Sägeblatt oder eine im Bezug zum Sägeblatt falsch ausgerichtete Schnittlinie im Werkstück oder, wenn ein Teil des Werkstücks zwischen dem Sägeblatt und dem Parallelanschlag oder einem anderen feststehenden Gegenstand festgeklemmt wird. Während eines Rückschlags wird das Werkstück meistens vom hinteren Abschnitt des Sägeblatts nach oben gezogen und hin zum Bediener katapultiert. Rückschläge sind das Ergebnis einer falschen Verwendung der Säge und/oder von falschen Arbeitsvorgängen oder -bedingungen und sie können durch Ergreifung von den nachstehend aufgeführten, angemessenen Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden. a) Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen. b) Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen. c) Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag. d) Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag. e) Führen Sie das Werkstück mit einem Druckkamm gegen Tisch und Anschlag, wenn Sie keine Trennschnitte, z. B. Fugenschnitte, machen. Mit einem Druckkamm können Sie das Werkstück selbst bei einem Rückschlag unter Kontrolle halten. f) Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können. g) Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden. h) Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.

i) Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz

gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen. J) Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen. k) Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

4. Warnhinweise für die Arbeit mit der Mobile

Tischkreissäge a) Schalten Sie die Mobile Tischkreissäge aus und ziehen Sie ihren Netzstecker ab, wenn Sie den Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln oder den Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken oder den Sägeblattschutz anpassen und die Maschine unbeaufsichtigt gelassen wird. Vorsorgemaßnahmen verhüten Unfälle. b) Lassen Sie die Mobile Tischkreissäge nie unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie sie aus und verlassen Sie das Werkzeug erst dann, wenn es zum vollständigen Stillstand gekommen ist. Eine Säge, die ohne Aufsicht in Betrieb ist, stellt eine unkontrollierte Gefahr dar. c) Stellen Sie die Mobile Tischkreissäge an einer gut beleuchteten und ebenen Stelle auf, wo Sie immer einen guten Stand und eine gute Balance haben. Sie sollte in einem Bereich aufgestellt werden, in dem Platz genug ist, Werkstücke aller gewünschten Größen zu bearbeiten. In beengten, dunklen Bereichen und auf unebenen, rutschigen Böden kommt es schnell zu Unfällen. d) Reinigen Sie des Öfteren den Bereich unter dem Sägetisch und entfernen Sie dort und/oder aus der Vorrichtung zur Staubentfernung das Sägemehl. Ansammlungen von Sägemehl sind feuergefährlich und können sich selbst entzünden. e) Die Mobile Tischkreissäge muss sicher befestigt werden. Ist eine Mobile Tischkreissäge nicht richtig befestigt, kann sie verrutschen oder umkippen. f) Entfernen Sie alle Werkzeuge, Holzspäne usw. aus dem Bereich unter dem Tisch, bevor Sie die Mobile Tischkreissäge einschalten. Ablenkungen oder potenzielle Blockaden können gefährlich sein. g) Verwenden Sie immer Sägeblätter mit Aufnahmelöchern der richtigen Größe und Form (rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Kleinteilen zur Befesti- gung an der Säge passen, laufen exzentrisch und führen zu einem Kontrollverlust. h) Verwenden Sie nie beschädigte oder unpas- sende Befestigungen für das Sägeblatt, z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Bolzen oder Muttern für Sägeblätter. Diese Befestigungsteile sind speziell auf Ihre Säge ausgelegt und gewährleisten einen sicheren Betrieb und eine optimale Leistung.

i) Stellen Sie sich nie auf die Mobile Tischkreissäge

und nutzen Sie sie nicht als Ersatz für eine Leiter. Sie können sich ernsthaft verletzen, wenn das Werkzeug umkippt oder Sie unabsichtlich mit einer Schneide in Kontakt kommen. j) Vergewissern Sie sich, dass das montierte Sägeblatt in die richtige Richtung rotiert. Bearbe- iten Sie eine Mobile Tischkreissäge nicht mit Schleifrädern, Drahtbürsten oder Schleifschei- ben. Ein falsch montiertes Sägeblatt oder die Nutzung von nicht empfohlenen Zubehören kann zu schweren Verletzungen führen. k) Verwenden Sie nur ein 10-Zoll-Sägeblatt mit einer Schrankweite von 2,8 mm und einer Blattdicke von 1,8 mm, passend zum Spaltkeil mit einer Dicke von 2,3 mm. l) Verwenden Sie immer nur einen Sägeblattdurch- messer, der den Markierungen auf der Säge entspricht; verwenden Sie nur Sägeblätter, deren maximal mögliche Drehzahl nicht niedriger als die maximale Spindeldrehzahl des Produkts. m)Verwenden Sie keine stumpfen, rissigen, verformten oder beschädigten Sägeblätter. Verwenden Sie als Ersatz nur ein Sägeblatt, das dem europäischen Standard EN 847-1 entspricht.

5. Zusätzliche Sicherheitsanweisungen

  • Beachten Sie bitte auch die speziellen Sicherheitsan- weisungen in den jeweiligen Kapiteln.
  • Beachten Sie gegebenenfalls die gesetzlichen Verfügungen oder Bestimmungen bezüglich der Nutzung von Mobile Tischkreissäge.
  • Vermeiden Sie ein Überhitzen der Sägezähne.
  • Versuchen Sie nicht, das Sägeblatt anzuhalten, indem Sie das Werkstück seitlich gegen das Blatt drücken.
  • Bewahren Sie Sägeblätter so auf, dass sich niemand verletzen kann.
  • Vergewissern Sie sich vor einem Schnitt, dass alle Einstellungen abgesichert sind.
  • Vergewissern Sie sich, dass sich keine Nägel im Pfad des Sägeblatts befinden. Überprüfen Sie das Schnittholz vor dem Schnitt auf Nägel und entfernen Sie diese komplett.
  • Berühren Sie während der Schneidearbeiten nie das Sägeblatt oder andere sich bewegende Teile.
  • Vergewissern Sie sich vor Nutzung der Mobile Tischkreissäge, dass der Arbeitsbereich so gut beleuchtet ist, dass Sie Ihre Arbeit überblicken können, und es keine Hindernisse gibt, die eine sichere Arbeitsweise behindern könnten.
  • Sollte diese Säge fremdartige Geräusche erzeugen oder übermäßig vibrieren, stellen Sie sofort Ihre Schneidearbeiten ein, schalten Sie die Säge aus und nehmen Sie vom Strom, bis das Problem ermittelt und korrigiert wurde. Wenden Sie sich an ein autorisiertes HiKOKI-Kundendienstcenter, wenn das Problem nicht ermittelt werden kann.und die Schnittbreite des Sägeblatt breiter ist, als der Spaltkeil dick ist.

2. Sicherheitsanweisungen beim Sägen

a) GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Fingern oder Händen nie in die Nähe des Sägeblatts oder in seine Schnittlinie. In einem Moment der Unachtsamkeit oder beim Verrutschen könnte Ihre Hand in das Sägeblatt geraten und schwere Verletzungen verursachen. b) Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Tisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. c) Führen Sie das Werkstück bei Längsschnitten nie mit dem Gehrungsanschlag ein und verwen- den Sie den Parallelanschlag bei Querschnitten mit dem Gehrungsanschlag nicht als Längenan- schlag. Wird der Werkstück gleichzeitig mit dem Parallelan- schlag und dem Gehrungsanschlag eingeführt, klemmt sich das Sägeblatt schneller fest und ein Rückschlag wird wahrscheinlicher. d) Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschie- bende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebe- stock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebeholz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Vorrichtungen zur „Arbeitshilfe“ bleiben Ihre Hände in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt. e) Verwenden Sie nur den vom Hersteller bereitgestellten Schiebestock oder einen Schiebestock, der diesen Anweisungen entspre- chend konstruiert wurde. Der Schiebestock sorgt für einen ausreichenden Abstand zwischen Ihrer Hand und dem Sägeblatt. f) Verwenden Sie nie einen beschädigten oder zugeschnittenen Schiebestock. Ein beschädigter Schiebestock könnte durchbrechen und Ihre Hand könnte in das Sägeblatt geraten. g) Machen Sie nichts „freihändig“. Positionieren und führen Sie das Werkstück immer entweder mit dem Parallelanschlag oder dem Gehrungsan- schlag. „Freihändig“ bedeutet hier, dass Sie anstelle eines Parallelanschlags oder Gehrungsanschlags das Werkstück mit Ihren Händen abstützen oder führen. Beim freihändigen Sägen können Ausrichtungsfehler, ein Festklemmen und Rückschläge auftreten. h) Greifen Sie nie um ein rotierendes Sägeblatt herum oder darüber. Wenn Sie nach einem Werkstück greifen, könnten Sie unbeabsichtigter Weise mit dem rotierenden Sägeblatt in Kontakt kommen.

i) Lange und/oder breite Werkstücke, die über den

Sägetisch hinausragen, können durch behelfsmäßige Stützen an der Rückseite und/od- er den Seiten des Tisches waagerecht gehalten

1) Beachtung von maßgeblichen Warnhinweisen

a) Lassen Sie die Schutzvorrichtungen angebracht. Schutzvorrichtungen müssen funktionstüchtig und sachgemäß angebracht sein. Sitzt eine Schutzvorrichtung locker, ist sie beschädigt oder nicht funktionstüchtig, muss sie repariert oder ausgetauscht werden. b) Bei jedem Durchschneiden müssen immer der Sägeblattschutz, der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken verwendet werden. Wenn das Sägeblatt beim Durchschneiden das Werkstück komplett durchtrennt, haben die Schutz- vorrichtung und die sonstigen Sicherheitsvorrichtun- gen die Aufgabe, das Verletzungsrisiko zu verringern. c) Bringen Sie nach Abschluss eine Arbeitsvor- gangs (z. B. Fugenschnitt), für den die Schutzvor- richtung, der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken entfernt werden müssen, sofort wieder die Schutzeinrichtung an. Die Schutzvorrichtung, der Spaltkeil und die Anti-Kickback-Klinken verringern das Verletzungsri- siko. d) Achten Sie vor dem Einschalten des Elektrow- erkzeugs darauf, dass das Sägeblatt nicht in Kontakt mit der Schutzvorrichtung, dem Spaltkeil und dem Werkstück steht. Bei unbeabsichtigtem Kontakt des Sägeblatts mit diesen Gegenständen könnten gefährliche Situationen entstehen. e) Passen Sie den Spaltkeil den Beschreibungen in dieser Bedienungsanleitung entsprechend an. Bei falscher Abstandhaltung, Positionierung und Ausrichtung kann der Spaltkeil der Wahrscheinlichkeit eines Rückschlags nicht mehr wirksam begegnen. f) Damit der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken funktionieren, müssen sie das Werkstück erfassen. Der Spaltkeil und die Anti-Kickback-Klinken sind beim Schneiden von Werkstücken wirkungslos, die zu kurz sind, um vom Spaltkeil und den Anti-Kickback-Klinken erfasst zu werden. Unter diesen Umständen lässt sich ein Rückschlag mit Hilfe des Spaltkeils und den Anti-Kick- back-Klinken nicht vermeiden. g) Verwenden Sie das passende Sägeblatt für den Spaltkeil. Damit der Spaltkeil gut funktioniert, muss der Durchmesser des Sägeblatts dahingehend auf den geeigneten Spaltkeil abgestimmt sein, dass das Sägeblatt selbst dünner ist, als der Spaltkeil dick ist,

werden. Ein langes und/oder breites Werkstück neigt dazu, sich am Tischrand zu drehen, sodass Sie die Kontrolle darüber verlieren könnten, das Sägeblatt eingeklemmt werden oder rückschlagen könnte. j) Führen Sie das Werkstück mit gleichmäßiger Geschwindigkeit ein. Sie dürfen das Werkstück nicht biegen oder verdrehen. Schalten Sie das Werkzeug bei Blockaden sofort aus, ziehen Sie seinen Stecker ab und beseitigen Sie die Blockade. Wird das Sägeblatt vom Werkstück blockiert, kann es zu einem Rückschlag kommen oder der Motor kann abgewürgt werden. k) Entfernen Sie keine abgeschnittenen Materi- alstücke, während sich das Sägeblatt noch dreht. Das Material könnte sich zwischen dem Anschlag oder innen im Sägeblattschutz verfangen und Ihre Finger könnten vom Sägeblatt in das Sägeblatt gezogen werden. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekom- men ist, bevor Sie das Material entfernen.

I) Verwenden Sie einen Hilfsanschlag, der mit der

Tischoberseite in Kontakt steht, wenn Sie Werkstücke, die schmaler sind als 2 mm, der Länge nach durchtrennen. Ein schmales Werkstück kann sich unter dem Paralle- lanschlag verkanten und einen Rückschlag herbeiführen.

3. Ursachen von Rückschlägen und maßgebliche

Warnhinweise Der Rückschlag ist eine plötzliche Reaktion des Werkstücks auf ein eingeklemmtes, blockiertes Sägeblatt oder eine im Bezug zum Sägeblatt falsch ausgerichtete Schnittlinie im Werkstück oder, wenn ein Teil des Werkstücks zwischen dem Sägeblatt und dem Parallelanschlag oder einem anderen feststehenden Gegenstand festgeklemmt wird. Während eines Rückschlags wird das Werkstück meistens vom hinteren Abschnitt des Sägeblatts nach oben gezogen und hin zum Bediener katapultiert. Rückschläge sind das Ergebnis einer falschen Verwendung der Säge und/oder von falschen Arbeitsvorgängen oder -bedingungen und sie können durch Ergreifung von den nachstehend aufgeführten, angemessenen Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden. a) Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen. b) Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen. c) Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag. d) Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag. e) Führen Sie das Werkstück mit einem Druckkamm gegen Tisch und Anschlag, wenn Sie keine Trennschnitte, z. B. Fugenschnitte, machen. Mit einem Druckkamm können Sie das Werkstück selbst bei einem Rückschlag unter Kontrolle halten. f) Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können. g) Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden. h) Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.

i) Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz

gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen. J) Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen. k) Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

4. Warnhinweise für die Arbeit mit der Mobile

Tischkreissäge a) Schalten Sie die Mobile Tischkreissäge aus und ziehen Sie ihren Netzstecker ab, wenn Sie den Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln oder den Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken oder den Sägeblattschutz anpassen und die Maschine unbeaufsichtigt gelassen wird. Vorsorgemaßnahmen verhüten Unfälle. b) Lassen Sie die Mobile Tischkreissäge nie unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie sie aus und verlassen Sie das Werkzeug erst dann, wenn es zum vollständigen Stillstand gekommen ist. Eine Säge, die ohne Aufsicht in Betrieb ist, stellt eine unkontrollierte Gefahr dar. c) Stellen Sie die Mobile Tischkreissäge an einer gut beleuchteten und ebenen Stelle auf, wo Sie immer einen guten Stand und eine gute Balance haben. Sie sollte in einem Bereich aufgestellt werden, in dem Platz genug ist, Werkstücke aller gewünschten Größen zu bearbeiten. In beengten, dunklen Bereichen und auf unebenen, rutschigen Böden kommt es schnell zu Unfällen. d) Reinigen Sie des Öfteren den Bereich unter dem Sägetisch und entfernen Sie dort und/oder aus der Vorrichtung zur Staubentfernung das Sägemehl. Ansammlungen von Sägemehl sind feuergefährlich und können sich selbst entzünden. e) Die Mobile Tischkreissäge muss sicher befestigt werden. Ist eine Mobile Tischkreissäge nicht richtig befestigt, kann sie verrutschen oder umkippen. f) Entfernen Sie alle Werkzeuge, Holzspäne usw. aus dem Bereich unter dem Tisch, bevor Sie die Mobile Tischkreissäge einschalten. Ablenkungen oder potenzielle Blockaden können gefährlich sein. g) Verwenden Sie immer Sägeblätter mit Aufnahmelöchern der richtigen Größe und Form (rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Kleinteilen zur Befesti- gung an der Säge passen, laufen exzentrisch und führen zu einem Kontrollverlust. h) Verwenden Sie nie beschädigte oder unpas- sende Befestigungen für das Sägeblatt, z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Bolzen oder Muttern für Sägeblätter. Diese Befestigungsteile sind speziell auf Ihre Säge ausgelegt und gewährleisten einen sicheren Betrieb und eine optimale Leistung.

i) Stellen Sie sich nie auf die Mobile Tischkreissäge

und nutzen Sie sie nicht als Ersatz für eine Leiter. Sie können sich ernsthaft verletzen, wenn das Werkzeug umkippt oder Sie unabsichtlich mit einer Schneide in Kontakt kommen. j) Vergewissern Sie sich, dass das montierte Sägeblatt in die richtige Richtung rotiert. Bearbe- iten Sie eine Mobile Tischkreissäge nicht mit Schleifrädern, Drahtbürsten oder Schleifschei- ben. Ein falsch montiertes Sägeblatt oder die Nutzung von nicht empfohlenen Zubehören kann zu schweren Verletzungen führen. k) Verwenden Sie nur ein 10-Zoll-Sägeblatt mit einer Schrankweite von 2,8 mm und einer Blattdicke von 1,8 mm, passend zum Spaltkeil mit Deutsch einer Dicke von 2,3 mm. l) Verwenden Sie immer nur einen Sägeblattdurch- messer, der den Markierungen auf der Säge entspricht; verwenden Sie nur Sägeblätter, deren maximal mögliche Drehzahl nicht niedriger als die maximale Spindeldrehzahl des Produkts. m)Verwenden Sie keine stumpfen, rissigen, verformten oder beschädigten Sägeblätter. Verwenden Sie als Ersatz nur ein Sägeblatt, das dem europäischen Standard EN 847-1 entspricht.

5. Zusätzliche Sicherheitsanweisungen

  • Beachten Sie bitte auch die speziellen Sicherheitsan- weisungen in den jeweiligen Kapiteln.
  • Beachten Sie gegebenenfalls die gesetzlichen Verfügungen oder Bestimmungen bezüglich der Nutzung von Mobile Tischkreissäge.
  • Vermeiden Sie ein Überhitzen der Sägezähne.
  • Versuchen Sie nicht, das Sägeblatt anzuhalten, indem Sie das Werkstück seitlich gegen das Blatt drücken.
  • Bewahren Sie Sägeblätter so auf, dass sich niemand verletzen kann.
  • Vergewissern Sie sich vor einem Schnitt, dass alle Einstellungen abgesichert sind.
  • Vergewissern Sie sich, dass sich keine Nägel im Pfad des Sägeblatts befinden. Überprüfen Sie das Schnittholz vor dem Schnitt auf Nägel und entfernen Sie diese komplett.
  • Berühren Sie während der Schneidearbeiten nie das Sägeblatt oder andere sich bewegende Teile.
  • Vergewissern Sie sich vor Nutzung der Mobile Tischkreissäge, dass der Arbeitsbereich so gut beleuchtet ist, dass Sie Ihre Arbeit überblicken können, und es keine Hindernisse gibt, die eine sichere Arbeitsweise behindern könnten.
  • Sollte diese Säge fremdartige Geräusche erzeugen oder übermäßig vibrieren, stellen Sie sofort Ihre Schneidearbeiten ein, schalten Sie die Säge aus und nehmen Sie vom Strom, bis das Problem ermittelt und korrigiert wurde. Wenden Sie sich an ein autorisiertes HiKOKI-Kundendienstcenter, wenn das Problem nicht ermittelt werden kann.und die Schnittbreite des Sägeblatt breiter ist, als der Spaltkeil dick ist.

2. Sicherheitsanweisungen beim Sägen

a) GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Fingern oder Händen nie in die Nähe des Sägeblatts oder in seine Schnittlinie. In einem Moment der Unachtsamkeit oder beim Verrutschen könnte Ihre Hand in das Sägeblatt geraten und schwere Verletzungen verursachen. b) Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Tisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. c) Führen Sie das Werkstück bei Längsschnitten nie mit dem Gehrungsanschlag ein und verwen- den Sie den Parallelanschlag bei Querschnitten mit dem Gehrungsanschlag nicht als Längenan- schlag. Wird der Werkstück gleichzeitig mit dem Parallelan- schlag und dem Gehrungsanschlag eingeführt, klemmt sich das Sägeblatt schneller fest und ein Rückschlag wird wahrscheinlicher. d) Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschie- bende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebe- stock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebeholz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Vorrichtungen zur „Arbeitshilfe“ bleiben Ihre Hände in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt. e) Verwenden Sie nur den vom Hersteller bereitgestellten Schiebestock oder einen Schiebestock, der diesen Anweisungen entspre- chend konstruiert wurde. Der Schiebestock sorgt für einen ausreichenden Abstand zwischen Ihrer Hand und dem Sägeblatt. f) Verwenden Sie nie einen beschädigten oder zugeschnittenen Schiebestock. Ein beschädigter Schiebestock könnte durchbrechen und Ihre Hand könnte in das Sägeblatt geraten. g) Machen Sie nichts „freihändig“. Positionieren und führen Sie das Werkstück immer entweder mit dem Parallelanschlag oder dem Gehrungsan- schlag. „Freihändig“ bedeutet hier, dass Sie anstelle eines Parallelanschlags oder Gehrungsanschlags das Werkstück mit Ihren Händen abstützen oder führen. Beim freihändigen Sägen können Ausrichtungsfehler, ein Festklemmen und Rückschläge auftreten. h) Greifen Sie nie um ein rotierendes Sägeblatt herum oder darüber. Wenn Sie nach einem Werkstück greifen, könnten Sie unbeabsichtigter Weise mit dem rotierenden Sägeblatt in Kontakt kommen.

i) Lange und/oder breite Werkstücke, die über den

Sägetisch hinausragen, können durch behelfsmäßige Stützen an der Rückseite und/od- er den Seiten des Tisches waagerecht gehalten

1) Beachtung von maßgeblichen Warnhinweisen

a) Lassen Sie die Schutzvorrichtungen angebracht. Schutzvorrichtungen müssen funktionstüchtig und sachgemäß angebracht sein. Sitzt eine Schutzvorrichtung locker, ist sie beschädigt oder nicht funktionstüchtig, muss sie repariert oder ausgetauscht werden. b) Bei jedem Durchschneiden müssen immer der Sägeblattschutz, der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken verwendet werden. Wenn das Sägeblatt beim Durchschneiden das Werkstück komplett durchtrennt, haben die Schutz- vorrichtung und die sonstigen Sicherheitsvorrichtun- gen die Aufgabe, das Verletzungsrisiko zu verringern. c) Bringen Sie nach Abschluss eine Arbeitsvor- gangs (z. B. Fugenschnitt), für den die Schutzvor- richtung, der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken entfernt werden müssen, sofort wieder die Schutzeinrichtung an. Die Schutzvorrichtung, der Spaltkeil und die Anti-Kickback-Klinken verringern das Verletzungsri- siko. d) Achten Sie vor dem Einschalten des Elektrow- erkzeugs darauf, dass das Sägeblatt nicht in Kontakt mit der Schutzvorrichtung, dem Spaltkeil und dem Werkstück steht. Bei unbeabsichtigtem Kontakt des Sägeblatts mit diesen Gegenständen könnten gefährliche Situationen entstehen. e) Passen Sie den Spaltkeil den Beschreibungen in dieser Bedienungsanleitung entsprechend an. Bei falscher Abstandhaltung, Positionierung und Ausrichtung kann der Spaltkeil der Wahrscheinlichkeit eines Rückschlags nicht mehr wirksam begegnen. f) Damit der Spaltkeil und die Anti-Kick- back-Klinken funktionieren, müssen sie das Werkstück erfassen. Der Spaltkeil und die Anti-Kickback-Klinken sind beim Schneiden von Werkstücken wirkungslos, die zu kurz sind, um vom Spaltkeil und den Anti-Kickback-Klinken erfasst zu werden. Unter diesen Umständen lässt sich ein Rückschlag mit Hilfe des Spaltkeils und den Anti-Kick- back-Klinken nicht vermeiden. g) Verwenden Sie das passende Sägeblatt für den Spaltkeil. Damit der Spaltkeil gut funktioniert, muss der Durchmesser des Sägeblatts dahingehend auf den geeigneten Spaltkeil abgestimmt sein, dass das Sägeblatt selbst dünner ist, als der Spaltkeil dick ist,

Deutsch Voraussetzung für die sichere Nutzung dieses Produkts ist ein Verständnis von den Informationen über das Werkzeug und in dieser Bedienungsanleitung sowie eine Kenntnis von dem Projekt, das Sie ihn Angriff nehmen möchten. Machen Sie sich vor der Nutzung dieses Produkts mit allen Betriebsfunktionen und Sicherheitsregeln vertraut. Anti-Kickback-Klinken Der Rückschlag stellt eine Gefahr dar, denn dabei wird das Werkzeug zum Bediener hin katapultiert. Die Zähne an den Anti-Kickback-Klinken zeigen vom Werkstück weg. Sollte das Werkstück zurück zum Bediener gezogen werden, graben sich die Zähne im Holz ein und verhindern bzw. verringern so die Möglichkeit eines Rückschlags. Schrägschnittskala Eine leicht abzulesende Gradeinteilung vorne am Kasten zeigt den exakten Sägeblattwinkel an. Sägeblatt

Für eine optimale Leistung wird die Verwendung eines 254-mm-Hartmetall-Kombisägeblatts mit 40 Zähnen empfohlen, das Sie zusammen mit Ihrer Säge erhalten. Das Sägeblatt wird mit dem Handrad für Höhen-/Schrägschnit- teinstellung angehoben und abgesenkt. Schrägschnittwinkel werden mit dem Schrägschnittfixierhebel fest eingestellt. WARNUNG Verwenden Sie keine Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Achten Sie auf Ihre Hand. Das Sägeblatt ist scharf. Entfernen oder installieren Sie Sägeblätter nur mit Handschuhen. Sägeblattschutz Diese Schutzvorrichtung muss bei Trennschnitten immer über dem Sägeblatt angebracht sein. Schrägschnittfixierhebel Mit diesem Hebel auf der Unterseite des Arbeitstisches vorne am Kasten wird der Winkel des Sägeblatts fixiert. Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung Dieses Handrad befindet sich vorne am Kasten und dient zum Absenken und Anheben des Sägeblatts für Einstellun- gen oder einen Blattwechsel. Das Handrad erleichtert auch die Einstellung von Schrägschnittwinkeln. Fixierhebel für Anschlagschienen Dieser Hebel auf der Unterseite des Arbeitstisches auf der rechten Seite der Säge entriegelt oder verriegelt die Anschlagschienen. Einstellknopf Dieser Knopf befindet sich auf der Unterseite des Arbeits- tisches vorne an der Säge. Wenn Sie ihn im Uhrzeigersinn drehen, bewegen sich die Anschlagschienen nach rechts. Drehen Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn, bewegen sich die Anschlagschienen nach links. Auslaufstütze Die Auslaufstütze an der Rückseite des Werkzeugs gibt dem Bediener beim Schneiden von langen Werkstücken eine zusätzliche Stütze. Gehrungsanschlag Der Gehrungsanschlag dient zur Ausrichtung des Holzes für einen Querschnitt. Die leicht ablesbare Anzeige mit positiven Anschlägen bei 0°, 22,5° und 45° zeigt den exakten Winkel für einen Gehrungsschnitt an. Gehrungsanschlagsrillen Der Gehrungsanschlag wird auf eine der beiden Sägeblattseiten in diese Rillen eingesetzt. Vordere Schiene Die vordere Schiene dient als Stütze für die vordere Anschlagschiene und den Parallelanschlag. Parallelanschlag mit schmalem Anschlag Ein robuster Metallanschlag führt das Werkstück und er kann an drei Positionen an den Anschlagschienen mit Parallelan- schlag-Fixierhebeln verriegelt werden, während der schmale Anschlag als Stütze für ein Werkstück dienen kann, dass über den Arbeitstisch hinausragt. Maßstab Die leicht ablesbare Maßangabe an der vorderen Schiene sorgt für präzise Messungen bei Längsschnitten. Spaltkeil Hierbei handelt es sich um ein Metallstück, etwas dünner als das Sägeblatt, das für eine geöffnete Schrankweite sorgt und Rückschläge verhindert. Aufnahmedorn Die Welle, an der ein Sägeblatt oder ein Schneidwerkzeug montiert wird. Überlastrückstellschalter Die Säge ist mit einem Überlastrückstellschalter ausgestat- tet, der verhindert, dass die Säge aufgrund einer Überlastung Schaden nimmt. Die Säge schaltet sich automatisch aus, wenn die Maschine aufgrund von Schneidevorgängen oder einer niedrigen Spannung überlastet ist. Warten Sie mindestens fünf Minuten, bis sich der Motor abgekühlt hat. Drücken Sie dann den Überlastrückstellschalter, um den Überlastschalter wieder funktionstüchtig zu machen. Hat sich der Motor abgekühlt, drücken Sie die grüne „I“-Taste am EIN/AUS-Schalter, um die Säge neu zu starten. Arbeitstisch Eine Fläche, auf der das Werkstück während der Schneidar- beiten liegt. Schrankweite Das Material, das vom Sägeblatt bei Trennschnitten entfernt wird, oder der Schlitz, der vom Sägeblatt bei einem nicht durchgehenden Schnitt oder einer teilweisen Durchtrennung erzeugt wird. Schiebestock Ein Schiebestock sollte für schmale Längsschnitte verwen- det werden, wobei sich der Anschlag 150 mm oder weniger vom Sägeblatt entfernt befindet. Diese Hilfsmittel sorgen dafür, dass die Hände des Bedieners nicht vom Sägeblatt erfasst werden. Rückschlag Dies ist eine Gefahr, die dann auftreten kann, wenn sich das Sägeblatt verklemmt oder es stehen bleibt, wobei das Werkstück zum Bediener hin katapultiert wird. Ripping- oder Längsschnitt Ein Schneidevorgang, bei dem das Werkstück der Länge nach geschnitten wird. Schrägschnitt Ein Schneidevorgang mit dem Sägeblatt in einem Winkel, der nicht 90° zur Tischoberfläche verläuft. Kombinationsschnitt Ein Querschnitt, der gemeinsam mit einem Gehrungswinkel und einem Schrägschnittwinkel gemacht wird. Querschnitt Ein Schnitt oder eine Formgebung quer über die Maserung oder Breite eines Werkstücks hinweg. Gehrungsschnitt Ein Schneidevorgang, wobei das Werkstück in einem Nicht-90°-Winkel am Sägeblatt anliegt. Nicht durchgehender Schnitt Ein Schneidevorgang, bei dem das Sägeblatt die Dicke des Werkstücks nicht komplett durchtrennt. Trennschnitt Ein Schneidevorgang, bei dem das Sägeblatt die Dicke des Werkstücks komplett durchtrennt. Freihändig Eine Schneidevorgang, bei dem das Werkstück nicht von einem Anschlag, einem Gehrungsanschlag oder anderen Hilfsmitteln geführt wird. Schneiden Sie mit dieser Säge nie freihändig. werden. Ein langes und/oder breites Werkstück neigt dazu, sich am Tischrand zu drehen, sodass Sie die Kontrolle darüber verlieren könnten, das Sägeblatt eingeklemmt werden oder rückschlagen könnte. j) Führen Sie das Werkstück mit gleichmäßiger Geschwindigkeit ein. Sie dürfen das Werkstück nicht biegen oder verdrehen. Schalten Sie das Werkzeug bei Blockaden sofort aus, ziehen Sie seinen Stecker ab und beseitigen Sie die Blockade. Wird das Sägeblatt vom Werkstück blockiert, kann es zu einem Rückschlag kommen oder der Motor kann abgewürgt werden. k) Entfernen Sie keine abgeschnittenen Materi- alstücke, während sich das Sägeblatt noch dreht. Das Material könnte sich zwischen dem Anschlag oder innen im Sägeblattschutz verfangen und Ihre Finger könnten vom Sägeblatt in das Sägeblatt gezogen werden. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekom- men ist, bevor Sie das Material entfernen.

I) Verwenden Sie einen Hilfsanschlag, der mit der

Tischoberseite in Kontakt steht, wenn Sie Werkstücke, die schmaler sind als 2 mm, der Länge nach durchtrennen. Ein schmales Werkstück kann sich unter dem Paralle- lanschlag verkanten und einen Rückschlag herbeiführen.

3. Ursachen von Rückschlägen und maßgebliche

Warnhinweise Der Rückschlag ist eine plötzliche Reaktion des Werkstücks auf ein eingeklemmtes, blockiertes Sägeblatt oder eine im Bezug zum Sägeblatt falsch ausgerichtete Schnittlinie im Werkstück oder, wenn ein Teil des Werkstücks zwischen dem Sägeblatt und dem Parallelanschlag oder einem anderen feststehenden Gegenstand festgeklemmt wird. Während eines Rückschlags wird das Werkstück meistens vom hinteren Abschnitt des Sägeblatts nach oben gezogen und hin zum Bediener katapultiert. Rückschläge sind das Ergebnis einer falschen Verwendung der Säge und/oder von falschen Arbeitsvorgängen oder -bedingungen und sie können durch Ergreifung von den nachstehend aufgeführten, angemessenen Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden. a) Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen. b) Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen. c) Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag. d) Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag. e) Führen Sie das Werkstück mit einem Druckkamm gegen Tisch und Anschlag, wenn Sie keine Trennschnitte, z. B. Fugenschnitte, machen. Mit einem Druckkamm können Sie das Werkstück selbst bei einem Rückschlag unter Kontrolle halten. f) Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können. g) Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden. h) Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.

i) Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz

gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen. J) Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen. k) Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

4. Warnhinweise für die Arbeit mit der Mobile

Tischkreissäge a) Schalten Sie die Mobile Tischkreissäge aus und ziehen Sie ihren Netzstecker ab, wenn Sie den Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln oder den Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken oder den Sägeblattschutz anpassen und die Maschine unbeaufsichtigt gelassen wird. Vorsorgemaßnahmen verhüten Unfälle. b) Lassen Sie die Mobile Tischkreissäge nie unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie sie aus und verlassen Sie das Werkzeug erst dann, wenn es zum vollständigen Stillstand gekommen ist. Eine Säge, die ohne Aufsicht in Betrieb ist, stellt eine unkontrollierte Gefahr dar. c) Stellen Sie die Mobile Tischkreissäge an einer gut beleuchteten und ebenen Stelle auf, wo Sie immer einen guten Stand und eine gute Balance haben. Sie sollte in einem Bereich aufgestellt werden, in dem Platz genug ist, Werkstücke aller gewünschten Größen zu bearbeiten. In beengten, dunklen Bereichen und auf unebenen, rutschigen Böden kommt es schnell zu Unfällen. d) Reinigen Sie des Öfteren den Bereich unter dem Sägetisch und entfernen Sie dort und/oder aus der Vorrichtung zur Staubentfernung das Sägemehl. Ansammlungen von Sägemehl sind feuergefährlich und können sich selbst entzünden. e) Die Mobile Tischkreissäge muss sicher befestigt werden. Ist eine Mobile Tischkreissäge nicht richtig befestigt, kann sie verrutschen oder umkippen. f) Entfernen Sie alle Werkzeuge, Holzspäne usw. aus dem Bereich unter dem Tisch, bevor Sie die Mobile Tischkreissäge einschalten. Ablenkungen oder potenzielle Blockaden können gefährlich sein. g) Verwenden Sie immer Sägeblätter mit Aufnahmelöchern der richtigen Größe und Form (rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Kleinteilen zur Befesti- gung an der Säge passen, laufen exzentrisch und führen zu einem Kontrollverlust. h) Verwenden Sie nie beschädigte oder unpas- sende Befestigungen für das Sägeblatt, z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Bolzen oder Muttern für Sägeblätter. Diese Befestigungsteile sind speziell auf Ihre Säge ausgelegt und gewährleisten einen sicheren Betrieb und eine optimale Leistung.

i) Stellen Sie sich nie auf die Mobile Tischkreissäge

und nutzen Sie sie nicht als Ersatz für eine Leiter. Sie können sich ernsthaft verletzen, wenn das Werkzeug umkippt oder Sie unabsichtlich mit einer Schneide in Kontakt kommen. j) Vergewissern Sie sich, dass das montierte Sägeblatt in die richtige Richtung rotiert. Bearbe- iten Sie eine Mobile Tischkreissäge nicht mit Schleifrädern, Drahtbürsten oder Schleifschei- ben. Ein falsch montiertes Sägeblatt oder die Nutzung von nicht empfohlenen Zubehören kann zu schweren Verletzungen führen. k) Verwenden Sie nur ein 10-Zoll-Sägeblatt mit einer Schrankweite von 2,8 mm und einer Blattdicke von 1,8 mm, passend zum Spaltkeil mit einer Dicke von 2,3 mm. l) Verwenden Sie immer nur einen Sägeblattdurch- messer, der den Markierungen auf der Säge entspricht; verwenden Sie nur Sägeblätter, deren maximal mögliche Drehzahl nicht niedriger als die maximale Spindeldrehzahl des Produkts. m)Verwenden Sie keine stumpfen, rissigen, verformten oder beschädigten Sägeblätter. Verwenden Sie als Ersatz nur ein Sägeblatt, das dem europäischen Standard EN 847-1 entspricht.

5. Zusätzliche Sicherheitsanweisungen

  • Beachten Sie bitte auch die speziellen Sicherheitsan- weisungen in den jeweiligen Kapiteln.
  • Beachten Sie gegebenenfalls die gesetzlichen Verfügungen oder Bestimmungen bezüglich der Nutzung von Mobile Tischkreissäge.
  • Vermeiden Sie ein Überhitzen der Sägezähne.
  • Versuchen Sie nicht, das Sägeblatt anzuhalten, indem Sie das Werkstück seitlich gegen das Blatt drücken.
  • Bewahren Sie Sägeblätter so auf, dass sich niemand verletzen kann.
  • Vergewissern Sie sich vor einem Schnitt, dass alle Einstellungen abgesichert sind.
  • Vergewissern Sie sich, dass sich keine Nägel im Pfad des Sägeblatts befinden. Überprüfen Sie das Schnittholz vor dem Schnitt auf Nägel und entfernen Sie diese komplett.
  • Berühren Sie während der Schneidearbeiten nie das Sägeblatt oder andere sich bewegende Teile.
  • Vergewissern Sie sich vor Nutzung der Mobile Tischkreissäge, dass der Arbeitsbereich so gut beleuchtet ist, dass Sie Ihre Arbeit überblicken können, und es keine Hindernisse gibt, die eine sichere Arbeitsweise behindern könnten.
  • Sollte diese Säge fremdartige Geräusche erzeugen oder übermäßig vibrieren, stellen Sie sofort Ihre Schneidearbeiten ein, schalten Sie die Säge aus und nehmen Sie vom Strom, bis das Problem ermittelt und korrigiert wurde. Wenden Sie sich an ein autorisiertes HiKOKI-Kundendienstcenter, wenn das Problem nicht ermittelt werden kann.Deutsch SYMBOLE WARNUNG Hiernach sind die Symbole aufgelistet, die für diese Maschine verwendet werden. Stellen Sie vor Nutzung der Maschine sicher, dass Sie deren Bedeutung verstehen. Voraussetzung für die sichere Nutzung dieses Produkts ist ein Verständnis von den Informationen über das Werkzeug und in dieser Bedienungsanleitung sowie eine Kenntnis von dem Projekt, das Sie ihn Angriff nehmen möchten. Machen Sie sich vor der Nutzung dieses Produkts mit allen Betriebsfunktionen und Sicherheitsregeln vertraut. Anti-Kickback-Klinken Der Rückschlag stellt eine Gefahr dar, denn dabei wird das Werkzeug zum Bediener hin katapultiert. Die Zähne an den Anti-Kickback-Klinken zeigen vom Werkstück weg. Sollte das Werkstück zurück zum Bediener gezogen werden, graben sich die Zähne im Holz ein und verhindern bzw. verringern so die Möglichkeit eines Rückschlags. Schrägschnittskala Eine leicht abzulesende Gradeinteilung vorne am Kasten zeigt den exakten Sägeblattwinkel an. Sägeblatt Für eine optimale Leistung wird die Verwendung eines 254-mm-Hartmetall-Kombisägeblatts mit 40 Zähnen empfohlen, das Sie zusammen mit Ihrer Säge erhalten. Das Sägeblatt wird mit dem Handrad für Höhen-/Schrägschnit- teinstellung angehoben und abgesenkt. Schrägschnittwinkel werden mit dem Schrägschnittfixierhebel fest eingestellt. WARNUNG Verwenden Sie keine Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Achten Sie auf Ihre Hand. Das Sägeblatt ist scharf. Entfernen oder installieren Sie Sägeblätter nur mit Handschuhen. Sägeblattschutz Diese Schutzvorrichtung muss bei Trennschnitten immer über dem Sägeblatt angebracht sein. Schrägschnittfixierhebel Mit diesem Hebel auf der Unterseite des Arbeitstisches vorne am Kasten wird der Winkel des Sägeblatts fixiert. Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung Dieses Handrad befindet sich vorne am Kasten und dient zum Absenken und Anheben des Sägeblatts für Einstellun- gen oder einen Blattwechsel. Das Handrad erleichtert auch die Einstellung von Schrägschnittwinkeln. Fixierhebel für Anschlagschienen Dieser Hebel auf der Unterseite des Arbeitstisches auf der rechten Seite der Säge entriegelt oder verriegelt die Anschlagschienen. Einstellknopf Dieser Knopf befindet sich auf der Unterseite des Arbeits- tisches vorne an der Säge. Wenn Sie ihn im Uhrzeigersinn drehen, bewegen sich die Anschlagschienen nach rechts. Drehen Sie ihn gegen den Uhrzeigersinn, bewegen sich die Anschlagschienen nach links. Auslaufstütze Die Auslaufstütze an der Rückseite des Werkzeugs gibt dem Bediener beim Schneiden von langen Werkstücken eine zusätzliche Stütze. Gehrungsanschlag Der Gehrungsanschlag dient zur Ausrichtung des Holzes für einen Querschnitt. Die leicht ablesbare Anzeige mit positiven Anschlägen bei 0°, 22,5° und 45° zeigt den exakten Winkel für einen Gehrungsschnitt an. Gehrungsanschlagsrillen Der Gehrungsanschlag wird auf eine der beiden Sägeblattseiten in diese Rillen eingesetzt. Vordere Schiene Die vordere Schiene dient als Stütze für die vordere Anschlagschiene und den Parallelanschlag. Parallelanschlag mit schmalem Anschlag Ein robuster Metallanschlag führt das Werkstück und er kann an drei Positionen an den Anschlagschienen mit Parallelan- schlag-Fixierhebeln verriegelt werden, während der schmale Anschlag als Stütze für ein Werkstück dienen kann, dass über den Arbeitstisch hinausragt. Maßstab Die leicht ablesbare Maßangabe an der vorderen Schiene sorgt für präzise Messungen bei Längsschnitten. Spaltkeil Hierbei handelt es sich um ein Metallstück, etwas dünner als das Sägeblatt, das für eine geöffnete Schrankweite sorgt und Rückschläge verhindert. Aufnahmedorn Die Welle, an der ein Sägeblatt oder ein Schneidwerkzeug montiert wird. Überlastrückstellschalter Die Säge ist mit einem Überlastrückstellschalter ausgestat- tet, der verhindert, dass die Säge aufgrund einer Überlastung Schaden nimmt. Die Säge schaltet sich automatisch aus, wenn die Maschine aufgrund von Schneidevorgängen oder einer niedrigen Spannung überlastet ist. Warten Sie mindestens fünf Minuten, bis sich der Motor abgekühlt hat. Drücken Sie dann den Überlastrückstellschalter, um den Überlastschalter wieder funktionstüchtig zu machen. Hat sich der Motor abgekühlt, drücken Sie die grüne „I“-Taste am EIN/AUS-Schalter, um die Säge neu zu starten. Arbeitstisch Eine Fläche, auf der das Werkstück während der Schneidar- beiten liegt. Schrankweite Das Material, das vom Sägeblatt bei Trennschnitten entfernt wird, oder der Schlitz, der vom Sägeblatt bei einem nicht durchgehenden Schnitt oder einer teilweisen Durchtrennung erzeugt wird. Schiebestock Ein Schiebestock sollte für schmale Längsschnitte verwen- det werden, wobei sich der Anschlag 150 mm oder weniger vom Sägeblatt entfernt befindet. Diese Hilfsmittel sorgen dafür, dass die Hände des Bedieners nicht vom Sägeblatt erfasst werden. Rückschlag Dies ist eine Gefahr, die dann auftreten kann, wenn sich das Sägeblatt verklemmt oder es stehen bleibt, wobei das Werkstück zum Bediener hin katapultiert wird. Ripping- oder Längsschnitt Ein Schneidevorgang, bei dem das Werkstück der Länge nach geschnitten wird. Schrägschnitt Ein Schneidevorgang mit dem Sägeblatt in einem Winkel, der nicht 90° zur Tischoberfläche verläuft. Kombinationsschnitt Ein Querschnitt, der gemeinsam mit einem Gehrungswinkel und einem Schrägschnittwinkel gemacht wird. Querschnitt Ein Schnitt oder eine Formgebung quer über die Maserung oder Breite eines Werkstücks hinweg. Gehrungsschnitt Ein Schneidevorgang, wobei das Werkstück in einem Nicht-90°-Winkel am Sägeblatt anliegt. Nicht durchgehender Schnitt Ein Schneidevorgang, bei dem das Sägeblatt die Dicke des Werkstücks nicht komplett durchtrennt. Trennschnitt Ein Schneidevorgang, bei dem das Sägeblatt die Dicke des Werkstücks komplett durchtrennt. Freihändig Eine Schneidevorgang, bei dem das Werkstück nicht von einem Anschlag, einem Gehrungsanschlag oder anderen Hilfsmitteln geführt wird. Schneiden Sie mit dieser Säge nie freihändig. Zur Verhütung von Verletzungen muss der Nutzer die Bedienungsanleitung lesen. Tragen Sie immer einen Augenschutz. C 10RJ (X): Mobile Tischkreissäge Tragen Sie immer einen Gehörschutz. Gefahr - Hände weg vom Sägeblatt. Verriegeln / Zum Festziehen oder Festhalten. Entriegeln / Zum Lösen. Vorsicht, Warnung oder Gefahr. Volt Hertz Ampere Leerlaufdrehzahl Umdrehungen pro Minute Aufnahmeleistung Kilogramm

Dezibel (A-Bewertung)dB(A) Wechselstrom Konstruktion der Klasse II

  • Arbeiten Sie mit dem Werkzeug nie in einer feuchten oder nassen Umgebung. ~58 Deutsch Betrifft nur EU-Länder. Sie dürfen Elektrowerkzeuge nicht zusammen mit dem Hausmüll entsorgen! In Übereinstimmung mit der europäischen Richtlinie 2012/19/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung im nationalen Recht müssen Elektrowerkzeuge, die das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben, getrennt gesammelt und einem umwelt- freundlichen Recycling-Betrieb zugeführt werden. Dieses Produkt stimmt mit den zutreffenden europäischen Richtlinien überein und es wurde ein Bewertungsverfahren auf Konformität für diese Richtlinien durchgeführt. TECHNISCHE DATEN BEIGEPACKTE TEILE 220-240 V~, 50 HzEingangsspannung 1500WLeistungsaufnahme 4500/minLeerlaufnenndrehzahl ø 254 mm × ø 30 mm × 2,8mm, 40TSägeblattgröße 0°–45°Schrägschnittbereich 730 mm x 559 mmArbeitstischgröße 730 mm x 50mmAuslaufstützengröße 79mmMaximale Schnitttiefe bei 0° 57mmMaximale Schnitttiefe bei 45° 440mmMaximaler Anschlag links neben Sägeblatt 880mmMaximaler Anschlag rechts neben Sägeblatt II/Schutzklasse 44kgGewicht 94,8 dB(A)Schalldruckpegel LpA 107,8 dB(A)Schallleistungspegel LWA 3 dB(A)Messunsicherheit KpA, KWA Die Schallemissionswerte wurden mittels der von EN 62841-1 und EN 62841-3-1 vorgegebener Geräuschmessnorm ermittelt. Für den Bediener kann ein Lärmpegel von 80 dB(A) überschritten werden, sodass Maßnahmen für den Gehörschutz getroffen werden müssen. Folgende Gegenstände sind Ihrer Mobile Tischkreissäge beigepackt: (Abb. 2) A: Aufbau der Mobile Tischkreissäge p. 1
  • B: Gehrungsanschlag (in Ablage) p. 1
  • C: Sägeblattschutzvorrichtung (in Ablage) p. 1
  • D: Anti-Kickback-Klinkeneinheit (in Ablage) p. 1
  • E: Auslaufstützvorrichtung p. 1
  • F: Parallelanschlagvorrichtung (in Ablage) p. 1
  • G: Schiebestock (in Ablage) p. 1
  • H: Stützvorrichtung des Untergestells p. 1
  • I: Radwelle p. 1
  • J: Rad p. 2
  • K: Montiertes Untergestell p. 1
  • L: Griff I-Einheit p. 1
  • M: Runde Flachkopfschrauben M8 x 45 p. 4
  • N: Kontermutter M8 p. 6
  • O: Runde Flachkopfschrauben M8 x 10 p. 4
  • P: Runde Flachkopfschrauben M8 x 100 p. 2
  • Q: Große, flache Unterlegscheibe 10 p. 2
  • R: Kontermutter M10 p. 2
  • S: Sägeblattschlüssel p. 2
  • T: 5-mm-Sechskantschlüssel p. 1
  • U: 4-mm-Sechskantschlüssel p. 1
  • V: 2,5-mm-Sechskantschlüssel MONTAGE p. 159

1. Auspacken Ihrer Mobile Tischkreissäge

Dieses Produkt muss montiert werden. ◌ Nehmen Sie die Säge vorsichtig aus dem Karton heraus und legen Sie sie auf eine waagerechte Arbeitsfläche. ◌ Untersuchen Sie das Werkzeug sorgfältig, um sicherzustellen, dass es während des Transports nicht zerbrochen oder beschädigt wurde. ◌ Entsorgen Sie die Verpackungsmaterialien erst, nachdem Sie das Werkzeug sorgfältig inspiziert und zufriedenstellend in Betrieb gesetzt haben. ◌ Die Säge wurde werkseitig auf präzise Schnitte eingestellt. Überprüfen Sie nach der Montage ihre Präzision. Sollten sich die Einstellungen während des Transport verändert haben, beachten Sie die Erklärun- gen zu den diesbezüglichen Maßnahmen in dieser Bedienungsanleitung. ◌ Sollte irgendein Teil fehlen oder beschädigt sein, montieren Sie noch nicht die Mobile Tischkreissäge, schließen Sie nicht den Netzstecker an oder schalten Sie die Säge auch nicht ein, sondern warten Sie, bis Sie das fehlende oder beschädigte Teil erhalten und korrekt installiert haben. ACHTUNG Dieses Werkzeug ist schwer. Um keine Rückenverletzu- ngen zu erleiden, heben Sie das Werkzeug nur mit den Beinmuskeln und nicht mit den Rückenmuskeln hoch und holen Sie bei Bedarf Hilfe. WARNUNG Entfernen Sie Schaumstoffschutz zwischen dem Sägegehäuse und dem Motor. WARNUNG Die Verwendung von Zusatzteilen oder Zubehören, die nicht in dieser Bedienungsanleitung aufgelistet werden, könnte gefährlich sein und schwere Verletzungen verursachen. WARNUNG Versuchen Sie nicht, dieses Werkzeug zu modifizieren oder Zubehöre anzufertigen, die für eine Verwendung mit diesem Werkzeug nicht empfohlen werden. Jegliche Änderungen oder Modifizierungen dieser Art stellen eine falsche Verwendung dar und könnten gefährliche Situationen herbeiführen, die möglicherweise mit schweren Verletzungen enden. WARNUNG Schließen Sie die Netzleitung erst an, nachdem die Montage abgeschlossen ist. Andernfalls könnte die Maschine unbeabsichtigt starten und möglicherweise Verletzungen verursachen. WARNUNG Achten Sie immer darauf, dass die Mobile Tischkreissäge fest am Untergestellt montiert ist. Wird diese Warnung nicht beachtet, kann es zu schweren Verletzungen kommen.

2. Was Sie benötigen

Nicht mitgelieferte Gegenstände ◌ Flachkopfschraubendreher ◌ Schraubendreher ◌ 13-mm-Schlüssel/ Einstellschlüssel ◌ Tischlerwinkel ◌ Dreieckswinkel Mitgelieferte Gegenstände ◌ Sägeblattschlüssel (2 Stk.) ◌ 2,5-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) ◌ 4-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) ◌ 5-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) WARNUNG Um Verletzungen zu vermeiden, dürfen Sie diese Mobile Tischkreissäge erst dann eine Stromversorgung anschließen, nachdem Sie die Säge vollständig montiert und eingestellt und die Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben. ACHTUNG Viele Abbildungen in dieser Bedienungsanleitung zeigen nur Teile von der Mobile Tischkreissäge. Dies wurde bewusst vorgenommen, damit wir die aufgeführten Punkte in den Abbildungen deutlich darstellen können. Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn nicht alle Schutzvorrichtungen ordnungsgemäß angebracht und in funktionstüchtigem Zustand sind.

3. Montieren Sie das Untergestell (Abb. 3a-3e)

◌ Legen Sie zum Schutz der Oberfläche des Arbeits- tisches eine Lage Pappe oder eine alte Decke auf den Boden. ◌ Stellen Sie den Aufbau der Mobile Tischkreissäge (50) auf den Kopf gedreht auf das schützende Material. ◌ Befestigen Sie das montierte Untergestell (51) mit vier runden Flachkopfschrauben M8 x 45 (52) und vier Kontermuttern M8 (53) am Aufbau der Mobile Tischkreissäge (50) (zwei Löcher in den Seitenplatten des montierten Untergestells befinden sich in der Ablage für den Sägeblattschlüssel). (Abb. 3a) ◌ Verbinden Sie die Schläuche der Stützvorrichtung des Untergestells (26) mit den entsprechenden Schläuchen (seitlich an der Ablage für den Sägeblattschlüssel (45)) am montierten Untergestell (51)) und richten Sie die Löcher miteinander aus. Stecken Sie die runden Flachkopfschrauben M8 x 10 (54) in die Löcher und ziehen Sie sie mit einem 5-mm-Sechskantschlüssel fest. (Abb. 3b) ◌ Schieben Sie ein Rad (12), eine große, flache Unterlegscheibe 10 (55) und eine Kontermutter M10 (56) auf die Radwelle (57) und befestigen Sie das Rad mit der Kontermutter M10. Montieren Sie das zweite Rad auf gleiche Weise. (Abb. 3c) ◌ Befestigen Sie die Radeinheit (58) mit zwei runden Flachkopfschrauben M8 x 100 (59) und zwei Kontermuttern M8 (53) am montierten Untergestell (51). (Abb. 3d) ◌ Verbinden Sie die Schläuche der Griff I-Einheit (5) mit den entsprechenden Schläuchen (seitlich an der Ablage für den Sägeblattschlüssel) am montierten Untergestell (51)) und richten Sie die Löcher miteinander aus. Stecken Sie die runden Flachkopfschrauben M8 x 10 (54) in die Löcher und ziehen Sie sie mit einem 5-mm-Sechskantschlüssel fest. (Abb. 3e)

4. Ausklappen des Untergestells (Abb. 4a-4d)

◌ Ziehen Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37) zur Vorderseite der Säge, um ihn zu fixieren. Deutsch (Abb. 4a) ◌ Halten Sie den Griff I (5) fest und kippen Sie die Säge zurück auf die Räder, bis das Untergestell ausbalan- ciert auf den Rädern (12) und der Stützvorrichtung des Untergestells (26) liegt. (Abb. 4a) ◌ Klappen Sie die zwei oberen Untergestellbeine (11) aus (seitlich am Griff I). Drücken Sie für diesen Zweck auf die Fixierstifte (32), bis die Untergestellbeine (11) aus den Löchern ausrasten, schwenken Sie die Untergestellbeine (11) dann nach oben, bis die Untergestellbeine (11) mit den Fixierstiften (32) in den Löchern einrasten. (Abb. 4a) ◌ Halten Sie den Griff I (5) fest und kippen Sie die Säge langsam nach unten, bis die Säge ausbalanciert auf dem Boden aufliegt. (Abb. 4b- 4c) ◌ Halten Sie die Stützvorrichtung des Untergestells (26) fest und heben Sie sie soweit hoch, bis die anderen zwei Untergestellbeine (11) sich vom Boden abgeho- ben haben, und klappen Sie dann die zwei Untergestellbeine (11) aus. Drücken Sie für diesen Zweck auf die Fixierstifte (32), bis die Untergestellbe- ine (11) aus den Löchern ausrasten, schwenken Sie die Untergestellbeine (11) dann nach unten, bis die Untergestellbeine mit den Fixierstiften (32) in den Löchern einrasten. (Abb. 4c) Vergewissern Sie sich, dass die Mobile Tischkreissäge mit vier Beinen ausbalanciert auf dem Boden steht. ◌ Abb. 4d zeigt die Beine des montierten Untergestells in ausgeklappter Position. WARNUNG Achten Sie beim Ausklappen des Untergestells darauf, dass Ihre Finger nicht zwischen die Scharniere geraten. Es besteht die Gefahr, dass Finger eingeklemmt oder eingequetscht werden.

5. Absicherung/ Nivellierung des Untergestells (Abb.

Wenn das geöffnete Untergestell auf einer waagerecht- en Fläche steht, darf es sich nicht hin und her bewegen oder wackeln. Wackelt das Untergestell hin und her, muss der verstellbare Fuß (6) verstellt werden, bis das Untergestell ausbalanciert steht. ◌ Heben Sie das Untergestell ein wenig hoch, damit Sie den verstellbaren Fuß (6) soweit drehen können, bis das Untergestell nicht mehr wackelt. ◌ Durch Drehen im Uhrzeigersinn senkt sich der Fuß ab. ◌ Durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn hebt sich der Fuß an. WARNUNG Die Mobile Tischkreissäge muss sicher befestigt werden. Ist eine Mobile Tischkreissäge nicht richtig befestigt, kann sie verrutschen oder umkippen.

6. Entnahme/ Austausch/ Ausrichtung des Tischein-

satzes (Abb. 6a-6b) WARNUNG Der Tischeinsatz muss waagerecht zum Sägetisch ausgerichtet sein. Liegt der Tischeinsatz zu hoch oder niedrig, kann sich das Werkstück an unebenen Kanten verfangen, verkanten oder einen Rückschlag erzeugen und schwere Verletzungen verursachen. WARNUNG Achten Sie bei der Entnahmen oder erneuten Installation des Tischeinsatzes darauf, dass Ihre Hände nicht in das Sägeblatt kommen und dabei schwer verletzt werden. ◌ Senken Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhene- instellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn bis zur untersten Position ab. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Entnahme des Tischeinsatzes: Drehen Sie den Einrastknopf (40) mit dem Sägeblattschlüssel oder dem Flachkopfschraubendreher gegen den Uhrzeigersinn, um den Tischeinsatz (29) freizugeben. Stecken Sie Ihren Zeigefinger in das Loch und ziehen Sie den Tischeinsatz (29) zur Vorderseite der Säge heraus. ◌ Erneute Installation des Tischeinsatzes: Drücken Sie den Tischeinsatz (29) nach unten und drehen Sie den Einrastknopf (40) im Uhrzeigersinn, um den Tischeinsatz zu fixieren. Ist der Tischeinsatz nicht waagerecht zum Sägetisch ausgerichtet, verstellen Sie mit einem 2,5-mm-Sechs- kantschlüssel (mitgeliefert) die vier Einstellschrauben (60), die sich vormontiert in den vier Löchern des Tischeinsatzes befinden, bis der Tischeinsatz waagerecht zum Arbeitstisch liegt.

7. Installation des Spaltkeils (Abb. 7a-7b)

ACHTUNG Diese Säge wird mit dem Spaltkeil in der „MITTLEREN“ Position ausgeliefert. Der Spaltkeil muss auf die oberste Position gesetzt werden, um die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz für alle Trennschnitte anzubringen. Die „MITTLERE“ Position ist für nicht durchgehende Schnitte vorgesehen (Sägeblattschutz und Anti-Kickback-Klinken sind entfernt). Installation des Spaltkeils für Trennschnitte ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Nehmen Sie den Tischeinsatz heraus. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0°. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes (22) im Uhrzeigersinn bis zur obersten Position an. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Lösen Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61) durch Drehen im Uhrzeigersinn. ◌ Halten Sie den Spaltkeil (16) fest und ziehen Sie ihn zur rechten Seite der Säge, um ihn vom federbelas- teten Fixierstift zu lösen. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil auf die oberste Position, wobei der federbelastete Fixierstift wieder einrastet. ◌ Fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Installieren Sie wieder den Tischeinsatz. WARNUNG Seien Sie bei der Positionierung des Spaltkeils äußerst vorsichtig. Ihre Hände dürfen nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen. Beziehen Sie sich auf die obigen Schritte, wenn Sie den Spaltkeil auf die mittlere Position setzen.

8. Entnahme und Installation des Sägeblatts (Abb.

8a-8b) ACHTUNG Prüfen Sie den Durchmesser des Aufnahmelochs des Sägeblatts, bevor Sie ein Sägeblatt montieren. Verwen- den Sie immer den richtigen Ring für das Aufnahmelochs des Sägeblatts, das Sie einsetzen möchten. ACHTUNG Für eine korrekte Schnitte müssen die Sägeblattzähne zur Vorderseite der Säge weisen. Bei Nichtbeachtung dieser Anweisung könnte das Sägeblatt, die Säge oder das Werkstück beschädigt werden. WARNUNG Vergewissern Sie sich, dass das montierte Sägeblatt in die richtige Richtung rotiert. Bearbeiten Sie eine Mobile Tischkreissäge nicht mit Schleifrädern, Drahtbürsten oder Schleifscheiben. Ein falsch montiertes Sägeblatt oder die Nutzung von nicht empfohlenen Zubehören kann zu schweren Verletzungen führen. WARNUNG Verwenden Sie nur ein Sägeblatt mit einem Durchmess- er von 254 mm. Damit Sie sich aufgrund eines unbeab- sichtigten Maschinenstarts nicht verletzen, vergewissern Sie sich, dass der Schalter auf AUS gesetzt und der Netzstecker nicht an eine Steckdose angeschlossen ist. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Drehen Sie den Höheneinstellknopf im Uhrzeigersinn, um das Sägeblatt bis zur maximalen Höhe anzuhe- ben. ◌ Nehmen Sie den Tischeinsatz heraus. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0° und heben Sie das Sägeblatt bis zur obersten Position an. ◌ Nehmen Sie die Sägeblattschlüssel aus der Ablage heraus. Nehmen Sie das Sägeblatt ab: ◌ Nehmen Sie einen Sägeblattgabelschlüssel (14) und halten Sie mit dem flachen offenen Schlüsselende das Flachprofil der innerer Sägeblattflansch (62) fest. ◌ Nehmen Sie den anderen Sägeblattgabelschlüssel (14) und halten Sie mit dem flachen offenen Schlüs- selende das Flachprofil der Aufnahmemutter (64) fest. Halten Sie beide Schlüssel fest und ziehen Sie den Sägeblattgabelschlüssel an der Aufnahmemutter (64) zur Vorderseite der Säge hin. ◌ Entfernen Sie die Aufnahmemutter (64), den äußeren Sägeblattflansch (65), das Sägeblatt (30) und den Ring (66). WARNUNG Seien Sie extrem vorsichtig, wenn Sie die Aufnahmemut- ter lösen. Halten Sie beide Schlüssel gut fest. Ihre Hände dürfen nicht wegrutschen und mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen. Montieren Sie das Sägeblatt: ◌ Setzen Sie den Ring (66) und einen neues Sägeblatt auf den Aufnahmedorn (63). Vergewissern Sie sich, dass die Sägeblattzähne vorne am Sägetisch nach unten weisen. Setzen Sie den äußeren Sägeblat- tflansch (65) und die Aufnahmemutter (64) auf den Aufnahmedorn und ziehen Sie die Mutter mit den Sägeblattschlüsseln fest an. NICHT übermäßig fest anziehen. VORSICHT: Der Ring mit einem Außendurchmesser von 30 mm wurde bereits im Werk am Aufnahmedorn montiert. WARNUNG Die große, flache Oberfläche des äußeren Sägeblattflan- sches weist zum Sägeblatt hin, während das Sägeblatt (30) fest gegen den inneren Sägeblattflansch (62) drückt. WARNUNG Das Sägeblatt (30) sollte mit dem Spaltkeil (16) ausgerichtet sein, wobei ein Spalt von 3 bis 8 mm zwischen den Sägeblattzähnen und dem Spaltkeil (16) vorhanden sein muss. ◌ Senken Sie das Sägeblatt ab die unterste Position ab und tauschen Sie den Tischeinsatz aus. WARNUNG Hatten Sie den inneren Sägeblattflansch entfernt, bringen Sie ihn wieder an, bevor Sie das Sägeblatt auf den Aufnahmedorn schieben. Andernfalls könnte es zu einem Unfall kommen.

9. Montage der Anti-Kickback-Klinken (Abb. 9a-9b)

Anti-Kickback-Klinken sollten nur für Trennschnitte angebracht werden. WARNUNG Achten Sie darauf, dass die Anti-Kickback-Klinken gleich nach Abschluss von nicht durchgehenden Schnitten wieder angebracht werden, da sie für derartige Schnitte entfernt werden mussten. WARNUNG Tauschen Sie stumpfe oder beschädigte Anti-Kick- back-Klinken aus. Stumpfe oder beschädigte Anti-Kick- back-Klinken verhindern möglicherweise keinen Rückschlag und erhöhen dadurch das Verletzungsrisiko. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0°. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes im Uhrzeigersinn bis maximalen Höhe an. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil auf seine höchste Position. ◌ Ziehen Sie den Knopf (67) heraus und halten Sie ihn fest, drücken Sie die Anti-Kickback-Klinken nach oben und nehmen Sie sie aus der Ablage für Anti-Kick- back-Klinken (35) heraus, die sich im Inneren auf der linken Seite der Säge befindet. (Abb. 9a) ◌ Ziehen Sie den Knopf (67) heraus und halten Sie ihn fest. Halten Sie den Schlitz in den Anti-Kick- back-Klinken (48) ausgerichtet über den Schlitz A (68) am Spaltkeil (16). Stecken Sie den Federstift (69) an den Anti-Kickback-Klinken (48) in den Schlitz (A) (68) am Spaltkeil (16). ◌ Drücken Sie die Anti-Kickback-Klinken (48) nach unten, bis sie einrasten, und lassen Sie den Knopf (67) los, um den Stift (70) in das Loch (71) am Spaltkeil (16) zu stecken. ACHTUNG Ziehen Sie die Anti-Kickback-Klinkeneinheit nach oben, um sich zu vergewissern, dass sie gut am Spaltkeil befestigt ist. WARNUNG Ziehen Sie die Anti-Kickback-Klinken vorsichtig nach oben, um sicherzustellen, dass sie eingerastet sind. Vergewissern Sie sich, dass die Anti-Kickback-Klinken einen guten Bewegungsspielraum haben und nicht im Schlitz des Tischeinsatzes eingeklemmt sind. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten.

10. Montage des Sägeblattschutzes (Abb. 10a-10c)

LASSSEN SIE SCHUTZVORRICHTUNGEN

ANGEBRACHT und achten Sie für alle Trennschnitte auf ihren guten Zustand. Bringen Sie den Sägeblattschutz gleich nach Abschluss von nicht durchgehenden Schnitten wieder sofort an, da er für derartige Schnitte entfernt werden musste. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Halten Sie die Knöpfe (72) (je einer auf beiden Seiten des Sägeblattschutzes) fest und drücken Sie die Knöpfe nach vorne und nach oben zur Vorderseite des Sägeblattschutzes hin, bis der Stift aus dem Schlitz im Befestigungsbügel (Ablage für Sägeblätter) (19) unten vorne an der rechten Seite der Säge hervortritt, nehmen Sie dann den Sägeblattschutz aus dem U-förmigen Bügel (Ablage für Sägeblätter) (19) unten in der Mitte an der rechten Seite der Säge heraus (Abb. 10a). ◌ Halten Sie die Knöpfe (72) fest und drücken Sie sie nach vorne zur Vorderseite des Sägeblattschutzes hin. Stecken Sie die Stifte (73, 74) am Sägeblattschutz (1) in den Schlitz B (75) und den Schlitz C (76) am Spaltkeil (16). (Abb. 10b) ◌ Ziehen Sie den Sägeblattschutz ganz zurück auf den Spaltkeil. Drücken Sie auf den Stift und lassen Sie ihn los, damit die Schutzvorrichtung einrastet. ◌ Liegt der Sägeblattschutz nicht parallel zum Tisch, wenn sich der Spaltkeil in seiner obersten Position befindet (Trennschnitte), verstellen Sie die Einstellschraube (77) wie erforderlich. (Abb. 10c) WARNUNG Prüfen Sie nach der Montage den Sägeblattschutz, um sicherzustellen, dass er sachgemäß positioniert und funktionstüchtig ist, bevor Sie die Säge in Betrieb setzen. WARNUNG Heben Sie bei Verwendung des Sägeblattschutzes seine linke und rechte Seite an, um sich zu vergewissern, dass sich beide Schutzvorrichtungen unabhängig voneinander bewegen lassen und die Tischoberfläche berühren. Der Sägeblattschutz kann zur Einstellung der Schnittlinie angehoben werden, muss aber vor dem Anlassen der Säge wieder auf die Tischoberfläche abgelegt werden. WARNUNG Achten Sie vor dem Anlassen der Säge darauf, dass sich der Sägeblattschutz und die Anti-Kickback-Klinken ungehindert bewegen lassen. Achten Sie auf die Rotationsrichtung, indem Sie sich vergewissern, dass die Sägeblattzähne vorne am Sägetisch nach unten weisen.

11. Montage der Auslaufstützvorrichtung (Abb.

11a-11b) ◌ Lösen und entfernen Sie die zwei Fixierschrauben (78) an den Verlängerungsstangen (79) der Auslaufstütze (15). ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Stecken Sie die hinteren Verlängerungsstangen (79) sowohl in die zwei Löcher an der Rückseite des Arbeitstisches als auch in die Halterungen für die Verlängerungsschläuche, die sich unter dem Arbeits- tisch befinden. Positionieren Sie die Auslaufstütze (15). ◌ Schrauben Sie die Einrastknöpfe (80) in die Löcher unter dem Arbeitstisch und ziehen Sie sie fest an. ◌ Schrauben Sie die zwei Fixierschrauben (78) in die Löcher an den Enden der Verlängerungsstangen (79) und ziehen Sie sie fest an.

12. Montage des Parallelanschlags (Abb. 12a-12c)

◌ Ziehen Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37) nach unten zur Rückseite der Säge, um ihn entriegeln. ◌ Entriegeln Sie die Parallelanschlag-Fixierhebel (3) an den zwei Enden des Parallelanschlags (18) und nehmen Sie dann den Parallelanschlag (18) aus den vorderen und hinteren Anschlagschienen (42, 49) heraus. ACHTUNG Zu Anbringung des Parallelanschlags gibt es jeweils drei Positionsschrauben (81) (Position A, B, C) an den vorderen und hinteren Anschlagschienen (42, 49). Positionsschrauben (81) (Position A und B) für den Parallelanschlag auf der rechten Seite des Sägeblatts. Positionsschrauben (81) (Position C) für den Parallelan- schlag auf der linken Seite des Sägeblatts. (Abb. 12b) ◌ Richten Sie die Anschlagschlitze (82) mit den Positionsschrauben (vorne und hinten) an den Anschlagschienen aus. ◌ Drücken Sie die Schlitze (82) nach unten auf die Positionsschrauben und fixieren Sie den Parallelan- schlag durch Herunterdrücken des Parallelan- schlag-Fixierhebels (3). ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ACHTUNG Der Parallelanschlag sollte parallel zum Sägeblatt liegen. Andernfalls ziehen Sie den Abschnitt „Ausrichtung des Parallelanschlags mit Sägeblatt“ (Seite 70) zu Rate. ACHTUNG Die drei Positionsschrauben (81) (Position A, B, C) gelten für drei unterschiedlichen Skalen: Positionsschraube (Position A): Beginnt bei 0 mm und endet bei 680 mm. (Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt) Positionsschraube (Position B): Beginnt bei 200 mm und endet bei 880 mm. (Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt) Positionsschraube (Position C): Beginnt bei 0 mm und endet bei 440 mm. (Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt)60

1. Auspacken Ihrer Mobile Tischkreissäge

Dieses Produkt muss montiert werden. ◌ Nehmen Sie die Säge vorsichtig aus dem Karton heraus und legen Sie sie auf eine waagerechte Arbeitsfläche. ◌ Untersuchen Sie das Werkzeug sorgfältig, um sicherzustellen, dass es während des Transports nicht zerbrochen oder beschädigt wurde. ◌ Entsorgen Sie die Verpackungsmaterialien erst, nachdem Sie das Werkzeug sorgfältig inspiziert und zufriedenstellend in Betrieb gesetzt haben. ◌ Die Säge wurde werkseitig auf präzise Schnitte eingestellt. Überprüfen Sie nach der Montage ihre Präzision. Sollten sich die Einstellungen während des Transport verändert haben, beachten Sie die Erklärun- gen zu den diesbezüglichen Maßnahmen in dieser Bedienungsanleitung. ◌ Sollte irgendein Teil fehlen oder beschädigt sein, montieren Sie noch nicht die Mobile Tischkreissäge, schließen Sie nicht den Netzstecker an oder schalten Sie die Säge auch nicht ein, sondern warten Sie, bis Sie das fehlende oder beschädigte Teil erhalten und korrekt installiert haben. ACHTUNG Dieses Werkzeug ist schwer. Um keine Rückenverletzu- ngen zu erleiden, heben Sie das Werkzeug nur mit den Beinmuskeln und nicht mit den Rückenmuskeln hoch und holen Sie bei Bedarf Hilfe. WARNUNG Entfernen Sie Schaumstoffschutz zwischen dem Sägegehäuse und dem Motor. WARNUNG Die Verwendung von Zusatzteilen oder Zubehören, die nicht in dieser Bedienungsanleitung aufgelistet werden, könnte gefährlich sein und schwere Verletzungen verursachen. WARNUNG Versuchen Sie nicht, dieses Werkzeug zu modifizieren oder Zubehöre anzufertigen, die für eine Verwendung mit diesem Werkzeug nicht empfohlen werden. Jegliche Änderungen oder Modifizierungen dieser Art stellen eine falsche Verwendung dar und könnten gefährliche Situationen herbeiführen, die möglicherweise mit schweren Verletzungen enden. WARNUNG Schließen Sie die Netzleitung erst an, nachdem die Montage abgeschlossen ist. Andernfalls könnte die Maschine unbeabsichtigt starten und möglicherweise Verletzungen verursachen. WARNUNG Achten Sie immer darauf, dass die Mobile Tischkreissäge fest am Untergestellt montiert ist. Wird diese Warnung nicht beachtet, kann es zu schweren Verletzungen kommen.

2. Was Sie benötigen

Nicht mitgelieferte Gegenstände ◌ Flachkopfschraubendreher ◌ Schraubendreher ◌ 13-mm-Schlüssel/ Einstellschlüssel ◌ Tischlerwinkel ◌ Dreieckswinkel Mitgelieferte Gegenstände ◌ Sägeblattschlüssel (2 Stk.) ◌ 2,5-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) ◌ 4-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) ◌ 5-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) WARNUNG Um Verletzungen zu vermeiden, dürfen Sie diese Mobile Tischkreissäge erst dann eine Stromversorgung anschließen, nachdem Sie die Säge vollständig montiert und eingestellt und die Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben. ACHTUNG Viele Abbildungen in dieser Bedienungsanleitung zeigen nur Teile von der Mobile Tischkreissäge. Dies wurde bewusst vorgenommen, damit wir die aufgeführten Punkte in den Abbildungen deutlich darstellen können. Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn nicht alle Schutzvorrichtungen ordnungsgemäß angebracht und in funktionstüchtigem Zustand sind.

3. Montieren Sie das Untergestell (Abb. 3a-3e)

◌ Legen Sie zum Schutz der Oberfläche des Arbeits- tisches eine Lage Pappe oder eine alte Decke auf den Boden. ◌ Stellen Sie den Aufbau der Mobile Tischkreissäge (50) auf den Kopf gedreht auf das schützende Material. ◌ Befestigen Sie das montierte Untergestell (51) mit vier runden Flachkopfschrauben M8 x 45 (52) und vier Kontermuttern M8 (53) am Aufbau der Mobile Tischkreissäge (50) (zwei Löcher in den Seitenplatten des montierten Untergestells befinden sich in der Ablage für den Sägeblattschlüssel). (Abb. 3a) ◌ Verbinden Sie die Schläuche der Stützvorrichtung des Untergestells (26) mit den entsprechenden Schläuchen (seitlich an der Ablage für den Sägeblattschlüssel (45)) am montierten Untergestell (51)) und richten Sie die Löcher miteinander aus. Stecken Sie die runden Flachkopfschrauben M8 x 10 (54) in die Löcher und ziehen Sie sie mit einem 5-mm-Sechskantschlüssel fest. (Abb. 3b) ◌ Schieben Sie ein Rad (12), eine große, flache Unterlegscheibe 10 (55) und eine Kontermutter M10 (56) auf die Radwelle (57) und befestigen Sie das Rad mit der Kontermutter M10. Montieren Sie das zweite Rad auf gleiche Weise. (Abb. 3c) ◌ Befestigen Sie die Radeinheit (58) mit zwei runden Flachkopfschrauben M8 x 100 (59) und zwei Kontermuttern M8 (53) am montierten Untergestell (51). (Abb. 3d) ◌ Verbinden Sie die Schläuche der Griff I-Einheit (5) mit den entsprechenden Schläuchen (seitlich an der Ablage für den Sägeblattschlüssel) am montierten Untergestell (51)) und richten Sie die Löcher miteinander aus. Stecken Sie die runden Flachkopfschrauben M8 x 10 (54) in die Löcher und ziehen Sie sie mit einem 5-mm-Sechskantschlüssel fest. (Abb. 3e)

4. Ausklappen des Untergestells (Abb. 4a-4d)

◌ Ziehen Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37) zur Vorderseite der Säge, um ihn zu fixieren. (Abb. 4a) ◌ Halten Sie den Griff I (5) fest und kippen Sie die Säge zurück auf die Räder, bis das Untergestell ausbalan- ciert auf den Rädern (12) und der Stützvorrichtung des Untergestells (26) liegt. (Abb. 4a) ◌ Klappen Sie die zwei oberen Untergestellbeine (11) aus (seitlich am Griff I). Drücken Sie für diesen Zweck auf die Fixierstifte (32), bis die Untergestellbeine (11) aus den Löchern ausrasten, schwenken Sie die Untergestellbeine (11) dann nach oben, bis die Untergestellbeine (11) mit den Fixierstiften (32) in den Löchern einrasten. (Abb. 4a) ◌ Halten Sie den Griff I (5) fest und kippen Sie die Säge langsam nach unten, bis die Säge ausbalanciert auf dem Boden aufliegt. (Abb. 4b- 4c) ◌ Halten Sie die Stützvorrichtung des Untergestells (26) fest und heben Sie sie soweit hoch, bis die anderen zwei Untergestellbeine (11) sich vom Boden abgeho- ben haben, und klappen Sie dann die zwei Untergestellbeine (11) aus. Drücken Sie für diesen Zweck auf die Fixierstifte (32), bis die Untergestellbe- ine (11) aus den Löchern ausrasten, schwenken Sie die Untergestellbeine (11) dann nach unten, bis die Untergestellbeine mit den Fixierstiften (32) in den Löchern einrasten. (Abb. 4c) Vergewissern Sie sich, dass die Mobile Tischkreissäge mit vier Beinen ausbalanciert auf dem Boden steht. ◌ Abb. 4d zeigt die Beine des montierten Untergestells in ausgeklappter Position. WARNUNG Achten Sie beim Ausklappen des Untergestells darauf, dass Ihre Finger nicht zwischen die Scharniere geraten. Es besteht die Gefahr, dass Finger eingeklemmt oder eingequetscht werden.

5. Absicherung/ Nivellierung des Untergestells (Abb.

Wenn das geöffnete Untergestell auf einer waagerecht- en Fläche steht, darf es sich nicht hin und her bewegen oder wackeln. Wackelt das Untergestell hin und her, muss der verstellbare Fuß (6) verstellt werden, bis das Untergestell ausbalanciert steht. ◌ Heben Sie das Untergestell ein wenig hoch, damit Sie den verstellbaren Fuß (6) soweit drehen können, bis das Untergestell nicht mehr wackelt. ◌ Durch Drehen im Uhrzeigersinn senkt sich der Fuß ab. ◌ Durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn hebt sich der Fuß an. WARNUNG Die Mobile Tischkreissäge muss sicher befestigt werden. Ist eine Mobile Tischkreissäge nicht richtig befestigt, kann sie verrutschen oder umkippen.

6. Entnahme/ Austausch/ Ausrichtung des Tischein-

satzes (Abb. 6a-6b) WARNUNG Der Tischeinsatz muss waagerecht zum Sägetisch ausgerichtet sein. Liegt der Tischeinsatz zu hoch oder niedrig, kann sich das Werkstück an unebenen Kanten verfangen, verkanten oder einen Rückschlag erzeugen und schwere Verletzungen verursachen. WARNUNG Achten Sie bei der Entnahmen oder erneuten Installation des Tischeinsatzes darauf, dass Ihre Hände nicht in das Deutsch Sägeblatt kommen und dabei schwer verletzt werden. ◌ Senken Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhene- instellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn bis zur untersten Position ab. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Entnahme des Tischeinsatzes: Drehen Sie den Einrastknopf (40) mit dem Sägeblattschlüssel oder dem Flachkopfschraubendreher gegen den Uhrzeigersinn, um den Tischeinsatz (29) freizugeben. Stecken Sie Ihren Zeigefinger in das Loch und ziehen Sie den Tischeinsatz (29) zur Vorderseite der Säge heraus. ◌ Erneute Installation des Tischeinsatzes: Drücken Sie den Tischeinsatz (29) nach unten und drehen Sie den Einrastknopf (40) im Uhrzeigersinn, um den Tischeinsatz zu fixieren. Ist der Tischeinsatz nicht waagerecht zum Sägetisch ausgerichtet, verstellen Sie mit einem 2,5-mm-Sechs- kantschlüssel (mitgeliefert) die vier Einstellschrauben (60), die sich vormontiert in den vier Löchern des Tischeinsatzes befinden, bis der Tischeinsatz waagerecht zum Arbeitstisch liegt.

7. Installation des Spaltkeils (Abb. 7a-7b)

ACHTUNG Diese Säge wird mit dem Spaltkeil in der „MITTLEREN“ Position ausgeliefert. Der Spaltkeil muss auf die oberste Position gesetzt werden, um die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz für alle Trennschnitte anzubringen. Die „MITTLERE“ Position ist für nicht durchgehende Schnitte vorgesehen (Sägeblattschutz und Anti-Kickback-Klinken sind entfernt). Installation des Spaltkeils für Trennschnitte ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Nehmen Sie den Tischeinsatz heraus. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0°. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes (22) im Uhrzeigersinn bis zur obersten Position an. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Lösen Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61) durch Drehen im Uhrzeigersinn. ◌ Halten Sie den Spaltkeil (16) fest und ziehen Sie ihn zur rechten Seite der Säge, um ihn vom federbelas- teten Fixierstift zu lösen. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil auf die oberste Position, wobei der federbelastete Fixierstift wieder einrastet. ◌ Fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Installieren Sie wieder den Tischeinsatz. WARNUNG Seien Sie bei der Positionierung des Spaltkeils äußerst vorsichtig. Ihre Hände dürfen nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen. Beziehen Sie sich auf die obigen Schritte, wenn Sie den Spaltkeil auf die mittlere Position setzen.

8. Entnahme und Installation des Sägeblatts (Abb.

8a-8b) ACHTUNG Prüfen Sie den Durchmesser des Aufnahmelochs des Sägeblatts, bevor Sie ein Sägeblatt montieren. Verwen- den Sie immer den richtigen Ring für das Aufnahmelochs des Sägeblatts, das Sie einsetzen möchten. ACHTUNG Für eine korrekte Schnitte müssen die Sägeblattzähne zur Vorderseite der Säge weisen. Bei Nichtbeachtung dieser Anweisung könnte das Sägeblatt, die Säge oder das Werkstück beschädigt werden. WARNUNG Vergewissern Sie sich, dass das montierte Sägeblatt in die richtige Richtung rotiert. Bearbeiten Sie eine Mobile Tischkreissäge nicht mit Schleifrädern, Drahtbürsten oder Schleifscheiben. Ein falsch montiertes Sägeblatt oder die Nutzung von nicht empfohlenen Zubehören kann zu schweren Verletzungen führen. WARNUNG Verwenden Sie nur ein Sägeblatt mit einem Durchmess- er von 254 mm. Damit Sie sich aufgrund eines unbeab- sichtigten Maschinenstarts nicht verletzen, vergewissern Sie sich, dass der Schalter auf AUS gesetzt und der Netzstecker nicht an eine Steckdose angeschlossen ist. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Drehen Sie den Höheneinstellknopf im Uhrzeigersinn, um das Sägeblatt bis zur maximalen Höhe anzuhe- ben. ◌ Nehmen Sie den Tischeinsatz heraus. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0° und heben Sie das Sägeblatt bis zur obersten Position an. ◌ Nehmen Sie die Sägeblattschlüssel aus der Ablage heraus. Nehmen Sie das Sägeblatt ab: ◌ Nehmen Sie einen Sägeblattgabelschlüssel (14) und halten Sie mit dem flachen offenen Schlüsselende das Flachprofil der innerer Sägeblattflansch (62) fest. ◌ Nehmen Sie den anderen Sägeblattgabelschlüssel (14) und halten Sie mit dem flachen offenen Schlüs- selende das Flachprofil der Aufnahmemutter (64) fest. Halten Sie beide Schlüssel fest und ziehen Sie den Sägeblattgabelschlüssel an der Aufnahmemutter (64) zur Vorderseite der Säge hin. ◌ Entfernen Sie die Aufnahmemutter (64), den äußeren Sägeblattflansch (65), das Sägeblatt (30) und den Ring (66). WARNUNG Seien Sie extrem vorsichtig, wenn Sie die Aufnahmemut- ter lösen. Halten Sie beide Schlüssel gut fest. Ihre Hände dürfen nicht wegrutschen und mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen. Montieren Sie das Sägeblatt: ◌ Setzen Sie den Ring (66) und einen neues Sägeblatt auf den Aufnahmedorn (63). Vergewissern Sie sich, dass die Sägeblattzähne vorne am Sägetisch nach unten weisen. Setzen Sie den äußeren Sägeblat- tflansch (65) und die Aufnahmemutter (64) auf den Aufnahmedorn und ziehen Sie die Mutter mit den Sägeblattschlüsseln fest an. NICHT übermäßig fest anziehen. VORSICHT: Der Ring mit einem Außendurchmesser von 30 mm wurde bereits im Werk am Aufnahmedorn montiert. WARNUNG Die große, flache Oberfläche des äußeren Sägeblattflan- sches weist zum Sägeblatt hin, während das Sägeblatt (30) fest gegen den inneren Sägeblattflansch (62) drückt. WARNUNG Das Sägeblatt (30) sollte mit dem Spaltkeil (16) ausgerichtet sein, wobei ein Spalt von 3 bis 8 mm zwischen den Sägeblattzähnen und dem Spaltkeil (16) vorhanden sein muss. ◌ Senken Sie das Sägeblatt ab die unterste Position ab und tauschen Sie den Tischeinsatz aus. WARNUNG Hatten Sie den inneren Sägeblattflansch entfernt, bringen Sie ihn wieder an, bevor Sie das Sägeblatt auf den Aufnahmedorn schieben. Andernfalls könnte es zu einem Unfall kommen.

9. Montage der Anti-Kickback-Klinken (Abb. 9a-9b)

Anti-Kickback-Klinken sollten nur für Trennschnitte angebracht werden. WARNUNG Achten Sie darauf, dass die Anti-Kickback-Klinken gleich nach Abschluss von nicht durchgehenden Schnitten wieder angebracht werden, da sie für derartige Schnitte entfernt werden mussten. WARNUNG Tauschen Sie stumpfe oder beschädigte Anti-Kick- back-Klinken aus. Stumpfe oder beschädigte Anti-Kick- back-Klinken verhindern möglicherweise keinen Rückschlag und erhöhen dadurch das Verletzungsrisiko. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0°. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes im Uhrzeigersinn bis maximalen Höhe an. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil auf seine höchste Position. ◌ Ziehen Sie den Knopf (67) heraus und halten Sie ihn fest, drücken Sie die Anti-Kickback-Klinken nach oben und nehmen Sie sie aus der Ablage für Anti-Kick- back-Klinken (35) heraus, die sich im Inneren auf der linken Seite der Säge befindet. (Abb. 9a) ◌ Ziehen Sie den Knopf (67) heraus und halten Sie ihn fest. Halten Sie den Schlitz in den Anti-Kick- back-Klinken (48) ausgerichtet über den Schlitz A (68) am Spaltkeil (16). Stecken Sie den Federstift (69) an den Anti-Kickback-Klinken (48) in den Schlitz (A) (68) am Spaltkeil (16). ◌ Drücken Sie die Anti-Kickback-Klinken (48) nach unten, bis sie einrasten, und lassen Sie den Knopf (67) los, um den Stift (70) in das Loch (71) am Spaltkeil (16) zu stecken. ACHTUNG Ziehen Sie die Anti-Kickback-Klinkeneinheit nach oben, um sich zu vergewissern, dass sie gut am Spaltkeil befestigt ist. WARNUNG Ziehen Sie die Anti-Kickback-Klinken vorsichtig nach oben, um sicherzustellen, dass sie eingerastet sind. Vergewissern Sie sich, dass die Anti-Kickback-Klinken einen guten Bewegungsspielraum haben und nicht im Schlitz des Tischeinsatzes eingeklemmt sind. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten.

10. Montage des Sägeblattschutzes (Abb. 10a-10c)

LASSSEN SIE SCHUTZVORRICHTUNGEN

ANGEBRACHT und achten Sie für alle Trennschnitte auf ihren guten Zustand. Bringen Sie den Sägeblattschutz gleich nach Abschluss von nicht durchgehenden Schnitten wieder sofort an, da er für derartige Schnitte entfernt werden musste. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Halten Sie die Knöpfe (72) (je einer auf beiden Seiten des Sägeblattschutzes) fest und drücken Sie die Knöpfe nach vorne und nach oben zur Vorderseite des Sägeblattschutzes hin, bis der Stift aus dem Schlitz im Befestigungsbügel (Ablage für Sägeblätter) (19) unten vorne an der rechten Seite der Säge hervortritt, nehmen Sie dann den Sägeblattschutz aus dem U-förmigen Bügel (Ablage für Sägeblätter) (19) unten in der Mitte an der rechten Seite der Säge heraus (Abb. 10a). ◌ Halten Sie die Knöpfe (72) fest und drücken Sie sie nach vorne zur Vorderseite des Sägeblattschutzes hin. Stecken Sie die Stifte (73, 74) am Sägeblattschutz (1) in den Schlitz B (75) und den Schlitz C (76) am Spaltkeil (16). (Abb. 10b) ◌ Ziehen Sie den Sägeblattschutz ganz zurück auf den Spaltkeil. Drücken Sie auf den Stift und lassen Sie ihn los, damit die Schutzvorrichtung einrastet. ◌ Liegt der Sägeblattschutz nicht parallel zum Tisch, wenn sich der Spaltkeil in seiner obersten Position befindet (Trennschnitte), verstellen Sie die Einstellschraube (77) wie erforderlich. (Abb. 10c) WARNUNG Prüfen Sie nach der Montage den Sägeblattschutz, um sicherzustellen, dass er sachgemäß positioniert und funktionstüchtig ist, bevor Sie die Säge in Betrieb setzen. WARNUNG Heben Sie bei Verwendung des Sägeblattschutzes seine linke und rechte Seite an, um sich zu vergewissern, dass sich beide Schutzvorrichtungen unabhängig voneinander bewegen lassen und die Tischoberfläche berühren. Der Sägeblattschutz kann zur Einstellung der Schnittlinie angehoben werden, muss aber vor dem Anlassen der Säge wieder auf die Tischoberfläche abgelegt werden. WARNUNG Achten Sie vor dem Anlassen der Säge darauf, dass sich der Sägeblattschutz und die Anti-Kickback-Klinken ungehindert bewegen lassen. Achten Sie auf die Rotationsrichtung, indem Sie sich vergewissern, dass die Sägeblattzähne vorne am Sägetisch nach unten weisen.

11. Montage der Auslaufstützvorrichtung (Abb.

11a-11b) ◌ Lösen und entfernen Sie die zwei Fixierschrauben (78) an den Verlängerungsstangen (79) der Auslaufstütze (15). ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Stecken Sie die hinteren Verlängerungsstangen (79) sowohl in die zwei Löcher an der Rückseite des Arbeitstisches als auch in die Halterungen für die Verlängerungsschläuche, die sich unter dem Arbeits- tisch befinden. Positionieren Sie die Auslaufstütze (15). ◌ Schrauben Sie die Einrastknöpfe (80) in die Löcher unter dem Arbeitstisch und ziehen Sie sie fest an. ◌ Schrauben Sie die zwei Fixierschrauben (78) in die Löcher an den Enden der Verlängerungsstangen (79) und ziehen Sie sie fest an.

12. Montage des Parallelanschlags (Abb. 12a-12c)

◌ Ziehen Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37) nach unten zur Rückseite der Säge, um ihn entriegeln. ◌ Entriegeln Sie die Parallelanschlag-Fixierhebel (3) an den zwei Enden des Parallelanschlags (18) und nehmen Sie dann den Parallelanschlag (18) aus den vorderen und hinteren Anschlagschienen (42, 49) heraus. ACHTUNG Zu Anbringung des Parallelanschlags gibt es jeweils drei Positionsschrauben (81) (Position A, B, C) an den vorderen und hinteren Anschlagschienen (42, 49). Positionsschrauben (81) (Position A und B) für den Parallelanschlag auf der rechten Seite des Sägeblatts. Positionsschrauben (81) (Position C) für den Parallelan- schlag auf der linken Seite des Sägeblatts. (Abb. 12b) ◌ Richten Sie die Anschlagschlitze (82) mit den Positionsschrauben (vorne und hinten) an den Anschlagschienen aus. ◌ Drücken Sie die Schlitze (82) nach unten auf die Positionsschrauben und fixieren Sie den Parallelan- schlag durch Herunterdrücken des Parallelan- schlag-Fixierhebels (3). ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ACHTUNG Der Parallelanschlag sollte parallel zum Sägeblatt liegen. Andernfalls ziehen Sie den Abschnitt „Ausrichtung des Parallelanschlags mit Sägeblatt“ (Seite 70) zu Rate. ACHTUNG Die drei Positionsschrauben (81) (Position A, B, C) gelten für drei unterschiedlichen Skalen: Positionsschraube (Position A): Beginnt bei 0 mm und endet bei 680 mm. (Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt) Positionsschraube (Position B): Beginnt bei 200 mm und endet bei 880 mm. (Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt) Positionsschraube (Position C): Beginnt bei 0 mm und endet bei 440 mm. (Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt)61

1. Auspacken Ihrer Mobile Tischkreissäge

Dieses Produkt muss montiert werden. ◌ Nehmen Sie die Säge vorsichtig aus dem Karton heraus und legen Sie sie auf eine waagerechte Arbeitsfläche. ◌ Untersuchen Sie das Werkzeug sorgfältig, um sicherzustellen, dass es während des Transports nicht zerbrochen oder beschädigt wurde. ◌ Entsorgen Sie die Verpackungsmaterialien erst, nachdem Sie das Werkzeug sorgfältig inspiziert und zufriedenstellend in Betrieb gesetzt haben. ◌ Die Säge wurde werkseitig auf präzise Schnitte eingestellt. Überprüfen Sie nach der Montage ihre Präzision. Sollten sich die Einstellungen während des Transport verändert haben, beachten Sie die Erklärun- gen zu den diesbezüglichen Maßnahmen in dieser Bedienungsanleitung. ◌ Sollte irgendein Teil fehlen oder beschädigt sein, montieren Sie noch nicht die Mobile Tischkreissäge, schließen Sie nicht den Netzstecker an oder schalten Sie die Säge auch nicht ein, sondern warten Sie, bis Sie das fehlende oder beschädigte Teil erhalten und korrekt installiert haben. ACHTUNG Dieses Werkzeug ist schwer. Um keine Rückenverletzu- ngen zu erleiden, heben Sie das Werkzeug nur mit den Beinmuskeln und nicht mit den Rückenmuskeln hoch und holen Sie bei Bedarf Hilfe. WARNUNG Entfernen Sie Schaumstoffschutz zwischen dem Sägegehäuse und dem Motor. WARNUNG Die Verwendung von Zusatzteilen oder Zubehören, die nicht in dieser Bedienungsanleitung aufgelistet werden, könnte gefährlich sein und schwere Verletzungen verursachen. WARNUNG Versuchen Sie nicht, dieses Werkzeug zu modifizieren oder Zubehöre anzufertigen, die für eine Verwendung mit diesem Werkzeug nicht empfohlen werden. Jegliche Änderungen oder Modifizierungen dieser Art stellen eine falsche Verwendung dar und könnten gefährliche Situationen herbeiführen, die möglicherweise mit schweren Verletzungen enden. WARNUNG Schließen Sie die Netzleitung erst an, nachdem die Montage abgeschlossen ist. Andernfalls könnte die Maschine unbeabsichtigt starten und möglicherweise Verletzungen verursachen. WARNUNG Achten Sie immer darauf, dass die Mobile Tischkreissäge fest am Untergestellt montiert ist. Wird diese Warnung nicht beachtet, kann es zu schweren Verletzungen kommen.

2. Was Sie benötigen

Nicht mitgelieferte Gegenstände ◌ Flachkopfschraubendreher ◌ Schraubendreher ◌ 13-mm-Schlüssel/ Einstellschlüssel ◌ Tischlerwinkel ◌ Dreieckswinkel Mitgelieferte Gegenstände ◌ Sägeblattschlüssel (2 Stk.) ◌ 2,5-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) ◌ 4-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) ◌ 5-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) WARNUNG Um Verletzungen zu vermeiden, dürfen Sie diese Mobile Tischkreissäge erst dann eine Stromversorgung anschließen, nachdem Sie die Säge vollständig montiert und eingestellt und die Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben. ACHTUNG Viele Abbildungen in dieser Bedienungsanleitung zeigen nur Teile von der Mobile Tischkreissäge. Dies wurde bewusst vorgenommen, damit wir die aufgeführten Punkte in den Abbildungen deutlich darstellen können. Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn nicht alle Schutzvorrichtungen ordnungsgemäß angebracht und in funktionstüchtigem Zustand sind.

3. Montieren Sie das Untergestell (Abb. 3a-3e)

◌ Legen Sie zum Schutz der Oberfläche des Arbeits- tisches eine Lage Pappe oder eine alte Decke auf den Boden. ◌ Stellen Sie den Aufbau der Mobile Tischkreissäge (50) auf den Kopf gedreht auf das schützende Material. ◌ Befestigen Sie das montierte Untergestell (51) mit vier runden Flachkopfschrauben M8 x 45 (52) und vier Kontermuttern M8 (53) am Aufbau der Mobile Tischkreissäge (50) (zwei Löcher in den Seitenplatten des montierten Untergestells befinden sich in der Ablage für den Sägeblattschlüssel). (Abb. 3a) ◌ Verbinden Sie die Schläuche der Stützvorrichtung des Untergestells (26) mit den entsprechenden Schläuchen (seitlich an der Ablage für den Sägeblattschlüssel (45)) am montierten Untergestell (51)) und richten Sie die Löcher miteinander aus. Stecken Sie die runden Flachkopfschrauben M8 x 10 (54) in die Löcher und ziehen Sie sie mit einem 5-mm-Sechskantschlüssel fest. (Abb. 3b) ◌ Schieben Sie ein Rad (12), eine große, flache Unterlegscheibe 10 (55) und eine Kontermutter M10 (56) auf die Radwelle (57) und befestigen Sie das Rad mit der Kontermutter M10. Montieren Sie das zweite Rad auf gleiche Weise. (Abb. 3c) ◌ Befestigen Sie die Radeinheit (58) mit zwei runden Flachkopfschrauben M8 x 100 (59) und zwei Kontermuttern M8 (53) am montierten Untergestell (51). (Abb. 3d) ◌ Verbinden Sie die Schläuche der Griff I-Einheit (5) mit den entsprechenden Schläuchen (seitlich an der Ablage für den Sägeblattschlüssel) am montierten Untergestell (51)) und richten Sie die Löcher miteinander aus. Stecken Sie die runden Flachkopfschrauben M8 x 10 (54) in die Löcher und ziehen Sie sie mit einem 5-mm-Sechskantschlüssel fest. (Abb. 3e)

4. Ausklappen des Untergestells (Abb. 4a-4d)

◌ Ziehen Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37) zur Vorderseite der Säge, um ihn zu fixieren. (Abb. 4a) ◌ Halten Sie den Griff I (5) fest und kippen Sie die Säge zurück auf die Räder, bis das Untergestell ausbalan- ciert auf den Rädern (12) und der Stützvorrichtung des Untergestells (26) liegt. (Abb. 4a) ◌ Klappen Sie die zwei oberen Untergestellbeine (11) aus (seitlich am Griff I). Drücken Sie für diesen Zweck auf die Fixierstifte (32), bis die Untergestellbeine (11) aus den Löchern ausrasten, schwenken Sie die Untergestellbeine (11) dann nach oben, bis die Untergestellbeine (11) mit den Fixierstiften (32) in den Löchern einrasten. (Abb. 4a) ◌ Halten Sie den Griff I (5) fest und kippen Sie die Säge langsam nach unten, bis die Säge ausbalanciert auf dem Boden aufliegt. (Abb. 4b- 4c) ◌ Halten Sie die Stützvorrichtung des Untergestells (26) fest und heben Sie sie soweit hoch, bis die anderen zwei Untergestellbeine (11) sich vom Boden abgeho- ben haben, und klappen Sie dann die zwei Untergestellbeine (11) aus. Drücken Sie für diesen Zweck auf die Fixierstifte (32), bis die Untergestellbe- ine (11) aus den Löchern ausrasten, schwenken Sie die Untergestellbeine (11) dann nach unten, bis die Untergestellbeine mit den Fixierstiften (32) in den Löchern einrasten. (Abb. 4c) Vergewissern Sie sich, dass die Mobile Tischkreissäge mit vier Beinen ausbalanciert auf dem Boden steht. ◌ Abb. 4d zeigt die Beine des montierten Untergestells in ausgeklappter Position. WARNUNG Achten Sie beim Ausklappen des Untergestells darauf, dass Ihre Finger nicht zwischen die Scharniere geraten. Es besteht die Gefahr, dass Finger eingeklemmt oder eingequetscht werden.

5. Absicherung/ Nivellierung des Untergestells (Abb.

Wenn das geöffnete Untergestell auf einer waagerecht- en Fläche steht, darf es sich nicht hin und her bewegen oder wackeln. Wackelt das Untergestell hin und her, muss der verstellbare Fuß (6) verstellt werden, bis das Untergestell ausbalanciert steht. ◌ Heben Sie das Untergestell ein wenig hoch, damit Sie den verstellbaren Fuß (6) soweit drehen können, bis das Untergestell nicht mehr wackelt. ◌ Durch Drehen im Uhrzeigersinn senkt sich der Fuß ab. ◌ Durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn hebt sich der Fuß an. WARNUNG Die Mobile Tischkreissäge muss sicher befestigt werden. Ist eine Mobile Tischkreissäge nicht richtig befestigt, kann sie verrutschen oder umkippen.

6. Entnahme/ Austausch/ Ausrichtung des Tischein-

satzes (Abb. 6a-6b) WARNUNG Der Tischeinsatz muss waagerecht zum Sägetisch ausgerichtet sein. Liegt der Tischeinsatz zu hoch oder niedrig, kann sich das Werkstück an unebenen Kanten verfangen, verkanten oder einen Rückschlag erzeugen und schwere Verletzungen verursachen. WARNUNG Achten Sie bei der Entnahmen oder erneuten Installation des Tischeinsatzes darauf, dass Ihre Hände nicht in das Sägeblatt kommen und dabei schwer verletzt werden. ◌ Senken Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhene- instellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn bis zur untersten Position ab. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Entnahme des Tischeinsatzes: Drehen Sie den Einrastknopf (40) mit dem Sägeblattschlüssel oder dem Flachkopfschraubendreher gegen den Uhrzeigersinn, um den Tischeinsatz (29) freizugeben. Stecken Sie Ihren Zeigefinger in das Loch und ziehen Sie den Tischeinsatz (29) zur Vorderseite der Säge heraus. ◌ Erneute Installation des Tischeinsatzes: Drücken Sie den Tischeinsatz (29) nach unten und drehen Sie den Einrastknopf (40) im Uhrzeigersinn, um den Tischeinsatz zu fixieren. Ist der Tischeinsatz nicht waagerecht zum Sägetisch ausgerichtet, verstellen Sie mit einem 2,5-mm-Sechs- kantschlüssel (mitgeliefert) die vier Einstellschrauben (60), die sich vormontiert in den vier Löchern des Tischeinsatzes befinden, bis der Tischeinsatz waagerecht zum Arbeitstisch liegt.

7. Installation des Spaltkeils (Abb. 7a-7b)

ACHTUNG Diese Säge wird mit dem Spaltkeil in der „MITTLEREN“ Position ausgeliefert. Der Spaltkeil muss auf die oberste Position gesetzt werden, um die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz für alle Trennschnitte anzubringen. Die „MITTLERE“ Position ist für nicht durchgehende Schnitte vorgesehen (Sägeblattschutz und Anti-Kickback-Klinken sind entfernt). Installation des Spaltkeils für Trennschnitte ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Nehmen Sie den Tischeinsatz heraus. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0°. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes (22) im Uhrzeigersinn bis zur obersten Position an. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Lösen Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61) durch Drehen im Uhrzeigersinn. ◌ Halten Sie den Spaltkeil (16) fest und ziehen Sie ihn zur rechten Seite der Säge, um ihn vom federbelas- teten Fixierstift zu lösen. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil auf die oberste Position, wobei der federbelastete Fixierstift wieder einrastet. ◌ Fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Installieren Sie wieder den Tischeinsatz. WARNUNG Seien Sie bei der Positionierung des Spaltkeils äußerst vorsichtig. Ihre Hände dürfen nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen. Beziehen Sie sich auf die obigen Schritte, wenn Sie den Spaltkeil auf die mittlere Position setzen.

8. Entnahme und Installation des Sägeblatts (Abb.

8a-8b) ACHTUNG Prüfen Sie den Durchmesser des Aufnahmelochs des Sägeblatts, bevor Sie ein Sägeblatt montieren. Verwen- den Sie immer den richtigen Ring für das Aufnahmelochs des Sägeblatts, das Sie einsetzen möchten. ACHTUNG Für eine korrekte Schnitte müssen die Sägeblattzähne zur Vorderseite der Säge weisen. Bei Nichtbeachtung dieser Anweisung könnte das Sägeblatt, die Säge oder das Werkstück beschädigt werden. WARNUNG Vergewissern Sie sich, dass das montierte Sägeblatt in die richtige Richtung rotiert. Bearbeiten Sie eine Mobile Tischkreissäge nicht mit Schleifrädern, Drahtbürsten oder Schleifscheiben. Ein falsch montiertes Sägeblatt oder die Nutzung von nicht empfohlenen Zubehören kann zu schweren Verletzungen führen. WARNUNG Verwenden Sie nur ein Sägeblatt mit einem Durchmess- er von 254 mm. Damit Sie sich aufgrund eines unbeab- sichtigten Maschinenstarts nicht verletzen, vergewissern Sie sich, dass der Schalter auf AUS gesetzt und der Netzstecker nicht an eine Steckdose angeschlossen ist. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Drehen Sie den Höheneinstellknopf im Uhrzeigersinn, um das Sägeblatt bis zur maximalen Höhe anzuhe- ben. ◌ Nehmen Sie den Tischeinsatz heraus. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0° und heben Sie das Sägeblatt bis zur obersten Position an. ◌ Nehmen Sie die Sägeblattschlüssel aus der Ablage heraus. Nehmen Sie das Sägeblatt ab: ◌ Nehmen Sie einen Sägeblattgabelschlüssel (14) und halten Sie mit dem flachen offenen Schlüsselende das Flachprofil der innerer Sägeblattflansch (62) fest. ◌ Nehmen Sie den anderen Sägeblattgabelschlüssel (14) und halten Sie mit dem flachen offenen Schlüs- selende das Flachprofil der Aufnahmemutter (64) fest. Halten Sie beide Schlüssel fest und ziehen Sie den Sägeblattgabelschlüssel an der Aufnahmemutter (64) zur Vorderseite der Säge hin. ◌ Entfernen Sie die Aufnahmemutter (64), den äußeren Sägeblattflansch (65), das Sägeblatt (30) und den Ring (66). WARNUNG Seien Sie extrem vorsichtig, wenn Sie die Aufnahmemut- ter lösen. Halten Sie beide Schlüssel gut fest. Ihre Hände dürfen nicht wegrutschen und mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen. Montieren Sie das Sägeblatt: ◌ Setzen Sie den Ring (66) und einen neues Sägeblatt auf den Aufnahmedorn (63). Vergewissern Sie sich, dass die Sägeblattzähne vorne am Sägetisch nach unten weisen. Setzen Sie den äußeren Sägeblat- tflansch (65) und die Aufnahmemutter (64) auf den Aufnahmedorn und ziehen Sie die Mutter mit den Sägeblattschlüsseln fest an. NICHT übermäßig fest anziehen. VORSICHT: Der Ring mit einem Außendurchmesser von 30 mm wurde bereits im Werk am Aufnahmedorn montiert. WARNUNG Die große, flache Oberfläche des äußeren Sägeblattflan- sches weist zum Sägeblatt hin, während das Sägeblatt (30) fest gegen den inneren Sägeblattflansch (62) drückt. WARNUNG Das Sägeblatt (30) sollte mit dem Spaltkeil (16) ausgerichtet sein, wobei ein Spalt von 3 bis 8 mm zwischen den Sägeblattzähnen und dem Spaltkeil (16) vorhanden sein muss. ◌ Senken Sie das Sägeblatt ab die unterste Position ab und tauschen Sie den Tischeinsatz aus. WARNUNG Hatten Sie den inneren Sägeblattflansch entfernt, bringen Sie ihn wieder an, bevor Sie das Sägeblatt auf den Aufnahmedorn schieben. Andernfalls könnte es zu einem Unfall kommen.

9. Montage der Anti-Kickback-Klinken (Abb. 9a-9b)

Anti-Kickback-Klinken sollten nur für Trennschnitte angebracht werden. WARNUNG Achten Sie darauf, dass die Anti-Kickback-Klinken gleich nach Abschluss von nicht durchgehenden Schnitten wieder angebracht werden, da sie für derartige Schnitte entfernt werden mussten. WARNUNG Tauschen Sie stumpfe oder beschädigte Anti-Kick- back-Klinken aus. Stumpfe oder beschädigte Anti-Kick- back-Klinken verhindern möglicherweise keinen Rückschlag und erhöhen dadurch das Verletzungsrisiko. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0°. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes im Uhrzeigersinn bis maximalen Höhe an. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil auf seine höchste Position. ◌ Ziehen Sie den Knopf (67) heraus und halten Sie ihn fest, drücken Sie die Anti-Kickback-Klinken nach oben und nehmen Sie sie aus der Ablage für Anti-Kick- back-Klinken (35) heraus, die sich im Inneren auf der linken Seite der Säge befindet. (Abb. 9a) ◌ Ziehen Sie den Knopf (67) heraus und halten Sie ihn fest. Halten Sie den Schlitz in den Anti-Kick- back-Klinken (48) ausgerichtet über den Schlitz A (68) am Spaltkeil (16). Stecken Sie den Federstift (69) an den Anti-Kickback-Klinken (48) in den Schlitz (A) (68) am Spaltkeil (16). ◌ Drücken Sie die Anti-Kickback-Klinken (48) nach unten, bis sie einrasten, und lassen Sie den Knopf (67) los, um den Stift (70) in das Loch (71) am Spaltkeil (16) zu stecken. ACHTUNG Ziehen Sie die Anti-Kickback-Klinkeneinheit nach oben, um sich zu vergewissern, dass sie gut am Spaltkeil befestigt ist. WARNUNG Ziehen Sie die Anti-Kickback-Klinken vorsichtig nach oben, um sicherzustellen, dass sie eingerastet sind. Vergewissern Sie sich, dass die Anti-Kickback-Klinken einen guten Bewegungsspielraum haben und nicht im Schlitz des Tischeinsatzes eingeklemmt sind. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit Deutsch rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten.

10. Montage des Sägeblattschutzes (Abb. 10a-10c)

LASSSEN SIE SCHUTZVORRICHTUNGEN

ANGEBRACHT und achten Sie für alle Trennschnitte auf ihren guten Zustand. Bringen Sie den Sägeblattschutz gleich nach Abschluss von nicht durchgehenden Schnitten wieder sofort an, da er für derartige Schnitte entfernt werden musste. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Halten Sie die Knöpfe (72) (je einer auf beiden Seiten des Sägeblattschutzes) fest und drücken Sie die Knöpfe nach vorne und nach oben zur Vorderseite des Sägeblattschutzes hin, bis der Stift aus dem Schlitz im Befestigungsbügel (Ablage für Sägeblätter) (19) unten vorne an der rechten Seite der Säge hervortritt, nehmen Sie dann den Sägeblattschutz aus dem U-förmigen Bügel (Ablage für Sägeblätter) (19) unten in der Mitte an der rechten Seite der Säge heraus (Abb. 10a). ◌ Halten Sie die Knöpfe (72) fest und drücken Sie sie nach vorne zur Vorderseite des Sägeblattschutzes hin. Stecken Sie die Stifte (73, 74) am Sägeblattschutz (1) in den Schlitz B (75) und den Schlitz C (76) am Spaltkeil (16). (Abb. 10b) ◌ Ziehen Sie den Sägeblattschutz ganz zurück auf den Spaltkeil. Drücken Sie auf den Stift und lassen Sie ihn los, damit die Schutzvorrichtung einrastet. ◌ Liegt der Sägeblattschutz nicht parallel zum Tisch, wenn sich der Spaltkeil in seiner obersten Position befindet (Trennschnitte), verstellen Sie die Einstellschraube (77) wie erforderlich. (Abb. 10c) WARNUNG Prüfen Sie nach der Montage den Sägeblattschutz, um sicherzustellen, dass er sachgemäß positioniert und funktionstüchtig ist, bevor Sie die Säge in Betrieb setzen. WARNUNG Heben Sie bei Verwendung des Sägeblattschutzes seine linke und rechte Seite an, um sich zu vergewissern, dass sich beide Schutzvorrichtungen unabhängig voneinander bewegen lassen und die Tischoberfläche berühren. Der Sägeblattschutz kann zur Einstellung der Schnittlinie angehoben werden, muss aber vor dem Anlassen der Säge wieder auf die Tischoberfläche abgelegt werden. WARNUNG Achten Sie vor dem Anlassen der Säge darauf, dass sich der Sägeblattschutz und die Anti-Kickback-Klinken ungehindert bewegen lassen. Achten Sie auf die Rotationsrichtung, indem Sie sich vergewissern, dass die Sägeblattzähne vorne am Sägetisch nach unten weisen.

11. Montage der Auslaufstützvorrichtung (Abb.

11a-11b) ◌ Lösen und entfernen Sie die zwei Fixierschrauben (78) an den Verlängerungsstangen (79) der Auslaufstütze (15). ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Stecken Sie die hinteren Verlängerungsstangen (79) sowohl in die zwei Löcher an der Rückseite des Arbeitstisches als auch in die Halterungen für die Verlängerungsschläuche, die sich unter dem Arbeits- tisch befinden. Positionieren Sie die Auslaufstütze (15). ◌ Schrauben Sie die Einrastknöpfe (80) in die Löcher unter dem Arbeitstisch und ziehen Sie sie fest an. ◌ Schrauben Sie die zwei Fixierschrauben (78) in die Löcher an den Enden der Verlängerungsstangen (79) und ziehen Sie sie fest an.

12. Montage des Parallelanschlags (Abb. 12a-12c)

◌ Ziehen Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37) nach unten zur Rückseite der Säge, um ihn entriegeln. ◌ Entriegeln Sie die Parallelanschlag-Fixierhebel (3) an den zwei Enden des Parallelanschlags (18) und nehmen Sie dann den Parallelanschlag (18) aus den vorderen und hinteren Anschlagschienen (42, 49) heraus. ACHTUNG Zu Anbringung des Parallelanschlags gibt es jeweils drei Positionsschrauben (81) (Position A, B, C) an den vorderen und hinteren Anschlagschienen (42, 49). Positionsschrauben (81) (Position A und B) für den Parallelanschlag auf der rechten Seite des Sägeblatts. Positionsschrauben (81) (Position C) für den Parallelan- schlag auf der linken Seite des Sägeblatts. (Abb. 12b) ◌ Richten Sie die Anschlagschlitze (82) mit den Positionsschrauben (vorne und hinten) an den Anschlagschienen aus. ◌ Drücken Sie die Schlitze (82) nach unten auf die Positionsschrauben und fixieren Sie den Parallelan- schlag durch Herunterdrücken des Parallelan- schlag-Fixierhebels (3). ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ACHTUNG Der Parallelanschlag sollte parallel zum Sägeblatt liegen. Andernfalls ziehen Sie den Abschnitt „Ausrichtung des Parallelanschlags mit Sägeblatt“ (Seite 70) zu Rate. ACHTUNG Die drei Positionsschrauben (81) (Position A, B, C) gelten für drei unterschiedlichen Skalen: Positionsschraube (Position A): Beginnt bei 0 mm und endet bei 680 mm. (Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt) Positionsschraube (Position B): Beginnt bei 200 mm und endet bei 880 mm. (Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt) Positionsschraube (Position C): Beginnt bei 0 mm und endet bei 440 mm. (Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt)62

1. Auspacken Ihrer Mobile Tischkreissäge

Dieses Produkt muss montiert werden. ◌ Nehmen Sie die Säge vorsichtig aus dem Karton heraus und legen Sie sie auf eine waagerechte Arbeitsfläche. ◌ Untersuchen Sie das Werkzeug sorgfältig, um sicherzustellen, dass es während des Transports nicht zerbrochen oder beschädigt wurde. ◌ Entsorgen Sie die Verpackungsmaterialien erst, nachdem Sie das Werkzeug sorgfältig inspiziert und zufriedenstellend in Betrieb gesetzt haben. ◌ Die Säge wurde werkseitig auf präzise Schnitte eingestellt. Überprüfen Sie nach der Montage ihre Präzision. Sollten sich die Einstellungen während des Transport verändert haben, beachten Sie die Erklärun- gen zu den diesbezüglichen Maßnahmen in dieser Bedienungsanleitung. ◌ Sollte irgendein Teil fehlen oder beschädigt sein, montieren Sie noch nicht die Mobile Tischkreissäge, schließen Sie nicht den Netzstecker an oder schalten Sie die Säge auch nicht ein, sondern warten Sie, bis Sie das fehlende oder beschädigte Teil erhalten und korrekt installiert haben. ACHTUNG Dieses Werkzeug ist schwer. Um keine Rückenverletzu- ngen zu erleiden, heben Sie das Werkzeug nur mit den Beinmuskeln und nicht mit den Rückenmuskeln hoch und holen Sie bei Bedarf Hilfe. WARNUNG Entfernen Sie Schaumstoffschutz zwischen dem Sägegehäuse und dem Motor. WARNUNG Die Verwendung von Zusatzteilen oder Zubehören, die nicht in dieser Bedienungsanleitung aufgelistet werden, könnte gefährlich sein und schwere Verletzungen verursachen. WARNUNG Versuchen Sie nicht, dieses Werkzeug zu modifizieren oder Zubehöre anzufertigen, die für eine Verwendung mit diesem Werkzeug nicht empfohlen werden. Jegliche Änderungen oder Modifizierungen dieser Art stellen eine falsche Verwendung dar und könnten gefährliche Situationen herbeiführen, die möglicherweise mit schweren Verletzungen enden. WARNUNG Schließen Sie die Netzleitung erst an, nachdem die Montage abgeschlossen ist. Andernfalls könnte die Maschine unbeabsichtigt starten und möglicherweise Verletzungen verursachen. WARNUNG Achten Sie immer darauf, dass die Mobile Tischkreissäge fest am Untergestellt montiert ist. Wird diese Warnung nicht beachtet, kann es zu schweren Verletzungen kommen.

2. Was Sie benötigen

Nicht mitgelieferte Gegenstände ◌ Flachkopfschraubendreher ◌ Schraubendreher ◌ 13-mm-Schlüssel/ Einstellschlüssel ◌ Tischlerwinkel ◌ Dreieckswinkel Mitgelieferte Gegenstände ◌ Sägeblattschlüssel (2 Stk.) ◌ 2,5-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) ◌ 4-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) ◌ 5-mm-Sechskantschlüssel (1 Stk.) WARNUNG Um Verletzungen zu vermeiden, dürfen Sie diese Mobile Tischkreissäge erst dann eine Stromversorgung anschließen, nachdem Sie die Säge vollständig montiert und eingestellt und die Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben. ACHTUNG Viele Abbildungen in dieser Bedienungsanleitung zeigen nur Teile von der Mobile Tischkreissäge. Dies wurde bewusst vorgenommen, damit wir die aufgeführten Punkte in den Abbildungen deutlich darstellen können. Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn nicht alle Schutzvorrichtungen ordnungsgemäß angebracht und in funktionstüchtigem Zustand sind.

3. Montieren Sie das Untergestell (Abb. 3a-3e)

◌ Legen Sie zum Schutz der Oberfläche des Arbeits- tisches eine Lage Pappe oder eine alte Decke auf den Boden. ◌ Stellen Sie den Aufbau der Mobile Tischkreissäge (50) auf den Kopf gedreht auf das schützende Material. ◌ Befestigen Sie das montierte Untergestell (51) mit vier runden Flachkopfschrauben M8 x 45 (52) und vier Kontermuttern M8 (53) am Aufbau der Mobile Tischkreissäge (50) (zwei Löcher in den Seitenplatten des montierten Untergestells befinden sich in der Ablage für den Sägeblattschlüssel). (Abb. 3a) ◌ Verbinden Sie die Schläuche der Stützvorrichtung des Untergestells (26) mit den entsprechenden Schläuchen (seitlich an der Ablage für den Sägeblattschlüssel (45)) am montierten Untergestell (51)) und richten Sie die Löcher miteinander aus. Stecken Sie die runden Flachkopfschrauben M8 x 10 (54) in die Löcher und ziehen Sie sie mit einem 5-mm-Sechskantschlüssel fest. (Abb. 3b) ◌ Schieben Sie ein Rad (12), eine große, flache Unterlegscheibe 10 (55) und eine Kontermutter M10 (56) auf die Radwelle (57) und befestigen Sie das Rad mit der Kontermutter M10. Montieren Sie das zweite Rad auf gleiche Weise. (Abb. 3c) ◌ Befestigen Sie die Radeinheit (58) mit zwei runden Flachkopfschrauben M8 x 100 (59) und zwei Kontermuttern M8 (53) am montierten Untergestell (51). (Abb. 3d) ◌ Verbinden Sie die Schläuche der Griff I-Einheit (5) mit den entsprechenden Schläuchen (seitlich an der Ablage für den Sägeblattschlüssel) am montierten Untergestell (51)) und richten Sie die Löcher miteinander aus. Stecken Sie die runden Flachkopfschrauben M8 x 10 (54) in die Löcher und ziehen Sie sie mit einem 5-mm-Sechskantschlüssel fest. (Abb. 3e)

4. Ausklappen des Untergestells (Abb. 4a-4d)

◌ Ziehen Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37) zur Vorderseite der Säge, um ihn zu fixieren. (Abb. 4a) ◌ Halten Sie den Griff I (5) fest und kippen Sie die Säge zurück auf die Räder, bis das Untergestell ausbalan- ciert auf den Rädern (12) und der Stützvorrichtung des Untergestells (26) liegt. (Abb. 4a) ◌ Klappen Sie die zwei oberen Untergestellbeine (11) aus (seitlich am Griff I). Drücken Sie für diesen Zweck auf die Fixierstifte (32), bis die Untergestellbeine (11) aus den Löchern ausrasten, schwenken Sie die Untergestellbeine (11) dann nach oben, bis die Untergestellbeine (11) mit den Fixierstiften (32) in den Löchern einrasten. (Abb. 4a) ◌ Halten Sie den Griff I (5) fest und kippen Sie die Säge langsam nach unten, bis die Säge ausbalanciert auf dem Boden aufliegt. (Abb. 4b- 4c) ◌ Halten Sie die Stützvorrichtung des Untergestells (26) fest und heben Sie sie soweit hoch, bis die anderen zwei Untergestellbeine (11) sich vom Boden abgeho- ben haben, und klappen Sie dann die zwei Untergestellbeine (11) aus. Drücken Sie für diesen Zweck auf die Fixierstifte (32), bis die Untergestellbe- ine (11) aus den Löchern ausrasten, schwenken Sie die Untergestellbeine (11) dann nach unten, bis die Untergestellbeine mit den Fixierstiften (32) in den Löchern einrasten. (Abb. 4c) Vergewissern Sie sich, dass die Mobile Tischkreissäge mit vier Beinen ausbalanciert auf dem Boden steht. ◌ Abb. 4d zeigt die Beine des montierten Untergestells in ausgeklappter Position. WARNUNG Achten Sie beim Ausklappen des Untergestells darauf, dass Ihre Finger nicht zwischen die Scharniere geraten. Es besteht die Gefahr, dass Finger eingeklemmt oder eingequetscht werden.

5. Absicherung/ Nivellierung des Untergestells (Abb.

Wenn das geöffnete Untergestell auf einer waagerecht- en Fläche steht, darf es sich nicht hin und her bewegen oder wackeln. Wackelt das Untergestell hin und her, muss der verstellbare Fuß (6) verstellt werden, bis das Untergestell ausbalanciert steht. ◌ Heben Sie das Untergestell ein wenig hoch, damit Sie den verstellbaren Fuß (6) soweit drehen können, bis das Untergestell nicht mehr wackelt. ◌ Durch Drehen im Uhrzeigersinn senkt sich der Fuß ab. ◌ Durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn hebt sich der Fuß an. WARNUNG Die Mobile Tischkreissäge muss sicher befestigt werden. Ist eine Mobile Tischkreissäge nicht richtig befestigt, kann sie verrutschen oder umkippen.

6. Entnahme/ Austausch/ Ausrichtung des Tischein-

satzes (Abb. 6a-6b) WARNUNG Der Tischeinsatz muss waagerecht zum Sägetisch ausgerichtet sein. Liegt der Tischeinsatz zu hoch oder niedrig, kann sich das Werkstück an unebenen Kanten verfangen, verkanten oder einen Rückschlag erzeugen und schwere Verletzungen verursachen. WARNUNG Achten Sie bei der Entnahmen oder erneuten Installation des Tischeinsatzes darauf, dass Ihre Hände nicht in das Sägeblatt kommen und dabei schwer verletzt werden. ◌ Senken Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhene- instellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn bis zur untersten Position ab. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Entnahme des Tischeinsatzes: Drehen Sie den Einrastknopf (40) mit dem Sägeblattschlüssel oder dem Flachkopfschraubendreher gegen den Uhrzeigersinn, um den Tischeinsatz (29) freizugeben. Stecken Sie Ihren Zeigefinger in das Loch und ziehen Sie den Tischeinsatz (29) zur Vorderseite der Säge heraus. ◌ Erneute Installation des Tischeinsatzes: Drücken Sie den Tischeinsatz (29) nach unten und drehen Sie den Einrastknopf (40) im Uhrzeigersinn, um den Tischeinsatz zu fixieren. Ist der Tischeinsatz nicht waagerecht zum Sägetisch ausgerichtet, verstellen Sie mit einem 2,5-mm-Sechs- kantschlüssel (mitgeliefert) die vier Einstellschrauben (60), die sich vormontiert in den vier Löchern des Tischeinsatzes befinden, bis der Tischeinsatz waagerecht zum Arbeitstisch liegt.

7. Installation des Spaltkeils (Abb. 7a-7b)

ACHTUNG Diese Säge wird mit dem Spaltkeil in der „MITTLEREN“ Position ausgeliefert. Der Spaltkeil muss auf die oberste Position gesetzt werden, um die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz für alle Trennschnitte anzubringen. Die „MITTLERE“ Position ist für nicht durchgehende Schnitte vorgesehen (Sägeblattschutz und Anti-Kickback-Klinken sind entfernt). Installation des Spaltkeils für Trennschnitte ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Nehmen Sie den Tischeinsatz heraus. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0°. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes (22) im Uhrzeigersinn bis zur obersten Position an. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Lösen Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61) durch Drehen im Uhrzeigersinn. ◌ Halten Sie den Spaltkeil (16) fest und ziehen Sie ihn zur rechten Seite der Säge, um ihn vom federbelas- teten Fixierstift zu lösen. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil auf die oberste Position, wobei der federbelastete Fixierstift wieder einrastet. ◌ Fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Installieren Sie wieder den Tischeinsatz. WARNUNG Seien Sie bei der Positionierung des Spaltkeils äußerst vorsichtig. Ihre Hände dürfen nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen. Beziehen Sie sich auf die obigen Schritte, wenn Sie den Spaltkeil auf die mittlere Position setzen.

8. Entnahme und Installation des Sägeblatts (Abb.

8a-8b) ACHTUNG Prüfen Sie den Durchmesser des Aufnahmelochs des Sägeblatts, bevor Sie ein Sägeblatt montieren. Verwen- den Sie immer den richtigen Ring für das Aufnahmelochs des Sägeblatts, das Sie einsetzen möchten. ACHTUNG Für eine korrekte Schnitte müssen die Sägeblattzähne zur Vorderseite der Säge weisen. Bei Nichtbeachtung dieser Anweisung könnte das Sägeblatt, die Säge oder das Werkstück beschädigt werden. WARNUNG Vergewissern Sie sich, dass das montierte Sägeblatt in die richtige Richtung rotiert. Bearbeiten Sie eine Mobile Tischkreissäge nicht mit Schleifrädern, Drahtbürsten oder Schleifscheiben. Ein falsch montiertes Sägeblatt oder die Nutzung von nicht empfohlenen Zubehören kann zu schweren Verletzungen führen. WARNUNG Verwenden Sie nur ein Sägeblatt mit einem Durchmess- er von 254 mm. Damit Sie sich aufgrund eines unbeab- sichtigten Maschinenstarts nicht verletzen, vergewissern Sie sich, dass der Schalter auf AUS gesetzt und der Netzstecker nicht an eine Steckdose angeschlossen ist. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Drehen Sie den Höheneinstellknopf im Uhrzeigersinn, um das Sägeblatt bis zur maximalen Höhe anzuhe- ben. ◌ Nehmen Sie den Tischeinsatz heraus. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0° und heben Sie das Sägeblatt bis zur obersten Position an. ◌ Nehmen Sie die Sägeblattschlüssel aus der Ablage heraus. Nehmen Sie das Sägeblatt ab: ◌ Nehmen Sie einen Sägeblattgabelschlüssel (14) und halten Sie mit dem flachen offenen Schlüsselende das Flachprofil der innerer Sägeblattflansch (62) fest. ◌ Nehmen Sie den anderen Sägeblattgabelschlüssel (14) und halten Sie mit dem flachen offenen Schlüs- selende das Flachprofil der Aufnahmemutter (64) fest. Halten Sie beide Schlüssel fest und ziehen Sie den Sägeblattgabelschlüssel an der Aufnahmemutter (64) zur Vorderseite der Säge hin. ◌ Entfernen Sie die Aufnahmemutter (64), den äußeren Sägeblattflansch (65), das Sägeblatt (30) und den Ring (66). WARNUNG Seien Sie extrem vorsichtig, wenn Sie die Aufnahmemut- ter lösen. Halten Sie beide Schlüssel gut fest. Ihre Hände dürfen nicht wegrutschen und mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen. Montieren Sie das Sägeblatt: ◌ Setzen Sie den Ring (66) und einen neues Sägeblatt auf den Aufnahmedorn (63). Vergewissern Sie sich, dass die Sägeblattzähne vorne am Sägetisch nach unten weisen. Setzen Sie den äußeren Sägeblat- tflansch (65) und die Aufnahmemutter (64) auf den Aufnahmedorn und ziehen Sie die Mutter mit den Sägeblattschlüsseln fest an. NICHT übermäßig fest anziehen. VORSICHT: Der Ring mit einem Außendurchmesser von 30 mm wurde bereits im Werk am Aufnahmedorn montiert. WARNUNG Die große, flache Oberfläche des äußeren Sägeblattflan- sches weist zum Sägeblatt hin, während das Sägeblatt (30) fest gegen den inneren Sägeblattflansch (62) drückt. WARNUNG Das Sägeblatt (30) sollte mit dem Spaltkeil (16) ausgerichtet sein, wobei ein Spalt von 3 bis 8 mm zwischen den Sägeblattzähnen und dem Spaltkeil (16) vorhanden sein muss. ◌ Senken Sie das Sägeblatt ab die unterste Position ab und tauschen Sie den Tischeinsatz aus. WARNUNG Hatten Sie den inneren Sägeblattflansch entfernt, bringen Sie ihn wieder an, bevor Sie das Sägeblatt auf den Aufnahmedorn schieben. Andernfalls könnte es zu einem Unfall kommen.

9. Montage der Anti-Kickback-Klinken (Abb. 9a-9b)

Anti-Kickback-Klinken sollten nur für Trennschnitte angebracht werden. WARNUNG Achten Sie darauf, dass die Anti-Kickback-Klinken gleich nach Abschluss von nicht durchgehenden Schnitten wieder angebracht werden, da sie für derartige Schnitte entfernt werden mussten. WARNUNG Tauschen Sie stumpfe oder beschädigte Anti-Kick- back-Klinken aus. Stumpfe oder beschädigte Anti-Kick- back-Klinken verhindern möglicherweise keinen Rückschlag und erhöhen dadurch das Verletzungsrisiko. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Winkel von 0°. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes im Uhrzeigersinn bis maximalen Höhe an. ◌ Fixieren Sie das Sägeblatt, indem Sie den Schrägschnittfixierhebel im Uhrzeigersinn drehen. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil auf seine höchste Position. ◌ Ziehen Sie den Knopf (67) heraus und halten Sie ihn fest, drücken Sie die Anti-Kickback-Klinken nach oben und nehmen Sie sie aus der Ablage für Anti-Kick- back-Klinken (35) heraus, die sich im Inneren auf der linken Seite der Säge befindet. (Abb. 9a) ◌ Ziehen Sie den Knopf (67) heraus und halten Sie ihn fest. Halten Sie den Schlitz in den Anti-Kick- back-Klinken (48) ausgerichtet über den Schlitz A (68) am Spaltkeil (16). Stecken Sie den Federstift (69) an den Anti-Kickback-Klinken (48) in den Schlitz (A) (68) am Spaltkeil (16). ◌ Drücken Sie die Anti-Kickback-Klinken (48) nach unten, bis sie einrasten, und lassen Sie den Knopf (67) los, um den Stift (70) in das Loch (71) am Spaltkeil (16) zu stecken. ACHTUNG Ziehen Sie die Anti-Kickback-Klinkeneinheit nach oben, um sich zu vergewissern, dass sie gut am Spaltkeil befestigt ist. WARNUNG Ziehen Sie die Anti-Kickback-Klinken vorsichtig nach oben, um sicherzustellen, dass sie eingerastet sind. Vergewissern Sie sich, dass die Anti-Kickback-Klinken einen guten Bewegungsspielraum haben und nicht im Schlitz des Tischeinsatzes eingeklemmt sind. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten.

10. Montage des Sägeblattschutzes (Abb. 10a-10c)

LASSSEN SIE SCHUTZVORRICHTUNGEN

ANGEBRACHT und achten Sie für alle Trennschnitte auf ihren guten Zustand. Bringen Sie den Sägeblattschutz gleich nach Abschluss von nicht durchgehenden Schnitten wieder sofort an, da er für derartige Schnitte entfernt werden musste. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Halten Sie die Knöpfe (72) (je einer auf beiden Seiten des Sägeblattschutzes) fest und drücken Sie die Knöpfe nach vorne und nach oben zur Vorderseite des Sägeblattschutzes hin, bis der Stift aus dem Schlitz im Befestigungsbügel (Ablage für Sägeblätter) (19) unten vorne an der rechten Seite der Säge hervortritt, nehmen Sie dann den Sägeblattschutz aus dem U-förmigen Bügel (Ablage für Sägeblätter) (19) unten in der Mitte an der rechten Seite der Säge heraus (Abb. 10a). ◌ Halten Sie die Knöpfe (72) fest und drücken Sie sie nach vorne zur Vorderseite des Sägeblattschutzes hin. Stecken Sie die Stifte (73, 74) am Sägeblattschutz (1) in den Schlitz B (75) und den Schlitz C (76) am Spaltkeil (16). (Abb. 10b) ◌ Ziehen Sie den Sägeblattschutz ganz zurück auf den Spaltkeil. Drücken Sie auf den Stift und lassen Sie ihn los, damit die Schutzvorrichtung einrastet. ◌ Liegt der Sägeblattschutz nicht parallel zum Tisch, wenn sich der Spaltkeil in seiner obersten Position befindet (Trennschnitte), verstellen Sie die Einstellschraube (77) wie erforderlich. (Abb. 10c) WARNUNG Prüfen Sie nach der Montage den Sägeblattschutz, um sicherzustellen, dass er sachgemäß positioniert und funktionstüchtig ist, bevor Sie die Säge in Betrieb setzen. WARNUNG Heben Sie bei Verwendung des Sägeblattschutzes seine linke und rechte Seite an, um sich zu vergewissern, dass sich beide Schutzvorrichtungen unabhängig voneinander bewegen lassen und die Tischoberfläche berühren. Der Sägeblattschutz kann zur Einstellung der Schnittlinie angehoben werden, muss aber vor dem Anlassen der Säge wieder auf die Tischoberfläche abgelegt werden. WARNUNG Achten Sie vor dem Anlassen der Säge darauf, dass sich der Sägeblattschutz und die Anti-Kickback-Klinken ungehindert bewegen lassen. Achten Sie auf die Rotationsrichtung, indem Sie sich vergewissern, dass die Sägeblattzähne vorne am Sägetisch nach unten weisen.

11. Montage der Auslaufstützvorrichtung (Abb.

11a-11b) ◌ Lösen und entfernen Sie die zwei Fixierschrauben (78) an den Verlängerungsstangen (79) der Auslaufstütze (15). ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. Deutsch ◌ Stecken Sie die hinteren Verlängerungsstangen (79) sowohl in die zwei Löcher an der Rückseite des Arbeitstisches als auch in die Halterungen für die Verlängerungsschläuche, die sich unter dem Arbeits- tisch befinden. Positionieren Sie die Auslaufstütze (15). ◌ Schrauben Sie die Einrastknöpfe (80) in die Löcher unter dem Arbeitstisch und ziehen Sie sie fest an. ◌ Schrauben Sie die zwei Fixierschrauben (78) in die Löcher an den Enden der Verlängerungsstangen (79) und ziehen Sie sie fest an.

12. Montage des Parallelanschlags (Abb. 12a-12c)

◌ Ziehen Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37) nach unten zur Rückseite der Säge, um ihn entriegeln. ◌ Entriegeln Sie die Parallelanschlag-Fixierhebel (3) an den zwei Enden des Parallelanschlags (18) und nehmen Sie dann den Parallelanschlag (18) aus den vorderen und hinteren Anschlagschienen (42, 49) heraus. ACHTUNG Zu Anbringung des Parallelanschlags gibt es jeweils drei Positionsschrauben (81) (Position A, B, C) an den vorderen und hinteren Anschlagschienen (42, 49). Positionsschrauben (81) (Position A und B) für den Parallelanschlag auf der rechten Seite des Sägeblatts. Positionsschrauben (81) (Position C) für den Parallelan- schlag auf der linken Seite des Sägeblatts. (Abb. 12b) ◌ Richten Sie die Anschlagschlitze (82) mit den Positionsschrauben (vorne und hinten) an den Anschlagschienen aus. ◌ Drücken Sie die Schlitze (82) nach unten auf die Positionsschrauben und fixieren Sie den Parallelan- schlag durch Herunterdrücken des Parallelan- schlag-Fixierhebels (3). ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ACHTUNG Der Parallelanschlag sollte parallel zum Sägeblatt liegen. Andernfalls ziehen Sie den Abschnitt „Ausrichtung des Parallelanschlags mit Sägeblatt“ (Seite 70) zu Rate. ACHTUNG Die drei Positionsschrauben (81) (Position A, B, C) gelten für drei unterschiedlichen Skalen: Positionsschraube (Position A): Beginnt bei 0 mm und endet bei 680 mm. (Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt) Positionsschraube (Position B): Beginnt bei 200 mm und endet bei 880 mm. (Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt) Positionsschraube (Position C): Beginnt bei 0 mm und endet bei 440 mm. (Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt)63 BEDIENUNG WARNUNG Um das Risiko von schweren Verletzungen zu verringern, müssen Sie das Werkzeug ausschalten und seinen Netzstecker abziehen, bevor Sie Einstellungen vornehmen oder Zusatzteile bzw. Zubehöre abnehmen/montieren. Bei einem unbeabsichtigten Maschinenstart kann es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Vor einer Nutzung der Säge müssen Sie die folgenden Punkte komplett durchgehen und bestätigen:

  • Sie tragen IMMER einen geeigneten Augen-, Gehör- und Atemschutz.

13. Montage des Gehrungsanschlags (Abb. 13a-13b)

Der Gehrungsanschlag (28) kann in jede einzelne Gehrungsanschlagsrille (31) auf jeder Seite des Sägeblatts eingesetzt werden. ◌ Nehmen Sie den Gehrungsanschlag (28) aus der Ablage für den Gehrungsanschlag (47) heraus, die sich im Inneren auf rechten Seite der Säge befindet. ◌ Schieben Sie die Führungsschiene (83) des Gehrung- sanschlags (28) in eine der Führungsrillen (31) des Sägetisches, die für diesen Zweck vorgesehen sind.

14. Aufbewahrung der Zubehöre der Mobile

Tischkreissäge (Abb. 14a-14c) ◌ Die Mobile Tischkreissäge verfügt über zwei praktische Ablagebereiche (eine Ablage auf je einer Seite und eine Ablage an der Rückseite der Säge), die speziell für die Zubehöre der Säge ausgelegt sind: Parallelanschlag (18), Sägeblattschutz (1), Schiebe- stock (38), Sägeblattschlüssel (14), Netzleitung (13), Anti-Kickback-Klinken (48) und Gehrungsanschlag (28). ◌ Unbenutze Zubehöre sollten gut verstaut werden.

15. Einklappen des Untergestells (Abb. 15a-15f)

◌ Um das Untergestell für einen Transport einzuklap- pen, setzen Sie die Anschlagschienen wieder zurück auf ihre Ausgangsposition, verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und setzen Sie die Anschlagschienen wieder zurück auf ihre innere Position. Bewahren Sie Zubehöre gut abgesichert auf. ◌ Halten Sie die Stützvorrichtung des Untergestells (26) fest und heben Sie sie soweit hoch, bis die zwei Untergestellbeine (11) (seitlich am Rad) sich vom Boden abgehoben haben, und klappen Sie dann die zwei Untergestellbeine (11) ein. Drücken Sie für diesen Zweck auf die Fixierstifte (32), bis die Untergestellbeine (11) aus den Löchern ausrasten, schwenken Sie die Untergestellbeine (11) dann nach oben, bis die Untergestellbeine mit den Fixierstiften (32) in den Löchern einrasten. ◌ Halten Sie den Griff I (5) fest und kippen Sie die Säge zurück auf die Räder, bis das Untergestell ausbalan- ciert auf den Rädern (12) und der Stützvorrichtung des Untergestells (26) liegt. (Abb. 15b- 15c) ◌ Klappen Sie die beiden anderen Untergestellbeine (11) ein. Drücken Sie für diesen Zweck auf die Fixierstifte (32), bis die Untergestellbeine (11) aus den Löchern ausrasten, schwenken Sie die Untergestell- beine dann nach unten, bis die Untergestellbeine mit den Fixierstiften (32) in den Löchern einrasten. ◌ Halten Sie den Griff I (5) fest und kippen Sie die Säge zu sich hin, schieben Sie die Säge zur gewünschten Stelle (Abb. 15e) und entweder klappen Sie dann das Untergestell aus oder bewahren Sie die Säge in einer trockenen Umgebung auf (Abb. 15d & 15f). WARNUNG Achten Sie beim Einklappen des Untergestells darauf, dass Ihre Finger nicht zwischen die Scharniere geraten. Es besteht die Gefahr, dass Finger eingeklemmt oder eingequetscht werden.

16. Anschluss an eine Staubsammelanlage (Abb. 16)

◌ Die Staubabsaugöffnung (33) (Innendurchmesser: ø 35 mm, Außendurchmesser: ø 40 mm) befindet sich an der Rückseite der Mobile Tischkreissäge.Diese

  • Das Sägeblatt ist gut befestigt.
  • Der Fixierhebel für den Schrägschnittwinkel und die Anschlagschienen ist verriegelt.
  • Achten Sie bei Längsschnitten darauf, dass der Parallelanschlag-Fixierhebel verriegelt ist und der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt.
  • Der Gehrungsanschlag-Einrastknopf muss bei Querschnitten fest angezogen sein.
  • Die Sägeblattschutzvorrichtung ist sachgemäß angebracht und die Anti-Kickback-Klinkeneinheit ist funktionstüchtig. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos muss der Schiebestock verwendet werden, wenn der Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt kürzer ist als 150 mm. WARNUNG Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrich- tung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Arbeitstisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. WARNUNG Wenn ein Stromausfall vorliegt oder das Werkzeug nicht verwendet wird, müssen Sie den Schalter aus AUS setzen. Diese Maßnahme verhindert, dass das Werkze- ug unabsichtlich startet, wenn wieder Strom zugeführt wird. WARNUNG Achten Sie vor einer Betätigung des Schalters zum Anlassen der Säge IMMER darauf, dass Ihr Werkstück nicht in Kontakt mit dem Sägeblatt steht. Bei einem Kontakt mit dem Sägeblatt kann es zu einem Rückschlag kommen oder das Werkstück wird weggeschleudert. WARNUNG Um sich nicht dem Risiko eines unbeabsichtigten Maschinenstarts auszusetzen, müssen Sie den Schalter IMMER auf AUS setzen, bevor Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle anschließen. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Während des Betriebs eines Elektrowerkzeuge können Fremdkörper in die Augen geschleudert werden und die Augen schwer verletzen. Tragen Sie immer einen Augenschutz, bevor Sie ein Elektrowerkzeug in Betrieb setzen. WARNUNG Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn sein Sägeblattschutz abgenommen ist, abgesehen für nicht durchgehende Schnitte, denn sonst kann es zu schweren Verletzungen kommen.

Dieses Werkzeug kann für die nachfolgend aufgelisteten Zwecke verwendet werden: ◌ Geradlinige Schnitte, z. B. Querschnitt, Längsschnitt, Gehrungsschnitt und Kombinationsschnitt. ◌ Bau von Schränken und Holzbearbeitung. Öffnung lässt sich direkt an eine Staubsammelanlage anschließen, indem das Anschlussteil des Staubabsa- ugschlauchs mit der Staubabsaugöffnung verbunden wird. ◌ Partikel, die während der Sägearbeiten anfallen, können Stoffe enthalten, die Krebs, allergische Reaktionen, Atemwegserkrankungen, Geburtsfehler oder andere Fortpflanzungsfehler hervorrufen können. Einige Beispiele derartiger Stoffe sind Blei (in bleihalti- gen Farben), Zusatzstoffe für die Holzbehandlung (Chromat, Holzschutzmittel), einige Holzarten (z. B. Sägestaub von Eichen oder Buchen). ◌ Das Risiko hängt davon ab, in welchem Maß Nutzer oder Personen in der Nähe diesen Stoffen ausgesetzt sind. ◌ Verringern Sie die Staubexposition anhand folgender Maßnahmen: – Richten Sie die austretenden Partikel und den Abluftstrom nicht auf sich selbst oder Personen in der Nähe oder Staubablagerungen. – Achten Sie auf einen gut belüfteten Arbeitsplatz und tragen Sie eine angemessene Schutzkleidung, z. B. Atemschutzmasken, die mikroskopisch kleine Partikel herausfiltern können. – Saugen Sie die anfallenden Partikel an der Quelle ab und vermeiden Sie Ablagerungen in der unmittel- baren Umgebung. – Verwenden Sie die mitgelieferte Staubsammelan- lage und eine geeignete Absaugeinrichtung. Dadurch wird sichergestellt, dass weniger unkontrol- lierte Partikel in die Umgebung des Arbeitsplatzes abgegeben werden. – Verwenden Sie eine Absaugeinrichtung und/oder Luftreiniger. – Sorgen Sie für eine konstant gute Belüftung des Arbeitsplatzes. – Verwenden Sie einen Staubsauger, um die Umgebung sauber zu halten. Sie dürfen den Staub nicht wegfegen oder wegblasen. Dadurch wird er nur aufgewirbelt. – Reinigen Sie Ihre Schutzkleidung, indem Sie sie absaugen oder waschen. Sie dürfen sie nicht ausblasen, ausklopfen oder abbürsten. Dadurch wird er nur aufgewirbelt. ◌ Beachten Sie die maßgeblichen Richtlinien für Ihre Materialien, Ihr Personal, Ihren Verwendungszweck und Ihren Einsatzort (z. B. Arbeitsschutzbestimmun- gen, Entsorgung). Deutsch HINWEIS Diese Mobile Tischkreissäge ist nur zum Schneiden von Holz und Holzkompositprodukten vorgesehen. Schnei- den Sie mit ihr nie Metalle, Zementplatten oder Mauerw- erk.

◌ Der obere Teil des Sägeblatts ragt über den Tisch hinaus und ist von einem Einsatz, genannt Tischein- satz, umgeben. Die Höhe des Sägeblatts wird mit einem Höheneinstellknopf am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung eingestellt. In dieser Anleitung werden die grundlegenden Schnitte im Detail erklärt: Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und Kombinationsschnitte. ◌ Der Parallelanschlag dient zur Positionierung des Werkstücks für Längsschnitte und als Auslaufstütze beim Schneiden großer Werkstücke. ◌ Der Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken und die Sägeblattschutzvorrichtung muss für alle Trennschnitte ausnahmslos angebracht sein.

3. Ursachen von Rückschlägen

Ein Rückschlag kann auftreten, wenn das Sägeblatt stehen bleibt oder sich verklemmt, wobei das Werkstück mit großer Kraft und Geschwindigkeit zurück zum Bediener hin katapultiert wird. Sollten sich Ihre Hände dabei in der Nähe des Sägeblatts befinden, wird Ihnen das Werkstück aus den Händen gerissen und Ihre Hände können mit dem Sägeblatt in Kontakt komme. Ein Rückschlag kann offenkundig schwere Verletzungen verursachen und es zahlt sich aus, Vorkehrungen zur Vermeidung dieses Risikos zu treffen. Rückschläge können bei allen Arbeitsgängen auftreten, bei denen sich das Sägeblatt im Holz verklemmt, z. B.: ◌ Schnitte mit falscher Sägeblatttiefe machen. ◌ In Astlöcher oder Nägel im Werkstück schneiden. ◌ Das Holz beim Schneiden verdrehen. ◌ Das Werkstück nicht abstützen. ◌ Schnitte gewaltsam machen. ◌ Verzogenes oder feuchtes Schnittholz schneiden. ◌ Ein für eine Schnittart falsches Sägeblatt verwenden. ◌ Sich nicht an die korrekten Arbeitsschritte halten. ◌ Die Säge missbräuchlich verwenden. ◌ Die Anti-Kickback-Klinken nicht einsetzen. ◌ Mit einem stumpfen, verklebten, oder falsch eingestellten Sägeblatt schneiden.

4. Vorsorgemaßnahmen gegen Rückschläge

HINWEIS Rückschläge lassen sich mit Hilfe der nachstehenden sachgemäßen Vorsorgemaßnahmen vermeiden:

  • Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
  • Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen.
  • Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können.
  • Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden.
  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.
  • Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen.
  • Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen.
  • Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

5. Schalterteil (Abb. 17)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie darauf achten, dass der Schalter auf AUS gesetzt ist, bevor Sie den Netzstecker der Maschine anschließen. Ein- und Ausschalten der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach oben. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalters I (85) ein. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalter- paddles (86) aus. Abschließen der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach unten. ◌ In die Löcher (87) im Schalter kann ein Vorhänges- chloss mit abnehmbarem Bügel eingefügt werden, um die Säge abzuschließen. HINWEIS Ein herkömmliches Vorhängeschloss passt nicht.

6. Überlastschutz (Abb. 17)

Die Säge ist mit einem Überlastschalter (9) ausgestattet, der verhindert, dass die Säge aufgrund einer Überlast- ung Schaden nimmt. Die Säge schaltet sich automatisch aus, wenn die Maschine aufgrund von Schneidevorgän- gen oder einer niedrigen Spannung überlastet ist. Warten Sie mindestens fünf Minuten, bis sich der Motor abgekühlt hat. Drücken Sie dann den Überlastrückstellschalter, um den Überlastschalter wieder funktionstüchtig zu machen. Hat sich der Motor abgekühlt, drücken Sie die grüne „I“-Taste am EIN/AUS-Schalter, um die Säge neu zu starten.

7. Ändern der Sägeblatttiefe (Abb. 18)

Die Sägeblatttiefe sollte so eingestellt werden, dass die äußeren Spitzen des Sägeblatts um etwa 3 mm bis 6 mm höher sind als das Werkstück und der Zahngrund sich unterhalb der Oberfläche des Werkstücks befindet. ◌ Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. ◌ Heben Sie das Sägeblatt (30) an, indem Sie den Höheneinstellknopf (22) am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) im Uhrzeigersinn drehen. Das Sägeblatt wird durch des Höheneinstellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn abgesenkt. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) auf die passende Höhe eingestellt ist. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung der Sägeblatttiefe darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

8. Ändern des Sägeblattwinkels (Schrägschnittwin-

kel) (Abb. 19) ACHTUNG Ein 90°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 0° und ein 45°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 45°. ACHTUNG Steht die Schrägschnittanzeige nicht auf Null, wenn das Sägeblatt auf 0° steht, ziehen Sie den Abschnitt „Einstel- lung der Schrägschnittanzeige“ (Seite 71) zu Rate. ◌ Lösen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Zur Einstellung des Schrägschnittwinkels müssen Sie erst das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) ganz nach links drücken. ◌ Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnittein- stellung fest und schieben Sie die Schrägschnittan- zeige nach rechts, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu erhöhen (dadurch kommt es von der Tischober- seite gesehen näher an 45° heran). Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung fest und schieben Sie die Schrägschnittanzeige nach links, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu verringern (dadurch kommt es von der Tischoberseite gesehen näher an 90° heran). ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) im gewünschten Winkel steht. Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung des Sägeblattwinkels darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

9. Parallelanschlag (Abb. 20a-20c)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie sich immer vergewissern, dass der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt, bevor Sie mit einem Arbeits- gang beginnen. Fixierhebel für Anschlagschienen (Abb. 20a) Der Fixierhebel für die Anschlagschienen verriegelt den Parallelanschlag, sodass er während des Schneiden nichts verrutschen kann. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach oben und zur Vorderseite der Säge hin drücken. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach unten und zur Rückseite der Säge hin drücken. ACHTUNG Der Fixierhebel für die Anschlagschienen muss bei Längsschnitten immer verriegelt sein. Schmaler Anschlag (Abb. 20b) ◌ Wenn Sie ein Werkstück, das über den Arbeitstisch hinausragt, mit dem schmalen Anschlag (2) abstützen möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der untersten Position A. ◌ Wenn Sie ein schmales Werkstück mit dem schmalen Anschlag (2) schneiden möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der obersten Position A. ACHTUNG Verwenden Sie immer den Hilfsanschlag (nicht den schmalen Anschlag), wenn Sie Material von 3 mm oder schmaler der Länge nach schneiden möchten, damit das Material nicht unter den Anschlag rutschen kann. HINWEIS Wird der schmale Anschlag nicht benötigt, bewahren Sie ihn immer in der Position C entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) auf. HINWEIS Der schmale Anschlag (2) kann beim Schneiden von schmalen Werkstücken dem Schiebestock mehr Platz bieten, ohne dass der Sägeblattschutz abgenommen werden muss. Einstellknopf (Abb. 20c) Mit dem Einstellknopf sind beim Anpassen des Paralle- lanschlags feinere Einstellungen möglich. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Schieben Sie den Parallelanschlag (18) nahe an die gewünschte Position heran. ◌ Setzen Sie den Parallelanschlag (18) durch langsames Drehen des Einstellknopfs (4) auf die gewünschte Position. Durch Drehen des Einstellk- nopfs (4) im Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach rechts aus. Durch Drehen des Einstellknopfs (4) gegen den Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach links aus. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37).

10. Gehrungsanschlag (Abb. 21)

Mit dem Gehrungsanschlag (28) lassen sich präzise Winkel schneiden. Sind nur sehr geringe Toleranzen zulässig, sollten Testschnitte gemacht werden. Es gibt zwei Gehrungsanschlagsrillen, je eine Rille auf jeder Seite des Sägeblatts. Für einen 90°-Querschnitt können Sie eine der beiden Gehrungsanschlagsrillen verwen- den. Für einen schrägen Querschnitt (Sägeblatt steht in Bezug zum Arbeitstisch schräg) sollte sich der Gehrung- sanschlag in der Rille auf der rechten Seite befinden, damit das schräg gestellte Sägeblatt vom Gehrungsan- schlag und von den Händen weg weist. Verwendung des Gehrungsanschlags ◌ Lösen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Mit dem Gehrungsanschlag in der Gehrungsan- schlagsrille drehen Sie den Gehrungsanschlag so weit, bis der gewünschte auf der Gradeinteilung erreicht ist. ◌ Ziehen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen im Uhrzeigersinn wieder fest an.

11. Auslaufstütze (Abb. 22)

Mit der Auslaufstütze erhält der Bediener eine zusätzli- che Stütze beim Schneiden von langen Werkstücken. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Stellen Sie sich hinter die Säge. Halten Sie die Auslaufstütze (15) mit beiden Händen fest und ziehen Sie sie bis zum Anschlag heraus. ◌ Ziehen Sie die Einrastknöpfe (80) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an.

12. Schiebestock (Abb. 23)

Der Schiebestock (38) ist eine Vorrichtung, mit der sich ein Werkstück sicher durch das Sägeblatt schieben lässt, anstatt dies mit Ihren Händen zu tun. Ihrer Säge ist zwar ein Schiebestock mitgeliefert, aber Sie können einen derartigen Stock auch selbst aus Restholz in unterschiedlichen Größen und Formen für den Einsatz in einem bestimmten Projekt anfertigen. Der Schiebestock muss schmaler sein als das Werkstück, an einem Ende eine 90°-Kerbe aufweisen und am anderen Ende wie ein Griff geformt sein. Ein Schiebestock sollte anstelle der Hand des Nutzers zur Führung des Materials zwischen Anschlag und Sägeblatt verwendet werden. Die Endkante der Holzplatte muss rechteckig sein, um einen Schiebestock dort ansetzen zu können. Wird ein Schiebestock gegen eine unregelmäßig geformte Endkante gedrückt, könnte er abrutschen oder das Werkstück vom Anschlag wegschieben und infolgedessen einen Rückschlag verursachen, der mit schweren Verletzungen endet. Der Schiebestock kann in der Ablage für den Schiebe- stock (36) aufbewahrt werden. WARNUNG Verwenden Sie den Schiebestock immer zusammen mit dem schmalen Anschlag (2), sobald der Anschlag 150 mm oder weniger vom Sägeblatt entfernt ist. WARNUNG Ein unbenutzter Schiebestock muss immer in der Ablage für den Schiebestock aufbewahrt werden.

WARNUNG Achten Sie bei Ausführung derartiger Schnitte immer darauf, dass der Sägeblattschutz und die Anti-Kick- back-Klinken angebracht und funktionstüchtig sind, um mögliche Verletzungen zu vermeiden. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Zur Vermeidung von Rückschlägen müssen Sie sicherstellen, dass eine Seite des Werkstücks bei Längsschnitten fest gegen den Parallelanschlag drückt, und das Werkstück bei Gehrungsschnitten fest gegen den Gehrungsanschlag gedrückt wird. WARNUNG Versuchen Sie KEINE gegehrten Kombinationsschnitte mit schräg gestelltem Sägeblatt und abgewinkeltem Gehrungsanschlag, außer Sie sind mit den grundlegen- den Schnitten gründlich vertraut und wissen, wie man Rückschläge vermeidet. WARNUNG Versuchen Sie KEINE Schnitte, die hier nicht behandelt werden. WARNUNG Wird der Parallelanschlag bei Querschnitten als Trennanschlag verwendet, kann es zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Machen Sie NIE freihändige Schnitte (Schnitte ohne Einsatz des Gehrungs- oder Parallelanschlags). Führungslose Werkstücke können schwere Verletzun- gen verursachen. WARNUNG Machen Sie keine Trennschnitte ohne angebrachtem Sägeblattschutz. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

14. Tipps beim Schneiden

◌ Die Schrankweite (der Schnitt, der vom Sägeblatt im Holz erzeugt wird) ist breiter als das Sägeblatt, damit es sich nicht überhitzen oder festklemmen kann. Ziehen Sie beim Abmessen des Holzes die Schrank- weite in Betracht. ◌ Achten Sie darauf, dass die Schrankweite auf der Abfallseite der Messlinie liegt. ◌ Schneiden Sie Holz so, dass die oberflächenbehan- delte Seite oben liegt. ◌ Klopfen Sie locker sitzende Astlöcher heraus, bevor Sie Schnitte machen. ◌ Sorgen Sie dafür, dass aus der Säge austretendes Holz immer gut abgestützt ist.

◌ Stehen Sie geringfügig neben der Sägeblattlinie, um bei einem eventuellen Rückschlag die Wahrschein- lichkeit von Verletzungen zu verringern. ◌ Verwenden Sie den Gehrungsanschlag für Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und gegehrte Kombinationsschnitte. Stellen Sie den Winkel fest ein, indem Sie den Gehrungsanschlag durch Drehen des Einrastknopfes im Uhrzeigersinn fixieren. Ziehen Sie vor einem Arbeitsgang den Einrastknopf IMMER fest an. WARNUNG Verwenden Sie den Parallelanschlag und den Gehrung- sanschlag nie zusammen. Andernfalls kann es zu einem Rückschlag kommen und der Bediener kann verletzt werden.

16. Schnittarten (Abb. 24)

Es gibt sechs grundlegende Schnitte: a) den Querschnitt, b) den Längsschnitt, c) den Gehrungsschnitt, d) den schrägen Querschnitt, e) den schrägen Längsschnitt und f) den gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt.

17. Einen Querschnitt machen (Abb. 25)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

18. Einen Längssschnitt machen (Abb. 26)

◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag (18) bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock und/oder Schiebehölzern durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus. WARNUNG Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschiebende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebe- holz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Schneidehilfen bleibt Ihre Hand immer in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt.

19. Einen Gehrungsschnitt machen (Abb. 27)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

20. Einen schrägen Querschnitt machen (Abb. 28)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

21. Einen schrägen Längsschnitt machen (Abb. 29)

WARNUNG Achten Sie darauf, dass sich der Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt befindet, damit sich das Holz nicht verkantet und einen Rückschlag verursacht. Es kommt zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzun- gen, wenn der Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt positioniert ist. ◌ Entfernen Sie den Gehrungsanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante fest gegen den Parallelanschlag (18) drückt. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

22. Einen gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt

machen (Abb. 30) ◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

23. Einen Schnitt an einer großen Platte machen (Abb.

31) ◌ Ziehen Sie für den Schnitt und zwecks seitlicher Abstützung die Auslaufstütze (15) ganz heraus und bringen Sie hinter der Säge eine Stütze (88) an, die so hoch ist wie die Oberfläche des Arbeitstisches. ◌ Verwenden Sie je nach Form der Platte den Paralle- lanschlag oder den Gehrungsanschlag. Ist die Platte zu groß für den Parallelanschlag oder den Gehrung- sanschlag, ist sie auch zu groß für diese Säge. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Holz nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. Schieben Sie das Werkstück mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

24. Einen nicht durchgehenden Schnitt machen

Ein nicht durchgehender Schnitt ist erforderlich, um Rillen und Fugen zu schneiden. Nicht durchgehende Schnitte können mit einem standardmäßigen Sägeblatt mit einem Durchmesser von 254 mm gemacht werden. Nicht durchgehende Schnitte gehören zu den einzigen Schnittarten, die ohne Sägeblattschutzvorrichtung und ohne Anti-Kickback-Klinken gemacht werden. Achten Sie nach Fertigstellung dieser Schnittart darauf, dass die Sägeblattschutzvorrichtung und die Anti-Kick- back-Klinken wieder installiert werden. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos bei nicht durchgehenden Schnitten müssen Sie alle nachfolgend aufgelisteten maßgeblichen Warnhinweise und Anweis- ungen berücksichtigen – zusätzlich zu denjenigen, die oben für Trennschnitte aufgeführt sind. WARNUNG Wenn Sie einen nicht durchgehenden Schnitt machen, wird das Sägeblatt während dem Schnitt die meiste Zeit über vom Werkstück abgedeckt. Seien Sie am Anfang und Ende jeden Schnitts auf der Hut vor dem bloß liegenden Sägeblatt, um das Verletzungsrisiko abzuwen- den. WARNUNG Führen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten, z. B. Fugenschnitte, das Holz nie mit den Händen ein. Zur Unterbindung des Verletzungsrisiko müssen Sie immer mit Schiebehölzern, Schiebestöcken und/oder Druckkämmen arbeiten. WARNUNG Lesen Sie zusätzlich zu diesem Abschnitt über nicht durchgehende Schnitte den maßgeblichen Abschnitt, in dem die Schnittart beschrieben ist. Handelt es sich bei Ihrem nicht durchgehenden Schnitt z. B. um einen geraden Querschnitt, müssen Sie den Abschnitt über gerade Querschnitte gelesen und verstanden haben, bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen. WARNUNG Sobald Sie mit den nicht durchgehenden Schnitten fertig sind, ziehen Sie den Netzstecker der Säge ab und installieren Sie wieder den Spaltkeil in seiner obersten Position. Installieren Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Entriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Stellen Sie einen Schrägschnittwinkel von 0° ein. ◌ Verriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Nehmen Sie den Sägeblattschutz (1) und die Anti-Kickback-Klinken (48) ab. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil (16) auf die „MITTLERE“ Position und fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61). ◌ Schließen Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle an und schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten immer Schiebehöl- zer, Schiebestöcke und/oder Druckkämme verwen- den. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

25. Staubabsaugung (Abb. 32)

Diese Mobile Tischkreissäge besitzt einen Staubfänger und eine Staubabsaugöffnung. Optimale Ergebnisse erzielen Sie durch den Anschluss einer Saugvorrichtung an die Öffnung auf der Rückseite der Säge. Nach längerer Nutzungszeit kann die Staubsammelanlage der Säge Anzeichen einer Verstopfung aufweisen. Reinigung der Staubsammelanlage: ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen und entfernen Sie die Schraube (89) und die flache Unterlegscheibe (90) und öffnen Sie dann das kleine Staubblech (34). ◌ Entfernen Sie die angesammelten Staub, drücken Sie das kleine Staubblech wieder zurück auf seine ursprüngliche Stelle und bringen Sie die flache Unterlegscheibe und die Schraube wieder an.64 WARNUNG Um das Risiko von schweren Verletzungen zu verringern, müssen Sie das Werkzeug ausschalten und seinen Netzstecker abziehen, bevor Sie Einstellungen vornehmen oder Zusatzteile bzw. Zubehöre abnehmen/montieren. Bei einem unbeabsichtigten Maschinenstart kann es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Vor einer Nutzung der Säge müssen Sie die folgenden Punkte komplett durchgehen und bestätigen:

  • Sie tragen IMMER einen geeigneten Augen-, Gehör- und Atemschutz.
  • Das Sägeblatt ist gut befestigt.
  • Der Fixierhebel für den Schrägschnittwinkel und die Anschlagschienen ist verriegelt.
  • Achten Sie bei Längsschnitten darauf, dass der Parallelanschlag-Fixierhebel verriegelt ist und der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt.
  • Der Gehrungsanschlag-Einrastknopf muss bei Querschnitten fest angezogen sein.
  • Die Sägeblattschutzvorrichtung ist sachgemäß angebracht und die Anti-Kickback-Klinkeneinheit ist funktionstüchtig. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos muss der Schiebestock verwendet werden, wenn der Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt kürzer ist als 150 mm. WARNUNG Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrich- tung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Arbeitstisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. WARNUNG Wenn ein Stromausfall vorliegt oder das Werkzeug nicht verwendet wird, müssen Sie den Schalter aus AUS setzen. Diese Maßnahme verhindert, dass das Werkze- ug unabsichtlich startet, wenn wieder Strom zugeführt wird. WARNUNG Achten Sie vor einer Betätigung des Schalters zum Anlassen der Säge IMMER darauf, dass Ihr Werkstück nicht in Kontakt mit dem Sägeblatt steht. Bei einem Kontakt mit dem Sägeblatt kann es zu einem Rückschlag kommen oder das Werkstück wird weggeschleudert. WARNUNG Um sich nicht dem Risiko eines unbeabsichtigten Maschinenstarts auszusetzen, müssen Sie den Schalter IMMER auf AUS setzen, bevor Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle anschließen. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Während des Betriebs eines Elektrowerkzeuge können Fremdkörper in die Augen geschleudert werden und die Augen schwer verletzen. Tragen Sie immer einen Augenschutz, bevor Sie ein Elektrowerkzeug in Betrieb setzen. WARNUNG Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn sein Sägeblattschutz abgenommen ist, abgesehen für nicht durchgehende Schnitte, denn sonst kann es zu schweren Verletzungen kommen.

Dieses Werkzeug kann für die nachfolgend aufgelisteten Zwecke verwendet werden: ◌ Geradlinige Schnitte, z. B. Querschnitt, Längsschnitt, Gehrungsschnitt und Kombinationsschnitt. ◌ Bau von Schränken und Holzbearbeitung. Deutsch HINWEIS Diese Mobile Tischkreissäge ist nur zum Schneiden von Holz und Holzkompositprodukten vorgesehen. Schnei- den Sie mit ihr nie Metalle, Zementplatten oder Mauerw- erk.

◌ Der obere Teil des Sägeblatts ragt über den Tisch hinaus und ist von einem Einsatz, genannt Tischein- satz, umgeben. Die Höhe des Sägeblatts wird mit einem Höheneinstellknopf am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung eingestellt. In dieser Anleitung werden die grundlegenden Schnitte im Detail erklärt: Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und Kombinationsschnitte. ◌ Der Parallelanschlag dient zur Positionierung des Werkstücks für Längsschnitte und als Auslaufstütze beim Schneiden großer Werkstücke. ◌ Der Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken und die Sägeblattschutzvorrichtung muss für alle Trennschnitte ausnahmslos angebracht sein.

3. Ursachen von Rückschlägen

Ein Rückschlag kann auftreten, wenn das Sägeblatt stehen bleibt oder sich verklemmt, wobei das Werkstück mit großer Kraft und Geschwindigkeit zurück zum Bediener hin katapultiert wird. Sollten sich Ihre Hände dabei in der Nähe des Sägeblatts befinden, wird Ihnen das Werkstück aus den Händen gerissen und Ihre Hände können mit dem Sägeblatt in Kontakt komme. Ein Rückschlag kann offenkundig schwere Verletzungen verursachen und es zahlt sich aus, Vorkehrungen zur Vermeidung dieses Risikos zu treffen. Rückschläge können bei allen Arbeitsgängen auftreten, bei denen sich das Sägeblatt im Holz verklemmt, z. B.: ◌ Schnitte mit falscher Sägeblatttiefe machen. ◌ In Astlöcher oder Nägel im Werkstück schneiden. ◌ Das Holz beim Schneiden verdrehen. ◌ Das Werkstück nicht abstützen. ◌ Schnitte gewaltsam machen. ◌ Verzogenes oder feuchtes Schnittholz schneiden. ◌ Ein für eine Schnittart falsches Sägeblatt verwenden. ◌ Sich nicht an die korrekten Arbeitsschritte halten. ◌ Die Säge missbräuchlich verwenden. ◌ Die Anti-Kickback-Klinken nicht einsetzen. ◌ Mit einem stumpfen, verklebten, oder falsch eingestellten Sägeblatt schneiden.

4. Vorsorgemaßnahmen gegen Rückschläge

HINWEIS Rückschläge lassen sich mit Hilfe der nachstehenden sachgemäßen Vorsorgemaßnahmen vermeiden:

  • Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
  • Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen.
  • Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können.
  • Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden.
  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.
  • Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen.
  • Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen.
  • Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

5. Schalterteil (Abb. 17)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie darauf achten, dass der Schalter auf AUS gesetzt ist, bevor Sie den Netzstecker der Maschine anschließen. Ein- und Ausschalten der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach oben. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalters I (85) ein. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalter- paddles (86) aus. Abschließen der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach unten. ◌ In die Löcher (87) im Schalter kann ein Vorhänges- chloss mit abnehmbarem Bügel eingefügt werden, um die Säge abzuschließen. HINWEIS Ein herkömmliches Vorhängeschloss passt nicht.

6. Überlastschutz (Abb. 17)

Die Säge ist mit einem Überlastschalter (9) ausgestattet, der verhindert, dass die Säge aufgrund einer Überlast- ung Schaden nimmt. Die Säge schaltet sich automatisch aus, wenn die Maschine aufgrund von Schneidevorgän- gen oder einer niedrigen Spannung überlastet ist. Warten Sie mindestens fünf Minuten, bis sich der Motor abgekühlt hat. Drücken Sie dann den Überlastrückstellschalter, um den Überlastschalter wieder funktionstüchtig zu machen. Hat sich der Motor abgekühlt, drücken Sie die grüne „I“-Taste am EIN/AUS-Schalter, um die Säge neu zu starten.

7. Ändern der Sägeblatttiefe (Abb. 18)

Die Sägeblatttiefe sollte so eingestellt werden, dass die äußeren Spitzen des Sägeblatts um etwa 3 mm bis 6 mm höher sind als das Werkstück und der Zahngrund sich unterhalb der Oberfläche des Werkstücks befindet. ◌ Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. ◌ Heben Sie das Sägeblatt (30) an, indem Sie den Höheneinstellknopf (22) am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) im Uhrzeigersinn drehen. Das Sägeblatt wird durch des Höheneinstellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn abgesenkt. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) auf die passende Höhe eingestellt ist. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung der Sägeblatttiefe darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

8. Ändern des Sägeblattwinkels (Schrägschnittwin-

kel) (Abb. 19) ACHTUNG Ein 90°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 0° und ein 45°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 45°. ACHTUNG Steht die Schrägschnittanzeige nicht auf Null, wenn das Sägeblatt auf 0° steht, ziehen Sie den Abschnitt „Einstel- lung der Schrägschnittanzeige“ (Seite 71) zu Rate. ◌ Lösen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Zur Einstellung des Schrägschnittwinkels müssen Sie erst das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) ganz nach links drücken. ◌ Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnittein- stellung fest und schieben Sie die Schrägschnittan- zeige nach rechts, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu erhöhen (dadurch kommt es von der Tischober- seite gesehen näher an 45° heran). Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung fest und schieben Sie die Schrägschnittanzeige nach links, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu verringern (dadurch kommt es von der Tischoberseite gesehen näher an 90° heran). ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) im gewünschten Winkel steht. Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung des Sägeblattwinkels darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

9. Parallelanschlag (Abb. 20a-20c)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie sich immer vergewissern, dass der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt, bevor Sie mit einem Arbeits- gang beginnen. Fixierhebel für Anschlagschienen (Abb. 20a) Der Fixierhebel für die Anschlagschienen verriegelt den Parallelanschlag, sodass er während des Schneiden nichts verrutschen kann. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach oben und zur Vorderseite der Säge hin drücken. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach unten und zur Rückseite der Säge hin drücken. ACHTUNG Der Fixierhebel für die Anschlagschienen muss bei Längsschnitten immer verriegelt sein. Schmaler Anschlag (Abb. 20b) ◌ Wenn Sie ein Werkstück, das über den Arbeitstisch hinausragt, mit dem schmalen Anschlag (2) abstützen möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der untersten Position A. ◌ Wenn Sie ein schmales Werkstück mit dem schmalen Anschlag (2) schneiden möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der obersten Position A. ACHTUNG Verwenden Sie immer den Hilfsanschlag (nicht den schmalen Anschlag), wenn Sie Material von 3 mm oder schmaler der Länge nach schneiden möchten, damit das Material nicht unter den Anschlag rutschen kann. HINWEIS Wird der schmale Anschlag nicht benötigt, bewahren Sie ihn immer in der Position C entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) auf. HINWEIS Der schmale Anschlag (2) kann beim Schneiden von schmalen Werkstücken dem Schiebestock mehr Platz bieten, ohne dass der Sägeblattschutz abgenommen werden muss. Einstellknopf (Abb. 20c) Mit dem Einstellknopf sind beim Anpassen des Paralle- lanschlags feinere Einstellungen möglich. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Schieben Sie den Parallelanschlag (18) nahe an die gewünschte Position heran. ◌ Setzen Sie den Parallelanschlag (18) durch langsames Drehen des Einstellknopfs (4) auf die gewünschte Position. Durch Drehen des Einstellk- nopfs (4) im Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach rechts aus. Durch Drehen des Einstellknopfs (4) gegen den Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach links aus. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37).

10. Gehrungsanschlag (Abb. 21)

Mit dem Gehrungsanschlag (28) lassen sich präzise Winkel schneiden. Sind nur sehr geringe Toleranzen zulässig, sollten Testschnitte gemacht werden. Es gibt zwei Gehrungsanschlagsrillen, je eine Rille auf jeder Seite des Sägeblatts. Für einen 90°-Querschnitt können Sie eine der beiden Gehrungsanschlagsrillen verwen- den. Für einen schrägen Querschnitt (Sägeblatt steht in Bezug zum Arbeitstisch schräg) sollte sich der Gehrung- sanschlag in der Rille auf der rechten Seite befinden, damit das schräg gestellte Sägeblatt vom Gehrungsan- schlag und von den Händen weg weist. Verwendung des Gehrungsanschlags ◌ Lösen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Mit dem Gehrungsanschlag in der Gehrungsan- schlagsrille drehen Sie den Gehrungsanschlag so weit, bis der gewünschte auf der Gradeinteilung erreicht ist. ◌ Ziehen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen im Uhrzeigersinn wieder fest an.

11. Auslaufstütze (Abb. 22)

Mit der Auslaufstütze erhält der Bediener eine zusätzli- che Stütze beim Schneiden von langen Werkstücken. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Stellen Sie sich hinter die Säge. Halten Sie die Auslaufstütze (15) mit beiden Händen fest und ziehen Sie sie bis zum Anschlag heraus. ◌ Ziehen Sie die Einrastknöpfe (80) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an.

12. Schiebestock (Abb. 23)

Der Schiebestock (38) ist eine Vorrichtung, mit der sich ein Werkstück sicher durch das Sägeblatt schieben lässt, anstatt dies mit Ihren Händen zu tun. Ihrer Säge ist zwar ein Schiebestock mitgeliefert, aber Sie können einen derartigen Stock auch selbst aus Restholz in unterschiedlichen Größen und Formen für den Einsatz in einem bestimmten Projekt anfertigen. Der Schiebestock muss schmaler sein als das Werkstück, an einem Ende eine 90°-Kerbe aufweisen und am anderen Ende wie ein Griff geformt sein. Ein Schiebestock sollte anstelle der Hand des Nutzers zur Führung des Materials zwischen Anschlag und Sägeblatt verwendet werden. Die Endkante der Holzplatte muss rechteckig sein, um einen Schiebestock dort ansetzen zu können. Wird ein Schiebestock gegen eine unregelmäßig geformte Endkante gedrückt, könnte er abrutschen oder das Werkstück vom Anschlag wegschieben und infolgedessen einen Rückschlag verursachen, der mit schweren Verletzungen endet. Der Schiebestock kann in der Ablage für den Schiebe- stock (36) aufbewahrt werden. WARNUNG Verwenden Sie den Schiebestock immer zusammen mit dem schmalen Anschlag (2), sobald der Anschlag 150 mm oder weniger vom Sägeblatt entfernt ist. WARNUNG Ein unbenutzter Schiebestock muss immer in der Ablage für den Schiebestock aufbewahrt werden.

WARNUNG Achten Sie bei Ausführung derartiger Schnitte immer darauf, dass der Sägeblattschutz und die Anti-Kick- back-Klinken angebracht und funktionstüchtig sind, um mögliche Verletzungen zu vermeiden. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Zur Vermeidung von Rückschlägen müssen Sie sicherstellen, dass eine Seite des Werkstücks bei Längsschnitten fest gegen den Parallelanschlag drückt, und das Werkstück bei Gehrungsschnitten fest gegen den Gehrungsanschlag gedrückt wird. WARNUNG Versuchen Sie KEINE gegehrten Kombinationsschnitte mit schräg gestelltem Sägeblatt und abgewinkeltem Gehrungsanschlag, außer Sie sind mit den grundlegen- den Schnitten gründlich vertraut und wissen, wie man Rückschläge vermeidet. WARNUNG Versuchen Sie KEINE Schnitte, die hier nicht behandelt werden. WARNUNG Wird der Parallelanschlag bei Querschnitten als Trennanschlag verwendet, kann es zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Machen Sie NIE freihändige Schnitte (Schnitte ohne Einsatz des Gehrungs- oder Parallelanschlags). Führungslose Werkstücke können schwere Verletzun- gen verursachen. WARNUNG Machen Sie keine Trennschnitte ohne angebrachtem Sägeblattschutz. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

14. Tipps beim Schneiden

◌ Die Schrankweite (der Schnitt, der vom Sägeblatt im Holz erzeugt wird) ist breiter als das Sägeblatt, damit es sich nicht überhitzen oder festklemmen kann. Ziehen Sie beim Abmessen des Holzes die Schrank- weite in Betracht. ◌ Achten Sie darauf, dass die Schrankweite auf der Abfallseite der Messlinie liegt. ◌ Schneiden Sie Holz so, dass die oberflächenbehan- delte Seite oben liegt. ◌ Klopfen Sie locker sitzende Astlöcher heraus, bevor Sie Schnitte machen. ◌ Sorgen Sie dafür, dass aus der Säge austretendes Holz immer gut abgestützt ist.

◌ Stehen Sie geringfügig neben der Sägeblattlinie, um bei einem eventuellen Rückschlag die Wahrschein- lichkeit von Verletzungen zu verringern. ◌ Verwenden Sie den Gehrungsanschlag für Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und gegehrte Kombinationsschnitte. Stellen Sie den Winkel fest ein, indem Sie den Gehrungsanschlag durch Drehen des Einrastknopfes im Uhrzeigersinn fixieren. Ziehen Sie vor einem Arbeitsgang den Einrastknopf IMMER fest an. WARNUNG Verwenden Sie den Parallelanschlag und den Gehrung- sanschlag nie zusammen. Andernfalls kann es zu einem Rückschlag kommen und der Bediener kann verletzt werden.

16. Schnittarten (Abb. 24)

Es gibt sechs grundlegende Schnitte: a) den Querschnitt, b) den Längsschnitt, c) den Gehrungsschnitt, d) den schrägen Querschnitt, e) den schrägen Längsschnitt und f) den gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt.

17. Einen Querschnitt machen (Abb. 25)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

18. Einen Längssschnitt machen (Abb. 26)

◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag (18) bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock und/oder Schiebehölzern durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus. WARNUNG Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschiebende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebe- holz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Schneidehilfen bleibt Ihre Hand immer in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt.

19. Einen Gehrungsschnitt machen (Abb. 27)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

20. Einen schrägen Querschnitt machen (Abb. 28)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

21. Einen schrägen Längsschnitt machen (Abb. 29)

WARNUNG Achten Sie darauf, dass sich der Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt befindet, damit sich das Holz nicht verkantet und einen Rückschlag verursacht. Es kommt zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzun- gen, wenn der Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt positioniert ist. ◌ Entfernen Sie den Gehrungsanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante fest gegen den Parallelanschlag (18) drückt. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

22. Einen gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt

machen (Abb. 30) ◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

23. Einen Schnitt an einer großen Platte machen (Abb.

31) ◌ Ziehen Sie für den Schnitt und zwecks seitlicher Abstützung die Auslaufstütze (15) ganz heraus und bringen Sie hinter der Säge eine Stütze (88) an, die so hoch ist wie die Oberfläche des Arbeitstisches. ◌ Verwenden Sie je nach Form der Platte den Paralle- lanschlag oder den Gehrungsanschlag. Ist die Platte zu groß für den Parallelanschlag oder den Gehrung- sanschlag, ist sie auch zu groß für diese Säge. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Holz nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. Schieben Sie das Werkstück mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

24. Einen nicht durchgehenden Schnitt machen

Ein nicht durchgehender Schnitt ist erforderlich, um Rillen und Fugen zu schneiden. Nicht durchgehende Schnitte können mit einem standardmäßigen Sägeblatt mit einem Durchmesser von 254 mm gemacht werden. Nicht durchgehende Schnitte gehören zu den einzigen Schnittarten, die ohne Sägeblattschutzvorrichtung und ohne Anti-Kickback-Klinken gemacht werden. Achten Sie nach Fertigstellung dieser Schnittart darauf, dass die Sägeblattschutzvorrichtung und die Anti-Kick- back-Klinken wieder installiert werden. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos bei nicht durchgehenden Schnitten müssen Sie alle nachfolgend aufgelisteten maßgeblichen Warnhinweise und Anweis- ungen berücksichtigen – zusätzlich zu denjenigen, die oben für Trennschnitte aufgeführt sind. WARNUNG Wenn Sie einen nicht durchgehenden Schnitt machen, wird das Sägeblatt während dem Schnitt die meiste Zeit über vom Werkstück abgedeckt. Seien Sie am Anfang und Ende jeden Schnitts auf der Hut vor dem bloß liegenden Sägeblatt, um das Verletzungsrisiko abzuwen- den. WARNUNG Führen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten, z. B. Fugenschnitte, das Holz nie mit den Händen ein. Zur Unterbindung des Verletzungsrisiko müssen Sie immer mit Schiebehölzern, Schiebestöcken und/oder Druckkämmen arbeiten. WARNUNG Lesen Sie zusätzlich zu diesem Abschnitt über nicht durchgehende Schnitte den maßgeblichen Abschnitt, in dem die Schnittart beschrieben ist. Handelt es sich bei Ihrem nicht durchgehenden Schnitt z. B. um einen geraden Querschnitt, müssen Sie den Abschnitt über gerade Querschnitte gelesen und verstanden haben, bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen. WARNUNG Sobald Sie mit den nicht durchgehenden Schnitten fertig sind, ziehen Sie den Netzstecker der Säge ab und installieren Sie wieder den Spaltkeil in seiner obersten Position. Installieren Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Entriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Stellen Sie einen Schrägschnittwinkel von 0° ein. ◌ Verriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Nehmen Sie den Sägeblattschutz (1) und die Anti-Kickback-Klinken (48) ab. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil (16) auf die „MITTLERE“ Position und fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61). ◌ Schließen Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle an und schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten immer Schiebehöl- zer, Schiebestöcke und/oder Druckkämme verwen- den. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

25. Staubabsaugung (Abb. 32)

Diese Mobile Tischkreissäge besitzt einen Staubfänger und eine Staubabsaugöffnung. Optimale Ergebnisse erzielen Sie durch den Anschluss einer Saugvorrichtung an die Öffnung auf der Rückseite der Säge. Nach längerer Nutzungszeit kann die Staubsammelanlage der Säge Anzeichen einer Verstopfung aufweisen. Reinigung der Staubsammelanlage: ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen und entfernen Sie die Schraube (89) und die flache Unterlegscheibe (90) und öffnen Sie dann das kleine Staubblech (34). ◌ Entfernen Sie die angesammelten Staub, drücken Sie das kleine Staubblech wieder zurück auf seine ursprüngliche Stelle und bringen Sie die flache Unterlegscheibe und die Schraube wieder an.65 WARNUNG Um das Risiko von schweren Verletzungen zu verringern, müssen Sie das Werkzeug ausschalten und seinen Netzstecker abziehen, bevor Sie Einstellungen vornehmen oder Zusatzteile bzw. Zubehöre abnehmen/montieren. Bei einem unbeabsichtigten Maschinenstart kann es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Vor einer Nutzung der Säge müssen Sie die folgenden Punkte komplett durchgehen und bestätigen:

  • Sie tragen IMMER einen geeigneten Augen-, Gehör- und Atemschutz.
  • Das Sägeblatt ist gut befestigt.
  • Der Fixierhebel für den Schrägschnittwinkel und die Anschlagschienen ist verriegelt.
  • Achten Sie bei Längsschnitten darauf, dass der Parallelanschlag-Fixierhebel verriegelt ist und der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt.
  • Der Gehrungsanschlag-Einrastknopf muss bei Querschnitten fest angezogen sein.
  • Die Sägeblattschutzvorrichtung ist sachgemäß angebracht und die Anti-Kickback-Klinkeneinheit ist funktionstüchtig. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos muss der Schiebestock verwendet werden, wenn der Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt kürzer ist als 150 mm. WARNUNG Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrich- tung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Arbeitstisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. WARNUNG Wenn ein Stromausfall vorliegt oder das Werkzeug nicht verwendet wird, müssen Sie den Schalter aus AUS setzen. Diese Maßnahme verhindert, dass das Werkze- ug unabsichtlich startet, wenn wieder Strom zugeführt wird. WARNUNG Achten Sie vor einer Betätigung des Schalters zum Anlassen der Säge IMMER darauf, dass Ihr Werkstück nicht in Kontakt mit dem Sägeblatt steht. Bei einem Kontakt mit dem Sägeblatt kann es zu einem Rückschlag kommen oder das Werkstück wird weggeschleudert. WARNUNG Um sich nicht dem Risiko eines unbeabsichtigten Maschinenstarts auszusetzen, müssen Sie den Schalter IMMER auf AUS setzen, bevor Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle anschließen. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Während des Betriebs eines Elektrowerkzeuge können Fremdkörper in die Augen geschleudert werden und die Augen schwer verletzen. Tragen Sie immer einen Augenschutz, bevor Sie ein Elektrowerkzeug in Betrieb setzen. WARNUNG Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn sein Sägeblattschutz abgenommen ist, abgesehen für nicht durchgehende Schnitte, denn sonst kann es zu schweren Verletzungen kommen.

Dieses Werkzeug kann für die nachfolgend aufgelisteten Zwecke verwendet werden: ◌ Geradlinige Schnitte, z. B. Querschnitt, Längsschnitt, Gehrungsschnitt und Kombinationsschnitt. ◌ Bau von Schränken und Holzbearbeitung. HINWEIS Diese Mobile Tischkreissäge ist nur zum Schneiden von Holz und Holzkompositprodukten vorgesehen. Schnei- den Sie mit ihr nie Metalle, Zementplatten oder Mauerw- erk.

◌ Der obere Teil des Sägeblatts ragt über den Tisch hinaus und ist von einem Einsatz, genannt Tischein- satz, umgeben. Die Höhe des Sägeblatts wird mit einem Höheneinstellknopf am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung eingestellt. In dieser Anleitung werden die grundlegenden Schnitte im Detail erklärt: Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und Kombinationsschnitte. ◌ Der Parallelanschlag dient zur Positionierung des Werkstücks für Längsschnitte und als Auslaufstütze beim Schneiden großer Werkstücke. ◌ Der Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken und die Sägeblattschutzvorrichtung muss für alle Trennschnitte ausnahmslos angebracht sein.

3. Ursachen von Rückschlägen

Ein Rückschlag kann auftreten, wenn das Sägeblatt stehen bleibt oder sich verklemmt, wobei das Werkstück mit großer Kraft und Geschwindigkeit zurück zum Bediener hin katapultiert wird. Sollten sich Ihre Hände dabei in der Nähe des Sägeblatts befinden, wird Ihnen das Werkstück aus den Händen gerissen und Ihre Hände können mit dem Sägeblatt in Kontakt komme. Ein Rückschlag kann offenkundig schwere Verletzungen verursachen und es zahlt sich aus, Vorkehrungen zur Vermeidung dieses Risikos zu treffen. Rückschläge können bei allen Arbeitsgängen auftreten, bei denen sich das Sägeblatt im Holz verklemmt, z. B.: ◌ Schnitte mit falscher Sägeblatttiefe machen. ◌ In Astlöcher oder Nägel im Werkstück schneiden. ◌ Das Holz beim Schneiden verdrehen. ◌ Das Werkstück nicht abstützen. ◌ Schnitte gewaltsam machen. ◌ Verzogenes oder feuchtes Schnittholz schneiden. ◌ Ein für eine Schnittart falsches Sägeblatt verwenden. ◌ Sich nicht an die korrekten Arbeitsschritte halten. ◌ Die Säge missbräuchlich verwenden. ◌ Die Anti-Kickback-Klinken nicht einsetzen. ◌ Mit einem stumpfen, verklebten, oder falsch eingestellten Sägeblatt schneiden.

4. Vorsorgemaßnahmen gegen Rückschläge

HINWEIS Rückschläge lassen sich mit Hilfe der nachstehenden sachgemäßen Vorsorgemaßnahmen vermeiden:

  • Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
  • Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen.
  • Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können.
  • Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden.
  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.
  • Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen.
  • Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen.
  • Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

5. Schalterteil (Abb. 17)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie darauf achten, dass der Schalter auf AUS gesetzt ist, bevor Sie den Netzstecker der Maschine anschließen. Ein- und Ausschalten der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach oben. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalters I (85) ein. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalter- paddles (86) aus. Abschließen der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach unten. ◌ In die Löcher (87) im Schalter kann ein Vorhänges- chloss mit abnehmbarem Bügel eingefügt werden, um die Säge abzuschließen. HINWEIS Ein herkömmliches Vorhängeschloss passt nicht.

6. Überlastschutz (Abb. 17)

Die Säge ist mit einem Überlastschalter (9) ausgestattet, der verhindert, dass die Säge aufgrund einer Überlast- ung Schaden nimmt. Die Säge schaltet sich automatisch aus, wenn die Maschine aufgrund von Schneidevorgän- gen oder einer niedrigen Spannung überlastet ist. Warten Sie mindestens fünf Minuten, bis sich der Motor abgekühlt hat. Drücken Sie dann den Überlastrückstellschalter, um den Überlastschalter wieder funktionstüchtig zu machen. Hat sich der Motor abgekühlt, drücken Sie die grüne „I“-Taste am EIN/AUS-Schalter, um die Säge neu zu starten.

7. Ändern der Sägeblatttiefe (Abb. 18)

Die Sägeblatttiefe sollte so eingestellt werden, dass die äußeren Spitzen des Sägeblatts um etwa 3 mm bis 6 mm höher sind als das Werkstück und der Zahngrund sich unterhalb der Oberfläche des Werkstücks befindet. ◌ Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. ◌ Heben Sie das Sägeblatt (30) an, indem Sie den Höheneinstellknopf (22) am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) im Uhrzeigersinn drehen. Das Sägeblatt wird durch des Höheneinstellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn abgesenkt. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) auf die passende Höhe eingestellt ist. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung der Sägeblatttiefe darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

8. Ändern des Sägeblattwinkels (Schrägschnittwin-

kel) (Abb. 19) ACHTUNG Ein 90°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 0° und ein 45°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 45°. ACHTUNG Steht die Schrägschnittanzeige nicht auf Null, wenn das Sägeblatt auf 0° steht, ziehen Sie den Abschnitt „Einstel- lung der Schrägschnittanzeige“ (Seite 71) zu Rate. ◌ Lösen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Zur Einstellung des Schrägschnittwinkels müssen Sie erst das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) ganz nach links drücken. ◌ Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnittein- stellung fest und schieben Sie die Schrägschnittan- zeige nach rechts, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu erhöhen (dadurch kommt es von der Tischober- seite gesehen näher an 45° heran). Halten Sie das Deutsch Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung fest und schieben Sie die Schrägschnittanzeige nach links, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu verringern (dadurch kommt es von der Tischoberseite gesehen näher an 90° heran). ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) im gewünschten Winkel steht. Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung des Sägeblattwinkels darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

9. Parallelanschlag (Abb. 20a-20c)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie sich immer vergewissern, dass der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt, bevor Sie mit einem Arbeits- gang beginnen. Fixierhebel für Anschlagschienen (Abb. 20a) Der Fixierhebel für die Anschlagschienen verriegelt den Parallelanschlag, sodass er während des Schneiden nichts verrutschen kann. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach oben und zur Vorderseite der Säge hin drücken. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach unten und zur Rückseite der Säge hin drücken. ACHTUNG Der Fixierhebel für die Anschlagschienen muss bei Längsschnitten immer verriegelt sein. Schmaler Anschlag (Abb. 20b) ◌ Wenn Sie ein Werkstück, das über den Arbeitstisch hinausragt, mit dem schmalen Anschlag (2) abstützen möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der untersten Position A. ◌ Wenn Sie ein schmales Werkstück mit dem schmalen Anschlag (2) schneiden möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der obersten Position A. ACHTUNG Verwenden Sie immer den Hilfsanschlag (nicht den schmalen Anschlag), wenn Sie Material von 3 mm oder schmaler der Länge nach schneiden möchten, damit das Material nicht unter den Anschlag rutschen kann. HINWEIS Wird der schmale Anschlag nicht benötigt, bewahren Sie ihn immer in der Position C entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) auf. HINWEIS Der schmale Anschlag (2) kann beim Schneiden von schmalen Werkstücken dem Schiebestock mehr Platz bieten, ohne dass der Sägeblattschutz abgenommen werden muss. Einstellknopf (Abb. 20c) Mit dem Einstellknopf sind beim Anpassen des Paralle- lanschlags feinere Einstellungen möglich. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Schieben Sie den Parallelanschlag (18) nahe an die gewünschte Position heran. ◌ Setzen Sie den Parallelanschlag (18) durch langsames Drehen des Einstellknopfs (4) auf die gewünschte Position. Durch Drehen des Einstellk- nopfs (4) im Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach rechts aus. Durch Drehen des Einstellknopfs (4) gegen den Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach links aus. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37).

10. Gehrungsanschlag (Abb. 21)

Mit dem Gehrungsanschlag (28) lassen sich präzise Winkel schneiden. Sind nur sehr geringe Toleranzen zulässig, sollten Testschnitte gemacht werden. Es gibt zwei Gehrungsanschlagsrillen, je eine Rille auf jeder Seite des Sägeblatts. Für einen 90°-Querschnitt können Sie eine der beiden Gehrungsanschlagsrillen verwen- den. Für einen schrägen Querschnitt (Sägeblatt steht in Bezug zum Arbeitstisch schräg) sollte sich der Gehrung- sanschlag in der Rille auf der rechten Seite befinden, damit das schräg gestellte Sägeblatt vom Gehrungsan- schlag und von den Händen weg weist. Verwendung des Gehrungsanschlags ◌ Lösen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Mit dem Gehrungsanschlag in der Gehrungsan- schlagsrille drehen Sie den Gehrungsanschlag so weit, bis der gewünschte auf der Gradeinteilung erreicht ist. ◌ Ziehen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen im Uhrzeigersinn wieder fest an.

11. Auslaufstütze (Abb. 22)

Mit der Auslaufstütze erhält der Bediener eine zusätzli- che Stütze beim Schneiden von langen Werkstücken. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Stellen Sie sich hinter die Säge. Halten Sie die Auslaufstütze (15) mit beiden Händen fest und ziehen Sie sie bis zum Anschlag heraus. ◌ Ziehen Sie die Einrastknöpfe (80) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an.

12. Schiebestock (Abb. 23)

Der Schiebestock (38) ist eine Vorrichtung, mit der sich ein Werkstück sicher durch das Sägeblatt schieben lässt, anstatt dies mit Ihren Händen zu tun. Ihrer Säge ist zwar ein Schiebestock mitgeliefert, aber Sie können einen derartigen Stock auch selbst aus Restholz in unterschiedlichen Größen und Formen für den Einsatz in einem bestimmten Projekt anfertigen. Der Schiebestock muss schmaler sein als das Werkstück, an einem Ende eine 90°-Kerbe aufweisen und am anderen Ende wie ein Griff geformt sein. Ein Schiebestock sollte anstelle der Hand des Nutzers zur Führung des Materials zwischen Anschlag und Sägeblatt verwendet werden. Die Endkante der Holzplatte muss rechteckig sein, um einen Schiebestock dort ansetzen zu können. Wird ein Schiebestock gegen eine unregelmäßig geformte Endkante gedrückt, könnte er abrutschen oder das Werkstück vom Anschlag wegschieben und infolgedessen einen Rückschlag verursachen, der mit schweren Verletzungen endet. Der Schiebestock kann in der Ablage für den Schiebe- stock (36) aufbewahrt werden. WARNUNG Verwenden Sie den Schiebestock immer zusammen mit dem schmalen Anschlag (2), sobald der Anschlag 150 mm oder weniger vom Sägeblatt entfernt ist. WARNUNG Ein unbenutzter Schiebestock muss immer in der Ablage für den Schiebestock aufbewahrt werden.

WARNUNG Achten Sie bei Ausführung derartiger Schnitte immer darauf, dass der Sägeblattschutz und die Anti-Kick- back-Klinken angebracht und funktionstüchtig sind, um mögliche Verletzungen zu vermeiden. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Zur Vermeidung von Rückschlägen müssen Sie sicherstellen, dass eine Seite des Werkstücks bei Längsschnitten fest gegen den Parallelanschlag drückt, und das Werkstück bei Gehrungsschnitten fest gegen den Gehrungsanschlag gedrückt wird. WARNUNG Versuchen Sie KEINE gegehrten Kombinationsschnitte mit schräg gestelltem Sägeblatt und abgewinkeltem Gehrungsanschlag, außer Sie sind mit den grundlegen- den Schnitten gründlich vertraut und wissen, wie man Rückschläge vermeidet. WARNUNG Versuchen Sie KEINE Schnitte, die hier nicht behandelt werden. WARNUNG Wird der Parallelanschlag bei Querschnitten als Trennanschlag verwendet, kann es zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Machen Sie NIE freihändige Schnitte (Schnitte ohne Einsatz des Gehrungs- oder Parallelanschlags). Führungslose Werkstücke können schwere Verletzun- gen verursachen. WARNUNG Machen Sie keine Trennschnitte ohne angebrachtem Sägeblattschutz. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

14. Tipps beim Schneiden

◌ Die Schrankweite (der Schnitt, der vom Sägeblatt im Holz erzeugt wird) ist breiter als das Sägeblatt, damit es sich nicht überhitzen oder festklemmen kann. Ziehen Sie beim Abmessen des Holzes die Schrank- weite in Betracht. ◌ Achten Sie darauf, dass die Schrankweite auf der Abfallseite der Messlinie liegt. ◌ Schneiden Sie Holz so, dass die oberflächenbehan- delte Seite oben liegt. ◌ Klopfen Sie locker sitzende Astlöcher heraus, bevor Sie Schnitte machen. ◌ Sorgen Sie dafür, dass aus der Säge austretendes Holz immer gut abgestützt ist.

◌ Stehen Sie geringfügig neben der Sägeblattlinie, um bei einem eventuellen Rückschlag die Wahrschein- lichkeit von Verletzungen zu verringern. ◌ Verwenden Sie den Gehrungsanschlag für Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und gegehrte Kombinationsschnitte. Stellen Sie den Winkel fest ein, indem Sie den Gehrungsanschlag durch Drehen des Einrastknopfes im Uhrzeigersinn fixieren. Ziehen Sie vor einem Arbeitsgang den Einrastknopf IMMER fest an. WARNUNG Verwenden Sie den Parallelanschlag und den Gehrung- sanschlag nie zusammen. Andernfalls kann es zu einem Rückschlag kommen und der Bediener kann verletzt werden.

16. Schnittarten (Abb. 24)

Es gibt sechs grundlegende Schnitte: a) den Querschnitt, b) den Längsschnitt, c) den Gehrungsschnitt, d) den schrägen Querschnitt, e) den schrägen Längsschnitt und f) den gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt.

17. Einen Querschnitt machen (Abb. 25)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

18. Einen Längssschnitt machen (Abb. 26)

◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag (18) bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock und/oder Schiebehölzern durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus. WARNUNG Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschiebende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebe- holz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Schneidehilfen bleibt Ihre Hand immer in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt.

19. Einen Gehrungsschnitt machen (Abb. 27)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

20. Einen schrägen Querschnitt machen (Abb. 28)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

21. Einen schrägen Längsschnitt machen (Abb. 29)

WARNUNG Achten Sie darauf, dass sich der Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt befindet, damit sich das Holz nicht verkantet und einen Rückschlag verursacht. Es kommt zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzun- gen, wenn der Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt positioniert ist. ◌ Entfernen Sie den Gehrungsanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante fest gegen den Parallelanschlag (18) drückt. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

22. Einen gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt

machen (Abb. 30) ◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

23. Einen Schnitt an einer großen Platte machen (Abb.

31) ◌ Ziehen Sie für den Schnitt und zwecks seitlicher Abstützung die Auslaufstütze (15) ganz heraus und bringen Sie hinter der Säge eine Stütze (88) an, die so hoch ist wie die Oberfläche des Arbeitstisches. ◌ Verwenden Sie je nach Form der Platte den Paralle- lanschlag oder den Gehrungsanschlag. Ist die Platte zu groß für den Parallelanschlag oder den Gehrung- sanschlag, ist sie auch zu groß für diese Säge. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Holz nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. Schieben Sie das Werkstück mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

24. Einen nicht durchgehenden Schnitt machen

Ein nicht durchgehender Schnitt ist erforderlich, um Rillen und Fugen zu schneiden. Nicht durchgehende Schnitte können mit einem standardmäßigen Sägeblatt mit einem Durchmesser von 254 mm gemacht werden. Nicht durchgehende Schnitte gehören zu den einzigen Schnittarten, die ohne Sägeblattschutzvorrichtung und ohne Anti-Kickback-Klinken gemacht werden. Achten Sie nach Fertigstellung dieser Schnittart darauf, dass die Sägeblattschutzvorrichtung und die Anti-Kick- back-Klinken wieder installiert werden. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos bei nicht durchgehenden Schnitten müssen Sie alle nachfolgend aufgelisteten maßgeblichen Warnhinweise und Anweis- ungen berücksichtigen – zusätzlich zu denjenigen, die oben für Trennschnitte aufgeführt sind. WARNUNG Wenn Sie einen nicht durchgehenden Schnitt machen, wird das Sägeblatt während dem Schnitt die meiste Zeit über vom Werkstück abgedeckt. Seien Sie am Anfang und Ende jeden Schnitts auf der Hut vor dem bloß liegenden Sägeblatt, um das Verletzungsrisiko abzuwen- den. WARNUNG Führen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten, z. B. Fugenschnitte, das Holz nie mit den Händen ein. Zur Unterbindung des Verletzungsrisiko müssen Sie immer mit Schiebehölzern, Schiebestöcken und/oder Druckkämmen arbeiten. WARNUNG Lesen Sie zusätzlich zu diesem Abschnitt über nicht durchgehende Schnitte den maßgeblichen Abschnitt, in dem die Schnittart beschrieben ist. Handelt es sich bei Ihrem nicht durchgehenden Schnitt z. B. um einen geraden Querschnitt, müssen Sie den Abschnitt über gerade Querschnitte gelesen und verstanden haben, bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen. WARNUNG Sobald Sie mit den nicht durchgehenden Schnitten fertig sind, ziehen Sie den Netzstecker der Säge ab und installieren Sie wieder den Spaltkeil in seiner obersten Position. Installieren Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Entriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Stellen Sie einen Schrägschnittwinkel von 0° ein. ◌ Verriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Nehmen Sie den Sägeblattschutz (1) und die Anti-Kickback-Klinken (48) ab. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil (16) auf die „MITTLERE“ Position und fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61). ◌ Schließen Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle an und schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten immer Schiebehöl- zer, Schiebestöcke und/oder Druckkämme verwen- den. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

25. Staubabsaugung (Abb. 32)

Diese Mobile Tischkreissäge besitzt einen Staubfänger und eine Staubabsaugöffnung. Optimale Ergebnisse erzielen Sie durch den Anschluss einer Saugvorrichtung an die Öffnung auf der Rückseite der Säge. Nach längerer Nutzungszeit kann die Staubsammelanlage der Säge Anzeichen einer Verstopfung aufweisen. Reinigung der Staubsammelanlage: ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen und entfernen Sie die Schraube (89) und die flache Unterlegscheibe (90) und öffnen Sie dann das kleine Staubblech (34). ◌ Entfernen Sie die angesammelten Staub, drücken Sie das kleine Staubblech wieder zurück auf seine ursprüngliche Stelle und bringen Sie die flache Unterlegscheibe und die Schraube wieder an.66 WARNUNG Um das Risiko von schweren Verletzungen zu verringern, müssen Sie das Werkzeug ausschalten und seinen Netzstecker abziehen, bevor Sie Einstellungen vornehmen oder Zusatzteile bzw. Zubehöre abnehmen/montieren. Bei einem unbeabsichtigten Maschinenstart kann es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Vor einer Nutzung der Säge müssen Sie die folgenden Punkte komplett durchgehen und bestätigen:

  • Sie tragen IMMER einen geeigneten Augen-, Gehör- und Atemschutz.
  • Das Sägeblatt ist gut befestigt.
  • Der Fixierhebel für den Schrägschnittwinkel und die Anschlagschienen ist verriegelt.
  • Achten Sie bei Längsschnitten darauf, dass der Parallelanschlag-Fixierhebel verriegelt ist und der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt.
  • Der Gehrungsanschlag-Einrastknopf muss bei Querschnitten fest angezogen sein.
  • Die Sägeblattschutzvorrichtung ist sachgemäß angebracht und die Anti-Kickback-Klinkeneinheit ist funktionstüchtig. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos muss der Schiebestock verwendet werden, wenn der Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt kürzer ist als 150 mm. WARNUNG Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrich- tung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Arbeitstisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. WARNUNG Wenn ein Stromausfall vorliegt oder das Werkzeug nicht verwendet wird, müssen Sie den Schalter aus AUS setzen. Diese Maßnahme verhindert, dass das Werkze- ug unabsichtlich startet, wenn wieder Strom zugeführt wird. WARNUNG Achten Sie vor einer Betätigung des Schalters zum Anlassen der Säge IMMER darauf, dass Ihr Werkstück nicht in Kontakt mit dem Sägeblatt steht. Bei einem Kontakt mit dem Sägeblatt kann es zu einem Rückschlag kommen oder das Werkstück wird weggeschleudert. WARNUNG Um sich nicht dem Risiko eines unbeabsichtigten Maschinenstarts auszusetzen, müssen Sie den Schalter IMMER auf AUS setzen, bevor Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle anschließen. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Während des Betriebs eines Elektrowerkzeuge können Fremdkörper in die Augen geschleudert werden und die Augen schwer verletzen. Tragen Sie immer einen Augenschutz, bevor Sie ein Elektrowerkzeug in Betrieb setzen. WARNUNG Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn sein Sägeblattschutz abgenommen ist, abgesehen für nicht durchgehende Schnitte, denn sonst kann es zu schweren Verletzungen kommen.

Dieses Werkzeug kann für die nachfolgend aufgelisteten Zwecke verwendet werden: ◌ Geradlinige Schnitte, z. B. Querschnitt, Längsschnitt, Gehrungsschnitt und Kombinationsschnitt. ◌ Bau von Schränken und Holzbearbeitung. HINWEIS Diese Mobile Tischkreissäge ist nur zum Schneiden von Holz und Holzkompositprodukten vorgesehen. Schnei- den Sie mit ihr nie Metalle, Zementplatten oder Mauerw- erk.

◌ Der obere Teil des Sägeblatts ragt über den Tisch hinaus und ist von einem Einsatz, genannt Tischein- satz, umgeben. Die Höhe des Sägeblatts wird mit einem Höheneinstellknopf am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung eingestellt. In dieser Anleitung werden die grundlegenden Schnitte im Detail erklärt: Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und Kombinationsschnitte. ◌ Der Parallelanschlag dient zur Positionierung des Werkstücks für Längsschnitte und als Auslaufstütze beim Schneiden großer Werkstücke. ◌ Der Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken und die Sägeblattschutzvorrichtung muss für alle Trennschnitte ausnahmslos angebracht sein.

3. Ursachen von Rückschlägen

Ein Rückschlag kann auftreten, wenn das Sägeblatt stehen bleibt oder sich verklemmt, wobei das Werkstück mit großer Kraft und Geschwindigkeit zurück zum Bediener hin katapultiert wird. Sollten sich Ihre Hände dabei in der Nähe des Sägeblatts befinden, wird Ihnen das Werkstück aus den Händen gerissen und Ihre Hände können mit dem Sägeblatt in Kontakt komme. Ein Rückschlag kann offenkundig schwere Verletzungen verursachen und es zahlt sich aus, Vorkehrungen zur Vermeidung dieses Risikos zu treffen. Rückschläge können bei allen Arbeitsgängen auftreten, bei denen sich das Sägeblatt im Holz verklemmt, z. B.: ◌ Schnitte mit falscher Sägeblatttiefe machen. ◌ In Astlöcher oder Nägel im Werkstück schneiden. ◌ Das Holz beim Schneiden verdrehen. ◌ Das Werkstück nicht abstützen. ◌ Schnitte gewaltsam machen. ◌ Verzogenes oder feuchtes Schnittholz schneiden. ◌ Ein für eine Schnittart falsches Sägeblatt verwenden. ◌ Sich nicht an die korrekten Arbeitsschritte halten. ◌ Die Säge missbräuchlich verwenden. ◌ Die Anti-Kickback-Klinken nicht einsetzen. ◌ Mit einem stumpfen, verklebten, oder falsch eingestellten Sägeblatt schneiden.

4. Vorsorgemaßnahmen gegen Rückschläge

HINWEIS Rückschläge lassen sich mit Hilfe der nachstehenden sachgemäßen Vorsorgemaßnahmen vermeiden:

  • Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
  • Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen.
  • Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können.
  • Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden.
  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.
  • Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen.
  • Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen.
  • Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

5. Schalterteil (Abb. 17)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie darauf achten, dass der Schalter auf AUS gesetzt ist, bevor Sie den Netzstecker der Maschine anschließen. Ein- und Ausschalten der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach oben. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalters I (85) ein. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalter- paddles (86) aus. Abschließen der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach unten. ◌ In die Löcher (87) im Schalter kann ein Vorhänges- chloss mit abnehmbarem Bügel eingefügt werden, um die Säge abzuschließen. HINWEIS Ein herkömmliches Vorhängeschloss passt nicht.

6. Überlastschutz (Abb. 17)

Die Säge ist mit einem Überlastschalter (9) ausgestattet, der verhindert, dass die Säge aufgrund einer Überlast- ung Schaden nimmt. Die Säge schaltet sich automatisch aus, wenn die Maschine aufgrund von Schneidevorgän- gen oder einer niedrigen Spannung überlastet ist. Warten Sie mindestens fünf Minuten, bis sich der Motor abgekühlt hat. Drücken Sie dann den Überlastrückstellschalter, um den Überlastschalter wieder funktionstüchtig zu machen. Hat sich der Motor abgekühlt, drücken Sie die grüne „I“-Taste am EIN/AUS-Schalter, um die Säge neu zu starten.

7. Ändern der Sägeblatttiefe (Abb. 18)

Die Sägeblatttiefe sollte so eingestellt werden, dass die äußeren Spitzen des Sägeblatts um etwa 3 mm bis 6 mm höher sind als das Werkstück und der Zahngrund sich unterhalb der Oberfläche des Werkstücks befindet. ◌ Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. ◌ Heben Sie das Sägeblatt (30) an, indem Sie den Höheneinstellknopf (22) am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) im Uhrzeigersinn drehen. Das Sägeblatt wird durch des Höheneinstellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn abgesenkt. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) auf die passende Höhe eingestellt ist. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung der Sägeblatttiefe darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

8. Ändern des Sägeblattwinkels (Schrägschnittwin-

kel) (Abb. 19) ACHTUNG Ein 90°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 0° und ein 45°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 45°. ACHTUNG Steht die Schrägschnittanzeige nicht auf Null, wenn das Sägeblatt auf 0° steht, ziehen Sie den Abschnitt „Einstel- lung der Schrägschnittanzeige“ (Seite 71) zu Rate. ◌ Lösen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Zur Einstellung des Schrägschnittwinkels müssen Sie erst das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) ganz nach links drücken. ◌ Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnittein- stellung fest und schieben Sie die Schrägschnittan- zeige nach rechts, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu erhöhen (dadurch kommt es von der Tischober- seite gesehen näher an 45° heran). Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung fest und schieben Sie die Schrägschnittanzeige nach links, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu verringern (dadurch kommt es von der Tischoberseite gesehen näher an 90° heran). ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) im gewünschten Winkel steht. Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung des Sägeblattwinkels darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

9. Parallelanschlag (Abb. 20a-20c)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie sich immer vergewissern, dass der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt, bevor Sie mit einem Arbeits- gang beginnen. Fixierhebel für Anschlagschienen (Abb. 20a) Der Fixierhebel für die Anschlagschienen verriegelt den Parallelanschlag, sodass er während des Schneiden nichts verrutschen kann. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach oben und zur Vorderseite der Säge hin drücken. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach unten und zur Rückseite der Säge hin drücken. ACHTUNG Der Fixierhebel für die Anschlagschienen muss bei Längsschnitten immer verriegelt sein. Schmaler Anschlag (Abb. 20b) ◌ Wenn Sie ein Werkstück, das über den Arbeitstisch hinausragt, mit dem schmalen Anschlag (2) abstützen möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der untersten Position A. ◌ Wenn Sie ein schmales Werkstück mit dem schmalen Anschlag (2) schneiden möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der obersten Position A. ACHTUNG Verwenden Sie immer den Hilfsanschlag (nicht den schmalen Anschlag), wenn Sie Material von 3 mm oder schmaler der Länge nach schneiden möchten, damit das Material nicht unter den Anschlag rutschen kann. HINWEIS Wird der schmale Anschlag nicht benötigt, bewahren Sie ihn immer in der Position C entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) auf. HINWEIS Der schmale Anschlag (2) kann beim Schneiden von schmalen Werkstücken dem Schiebestock mehr Platz bieten, ohne dass der Sägeblattschutz abgenommen werden muss. Einstellknopf (Abb. 20c) Mit dem Einstellknopf sind beim Anpassen des Paralle- lanschlags feinere Einstellungen möglich. Deutsch ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Schieben Sie den Parallelanschlag (18) nahe an die gewünschte Position heran. ◌ Setzen Sie den Parallelanschlag (18) durch langsames Drehen des Einstellknopfs (4) auf die gewünschte Position. Durch Drehen des Einstellk- nopfs (4) im Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach rechts aus. Durch Drehen des Einstellknopfs (4) gegen den Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach links aus. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37).

10. Gehrungsanschlag (Abb. 21)

Mit dem Gehrungsanschlag (28) lassen sich präzise Winkel schneiden. Sind nur sehr geringe Toleranzen zulässig, sollten Testschnitte gemacht werden. Es gibt zwei Gehrungsanschlagsrillen, je eine Rille auf jeder Seite des Sägeblatts. Für einen 90°-Querschnitt können Sie eine der beiden Gehrungsanschlagsrillen verwen- den. Für einen schrägen Querschnitt (Sägeblatt steht in Bezug zum Arbeitstisch schräg) sollte sich der Gehrung- sanschlag in der Rille auf der rechten Seite befinden, damit das schräg gestellte Sägeblatt vom Gehrungsan- schlag und von den Händen weg weist. Verwendung des Gehrungsanschlags ◌ Lösen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Mit dem Gehrungsanschlag in der Gehrungsan- schlagsrille drehen Sie den Gehrungsanschlag so weit, bis der gewünschte auf der Gradeinteilung erreicht ist. ◌ Ziehen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen im Uhrzeigersinn wieder fest an.

11. Auslaufstütze (Abb. 22)

Mit der Auslaufstütze erhält der Bediener eine zusätzli- che Stütze beim Schneiden von langen Werkstücken. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Stellen Sie sich hinter die Säge. Halten Sie die Auslaufstütze (15) mit beiden Händen fest und ziehen Sie sie bis zum Anschlag heraus. ◌ Ziehen Sie die Einrastknöpfe (80) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an.

12. Schiebestock (Abb. 23)

Der Schiebestock (38) ist eine Vorrichtung, mit der sich ein Werkstück sicher durch das Sägeblatt schieben lässt, anstatt dies mit Ihren Händen zu tun. Ihrer Säge ist zwar ein Schiebestock mitgeliefert, aber Sie können einen derartigen Stock auch selbst aus Restholz in unterschiedlichen Größen und Formen für den Einsatz in einem bestimmten Projekt anfertigen. Der Schiebestock muss schmaler sein als das Werkstück, an einem Ende eine 90°-Kerbe aufweisen und am anderen Ende wie ein Griff geformt sein. Ein Schiebestock sollte anstelle der Hand des Nutzers zur Führung des Materials zwischen Anschlag und Sägeblatt verwendet werden. Die Endkante der Holzplatte muss rechteckig sein, um einen Schiebestock dort ansetzen zu können. Wird ein Schiebestock gegen eine unregelmäßig geformte Endkante gedrückt, könnte er abrutschen oder das Werkstück vom Anschlag wegschieben und infolgedessen einen Rückschlag verursachen, der mit schweren Verletzungen endet. Der Schiebestock kann in der Ablage für den Schiebe- stock (36) aufbewahrt werden. WARNUNG Verwenden Sie den Schiebestock immer zusammen mit dem schmalen Anschlag (2), sobald der Anschlag 150 mm oder weniger vom Sägeblatt entfernt ist. WARNUNG Ein unbenutzter Schiebestock muss immer in der Ablage für den Schiebestock aufbewahrt werden.

WARNUNG Achten Sie bei Ausführung derartiger Schnitte immer darauf, dass der Sägeblattschutz und die Anti-Kick- back-Klinken angebracht und funktionstüchtig sind, um mögliche Verletzungen zu vermeiden. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Zur Vermeidung von Rückschlägen müssen Sie sicherstellen, dass eine Seite des Werkstücks bei Längsschnitten fest gegen den Parallelanschlag drückt, und das Werkstück bei Gehrungsschnitten fest gegen den Gehrungsanschlag gedrückt wird. WARNUNG Versuchen Sie KEINE gegehrten Kombinationsschnitte mit schräg gestelltem Sägeblatt und abgewinkeltem Gehrungsanschlag, außer Sie sind mit den grundlegen- den Schnitten gründlich vertraut und wissen, wie man Rückschläge vermeidet. WARNUNG Versuchen Sie KEINE Schnitte, die hier nicht behandelt werden. WARNUNG Wird der Parallelanschlag bei Querschnitten als Trennanschlag verwendet, kann es zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Machen Sie NIE freihändige Schnitte (Schnitte ohne Einsatz des Gehrungs- oder Parallelanschlags). Führungslose Werkstücke können schwere Verletzun- gen verursachen. WARNUNG Machen Sie keine Trennschnitte ohne angebrachtem Sägeblattschutz. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

14. Tipps beim Schneiden

◌ Die Schrankweite (der Schnitt, der vom Sägeblatt im Holz erzeugt wird) ist breiter als das Sägeblatt, damit es sich nicht überhitzen oder festklemmen kann. Ziehen Sie beim Abmessen des Holzes die Schrank- weite in Betracht. ◌ Achten Sie darauf, dass die Schrankweite auf der Abfallseite der Messlinie liegt. ◌ Schneiden Sie Holz so, dass die oberflächenbehan- delte Seite oben liegt. ◌ Klopfen Sie locker sitzende Astlöcher heraus, bevor Sie Schnitte machen. ◌ Sorgen Sie dafür, dass aus der Säge austretendes Holz immer gut abgestützt ist.

◌ Stehen Sie geringfügig neben der Sägeblattlinie, um bei einem eventuellen Rückschlag die Wahrschein- lichkeit von Verletzungen zu verringern. ◌ Verwenden Sie den Gehrungsanschlag für Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und gegehrte Kombinationsschnitte. Stellen Sie den Winkel fest ein, indem Sie den Gehrungsanschlag durch Drehen des Einrastknopfes im Uhrzeigersinn fixieren. Ziehen Sie vor einem Arbeitsgang den Einrastknopf IMMER fest an. WARNUNG Verwenden Sie den Parallelanschlag und den Gehrung- sanschlag nie zusammen. Andernfalls kann es zu einem Rückschlag kommen und der Bediener kann verletzt werden.

16. Schnittarten (Abb. 24)

Es gibt sechs grundlegende Schnitte: a) den Querschnitt, b) den Längsschnitt, c) den Gehrungsschnitt, d) den schrägen Querschnitt, e) den schrägen Längsschnitt und f) den gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt.

17. Einen Querschnitt machen (Abb. 25)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

18. Einen Längssschnitt machen (Abb. 26)

◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag (18) bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock und/oder Schiebehölzern durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus. WARNUNG Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschiebende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebe- holz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Schneidehilfen bleibt Ihre Hand immer in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt.

19. Einen Gehrungsschnitt machen (Abb. 27)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

20. Einen schrägen Querschnitt machen (Abb. 28)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

21. Einen schrägen Längsschnitt machen (Abb. 29)

WARNUNG Achten Sie darauf, dass sich der Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt befindet, damit sich das Holz nicht verkantet und einen Rückschlag verursacht. Es kommt zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzun- gen, wenn der Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt positioniert ist. ◌ Entfernen Sie den Gehrungsanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante fest gegen den Parallelanschlag (18) drückt. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

22. Einen gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt

machen (Abb. 30) ◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

23. Einen Schnitt an einer großen Platte machen (Abb.

31) ◌ Ziehen Sie für den Schnitt und zwecks seitlicher Abstützung die Auslaufstütze (15) ganz heraus und bringen Sie hinter der Säge eine Stütze (88) an, die so hoch ist wie die Oberfläche des Arbeitstisches. ◌ Verwenden Sie je nach Form der Platte den Paralle- lanschlag oder den Gehrungsanschlag. Ist die Platte zu groß für den Parallelanschlag oder den Gehrung- sanschlag, ist sie auch zu groß für diese Säge. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Holz nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. Schieben Sie das Werkstück mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

24. Einen nicht durchgehenden Schnitt machen

Ein nicht durchgehender Schnitt ist erforderlich, um Rillen und Fugen zu schneiden. Nicht durchgehende Schnitte können mit einem standardmäßigen Sägeblatt mit einem Durchmesser von 254 mm gemacht werden. Nicht durchgehende Schnitte gehören zu den einzigen Schnittarten, die ohne Sägeblattschutzvorrichtung und ohne Anti-Kickback-Klinken gemacht werden. Achten Sie nach Fertigstellung dieser Schnittart darauf, dass die Sägeblattschutzvorrichtung und die Anti-Kick- back-Klinken wieder installiert werden. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos bei nicht durchgehenden Schnitten müssen Sie alle nachfolgend aufgelisteten maßgeblichen Warnhinweise und Anweis- ungen berücksichtigen – zusätzlich zu denjenigen, die oben für Trennschnitte aufgeführt sind. WARNUNG Wenn Sie einen nicht durchgehenden Schnitt machen, wird das Sägeblatt während dem Schnitt die meiste Zeit über vom Werkstück abgedeckt. Seien Sie am Anfang und Ende jeden Schnitts auf der Hut vor dem bloß liegenden Sägeblatt, um das Verletzungsrisiko abzuwen- den. WARNUNG Führen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten, z. B. Fugenschnitte, das Holz nie mit den Händen ein. Zur Unterbindung des Verletzungsrisiko müssen Sie immer mit Schiebehölzern, Schiebestöcken und/oder Druckkämmen arbeiten. WARNUNG Lesen Sie zusätzlich zu diesem Abschnitt über nicht durchgehende Schnitte den maßgeblichen Abschnitt, in dem die Schnittart beschrieben ist. Handelt es sich bei Ihrem nicht durchgehenden Schnitt z. B. um einen geraden Querschnitt, müssen Sie den Abschnitt über gerade Querschnitte gelesen und verstanden haben, bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen. WARNUNG Sobald Sie mit den nicht durchgehenden Schnitten fertig sind, ziehen Sie den Netzstecker der Säge ab und installieren Sie wieder den Spaltkeil in seiner obersten Position. Installieren Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Entriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Stellen Sie einen Schrägschnittwinkel von 0° ein. ◌ Verriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Nehmen Sie den Sägeblattschutz (1) und die Anti-Kickback-Klinken (48) ab. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil (16) auf die „MITTLERE“ Position und fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61). ◌ Schließen Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle an und schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten immer Schiebehöl- zer, Schiebestöcke und/oder Druckkämme verwen- den. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

25. Staubabsaugung (Abb. 32)

Diese Mobile Tischkreissäge besitzt einen Staubfänger und eine Staubabsaugöffnung. Optimale Ergebnisse erzielen Sie durch den Anschluss einer Saugvorrichtung an die Öffnung auf der Rückseite der Säge. Nach längerer Nutzungszeit kann die Staubsammelanlage der Säge Anzeichen einer Verstopfung aufweisen. Reinigung der Staubsammelanlage: ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen und entfernen Sie die Schraube (89) und die flache Unterlegscheibe (90) und öffnen Sie dann das kleine Staubblech (34). ◌ Entfernen Sie die angesammelten Staub, drücken Sie das kleine Staubblech wieder zurück auf seine ursprüngliche Stelle und bringen Sie die flache Unterlegscheibe und die Schraube wieder an.67 WARNUNG Um das Risiko von schweren Verletzungen zu verringern, müssen Sie das Werkzeug ausschalten und seinen Netzstecker abziehen, bevor Sie Einstellungen vornehmen oder Zusatzteile bzw. Zubehöre abnehmen/montieren. Bei einem unbeabsichtigten Maschinenstart kann es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Vor einer Nutzung der Säge müssen Sie die folgenden Punkte komplett durchgehen und bestätigen:

  • Sie tragen IMMER einen geeigneten Augen-, Gehör- und Atemschutz.
  • Das Sägeblatt ist gut befestigt.
  • Der Fixierhebel für den Schrägschnittwinkel und die Anschlagschienen ist verriegelt.
  • Achten Sie bei Längsschnitten darauf, dass der Parallelanschlag-Fixierhebel verriegelt ist und der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt.
  • Der Gehrungsanschlag-Einrastknopf muss bei Querschnitten fest angezogen sein.
  • Die Sägeblattschutzvorrichtung ist sachgemäß angebracht und die Anti-Kickback-Klinkeneinheit ist funktionstüchtig. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos muss der Schiebestock verwendet werden, wenn der Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt kürzer ist als 150 mm. WARNUNG Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrich- tung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Arbeitstisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. WARNUNG Wenn ein Stromausfall vorliegt oder das Werkzeug nicht verwendet wird, müssen Sie den Schalter aus AUS setzen. Diese Maßnahme verhindert, dass das Werkze- ug unabsichtlich startet, wenn wieder Strom zugeführt wird. WARNUNG Achten Sie vor einer Betätigung des Schalters zum Anlassen der Säge IMMER darauf, dass Ihr Werkstück nicht in Kontakt mit dem Sägeblatt steht. Bei einem Kontakt mit dem Sägeblatt kann es zu einem Rückschlag kommen oder das Werkstück wird weggeschleudert. WARNUNG Um sich nicht dem Risiko eines unbeabsichtigten Maschinenstarts auszusetzen, müssen Sie den Schalter IMMER auf AUS setzen, bevor Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle anschließen. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Während des Betriebs eines Elektrowerkzeuge können Fremdkörper in die Augen geschleudert werden und die Augen schwer verletzen. Tragen Sie immer einen Augenschutz, bevor Sie ein Elektrowerkzeug in Betrieb setzen. WARNUNG Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn sein Sägeblattschutz abgenommen ist, abgesehen für nicht durchgehende Schnitte, denn sonst kann es zu schweren Verletzungen kommen.

Dieses Werkzeug kann für die nachfolgend aufgelisteten Zwecke verwendet werden: ◌ Geradlinige Schnitte, z. B. Querschnitt, Längsschnitt, Gehrungsschnitt und Kombinationsschnitt. ◌ Bau von Schränken und Holzbearbeitung. HINWEIS Diese Mobile Tischkreissäge ist nur zum Schneiden von Holz und Holzkompositprodukten vorgesehen. Schnei- den Sie mit ihr nie Metalle, Zementplatten oder Mauerw- erk.

◌ Der obere Teil des Sägeblatts ragt über den Tisch hinaus und ist von einem Einsatz, genannt Tischein- satz, umgeben. Die Höhe des Sägeblatts wird mit einem Höheneinstellknopf am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung eingestellt. In dieser Anleitung werden die grundlegenden Schnitte im Detail erklärt: Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und Kombinationsschnitte. ◌ Der Parallelanschlag dient zur Positionierung des Werkstücks für Längsschnitte und als Auslaufstütze beim Schneiden großer Werkstücke. ◌ Der Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken und die Sägeblattschutzvorrichtung muss für alle Trennschnitte ausnahmslos angebracht sein.

3. Ursachen von Rückschlägen

Ein Rückschlag kann auftreten, wenn das Sägeblatt stehen bleibt oder sich verklemmt, wobei das Werkstück mit großer Kraft und Geschwindigkeit zurück zum Bediener hin katapultiert wird. Sollten sich Ihre Hände dabei in der Nähe des Sägeblatts befinden, wird Ihnen das Werkstück aus den Händen gerissen und Ihre Hände können mit dem Sägeblatt in Kontakt komme. Ein Rückschlag kann offenkundig schwere Verletzungen verursachen und es zahlt sich aus, Vorkehrungen zur Vermeidung dieses Risikos zu treffen. Rückschläge können bei allen Arbeitsgängen auftreten, bei denen sich das Sägeblatt im Holz verklemmt, z. B.: ◌ Schnitte mit falscher Sägeblatttiefe machen. ◌ In Astlöcher oder Nägel im Werkstück schneiden. ◌ Das Holz beim Schneiden verdrehen. ◌ Das Werkstück nicht abstützen. ◌ Schnitte gewaltsam machen. ◌ Verzogenes oder feuchtes Schnittholz schneiden. ◌ Ein für eine Schnittart falsches Sägeblatt verwenden. ◌ Sich nicht an die korrekten Arbeitsschritte halten. ◌ Die Säge missbräuchlich verwenden. ◌ Die Anti-Kickback-Klinken nicht einsetzen. ◌ Mit einem stumpfen, verklebten, oder falsch eingestellten Sägeblatt schneiden.

4. Vorsorgemaßnahmen gegen Rückschläge

HINWEIS Rückschläge lassen sich mit Hilfe der nachstehenden sachgemäßen Vorsorgemaßnahmen vermeiden:

  • Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
  • Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen.
  • Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können.
  • Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden.
  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.
  • Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen.
  • Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen.
  • Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

5. Schalterteil (Abb. 17)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie darauf achten, dass der Schalter auf AUS gesetzt ist, bevor Sie den Netzstecker der Maschine anschließen. Ein- und Ausschalten der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach oben. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalters I (85) ein. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalter- paddles (86) aus. Abschließen der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach unten. ◌ In die Löcher (87) im Schalter kann ein Vorhänges- chloss mit abnehmbarem Bügel eingefügt werden, um die Säge abzuschließen. HINWEIS Ein herkömmliches Vorhängeschloss passt nicht.

6. Überlastschutz (Abb. 17)

Die Säge ist mit einem Überlastschalter (9) ausgestattet, der verhindert, dass die Säge aufgrund einer Überlast- ung Schaden nimmt. Die Säge schaltet sich automatisch aus, wenn die Maschine aufgrund von Schneidevorgän- gen oder einer niedrigen Spannung überlastet ist. Warten Sie mindestens fünf Minuten, bis sich der Motor abgekühlt hat. Drücken Sie dann den Überlastrückstellschalter, um den Überlastschalter wieder funktionstüchtig zu machen. Hat sich der Motor abgekühlt, drücken Sie die grüne „I“-Taste am EIN/AUS-Schalter, um die Säge neu zu starten.

7. Ändern der Sägeblatttiefe (Abb. 18)

Die Sägeblatttiefe sollte so eingestellt werden, dass die äußeren Spitzen des Sägeblatts um etwa 3 mm bis 6 mm höher sind als das Werkstück und der Zahngrund sich unterhalb der Oberfläche des Werkstücks befindet. ◌ Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. ◌ Heben Sie das Sägeblatt (30) an, indem Sie den Höheneinstellknopf (22) am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) im Uhrzeigersinn drehen. Das Sägeblatt wird durch des Höheneinstellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn abgesenkt. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) auf die passende Höhe eingestellt ist. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung der Sägeblatttiefe darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

8. Ändern des Sägeblattwinkels (Schrägschnittwin-

kel) (Abb. 19) ACHTUNG Ein 90°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 0° und ein 45°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 45°. ACHTUNG Steht die Schrägschnittanzeige nicht auf Null, wenn das Sägeblatt auf 0° steht, ziehen Sie den Abschnitt „Einstel- lung der Schrägschnittanzeige“ (Seite 71) zu Rate. ◌ Lösen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Zur Einstellung des Schrägschnittwinkels müssen Sie erst das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) ganz nach links drücken. ◌ Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnittein- stellung fest und schieben Sie die Schrägschnittan- zeige nach rechts, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu erhöhen (dadurch kommt es von der Tischober- seite gesehen näher an 45° heran). Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung fest und schieben Sie die Schrägschnittanzeige nach links, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu verringern (dadurch kommt es von der Tischoberseite gesehen näher an 90° heran). ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) im gewünschten Winkel steht. Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung des Sägeblattwinkels darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

9. Parallelanschlag (Abb. 20a-20c)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie sich immer vergewissern, dass der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt, bevor Sie mit einem Arbeits- gang beginnen. Fixierhebel für Anschlagschienen (Abb. 20a) Der Fixierhebel für die Anschlagschienen verriegelt den Parallelanschlag, sodass er während des Schneiden nichts verrutschen kann. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach oben und zur Vorderseite der Säge hin drücken. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach unten und zur Rückseite der Säge hin drücken. ACHTUNG Der Fixierhebel für die Anschlagschienen muss bei Längsschnitten immer verriegelt sein. Schmaler Anschlag (Abb. 20b) ◌ Wenn Sie ein Werkstück, das über den Arbeitstisch hinausragt, mit dem schmalen Anschlag (2) abstützen möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der untersten Position A. ◌ Wenn Sie ein schmales Werkstück mit dem schmalen Anschlag (2) schneiden möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der obersten Position A. ACHTUNG Verwenden Sie immer den Hilfsanschlag (nicht den schmalen Anschlag), wenn Sie Material von 3 mm oder schmaler der Länge nach schneiden möchten, damit das Material nicht unter den Anschlag rutschen kann. HINWEIS Wird der schmale Anschlag nicht benö tigt, bewahren Sie ihn immer in der Position C entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) auf. HINWEIS Der schmale Anschlag (2) kann beim Schneiden von schmalen Werkstücken dem Schiebestock mehr Platz bieten, ohne dass der Sägeblattschutz abgenommen werden muss. Einstellknopf (Abb. 20c) Mit dem Einstellknopf sind beim Anpassen des Paralle- lanschlags feinere Einstellungen möglich. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Schieben Sie den Parallelanschlag (18) nahe an die gewünschte Position heran. ◌ Setzen Sie den Parallelanschlag (18) durch langsames Drehen des Einstellknopfs (4) auf die gewünschte Position. Durch Drehen des Einstellk- nopfs (4) im Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach rechts aus. Durch Drehen des Einstellknopfs (4) gegen den Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach links aus. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37).

10. Gehrungsanschlag (Abb. 21)

Mit dem Gehrungsanschlag (28) lassen sich präzise Winkel schneiden. Sind nur sehr geringe Toleranzen zulässig, sollten Testschnitte gemacht werden. Es gibt zwei Gehrungsanschlagsrillen, je eine Rille auf jeder Seite des Sägeblatts. Für einen 90°-Querschnitt können Sie eine der beiden Gehrungsanschlagsrillen verwen- den. Für einen schrägen Querschnitt (Sägeblatt steht in Bezug zum Arbeitstisch schräg) sollte sich der Gehrung- sanschlag in der Rille auf der rechten Seite befinden, damit das schräg gestellte Sägeblatt vom Gehrungsan- schlag und von den Händen weg weist. Verwendung des Gehrungsanschlags ◌ Lösen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Mit dem Gehrungsanschlag in der Gehrungsan- schlagsrille drehen Sie den Gehrungsanschlag so weit, bis der gewünschte auf der Gradeinteilung erreicht ist. ◌ Ziehen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen im Uhrzeigersinn wieder fest an.

11. Auslaufstütze (Abb. 22)

Mit der Auslaufstütze erhält der Bediener eine zusätzli- che Stütze beim Schneiden von langen Werkstücken. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Stellen Sie sich hinter die Säge. Halten Sie die Auslaufstütze (15) mit beiden Händen fest und ziehen Sie sie bis zum Anschlag heraus. ◌ Ziehen Sie die Einrastknöpfe (80) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an.

12. Schiebestock (Abb. 23)

Der Schiebestock (38) ist eine Vorrichtung, mit der sich ein Werkstück sicher durch das Sägeblatt schieben lässt, anstatt dies mit Ihren Händen zu tun. Ihrer Säge ist zwar ein Schiebestock mitgeliefert, aber Sie können einen derartigen Stock auch selbst aus Restholz in unterschiedlichen Größen und Formen für den Einsatz in einem bestimmten Projekt anfertigen. Der Schiebestock muss schmaler sein als das Werkstück, an einem Ende eine 90°-Kerbe aufweisen und am anderen Ende wie ein Griff geformt sein. Ein Schiebestock sollte anstelle der Hand des Nutzers zur Führung des Materials zwischen Anschlag und Sägeblatt verwendet werden. Die Endkante der Holzplatte muss rechteckig sein, um einen Schiebestock dort ansetzen zu können. Wird ein Schiebestock gegen eine unregelmäßig geformte Endkante gedrückt, könnte er abrutschen oder das Werkstück vom Anschlag wegschieben und infolgedessen einen Rückschlag verursachen, der mit schweren Verletzungen endet. Der Schiebestock kann in der Ablage für den Schiebe- stock (36) aufbewahrt werden. WARNUNG Verwenden Sie den Schiebestock immer zusammen mit dem schmalen Anschlag (2), sobald der Anschlag 150 mm oder weniger vom Sägeblatt entfernt ist. WARNUNG Ein unbenutzter Schiebestock muss immer in der Ablage für den Schiebestock aufbewahrt werden.

WARNUNG Achten Sie bei Ausführung derartiger Schnitte immer darauf, dass der Sägeblattschutz und die Anti-Kick- back-Klinken angebracht und funktionstüchtig sind, um mögliche Verletzungen zu vermeiden. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Zur Vermeidung von Rückschlägen müssen Sie sicherstellen, dass eine Seite des Werkstücks bei Längsschnitten fest gegen den Parallelanschlag drückt, und das Werkstück bei Gehrungsschnitten fest gegen den Gehrungsanschlag gedrückt wird. WARNUNG Versuchen Sie KEINE gegehrten Kombinationsschnitte mit schräg gestelltem Sägeblatt und abgewinkeltem Gehrungsanschlag, außer Sie sind mit den grundlegen- den Schnitten gründlich vertraut und wissen, wie man Rückschläge vermeidet. WARNUNG Versuchen Sie KEINE Schnitte, die hier nicht behandelt werden. WARNUNG Wird der Parallelanschlag bei Querschnitten als Trennanschlag verwendet, kann es zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Machen Sie NIE freihändige Schnitte (Schnitte ohne Einsatz des Gehrungs- oder Parallelanschlags). Führungslose Werkstücke können schwere Verletzun- gen verursachen. WARNUNG Machen Sie keine Trennschnitte ohne angebrachtem Sägeblattschutz. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

14. Tipps beim Schneiden

◌ Die Schrankweite (der Schnitt, der vom Sägeblatt im Holz erzeugt wird) ist breiter als das Sägeblatt, damit es sich nicht überhitzen oder festklemmen kann. Ziehen Sie beim Abmessen des Holzes die Schrank- weite in Betracht. ◌ Achten Sie darauf, dass die Schrankweite auf der Abfallseite der Messlinie liegt. ◌ Schneiden Sie Holz so, dass die oberflächenbehan- delte Seite oben liegt. ◌ Klopfen Sie locker sitzende Astlöcher heraus, bevor Sie Schnitte machen. ◌ Sorgen Sie dafür, dass aus der Säge austretendes Holz immer gut abgestützt ist.

◌ Stehen Sie geringfügig neben der Sägeblattlinie, um bei einem eventuellen Rückschlag die Wahrschein- lichkeit von Verletzungen zu verringern. ◌ Verwenden Sie den Gehrungsanschlag für Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und gegehrte Kombinationsschnitte. Stellen Sie den Winkel fest ein, indem Sie den Gehrungsanschlag durch Drehen des Einrastknopfes im Uhrzeigersinn fixieren. Ziehen Sie vor einem Arbeitsgang den Einrastknopf IMMER fest an. WARNUNG Verwenden Sie den Parallelanschlag und den Gehrung- sanschlag nie zusammen. Andernfalls kann es zu einem Rückschlag kommen und der Bediener kann verletzt werden.

16. Schnittarten (Abb. 24)

Es gibt sechs grundlegende Schnitte: a) den Querschnitt, b) den Längsschnitt, c) den Gehrungsschnitt, d) den schrägen Querschnitt, e) den schrägen Längsschnitt und f) den gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt.

17. Einen Querschnitt machen (Abb. 25)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

18. Einen Längssschnitt machen (Abb. 26)

◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Deutsch Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag (18) bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock und/oder Schiebehölzern durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus. WARNUNG Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschiebende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebe- holz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Schneidehilfen bleibt Ihre Hand immer in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt.

19. Einen Gehrungsschnitt machen (Abb. 27)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

20. Einen schrägen Querschnitt machen (Abb. 28)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

21. Einen schrägen Längsschnitt machen (Abb. 29)

WARNUNG Achten Sie darauf, dass sich der Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt befindet, damit sich das Holz nicht verkantet und einen Rückschlag verursacht. Es kommt zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzun- gen, wenn der Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt positioniert ist. ◌ Entfernen Sie den Gehrungsanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante fest gegen den Parallelanschlag (18) drückt. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

22. Einen gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt

machen (Abb. 30) ◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

23. Einen Schnitt an einer großen Platte machen (Abb.

31) ◌ Ziehen Sie für den Schnitt und zwecks seitlicher Abstützung die Auslaufstütze (15) ganz heraus und bringen Sie hinter der Säge eine Stütze (88) an, die so hoch ist wie die Oberfläche des Arbeitstisches. ◌ Verwenden Sie je nach Form der Platte den Paralle- lanschlag oder den Gehrungsanschlag. Ist die Platte zu groß für den Parallelanschlag oder den Gehrung- sanschlag, ist sie auch zu groß für diese Säge. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Holz nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. Schieben Sie das Werkstück mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

24. Einen nicht durchgehenden Schnitt machen

Ein nicht durchgehender Schnitt ist erforderlich, um Rillen und Fugen zu schneiden. Nicht durchgehende Schnitte können mit einem standardmäßigen Sägeblatt mit einem Durchmesser von 254 mm gemacht werden. Nicht durchgehende Schnitte gehören zu den einzigen Schnittarten, die ohne Sägeblattschutzvorrichtung und ohne Anti-Kickback-Klinken gemacht werden. Achten Sie nach Fertigstellung dieser Schnittart darauf, dass die Sägeblattschutzvorrichtung und die Anti-Kick- back-Klinken wieder installiert werden. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos bei nicht durchgehenden Schnitten müssen Sie alle nachfolgend aufgelisteten maßgeblichen Warnhinweise und Anweis- ungen berücksichtigen – zusätzlich zu denjenigen, die oben für Trennschnitte aufgeführt sind. WARNUNG Wenn Sie einen nicht durchgehenden Schnitt machen, wird das Sägeblatt während dem Schnitt die meiste Zeit über vom Werkstück abgedeckt. Seien Sie am Anfang und Ende jeden Schnitts auf der Hut vor dem bloß liegenden Sägeblatt, um das Verletzungsrisiko abzuwen- den. WARNUNG Führen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten, z. B. Fugenschnitte, das Holz nie mit den Händen ein. Zur Unterbindung des Verletzungsrisiko müssen Sie immer mit Schiebehölzern, Schiebestöcken und/oder Druckkämmen arbeiten. WARNUNG Lesen Sie zusätzlich zu diesem Abschnitt über nicht durchgehende Schnitte den maßgeblichen Abschnitt, in dem die Schnittart beschrieben ist. Handelt es sich bei Ihrem nicht durchgehenden Schnitt z. B. um einen geraden Querschnitt, müssen Sie den Abschnitt über gerade Querschnitte gelesen und verstanden haben, bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen. WARNUNG Sobald Sie mit den nicht durchgehenden Schnitten fertig sind, ziehen Sie den Netzstecker der Säge ab und installieren Sie wieder den Spaltkeil in seiner obersten Position. Installieren Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Entriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Stellen Sie einen Schrägschnittwinkel von 0° ein. ◌ Verriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Nehmen Sie den Sägeblattschutz (1) und die Anti-Kickback-Klinken (48) ab. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil (16) auf die „MITTLERE“ Position und fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61). ◌ Schließen Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle an und schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten immer Schiebehöl- zer, Schiebestöcke und/oder Druckkämme verwen- den. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

25. Staubabsaugung (Abb. 32)

Diese Mobile Tischkreissäge besitzt einen Staubfänger und eine Staubabsaugöffnung. Optimale Ergebnisse erzielen Sie durch den Anschluss einer Saugvorrichtung an die Öffnung auf der Rückseite der Säge. Nach längerer Nutzungszeit kann die Staubsammelanlage der Säge Anzeichen einer Verstopfung aufweisen. Reinigung der Staubsammelanlage: ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen und entfernen Sie die Schraube (89) und die flache Unterlegscheibe (90) und öffnen Sie dann das kleine Staubblech (34). ◌ Entfernen Sie die angesammelten Staub, drücken Sie das kleine Staubblech wieder zurück auf seine ursprüngliche Stelle und bringen Sie die flache Unterlegscheibe und die Schraube wieder an.68 WARNUNG Um das Risiko von schweren Verletzungen zu verringern, müssen Sie das Werkzeug ausschalten und seinen Netzstecker abziehen, bevor Sie Einstellungen vornehmen oder Zusatzteile bzw. Zubehöre abnehmen/montieren. Bei einem unbeabsichtigten Maschinenstart kann es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Vor einer Nutzung der Säge müssen Sie die folgenden Punkte komplett durchgehen und bestätigen:

  • Sie tragen IMMER einen geeigneten Augen-, Gehör- und Atemschutz.
  • Das Sägeblatt ist gut befestigt.
  • Der Fixierhebel für den Schrägschnittwinkel und die Anschlagschienen ist verriegelt.
  • Achten Sie bei Längsschnitten darauf, dass der Parallelanschlag-Fixierhebel verriegelt ist und der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt.
  • Der Gehrungsanschlag-Einrastknopf muss bei Querschnitten fest angezogen sein.
  • Die Sägeblattschutzvorrichtung ist sachgemäß angebracht und die Anti-Kickback-Klinkeneinheit ist funktionstüchtig. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos muss der Schiebestock verwendet werden, wenn der Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt kürzer ist als 150 mm. WARNUNG Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrich- tung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Arbeitstisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. WARNUNG Wenn ein Stromausfall vorliegt oder das Werkzeug nicht verwendet wird, müssen Sie den Schalter aus AUS setzen. Diese Maßnahme verhindert, dass das Werkze- ug unabsichtlich startet, wenn wieder Strom zugeführt wird. WARNUNG Achten Sie vor einer Betätigung des Schalters zum Anlassen der Säge IMMER darauf, dass Ihr Werkstück nicht in Kontakt mit dem Sägeblatt steht. Bei einem Kontakt mit dem Sägeblatt kann es zu einem Rückschlag kommen oder das Werkstück wird weggeschleudert. WARNUNG Um sich nicht dem Risiko eines unbeabsichtigten Maschinenstarts auszusetzen, müssen Sie den Schalter IMMER auf AUS setzen, bevor Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle anschließen. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Während des Betriebs eines Elektrowerkzeuge können Fremdkörper in die Augen geschleudert werden und die Augen schwer verletzen. Tragen Sie immer einen Augenschutz, bevor Sie ein Elektrowerkzeug in Betrieb setzen. WARNUNG Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn sein Sägeblattschutz abgenommen ist, abgesehen für nicht durchgehende Schnitte, denn sonst kann es zu schweren Verletzungen kommen.

Dieses Werkzeug kann für die nachfolgend aufgelisteten Zwecke verwendet werden: ◌ Geradlinige Schnitte, z. B. Querschnitt, Längsschnitt, Gehrungsschnitt und Kombinationsschnitt. ◌ Bau von Schränken und Holzbearbeitung. HINWEIS Diese Mobile Tischkreissäge ist nur zum Schneiden von Holz und Holzkompositprodukten vorgesehen. Schnei- den Sie mit ihr nie Metalle, Zementplatten oder Mauerw- erk.

◌ Der obere Teil des Sägeblatts ragt über den Tisch hinaus und ist von einem Einsatz, genannt Tischein- satz, umgeben. Die Höhe des Sägeblatts wird mit einem Höheneinstellknopf am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung eingestellt. In dieser Anleitung werden die grundlegenden Schnitte im Detail erklärt: Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und Kombinationsschnitte. ◌ Der Parallelanschlag dient zur Positionierung des Werkstücks für Längsschnitte und als Auslaufstütze beim Schneiden großer Werkstücke. ◌ Der Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken und die Sägeblattschutzvorrichtung muss für alle Trennschnitte ausnahmslos angebracht sein.

3. Ursachen von Rückschlägen

Ein Rückschlag kann auftreten, wenn das Sägeblatt stehen bleibt oder sich verklemmt, wobei das Werkstück mit großer Kraft und Geschwindigkeit zurück zum Bediener hin katapultiert wird. Sollten sich Ihre Hände dabei in der Nähe des Sägeblatts befinden, wird Ihnen das Werkstück aus den Händen gerissen und Ihre Hände können mit dem Sägeblatt in Kontakt komme. Ein Rückschlag kann offenkundig schwere Verletzungen verursachen und es zahlt sich aus, Vorkehrungen zur Vermeidung dieses Risikos zu treffen. Rückschläge können bei allen Arbeitsgängen auftreten, bei denen sich das Sägeblatt im Holz verklemmt, z. B.: ◌ Schnitte mit falscher Sägeblatttiefe machen. ◌ In Astlöcher oder Nägel im Werkstück schneiden. ◌ Das Holz beim Schneiden verdrehen. ◌ Das Werkstück nicht abstützen. ◌ Schnitte gewaltsam machen. ◌ Verzogenes oder feuchtes Schnittholz schneiden. ◌ Ein für eine Schnittart falsches Sägeblatt verwenden. ◌ Sich nicht an die korrekten Arbeitsschritte halten. ◌ Die Säge missbräuchlich verwenden. ◌ Die Anti-Kickback-Klinken nicht einsetzen. ◌ Mit einem stumpfen, verklebten, oder falsch eingestellten Sägeblatt schneiden.

4. Vorsorgemaßnahmen gegen Rückschläge

HINWEIS Rückschläge lassen sich mit Hilfe der nachstehenden sachgemäßen Vorsorgemaßnahmen vermeiden:

  • Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
  • Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen.
  • Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können.
  • Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden.
  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.
  • Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen.
  • Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen.
  • Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

5. Schalterteil (Abb. 17)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie darauf achten, dass der Schalter auf AUS gesetzt ist, bevor Sie den Netzstecker der Maschine anschließen. Ein- und Ausschalten der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach oben. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalters I (85) ein. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalter- paddles (86) aus. Abschließen der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach unten. ◌ In die Löcher (87) im Schalter kann ein Vorhänges- chloss mit abnehmbarem Bügel eingefügt werden, um die Säge abzuschließen. HINWEIS Ein herkömmliches Vorhängeschloss passt nicht.

6. Überlastschutz (Abb. 17)

Die Säge ist mit einem Überlastschalter (9) ausgestattet, der verhindert, dass die Säge aufgrund einer Überlast- ung Schaden nimmt. Die Säge schaltet sich automatisch aus, wenn die Maschine aufgrund von Schneidevorgän- gen oder einer niedrigen Spannung überlastet ist. Warten Sie mindestens fünf Minuten, bis sich der Motor abgekühlt hat. Drücken Sie dann den Überlastrückstellschalter, um den Überlastschalter wieder funktionstüchtig zu machen. Hat sich der Motor abgekühlt, drücken Sie die grüne „I“-Taste am EIN/AUS-Schalter, um die Säge neu zu starten.

7. Ändern der Sägeblatttiefe (Abb. 18)

Die Sägeblatttiefe sollte so eingestellt werden, dass die äußeren Spitzen des Sägeblatts um etwa 3 mm bis 6 mm höher sind als das Werkstück und der Zahngrund sich unterhalb der Oberfläche des Werkstücks befindet. ◌ Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. ◌ Heben Sie das Sägeblatt (30) an, indem Sie den Höheneinstellknopf (22) am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) im Uhrzeigersinn drehen. Das Sägeblatt wird durch des Höheneinstellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn abgesenkt. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) auf die passende Höhe eingestellt ist. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung der Sägeblatttiefe darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

8. Ändern des Sägeblattwinkels (Schrägschnittwin-

kel) (Abb. 19) ACHTUNG Ein 90°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 0° und ein 45°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 45°. ACHTUNG Steht die Schrägschnittanzeige nicht auf Null, wenn das Sägeblatt auf 0° steht, ziehen Sie den Abschnitt „Einstel- lung der Schrägschnittanzeige“ (Seite 71) zu Rate. ◌ Lösen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Zur Einstellung des Schrägschnittwinkels müssen Sie erst das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) ganz nach links drücken. ◌ Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnittein- stellung fest und schieben Sie die Schrägschnittan- zeige nach rechts, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu erhöhen (dadurch kommt es von der Tischober- seite gesehen näher an 45° heran). Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung fest und schieben Sie die Schrägschnittanzeige nach links, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu verringern (dadurch kommt es von der Tischoberseite gesehen näher an 90° heran). ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) im gewünschten Winkel steht. Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung des Sägeblattwinkels darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

9. Parallelanschlag (Abb. 20a-20c)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie sich immer vergewissern, dass der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt, bevor Sie mit einem Arbeits- gang beginnen. Fixierhebel für Anschlagschienen (Abb. 20a) Der Fixierhebel für die Anschlagschienen verriegelt den Parallelanschlag, sodass er während des Schneiden nichts verrutschen kann. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach oben und zur Vorderseite der Säge hin drücken. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach unten und zur Rückseite der Säge hin drücken. ACHTUNG Der Fixierhebel für die Anschlagschienen muss bei Längsschnitten immer verriegelt sein. Schmaler Anschlag (Abb. 20b) ◌ Wenn Sie ein Werkstück, das über den Arbeitstisch hinausragt, mit dem schmalen Anschlag (2) abstützen möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der untersten Position A. ◌ Wenn Sie ein schmales Werkstück mit dem schmalen Anschlag (2) schneiden möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der obersten Position A. ACHTUNG Verwenden Sie immer den Hilfsanschlag (nicht den schmalen Anschlag), wenn Sie Material von 3 mm oder schmaler der Länge nach schneiden möchten, damit das Material nicht unter den Anschlag rutschen kann. HINWEIS Wird der schmale Anschlag nicht benö tigt, bewahren Sie ihn immer in der Position C entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) auf. HINWEIS Der schmale Anschlag (2) kann beim Schneiden von schmalen Werkstücken dem Schiebestock mehr Platz bieten, ohne dass der Sägeblattschutz abgenommen werden muss. Einstellknopf (Abb. 20c) Mit dem Einstellknopf sind beim Anpassen des Paralle- lanschlags feinere Einstellungen möglich. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Schieben Sie den Parallelanschlag (18) nahe an die gewünschte Position heran. ◌ Setzen Sie den Parallelanschlag (18) durch langsames Drehen des Einstellknopfs (4) auf die gewünschte Position. Durch Drehen des Einstellk- nopfs (4) im Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach rechts aus. Durch Drehen des Einstellknopfs (4) gegen den Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach links aus. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37).

10. Gehrungsanschlag (Abb. 21)

Mit dem Gehrungsanschlag (28) lassen sich präzise Winkel schneiden. Sind nur sehr geringe Toleranzen zulässig, sollten Testschnitte gemacht werden. Es gibt zwei Gehrungsanschlagsrillen, je eine Rille auf jeder Seite des Sägeblatts. Für einen 90°-Querschnitt können Sie eine der beiden Gehrungsanschlagsrillen verwen- den. Für einen schrägen Querschnitt (Sägeblatt steht in Bezug zum Arbeitstisch schräg) sollte sich der Gehrung- sanschlag in der Rille auf der rechten Seite befinden, damit das schräg gestellte Sägeblatt vom Gehrungsan- schlag und von den Händen weg weist. Verwendung des Gehrungsanschlags ◌ Lösen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Mit dem Gehrungsanschlag in der Gehrungsan- schlagsrille drehen Sie den Gehrungsanschlag so weit, bis der gewünschte auf der Gradeinteilung erreicht ist. ◌ Ziehen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen im Uhrzeigersinn wieder fest an.

11. Auslaufstütze (Abb. 22)

Mit der Auslaufstütze erhält der Bediener eine zusätzli- che Stütze beim Schneiden von langen Werkstücken. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Stellen Sie sich hinter die Säge. Halten Sie die Auslaufstütze (15) mit beiden Händen fest und ziehen Sie sie bis zum Anschlag heraus. ◌ Ziehen Sie die Einrastknöpfe (80) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an.

12. Schiebestock (Abb. 23)

Der Schiebestock (38) ist eine Vorrichtung, mit der sich ein Werkstück sicher durch das Sägeblatt schieben lässt, anstatt dies mit Ihren Händen zu tun. Ihrer Säge ist zwar ein Schiebestock mitgeliefert, aber Sie können einen derartigen Stock auch selbst aus Restholz in unterschiedlichen Größen und Formen für den Einsatz in einem bestimmten Projekt anfertigen. Der Schiebestock muss schmaler sein als das Werkstück, an einem Ende eine 90°-Kerbe aufweisen und am anderen Ende wie ein Griff geformt sein. Ein Schiebestock sollte anstelle der Hand des Nutzers zur Führung des Materials zwischen Anschlag und Sägeblatt verwendet werden. Die Endkante der Holzplatte muss rechteckig sein, um einen Schiebestock dort ansetzen zu können. Wird ein Schiebestock gegen eine unregelmäßig geformte Endkante gedrückt, könnte er abrutschen oder das Werkstück vom Anschlag wegschieben und infolgedessen einen Rückschlag verursachen, der mit schweren Verletzungen endet. Der Schiebestock kann in der Ablage für den Schiebe- stock (36) aufbewahrt werden. WARNUNG Verwenden Sie den Schiebestock immer zusammen mit dem schmalen Anschlag (2), sobald der Anschlag 150 mm oder weniger vom Sägeblatt entfernt ist. WARNUNG Ein unbenutzter Schiebestock muss immer in der Ablage für den Schiebestock aufbewahrt werden.

WARNUNG Achten Sie bei Ausführung derartiger Schnitte immer darauf, dass der Sägeblattschutz und die Anti-Kick- back-Klinken angebracht und funktionstüchtig sind, um mögliche Verletzungen zu vermeiden. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Zur Vermeidung von Rückschlägen müssen Sie sicherstellen, dass eine Seite des Werkstücks bei Längsschnitten fest gegen den Parallelanschlag drückt, und das Werkstück bei Gehrungsschnitten fest gegen den Gehrungsanschlag gedrückt wird. WARNUNG Versuchen Sie KEINE gegehrten Kombinationsschnitte mit schräg gestelltem Sägeblatt und abgewinkeltem Gehrungsanschlag, außer Sie sind mit den grundlegen- den Schnitten gründlich vertraut und wissen, wie man Rückschläge vermeidet. WARNUNG Versuchen Sie KEINE Schnitte, die hier nicht behandelt werden. WARNUNG Wird der Parallelanschlag bei Querschnitten als Trennanschlag verwendet, kann es zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Machen Sie NIE freihändige Schnitte (Schnitte ohne Einsatz des Gehrungs- oder Parallelanschlags). Führungslose Werkstücke können schwere Verletzun- gen verursachen. WARNUNG Machen Sie keine Trennschnitte ohne angebrachtem Sägeblattschutz. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

14. Tipps beim Schneiden

◌ Die Schrankweite (der Schnitt, der vom Sägeblatt im Holz erzeugt wird) ist breiter als das Sägeblatt, damit es sich nicht überhitzen oder festklemmen kann. Ziehen Sie beim Abmessen des Holzes die Schrank- weite in Betracht. ◌ Achten Sie darauf, dass die Schrankweite auf der Abfallseite der Messlinie liegt. ◌ Schneiden Sie Holz so, dass die oberflächenbehan- delte Seite oben liegt. ◌ Klopfen Sie locker sitzende Astlöcher heraus, bevor Sie Schnitte machen. ◌ Sorgen Sie dafür, dass aus der Säge austretendes Holz immer gut abgestützt ist.

◌ Stehen Sie geringfügig neben der Sägeblattlinie, um bei einem eventuellen Rückschlag die Wahrschein- lichkeit von Verletzungen zu verringern. ◌ Verwenden Sie den Gehrungsanschlag für Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und gegehrte Kombinationsschnitte. Stellen Sie den Winkel fest ein, indem Sie den Gehrungsanschlag durch Drehen des Einrastknopfes im Uhrzeigersinn fixieren. Ziehen Sie vor einem Arbeitsgang den Einrastknopf IMMER fest an. WARNUNG Verwenden Sie den Parallelanschlag und den Gehrung- sanschlag nie zusammen. Andernfalls kann es zu einem Rückschlag kommen und der Bediener kann verletzt werden.

16. Schnittarten (Abb. 24)

Es gibt sechs grundlegende Schnitte: a) den Querschnitt, b) den Längsschnitt, c) den Gehrungsschnitt, d) den schrägen Querschnitt, e) den schrägen Längsschnitt und f) den gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt.

17. Einen Querschnitt machen (Abb. 25)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

18. Einen Längssschnitt machen (Abb. 26)

◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag (18) bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock und/oder Schiebehölzern durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus. WARNUNG Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschiebende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebe- holz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Schneidehilfen bleibt Ihre Hand immer in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt.

19. Einen Gehrungsschnitt machen (Abb. 27)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

20. Einen schrägen Querschnitt machen (Abb. 28)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. Deutsch ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

21. Einen schrägen Längsschnitt machen (Abb. 29)

WARNUNG Achten Sie darauf, dass sich der Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt befindet, damit sich das Holz nicht verkantet und einen Rückschlag verursacht. Es kommt zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzun- gen, wenn der Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt positioniert ist. ◌ Entfernen Sie den Gehrungsanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante fest gegen den Parallelanschlag (18) drückt. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

22. Einen gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt

machen (Abb. 30) ◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

23. Einen Schnitt an einer großen Platte machen (Abb.

31) ◌ Ziehen Sie für den Schnitt und zwecks seitlicher Abstützung die Auslaufstütze (15) ganz heraus und bringen Sie hinter der Säge eine Stütze (88) an, die so hoch ist wie die Oberfläche des Arbeitstisches. ◌ Verwenden Sie je nach Form der Platte den Paralle- lanschlag oder den Gehrungsanschlag. Ist die Platte zu groß für den Parallelanschlag oder den Gehrung- sanschlag, ist sie auch zu groß für diese Säge. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Holz nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. Schieben Sie das Werkstück mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

24. Einen nicht durchgehenden Schnitt machen

Ein nicht durchgehender Schnitt ist erforderlich, um Rillen und Fugen zu schneiden. Nicht durchgehende Schnitte können mit einem standardmäßigen Sägeblatt mit einem Durchmesser von 254 mm gemacht werden. Nicht durchgehende Schnitte gehören zu den einzigen Schnittarten, die ohne Sägeblattschutzvorrichtung und ohne Anti-Kickback-Klinken gemacht werden. Achten Sie nach Fertigstellung dieser Schnittart darauf, dass die Sägeblattschutzvorrichtung und die Anti-Kick- back-Klinken wieder installiert werden. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos bei nicht durchgehenden Schnitten müssen Sie alle nachfolgend aufgelisteten maßgeblichen Warnhinweise und Anweis- ungen berücksichtigen – zusätzlich zu denjenigen, die oben für Trennschnitte aufgeführt sind. WARNUNG Wenn Sie einen nicht durchgehenden Schnitt machen, wird das Sägeblatt während dem Schnitt die meiste Zeit über vom Werkstück abgedeckt. Seien Sie am Anfang und Ende jeden Schnitts auf der Hut vor dem bloß liegenden Sägeblatt, um das Verletzungsrisiko abzuwen- den. WARNUNG Führen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten, z. B. Fugenschnitte, das Holz nie mit den Händen ein. Zur Unterbindung des Verletzungsrisiko müssen Sie immer mit Schiebehölzern, Schiebestöcken und/oder Druckkämmen arbeiten. WARNUNG Lesen Sie zusätzlich zu diesem Abschnitt über nicht durchgehende Schnitte den maßgeblichen Abschnitt, in dem die Schnittart beschrieben ist. Handelt es sich bei Ihrem nicht durchgehenden Schnitt z. B. um einen geraden Querschnitt, müssen Sie den Abschnitt über gerade Querschnitte gelesen und verstanden haben, bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen. WARNUNG Sobald Sie mit den nicht durchgehenden Schnitten fertig sind, ziehen Sie den Netzstecker der Säge ab und installieren Sie wieder den Spaltkeil in seiner obersten Position. Installieren Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Entriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Stellen Sie einen Schrägschnittwinkel von 0° ein. ◌ Verriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Nehmen Sie den Sägeblattschutz (1) und die Anti-Kickback-Klinken (48) ab. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil (16) auf die „MITTLERE“ Position und fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61). ◌ Schließen Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle an und schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten immer Schiebehöl- zer, Schiebestöcke und/oder Druckkämme verwen- den. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

25. Staubabsaugung (Abb. 32)

Diese Mobile Tischkreissäge besitzt einen Staubfänger und eine Staubabsaugöffnung. Optimale Ergebnisse erzielen Sie durch den Anschluss einer Saugvorrichtung an die Öffnung auf der Rückseite der Säge. Nach längerer Nutzungszeit kann die Staubsammelanlage der Säge Anzeichen einer Verstopfung aufweisen. Reinigung der Staubsammelanlage: ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen und entfernen Sie die Schraube (89) und die flache Unterlegscheibe (90) und öffnen Sie dann das kleine Staubblech (34). ◌ Entfernen Sie die angesammelten Staub, drücken Sie das kleine Staubblech wieder zurück auf seine ursprüngliche Stelle und bringen Sie die flache Unterlegscheibe und die Schraube wieder an.69 WARNUNG Um das Risiko von schweren Verletzungen zu verringern, müssen Sie das Werkzeug ausschalten und seinen Netzstecker abziehen, bevor Sie Einstellungen vornehmen oder Zusatzteile bzw. Zubehöre abnehmen/montieren. Bei einem unbeabsichtigten Maschinenstart kann es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Vor einer Nutzung der Säge müssen Sie die folgenden Punkte komplett durchgehen und bestätigen:

  • Sie tragen IMMER einen geeigneten Augen-, Gehör- und Atemschutz.
  • Das Sägeblatt ist gut befestigt.
  • Der Fixierhebel für den Schrägschnittwinkel und die Anschlagschienen ist verriegelt.
  • Achten Sie bei Längsschnitten darauf, dass der Parallelanschlag-Fixierhebel verriegelt ist und der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt.
  • Der Gehrungsanschlag-Einrastknopf muss bei Querschnitten fest angezogen sein.
  • Die Sägeblattschutzvorrichtung ist sachgemäß angebracht und die Anti-Kickback-Klinkeneinheit ist funktionstüchtig. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos muss der Schiebestock verwendet werden, wenn der Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt kürzer ist als 150 mm. WARNUNG Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrich- tung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Arbeitstisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. WARNUNG Wenn ein Stromausfall vorliegt oder das Werkzeug nicht verwendet wird, müssen Sie den Schalter aus AUS setzen. Diese Maßnahme verhindert, dass das Werkze- ug unabsichtlich startet, wenn wieder Strom zugeführt wird. WARNUNG Achten Sie vor einer Betätigung des Schalters zum Anlassen der Säge IMMER darauf, dass Ihr Werkstück nicht in Kontakt mit dem Sägeblatt steht. Bei einem Kontakt mit dem Sägeblatt kann es zu einem Rückschlag kommen oder das Werkstück wird weggeschleudert. WARNUNG Um sich nicht dem Risiko eines unbeabsichtigten Maschinenstarts auszusetzen, müssen Sie den Schalter IMMER auf AUS setzen, bevor Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle anschließen. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Während des Betriebs eines Elektrowerkzeuge können Fremdkörper in die Augen geschleudert werden und die Augen schwer verletzen. Tragen Sie immer einen Augenschutz, bevor Sie ein Elektrowerkzeug in Betrieb setzen. WARNUNG Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn sein Sägeblattschutz abgenommen ist, abgesehen für nicht durchgehende Schnitte, denn sonst kann es zu schweren Verletzungen kommen.

Dieses Werkzeug kann für die nachfolgend aufgelisteten Zwecke verwendet werden: ◌ Geradlinige Schnitte, z. B. Querschnitt, Längsschnitt, Gehrungsschnitt und Kombinationsschnitt. ◌ Bau von Schränken und Holzbearbeitung. HINWEIS Diese Mobile Tischkreissäge ist nur zum Schneiden von Holz und Holzkompositprodukten vorgesehen. Schnei- den Sie mit ihr nie Metalle, Zementplatten oder Mauerw- erk.

◌ Der obere Teil des Sägeblatts ragt über den Tisch hinaus und ist von einem Einsatz, genannt Tischein- satz, umgeben. Die Höhe des Sägeblatts wird mit einem Höheneinstellknopf am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung eingestellt. In dieser Anleitung werden die grundlegenden Schnitte im Detail erklärt: Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und Kombinationsschnitte. ◌ Der Parallelanschlag dient zur Positionierung des Werkstücks für Längsschnitte und als Auslaufstütze beim Schneiden großer Werkstücke. ◌ Der Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken und die Sägeblattschutzvorrichtung muss für alle Trennschnitte ausnahmslos angebracht sein.

3. Ursachen von Rückschlägen

Ein Rückschlag kann auftreten, wenn das Sägeblatt stehen bleibt oder sich verklemmt, wobei das Werkstück mit großer Kraft und Geschwindigkeit zurück zum Bediener hin katapultiert wird. Sollten sich Ihre Hände dabei in der Nähe des Sägeblatts befinden, wird Ihnen das Werkstück aus den Händen gerissen und Ihre Hände können mit dem Sägeblatt in Kontakt komme. Ein Rückschlag kann offenkundig schwere Verletzungen verursachen und es zahlt sich aus, Vorkehrungen zur Vermeidung dieses Risikos zu treffen. Rückschläge können bei allen Arbeitsgängen auftreten, bei denen sich das Sägeblatt im Holz verklemmt, z. B.: ◌ Schnitte mit falscher Sägeblatttiefe machen. ◌ In Astlöcher oder Nägel im Werkstück schneiden. ◌ Das Holz beim Schneiden verdrehen. ◌ Das Werkstück nicht abstützen. ◌ Schnitte gewaltsam machen. ◌ Verzogenes oder feuchtes Schnittholz schneiden. ◌ Ein für eine Schnittart falsches Sägeblatt verwenden. ◌ Sich nicht an die korrekten Arbeitsschritte halten. ◌ Die Säge missbräuchlich verwenden. ◌ Die Anti-Kickback-Klinken nicht einsetzen. ◌ Mit einem stumpfen, verklebten, oder falsch eingestellten Sägeblatt schneiden.

4. Vorsorgemaßnahmen gegen Rückschläge

HINWEIS Rückschläge lassen sich mit Hilfe der nachstehenden sachgemäßen Vorsorgemaßnahmen vermeiden:

  • Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
  • Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen.
  • Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können.
  • Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden.
  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.
  • Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen.
  • Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen.
  • Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

5. Schalterteil (Abb. 17)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie darauf achten, dass der Schalter auf AUS gesetzt ist, bevor Sie den Netzstecker der Maschine anschließen. Ein- und Ausschalten der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach oben. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalters I (85) ein. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalter- paddles (86) aus. Abschließen der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach unten. ◌ In die Löcher (87) im Schalter kann ein Vorhänges- chloss mit abnehmbarem Bügel eingefügt werden, um die Säge abzuschließen. HINWEIS Ein herkömmliches Vorhängeschloss passt nicht.

6. Überlastschutz (Abb. 17)

Die Säge ist mit einem Überlastschalter (9) ausgestattet, der verhindert, dass die Säge aufgrund einer Überlast- ung Schaden nimmt. Die Säge schaltet sich automatisch aus, wenn die Maschine aufgrund von Schneidevorgän- gen oder einer niedrigen Spannung überlastet ist. Warten Sie mindestens fünf Minuten, bis sich der Motor abgekühlt hat. Drücken Sie dann den Überlastrückstellschalter, um den Überlastschalter wieder funktionstüchtig zu machen. Hat sich der Motor abgekühlt, drücken Sie die grüne „I“-Taste am EIN/AUS-Schalter, um die Säge neu zu starten.

7. Ändern der Sägeblatttiefe (Abb. 18)

Die Sägeblatttiefe sollte so eingestellt werden, dass die äußeren Spitzen des Sägeblatts um etwa 3 mm bis 6 mm höher sind als das Werkstück und der Zahngrund sich unterhalb der Oberfläche des Werkstücks befindet. ◌ Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. ◌ Heben Sie das Sägeblatt (30) an, indem Sie den Höheneinstellknopf (22) am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) im Uhrzeigersinn drehen. Das Sägeblatt wird durch des Höheneinstellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn abgesenkt. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) auf die passende Höhe eingestellt ist. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung der Sägeblatttiefe darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

8. Ändern des Sägeblattwinkels (Schrägschnittwin-

kel) (Abb. 19) ACHTUNG Ein 90°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 0° und ein 45°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 45°. ACHTUNG Steht die Schrägschnittanzeige nicht auf Null, wenn das Sägeblatt auf 0° steht, ziehen Sie den Abschnitt „Einstel- lung der Schrägschnittanzeige“ (Seite 71) zu Rate. ◌ Lösen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Zur Einstellung des Schrägschnittwinkels müssen Sie erst das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) ganz nach links drücken. ◌ Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnittein- stellung fest und schieben Sie die Schrägschnittan- zeige nach rechts, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu erhöhen (dadurch kommt es von der Tischober- seite gesehen näher an 45° heran). Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung fest und schieben Sie die Schrägschnittanzeige nach links, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu verringern (dadurch kommt es von der Tischoberseite gesehen näher an 90° heran). ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) im gewünschten Winkel steht. Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung des Sägeblattwinkels darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

9. Parallelanschlag (Abb. 20a-20c)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie sich immer vergewissern, dass der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt, bevor Sie mit einem Arbeits- gang beginnen. Fixierhebel für Anschlagschienen (Abb. 20a) Der Fixierhebel für die Anschlagschienen verriegelt den Parallelanschlag, sodass er während des Schneiden nichts verrutschen kann. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach oben und zur Vorderseite der Säge hin drücken. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach unten und zur Rückseite der Säge hin drücken. ACHTUNG Der Fixierhebel für die Anschlagschienen muss bei Längsschnitten immer verriegelt sein. Schmaler Anschlag (Abb. 20b) ◌ Wenn Sie ein Werkstück, das über den Arbeitstisch hinausragt, mit dem schmalen Anschlag (2) abstützen möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der untersten Position A. ◌ Wenn Sie ein schmales Werkstück mit dem schmalen Anschlag (2) schneiden möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der obersten Position A. ACHTUNG Verwenden Sie immer den Hilfsanschlag (nicht den schmalen Anschlag), wenn Sie Material von 3 mm oder schmaler der Länge nach schneiden möchten, damit das Material nicht unter den Anschlag rutschen kann. HINWEIS Wird der schmale Anschlag nicht benö tigt, bewahren Sie ihn immer in der Position C entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) auf. HINWEIS Der schmale Anschlag (2) kann beim Schneiden von schmalen Werkstücken dem Schiebestock mehr Platz bieten, ohne dass der Sägeblattschutz abgenommen werden muss. Einstellknopf (Abb. 20c) Mit dem Einstellknopf sind beim Anpassen des Paralle- lanschlags feinere Einstellungen möglich. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Schieben Sie den Parallelanschlag (18) nahe an die gewünschte Position heran. ◌ Setzen Sie den Parallelanschlag (18) durch langsames Drehen des Einstellknopfs (4) auf die gewünschte Position. Durch Drehen des Einstellk- nopfs (4) im Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach rechts aus. Durch Drehen des Einstellknopfs (4) gegen den Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach links aus. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37).

10. Gehrungsanschlag (Abb. 21)

Mit dem Gehrungsanschlag (28) lassen sich präzise Winkel schneiden. Sind nur sehr geringe Toleranzen zulässig, sollten Testschnitte gemacht werden. Es gibt zwei Gehrungsanschlagsrillen, je eine Rille auf jeder Seite des Sägeblatts. Für einen 90°-Querschnitt können Sie eine der beiden Gehrungsanschlagsrillen verwen- den. Für einen schrägen Querschnitt (Sägeblatt steht in Bezug zum Arbeitstisch schräg) sollte sich der Gehrung- sanschlag in der Rille auf der rechten Seite befinden, damit das schräg gestellte Sägeblatt vom Gehrungsan- schlag und von den Händen weg weist. Verwendung des Gehrungsanschlags ◌ Lösen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Mit dem Gehrungsanschlag in der Gehrungsan- schlagsrille drehen Sie den Gehrungsanschlag so weit, bis der gewünschte auf der Gradeinteilung erreicht ist. ◌ Ziehen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen im Uhrzeigersinn wieder fest an.

11. Auslaufstütze (Abb. 22)

Mit der Auslaufstütze erhält der Bediener eine zusätzli- che Stütze beim Schneiden von langen Werkstücken. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Stellen Sie sich hinter die Säge. Halten Sie die Auslaufstütze (15) mit beiden Händen fest und ziehen Sie sie bis zum Anschlag heraus. ◌ Ziehen Sie die Einrastknöpfe (80) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an.

12. Schiebestock (Abb. 23)

Der Schiebestock (38) ist eine Vorrichtung, mit der sich ein Werkstück sicher durch das Sägeblatt schieben lässt, anstatt dies mit Ihren Händen zu tun. Ihrer Säge ist zwar ein Schiebestock mitgeliefert, aber Sie können einen derartigen Stock auch selbst aus Restholz in unterschiedlichen Größen und Formen für den Einsatz in einem bestimmten Projekt anfertigen. Der Schiebestock muss schmaler sein als das Werkstück, an einem Ende eine 90°-Kerbe aufweisen und am anderen Ende wie ein Griff geformt sein. Ein Schiebestock sollte anstelle der Hand des Nutzers zur Führung des Materials zwischen Anschlag und Sägeblatt verwendet werden. Die Endkante der Holzplatte muss rechteckig sein, um einen Schiebestock dort ansetzen zu können. Wird ein Schiebestock gegen eine unregelmäßig geformte Endkante gedrückt, könnte er abrutschen oder das Werkstück vom Anschlag wegschieben und infolgedessen einen Rückschlag verursachen, der mit schweren Verletzungen endet. Der Schiebestock kann in der Ablage für den Schiebe- stock (36) aufbewahrt werden. WARNUNG Verwenden Sie den Schiebestock immer zusammen mit dem schmalen Anschlag (2), sobald der Anschlag 150 mm oder weniger vom Sägeblatt entfernt ist. WARNUNG Ein unbenutzter Schiebestock muss immer in der Ablage für den Schiebestock aufbewahrt werden.

WARNUNG Achten Sie bei Ausführung derartiger Schnitte immer darauf, dass der Sägeblattschutz und die Anti-Kick- back-Klinken angebracht und funktionstüchtig sind, um mögliche Verletzungen zu vermeiden. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Zur Vermeidung von Rückschlägen müssen Sie sicherstellen, dass eine Seite des Werkstücks bei Längsschnitten fest gegen den Parallelanschlag drückt, und das Werkstück bei Gehrungsschnitten fest gegen den Gehrungsanschlag gedrückt wird. WARNUNG Versuchen Sie KEINE gegehrten Kombinationsschnitte mit schräg gestelltem Sägeblatt und abgewinkeltem Gehrungsanschlag, außer Sie sind mit den grundlegen- den Schnitten gründlich vertraut und wissen, wie man Rückschläge vermeidet. WARNUNG Versuchen Sie KEINE Schnitte, die hier nicht behandelt werden. WARNUNG Wird der Parallelanschlag bei Querschnitten als Trennanschlag verwendet, kann es zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Machen Sie NIE freihändige Schnitte (Schnitte ohne Einsatz des Gehrungs- oder Parallelanschlags). Führungslose Werkstücke können schwere Verletzun- gen verursachen. WARNUNG Machen Sie keine Trennschnitte ohne angebrachtem Sägeblattschutz. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

14. Tipps beim Schneiden

◌ Die Schrankweite (der Schnitt, der vom Sägeblatt im Holz erzeugt wird) ist breiter als das Sägeblatt, damit es sich nicht überhitzen oder festklemmen kann. Ziehen Sie beim Abmessen des Holzes die Schrank- weite in Betracht. ◌ Achten Sie darauf, dass die Schrankweite auf der Abfallseite der Messlinie liegt. ◌ Schneiden Sie Holz so, dass die oberflächenbehan- delte Seite oben liegt. ◌ Klopfen Sie locker sitzende Astlöcher heraus, bevor Sie Schnitte machen. ◌ Sorgen Sie dafür, dass aus der Säge austretendes Holz immer gut abgestützt ist.

◌ Stehen Sie geringfügig neben der Sägeblattlinie, um bei einem eventuellen Rückschlag die Wahrschein- lichkeit von Verletzungen zu verringern. ◌ Verwenden Sie den Gehrungsanschlag für Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und gegehrte Kombinationsschnitte. Stellen Sie den Winkel fest ein, indem Sie den Gehrungsanschlag durch Drehen des Einrastknopfes im Uhrzeigersinn fixieren. Ziehen Sie vor einem Arbeitsgang den Einrastknopf IMMER fest an. WARNUNG Verwenden Sie den Parallelanschlag und den Gehrung- sanschlag nie zusammen. Andernfalls kann es zu einem Rückschlag kommen und der Bediener kann verletzt werden.

16. Schnittarten (Abb. 24)

Es gibt sechs grundlegende Schnitte: a) den Querschnitt, b) den Längsschnitt, c) den Gehrungsschnitt, d) den schrägen Querschnitt, e) den schrägen Längsschnitt und f) den gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt.

17. Einen Querschnitt machen (Abb. 25)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

18. Einen Längssschnitt machen (Abb. 26)

◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag (18) bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock und/oder Schiebehölzern durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus. WARNUNG Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschiebende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebe- holz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Schneidehilfen bleibt Ihre Hand immer in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt.

19. Einen Gehrungsschnitt machen (Abb. 27)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

20. Einen schrägen Querschnitt machen (Abb. 28)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

21. Einen schrägen Längsschnitt machen (Abb. 29)

WARNUNG Achten Sie darauf, dass sich der Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt befindet, damit sich das Holz nicht verkantet und einen Rückschlag verursacht. Es kommt zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzun- gen, wenn der Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt positioniert ist. ◌ Entfernen Sie den Gehrungsanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante fest gegen den Parallelanschlag (18) drückt. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

22. Einen gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt

machen (Abb. 30) ◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

23. Einen Schnitt an einer großen Platte machen (Abb.

31) ◌ Ziehen Sie für den Schnitt und zwecks seitlicher Abstützung die Auslaufstütze (15) ganz heraus und bringen Sie hinter der Säge eine Stütze (88) an, die so hoch ist wie die Oberfläche des Arbeitstisches. ◌ Verwenden Sie je nach Form der Platte den Paralle- lanschlag oder den Gehrungsanschlag. Ist die Platte zu groß für den Parallelanschlag oder den Gehrung- sanschlag, ist sie auch zu groß für diese Säge. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Holz nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. Schieben Sie das Werkstück mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

24. Einen nicht durchgehenden Schnitt machen

Ein nicht durchgehender Schnitt ist erforderlich, um Rillen und Fugen zu schneiden. Nicht durchgehende Schnitte können mit einem standardmäßigen Sägeblatt mit einem Durchmesser von 254 mm gemacht werden. Nicht durchgehende Schnitte gehören zu den einzigen Schnittarten, die ohne Sägeblattschutzvorrichtung und ohne Anti-Kickback-Klinken gemacht werden. Achten Sie nach Fertigstellung dieser Schnittart darauf, dass die Sägeblattschutzvorrichtung und die Anti-Kick- back-Klinken wieder installiert werden. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos bei nicht durchgehenden Schnitten müssen Sie alle nachfolgend aufgelisteten maßgeblichen Warnhinweise und Anweis- ungen berücksichtigen – zusätzlich zu denjenigen, die oben für Trennschnitte aufgeführt sind. WARNUNG Wenn Sie einen nicht durchgehenden Schnitt machen, wird das Sägeblatt während dem Schnitt die meiste Zeit über vom Werkstück abgedeckt. Seien Sie am Anfang und Ende jeden Schnitts auf der Hut vor dem bloß liegenden Sägeblatt, um das Verletzungsrisiko abzuwen- den. WARNUNG Führen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten, z. B. Fugenschnitte, das Holz nie mit den Händen ein. Zur Unterbindung des Verletzungsrisiko müssen Sie immer mit Schiebehölzern, Schiebestöcken und/oder Druckkämmen arbeiten. WARNUNG Lesen Sie zusätzlich zu diesem Abschnitt über nicht durchgehende Schnitte den maßgeblichen Abschnitt, in dem die Schnittart beschrieben ist. Handelt es sich bei Ihrem nicht durchgehenden Schnitt z. B. um einen geraden Querschnitt, müssen Sie den Abschnitt über gerade Querschnitte gelesen und verstanden haben, bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen. WARNUNG Sobald Sie mit den nicht durchgehenden Schnitten fertig sind, ziehen Sie den Netzstecker der Säge ab und installieren Sie wieder den Spaltkeil in seiner obersten Position. Installieren Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Entriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Stellen Sie einen Schrägschnittwinkel von 0° ein. ◌ Verriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Nehmen Sie den Sägeblattschutz (1) und die Anti-Kickback-Klinken (48) ab. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil (16) auf die „MITTLERE“ Position und fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61). ◌ Schließen Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle an und schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten immer Schiebehöl- zer, Schiebestöcke und/oder Druckkämme verwen- den. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

25. Staubabsaugung (Abb. 32)

Diese Mobile Tischkreissäge besitzt einen Staubfänger und eine Staubabsaugöffnung. Optimale Ergebnisse erzielen Sie durch den Anschluss einer Saugvorrichtung an die Öffnung auf der Rückseite der Säge. Nach längerer Nutzungszeit kann die Staubsammelanlage der Säge Anzeichen einer Verstopfung aufweisen. Reinigung der Staubsammelanlage: ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. Deutsch ◌ Lösen und entfernen Sie die Schraube (89) und die flache Unterlegscheibe (90) und öffnen Sie dann das kleine Staubblech (34). ◌ Entfernen Sie die angesammelten Staub, drücken Sie das kleine Staubblech wieder zurück auf seine ursprüngliche Stelle und bringen Sie die flache Unterlegscheibe und die Schraube wieder an.70 WARNUNG Um das Risiko von schweren Verletzungen zu verringern, müssen Sie das Werkzeug ausschalten und seinen Netzstecker abziehen, bevor Sie Einstellungen vornehmen oder Zusatzteile bzw. Zubehöre abnehmen/montieren. Bei einem unbeabsichtigten Maschinenstart kann es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Vor einer Nutzung der Säge müssen Sie die folgenden Punkte komplett durchgehen und bestätigen:

  • Sie tragen IMMER einen geeigneten Augen-, Gehör- und Atemschutz. EINSTELLUNGEN WARNUNG Bevor Sie Einstellungen vornehmen, müssen Sie sicherstellen, dass das Werkzeug vom Strom genom- men und der Schalter auf AUS gesetzt ist. Andernfalls könnte es zu schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Achten Sie darauf, dass der Sägeblattschutz gleich nach den Einstellungen wieder angebracht wird, für die seine Entfernung erforderlich ist. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. Die Mobile Tischkreissäge ist werkseitig bereits auf präzise Schnitte eingestellt worden. Während des Transports könnten einige Komponenten jedoch nicht mehr richtig ausgerichtet sein. Im Laufe der Zeit muss aufgrund von Verschleiß wahrscheinlich auch eine Neueinstellung vorgenommen werden. Prüfen Sie vor der Durchführung von Einstellungen die Ausrichtung gewissenhaft mit dem Tischerwinkel, um sich zu vergewissern, dass dies auch wirklich erforder- lich ist. Führen Sie nach dem Abschluss von Einstellun- gen Testschnitte durch, um eine Beschädigung des Werkstücks zu vermeiden.

1. Ausrichtung des Parallelanschlags mit Sägeblatt

(Abb. 33) Der Parallelanschlag und das Sägeblatt sind werkseitig zueinander ausgerichtet worden und brauchen in den meisten Fällen nicht angepasst zu werden. Dennoch sollte die Ausrichtung nach Installation eines Sägeblatts und vor der Durchführung von Schnitten immer überprüft und gegebenenfalls nachjustiert werden. Ist der Paralle- lanschlag nicht mehr mit dem Sägeblatt ausgerichtet, ist eine Nachjustierung erforderlich. WARNUNG Der Parallelanschlag muss mit dem Sägeblatt ausgerichtet sein, damit das Holz nicht klemmt und einen Rückschlag verursacht. Andernfalls könnte es zu schweren Verletzungen kommen. Lösen Sie für diese Justierung noch KEINE Positionss- chrauben, sondern prüfen Sie mit einem Winkel erst, ob eine Einstellung erforderlich ist. Sobald die Schrauben gelöst wurden, müssen Elemente zurückgesetzt werden. WARNUNG Nehmen Sie die Säge vom Strom. Nehmen Sie den Sägeblattschutz und die Anti-Kickback-Klinken ab. Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes an. Zur Prüfung/Einstellung ◌ Legen Sie den Tischlerwinkel (91) neben das Sägeblatt (30) und entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), um den Parallelanschlag (18) bis zum Winkel hochzuschieben.

  • Das Sägeblatt ist gut befestigt.
  • Der Fixierhebel für den Schrägschnittwinkel und die Anschlagschienen ist verriegelt.
  • Achten Sie bei Längsschnitten darauf, dass der Parallelanschlag-Fixierhebel verriegelt ist und der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt.
  • Der Gehrungsanschlag-Einrastknopf muss bei Querschnitten fest angezogen sein.
  • Die Sägeblattschutzvorrichtung ist sachgemäß angebracht und die Anti-Kickback-Klinkeneinheit ist funktionstüchtig. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos muss der Schiebestock verwendet werden, wenn der Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt kürzer ist als 150 mm. WARNUNG Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrich- tung des Sägeblatts in das Sägeblatt ein. Wenn Sie das Werkstück in die gleiche Richtung einführen, in die das Sägeblatt oberhalb des Arbeitstisches rotiert, kann das Werkstück mitsamt Ihrer Hand in das Sägeblatt gezogen werden. WARNUNG Wenn ein Stromausfall vorliegt oder das Werkzeug nicht verwendet wird, müssen Sie den Schalter aus AUS setzen. Diese Maßnahme verhindert, dass das Werkze- ug unabsichtlich startet, wenn wieder Strom zugeführt wird. WARNUNG Achten Sie vor einer Betätigung des Schalters zum Anlassen der Säge IMMER darauf, dass Ihr Werkstück nicht in Kontakt mit dem Sägeblatt steht. Bei einem Kontakt mit dem Sägeblatt kann es zu einem Rückschlag kommen oder das Werkstück wird weggeschleudert. WARNUNG Um sich nicht dem Risiko eines unbeabsichtigten Maschinenstarts auszusetzen, müssen Sie den Schalter IMMER auf AUS setzen, bevor Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle anschließen. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Während des Betriebs eines Elektrowerkzeuge können Fremdkörper in die Augen geschleudert werden und die Augen schwer verletzen. Tragen Sie immer einen Augenschutz, bevor Sie ein Elektrowerkzeug in Betrieb setzen. WARNUNG Nehmen Sie die Säge nie in Betrieb, wenn sein Sägeblattschutz abgenommen ist, abgesehen für nicht durchgehende Schnitte, denn sonst kann es zu schweren Verletzungen kommen.

Dieses Werkzeug kann für die nachfolgend aufgelisteten Zwecke verwendet werden: ◌ Geradlinige Schnitte, z. B. Querschnitt, Längsschnitt, Gehrungsschnitt und Kombinationsschnitt. ◌ Bau von Schränken und Holzbearbeitung. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37) und achten Sie auf die Maßangabe auf der Anschlagskala. ◌ Schieben Sie den Anschlag nach hinten und drehen Sie den Tischlerwinkel (91) um 180°, um die andere Seite zu überprüfen. ◌ Sollten die zwei Messwerte nicht übereinstimmen, lösen Sie die Positionsschrauben (81) an der Verlängerungsstange und richten Sie den Anschlag aus. ◌ Ziehen Sie die Positionsschrauben mit einem 5-mm-Sechskantschlüssel (mitgeliefert) wieder fest an. Überprüfen Sie erneut die Ausrichtung, nachdem die Positionsschrauben wieder fest angezogen wurden. ◌ Bringen Sie wieder den Sägeblattschutz und die Anti-Kickback-Klinken an. ◌ Machen Sie am Restholz zwei oder drei Testschnitte. Sind die Schnitte nicht maßgerecht, wiederholen Sie den Vorgang. WARNUNG Die Einstellung muss korrekt sein. Andernfalls könnte ein Rückschlag schwere Verletzungen herbeiführen und es könnten keine präzisen Schnitte gemacht werden. WARNUNG Achten Sie darauf, dass der Sägeblattschutz gleich nach den Einstellungen wieder angebracht wird, für die seine Entfernung erforderlich ist. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

2. Schrägschnitteinstellung (Abb. 34a-34b)

Diese Säge besitzt positive Anschläge, mit deren Hilfe Sie das Sägeblatt schnell im Winkel von 90° (0°) oder 45° zum Tisch positionieren können. Die Winkeleinstellun- gen der Säge wurden bereits werkseitig vorgenommen und brauchen während der Montage nicht nachjustiert werden, außer sie haben sich aufgrund von Transportschäden verändert. Eventuell müssen sie nach intensiver Nutzung der Säge überprüft werden. Überprüfung des Schrägschnittwinkels von 90° (0°) ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes im Uhrzeigersinn bis zur maximalen Höhe an. ◌ Entfernen Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt (30) mit einem Tischlerwin- kel (91) auf genau 90°. ◌ Lässt sich das Sägeblatt nicht genau auf 90° einstellen, lösen Sie die 90°-Anschlagschraube (92) (links neben der Schrägschnittführung auf der Vorderseite) und stellen Sie das Sägeblatt auf 90° ein. ◌ Steht das Sägeblatt auf 90°, drehen Sie langsam die 90°-Anschlagschraube (92), bis Sie einen Widerstand spüren. Setzen Sie das Sägeblatt ein wenig schräg zu den 90° und wieder zurück zum Anschlag. ◌ Messen Sie erneut den Winkel und wiederholen Sie bei Bedarf die Anschlagjustierung, bis das Sägeblatt bei 90° anschlägt. Überprüfung des Schrägschnittwinkels von 45° ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes im Uhrzeigersinn bis zur maximalen Höhe an. HINWEIS Diese Mobile Tischkreissäge ist nur zum Schneiden von Holz und Holzkompositprodukten vorgesehen. Schnei- den Sie mit ihr nie Metalle, Zementplatten oder Mauerw- erk.

◌ Der obere Teil des Sägeblatts ragt über den Tisch hinaus und ist von einem Einsatz, genannt Tischein- satz, umgeben. Die Höhe des Sägeblatts wird mit einem Höheneinstellknopf am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung eingestellt. In dieser Anleitung werden die grundlegenden Schnitte im Detail erklärt: Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und Kombinationsschnitte. ◌ Der Parallelanschlag dient zur Positionierung des Werkstücks für Längsschnitte und als Auslaufstütze beim Schneiden großer Werkstücke. ◌ Der Spaltkeil, die Anti-Kickback-Klinken und die Sägeblattschutzvorrichtung muss für alle Trennschnitte ausnahmslos angebracht sein.

3. Ursachen von Rückschlägen

Ein Rückschlag kann auftreten, wenn das Sägeblatt stehen bleibt oder sich verklemmt, wobei das Werkstück mit großer Kraft und Geschwindigkeit zurück zum Bediener hin katapultiert wird. Sollten sich Ihre Hände dabei in der Nähe des Sägeblatts befinden, wird Ihnen das Werkstück aus den Händen gerissen und Ihre Hände können mit dem Sägeblatt in Kontakt komme. Ein Rückschlag kann offenkundig schwere Verletzungen verursachen und es zahlt sich aus, Vorkehrungen zur Vermeidung dieses Risikos zu treffen. Rückschläge können bei allen Arbeitsgängen auftreten, bei denen sich das Sägeblatt im Holz verklemmt, z. B.: ◌ Schnitte mit falscher Sägeblatttiefe machen. ◌ In Astlöcher oder Nägel im Werkstück schneiden. ◌ Das Holz beim Schneiden verdrehen. ◌ Das Werkstück nicht abstützen. ◌ Schnitte gewaltsam machen. ◌ Verzogenes oder feuchtes Schnittholz schneiden. ◌ Ein für eine Schnittart falsches Sägeblatt verwenden. ◌ Sich nicht an die korrekten Arbeitsschritte halten. ◌ Die Säge missbräuchlich verwenden. ◌ Die Anti-Kickback-Klinken nicht einsetzen. ◌ Mit einem stumpfen, verklebten, oder falsch eingestellten Sägeblatt schneiden.

4. Vorsorgemaßnahmen gegen Rückschläge

HINWEIS Rückschläge lassen sich mit Hilfe der nachstehenden sachgemäßen Vorsorgemaßnahmen vermeiden:

  • Stehen Sie nie in einer direkten Linie zum Sägeb- latt. Ihr Körper muss sich immer auf derselben Seite des Sägeblatts wie die Anschlagschiene befinden. Ein Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf alle Personen schleudern, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
  • Greifen Sie nie über das Sägeblatt oder dahinter, um am Werkstück zu ziehen oder es zu unterstüt- zen. Es kann zu einem unabsichtlichen Kontakt mit dem Sägeblatt kommen oder ein Rückschlag kann Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen.
  • Drücken Sie das Werkstück, das gerade geschnitten wird, nie fest gegen das rotierende Sägeblatt. Wird das gerade geschnittene Werkstück fest gegen das Sägeblatt gedrückt, kann das Sägeblatt festgek- lemmt werden und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Richten Sie den Anschlag parallel zum Sägeblatt aus. Ein falsch ausgerichteter Anschlag klemmt das Werkstück am Sägeblatt ein und es kommt zu einem Rückschlag.
  • Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in toten Winkeln von zusammengesetzten Werkstücken schneiden. Das vorstehende Sägeblatt könnte Objekte schneiden, die einen Rückschlag herbeiführen können.
  • Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko zu minimieren, dass das Sägeblatt stecken bleibt und es zu einem Rückschlag kommt. Große Platten neigen dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Alle Abschnitte der Platte, die über die Tischoberseite hängen, müssen mit Stützen abgesichert werden.
  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Schneiden eines verdrehten, knotigen, verzogenen Werkstücks oder eines Werkstücks, das keine geradlinige Kante besitzt, um es mit einem Gehrungsanschlag oder längs des Anschlags führen zu können. Ein verzogenes, knotiges oder verdrehtes Werkstücks liegt nicht stabil auf und führt zu einer falsch ausgerichteten Schrankweite, wobei sich das Sägeblatt verkantet und es zu einem Rückschlag kommt.
  • Schneiden Sie nie mehr als ein Werkstück, ganz gleich, ob Werkstücke vertikal oder horizontal gestapelt sind. Das Sägeblatt könnte von diesem Stapel ein Stück oder mehrere Stücke mitreißen und einen Rückschlag verursachen.
  • Wenn Sie die Säge mit dem Sägeblatt im Werkstück erneut anlassen, zentrieren Sie das Sägeblatt so in der Schrankweite, dass die Sägezähne das Material nicht erfassen. Hat sich das Sägeblatt festgeklemmt und wird die Säge neu gestartet, kann das Sägeblatt das Werkstück nach oben schleudern und einen Rückschlag verursachen.
  • Achten Sie darauf, dass die Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt sind. Verwenden Sie nie verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit angerissenen oder abgebro- chenen Zähnen. Scharfe und sachgemäß geschränkte Sägeblätter verringern ein Festklemmen, ein Stehenbleiben und Rückschlag.

5. Schalterteil (Abb. 17)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie darauf achten, dass der Schalter auf AUS gesetzt ist, bevor Sie den Netzstecker der Maschine anschließen. Ein- und Ausschalten der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach oben. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalters I (85) ein. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken des Schalter- paddles (86) aus. Abschließen der Säge: ◌ Klappen Sie die Schalterabdeckung (84) nach unten. ◌ In die Löcher (87) im Schalter kann ein Vorhänges- chloss mit abnehmbarem Bügel eingefügt werden, um die Säge abzuschließen. HINWEIS Ein herkömmliches Vorhängeschloss passt nicht.

6. Überlastschutz (Abb. 17)

Die Säge ist mit einem Überlastschalter (9) ausgestattet, der verhindert, dass die Säge aufgrund einer Überlast- ung Schaden nimmt. Die Säge schaltet sich automatisch aus, wenn die Maschine aufgrund von Schneidevorgän- gen oder einer niedrigen Spannung überlastet ist. Warten Sie mindestens fünf Minuten, bis sich der Motor abgekühlt hat. Drücken Sie dann den Überlastrückstellschalter, um den Überlastschalter wieder funktionstüchtig zu machen. Hat sich der Motor abgekühlt, drücken Sie die grüne „I“-Taste am EIN/AUS-Schalter, um die Säge neu zu starten.

7. Ändern der Sägeblatttiefe (Abb. 18)

Die Sägeblatttiefe sollte so eingestellt werden, dass die äußeren Spitzen des Sägeblatts um etwa 3 mm bis 6 mm höher sind als das Werkstück und der Zahngrund sich unterhalb der Oberfläche des Werkstücks befindet. ◌ Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. ◌ Heben Sie das Sägeblatt (30) an, indem Sie den Höheneinstellknopf (22) am Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) im Uhrzeigersinn drehen. Das Sägeblatt wird durch des Höheneinstellknopfes (22) gegen den Uhrzeigersinn abgesenkt. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) auf die passende Höhe eingestellt ist. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung der Sägeblatttiefe darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

8. Ändern des Sägeblattwinkels (Schrägschnittwin-

kel) (Abb. 19) ACHTUNG Ein 90°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 0° und ein 45°-Schnitt hat einen Schrägschnittwinkel von 45°. ACHTUNG Steht die Schrägschnittanzeige nicht auf Null, wenn das Sägeblatt auf 0° steht, ziehen Sie den Abschnitt „Einstel- lung der Schrägschnittanzeige“ (Seite 71) zu Rate. ◌ Lösen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Zur Einstellung des Schrägschnittwinkels müssen Sie erst das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung (21) ganz nach links drücken. ◌ Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnittein- stellung fest und schieben Sie die Schrägschnittan- zeige nach rechts, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu erhöhen (dadurch kommt es von der Tischober- seite gesehen näher an 45° heran). Halten Sie das Handrad für Höhen-/Schrägschnitteinstellung fest und schieben Sie die Schrägschnittanzeige nach links, um den Winkel des Sägeblatts (30) zu verringern (dadurch kommt es von der Tischoberseite gesehen näher an 90° heran). ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt (30) im gewünschten Winkel steht. Ziehen Sie den Schrägschnittfixierhebel (23) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an. WARNUNG Achten Sie nach Einstellung des Sägeblattwinkels darauf, dass der Sägeblattschutz korrekt angebracht wird. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

9. Parallelanschlag (Abb. 20a-20c)

WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie sich immer vergewissern, dass der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt liegt, bevor Sie mit einem Arbeits- gang beginnen. Fixierhebel für Anschlagschienen (Abb. 20a) Der Fixierhebel für die Anschlagschienen verriegelt den Parallelanschlag, sodass er während des Schneiden nichts verrutschen kann. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach oben und zur Vorderseite der Säge hin drücken. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), indem Sie ihn nach unten und zur Rückseite der Säge hin drücken. ACHTUNG Der Fixierhebel für die Anschlagschienen muss bei Längsschnitten immer verriegelt sein. Schmaler Anschlag (Abb. 20b) ◌ Wenn Sie ein Werkstück, das über den Arbeitstisch hinausragt, mit dem schmalen Anschlag (2) abstützen möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der untersten Position A. ◌ Wenn Sie ein schmales Werkstück mit dem schmalen Anschlag (2) schneiden möchten, dann drehen Sie den schmalen Anschlag (2) entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) und befestigen Sie ihn für die vorderen und hinteren Schlitze an der obersten Position A. ACHTUNG Verwenden Sie immer den Hilfsanschlag (nicht den schmalen Anschlag), wenn Sie Material von 3 mm oder schmaler der Länge nach schneiden möchten, damit das Material nicht unter den Anschlag rutschen kann. HINWEIS Wird der schmale Anschlag nicht benötigt, bewahren Sie ihn immer in der Position C entsprechend der Illustrierung (Abb. 20b) auf. HINWEIS Der schmale Anschlag (2) kann beim Schneiden von schmalen Werkstücken dem Schiebestock mehr Platz bieten, ohne dass der Sägeblattschutz abgenommen werden muss. Einstellknopf (Abb. 20c) Mit dem Einstellknopf sind beim Anpassen des Paralle- lanschlags feinere Einstellungen möglich. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Schieben Sie den Parallelanschlag (18) nahe an die gewünschte Position heran. ◌ Setzen Sie den Parallelanschlag (18) durch langsames Drehen des Einstellknopfs (4) auf die gewünschte Position. Durch Drehen des Einstellk- nopfs (4) im Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach rechts aus. Durch Drehen des Einstellknopfs (4) gegen den Uhrzeigersinn fahren die Anschlagschienen nach links aus. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37).

10. Gehrungsanschlag (Abb. 21)

Mit dem Gehrungsanschlag (28) lassen sich präzise Winkel schneiden. Sind nur sehr geringe Toleranzen zulässig, sollten Testschnitte gemacht werden. Es gibt zwei Gehrungsanschlagsrillen, je eine Rille auf jeder Seite des Sägeblatts. Für einen 90°-Querschnitt können Sie eine der beiden Gehrungsanschlagsrillen verwen- den. Für einen schrägen Querschnitt (Sägeblatt steht in Bezug zum Arbeitstisch schräg) sollte sich der Gehrung- sanschlag in der Rille auf der rechten Seite befinden, damit das schräg gestellte Sägeblatt vom Gehrungsan- schlag und von den Händen weg weist. Verwendung des Gehrungsanschlags ◌ Lösen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Mit dem Gehrungsanschlag in der Gehrungsan- schlagsrille drehen Sie den Gehrungsanschlag so weit, bis der gewünschte auf der Gradeinteilung erreicht ist. ◌ Ziehen Sie den Gehrungsanschlag-Einrastknopf (44) durch Drehen im Uhrzeigersinn wieder fest an.

11. Auslaufstütze (Abb. 22)

Mit der Auslaufstütze erhält der Bediener eine zusätzli- che Stütze beim Schneiden von langen Werkstücken. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Lösen Sie die Einrastknöpfe (80) unter dem Arbeits- tisch durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn. ◌ Stellen Sie sich hinter die Säge. Halten Sie die Auslaufstütze (15) mit beiden Händen fest und ziehen Sie sie bis zum Anschlag heraus. ◌ Ziehen Sie die Einrastknöpfe (80) durch Drehen im Uhrzeigersinn fest an.

12. Schiebestock (Abb. 23)

Der Schiebestock (38) ist eine Vorrichtung, mit der sich ein Werkstück sicher durch das Sägeblatt schieben lässt, anstatt dies mit Ihren Händen zu tun. Ihrer Säge ist zwar ein Schiebestock mitgeliefert, aber Sie können einen derartigen Stock auch selbst aus Restholz in unterschiedlichen Größen und Formen für den Einsatz in einem bestimmten Projekt anfertigen. Der Schiebestock muss schmaler sein als das Werkstück, an einem Ende eine 90°-Kerbe aufweisen und am anderen Ende wie ein Griff geformt sein. Ein Schiebestock sollte anstelle der Hand des Nutzers zur Führung des Materials zwischen Anschlag und Sägeblatt verwendet werden. Die Endkante der Holzplatte muss rechteckig sein, um einen Schiebestock dort ansetzen zu können. Wird ein Schiebestock gegen eine unregelmäßig geformte Endkante gedrückt, könnte er abrutschen oder das Werkstück vom Anschlag wegschieben und infolgedessen einen Rückschlag verursachen, der mit schweren Verletzungen endet. Der Schiebestock kann in der Ablage für den Schiebe- stock (36) aufbewahrt werden. WARNUNG Verwenden Sie den Schiebestock immer zusammen mit dem schmalen Anschlag (2), sobald der Anschlag 150 mm oder weniger vom Sägeblatt entfernt ist. WARNUNG Ein unbenutzter Schiebestock muss immer in der Ablage für den Schiebestock aufbewahrt werden.

WARNUNG Achten Sie bei Ausführung derartiger Schnitte immer darauf, dass der Sägeblattschutz und die Anti-Kick- back-Klinken angebracht und funktionstüchtig sind, um mögliche Verletzungen zu vermeiden. WARNUNG Seien Sie beim Schneiden von Holzprodukten mit rutschiger Oberfläche besonders vorsichtig, denn die Anti-Kickback-Klinken können derartiges Holz möglicherweise nicht immer sicher festhalten. WARNUNG Verwenden Sie KEINE Sägeblätter, deren Drehzahl niedriger bemessen ist als die Drehzahl dieses Werkze- ugs. Wird diese Warnung nicht beachtet, könnte es zu Verletzungen kommen. WARNUNG Zur Vermeidung von Rückschlägen müssen Sie sicherstellen, dass eine Seite des Werkstücks bei Längsschnitten fest gegen den Parallelanschlag drückt, und das Werkstück bei Gehrungsschnitten fest gegen den Gehrungsanschlag gedrückt wird. WARNUNG Versuchen Sie KEINE gegehrten Kombinationsschnitte mit schräg gestelltem Sägeblatt und abgewinkeltem Gehrungsanschlag, außer Sie sind mit den grundlegen- den Schnitten gründlich vertraut und wissen, wie man Rückschläge vermeidet. WARNUNG Versuchen Sie KEINE Schnitte, die hier nicht behandelt werden. WARNUNG Wird der Parallelanschlag bei Querschnitten als Trennanschlag verwendet, kann es zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Machen Sie NIE freihändige Schnitte (Schnitte ohne Einsatz des Gehrungs- oder Parallelanschlags). Führungslose Werkstücke können schwere Verletzun- gen verursachen. WARNUNG Machen Sie keine Trennschnitte ohne angebrachtem Sägeblattschutz. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

14. Tipps beim Schneiden

◌ Die Schrankweite (der Schnitt, der vom Sägeblatt im Holz erzeugt wird) ist breiter als das Sägeblatt, damit es sich nicht überhitzen oder festklemmen kann. Ziehen Sie beim Abmessen des Holzes die Schrank- weite in Betracht. ◌ Achten Sie darauf, dass die Schrankweite auf der Abfallseite der Messlinie liegt. ◌ Schneiden Sie Holz so, dass die oberflächenbehan- delte Seite oben liegt. ◌ Klopfen Sie locker sitzende Astlöcher heraus, bevor Sie Schnitte machen. ◌ Sorgen Sie dafür, dass aus der Säge austretendes Holz immer gut abgestützt ist.

◌ Stehen Sie geringfügig neben der Sägeblattlinie, um bei einem eventuellen Rückschlag die Wahrschein- lichkeit von Verletzungen zu verringern. ◌ Verwenden Sie den Gehrungsanschlag für Querschnitte, Gehrungsschnitte, Schrägschnitte und gegehrte Kombinationsschnitte. Stellen Sie den Winkel fest ein, indem Sie den Gehrungsanschlag durch Drehen des Einrastknopfes im Uhrzeigersinn fixieren. Ziehen Sie vor einem Arbeitsgang den Einrastknopf IMMER fest an. WARNUNG Verwenden Sie den Parallelanschlag und den Gehrung- sanschlag nie zusammen. Andernfalls kann es zu einem Rückschlag kommen und der Bediener kann verletzt werden.

16. Schnittarten (Abb. 24)

Es gibt sechs grundlegende Schnitte: a) den Querschnitt, b) den Längsschnitt, c) den Gehrungsschnitt, d) den schrägen Querschnitt, e) den schrägen Längsschnitt und f) den gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt.

17. Einen Querschnitt machen (Abb. 25)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

18. Einen Längssschnitt machen (Abb. 26)

◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge durch Drücken der Schalter- taste ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag (18) bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock und/oder Schiebehölzern durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus. WARNUNG Drücken Sie bei Längsschnitten immer zwischen Anschlag und Sägeblatt auf das einzuschiebende Werkstück. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen dem Anschlag und dem Sägeblatt kürzer ist als 150 mm, und verwenden Sie ein Schiebe- holz, wenn dieser Abstand kürzer ist als 50 mm. Mit Schneidehilfen bleibt Ihre Hand immer in einem sicheren Abstand zum Sägeblatt.

19. Einen Gehrungsschnitt machen (Abb. 27)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

20. Einen schrägen Querschnitt machen (Abb. 28)

◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf 0° und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

21. Einen schrägen Längsschnitt machen (Abb. 29)

WARNUNG Achten Sie darauf, dass sich der Parallelanschlag rechts neben dem Sägeblatt befindet, damit sich das Holz nicht verkantet und einen Rückschlag verursacht. Es kommt zu einem Rückschlag gefolgt von schweren Verletzun- gen, wenn der Parallelanschlag links neben dem Sägeblatt positioniert ist. ◌ Entfernen Sie den Gehrungsanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen und schieben Sie den Parallelan- schlag (18) für den Schnitt auf den gewünschten Abstand zum Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Wird ein langes Werkstück der Länge nach geschnit- ten, ziehen Sie die Auslaufstütze ganz heraus. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante fest gegen den Parallelanschlag (18) drückt. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Sobald das Sägeblatt mit dem Werkstück in Kontakt kommt, beginnen Sie damit, das Werkstück mit der dem Parallelanschlag am nächsten liegenden Hand zu führen. Achten Sie darauf, dass die Kante des Werkstück immer fest gegen den Parallelanschlag und auf die Oberfläche des Tisches gedrückt wird. Wird ein schmales Werkstück der Länge nach geschnitten, schieben Sie es mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

22. Einen gegehrten (schrägen) Kombinationsschnitt

machen (Abb. 30) ◌ Entfernen Sie den Parallelanschlag. ◌ Entriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie den gewünschten Schrägschnittwinkel ein. ◌ Verriegeln Sie den Schrägschnittfixierhebel. ◌ Stellen Sie das Sägeblatt auf die korrekte Tiefe für das Werkstück ein. ◌ Setzen Sie den Gehrungsanschlag (28) auf den gewünschten Winkel und ziehen Sie den Einrastknopf (44) fest an. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt nicht mit dem Holz in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Die dem Sägeblatt am nächsten liegende Hand sollte auf dem Gehrungsanschlag-Einrastknopf ruhen und die vom Sägeblatt am weitesten entfernt liegende Hand sollte das Werkstück halten. Schieben Sie das Werkstück in das Sägeblatt. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

23. Einen Schnitt an einer großen Platte machen (Abb.

31) ◌ Ziehen Sie für den Schnitt und zwecks seitlicher Abstützung die Auslaufstütze (15) ganz heraus und bringen Sie hinter der Säge eine Stütze (88) an, die so hoch ist wie die Oberfläche des Arbeitstisches. ◌ Verwenden Sie je nach Form der Platte den Paralle- lanschlag oder den Gehrungsanschlag. Ist die Platte zu groß für den Parallelanschlag oder den Gehrung- sanschlag, ist sie auch zu groß für diese Säge. ◌ Vergewissern Sie sich, dass das Holz nicht mit dem Sägeblatt in Kontakt steht, bevor Sie die Säge einschalten. ◌ Schalten Sie die Säge ein. ◌ Legen Sie das Werkstück flach auf den Tisch, sodass seine Kante mit dem Parallelanschlag bündig ist. Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. Schieben Sie das Werkstück mit einem Schiebestock durch den Schnitt am Sägeblatt vorbei. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

24. Einen nicht durchgehenden Schnitt machen

Ein nicht durchgehender Schnitt ist erforderlich, um Rillen und Fugen zu schneiden. Nicht durchgehende Schnitte können mit einem standardmäßigen Sägeblatt mit einem Durchmesser von 254 mm gemacht werden. Nicht durchgehende Schnitte gehören zu den einzigen Schnittarten, die ohne Sägeblattschutzvorrichtung und ohne Anti-Kickback-Klinken gemacht werden. Achten Sie nach Fertigstellung dieser Schnittart darauf, dass die Sägeblattschutzvorrichtung und die Anti-Kick- back-Klinken wieder installiert werden. WARNUNG Zur Verringerung des Verletzungsrisikos bei nicht durchgehenden Schnitten müssen Sie alle nachfolgend aufgelisteten maßgeblichen Warnhinweise und Anweis- ungen berücksichtigen – zusätzlich zu denjenigen, die oben für Trennschnitte aufgeführt sind. WARNUNG Wenn Sie einen nicht durchgehenden Schnitt machen, wird das Sägeblatt während dem Schnitt die meiste Zeit über vom Werkstück abgedeckt. Seien Sie am Anfang und Ende jeden Schnitts auf der Hut vor dem bloß liegenden Sägeblatt, um das Verletzungsrisiko abzuwen- den. WARNUNG Führen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten, z. B. Fugenschnitte, das Holz nie mit den Händen ein. Zur Unterbindung des Verletzungsrisiko müssen Sie immer mit Schiebehölzern, Schiebestöcken und/oder Druckkämmen arbeiten. WARNUNG Lesen Sie zusätzlich zu diesem Abschnitt über nicht durchgehende Schnitte den maßgeblichen Abschnitt, in dem die Schnittart beschrieben ist. Handelt es sich bei Ihrem nicht durchgehenden Schnitt z. B. um einen geraden Querschnitt, müssen Sie den Abschnitt über gerade Querschnitte gelesen und verstanden haben, bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen. WARNUNG Sobald Sie mit den nicht durchgehenden Schnitten fertig sind, ziehen Sie den Netzstecker der Säge ab und installieren Sie wieder den Spaltkeil in seiner obersten Position. Installieren Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Entriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Stellen Sie einen Schrägschnittwinkel von 0° ein. ◌ Verriegeln Sie den Klemmhebel. ◌ Nehmen Sie den Sägeblattschutz (1) und die Anti-Kickback-Klinken (48) ab. ◌ Setzen Sie den Spaltkeil (16) auf die „MITTLERE“ Position und fixieren Sie den Spaltkeil-Einrastknopf (61). ◌ Schließen Sie den Netzstecker der Säge an eine Stromquelle an und schalten Sie die Säge ein. ◌ Warten Sie, bis das Sägeblatt seine maximale Drehzahl erreicht hat, bevor Sie das Werkstück in das Sägeblatt schieben. ◌ Zur Verringerung des Verletzungsrisikos müssen Sie bei nicht durchgehenden Schnitten immer Schiebehöl- zer, Schiebestöcke und/oder Druckkämme verwen- den. ◌ Ist der Schnitt fertig, schalten Sie die Säge aus. Warten Sie, bis das Sägeblatt vollständig angehalten hat, und nehmen Sie erst dann das Werkstück heraus.

25. Staubabsaugung (Abb. 32)

Diese Mobile Tischkreissäge besitzt einen Staubfänger und eine Staubabsaugöffnung. Optimale Ergebnisse erzielen Sie durch den Anschluss einer Saugvorrichtung an die Öffnung auf der Rückseite der Säge. Nach längerer Nutzungszeit kann die Staubsammelanlage der Säge Anzeichen einer Verstopfung aufweisen. Reinigung der Staubsammelanlage: ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Entfernen Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt (30) mit einem Geodreieck (93) auf genau 45°. ◌ Lässt sich das Sägeblatt nicht genau auf 45° einstellen, lösen Sie die 45°-Anschlagschraube (93) (rechts neben der Schrägschnittführung auf der Vorderseite) und stellen Sie das Sägeblatt auf 45° ein. ◌ Steht das Sägeblatt auf 45°, drehen Sie langsam die 45°-Anschlagschraube (93), bis Sie einen Widerstand spüren. Setzen Sie das Sägeblatt ein wenig schräg zu den 45° und wieder zurück zum Anschlag. ◌ Messen Sie erneut den Winkel und wiederholen Sie bei Bedarf die Anschlagjustierung, bis das Sägeblatt bei 45° anschlägt. ACHTUNG Die Schrägschnitteinstellung sollte bequemerweise bei 45° und 90° einrasten. WARNUNG Achten Sie darauf, dass der Sägeblattschutz und die Anti-Kickbackz-Klinken gleich nach den Einstellungen wieder angebracht werden, für die ihre Entfernung erforderlich ist. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

3. Einstellung der Parallelanschlag-Skalenanzeige

(Abb. 35) ◌ Entfernen Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Montieren Sie den Parallelanschlag in der Position A. Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Schrägschnittwin- kel von 0° und bringen Sie die linke Seite des Paralle- lanschlags (18) in Kontakt mit dem Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Lösen Sie die Schrauben (95, 96) der Parallelan- schlag-Skalenanzeige (43) und stellen Sie den roten Zeiger (97) an der Parallelanschlag-Skalenanzeige (43) so ein, dass er mit dem Nullpunkt ausgerichtet ist. ◌ Ziehen Sie die Schrauben (95, 96) der Parallelan- schlag-Skalenanzeige (43) wieder fest an. HINWEIS Ist der Parallelanschlag (18) an der rechten Seite des Sägeblatts montiert, sind zwei Positionen verfügbar. Für Position A lesen Sie bitte die oberen Parallelanschlagan- zeige ab; sie liegt zwischen 0 mm und 680 mm. Für Position B lesen Sie bitte die unteren Parallelan- schlaganzeige ab; sie liegt zwischen 200 mm und 880 mm.

4. Einstellung der Schrägschnittanzeige (Abb. 36)

Justieren Sie rote Linie an der Schrägschnittanzeige, sollte sie nicht mit dem Nullpunkt ausgerichtet sein, wenn das Sägeblatt senkrecht zum Tisch steht. ◌ Steht das Sägeblatt senkrecht zum Tisch, lösen Sie die Schraube (98). ◌ Richten Sie die Schrägschnittanzeige (8) mit der 0°-Einstellung auf der Schrägschnittskala (7) aus. ◌ Ziehen Sie die Schraube (98) wieder fest an. ◌ Lösen und entfernen Sie die Schraube (89) und die flache Unterlegscheibe (90) und öffnen Sie dann das kleine Staubblech (34). ◌ Entfernen Sie die angesammelten Staub, drücken Sie das kleine Staubblech wieder zurück auf seine ursprüngliche Stelle und bringen Sie die flache Unterlegscheibe und die Schraube wieder an. DeutschWARTUNG WARNUNG Verwenden Sie für die Instandsetzung nur identische Ersatzteile. Bei Verwendung eines andersartigen Teils kann eine gefährliche Situation entstehen oder das Produkt beschädigt werden. WARNUNG Tragen Sie während des Betriebs von Elektrowerkzeu- gen oder beim Ausblasen von Staub immer einen Augenschutz. Fällt während des Betriebs Staub an, tragen Sie auch eine Staubmaske. WARNUNG Bevor Sie Wartungsarbeiten vornehmen, müssen Sie sicherstellen, dass das Werkzeug vom Strom genom- men und der Schalter auf AUS gesetzt ist. WARNUNG Achten Sie darauf, dass Bremsflüssigkeiten, Benzin, Produkte auf Erdölbasis, Kriechöle usw. NIE mit den Kunststoffteilen in Kontakt kommen. Chemikalien können Kunststoffe beschädigen, schwächen oder zerstören. WARNUNG Achten Sie darauf, dass der Sägeblattschutz gleich nach Abschluss von Wartungsarbeiten wieder angebracht wird, für die seine Entfernung erforderlich ist. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

1. Allgemeine Wartung

◌ Reinigen Sie die Kunststoffteile auf keinen Fall mit Lösungsmitteln. Die meisten Kunststoffe werden von den handelsüblichen Lösungsmitteln angegriffen und werden bei weiterer Verwendung beschädigt. Wischen Sie Schmutz, Staub, Öle, Fette usw. mit sauberen Tüchern weg. ◌ Überprüfen Sie regelmäßig alle Klammern, Muttern, Bolzen und Schrauben auf festen Sitz und ihren Zustand. Vergewissern Sie sich, dass der Tischein- satz in einem guten Zustand und mit dem Sägetisch waagerecht ausgerichtet ist. ◌ Prüfen Sie die Sägeblattschutzvorrichtung nach der Wartung, um sicherzustellen, dass sie korrekt installiert ist und sachgemäß funktioniert. ◌ Reinigen Sie Kunststoffteile nur mit einem weichen, angefeuchteten Tusch. Verwenden Sie KEINE Sprühmittel oder Lösungsmittel auf Erdölbasis.

Alle Lagerteile dieses Werkzeugs sind mit einer ausreichenden Menge an hochwertigem Schmiermittel für die Lebensdauer des Werkzeugs bei normaler Betriebsweise eingefettet. Daher ist kein weiteres Einfetten erforderlich.

3. Instandsetzung und Reparaturen

Alle Elektrowerkzeuge guter Qualität müssen aufgrund Verschleiß während der normalen Nutzung über kurz oder lang instand gesetzt oder ihre Teile müssen ersetzt werden. Zu Gewährleistung, dass nur autorisierte Ersatzteile verwendet werden und die doppelt isolierte Anlage geschützt bleibt, darf die gesamte Instandsetzung (abgesehen von der routinemäßigen Wartung) NUR von Deutsch einem autorisierten HiKOKI-Kundendienstcenter durchgeführt werden. HINWEIS Änderungen der technischen Daten sind vorbehalten, ohne dass dabei eine Verpflichtung seitens HiKOKI entsteht.

WARNUNG Bevor Sie Einstellungen vornehmen, müssen Sie sicherstellen, dass das Werkzeug vom Strom genom- men und der Schalter auf AUS gesetzt ist. Andernfalls könnte es zu schweren Verletzungen kommen. WARNUNG Achten Sie darauf, dass der Sägeblattschutz gleich nach den Einstellungen wieder angebracht wird, für die seine Entfernung erforderlich ist. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen. Die Mobile Tischkreissäge ist werkseitig bereits auf präzise Schnitte eingestellt worden. Während des Transports könnten einige Komponenten jedoch nicht mehr richtig ausgerichtet sein. Im Laufe der Zeit muss aufgrund von Verschleiß wahrscheinlich auch eine Neueinstellung vorgenommen werden. Prüfen Sie vor der Durchführung von Einstellungen die Ausrichtung gewissenhaft mit dem Tischerwinkel, um sich zu vergewissern, dass dies auch wirklich erforder- lich ist. Führen Sie nach dem Abschluss von Einstellun- gen Testschnitte durch, um eine Beschädigung des Werkstücks zu vermeiden.

1. Ausrichtung des Parallelanschlags mit Sägeblatt

(Abb. 33) Der Parallelanschlag und das Sägeblatt sind werkseitig zueinander ausgerichtet worden und brauchen in den meisten Fällen nicht angepasst zu werden. Dennoch sollte die Ausrichtung nach Installation eines Sägeblatts und vor der Durchführung von Schnitten immer überprüft und gegebenenfalls nachjustiert werden. Ist der Paralle- lanschlag nicht mehr mit dem Sägeblatt ausgerichtet, ist eine Nachjustierung erforderlich. WARNUNG Der Parallelanschlag muss mit dem Sägeblatt ausgerichtet sein, damit das Holz nicht klemmt und einen Rückschlag verursacht. Andernfalls könnte es zu schweren Verletzungen kommen. Lösen Sie für diese Justierung noch KEINE Positionss- chrauben, sondern prüfen Sie mit einem Winkel erst, ob eine Einstellung erforderlich ist. Sobald die Schrauben gelöst wurden, müssen Elemente zurückgesetzt werden. WARNUNG Nehmen Sie die Säge vom Strom. Nehmen Sie den Sägeblattschutz und die Anti-Kickback-Klinken ab. Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes an. Zur Prüfung/Einstellung ◌ Legen Sie den Tischlerwinkel (91) neben das Sägeblatt (30) und entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37), um den Parallelanschlag (18) bis zum Winkel hochzuschieben. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37) und achten Sie auf die Maßangabe auf der Anschlagskala. ◌ Schieben Sie den Anschlag nach hinten und drehen Sie den Tischlerwinkel (91) um 180°, um die andere Seite zu überprüfen. ◌ Sollten die zwei Messwerte nicht übereinstimmen, lösen Sie die Positionsschrauben (81) an der Verlängerungsstange und richten Sie den Anschlag aus. ◌ Ziehen Sie die Positionsschrauben mit einem 5-mm-Sechskantschlüssel (mitgeliefert) wieder fest an. Überprüfen Sie erneut die Ausrichtung, nachdem die Positionsschrauben wieder fest angezogen wurden. ◌ Bringen Sie wieder den Sägeblattschutz und die Anti-Kickback-Klinken an. ◌ Machen Sie am Restholz zwei oder drei Testschnitte. Sind die Schnitte nicht maßgerecht, wiederholen Sie den Vorgang. WARNUNG Die Einstellung muss korrekt sein. Andernfalls könnte ein Rückschlag schwere Verletzungen herbeiführen und es könnten keine präzisen Schnitte gemacht werden. WARNUNG Achten Sie darauf, dass der Sägeblattschutz gleich nach den Einstellungen wieder angebracht wird, für die seine Entfernung erforderlich ist. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

2. Schrägschnitteinstellung (Abb. 34a-34b)

Diese Säge besitzt positive Anschläge, mit deren Hilfe Sie das Sägeblatt schnell im Winkel von 90° (0°) oder 45° zum Tisch positionieren können. Die Winkeleinstellun- gen der Säge wurden bereits werkseitig vorgenommen und brauchen während der Montage nicht nachjustiert werden, außer sie haben sich aufgrund von Transportschäden verändert. Eventuell müssen sie nach intensiver Nutzung der Säge überprüft werden. Überprüfung des Schrägschnittwinkels von 90° (0°) ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes im Uhrzeigersinn bis zur maximalen Höhe an. ◌ Entfernen Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt (30) mit einem Tischlerwin- kel (91) auf genau 90°. ◌ Lässt sich das Sägeblatt nicht genau auf 90° einstellen, lösen Sie die 90°-Anschlagschraube (92) (links neben der Schrägschnittführung auf der Vorderseite) und stellen Sie das Sägeblatt auf 90° ein. ◌ Steht das Sägeblatt auf 90°, drehen Sie langsam die 90°-Anschlagschraube (92), bis Sie einen Widerstand spüren. Setzen Sie das Sägeblatt ein wenig schräg zu den 90° und wieder zurück zum Anschlag. ◌ Messen Sie erneut den Winkel und wiederholen Sie bei Bedarf die Anschlagjustierung, bis das Sägeblatt bei 90° anschlägt. Überprüfung des Schrägschnittwinkels von 45° ◌ Nehmen Sie die Säge vom Strom. ◌ Heben Sie das Sägeblatt durch Drehen des Höhenein- stellknopfes im Uhrzeigersinn bis zur maximalen Höhe an. ◌ Entfernen Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Setzen Sie das Sägeblatt (30) mit einem Geodreieck (93) auf genau 45°. ◌ Lässt sich das Sägeblatt nicht genau auf 45° einstellen, lösen Sie die 45°-Anschlagschraube (93) (rechts neben der Schrägschnittführung auf der Vorderseite) und stellen Sie das Sägeblatt auf 45° ein. ◌ Steht das Sägeblatt auf 45°, drehen Sie langsam die 45°-Anschlagschraube (93), bis Sie einen Widerstand spüren. Setzen Sie das Sägeblatt ein wenig schräg zu den 45° und wieder zurück zum Anschlag. ◌ Messen Sie erneut den Winkel und wiederholen Sie bei Bedarf die Anschlagjustierung, bis das Sägeblatt bei 45° anschlägt. ACHTUNG Die Schrägschnitteinstellung sollte bequemerweise bei 45° und 90° einrasten. WARNUNG Achten Sie darauf, dass der Sägeblattschutz und die Anti-Kickbackz-Klinken gleich nach den Einstellungen wieder angebracht werden, für die ihre Entfernung erforderlich ist. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

3. Einstellung der Parallelanschlag-Skalenanzeige

(Abb. 35) ◌ Entfernen Sie die Anti-Kickback-Klinken und den Sägeblattschutz. ◌ Entriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Montieren Sie den Parallelanschlag in der Position A. Setzen Sie das Sägeblatt auf einen Schrägschnittwin- kel von 0° und bringen Sie die linke Seite des Paralle- lanschlags (18) in Kontakt mit dem Sägeblatt. ◌ Verriegeln Sie den Fixierhebel für die Anschlagschienen (37). ◌ Lösen Sie die Schrauben (95, 96) der Parallelan- schlag-Skalenanzeige (43) und stellen Sie den roten Zeiger (97) an der Parallelanschlag-Skalenanzeige (43) so ein, dass er mit dem Nullpunkt ausgerichtet ist. ◌ Ziehen Sie die Schrauben (95, 96) der Parallelan- schlag-Skalenanzeige (43) wieder fest an. HINWEIS Ist der Parallelanschlag (18) an der rechten Seite des Sägeblatts montiert, sind zwei Positionen verfügbar. Für Position A lesen Sie bitte die oberen Parallelanschlagan- zeige ab; sie liegt zwischen 0 mm und 680 mm. Für Position B lesen Sie bitte die unteren Parallelan- schlaganzeige ab; sie liegt zwischen 200 mm und 880 mm.

4. Einstellung der Schrägschnittanzeige (Abb. 36)

Justieren Sie rote Linie an der Schrägschnittanzeige, sollte sie nicht mit dem Nullpunkt ausgerichtet sein, wenn das Sägeblatt senkrecht zum Tisch steht. ◌ Steht das Sägeblatt senkrecht zum Tisch, lösen Sie die Schraube (98). ◌ Richten Sie die Schrägschnittanzeige (8) mit der 0°-Einstellung auf der Schrägschnittskala (7) aus. ◌ Ziehen Sie die Schraube (98) wieder fest an. Ist die Arbeit mit dem Werkzeug abgeschlossen, prüfen Sie, ob die folgende Maßnahmen durchgeführt wurden: ◌ Schalter ist auf AUS gesetzt. ◌ Netzstecker ist von der Steckdose abgezogen. Wird das Werkzeug nicht benutzt, bewahren Sie es an einem trockenen Ort außerhalb der Reichweite von Kindern auf.72 WARNUNG Verwenden Sie für die Instandsetzung nur identische Ersatzteile. Bei Verwendung eines andersartigen Teils kann eine gefährliche Situation entstehen oder das Produkt beschädigt werden. WARNUNG Tragen Sie während des Betriebs von Elektrowerkzeu- gen oder beim Ausblasen von Staub immer einen Augenschutz. Fällt während des Betriebs Staub an, tragen Sie auch eine Staubmaske. WARNUNG Bevor Sie Wartungsarbeiten vornehmen, müssen Sie sicherstellen, dass das Werkzeug vom Strom genom- men und der Schalter auf AUS gesetzt ist. WARNUNG Achten Sie darauf, dass Bremsflüssigkeiten, Benzin, Produkte auf Erdölbasis, Kriechöle usw. NIE mit den Kunststoffteilen in Kontakt kommen. Chemikalien können Kunststoffe beschädigen, schwächen oder zerstören. WARNUNG Achten Sie darauf, dass der Sägeblattschutz gleich nach Abschluss von Wartungsarbeiten wieder angebracht wird, für die seine Entfernung erforderlich ist. Wird diese Anweisung nicht beachtet, könnte es zu schweren Verletzungen kommen.

1. Allgemeine Wartung

◌ Reinigen Sie die Kunststoffteile auf keinen Fall mit Lösungsmitteln. Die meisten Kunststoffe werden von den handelsüblichen Lösungsmitteln angegriffen und werden bei weiterer Verwendung beschädigt. Wischen Sie Schmutz, Staub, Öle, Fette usw. mit sauberen Tüchern weg. ◌ Überprüfen Sie regelmäßig alle Klammern, Muttern, Bolzen und Schrauben auf festen Sitz und ihren Zustand. Vergewissern Sie sich, dass der Tischein- satz in einem guten Zustand und mit dem Sägetisch waagerecht ausgerichtet ist. ◌ Prüfen Sie die Sägeblattschutzvorrichtung nach der Wartung, um sicherzustellen, dass sie korrekt installiert ist und sachgemäß funktioniert. ◌ Reinigen Sie Kunststoffteile nur mit einem weichen, angefeuchteten Tusch. Verwenden Sie KEINE Sprühmittel oder Lösungsmittel auf Erdölbasis.

Alle Lagerteile dieses Werkzeugs sind mit einer ausreichenden Menge an hochwertigem Schmiermittel für die Lebensdauer des Werkzeugs bei normaler Betriebsweise eingefettet. Daher ist kein weiteres Einfetten erforderlich.

3. Instandsetzung und Reparaturen

Alle Elektrowerkzeuge guter Qualität müssen aufgrund Verschleiß während der normalen Nutzung über kurz oder lang instand gesetzt oder ihre Teile müssen ersetzt werden. Zu Gewährleistung, dass nur autorisierte Ersatzteile verwendet werden und die doppelt isolierte Anlage geschützt bleibt, darf die gesamte Instandsetzung (abgesehen von der routinemäßigen Wartung) NUR von einem autorisierten HiKOKI-Kundendienstcenter durchgeführt werden. HINWEIS Änderungen der technischen Daten sind vorbehalten, ohne dass dabei eine Verpflichtung seitens HiKOKI entsteht.

Deutsch KORREKTURMASSNAHME Die Säge startet nicht.

PROBLEM URSACHE DES PROBLEMS

Längsschnitte in 45° und 90° sind nicht möglich. Bei Längsschnitten verklemmt sich das Sägeblatt im Material. Der Spaltkeil bleibt im Material stecken. Die Säge macht schlechte Schnitte. FEHLERBEHBUNG WARNUNG Um Verletzungen aufgrund eines unbeabsichtigten Maschinenstarts zu vermeiden, setzen Sie den Schalter auf AUS und trennen Sie den Stecker immer von der Stromquelle, bevor Sie Einstellungen – gleich welcher Art – vornehmen. Alle Reparaturen der Elektrik oder Mechanik sollten nur von geschulten Kundendiensttechnikern durchgeführt werden. Wenden Sie sich an das autorisierte HiKOKI-Kundendienstcenter. Fragen Sie das autorisierte HiKOKI-Kundendienstcenter um Rat, wenn der Motor läuft aus welchen Gründen auch immer nicht läuft. ◌ Warten Sie, bis sich der Motor abgekühlt hat, und setzen Sie die Maschine durch Drücken des Überlastrückstellschalters zurück. ◌ Schließen Sie die Säge an. ◌ Tauschen Sie die Sicherung aus oder setzen Sie den Leistungsschalter zurück. ◌ Lassen Sie die Netzleitung von einem autorisierten Kundendienstcenter austauschen. ◌ Es kam zu einer Überlastabschaltung. ◌ Die Säge ist nicht angeschlossen. ◌ Die Sicherung ist durchgebrannt oder der Leistungsschalter hat sich abgeschaltet. ◌ Die Netzleitung ist beschädigt. ◌ Der positive Anschlag ist nicht korrekt eingestellt. ◌ Der Schrägschnittwinkelzeiger ist nicht präzise eingestellt. ◌ Der Parallelanschlag ist nicht sachgemäß ausgerichtet. ◌ Der Parallelanschlag ist nicht mit dem Sägeblatt ausgerichtet. ◌ Das Holz ist verzogen, sodass die am Anschlag anliegende Kante nicht gerade ist. ◌ Siehe den Abschnitt „Schrägschnittein- stellung“. ◌ Siehe den Abschnitt „Einstellung der Schrägschnittanzeige“. ◌ Siehe den Abschnitt „Ausrichtung des Parallelanschlags mit Sägeblatt“. ◌ Setzen Sie beim Wechsel das vorgege- bene Sägeblatt ein. ◌ Drehen Sie die Säge herum. ◌ Nehmen Sie das Sägeblatt ab und reinigen Sie es mit Terpentin und grober Stahlwolle. ◌ Wechseln Sie das Sägeblatt. ◌ Reinigen Sie den Tisch mit Terpentin und Stahlwolle. ◌ Siehe den Abschnitt „Ausrichtung des Parallelanschlags mit Sägeblatt“. ◌ Wählen Sie ein anderes Holzstück. ◌ Richten Sie den Spaltkeil mit dem Sägeblatt aus. ◌ Der Spaltkeil ist nicht korrekt mit dem Sägeblatt ausgerichtet. ◌ Das Sägeblatt ist stumpf. ◌ Das Sägeblatt ist rückwärts herum montiert. ◌ Gummiharz oder Pech befindet sich am Sägeblatt. ◌ Es wurde das falsche Sägeblatt für die beabsichtigte Arbeit verwendet. ◌ Gummiharz oder Pech am Sägeblatt sorgen für einen ungleichmäßigen Einschub. Ist die Arbeit mit dem Werkzeug abgeschlossen, prüfen Sie, ob die folgende Maßnahmen durchgeführt wurden: ◌ Schalter ist auf AUS gesetzt. ◌ Netzstecker ist von der Steckdose abgezogen. Wird das Werkzeug nicht benutzt, bewahren Sie es an einem trockenen Ort außerhalb der Reichweite von Kindern auf.73

KORREKTURMASSNAHMEPROBLEM URSACHE DES PROBLEMS

Das Sägeblatt bewegt sich bei senkrechten und abgeschrägten Schnitten nicht ungehindert. Das Material erzeugt einen Rückschlag am Sägeblatt. Die Maschine vibriert zu stark.

◌ Der Spaltkeil ist nicht korrekt mit dem Sägeblatt ausgerichtet. ◌ Der Schiebestock wird ohne Parallelan- schlag eingeführt. ◌ Der Spaltkeil ist nicht angebracht. ◌ Das Sägeblatt ist stumpf. ◌ Der Bediener hat das Material freigege- ben, bevor es ganz am Sägeblatt vorbeigeschoben wurde. ◌ Der Gehrungsanschlag-Einrastknopf ist nicht fest angezogen. ◌ Sägemehl und Schmutz befindet sich im Mechanismsus zur Höhen-/Schrägein- stellung. ◌ Die Verlängerungsschnur ist zu schwach oder zu lang. ◌ Niedrige Hausspannung. Das Sägeblatt erreicht nicht ihre Drehzahl oder der Rücksetzschalter aktiviert sich zu schnell. ◌ Die Säge ist nicht fest am Untergestell montiert. ◌ Das Untergestell steht auf unebenem Boden. ◌ Die Werkbank bewegt sich. ◌ Das Sägeblatt ist beschädigt. ◌ Richten Sie den Spaltkeil mit dem Sägeblatt aus. ◌ Installieren Sie den Parallelanschlag und machen Sie Gebrauch von ihm. ◌ Installieren Sie den Spaltkeil (mit Schutzvorrichtung) und machen Sie Gebrauch von ihm. ◌ Setzen Sie beim Wechsel das vorgegebe- ne Sägeblatt ein. ◌ Schieben Sie das Material ganz am Sägeblatt vorbei, bevor Sie das Werkstück loslassen. ◌ Ziehen Sie den Einrastknopf fest an. Deutsch ◌ Verwenden Sie als Ersatz ein Kabel geeigneter Kapazität. ◌ Wenden Sie sich an Ihr Elektrizitätsver- sorgungsunternehmen. ◌ Bürsten oder blasen Sie lockeren Staub und Schmutz weg. ◌ Ziehen Sie alle bei der Montage eingesetzten Kleinteile fest an. ◌ Stellen Sie das Untergestell auf einer flachen, ebenen Oberfläche neu auf. ◌ Befestigen Sie die Werkbank ordnungs- gemäß am Boden. ◌ Tauschen Sie das Sägeblatt aus. Die Zubehöre dieser Maschine sind auf Seite 4 aufgelistet (siehe das Kapitel „BEIGEPACKTE TEILE“). ACHTUNG Die Reparatur, Modifizierung und Überprüfung von HiKOKI-Elektrowerkzeugen muss von einem autorisier- ten HiKOKI-Kundendienstcenter durchgeführt werden. Für die Inbetriebnahme und Wartung von Elektrowerkze- ugen müssen die Sicherheitsbestimmungen und -standards, die von jedem einzelnen Land vorgegeben sind, beachtet werden. GARANTIE Auf HiKOKI-Elektrowerkzeuge gewähren wir eine Garantie unter Zugrundelegung der jeweils geltenden gesetzlichen und landesspezifi schen Bedingungen. Dieses Garantie erstreckt sich nicht auf Schäden, die auf Missbrauch, bestimmungswidrigen Einsatz oder normalen Verschleiß zurückzuführen sind. Im Schadensfall senden Sie das nicht zerlegte Elektrowerkzeug zusammen mit dem GARANTI- ESCHEIN, den Sie am Ende dieser Bedienungsanleitung fi nden, an ein von HiKOKI autorisiertes Servicezentrum. HINWEIS Aufgrund des ständigen Forschungs- und Entwicklungspro- gramms von HiKOKI sind Änderungen der hier gemachten technischen Angaben vorbehalten.74 (Instructions d'origine) AVERTISSEMENT Lisez tous les avertissements de sécurité, toutes les instructions, toutes les illustrations et spécifications fournis avec cet outil électrique. Le non respect de toutes les instructions indiquées ci-dessous peut provoquer un choc électrique, un incendie et / ou des blessures graves. Conserver tous les avertissements et toutes les instructions pour vous y référer ultérieurement. Le terme « outil électrique » dans les avertissements se rapporte à votre outil électrique (avec cordon d'alimentation) ou à votre outil électrique alimenté par batterie (sans cordon).

GARANTIESCHEIN Modell-Nr. Serien-Nr. Kaufdaturn Name und Anschrift des Kunden Name und Anschrift des Händlers (Bitte mit Namen und Anschrift des Handlers abstempeln)

EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG

Handbuch-Assistent
Powered by Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : HiKOKI

Modell : C10RJ

Kategorie : Säge