HDC Advanced - Hochdruckreiniger Kärcher - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Stationärer Hochdruckreiniger |
| Modell | Kärcher HDC Advanced (HDC 60/10, HDC 90/10, HDC 120/10) |
| Stromversorgung | 400 V Drehstrom, 50 Hz, Leistung von 22 bis 46,5 kW je nach Modell |
| Betriebsdruck | 10 MPa (100 bar) oder 14 MPa (140 bar) je nach Version |
| Durchfluss | 6000 l/h (100 l/min) bis 12000 l/h (200 l/min) je nach Modell |
| Maximaldruck (Sicherheitsventil) | 14 MPa (140 bar) |
| Wasserzufuhr | Mindestdurchfluss: 6000-12000 l/h je nach Modell, Zulaufdruck 0,15-0,6 MPa (1,5-6 bar) |
| Max. Zulauftemperatur | 60 °C (Standardausführung) oder 85 °C (Version H) |
| Abmessungen (L × B × H) | 1168 × 800 × 1469 mm (HDC 60/10, 90/10) oder 1881 mm (HDC 120/10) |
| Typisches Betriebsgewicht | Von 450 kg (HDC 60/10) bis 670 kg (HDC 120/10) |
| Schutzart | IPX5 |
| Schutzklasse | I |
| Display | LCD mit Anzeige von Druck, Betriebsstunden und Fehlercodes |
| Sicherheitseinrichtungen | Trockenlaufschutz, Temperaturfühler, Motorschutzschalter, Sicherheitsventil, Überströmventil mit Durchflussmesser, Drucksensor |
| Hauptfunktionen | Hochdruckreinigung, elektronische Regelung, automatisches Ein-/Ausschalten der Pumpen, einstellbare Nachlaufzeit |
| Wartung und Pflege | Tägliche Kontrolle von Schläuchen und Griffen, Ölwechsel alle 500 Betriebsstunden, Entkalkung bei Bedarf |
| Kompatibles Zubehör | Reinigungsmittel RM Serie, Hochdruckschlauch, Waschbürsten, Lanze |
| Garantie | Gemäß den Bedingungen des örtlichen Händlers |
Häufig gestellte Fragen - HDC Advanced Kärcher
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BEDIENUNGSANLEITUNG HDC Advanced Kärcher
Lesen Sie vor der ersten Benutzung Ihres Gerätes diese Originalbetriebsanleitung, handeln Sie danach und bewahren Sie
diesefurspaterenGebrauchoderfurNachbesitzer auf.
Vor erstern Inbetriebnahme Sicherheitshinweise Nr. 5.956-309.0 unbedingt lessen!
- Bei Transportschaden sofort Handler informieren.
Inhaltsverzeichnis
Umweltschutz DE 1
Gefahrenstufen DE 1
Symbole auf dem Gerät DE 1
Sicherheitschinweise DE
Bestimmungsgemäß Verwendung DE 1
Funktion DE 2
Sicherheitseinrichtungen DE 3
Geräteelemente DE 4
Inbetriebnahme DE 5
Bedienung DE 5
Stilllegung DE 5
Technische Daten DE 6
Transport DE 8
Lagerung DE8
Pflege und Wartung DE 8
Hilfe bei Störungen DE 9
Zubehor DE 10
Anlageninstallation DE 11
EU-Konformitäserklarung DE 11
Garantie DE 11
Kundendienst DE 12
Umweltschutz

Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar.itte werfen Sie die Verpackungen nicht in den Hausmull, sondern führen Si.
diese einer Wiederverwertung zu.

Allgeräte enthalten wertvolle recyclingfähige Materialien, die einer Verwertung zugeführten werden sollen. Batterien, Öl und ähnliche Stoffe dürfen nicht in die Umwelt gelangen.itte entsorgn Sie Algerätes deshalb über geeignete Sammelsysteme.
Bitte Motorenol, Heizol, Diesel und Benzin nicht in die Umwelt gelangen halten. Bitte Boden schützen und Altol umweitgerecht entsorgen.
Kärcher-Reinigungsmittel sind abscheidefreundlich (ASF). Das bedeutet, dass die Funktion eines Ölabschieders nicht behindiert wird. Eine Liste mit empfehlenen Reinigungsmitteln ist im Kapitel „Zubehör" aufge führt.
Hinweise zu Inhaltsstoffen (REACH)
Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen finden Sie unter:
www.kaercher.de/REACH
Gefahrenstufen
△GEFAHR
Hinweis auf eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren Körpersverletzungen oder zum Tod führt. △WARNUNG
Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann.
VORSICHT
Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten Verletzungen führen kann.
ACHTUNG
Hinweis auf eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu Sachschem führen kann.
Symbole auf dem Gerät

Verbrennungsgefahr! Warning vor bereits Baugruppen.
Sicherheitshinweise
Jeweilige nationale Vorschriften des Gesetzgebers für Flüssigkeitsstrahler beachten.
Jeweilige nationale Vorschriften des Gesetzgebers zur Unfallverhütung beachten. Flüssigkeitstrahler mussen regelmäß geprüft und das Ergebnis der Prüfung schriftlich festgehalten werden.
- Sicherheitshinweise, die den verwendeten Reinigungsmitteln beigestellt sind (i. d. R. auf dem Verpackungssetikett) beachten.
Arbeitsplätze
Der Arbeitsplatz befindet sich am Display. Weitere Arbeitspläte sind je nach Anlagenaufbau an den Zube-högeralten (Spritzeinrichtungen), die an den Zapfelsten angeschlossen werden.
Persönliche Schutzausrüstung

Beim Reinigen geräuschverständkender Teile Gehorschutz zur Vorbeugung von Gehorschaden tragien.
Zum Schutz vor zurückspritzendem Wasser oder Schmutz geeignete Schutzkleidung und Schutzbrille tragen.
Bestimmungsgemäß Verwendung
- Diese Anlage fordert Wasser unter hohem Druck zu nachgeschalteten Hochdruckreinigungs-Eintrichtungen. Sie wird in einem trockenen Raum fest installiert. Dort muss ein Wasser- und Stromanschluss entsprechend den Angaben in den Technischen Daten vorhanden sein. Am Aufstellungsourt darf es nicht warmer als 40^ werden. Die Verteilung des Hochdruckwassers erfolgt über ein festinstalliertes Rohrleitungssnetz.
- Als Hochdruckmediumarf nur sauberes Wasser verwendet werden. Verschmutzungen führun zu vorzeitigem VerschleB oder Ablagerungen im Gerät.
- Über 15 dH konnen Maßnahmen zur Härtesenkung erforderlich sein.
- Verwendung von Recyclingwasser muss vorher mit Kächer abgestimmt werden.
△GEFAHR
Verletzungsgefahr Beiim Einsatz an Tankstellen oder anderen Gefahrenbereichen entsprechende Sicherheitsvorschriften beachten.
Bitte mineralohaltiges Abwasser nicht ins Erdreich, Gewasser oder Kanalisation gelangenleness. Moto-renwäsche und Unterbodenwäsche deshalbitte nur an geeigneten Plätzen mit Olabscheder durchfuhren.
Funktion
Fliebschema

1 Schmutzfänger (bauseits)
2 Temperaturfuhler
3 Wassermangelsicherung
4 Schwimmerbehälter
5 Vordruckpumper
(Option)
6 Kurbelwellenpumper
7 Sicherheitsventil
8 Elektromotor
9 Ruckschlagventil
10 Hochdruckschlauch
11 Drucksensor fur Hochdruck
12 Überströmventil
13 Durchflussmesser
14 Schwimmerventil
15 Absperventil (bauseits)
16 Absperrentil (bauseits)
A Rohrleitung/Hochdruckausgang
B Wasserzulauf
C Überlauf
Wasserzulauf
Das Wasser wird vom Schwimmerbehälter zur Saug-seite der Pumpe geführt. Der Wasserstand im Schwimmerbehälter wird durch das Schwimmerventil konstant gehalten. Bei Versagen des Schwimmerventils flieft das Wasser durch den Überlauf ab. Bei gestörter Wasserversorgung gibt die Wassermangelsicherung eine Fehlermeldung an die Steuerung.
Pumpen
Der Elektromotor treibt die Kurbelwellpumpe an. Die Pumpe fordert das Wasser unter Hochdruck zur Druckseite.
Hochdruckseite
Das Hochdruckwasser gelangt durch das Überströmmventil und den Drucksensor zum Hochdruckausgang. Anschließlich folgt das Hochdrucknetz des Betriebers.
Druckregelung
Nicht entnommenes Wasser wird vom Überströmventil zum Schwimmerbehalter zurückgeleitet. Sind alle Verbraucher abgestellt, dann schaltet das Überströmventil kompllett auf Rückfluss zum Schwimmerbehalter um. Übersteigt der Druck am Ausgang trotz Überströmventil den maximalen Betriebsdruck, dann offen die Sicherheitsventile.
Steuerung
Mit der Entregelungstaste wird die Betriebsbereitschaft des Gerätes hergestellt. Sinkt der Druck im System durch Offen einer Handspritzpotte unter den festgelegten Einschaltpunkt, werden die Hochdruckpumpen eingeschelt. Die erstige Pumpe wird über den Frequenzumrichter eingeschalt, alle weiteren Pumpen werden direkt am Netz betrieben.
-Lost der Durchflussmesser am Überströmventil bei laufenden Hochdruckpumpen nach Schlieben aller Handspritz-pistolen aus, werden die Pumpen mit einer Verzügerung, die variabel einstbar ist, wieder ausgeschalte.
-Befindet sich die Anlage in Bereitschaft und die Hochdruckpumpen sind nicht in Betrieb, wird ein Zeitgeber gestartet der die Bereitschaft der Anlage nach Ablauf der eingestillten Zeit zurücksetzt.
Sicherheitseinrichtungen
Sicherheitseinrichtungen dnen dem Schutz des Benutzers und duren nicht außer Kraft gesetzt oder in ihrer Funktion umgangen werden.
Wassermangelsicherung Schwimmerbehälter
Die Wassermangelsicherung verhinder das Einschalten der Hochdruckpumpen bei Wassermangel.
Temperaturfuhler
Der Temperaturfuhler schaltet das Gerät bei Erreichen einer zu hohen Wassertemperatur ab.
Wicklungsschutzkontakt
Der Wicklungsschutzkontakt in der Motorwicklung des Pumpenantriebs schaltet den Motor bei thermischer Überbelastung ab.
Sicherheitsventil
- Das Sicherheitsventil öffnet, wenn das Überströmventil defekt ist.
- Das Sicherheitsventil ist werkseitig eingestellt und plombiert. Einstellung nur durch den Kundendienst.
Uberströmventil mit Durchflussmesser
Werden samentliche Handspritzpistolen geschlossen, offnet das Überstromventil und die komplette Wassermenge flieft in den Schimmerbehälter zurück. Die Hochdruckpumpen werden über den Durchflussmesser nach der eingestellen Verzogungszeit abgeschhaltet.
Die nicht abgenommene Wassermenge flieft über das Überströmventil in den Schwimmerbehälter zurück.
Drucksensor für Hochdruck
Wird die Handspritzpirale wieder geöffnet, laufen die Hochdruckpumpen über den Drucksensor für Hochdruck weiter an.

1 Schwimmerbehalter
2 Schwimmerventil
3 Wasseranschluss
4 Elektromotor
5 Sicherheitsventil
6 Druckspeicher
7 Olablassch
8 Olstandsanzeige
9 Ölbehälter
10 Hochdruckpumper
11 Filterlufter
12 Hauptschalter
13 Schaltschrank
14 Austrittsfilter
15 Vorderes Verkleidungsblech
16 Vordruckpumper
(Option)
17 Hochdruckschlauch
18 Display
19 Temperaturfuhler
20 Wassermangelsicherung
21 Durchflussmesser
22 Drucksensor fur Hochdruck
23 Überströmventil
24 Hochdruckanschluss
Inbetriebnahme
△GEFAHR
Verletzungsgefahr! Gerät, Zuleitungen, Hochdruckschlauch und Anschlüsse müssen in einwandfreiem Zustand sein. Falls der Zustand nicht einwandfrei ist, dar das Gerät nicht benutzt werden.
Bedienung
Sicherheitshinweise
Der Benutzer hat das Gerät bestimmungsgemäß zu verwenden. Er hat die örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigten und beim Arbeiten mit dem Gerät auf Personen im Umfeld zu halten.
Das Gerät niemals unbeaufsichtigt setzen, solange das Gerät in Betrieb ist.
△GEFAHR
- Verbrüungsgefall durch Heißenwasser! Wasserstrahl nicht auf Personen oder Tiere richten.
- Verbrennungsgefahr durch heiße Anlagenteile! Bei Heifswasserbetrieb unsoliente Rohrleitungen und Schläuche nicht berühren. Strahrohr nur an den Griffschalen festhalten.
-Vergiftungs- oder Veratzungsgefahr durch Reinigungsmittel Hinweise auf den Reinigungsmitteln beachten. Reinigungsmittel für Unbefugte unzuganglich aufbewahren.
△GEFAHR
Lebensgefahr durch elektrischen Schlag! Richten Sied den Wasserstrahl nicht auf folgende Einrichtungen:
Elektrische Geräte und Anlagen,
- diese Anlage selbst,
- alle stromfuhrenden Teile im Arbeitsbereich.

Durch den aus dem Strahlrohr austretenden Wasserstrahl entstehen eine Rückstoßkraft. Durch das abgewinkelte Strahlrohr wird eine Kraft nach oben.
△GEFAHR
- Verletzungsgefahr! Der Rückstoß des Strahrohres kann Sie aus dem Gleichgewicht bringen. Sie konnen stürzen. Das Strahrohr kann umherflogen und Personen verletzen. Sicheren Standplatz sichen und Pistole gut festhalten. Hebel der Handspritz-pistle niemals festklimmen.
Den Strahl nicht auf andere oder sich selbst richten, um Kleidung oder Schuhwerk zu reinigen. - Verletzungsgefahr durch wegfliegende Teile! Wegfliegende Bruchstücke oder Gegenstände konnen Personen oder Tiere verletzen. Den Wasserstrahl nie auf zerbrechliche oder lose Gegenstände richten.
- Unfallgefahr infolge Beschäftigung! Reifen und Ventile mit einem Mindestabstand von 30 cm reinigen.
△GEFAHR
Gefahr durch gesundheitsgeführnde Stoffe! Folgenden Materialien nicht abspritzen, da gesundheitsgeführnde Stoffe aufgewirbelt werden können: -Asbesthaltige Materialien,
- Materialien, die möglicherweise gesundheitsgefahrnde Stoffe enthalten.
△GEFAHR
- Verletzungsgefahr durch austretenden, eventuell theirs Wasserstrahl Nur Original Kärcher-Hochdruckschläuche sind optimal auf die Anlage abgestimmte. Bei Verwendung anderer Schläuche wird keine Gewähr übernommen.
Gesundheitsgefahr durch Reinigungsmittel! Durch gegebenenfalls beigemischte Reinigungsmittel besitzt das vom Gerat abgegebene Wasser keine Trinkwasserqualität.
Gefahr von Gehörschäden durch Arbeitsen an ge-räuschverständkenden Teilen! In thisem Fall Gehörschutz-Tragen.
Geratevibrationen
△WARNUNG
Längere Benutzungsduer des Gerätes kann zu vibrationsbedingten Durchblutungsstörungen in den Händen führen.
Eine allgemein gültige Dauer für die Benutzung kann nicht festgelegt werden, weil diese von mehreren Einflussfaktoren abhängt:
-Personliche Veranlagung zu schlechter Durchblutung (haufig kalte Finger, Fingerkribbeln).
-Niedrige Umgebungstemperatur. Warme Handschuhe zum Schutz der Hande tragen.
- Festes Zugreifen behindiert die Durchblutung.
- Ununterbrochener Betrieb ist schlechter als durch Pausen unterbrochener Betrieb.
Bei regelmäßiger, langandauernder Benutzung des Gerätes und bei wiederholtem Aufreten entsprechternde Anzeihen (zum Beispiel Fingerkribbeln, kalte Finger) empfehlen wir eine arztliche Untersuchung.
Display
Hinweis: Der Text wird in englisher Sprache angezeigt.

A Entriegelungstaste
B LCD-Display
C Balkenanzeige (je Feld ca. 20% vom Solldruck)
D Fehlermeldung Pumpe 1-4
E Wertändern (-) oder Cursor nach links bewegen
F Wertändem (+) oder Cursor nach rechts bewegen
G Bestätigungsstaste (OK)
H Abbrechen (ESC)
I Systemdruck
J Sammelste
K Wassermangel
L Jeweilige Pumpe ist eingeschaltet
- Bei Betriebsbereitschaft der Anlage werden die aktuellen Betriebsstunden der Hochdruckpumpen abwechselnd mit dem Betriebsdruck angezeigt.
- Bei Auslösen von Fehlern werden diese im Display abwechselnd angezeigt (siehe „Hilfe bei Störungen").
Betriebsbereitschaft herstellen
△GEFAHR
Verletzungsgefahr durch austretenden, eventuell他们是Wassersrahl!
△GEFAHR
Hochdruckschauch vor jedem Betrieb auf Schaden prüfen. Beschädigten Hochdruckschauch unverzüglich austauschen.
Hochdruckschauch, Rohrleitungen, Armaturen und Strahlrohr vor jeder Benutzung auf Beschädigung prufen.
→ Schlauchkupplung auf festen Sitz und Dichtheit überprüfen.
Ausschalten im Notfall
Hauptschalter auf Stellung 0^th drehen.
Wasserzulauf schlieben.
Handspritzpistole betätig, bis das Gerät drucklos ist.
Geräeinschalten
Wasserzulauf Offnen.
Hauptschalter auf Stellung 1drehen.
Entriebelungstaste drucken.
Reinigung durchfuhren.
Hinweis: Bei einer Reinigungspause die über der eingestalten Verzogerungszeit (min. 30 Sekunden) liegt, stopst das Gerat. Gleichzeitig wird eine einstellbare Betriebsbereitschaftszeit gestartet. Innerhalb der Betriebsbereitschaftszeit startet das Gerat automatisch durch den Druckabfall beim Offen der Handspritzpipe.
Betriebsbereitschaft wiederherstellen
Entriebelungstaste drucken.
Gerä ausschalten
Hauptschalter auf Stellung 0^ drehen.
Wasserzulauf schlieben.
Handspritzpistole betätigen, bis das Gerat drucklos ist.
Handspritzpistole mit Sicherungsraste gegen unbeabsichtiges Offnen sichern.
Stilllegung
Bei längeren Betriebspaussen oder wenn eine frostfreie Installation nicht möglich ist, folgende Maßnahmen durchführten (siehe Kapitel „Pflege und Wartung", Abschnitt „Frostschutz"):
Wasser ablassen
Gerat mit Frostschutzmittel durchspullen.
Hauptschalter abschalten und sichern.
Technische Daten
| HDC 60/10 HD€ | 90/10 HDC 120/10 | HDC 60/10 H HDC | 90/10 H HDC 120/10 | H | |||
| Leistungsdaten | |||||||
| Arbeitsdruck MPa (bar) 10 (100) | 10 (100) 10 (100) | 10 (100) 10 (100) 10 | (100) | ||||
| Max. Betriebsüberdruck (Sicherheitsventil) | MPa (bar) 14 (140) | 14 (140) 14 (140) | 14 (140) 14 (140) 14 | (140) | |||
| Fördermenge l/h (l/min) 6000 (100) | 9000 (150) 12000 | (200) 6000 (100) | 9000 (150) 12000 | (200) | |||
| Wasseranschluss | |||||||
| Zulaufmenge (min.) | l/h (l/min) | 6000 (100) | 9000 (150) | 12000 (200) | 6000 (100) | 9000 (150) | 12000 (200) |
| Zulaufdruck (min.) | MPa (bar) | 0,15 (1,5) | 0,15 (1,5) | 0,2 (2,0) | 0,15 (1,5) | 0,15 (1,5) | 0,2 (2,0) |
| Zulaufdruck (max.) | MPa (bar) | 0,6 (6) | 0,6 (6) | 0,6 (6) | 0,6 (6) | 0,6 (6) | 0,6 (6) |
| Zulauftemperatur (max.) | °C | 60 | 60 | 60 | 85 | 85 | 85 |
| Elektrischer Anschluss | |||||||
| Stromart | - | 3~ | 3~ | 3~ | 3~ | 3~ | 3~ |
| Frequenz | Hz | 50 | 50 | 50 | 50 | 50 | 50 |
| Spannung | V | 400 | 400 | 400 | 400 | 400 | 400 |
| Anschlussleistung | kW | 22 | 34 | 45 | 23,5 | 35,5 | 46,5 |
| Elektrische Absicherung (träge) | A | 50 | 80 | 100 | 50 | 80 | 100 |
| Schutzart | - | IPX5 | IPX5 | IPX5 | IPX5 | IPX5 | IPX5 |
| Schutzklasse | - | I | I | I | I | I | I |
| Elektrozuleitung | mm2 | 4x 16 | 4x 35 | 4x 35 | 4x 16 | 4x 35 | 4x 35 |
| Maße und Gewichte | |||||||
| Länge | mm | 1168 | 1168 | 1168 | 1168 | 1168 | 1168 |
| Breite | mm | 800 | 800 | 800 | 800 | 800 | 800 |
| Höhe | mm | 1469 | 1469 | 1881 | 1881 | 1881 | 1881 |
| Typisches Betriebsgewicht | kg | 450,1 | 545,1 | 650,1 | 470,1 | 565,1 | 670,1 |
| Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-79 | |||||||
| Geräuschemission | |||||||
| Schalldruckpegel LpA | dB(A) | 74 | 76 | 76 | 74 | 76 | 76 |
| Unsicherheit KpA | dB(A) | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Hand-Arm Vibrationswert | |||||||
| Handspritzpistole | m/s2 | 3,63 | 3,63 | 3,63 3,63 | 3,63 3,63 | 63 | |
| Strahlrohr | m/s2 | 7,52 | 7,52 | 7,52 7,52 | 7,52 7,52 | 52 | |
| Unsicherheit K | m/s2 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 |
Ausnahmegrund nach Verordnung (EU) 2019/1781 Anhang I Abschnitt 2 (12): a)




Darstellung HDC 120/XX ohne Verkleidungsbleche
A Hochdruckanschluss
B Wasseranschluss
C Mindestwandabstand
D Platzbedarf für Schaltschrank
| F Fläche | |
| H Höhe |
Transport
VORSICHT
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr! Gewicht des Gerätes beim Transport beachten.
Beim Transport in Fahrzeugen Gerät nach den jeweils gültigen Richtlinien gegen Rutschen und Kippen sichern.
Lagerung
VORSICHT
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr! Gewicht des Gerätes bei Lagerung beachten.
Pflege und Wartung
△GEFAHR
Verletzungsgefahr! Bei allen Wartungs- und Reparaturarbeitien ist der Hauptschalter auszuschalten.
Wartungsplan
| Zeitpunkt Tätigkeit betroffene Baugruppe Durchführung von wem | ||||
| täglich Handspritzpistole prüfen | Handspritzpistole Überprüfen, ob Handspritzpiste dicht schlieft. Funktion der Sicherung gegen unbeabsichtigte Bedienung prüfen. Defekte Handspritzpistolen ausauschen. | Bediener | ||
| Hochdruck-Schlüche prüfen | Schläuche auf Beschädigung untersuchen. Defekte Schlüche sofort auswechseln. Unfallgefahr! | Bediener | ||
| wöchentlich oder nach 40 Betriebsstunden | Dichtheit der Anlage prüfen | gesamte Anlage Pumpe, Überströmvent | und Leitungssystem auf Undichtigkeit überprüfen. Bei Öl unter der Pumpe oder bei Undichtigkeit von mehr als 3 Tropfen Wasser pro Minute, Kundendienst benachrichtigen. Leckagebohrungen freihalten. | Bediener/Kun-dendienst |
| Ölstand prüfen | Ölstandsanzeige an der Pumpe | Ist das Öl milchig, muss es gewechselt werden. | Bediener | |
| Ölstand überprüfen | Ölstandsanzeige an der Pumpe | Ölstand der Pumpe überprüfen. Bei Bedarf Öl (Best.-Nr. 6.288-016) nachfüllen. | Bediener | |
| monatlich oder nach 200 Betriebsstunden | Pumpe prüfen | Hochdruckpumpe | Pumpe auf Undichtigkeit überprüfen. Bei mehr als 3 Tropfen Wasser pro Minute, Kundendienst benachrichtigen. | Bediener |
| Wassermangelsische-rung prüfen | Schwimmerschalter im Schwimmerbe-hälter | Schwimmer der Wassemangelsicherung ca. 5 Sekunden nach unten drücken und Fehleranzeuge auf Steuerplatine kontrollie-ren. Gegebenenfalls Ablagerungen entfemen. | Kundendienst | |
| Schwimmerventil prüfen | Schwimmerbehälter | Wasserspiegel muss 40 mm unter dem Überlauf liegen. Bei ge-schlossenem Schwimmerventil darf kein Wasser austreten. Einstellung siehe Servicehandbuch. | Kundendienst | |
| Nachlaufzeit prüfen. | Steuerung | Verbraucher (z.B. Handspritzpiraten) schreiben. Nach der Nachlaufzeit muss die Pumpe absalten. | Bediener | |
| Automatische Ein-schaltung prüfen | Drucksensor | Pumpe steht, da keine Wasserabnahme vorhanden ist. Handspritzpirzte öffnen. Sink der Druck im Hochdrucknetz un-ter den Einschlptunkt, muss die Pumpe einsalten. | Bediener | |
| Schlauchshellen nachziehen | alle Schlauchschellen | Schlauchschellen mit Drehmomensfühl nachziehen. An-zugsdrehmoment bis 28 mm Nenndurchmesser = 2 Nm, ab 29 mm = 6 Nm. | Bediener | |
| halbjährlich oder nach 500 Betriebsstunden | Ölwechsel | Hochdruckpumpe | Öl ablassen. 1 Liter neues Öl (Best.-Nr. 6.288-016.0) einfllen. Fülldstand an der Ölstandsanzeige kontrollieren. | Bediener |
| halbjährlich oder nach 1000 Betriebsstunden | Gerät auf Kalkablage-rungen untersuchen | gesamtes Wassersystem | Funktionstörungen von Ventilen oder Pumpen können auf Verkalkung hinweisen. Gegebenenfalls Entkalkung durchfu-hren. | Bediener mit Ein-weisigung für Ent-kalkung |
| Klemmen nachziehen | Schaltschrank | Alle Klemmen der Baulelemente im Hauptstromkreis nachziehen. | Elektriker | |
| jährlich | Sicherheitsüberprü-fung | gesamte Anlage Sicherheitsüberprüfung | nach den Richtlinien für Flüssigkeits-strahler. | Sachkundiger |
| abhängig von Umgebungs-bedingungen | Filtermatten des Lü-fers prüfen | Schaltschrank | Filtermatten des Lüfters auf Verschmutzung prüfen und gegebeneinflats reinigen. Nach 10x Reinigen durch neue Filtermaten ersetzen. | Kundendienst |
Wartungsvertrag
Mit dem zuständigen Kärcher-Verkaufsbüro kann ein
Wartungsvertrag für das Gerät abgeschlossen werden.
Frostschutz
Das Gerät soll in frostgeschützen Räumen aufgestellt werden. Bei Frostgefahr, z. B. bei Installationen im Außenbereich, muss das Gerät enteert und mit Frostschutzmittel durchgeschült werden.
Wasser ablassen
Wasserzulaufschlauch und Hochdruckschauch abschrauben.
Gerat max. 1 Minute laufen{lassen bis Pumpe und Leitungen lever sind.
Gerat mit Frostschutzmittel durchspullen
Hinweis: Handhabungsvorschriften des Frostschutzmittelherstellers beachten.
Handelsübliches Frostschutzmittel in Schimmerbehälter bisochen haben ein füllen.
Aufangbehälter unter den Hochdruck-Ausgang stellen.
Gerat einschalten und so lange laufen{lassen, bis die Wassermangelsicherung Schwimmerbehälter anspricht und das Gerat abschaftet.
Dadurch wird auch ein gewisser Korrosionsschutz erreicht.
Hilfe bei Störungen
△GEFAHR
Verletzungsgefahr! Bei allen Reparaturarbeiten ist der Hauptschalter auszuschalten.

A Fehlernummer
B Anzahl der aktuell anstehenden Fehler
| Feh- lernnummer | Fehlerbeschreibung Fehlerart | |
| 01 Steuerspãnnung fehlt 2 | ||
| 02 Display, keine Kommunikati- on | 2 | |
| 10 Motorschutzschalter Hoch- druckpumpe 1 | 1 | |
| 11 Motorschutzschalter Hoch- druckpumpe 2 | 1 | |
| 12 Motorschutzschalter Hoch- druckpumpe 3 | 1 | |
| 13 Motorschutzschalter Hoch- druckpumpe 4 | 1 | |
| 14 Motorschutzschalter Fre- quenzumrichter oder Fre- quenzumrichter nicht bereit | 2 | |
| 18 WicklungsschutzkontaktHochdruckpumpe 1 | 1 |
| 19 WicklungsschutzkontaktHochdruckpumpe 2 | 1 |
| 20 WicklungsschutzkontaktHochdruckpumpe 3 | 1 |
| 21 WicklungsschutzkontaktHochdruckpumpe 4 | 1 |
| 26 Motorschutzschalter der Vordruckpumpe | 2 |
| 30 Taster „Ein" dauernd beegt(Eingang der Steuerung) | 2 |
| 31 Taster „Ein" dauernd beegt(Display) | 2 |
| 32 Taster „Aus" dauernd beegt(Eingang der Steuerung) | 2 |
| 40 Wassermangel 2 | |
| 41 Wassertemperatur zu hoch 2 | |
| 42 Leppardabschaltung 1 (z. B.Schlauch geplatz) | 2 |
| 43 Leppardabschaltung 2 (Klein-leckage) | 2 |
| 45 Druck zuhoch (>300 bar) 2 | |
| 46 Durchflussmesser liefert fal-sches Signal | 2 |
| 47 Überströmventil falsch einge-stellt | 2 |
| 48 HDC-Typalsch eingestellt 2 | |
| 49 Durchflussmesser liefert kein Signal | 2 |
| 50 Druckserfür Hochdruckliefert kein Signal | 2 |
| 52 Temperurfühler liefert kein Signal | 2 |
- Fehlerart 1: Notbetrieb der Anlage mit restlichen Hochdruckpumpen.
- Fehlerart 2: Betriebsbereitschaft der Anlage wird abgeschaltet und Hochdruckpumpen werden ausgeschalten.
Tritt einer der oben genommen Fehler auf, kann das Gerät nach der Fehlerbeseitigung durch Betätigten der Entriegelungstaste wieder in Betrieb gesetzt werden.
Hinweis: Die 40 zulettzt aufgetretten Fehler werden mit dem zugehörgen Datum und Uhrzeit gespeichert und können auf dem Display angezeigt werden.

A Datum des Fehlerereignisses
B Uhrzeit des Fehlerereignisses
C Fehlernummer
D Listenplatz des Fehlers
E Anzahl der gespeicherten Fehler
| Störung Mögliche Ursache Behebung | von wem | ||
| Gerät lauft nicht Keine Spannung am Ger | rät vorhanden. Elektrisches Netz überprüfen. | Elektriker | |
| Motorschutzschalter für Steuerung hat aus-gelöst. | Motorschutzschalter prüfen. | Kundendienst | |
| Pumpe startet während der Bereitschaftszeit nicht durch Öffnen der Handspritzpistole | Drucksensor für Hochdruck oder Kabel zum Drucksensor defekt. | Drucksensor oder Kabel austauschen. | Kundendienst |
| Gerät kommt nicht auf vollen Druck | Düse ausgespliert. | Düse ersetzen. | Bediener |
| Saugseitiges Rohrleitungssystem undicht. | Verschraubungen und Schläuche prüfen. | Bediener | |
| Sicherheitsventil undicht. | Einstellung prüfen, bei Bedarf neue Dichtung einbauen. | Kundendienst | |
| Überströmventil undicht oder zu niedrig ein-gestellt. | Ventilteile prüfen, bei Beschädigung austauschen, bei Ver-schmutzung reinigen. | Kundendienst | |
| Ventil in Pumpe defekt, Hochdruck-Magnet-ventil schließ nicht. | Defekte Bauteile austauschen. | Kundendienst | |
| Hochdruckpumper klopf, Manometer schwingt stark | Pumpe saugt Luft. | Saugsystem überprüfen und Undichtheit behuben. | Bediener |
| Ventilteller oder Ventilfeder defekt. | Defekte Bauteile austauschen. | Kundendienst | |
| Vordruckpumper verkalkt oder defekt. | Vordruckpumper überprüfen. | Bediener | |
| Überströmventil öffnet und schließ stän-dig bei 0-Abnahme | Leckage im Hochdruck-Rohrleitungssystem oder Handspritzpiste undicht. | Leckageuchen und abdichten. | Bediener |
| Rückschlagventil bzw. Steuerkolben-Dich-tung im Überschmventil undicht. | Überströmventil instandsetzen. | Kundendienst | |
| Fehlernummer 01 wird angezeigt | Steuerplatine defekt, grüne LED's blinken nicht. | Steuerplatine überprüfen, bei Bedarf austauschen. | Kundendienst |
| Fehlernummer 10, 11, 12, 13 wird angezeigt | Überstromschutzschalter der entsprehen-den Hochdruckpumper hat ausgelöst. | Überlastungsgrund beseitigen. | Kundendienst |
| Fehlernummer 14 wird angezeigt | Motorschutzschalter hat ausgelöst oder Fre-quenzumrichter ist nicht bereit. | Überlastungsgrund beseitigen. | Kundendienst |
| Fehlernummer 18, 19, 20, 21 wird angezeigt | Thermofühler im entsprechenden Motor hat ausgelöst. | Überlastungsgrund beseitigen. | Kundendienst |
| Fehlernummer 26 wird angezeigt | Überstromschutzschalter der Vordruckpumper hat ausgelöst. | Überlastungsgrund beseitigen. | Kundendienst |
| Fehlernummer 40 wird angezeigt | Wassermangelsicherung im Schwimmerbe-hälter hat angesprochen. | Wassermangel beseitigen. | Bediener |
| Schwimmerventil klemmt. | Schwimmerventil auf Gängigkeit überprüfen. | Bediener | |
| Fehlernummer 41 wird angezeigt | Temperaturfähler im Schwimmerbehälter hat angesprochen. | Wasserzulauftemperatur verringn. | Bediener |
| Fehlernummer 42 wird angezeigt | Hochdruck-Rohrleitungssystem ist undicht (Leckage). | Leckageuchen und abdichten. | Bediener |
| Zu weitere Verbraucher gleichzeitig geöffnet. | Einige Verbraucher schließen. | Bediener | |
| Drucksensor für Hochdruck defekt. | Drucksensor austauschen. | Kundendienst | |
| Fehlernummer 43 wird angezeigt | Hochdruck-Rohrleitungssystem ist undicht (Leckage). | Leckageuchen und abdichten. | Bediener |
| Drucksensor für Hochdruck defekt. | Drucksensor austauschen. | Kundendienst | |
| Störung | Mögliche Ursache Behebung | von wem | |
| Fehlernummer 45 wird angezeigt | Druck zu hoch (>300 bar). | Falsche Düse eingesetzlt. Richtige Düse einsetzen. | Bediener |
| Drucksensor für Hochdruck defekt. | Drucksensor oder Kabel austauschen. | Kundendienst | |
| Fehlernummer 46 wird angezeigt | Durchflussmesser liefert Signal >50 l/minDurchfluss, obwohl keine Pumpe lauft. | Durchflussmesser überprüfen, gegebenenfalls ausauschen. | Kundendienst |
| Fehlernummer 47 wird angezeigt (ob-wohl der Solldruck nicht erreicht wurde, fließen mehr als 400 Liter Wasser über einen Zeitraum von mehr als 25 Sekunden zurück in den Schwimmerbehälter) | Überströmventil falsch eingestellt. Überströmmentil rightig eigentlen. Kundendienst | ||
| Überströmventil defekt. Überströmventil ausauschen. Kundendienst | |||
| Solldruck im Display-Menu falsely eingegeben. | Solldruck richtig eingeben. Kundendienst | ||
| Drucksensor für Hochdruck defekt. | Drucksensor oder Kabel austauschen. | Kundendienst | |
| Durchflussmesser defekt. Durchflussmesser ausauschen. Kundendienst | |||
| Fehlernummer 48 wird angezeigt | HDC-Typ im Display-Menu falsch eingestellt. | HDC-Typ auf Advanced stellen. | Kundendienst |
| Fehlernummer 49 wird angezeigt | Durchflussmesser liefert kein Signal. | Durchflussmesser überprüfen, gegebenenfalls ausauschen. | Kundendienst |
| Fehlernummer 50 wird angezeigt | Drucksensor für Hochdruck liefert kein Signal. | Drucksensor und Kabel überprüfen, gegebenenfalls ausauschen. Platine A5 prüfen. | Kundendienst |
| Fehlernummer 52 wird angezeigt Temperaturfähler im Schwimmerbehälter lie-fert kein Signal. | Temperaturfähler und Kabel überprüfen, gegebenenfalls ausauschen. Platine A5 prüfen. | Kundendienst | |
Zubehor
Reinigungsmittel
Reinigungsmittel erleichtern die Reinigungsaufgaben. In der Tabelle ist eine Auswahl von Reinigungsmitteln dargestellt. Vor Verarbeitung von Reinigungsmitteln müssen bedingt die Hinweise auf der Verpackung beachvet werden.
| Anwendungsbereich | Zielgruppe | Reinigungsmittel | Kärcher-Bezeichnung | Dosierung im Hochdruck |
| Schäumen | Nahrungsmittelindustrie/Zerlegebetriebe | Desinfektionsreiner | RM 732 | 1-3% |
| Desinfektionsmittel | RM 735 | 0,75-7% | ||
| Schaumdesinfektionsreiner, alkalisch | RM 734 | 2-5% | ||
| Getränke-/Kellereibetriebe | Schaumreiner, alkalisch | RM 58 ASF | 1-2% | |
| Schaumreiner, sauer | RM 59 ASF | 1-2% | ||
| Schaumdesinfektionsreiner, alkalisch | RM 734 | 2-5% | ||
| Kommune | Schaumreiner außen, neutral | RM 57 | 1-2% | |
| Desinfektionsreiner innen | RM 732 | 1-3% | ||
| Landwirtschaft | Desinfektionsreiner | RM 732 | 1-3% | |
| Desinfektionsmittel | RM 735 | 0,75-7% | ||
| Hochdruckreinigung | Getränke-/Kellereibetriebe | Universalreiner | RM 55 | 0,5-8% |
| Schaumdesinfektionsreiner, alkalisch | RM 734 | 2-5% | ||
| Kommune | Aktivwäsche, alkalisch | RM 81 | 1-5% | |
| Landwirtschaft | Aktivwäsche, alkalisch | RM 31 | 1-5% | |
| Aktivwäsche, alkalisch | RM 81 | 1-5% | ||
| Schiffsausrüstung | Aktivwäsche, alkalisch | RM 81 | 1-5% | |
| Auto-/Lkw-Werkstatt | Aktivreiner, alkalisch (Motor/Teile) | RM 31 | 1-5% | |
| Aktivwäsche, alkalisch (Fahrzeug Ober-/Unterwä-sche) | RM 81 | 1-5% | ||
| Bodenreinigung | Nahrungsmittelindustrie/Zerlegebetriebe | Intensivgrundreiner | RM 750 | 1-5% |
| Bodengrundreiner | RM 69 | 0,5-1% | ||
| Getränke-/Kellereibetriebe, Kommu-ne | Intensivgrundreiner | RM 750 | 1-5% | |
| Bodengrundreiner | RM 69 | 0,5-1% | ||
| Auto-/Lkw-Werkstatt | Intensivgrundreiner | RM 750 | 1-5% | |
| Bodengrundreiner | RM 69 | 0,5-1% | ||
| Schiffsausrüstung | Intensivgrundreiner | RM 750 | 1-5% | |
| Bodengrundreiner | RM 69 | 0,5-1% | ||
| Waschbürste | Kommune | Aktivwäsche außen, alkalisch | RM 81 | 1-5% |
| Universalreiner | RM 55 | 0,5-8% | ||
| Auto-/Lkw-Werkstatt | Aktivwäsche, alkalisch (Fahrzeug Ober-/Unterwä-sche) | RM 81 | 1-5% | |
| Schiffsausrüstung | Aktivwäsche außen, alkalisch | RM 81 | 1-5% |
Anlageninstallation

Nur fur autorisiertes Fachpersonal!
Montage
ACHTUNG
Um eine Überhützung des Gerätes zu vermeiden, muss der Aufstellungssort ausreichend belüfjt sein.
- Das Gerätarf nicht starr mit dem Wasserleitungsoder dem Hochdruckrohrleitungsnetz verbunden werden. Die Verbindungsschläuche sind unbedingt zu montieren.
Zwischen dem Wasserleitungsnetz und dem Verbindungsschlauch ist ein Absperhahn vorzuehen.
Montage der Hochdruckleitungen
Bei der Montage sind die Vorgaben des VDM-Einheitsblattes 24416 Hochdruckreiniger; Festinstallierte Hochdruckreinigungssysteme; Begriffe, Anforderungen, Installation, Prüfung zu beachten (zu beziehen beim Beuth Verlag, Köln, www.beuth.de).
Der Druckabfall in der Rohrleitung muss unter 1,5 MPa liegen.
Die fertige Rohrleitung muss mit 32 MPa geprüft werden.
Die Isolation der Rohrleitung muss bis 100^ temperaturbestandig sein.
Wasserversorgung
ACHTUNG
Beschädigungsgefahr für die Anlage bei Versorgung mit ungeeignetem Wasser.
Hinweis: Verunreinigungen im Zulaufwasser können die Anlage beschädigten. Kärcher empfehlt einen Wasserfilter mit Maschenweite < 80 m zu verwenden. Anforderung an die Qualität von Rohwasser:
| pH-Wert 6,5...9,5 | |
| elektrische Leitfähigkeit < 2000 μS/cm | |
| absetzbare Stoffe < 0,5 mg/l * | |
| abflitrierbare Stoffe (Körngröbe unter 0,025 mm) | < 20 mg/l |
| Kohlenwasserstoffe < 20 mg/l | |
| Chlorid < 300 mg/l | |
| Calcium < 85 mg/l ** | |
| Gesamthärte < 15 °dH ** | |
| Eisen < 0,5 mg/l | |
| Mangan < 0,05 mg/l | |
| Kupfer < 0,02 mg/l | |
| frei von üblen Gerüchen | |
- Probevolumen 1Liter / Absetzzeit 30 Minuten
** Bei hohenen Werten sind Entkalkungsmaßnahmen nötig.
Wassereingang mit Wasserschlauch an das Wasserleitungsnetz anschließen.
Die Leistung der Wasserversorgung muss mindestens 6000 l/h beim HDC 60/10, 9000 l/h beim HDC 90/10, 12000 l/h beim HDC 120/10 bei mindestens 0,15 MPa (HDC 60/10, HDC 90/10) bzw. 0,2 MPa (HDC 120/10) betragen.
Geräte ohne Vordruckpumper: Die Wassertemperatur muss unter 60^ liegen.
Geräte mit Vordruckpumpe: Die Wassertemperatur muss unter 85^ liegen.
Elektrischer Anschluss
Hinweis: Einschlvorgänge erzeugen kurzzeitig Spannungsenskunden. Bei umgünstigen Netzbedingungen konnen Beeinträchtigungen anderer Geräte aufreten.
- Anschlusswerte siehe Technische Daten und Typenschild.
Der elektrische Anschluss muss von einem Elektroinstalleur ausgeführten werden und IEC 60364-1 entsprechen. - Stromfuhrende Teile, Kabel und Geräte Im Arbeitsbereich müssen in einwandfreiem Zustand strahlwassergeschützt sein.
-HDC 60/10 (H): Dieses Gerat stimm mit IEC 61000-3-12 unter der Voraussetzung überein, dass die Kurzschlussleistung Ssc am Anschlusspunkt der Kundenanlage mit dem öffentlichen Netz großer oder gleich 10400 (11000) kVA ist. Es liegt in der Verantwortung des Installateurs oder Betreibers des Gerätes, sicherzustellen, falls erforderlich nach Rücksprache mit dem Netzbetreiber, dass这点 Gerat nur an einem Anschlusspunkt mit einem Ssc-Wert, der großer oder gleich 10400 (11000) kVA ist, angeschlossen wird.
△GEFAHR
Zur Vermeidung von Elektrounfällen empfehlen wir, Steckdosen mit vorgeschalteten Fehlerstrom-Schutzschalter (max. 30 mA Nennauslöse-Stromstärke) zu benutzten.
EU-Konformitätserklarung
Hiermit erklären wir, dass die nachfolgenden bezeichnete Maschine aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlagigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EU-Richtlinien entspricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Produkt: Hochdruckreiniger
Typ: 2.509-xxx
Einschlagige EU-Richtlinien
2006/42/EG(+2009/127/EG)
2009/125/EG
2011/65/EU
2014/30/EU
Angewandte harmonisierte Normen
EN IEC 63000:2018
EN 55014-1:2017 +A11:2020
EN 55014-2: 2015
EN 60335-1
EN60335-2-79
EN 61000-3-2: 2014
EN 61000-3-3:2013
EN 61000-3-12: 2011
EN 61000-6-2: 2005
EN 61000-6-4:2007
EN 62233: 2008
Angewandte Verordnung(en)
(EU) 2019/1781
5.957-926
Die Unterzeichnenden handeln im Auftrag und mit Vollmacht des Vorstands.


Dokumentationsbevollmächtigter: S. Reiser
Alfred Karcher SE & Co. KG
Alfred-Karcher-Straße 28-40
In jedem Land gelten die von unserer zuständigen Vertriebs-Gesellschaft herausgegebenen Garantiebedingungen. Etaige Störungen an dem Gerat beseitigeln wir innerhalb der Garantiefrist kostenlos, sofern Ma-terial- oder Herstellungsehler die Ursache sein sollte.
| Kundendienst | ||
| Anlageyp: Herstell-Nr.: Inbetriebnahme am: | ||
| Prüfung durchgeführt am: Befund: | ||
| Prüfung durchgeführt am: Befund: | ||
| Prüfung durchgeführt am: Befund: | ||
| Prüfung durchgeführt am: Befund: | ||
| Prüfung durchgeführt am: Befund: | ||

Alfred-Karcher-Straße 28-40
Alfred-Karcher-Straße 28-40
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Dokumentationsbefuldmaegtig:
S. Reiser
Alfred Karcher SE & Co. KG
Alfred-Karcher-Straße 28-40
Relevante EU-direktiver
Alfred-Karcher-Straße 28-40
B Antal aktuella fel
A Datum for felet
B Tidpunkt für felet
C Felnummer
D Felets listplots
E Antal sparade fel
Endast for behörig personal!
Montering
OBSERVERA
For untndiva agataget overhettas maste upstallingsplaten ha tillracklig ventilation.
Alfred-Karcher-Straße 28-40
Dokumentointivastaava:
S. Reiser
Alfred Karcher SE & Co. KG
Alfred-Karcher-Straße 28-40
71364 Winnenden (Germany)
Tel.: +49 7195 14-0
Fax: +49 7195 14-2212
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