HDS 9 16-4 ST GAS LPG - Hochdruckreiniger KARCHER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG HDS 9 16-4 ST GAS LPG KARCHER
Lesen Sie vor der ersten Benutzung Ihres Gerätes\ diese Originalbetriebsanleitung, handeln Sie danach
und bewahren Sie diese für späteren Gebrauch oder für Nachbesitzer auf.
Vor erster Inbetriebnahme Sicherheitshinweise Nr. 5.956-309.0 unbedingtlesen!
- Bei Transportschaden sofort Handler informieren.
Inhaltsverzeichnis
Umweltschutz DE 1
Symbole in der Betriebsanleitung DE . . 1
Symbole auf dem Gerät . . . DE 1
Allgemeine Sicherheitshinweise DE.1
Bestimmungsgemäß Verwendung DE.2
Funktion DE 2
Sicherheitseinrichtungen. DE 2
Gerateelemente DE 3
Inbetriebnahme DE 4
Bedienung. DE 4
Außerbetriebnahme DE 6
Stilllegung DE 6
Lagerung. DE 6
Transport. DE 6
Technische Daten . DE 7
Pflege und Wartung DE 9
Hilfe bei Störungen . DE. 11
Zubehör. DE . 13
Anlageninstallation . DE . 14
EG-Konformitätserklarung. DE 19
Garantie DE.19
Kundendienst DE.20
Umweltschutz
| Die Verpackungsmaterialien sind recyclebar.itte werfen Sie die Verpackungen nicht in den Hausmüll, sondern führen Sie diese einer Wiederverwertung zu. | |
| Altgeräte enthalten wertvolle recyclingfähige Materia- lien, die einer Verwertung zugeführrt werden sollenn. Batterien, Öl und ähnliche Stoffe dürfen nicht in die Umwelt gelangen.itte entsorgen Sie Altgeräte des- halb über geeignete Sammelsysteme. |
Bitte Motorenöl, Heizöl, Diesel und Benzin nicht in die Umwelt gelangen halten.itte Boden schützen und Altol umweltgerecht entsorgen.
Kärcher-Reinigungsmittel sind abscheidefreundlich (ASF). Das bedeutet, dass die Funktion eines Ölabscheiders nicht behindert wird. Eine Liste mit empfohlenen Reinigungsmitteln ist im Kapitel „Zubehör“ aufgeführrt.
Hinweise zu Inhaltsstoffen (REACH)
Aktuelle Informationen zu Inhaltsstoffen finden Sie unter:
www.kaercher.de/REACH
Symbole in der Betriebsanleitung

Gefahr
Für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt.
Warning
Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen können.
Vorsicht
Für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu leichten
Verletzungen oder zu Sachschäden führen kann.
Symbole auf dem Gerät

Hochdruckstrahlen können bei unsachgemäßem Gebrauch gefährlich sein. Der Strahlarf nicht auf Personen, Tiere, aktive elektrische Ausrüstung oder auf das
Gerat selbst gerichtet werden.
Allgemeine Sicherheitshinweise
- Jeweilige nationale Vorschriften des Gesetzgebers für Flüssigkeitsstrahler beachten.
- Jeweilige nationale Vorschriften des Gesetzgebers zur Unfallverhütung beachten. Flüssigkeitsstrahler mussen regelmäß geprüft und das Ergebnis der Prüfung schriftlich festgehalten werden.
Die Heizeinrichtung des Gerätes ist eine Feuerungsanlage. Feuerungsanlagen müssen regelmäßig nach den jeweiligen nationalen Vorschriften des Gesetzgebers überprüft werden. - Bei Betrieb der Anlage in Räumen ist für eine gefahrlose Ableitung der Abgase zu sorgen (Rauchgasrohr ohne Zugunterbrecher). Weiter muss eine ausreichende Frischluftzuführ vorhanden sein.
- Sicherheitshinweise, die den verwendeten Reinigungsmitteln begestellt sind (i. d. R. auf dem Verpackungsetikett) beachten.
Vorschriften, Richtlinien und Regeln
Vor der Installation des Gerätes sollte eine Abstimmung mit dem Gasversorgungsunternehmen und dem Bezirksschornsteingebermeister erfolgen.
Bei der Installation sind die Vorschriften des Baurechts, des Gewerberechts und des Immissionsschutzes zu beachten. Wir weisen auf die nachstehend aufgeführten Vorschriften, Richtlinien und Normen hin:
- Das Gerätarf nur von einem Fachbetrieb nach den jeweiligen nationalen Vorschriften installiert werden.
- Bei der elektrischen Installation sind die jeweiligen nationalen Vorschriften des Gesetzgebers zu beachten.
- Bei der Gasinstallation sind die jeweiligen nationalen Vorschriften des Gesetzgebers zu beachten.
Die Installation der Gasleitungen, sowie der gasseitige Anschluss des Gerätes, davon nur von einer im Gas- und Wasserhandwerk zugelassenen Fachfirma erfolgen. - Einstellungen, Wartungsarbeiten und Reparaturen am Brenner)dufen nur von geschulten Karcher-Kundendienstmon-teuren durchgefuhrt werden.
- Bei der Planung eines Kamins müssen die örtlich gültigen Richtlinien beachtet werden.
Arbeitsplätze
Der Arbeitsplatz befindet sich am Bedienfeld. Weitere Arbeitspläte sind je nach Anlagenaufbau an den Zubehörgeräten (Spritzeinrichtungen), die an den Zapfstellen angeschlossen werden.
Persönliche Schutzausrüstung

Beim Reinigen geräuschverständkender Teile Gehorschutz zur Vorbeugung von Gehorschaden/TRagen.
Zum Schutz vor zurückspritzendem Wasser oder Schmutz geeignete Schutzkleidung und Schutzbrille/TRagen.
Bestimmungsgemäß Verwendung
Das Gerät dient dazu, mittels eines frei austretenden Wasserstrahls Schmutz von Oberflächen zu entfernen. Es wird insbesondere zur Reinigung von Maschinen, Fahrzeugen und Fassaden verwendet.
Gefahr
Verletzungsgefahr! Beim Einsatz an Tankstellen oder anderen Gefahrenbereichen entsprechende Sicherheitsvorschriften be-achten.
Bitte mineralölhaltiges Abwasser nicht ins Erdreich, Gewässer oder Kanalisation gelangen给你们. Motorenwäschne und Unterbodenwäschene deshalb给你们 nur an geeigneten Plätzen mit Ölabschneider durchführten.
Funktion
Das Kaltwasser gelangt über die Motorkuhlschangle in den Schwimmerbehälter und von Dort in den Außenmantel des Durchlauferhitzers und weiter zur Saugseite der Hochdruckpumpe. Im Schwimmerbehälter wird Enthärter zudosiert. Die Pumpe fordert Wasser und angesaugtes Reinigungsmittel durch den Durchlauferhitzer. Der Anteil von Reinigungsmittel im Wasser kann durch ein Dosierventil eingestellt werden. Der Durchlauferhitzer wird mit einem Gasbrenner beheizt.
- Der Hochdruckausgang wird an ein im Gebäude vorhandenes Hochdrucknetz angeschlossen. An den Zapfstellen die geses Netzes erfolgt der Anschluss der Handspritzpestole mit einem Hochdruckschauch.
Sicherheitseinrichtungen
Sicherheitseinrichtungen dieren dem Schutz des Benutzers und darüber nicht außer Kraft gesetzt oder in ihrer Funktion umgangenen werden.
Wassermangelsicherung Schwimmerbehälter
Die Wassermangelsicherung verhindert das Einschalten der Hochdruckpumpe bei Wassermangel.
Wassermangelsicherung Sicherheitsblock
Die Wassermangelsicherung verhindt die Überhitzung des Brenners bei Wassermangel. Nur bei ausreichender Wasserver-sorgung Goes der Brenner in Betrieb.
Druckschalter
Der Druckschalter schaltet das Gerät bei Überschreiben des Arbeitsdruckes aus. Die Einstellungarf nicht verändert werden.
Sicherheitsventil
Bei einer Störung des Druckschalters öffnet das Sicherheitsventil. Dieses Ventil ist werkseitig eingestellt und verplombt. Die Einstellungarficht nicht verändert werden.
Flammenüberwachung
Bei Brennstoffmangel oder Brennerstörung schaltet die Flammenüberwachung den Brenner ab. Die Kontrollampe Brennerstörung (E) leuchtet auf.
Uberstromschutz
Ist der Brennermotor blockiert, lõst der Überstromschutzschalter aus. Der Motor der Hochdruckpumpe ist mit einem Motorschutzschalter und einem Wicklungsschutzschalter abgeschichert.
Abgasthermostat
Der Abgasthermostat lös aus, wenn die Abgastemperatur 320^ übersteigt. Die Kontrollampe Abgasthermostat (K) leuchtet.
Temperaturbegrenzer
Die Maximaltemperaturbegrenzer im Kesselboden (>80^) und im Wasserausgang (>110^) lösen aus und die Kontrollampe Brennerstörung (E) leuchtet.
Abgasdruckschalter
Der Abgasdruckschalter schaltet den Brenner ab, wenn im Abgassystem ein unzulässig hoher Gegendruck entsteht, z. B. bei Verstopfung.
Druckentlastung Hochdrucksystem
Nach Abschalten des Gerätes über die Handspritzpirbole öffnet nach Ablauf der Betriebsbereitschaftszeit ein im Hochdrucksystem angeordnetes Magnetventil, wodurch der Druck absinkt.
Geräteelemente


Bild 1
1 Brenner
2 Manometer
3 Frischwasser-Zulauf mit Sieb
4 Hochdruckausgang
5 Gasanschluss
6 Reinigungsmittel-Saugschlauch I
7 Reinigungsmittel-Saugschlauch II (Option)
8 Enthärterbehälter
9 Elektrozuleitung
10 Schwimmerbehälter
11 Bedienfeld
Bedienfeld

Bild 2
A Geräteschalter
B Temperaturregler
C Reinigungsmittel-Dosierventil I
D Reinigungsmittel-Dosierventil II (Option)
E Kontrollampe Brennerstörung
F Kontrolllampe Betriebsbereitschaft
G Kontrolllampe Motorüberhitzung
H Kontrollampe Verkalkungsschutz
Entriegelungstaste Gasrelais
J Entriebelungstaste Abgasthermostat
K Kontrollampe Abgasthermostat
Farbkennzeichnung
Bedienelemente für den Reinigungsprozess sind gelb.
- Bedienelemente für die Wartung und den Service sind hellgrau.
Inbetriebnahme
Gefahr
Verletzungsgefahr! Gerät, Zuleitungen, Hochdruckschauch und Anschlüsse müssen in einwandfreiem Zustand sein. Falls der Zustand nicht einwandfrei ist, damit das Gerät nicht benutzt werden.
Stromanschluss
- Anschlusswerte siehe Technische Daten und Typenschild.
- Der elektrische Anschluss muss von einem Elektroinstallat- teur ausgeführrt werden und IEC 60364-1 entsprechen.
Bedienung
Sicherheitshinweise
Der Benutzer hat das Gerät bestimmungsgemäß zu verwenden. Er hat die örtlichen Gegebenheiten zu berücksichtigten und beim Arbeits mit dem Gerät auf Personen im Umfeld zu achten. Das Gerät niemals unbeaufsichtigt setzen, solange das Gerät in Betrieb ist.
Gefahr
- Verbrühungsgefahr durch Heißwasser! Wasserstrahl nicht auf Personen oder TiereRCTEN.
- Verbrennungsgefahr durch heiße Anlagenteile! Bei Heißwasserbetrieb unisolierte Rohrleitungen und Schläuche nicht berühren. Strahlrohr nur an den Griffschalen festhalten. Abgasstutzen des Durchlauferhitzers nicht berühren.
- Vergiftungs- oder Verzungsgefahr durch Reinigungsmittel! Hinweise auf den Reinigungsmitteln beachten. Reinigungsmittel für Unbefugte unzugänglich aufbewahren.
Gefahr
Lebensgefahr durch elektrischen Schlag! Richten Sie den Wasserstrahl nicht auf folgende Einrichtungen:
Elektrische Geräte und Anlagen,
- Diese Anlage selbst,
- alle stromfuhrenden Teile im Arbeitsbereich.

Durch den aus dem Strahlrohr austretenden Wasserstrahl entsteht eine Rückstoßkraft. Durch das abgewinkelte Strahlrohr wirkt eine Kraft nach oben.
Gefahr
- Verletzungsgefahr! Der Rückstoß des Strahlrohres kann Sie aus dem Gleichgewicht bringen. Sie können stürzen. Das Strahlrohr kann umherliegen und Personen verletzen. Sicheren Standplatzuchen und Pistole gut festhalten. Hebel der Handspritzpirone nimals festklemen.
-
Den Strahl nicht auf andere oder sich selbst richten, um Kleidung oder Schuhwerk zu reinigen.
-
Verletzungsgefahr durch wegflegende Teile! Wegflegende Bruchstücke oder Gegenstände können Personen oder Tiere verletzen. Den Wasserstrahl nie auf zerbrechliche oder lose Gegenstände*Richten.
- Unfallgefahr infolge Beschädigung! Reifen und Ventile mit einem Mindestabstand von 30 cm reinigen.
Warning
Gefahr durch gesundheitsgeführnde Stoffe! Folgende Materialien nicht abspritzen, da gesundheitsgeführnde Stoffe aufgewirbelt werden können:
- Asbesthaltige Materialien,
- Materialien, die möglicherweise gesundheitsgeführende Stoffe enthalten.
Gefahr
- Verletzungsgefahr durch austretenden, eventuell bereits Wasserstrahl! Nur Original Kärcher-Hochdruckschläuche sind optimal auf die Anlage abgestimmt. Bei Verwendung anderer Schläuche wird keine Gewähr übernommen.
- Gesundheitsgefahr durch Reinigungsmittel! Durch gegeben falls beigemischte Reinigungsmittel besitzt das vom Gerät abgegebene Wasser keine Trinkwasserqualität.
- Gefahr von Gehörschäden durch Arbeiten an geräuschverstärkenden Teilen! In this fall Gehörschutz tragen.
Betriebsbereitschaft herstellen
Gefahr
Verletzungsgefahr durch austretenden, eventuell他们是 Wasserstrahl!
Gefahr
Hochdruckschauch vor jedem Betrieb auf Schäden prüfen. Beschädigten Hochdruckschauch unverzüglich austauschen.
Hochdruckschlauch, Rohrleitungen, Armaturen und Strahlrohr vor jeder Benutzung auf Beschädigung prufen.
→ Schlauchkupplung auf festen Sitz und Dichtheit überprüfen.
Vorsicht
Beschädigungsgefahr durch Trockenlauf.
Füllstand der Reinigungsmittelbehälter überprüfen und bei Bedarf nachfüllen.
Enthärterflüssigkeitsstand überprüfen und bei Bedarf nachfüllen.
Ausschalten im Notfall
Geräteschalter (A) auf „0“ drehen.
Wasserzulauf schlieben.
Handspritzpistole betätigen, bis das Gerät drucklos ist.
Gaszufuhr schlieben.
Arbeitsdruck und Fordermenge einstellen
Einstellung am Gerät

Mengenregulierventil im Uhrzeigersinn drehen ergibt hohenen Arbeitsdruck und größere Fordermenge.
Mengenregulierventil gegen den Uhrzeigersinn drehen ergibt geringeren Arbeitsdruck und Kleinere Fordermenge.
Einstellung an der Easypresspistole (Option)

Rechtsdrehung des Wassermengenreglers ergibt größere Födermenge und weiteren Arbeitsdruck.
Linksdrehung des Wassermengenreglers ergibt gingere Fordermenge und geringeren Arbeitsdruck.
Betrieb mit Kaltwasser
Wasserzulauf öffnen.

Symbol „Motor ein“
Hebel der Handspritzpistoleziehen und den Geräteschalter (A) auf „1" (Motor ein) stellen.
Die Kontrollampe Betriebsbereitschaft (F) zeigt Betriebsbereitschaft an.
Betrieb mit Heißwasser
Gefahr
Verbruhungsgefahr!
Vorsicht
Heißwasserbetrieb ohne Brennstoff führt zur Beschädigung der Brennstoffpumpe. Vor dem Heißwasserbetrieb Brennstoffversorgung sicherstellen.
Der Brenner kann bei Bedarf zugeschaltet werden.

Symbol „Brenner ein“
Geräteschalter (A) auf „Brenner ein“ stellen.
Gewünschte Wassertemperatur am Temperaturregler (B) einstellen. Höchsttemperatur ist 98^ .
Betriebsbereitschaft
- Wird während des Betriebes der Hebel der Handspritz Pistole losgelassen, schaltet das Gerät ab.
- Beim erneuten Öffnen der Pistole innerhalb der einstellbaren Betriebsbereitschaftszeit (2...8 Minuten) lauft das Gerät selbstätig wieder an.
- Wird die Betriebsbereitschaftszeit übersritten, schaltet die Sicherheitszeitschaltung Pumpe und Brenner ab. Die Kontrollampe Betriebsbereitschaft (F) erlischt.
Zur Wiederinbetriebnahme den Geräteschalter auf Stellung „0" stellen, dann wieder einschalten. Wird das Gerät mit einer Fernbedienung gesteuet, kann die Wiederinbetriebnahme am entsprechenden Schalter der Fernbedienung ausgeführrt werden.
Dusenausswahl
- Fahrzeugreifen werden nur mit der Flachstrahldüse (25^) und einem Mindest-Spritzabstand von 30 cm gereinigt. Mit dem Rundstrahl dürfen Reifen auf keinen Fall gereinigt werden.
Für alle anderen Aufgaben stehen folgende Dusen zur Auswahl:
| Ver-schmut-zung | Düse | Spritz-winkel | Teile-Nr. 6.415 | Druck [MPa] | Rück-stoß [N] |
| HDS 9/16 | |||||
| stark | 00060 | 0° | -649 | 16 | 46 |
| mittel | 25060 | 25° | -647 | ||
| leicht | 40060 | 40° | -648 | ||
| HDS 12/14 | |||||
| stark | 00080 | 0° | -150 | 14 | 55 |
| mittel | 25080 | 25° | -152 | ||
| leicht | 40080 | 40° | -153 | ||
Bei mehr als 20m Rohrleitung oder mehr als 2× 10m Hochdruckschlauch NW 8 sind folgende Dusen zu verwenden:
| Ver-schmut-zung | Düse | Spritz-winkel | Teile-Nr. 6.415 | Druck [MPa] | Rück-stoß [N] |
| HDS 9/16 | |||||
| stark | 0075 | 0° | -419 | 10 | 37 |
| mittel | 2575 | 25° | -421 | ||
| leicht | 4075 | 40° | -422 | ||
| HDS 12/14 | |||||
| stark | 0010 | 0° | -082 | 10 | 46 |
| mittel | 2510 | 25° | -252 | ||
| leicht | 4010 | 40° | -253 | ||
Reinigungsmittel-Dosierung
- Reinigungsmittel erleichtern die Reinigungsaufgabe. Sie werden aus einem externen Reinigungsmitteltank angesaugt.
- Das Gerät ist in der Grundausstattung mit einem Dosierventil (C) ausgestattet. Eine zweite Dosiereinrichtung (Dosierventil D) ist als Sonderzubehör erhältlich. Dann besteht die Mänglichkeit, zwei verschiedene Reinigungsmittel anzusaugen.
Die Dosiermenge wird an den Reinigungsmittel-Dosierventilen (C oder D) am Bedienfeld eingestellt. Der eingestellte Wert entspricht dem Reinigungsmittelanteil in Prozent.

Die äußere Skala gilt bei Verwendung von unverdünnten Reinigungsmittel (100% CHEM).
Die innere Skala gilt bei Verwendung von 1+3 vorverdünnten Reinigungsmittel (25% CHEM + 75% Wasser).
Folgende Tabelle gibt den Reinigungsmittelverbrauch für die Werte auf der äußerten Skala an:
| Stellung | 0,5 | 1 | 8 |
| Reinigungsmittelmenge [I/h] | 14...15 | 22...24 | 50 |
| Reinigungsmittelkoncentration [%] | 1,5 | 2,5 | >5 |
Die genaue Dosiermenge ist abhängig von:
- Viskosität des Reinigungsmittels
- Ansaughe
- Strömungswiderstand der Hochdruckleitung
Ist eine exakte Dosierung erforderlich, so ist die angesaugte Reinigungsmittelmenge auszumessen (z. B. durch Saugen aus einem Messbecher).
Hinweis: Reinigungsmittel-Empfehlungen finden Sie im Kapitel „Zubehör".
Enthärter nachfüllen
Vorsicht
Bei Betrieb ohne Enthärter kann der Durchlauferhitzer verkalken. Bei leerem Enthärterbehälter blinkt die Kontrollampe Verkalkungsschutz (H).
Bild 1 - Pos. 8
Enthärterbehälter mit Enthärterflüssigkeit RM 110 (2.780-001) nachfüllen.
Außerbetriebnahme

Gefahr
Verbrührungsgefahr durch heiBes Wasser! Nach dem Betrieb mit HeiBwasser muss das Gerat zur Abkuhlung mindestens zwei Minuten mit Kaltwasser bei geoffneter Pistole betrieben werden.
Nach Betrieb mit Reinigungsmittel
Bei Heißwasserbetrieb den Temperaturregler (B) auf die niedrigste Temperatur einstehen.
Gerät mindestens 30 Sekunden ohne Reinigungsmittel benützen.
Gerätausschalten
Geräteschalter (A) auf „0“ drehen.
Wasserzulauf schlieben.
Handspritzpirstole betätigen, bis das Gerät drucklos ist.
Handspritzpirbole mit Sicherungsraste gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern.
Stilllegung
Bei längeren Betriebspauden oder wenn eine frostfreie Lagerung nicht möglich ist, folgende Maßnahmen durchführren (siehe Kapitel „Pflege und Wartung“, Abschnitt „Frostschutz"):
Wasser ablassen.
Gerat mit Frostschutzmittel durchspulen.
Hauptschalter abschalten und sichern bzw. Cekon-Stecker ausstecken.
Gaszufuhr schlieben.
Lagerung
Vorsicht
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr! Gewicht des Gerätes bei Lagerung beachten.
Transport
Vorsicht
Verletzungs- und Beschädigungsgefahr! Gewicht des Gerätes beim Transport beachten.
Beim Transport in Fahrzeugen Gerät nach den jeweils gültigen Richtlinien gegen Rutschen und Kippen sichern.
Technische Daten
| HDS 9/16-4ST Gas | HDS 9/16-4ST Gas LPG | HDS 12/14-4ST Gas | HDS 12/14-4ST Gas LPG | ||
| 1.251-108 | 1.251-109 | 1.251-110 | 1.251-111 | ||
| Leistungsdaten | |||||
| Arbeitsdruck Wasser (mit Standarddüse) | MPa (bar) | 16 (160) | 16 (160) | 14 (140) | 14 (140) |
| Max. Betriebsüberdruck (Sicherheitsventil) | MPa (bar) | 18,5 (185) | 18,5 (185) | 18,5 (185) | 18,5 (185) |
| Fördermenge Wasser (stufenlos regelbar) | I/h (I/min) | 500-1000 (8,3-16,6) | 500-1000 (8,3-16,6) | 600-1200 (10-20) | 600-1200 (10-20) |
| Reinigungsmittelansaugung (stufenlos regelbar) | I/h (I/min) | 0-50 (0-0,8) | 0-50 (0-0,8) | 0-60 (0-1) | 0-60 (0-1) |
| Wasseranschluss | |||||
| Zulaufmenge (min.) | I/h (I/min) | 1100 (18,3) | 1100 (18,3) | 1300 (21,7) | 1300 (21,7) |
| Zulaufdruck (min.) | MPa (bar) | 0,1 (1) | 0,1 (1) | 0,1 (1) | 0,1 (1) |
| Zulaufdruck (max.) | MPa (bar) | 0,6 (6) | 0,6 (6) | 0,6 (6) | 0,6 (6) |
| Elektrischer Anschluss | |||||
| Stromart | -- | 3N~ | 3N~ | 3N~ | 3N~ |
| Frequenz | Hz | 50 | 50 | 50 | 50 |
| Spannung | V | 380-420 | 380-420 | 380-420 | 380-420 |
| Anschlussleistung | kW | 6,4 | 6,4 | 7,5 | 7,5 |
| Elektrische Absicherung (träge) | A | 16 | 16 | 20 | 20 |
| Schutzart | -- | IPX5 | IPX5 | IPX5 | IPX5 |
| Schutzklasse | -- | I | I | I | I |
| Maximal zulässige Netzimpedanz | Ohm | (0,381+j0,238) | (0,381+j0,238) | -- | -- |
| Elektrozuleitung | mm2 | 5 x 2,5 | 5 x 2,5 | 5 x 2,5 | 5 x 2,5 |
| Temperatur | |||||
| Zulauftemperatur (max.) | °C | 30 | 30 | 30 | 30 |
| Max. Arbeitstemperatur Heißenwasser | °C | 98 | 98 | 98 | 98 |
| Max. Temperatur Sicherheitsthermostat | °C | 110 | 110 | 110 | 110 |
| Temperaturerhöhung bei max. Wasserdurchsatz | °C | 60-65 | 60-65 | 60-65 | 60-65 |
| Heizleistung brutto | kW | 75 | 75 | 95 | 95 |
| Kaminzug | kPa | 0,01-0,04 | 0,01-0,04 | 0,01-0,04 | 0,01-0,04 |
| Gas-Anschlusswerte | |||||
| Erdgas E (G 20) | m3/h | 7,2 | -- | 9,8 | -- |
| Erdgas LL (G 25) | m3/h | 8,2 | -- | 11,4 | -- |
| Nennanschlussdruck (Erdgas) | kPa | 1,8-5 | -- | 1,8-5 | -- |
| Propan | kg/h | -- | 5,7 | -- | 7,2 |
| Nennanschlussdruck (Propan) | kPa | -- | 5-6 | -- | 5-6 |
| Umweltdaten | |||||
| Normunutzungsgrad | % | 97 | 97 | 97 | 97 |
| Normemissionsfaktor NOx(Erdgas G 25) | mg/kWh | < 40 | -- | < 40 | -- |
| Normemissionsfaktor CO (Erdgas G 25) | mg/kWh | < 40 | -- | < 40 | -- |
| Werte zur Schornsteinbemessung | |||||
| Überdruckeignung (min.) | kPa | 0,05 | 0,05 | 0,05 | 0,05 |
| Zugbedarf | kPa | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abgasmassenstrom - Volllast | kg/h | 130 | 130 | 166 | 166 |
| CO2(Erdgas) | % | 9,5 | -- | 9,5 | -- |
| CO2(Propan) | % | -- | 12 | -- | 12 |
| Abgastemperatur max./min. | °C | 190/150 | 190/150 | 170/130 | 170/130 |
| Verbrennungsluft/Luftzufahr | Max. Länge: 10 m mit zwei 90° Bögen (Mindestdurchmesser 100 mm).Nach öffentliches Vorschriften aus dem Aufstellungsraum oder Frischluv on außen. | ||||
| Kondensatablass | |||||
| Kondensatablass (max.) | I/h | 4 (über Siphon in Kanalisati-on) | 4 (über Siphon in Kanalisati-on) | 4 (über Siphon in Kanalisati-on) | 4 (über Siphon in Kanalisati-on) |
| Anschluss | DN | 40 (HTR) | 40 (HTR) | 40 (HTR) | 40 (HTR) |
| Minimale Wassersäule, Siphon | mm | 300 | 300 | 300 | 300 |
| Zulassung EN 60335-2-79 | |||||
| Zulassung nach Gas Appliance Directive (90/396/EEC) | -- | Gastec QA Low NOx | Gastec QA | Gastec QA Low NOx | Gastec QA |
| Geräte-Kategorie Europa | -- | I 2E (r), I2ELL, I 2H, I2L, I2 HE | I 3P | I 2E (r), I2ELL, I 2H, I2L, I2 HE | I 3P |
| Gerätotyp | -- | B23, C33,C43, C53 | B23, C33,C43, C53 | B23, C33,C43, C53 | B23, C33,C43, C53 |
| CE-Produkt-IDentnummer | -- | PIN 0063 BN3880 | PIN 0063 BN3880 | PIN 0063 BN3880 | PIN 0063 BN3880 |
| Maße und Gewichte | |||||
| Länge | mm | 1124 | 1124 | 1124 | 1124 |
| Breite | mm | 558 | 558 | 558 | 558 |
| Höhe | mm | 966 | 966 | 1076 | 1076 |
| Typisches Betriebsgewicht | kg | 193,5 | 193,5 | 209 | 209 |
| Ermittelte Werte gemäß EN 60335-2-79 | |||||
| Geräuschemission | |||||
| Schalldruckpegel LpA | dB(A) | 74 | 74 | 76 | 76 |
| Unsicherheit KpA | dB(A) | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Hand-Arm Vibrationswert | |||||
| Handspritzpistole | m/s2 | 2,2 | 2,2 | 2,3 | 2,3 |
| Strahlrohr | m/s2 | 1,8 | 1,8 | 2,1 | 2,1 |
| Unsicherheit K | m/s2 | 1,0 | 1,0 | 1,0 | 1,0 |

Maßblatt
Gefahr
Verletzungsgefahr! Vor allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Hauptschalter auszuschalten bzw. der Cekon-Stecker auszustecken.
Wartungsplan
| Zeitpunkt | Tätigkeit | betroffene Baugruppe | Durchführung | von wem |
| tätiglich | Handspritzpiste-prüfen | Handspritzpistole | Überprüfen, ob Handspritzpistole dicht schließt. Funktion der Sicherung gegen unbeabsichtigte Bedienungprüfen. Defekte Handspritzpistolen austauschen. | Bediener |
| Hochdruck-Schläuche prüfen | Ausgangsleitungen, Schläuche zum Arbeitsgerät | Schläuche auf Beschädigung untersuchen. Defekte Schläuche sofort auswechseln. Unfallgê-fahr! | Bediener | |
| Anschlussleitung mit Netzstecker prüfen | Elektrischer Anschluss mit Ste-cker/Steckdose | Anschlussleitung mit Netzstecker auf Schäden prüfen. Beschädigte Anschlussleitung unverzü-lich durch autorisierten Kundendienst/Elektro-Fachkraft austauschen setzen. | Bediener | |
| wöchentlich oder nach 40 Betriebs-stunden | Ölzustand prüfen | Ölbehälter an der Pumpe | Ist das Öl milchig, muss es gewechselt werden. | Bediener |
| Ölstand überprüfen | Ölbehälter an der Pumpe | Ölstand der Pumpe überprüfen. Bei Bedarf Öl (Best.-Nr. 6.288-016) nachfüllen. | Bediener | |
| Sieb reinigen | Sieb im Wassereingang | Siehe Abschnitt „Siebe reinigen“. | Bediener | |
| monatlich oder nach 200 Betriebsstunden | Pumpe prüfen | Hochdruckpumpe | Pumpe auf Undchtigkeit untersuchen. Bei mehr als 3 Tropfen pro Minute Kundendienst rufen. | Bediener |
| auf innere Abla-gerungen prüfen | gesamte Anlage | Anlage mit Strahlrohr ohne Hochdruck-Düse in Betriebnehmen. Steigt der Betriebsdruck am Gerätemanometer über 3 MPa an, so muss die Anlage entkalkt werden. Dasselse gilt auch, wenn beim Betrieb ohne Hochdruckleitung (Wasser tritt am Hochdruckausgang frei aus) ein Betriebsdruck von mehr als 0,7-1 MPa festge-stellt wird. | Bediener mit Einweisung für Entkal-kung | |
| Sieb reinigen | Sieb in der Wassermangelsi-cherung | Siehe Abschnitt „Siebe reinigen“. | Bediener | |
| nach 500-700 Betriebsstunden | Austausch | Glühzünder, Ionisationselekt- rode | Glühzünder bzw. Ionisationselektrode erneuern. | Kunden-dienst |
| halbjährlich oder nach 1000 Betriebsstunden | Ölwechsel | Hochdruckpumpe | Öl ablassen. 1 I neues Öl (Best.-Nr. 6.288-016) einfüllen. Fülldstand am Ölbehälter kontrollieren. | Bediener |
| prüfen, reinigen | gesamte Anlage | Sichtkontrolle der Anlage, Hochdruckanschlussse auf Dichteit prüfen, Überströmventil auf Dichte-heit prüfen, Hochdruckschauch prüfen, Druck-speicher prüfen, Heizschangle entkalken, Ionisationselektrode reinigen / erneuern, Bren-ner einstellen. | Kunden-dienst | |
| Schlauch erset-zen | Schlauch zum Abgasdruck-schalter | Schlauch erneuern. | Kunden-dienst | |
| jährlich | Sicherheitsüber-prüfung | gesamte Anlage | Sicherheitsüberprüfung nach den jeweiligen na- tionalen Vorschriften des Gesetzgebers für Flüssigkeitsstrahler durchführren. | Sachkundiger |
Wartungsvertrag
Mit dem zuständigen Kärcher-Verkaufsbüro kann ein Wartungsvertrag für das Gerät abgeschlossen werden.
Siebereinigen
Sieb im Wassereingang
Bild 1 - Pos. 3
Wasserzulauf schlieben.
Wasserzulaufschlauch am Gerät abschrauben.
Sieb mit einem Schraubendreher aus dem Anschluss Heraus-schieben.
Sieb reinigen
In umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.
Sieb in der Wassermangelsicherung
Verkleidungsbleche abnehmen.
Winkelstück vom Sicherheitsblock abschrauben.

→ Schraube M8x30 in das Sieb dreiben.
→ Schraube und Sieb mit einer Zange herausziehen.
Sieb reinigen
In umgekehrter Reihenfolge wieder montieren.
Entkalken
Bei Ablagerungen in den Rohrleitungen steigt der Strömungswiderstand, so dass der Druckschalter auslösen kann.
Gefahr
Explosionsgefahr durch brennbare Gase! Beim Entkalken ist Rauchen verboten. Für gute Belüftung sorgen.
Gefahr
Verzungsgehr durch Säure! Schutzbrille und Schutzhand-schuhe trag.
Durchführung
Zur Entfernung dürfen nach gesetzlichen Vorschriften nur geprüfte Kesselsteinlösemittel mit Prüfzeichen benutzt werden.
- RM 100 (Best.-Nr. 6.287-008) lösst Kalkstein und einfache Verbindungen aus Kalkstein und Waschmittelrückständen.
- RM 101 (Best.-Nr. 6.287-013) lost Ablagerungen, die mit RM 100 nicht ablosbar sind.
Einen 20-Liter-Behalter mit 15 l Wasser fullen.
Einen Liter Kesselsteinlosemittel dazugeben.
Wasserschlauch direkt am Pumpenkopf anschließen und freies Ende in den Behälter hangen.
Das angeschlossene Strahlrohr ohne Duse in den Behalter stecken.
Handspritzpistole öffnen und während des Entkalkens nicht wieder schreiben.
Geräteschalter auf „Brenner ein“ schalten, bis ca. 40^ erreicht sind.
Gerät abschalten und 20 Minuten stehen halten. Die Handspritzpistole muss geöffnet bleiben.
Gerat anschlieBend leerpumpen.
Hinweis: Wir empfehlen zum Korrosionsschutz und zur Neutralisierung der Säurereste anschließend eine alkalische Lösung (z.B. RM 81) über den Reinigungsmittelbehälter durch das Gerät zu pumpen.
Frostschutz
Das Gerät soll in frostgeschützten Räumen aufgestellt werden. Bei Frostgefahr, z. B. bei Installationen im Außenbereich, muss das Gerät entleert und mit Frostschutzmittel durchgesetzt werden.
Wasser ablassen
Wasserzulaufschlauch und Hochdruckschlauch abschrauben.
Gerät max. 1 Minute laufen setzen bis Pumpe und Leitungen leer sind.
Zulaufleitung am Kesselboden abschrauben und Heizschlange leerlaufen halten.
Gerät mit Frostschutzmittel durchspälen
Hinweis: Handhabungsvorschriften des Frostschutzmittelherstellers beachten.
Handelsübliches Frostschutzmittel in Schwimmerbehälter bis offen hin einfllen.
Auffangbehälter unter den Hochdruck-Ausgang stellen.
Gerät einschalten und so lange laufen halten, bis die Wassermangelsicherung Schwimmerbehälter anspricht und das Gerät abschaltet.
Kesselboden und Siphon mit Frostschutzmittel befüllen.
Dadurch wird auch ein gewisser Korrosionsschutz erreicht.
Hilfe bei Störungen
Gefahr
Verletzungsgefahr! Vor allen Wartungs- und Reparaturarbeiten ist der Hauptschalter auszuschalten bzw. der Cekon-Stecker auszustecken.
| Störung | Mögliche Ursache | Behebung | von wem |
| Gerät lauft nicht, Kontrollam-pe Betriebsbereitschaft (F) leuchtet nicht | Keine Spannung am Gerät vorhan-den. | Elektrisches Netz überprüfen. | Elektriker |
| Sicherheitszeitschaltung in Funktion. | Gerät am Geräteschalter kurz aus-, dann wieder einschalten. | Bediener | |
| Sicherung im Steuerkreis (F3) durchgebrannt. Sicherung ist im Steuertrafo (T2) enthalten. | Neue Sicherung einsetzen, bei Wiederdurch-brennen Überlastungsgrund beseitigen. | Kundendienst | |
| Druckschafter HD (Hochdruck) oder ND (Niederdruck) defekt. | Druckschafter prüfen. | Kundendienst | |
| Timer Modul (A1) defekt. | Anschlüsse überprüfen, bei Bedarf austau-schen. | Kundendienst | |
| + Kontrollampe Motorüber-hitzung (G) leuchtet | Thermofühler (WS) im Motor oder Überstromschutzschalter (F1) hat ausgelöst. | Überlastungsgrund beseitigen. | Kundendienst |
| Wassermangelsicherung im Schwimmerbehälter hat angespro-chen. | Wassermangel beseitigen. | Bediener | |
| Brenner zündet nicht oder Flamm erlischt während des Betriebes | Temperaturregler (B) zu niedrig eingestellt. | Temperaturregler höher einstellen. | Bediener |
| Geräteschalter steht nicht auf Brenner. | Brenner einschalten. | Bediener | |
| Wassermangelsicherung des Si-cherheitsblocks hat abgeschaltet. | Ausreichende Wasserzuführ sicherstellen. Gerät auf Dichteit überprüfen. | Bediener | |
| Gashahn geschlossen. | Gashahn öffnen. | Bediener | |
| Maximaltemperaturbegrenzer im Wasserausgang (> 110 °C) hat ausgelöst. | Kessel abkühlen halten und Gerät neu star-ten. | Bediener | |
| Temperaturregler überprüfen. | Kundendienst | ||
| Kontrollampe Abgasthermo-stat (K) leuchtet | Keine Gaszufahr. | Gaszufahr öffnen. | Bediener |
| Zuluft- oder Abluftzufahr verstopft. | Lüfung und Abgassystem überprüfen. | Bediener | |
| Kesselboden zu heiß. Maximal-temperaturbegrenzer im Kesselbo-den (> 80 °C) hat ausgelöst. Kein Kondenswasser im Kesselboden. | 5 Liter Wasser über Abgasmessstutzen ein-füssen. | Bediener | |
| Gasfeuerungsautomat liegt auf Störung. | Entriegelungsstaste Gasrelais (I) drücken. | Bediener | |
| Keine Zündung. * | Elektrodenabstand Gasfeuerungsautomat und Zündkabel überprüfen. Abstand berichti-gen oder defekte Teile austauschen. Falls er-forderlich sāubern. | Kundendienst | |
| Geblase oder Drehzahlsteuerplati-ne defekt. * | Geblase und Drehzahlsteuerplatine überprü-fen. Stecker und Zuleitung prüfen. Defekte Teile austauschen. | Kundendienst |
Hinweis
Entriebelungstaste Abgasthermostat (J) betätigten, um Flammüberwachung zu entriegeln.
| Störung | Mögliche Ursache | Behebung | von wem |
| Kontrollampe Abgasthermo-stat (K) leuchtet | Abgastemperaturbegrenzer hat ausgelöst. | Handspritzpistole öffnen bis Anlage abgekühlt ist. Anlage am Bedienfeld aus- und ein-schalten, um den Temperaturbegrenzer zu entriegeln. Im Wiederholungsfall Kunden-dienst rufen. | Bediener |
| Kontrollampe Verkalkungs-schutz (H) leuchtet | Enthärter verbraucht. | Enthärter nachfüllen. | Bediener |
| Ungenügende oder keine Reinigungsmittelförderung | Dosierventil auf Stellung „0". | Reinigungsmittel-Dosierventil einstellen. | Bediener |
| Reinigungsmittelfilter filter verstopft oder Tank leer. | Säubern bzw. fullen. | Bediener | |
| Reinigungsmittel-Saugschläuche, -Dosierventil oder -Magnetventil undcht oder verstopft. | Prüfen, reinigen. | Bediener | |
| Elektronik oder Magnetventil defekt. | Austauschen | Kundendienst | |
| Gerät kommt nicht auf vollen Druck | Düse ausgesprült. | Düse ersetzen. | Bediener |
| Reinigungsmitteltank leer. | Reinigungsmittel nachfüllen. | Bediener | |
| Nicht genügend Wasser. | Für ausreichende Wasserzufuhr sorgen. | Bediener | |
| Sieb am Wassereingang verstopft. | Prüfen, Sieb ausbauen und reinigen. | Bediener | |
| Reinigungsmitteldosierventil undcht. | Prüfen und abdichten. | Bediener | |
| Reinigungsmittelschläuche undcht. | Austauschen | Bediener | |
| Schwimmerventil klemmt. | Auf Gängigkeit überprüfen. | Bediener | |
| Sicherheitsventil undcht. | Einstellung prüfen, bei Bedarf neue Dichtung einbauen. | Kundendienst | |
| Mengenregulierventil undcht oder zu niedrig eingestellt. | Ventilteile prüfen, bei Beschädigung austau-schen, bei Verschmutzung reinigen. | Kundendienst | |
| Magnetventil für Druckentlastung defect. | Magnetventil austauschen. | Kundendienst | |
| Hochdruckpumpe klopft, Ma-nometer schwingt stark | Schwingungsdämpfer defekt. | Schwingungsdämpfer austauschen. | Kundendienst |
| Wasserpumpe saugt geringfügig Luft an. | Saugsystem überprüfen und Undichtheit be-heben. | Bediener | |
| Gerät schaltet bei geöffneter Handspritzpistole laufend aus/ein | Düse im Strahlrohr verstopft. | Prüfen, reinigen. | Bediener |
| Gerät ist verkalkt. | Siehe Abschnitt „Entkalken". | Bediener | |
| Schaltpunkt des Überströmers hat sich verstellt. | Überströmer neu einstellen halten. | Kundendienst | |
| Sieb in der Wassermangelsiche-rung verstopft. | Prüfen, Sieb ausbauen und reinigen. | Bediener | |
| Gerät schaltet bei geschlos-sener Handspritzpistole nicht aus | Pumpe ist nicht vollständig entfußet. | Geräteschalter auf „0“ stellen und Handspritzpistole ziehen, bis keine Flüssig-keit aus der Düse austritt. Dann Gerät wieder einschalten. Dessen Vorgang wiederholen, bis der volle Betriebsdruck erreicht ist. | Bediener |
| Sicherheitsventil bzw. Sicherheits-ventildichtigung defekt. | Sicherheitsventil bzw. Dichtung ersetzen. | Kundendienst | |
| Druckschalter des Überströmers. | Druckschalter und Überströmer überprüfen. | Kundendienst |
Zubehör
Reinigungsmittel
Reinigungsmittel erleichtern die Reinigungsaufgaben. In der Tabelle ist eine Auswahr von Reinigungsmitteln dargestellt. Vor Verarbeitung von Reinigungsmitteln müssen unbedingt die Hinweise auf der Verpackung beachtet werden.
| Anwendungsbereich | Verschmutzung, Anwendungsart | Reinigungsmittel | pH-Wert (ca.) 1 %-ige Lösung in Leitungs-wasser |
| Kfz-Gewerbe, Tankstel-len, Spedition, Fuhrparks | Staub, Straβenschutz, Mineral-ole (auf lackierten Flächen) | RM 55 ASF ** | 8 |
| RM 22/80-Pulver ASF | 12/10 | ||
| RM 81 ASF | 9 | ||
| RM 803 ASF | 10 | ||
| RM 806 ASF | 11 | ||
| Fahrzeugkonservierung | RM 42 Kaltwachs für Hochdruck-Reiniger | 8 | |
| RM 820-Heiβwachs ASF | 7 | ||
| RM 821-Sprühwachs ASF | 6 | ||
| RM 824-Super-Perlwachs ASF | 7 | ||
| RM 44 Gel-Felgenreiniger | 9 | ||
| Metallverarbeitende In-dustrie | Öle, Fette, Staub und ähnliche Verschmutzungen | RM 22-Pulver ASF | 12 |
| RM 55 ASF | 8 | ||
| RM 81 ASF | 9 | ||
| RM 803 ASF | 10 | ||
| RM 806 ASF | 12 | ||
| RM 31 ASF (starke Verschmutzung) | 12 | ||
| RM 39-flüssig (mit Korrosionsschutz) | 9 | ||
| Lebensmittelverarbeit-nde Betriebe | Leichte bis mittlere Verschmutzun-gen, Fette/Öle, Großflächen | RM 55 ASF | 8 |
| RM 81 ASF | 9 | ||
| RM 882 Gelschaum OSC | 12 | ||
| RM 58 ASF (Schaumreinigungsmittel) | 9 | ||
| RM 31 ASF * | 12 | ||
| Rauchharz | RM 33 * | 13 | |
| Reinigung und Desinfektion | RM 732 | 9 | |
| Desinfektion | RM 735 | 7...8 | |
| Kalk, mineralische Ablagerungen | RM 25 ASF * | 2 | |
| RM 59 ASF (Schaumreinigung) | 2 | ||
| Sanitärbereich *** | Kalk, Urinstein, Seifen etc. | RM 25 ASF * (Grundreinigung) | 2 |
| RM 59 ASF (Schaumreinigung) | 2 | ||
| RM 68 ASF | 5 |
- = nur für kurzen Einsatz, Zweischnittmethode, mit Klarwasser nachspälen
^** = ASF = abscheidefreundlich
** = zum Vorsprühen eignet sich Foam-Star 2000
Anlageninstallation

Nur für autorisiertes Fachpersonal!
Allgemein
Die Heizeinrichtung des Gerätes ist eine Feuerungsanlage. Bei der Aufstellung sind die örtlich geltenden Vorschriften zu beachten.
- Nur geprüfte Schornsteine/Abgasleitungen verwenden.
Gas Allgemein
Die Installation der Gasleitungen, sowie der gasseitige Anschluss des Gerätes, damit nur von einer im Gas- und Wasserhandwerk eingetragenen Fachfirma erfolgen.
- Einstellungen und Reparaturen am Gasbrenner)duren nur von geschulten Kärcher Kundendienst-Monteuren ausgeführrt werden.
Gasleitungen
In der Gaszuleitung, die mit mindestens 1 Zoll Nennweite ausgeführten werden muss, sind ein Manometer und ein Absperrentil vorzusehen.
- Aufgrund der durch die Hochdruckpumpe verursachten Vibrationen, muss die Verbindung zwischen starrer Gasleitung und Gerät mit einem flexiblen Gasschlauch ausgeführrt werden.
- Bei Gaszuleitungen von mehr als 10 m Länge muss Nennweite 1 1/2 Zoll oder größter vorgesehen werden. Der Gasanschluss am Gerät ist in Nennweite 1 Zoll.
Gefahr
Beim Einschrauben des flexiblen Gasschlauchs am Brenner muss der Anschlussnippel mit einem Gabelschlüssel SW 36 gegehalten werden. Der Anschlussnippel darf sich nicht gegenüber dem Brennergehause verdREhen. Die Abdichtung des Gewindeanschlusses ist mit DVGW-zugelassenen Dichtmitteln auszufahren. Nach dem Anschlieben muss die Verbindungsstelle mit DVGW-zugelassenem Lecksuchspray auf Dichtheit überprüft werden.
Die Rohrweite der Gasleitung muss entsprechend DVGW TRGI 1986 bzw. TRF 1996 berechnet werden. Die Nennweite des Gerätegasanschlusses ist nicht automatisch Rohrleitungsennnweite. Die Dimensionierung und Installation der Gasleitung muss nach den entsprechenden Normen und Vorschriften erfolgen.
Luft-/Abgasführung
- Jedes Gerät muss an einen eigenen Kamin angeschlossen werden.
Die Abgasführung ist entsprechend der örtlichen Vorschriften und in Abstimmung mit dem zuständigen Schornsteinfegermeister auszuführen.
Gasperät mit Abgasanlage, das die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnimmt
Typ B23
Gasperat ohne Strömungssicherung, bei der alle unter Überdruck stehenden Teile des AbgasweGES Verbrennungsluft umspüt sind. Die B23-Installation eröffnet die Möglichkeit, das Gerät an einem herkömmlichen einzügigen Schornstein nach DIN 18160 anzuschreiben und raumluftabhängig zu betreiben. Voraussetzung ist, dass der Schornstein für den Anschluss von Brennwertgeräten geeignet ist (z. B. indem der Schornstein durch Einziehen eines Edelstahlrohres saniert wurde).

Gasperät mit Abgasanlage, das die Verbrennungsluft über ein geschlossenes System dem Freien entnimmt
Typ C33
Gasperät mit Verbrennungsluftzuführung und Abgasführung senkrecht über das Dach. Die Mündungen befinden sich nahe beieinander im gleichen Druckbereich.

Typ C43
Gasperät mit Verbrennungsluftzuführung und Abgasführung zum Anschluss an ein Luft-Abgas-System.

Typ C53
Gasperat mit getrennter Verbrennungsluftzuführung und Abgasführung. Die Mündungen befinden sich in entsprechenden Druckbereichen.

Hinweis: Um die vorgeschreibenben Verbrennungswerte zu erreichen, muss der bei den Technischen Daten angegebene Kaminzug eingehalten werden.
Kondensatabfluss
Die Kondensatleitung muss direkt am Kondensatanschluss siphoniert werden. Die Siphonhöhe muss 30 cm betragen. Das Siphon ist im Lieferumfang enthalten. Die Kondensatleitung darkeine feste Verbindung mit der Kanalisation haben. Das Kondensat muss frei in einen Trichter oder Neutralisationsbehälter auslaufen können.
Wandmontage
Vor der Montage ist die Wand auf Tragfähigkeit hin zu prufen. Das mitgelieferte Befestigungsmaterial ist für Beton geeignet. Für Hohliaumbaustein-, Ziegelbaustein- und Gasbetonwände sind geeignete Dubel und Schrauben zu verwenden, z. B. Injektionsanker (Bohrbild siehe Maßblatt).
Bild 3 - Pos. 19 und 25
Das Gerätarf nicht starr mit dem Wasserleitungs- oder dem Hochdruckrohrleitungsnetz verbunden werden. Die Verbindungsschläuche sind unbedingt zu montieren.
Bild 3 - A
Zwischen dem Wasserleitungsnetz und dem Verbindungs-schlauch ist ein Absperrhahn vorzusehen.
Montage der Hochdruckleitungen
Bei der Montage der Hochdruckleitungen sind die jeweiligen nationalen Vorschriften des Gesetzgebers zu beachten.
- Der Druckabfall in der Rohrleitung muss unter 1,5 MPa liegen.
Die fertige Rohrleitung muss mit 32 MPa geprüft werden.
Die Isolation der Rohrleitung muss bis 100^ temperaturbestandig sein.
Reinigungsmittelbehälter aufstellen
Bild 3 - Pos. 20
Die Behälter sind so aufzustellen, dass sich der untere Niveaupsiegel des Reinigungsmittels nicht mehr als 1,5 m unter dem Geräteboden und der obere Niveaupsiegel nicht über dem Geräteboden befindet.
Wasserversorgung
Bild 3 - B und Pos. 19
Wassereingang mit einem passenden Wasserschlauch an das Wasserleitungsnetz anschließen.
Die Leistung der Wasserversorgung muss mindestens 1300 l/h bei mindestens 0,1 MPa betragen.
Die Wassertemperatur muss unter 30^ liegen.
Vorsicht
Die maximal zulässige Netzimpedanz am elektrischen Anschlusspunkt (siehe Technische Daten)arf nicht übersritten werden. Bei Unklarheiten bezüglich der an Ihr Anschlusspunkt vorliegenden Netzimpedanz setzen Sie sichitte mit ihrem Energieversorgungsunternehmen in Verbindung.
Hinweis: Einschaltvorgänge erzeugen kurzzeitig Spannungabsenkungen. Bei umgünstigen Netzbedingungen können Beeinträchtigungen anderer Geräte auftreten.
- Anschlusswerte siehe Technische Daten und Typenschild.
- Der elektrische Anschluss muss von einem Elektroinstallateur ausgeführrt werden und IEC 60364-1 entsprechen.
- Stromfuhrende Teile, Kabel und Geräte im Arbeitsbereich müssen in einwandfreiem Zustand strahlwassergeschützt sein.
Zur Vermeidung von Elektrounfallen empfehlen wir, Steckdosen mit vorgeschalteten Fehlerstrom-Schutzschalter (max. 30 mA Nennauslöse-Stromstärke) zu benutzen.
Fest installerierter elektrischer Anschluss
Elektrischen Anschluss herstellen.
Für das Abschalten des stationären Hochdruckreinigers ist ein abschlussbarer Hauptschalter (Bild 3 - Pos. 6) an ungebahrter Stelleleitung zugänglich anzubringen.
Die Kontaktöffnungseite des Hauptschalters muss mindestens 3 mm betragen.
Elektrischer Anschluss mit Stecker/Steckdose
Cekon-Stecker an Anschlusskabel des Gerätes montieren.
Cekon-Stecker in Steckdose stecken.
Für das Abschalten des stationären Hochdruckreinigers muss der Cekon-Stecker zur Netztrennung keinlich zugänglich sein.
Erstinbetriebnahme
Das Gerät ist werkseitig als Erdgas-Gerät auf die Gasart G 20 und als Flüssiggas-Gerät auf G 31 eingestellt. Bei Umstellung des Erdgas-Gerätes auf G 25 oder andere (siehe Typenschild) Erdgase oder des Flüssiggas-Gerätes auf G 30 oder andere (siehe Typenschild) Flüssiggase, sind beim Erdgas-Gerät die Erdgas-Abgaswerte und beim Flüssiggas-Gerät die Flüssiggas-Werte gemäß Service-Information einzustellen.
Das beiliegende Leerschild wird mit der neu eingestellen Gas-art beschriftet und im Anschriftenfeld auf der rechten Gerätesiete angebracht. Gleichzeitig muss das dort ab Werk angebrachte Schild mit Angabe G 20 (Erdgas-Gerät) oder G 31 (Flüssiggas-Gerät) entfernt werden.
Gasanschluss überprüfen.
Vorsicht
Beschädigungsgefahr des Gerätes durch Überhitzung.
Siphon an Kesselboden anschließen und mit Wasser befüllen.
Kessel über Kaminöffnung mit 4 Liter Wasser füssen.
Vor dem ersten Gebrauch die Spitze des Deckels vom Ölbehälter auf der Wasserpumpe abschreiben.
Maßnahmen vor Inbetriebnahme
Bild 3 - Pos. 14
Hochdruckschlauch mit Handspritzpistole und Strahlrohr verbinden und am Hochdruckausgang des Gerätes oder am Hochdruckrohrleitungsnetz anschließen.

Düssenmundstück (b) mit Überwurfmutter (a) am Strahlrohr (d) befestigen. Darauf achten, dass der Dichtring (c) sauber in der Nut liegt.

Feder (c) von der Deckelstütze (b) des Enthärterbehälters (a) entfern.
Behalter mit Kärcher-Enthärterflüssigkeit RM 110 (Best.-Nr. 2.780-001) fällen.
Gefahr
Gefährliche elektrische Spannung! Einstellungarf nur durch eine Elektro-Fachkraft erfolgen.
Die ortliche Wasserhärte ermitteltn:
- Über das örtliche Versorgungsunternehmen,
- mit einem Härteprüfergät (Best.-Nr. 6.768-004).
Gerätehaube abnehmen.
→ Schaltkasten am Bedienfeld öffnen.

Drehpotentiometer (a) je nach Wasserhärte einstellen. Aus der Tabelle kann die richtige Einstellung entnommen werden.
Beispiel:
Für eine Wasserhärte von 15^ Skalenwert 6 am Drehpotentiometer einstellen. Daraus ergibt sich eine Pausenzeit von 31 Sekunden, d.h. alle 31 Sekunden öffnet kurz das Magnetventil.
| Wasserhärte (°dH) | 5 | 10 | 15 | 20 | 25 |
| Skala am Drehpotentiometer | 8 | 7 | 6 | 5 | 4,5 |
| Pausenzeit (Sekunden) | 50 | 40 | 31 | 22 | 16 |
Verstellen der Betriebsbereitschaftszeit
Die Einstellung der Betriebsbereitschaftszeit erfolgt auf der größeren Platine an der linken Seitenwand des Elektroschranks.

Die Betriebsbereitschaftszeit ist werkseitig auf die Minimalzeit von 2 Minuten eingestellt und kann bis zur Maximalzeit von 8 Minuten erhöht werden.

Bild 3
| Pos. | Installationsmaterial | Bestell-Nr. |
| 1 | Winkelverschraubung | 6.386-356 |
| 2 | Teilesatz Anschlussstücke, Abgas | 2.640-425 |
| 3 | Teilesatz Kesselanschluss, Abgas | 2.640-424 |
| 4 | Teilesatz Siphon | 2.640-422 |
| 5 | Wärmeisolation | 6.286-114 |
| 6 | Hauptschalter | 6.631-455 |
| 7 | Rohrleitungssatz, Stahl verzinkt | 2.420-004 |
| Rohrleitungssatz, Edelstahl | 2.420-006 | |
| 8 | Teilesatz Fernsteuerung | 2.744-008 |
| 9 | Teilesatz Not-Aus-Schalter | 2.744-002 |
| 10 | T-Verschraubung | 6.386-269 |
| 11a | Anschlussstutzen, Messing | 2.638-180 |
| Anschlussstutzen, Edelstahl | 2.638-181 | |
| 11b | Absperrhahn NW 8, Stahl verzinkt | 4.580-144 |
| Absperrhahn NW 8, Edelstahl | 4.580-163 | |
| 11c | Schnellkupplungsfestteil | 6.463-025 |
| 11d | Schnellkupplungsloosteil | 6.463-023 |
| Pos. | Installationsmaterial | Bestell-Nr. |
| 12 | Schlauchhalter | 2.042-001 |
| 13 | Schlauchtrommel | 2.637-238 |
| 14 | Hochdruckschlauch 10 m | 6.388-083 |
| 15 | Handspritzpistole Easypress | 4.775-463 |
| Drehregler HDS 9/16-4 | 4.775-470 | |
| Drehregler HDS 12/14-4 | 4.775-471 | |
| 16 | Strahlrohralter | 2.042-002 |
| 17 | Strahlrohr | 4.760-550 |
| 18 | Düssenmundstück HDS 9/16-4 | 2.883-402 |
| Düssenmundstück HDS 12/14-4 | 2.883-406 | |
| 19 | Wasserschlauch | 4.440-282 |
| 19a | Magnetventil Wasserzulauf | 4.743-011 |
| 20 | Reinigungsmittel-Tank, 60 l | 5.070-078 |
| 21 | Gasschlauch R1“ | 6.388-228 |
| 22 | Gas-Absperrhahn R1“ | 6.412-389 |
| 23 | Manometer, Gas (Achtung! Abschluss-ventil bauseits vorgehen.) | 6.412-059 |
| 24 | Teilesatz Wandkonsole | 2.053-005 |
| Teilesatz Bodengestell | 2.210-008 | |
| 25 | Hochdruckschlauch | 6.389-028 |
EG-Konformitätserklärung
Hiermit erklären wir, dass die nachfolgend bezeichnete Maschine aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlädigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinien entspricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
Produkt: Hochdruckreiniger
Typ: 1.251-xxx
Einschlagige EG-Richtlinien
2009/142/EG
2006/42/EG (+2009/127/EG)
2004/108/EG
Angewandte harmonisierte Normen
EN 55014-1: 2006+A1: 2009+A2: 2011
EN 55014-2: 1997+A1: 2001+A2: 2008
EN 60335-1
EN 60335-2-79
EN 62233: 2008
EN 61000-3-2: 2006+A1: 2009+A2: 2009
HDS 12/14:
EN 61000-3-3:2008
HDS 9/16:
EN 61000-3-11:2000
Angewandte Spezifikationen:
QA 195 (nicht LPG)
Name der benannten Stelle:
für 2009/142/EG
GASTEC
Wilmersdorf 50
7327 AC Apeldoorn
Kenn-Nr. 0063
5.957-648
Die Unterzeihnenden handeln im Auftrag und mit Vollmacht der Geschäftsführung.


Dokumentationsbevollmächtigter:
S. Reiser
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
In jedem Land gelten die von unserer zuständigen Vertriebs-Gesellschaft herausgegebenen Garantiebedingungen. Etwaige Störungen an dem Gerät beseitigen wir innerhalb der Garantiefrist kosten, sofern ein Material- oder Herstellungsfehler die Ursache sein sollte.
Kundendienst
| Anlageyp: | Herstell-Nr.: | Inbetriebnahme am: |
| Prüfung durchgeführt am: | ||
| Befund: | ||
| Unterschrift | ||
| Prüfung durchgeführt am: | ||
| Befund: | ||
| Unterschrift | ||
| Prüfung durcheutrt am: | ||
| Befund: | ||
| Unterschrift | ||
| Prüfung durcheutrt am: | ||
| Befund: | ||
| Unterschrift |
Alfred Kärcher GmbH Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Dokumentationsbefuldmaegtiget:
S. Reiser
Alfred Karcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Karcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Bär hörskyydd für att minska risken für hörskador nar bullerforstärkande delar rengör.
- Manöverelement für rengöringsprocessen ar gula.
- Manöverelement für unterhalb och service ar lijusgrä.
Idrifttagning
△Fara
Endast für behörig personal!
Allmänt
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Karcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Karcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kaercher GmbH & Co. KG
Alfred-Kaercher-Str. 28 - 40
Szimbólum „Motor be“
Alfred Karcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str.28-40
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Karcher-Str. 28 - 40
Alfred Kaercher GmbH & Co. KG
Alfred-Kaercher-Str. 28 - 40