OF 2200 EBPlus - Fräsmaschine FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Tauchfräse |
| Marke | Festool |
| Modell | OF 2200 EBPlus |
| Leistungsaufnahme | 2200 W |
| Drehzahl | 10.000 – 22.000 U/min (stufenlos) |
| Leerlaufdrehzahl | 23.000 U/min |
| Frästiefe (Schnellverstellung) | 80 mm |
| Feineinstellung der Frästiefe | 20 mm (0,1 mm pro Raste) |
| Maximaler Fräserdurchmesser | 89 mm |
| Spindelgewinde | M22 x 1,0 |
| Gewicht (gemäß EP-TA 01:2014) | 8,3 kg |
| Stromversorgung | 230 V, 50/60 Hz (je nach Modell) |
| Schutzklasse | II |
| Schalldruckpegel (LpA) | 93 dB(A) (Unsicherheit K=3 dB) |
| Schallleistungspegel (LwA) | 104 dB(A) |
| Vibrationsemissionswert (ah) | < 2,5 m/s² (K=1,5 m/s²) |
| Elektronische Bremse | Ja (Stopp in ~2 s) |
| Wiederanlaufschutz | Ja |
| Thermische Sicherung | Ja (Leistungsreduzierung bei Überhitzung) |
| Absauganschluss | Durchmesser 27 mm oder 36 mm |
| Bearbeitbare Materialien | Holz, Kunststoffe, Aluminium, Gipskartonplatten |
| Regelmäßige Wartung | Reinigung der Lüftungsschlitze; Kohlebürstenwechsel |
Häufig gestellte Fragen - OF 2200 EBPlus FESTOOL
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BEDIENUNGSANLEITUNG OF 2200 EBPlus FESTOOL
CE Unterzeichnet für und im Namen von/ Signed on behalf of and in name of/ Signé pour et au nom de
Festool GmbH
Wertstr. 20, 73240 Wendlingen, GERMANY
Wendlingen, 2021-10-07

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ppa. 1382Markus Stark
* im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 - 49999999
in the specified serial number range (S-Nr.) from 40000000 - 49999999
1 Symbole....8
2 Sicherheitshinweise....8
3 Bestimmungsgemäße Verwendung...... 9
4 Technische Daten 9
5 Geräteelemente.... 10
6 Inbetriebnahme....10
7 Einstellungen.... 10
8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug......13
9 Wartung und Pflege.... 15
10 Zubehör.... 15
11 Umwelt.... 15
1 Symbole

Warnung vor allgemeiner Gefahr

Warnung vor Stromschlag

Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen!

Gehörschutz tragen!

Schutzhandschuhe beim Werkzeugwechsel und Hantieren mit rauen Werkstoffen tragen!

Atemschutz tragen!

Schutzbrille tragen!

Netzstecker ziehen

Nicht in den Hausmüll geben.

Schutzklasse II

CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Konformität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft.

Tipp, Hinweis

Handlungsanweisung
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge

WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits-hinweise und Anweisungen. Versäumnis-
se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische Sicherheitshinweise
- Halten Sie das Elektrowerkzeug nur an den isolierten Grifflächen, da der Fräser die eigene Anschlussleitung treffen kann. Der Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und könnte zu einem elektrischen Schlag führen.
- Befestigen und sichern Sie das Werkstück mittels Zwingen oder auf andere Art und Weise an einer stabilen Unterlage. Wenn Sie das Werkstück nur mit der Hand oder gegen Ihren Körper halten, bleibt es labil, was zum Verlust der Kontrolle führen kann.
- Auf dem Elektrowerkzeug dürfen nur die von Festool hierfür angebotenen Fräser montiert werden. Der Einsatz anderer Fräser ist wegen erhöhter Verletzungsgefahr verboten.
- Die auf dem Einsatzwerkzeug angegebene Höchstdrehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehalten werden. Zubehör, das sich schneller als zulässig dreht, kann zerbrechen und umherfliegen.
- Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie es ablegen. Das Einsatzwerkzeug kann sich verhaken und zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen.
- Bei zu bearbeitetenden Werkstoffen, die sich statisch aufladen oder zu einer statischen Aufladung führen können, ist ein ableitfähiges Gesamtsystem bestehend aus
Antistatik-Saugschlauch (AS) und Absaugmobil zu verwenden.
- Werkzeuge nur mit dem Schaftdurchmesser einspannen, für den die Spannzange vorgesehen ist.
- Es dürfen nur Werkzeuge verwendet werden, die EN 847-1 entsprechen. Alle Fräswerkzeuge von Festool erfüllen diese Anforderungen.
- Auf einen festen Sitz des Fräsers achten und dessen einwandfreien Lauf überprüfen.
– Die Spannzange und Überwurfmutter dürfen keine Beschädigungen aufweisen. - Rissige Fräser und solche, die ihre Form verändert haben, dürfen nicht verwendet werden.

Tragen Sie geeignete persönliche Schutz- ausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbei- ten, Schutzhandschuhe beim Bearbeiten rauer Materialien und beim Werkzeug- wechsel.
2.3 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten:
– Vorschalten eines Fehlerstrom- (Fl-, PRCD-) Schutzschalters.
- Elektrowerkzeug an ein geeignetes Absauggerät mit Antistatik-Saugschlauch anschließen.
- Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubablagerungen im Motorgehäuse reinigen.

- Schutzbrille tragen!
2.4 Emissionswerte
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise:
Schalldruckpegel L
$$ _ {\mathrm{PA}} = 9 3 \mathrm{dB(A)} $$
Schallleistungspegel L
$$ _ {\mathrm{WA}} = 1 0 4 \mathrm{dB(A)} $$
Unsicherheit K =
3 dB

VORSICHT
Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs
▶ Gehörschutz benutzen.
Schwingungsemissionswert a_h (Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN 62841:
$$ a _ {h} < 2, 5 m / s ^ {2} $$
$$ K = 1, 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Geräusch)
- dienen dem Maschinenvergleich,
- eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Vibrations- und Geräuschbelastung beim Einsatz,
- repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs.

VORSICHT
Emissionswerte können von den angegebenen Werten abweichen. Dies hängt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks.
▶ Die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus muss beurteilt werden.
▶ Abhängig von der tatsächlichen Belastung müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt werden.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Oberfräse ist bestimmt zum Fräsen von Holz, Kunststoffen und holzähnlichen Werkstoffen.
Bei Verwendung der in den Festool Verkaufsunterlagen dafür vorgesehenen Fräswerkzeugen kann auch Aluminium und Gipskarton bearbeitet werden.
Dieses Elektrowerkzeug darf ausschließlich von Fachkräften oder unterwiesenen Personen verwendet werden.

Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
4 Technische Daten
Oberfräse OF 2200 EB
Leistungsaufnahme 2200 W *
Drehzahl 10000 -
22000 min ^-1
Drehzahl max. (Leerlauf)
23000 min ^-1
Oberfräse OF 2200 EB
| Tiefen-Schnellverstellung 80 mm | |
| Tiefen-Feineinstellung 20 mm | |
| Anschlussgewinde der Antriebswelle | M22x1,0 |
| Fräserdurchmesser max. 89 mm | |
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01:2014: | 8,3 kg |
* OF 2200 EB GB 110 V Nennstrom 16 A.
5 Geräteelemente
| [1-1] | Stellrad Feineinstellung |
| [1-2] | Skala Feineinstellung |
| [1-3] | Drehknopf Höhenverstellung |
| [1-4] | Skala Tiefenanschlag |
| [1-5] | Tiefenanschlag mit Zeiger |
| [1-6] | Klemmhebel Tiefenanschlag |
| [1-7] | Exzenter zum Koppeln von Tiefenanschlag und Stufenanschlag |
| [1-8] | Stufenanschlag |
| [1-9] | Bedienhebel Laufsohlenwechsel |
| [1-10] | Spindelstopp |
| [1-11] | Drehzahl-Stellrad |
| [2-1] | Arretierknopf Ein-/Ausschalter |
| [2-2] | Ein-/Ausschalter |
| [2-3] | Hebel Schutzhaubenarretierung |
| [2-4] | Handgriffe |
| [2-5] | Absaugstutzen |
Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung. Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört teilweise nicht in den Lieferumfang.
6 Inbetriebnahme


WARNUNG
Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr
▶ Die Netzspannung und die Frequenz der Stromquelle müssen mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen.
In Nordamerika dürfen nur Festool Maschinen mit der Spannungsangabe 120 V / 60 Hz eingesetzt werden.
6.1 Ein-/Ausschalten
Der Schalter [2-2] dient als Ein-/Ausschalter (drücken = EIN, loslassen = AUS).
Für Dauerbetrieb kann der Ein-/Ausschalter mit dem Arretierknopf [2-1] eingerastet werden. Durch nochmaliges Drücken des Ein-/Ausschalters wird die Arretierung wieder gelöst.
7 Einstellungen


WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
7.1 Elektronik
Drehzahlregelung
Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [1-11] stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Technische Daten) einstellen.
Damit können Sie die Schnittgeschwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen.
| Material Fräserdurchmesser [mm] | empfohlenes Schneidematerial | ||
| 10 - 30 | 30 - 50 - 89 | ||
| Stellrad-Stufe | |||
| Hartholz 6 - 4 5 - 3 3 - 1 HW (HSS) | |||
| Weichholz 6 - 5 6 - 4 5 - 3 HSS (HW) | |||
| Spanplan- platten, beschichtet | 6 - 5 6 - 4 4 - 2 HW | ||
| Kunststoff 6 - 4 6 - 3 3 - 1 HW | |||
| Aluminium 3 - 1 3 - 1 2-1 HSS (HW) | |||
| Gipskarton 2 - 1 1 1 HW | |||
Temperatursicherung
Bei zu hoher Motortemperatur werden Stromzufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektrowerkzeug läuft nur noch mit verringerter Leistung weiter, um eine rasche Abkühlung durch die Motorlüftung zu ermöglichen. Nach Abkühlung läuft das Elektrowerkzeug wieder selbstständig hoch.
Wiederanlaufschutz
Der eingebaute Wiederanlaufschutz verhindert, dass das Elektrowerkzeug nach einer Spannungsunterbrechung bei gedrücktem Ein-/Ausschalter wieder selbständig anläuft. Das Elektrowerkzeug muss in diesem Fall zuerst aus- und danach wieder eingeschaltet werden. Aufgrund des eingebauten Wiederanlaufschutzes lässt sich das Elektrowerkzeug nicht über ein externes Schaltermodul ein- und ausschalten.
Bremse
Die OF 2200 EB besitzt eine elektronische Bremse. Nach dem Ausschalten wird die Spindel mit dem Werkzeug in ca. 2 sec elektronisch zum Stillstand abgebremst.
7.2 Werkzeug wechseln


VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heißes und scharfes Einsatzwerkzeug
- Keine stumpfen und defekten Einsatzwerkzeuge verwenden.
▶ Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug.
Für den Werkzeugwechsel das Elektrowerkzeug auf die Seite legen.
Den Spindelstopp [3-1] nur bei ausgeschaltetem Elektrowerkzeug betätigen.
Werkzeug einsetzen
Fräswerkzeug ([3-4] und [3A-1]) so weit wie möglich, zumindest jedoch bis zur Markierung am Fräserschaft, in die geöffnete Spannzange [3A-2] stecken.
Wenn die Spannzange [3A-2] aufgrund der Überwurfmutter [3A-3] nicht sichtbar ist, muss das Fräswerkzeug zumindest so weit in die Spannzange eingeführt werden, dass die Markierung ✕ nicht mehr über die Überwurfmutter übersteht.
▶ Schalter für den Spindelstopp [3-1] auf der linken Seite [B] drücken.
▶ Überwurfmutter [3-3] mit einem Gabelschlüssel SW 24 festziehen.
Der Spindelstopp blockiert die Motorspin-del jeweils nur in eine Drehrichtung. Daher braucht der Schraubenschlüssel beim Öffnen bzw. Schließen der Überwurfmut-ter nicht abgesetzt werden, sondern kann wie eine Ratsche hin- und herbewegt wer-den.
Werkzeug entnehmen
▶ Spanschutzhaube [3-2] bis zum Einrasten nach oben schieben.
▶ Schalter für den Spindelstopp [3-1] auf der rechten Seite [A] drücken.
▶ Überwurfmutter [3-3] mit einem Gabelschlüssel SW 24 bis zu einem spürbaren Widerstand lösen. Widerstand durch Weiterdrehen des Gabelschlüssels überwinden.
Fräser entnehmen.
Es sind Spannzangen für folgende Schaftdurchmesser erhältlich: 6,0 mm; 6,35 mm; 8,0 mm; 9,53 mm; 10,0 mm; 12,0 mm; 12,7 mm.
▶ Spanschutzhaube [4-2] bis zum Einrasten nach oben schieben.
▶ Schalter für den Spindelstopp [4-1] auf der rechten Seite [A] drücken.
▶ Überwurfmutter [4-3] vollständig abdrehen und diese zusammen mit der Spannzange [4-4] entnehmen. Nie Überwurfmutter und Spannzange trennen, da diese eine Einheit bilden.
▶ Eine neue Spannzange nur mit aufgesteckter und eingerasteter Überwurfmutter in die Spindel einsetzen.
▶ Überwurfmutter leicht eindrehen. Nicht festziehen, wenn kein Fräser eingesteckt ist!
7.4 Frästiefe einstellen
Das Einstellen der Frästiefe erfolgt in zwei Schritten:
Nullpunkt einstellen
Klemmhebel [5-2] öffnen, so dass der Tiefenanschlag [5-3] frei beweglich ist.
▶ Oberfräse auf eine ebene Unterlage stellen (Referenzfläche). Drehknopf [5-1] öffnen und Elektrowerkzeug soweit nach unten drücken bis der Fräser auf der Unterlage aufsitzt.
▶ Elektrowerkzeug durch Schließen des Drehknopfs [5-1] in dieser Stellung festklemmen.
Deutsch
▶ Tiefenanschlag [5-3] gegen einen der drei Festanschläge des drehbaren Stufenanschlags [5-4] drücken.
▶ Zeiger [5-5] nach unten schieben, so dass er auf der Skala [5-7] 0 mm zeigt.
i Stimmt die Null-Stellung nicht, kann dies mit der Schraube [5-6] am Zeiger korrigiert werden.
Mit einem Schraubendreher sind zwei der drei Festanschläge [7] (A und B) individuell in ihrer Höhe einstellbar.
Der Festanschlag C besitzt einen Absatz zum Vorfräsen - siehe Kapitel 7.5.
Frästiefe vorgeben
▶ Tiefenanschlag [6-6] so weit nach oben ziehen, bis der Zeiger [6-2] die gewünschte Frästiefe zeigt.
▶ Tiefenanschlag mit dem Klemmhebel [6-3] in dieser Stellung festklemmen.
▶ Drehknopf [6-1] öffnen.
Das Elektrowerkzeug ist nun in der Ausgangsstellung.
▶ Bei Bedarf Frästiefe durch Drehen des Stellrades [6-8] nachstellen.
i Verdrehen des Stellrades um einen Markierungsstrich ändert die Frästiefe um 0,1 mm. Eine vollständige Umdrehung ergibt 1 mm.
Der Skalenring [6-7] lässt sich separat verdrehen, um ihn auf "Null" zu stellen. Die drei Markierungen [6-4] zeigen an der Kante [6-5] den maximalen Verstellbereich des Stellrades (20 mm) und die Mittelposition an.
7.5 Vor-/Feinfräsen
Der Festanschlag C besitzt zwei Anschlagebe- nen mit einer Höhendifferenz von 2 mm. Dies ermöglicht, die mit dem Anschlag C eingestell- te Frästiefe in zwei Schritten zu fräsen:
Vorfräsen
▶ Elektrowerkzeug bis auf die Anschlagebene [7-1] absenken.
Fertigfräsen
▶ Elektrowerkzeug bis auf die Anschlagebene [7-2] absenken.
i Fräsarbeiten können so schnell mit einer großen Frästiefe und dennoch guter Oberflächenqualität hergestellt werden. Die endgültige Frästiefe wird durch die Einstellung der Anschlagebene [7-2] bestimmt.
7.6 Feineinstellung zur Kantenbearbeitung
Für den Einsatz von Fräswerkzeugen mit Anlaufkugellager besitzt das Elektrowerkzeug eine spezielle Feineinstellung. Damit lässt sich z. B. schnell und einfach ein exakter Übergang beim Kantenabrunden ohne Absatz einstellen, siehe Bild [8].
Exakte Frästiefe einstellen
▶ Zuerst Frästiefe grob einstellen.
▶ Probefräsung durchführen.
▶ Klemmhebel [9-2] öffnen.
▶ Tiefenanschlag [9-3] gegen den Festanschlag C [9-5] drücken.
▶ Tiefenanschlag mit dem Exzenter [9-4] am Stufenanschlag festklemmen (im Uhrzeigersinn drehen).
▶ Klemmhebel [9-2] schließen.
▶ Drehknopf [9-1] öffnen.
▶ Durch Verdrehen des Stellrades [9-6] die Frästiefe exakt einstellen.
① Die Einstellung der Frästiefe nach beiden Richtungen ist aufgrund der Kopplung des Tiefenanschlages mit dem Stufenanschlag möglich.
▶ Drehknopf [9-1] schließen.
- Exzenter [9-4] öffnen (gegen den Uhrzeigersinn drehen).
▶ Ggf. weitere Probefräsungen und Einstellungen durchführen.
7.7 Absaugung


WARNUNG
Gesundheitsgefährdung durch Stäube
▶ Nie ohne Absaugung arbeiten.
▶ Nur mit funktionsfähiger Spanschutzhau-be [10-2] arbeiten.
▶ Bei stauberzeugenden Arbeiten einen Atemschutz tragen.
▶ Nationale Bestimmungen beachten.
An den Absaugstutzen [10-4] kann ein Festool Absauggerät mit einem Absaugschlauch-Durchmesser von 36 mm oder 27 mm angeschlossen werden (36 mm wegen der geringeren Verstopfungsgefahr empfohlen).
Den Absaugstutzen [10-4] wie in Bild [10] aufstecken. Der Absaugstutzen lässt sich im Bereich [10-3] verdrehen.
VORSICHT! Wird kein Antistatik-Saugschlauch verwendet, kann es zu statischer Aufladung kommen. Der Anwender kann einen elektrischen Schlag bekommen und die Elektronik des Elektrowerkzeugs kann beschädigt werden.
Spanschutzhaube
Die Spanschutzhaube [10-2] lässt sich in einer oberen Stellung einrasten, z. B. für den Fräserwechsel.
- Spanschutzhaube bis zum Einrasten nach oben schieben oder das Elektrowerkzeug bis zum Anschlag nach unten drücken.
Um die Wirksamkeit der Absaugung zu verbessern, die Spanschutzhaube beim Arbeiten nach unten absenken.
▶ Hebel [10-1] Richtung Handgriff drücken.
Spanfänger KSF-OF
Mit dem Spanfänger KSF-OF [11-1] (teilweise Zubehör) lässt sich beim Kantenfräsen die Wirksamkeit der Absaugung steigern. Der maximal mögliche Fräserdurchmesser beträgt 78 mm.
Die Montage erfolgt analog zum Einsetzen des Kopierrings, siehe Kapitel 8.3.
Die Haube kann mit einer Bügelsäge entlang der Nuten [11-2] abgeschnitten und dadurch verkleinert werden. Der Spanfänger kann dann bei Innenradien bis zu einem minimalen Radius von 52 mm verwendet werden.
8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug

Beachten Sie beim Arbeiten alle eingangs eingeführten Sicherheitshinweise sowie folgende Regeln:
- Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen.
– Vor dem Arbeiten sicherstellen, dass der Klemmhebel [1-6] geschlossen und der Exzenter [1-7] geöffnet ist.
– Befestigen Sie das Werkstück stets so, dass es sich beim Bearbeiten nicht bewegen kann. - Das Elektrowerkzeug beim Arbeiten immer mit beiden Händen an den Handgriffen [2-4] halten. Dies ist die Voraussetzung für exaktes Arbeiten und für das Eintauchen unerlässlich.
- Nur im Gegenlauf fräsen (Vorschubrichtung des Elektrowerkzeugs in Schnittrichtung des Werkzeugs, Bild [15]).
8.1 Fräsen
▶ Gewünschte Frästiefe einstellen, siehe Kapitel 7.4.
▶ Elektrowerkzeug einschalten.
▶ Drehknopf [1-3] öffnen.
▶ Elektrowerkzeug bis zum Anschlag nach unten drücken.
▶ Elektrowerkzeug durch Schließen des Drehknopfs [1-3] in dieser Stellung festklemmen.
Langsam und gleichmäßig in das Werkstück eintauchen.
Fräsarbeit durchführen.
▶ Drehknopf [1-3] öffnen.
▶ Elektrowerkzeug langsam bis zum Anschlag nach oben bewegen (austauchen).
▶ Elektrowerkzeug ausschalten.
8.2 Fräsen mit Seitenanschlag
Der Seitenanschlag (teilweise Zubehör) wird für Fräsarbeiten parallel zur Werkstückkante eingesetzt.
▶ Die beiden Führungsstangen [12-4] mit den beiden Drehknöpfen [12-2] am Seitenanschlag festklemmen.
▶ Die Führungsstangen bis zum gewünschten Maß in die Nuten des Frästischs einführen und mit dem Drehknopf [12-1] festklemmen.
Feineinstellung
Drehknopf [12-7] öffnen, um mit dem Stellrad [12-5] eine Feineinstellung vorzunehmen.
Dazu hat der Skalenring [12-6] eine 0,1 mm Skala. Wird das Stellrad festgehalten, kann der Skalenring separat verdreht werden, um ihn auf "Null" zu stellen. Die Skala [12-3] zeigt die Verstellung in Millimeter an.
▶ Nach erfolgter Feineinstellung den Drehknopf [12-7] schließen.
▶ Beide Führungsbacken [13-3] so einstellen, dass deren Abstand zum Fräser ca. 5 mm beträgt. Hierzu die Schrauben [13-2] öffnen und nach erfolgter Einstellung wieder schließen.
▶ Nur beim Fräsen an der Kante: die Absaughaube [13-1] von hinten bis zum Einrasten auf den Seitenanschlag schieben und am Absaugstutzen [13-4] einen Absaugschlauch mit Durchmesser 27 mm oder
Deutsch
36 mm anschließen. Alternativ den Absaugschlauch am Absaugstutzen des Elektrowerkzeugs belassen.
8.3 Kopierfräsen
Für Fräsarbeiten mit Schablonen verwendet man die Oberfräse mit eingebautem Kopierring (Zubehör).
i Die Kopierringe können mit der serienmäßig vorhandenen Laufsohle verwendet werden. Zur Verbesserung der Auflage ist als Zubehör eine spezielle Laufsohle erhältlich.
Kopierring einsetzen

VORSICHT
Unfallgefahr
Ein zu großes Fräswerkzeug beschädigt den Kopierring und kann zu Unfällen führen.
▶ Darauf achten, dass das eingesetzte Fräswerkzeug durch die Öffnung des Kopierringes passt.
▶ Elektrowerkzeug seitlich auf eine stabile Unterlage legen.
▶ Hebel [14-4] öffnen.
▶ Laufsohle [14-1] abnehmen.
▶ Hebel [14-4] wieder loslassen.
▶ Kopierring [14-3] lagerichtig in den Frästisch einlegen.
▶ Laufsohle mit den Laschen [14-2] in den Frästisch einlegen.
▶ Laufsohle bis zum Einrasten in den Frästisch drücken.
Der Überstand Y (Bild [15]) des Werkstückes zur Schablone berechnet sich wie folgt:
Y = ( Kopierring - Fräser)/2
8.4 Kantenbearbeitung
Zur Kantenbearbeitung werden Fräswerkzeuge mit Anlaufkugellager in das Elektrowerkzeug eingesetzt. Dabei wird das Elektrowerkzeug so geführt, dass das Anlaufkugellager am Werkstück abrollt.
Bei der Kantenbearbeitung stets den Spanfänger KSF-OF verwenden, um die Absaugung zu verbessern.
8.5 Fräsen mit Führungssystem FS
Das Führungssystem (teilweise Zubehör) erleichtert das Fräsen gerader Nuten.
▶ Führungsschiene mit Schraubzwingen [16-4] am Werkstück befestigen.
▶ Laufsohle [16-3] für den Führungsanschlag in den Frästisch der Oberfräse einsetzen
(siehe Kapitel 8.6). Diese Laufsohle besitzt einen Absatz, der die Höhe der Führungsschiene ausgleicht.
▶ Die beiden Führungsstangen [16-6] mit den Drehknöpfen [16-5] und [16-9] am Führungsanschlag festklemmen.
▶ Drehknopf [16-1] öffnen.
▶ Führungsstangen [16-6] in die Nuten des Frästisches einführen.
▶ Oberfräse mit dem Führungsanschlag auf die Führungsschiene setzen.
▶ Bei Bedarf mit einem Schraubendreher an den beiden Führungsbacken [16-2] das Spiel des Führungsanschlages auf der Führungsschiene einstellen.
▶ Oberfräse entlang den Führungsstangen bis zum gewünschten Abstand des Fräswerkzeuges zur Führungsschiene verschieben. Darauf achten, dass ein Sicherheitsabstand X - Bild [16] von 5 mm zwischen der Vorderkante der Führungsschiene und dem Fräser, bzw. der Nut, besteht.
▶ Drehknopf [16-1] schließen.
▶ Drehknopf [16-10] öffnen.
▶ Durch Drehen des Stellrades [16-7] den Abstand X exakt einstellen. Das Stellrad [16-7] festhalten, um die Skala [16-8] zum "Nullen" separat zu verdrehen.
▶ Drehknopf [16-10] schließen.
8.6 Laufsohle wechseln
Festool bietet für unterschiedliche Anwendungen spezielle Laufsohlen (Zubehör) an.
▶ Elektrowerkzeug seitlich auf eine stabile Unterlage legen.
▶ Hebel [14-4] öffnen.
▶ Laufsohle [14-1] abnehmen.
▶ Hebel [14-4] wieder loslassen.
▶ Laufsohle mit den Laschen [14-2] in den Frästisch einlegen.
▶ Laufsohle bis zum Einrasten in den Frästisch drücken.
① Bei erster Verwendung der Laufsohle: Schutzfolie entfernen!
9 Wartung und Pflege

WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
▶ Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Gehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kundendienst werkstatt durchgeführt werden.

Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Servicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/service

Nur original Festool Ersatzteile ver wenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service
Das Gerät ist mit selbstabschaltbaren Spezial kohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, er folgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand.
Folgende Hinweise beachten:
▶ Wenn es nötig ist die Netzanschlussleitung des Elektrowerkzeugs auszutauschen, muss diese durch den Hersteller oder von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt ausgetauscht werden, um Sicherheitsge fährdungen zu vermeiden.
▶ Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewech selt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist.
▶ Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten.
10 Zubehör
Verwenden Sie nur Original Einsatzwerkzeuge und Zubehöre von Festool. Durch die Verwendung von minderwertigen Einsatzwerkzeugen und Fremd-Zubehör kann es zu erhöhter Verletzungsgefahr und erheblichen Unwuchten kommen, die die Qualität der Arbeitsergebnisse verschlechtern und den Verschleiß des Elektro werkzeugs erhöhen.
Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeuge finden Sie in Ihrem Festool Katalog oder im Internet unter www.festool.de.
11 Umwelt

Gerät nicht in den Hausmüll werfen! Geräte, Zubehör und Verpackungen ei ner umweltgerechten Wiederverwertung zuführen. Geltende nationale Vorschriften be achten.
Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zuge führt werden.
Informationen zur REACH: www.festool.com/reach
Contents
4 Technische gegevens
Bovenfrees OF 2200 EB