OF 2200 EBPlus - Fräsmaschine FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts OF 2200 EBPlus FESTOOL als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Fräsmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch OF 2200 EBPlus - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. OF 2200 EBPlus von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG OF 2200 EBPlus FESTOOL
EU-Konformitätserklärung. Wir erklären in al- leiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit allen relevanten Anforderungen folgender EU-Richtlinien übereinstimmt, und folgende Normen oder normative Dokumente zugrunde gelegt wurden:
EN 61000-3-3: 2013 EN IEC 63000:2018 Unterzeichnet für und im Namen von/ Signed on behalf of and in name of/ Signé pour et au nom de Festool GmbH Wertstr. 20, 73240 Wendlingen, GERMANY Wendlingen, 2021-10-07 Markus Stark Head of Product Development Ralf Brandt Head of Product Conformity
- im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 -
- 5 Geräteelemente p. 10
- 6 Inbetriebnahme p. 10
- 7 Einstellungen p. 10
- 8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug p. 13
- 9 Wartung und Pflege p. 15
- 10 Zubehör p. 15
- 11 Umwelt 1 Symbole Warnung vor allgemeiner Gefahr Warnung vor Stromschlag Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen! Gehörschutz tragen! Schutzhandschuhe beim Werkzeug wechsel und Hantieren mit rauen Werkstoffen tragen! Atemschutz tragen! Schutzbrille tragen! Netzstecker ziehen Nicht in den Hausmüll geben. Schutzklasse II CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Kon formität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemein schaft. Tipp, Hinweis Handlungsanweisung 2 Sicherheitshinweise p. 15
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für
Elektrowerkzeuge WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits hinweise und Anweisungen. Versäumnis se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursa chen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzlei tung) oder auf akkubetriebene Elektro werkzeuge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische
Sicherheitshinweise – Halten Sie das Elektrowerkzeug nur an den isolierten Griffflächen, da der Fräser die eigene Anschlussleitung treffen kann. Der Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und könnte zu ei nem elektrischen Schlag führen. – Befestigen und sichern Sie das Werkstück mittels Zwingen oder auf andere Art und Weise an einer stabilen Unterlage. Wenn Sie das Werkstück nur mit der Hand oder gegen Ihren Körper halten, bleibt es labil, was zum Verlust der Kontrolle führen kann. – Auf dem Elektrowerkzeug dürfen nur die von Festool hierfür angebotenen Fräser montiert werden. Der Einsatz anderer Frä ser ist wegen erhöhter Verletzungsgefahr verboten. – Die auf dem Einsatzwerkzeug angegebene Höchstdrehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehalten werden. Zubehör, das sich schneller als zulässig dreht, kann zerbre chen und umherfliegen. – Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie es ab legen. Das Einsatzwerkzeug kann sich ver haken und zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen. – Bei zu bearbeitetenden Werkstoffen, die sich statisch aufladen oder zu einer stati schen Aufladung führen können, ist ein ab leitfähiges Gesamtsystem bestehend aus Deutsch 8Antistatik-Saugschlauch (AS) und Absaug mobil zu verwenden. – Werkzeuge nur mit dem Schaftdurchmes ser einspannen, für den die Spannzange vorgesehen ist. – Es dürfen nur Werkzeuge verwendet wer den, die EN 847-1 entsprechen. Alle Fräs werkzeuge von Festool erfüllen diese An forderungen. – Auf einen festen Sitz des Fräsers achten und dessen einwandfreien Lauf überprü fen. – Die Spannzange und Überwurfmutter dür fen keine Beschädigungen aufweisen. – Rissige Fräser und solche, die ihre Form verändert haben, dürfen nicht verwendet werden.
Tragen Sie geeignete persönliche Schutz ausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbei ten, Schutzhandschuhe beim Bearbeiten rauer Materialien und beim Werkzeug wechsel.
2.3 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen ein zuhalten: – Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-, PRCD-) Schutzschalters. – Elektrowerkzeug an ein geeignetes Ab sauggerät mit Antistatik-Saugschlauch an schließen. – Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab lagerungen im Motorgehäuse reinigen. – Schutzbrille tragen!
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise: Schalldruckpegel L
93 dB(A) Schallleistungspegel L
= 104 dB(A) Unsicherheit K = 3 dB VORSICHT Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs ► Gehörschutz benutzen. Schwingungsemissionswert a
(Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN 62841:
Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Geräusch) – dienen dem Maschinenvergleich, – eignen sich auch für eine vorläufige Ein schätzung der Vibrations- und Geräuschbe lastung beim Einsatz, – repräsentieren die hauptsächlichen An wendungen des Elektrowerkzeugs. VORSICHT Emissionswerte können von den angegebe nen Werten abweichen. Dies hängt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks. ► Die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus muss beurteilt werden. ► Abhängig von der tatsächlichen Belastung müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt wer den. 3 Bestimmungsgemäße Verwendung Die Oberfräse ist bestimmt zum Fräsen von Holz, Kunststoffen und holzähnlichen Werkstof fen. Bei Verwendung der in den Festool Verkaufsun terlagen dafür vorgesehenen Fräswerkzeugen kann auch Aluminium und Gipskarton bearbei tet werden. Dieses Elektrowerkzeug darf ausschließlich von Fachkräften oder unterwiesenen Personen ver wendet werden. Bei nicht bestimmungsgemäßem Ge brauch haftet der Benutzer. 4 Technische Daten Oberfräse OF 2200 EB Leistungsaufnahme 2200 W * Drehzahl 10000 - 22000 min
Drehzahl max. (Leerlauf) 23000 min
Deutsch 9Oberfräse OF 2200 EB Tiefen-Schnellverstellung 80 mm Tiefen-Feineinstellung 20 mm Anschlussgewinde der An triebswelle M22x1,0 Fräserdurchmesser max. 89 mm Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01:2014: 8,3 kg
- OF 2200 EB GB 110 V Nennstrom 16 A. 5 Geräteelemente [1-1] Stellrad Feineinstellung [1-2] Skala Feineinstellung [1-3] Drehknopf Höhenverstellung [1-4] Skala Tiefenanschlag [1-5] Tiefenanschlag mit Zeiger [1-6] Klemmhebel Tiefenanschlag [1-7] Exzenter zum Koppeln von Tiefenan schlag und Stufenanschlag [1-8] Stufenanschlag [1-9] Bedienhebel Laufsohlenwechsel [1-10] Spindelstopp [1-11] Drehzahl-Stellrad [2-1] Arretierknopf Ein-/Ausschalter [2-2] Ein-/Ausschalter [2-3] Hebel Schutzhaubenarretierung [2-4] Handgriffe [2-5] Absaugstutzen Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung. Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör ge hört teilweise nicht in den Lieferumfang. 6 Inbetriebnahme WARNUNG Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr ► Die Netzspannung und die Frequenz der Stromquelle müssen mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen. ► In Nordamerika dürfen nur Festool Ma schinen mit der Spannungsangabe 120 V / 60 Hz eingesetzt werden.
6.1 Ein-/Ausschalten
Der Schalter [2-2] dient als Ein-/Ausschalter (drücken = EIN, loslassen = AUS). Für Dauerbetrieb kann der Ein-/Ausschalter mit dem Arretierknopf [2-1] eingerastet wer den. Durch nochmaliges Drücken des Ein-/ Ausschalters wird die Arretierung wieder ge löst. 7 Einstellungen WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
Drehzahlregelung Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [1-11] stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Techni sche Daten) einstellen. Damit können Sie die Schnittgeschwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen. Material Fräserdurchmesser [mm] empfohle nes Schnei dematerial
Kunststoff 6 - 4 6 - 3 3 - 1 HW Aluminium 3 - 1 3 - 1 2-1 HSS (HW) Gipskarton 2 - 1 1 1 HW Deutsch 10Temperatursicherung Bei zu hoher Motortemperatur werden Strom zufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektro werkzeug läuft nur noch mit verringerter Leis tung weiter, um eine rasche Abkühlung durch die Motorlüftung zu ermöglichen. Nach Abküh lung läuft das Elektrowerkzeug wieder selbst ständig hoch. Wiederanlaufschutz Der eingebaute Wiederanlaufschutz verhindert, dass das Elektrowerkzeug nach einer Span nungsunterbrechung bei gedrücktem Ein-/ Ausschalter wieder selbständig anläuft. Das Elektrowerkzeug muss in diesem Fall zuerst aus- und danach wieder eingeschaltet werden. Aufgrund des eingebauten Wiederanlaufschut zes lässt sich das Elektrowerkzeug nicht über ein externes Schaltermodul ein- und ausschal ten. Bremse Die OF 2200 EB besitzt eine elektronische Bremse. Nach dem Ausschalten wird die Spin del mit dem Werkzeug in ca. 2 sec elektronisch zum Stillstand abgebremst.
7.2 Werkzeug wechseln
VORSICHT Verletzungsgefahr durch heißes und schar fes Einsatzwerkzeug ► Keine stumpfen und defekten Einsatzwerk zeuge verwenden. ► Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug. Für den Werkzeugwechsel das Elektro werkzeug auf die Seite legen. Den Spindelstopp [3-1] nur bei ausgeschalte tem Elektrowerkzeug betätigen. Werkzeug einsetzen ► Fräswerkzeug ([3-4] und [3A-1]) so weit wie möglich, zumindest jedoch bis zur Mar kierung am Fräserschaft, in die geö ffnete Spannzange [3A-2] stecken. Wenn die Spannzange [3A-2] aufgrund der Überwurfmutter [3A-3] nicht sichtbar ist, muss das Fräswerkzeug zumindest so weit in die Spannzange eingeführt werden, dass die Markierung nicht mehr über die Überwurfmutter übersteht. ► Schalter für den Spindelstopp [3-1] auf der linken Seite [B] drücken. ► Überwurfmutter [3-3] mit einem Gabel schlüssel SW 24 festziehen. Der Spindelstopp blockiert die Motorspin del jeweils nur in eine Drehrichtung. Da her braucht der Schraubenschlüssel beim Öffnen bzw. Schließen der Überwurfmut ter nicht abgesetzt werden, sondern kann wie eine Ratsche hin- und herbewegt wer den. Werkzeug entnehmen ► Spanschutzhaube [3-2] bis zum Einrasten nach oben schieben. ► Schalter für den Spindelstopp [3-1] auf der rechten Seite [A] drücken. ► Überwurfmutter [3-3] mit einem Gabel schlüssel SW 24 bis zu einem spürbaren Widerstand lösen. Widerstand durch Wei terdrehen des Gabelschlüssels überwinden. ► Fräser entnehmen.
7.3 Spannzangenwechsel
Es sind Spannzangen für folgende Schaftdurch messer erhältlich: 6,0 mm; 6,35 mm; 8,0 mm; 9,53 mm; 10,0 mm; 12,0 mm; 12,7 mm. ► Spanschutzhaube [4-2] bis zum Einrasten nach oben schieben. ► Schalter für den Spindelstopp [4-1] auf der rechten Seite [A] drücken. ► Überwurfmutter [4-3] vollständig abdrehen und diese zusammen mit der Spannzan ge [4-4] entnehmen. Nie Überwurfmutter und Spannzange trennen, da diese eine Ein heit bilden. ► Eine neue Spannzange nur mit aufgesteck ter und eingerasteter Überwurfmutter in die Spindel einsetzen. ► Überwurfmutter leicht eindrehen. Nicht festziehen, wenn kein Fräser eingesteckt ist!
7.4 Frästiefe einstellen
Das Einstellen der Frästiefe erfolgt in zwei Schritten: Nullpunkt einstellen ► Klemmhebel [5-2] öffnen, so dass der Tie fenanschlag [5-3] frei beweglich ist. ► Oberfräse auf eine ebene Unterlage stellen (Referenzfläche). Drehknopf [5-1] öffnen und Elektrowerkzeug soweit nach unten drücken bis der Fräser auf der Unterlage aufsitzt. ► Elektrowerkzeug durch Schließen des Drehknopfs [5-1] in dieser Stellung fest klemmen. Deutsch 11► Tiefenanschlag [5-3] gegen einen der drei Festanschläge des drehbaren Stufenan schlags [5-4] drücken. ► Zeiger [5-5] nach unten schieben, so dass er auf der Skala [5-7] 0 mm zeigt. Stimmt die Null-Stellung nicht, kann dies mit der Schraube [5-6] am Zeiger korri giert werden. Mit einem Schraubendreher sind zwei der drei Festanschläge [7] (A und B) individuell in ihrer Höhe einstellbar. Der Festanschlag C besitzt einen Absatz zum Vorfräsen - siehe Kapitel 7.5
Frästiefe vorgeben ► Tiefenanschlag [6-6] so weit nach oben zie hen, bis der Zeiger [6-2] die gewünschte Frästiefe zeigt. ► Tiefenanschlag mit dem Klemmhebel [6-3] in dieser Stellung festklemmen. ► Drehknopf [6-1] öffnen. Das Elektrowerkzeug ist nun in der Ausgangs stellung. ► Bei Bedarf Frästiefe durch Drehen des Stellrades [6-8] nachstellen. Verdrehen des Stellrades um einen Mar kierungsstrich ändert die Frästiefe um 0,1 mm. Eine vollständige Umdrehung er gibt 1 mm. Der Skalenring [6-7] lässt sich separat verdrehen, um ihn auf "Null" zu stellen. Die drei Markierungen [6-4] zeigen an der Kante [6-5] den maximalen Verstellbe reich des Stellrades (20 mm) und die Mit telposition an.
Der Festanschlag C besitzt zwei Anschlagebe nen mit einer Höhendifferenz von 2 mm. Dies ermöglicht, die mit dem Anschlag C eingestell te Frästiefe in zwei Schritten zu fräsen: Vorfräsen ► Elektrowerkzeug bis auf die Anschlagebe ne [7-1] absenken. Fertigfräsen ► Elektrowerkzeug bis auf die Anschlagebe ne [7-2] absenken. Fräsarbeiten können so schnell mit einer großen Frästiefe und dennoch guter Ober flächenqualität hergestellt werden. Die endgültige Frästiefe wird durch die Ein stellung der Anschlagebene [7-2] be stimmt.
7.6 Feineinstellung zur Kantenbearbeitung
Für den Einsatz von Fräswerkzeugen mit An laufkugellager besitzt das Elektrowerkzeug ei ne spezielle Feineinstellung. Damit lässt sich z. B. schnell und einfach ein exakter Übergang beim Kantenabrunden ohne Absatz einstellen, siehe Bild [8]
Exakte Frästiefe einstellen ► Zuerst Frästiefe grob einstellen. ► Probefräsung durchführen. ► Klemmhebel [9-2] öffnen. ► Tiefenanschlag [9-3] gegen den Festan schlag C [9-5] drücken. ► Tiefenanschlag mit dem Exzenter [9-4]
Stufenanschlag festklemmen (im Uhrzei gersinn drehen). ► Klemmhebel [9-2] schließen. ► Drehknopf [9-1] öffnen. ► Durch Verdrehen des Stellrades [9-6] die Frästiefe exakt einstellen. Die Einstellung der Frästiefe nach beiden Richtungen ist aufgrund der Kopplung des Tiefenanschlages mit dem Stufenanschlag möglich. ► Drehknopf [9-1] schließen. ► Exzenter [9-4] öffnen (gegen den Uhrzei gersinn drehen). ► Ggf. weitere Probefräsungen und Einstel lungen durchführen.
WARNUNG Gesundheitsgefährdung durch Stäube ► Nie ohne Absaugung arbeiten. ► Nur mit funktionsfähiger Spanschutzhau be [10-2] arbeiten. ► Bei stauberzeugenden Arbeiten einen Atemschutz tragen. ► Nationale Bestimmungen beachten. An den Absaugstutzen [10-4] kann ein Festool Absauggerät mit einem Absaugschlauch- Durchmesser von 36 mm oder 27 mm ange schlossen werden (36 mm wegen der geringe ren Verstopfungsgefahr empfohlen). Deutsch 12Den Absaugstutzen [10-4] wie in Bild [10] auf stecken. Der Absaugstutzen lässt sich im Be reich [10-3] verdrehen. VORSICHT! Wird kein Antistatik-Saugschlauch verwendet, kann es zu statischer Aufladung kommen. Der Anwender kann einen elektri schen Schlag bekommen und die Elektronik des Elektrowerkzeugs kann beschädigt werden. Spanschutzhaube Die Spanschutzhaube [10-2] lässt sich in einer oberen Stellung einrasten, z. B. für den Fräser wechsel. ► Spanschutzhaube bis zum Einrasten nach oben schieben oder das Elektrowerkzeug bis zum Anschlag nach unten drücken. Um die Wirksamkeit der Absaugung zu verbes sern, die Spanschutzhaube beim Arbeiten nach unten absenken. ► Hebel [10-1] Richtung Handgriff drücken. Spanfänger KSF-OF Mit dem Spanfänger KSF-OF [11-1] (teilweise Zubehör) lässt sich beim Kantenfräsen die Wirksamkeit der Absaugung steigern. Der ma ximal mögliche Fräserdurchmesser beträgt 78 mm. Die Montage erfolgt analog zum Einsetzen des Kopierrings, siehe Kapitel 8.3. Die Haube kann mit einer Bügelsäge entlang der Nuten [11-2] abgeschnitten und dadurch verkleinert werden. Der Spanfänger kann dann bei Innenradien bis zu einem minimalen Radius von 52 mm verwendet werden. 8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug Beachten Sie beim Arbeiten alle ein gangs eingeführten Sicherheitshinweise sowie folgende Regeln: – Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen. – Vor dem Arbeiten sicherstellen, dass der Klemmhebel [1-6] geschlossen und der Exzenter [1-7] geöffnet ist. – Befestigen Sie das Werkstück stets so, dass es sich beim Bearbeiten nicht bewe gen kann. – Das Elektrowerkzeug beim Arbeiten immer mit beiden Händen an den Handgrif fen [2-4] halten. Dies ist die Voraussetzung für exaktes Arbeiten und für das Eintau chen unerlässlich. – Nur im Gegenlauf fräsen (Vorschubrich tung des Elektrowerkzeugs in Schnittrich tung des Werkzeugs, Bild [15]).
► Gewünschte Frästiefe einstellen, siehe Ka pitel 7.4. ► Elektrowerkzeug einschalten. ► Drehknopf [1-3] öffnen. ► Elektrowerkzeug bis zum Anschlag nach unten drücken. ► Elektrowerkzeug durch Schließen des Drehknopfs [1-3] in dieser Stellung fest klemmen. ► Langsam und gleichmäßig in das Werkstück eintauchen. ► Fräsarbeit durchführen. ► Drehknopf [1-3] öffnen. ► Elektrowerkzeug langsam bis zum An schlag nach oben bewegen (austauchen). ► Elektrowerkzeug ausschalten.
8.2 Fräsen mit Seitenanschlag
Der Seitenanschlag (teilweise Zubehör) wird für Fräsarbeiten parallel zur Werkstückkante ein gesetzt. ► Die beiden Führungsstangen [12-4] mit den beiden Drehknöpfen [12-2] am Seitenan schlag festklemmen. ► Die Führungsstangen bis zum gewünschten Maß in die Nuten des Frästischs einführen und mit dem Drehknopf [12-1] festklem men. Feineinstellung ► Drehknopf [12-7] öffnen, um mit dem Stell rad [12-5] eine Feineinstellung vorzuneh men. Dazu hat der Skalenring [12-6] eine 0,1 mm Skala. Wird das Stellrad festgehalten, kann der Skalenring separat verdreht werden, um ihn auf "Null" zu stellen. Die Ska la [12-3] zeigt die Verstellung in Millimeter an. ► Nach erfolgter Feineinstellung den Dreh knopf [12-7] schließen. ► Beide Führungsbacken [13-3] so einstellen, dass deren Abstand zum Fräser ca. 5 mm beträgt. Hierzu die Schrauben [13-2] öffnen und nach erfolgter Einstellung wieder schließen. ► Nur beim Fräsen an der Kante: die Absaug haube [13-1] von hinten bis zum Einrasten auf den Seitenanschlag schieben und am Absaugstutzen [13-4] einen Absaug schlauch mit Durchmesser 27 mm oder Deutsch 1336 mm anschließen. Alternativ den Absaug schlauch am Absaugstutzen des Elektro werkzeugs belassen.
Für Fräsarbeiten mit Schablonen verwendet man die Oberfräse mit eingebautem Kopierring (Zubehör). Die Kopierringe können mit der serienmä ßig vorhandenen Laufsohle verwendet werden. Zur Verbesserung der Auflage ist als Zubehör eine spezielle Laufsohle er hältlich. Kopierring einsetzen VORSICHT Unfallgefahr Ein zu großes Fräswerkzeug beschädigt den Kopierring und kann zu Unfällen führen. ► Darauf achten, dass das eingesetzte Fräs werkzeug durch die Öffnung des Kopierrin ges passt. ► Elektrowerkzeug seitlich auf eine stabile Unterlage legen. ► Hebel [14-4] öffnen. ► Laufsohle [14-1] abnehmen. ► Hebel [14-4] wieder loslassen. ► Kopierring [14-3] lagerichtig in den Fräs tisch einlegen. ► Laufsohle mit den Laschen [14-2] in den Frästisch einlegen. ► Laufsohle bis zum Einrasten in den Fräs tisch drücken. Der Überstand Y (Bild [15]) des Werkstückes zur Schablone berechnet sich wie folgt: Y = (ø Kopierring - ø Fräser)/2
8.4 Kantenbearbeitung
Zur Kantenbearbeitung werden Fräswerkzeuge mit Anlaufkugellager in das Elektrowerkzeug eingesetzt. Dabei wird das Elektrowerkzeug so geführt, dass das Anlaufkugellager am Werk stück abrollt. Bei der Kantenbearbeitung stets den Spanfän ger KSF-OF verwenden, um die Absaugung zu verbessern.
8.5 Fräsen mit Führungssystem FS
Das Führungssystem (teilweise Zubehör) er leichtert das Fräsen gerader Nuten. ► Führungsschiene mit Schraubzwin gen [16-4] am Werkstück befestigen. ► Laufsohle [16-3] für den Führungsanschlag in den Frästisch der Oberfräse einsetzen (siehe Kapitel 8.6). Diese Laufsohle besitzt einen Absatz, der die Höhe der Führungs schiene ausgleicht. ► Die beiden Führungsstangen [16-6] mit den Drehknöpfen [16-5] und [16-9] am Füh rungsanschlag festklemmen. ► Drehknopf [16-1] öffnen. ► Führungsstangen [16-6] in die Nuten des Frästisches einführen. ► Oberfräse mit dem Führungsanschlag auf die Führungsschiene setzen. ► Bei Bedarf mit einem Schraubendreher an den beiden Führungsbacken [16-2] das Spiel des Führungsanschlages auf der Füh rungsschiene einstellen. ► Oberfräse entlang den Führungsstangen bis zum gewünschten Abstand des Fräswerk zeuges zur Führungsschiene verschieben. Darauf achten, dass ein Sicherheitsabstand X - Bild [16] von 5 mm zwischen der Vor derkante der Führungsschiene und dem Fräser, bzw. der Nut, besteht. ► Drehknopf [16-1] schließen. ► Drehknopf [16-10] öffnen. ► Durch Drehen des Stellrades [16-7] den Abstand X exakt einstellen. Das Stell rad [16-7] festhalten, um die Skala [16-8] zum "Nullen" separat zu verdrehen. ► Drehknopf [16-10] schließen.
8.6 Laufsohle wechseln
Festool bietet für unterschiedliche Anwendun gen spezielle Laufsohlen (Zubehör) an. ► Elektrowerkzeug seitlich auf eine stabile Unterlage legen. ► Hebel [14-4] öffnen. ► Laufsohle [14-1] abnehmen. ► Hebel [14-4] wieder loslassen. ► Laufsohle mit den Laschen [14-2] in den Frästisch einlegen. ► Laufsohle bis zum Einrasten in den Fräs tisch drücken. Bei erster Verwendung der Laufsohle: Schutzfolie entfernen! Deutsch 149 Wartung und Pflege WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! ► Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Gehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kundendienst werkstatt durchgeführt werden. Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Ser vicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/ service Nur original Festool Ersatzteile ver wenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service EKAT
Das Gerät ist mit selbstabschaltbaren Spezial kohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, er folgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand. Folgende Hinweise beachten: ► Wenn es nötig ist die Netzanschlussleitung des Elektrowerkzeugs auszutauschen, muss diese durch den Hersteller oder von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt ausgetauscht werden, um Sicherheitsge fährdungen zu vermeiden. ► Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewech selt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist. ► Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten. 10 Zubehör Verwenden Sie nur Original Einsatzwerkzeuge und Zubehöre von Festool. Durch die Verwen dung von minderwertigen Einsatzwerkzeugen und Fremd-Zubehör kann es zu erhöhter Ver letzungsgefahr und erheblichen Unwuchten kommen, die die Qualität der Arbeitsergebnisse verschlechtern und den Verschleiß des Elektro werkzeugs erhöhen. Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeu ge finden Sie in Ihrem Festool Katalog oder im Internet unter www.festool.de. 11 Umwelt Gerät nicht in den Hausmüll werfen! Geräte, Zubehör und Verpackungen ei ner umweltgerechten Wiederverwertung zuführen. Geltende nationale Vorschriften be achten. Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umset zung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und ei ner umweltgerechten Wiederverwertung zuge führt werden. Informationen zur REACH: www.festool.com/ reach Deutsch 15Contents 1 Symbols.....................................................16 2 Safety warnings.........................................16 3 Intended use
Notice-Facile