OF 1010 REBQ - Fräsmaschine FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts OF 1010 REBQ FESTOOL als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Fräsmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch OF 1010 REBQ - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. OF 1010 REBQ von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG OF 1010 REBQ FESTOOL
EU-Konformitätserklärung. Wir erklären in al- leiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit allen relevanten Anforderungen folgender EU-Richtlinien übereinstimmt, und folgende Normen oder normative Dokumente zugrunde gelegt wurden:
- im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 -
- 10418176_AInhaltsverzeichnis 1 Symbole p. 8
- 2 Sicherheitshinweise p. 8
- 3 Bestimmungsgemäße Verwendung p. 9
- 4 Technische Daten p. 9
- 5 Geräteelemente p. 10
- 6 Inbetriebnahme p. 10
- 7 Einstellungen p. 10
- 8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug p. 12
- 9 Wartung und Pflege p. 14
- 10 Zubehör p. 14
- 11 Umwelt 1 Symbole Warnung vor allgemeiner Gefahr Warnung vor Stromschlag Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen. Gehörschutz tragen. Schutzhandschuhe beim Werkzeug wechsel tragen! Atemschutz tragen. Schutzbrille tragen. Netzstecker ziehen Nicht in den Hausmüll geben. Schutzklasse II CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Kon formität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemein schaft. Tipp, Hinweis Handlungsanweisung Netzanschlussleitung trennen Netzanschlussleitung anschließen 2 Sicherheitshinweise p. 14
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für
Elektrowerkzeuge WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits hinweise und Anweisungen. Versäumnis se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursa chen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzlei tung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeu ge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische
Sicherheitshinweise – Halten Sie das Elektrowerkzeug nur an den isolierten Griffflächen, da der Fräser die eigene Anschlussleitung treffen kann. Der Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und könnte zu ei nem elektrischen Schlag führen. – Befestigen und sichern Sie das Werkstück mittels Zwingen oder auf andere Art und Weise an einer stabilen Unterlage. Wenn Sie das Werkstück nur mit der Hand oder gegen Ihren Körper halten, bleibt es labil, was zum Verlust der Kontrolle führen kann. – Auf dem Elektrowerkzeug dürfen nur die von Festool hierfür angebotenen Fräser montiert werden. Der Einsatz anderer Frä ser ist wegen erhöhter Verletzungsgefahr verboten. – Die auf dem Einsatzwerkzeug angegebene Höchstdrehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehalten werden. Zubehör, das sich schneller als zulässig dreht, kann zerbre chen und umherfliegen. – Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie es ab legen. Das Einsatzwerkzeug kann sich ver haken und zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen. – Bei zu bearbeitetenden Werkstoffen, die sich statisch aufladen oder zu einer stati schen Aufladung führen können, ist ein ab leitfähiges Gesamtsystem bestehend aus Deutsch 8Antistatik-Saugschlauch (AS) und Absaug mobil zu verwenden. – Werkzeuge nur mit dem Schaftdurchmes ser einspannen, für den die Spannzange vorgesehen ist. – Es dürfen nur Fräser verwendet werden, die EN 847-1 entsprechen. Alle Fräswerk zeuge von Festool erfüllen diese Anforde rungen. – Auf einen festen Sitz des Fräsers achten und dessen einwandfreien Lauf überprü fen. – Die Spannzange und Überwurfmutter dür fen keine Beschädigungen aufweisen. – Rissige Fräser und solche, die ihre Form verändert haben, dürfen nicht verwendet werden.
Tragen Sie geeignete persönliche Schutz ausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbei ten.
2.3 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen ein zuhalten: – Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-, PRCD-) Schutzschalters. – Elektrowerkzeug an ein geeignetes Ab sauggerät mit Antistatik-Saugschlauch an schließen. – Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab lagerungen im Motorgehäuse reinigen. – Schutzbrille tragen!
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise: Schalldruckpegel L
= 92 dB(A) Schallleistungspegel L
= 103 dB(A) Unsicherheit K = 3 dB VORSICHT Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs ► Verwenden Sie einen Gehörschutz. Schwingungsemissionswert a
(Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN 62841:
Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Geräusch) – dienen dem Maschinenvergleich, – eignen sich auch für eine vorläufige Ein schätzung der Vibrations- und Geräuschbe lastung beim Einsatz, – repräsentieren die hauptsächlichen An wendungen des Elektrowerkzeugs. VORSICHT Emissionswerte können von den angegebe nen Werten abweichen. Dies hängt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks. ► Beurteilen Sie die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus. ► Abhängig von der tatsächlichen Belastung müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt wer den. 3 Bestimmungsgemäße Verwendung Die Oberfräse ist bestimmt zum Fräsen von Holz, Kunststoffen und holzähnlichen Werkstof fen. Bei Verwendung der in den Festool Verkaufsun terlagen dafür vorgesehenen Fräswerkzeugen kann auch Aluminium und Gipskarton bearbei tet werden. Bei nicht bestimmungsgemäßem Ge brauch haftet der Benutzer. 4 Technische Daten Oberfräse OF 1010 REBQ, OF 1010 REQ Leistung 1010 W Drehzahl 9500 - 23000 min
Drehzahl max. (Leerlauf) 26000 min
Tiefen-Schnellverstel lung 55 mm Tiefen-Feineinstellung 8 mm Deutsch 9Oberfräse OF 1010 REBQ, OF 1010 REQ Anschlussgewinde der Antriebswelle M16x1,5 Fräserdurchmesser max. 35 mm Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01:2014: 3,1 kg 5 Geräteelemente [1-1] Frästisch [1-2] Stufenanschlag [1-3] Tiefenanschlag [1-4] Arretierung für Stangenzirkel [1-5] Mutter [1-6] Spindelstopp [1-7] Handgriff/Höhenverstellung [1-8] Klemmhebel [1-9] Feineinstellung [1-10] Zeiger Tiefenanschlag [1-11] Drehzahl-Stellrad [1-12] Arretierknopf [1-13] Handgriff [1-14] Ein-/Ausschalter [1-15] Absaugstutzen [1-16] Nuten für Führungsstangen/Seiten anschlag Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang der Betriebsanleitung. Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör ge hört teilweise nicht in den Lieferumfang. 6 Inbetriebnahme WARNUNG Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr ► Die Netzspannung und die Frequenz der Stromquelle müssen mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen. ► In Nordamerika dürfen nur Festool Ma schinen mit der Spannungsangabe 120 V / 60 Hz eingesetzt werden. VORSICHT Erhitzung des plug it-Anschlusses bei un vollständig verriegeltem Bajonettverschluss Verbrennungsgefahr ► Vor dem Einschalten des Elektrowerk zeugs vergewissern, dass der Bajonettver schluss an der Netzanschlussleitung kom plett geschlossen und verriegelt ist. ► Netzanschlussleitung anschließen und lö sen [2].
6.1 Ein-/Ausschalten
Der Schalter [1-14] dient als Ein-/Ausschalter (drücken = EIN, loslassen = AUS). Für Dauerbetrieb kann der Ein-/Ausschalter mit dem Arretierknopf [1-12] eingerastet wer den. Durch nochmaliges Drücken des Ein-/ Ausschalters wird die Arretierung wieder ge löst. 7 Einstellungen WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
Drehzahlregelung Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [1-11] stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Techni sche Daten) einstellen. Damit können Sie die Schnittgeschwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen. Material Fräserdurchmesser [mm] empfohle nes Schnei dematerial
Kunststoff 6 - 4 5 - 3 2 - 1 HW Aluminium 3 - 1 2 - 1 1 HSS (HW) Gipskarton 2 - 1 1 1 HW Deutsch 10Temperatursicherung Zum Schutz vor Überhitzung (Durchbrennen des Motors) ist eine elektronische Temperatur überwachung eingebaut. Vor Erreichen einer kritischen Motortemperatur schaltet die Si cherheitselektronik den Motor ab. Nach einer Abkühlzeit von ca. 3–5 Minuten ist die Maschine wieder betriebsbereit und voll belastbar. Bei laufender Maschine (Leerlauf) reduziert sich die Abkühlzeit erheblich. Wiederanlaufschutz Der eingebaute Wiederanlaufschutz verhindert, dass das Elektrowerkzeug nach einer Span nungsunterbrechung bei gedrücktem Ein-/ Ausschalter wieder selbständig anläuft. Das Elektrowerkzeug muss in diesem Fall zuerst aus- und danach wieder eingeschaltet werden. Aufgrund des eingebauten Wiederanlaufschut zes lässt sich das Elektrowerkzeug nicht über ein externes Schaltermodul ein- und ausschal ten. Bremse Die OF 1010 REBQ besitzt eine elektronische Bremse. Nach dem Ausschalten wird die Spin del mit dem Werkzeug in ca. 2 sec elektronisch zum Stillstand abgebremst.
7.2 Werkzeug wechseln
VORSICHT Verletzungsgefahr durch heißes und schar fes Einsatzwerkzeug ► Keine stumpfen und defekten Einsatzwerk zeuge verwenden. ► Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug. Für den Werkzeugwechsel das Elektrowerk zeug auf die Seite legen. Werkzeug einsetzen ► Fräswerkzeug so weit wie möglich, zumin dest jedoch bis zur Markierung am Fräserschaft, in die geöffnete Spannzange stecken. ► Spindel soweit verdrehen, bis der Spindel stopp [1-6] beim Drücken einrastet und die Spindel arretiert. ► Mutter [1-5] mit einem Gabelschlüssel SW 19 festziehen. Werkzeug entnehmen ► Spindel so weit verdrehen, bis der Spindel stopp [1-6] beim Drücken einrastet und die Spindel arretiert. ► Mutter [1-5] mit einem Gabelschlüssel SW 19 bis zu einem spürbaren Widerstand lösen. Widerstand durch Weiterdrehen des Gabelschlüssels überwinden. ► Fräser entnehmen.
7.3 Spannzangenwechsel
Es sind Spannzangen für folgende Schaftdurch messer erhältlich: 6.0 mm, 6.35 mm, 8.0 mm (Bestellnummern siehe Festool-Katalog oder Internet „www.festool.com“) ► Mutter [1-5] vollständig abdrehen und diese zusammen mit der Spannzange entnehmen. ► Eine neue Spannzange nur mit aufgesteck ter und eingerasteter Mutter in die Spindel einsetzen. ► Mutter leicht eindrehen. Nicht festziehen, wenn kein Fräser eingesteckt ist!
7.4 Frästiefe einstellen
Das Einstellen der Frästiefe erfolgt in drei Schritten:
1. Nullpunkt einstellen, siehe 7.5.
2. Frästiefe vorgeben, siehe 7.6.
3. Frästiefe festklemmen, siehe 7.7.
7.5 Nullpunkt einstellen
► Klemmhebel [1-8] öffnen, so dass der Tie fenanschlag [1-3] frei beweglich ist. ► Oberfräse mit dem Frästisch [1-1] auf eine ebene Unterlage stellen. Drehknopf [1-7] öffnen und Elektrowerkzeug soweit nach unten drücken bis der Fräser auf der Unter lage aufsitzt. ► Elektrowerkzeug durch Schließen des Drehknopfs [1-7] in dieser Stellung fest klemmen. ► Tiefenanschlag [1-3] gegen einen der drei Festanschläge des drehbaren Stufenan schlags [1-2] drücken. Mit einem Innensechskantschlüssel ist jeder Festanschlag individuell in seiner Höhe ein stellbar. ► Zeiger [1-10] nach unten schieben, so dass er auf der Skala 0 mm zeigt. Stimmt die Null-Stellung nicht, kann dies mit der Schraube am Zeiger [1-10] korri giert werden.
7.6 Frästiefe vorgeben
Die gewünschte Frästiefe lässt sich entweder mit der Tiefen-Schnellverstellung oder mit der Tiefen-Feineinstellung vorgeben. Deutsch 11Tiefen-Schnellverstellung ► Tiefenanschlag [1-3] so weit nach oben zie hen, bis der Zeiger [1-10] die gewünschte Frästiefe zeigt. ► Tiefenanschlag mit dem Klemmhebel [1-8] in dieser Stellung festklemmen. Tiefen-Feineinstellung ► Tiefenanschlag mit dem Klemmhebel [1-8] festklemmen. ► Gewünschte Frästiefe durch Drehen des Stellrades [1-9] einstellen. Verdrehen des Stellrades um einen Mar kierungsstrich ändert die Frästiefe um 0,1 mm. Eine vollständige Umdrehung er gibt 1 mm. Der maximale Verstellbereich des Stellrades beträgt 8 mm.
7.7 Frästiefe festklemmen
► Drehknopf [1-7] öffnen und das Elektro werkzeug so weit nach unten drücken, bis der Tiefenanschlag den Festanschlag be rührt. ► Elektrowerkzeug durch Schließen des Drehknopfs [1-7] in dieser Stellung fest klemmen.
WARNUNG Gesundheitsgefährdung durch Stäube ► Nie ohne Absaugung arbeiten. ► Nationale Bestimmungen beachten. VORSICHT! Wird kein Antistatik-Saugschlauch verwendet, kann es zu statischer Aufladung kommen. Der Anwender kann einen elektri schen Schlag bekommen und die Elektronik des Elektrowerkzeugs kann beschädigt werden. An den Absaugstutzen [1-15] kann ein Festool Absaugmobil mit einem Saugschlauchdurch messer von 27 mm oder 36 mm (36 mm wegen geringerer Verstopfungsgefahr empfohlen) an geschlossen werden. Spanfänger KSF-OF Der Spanfänger KSF-OF [1] [3-1] besteht aus Haube und Abdeckung und steigert beim Kan tenfräsen die Wirksamkeit der Absaugung. Die Montage der Haube erfolgt analog zum Kopier ring, die Abdeckung wird oben aufgesteckt. Die Haube kann mit einer Bügelsäge entlang der Nuten [3-2] abgeschnitten und dadurch verkleinert werden. Der Spanfänger kann dann bei Innenradien bis zu einem minimalen Radius von 40 mm verwendet werden. 8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug Beachten Sie beim Arbeiten alle ein gangs eingeführten Sicherheitshinweise sowie folgende Regeln: – Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen. – Befestigen Sie das Werkstück stets so, dass es sich beim Bearbeiten nicht bewe gen kann. – Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Ar beiten immer mit beiden Händen an den Handgriffen [1-7] + [1-13]. Dies ist die Vo raussetzung für exaktes Arbeiten und für das Eintauchen unerlässlich. Tauchen Sie langsam und gleichmäßig in das Werkstück ein. – Nur im Gegenlauf fräsen (Vorschubrich tung des Elektrowerkzeugs in Schnittrich tung des Werkzeugs, Bild [7]).
Hauptsächlich beim Schriften- und Bilderfräsen und beim Bearbeiten von Kanten mit Anlaufring oder Führungszapfen wird die Oberfräse frei händig geführt.
8.2 Fräsen mit Seitenanschlag
Für parallel zur Werkstückkante verlaufende Arbeiten kann der Seitenanschlag [2] [4-1] ein gesetzt werden. ► Die beiden Führungsstangen [4-6] mit den beiden Drehknöpfen [4-5] am Seitenan schlag festklemmen. ► Die Führungsstangen bis zum gewünschten Maß in die Nuten des Frästischs einführen und mit den beiden Drehknöpfen [4-4] fest klemmen. Feineinstellung ► Den Drehknopf [4-8] öffnen, um mit dem Stellrad [4-7] eine Feineinstellung vorzu nehmen. Eine Ziffer am Stellrad entspricht 0.1 mm Feineinstellung. ► Nach erfolgter Feineinstellung den Dreh knopf [4-8] schließen. [1] Zubehör [2] Teilweise Zubehör Deutsch 12► Beide Führungsbacken [4-3] so einstellen, dass deren Abstand zum Fräser ca. 5 mm beträgt. Hierzu die beiden Backenfixierun gen [4-2] öffnen und nach erfolgter Einstel lung wieder schließen. Absaughaube ► Wie in Bild [5] dargestellt, die Absaughau be [5-1] von hinten bis zum Einrasten auf den Seitenanschlag schieben. ► Zum Abziehen der Absaughaube die La schen [5-3] leicht anheben. Am Absaugstutzen [5-2] kann ein Absaug schlauch mit Durchmesser 27 mm oder 36 mm angeschlossen werden.
8.3 Fräsen mit Führungssystem FS
Das Führungssystem (Zubehör) erleichtert das Fräsen gerader Nuten. ► Führungsanschlag [8-4] mit den Führungs stangen [8-3] des Seitenanschlages am Frästisch befestigen. ► Führungsschiene [8-6] mit Schraubzwin gen [8-7] am Werkstück befestigen. Darauf achten, dass ein Sicherheitsabstand X - Bild [8] von 5 mm zwischen der Vorder kante der Führungsschiene und dem Frä ser, bzw. der Nut, besteht. ► Führungsanschlag, wie in Bild [8] darge stellt, auf die Führungsschiene setzen. Um ein spielfreies Führen des Fräsanschlages sicherzustellen, mit einem Schraubendre her durch die beiden seitlichen Öffnun gen [8-5] die zwei Führungsbacken einstel len. ► Höhenverstellbare Abstützung [8-2] so an der Gewindebohrung des Frästisches fest schrauben, dass die Unterseite des Frästi sches parallel zur Werkstückoberfläche ist. Um nach Anriss arbeiten zu können, zeigen die Markierungen am Frästisch [8-1] und die Skala an der Abstützung [8-2] die Mittelachse des Fräsers an. Für eine genauere Einstellung ist für das Führungssystem eine Feineinstellung als Zubehör erhältlich.
8.4 Fräsen mit Stangenzirkel
Mit dem Stangenzirkel SZ-OF 1000 (Zubehör) können runde Teile und Kreisausschnitte mit einem Durchmesser zwischen 153 und 760 mm hergestellt werden. ► Stangenzirkel so weit in die vordere Nut des Frästisches schieben, bis der gewünschte Radius eingestellt ist. ► Stangenzirkel mit dem Drehknopf [1-4] ar retieren. Soll die Einkerbung durch die Zirkel spitze auf dem Werkstück vermieden werden, kann mit doppelseitigem Kle beband ein dünnes Holzbrettchen auf dem Mittelpunkt befestigt werden.
Um bestehende Werkstücke maßgenau zu re produzieren, verwendet man einen Kopierring oder eine Kopiereinrichtung (Zubehör). Kopierring Bei der Auswahl der Größe des Kopierrin ges [7-1] darauf achten, dass der eingesetzte Fräser [7-2] durch dessen Öffnung passt. ► Den Kopierring anstelle des Abdeckrin ges [6-1] von unten an den Frästisch befes tigen. Der Überstand Y (Bild [7]) des Werkstückes zur Schablone berechnet sich wie folgt: Y = (ø Kopierring - ø Fräser)/2 Mit dem Zentrierdorn ZD-OF (Zubehör) lässt sich der Kopierring exakt mittig ausrichten. Kopiereinrichtung Für die Kopiereinrichtung wird der Winkelarm WA-OF [9-2] und das Kopiertastset KT-OF, be stehend aus Rollenhalter [9-6] und drei Kopier rollen [9-7], benötigt. ► Den Winkelarm mit dem Drehknopf [9-1] in der gewünschten Höhe an der Gewindeboh rung [9-3] festschrauben. ► Eine Kopierrolle am Rollenhalter montieren und diesen mit dem Drehknopf [9-5] am Winkelarm festschrauben. Darauf achten, dass die Kopierrolle und der Fräser densel ben Durchmesser haben! ► Durch Drehen des Stellrades [9-4] lässt sich der Abstand der Tastrolle zur Fräser achse einstellen.
8.6 Umleimer bündigfräsen
Mit dem Winkelarm WA-OF [10-2] in Verbin dung mit der Führungsplatte UP-OF [10-5] (Zu behör) lassen sich überstehende Umleimer bündigfräsen. ► Den Winkelarm mit dem Drehknopf [10-1] in der gewünschten Höhe an der Gewinde bohrung [10-3] festschrauben. ► Die Führungsplatte mit dem Dreh knopf [10-4] am Winkelarm festschrauben. ► Frästiefe so einstellen, dass diese die Dicke des Umleimers +2 mm beträgt. Deutsch 13► Die Führungsplatte [11-1] durch Öffnen des Drehknopfes [11-3] möglichst nah an den Fräser heranführen. ► Mit dem Stellrad [11-2] die Tiefeneinstel lung der Führungsplatte so vornehmen, dass beim Bündigfräsen wenige Zehntel millimeter des Umleimers stehen bleiben, die hinterher von Hand verschliffen werden. 9 Wartung und Pflege WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! ► Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Gehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kundendienst werkstatt durchgeführt werden. Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Ser vicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/ service Nur original Festool Ersatzteile ver wenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service EKAT
- Das Gerät ist mit selbstabschaltbaren Spezial kohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, er folgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand. Folgende Hinweise beachten: ► Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewech selt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist. ► Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten. 10 Zubehör Verwenden Sie nur original Einsatzwerkzeuge und Zubehöre von Festool. Durch die Verwen dung von minderwertigen Einsatzwerkzeugen und Fremd-Zubehör kann es zu erhöhter Ver letzungsgefahr und erheblichen Unwuchten kommen, die die Qualität der Arbeitsergebnisse verschlechtern und den Verschleiß des Elektro werkzeugs erhöhen. Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeu ge finden Sie unter www.festool.de. 11 Umwelt Gerät nicht in den Hausmüll werfen! Geräte, Zubehör und Verpackungen ei ner umweltgerechten Wiederverwertung zuführen. Geltende nationale Vorschriften be achten. Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in na tionales Recht, müssen verbrauchte Elektro werkzeuge getrennt gesammelt und einer um weltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Informationen zu den Rücknahmestellen für ei ne ordnungsgemäße Entsorgung sind unter www.festool.de/recycling einsehbar. Informationen zur REACH: www.festool.de/ reach Deutsch 14Contents 1 Symbols p. 15
- 2 Safety warnings p. 15
- 3 Intended use p. 16
- 4 Technical data p. 16
- 5 Parts of the device p. 16
- 6 Commissioning p. 17
- 7 Settings p. 17
- 8 Working with the electric power tool p. 19
- 9 Service and maintenance p. 20
- 10 Accessories p. 21
- 11 Environment p. 21
- 12 General information 1 Symbols Warning of general danger Warning of electric shock Read the operating manual and safety warnings. Wear ear protection. Wear protective gloves when changing tools! Wear a dust mask. Wear protective goggles. Pull out the mains plug Do not dispose of it with domestic waste. Safety class II CE marking: Confirms the conformity of the power tool with the European Community directives. Tip or advice Handling instruction Disconnecting the mains power cable Connecting the mains power cable UKCA marking: Confirms the conform ity of the product with UK regulations. 2 Safety warnings p. 21
Notice-Facile