OF 2200 EBSet - Fräsmaschine FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Oberfräse (Fräsmaschine) |
| Marke | Festool |
| Modell | OF 2200 EBSet |
| Leistungsaufnahme | 2200 W |
| Drehzahl | 10.000 – 22.000 min⁻¹ (Leerlauf max. 23.000 min⁻¹) |
| Schnelle Tiefeneinstellung | 80 mm |
| Mikrometrische Tiefeneinstellung | 20 mm (Skalierung 0,1 mm) |
| Anschlussgewinde | M22 x 1,0 |
| Max. Fräserdurchmesser | 89 mm |
| Gewicht | 8,3 kg |
| Stromversorgung | 230 V ~ (je nach Modell), 50/60 Hz |
| Absauganschluss | Durchmesser 27 oder 36 mm |
| Elektronische Bremse | Ja (Stillstand in 2 s) |
| Wiederanlaufschutz | Ja |
| Schneller Sohlentwechsel | Ja (Hebel) |
| Bestimmungsgemäße Verwendung | Holz, Kunststoffe, ähnliche Materialien, Aluminium, Gipskartonplatten |
| Schutzklasse | II |
| Wartung | Lüftungsschlitze reinigen, Kohlebürsten mit automatischer Abschaltung ersetzen |
| Sicherheit | PSA tragen, vor Wartung Netzstecker ziehen, nur Festool-Fräser gemäß EN 847-1 verwenden |
| Ersatzteile | Nur Original-Festool-Ersatzteile verwenden |
| Reparierbarkeit | Reparaturen durch den Hersteller oder autorisierte Werkstätten |
Häufig gestellte Fragen - OF 2200 EBSet FESTOOL
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BEDIENUNGSANLEITUNG OF 2200 EBSet FESTOOL
Unterzeichnet fur und im Namen von/
- im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 - 49999999
in the specified serial number range (S-Nr.) from 40000000 - 49999999
1 Symbole. 8
2 Sicherheitshinweise. 8
3 Bestimmungsgemäß Verwendung. 9
4 Technische Daten 9
5 Geräteelemente 10
6 Inbetriebnahme. 10
7 Einstellungen 10
8Arbeitenmit demElektrowerkzeug.13
9 Wartung und Pflege 15
10 Zubehor. 15
11 Umwelt. 15
1 Symbole

Warning vor allgemeiner Gefahr

Warning vor Stromschlag

Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lessen!

Gehorschutz tragen!

Schutzhandschuhe beim Werkzeugwechsel und Hantieren mit rauen Werkstoffen/TRagen!

Atemschutz tragen!

Schutzbrille tragen!

Netzsteckerziehen

Nicht in den Hausmull geben.

Schutzklass II

CE-Kennzeichnung: Bestätigt die Konformität des Elektrowerkzeugs mit den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft.

Tipp, Hinweis

Handlungsanweisung
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge

WARNING! Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumni
se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen konnen elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug" bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzleitung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeuge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische Sicherheitshinweise
- Halten Sie das Elektrowerkzeug nur an den isolierten Grifflächen, da der Fraser die eigene Anschlussleitung treffen kann. Der Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Geräteile unter Spannung setzen und könnte zu einem elektrischen Schlag führen.
- Befestigen und sichern Sie das Werkstück mittels Zwingen oder auf andere Art und Weise an einer stabilen Unterland. Wenn Sie das Werkstück nur mit der Hand oder gegen ihren Körper halten, bleibt es labil, was zum Verlust der Kontrolle führen kann.
- Auf dem Elektrowerkzeug dürfen nur die von Festool hierfür angebotenen Fraser montiert werden. Der Einsatz anderer Fraser ist wegen erhöhter Verletzungsgefahr verboten.
Die auf dem Einsatzwerkzeug angegebene Höchstdrehzahlarf nicht übersritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehalten werden. Zubehör, das sich schneller als zulässig dreht, kann zerbrechen und umherfliegen.
Warten Sie, bis das Elektrowerkzeug zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie es ab-legen. Das Einsatzwerkzeug kann sich verhaken und zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen. - Bei zu bearbeitetenden Werkstoffen, die sich statisch aufladen oder zu einer staatchen Aufladung führen können, ist ein ableitfähiges Gesamtsystem bestehend aus
Antistatik-Saugschlauch (AS) und Absaug-mobil zu verwenden.
Werkzeuge nur mit dem Schaftdurchmesser einspannen, für den die Spannzange vorgesehen ist.
- Es dürfen nur Werkzeuge verwendet werden, die EN 847-1 entsprechen. Alle Frässwerkzeuge von Festool erfüllen diese Anforderungen.
- Auf einen festen Sitz des Frärsers achten und dessen einwandfrei den Lauf überprüfen.
Die Spannzange und Überwurfmutter dürfen keine Beschädigungen aufweisen.
- Rissige Fraser und solche, die ihre Form verändert haben, * dürfen nicht verwendet werden.




Tragen Sie geeignete persönliche Schutz-ausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbeiten, Schutzhandschuhe beim Bearbeitern rauer Materialien und beim Werkzeugwechsel.
2.3 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten:
-Vorschalten eines Fehlerstrom- (FlPRCD-) Schutzschalters.
-Elektrowerkzeug an ein geeignetes Absauggerät mit Antistatik-Saugschlauch anschließen.
-Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubablagerungen im Motorbehause reinigen.

brille tragen!
2.4 Emissionswerte
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise:
Schalldruckpegel L
$$ \mathrm {P A} = 9 3 \mathrm {d B} (\mathrm {A}) $$
Schallleistungspegel L
$$ \mathrm {w} _ {\mathrm {A}} = 1 0 4 \mathrm {d B} (\mathrm {A}) $$
Unsicherheit K =
3 dB

VORSICHT
Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs
Gehorschutz benutzen.
Schwingungsemissionswert a_h (Vektorsumme dreier Richtungen) und Unsicherheit K ermittelt entsprechend EN 62841:
$$ a _ {h} < 2. 5 \mathrm {m} / \mathrm {s} ^ {2} $$
$$ K = 1, 5 \mathrm {m} / \mathrm {s} ^ {2} $$
Die angegebenen Emissionswerte (Vibration, Gerausch)
-dienen dem Maschinenvergleich,
- eignen sich auch für eine vorläufige Einschätzung der Vibrations- und Gerauschbelastung beim Einsatz,
- repräsentieren die hauptsächlichen Anwendungen des Elektrowerkzeugs.

VORSICHT
Emissionswerte können von den angegebenen Werten abweichen. Dies hangt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks.
Die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus muss beurteilt werden.
Abhängig von der tatsächlichen Belastung mussen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt werden.
3 Bestimmungsgemäß Verwendung
Die Oberprüse ist bestimmt zum Fräsen von Holz, Kunststoffen und holzahnlichen Werkstoffen.
Bei Verwendung der in den Festool Verkaufsunterlagen darauf vorgesehenen Fraswerkzeugen kann auch Aluminium und Gipskarton bearerbeitet werden.
Dieses Elektrowerkzeugarfasschlieblich von Fachkräften oder unterwiesenen Personen verwendet werden.

Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
4 Technische Daten
Oberprüse OF 2200 EB
Leistungsaufnahme 2200 W *
Drehzahl 10000 -
22000 min-1
Drehzahl max. (Leerlauf)
23000 min-1
| Oberprüse OF 2200 EB | |
| Tiefen-Schnellverstellung 80 mm | |
| Tiefen-Feineinstellung 20 mm | |
| Anschlussgewinde der An-triebswelle | M22x1,0 |
| Fräserdurchmesser max. 89 mm | |
| Gewicht entsprechend | 8,3 kg |
| EPTA-Procedure 01:2014: | |
- OF 2200 EB GB 110 V Nennstrom 16 A.
5 Geräteelemente
[1-1] Stellrad Feineinstellung
[1-2] Skala Feineinstellung
[1-3] Drehknopf Höhenverstellung
[1-4] Skala Tiefenanschlag
[1-5] Tiefenanschlag mit Zeiger
[1-6] Klemmhebel Tiefenanschlag
[1-7] Exzenter zum Koppeln von Tiefenanschlag und Stufenanschlag
[1-8] Stufenanschlag
[1-9] Bedienhebel Laufsohlenwechsel
[1-10] Spindelstopp
[1-11] Drehzahl-Stellrad
[2-1] Arretierknopf Ein-/Ausschalter
[2-2] Ein-/Ausschalter
[2-3] Hebel Schutzhaubenarretierung
[2-4] Handgriffe
[2-5] Absaugstutzen
Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung. Abgebildetes oder beschriebenes Zubehor gehört teilweise nicht in den Lieferumfang.
6 Inbetriebnahme
WARNING
Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr
Die Netzspannung und die Frequenz der Stromquelle müssen mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen.
In Nordamerika)durfen nur Festool Maschinen mit der Spannungsangabe 120V/ 60 Hz eingesetzt werden.
6.1 Ein-/Ausschalten
Der Schalter [2-2] dient als Ein-/Ausschalter (drucken = EIN, loslassen = AUS).
Für Dauerbetrieb kann der Ein-/Ausschalter mit dem Arretierknopf [2-1] eingerastet werden. Durch nochmaliges Drücken des Ein-/Ausschalters wird die Arretierung wieder gelöst.
7 Einstellungen
WARNING
Verletzungsgefahr, Stromschlag
Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdoseziehen!
7.1 Elektronik
Drehzahlregelung
Die Drehzahl lasst sich mit dem Stellrad [1-11] stufenlos im Drehzahlbereich (siehe Technische Daten) einstehen.
Damit konnen Sie die Schnittgeschwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen.
| Material Fräserdurchmesser [mm] | empfohlenes Schneiedematerial | ||
| 10 - 30 | 30 - 50 | 50 - 89 | |
| Stellrad-Stufe | |||
| Hartholz 6 - 4 5 - 3 3 - 1 HW (HSS) | |||
| Weichholz 6 - 5 6 - 4 5 - 3 HSS (HW) | |||
| Spanplan- 6 - 5 6 - 4 4 - 2 HWplatten,beschich-tet | |||
| Kunststoff 6 - 4 6 - 3 3 - 1 HW | |||
| Aluminium 3 - 1 3 - 1 2-1 HSS (HW) | |||
| Gipskarton 2 - 1 1 1 HW | |||
Temperatursicherung
Bei zu hoher Motortemperatur werden Stromzufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektrowerkzeug lauft nur noch mit verringerter Leistung weiter, um eine rasche Abkuhlung durch die Motorluftung zu ermögenlichen. Nach Abkuhlung lauft das Elektrowerkzeug wieder selbstständig hoch.
Wiederanlaufschutz
Der eingebaute Wiederanlaufschutz verhindert, dass das Elektrowerkzeug nach einer Spannungssunterbrechung bei gedrücktem Ein-/Ausschalter wieder selbständig anlauft. Das Elektrowerkzeug muss in diesen Fall zuerst aus- und danach wieder eingeschaltet werden. Aufgrund des eingebauten Wiederanlaufschutzes,Lasst sich das Elektrowerkzeug nicht über ein externes Schaltermodul ein- und ausschalten.
Bremse
Die OF 2200 EB besitzt eine elektronische Bremse. Nach dem Ausschalten wird die Spindel mit dem Werkzeug in ca. 2 sec elektronisch zum Stillstand abgebremst.
7.2 Werkzeug wechseln


VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heiBes und scharfes Einsatzwerkzeug
Keine stumpfen und defekten Einsatzwerk-zeuge verwenden.
Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug.
Für den Werkzeugwechsel das Elektrowerkzeug auf die Seite legen.
Den Spindelstopp [3-1] nur bei ausgeschaltelem Elektrowerkzeug betätigten.
Werkzeug einsetzen
- Fraswerkzeug ([3-4] und [3A-1]) so weit wie möglich, zumindest jedoch bis zur Markierung am Fraserschaft, in die geoffnete Spannzange [3A-2] stecken.
i Wenn die Spannzange [3A-2] aufgrund der Überwurfmutter [3A-3] nicht sightbar ist, muss das Fraswerkzeug zumindest soweit in die Spannzange eingefuhrt werden, dass die Markierung nicht mehr über die Überwurfmutter übersteht.
Schalter fur den Spindelstopp [3-1] auf der linken Seite [B] drucken.
Überwurfmutter [3-3] mit einem Gabelschlüssel SW 24 festziehen.
i Der Spindelstopp blockiert die Motorspindel jeweils nur in eine Drehrrichtung. Daher braucht der Schraubenschlussel beim Offnen bzw. Schlieben der Überwurfmutter nicht abgesetzt werden, sondern kann wie eine Ratsche hin- und herbewegt werden.
Werkzeug entnehmen
- Spanschutzhaube [3-2] bis zum Einrasten nach oben schieren.
Schalter fur den Spindelstopp [3-1] auf der rechten Seite [A] drucken. - Überwurfmutter [3-3] mit einem Gabelschlüssel SW 24 bis zu einem spürbaren Widerstand losen. Widerstand durch Weiterdrehen des Gabelschlüssels überwinden.
Fraser entnehmen.
7.3 SpanNZangenwechsel
Es sind SpanNZangen fur folgende Schaftdurchmesser erhältlich: 6,0 mm; 6,35 mm; 8,0 mm; 9,53 mm; 10,0 mm; 12,0 mm; 12,7 mm.
- Spanschutzhaube [4-2] bis zum Einrasten nach oben schieben.
Schalter fur den Spindelstopp [4-1] auf der rechten Seite [A] drucken. - Überwurfmutter [4-3] vollständig abdrehen und diese zusammen mit der Spannzange [4-4] entnehmen. Nie Überwurfmutter und Spannzange trennen, da diese eine Einheit bilden.
- Eine neue Spannzange nur mit aufgeleckter und eingerasteter Überwurfmutter in die Spindel einsetzen.
- Überwurfmutter leicht eindreten. Nicht festziehen, wenn kein Fraser eingesteckt ist!
7.4 Frästiefe einstellen
Das Einstellen der Frästiefe erfolgt in zwei Schritten:
Nullpunkt einstellen
Klemmhebel [5-2] öffnen, so dass der Tiefenanschlag [5-3] frei beweglich ist.
- Oberfräse auf eine ebene Unterlage stellen (Referenzfläche). Drehknopf [5-1] öffnen und Elektrowerkzeug sowie nach unter drücken bis der Fräser auf der Unterlage aufsitzt.
- Elektrowerkzeug durch Schlieben des Drehknopfs [5-1] in dieser Stellung festklemen.
Deutsch
Tiefenanschlag [5-3] gegen einen der drei Festanschlage des drehbaren Stufenanschlags [5-4] drucken.
Zeiger [5-5] nach unten schieben, so dass er auf der Skala [5-7] 0 mm zeigt.
Stimmt die Null-Stellung nicht, kann dies mit der Schraube [5-6] am Zeiger korrigiert werden.
Mit einem Schraubendreher sind zwei der drei Festanschläge [7] (A und B) individuell in ihrer Höhe einstellbar.
i Der Festanschlag C besitzt einen Absatz zum Vorfrasen - siehe Kapitel 7.5.
Frästiefe vorgegeben
Tiefenanschlag [6-6] so weit nach oben ziehen, bis der Zeiger [6-2] die gewünschte Frästie feigt.
Tiefenanschlag mit dem Klemmhebel [6-3] in dieser Stellung festklemen.
Drehknopf [6-1] öffnen.
Das Elektrowerkzeug ist nun in der Ausgangsstellung.
Bei Bedarf Frästiefedurch Drehendes Stellrades [6-8] nachstellen.
i Verdrehen des Stellrades um einen Markierungsstrich andert die Frästiefe um 0,1 mm. Eine vollständige Umdrehung ergibt 1 mm.
Der Skalenring [6-7]lässt sich separat verdrehen, umihn auf "Null" zu stellen.
Die drei Markierungen [6-4] zeigen an der Kante [6-5] den maximalen Verstellbereich des Stellrades (20 mm) und die Mittelposition an.
7.5 Vor-/Feinfräsen
Der Festanschlag C besitz zwei Anschlagebe- nen mit einer Hohendifferenz von 2mm . Dies ermöglich, die mit dem Anschlag C eingestell- te Frästiefe in zwei Schritten zu fräsen:
Vorfräsen
Elektrowerkzeug bis auf die Anschlagebeine [7-1] absenken.
Fertigfräsen
Elektrowerkzeug bis auf die Anschlagebeine [7-2] absenken.
i Frasarbeiten konnen so schnell mit einer groBen Frastiefe und dennoch gutter Oberflachenqualitat hergestellt werden. Die endgultige Frastiefe wird durch die Einstellung der Anschlagebene [7-2] bestimmt.
7.6 Feineinstellung zur Kantenbearbeitung
Für den Einsatz von Fraswerkzeugen mit Anlaufkugellager besitzt das Elektrowerkzeug eine spezielle Feineinstellung. Damit{lsst sich z.B.schnell und einfach ein exakter Übergang beim Kantenabrunden ohne Absatz einstellen, siehe Bild [8].
Exakte Frästiefe einstellen
Zuerst Frästiefegrob einstellen.
Probefrasung durchfuhren.
Klemmhebel [9-2] öffnen.
Tiefenanschlag [9-3] gegen den Festanschlag C [9-5] drucken.
Tiefenanschlag mit dem Exzenter [9-4] am Stufenanschlag festklemmen (im Uhrzeigersinn drehen).
Klemmhebel [9-2] schlieben.
Drehknopf [9-1] öffnen.
Durch Verdrehen des Stellrades [9-6] die Frästiefe exakt einstellen.
Die Einstellung der Frästiefe nach beiden Richtungen ist aufgrund der Kopplung des Tiefenanschlags mit dem Stufenanschlag möglich.
Drehknopf [9-1] schließen.
Exzenter [9-4] öffnen (gegen den Uhrzeigersinn drehen).
Ggf. weitere Probefrasungen und Einstellungen durchführren.
7.7 Absaugung


WARNING
Gesundheitsgeführung durch Stäube
- Nie ohne Absaugung arbeiten.
Nur mit funktionsfahiger Spanschutzhaube [10-2] arbeiten. - Bei stauberzeugenden Arbeiten einen Atemschutz/TRagen.
Nationale Bestimmungen beachten.
An den Absaugstutzen [10-4] kann ein Festool Absauggerät mit einem Absaugschlauch-Durchmesser von 36 mm oder 27 mm ange-schlossen werden (36 mm wegen der geringeren Verstopfungsgefahr empfohlen).
Den Absaugstutzen [10-4] wie in Bild [10] auf stecken. Der Absaugstutzen lässt sich im Bereich [10-3] verdrehen.
VORSICHT! Wird kein Antistatik-Saugschlauch verwendet, kann es zu statischer Aufladung kommt. Der Anwender kann einen elektrischen Schlag gekommen und die Elektronik des Elektrowerkzeugs kann beschädigt werden.
Spanschutzhaube
Die Spanschutzhaube [10-2] lassst sich in einer oberen Stellung einrasten, z. B. für den Fräserwechsel.
- Spanschutzhaube bis zum Einrasten nach oben schiben oder das Elektrowerkzeug bis zum Anschlag nach unter drücken.
Um die Wirksamkeit der Absaugung zu verbessern, die Spanschutzhaube beim Arbeitsen nach unten absenken.
- Hebel [10-1] Richtung Handgriff drucken.
Spanfänger KSF-OF
Mit dem Spanfänger KSF-OF [11-1] (teilweise Zubehor) lassst sich beim Kantenfräsen die Wirksamkeit der Absaugung steigern. Der maximal mögliche Fraserdurchmesser beträgt 78 mm.
Die Montage erfolgt analog zum Einsetzen des Kopierrings, siehe Kapitel 8.3.
Die Haube kann mit einer Bügelsäge entlang der Nuten [11-2] abgeschritten und dadurch verkleinert werden. Der Spanfänger kann dann bei Innenradien bis zu einem minimalen Radius von 52 mm verwendet werden.
8 Arbeitsen mit dem Elektrowerkze

Beachten Sie beim Arbeiten alle ein-gangs eingeführten Sicherheitshinweise folgende Regel:
-Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen.
Vor dem Arbeiten sicherstellen, dass der Klemmhebel [1-6] geschlossen und der Exzenter [1-7] geöffnet ist.
- Befestigen Sie das Werkstück stets so, dass es sich beim Bearbeiten nicht bewegen kann.
- Das Elektrowerkzeug beim Arbeiten immer mit beiden Handen an den Handgriffen [2-4] halten. Dies ist die Voraussetzung für exaktes Arbeiten und für das Eintauchen unerlässlich.
- Nur im Gegenlauf fräsen (Vorschubrichtung des Elektrowerkzeugs in Schnittrichtung des Werkzeugs, Bild [15]).
8.1 Fräsen
Gewünschte Frästiefe einstellen, siehe Kapitel 7.4.
Elektrowerkzeug einschalten.
Drehknopf [1-3] öffnen.
Elektrowerkzeug bis zum Anschlag nach unten drücken.
- Elektrowerkzeug durch Schlieben des Drehknopfs [1-3] in dieser Stellung festklemen.
- Langsam und gleichmäßig in das Werkstück eintauchen.
- Frasarbeit durchfuhren.
Drehknopf [1-3] öffnen.
Elektrowerkzeug langsam bis zum Anschlag nach oben bewegen (austauchen).
Elektrowerkzeug ausschalten.
8.2 Fräsen mit Seitenanschlag
Der Seitenanschlag (teilweise Zubehör) wird für Frasarbeiten parallel zur Werkstückkante eingesetzt.
Die beiden Führungsstangen [12-4] mit den beiden Drehknöpfen [12-2] am Seitenanschlag festklemen.
Die Führungsstangen bis zum gewünschten Maß in die Nuten des Frästisches einfahren und mit dem Drehknopf [12-1] festklemen.
Feineinstellung
Drehknopf [12-7] öffnen, um mit demstellrad [12-5] eine Feineinstellung vorzunehmen.
Dazu hat der Skalenring [12-6] eine 0,1 mm Skala. Wird das Stellrad festgehalten, kann der Skalenring separat verdrecht werden, umihn auf "Null" zu stellen. Die Skala [12-3] zeigt die Verstellung in Millimeter an.
Nach erfolgter Feineinstellung den Drehknopf [12-7] schlieben.
Beide Führungsbacken [13-3] so einstellen, dass deren Abstand zum Fräser ca. 5 mm beträgt. Hierzu die Schrauben [13-2] öffnen und nach erfolgter Einstellung wieder schreiben.
Nur beim Fräsen an der Kante: die Absaughaube [13-1] von hinten bis zum Einrasten auf den Seitenanschlag schieben und am Absaugstutzen [13-4] einen Absaugschlauch mit Durchmesser 27 mm oder
Deutsch
36 mm anschließen. Alternativ den Absaug-schlauch am Absaugstutzen des Elektrowerkzeugs belassen.
8.3 Kopierfräsen
Für Frasarbeiten mit Schablonen verwendet man die Oberfrase mit eingebautem Kopierring (Zubehor).
Die Kopierringe können mit der serialma-Bigvorhandenen Laufsohle verwendet werden. Zur Verbesserung der Auflage ist als Zubehor eine spezielle Laufsohle er-haltlich.
Kopierring einsetzen

VORSICHT
Unfallgefahr
Ein zu große Fräswerkzeug beschädigt den Kopierring und kann zu Unfällen führen.
Darauf achten, dass das eingesetzte Fraswerkzeug durch die Öffnung des Kopierrings passt.
Elektrowerkzeug seitlich auf eine stabile Unterlage legen.
Hebel [14-4] öffnen.
Laufsohle [14-1] abnehmen.
- Hebels [14-4] wieder loslassen.
Kopierring [14-3]agerichtig in den Frästisch einlagen.
Laufsohle mit den Laschen [14-2] in den Frästisch einlagen.
Laufsohle bis zum Einrasten in den Frästisch drucken.
Der Überstand Y (Bild [15]) des Werkstückes zur Schablone berechnet sich wie folgt:
Y = {ø Kopierring -ø Fräser}/2
8.4 Kantenbearbeitung
Zur Kantenbearbeitung werden Fraswerkzeuge mit Anlaufkugellager in das Elektrowerkzeug eingesetzt. Dabei wird das Elektrowerkzeug so gefuhrt, dass das Anlaufkugellager am Werkstück abrollt.
Bei der Kantenbearbeitung stets den Spanfänger KSF-OF verwenden, um die Absaugung zu verbessern.
8.5 Fräsen mit Führungssystem FS
Das Führungssystem (teilweise Zubehör) erleichtert das Fräsen gerader Nuten.
Führungsschiene mit Schraubzwingen [16-4] am Werkstück befestig
Laufsohle [16-3] für den Führungsanschlag in den Frästisch der Oberprüse einsetzen
[siehe Kapitel 8.6]. These Laufsohle besitzt einen Absatz, der die Höhe der Führungs-schiene ausgleicht.
Die beiden Führungsstangen [16-6] mit den Drehknöpfen [16-5] und [16-9] am Führungsanschlag festklemen.
Drehknopf [16-1] öffnen.
Führungsstangen [16-6] in die Nuten des Frästisches einfahren.
- Oberprüse mit dem Führungsanschlag auf die Führungsschiene setzen.
- Bei Bedarf mit einem Schraubendreher an den beiden Führungsbacken [16-2] das Spiel des Führungsanschlags auf der Führungsschiene einstehen.
- Oberfräse entlang den Führungsstangen bis zum gewünschten Abstand des Fräswerkzeuges zur Führungsschiene verschieben. Darauf achten, dass ein Sicherheitsabstand X - Bild [16] von 5 mm zwischen der Vorderkante der Führungsschiene und dem Fraser, bzw. der Nut, besteht.
Drehknopf [16-1] schließen.
Drehknopf [16-10] öffnen.
Durch Drehen des Stellrades [16-7] den Abstand X exakt einstellen. Das Stellrad [16-7] festhalten, um die Skala [16-8] zum "Nullen" separat zu verdreiben.
Drehknopf [16-10] schlieben.
8.6 Laufsohle wechseln
Festool bietet fur entsprechliche Anwendungen spezielle Laufsohlen (Zubehör) an.
Elektrowerkzeug seitlich auf eine stabile Unterlage legen.
Hebel [14-4] öffnen.
Laufsohle [14-1] abnehmen.
Hebel [14-4] wieder loslassen.
Laufsohle mit den Laschen [14-2] in den Frästisch einlagen.
Laufsohle bis zum Einrasten in den Frästisch drucken.
i Bei erster Verwendung der Laufsohle: Schutzfolie entfernen!
9 Wartung und Pflege

WARNING
Verletzungsgefahr, Stromschlag
Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdoseziehen!
- Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Gehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt durchgeführt werden.

Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Servicewerkstätten. Nächstgelegene Adresse unter: www.festool.de/service

Nur original Festool Ersatzteile verwenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service
Das Gerät ist mit selbstabschaltbaren Spezialkohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, erfolgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand.
Folgende Hinweise beachten:
- Wenn es nitig ist die Netzanschlussleitung des Elektrowerkzeugs auszutauschen, muss diese durch den Hersteller oder von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt ausgautscht werden, um Sicherheitsgefahrendungen zu vermeiden.
- Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile müssen sich gemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, sowie nicht anders in der Betriebsanleitung angegeben ist.
Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kuhl-luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten.
10 Zubehör
Verwenden Sie nur Original Einsatzwerkzeuge und Zubehore von Festool. Durch die Verwendung von minderwertigen Einsatzwerkzeugen und Fremd-Zubehör kann es zu erhöhter Verletzungsgefahr und erheblichen Unwuchten kommt, die die Qualität der Arbeitsergebnisse verschlechtern und den Verschleib des Elektrowerkzeugs erhöhen.
Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeuge führen Sie in Ihrlem Festool Katalog oder im Internet unter www.festool.de.
11 Umwelt

Gerät nicht in den Hausmüll werfen!
Geräte, Zubehör und Verpackungen einer umweltgerechten Wiederverwertung von. Geltende nationale Vorschriften be-tum.
Nur EU: Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführrt werden.
Informationen zur REACH: www.festool.com/ reach