EcoMatic - Garagentor Hormann - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts EcoMatic Hormann als PDF.

📄 112 Seiten Deutsch DE 💬 KI-Frage ⚙️ Technik
Notice Hormann EcoMatic - page 54
Handbuch-Assistent
Unterstützt von ChatGPT
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : Hormann

Modell : EcoMatic

Kategorie : Garagentor

SKIP

Häufig gestellte Fragen - EcoMatic Hormann

Laden Sie die Anleitung für Ihr Garagentor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch EcoMatic - Hormann und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. EcoMatic von der Marke Hormann.

BEDIENUNGSANLEITUNG EcoMatic Hormann

1. Wichtige Hinweise 4

DEUTSCH Sehr geehrter Kunde, wir freuen uns darüber, dass Sie sich für ein Produkt aus unse- rem Hause entschieden haben. Bewahren Sie diese Anleitung bitte sorgfältig auf. Bitte beachten Sie die nachfolgenden Hinweise, sie geben Ihnen wichtige Informationen für den Einbau und die Bedienung des Garagentorantriebes, damit Sie über viele Jahre Freude an die- sem Produkt haben. Für die Sicherheit von Personen ist es lebenswichtig, alle Anweisungen, die in dieser Anleitung enthalten sind, zu befolgen. Wichtige Sicherheitsanweisungen Der Garagentorantrieb ist für den automatischen Betrieb von federausgeglichenen Schwing- und Sectionaltoren im nichtge- werblichen Bereich vorgesehen. Der Einsatz im gewerblichen Bereich ist nicht zulässig. Wir sind von der Gewährleistung und Produkthaftung befreit, wenn ohne unsere vorherige Zu- stimmung eigene bauliche Veränderungen vorgenommen oder unsachgemäße Installationen gegen unsere vorgegebenen Montagerichtlinien ausgeführt bzw. veranlasst werden. Der Weiterverarbeiter hat darauf zu achten, dass die nationalen Vorschriften für den Betrieb von elektrischen Geräten eingehalten werden. Weiterhin übernehmen wir keine Verantwortung für den versehentlichen oder unachtsamen Betrieb oder die unsachge- mäße Instandhaltung des Tores, des Zubehörs und des Ge- wichtsausgleichs des Tores. Batterien und Glühlampen sind von den Gewährleistungsansprü- chen ausgenommen. Die Konstruktion des Antriebes ist nicht für den Betrieb schwerer Tore, d. h. Tore, die nicht mehr oder nur sehr schwer von Hand geöffnet oder geschlossen werden kön- nen, ausgelegt. Aus diesem Grund ist es notwendig, vor der Antriebsmontage das Tor zu überprüfen und sicherzustellen, dass es auch von Hand leicht zu bedienen ist. Hierzu heben Sie das Tor ca. einen Meter an und lassen es los. Das Tor sollte in dieser Stellung stehen bleiben und sich weder nach unten noch nach oben bewegen. Bewegt sich das Tor doch in eine der beiden Richtungen, so besteht die Gefahr, dass die Ausgleichsfedern nicht richtig eingestellt oder defekt sind. In diesem Fall ist mit einer erhöhten Abnutzung und Fehlfunktionen der Toranlage zu rechnen. Achtung: Lebensgefahr! Versuchen Sie nicht, die Ausgleichsfedern für den Gewichtsaus- gleich des Tores oder deren Halterungen auszuwechseln, nach- zustellen, zu reparieren oder zu versetzen. Sie stehen unter großer Spannung und können ernsthafte Verletzungen verursachen. Lassen Sie Arbeiten an den Ausgleichsfedern des Tores zu Ihrer eigenen Sicherheit nur durch Ihren Garagentor-Kundendienst ausführen. Kontrollieren Sie außerdem die gesamte Toranlage - Gelenke, Lager des Tores, Seile, Federn und Befestigungsteile - auf Ver- schleiß, eventuelle Beschädigungen und mangelhaften Gewichts- ausgleich hin. Prüfen Sie, ob Rost, Korrosion oder Risse vor- handen sind. Die Toranlage ist nicht zu benutzen, wenn Reparatur- oder Einstellarbeiten durchgeführt werden müssen, denn ein Fehler in der Toranlage oder ein falsch ausgerichtetes Tor kann Verletzungen verursachen. Bevor Sie den Antrieb installieren, lassen Sie, falls erforderlich, Wartungs- und Reparaturarbeiten durch Ihren Garagentor- Kundendienst ausführen. Die Funktion der mechanischen Entriegelung ist monatlich zu überprüfen. Die Seilglocke darf nur bei geschlossenem Tor betätigt werden, sonst besteht die Gefahr, dass das Tor bei schwachen, gebrochenen oder defekten Federn oder wegen mangelhaften Gewichtsausgleichs schnell zulaufen kann. Wichtige Anweisungen für eine sichere Montage ACHTUNG: Eine falsche Montage kann zu ernsthaften Verletzungen führen. Bei Bohrarbeiten ist der Antrieb abzudecken. Alle Montageanweisungen bitte befolgen. Vor der Montage des Antriebes sind die mechanischen Verriege- lungen des Tores, die nicht für eine Betätigung mit einem Garagen- torantrieb benötigt werden, außer Betrieb zu setzen. Hierzu zäh- len insbesondere die Verriegelungsmechanismen des Torschlosses. Vor der Montage des Garagentorantriebes ist zu überprüfen, ob sich das Tor mechanisch in einem guten Zustand und zudem im Gleichgewicht befindet; sich richtig öffnen und schließen lässt. Festinstallierte Steuerungsgeräte (wie Taster o. ä.), sind in Sichtweite des Tores zu montieren, aber entfernt von sich bewegenden Teilen und in einer Höhe von mindestens 1,5 Metern. Sie sind unbedingt außer Reichweite von Kindern anzubringen! Warnschilder gegen Einklemmen sind an auffälliger Stelle oder in der Nähe der festinstallierten Taster zum Verfahren des Antriebes dauerhaft anzubringen. Die Garagendecke muss so ausgelegt sein, dass eine sichere Befestigung des Antriebes gewährleistet ist. Bei zu hohen oder zu leichten Decken muss der Antrieb an zusätzlichen Streben befestigt werden. Der Antrieb ist für einen Betrieb in trockenen Räumen konstruiert und darf daher nicht im Freien montiert werden. Die Torhöhe darf max. drei Meter betragen. Der Freiraum zwischen dem höchsten Punkt des Tores und der Decke muss (auch beim Schwenken des Tores) mind. 30 mm betragen. Maße bitte prüfen! Bei geringerem Freiraum kann, sofern genügend Platz vorhanden ist, der Antrieb auch hinter dem geöffneten Tor montiert werden. In diesen Fällen muss ein verlängerter Tormitnehmer eingesetzt werden. Der Torantrieb kann max. 500 mm außermittig angeordnet werden. Ausnahme sind Sectionaltore mit Höherführung (H-Beschlag). Hier ist ein Spezialbeschlag erforderlich. Die not- wendige Schutzkontaktsteckdose sollte ca. 50 cm neben dem Antriebskopf montiert werden.9 DEUTSCH ACHTUNG: Die bauseitige Elektroinstallation muss den jeweiligen Schutzbestimmungen entsprechen (230/240 V AC, 50/60 Hz). Elektroanschlüsse dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden! Fremdspannung an den Anschlussklemmen 1-7 der Steuerung führt zur Zerstörung der Elektronik. Bei der Durchführung der Montagearbeiten sind die geltenden Vorschriften zur Arbeitssicherheit zu befolgen. Achten Sie dar- auf, dass das Seil der mechanischen Entriegelung am Antrieb nicht an einem Dachträgersystem oder sonstigen Vorsprüngen des Fahrzeuges oder des Tores hängen bleiben kann. Es ist darauf zu achten, dass sich im Bewegungsbereich des Tores keine Personen oder Gegenstände befinden. Erste Funktionsprüfungen sowie das Programmieren oder Erweitern der Fernsteuerung sollten grundsätzlich im Inneren der Garage durchgeführt werden. ACHTUNG: Für Garagen ohne zweiten Zu- gang ist eine Notentriegelung erforderlich, die ein mögliches Einschließen verhindert. Sie ist separat zu bestellen und monatlich auf ihre Funktionsfähigkeit hin zu überprüfen. Hinweise für den Betrieb des Antriebes ACHTUNG: Nicht mit dem Körpergewicht an die Entriegelungsglocke hängen! Vor allen Arbeiten am Antrieb den Netzstecker ziehen. Weisen Sie alle Personen, die die Toranlage benutzen, in die ordnungs- gemäße und sichere Bedienung ein. De- monstrieren und testen Sie den Sicher- heitsrücklauf sowie die mechanische Ent- riegelung. Halten Sie dazu das Tor wäh- rend des Torzulaufes mit beiden Händen an. Die Toranlage sollte sanft abschalten und den Sicherheitsrücklauf einleiten. Ebenso muss während des Torauflaufes die Toranlage sanft abschalten und das Tor stoppen. Betreiben Sie das Tor nur, wenn Sie den Bewegungsbereich des Tores einsehen können. ACHTUNG: Handsender gehören nicht in Kinderhände. Warten Sie so lange, bis das Tor zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie sich in den Bewegungsbereich des Tores begeben. Vergewissern Sie sich vor der Ein- bzw. Ausfahrt, ob das Tor auch ganz geöffnet wurde. Spannung des Antriebsgurtes Der Zahngurt des Antriebes besitzt eine werkseitige optimale Vorspannung. In der Anfahr- und Abbremsphase kann es bei großen Toren zu einem kurzzeitigen Heraushängen des Gurtes aus dem Schienenprofil kommen. Dieser Effekt bringt jedoch keine technischen Einbußen mit sich und wirkt sich auch nicht nachteilig auf die Funktion und Lebensdauer des Antriebes aus. ACHTUNG: Nicht mit den Fingern in die Antriebsschiene greifen ➜ Quetschgefahr! Wartungshinweise Der Garagentorantrieb ist wartungsfrei. Zu Ihrer eigenen Sicher- heit empfehlen wir jedoch, die Toranlage einmal im Jahr durch einen Fachbetrieb überprüfen zu lassen. Luftschallemission des Garagentorantriebes: Der äquiva- lente Dauerschalldruckpegel von 70 db (A-gewichtet) wird in drei Metern Entfernung nicht überschritten. = siehe Textteil Urheberrechtlich geschützt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit unserer Genehmigung. Änderungen vorbehalten.10 ENGLISH Dear Customer, We are delighted that you have decided to purchase one of our products. Please keep these instructions safe for later reference. Please observe the following instructions. They provide you with important information on the safe installation and operation of your garage door operator, ensuring that this product will give you pleasure for many years to come. In the interests of human safety it is vital that the instructions contained in this instruction manual be followed in full. Important Safety Instructions This garage door operator is designed for the automatic opera- tion of spring-balanced up-and-over doors and sectional doors in the non-commercial sector. Use in the commercial sector is not permitted. In the event that the customer carries out his own structural changes or undertakes improper installation work or arranges for same to be carried out/undertaken, with- out our prior approval and contrary to the manufacturer’s given guidelines, then we shall be exempt from our guarantee obliga- tions and product liability. Any further processing must ensure that the national regulations governing the operation of electrical equipment are complied with. Moreover, we shall accept no responsibility for the inad- vertent or negligent operation or improper maintenance of the door, the accessories and the weight counterbalance of the door. Batteries and light bulbs are not covered by the guarantee. The design of the operator is not suitable nor intended for the ope- ning and closing of heavy doors, i.e. doors that can no longer be opened or closed manually or where this is only possible with great difficulty. Before installing the operator it is therefore necessary to check the door and make sure that it can still be easily moved by hand. To carry out this check, raise the door approx. 1 metre and then let it go. The door should keep this position, moving neit- her up nor down. If the door should move in any of the two directions, there is a risk that the compensating springs are incorrectly adjusted or defective. In this case increased wear and malfunctioning of the door system can be expected. Caution: Mortal danger! Do not attempt to change, re-adjust, repair or move the com- pensating springs for the door’s counterbalance mechanism or their holders. The springs are under great tension and can cause serious injury. For your own safety, only allow work on the door’s compensating springs to be carried out by your garage door’s service engineers. In addition, check the entire door system – joints/hinge points, door bearings, cables, springs and fastenings – for wear, possi- ble damage and a faulty counterbalance mechanism. Check for signs of rust, corrosion or fractures. The door system may not be used if repair or adjustment work needs to be carried out. Always remember that a fault in the door system or a wrongly aligned door can cause injury. Before installing the operator, have any necessary maintenance and repair work carried out by your garage door’s service engineers. The function of the mechanical release must be checked once a month. The cord knob may only be actuated when the door is closed, otherwise in the case of weak, broken or defective springs or a faulty counterbalance mechanism there is a risk that the door could quickly slam shut of its own accord. Important Instructions for Safe Installation ATTENTION: Incorrect installation can result in serious injuries. Always cover over the operator before carrying out any drilling. Please follow all the installation instructions. Before the operator is installed, any of the door’s mechanical locks and latches not needed for power operation of the garage door, should be immobilised. This includes in particular any locking mechanisms connected with the door lock. Before installing the garage door operator, check that the door is in a good mechanical condition, is correctly balanced and opens and closes in the proper manner. Permanently installed controls (such as buttons or similar devices) should be installed within sight of the door but well away from any moving parts and at a height of at least 1.5 metres. It is vital that they are installed out of the reach of children! Caution notices warning about the trap risk must be per- manently fixed in a conspicuous place in the proximity of the permanently installed buttons used to actuate the operator. The garage ceiling must be constructed in such a way so as to guarantee safe, secure anchoring of the operator. In the case of ceilings which are too high or too light-weight, the operator must be attached to additional braces. The operator is designed for use in dry buildings and therefore may not be installed outdoors. The door height must not exceed a maximum of 3 metres. The clearance between the highest point of the door and the ceiling (also during the up- and-over action of the door) must be at least 30 mm. Please check the dimensions! If there is inadequate clearance, the operator may also be in- stalled behind the opened door, provided sufficient space is available. In such instances, an extended door link must be used. The door operator can be positioned off-centre by a maximum of 500 mm, the exception being sectional doors with high-lift tracks (track application "H”) where a special track fitting is required. The required shockproof electric socket should be installed next to the operator head at a distance of approx. 50 cm.Tensioning the Drive Belt The operator’s toothed belt has been optimally pretensioned at the factory. During the starting and braking phases of large doors it can happen that the drive belt hangs out of the profiled boom for a brief while. This, however, is of no technical disad- vantage nor does it have a negative effect on the operator’s function and service life. ATTENTION: Do not reach into the boom with the fingers ➜ trap risk! Maintenance Advice The garage door operator is maintenance-free. For your own safety, however, we recommend that you have the door system checked once a year by a specialist. Airborne noise emission of the garage door operator: at a distance of 3 m the equivalent continuous sound pres- sure level of 70 dB(A-weighted) is not exceeded. See text section! Copyright. No reproduction even in part is allowed without our permission. All details subject to change.

1 x54 DEUTSCH Funktionsbeschreibung Im Bildteil wird die Antriebsmontage an einem Schwingtor dar- gestellt. Bei Montageabweichungen wird außerdem das Sectionaltor gezeigt. Hierbei wird der Buchstabe

a dem Schwingtor und

b dem Sectionaltor zugeordnet. Bild 1a Bei den hier nicht aufgeführten Tormodellen sind die Schnäpper bauseits festzustellen. Bild 1b.1 ACHTUNG: Bei der Antriebsmontage muss das Handseil entfernt werden. Bild 3a.2 Bei einem kunstschmiedeeisernen Torgriff ist die Schiene außermittig anzubringen. Bild 2b Beim mittigen Torverschluss ist die Schiene außermittig anzu- bringen. Bei Holztoren sind die Spax-Schrauben 5 x 35 aus dem Beipack des Tores zu verwenden (Bohrung ø 3 mm). Beim außermittigen Verstärkungsprofil am Sectionaltor, ist der Mitnehmerwinkel am nächstgelegenen Verstärkungsprofil rechts oder links zu montieren. Bilder 4.1 und 4.2 Bei Fremdfabrikaten muss der Freiraum zwischen dem höch- sten Punkt beim Torlauf und der Decke mind. 30 mm betragen. Bild 10 Vorgehensweise: Kuppeln Sie den Führungsschlitten ein. Bild 12 Um Bedien- und Sicherheitselemente anzuschließen, muss die Antriebshaube demontiert werden. Hinweis: Die Wurfantenne ist voll auszurollen und möglichst nach oben sowie schräg zur und in die Richtung der Toröffnung an der Garagendecke zu befestigen. Dabei ist die Antennenlitze nicht um Metallteile wie Nägel, Streben usw. zu wickeln. Die beste Ausrichtung muss durch Versuche ermittelt werden. Alle Anschlussklemmen sind mehrfach belegbar, jedoch max. 1 x 2,5 mm

Lampe: 24V/10W, Fassung: B(A) 15s Bild 13 Anschluss eines externen Tasters “Impuls” (Folgesteuerung: AUF-STOPP-ZU) Ein oder mehrere Taster können parallel an die Klemmen 1 und 2 angeschlossen werden. Bild 14 Anschluss eines Ausschalters (Haltkreis) Die Klemmen 4 und 5 sind im Auslieferungszustand überbrückt. Hier kann ein Ausschalter mit Öffnerkontakt angeschlossen werden. Beim Anschluss ist die Drahtbrücke zu entfernen. Anschluss von einer Lichtschranke oder einer Schließ- kantensicherung als Zulaufschutz. Bild 15 Nach Masse (0V) schaltende Lichtschranken und Schließkantensicherungen vom Typ A (Alles o.k. = Kontakt geschlossen) müssen wie folgt angeschlossen werden: Masse (0V) an die Klemme 7 Versorgung (+ 24V) an die Klemme 3 (max. 100 mA!), falls erforderlich Der werkseitig eingesetzte Widerstand 8,2 k ist zwischen den Klemmen 6 und 7 zu entfernen und im Schaltgerät, wie gezeigt, zwischen dem Schaltausgang und der Klemme 6 wieder einzu- fügen. Bild 16 Nach Masse (0V) schaltende Lichtschranken und Schließkantensicherungen vom Typ B (Alles o.k. = Kontakt geöffnet) müssen wie folgt angeschlossen werden: Masse (0V) an die Klemme 7 Versorgung (+ 24V) an die Klemme 3 (max. 100 mA!), falls erforderlich Der werkseitig eingesetzte Widerstand 8,2 k ist zwischen den Klemmen 6 und 7 zu entfernen und im Schaltgerät, wie gezeigt, wieder einzufügen. Den Schaltausgang an der Klemme 6 an- schließen. Bild 17 Anschlussklemmen des frei beschaltbaren Relais’ (externe Beleuchtung, Blinkampel oder Rundumleuchte) Klemme 9 - 8 Schließer max. Kontaktbelastung

2,5 A/30 VDC 500 W/250 VAC

Klemme 9 - 10 Öffner max. Kontaktbelastung

2,5 A/30 VDC 500 W/250 VAC

Die verschiedenen Funktionen des An- triebes und des freibeschaltbaren Relais’ können durch drei trennbare Drahtschlau- fen auf der Steuerungsplatine (J1, J2, J3) eingestellt werden (s. Bild 18). Zum Durchtrennen der Drahtschlaufen muss die Antriebshaube abgenommen werden.

J355 Automatischer Zulauf: Automatischer Torzulauf nach einer festen Zeit nach Erreichen der Endlage “TOR-AUF”. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir bei der Aktivierung des automatischen Zulaufs dringend den Einsatz einer Lichtschranke oder einer Schließkantensicherung. Bild 18 Schaltplan Hinweis: Für die nachfolgenden Schritte muss der Führungsschlitten eingekuppelt sein (s. Bild 10). Ist kein separater Zugang zur Garage vor- handen, so sind die weiteren Punkte im Inneren der Garage durchzuführen! Bild 19 Fernbedienung anschließen Die Leitung des Funkempfängers ist wie folgt anzuschließen: - die grüne Ader an die Klemme 1 (0V) - die weiße Ader an die Klemme 2 (Signal) - die braune Ader an die Klemme 3 (+24 V) Bild 20 Löschen der Tordaten

1. Den Netzstecker ziehen.

2. Den Platinentaster betätigen und gedrückt halten.

3. Sofort danach den Netzstecker einstecken und den

Platinentaster so lange gedrückt halten, wie die Antriebs- beleuchtung blinkt. Blinkt diese nur einmal, wurden die Tordaten gelöscht. Die Inbetriebnahme kann nun durch- geführt werden (s. Bild 21). Bild 21 Inbetriebnahme: Die Tordaten müssen gelöscht sein (s. Bild 20).

1. Den Netzstecker einstecken, falls erforderlich.

2. Den Handsender, den Platinentaster oder einen externen

Impulstaster betätigen, um das Tor bis zum mechanischen Anschlag aufzufahren (Referenzfahrt “AUF”). Vergewissern Sie sich, ob der mechanische Anschlag auch ganz erreicht wurde. Anderenfalls mit dem Potenziometer “AUF” eine höhere Maximalkraft einstellen, den Netzstecker ziehen und eine erneute Inbetriebnahme durchführen! Ist das Tor in der Endlage “TOR-AUF”, den Handsender, den Platinentaster oder einen externen Impulstaster erneut betätigen, um das Tor in die Endlage “TOR-ZU” zu fahren (Lernfahrt ‘ZU’). Nach dem Erreichen der Endlage “TOR-ZU” erfolgt auto- matisch eine komplette Tor-Auffahrt.

3. Mindestens drei ununterbrochene Torfahrten hinter

einander durchführen! Achten Sie darauf, dass das Tor auch ganz geschlossen wird. Anderenfalls mit dem Potenziometer “ZU” eine höhere Maximalkraft ein stellen, die Tordaten löschen und eine erneute Inbe- triebnahme durchführen! Danach ist die Anlage be- triebsbereit. DEUTSCH Die Funktionen des Antriebes und des frei beschaltbaren Relais’ Keine besonderen Funktionen des Antriebes (Werkseinstellung) - Das Relais zieht mit der Antriebsbeleuchtung an, jedoch ohne Blinken Keine besonderen Funktionen des Antriebes- Das Relais zieht bei Erreichen der Endlage “TOR-ZU” an (“TOR-ZU”-Meldung) Automatischer Zulauf aus der Endlage “TOR-AUF” nach 30 Sek. Aufhaltezeit und 2 Sek. Vorwarnzeit- Das Relais ist bei der Aufhalte- und Vorwarnzeit sowie bei der Torfahrt dauernd angezogen Automatischer Zulauf aus der Endlage “TOR-AUF” nach 30 Sek. Aufhaltezeit und 2 Sek. Vorwarnzeit - Das Relais blinkt während der Aufhaltezeit lang- sam und bei der Vorwarnzeit schnell; weiterhin normales Blinken bei der Torfahrt Die Vorwarnzeit (2 Sek.) ist immer aktiviert - Das Relais ist während der Vorwarnzeit sowie bei der Torfahrt dauernd angezogen Die Vorwarnzeit (2 Sek.) ist immer aktiviert - Das Relais blinkt bei der Vorwarnzeit schnell; weiterhin normales Blinken bei der Torfahrt Die Vorwarnzeit (2 Sek.) ist immer aktiviert - Automatischer Zulauf aus der Endlage “TOR- AUF” nach 30 Sek. Aufhaltezeit und 2 Sek. Vorwarnzeit - Das Relais ist bei der Aufhalte- und Vorwarnzeit sowie bei der Torfahrt dauernd angezogen Die Vorwarnzeit (2 Sek.) ist immer aktiviert - Automatischer Zulauf aus der Endlage “TOR- AUF” nach 30 Sek. Aufhaltezeit und 2 Sek. Vorwarnzeit - Das Relais blinkt während der Aufhaltezeit lang- sam und bei der Vorwarnzeit schnell; weiterhin normales Blinken bei der Torfahrt Aufhaltezeit: Wartezeit des Tores in der Endlage “TOR-AUF”. Ein Impulsbefehl während dieser Zeit startet die Aufhaltezeit neu. Vorwarnzeit: Die Zeit zwischen dem Fahrbefehl und dem Beginn der Torfahrt. Ein erneuter Befehl während dieser Zeit beendet die Vorwarnzeit ohne eine anschließende Torfahrt.

X56 Anzeige “LED”: blinkt langsam mögliche Ursache: 1. Der Haltkreis ist unterbrochen

2. Der Haltschalter ist offen

Behebung: 1. Die Verdrahtung zwischen der Klemme 4 und der Klemme 5 kontrollieren

2. Den Haltschalter schließen

Anzeige “LED”: blinkt zweimal in 4 Sek. mögliche Ursache: Der Zulaufschutz ist/war aktiv

1. Ist der 8,2 k Widerstand zwischen

der Klemme 6 und der Klemme 7 vorhanden?

2. Ist die Lichtschranke oder die

Schließkantensicherung unterbro- chen oder betätigt Behebung: 1. Den 8,2 k Widerstand an die Klemme 6 und an die Klemme 7 anschließen.

2. Die Lichtschranke oder die Schließ-

kantensicherung überprüfen, ggf. auswechseln. Anzeige “LED”: blinkt dreimal in 5 Sek. mögliche Ursache: 1. Kraftbegrenzung “ZU” Behebung: 1. Das Hindernis beseitigen, ggf. die Tordaten löschen und eine erneute Inbetriebnahme durchführen. Anzeige “LED”: blinkt fünfmal in 7 Sek. mögliche Ursache: 1. Kraftbegrenzung “AUF”

2. Die Torfeder ist gebrochen

Behebung: 1. Das Hindernis beseitigen, ggf. die Tordaten löschen und eine erneute Inbetriebnahme durchführen.

2. Die Torfedern auswechseln!

Anzeige “LED”: blinkt sechsmal in 8 Sek. mögliche Ursache: 1. Der Antrieb oder die Installation ist fehlerhaft Behebung: 1. Die Tordaten löschen, die Inbetrieb- nahme neu durchführen, die Ver- drahtung kontrollieren, ggf. den Antrieb auswechseln Anzeige “LED”: blinkt siebenmal in 9 Sek. mögliche Ursache: 1. Der Antrieb ist noch nicht eingelernt Behebung: 1. Lernfahrt “ZU” durchführen Anzeige “LED”: blinkt achtmal in 10 Sek. mögliche Ursache: 1. Der Antrieb hat noch keine Referenzfahrt “AUF” ausgeführt Behebung: 1. Referenzfahrt “AUF” durchführen DEUTSCH Betrieb nach einem Netzspannungsausfall Bei einem Spannungsausfall bleiben die gespeicherten Tordaten erhalten. Die erste Torfahrt ist immer eine Referenzfahrt “AUF” mit blinkender Antriebsbeleuchtung. Wichtig ist hierbei, dass das Gurtschloss in den Führungsschlitten eingekuppelt ist. Ist dieses nicht der Fall, fährt das Gurtschloss in die Antriebsscheibe und der Antrieb setzt dort seinen falschen Referenzpunkt. Sollte dieses einmal passieren, so verfahren Sie den Antrieb in Richtung “TOR-ZU”, bis Sie das Gurtschloss in den Führungs- schlitten einkuppeln können. Nachdem Sie den Antrieb vom Netz getrennt haben, führen Sie die Referenzfahrt “AUF” erneut durch. Normale Torfahrten: Der Antrieb arbeitet ausschließlich mit einer Impulsfolgesteuerung.

1. Impuls: Der Antrieb fährt “AUF”

2. Impuls: Der Antrieb stoppt

3. Impuls: Der Antrieb fährt “ZU”

4. Impuls: Der Antrieb stoppt

5. Impuls: Der Antrieb fährt “AUF” usw.

Bild 22.1 Potenziometer “ZU”: Maximalkraft in Fahrtrichtung “ZU” Dieses Potenziometer dient zum Einstellen der maximal erreich- baren Kraft in Richtung “ZU”. Werkseitig ist die Mittelstellung voreingestellt. Eine Erhöhung im Uhrzeigersinn ist nur bei sehr schwer- gängigen Toren erforderlich. Bild 22.2 Potenziometer “AUF”: Maximalkraft in Fahrtrichtung “AUF” Dieses Potenziometer dient zum Einstellen der maximal erreich- baren Kraft in Richtung “AUF”. Werkseitig ist die Mittelstellung voreingestellt. Eine Erhöhung im Uhrzeigersinn ist nur bei sehr schwer- gängigen Toren erforderlich. Diagnose-“LED”: Fehler und Zustandsanzeige Die Diagnose-“LED” befindet sich auf der Steuerungsplatine (s. Bild 12.1). Im Normalzustand leuchtet die “LED” kontinuierlich und erlischt bei einem Impuls-Befehl.57 ENGLISH Description of Function The illustrated section shows installation of the operator to an up-and-over door. Where installation differs, a sectional door may also be shown. In this instance, the letter

1. Dra ut nätstickkontakten.