59G717 - Fräsmaschine Graphite - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 59G717 Graphite
No. 0123; TÜV SÜD Product Service GmbH Zertifizierstellen; Ridlerstraße 65; 80339 MÜNCHEN; Germany
ÜBERSETZUNG DER ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG OBERFRÄSMASCHINE 59G717
ANMERKUNG: LESEN SIE DIE VORLIEGENDE BETRIEBSANLEITUNG VOR DER INBETRIEBNAHME DIESES ELEKTROWERKZEUGS SORGFÄLTIG DURCH UND BEWAHREN SIE DIESE FÜR SPÄTERES NACHSCHLAGEN AUF. kg
DETAILIERTE SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
- Das Elektrowerkzeug an isolierten Griffflächen festhalten, da der Fräser auf sein eigenes Netzwerkkabel treffen könnte. Die Berührung der Versorgungsleitung kann zur Übertragung der Spannung auf metallische Teile des Gerätes führen, was den Stromschlag verursachen könnte.
- Das Werkstück auf einer festen Oberfläche montieren und gegen Verschieben mit Klammern o.ä. sichern. Wenn das Werkstück mit der Hand festgehalten oder an den Körper gedrückt wird, bleibt es instabil, was zum Verlust der Kontrolle über es führen kann.
- Die Fräser müssen an die Klemme des eingesetzten Elektrowerkzeugs genau angepasst werden. Nicht
genau an die Aufnahme des Elektrowerkzeugs angepasstes Arbeitswerkzeug rotiert nicht gleichmäßig, vibriert stark und kann zum Verlust der Kontrolle über das Elektrowerkzeug führen.
- Die Drehzahl des eingesetzten Arbeitswerkzeugs darf nicht kleiner als die auf dem Elektrogerät angegebene max. Drehzahl sein. Das mit einer höheren Drehzahl rotierende Anbaugerät kann beschädigt werden.
- Beim Betrieb die Fräsmaschine mit beiden Händen festhalten und auf stabile Körperhaltung achten. Das mit beiden Händen gehaltene Elektrogerät ist sicherer.
- Den rotierenden Fräser nicht berühren bzw. Hände in seine Reichweite nicht nähern. Den Zusatzgriff mit der zweiten Hand festhalten. Das mit beiden Händen festgehaltene Gerät reduziert das Risiko von Verletzungen durch das Arbeitswerkzeug.
- Persönliche Schutzausrüstung tragen. Je nach der Art der Arbeiten sind Gesichtsmaske, Schutzbrille und Gehörschutz zu tragen. Augen vor Fremdkörper in der Luft während des Einsatzes schützen. Die Staubmaske sorgt für den Schutz der Atemwege und filtert den bei der Arbeit entstehenden Staub. Eine dauerhafte Lärmbelastung kann zum Verlust des Hörvermögens führen.
- Eichen- bzw. Buchenholz oder asbesthaltige Stoffe können gesundheitsschädlich sein. Direkter physischer Kontakt mit Stäuben kann allergische Reaktionen und/oder Erkrankungen der Atemwege beim Bediener oder bei den sich in der Nähe befindenden Personen verursachen. Stäube vom Eichen- bzw. Buchenholz gelten als krebserregend, insbesondere in Kombination mit Substanzen zur Holzbearbeitung (Holzschutzmittel). Daher wird es empfohlen, eine Staubmaske und ein Staubabsaugsystem und eine entsprechende Lüftung einzusetzen.
- Die Lüftungsschlitze des Elektrowerkzeugs sind regelmäßig zu reinigen. Von der Motorgebläse wird der Staub in das Gehäuse angesaugt und eine große Staubansammlung kann zur elektrischen Gefährdung führen. Das Elektrowerkzeug nie in der Nähe von leicht entzündlichen Stoffen betreiben. Die Funkenbildung kann zu deren Zündung führen.
- Beschädigte und nicht scharfe Fräse nicht verwenden. Stumpfe oder beschädigte Fräser können erhöhen die Reibung, können stehen bleiben und reduzieren die Verarbeitungsqualität.
- Deb Fräser unmittelbar nach der beendeten Arbeit nicht berühren. Dieses Element kann stark erhitzt ein und Verbrennungen verursachen.
- Das Elektrowerkzeug soll vor dem Anlegen des Fräsers an das Werkstück gestartet werden. Ansonsten besteht die Rückstoßgefahr, da das eingesetzte Werkzeug im Werkstück stecken bleibt.
- Sicherstellen, dass alle Arretierungsklemmen geklemmt sind.
- Keine anderen Arbeitswerkzeuge als die vom Hersteller empfohlenen im Elektrowerkzeug spannen.
- Beim Austausch des Fräseris ist sicherzustellen, dass der Fräserdorn mindestens 20 mm tief gespannt ist.
- Vor dem Fräsen ist sicherzustellen, dass unter dem Werkstück freier Raum vorhanden ist, der die Berührung von Gegenständen durch den Fräser verhindert.
- Die Oberfläche des Arbeitsbereichs prüfen. Sicherstellen, dass keine ungewünschten Gegenstände (Nagel, Schrauben usw.) vorhanden sind.
- Lassen Sie das eingeschaltete Elektrowerkzeug nie ohne Aufsicht.
- Wird das Elektrowerkzeug nicht gebraucht, so ist es stets von der Spannung zu trennen und an einem Ort außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren.
- Vor dem Austausch des Arbeitswerkzeugs oder jedem Vorgang, der mit der Einstellung, Wartung oder dem Service zusammenhängt, ist das Elektrowerkzeug von der Spannung zu trennen.
- Zum Reinigen des Elektrowerkzeugs keine Lösungsmittel verwenden, die Kunststoffelemente beschädigen könnten.
ACHTUNG! Das Gerät ist für den Betrieb in Innenräumen bestimmt.
Obwohl eine sichere Konstruktion, Sicherheitseinrichtungen und zusätzliche Schutzeinrichtungen eingesetzt werden, besteht stets das Restrisiko einer Verletzung beim Betrieb der Vorrichtung.
Die Erläuterung zu den eingesetzten Piktogrammen:

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- Die Betriebsanleitung durchlesen und die darin enthaltenen Warnhinweise und Sicherheitshinweise beachten!
- Zweite Schutzklasse.
- Persönliche Schutzausrüstung (Schutzbrille, Gehörschutz, Staubschutzmaske) verwenden.
- Die Versorgungsleitung vor allen Wartungs- und Reparaturarbeiten abtrennen.
- Kinder vom Gerät fernhalten.
- Das Gerät vor Regen schützen.
AUFBAU UND ANWENDUNG
Die Oberfräsmaschine ist ein manuelles Elektrowerkzeug zweiter Schutzklasse. Das Gerät wird mit einem einphasigen Kommutatormotor, der senkrecht zur verarbeiteten Oberfläche verbaut ist, betrieben. Diese Art von Elektrogeräten wird breit zum Fräsen von Holz und Holzwerkstoffen verwendet. Ihre Anwendungsbereiche umfassen die Ausführung von Tischler-, Parkettlegungs-, Einrichtungs- bzw. Bau- und Sanierungsarbeiten.
Nichtbestimmungsgemäße Verwendung des Elektrowerkzeugs ist nicht zugelassen.
BESCHREIBUNG DER SEITEN MIT GRAPHIKEN
Die unten angeführte Nummerierung bezieht sich auf die Elemente des Gerätes, die auf den Seiten mit Graphiken dargestellt werden.
- Handgriff
- Taste der Spindelarretierung
- Spindel
- Spindelabdeckung
- Fußplatte
- Auflage
- Hubpuffer des Tiefenanschlags
- Staubabdichtmanschette der Grundkörperführung
- Einstellring für die Verriegelung des Tiefenanschlags
- Tiefenanschlag
- Tiefenanschlagsanzeige
-
Hauptmaßstab
-
Präzisionsmaßstab
-
Drehknopf zur Präzisionstiefeneinstellung
-
Hebel für Verriegelung der Grundkörperführung
-
Anzeige der Präzisionstiefeneinstellung
-
Beleuchtung
-
Spindelfeder
-
Spannhülse
-
Spannmutter
-
Drehknöpfe zur Verriegelung der Parallelführungsstäbe
-
Nuten für Parallelführungsstäbe
-
Hauptschalter
-
Taste für Schalterverriegelung
-
Drehzahleinstellring
-
Führungsstab der Parallelführung
-
Parallelführung
-
Drehknopf zur Verstellung der Parallelführung
-
Positionsanzeige der Parallelführung
-
Befestigungsschraube für Adapter
-
Adapter für Staubabsaugung
-
Reduktionsstück
-
Spicknadel
-
Flügelmutter der Spicknadel
-
Führungsbüchse
-
Ring der Führungsbüchse
-
Schraubenschlüssel
* Es können Unterschiede zwischen der Abbildung und dem Produkt auftreten
BESCHREIBUNG DER VERWENDETEN GRAPHISCHEN ZEICHEN

ACHTUNG

WARNUNG

MONTAGE/EINSTELLUNGEN

INFORMATION
AUSSTATTUNG UND ZUBEHÖR
-
Parallelführung - 1 St.
-
Spicknadel zum Kreisfräsen - 1 St.
-
Führungsbüchse - 1 St.
-
Adapter zur Staubabsaugung mit Reduktionsstück - 1 Satz
-
Befestigungsschrauben für Adapter - 1 Satz
-
Spannhülse - 3 St.
-
Schraubenschlüssel - 1 St.
VORBEREITUNG AUF DEN EINSATZ

Die Taste der Spindelarretierung dient nur zum Spannen oder Demontieren des Arbeitswerkzeugs. Sie darf nicht als Bremstaste während der Spindeldrehung verwendet werden. Anderenfalls kann es zur Beschädigung des Elektrowerkzeugs oder zur Verletzung des Benutzers kommen.

Die Spindelmutter nicht allzu stark vor dem Spannen des Arbeitswerkzeugs anziehen – dadurch kann die Spannhülse beschädigt werden. Bei jedem Austausch des Arbeitswerkzeugs überprüfen, dass eine geeignete Klemmhülse eingesetzt worden ist.

Die Auswahl des Arbeitswerkzeugs hängt vom Werkstück und die Art der auszuführenden Arbeit. Die HSS-Fräser sind für die Verarbeitung weicher Materialien, wie Kunststoffe oder weiches Holz, geeignet. Die Fräser mit Schneiden aus Hartmetall (HM) werden für härtere

Materialien wie z. B. Hartholz, Spanplatten oder sogar Aluminium eingesetzt, wenn es vom Fräshersteller vorgesehen worden ist.
Nur solche Arbeitswerkzeuge verwenden, deren zulässige Drehzahl höher oder gleich groß ist wie die max. Geschwindigkeit des Elektrowerkzeugs im Leerlauf.
MONTAGE VON BETRIEBSWERKZEUGEN

Das Elektrowerkzeug von der Versorgung trennen.
Während der Montage und Demontage der Arbeitswerkzeuge Schutzhandschuhe verwenden.
• Die Spindelabdeckung (4) senken.
- Die Taste der Spindelarretierung (2) drücken und gedrückt halten. Bei Bedarf die Spindel (3) mit der Hand drehen bis die Arretierung einrasten wird. Je nach dem Durchmesser des Arbeitswerkzeugschaftes die entsprechende Spannhülse (19) verwenden, dabei die mit ihr zusammenwirkenden Feder (18) beachten. Beim Wechsel der Spannhülse in die Mitte der Spindel zunächst die Feder (18), dann die Spannhülse entsprechender Größe (19) einsetzen und sie durch den Einbau der Spannmutter (20) verriegeln.
- Den Schaft des Arbeitswerkzeugs in die Spindel bis auf die Mindesttiefe von 20 mm einführen.
• Die Spannmutter (20) mit dem Schraubenschlüssel (37) (Abb. C) anziehen.
• Die Taste der Spindelarretierung (2) loslassen.
• Die Spindelabdeckung (4) hochstellen.
Die Spannmutter kann mit dem Schraubenschlüssel nur nach dem Einbau des Arbeitswerkzeugs in der Spindel angezogen werden. Ansonsten darf die Spannmutter feinfühlig eher nur manuell gehandhabt werden, um die Spannhülse nicht beschädigen.

ADAPTER ZUR STAUBABSAUGUNG MONTIEREN
Zum Schutz gegen Staub eine Staubmaske und ein passendes Gerät zur Staubabsaugung verwenden.

Das Elektrowerkzeug von der Versorgung trennen.
Vor der Montage des Adapters zur Staubabsaugung (31) (Abb. B) das Arbeitswerkzeug demontieren.
- Den Hebel für Verriegelung der Grundkörperführung (15) lösen, um die Spindel der Fräsmaschine in die obere Stellung bringen.
- Den Adapter zur Staubabsaugung (31) in die Fußplatte (5) legen und mit Befestigungsschrauben (30) (Abb. B) von unten montieren.
- An den Adapter zur Staubabsaugung (31) den Staubabsaugungsschlauch direkt oder über ein Reduktionsstück (32) je nach dem Anschlussdurchmesser des Schlauches anschließen.
BETRIEB/EINSTELLUNGEN
EIN-/AUSSCHALTEN
Die Netzspannung muss dem Spannungswert entsprechen, der im Typenschild der Fräsmaschine angegeben worden ist.
Die Netzspannung muss dem Spannungswert entsprechen, der im Typenschild der Fräsmaschine angegeben worden ist.
Einschalten
• Die Taste der Schalterverriegelung (24) drücken.
- Den Hauptschalter (23) drücken und gedrückt halten.
Ausschalten
• Die Taste des Hauptschalters (23) freigeben.
Beleuchtung
Das Gerät ist mit der Beleuchtung (17), die die Sichtbarkeit am Arbeitsplatz steigert, ausgestattet. Die Beleuchtung wird automatisch mit dem Starten des Gerätes eingeschaltet.
DREHZAHL DER SPINDEL REGULIEREN

Am Grundkörper der Fräsmaschine befindet sich der Drehzahleinstellring (25). Die Drehzahl der Spindel wird je nach Bedarf ausgewählt (abhängig von dem eingesetzten Fräser, der Härte des Werkstücks, Art der Bearbeitung usw.).
Die folgende Tabelle zeigt die Beispieleinstellungen als Hinweis für den Benutzer.
| Material Fräsergröße | Einstellung des Drehzahleinstellrings | |
| Aluminium | 4-15 mm | 1-2 |
| 14-40 mm | 1 | |
| Kunststoffe | 4-15 mm | 2-3 |
| 16-40 mm | 1-2 | |
| Spanplatte | 4-10 mm | 3-6 |
| 12-20 mm | 2-4 | |
| 22-40 mm | 1-3 | |
| Weiches Holz, z.B. Kiefer, Fichte | 4-10 mm | 5-6 |
| 12-20 mm | 3-6 | |
| 22-40 mm | 1-3 | |
| Hartholz, z.B. Eiche, Buche | 4-10 mm | 5-6 |
| 12-20 mm | 3-4 | |
| 22-40 mm | 1-2 |

- Den Tiefenanschlag (10) bis zur Höhe, die der gewünschten Vertiefung des Fräsers im Werkstück entspricht, mittels hauptmaßstab (12) am Grundkörper der Fräsmaschine anheben und durch Zudrehen des Einstellrings für die Verriegelung des Tiefenanschlags (9) verriegeln.
Eine genaue Einstellung der Frästiefe kann mit dem Drehknopf zur Präzisionstiefeneinstellung (14) erfolgen. Eine Umdrehung des Drehknopfs entspricht der Verschiebung des Grundkörpers der Fräsmaschine in vertikaler Richtung um ca. 1,5 mm gemäß dem Präzisionsmaßstab (13) und seiner Abstufung von 0,1 mm. Die Tiefe kann hier im Bereich +/- 8 mm durch das Anheben bzw. Absenken des Grundkörpers der Fräsmaschine gegenüber dem Hubpuffer des Tiefenanschlags (7) erfolgen. Dies entspricht einer entsprechenden Verringerung bzw. Erhöhung der Vertiefung des Arbeitswerkzeugs. Die Bewegung ist auf der Anzeige der Präzisionstiefeneinstellung (16) sichtbar.
Diese Tätigkeit ist auszuführen, wenn die Fräsmaschine bis auf den vom Tiefenanschlag (10) angegebenen Punkt abgesenkt ist. Vor der Verstellung ist zusätzlich der Einstellring für die Verriegelung des Tiefenanschlags (9) zu lösen. Nur dann kann sich der Grundkörper der Fräsmaschine bei der Verstellung mit dem Tiefenanschlag frei verschieben. Nach der erfolgten Verstellung sicherstellen, dass der Tiefenanschlag (10) mit der Oberflächen des Hubpuffers des Tiefenanschlags (9) in Berührung kommt und den Einstellring für die Verriegelung des Tiefenanschlags (9) zudrehen.

Die Fräsmaschine verfügt über einen Hubpuffer des Tiefenanschlags (7), der die Verschiebung (Vertiefung des Fräsers) im Werkstück in acht gleichmäßig voneinander entfernten Positionen (jeder Hub beträgt ca. 3 mm) ermöglicht.
FRÄSEN
Beim Betrieb ist die Fräsmaschine stets mit beiden Händen zu halten!
- Den geeigneten Fräser spannen (siehe Anweisung oben).
- Die Fußplatte (5) auf das Werkstück aufstellen (in diesem Moment darf der Fräser das Werkstück nicht berühren).
• Die Frästiefe einstellen. - Die Fräsmaschine einschalten und abwarten bis die Spindel die eingestellte Drehzahl im Leerlauf erreicht.
- Die Bearbeitung durch das Verschieben der Fräsmaschine an der Oberfläche des Werkstücks in der gewünschten Richtung starten.
- Die Fräsmaschine gleichmäßig, kontinuierlich verschieben, dabei die Fußplatte stets an die Oberfläche des Werkstücks bis zum Abschluss der Bearbeitung anpressen.
Allzu schneller Vorschub der Fräsmaschine beim Fräsen verursacht geringe Qualität der Bearbeitung und kann zur Beschädigung des Fräsers oder des Motors führen. Allzu langsamer Vorschub kann ebenfalls geringe Qualität der Bearbeitung durch übermäßige Erhitzung des Werkstücks verursachen. Eine geeignete Vorschubgeschwindigkeit hängt von der Größe des verwendeten Fräsers, der Art des Werkstücks und der Frästiefe ab. Vor dem endgültigen Beginn der Bearbeitung empfehlen wir, das Werkstück probeweise zu fräsen. Bei der Bearbeitung von Kanten soll das Werkstück an der linken Seite der Fräserachse (in die Richtung des Vorschubs der Fräsmaschine gesehen) liegen.
Wird die Führung zur geradlinigen Bearbeitung oder zum Abgraten verwendet, ist sicherzustellen, dass das Zubehör richtig montiert ist.
FRÄSRICHTUNG
Um ungleiche Kanten zu vermeiden und die besten Ergebnisse zu erreichen, soll man entgegen dem Uhrzeigersinn für Außenkanten und im Uhrzeigersinn für Innenkanten (Abb. H) fräsen. Um bessere Kontrolle über das Material und das Gerät zu haben, sollte die Bearbeitung immer in der der Drehrichtung des Werkzeugs entgegengesetzten Richtung erfolgen.

Die Auswahl der Einstellungen sollte jedoch nach dem Probenlauft erfolgen. Vor dem Beginn der Bearbeitung des Werkstücks empfehlen wir, ein Abfallstück probeweise zu fräsen.

Bei der Bearbeitung mit niedriger Drehzahl wird es empfohlen, nach dem andauernden Betrieb das Gerät kühlen zu lassen. Dazu das Elektrowerkzeug im Leerlauf mit voller Geschwindigkeit für ca. 1 Minute laufen lassen.
SENKRECHTE BEWEGUNG DES GRUNDKÖRPERS DER SENKRECHTE BEWEGUNG DES GRUNDKÖRPERS DER FRÄSMA-SCHINE

• Die Fräsmaschine auf einer ebenen Oberfläche aufstellen.
- Den Hebel für Verriegelung der Grundkörperführung (15) entriegeln.
- Mit beiden Händen den Haltegriff erfassen und nach unten gegen die Federkraft drücken.
- Freigeben, die Federn werden selbsttätig die Rückkehr des Grundkörpers der Fräsmaschine in die Ausgangsposition (oben) veranlassen.
FRÄSTIEFE EINSTELLEN

Das Elektrowerkzeug von der Versorgung trennen.
• Die Fräsmaschine auf einer ebenen Oberfläche aufstellen.
- Den Hebel für Verriegelung der Grundkörperführung (15) entriegeln.
- Gegen die Federkraft den Grundkörper der Fräsmaschine herunterlassen bis der Fräser die Oberfläche berührt.
-
In dieser Stellung mit dem Hebel für Verriegelung der Grundkörperführung (15) verriegeln.
-
Einstellring für die Verriegelung des Tiefenanschlags (9) lösen.
- Den Tiefenanschlag (10) herunterlassen, bis er mit einer der Oberflächen des Hubpuffers des Tiefenanschlags (7) in Berührung kommt.
- Bei Bedarf die Position der Tiefenanschlagsanzeige (11) zurückstellen – dazu sie über den Tiefenanschlag (10) verschieben.



PARALLELFÜHRUNG MONTIEREN UND EINSETZEN

Die Parallelführung wird zum Erreichen einer gleichmäßigen Entfernung von der Bezugskante verwendet. Dank ihrer besonderen Bauweise kann sie zur Kantenbearbeitung (Abb. D) bzw. zum Fräsen mit einem Abstand, parallel zur Kante (Abb. E) verwendet werden.

- Die Drehknöpfe zur Verriegelung der Führungsstäbe (21) an der Fußplatte (5) der Fräsmaschine lösen.
- Die Stäbe der Parallelführung (26) (Abb. A) in die Nuten für die Stäbe der Parallelführung (22) einschieben und die gewünschte Entfernung einstellen.
• Die Drehknöpfe zur Verriegelung der Führungsstäbe (21) zudrehen. - Zur Präzisionseinstellung der Parallelführung (27) kann der Drehknopf zur Verstellung der Parallelführung (28) genutzt werden. Die Änderung der Position der Parallelführung (27) wird dank dem Verschieben der Positionsanzeige der Parallelführung (29) (Abb. A) sichtbar sein.
FÜHRUNGSBÜCHSE MONTIEREN

Mit der Führungsbüchse kann die Fräsmaschine entlang der Vorlagenkante präzise geführt werden und somit kann die Vorlagenform genau abgebildet werden.
- Den Adapter für Staubabsaugung (31) abbauen – dazu die Befestigungsschrauben (30) entfernen.
- Die Führungsbüchse (35) in der Fußplatte (5) der Fräsmaschine bringen.
- Den Adapter für Staubabsaugung (31) anbringen und die beiden Elemente mit den Befestigungsschrauben (30) (Abb. G) festziehen.

Durch die Verwendung der Führungsbüchse wird Einsatz von Fräsergrößen eingeschränkt.

Die Entfernung zwischen der Schneide des Fräsers und der Außenkante des Ringes der Führungsbüchse (36) (Abb. C) bestimmt die Differenz in den Abmessungen zwischen der Vorlage und deren Abbildung nach dem Fräsen mit der Führungsbüchse (35). Die Änderung des Arbeitsdurchmessers des Fräsers verursacht die Änderung dieser Differenz. Die Führungsbüchse (35) kann mit den mind. 8 mm starken Vorlagen verwendet werden.
KREISFRÄSEN

• Die Spicknadel (33) in der Öffnung der Parallelführung (27) (Abb. A) montieren.
- Die Parallelführung (10) aus der Fußplatte der Fräsmaschine herausnehmen, falls die Fräsmaschine zum Parallelfräsen montiert worden war.
- Die Parallelführung (10) in der umgewendeten Position mit der Spicknadel (33) nach unten einführen.
- Den Fräserradius einstellen und die Drehknöpfe zur Verriegelung der Führungsstäbe (21) verriegeln.
- Nach dem Einschlagen der Spicknadel (33) ins Werkstück kann das Kreisfräsen (Abb. F) angefangen werden.

Um den Fräsradius zu bestimmen, ist der Abstand von der Mitte der Anreißnadel bis zur Außenkante des Fräsers zu messen.
BEDIENUNG UND WARTUNG

Vor allen Montage-, Einstellungs-, Reparatur- oder Bedienungsarbeiten trennen Sie den Stecker der Versorgungsleitung aus der Netzsteckdose.
- Zum Reinigen kein Wasser oder keine anderen Flüssigkeiten verwenden.
• Die Fräsmaschine wird mit einer Bürste gereinigt. - Der abgenutzte Fräser ist sofort auszutauschen.
- Reinigen Sie die Lüftungsschlitze der Fräsmaschine regelmäßig, um die Überhitzung des Motors zu vermeiden.
KOHLEBÜRSTEN AUSTAUSCHEN
Die abgenutzten (kürzer als 5 mm), verbrannten oder gerissenen Kohlebürsten des Motors sind sofort auszutauschen. Es werden immer gleichzeitig beide Kohlebürsten ausgetauscht.
Die Kohlebürsten ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal unter Verwendung von Originalersatzteilen austauschen lassen.
Alle Störungen sind durch den autorisierten Kundendienst des Herstellers zu beheben.
TECHNISCHE PARAMETER
NENNWERTE
| Oberfräsmaschine 59G717 | |
| Parameter Wert | |
| Versorgungsspannung 230V AC | |
| Versorgungsfrequenz 50Hz | |
| Nennleistung 1300W | |
| Bereich der Leerlaufdrehzahl 11000 - 28000 | min-1 |
| Hub des Grundkörpers der Fräsmaschine 55 | mm |
| Durchmesser der Spannhülsen ∅ 6; 8; 12 mm | |
| Schutzklasse II | |
| Masse | 3,5 |
| Baujahr 2019 | |

LÄRM- UND SCHWINGUNGSANGABEN
Informationen über Lärm und Vibrationen
Der Lärmpegel wie der Schalldruckpegel L_DA und Schallleistungspegel L_WA und die Messunsicherheit K, sind unten in der Anleitung nach EN 60745 angegeben.
Die Vibrationswerte a_h und die Messunsicherheit K wurden nach der Norm EN 60745 unten angegeben.
Der in dieser BA unten angegebene Vibrationspegel wurde gemäß dem in der Norm EN 60745 bestimmten Messverfahren gemessen und kann zum Vergleich der Elektrowerkzeuge verwendet werden. Er kann auch für eine vorläufige Einschätzung der Vibrationsbelastung verwendet werden.
Der angegebene Vibrationspegel ist repräsentativ für standardmäßige Anwendungen des Elektrowerkzeugs. Der Vibrationspegel kann sich ändern, wenn das Elektrowerkzeug für andere Anwendungen oder mit anderen Arbeitswerkzeugen verwendet wird bzw. nicht ausreichend gewartet wird. Die oben genannten Gründe können zu einer erhöhten Exposition gegenüber Vibrationen während der gesamten Arbeitszeit führen.
Um genau die Vibrationsbelastung einzuschätzen, sind Perioden, in den das Elektrowerkzeug abgeschaltet ist oder eingeschaltet ist, aber nicht gebraucht, ebenfalls zu berücksichtigen. Dadurch kann sich die Exposition gegenüber Vibrationen als viel niedriger erweisen. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen vornehmen, um den Benutzer vor den Auswirkungen von Vibrationen beispielsweise durch die Wartung des Elektrowerkzeugs und der Arbeitswerkzeuge, die Sicherung der richtigen Temperatur der Hände, die richtige Arbeitsorganisation, zu schützen.
Schalldruckpegel: L_nA = 90 dB (A) K=3dB (A)
Schalleistungspegel: L_WA = 101 dB (A) K=3dB (A)
Wert der Schwingungsbeschleunigung:
$$ \mathrm{ah} = 1 2, 0 6 5 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} \mathrm{K} = 1, 7 4 4 \mathrm{m} / \mathrm{s} ^ {2} $$
UMWELTSCHUTZ

Werfen Sie elektrisch betriebene Produkte nicht in den Hausmüll, sondern einer umweltgerechten Wiederverwertung zuführen. Fragen Sie den Vertreiber oder lokale Verwaltung nach Informationen über die Entsorgung. Elektro- und Elektronik-Altgeräte enthalten Substanzen, die für die Umwelt nicht neutral sind. Das der Wiederverwertung nicht zugeführte Gerät stellt eine potentielle Gefahr für die Umwelt und Gesundheit der Menschen dar.
* Änderungen vorbehalten.
„Grupa Topex Spółka z ograniczoną odpowiedzialnością” Spółka komandytowa mit Sitz in Warschau, ul. Pograniczna 2/4 (nachfolgend: „Grupa Topex“) teilt mit, dass alle Urheberrechte auf den Inhalt der vorliegenden Betriebsanleitung (nachfolgend: „Betriebsanleitung“), darunter u. a. derer Text, Bilder, Schemata, Zeichnungen, sowie Anordnung, ausschließlich Grupa Topex angehören und laut Gesetz über das Urheberrecht und verwandte Rechte vom 4. Februar 1994 (GBL. 2006 Nr. 90 Pos. 631 mit späteren Änderungen) rechtlich geschützt werden. Das Kopieren, Verarbeiten, Veröffentlichen sowie Modifizieren der gesamten Betriebsanleitung bzw. derer Einzelelemente für kommerzielle Zwecke ohne Einwilligung von Grupa Topex in Schriftform ist streng verboten und kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden.

GEBRUIK / INSTELLINGEN
IN-/UITSCHAKELEN

KOOLBORSTELS VERVANGEN
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