Mafell FM 800 - Fräsmaschine

FM 800 - Fräsmaschine Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts FM 800 Mafell als PDF.

📄 194 Seiten Deutsch DE 💬 KI-Frage
Notice Mafell FM 800 - page 9

Benutzerfragen zu FM 800 Mafell

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

L'email reste privé : il sert seulement à vous prévenir si quelqu'un répond à votre question.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Fräsmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch FM 800 - Mafell und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. FM 800 von der Marke Mafell.

BEDIENUNGSANLEITUNG FM 800 Mafell

Fräsmotor Originalbetriebsanleitung

Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu Ihrer Sicherheit finden. Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein.

Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen. 2 Erzeugnisangaben Modell Art.-Nr. FM 800 9M0010, 9M0030, 9M0031 FM 1000 9M0001, 9M0020, 9M0021, 9M0023 FM 1000 NC-ER 9M1401 FM 1000 NC-WS 9M1301

2.1 Angaben zum Hersteller

MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de

2.2 Kennzeichnung der Maschine

Alle zur Identifizierung der Maschine erforderlichen Angaben sind auf dem angebrachten Leistungsschild vorhanden.

CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie

Nur für EU Länder Werfen Sie Fräsmotoren nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Fräsmotoren getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.

Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos lesen Sie die Betriebsanleitung.-10-

2.3 Technische Daten

Betriebsspannung / V

Netzfrequenz / Hz 50 50 50 50 60 Aufnahmeleistung / W

Nennstrom / A 4,0 4,6 4,6 4,6 8,3 Versorgungsspannung / V*

Steuerspannung zur Drehzahlvorgabe / V* - - 0 - 10 0 - 10 - Ausgabe Restlaufzeit / V* - - 0 - 5 0 - 5 - Stromaufnahme / mA* - - 3 - 5 3 - 5 - Leerlaufdrehzahl / min

Werkzeugaufnahme mit Spannzange ø / mm 6 8 8 8 6,35 (1/4") Werkzeug-Schaft / mm 3 - 8 3 - 8 3 - 8 3 - 8 3 - 8 Fräser ø, max. / mm

Gewicht ohne Netzkabel / kg 1,6 1,6 1,6 2,8 1,6 Länge der Anschlussleitung /

  • Angaben für die Schnittstelle

Die angegebenen Geräuschemissionen sind nach DIN EN 62841-1 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.

Gefahr Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird. Tragen Sie daher stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung läuft!-11-

2.4.1 Angaben zur Geräuschemission

Die nach DIN EN ISO 3744 ermittelten Geräuschemissionswerte betragen: Schalldruckpegel L

= 3 dB (A) Schallleistungspegel

= 3 dB (A) Die Geräuschmessung wurde ohne Werkzeug im Leerlauf durchgeführt.

-WS Betriebsanleitung x x x x Einmaulschlüssel SW 17 x x - - Einmaulschlüssel SW 25

2.6 Bestimmungsgemäße Verwendung

- Der Fräsmotor ist für den festen Einbau in führende Portalsysteme mit ø 43 mm Spannhals vorgesehen. - Der Fräsmotor mit Werkzeugschnellspannung kann direkt an ein Portalsystem mittels sechs Schrauben (Gewinde M6), gemäß den Vorgaben des Portalsystems, angeflanscht werden (Abb. 5). - Der Fräsmotor ist nicht für einen industriellen Dauerbetrieb ausgelegt. - Der Fräsmotor wird als unvollständige Maschine angesehen. Der Fräsmotor darf erst dann in Betrieb genommen werden, wenn festgestellt wurde, dass das Portalsystem, in die der Fräsmotor eingebaut werden soll, den Bestimmungen der aktuellen und gültigen Maschinenrichtlinie entspricht. Bitte beachten Sie auch die entsprechenden Garantie-Bedingungen des Fräsmotors und der eventuell ergänzenden Geräte.

Gefahr Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den Verwendungszweck hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können.-12- - Bruch des sich drehenden Werkzeuges. - Bruch und Herausschleudern der Werkzeuge oder von Teilen der Werkzeuge. - Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker. - Beeinträchtigung des Gehörs bei länger andauernden Arbeiten ohne Gehörschutz. - Emission gesundheitsgefährdender oder explosionsgefährlicher Stäube (aller Art) bei länger andauerndem Betrieb ohne Absaugung. Beachten Sie hierzu das Sicherheitsdatenblatt des zu bearbeitenden Werkstoffes. 3 Sicherheitshinweise

Gefahr Beachten Sie stets die folgenden Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden Sicherheitsbestimmungen! Allgemeine Hinweise: - Kinder und Jugendliche dürfen diese Maschine nicht bedienen. Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung. - Arbeiten Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen des Portalsystems, in die der Fräsmotor eingesetzt wird. Ändern Sie an dem Portalsystem und an dem Fräsmotor nichts, was die Sicherheit beeinträchtigen könnte. - Beschädigte Kabel oder Stecker müssen sofort ausgetauscht werden. Der Austausch darf nur durch MAFELL oder einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden. - Scharfe Knicke am Kabel verhindern. Speziell beim Transport und Lagern des Fräsmotors das Kabel nicht um den Fräsmotor wickeln. - Der Einsatz unter Verwendung von Wasser oder leitfähigen Flüssigkeiten ist untersagt. - Der Fräsmotor darf nicht als handgeführter Fräsmotor verwendet werden. - Halten Sie den Fräsmotor von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in den Fräsmotor erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages. Nicht verwendet werden dürfen: - Beschädigte Werkzeuge und solche, die ihre Form verändert haben. - Stumpfe Werkzeuge wegen der zu hohen Motorbelastung. - Werkzeuge, die nicht für die Fräsmotor-Drehzahl im Leerlauf geeignet sind. Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen: - Tragen Sie beim Arbeiten immer einen Gehörschutz. - Tragen Sie beim Arbeiten immer eine Staubschutzmaske. - Tragen Sie beim Arbeiten immer eine Schutzbrille. Hinweise zum Betrieb: - Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Gefahrenbereich des Werkzeugs. - Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. - Überwachen Sie die Drehzahl. Tritt eine unkontrollierte Drehzahlerhöhung, Drehzahlsprung ein, erfordert es ein sofortiges Abstellen der Spannungsversorgung.-13- Hinweise zur Wartung und Instandhaltung: - Die regelmäßige Reinigung des Fräsmotors stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar - Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es bestehen sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers. 4 Rüsten / Einstellen

Achten Sie vor Inbetriebnahme darauf, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild des Fräsmotors angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.

Verwenden Sie ausschließlich die im Kapitel "Sonderzubehör" aufgeführten Spannzangen/Reduzierhülsen. Die Werkzeugauswahl erfolgt in Abhängigkeit der zu bearbeitenden Werkstoffe, unter der Leistungsfähigkeit der Vorschubantriebe. Berücksichtigen Sie bei maximalen Werkzeug-Durchmesser und vorhergesehener Bearbeitungstiefe die Leistungsfähigkeit des Fräsmotors.

Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.

Tragen Sie beim Werkzeugwechsel Schutzhandschuhe. Das Einsatzwerkzeug kann sich bei längeren Arbeitsvorgängen stark erwärmen und/oder Schneidkanten des Einsatzwerkzeuges sind scharf.

4.3.1 Werkzeugspannung mittels Spannzange

Die Spindel 1 (Abb. 1) des Fräs- und Schleifmotors ist mit einer Präzisions-Spannzange 2 (Abb. 1) zur Aufnahme der Werkzeuge ausgerüstet. Die Spindelarretierung wird durch den Verriegelungstaster 4 ausgelöst und erleichtert das Anziehen und Lösen der Überwurfmutter 3 (Abb. 1). Zum Werkzeugwechsel gehen Sie wie folgt vor: - Zum Ausspannen des Werkzeugs wird die Spindel 1 (Abb. 1) durch Eindrücken des Verriegelungstasters 4 (Abb. 1) arretiert. - Mit einem Einmaulschlüssel SW 17 bzw. Spannschlüssel ER 16 M wird die Überwurfmutter 3 gelöst. - Ziehen Sie das Werkzeug nach vorne ab. - Schieben Sie das neue Werkzeug bis zum Anschlag in die Werkzeugaufnahme. - Überprüfen Sie den Sitz des Werkzeugs. - Beim Spannen des Werkzeugs wird die Spindel 1 (Abb. 1) arretiert. - Mit dem Einmaulschlüssel SW 17 / Spannschlüssel ER 16 M wird die Überwurfmutter 3 angezogen.-14-

4.3.2 Werkzeug-Schnellspannung

Schalten Sie den Fräsmotor nur ein, wenn sich der Hebel 6 (Abb. 3) nicht in der Werkzeugwechselstellung befindet. Betätigen Sie den Hebel 6 (Abb. 3) erst bei stillstehendem Fräsmotor. Die Spindel 7 (Abb. 3) der Werkzeug-Schnellspannung ist mit einer Präzisionsaufnahme für einen Werkzeugschaft Ø 8 mm ausgerüstet. Zum Werkzeugwechsel gehen Sie wie folgt vor: - Zum Ausspannen des Werkzeuges bewegen Sie den Hebel 6 (Abb. 3) bis zum Anschlag nach vorne. - Ziehen Sie das Werkzeug nach vorne ab. - Schieben Sie das neue Werkzeug bis zum Anschlag in die Werkzeugaufnahme. - Überprüfen Sie den Sitz des Werkzeuges. - Zum Spannen des Werkzeuges bewegen Sie den Bügel zurück in die Ausgangsstellung.

Gefahr Überwurfmutter 3 (Abb. 1) zum Schutz des Gewindes auf Spindel 1 (Abb. 1) leicht aufdrehen, jedoch nie festziehen, wenn kein Werkzeug eingesetzt ist. Die Spannzange 2 (Abb. 1) könnte zu stark zusammengedrückt und dabei beschädigt werden.

4.4.1 Infos zur Verwendung der Spannzangen:

- Bei OZ8-Spannzangen (DIN 6388 / ISO 10897) und auch bei ER16-Spannzangen (DIN 6499 / DIN ISO 15488) bitte immer die korrekte Fräsergröße verwenden - Spannzange bitte immer zuerst in die Überwurfmutter einklicken, dann Fräser einstecken - Wenn verklemmt, bitte die Spannzange mit einem Kantholz oder Gummihammer durch leichten Schlag von hinten lösen (kein Metallwerkzeug!) - Bitte die Spannzangen anfangs sowie nach längerem Gebrauch etwas ölen, da diese sich sonst festsetzen können - Eine deutlich bessere Rundlaufgenauigkeit kann auch durch Verwendung eines Festschmierstoffes (z. B. Molykote P-40) oder durch leichtes einfetten der Spannzangen erreicht werden

4.4.2 Empfohlene Anzugsdrehmomente (Gesamtsystem beachten)

Anzugsdrehmoment für Überwurfmutter / Spannzange = 10 -11 Nm Anzugsdrehmoment für Spannhals 43 mm = 7 Nm Die Eurohalsaufnahme „V“ sollte Maß „h“ nicht unterschreiten (Abb. 8). Das Maß „h“ beträgt 20 mm. Spannen Sie den Fräsmotor möglichst über den gesamten Aufnahmedurchmesser in der Eurohalsaufnahme „V1“ fest (Abb. 8). Drehen Sie Spannschraube „W“ mit max. 7 Nm fest. Vermeiden Sie möglichst punktuelles Spannen (z. B. über einen Gewindestift) in der Eurohalsaufnahme „V2“ (Abb.10).

4.4.3 Maximaldrehzahl bei Verwendung eines Spannzangenadapters

Die empfohlene Maximaldrehzahl für den Einsatz des Spannzangenadapters OZ8 und des Spannzangenadapters ER, beträgt maximal 16000 min

Diese Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung des Fräsmotors beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ aufmerksam zu machen ist. Diese Betriebsanleitung beinhaltet nur den Fräsmotor und berücksichtigt nicht die Einbausituation. Bitte beachten Sie eventuelle andere Betriebsanleitungen.

Schieben Sie den Leistungsschalter 5 (Abb. 1) bis zum Einrasten nach vorn. Ist der Fräsmotor an der Netzspannung angeschlossen, so leuchtet das Stellrad X (Abb. 2) in der Farbe Blau (BU) und der Fräsmotor beschleunigt nach 0,2 s mit einem Sanftanlauf auf die zuvor eingestellte Drehzahl. Die Dauer des Sanftanlaufs hängt von der eingestellten Drehzahl ab und beträgt bei höchster Drehzahl ca. 1,2 s.

Drücken Sie auf das hintere Ende des Leistungsschalter 5 (Abb.1). Der Schalter springt hörbar in die Aus- Stellung zurück. Die Beleuchtung am Stellrad X (Abb. 2) verlischt und der Motor läuft bis zum Stillstand aus.

Mit der Ausführung Y (Abb. 2) können Sie die Drehzahl über die Schnittstelle steuern und die Restlaufzeit bei Überlast automatisiert überwachen. Zum Schutz des Anwenders und der angeschlossenen Systeme ist die Schnittstelle galvanisch von der Spannungsversorgung des Antriebsstrangs getrennt (Sicherheitsschutztrennung). Alle Signal- und Betriebsspannungen beziehen sich auf das Bezugspotential „GND“. Sobald der Versorgungspin „U

“ der Schnittstelle gemäß der Spezifikation mit Spannung beaufschlagt wird, geht der Fräsmotor in den "Portalbetrieb" über. Die untere Zustandstabelle 1 stellt alle möglichen Konstellationen der Ansteuerung dar. Eingang Ausgang HS / -

/ V Betriebsart n / min

AUS N/A N/A N/A N/A N/A Außer Betrieb 0 EIN

N/A N/A N/A N/A Außer Betrieb

N/A N/A Manueller Betrieb

1,5 - 5 Überlast-Betrieb 4000 - 25000 Tabelle 1: Mögliche Konstellationen der Ansteuerung-16- Legende: Einheit Bedeutung HS = Leistungsschalter

= Spannungsversorgung (Schnittstelle)

= Steuerspannung Drehzahl (Schnittstelle)

= Ausgabe Restlaufzeit im Überlastbetrieb (Schnittstelle) GND = Bezugspotenzial für Spannungen der Schnittstelle n = Drehzahl der Arbeitsspindel N/A = Nicht anwendbar bzw. nicht relevant

Wird die Schnittstelle nicht verwendet, schützen Sie diese mit der mitgelieferten Abdeckkappe Z (Abb. 4) gegen Verschmutzung.

5.2.1 Belegung Portalstecker

Alle Pins am Portalstecker sind gegen Verpolen geschützt. Bei Spannungen über 30 V ist ein verpolter Dauerbetrieb zu vermeiden, da es zum Ausfall der Schnittstelle führen kann. Pin Nr. Parameter Litzenfarbe Best.-Nr.

Mit dem Stellrad X (Abb. 2) können Sie die Drehzahl stufenlos verändern. Die konkreten Drehzahlwerte einzelner Stufen entnehmen Sie der Tabelle auf Seite 5 oder dem Drehzahlaufkleber am Gehäuse. Bis zum Erreichen der Motorkennlinie regelt die eingebaute Elektronik auf die eingestellte Drehzahl nach.-17-

5.3.1 Drehzahlstellung in NC-Ausführung

Im "Portalbetrieb" wird die Stellung des Stellrads X (Abb. 2) zur Drehzahlvorgabe ignoriert. Die Drehzahl lässt sich ausschließlich durch Spannung am Pin „U

“ verändern. Möchten Sie die Drehzahl mittels des Stellrades X (Abb. 2) einstellen, so muss zuvor der "Portalbetrieb" durch Abschaltung der Spannungsversorgung am Pin

“ oder Abziehen des Steuerungskabels deaktiviert werden. Der Zusammenhang zwischen der Drehzahl und der Steuerspannung ist in den Formeln (1) und (2) wiedergegeben.

Gefahr Sollten Sie nach Auslösen des Überlastschutzes Tätigkeiten an der Arbeitsspindel durchführen, muss zuvor zwingend der Netzstecker gezogen werden. Zum Schutz des Fräsmotors werden die Betriebsparameter Strom, Drehzahl und Temperatur dynamisch überwacht und bei Bedarf wird der Fräsmotor abgeschaltet. Kurz vor dem Auslösen des Überlastschutzes wechselt die Beleuchtung des Stellrades X (Abb. 2) in ein permanentes Rot (RD). Zur Wiederinbetriebnahme des Fräsmotors, müssen Sie den Leistungsschalter 5 (Abb. 1) aus- und einschalten. Der Fräsmotor geht in Betrieb und die Beleuchtung des Stellrades X (Abb. 2) wechselt in Blau (BU).

5.4.1 Optische Ausgabe der Restlaufzeit

Auslösen des Überlastschutzes im Betrieb führt zum Bruch des Fräswerkzeuges, Beschädigung des Werkstücks oder sogar Beschädigung des Portalsystems. Sie können dies verhindern indem Sie auf die optischen Ausgabesignale am Stellrad X (Abb. 2) achten. Solange der Fräsmotor leistungsmäßig nicht überbelastet wird, leuchtet das Stellrad permanent in der Farbe Blau (BU). Bei Überbelastung des Fräsmotors wird die errechnete Restlaufzeit als Blinken in der Farbe Rot (RD) angezeigt. Auf der Seite 6 (Abb. 7) sehen Sie die zeitlichen Anordnung der Pulse im Überlastbetrieb. Den Zusammenhang zwischen den Blinkverhalten und der zugehörigen Restlaufzeit entnehmen Sie der unteren Tabelle 2 auf Seite

Ist die Restlaufzeit für Ihre Anwendung nicht ausreichend, vermindern Sie die Last bzw. den Vorschub um wieder in den Dauerbetrieb wechseln zu können.

5.4.2 Ausgabe der Restlaufzeit in der NC-Ausführung

Befindet sich der Fräsmotor im „Portalbetrieb“, kann zusätzlich zur optischen Ausgabe die Restlaufzeit über die Schnittstelle abgefragt werden. Die untere Tabelle zeigt den Zusammenhang zwischen der Restlaufzeit und den zugehörigen Ausgangsgrößen.-18- Betriebsart Restlaufzeit / s Ausgabe Restlaufzeit U

/ V Stellrad - Beleuchtung Dauerbetrieb unbegrenzt 0 Blau (BU), permanent Überlastbetrieb (Motor läuft) < 160 1,5 1 x roter Puls (RD) < 80 2,5 < 40

Rot (RD), permanent Abschaltung

Tabelle 2: Zusammenhang zwischen Restlaufzeit und den zugehörigen Ausgangsgrößen 6 Wartung und Instandhaltung

Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen. MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert. Wechseln Sie die Kohlebürsten nach spätestens 125 – 150 Betriebsstunden aus. Die Ersatzteile entnehmen Sie Kap. 9. Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben. Lassen Sie Ihr Elektrowerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Elektrowerkzeuges erhalten bleibt.

Wird der Fräsmotor längere Zeit nicht verwendet, ist dieser sorgfältig zu reinigen. Blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel einsprühen. Verschließen Sie den Portalstecker mit der mitgelieferten Abdeckkappe Z (Abb. 4).-19- 7 Störungsbeseitigung

Gefahr Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzstecker ziehen! Im Folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst. Störung Ursache Beseitigung Der Fräsmotor lässt sich nicht einschalten Das Stellrad leuchtet nicht Es ist keine Netzspannung vorhanden Die Spannungsversorgung kontrollieren Die Netzsicherung ist defekt Die Netzsicherung ersetzen Der Fräsmotor lässt sich nicht einschalten. Das Stellrad leuchtet in Blau (BU) Die Kohlebürsten sind abgenutzt Den Fräsmotor zum MAFELL- Kundendienst bringen Der Fräsmotor bleibt während des Betriebs stehen. Das Stellrad leuchtet nicht Netzausfall Die netzseitige Vorsicherungen kontrollieren Der Fräsmotor bleibt während des Betriebs stehen. Das Stellrad leuchtet in Rot (RD) Der Überlastschutz wurde ausgelöst Den Leistungsschalter ausschalten. Vor der Inbetriebnahme die Arbeitsspindel freimachen Den Leistungsschalter einschalten und den Betrieb mit verminderter/m Last/Vorschub fortsetzen Die Drehzahl lässt sich nicht am Stellrad verstellen Der Fräsmotor befindet sich im Portalbetrieb Die Spannungsversorgung der Schnittstelle abstellen Den externen Anschluss der Schnittstelle abziehen Die Drehzahl lässt sich nicht über die Schnittstelle steuern Spannungsversorgung der Schnittstelle fehlt / ist unzureichend Die Spannungsversorgung der Schnittstelle gemäß der Spezifikation zuschalten Die Kontaktierung zum Portalstecker ist unzureichend Die Kontaktierung überprüfen Das Steuerungskabel ist defekt Das Steuerungskabel ersetzen Die Belegung der Schnittstelle ist falsch mit dem Portalsystem verbunden Das Steuerungskabel gemäß Kapitel „Belegung Portalstecker“ anschließen-20- 8 Sonderzubehör

Spannzange OZ8 ø 2 mm Best.-Nr. 093819 - Spannzange OZ8 ø 3 mm Best.-Nr. 093812 - Spannzange OZ8 ø 4 mm Best.-Nr. 093813

Spannzange OZ8 ø 5 mm Best.-Nr. 093820

Spannzange OZ8 ø 6 mm Best.-Nr. 093814 - Spannzange OZ8 ø 8 mm Best.-Nr. 093815 - Spannzange OZ8 ø 10 mm Best.-Nr. 093822 - Spannzange OZ8 ø 1/8“ (3,175 mm) Best.-Nr. 093810

Spannzange OZ8 ø 1/4“ (6,35 mm) Best.-Nr. 093811

Spannzange OZ8 ø 3 mm + Überwurfmutter Best.-Nr. 093816 - Spannzange OZ8 ø 1/8“ (3,175 mm) + Überwurfmutter Best.-Nr. 093817

Spannzange ER 16 ø 3 mm Best.-Nr. 093753

Spannzange ER 16 ø 4 mm Best.-Nr. 093754

Spannzange ER 16 ø 6 mm Best.-Nr. 093755 - Spannzange ER 16 ø 8 mm Best.-Nr. 093756 - Spannzange ER 16 ø 3,175 mm (1/8“) Best.-Nr. 093757 - Spannzange ER 16 ø 10 mm Best.-Nr. 093759

Spannzange ER 16 ø 6,35 mm (1/4“) Best.-Nr. 093760

Überwurfmutter OZ8 Best.-Nr. 093818

Überwurfmutter ER 16 M Best.-Nr. 093758

Reduzierhülse ø 3 mm Best.-Nr. 207944 - Reduzierhülse ø 1/8“ (3,175 mm) Best.-Nr. 207945 - Reduzierhülse ø 1/4“ (6,35 mm) Best.-Nr. 207947

Reduzierhülse ø 4 mm Best.-Nr. 207949 - Reduzierhülse ø 6 mm Best.-Nr. 207946 - Spannzangenadapter OZ8 inkl. Überwurfmutter OZ8 Best.-Nr. 208962

Spannzangenadapter ER 16 inkl. Überwurfmutter ER 16 Best.-Nr. 208109

Beschermingsklasse II

2.3 Technische gegevens

4.4 Spännhylschuckar

Handbuch-Assistent
Powered by Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : Mafell

Modell : FM 800

Kategorie : Fräsmaschine