ZK 115 Ec - Fräsmaschine Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ZK 115 Ec Mafell
Zimmereikervenfräse Originalbetriebsanleitung
Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu Ihrer Sicherheit finden. Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein.
Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.
Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen. 2 Erzeugnisangaben zu Maschinen mit Art.-Nr. 925001, 925020, 925021, 925023
2.1 Angaben zum Hersteller
MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de
2.2 Kennzeichnung der Maschine
Alle zur Identifizierung der Maschine erforderlichen Angaben sind auf dem angebrachten Leistungsschild vorhanden.
CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie
Nur für EU Länder Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos lesen Sie die Betriebsanleitung.-7-
2.3 Technische Daten
230 V AC Netzfrequenz
50 Hz Aufnahmeleistung Dauerbetrieb 3000 W Stromaufnahme Dauerbetrieb
15,5 A Drehzahl im Leerlauf
Schwenkbar von 0 – 60° Tiefenverstellung 0 – 83,5 mm Arbeitswerkzeug
zum Abplatten: Fräskopf Ø 236 x 50 mm n max. = 5800 min
Gewicht Maschine mit Anschlag ohne Fräskopf und Netzkabel 21,1 kg Fräskopf Ø 150 x 115 mm 3,0 kg Fräskopf Ø 236 x 50 mm 3,5 kg
Schnittgeschwindigkeit bei Nennlast: Fräskopf Ø 150 x 115 mm 34,5 m/s
Die angegebenen Geräuschemissionen sind nach DIN EN 62841-1 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.
Gefahr Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird. Tragen Sie daher stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung läuft!
2.4.1 Angaben zur Geräuschemission
Die nach EN 62841 ermittelten Geräuschemissionswerte betragen: Schalldruckpegel L
= 101 dB (A) Unsicherheit
= 3,0 dB (A) Schallleistungspegel L
= 3,0 dB (A) Die Geräuschmessungen wurden mit dem serienmäßig mitgelieferten Fräskopf durchgeführt. Werkstück: Fichte 140 x 140 x 2000 mm; Frästiefe: 20 mm; Führung ohne Anschlag
2.4.2 Angaben zur Vibration
Die typische Hand-Arm-Schwingung ist 4,0 m/s
Zimmereikervenfräse ZK 115 Ec komplett mit: 1 Parallelanschlag 1 Kervenfräskopf Ø 150 x 115 mm 1 Parallelanschlag 1 Sechskant-Schraubendreher 1 Schraubendreher Torx T 15 1 Betriebsanleitung 1 Heft „Sicherheitshinweise“-9-
2.6 Sicherheitseinrichtungen
Gefahr Diese Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und dürfen nicht entfernt bzw. unwirksam gemacht werden. Prüfen Sie die Sicherheitseinrichtungen vor dem Betrieb auf Funktion und mögliche Beschädigungen. Verwenden Sie die Maschine nicht mit fehlenden oder unwirksamen Sicherheitseinrichtungen. Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet: - Obere feste Schutzhaube - Untere bewegliche Schutzhaube - Obere bewegliche Schutzhaube - Große Grundplatte - Handgriffe - Schalteinrichtung und Bremse
2.7 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die MAFELL Zimmereikervenfräse ZK 115 Ec ist ausschließlich zum Bearbeiten von Holz vorgesehen. Für Handvorschub nur Werkzeuge verwenden, die mit MAN und gegebenenfalls mit dem BG-Test-Zeichen gekennzeichnet sind. Die Abmessung der verwendeten Fräs- und Abplattköpfe muss den in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Werkzeugen entsprechen. Das Werkzeug wurde in Übereinstimmung mit der Europäischen Norm EN 847-1 gefertigt. Ein anderer Gebrauch als oben beschrieben ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorgeht, haftet der Hersteller nicht. Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden halten Sie die von Mafell vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen ein.
Gefahr Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den Verwendungszweck hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können. - Berühren des Fräskopfes im Bereich der Anfahröffnung. - Berühren des unterhalb des Werkstücks vorstehenden Teils des Fräskopfes beim Fräsen. - Rückschlag der Maschine beim Verklemmen im Werkstück. - Bruch und Herausschleudern des Werkzeuges oder von Teilen des Werkzeuges. - Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker. - Beeinträchtigung des Gehörs bei länger andauernden Arbeiten ohne Gehörschutz. - Emission gesundheitsschädlicher Holzstäube bei länger andauerndem Betrieb ohne Absaugung. 3 Sicherheitshinweise Gefahr Beachten Sie stets die folgenden Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden Sicherheitsbestimmungen! Lesen Sie auch die Sicherheitshinweise im beigefügten Heft „Sicherheitshinweise“. - Arbeiten Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschriebenen Schutzvor- richtungen und ändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beinträchtigen könnte. - Kinder und Jugendliche dürfen diese Maschine nicht bedienen. Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung.-10- - Prüfen Sie vor jeder Arbeit, ob die Schutz- und Arbeitsvorichtungen sicher befestigt und nicht beschädigt sind, einwandfrei arbeiten und die bewegliche Schutzhaube ohne Klemmen funktioniert. - Berücksichtigen Sie Umgebungseinflüsse. Setzen Sie die Maschine nicht dem Regen aus und vermeiden Sie Arbeiten in feuchter und nasser Umgebung sowie in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten und Gasen. - Beim Einsatz der Maschine im Freien wird die Verwendung eines Fehlerstromschutzschalters empfohlen. - Tragen Sie die Maschine nicht am Kabel und ziehen Sie den Stecker nicht am Kabel aus der Steckdose. - Achten Sie darauf, dass das Kabel vor Öl und Hitze geschützt ist und nicht über scharfe Kanten gezogen wird. - Beschädigte Kabel oder Stecker müssen sofort ausgetauscht werden. Der Austausch darf nur durch Mafell oder einer autorisierten MAFELL- Kundendienstwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden. - Scharfe Knicke am Kabel verhindern. Speziell beim Transport und Lagern der Maschine das Kabel nicht um die Maschine wickeln. - Verwenden Sie nur Fräsköpfe mit den in dieser Betriebsanleitung angegebenen Kenndaten. - Bewahren Sie die Maschine an trockenen, verschlossenen Orten außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen: - Tragen Sie beim Arbeiten immer einen Gehörschutz. - Tragen Sie beim Arbeiten immer eine Staubschutzmaske. - Tragen Sie beim Arbeiten immer eine Schutzbrille. Hinweise zum Betrieb: - Die Bedienung darf nur durch eine Person erfolgen. - Sorgen Sie für einen freien und rutschsicheren Standplatz mit ausreichender Beleuchtung. - Vor dem Werkzeugwechsel, Einstellarbeiten und vor dem Beseitigen von Störungen (dazu gehört auch das Entfernen von eingeklemmten Spänen) ist der Netzstecker zu ziehen. - Bearbeiten Sie keine Werkstücke, die für die Leistungsfähigkeit der Maschine zu klein oder zu groß sind. - Fräskopf sachgerecht montieren und befestigen. Scharfe Messer und Vorschneider verwenden; stumpfe Messer erhöhen die Rückschlaggefahr. Beschädigte Messer und Vorschneider sofort auswechseln und so befestigen, dass sie sich während des Betriebes nicht lösen können. - Die bewegliche Schutzhaube darf in geöffnetem Zustand nicht arretiert werden. - Der Schalter darf nicht festgeklemmt werden. - Kontrollieren Sie vor dem Einschalten, ob der Fräskopf festgezogen, der Spannschlüssel und der Steckstift entfernt ist. - Sichern Sie, wenn immer möglich, das Werkstück gegen Wegrutschen, z. B. durch Spannzwingen. - Maschine bereits vor dem Einschalten gut festhalten. - Beginnen Sie mit dem Fräsen des Werkstücks erst, wenn der Fräskopf seine volle Drehzahl erreicht hat. - Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Nicht in Metallteile, z. B. Nägel, fräsen. - Greifen Sie während des Fräsens nie unter das Werkstück (Verletzungsgefahr!). - Beim Fräsen das Anschlusskabel immer nach hinten von der Maschine wegführen. - Gleichmäßiger Vorschub beim Fräsen erhöht die Lebensdauer von Fräsmesser und Maschine. Nicht rückwärts oder im Eintauchverfahren fräsen. - Entfernen Sie die Maschine erst dann vom Werkstück, wenn der Fräskopf zum Stillstand gekommen ist. - Nie bei laufender Maschine an den Fräskopf oder in den Spanauswurf greifen. Maschine vor Einstellungsarbeiten stets ausschalten und Fräskopf zum Stillstand kommen lassen. - Maschine nur mit geschlossener beweglicher Schutzhaube abstellen. Bewegliche Schutzhaube und Stirnschutz nicht festklemmen, auf einwandfreie Funktion achten. Schutzteile nicht entfernen. - Die Kervenfräse darf nur im Freien oder an offenen Stellen eingesetzt werden, da eine wirksame Absaugung nicht möglich ist.-11- Hinweise zur Wartung und Instandhaltung: - Die regelmäßige Reinigung der Maschine, vor allem der Verstelleinrichtungen und der Führungen, stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar. - Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers. 4 Rüsten / Einstellen
Achten Sie vor Inbetriebnahme darauf, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild der Maschine angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.
Gefahr Die Betriebsdrehzahl darf nicht größer sein als die auf dem Werkzeug angegebene Höchstdrehzahl. Achten Sie auf die richtige Drehrichtung! Spannen Sie das Werkzeug so auf, dass ein Lösen während des Betriebes nicht möglich ist. Das Anzugsmoment muss mindestens 30 Nm betragen. Die Schneiden dürfen nicht miteinander oder mit den Spannelementen in Berührung kommen. Achten Sie beim Werkzeugwechsel auf Sauberkeit. Die Spannflächen müssen von Verschmutzungen, Fett, Öl und Wasser gereinigt sein. Das Anzugsmoment muss bei der Montage, vor jeder Wiederinbetriebnahme und bei länger andauernder Bearbeitung in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Verwenden Sie zur Überprüfung einen geeigneten Drehmomentschlüssel.
- Werkzeug mit Steckstift 31 (Abb 1+2) arretieren.
- Mit dem Sechskantschraubendreher 29 die Zylinderschraube gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen, Flansch vorn 27 und Fräskopf abnehmen.
- Werkzeugspindel und Spannflächen von anhaftenden Spänen und Staub reinigen und Werkzeug aufsetzen. Dabei darauf achten, dass die beiden Mitnehmerbolzen an der Spindel in die beiden Bohrungen des Werkzeuges eingreifen.
- Zylinderschraube mit Flansch einsetzen und mit Sechskantschraubendreher gut festziehen.
- Steckstift und Sechskantschraubendreher entfernen.
Gefahr Leerlaufdrehzahl der Arbeitswelle = 4400 min
, deshalb nur Fräsköpfe mit n ≥ 5800 min
Gefahr Vor dem Wechseln und Einstellen unbedingt Netzstecker ziehen. Montage und Demontage der Messer gemäß den Vorgehensweisen der Betriebsanleitung durchführen. Größte Sorgfalt ist Voraussetzung! Die Spannflächen müssen von Verschmutzungen, Fett, Öl und Wasser gereinigt sein. Die angegebenen Anzugsmomente einhalten! Die Spannschrauben dürfen nur mit den mitgelieferten Werkzeugen oder mit einem Werkzeug mit gleichen Abmessungen angezogen werden. Es dürfen keine Schlagwerkzeuge, Hebel, Verlängerungen oder andere Werkzeuge verwendet werden. Es müssen immer alle Schneiden bestückt sein, um Unwucht zu vermeiden.-12- Der Fräs- bzw. Abplattkopf ist mit auswechselbaren Hartmetall-Wendeplatten bestückt. Ein umständliches und zeitaufwendiges Nachschärfen ist nicht notwendig, da bei stumpfen Schneiden die Hartmetall- Wendeplatten entweder nur gedreht oder ausgewechselt werden müssen.
- Werkzeug von der Maschine abnehmen (siehe Abschnitt 4.2).
- Die aufgeschraubten Hartmetall-Wendeplatten mit dem mitgelieferten Schlüssel lösen und um 90° gedreht wieder festschrauben (4Nm) bzw. nach dreimaligem Drehen durch neue Wendeplatten ersetzen.
- Alle Teile und Messerkammer im Fräskopf reinigen.
Aluminiumwerkzeuge dürfen nur mit Lösungsmitteln, welche das Aluminium nicht angreifen, entharzt werden.
- Werkzeug wieder montieren (siehe Abschnitt 3.2).
- Achten Sie nach der Montage neuer Wendeplatten oder nach dem Wechsel der Schneidseite auf ein einheitliches Bild der hergestellten Oberfläche. Ein ungleichmäßiges Bild ist ein Hinweis auf nicht korrekt montierte Wendeschneidplatten. Korrigieren Sie den Sitz der Schneidplatten. 5 Betrieb
Diese Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ aufmerksam zu machen ist. Es muss kontrolliert werden, ob alle Schutzvorrichtungen angebracht und funktionsfähig sind. Dies gilt insbesondere für die leichte Beweglichkeit der beweglichen Schutzhaube.
5.2 Ein- und Ausschalten
Gefahr Vor dem Einschalten darauf achten, dass der Fräskopf frei beweglich und die bewegliche Schutzhaube geschlossen ist. Anschlussleitung nach hinten wegführen. Maschine an den dafür vorgesehenen Handgriffen festhalten. Maschine nur einschalten, wenn der Fräskopf keinen Kontakt mit dem Werkstück hat.
- Einschalten: Zuerst Einschaltsperre durch Drücken des Sperrhebels 12 (Abb. 3) entriegeln. Danach bei gedrücktem Sperrhebel Schalthebel 13 betätigen. Da es sich um einen Schalter ohne Arretierung handelt, läuft die Maschine nur so lange, wie dieser Schalthebel gedrückt wird. Die eingebaute Elektronik sorgt beim Einschalten für eine ruckfreie Beschleunigung und regelt bei Belastung die Drehzahl auf den fest eingestellten Wert nach. Außerdem regelt diese Elektronik den Motor bei Überlastung zurück, d. h. der Fräskopf bleibt stehen. Die Maschine ist dann zu entlasten, bis der Fräskopf die volle Drehzahl erreicht hat. Danach mit verringerter Vorschubgeschwindigkeit weiterfräsen. Ausschalten: Zum Ausschalten Schalthebel 13 loslassen. Durch die eingebaute automatische Bremse wird die Auslaufzeit des Fräskopfes auf ca. 5 s begrenzt. Die Einschaltsperre wird automatisch wieder wirksam und sichert die Kervenfräse gegen irrtümliches Einschalten.
Beidseitigen Kervenanriss im Schnittpunkt winkeln und anreißen. Riss A – B (Abb. 4) über Sparrenlage ziehen.
5.3.2 Kervenfräse einstellen
Vor Arbeitsbeginn sind an der Maschine folgende Einstellungen vorzunehmen:-13-
- Kervenwinkel «α» einstellen: Der Fräskopf ist von 0 – 60° schwenkbar. Klemmhebel 8 (Abb. 5) lösen und Winkelwert (z. B. 30°) auf Winkelskala 6 einstellen. Klemmhebel festziehen; Spannstellung des Hebels kann durch Herausziehen in Längsachse beliebig eingestellt werden.
- Tiefenzeiger einstellen: Die Frästiefenanzeige ist abhängig vom eingestellten Kervenwinkel «α». Der Tiefenzeiger 4 ist deshalb von 0 – 60° verstellbar und muss immer auf den gleichen Winkelwert «α» eingestellt sein wie die Winkelskala 6. Griffknopf 9 lösen. Tiefenzeiger 4 auf der linken Seite der Einstellskala 2 (markiert «Fräskopf Ø 150 x 115») bis zum gesuchten Winkelwert «α» verschieben (Oberkante ist Ablesemarke) und Griffknopf wieder festziehen.
- Frästiefe auf 0 stellen: Flügelschraube 10 (Abb. 5) lösen. Handgriff 1 drehen, bis Tiefenzeiger 4 auf Tiefenskala 5 auf Null steht. Flügelschraube 10 (Abb. 5) festziehen.
Die Messerecke des geschwenkten Fräskopfes muss mit der Grundplattenauflage in gleicher Ebene liegen.
- Anrisszeiger einstellen: Der Anrisszeiger 16 (Abb. 3) zeigt die Lage der Messerecke in waagerechter Ebene an. Er muss deshalb immer auf den gleichen Winkelwert «α» eingestellt werden wie die Winkelskala 6 (Abb. 5). Rändelknopf 17 (Abb. 3) lösen. Anrisszeiger 16 mit der rechten Außenkante über Anriss-Skala 15 im Bereich der Markierung «Fräskopf Ø 150 x 115» auf Winkelwert «α» stellen. Rändelknopf 17 festziehen.
Winkelskala 6 (Abb. 5), Tiefenzeiger 4 und Anrisszeiger 16 (Abb. 3) müssen immer auf den gleichen Wert «α» eingestellt sein.
- Parallelanschlag: Der Parallelanschlag 18 (Abb. 3) ist nach Lösen der Flügelschrauben 19 verstellbar und kann links- oder rechtsseitig verwendet werden.
- Maschine auf Anriss einstellen: Bewegliche Schutzhaube durch Drücken des Hebels 23 (Abb. 3) öffnen und Maschine so auf das Holz setzen, dass der Stirnschutz 37 (Abb. 6) dabei zurückschwenkt. Kervenwinkel, Tiefenzeiger (Frästiefe 0 mm) und Anrisszeiger sind vorher einzustellen. Nach vorhandenem Platz Führungsschiene 34 (Abb. 6) links oder rechts mit Abstand zum Anriss A - B (Abb. 4) parallel ausrichten und befestigen Abstand Anriss zur Schiene ca.: nach rechts 10 cm/30°
15 cm/45° 20 cm/60° nach links 32 cm/30° 30 cm/45° 27 cm/60° Adapter 33 (Abb. 6) am Parallelanschlag 18 festschrauben. Maschine mit Adapter auf Führungsschiene setzen und durch seitliches Verschieben in den Parallelanschlagführungen mit Anrisszeiger auf Anriss A - B (Abb. 4) ausrichten. Flügelschrauben 19 (Abb. 3) festziehen. Anriss an der hinteren Anriss-Skala 7 (Abb. 5) kontrollieren.
- Flügelschraube 10 (Abb. 5) lösen. Maschine von der Führungsschiene nehmen. Frästiefe «T» (Abb.
4) durch Drehen des Handgriffes 1 (Abb. 5) auf
gewünschtes Maß nach Tiefenskala 5 einstellen.
- Flügelschraube 10 (Abb. 5) wieder festziehen! Maschine mit Adapter so auf die Führungsschiene setzen, dass Fräskopf mit Schutzhaube freiliegt. Maschine einschalten. Bewegliche Schutzhaube durch Drücken des Hebels 23 (Abb. 3) öffnen und mit gleichmäßigem Vorschub fräsen. Die ausgeworfenen Späne können durch Verstellen des Späneleitbleches 24 gelenkt werden. Maschine an beiden Handgriffen 11 und 21 führen.
Nach Beendigung der Arbeit darauf achten, dass die bewegliche Schutzhaube wieder geschlossen ist.-14-
5.4 Abplatten, Nuten und Zapfen fräsen
- Winkelskala 6 (Abb. 5) und Anrisszeiger 16 (Abb. 3) auf 0 stellen. Je nach verwendetem Fräskopf den Tiefenzeiger 4 (Abb. 5) nach der linken oder rechten Hälfte der Einstellskala 2 einstellen (bei Fräskopf Ø 236 oder 190 mm auf die entsprechenden Markierungen rechts, bei Fräskopf Ø 150 mm links). Die Fräsbreite, die sich zunächst aus der Breite des Fräskopfs ergibt, kann durch seitliches Verschieben des Parallelanschlages 18 (Abb. 3) vergrößert werden. 6 Wartung und Instandhaltung
Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen. MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert. Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL- Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben. Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell - Nr. 049040 (1 kg - Dose), verwenden.
Die Maschine muss regelmäßig von abgelagertem Staub befreit werden. Dabei sollten die Lüftungsöffnungen am Motor mit einem Staubsauger gereinigt werden. Außerdem muss die Leichtgängigkeit der beweglichen Schutzhaube geprüft werden. Wenn diese nach dem Öffnen nicht mehr selbsttätig schließt, muss die Maschine einer autorisierten MAFELL- Kundenwerkstatt übergeben werden.
Die auf der Maschine benutzten Fräsköpfe sollten regelmäßig entharzt werden, da saubere Werkzeuge die Schnittqualität verbessern. Das Entharzen erfolgt durch 24-stündiges Einlegen in Petroleum oder handelsübliche Entharzungsmittel.
Aluminiumwerkzeuge dürfen nur mit Lösungsmitteln, welche das Aluminium nicht angreifen, entharzt werden. Beschädigte Spannschrauben und Schneidelemente rechtzeitig austauschen. Die Konstruktion bei Verbundwerkzeugen darf bei der Instandhaltung nicht verändert werden.
Reinigen Sie die Maschine sorgfältig, wenn die Maschine längere Zeit nicht verwendet wird. Sprühen Sie blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel ein. Maschine nur in trockenen Räumen lagern und vor Witterungseinflüssen schützen.-15- 7 Störungsbeseitigung
Gefahr Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzstecker ziehen! Im Folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst. Störung Ursache Beseitigung Maschine lässt sich nicht einschalten Keine Netzspannung vorhanden Spannungsversorgung kontrollieren Netzsicherung defekt Sicherung ersetzen Kohlebürsten abgenützt Maschine in die MAFELL- Kundendienstwerkstatt bringen Maschine schaltet während des Leerlaufs selbständig ab oder bleibt während des Schneidens stehen Netzausfall Netzseitige Vorsicherungen kontrollieren Überlastung der Maschine Vorschubgeschwindigkeit verringern
Führungsschiene Länge 3 m (2-teilig mit Verbindungsstück) Best.-Nr. 037037 - Führungsschiene Länge 3 m (einteilig) Best.-Nr. 200672 - Führungsschiene-Verlängerung Länge 1,5 m Best.-Nr. 036553
EinfachAnleitung