LO 65 Ec - Fräsmaschine Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Fräsmaschine kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch LO 65 Ec - Mafell und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. LO 65 Ec von der Marke Mafell.
BEDIENUNGSANLEITUNG LO 65 Ec Mafell
Oberfräse Originalbetriebsanleitung
4.3 Spannen von Fräswerkzeugen (siehe Abb. 1 und 2) ..................................................... 11
4.4 Spannzangenwechsel (siehe Abb. 3) ............................................................................. 11
4.5 Ein- und Ausbau des Adapters für Fräser mit Innengewinde (siehe Abb. 1 und 3)........ 11
Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu Ihrer Sicherheit finden. Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein.
Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.
Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen.
2 Erzeugnisangaben zu Maschinen mit Art.-Nr. 91C701, 91C720, 91C721, 91C750, 91C751
2.1 Angaben zum Hersteller
MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de
2.2 Kennzeichnung der Maschine
Alle zur Identifizierung der Maschine erforderlichen Angaben sind auf dem angebrachten Leistungsschild vorhanden.
CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie
Nur für EU Länder Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos lesen Sie die Betriebsanleitung.-8-
2.3 Technische Daten
230 V~, 50 Hz Aufnahmeleistung Dauerbetrieb
2600 W Frästiefeneinstellung mit Feineinstellung
0 – 65 mm Revolvertiefenanschlag
Werkzeugbefestigung:
Ø 6 – 12 mm und Ø 1/2” oder mit Adapter für Fräser mit Innengewinde
M 12 x 1 (M 10) Leerlaufdrehzahl
Anschluss-Durchmesser an Absaughaube
35 mm Gewicht ohne Netzkabel 6,9 kg
Die angegebenen Geräuschemissionen sind nach DIN EN 62841-1 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.
Gefahr Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird. Tragen Sie daher stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung läuft!
2.4.1 Angaben zur Geräuschemission
Die nach EN 62841-1 und EN 62841-2-17 ermittelten Geräuschemissionswerte betragen: Schalldruckpegel
= 3 dB (A) Schallleistungspegel
Die Geräuschmessung wurde mit dem serienmäßig mitgelieferten Werkzeug durchgeführt.
2.4.2 Angaben zur Vibration
Die typische Hand-Arm-Schwingung beträgt 3,3 m/s
Oberfräse LO 65 Ec MaxiMax LO 65 Ec MidiMAX Art.-Nr. 91C701, 91C720, 91C721 (Speziell geeignet zum Schablonenfräsen) 1 Parallelanschlag Art.-Nr. 91C750, 91C751 1 Kopierring Ø 30 mm 1 Kopierring Ø 30 mm 1 Spannzange Ø 8 mm (Ø 1/2“ - GB) 1 Adapter für Fräser M 12 x 1 1 Adapter für Fräser M 12 x 1 1 Absaughaube-9- 1 Revolveranschlag 1 Anschlussleitung 4 m 1 Anschlussleitung 4 m 1 Bedienwerkzeug 1 Absaughaube 1 Betriebsanleitung 1 Bedienwerkzeug 1 Heft „Sicherheitshinweise“ 1 Betriebsanleitung
1 Heft „Sicherheitshinweise“
2.6 Sicherheitseinrichtungen
Gefahr Diese Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und dürfen nicht entfernt bzw. unwirksam gemacht werden. Prüfen Sie die Sicherheitseinrichtungen vor dem Betrieb auf Funktion und mögliche Beschädigungen. Verwenden Sie die Maschine nicht mit fehlenden oder unwirksamen Sicherheitseinrichtungen.
Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet: - Grundplatte - Handgriffe - Schaltereinrichtung - Motordeckel
2.7 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die MAFELL Oberfräse LO 65 Ec ist ausschliesslich zum Fräsen von Massivholz und Plattenwerkstoffen wie Spanplatten, Tischlerplatten, Kunststoffplatten und MDF-Platten unter Verwendung von HSS- oder HM- Fräsern vorgesehen. Ein anderer Gebrauch als oben beschrieben ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorgeht, haftet der Hersteller nicht. Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden, halten Sie die von MAFELL vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen ein.
Gefahr Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den Verwendungszweck hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können.
- Berühren des laufenden Fräsers oder der Überwurfmutter. - Bruch und Herausschleudern des Fräsers oder von Teilen des Fräsers. - Rückschlag der Maschine oder des Werkstücks. - Beeinträchtigung des Gehörs bei länger andauernden Arbeiten ohne Gehörschutz. - Emission gesundheitsgefährdender Holzstäube bei länger andauerndem Betrieb ohne Absaugung. 3 Sicherheitshinweise
Gefahr Beachten Sie stets die folgenden Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden Sicherheitsbestimmungen!
Allgemeine Hinweise: - Kinder und Jugendliche dürfen diese Maschine nicht bedienen. Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung. - Arbeiten Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschriebenen Schutzvor- richtungen und ändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beinträchtigen könnte.-10- - Beim Einsatz der Maschine im Freien wird die Verwendung eines Fehlerstromschutzschalters empfohlen. - Beschädigte Kabel oder Stecker müssen sofort ausgetauscht werden. Der Austausch darf nur durch Mafell oder einer autorisierten MAFELL- Kundendienstwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden. - Scharfe Knicke am Kabel verhindern. Speziell beim Transport und Lagern der Maschine das Kabel nicht um die Maschine wickeln. - Kleidung und Haare müssen so getragen werden, dass kein Kontakt zum Fräswerkzeug und zur Frässpindel bestehen kann. - Nur scharfe und unbeschädigte Fräswerkzeuge verwenden. Sie erzielen bessere Oberflächen und mindern die Rückschlaggefahr. - Prüfen Sie vor Inbetriebnahme den festen Sitz des Fräsers und dessen einwandfreien Lauf. - Verwenden Sie nur für Handvorschub zugelassene Fräswerkzeuge. - Beginnen Sie mit dem Fräsen des Werkstücks erst, wenn der Fräser seine volle Drehzahl erreicht hat. - Führen Sie beim Fräsen das Anschlusskabel immer nach hinten von der Maschine weg. - Fräsen Sie beim Bearbeiten von Kanten mit größerem Werkzeug immer im Gegenlauf. - Legen Sie die Maschine nach dem Ausschalten erst dann ab, wenn das Fräswerkzeug zum Stillstand gekommen ist bzw. lösen Sie die Klemmung für den selbsttätigen Rückhub an der Maschine und arretieren Sie diese wieder. Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen: - Der Schalldruckpegel am Ohr übersteigt 85 dB (A). Tragen Sie deshalb beim Arbeiten einen Gehörschutz. - Tragen Sie beim Arbeiten eine Schutzbrille. - Um Gesundheitsschäden vorzubeugen sollten Sie eine Staubschutzmaske tragen. Hinweise zum Betrieb: - Greifen Sie bei laufender Maschine nie in den Arbeitsbereich des Fräswerkzeuges oder unter die Grundplatte. - Halten Sie die Maschine bereits vor dem Einschalten mit beiden Händen gut fest. - Sichern Sie das Werkstück gegen Wegrutschen, z. B. durch Schraubzwingen. - Die Fräser müssen rechtzeitig gewechselt werden, da stumpfe Fräser nicht nur die Rückschlaggefahr erhöhen sondern auch den Motor unnötig belasten. Die Fräser sind entsprechend 4.3 einzuspannen. - Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Fräsen Sie nicht in Metallteile, z. B. Nägel (Rückschlaggefahr). - Ziehen Sie vor dem Werkzeugwechsel, Einstellarbeiten und vor dem Beseitigen von Störungen (dazu gehört auch das Entfernen von eingeklemmten Spänen) den Netzstecker. Hinweise zur Wartung und Instandhaltung: - Die regelmäßige Reinigung der Maschine, vor allem der Verstelleinrichtungen und der Führungen, stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar. - Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers. 4 Rüsten / Einstellen
Gefahr Achten Sie beim Werkzeugwechsel auf die scharfen Schneiden des Fräswerkzeuges.
Bei Verwendung von Fräswerkzeugen die einen größeren Fräsdurchmesser aufweisen als Kopierring oder Grundplattenöffnung, vermeiden Sie den Kontakt des Fräswerkzeuges zu Maschinenbauteilen. Hierzu können Sie die Rückhubbegrenzung anwenden, siehe Kapitel 5.3.2-11-
Achten Sie vor Inbetriebnahme darauf, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild der Maschine angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.
4.2 Späneabsaugung (siehe Abb. 6)
Bei allen Arbeiten, bei denen eine erhebliche Menge Staub entsteht, schließen Sie die Maschine an eine geeignete externe Absaugeinrichtung an. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen. Der Innendurchmesser des Absaugstutzens beträgt 35 mm.
4.2.1 Montage der Absaughaube
Setzen Sie die Absaughaube 505 auf die Grundplatte 3, und drehen Sie diese bis zum Einrasten im Uhrzeigersinn (Abb. 6).
4.2.2 Demontage der Absaughaube
Drücken Sie den Rasthebel 4 und drehen Sie die Absaughaube 505 gegen den Uhrzeigersinn (Abb. 6).
4.3 Spannen von Fräswerkzeugen (siehe Abb. 1
und 2) Die Maschine kann zum leichteren Wechseln der Fräser auf dem Motordeckel abgestellt werden. Die Oberfräse ist mit einer Präzisionsspannzange Ø 8 mm (Ø 1/2“ bei Ausf. GB) ausgerüstet. In ihr lassen sich Fräswerkzeuge mit entsprechendem Schaftdurchmesser befestigen. Der mitgelieferte Adapter ermöglicht die Befestigung von Fräswerkzeugen mit Innengewinde M 12 x 1. Einspannen
Ziehen Sie die Überwurfmutter nie ohne eingesetztes Werkzeug an, sonst kann die Spannzange beschädigt werden.
- Schieben Sie den sauberen Fräserschaft A möglichst weit in die geöffnete Spannzange 510.
- Drücken Sie den Indexierbolzen 31 um die Frässpindel 27 zu arretieren.
- Durch Rechtsdrehen zuerst von Hand und anschließend mit Gabelschlüssel SW 22 ziehen Sie die Überwurfmutter 37 fest. Ein Nachfassen mit dem Gabelschlüssel ist nicht erforderlich. Drehen Sie einfach die Frässpindel um 90° zurück, nachdem Sie den Indexierbolzen gelöst haben und arretieren Sie mit dem Indexierbolzen neu. Ausspannen
- Drücken Sie den Indexierbolzen 31, um die Frässpindel 27 zu arretieren.
- Lösen Sie die Überwurfmutter 37 durch Linksdrehen mit einem Gabelschlüssel SW22.
- Entfernen Sie den Fräserschaft A aus der geöffneten Spannzange 510.
4.4 Spannzangenwechsel (siehe Abb. 3)
Drehen Sie zum Spannzangenwechsel die Überwurfmutter 37 von der Frässpindel 27 herunter. Die Spannzange 510 hängt in der Überwurfmutter. Durch kräftiges Kippen und Ziehen können Sie die Spannzange aus der Überwurfmutter lösen. Durch kräftiges Drücken rasten Sie die Spannzange hörbar in der Überwurfmutter ein.
Reinigen Sie vor dem Einbau den Frässpindelkonus und die Spannzange. Montieren Sie nur richtig in die Überwurfmutter eingerastete Spannzangen in die Frässpindel.
4.5 Ein- und Ausbau des Adapters für Fräser mit
Innengewinde (siehe Abb. 1 und 3) Einbau
- Setzen Sie den Adapter anstelle der Spannzange 510 in den Konus der Frässpindel 27 ein und ziehen Sie diesen mit der Überwurfmutter 37 fest. Am herausragenden Gewindeende können die Fräser befestigt werden. Ausbau
- Arretieren Sie durch Drücken des Indexierbolzens 31 die Frässpindel.
- Lösen Sie den Fräser leicht am Adapter.
- Lassen sie den Indexierbolzen gedrückt und lösen Sie die Spannmutter mit dem Gabelschlüssel SW22.-12-
- Schrauben Sie die Überwurfmutter von Hand bis auf den Bund des Fräsers.
- Verdrehen Sie die Überwurfmutter und den Fräser mit dem Gabelschlüssel gegeneinander. Damit ziehen Sie den Adapter aus dem Konus.
- Die Teile können Sie von Hand abschrauben. 5 Betrieb
Diese Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ aufmerksam zu machen ist.
- Prüfen Sie vor Inbetriebnahme den festen Sitz des Fräsers und dessen einwandfreien Lauf.
- Bei sich verändernden Fräseigenschaften überprüfen Sie die Schneidelemente des Fräswerkzeuges.
5.1.1 Ein- und Ausschalten (siehe Abb. 1)
Gefahr Maschine nur einschalten, wenn der Fräser keinen Kontakt mit dem Werkstück hat.
- Einschalten: Drücken Sie die Schalterwippe 42 am mit I bezeichneten Ende.
- Ausschalten: Drücken Sie die Schalterwippe 42 am mit O bezeichneten Ende. Durch die elektronische Bremse kommt die Maschine innerhalb kurzer Zeit zum Stillstand.
5.2 Drehzahleinstellung (siehe Abb. 1)
Welche Drehzahl bei welchem Fräser - Ø und Werkstoff einzustellen ist ersehen Sie aus dem aufgeführten Diagramm und an der Maschinenvorderseite.
Die Elektronik hält die eingestellte Drehzahl konstant. Außerdem regelt die Elektronik den Motor bei Überlastung zurück, d.h., das Werkzeug bleibt stehen. Die Maschine ist dann auszuschalten. Danach Maschine wieder einschalten und mit verringerter Vorschubgeschwindigkeit weiterarbeiten.
Gefahr Arbeiten Sie nicht mit der Oberfräse wenn die Elektronik defekt ist, da dies zu überhöhten Drehzahlen führen kann.
5.3 Frästiefeneinstellung (siehe Abb. 1)
5.3.1 Klemmeinrichtung
Durch Rechtsdrehen am Handgriff 25 können Sie die Maschine in jeder Frästiefe arretieren.
5.3.2 Rückhubbegrenzung
Um unnötigen Leerhub zu vermeiden, können Sie diesen durch Verstellen der Rändelmutter 28 auf ein erforderliches Maß reduzieren.
5.3.3 Revolveranschlag
Mit dem Revolveranschlag 12 können drei verschiedene Frästiefen eingestellt werden. Die Längste der Anschlagschrauben 85 stellen Sie auf die geringste Frästiefe ein, die Kürzeste 83b auf die größte Frästiefe.-13-
5.3.4 Einstellung der Frästiefe nach Skala
- Spannen Sie das Fräswerkzeug ein und stellen Sie die Maschine auf das Werkstück.
- Lösen Sie die Klemmung und tasten Sie mit dem Fräswerkzeug auf die Werkstückoberfläche an. Dann klemmen Sie die Maschine wieder fest.
- Den Tiefenanschlag 45 verstellen Sie bis zur Anschlagschraube.
- Die Oberkante des verschiebbaren Zeigers 19 am Tiefenanschlag stellen Sie auf den Nullpunkt der Skala 43.
- Stellen Sie den Tiefenanschlag auf die gewünschte Frästiefe ein und klemmen Sie Ihn mit dem Spannhebel 68c fest.
- Der Leerhub kann mit der Rändelmutter 28 auf ca. 10 mm reduziert werden.
- Wenn Sie die Klemmung an der Maschine lösen erfolgt der Rückhub selbsttätig.
5.3.5 Feinkorrektur der Frästiefe.
Eine Feinkorrektur der Frästiefe erreichen Sie durch Drehen an der Einstellmutter 30. Eine Umdrehung der Einstellmutter bewirkt eine Frästiefenverstellung von 1 mm.
Halten Sie die Maschine im Betrieb mit beiden Händen fest.
5.4.1 Eintauchfräsen
Achten Sie beim Fräsen darauf, dass das Werkstück gesichert ist, die Oberfräse mit der Grundplatte 3 und / oder den Anschlägen eben und möglichst großflächig anliegt und dass große Tiefen stufenweise gefräst werden. Nach dem Sie die Fräserdrehzahl eingestellt haben, halten Sie die Maschine mit beiden Händen fest und schalten die Maschine ein. Tauchen Sie mit gleichmäßigem Vorschub bis auf Anschlag in den Werkstoff ein und arretieren Sie die Maschine. Fräsen Sie nur im Gegenlauf.
5.4.2 Fräsen mit Parallelanschlag (siehe Abb. 1)
Zur genauen Führung der Maschine entlang einer geraden Werkstückkante dient der Parallelanschlag
- Stecken Sie die Führungsstangen 36 seitlich in die prismenförmigen Öffnungen der Grundplatte.
- Stellen Sie den Parallelanschlag grob auf den gewünschten Abstand zum Fräser ein und ziehen Sie die Flügelschrauben 68a fest.
- Mit der Rändelschraube 34 können Sie den Abstand zum Fräser genau einstellen. Danach ziehen Sie die Flügelschrauben 68b fest. Verstellen der Gleitbacken am Parallelanschlag Zur Anpassung der Anschlagfläche beim Bearbeiten von Kantenenden lassen sich die Gleitbacken 15 zusammenschieben. Hierzu lösen Sie die Zylinderschrauben 83a, 86 und stellen die Gleitbacken bis dicht an das Fräswerkzeug oder ganz zusammen.
5.4.3 Fräsen nach Schablone
Mit dem Kopierring 507 (siehe Abb. 4) können Formen nach selbst gefertigten Schablonen gefräst werden. Den Kopierring schrauben Sie mit den Senkschrauben 77 an die Unterseite der Grundplatte 3. Die Schablone muss genügend Breite aufweisen um ein sicheres Führen der Maschine zu gewährleisten. Vor der ersten Verwendung eines Kopierringes (siehe Abb. 4) müssen die beiden dünnen Stege aus dem Gleitbelag der Grundplatte entfernt werden.
5.4.4 Fräsen mit Parallelanschlag und
Untergreifanschlag (siehe Abb. 5) (auch als Sonderzubehör erhältlich) Am Parallelanschlag 13 kann an den Enden der Schrauben der Untergreifanschlag B mit den Sechskantmuttern C befestigt werden. Mit ihm lassen sich Fräsarbeiten parallel zu beliebig geformten Kanten ausführen. 6 Wartung und Instandhaltung
Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.
MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert. Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL- Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben.-14- Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell - Nr. 049040 (1 kg - Dose), verwenden.
Reinigen Sie die Maschine sorgfältig, wenn die Maschine längere Zeit nicht verwendet wird. Sprühen Sie blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel ein. 7 Störungsbeseitigung
Gefahr Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzstecker ziehen!
Im Folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst. Störung Ursache Beseitigung Maschine lässt sich nicht einschalten Keine oder zu geringe Netzspannung vorhanden Spannungsversorgung durch Elektriker kontrollieren lassen Netzsicherung defekt Sicherung durch Elektriker ersetzen lassen Kohlebürsten abgenützt Maschine in die MAFELL- Kundendienstwerkstatt bringen Maschine schaltet während des Leerlaufs selbstständig ab oder bleibt während des Fräsens stehen Netzausfall Netzseitige Vorsicherung durch Elektriker kontrollieren lassen Überlastung der Maschine (Überstromabschaltung) Maschine aus- und wieder einschalten Vorschubgeschwindigkeit verringern Drehzahl sinkt während des Fräsens ab Zu grosse Spanabnahme Spanabnahme verringern Zu grosser Vorschub Vorschub reduzieren Stumpfer Fräser Fräser schärfen oder austauschen Überhöhte Drehzahl, fehlender Sanftanlauf oder Drehzahlregelung nicht mehr möglich Defekte Elektronik Maschine in die MAFELL- Kundendienstwerkstatt bringen Unsauberes Fräsbild Stumpfer Fräser Fräser schärfen oder austauschen Ungleichmässiger Vorschub Mit konstantem Druck und reduziertem Vorschub fräsen Brandflecken an den Frässtellen Für den Arbeitsgang ungeeigneter oder stumpfer Fräser Fräser schärfen oder austauschen Maschine schaltet im Betrieb aus Spannungsunterbrechung (Unterspannungsabschaltung) Maschine aus- und wieder einschalten-15- 8 Sonderzubehör
- Führungslineal, kpl. Best.-Nr. 039100
- Winkelanschlag, kpl. Best.-Nr. 038108
- Schraubzwinge Best.-Nr. 093249
- Untergreifanschlag kpl. Best.-Nr. 038987
- Kopierring Ø 20 mm Best.-Nr. 200693
- Kopierring Ø 27 mm Best.-Nr. 038988
- Kopierring Ø 40 mm Best.-Nr. 038989
- Spannzange Ø 6 mm Best.-Nr. 093257
- Spannzange Ø 8 mm Best.-Nr. 093256
- Spannzange Ø 10 mm Best.-Nr. 093255
- Spannzange Ø 12 mm Best.-Nr. 093254
- Spannzange Ø 1/4“ Best.-Nr. 093279
- Spannzange Ø 1/2“ Best.-Nr. 093276
- Adapter für Fräser M 10 Best.-Nr. 039363
- Adapter für Fräser mit Innengewinde M 12 x 1 Best.-Nr. 201575
- Kopierring RD 30 Best.-Nr. 038971
- Treppenwangenfräsgerät Best.-Nr. 200500
LO-FA Fräsadapter Best.-Nr. 207200
Führungsschiene F 80 Best.-Nr. 204380
Führungsschiene F 110 Best.-Nr. 204381
Führungsschiene F 160 Best.-Nr. 204365
Führungsschiene F 210 Best.-Nr. 204382
Führungsschiene F 310 Best.-Nr. 204383
Spannzwinge einzeln Best.-Nr. 207776
Führungsschiene F 80-LR Best.-Nr. 207600
Führungsschiene F 160-LR Best.-Nr. 207601
Verbindungsstück verp. F-VS Best.-Nr. 204363
Haftprofil verp. F-HP 6.8M Best.-Nr. 204376
Spanreissschutz verp. F-SS 3,4M Best.-Nr. 204375
Spannzwinge verp. F-SZ 180MM (2 St.) Best.-Nr. 207770
Endkappen verp. F-EK Best.-Nr. 205400
Rückschlagstopp verp. F-RS Best.-Nr. 202867
Schienentasche F 160 Best.-Nr. 204626
Schienentaschenset F160/160 bestehend aus: 2 x F160 + Verbindungsstück + 2 Spannzwingen + Schienentasche Best.-Nr. 204805-16-
Schienentaschenset F80/160 mit Winkelanschlag bestehend aus: F80 + F160 + Verbindungsstück + Winkelanschlag + 2 Spannzwingen + Schienentasche Best.-Nr. 204749
2.3 Technische gegevens
4.4 Byta spännhylschuck (se bild 3)
Chipbrytare verp. F-SS 3,4M Best.-Nr. 204375
Klämmor verp. F-SZ 180MM (2 st.) Best.-Nr. 207770
Ändkappar verp. F-EK Best.-Nr. 205400
EinfachAnleitung