LO 65 Ec - Fräsmaschine Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Handoberfräse (Tauchfräse) |
| Marke | Mafell |
| Modell | LO 65 Ec |
| Netzspannung | 230 V ~, 50 Hz |
| Leistungsaufnahme | 2600 W |
| Leerlaufdrehzahl | 10 000 - 22 000 min⁻¹ |
| Frästiefe | 0 - 65 mm |
| Revolver-Tiefenanschlag | 3 Stufen |
| Werkzeugaufnahme | Spannzange Ø 6-12 mm und Ø 1/2", Adapter M12 x 1 (M10) |
| Anschlussdurchmesser Absaugung | 35 mm |
| Gewicht | 6,9 kg |
| Standardausstattung | Parallelanschlag, Kopierhülse 30 mm, Spannzange 8 mm, Adapter M12 x 1, Revolveranschlag, Kabel 4 m, Absaughaube, Werkzeug, Bedienungsanleitung, Sicherheitsheft |
| Schalldruckpegel | LPA = 71 dB(A), Unsicherheit 3 dB(A) |
| Schallleistungspegel | LWA = 82 dB(A), Unsicherheit 3 dB(A) |
| Hand-Arm-Vibration | 3,3 m/s² |
| Schutzklasse | II (Doppelisolierung) |
| Bearbeitbare Materialien | Massivholz, Holzwerkstoffplatten (Spanplatten, Stäbchenplatten, Kunststoffe, MDF) |
| Hauptfunktionen | Tauchfräsen, Fräsen mit Parallelanschlag, Fräsen mit Schablone (Kopierhülse), elektronische Drehzahlregelung, elektronische Bremse |
| Wartung | Regelmäßige Reinigung, Schmierung der Schmierstellen mit Mafell-Spezialfett (Art.-Nr. 049040), Austausch der Kohlebürsten durch autorisierten Kundendienst |
| Sicherheit | Grundplatte, Griffe, Bedieneinrichtung, Motorhaube, automatische Abschaltung bei Überlast, Spindelarretierung |
| Ersatzteile / Reparierbarkeit | Ersatzteile erhältlich (Spannzangen, Adapter, Hülsen usw.), Explosionszeichnung auf www.mafell.com, Überholung durch autorisierten Kundendienst empfohlen |
| Optionales Zubehör | Führungsschienen (F80, F110, F160, F210, F310), Anschlagführung, Kopierhülsen (20, 27, 40 mm), zusätzliche Spannzangen, Adapter für Fräser M10, Führungssystem-Kit, Zwingen |
Häufig gestellte Fragen - LO 65 Ec Mafell
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BEDIENUNGSANLEITUNG LO 65 Ec Mafell
Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versaumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen konnen elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen fur die Zukunft auf.
WARNING
D - EG Konformitäserklarung
Wir bescheinigen hiermit, dass die Maschine LO 65 Ec den angefhrten EU-Richtlinien entspricht. Bei Konstruktion und Bau wurden die gelisteten Normen angewendet. Bevollmachtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen: Mafell AG
Art-Nr.91C701,91C720,91C721,91C750,91C751
Mafell AG
Beffendorfer Str. 4
D-78727 Oberndorf, den 22.10.2022
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i.V. Dipl.-Ing. Harald Schmid, MBA Leitung Entwicklung und Konstruktion
Inhaltsverzeichnis
1 Zeichenerklarung 7
2 Erzeugnisangaben 7
2.1 Angaben zum Hersteller 7
2.2 Kennzeichnung der Maschine 7
2.3 Technische Daten 8
2.4 Emissionen 8
2.5 Lieferumfang 8
2.6 Sicherheitseinrichtungen 9
2.7 Bestimmungsgemäß Verwendung 9
2.8 Restrisiken 9
3 Sicherheitshinweise 9
4 Rüsten / Einstellen 10
4.1 Netzanschluss 11
4.2 Späneabsaugung (siehe Abb. 6) 11
4.3 Spannen von Fraswerkzeugen (siehe Abb. 1 und 2) 11
4.4 SpanNZangenwechsel (siehe Abb. 3) 11
4.5 Ein- und Ausbau des Adapters für Fraser mit Innengewinde (siehe Abb. 1 und 3)……… 11
5 Betrieb 12
5.1 Inbetriebnahme 12
5.2 Drehzahlinstellung (siehe Abb. 1) 12
5.3 Frästiefeneinstellung (siehe Abb. 1) 12
5.4 Arbeitschinweise 13
6 Wartung und Instandhaltung 13
6.1 Lagerung 14
7 Storungsbeseitigung 14
8 Sonderzubehor 15
9 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste 16
1 Zeichenerklarung

Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu ihrer Sicherheit finden.
Bei Nichtbeachten konnen schwerste Verletzungen die Folge sein.

Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation.
Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen.
2 Erzeugnisangaben
zu Maschinen mit Art.-Nr. 91C701, 91C720, 91C721, 91C750, 91C751
2.1 Angaben zum Hersteller
MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de
2.2 Kennzeichnung der Maschine
Alle zur Identifizierung der Maschine erforderlichen Angaben sind auf dem angebrachten Leistungsschild vorhanden.

Schutzklasse II

CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie

Nur für EU Länder
Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!
Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführrt werden.

Zur Verringerung eines Verletzungsrisikoslesen Sie die Betriebsanleitung.
2.3 Technische Daten
Universalmotor 230 V\~,50 Hz
Aufnahmeleistung Dauerbetrieb 2600 W
Frästiefeneinstellung mit Feineinstellung 0 - 65 mm
Revolvertiefenanschlag 3 - stufig
Werkzeugbefestigung:
mit SpanNZangen 6-12 mm und 1/2
oder mit Adapter fur Fraser mit Innengewinde M 12 x 1 (M 10)
Leerlaufdrehzahl 10000-22000 min-1
Anschluss-Durchmesser an Absaughaube 35 mm
Gewicht ohne Netzkabel 6,9 kg
2.4 Emissionen
Die angegebenen Gerauschemissionen sind nach DIN EN 62841-1 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.

Gefahr
Die Gerauschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird.
Tragen Sie dazu stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung lauft!
2.4.1 Angaben zur Geräuschemission
Die nach EN 62841-1 und EN 62841-2-17 ermittelten Gerauschemissionswerte betragen:
Schalldruckpegel L_PA = 95 dB (A)
Unsicherheit K_PA = 3 dB (A)
Schalleistungspegel L_WA = 106 dB (A)
Unsicherheit K_WA = 3 dB (A)
Die Gerauschmessung wurde mit dem serialmäßig mitgelieferten Werkzeug durchgeführt.
2.4.2 Angaben zur Vibration
Die typische Hand-Arm-Schwingung beträgt 3,3m / s^2
2.5 Lieferumfang
Oberfrase LO 65 Ec MaxiMax LO 65 Ec MidiMAX
Art.-Nr. 91C701, 91C720, 91C721 (Speziell geeignet zum Schablonenfriesen)
1 Parallelanschlag Art.-Nr. 91C750, 91C751
1 Kopierring 30 mm 1 Kopierring 30 mm
1 Spannzange 8 mm (0 1/2" - GB) 1 Adapter für Fraser M 12 x 1
1 Adapter für Fraser M 12 x 1 1 Absaughaube
1 Revolveranschlag
1 Anschlussleitung 4 m
1 Absaughaube
1 Bedienwerkzeug
1 Betriebsanleitung
1 Heft „Sicherheitshinweise"
2.6 Sicherheitseinrichtungen

Gefahr
These Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und darüber nicht entwickelten, unwirksam gemacht werden.
Prufen Sie die
Sicherheitseinrichtungen vor dem Betrieb auf Funktion und mögliche
Beschädigungen. Verwenden Sie die Maschine nicht mit fehlenden oder unwirksamen
Sicherheitseinrichtungen.
Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen ausgestellt:
- Grundplatte
- Handgriffe
- Schaltereinrichtung
Motordeckel
2.7 Bestimmungsgemäß Verwendung
Die MAFELL Oberfräse LO 65 Ec ist ausschiesslich zum Fräsen von Massivholz und Plattenwerkstoffen wie Spanplatten, Tischlerplatten, Kunststoffplatten und MDF-Platten unter Verwendung von HSS- oder HM-Fräsern vorgesehen.
Ein anderer Gebrauch als oben beschreiben ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorght, haftet der Hersteller nicht.
Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden, halten Sie die von MAFELL vorgeschreibenben Betriebs-, Wartungs- und
Instandsetzungsbedingungen ein.
1 Anschlussleitung 4 m
1 Bedienwerkzeug
1 Betriebsanleitung
1 Heft „Sicherheitshinweise"
2.8 Restrisiken

Gefahr
Bei bestimmungsgemäßem
Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den
Verwendungszweck hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können.
- Berühren des laufenden Frärsers oder der Überwurfmutter.
- Bruch und Herausschleudern des Frärsers oder von Teilen des Frärsers.
- Rückschlag der Maschine oder des Werkstücks.
- Beeinträchtigung des Gehörs bei länger undauernden Arbeiten ohne Gehorschutz.
- Emission gesundheitsgeführder Holzstäube bei länger undauerndem Betrieb ohne Absaugung.
3 Sicherheitshinweise

Gefahr
Beachten Sie stets die folgenden Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden
Sicherheitsbestimmungen!
Allgemeine Hinweise:
- Kinder und Jugendliche)dürfen diese Maschinenicht bedieren.Davon ausgenommen sindJugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigenzum Zwecke ihrer Ausbildung.
-
Arbeitsen Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschreibenben Schutzvortrichtungen undändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beinträchtigen könnte.
-
Beim Einsatz der Maschine im Freien wird die Verwendung eines Fehlerstromschutzschalters empfohlen.
- Beschädigte Kabel oder Stecker müssen sofort ausgetauscht werden. Der Austauscharf nur durch Mafell oder einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgeführungen zu vermeiden.
- Scharfe Knicke am Kabel verhindern. Speziell beim Transport und Lager der Maschine das Kabel nicht um die Maschine wickeln.
- Kleidung und Haare müssen so getragen werden, dass kein Kontakt zum Fraswerkzeug und zur Frässpindel bestehen kann.
- Nur scharfe und unbeschädigte Fraswerkzeuge verwenden. Sie erzielen bessere Oberflächen und mindern die Rückschlaggefahr.
- Prüfen Sie vor Inbetriebnahme den festen Sitz des Frärsers und dessen einwandfreiern Lauf.
- Verwenden Sie nur für Handvorschub zugelassene Fräswerkzeuge.
- Beginnen Sie mit dem Fräsen des Werkstücks erst, wenn der Fraser seine volle Drehzahl erreicht hat.
- Führn Sie beim Fräsen das Anschlusskabel immer nach halten von der Maschine weg.
- Fräsen Sie beim Bearbeiten von Kanten mit früherem Werkzeug immer im Gegenlauf.
- Legen Sie die Maschine nach dem Ausschalten erst dann ab, wenn das Fräswerkzeug zum Stillstand gekommen ist bzw. offen Sie die Klemmung für den selbstätigten Rückhub an der Maschine und arretieren Sie diese wieder.
Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen:
- Der Schalldruckpegel am Ohr übersteigt 85 dB (A). Tragen Sie deshalb beim Arbeiten einen Gehorschutz.
- Tragen Sie beim Arbeitsen eine Schutzbrille.
- Um Gesundheitsschäden vorzubeugen sollenn Sie eine Staubschutzmaske/TRagen.
Hinweise zum Betrieb:
- Greifen Sie bei laufender Maschine nie in den Arbeitsbereich des Fraswerkzeuges oder unter die Grundplatte.
- Halten Sie die Maschine bereits vor dem Einsatz mit beiden Händen gut fest.
- Sichern Sie das Werkstück gegen Wegrutschen, z. B. durch Schraubzwingen.
Die Fraser mussen rechtzeitig gewechselt werden, da stumpfe Fraser nicht nur die Rückschlaggefahr erhöhen sondern auch den Motor unnötig belasten. Die Fraser sind entsprechend 4.3 einzuspannen. - Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Fräsen Sie nicht in Metallteile, z. B. Nagel (Rückschlaggefahren).
- Ziehen Sie vor dem Werkzeugwechsel, Einstellarheiten und vor dem Beseitigen von Störungen (dazu gehört auch das Entfernen von eingeklemmen Spanen) den Netzstecker.
Hinweise zur Wartung und Instandhaltung:
- Die regelmäßige Reinigung der Maschine, vor allem der Verstelleinrichtungen und der Führungen, stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar.
- Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers.
4 Rüsten / Einstellen

Gefahr
Achten Sie beim Werkzeugwechsel auf die scharfen Schneiden des Fraswerkzeuges.

Bei Verwendung von
Fräswerkzeugen die einen
größeren Frädsdurchmesser aufweisen als Kopierring oder Grundplattenöffnung, vermeiden Sie den Kontakt des Fräswerkzeuges zu Maschinenbauteilen. Hierzu können Sie die Rückhubbegrenzung anwenden, siehe Kapitel 5.3.2
4.1 Netzanschluss
Achten Sie vor Inbetriebnahme darauf, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild der Maschine angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.
4.2 Späneabsaugung (siehe Abb. 6)
Bei allen Arbeiten, bei denen eine erhebliche Menge Staub entsteht, schreiben Sie die Maschine an eine geeignete externe Absaugeinrichtung an. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen.
Der Innendurchmesser des Absaugstutzens beträgt 35 mm.
4.2.1 Montage der Absaughaube
Setzen Sie die Absaughaube 505 auf die Grundplatte 3, und drehen Sie diese bis zum Einrasten im Uhrzeigersinn (Abb. 6).
4.2.2 Demontage der Absaughaube
Drücken Sie den Rasthebel 4 und drehen Sie die Absaughaube 505 gegen den Uhrzeigersinn (Abb. 6).
4.3 Spannen von Fräswerkzeugen (siehe Abb. 1 und 2)
Die Maschine kann zum leichteren Wechseln der Fraser auf dem Motordeckel abgestellt werden. Die Oberfräse ist mit einer Prazisionsspannzange 8 mm (Ø 1/2" bei Ausf. GB) ausgerüstet. In ihrLANs sich Fraswerkzeuge mit entsprechendem Schaftdurchmesser befestigen.Der mitgelieferte Adapter ermöglich die Befestigung von Fraswerkzeugen mit Innengewinde M 12 x 1.
Einspannen

Ziehen Sie die Überwurfmutter nie ohne eingesetztes Werkzeug an, sonst kann die Spannzange beschädigt werden.
- Schieben Sie den sauberen Frärserschaft A möglichstweit in die geöffnete Spannzange 510.
- Drücken Sie den Indexierbolzen 31 um die Frässpindel 27 zu arretieren.
Durch Rechtsdrehen zuerst von Hand und anschließend mit Gabelschlüssel SW 22ziehen Sie die Überwurfmutter 37 fest. Ein Nachfassen
mit dem Gabelschlüssel ist nicht erforderlich. Drehen Sie einfach die Frässpindel um 90^ zurück, nachdem Sie den Indexierbolzen gelost haben und arretieren Sie mit dem Indexierbolzenneu.
Ausspannen
- Drücken Sie den Indexierbolzen 31, um die Frässpindel 27 zu arretieren.
- Lösen Sie die Überwurfmutter 37 durch Linksdrehen mit einem Gabelschlüssel SW22.
- Entfernen Sie den Frärserschaft A aus der geöffneten Spannzange 510.
4.4 SpanNZangenwechsel (siehe Abb. 3)
Drehen Sie zum SpanNZangenwechsel die Uberwurfmutter 37 von der Frasspindel 27 herunter. Die SpanNZange 510 hangt in der Uberwurfmutter. Durch kräftiges Kippen und Ziehen konnen Sie die SpanNZange aus der Uberwurfmutter losen. Durch kräftiges Drucken rasten Sie die SpanNZange hörbar in der Uberwurfmutter ein.

Reinigen Sie vor dem Einbau den Frässpindelkonus und die Spannzange. Montieren Sie nur richtig in die Überwurfmutter eingerastete SpanNZangen in die Frässpindel.
4.5 Ein- und Ausbau des Adapters für Fräser mit Innengewinde (siehe Abb. 1 und 3)
Einbau
- Setzen Sie den Adapter anstelle der Spannzange 510 in den Konus der Frässpindel 27 ein undziehen Sie diesen mit der Überwurfmutter 37 fest. Am Herausragenden Gewindeende können die Fraser befestigt werden.
Ausbau
- Arretieren Sie durch Drucken des Indexierbolzens 31 die Frässpindel.
Losen Sie den Fraserleitung am Adapter. -
Lassen sie den Indexierbolzen gedrückt und losen Sie die Spannmutter mit dem Gabelschlussel SW22.
-
Schrauben Sie die Überwurfmutter von Hand bis auf den Bund des Frärsers.
- Verdrehen Sie die Überwurfmutter und den Fraser mit dem Gabelschlüssel gegeneinander. Damitziehen Sie den Adapter aus dem Konus.
Die Teile konnen Sie von Hand abschrauben.
5 Betrieb
5.1 Inbetriebnahme
These Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobeinsbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise" aufmerksam zu machen ist.

Prufen Sie vor Inbetriebnahme den festen Sitz des Frasers und dessen einwandfrei Lauf.
- Bei sich verändernden Fraseigenschaften überprüfen Sie die Schneidelemente des Fraswerkzeuges.
5.1.1 Ein- und Ausschalten (siehe Abb. 1)

Gefahr
Maschine nur einschalten, wenn der Fraser keinen Kontakt mit dem Werkstück hat.
Einschalten: Drucken Sie die Schalterwippe 42 am mit I bezeichneten Ende.
Ausschalten: Drucken Sie die Schalterwippe 42 am mit O bezeichneten Ende. Durch die elektronische Bremse kommt die Maschine innerhalb kurzer Zeit zum Stillstand.
5.2 Drehzahlinstellung (siehe Abb. 1)
Welche Drehzahl bei welchem Fraser - Ø und Werkstoff einzustellen ist ersehen Sie aus dem aufgeführten Diagramm und an der Maschinenvorderseite.
| n x1000/min | ||||
| ∅10-20 | 18-22 | 18-22 | 20-22 | 14-22 |
| ∅20-30 | 14-18 | 16-20 | 18-20 | 12-20 |
| ∅30-40 | 12-16 | 14-18 | 12-18 | 10-18 |
| ∅40-50 | 10-14 | 10-14 | 10-14 | 10-16 |
Die Elektronik hält die eingestellte Drehzahl konstant. Außerdem regelt die Elektronik den Motor bei Überlastung darüber, d.h., das Werkzeug bleibt stehen. Die Maschine ist dann auszuschalten. Danach Maschine wieder einschalten und mit verringerter Vorschubgeschwindigkeit weiterarbeiten.

Gefahr
Arbeiten Sie nicht mit der Oberprüse wenn die Elektronik defekt ist, da dies zu überhöhten Drehzahlen führen kann.
5.3 Frästiefeneinstellung (siehe Abb. 1)
5.3.1 Klemmeinrichtung
Durch Rechtsdrehen am Handgriff 25 können Sie die Maschine in jeder Frästiefarretieren.
5.3.2 Rückhubbegrenzung
Um unnötigen Leerhub zu vermeiden, können Sie diesen durch Verstellen der Rändelmutter 28 auf ein erforderliches Maß reduzieren.
5.3.3 Revolveranschlag
Mit dem Revolveranschlag 12 konnen drei verziedende Frästiefen eingestellt werden. Die Längste der Anschlagschrauben 85 stellen Sie auf die geringste Frästiefe ein, die Kürzeste 83b auf die größte Frästiefe.
5.3.4 Einstellung der Frästiefe nach Skala
- Spannen Sie das Fraswerkzeug ein und stellen Sie die Maschine auf das Werkstück.
- Losen Sie die Klemmung und tasten Sie mit dem Fraswerkzeug auf die Werkstückoberfläche an. Dann klemmen Sie die Maschine wieder fest.
- Den Tiefenanschlag 45 verstellen Sie bis zur Anschlagschraube.
Die Oberkante des verschiebbaren Zeigers 19 am Tiefenanschlag stellen Sie auf den Nullpunkt der Skala 43. - Stellen Sie den Tiefenanschlag auf die gewünschte Frästiefe ein und klemmen Sie Ihr mit dem Spannhebel 68c fest.
- Der Leerhub kann mit der Rändelmutter 28 auf ca. 10mm reduziert werden.
- Wenn Sie die Klemmung an der Maschine losen erfolgt der Rückhub selbstätig.
5.3.5 Feinkorrektur der Frästiefe.

Eine Feinkorrektur der Frästiefe erreichen Sie durch Drehen an der Einstellmutter 30. Eine Umdrehung der Einstellmutter bewirkt eine Frästiefenverstellung von 1mm
5.4 Arbeitschinweise

Halten Sie die Maschine im Betrieb mit beiden Händen fest.
5.4.1 Eintauchfräsen
Achten Sie beim Fräsen darauf, dass das Werkstück gesichert ist, die Oberprüse mit der Grundplatte 3 und / oder den Anschlagen eben und möglichst großflächig anliegt und dass große Tiefen stufenweise gefröst werden. Nach dem Sie die Fraserrehzahl eingestellt haben, halten Sie die Maschine mit beiden Händen fest und schalten die Maschine ein. Tauchen Sie mit gleichmäßigem Vorschub bis auf Anschlag in den Werkstoff ein und arretieren Sie die Maschine. Fräsen Sie nur im Gegenlauf.
5.4.2 Fräsen mit Parallelanschlag (siehe Abb. 1)
Zur genauen Führung der Maschine entlang einer geraden Werkstückkante dient der Parallelanschlag 13.
Umbau:
- Stecken Sie die Führungsstangen 36 seitlich in die prismenförmigen Öffnungen der Grundplatte.
- Stellen Sie den Parallelanschlag grob auf den gewünschten Abstand zum Fraser ein undziehen Sie die Flugelschrauben 68a fest.
- Mit der Rändelschraube 34 konnen Sie den Abstand zum Fräser genau einstellen. Danachziehen Sie die Flügelschrauben 68b fest.
Verstellen der Gleitbacken am Parallelanschlag
Zur Anpassung der Anschlagfläche beim Bearbeiten von Kantenenden halten sich die Gleichbacken 15 zusammen. Hierzu losen Sie die Zylinderschrauben 83a, 86 und stellen die Gleichbacken bis dicht an das Fraswerkzeug oder ganz zusammen.
5.4.3 Fräsen nach Schablone
Mit dem Kopierring 507 (siehe Abb. 4) konnen Formen nach selbst gefertigten Schablonen gefrast werden. Den Kopierring schrauben Sie mit den Senkschrauben 77 an die Unterseite der Grundplatte 3. Die Schablone muss genugend Breite aufweisen um ein sicheres Führer der Maschine zu gewährleisten.
Vor der ersten Verwendung eines Kopierringes (siehe Abb. 4) mussen die beiden dünnen Stege aus dem Gleitbelag der Grundplatte entfernt werden.
5.4.4 Fräsen mit Parallelanschlag und Untergreifanschlag (siehe Abb. 5)
(auch als Sonderzubehrerhaltlich)
Am Parallelanschlag 13 kann an den Enden der Schrauben der Untergreifanschlag B mit den Sechskantmuttern C befestigt werden. Mit ihmlassen sich Frasarbeiten parallel zu beliebig geformten Kanten ausführren.
6 Wartung und Instandhaltung

Gefahr
Bei allen Wartungsarbeiten den Netzsteckerziehen.
MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert.
Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben.
6.1 Lagerung
Reinigen Sie die Maschine sorgfältig, wenn die Maschine länger Zeit nicht verwendet wird. Spruhen Sie blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel ein.
7 Störungsbeseitigung

Gefahr
Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzsteckerziehen!
Im Folgenden sind eine der haufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführrt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sichitte an ihren Handler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst.
| Störung | Ursache | Beseitigung |
| Maschine{lösst sich nicht einschalten | Keine oder zu geringe Netzspannung vorhanden | Spannungsversorgung durch Elektriker kontrollieren halten |
| Netzsicherung defect | Sicherung durch Elektriker ersetzen halten | |
| Kohlebürsten abgenützt | Maschine in die MAFELL-Kundendienstwerkstatt bringen | |
| Maschine schaltet während des Leerlaufes selbstständig ab oder bleibt während des Fräsen stehen | Netzausfall | Netzseitige Vorsicherung durch Elektriker kontrollieren halten |
| Überlastung der Maschine (Überstromabschaltung) | Maschine aus- und wieder einschalten Vorschubgeschwindigkeit verringern | |
| Drehzahl sinkt während des Fräsen ab | Zu große Spanabnahme | Spanabnahme verringern |
| Zu grosser Vorschub | Vorschub reduzieren | |
| Stumpfer Fraser | Fräser schären oder austauschen | |
| Überhöhte Drehzahl, fehlender Santhanlauf oder Drehzahlregelung nicht mehr möglich | Defekte Elektronik | Maschine in die MAFELL-Kundendienstwerkstatt bringen |
| Unsauberes Fräsbild | Stumpfer Fraser | Fräser schären oder austauschen |
| Ungleichmässiger Vorschub | Mit konstantem Druck und reduziertem Vorschub frühen | |
| Brandflecken an den Frässtellen | Für den Arbeitsgang ungeeigneter oder stumpfer Fraser | Fräser schären oder austauschen |
| Maschine schaltet im Betrieb aus | Spanningsunterbrechung (Unterspanningsabschaltung) | Maschine aus- und wieder einschalten |
8 Sonderzubehör
1 - Führungslineal, kpl. Best.-Nr. 039100
1.1 - Winkelanschlag, kpl. Best.-Nr. 038108
1.2 - Schraubzwinge Best.-Nr. 093249
2 - Untergreifanschlag kpl. Best.-Nr. 038987
3 -Kopierring 20mm Best.-Nr.200693
3 -Kopierring 27mm Best.-Nr.038988
3 -Kopierring 40mm Best.-Nr.038989
4 - Spannzange 6 mm Best.-Nr.093257
4 - Spannzange 8 mm Best.-Nr.093256
4 - Spannzange 10 mm Best.-Nr. 093255
4 - Spannzange 12 mm Best.-Nr.093254
4 - Spannzange 01/4" Best.-Nr. 093279
4 - Spannzange 01/2" Best.-Nr. 093276
5 -AdapterfurFraserM10 Best.-Nr.039363
-AdapterfRFrasermitInnengewindeM12x1 Best.-Nr.201575
-
Kopierring RD 30 Best.-Nr. 038971
-
Treppenwangenfräsgerät Best.-Nr. 200500
LO-FA Frasadapter Best.-Nr. 207200
Führungsschiene F 80 Best.-Nr. 204380
Führungsschiene F 110 Best.-Nr. 204381
Führungsschiene F 160 Best.-Nr. 204365
Führungsschiene F 210 Best.-Nr. 204382
Führungsschiene F 310 Best.-Nr. 204383
Spannzwinge einzeln Best.-Nr. 207776
Führungsschiene F 80-LR Best.-Nr. 207600
Führungsschiene F 160-LR Best.-Nr. 207601
Verbindungsstück verp. F-VS Best.-Nr. 204363
Haftprofil verp. F-HP 6.8M Best.-Nr. 204376
Spanreissschutz verp. F-SS 3,4M Best.-Nr. 204375
Spannzwinge verp. F-SZ 180MM (2 St.) Best.-Nr. 207770
Endkappen verp. F-EK Best.-Nr. 205400
Rückschlagstopp verp. F-RS Best.-Nr. 202867
Schienentasche F 160 Best.-Nr. 204626
Schientaschenset F160/160 bestehend aus: 2 x F160 + Best.-Nr. 204805
Verbindungsstück + 2 Spannzwingen + Schientertasche

9 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste
Die entsprechenden Informationen zu den Ersatzteilen finden Sie auf unserer Homepage: www.mafell.com
Table of Contents
2.3 Technische gegevens
4 Voorbereiden / Instellen

Gevaar
Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.
