HC 260 C - Hobel METABO - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts HC 260 C METABO als PDF.
Laden Sie die Anleitung für Ihr Hobel kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch HC 260 C - METABO und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. HC 260 C von der Marke METABO.
BEDIENUNGSANLEITUNG HC 260 C METABO
1. Die Hobelmaschine im Überblick
1 Abgabetisch 2 Spanauswurfhaube 3 Rückschlagsicherung 4 Arretierhebel für Abgabetisch 5 Anschlag 6 Abdeckblech 7 Klemmhebel für Neigungsver- stellung des Anschlags 8 Klemmhebel für Seitenver- schiebung des Anschlags 9 Anschlagträger 10 Aufnahmetisch 11 Höhenverstellung für den Auf- nahmetisch 12 Spanabsaughaube 13 Schiebestock 14 Beine 15 Dickentisch 16 Messerwelle 17 Transporträder 18 Ein/Aus-Schalter 19 Schraube zur Aufbewahrung des Schiebestocks bei Nichtge- brauch 20 Höhenverstellung für den Dickentisch 21 Messerwellen-Abdeckprofil 22 Seitenverstellung des Messer- wellen-Abdeckprofils 23 Klemmhebel 24 Höhenverstellung des Messer- wellen-Abdeckprofils Mitgeliefertes Zubehör: Schraubenschlüssel 10 mm Innensechskantschlüssel 3 mm Einstell-Lehre für Hobelmesser HC260_XW0014D5_de.fm Originalbetriebsanleitung DEUTSCH4 DEUTSCH
1. Die Hobelmaschine im
3.1 Bestimmungsgemäße
3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
3.3 Symbole auf dem Gerät
3.4 Sicherheitseinrichtungen
5.1 Transportschutz entfernen
5.3 Aufnahmetisch montieren
5.4 Höhenverstellung für Dickentisch
5.5 Spanauswurfhaube montieren
5.6 Anschlag montieren
6.1 Betrieb als Abrichthobel
6.2 Abrichten von Werkstücken
6.3 Betrieb als Dickenhobel
6.4 Dickenhobeln von Werkstücken
7. Wartung und Pflege
7.1 Hobelmesser aus- und
7.2 Vorschubgetriebe warten
7.3 Hauptantriebsriemen spannen
7.4 Maschine reinigen und pflegen
7.5 Maschine transportieren
7.6 Maschine aufbewahren
10. Probleme und Störungen
11. Lieferbares Zubehör
12. Technische Daten
Diese Betriebsanleitung wurde so erstellt, dass Sie schnell und sicher mit Ihrem Gerät arbeiten können. Hier ein kleiner Wegweiser, wie Sie diese Betriebsanleitung lesen sollten: Lesen Sie diese Betriebsanleitung vor der Inbetriebnahme ganz durch. Beachten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise. Diese Betriebsanleitung richtet sich an Personen mit technischen Grund- kenntnissen im Umgang mit Geräten wie dem hier beschriebenen. Wenn Sie keinerlei Erfahrung mit solchen Geräten haben, sollten Sie zunächst die Hilfe von erfahrenen Personen in Anspruch nehmen. Bewahren Sie alle mit diesem Gerät gelieferten Unterlagen auf, damit Sie sich bei Bedarf informieren können. Bewahren Sie den Kaufbeleg für eventuelle Garantiefälle auf. Wenn Sie das Gerät einmal verlei- hen oder verkaufen, geben Sie alle mitgelieferten Geräteunterlagen mit. Für Schäden, die entstehen, weil diese Betriebsanleitung nicht beach- tet wurde, übernimmt der Hersteller keine Haftung. Die Informationen in dieser Betriebsan- leitung sind wie folgt gekennzeichnet: Gefahr! Warnung vor Personen- schäden oder Umwelt- schäden. Stromschlaggefahr! Warnung vor Personen- schäden durch Elektrizi- tät. Einzugsgefahr! Warnung vor Personen- schäden durch Erfassen von Körperteilen oder Kleidungsstücken. Achtung! Warnung vor Sach- schäden. Hinweis: Ergänzende Informationen. Zahlen in Abbildungen (1, 2, 3, ...) kennzeichnen Einzelteile; sind fortlaufend durchnummeriert; beziehen sich auf entsprechende Zahlen in Klammern (1), (2), (3) ... im benachbarten Text. Handlungsanweisungen, bei denen die Reihenfolge beachtet werden muss, sind durchnummeriert.
Handlungsanweisungen mit beliebi- ger Reihenfolge sind mit einem Punkt gekennzeichnet. Auflistungen sind mit einem Strich gekennzeichnet.
3.1 Bestimmungsgemäße
Verwendung Das Gerät ist für das Abrichthobeln und Dickenhobeln von Massivholz bestimmt. Die zulässigen Abmessungen der Werk- stücke müssen eingehalten werden (siehe "Technische Daten"). Folgende Arbeiten dürfen mit diesem Gerät nicht durchgeführt werden: Einsetzarbeiten (d.h. jegliche Bear- beitung, die nicht über die gesamte Werkstücklänge geht), Hobeln von Vertiefungen, Zapfen oder Aussparungen, Hobeln von stark gekrümmtem Holz, bei dem ein nicht ausreichender Kontakt mit dem Aufnahme- und Mit- teltisch besteht. Jede andere Verwendung ist bestim- mungswidrig. Durch bestimmungswid- rige Verwendung, Veränderungen am Gerät oder durch den Gebrauch von Tei- len, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, können unvorherseh- bare Schäden entstehen!
3.2 Allgemeine Sicherheits-
hinweise Eine Hobelmaschine ist ein gefährliches Werkzeug, das bei Unachtsamkeit schwere Verletzungen verursachen kann A Achtung! Beim Gebrauch von Elektrowerkzeugen sind zum Schutz gegen elektrischen Schlag Verletzungs- und Brandgefahr folgende grundsätzliche Sicherheitsmaß- nahmen zu beachten.
- Beachten Sie beim Gebrauch dieses Gerätes die folgenden Sicherheits- hinweise, um Gefahren für Personen oder Sachschäden auszuschließen.
- Beachten Sie die speziellen Sicher- heitshinweise in den jeweiligen Kapi- teln.
- Beachten Sie gegebenenfalls gesetzliche Richtlinien oder Unfall- verhütungs-Vorschriften für den Umgang mit Hobelmaschinen. AAllgemeine Gefahren!
- Halten Sie Ihren Arbeitsbereich in Ordnung – Unordnung im Arbeitsbe- reich kann Unfälle zur Folge haben.
- Seien Sie aufmerksam. Achten Sie darauf, was Sie tun. Gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit. Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn Sie unkonzen- triert sind.
- Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn Sie unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten stehen.
- Berücksichtigen Sie Umgebungsein- flüsse. Sorgen Sie für gute Beleuch- tung.
- Vermeiden Sie abnormale Körper- haltung. Sorgen Sie für sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht.
- Benutzen Sie bei langen Werkstü- cken geeignete Werkstückauflagen, um die Werkstücke abzustützen. Inhaltsverzeichnis
Stellen sie die Werkstückauflagen auf eine geeignete Höhe ein.
- Benutzen Sie dieses Gerät nicht in der Nähe von brennbaren Flüssig- keiten oder Gasen.
- Dieses Gerät darf nur von Personen in Betrieb gesetzt und benutzt wer- den, die mit Hobelmaschinen ver- traut sind und sich der Gefahren beim Umgang jederzeit bewusst sind. Personen unter 18 Jahren dürfen dieses Gerät nur im Rahmen einer Berufsausbildung unter Aufsicht eines Ausbilders benutzen.
- Halten Sie Unbeteiligte, insbeson- dere Kinder, aus dem Gefahrenbe- reich fern. Lassen Sie während des Betriebs andere Personen nicht das Gerät oder das Netzkabel berühren.
- Überlasten Sie dieses Gerät nicht – benutzen Sie dieses Gerät nur im Leistungsbereich, der in den Techni- schen Daten angegeben ist.
- Hobel Sie nie tiefer als 1/8" (3 mm).
- Schalten Sie das Gerät aus, wenn es nicht benutzt wird. BGefahr durch Elektrizität!
- Setzen Sie dieses Gerät nicht dem Regen aus. Benutzen Sie dieses Gerät nicht in feuchter oder nasser Umgebung.
- Vermeiden Sie beim Arbeiten mit diesem Gerät Körperberührung mit geerdeten Teilen (z.B. Heizkörpern, Rohren, Herden, Kühlschränken).
- Verwenden Sie das Netzkabel nicht für Zwecke, für die es nicht bestimmt ist.
- Kontrollieren Sie regelmäßig die Anschlussleitung des Geräts und lassen sie diese bei Beschädigung von einem anerkannten Fachmann ersetzen.
- Kontrollieren Sie regelmäßig die Verlängerungskabel und ersetzen Sie diese, wenn sie beschädigt sind.
- Verwenden Sie im Freien nur Verlän- gerungskabel, die für den Außenbe- reich zugelassen und gekennzeich- net sind.
- Stellen Sie vor Wartungsarbeiten sicher, dass das Gerät vom Strom- netz getrennt ist. ASchnittgefahr durch Berühren der rotierenden Messerwelle!
- Halten Sie immer ausreichend Abstand zur Messerwelle. Benutzen Sie gegebenenfalls geeignete Zuführhilfen. Halten Sie während des Betriebs ausreichend Abstand zu angetrie- benen Bauteilen. Greifen Sie während des Betriebs nicht in die Späneabsauganlage oder die Messerwellenabde- ckung.
- Um ein unbeabsichtigtes Anlaufen des Gerätes zu verhindern, schalten Sie das Gerät immer aus: nach einer Stromunterbrechung, bevor der Netzstecker gezogen oder eingesteckt wird.
- Nehmen Sie dieses Gerät nicht ohne montierte Schutzvorrichtungen in Betrieb.
- Warten Sie, bis die Messerwelle still steht, bevor Sie eventuell im Gerät verklemmte Teile oder kleine Werk- stückabschnitte, Holzreste usw. aus dem Arbeitsbereich entfernen. ASchnittgefahr auch an der ste- henden Messerwelle!
- Benutzen Sie beim Wechsel der Hobelmesser Handschuhe.
- Bewahren Sie Hobelmesser so auf, dass sich niemand daran verletzen kann. cEinzugsgefahr!
- Achten Sie darauf, dass beim Betrieb keine Körperteile oder Gegenstände zusammen mit dem Werkstück eingezogen werden kön- nen.Tragen Sie keine Krawatten, keine Handschuhe, keine Kleidungs- stücke mit weiten Ärmeln. Tragen Sie bei langen Haaren unbedingt ein Haarnetz.
- Niemals Werkstücke hobeln, an denen sich Seile, Schnüre, Bänder, Kabel oder Drähte befinden oder die solche Materialien enthalten. AGefahr durch Rückschlag von Werkstücken (Werkstück wird von der Messerwelle erfasst und gegen den Bediener geschleudert)!
- Arbeiten Sie nur mit korrekt funktio- nierender Rückschlagsicherung.
- Benutzen Sie stets scharfe Hobel- messer. Stumpfe Hobelmesser kön- nen sich in der Oberfläche des Werkstückes verfangen.
- Verkanten Sie Werkstücke nicht.
- Suchen Sie im Zweifel Werkstücke auf Fremdkörper (zum Beispiel Nägel oder Schrauben) ab.
- Hobeln Sie niemals mehrere Werk- stücke gleichzeitig. Es besteht Unfallgefahr, wenn einzelne Stücke unkontrolliert von der Messerwelle erfasst werden.
- entfernen Sie kleine Werkstückab- schnitte, Holzreste usw. aus dem Arbeitsbereich – die Messerwelle muss dazu still stehen und der Netz- stecker gezogen sein.
- Stellen Sie sicher, dass sich beim Einschalten (zum Beispiel nach War- tungsarbeiten) keine Montagewerk- zeuge oder losen Teile mehr im Gerät befinden. AGefahr durch unzureichende persönliche Schutzausrüstung!
- Tragen Sie einen Gehörschutz.
- Tragen Sie eine Schutzbrille.
- Tragen Sie eine Staubschutzmaske.
- Tragen Sie geeignete Arbeitsklei- dung.
- Bei Arbeiten im Freien ist rutschfes- tes Schuhwerk empfehlenswert. AGefahr durch Holzstaub!
- Einige Holzstaubarten (z.B. von Eichen-, Buchen- und Eschenholz) können beim Einatmen Krebs verur- sachen. Arbeiten Sie nach Möglich- keit mit einer Absauganlage. Die Absauganlage muss die in den Technischen Daten genannten Werte erfüllen.
- Achten Sie darauf, dass beim Arbei- ten möglichst wenig Holzstaub in die Umgebung gelangt: Ablagerungen von Holzstaub im Arbeitsbereich entfernen (nicht wegpusten!); Undichtigkeiten in der Absaugan- lage beseitigen; Für gute Belüftung sorgen. AGefahr durch technische Ver- änderungen oder durch den Gebrauch von Teilen, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind!
- Montieren Sie dieses Gerät genau entsprechend dieser Anleitung.
- Verwenden Sie nur vom Hersteller freigegebene Teile. Dies betrifft ins- besondere die Sicherheitseinrich- tungen (Bestellnummern siehe Ersatzteilliste).
- Nehmen Sie an den Teilen keine Veränderungen vor.6 DEUTSCH
AGefahr durch Mängel am Gerät!
- Pflegen Sie das Gerät sowie das Zubehör sorgfältig. Befolgen Sie die Wartungsvorschriften.
- Überprüfen Sie das Gerät vor jedem Betrieb auf eventuelle Beschädigun- gen: Vor weiterem Gebrauch des Geräts müssen Sicherheitseinrichtungen, Schutzvorrichtungen oder leicht beschädigte Teile sorgfältig auf ihre einwandfreie und bestimmungsge- mäße Funktion untersucht werden. Überprüfen Sie, ob die beweglichen Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen. Sämtliche Teile müs- sen richtig montiert sein und alle Bedingungen erfüllen um den ein- wandfreien Betrieb des Gerätes zu gewährleisten.
- Benutzen Sie das Gerät niemals, wenn das Anschlusskabel beschä- digt ist. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schocks. Lassen Sie ein beschädigtes Netzkabel umge- hend durch eine Elektrofachkraft ersetzen.
- Beschädigte Schutzvorrichtungen oder Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerk- statt repariert oder ausgewechselt werden. Lassen Sie beschädigte Schalter durch eine Kundendienst- werkstatt auswechseln. Benutzen Sie dieses Gerät nicht, wenn sich der Schalter nicht ein- und ausschal- ten lässt.
- Halten Sie die Handgriffe trocken und frei von Öl und Fett. AGefahr durch blockierende Werkstücke oder Werkstückteile! Wenn eine Blockade auftritt:
1. Gerät ausschalten.
2. Netzstecker ziehen.
3. Handschuhe tragen.
4. Blockade mit geeignetem Werkzeug
3.3 Symbole auf dem Gerät
AGefahr! Missachtung der folgenden Warnun- gen kann zu schweren Verletzungen oder Sachschäden führen. Betriebsanleitung lesen. Halten Sie immer ausrei- chend Abstand zur Messer- welle. Halten Sie während des Betriebs ausreichend Abstand zu angetriebenen Bauteilen. Höhenverstellung für den Dickentisch. Kap. 7.4 "Maschine reinigen und pflegen" beachten! Angaben auf dem Typenschild:
3.4 Sicherheitseinrichtungen
Rückschlagsicherung Die Rückschlagsicherung (33) verhin- dert, dass ein Werkstück von der rotie- renden Messerwelle zurück gegen den Bediener geschleudert wird. Alle Greifer der Rückschlagsiche- rung müssen an der Unterkante spitz zulaufen. Alle Greifer der Rückschlagsiche- rung müssen von selbst in die Aus- gangsstellung (nach unten) zurück- kehren. Messerwellen-Abdeckprofil Das Messerwellen-Abdeckprofil (36) verhindert, dass die rotierende Messer- welle beim Abrichthobeln von oben berührt werden kann. Nach Lösen der Klemmschraube (35) wird das Messerwellen- Abdeckprofil der Breite des Werk- stücks angepasst. Mit der Höheneinstellschraube (34) wird das Messerwellen-Abdeckpro- fil der Höhe des Werkstücks ange- passt. Das Messerwellen-Abdeck- profil ist für den Betrieb als Abrichthobel zwischen 0 und 85 mm höhenverstellbar. Für einen wirkungsvollen Schutz muss das Messerwellen-Abdeckprofil immer an das Werkstück angepasst werden. Beim Führen des Werkstücks gleiten die Hände über das Messerwellen-Abdeck- profil hinweg. Spanauswurfhaube Beim Dickenhobeln dient die Spanauswurfhaube (37) als zusätzliche Messerwellen-Abdeckung. Dazu wird die Spanauswurfhaube (37) nach oben geklappt und die Einstell- schraube (38) gegen den Uhrzeigersinn bis zur Endposition gedreht (Spanaus- wurfhaube ist gesichert). 25 Hersteller 26 Seriennummer 27 Gerätebezeichnung 28 Motordaten (siehe auch "Techni- sche Daten") 29 CE-Zeichen – Dieses Gerät erfüllt die EU-Richtlinien gemäß Konfor- mitätserklärung 30 Baujahr 31 Entsorgungssymbol – Gerät kann über Hersteller entsorgt werden. 32 zulässige Werkstückabmessun- gen
- Einschalten = grünen Schalter drü- cken.
- Ausschalten = roten Schalter drü- cken. Unterspannungsrelais Bei Spannungsausfall wird ein Unter- spannungsrelais ausgelöst. Damit wird verhindert, dass das Gerät von allein anläuft, sobald wieder Spannung vorhan- den ist. Zum Wiedereinschalten muss der grüne Ein-Schalter erneut betätigt werden. Überlastungsschutz Die Hobelmaschine besitzt einen einge- bauten Überlastungsschutz. Dieser schaltet das Gerät aus, wenn sich der Motor zu stark erwärmt. Um die Hobel- maschine wieder einzuschalten:
1. Motor abkühlen lassen (etwa zehn
2. grünen Schalter drücken.
Höhenverstellung für den Dicken- tisch (beim Betrieb als Dickenhobel) Mit der Höhenverstellung für den Dicken- tisch wird die Hobeldicke (= Dicke des Werkstücks nach der Bearbeitung) beim Betrieb als Dickenhobel eingestellt.
- Pro Kurbelumdrehung wird die Höhe des Dickentisches um 3 mm verän- dert.
- Pro Durchgang können maximal 3 mm abgenommen werden.
- Es können Werkstücke bis zu einer Dicke von maximal 160 mm bearbei- tet werden. Höhenverstellung für den Aufnahme- tisch (beim Betrieb als Abrichthobel) Mit der Höhenverstellung (39) für den Aufnahmetisch wird eingestellt, wie viel Material beim Betrieb als Abrichthobel abgehobelt werden soll.
- Ein Teilstrich auf der Skala neben dem Aufnahmetisch (40) entspricht 1 mm Spanabnahme.
- Pro Durchgang können maximal 3mm abgehobelt werden. Anschlagprofil Das Anschlagprofil (41) dient zur seitli- chen Führung der Werkstücke beim Abrichthobeln.
- Nach Lösen des Klemmhebels (43) kann das Anschlagprofil der Breite des Werkstücks angepasst werden.
- Nach Lösen des Klemmhebels (42) kann das Anschlagprofil um maximal 45° gekippt werden. AGefahr! Umbauten an der Maschine oder der Gebrauch von Teilen, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, können beim Betrieb zu unvor- hersehbaren Schäden führen!
- Montieren Sie die Maschine genau entsprechend dieser Anleitung.
- Verwenden Sie nur die im Liefer- umfang enthaltenen Teile.
- Nehmen Sie an den Teilen keine Veränderungen vor. Benötigtes Werkzeug Schraubenschlüssel 10 mm Schraubenschlüssel 13 mm Kreuzschlitz-Schraubendreher Winkel für 45° und 90° Innensechskantschlüssel (verschie- dene Größen)
- Schutzfolie vom Dickentisch entfer- nen.
1. Maschine mit Hilfe einer zweiten
Person umdrehen und auf einer geeigneten Unterlage ablegen.
2. Vier Beine (44) innen in den Ecken
der Maschine anschrauben: Sechskantschrauben (48) von außen durchstecken; von innen Scheiben (47) aufste- cken und Sechskantmuttern (46) auf- schrauben und festziehen.
3. Gummifüße (45) auf die Beine auf-
Beinen auf der Seite des Abgabeti- sches mit Sechskantschrauben, Scheiben und Sechskantmuttern montieren.
5.3 Aufnahmetisch montie-
5.4 Höhenverstellung für
Dickentisch montieren
- Spanauswurfhaube (50) mit vier Blechschrauben (51) an das Befesti- gungsprofil (52) schrauben.
- Einstellschraubenhalterung (54) mit zwei Blechschrauben (53) an das Befestigungsprofil (52) schrauben.
5.6 Anschlag montieren
1. Anschlaghalterung (60) vom
Anschlagträger (57) entfernen. Dar- auf achten, dass die beiden Füh- rungsstifte (61) in der Anschlaghal- terung nicht verloren gehen.
2. Anschlaghalterung (60) mit zwei
Sechskantschrauben (59) an den Aufnahmetisch schrauben.
3. Anschlagträger wieder an der
Anschlaghalterung befestigen.
4. Zwei Schlossschrauben (62) in das
Anschlagprofil (63) einschieben und mit zwei selbstsichernden Muttern (58) am Anschlagträger festschrau- ben.
5. An beiden Enden des Anschlagpro-
fils eine Kunststoffkappe (64) auf- setzen.
6. Abdeckbleche (55) miteinander ver-
schrauben mit zwei Kreuzschlitz- schrauben (56) am Anschlagträger festschrauben.
7. Anschlagprofil durch Verstellen der
beiden Justierschrauben exakt auf 45° und 90° ausrichten (Winkel zur Hilfe nehmen).
BGefahr! Elektrische Spannung Setzen Sie die Maschine nur in tro- ckener Umgebung ein. Betreiben Sie die Maschine nur an einer Stromquelle, die folgende Anforderungen erfüllt (siehe auch "Technische Daten"): Absicherung mit einem FI-Schal- ter mit einem Fehlerstrom von 30 mA; Steckdosen vorschriftsmäßig ins- talliert, geerdet und geprüft; Steckdosen bei Dreiphasen- Drehstrom mit Neutralleiter. bei Einsatz einer Späneabsaug- anlage muss auch die Späneab- sauganlage ausreichend geerdet sein; Verlegen Sie das Netzkabel so, dass es beim Arbeiten nicht stört und nicht beschädigt werden kann. Schützen Sie das Netzkabel vor Hitze, aggressiven Flüssigkeiten und schar- fen Kanten. Verwenden Sie nur Verlängerungs- kabel mit ausreichendem Quer- schnitt. Ziehen Sie den Netzstecker nicht am Netzkabel aus der Steckdose. BDrehrichtung prüfen! (nur bei Ausführung mit Drehstrom-Motor): Je nach Phasenbelegung ist es mög- lich, dass sich die Messerwelle falschherum dreht. Dies kann zu Schäden an der Maschine und am Werkstück führen. Daher vor jedem Neuanschluss die Drehrichtung prü- fen. Bei falscher Drehrichtung müssen die Phasen von einer Elektrofachkraft an der Zuleitung oder am Netzan- schluss getauscht werden. Die Hobelmaschine HC 260 läßt sich entweder als Abricht- oder als Dickenho- belmaschine betreiben:
6.1 Betrieb als Abrichthobel
3Hinweis: Das Abrichthobeln dient dazu, eine unregelmäßige Oberfläche plan zu hobeln (= abzurichten), zum Beispiel um die Kanten einer Bohle zu versäu- bern. Werkstück liegt oben auf dem Auf- nahmetisch. Werkstück wird an der Unterseite bearbeitet. Vorschubrichtung des Werkstücks umgekehrt wie beim Dickenhobeln.
Werkstückabmessungen Vorbereitung AGefahr! Vor allen Arbeiten an der Maschine Netzstecker ziehen!
1. Einstellschraube (65) im Uhrzeiger-
sinn bis zur Endposition drehen.
2. Spanauswurfhaube nach unten klap-
3. Linken und rechten Arretierhebel
4. Abgabetisch (66) aufsetzen – die
beiden Stifte am Gehäuse der Maschine müssen in die unteren Schlitze der Abgabetisch-Führung greifen. 3Hinweis: Die Stifte müssen den Endschalter auslösen. Nur dann kann das Gerät eingeschaltet werden.
5. Abgabetisch (66) mit beiden Arre-
tierhebeln (67) fixieren.
6. Aufnahmetisch durch Drehen an der
Höhenverstellung auf 2,0 bis 2,5 mm einstellen.
7. Dickentisch mit der Kurbel auf
120 mm Höhe einstellen.
8. Spanabsaughaube (dies ist nicht die
Spanauswurfhaube aus Schritt 1!) von der Aufnahmeseite unter den Aufnahmetisch in die Maschine füh- ren. Richtige Lage der Spanabsaug- haube beachten: Absaugstutzen zeigt nach außen; Spanabsaughaube soweit ein- schieben, dass der Schnittpunkt der Welle und der Achse unter dem Aufnahmetisch (Pfeil) sich genau über der dafür passenden Aufnahme der Spanabsaughaube befindet.
9. Dickentisch vorsichtig nach oben
kurbeln, um die Spanabsaughaube zu fixieren.
10. Absaugstutzen der Spanabsaug-
haube an eine geeignete Absaugan- lage anschließen.
11. Messerwelle mit dem Messerwellen-
Abdeckprofil abdecken. 3Hinweis: Die Spanabsaughaube muss montiert sein. Die Spanabsaughaube deckt die Messerwelle von unten ab und muss den Endschalter auslösen, damit die Maschine eingeschaltet werden kann. AGefahr! Einige Holzstaubarten (z. B. von Eichen- und Eschenholz) können beim Einatmen Krebs verursachen: Arbeiten Sie in geschlossenen Räu- men nur mit einer geeigneten Späne- absauganlage: passend zum Außendurchmesser des Absaugstutzens (100 mm) Luftmenge 550 m
/h; Unterdruck am Absaugstutzen der Hobelmaschine 740 Pa; Luftgeschwindigkeit am Absaug- stutzen der Hobelmaschine 20 m/s. A Achtung! Ein Betrieb ohne Späneabsauganlage ist nur möglich: im Freien; wenn nur wenig Späne entste- hen (bei schmalen Werkstücken und geringer Hobeldicke); mit Staubschutzmaske.
6.2 Abrichten von Werk-
stücken AGefahr! An der offen laufenden Messer- welle können Sie sich schwer verletzen! Decken Sie daher den Teil der Messerwelle mit dem Messerwellen-Abdeckprofil ab, der nicht durch das Werkstück abgedeckt wird. Passen Sie dazu das Messerwellen-Abdeckprofil genau an die Abmessungen des Werkstücks an. Überprüfen Sie die Funktion des Messerwellen-Abdeckprofils. Drücken Sie hierfür das Messer- wellen-Abdeckprofil nach unten und lassen Sie es los. Nach dem Loslassen muss das Messerwel- len-Abdeckprofil selbständig in die eingestellte Stellung zurück- federn. Betreiben Sie das Gerät nicht mit defektem Messerwellen- Abdeckprofil. Fassen Sie beim Führen eines Werkstücks niemals mit den Hän- den unter das Messerwellen- Abdeckprofil! Verwenden Sie eine Zuführhilfe (Schiebelade), wenn Sie kleinere Werkstücke abrichten wollen, die nicht mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand zur Messer- welle geführt werden können. Verwenden Sie beim Abrichten von Schmalseiten den Anschlag, damit das Werkstück eine sichere seitliche Führung hat. Verwenden Sie einen Hilfsanschlag, wenn Sie dünne oder schmale Werkstücke abrichten wollen, damit ihre Hände beim Führen ausreichen- den Abstand zur Messerwelle haben. Verwenden Sie beim Einsetzho- beln einen Anschlagklotz hinter dem Werkstück, damit das Werk- stück nicht gegen die Vorschub- richtung zurückschlagen kann. Verwenden Sie eine Werkstück- auflage (zum Beispiel Rollenstän- der), damit große Werkstücke nicht das Gleichgewicht verlie- ren. Führen Sie ein Werkstück nicht über die offen laufende Messer- welle zurück! Benutzen Sie je nach Erfordernis: Späneabsaugvorrichtung (Zube- hör); Gleitwachs, damit Werkstü- Länge Breite Höhe unter 250 mm Schiebelade (Zuführ- hilfe) benutzen max. 260 mm min. 5mm bei über 1500 mm mit zusätzlicher Werkstückauflage oder Helfer arbeiten
cke leicht über Aufnahme- und Abgabetisch gleiten.
1. Nehmen Sie die richtige Arbeitsposi-
tion ein: an der Schalterseite; frontal zum Gerät.
2. Anschlag wie gewünscht einstellen.
3. Hobeldicke mit der Kreuzgriff-
schraube (68) am Aufnahmetisch einstellen. 3Hinweis: Die Maschine kann in einem Durch- gang maximal 3 mm abhobeln. Die- ses Maß darf jedoch nur ausgenutzt werden: mit sehr scharfen Hobelmessern; bei weichen Hölzern; wenn nicht die maximale Werkstück- breite genutzt wird. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Gerät überlastet wird. Bearbeiten Sie ein Werkstück am besten in mehreren Arbeitsgängen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist.
4. Werkstück an den Anschlag anlegen
(gegebenenfalls Hilfsanschlag ver- wenden).
5. Messerwellen-Abdeckprofil anpas-
sen: Hobeln von Schmalseiten (Fügen): Messerwellen-Abdeckprofil (69) seitlich an das Werkstück schie- ben. Hobeln von Breitseiten: Messerwellen-Abdeckprofil (70) von oben auf das Werkstück absenken.
6. Motor einschalten.
7. Werkstück gerade über den Aufnah-
metisch schieben. Dabei Finger geschlossen halten und Werkstück mit der flachen Hand führen. Nur im Bereich des Aufnahmetisches auf das Werkstück drücken.
8. Maschine ausschalten, wenn nicht
unmittelbar weitergearbeitet werden soll.
6.3 Betrieb als Dickenhobel
3Hinweis: Das Dickenhobeln dient dazu, ein Werkstück mit einer bereits plan gehobelten Oberfläche dünner zu hobeln. Werkstück wird durch die Hobelma- schine geführt. Die bereits plan gehobelte Fläche liegt auf dem Dickentisch. Werkstück wird an der Oberseite bearbeitet. Vorschubrichtung des Werkstücks umgekehrt wie beim Abrichthobeln. Werkstückabmessungen Vorbereitung AGefahr! Vor allen Arbeiten an der Maschine Netzstecker ziehen!
1. Klemmhebel (71) lösen und
Anschlag (72) abnehmen.
2. Linken und rechten Spannhebel (74)
3. Abgabetisch (73) abnehmen.
4. Spanauswurfhaube (77) nach oben
über die Messerwelle klappen.
5. Einstellschraube gegen den Uhrzei-
gersinn bis zur Endposition drehen. Die Schutzhaube kann nicht geöffnet werden.
6. Beim Betrieb mit einer Späneab-
sauganlage: Rändelmutter von der Spanauswurf- haube (77) abschrauben. Die Span- absaughaube (75) auf die Spanaus- wurfhaube (77) setzen.
7. Spanauswurfhaube (77) mit der
Rändelmutter (76) befestigen.
Länge Breite Höhe min. 200 mm – min. 4mm bei über 1500 mm mit zusätzlicher Werkstückauf- lage oder Helfer arbeiten max. 260 mm max. 160 mm
3Hinweis: Beim Dickenhobeln dient die Spanaus- wurfhaube (77) als Abdeckung für die Messerwelle. Die Spanauswurfhaube muss den Endschalter auslösen, damit die Maschine eingeschaltet werden kann.
8. Beim Betrieb mit einer Späneab-
sauganlage, Absaugstutzen der Spanabsaughaube (75) an eine geeignete Absauganlage anschlie- ßen. AGefahr! Einige Holzstaubarten (z. B. von Eichen- und Eschenholz) können beim Einatmen Krebs verursachen: Arbeiten Sie in geschlossenen Räu- men nur mit einer geeigneten Späne- absauganlage: passend zum Außendurchmesser des Absaugstutzens (100 mm) Luftmenge 550 m
/h; Unterdruck am Absaugstutzen der Hobelmaschine 740 Pa; Luftgeschwindigkeit am Absaug- stutzen der Hobelmaschine 20 m/s. A Achtung! Ein Betrieb ohne Späneabsauganlage ist nur möglich: im Freien; wenn nur wenig Späne entste- hen (bei schmalen Werkstücken und geringer Hobeldicke); mit Staubschutzmaske.
6.4 Dickenhobeln von Werk-
stücken AGefahr! Es besteht Einzugsgefahr durch die rotierenden Zuführwalzen! Halten Sie ausreichenden Abstand zum Innern der Maschine! Verwenden Sie eine Zuführhilfe (Schiebestock), wenn Sie kleinere Werkstücke in das Gerät schieben wollen. Verkanten Sie Werkstücke nicht. Es besteht Rückschlaggefahr. Entfernen Sie eventuell im Gerät verklemmte Teile erst, wenn der Motor völlig stillsteht und der Netzstecker gezogen ist. Führen Sie ein Werkstück von der Abgabeseite aus, wenn es soweit eingezogen ist, dass es von der Aufnahmeseite nicht mehr sicher geführt werden kann. Hobeln Sie maximal zwei Werk- stücke zugleich. In diesem Fall beide Werkstücke an den Außen- seiten der Einschuböffnung zuführen. Benutzen Sie je nach Erfordernis: Späneabsaugvorrichtung (Zube- hör); Gleitwachs, damit Werkstücke leicht über den Dickentisch glei- ten. A Achtung! Im Innenraum der Maschine befindet sich innen ein Endschalter. Achten Sie beim Zuführen von Werkstücken darauf, dass der Endschalter nicht beschädigt wird.
1. Nehmen Sie die richtige Arbeitsposi-
tion ein: an der Schalterseite; frontal zum Gerät.
2. Hobeldicke mit der Kurbel einstellen.
3Hinweis: Die Maschine kann in einem Durch- gang maximal 3 mm abhobeln. Die- ses Maß darf jedoch nur ausgenutzt werden: mit sehr scharfen Hobelmessern; bei weichen Hölzern; wenn nicht die maximale Werkstück- breite genutzt wird. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Gerät überlastet wird. Bearbeiten Sie ein Werkstück am besten in mehreren Arbeitsgängen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist.
3. Um nicht-parallele Flächen zu
hobeln, geeignete Zuführhilfen ver- wenden (passende Schablonen her- stellen).
4. Motor einschalten.
5. Werkstück langsam und gerade ein-
schieben. Das Werkstück wird auto- matisch eingezogen.
6. Werkstück gerade durch die Hobel-
7. Maschine ausschalten, wenn nicht
unmittelbar weitergearbeitet werden soll. AGefahr! Vor allen Wartungs- und Reinigungs- arbeiten: Maschine ausschalten. Netzstecker ziehen. Warten bis die Maschine still- steht. Als Ersatzteile, insbesondere bei Sicherheitseinrichtungen und Schneidwerkzeugen, nur Originalteile verwenden, da Teile, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, zu unvorhersehbaren Schäden führen können. Nach allen Wartungs- und Reini- gungsarbeiten: Alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Betrieb setzen und überprüfen. Sicherstellen, dass sich keine Werkzeuge oder Ähnliches an oder in der Maschine befinden. Weitergehende Wartungs- oder Reparaturarbeiten, als die in diesem Kapitel beschriebenen, dürfen nur Fachkräfte durchführen.
7.1 Hobelmesser aus- und
einbauen 3Hinweis: Stumpfe Hobelmesser machen sich bemerkbar durch: verringerte Hobelleistung; größere Rückschlaggefahr; Überlastung des Motors.
7. Wartung und Pflege12
AGefahr! Schnittgefahr an den Hobelmessern! Tragen Sie beim Wechsel der Hobel- messer Handschuhe. Zum Ausbau der Hobelmesser:
1. Netzstecker ziehen.
2. Anschlag abnehmen.
3. Messerwellen-Abdeckprofil ganz
nach oben und außen stellen.
4. Vier Sechskantschrauben an der
Hobelmesser-Andruckleiste ganz einschrauben (Handschuhe benut- zen!).
5. Hobelmesser-Andruckleiste (79) mit
Hobelmesser (78) aus der Messer- welle (80) nehmen.
6. Oberflächen von Messerwelle, und
Hobelmesser-Andruckleiste reini- gen. AGefahr! Verwenden Sie keine Reinigungsmit- tel (z. B. um Harzrückstände zu besei- tigen), welche die Leichtmetallbau- teile angreifen können; die Festigkeit der Leichtmetallbauteile kann sonst beeinträchtigt werden. Zum Einbau der Hobelmesser: 3Hinweis: Falls Sie Hobelmesser verwenden, die auf beiden Seiten angeschliffen sind, genügt es, das Hobelmesser umzudre- hen, wenn die andere Seite ausreichend scharf ist. AGefahr! Verwenden Sie nur geeignete Hobelmesser (siehe "Technische Daten") – ungeeignete, falsch montierte, stumpfe oder beschä- digte Hobelmesser können sich lösen beziehungsweise die Rück- schlaggefahr stark erhöhen. Achten Sie darauf, dass immer beide Hobelmesser ausgetauscht beziehungsweise gewendet wer- den. Montieren Sie Hobelmesser nur mit Originalteilen.
7. Scharfes Hobelmesser wie abgebil-
det auf die Hobelmesser-Andruck- leiste legen. Die beiden Stifte der Hobelmesser- Andruckleiste müssen in die beiden Löcher (81) des Messers greifen.
8. Hobelmesser-Andruckleiste (83) mit
dem Hobelmesser (82) in die Mes- serwelle legen. Darauf achten, dass das Messer nicht von den beiden Stiften der Hobelmesser-Andruck- leiste rutscht.
9. Vier Sechskantschrauben an der
Hobelmesser-Andruckleiste soweit herausdrehen, bis sich Hobelmes- ser-Andruckleiste (85) und Messer (84) soeben noch längs zur Messer- wellen-Achse bewegen lassen.
10. Um den Überstand der Messer zu
prüfen, gibt es zwei Möglichkeiten: Mit der Einstell-Lehre (86) (diese muss entsprechend den Unfallver- hütungsvorschriften mitgeliefert wer- den). Einstell-Lehre für Hobelmesser wie abgebildet auf die Messerwelle set- zen. Die Messer müssen so weit her- ausragen, dass sie die Einstell- Lehre berühren. Diese Prüfung muss an beiden Hobelmessern und auf beiden Sei- ten der Messerwelle durchgeführt werden. Mit einem Aluminium-Lineal (87) (dies geht genauer, als mit der Ein- stell-Lehre). Aluminium-Lineal wie abgebildet über Abgabetisch und Messerwelle legen. Messerwelle mit der Hand um eine Umdrehung entgegen der Arbeits- richtung weiterdrehen. Die Einstellung der Hobelmesser ist korrekt, wenn das Lineal durch das Drehen um 4 bis 6 mm weiterbewegt wird. Diese Prüfung muss an beiden Sei- ten der Messerwelle durchgeführt werden.
11. Um den Überstand der Messer ein-
zustellen, die Madenschrauben in der Hobelmesser-Halteleiste mit einem 3 mm-Innensechskantschlüs- sel verstellen.
12. Zum Festschrauben, vier Sechs-
kantschrauben an der Hobelmesser- Andruckleiste ganz herausdrehen. Um Verspannungen der Hobelmes- ser-Andruckleiste zu vermeiden, mit den mittleren Schrauben beginnen, dann schrittweise die Schrauben festziehen, die näher zum Rand lie- gen.
AGefahr! Werkzeug zum Festschrauben nicht verlängern. Schrauben nicht durch Schläge auf das Werkzeug festziehen.
13. Messerwellen-Abdeckprofil in Aus-
gangsstellung bringen.
14. Anschlag aufsetzen.
7.2 Vorschubgetriebe warten
1. Netzstecker ziehen.
2. Zwei Muttern der Getriebeabde-
ckung lösen und Getriebeabde- ckung abnehmen.
3. Holzstaub und Späne mit Hilfe der
Späneabsauganlage oder mit einem Pinsel entfernen.
4. Rollenkette und Lager der Achsen
und Wellen (Pfeile) mit Wartungs- und Pflegespray leicht einsprühen (kein Öl verwenden!).
5. Getriebeabdeckung aufsetzen und
mit den beiden Muttern festschrau- ben.
7.3 Hauptantriebsriemen
1. Netzstecker ziehen.
2. Mutter der Riemenabdeckung lösen
und Riemenabdeckung (89) abneh- men.
3. Riemenspannung mit Daumendruck
prüfen. Der Hauptantriebsriemen (88) darf sich in der Mitte maximal 10 mm eindrücken lassen. Wenn der Hauptantriebsriemen nachgespannt werden muss:
4. Vier Schrauben zur Motorbefesti-
gung etwa eine Umdrehung lösen.
5. Motor zum Spannen des Antriebsrie-
mens nach unten drücken.
6. Wenn die Riemenspannung korrekt
ist, Schrauben zur Motorbefestigung (90) über Kreuz anziehen.
7. Gegebenenfalls Holzstaub und
Späne mit Hilfe der Späneabsaug- anlage oder mit einem Pinsel entfer- nen.
8. Riemenabdeckung aufsetzen und
mit der Mutter festschrauben.
7.4 Maschine reinigen und
1. Netzstecker ziehen.
2. Holzstaub und Späne mit Hilfe der
Späneabsauganlage oder einem Pinsel entfernen: Messerwelle; Höhen-Verstelleinrichtung des Messerwellen-Abdeckprofils; Höhen-Verstelleinrichtung des Dickentisches; Vorschubgetriebe.
3. Bauteile mit Wartungs- und Pfle-
gespray leicht einsprühen (kein Öl verwenden!): Höhen-Verstelleinrichtung des Dickentisches; Höhen-Verstelleinrichtung des Messerwellen-Abdeckprofils.
4. Aufnahmetisch, Abgabetisch und
Dickentisch mit einer dünnen Schicht Gleitwachs versehen.
7.5 Maschine transportieren
Die Maschine kann von einer Person transportiert werden. Die Maschine dazu an der Höhenverstellung (91) ankippen bis die Maschine auf den Transporträ- dern (92) steht und auf den Transporträ- dern rollen.
7.6 Maschine aufbewahren
1. Netzstecker ziehen.
2. Bewahren Sie die Maschine so
auf, dass sie nicht von Unbefugten in Gang gesetzt werden kann und sich niemand an der stehen- den Maschine verletzen kann. A Achtung! Maschine nicht ungeschützt im Freien oder in feuchter Umgebung aufbewahren.
Die hier aufgeführten Prüfungen und Arbeiten dienen der Sicherheit! Sollten an den genannten Bauteilen Mängel vor- liegen, darf die Maschine nicht benutzt werden, bis diese Mängel fachgerecht beseitigt sind!
Vor Arbeitsbeginn Rückschlag- sicherung Prüfen: Beweglichkeit der Greifer (müs- sen von selbst zurückfallen) Spitzen der Grei- fer (nicht abgerun- det) Hobelmesser Prüfen: Fester Sitz Schärfe Allgemeiner Zustand (keine Scharten etc.)
AGefahr! Reparaturen an Elektrowerkzeugen dürfen nur durch eine Elektrofach- kraft ausgeführt werden! Mit reparaturbedürftigen Metabo Elektro- werkzeugen wenden Sie sich bitte an Ihre Metabo-Vertretung. Adressen siehe www.metabo.com. Ersatzteillisten können Sie unter www.metabo.com herunterladen. Das Verpackungsmaterial des Gerätes ist zu 100% recyclingfähig. Ausgediente Elektrowerkzeuge und Zubehör enthalten große Mengen wert- voller Roh- und Kunststoffe, die ebenfalls einem Recyclingprozess zugeführt wer- den können. Die Anleitung wurde auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. AGefahr! Vor jeder Störungsbeseitigung:
1. Gerät ausschalten.
2. Warten bis die Messerwelle still-
3. Netzstecker ziehen.
ASchnittgefahr durch Berühren der rotierenden Messerwelle! Ein unbeabsichtigtes Anlaufen der Maschine kann schwere Verletzun- gen zur Folge haben. AVerbrennungsgefahr! Kurz nach dem Arbeiten können die Hobelmesser heiß sein – Lassen Sie das Gerät vor der Störungsbeseiti- gung abkühlen. AGefahr! Nach jeder Störungsbeseitigung: Alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Betrieb setzen und überprüfen. Motor läuft nicht:
- Unterspannungsrelais wurde durch vorübergehenden Spannungsaus- fall ausgelöst. Erneut einschalten.
- Keine Netzspannung. Kabel, Stecker, Steckdose und Sicherung prüfen.
- Motor überhitzt, z.B. durch stumpfe Hobelmesser, zu starke Belastung oder Spänestau. Ursache der Überhitzung beseiti- gen, etwa zehn Minuten abkühlen lassen, dann erneut einschalten.
- Kontaktstifte am Abgabetisch bzw. an der Absaughaube sind nicht im Kontaktschalter eingerastet. Abgabetisch bzw. Spanabsaug- haube korrekt montieren. Kon- taktstifte eventuell nachjustieren. Beim Dickenhobeln: Kontrollie- ren, ob die Einstellschraube der Spanhaube bis zur Endposition gedreht ist und gegebenenfalls korrigieren. Nur dann ist der Kon- taktschalter aktiviert und die Maschine lässt sich einschalten (siehe Kapitel 6.3 "Betrieb als Dickenhobel"). Beim Abrichthobeln: Kontrollie- ren, ob die Spanabsaughaube richtig montiert ist. Nur dann ist der Kontaktschalter aktiviert und die Maschine lässt sich einschal- ten (siehe Kapitel 6.1 "Betrieb als Abrichthobel"). Leistung lässt nach:
- Hobelmesser stumpf. Scharfe Hobelmesser einsetzen.
- Hauptantriebsriemen rutscht durch. Hauptantriebsriemen nachspan- nen. Bearbeitete Oberfläche zu rauh:
- Hobelmesser stumpf. Scharfe Hobelmesser einsetzen.
- Hobelmesser durch Späne zuge- setzt. Späne entfernen.
- Werkstück enthält noch zu viel Feuchtigkeit. Werkstück trocknen. Bearbeitete Oberfläche rissig:
- Hobelmesser stumpf. Scharfe Hobelmesser einsetzen.
- Hobelmesser durch Späne zuge- setzt. Späne entfernen.
- Werkstück wurde gegen die Wuchs- richtung bearbeitet. Werkstück von der Gegenrich- tung bearbeiten.
- Zu viel Material auf einmal abgeho- belt. Werkstück in mehreren Arbeits- gängen bearbeiten. Werkstückvorschub zu gering (Dickenhobeln):
- Dickentisch verharzt. Dickentisch reinigen und Gleit- wachs dünn auftragen.
- Transportwalzen schwergängig. Transportwalzen instandsetzen.
- Hauptantriebsriemen rutscht durch. Hauptantriebsriemen nachspan- nen. Werkstück eingeklemmt (Dickenhobeln):
- Zu viel Material auf einmal abgeho- belt. Werkstück in mehreren Arbeits- gängen bearbeiten. Für besondere Aufgaben erhalten Sie im Fachhandel folgendes Zubehör – die Abbildungen finden Sie auf der hinteren Umschlagseite: A Absaugadapter zum Anschluss an eine Späneab- sauganlage B Dreirollenständer zum präzisen Führen langer Werk- stücke C Hobelmesser zum Hobeln von Hölzern (nach- schleifbar) Innenbereich des Gerätes Gewindestan- gen (Höhen- verstellung) Späneabsaug- stutzen (wenn ohne Absau- gung gearbeitet wird) Entfernen: Holzspäne Holzstaub Auszugswalze Prüfen: Beschichtung unbeschädigt? Werkstücke wer- den einwandfrei transportiert? Aufnahme- und Abgabetisch Gleitwachs dünn auftragen. 1 x im Monat (bei täglichem Gebrauch) Gewindestan- gen (Höhen- verstellung) Führungselemente mit Wartungs- und Pflegespray leicht einsprühen Aufnahme- und Abgabetisch Ausrichtung prüfen und ggf. nachstellen Anschlusskabel Auf Beschädigungen überprüfen, ggf. durch Elektrofach- kraft ersetzen lassen.
10. Probleme und Störungen
11. Lieferbares Zubehör15
D Hobelmesser zum Hobeln von Hölzern E Hobelmesser zum Hobeln von Hölzern (Hartme- tall, nachschleifbar) F Messerleistenumbausatz zum Umrüsten der Hobelmesser G Hobelmessereinstellgerät zum problemlosen Einstellen des Messerüberstandes. H Gleitmittel WAXILIT für gute Gleitfähigkeit des Holzes auf den Auflagetischen I Wartungs- und Pflegespray zum Entfernen von Harzrückstän- den und zum Konservieren der Metalloberflächen
12. Technische Daten
HC 260 C WNB HC 260 C DNB Motor 50 Hz W 2200 2800 Spannung V 230 400 Absicherung A 16 16 Leerlaufdrehzahl Motor Messerwelle min
Vorschubgeschwindigkeit beim Dickenhobeln m/min 5 5 Hobelmesser-Abmessungen Länge Breite Dicke
Maschinenabmessungen Tiefe (über Aufnahme- und Abgabetisch) Breite Höhe
Gerät komplett mit Verpackung Gerät betriebsbereit
76,0 71,0 76,0 71,0 Geräuschemissionswerte beim Abrichthobeln nach EN 61029-1 * Emissions-Schalldruckpegel L
(unter Last) Schallleistungspegel L
Geräuschemissionswerte beim Dickenhobeln nach EN 61029-1 * Emissions-Schalldruckpegel L
(unter Last) Schallleistungspegel L
Werkstückabmessungen max. Breite max. Höhe (Dickenhobeln)
- Die angegebenen Werte sind Emissionswerte und müssen damit nicht zugleich auch sichere Arbeitsplatzwerte darstellen. Obwohl es eine Korrelation zwischen Emissions- und Immissionspegeln gibt, kann daraus nicht zuverlässig abgeleitet werden, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind oder nicht. Faktoren, welche den aktuellen am Arbeitsplatz tatsächlich vorhandenen Immissi- onspegel beeinflussen, beinhalten die Eigenart des Arbeitsraumes und andere Geräuschquellen, d.h. die Zahl der Maschinen und anderer benachbarter Arbeitsvorgänge. Die zulässigen Arbeitsplatzwerte können ebenso von Land zu Land variieren. Diese Informa- tion soll jedoch den Anwender befähigen, eine bessere Abschätzung von Gefährdung und Risiko vorzunehmen.16 ENGLISH
Notice-Facile