DH 330 - Hobel METABO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Hobel kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch DH 330 - METABO und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. DH 330 von der Marke METABO.
BEDIENUNGSANLEITUNG DH 330 METABO
Wir erklären in alleiniger Verantwortlichkeit, daß dieses Produkt mit den folgenden Normen übereinstimmt* gemäß den Bestimmungen der Richtlinien** Prüfbericht *** ausstellende Prüfstelle **** We herewith declare in our sole responsibility that this product complies with the following standards* in accordance with the regulations of the undermentioned Directives** testreport *** issuing test office ****
1. Das Gerät im Überblick
Prinzip des Dickenhobels
1 Kurbel für Höhenverstellung 2 Tragegriff 3 Abgabetisch mit Tasche auf der Unterseite für Netzkabel und Werkzeug 4 Feststellhebel für Höhenver- stellung 5 Enddickenanschlag 6 Anzeige der Hobeldicke 7 Verschlussschraube für Kohle- bürsten 8 Anzeige Spandicke 9 Aufnahmetisch 10 Ein-/Aus-Schalter 11 Reset-Knopf zum Wiedereinschalten nach einer Überlast 12 Haken zur Aufbewahrung des Schiebestocks bei Nichtgebrauch 13 Messerwellen-Abdeckung 14 Montagebohrungen für Absaug- stutzen Mitgelieferte Einzelteile und Werkzeuge 15 Schiebestock 16 Absaugstutzen 17 Innensechskantschlüssel (5 mm) 18 Spezialwerkzeug zum Messer- wechsel 19 Zwei Haltestifte (Absaugstutzen) – Bedienungsanleitung (ohne Abb.) – Ersatzteilliste (ohne Abb.) Bauteile im Innern der Hobel- maschine 20 Einzugwalze 21 Hobelmesser 22 Messerwelle 23 Ausschubwalze XW0011D4.fm Originalbetriebsanleitung4 DEUTSCH
1. Das Gerät im Überblick ............. 3
3.1 Bestimmungsgemäße
Verwendung ..................................4
3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise....4
3.3 Symbole auf dem Gerät.................6
3.4 Sicherheitseinrichtungen...............6
4. Besondere Produkt-
6. Inbetriebnahme.......................... 7
6.1 Gerät aufstellen .............................7
6.2 Aufnahme- und Abgabetisch
8. Wartung und Pflege................. 10
8.1 Gerät reinigen und einölen ..........10
8.2 Hobelmesser wechseln ...............11
8.3 Enddickenanschlag einstellen.....12
8.4 Kohlebürsten prüfen und
austauschen................................12
8.5 Maschine aufbewahren ...............13
8.6 Maschine transportieren..............13
9. Probleme und Störungen........ 13
12. Technische Daten .................... 14
Diese Betriebsanleitung wurde so erstellt, dass Sie schnell und sicher mit Ihrem Gerät arbeiten können. Hier ein kleiner Wegweiser, wie Sie diese Betriebsanleitung lesen sollten: Lesen Sie diese Betriebsanleitung vor der Inbetriebnahme ganz durch. Beachten Sie insbesondere die Sicherheitshinweise. Diese Betriebsanleitung richtet sich an Personen mit technischen Grund- kenntnissen im Umgang mit Geräten wie dem hier beschriebenen. Wenn Sie keinerlei Erfahrung mit solchen Geräten haben, sollten Sie zunächst die Hilfe von erfahrenen Personen in Anspruch nehmen. Bewahren Sie alle mit diesem Gerät gelieferten Unterlagen auf, damit Sie sich bei Bedarf informieren können. Bewahren Sie den Kaufbeleg für eventuelle Garantiefälle auf. Wenn Sie das Gerät einmal verlei- hen oder verkaufen, geben Sie alle mitgelieferten Geräteunterlagen mit. Für Schäden, die entstehen, weil diese Betriebsanleitung nicht beach
tet wurde, übernimmt der Hersteller keine Haftung. Die Informationen in dieser Betriebsan- leitung sind wie folgt gekennzeichnet: Gefahr! Warnung vor Personen- schäden oder Umwelt- schäden. Stromschlaggefahr! Warnung vor Personen- schäden durch Elektrizi- tät. Einzugsgefahr! Warnung vor Personen- schäden durch Erfassen von Körperteilen oder Kleidungsstücken. Achtung! Warnung vor Sach- schäden. Hinweis: Ergänzende Informationen. Zahlen in Abbildungen (1, 2, 3, ...) kennzeichnen Einzelteile; sind fortlaufend durchnummeriert; beziehen sich auf entsprechende Zahlen in Klammern (1), (2), (3) ... im benachbarten Text. Handlungsanweisungen, bei denen die Reihenfolge beachtet werden muss, sind durchnummeriert. Handlungsanweisungen mit beliebi- ger Reihenfolge sind mit einem Punkt gekennzeichnet. Auflistungen sind mit einem Strich gekennzeichnet.
3.1 Bestimmungsgemäße
Verwendung Verwenden Sie dieses Gerät ausschließ- lich zum Dickenhobeln von Massivholz. Jede andere Verwendung ist bestim
mungswidrig. Folgende Arbeiten dürfen mit diesem Gerät nicht durchgeführt werden: Einsetzarbeiten (d.h. jegliche Bear- beitung, die nicht über die gesamte Werkstücklänge geht), Hobeln von Vertiefungen, Zapfen oder Aussparungen, Hobeln von stark gekrümmtem Holz, bei dem ein nicht ausreichender Kontakt mit dem Aufnahme- und Mit
teltisch besteht. Die zulässigen Abmessungen der Werk- stücke müssen eingehalten werden (siehe Technische Daten). Durch bestimmungswidrige Verwen- dung, Veränderungen am Gerät oder durch den Gebrauch von Teilen, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, können unvorhersehbare Schäden entstehen!
3.2 Allgemeine Sicherheits-
hinweise Eine Hobelmaschine ist ein gefährliches Werkzeug, das bei Unachtsamkeit schwere Verletzungen verursachen kann. A Achtung! Beim Gebrauch von Elektrowerkzeugen sind zum Schutz gegen elektrischen Schlag Verletzungs- und Brandgefahr folgende grundsätzliche Sicherheitsmaß
- Beachten Sie beim Gebrauch dieses Gerätes die folgenden Sicherheits
hinweise, um Gefahren für Personen oder Sachschäden auszuschließen.
- Beachten Sie die speziellen Sicher- heitshinweise in den jeweiligen Kapi- teln.
- Beachten Sie gegebenenfalls gesetzliche Richtlinien oder Unfall- verhütungs-Vorschriften für den Umgang mit Dickenhobeln. AAllgemeine Gefahren!
- Halten Sie Ihren Arbeitsbereich in Ordnung – Unordnung im Arbeitsbe- reich kann Unfälle zur Folge haben.
- Seien Sie aufmerksam. Achten Sie darauf, was Sie tun. Gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit. Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn Sie unkonzen
- Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn Sie unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten stehen.
- Berücksichtigen Sie Umgebungsein- flüsse. Sorgen Sie für gute Beleuch- tung.
- Vermeiden Sie abnormale Körper- haltung. Sorgen Sie für sicheren Stand und halten Sie jederzeit das Gleichgewicht.
- Benutzen Sie bei langen Werkstü- cken geeignete Werkstückauflagen, um die Werkstücke abzustützen. Stellen sie dieWerkstückauflagen auf eine geeignete Höhe ein.
- Benutzen Sie dieses Gerät nicht in der Nähe von brennbaren Flüssig- keiten oder Gasen.
- Dieses Gerät darf nur von Personen in Betrieb gesetzt und benutzt wer- Inhaltsverzeichnis
DEUTSCH den, die mit Hobelmaschinen ver- traut sind und sich der Gefahren beim Umgang jederzeit bewusst sind. Personen unter 18 Jahren dürfen dieses Gerät nur im Rahmen einer Berufsausbildung unter Aufsicht eines Ausbilders benutzen.
- Halten Sie Unbeteiligte, insbeson- dere Kinder, aus dem Gefahrenbe- reich fern. Lassen Sie während des Betriebs andere Personen nicht das Gerät oder das Netzkabel berühren.
- Überlasten Sie dieses Gerät nicht – benutzen Sie dieses Gerät nur im Leistungsbereich, der in den Techni- schen Daten angegeben ist.
- Hobel Sie nie tiefer als 1/8" (3 mm).
- Schalten Sie das Gerät aus, wenn es nicht benutzt wird. BGefahr durch Elektrizität!
- Setzen Sie dieses Gerät nicht dem Regen aus.
Benutzen Sie dieses Gerät nicht in feuchter oder nasser Umgebung.
- Vermeiden Sie beim Arbeiten mit diesem Gerät Körperberührung mit geerdeten Teilen (z.B. Heizkörpern, Rohren, Herden, Kühlschränken).
- Verwenden Sie das Netzkabel nicht für Zwecke, für die es nicht bestimmt ist.
- Kontrollieren Sie regelmäßig die Anschlussleitung des Geräts und lassen sie diese bei Beschädigung von einem anerkannten Fachmann ersetzen.
- Kontrollieren Sie regelmäßig die Verlängerungskabel und ersetzen Sie diese, wenn sie beschädigt sind.
- Verwenden Sie im Freien nur Verlän- gerungskabel, die für den Außenbe- reich zugelassen und gekennzeich- net sind.
- Stellen Sie vor Wartungsarbeiten sicher, dass das Gerät vom Strom
netz getrennt ist. ASchnittgefahr durch Berühren der rotierenden Messerwelle!
- Halten Sie immer ausreichend Abstand zur Messerwelle. Benutzen Sie gegebenenfalls geeignete Zuführhilfen. Halten Sie während des Betriebs ausreichend Abstand zu angetrie
benen Bauteilen. Greifen Sie während des Betriebs nicht in die Späneabsauganlage oder die Messerwellenabde
- Um ein unbeabsichtigtes Anlaufen des Gerätes zu verhindern, schalten Sie das Gerät immer aus: nach einer Stromunterbrechung, bevor der Netzstecker gezogen oder eingesteckt wird.
- Nehmen Sie dieses Gerät nicht ohne montierte Schutzvorrichtungen in Betrieb.
- Warten Sie, bis die Messerwelle still steht, bevor Sie eventuell im Gerät verklemmte Teile oder kleine Werk- stückabschnitte, Holzreste usw. aus dem Arbeitsbereich entfernen. ASchnittgefahr auch an der stehenden Messerwelle!
- Benutzen Sie beim Wechsel der Hobelmesser Handschuhe.
- Bewahren Sie Hobelmesser so auf, dass sich niemand daran verletzen kann. cEinzugsgefahr! Das Werkstück wird während des Bear- beitens automatisch eingezogen und durch die Hobelmaschine transportiert.
- Achten Sie deshalb darauf, dass beim Betrieb keine Körperteile oder Gegenstände zusammen mit dem Werkstück eingezogen werden kön
nen.Tragen Sie keine Krawatten, keine Handschuhe, keine Klei
dungsstücke mit weiten Ärmeln. Tra- gen Sie bei langen Haaren unbe- dingt ein Haarnetz.
- Niemals Werkstücke hobeln, an denen sich Seile, Schnüre, Bänder, Kabel oder Drähte befinden oder die solche Materialien enthalten. AGefahr durch Rückschlag von Werkstücken (Werkstück wird von der Messerwelle erfasst und gegen den Bediener geschleudert)!
- Benutzen Sie stets scharfe Hobel- messer. Stumpfe Hobelmesser kön- nen sich in der Oberfläche des Werkstückes verfangen.
- Verkanten Sie Werkstücke nicht.
- Bearbeiten Sie keine Werkstücke, die kürzer als 14 inch (356 mm) sind.
- Suchen Sie im Zweifel Werkstücke auf Fremdkörper (zum Beispiel Nägel oder Schrauben) ab.
- Hobeln Sie niemals mehrere Werk- stücke gleichzeitig. Es besteht Unfallgefahr, wenn einzelne Stücke unkontrolliert von der Messerwelle erfasst werden.
- Entfernen Sie kleine Werkstückab- schnitte, Holzreste usw. aus dem Arbeitsbereich – die Messerwelle muss dazu still stehen und der Netz- stecker gezogen sein.
- Stellen Sie sicher, dass sich beim Einschalten (zum Beispiel nach War- tungsarbeiten) keine Montagewerk- zeuge oder losen Teile mehr im Gerät befinden. AGefahr durch unzureichende persönliche Schutzausrüstung!
- Tragen Sie einen Gehörschutz.
- Tragen Sie eine Schutzbrille.
- Tragen Sie eine Staubschutzmaske.
- Tragen Sie geeignete Arbeitsklei- dung.
- Bei Arbeiten im Freien ist rutschfes- tes Schuhwerk empfehlenswert. AGefahr durch Holzstaub!
- Einige Holzstaubarten (z.B. von Eichen-, Buchen- und Eschenholz) können beim Einatmen Krebs verur- sachen. Arbeiten Sie nach Möglich- keit mit einer Absauganlage. Die Absauganlage muss die in den Technischen Daten genannten Werte erfüllen.
- Achten Sie darauf, dass beim Arbei- ten möglichst wenig Holzstaub in die Umgebung gelangt: Ablagerungen von Holzstaub im Arbeitsbereich entfernen (nicht wegpusten!); Undichtigkeiten in der Absaugan- lage beseitigen; Für gute Belüftung sorgen. AGefahr durch technische Veränderungen oder durch den Gebrauch von Teilen, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind!
- Montieren Sie dieses Gerät genau entsprechend dieser Anleitung.
- Verwenden Sie nur vom Hersteller freigegebene Teile. Dies betrifft ins
besondere die Sicherheitseinrich- tungen (Bestellnummern siehe Ersatzteilliste).
- Nehmen Sie an den Teilen keine Veränderungen vor. AGefahr durch Mängel am Gerät!
- Pflegen Sie das Gerät sowie das Zubehör sorgfältig. Befolgen Sie die Wartungsvorschriften.
- Überprüfen Sie das Gerät vor jedem Betrieb auf eventuelle Beschädigun
gen: 6 DEUTSCH Vor weiterem Gebrauch des Geräts müssen Sicherheitseinrichtungen, Schutzvorrichtungen oder leicht beschädigte Teile sorgfältig auf ihre einwandfreie und bestimmungsge
mäße Funktion untersucht werden. Überprüfen Sie, ob die beweglichen Teile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen. Sämtliche Teile müs
sen richtig montiert sein und alle Bedingungen erfüllen um den ein
wandfreien Betrieb des Gerätes zu gewährleisten.
- Benutzen Sie das Gerät niemals, wenn das Anschlusskabel beschä- digt ist. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schocks. Lassen Sie ein beschädigtes Netzkabel umge
hend durch eine Elektrofachkraft ersetzen.
- Beschädigte Schutzvorrichtungen oder Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerk
statt repariert oder ausgewechselt werden. Lassen Sie beschädigte Schalter durch eine Kundendienst
werkstatt auswechseln. Benutzen Sie dieses Gerät nicht, wenn sich der Schalter nicht ein- und ausschal
ten lässt. AGefahr durch blockierende Werkstücke oder Werkstückteile! Wenn eine Blockade auftritt:
1. Gerät ausschalten.
2. Netzstecker ziehen.
3. Handschuhe tragen.
4. Blockade mit geeignetem Werkzeug
3.3 Symbole auf dem Gerät
Gefahr! Missachtung der folgen- den Warnungen kann zu schweren Verletzungen oder Sachschäden füh
ren. Betriebsanleitung lesen. Halten Sie immer ausrei- chend Abstand zur Messer- welle. Halten Sie während des Betriebs ausreichend Abstand zu angetriebenen Bauteilen. Schutzbrille und Gehör- schutz tragen. Gerät nicht in feuchter oder nasser Umgebung betrei- ben. Angaben auf dem Typenschild:
3.4 Sicherheitseinrichtungen
Messerwellen-Abdeckung Die Messerwellen-Abdeckung (32) ver- hindert, dass die rotierende Messerwelle von oben berührt werden kann. Solange der Netzstecker nicht herausge- zogen ist und die Messerwelle nicht still- steht, muss die Messerwellen-Abde- ckung montiert sein.
- Modernste Technik, ausgelegt für harten Dauereinsatz und präzise Hobelergebnisse.
- Stabile Konstruktion mit Griffen am Gehäuse für den mobilen Einsatz.
- Aufnahme- und Abgabetisch für die einfache und sichere Handhabung langer Werkstücke. Ein-/Aus-Schalter
- Einschalten = grünen Schalter (33) drücken.
- Ausschalten = roten Schalter (34) drücken. 3Hinweis: Bei Überlast wird ein Thermoschutz aus- gelöst. Nach ein paar Sekunden kann das Gerät wieder eingeschaltet werden. Zum erneuten Einschalten muss erst der Reset-Knopf (35) und dann der Ein- Schalter (33) gedrückt werden.
Bei Spannungsausfall wird ein Unter- spannungsrelais ausgelöst. Damit wird verhindert, dass das Gerät von allein anläuft, sobald wieder Spannung vorhan
den ist. Zum erneuten Einschalten muss der Ein-Schalter gedrückt werden. Höhenverstellung Mit der Höhenverstellung wird die Hobel- dicke (= Dicke des Werkstücks nach der Bearbeitung) eingestellt.
- Pro Durchgang können maximal 3 mm abgenommen werden.
- Es können Werkstücke bis zu einer Dicke von maximal 152 mm bearbei- tet werden.
- Die Höhenverstellung erfolgt durch eine Kurbel (36). Mit jeder Umdre- hung der Kurbel wird der Messerwel- len-Kopf um 1/12" (2 mm) nach oben oder unten bewegt. 24 Hersteller 25 Seriennummer 26 Gerätebezeichnung 27 Motordaten (siehe auch "Technische Daten") 28 Baujahr 29 CE-Zeichen – Dieses Gerät erfüllt die EU-Richtlinien gemäß Konfor- mitätserklärung 30 Entsorgungssymbol – Gerät kann über Hersteller entsorgt werden 31 Abmessungen zugelassener Hobelmesser
4. Besondere Produkt-
DEUTSCH Die eingestellte Hobeldicke wird mit dem Zeiger (37) auf der Skala angezeigt. Feststellhebel für die Höhenver- stellung Höhenverstellung verriegeln:
- Feststellhebel (38) ganz nach rechts in die Position stellen. Höhenverstellung entriegeln:
- Feststellhebel (38) ganz nach links in die Position stellen. Über die Höhenverstellung kann die Hobeldicke neu eingestellt werden. Anzeige Spandicke Mit der Anzeige (39) kann die Spandicke abgelesen werden, die vom Werkstück abgehobelt werden soll. Die Spandicke kann von 1/32" (1 mm) bis 1/8" (3 mm) eingestellt werden. Enddickenanschlag Mit dem Enddickenanschlag (40) lassen sich Standard-Hobeldicken von 1/4"
mm) bis 1 3/4" (44 mm) einstellen. So lassen sich Werkstücke ohne ständi- ges Nachmessen auf ein einheitliches Endmaß bringen.
6.1 Gerät aufstellen
Um ein „Wandern” der Maschine durch Vibrationen oder ein Umkippen zu ver- hindern, muss die Maschine auf einer Werkbank, Untergestell oder Ähnlichem festgeschraubt werden. 3Hinweis: Bei der ortsfesten Aufstellung des Gerä- tes darauf achten, dass für die Bearbei- tung langer Werkstücke vor und hinter dem Gerät ausreichend Platz vorhanden sein muss.
1. Untergrund gegebenenfalls mit vier
2. Schrauben (41) von oben durchste-
cken und von unten kontern. Wenn die Hobelmaschine mobil einge- setzt werden soll:
1. Hobelmaschine auf dem Maschinen-
ständer (42) (siehe "Lieferbares Zubehör") verschrauben. Alternative Aufstellung:
1. Hobelmaschine auf eine 3/4"
(19 mm) dicke Sperrholzplatte schrauben. Die Sperrholzplatte sollte an jeder Seite ungefähr 4 inch (100 mm) überstehen. Darauf ach- ten, dass die Schrauben an der Unterseite der Sperrholzplatte nicht herausragen.
2. Am Einsatzort die Sperrholzplatte
mit Schraubzwingen auf einer Werk- bank, Untergestell oder ähnlichem befestigen.
6.2 Aufnahme- und Abgabe-
tisch ausrichten Um beim Hobeln ein optimales Ergebnis zu erreichen, müssen alle Auflageflächen zueinander eben sein. 3Hinweis: Prüfen Sie vor Arbeitsbeginn immer, ob die Auflageflächen des Mitteltisches, des Aufnahme- und des Abgabetisches zuei
nander eben sind. ASchnittgefahr durch Berühren der rotierenden Messerwelle! Ein unbeabsichtigtes Anlaufen der Maschine kann schwere Verletzun- gen zur Folge haben. Netzstecker ziehen, bevor Einstellun- gen am Gerät vorgenommen werden!
1. Aufnahme (43) - und Abgabetisch
2. Ein gerades Brett (46), Anschlag-
winkel oder Ähnliches über Auf- nahme- und Abgabetisch legen.
DEUTSCH Falls ein Nachjustieren notwendig ist:
3. Aufnahme- und Abgabetisch ein-
Anschlagschrauben (48) lösen.
5. Beide Anschlagschrauben (48) ver-
stellen, bis der Aufnahmetisch (oder Abgabetisch) auf einer Ebene mit dem Mitteltisch (44) des Dickenho- bels ist.
6. Aufnahmetisch (oder Abgabetisch
nach unten klappen und erneut prü
fen, ob die Auflageflächen zueinan- der eben sind.
7. Wenn Aufnahme- und Abgabetisch
korrekt ausgerichtet sind, alle Anschlagschrauben (48) mit Konter- muttern (47) sichern.
6.3 Späneabsauganlage
AGefahr! Einige Holzstaubarten (z.B. von Buchen-, Eichen- und Eschenholz) können beim Einatmen Krebs verur- sachen. Um die Beeinträchtigungen durch Holzstaub gering zu halten, sollten Sie in geschlossenen Räumen mit einer geeigneten Späneabsaug
anlage arbeiten. Die Absauganlage muss folgende Forderungen erfüllen: Passend zum Durchmesser des Absaugstutzens: 2 1/2" (64 mm) oder 4" (102 mm); Luftmenge 460 m
/h; Unterdruck am Absaugstutzen 530 Pa; Luftgeschwindigkeit am Absaug- stutzen 20 m/s. Beachten Sie auch die Bedienungsanlei- tung der Späneabsauganlage! Der Betrieb ohne Späneabsauganlage ist nur empfehlenswert: im Freien; bei kurzzeitigem Betrieb (bis max. 30 Betriebsminuten); mit Staubschutzmaske. Wenn keine Späneabsauganlage benutzt wird, sammeln sich im Innern des Gehäuses, vor allem an den Hobel
messern, Späne an. Diese Rückstände führen dazu, dass die gehobelte Fläche rauh wird. Daher müssen die Späne regelmäßig entfernt werden. AGefahr! Durch die Drehbewegung des Mes- serwelle werden Späne aus dem Schlitz der Messerwellen-Abdeckung geblasen. A Achtung! Der Schlitz der Messerwellen-Abde- ckung oder ein montierter Absaug- stutzen darf nicht durch Gegen- stände zugestellt sein. Absaugstutzen montieren ASchnittgefahr durch Berühren der rotierenden Messerwelle! Ein unbeabsichtigtes Anlaufen der Maschine kann schwere Verletzun
gen zur Folge haben. Netzstecker ziehen, bevor der Absaugstutzen montiert wird!
1. Feststellhebel ganz nach links in die
2. Messerwellen-Kopf soweit nach
unten kurbeln, bis die Schrauben (50) der Messerwellen-Abdeckung leicht zugänglich sind.
3. Schrauben (50) soweit lösen, dass
der Absaugstutzen aufgesteckt wer- den kann.
4. Absaugstutzen (49) auf die Messer-
wellen-Abdeckung stecken, so dass die oberen Aussparungen unter die Schrauben der Messerwellen-Abde- ckung greifen.
5. Haltestifte (52) in die Montageboh-
rungen (51) schrauben und handfest anziehen. Der Absaugstutzen sollte sicher auf den Haltestiften aufliegen.
6. Schrauben (50) der Messerwellen-
Abdeckung wieder anziehen.
BGefahr! Elektrische Spannung
- Setzen Sie das Gerät nur in tro- ckener Umgebung ein.
- Betreiben Sie das Gerät nur an einer Stromquelle, die folgende Anforderungen erfüllt (siehe auch "Technische Daten"): Steckdosen vorschriftsmäßig installiert, geerdet und geprüft; Netzspannung und -Frequenz müssen mit den auf dem Typenschild des Gerätes angegebenen Daten überein
stimmen; Absicherung mit einem FI- Schalter mit einem Fehler- strom von 30 mA; Systemimpedanz Z max
Übergabepunkt (Hausan
schluss) höchstens 0,38 Ohm. 3Hinweis: Wenden Sie sich an Ihr Energieversor- gungsunternehmen oder Ihren Elektroin- stallateur, falls Sie Fragen haben, ob Ihr Hausanschluss diese Bedingungen erfüllt.
- Verlegen Sie das Netzkabel so, dass es beim Arbeiten nicht stört und nicht beschädigt werden kann.
- Schützen Sie das Netzkabel vor Hitze, aggressiven Flüssigkeiten und scharfen Kanten.
- Verwenden Sie als Verlänge- rungskabel nur Gummikabel mit ausreichendem Querschnitt (siehe "Technische Daten").
- Ziehen Sie den Netzstecker nicht am Netzkabel aus der Steckdose.
- Dieses Gerät darf nur von einer Person zugleich bedient werden. Weitere Personen dürfen sich nur zum Zuführen oder Abnehmen der Werkstücke entfernt von dem Gerät aufhalten.
- Verwenden Sie persönliche Schutzausrüstung: Staubschutzmaske; Gehörschutz; Schutzbrille.
- Kontrollieren Sie vor der Arbeit auf einwandfreien Zustand: Netzkabel und Netzstecker; Ein-/Aus-Schalter; Messerwellen-Abdeckung; Schiebestock.
- Nehmen Sie beim Hobeln die richtige Arbeitsposition ein: vorn an der Bedienerseite; seitlich neben dem Aufnahme- tisch; bei Zwei-Personen-Betrieb muss die zweite Person aus- reichenden Abstand zum Dickenhobel haben und seit- lich neben dem Aufnahme- oder Abgabetisch stehen.
- Benutzen Sie bei der Arbeit je nach Erfordernis: Werkstückauflage (zum Bei- spiel Rollenständer) – damit das Gerät nicht durch lange Werkstücke kippen kann; Schiebestock (Zuführhilfe) – bei kurzen Werkstücken; Späneabsauganlage; Gleitwachs – damit Werkstü- cke leicht durch das Gerät glei- ten, Gleitwachs dünn auf Auf- nahme- und Abgabetisch auftragen.
- Vermeiden Sie typische Bedie- nungsfehler: Halten Sie die angegebenen Werkstückabmessungen ein. Verkanten Sie das Werkstück nicht. Es besteht Rückschlag- gefahr. Vor dem Hobeln eines Werkstückes Testen Sie das Gerät im Leerlauf:
1. Aufnahme- und Abgabetisch aus-
2. Sicherstellen, dass sich die Hobel-
messer frei drehen können.
3. Feststellhebel ganz nach links in die
4. Messerwellen-Kopf mindestens auf
1 inch (25 mm) nach oben kurbeln.
5. Feststellhebel ganz nach rechts in
die Position stellen.
6. Netzstecker in die Steckdose ste-
cken und Motor einschalten (grünen Schalter drücken).
7. Auf folgende Punkte achten, sobald
die volle Drehzahl erreicht ist: Geräuschentwicklung Vibrationen AGefahr! Wenn die Geräuschentwicklung oder die Vibrationen ungewöhnlich hoch sind: Gerät sofort ausschalten und anschließend den Netzstecker zie
8. Gerät auf lose Teile überprüfen und
diese wieder richtig befestigen.
7.1 Werkstücke hobeln
Die Hobelmaschine kann in einem Durchgang maximal 1/8" (3 mm) abho- beln. Dieses Maß darf jedoch nur ausge- nutzt werden: mit sehr scharfen Hobelmessern; bei weichen Hölzern; wenn nicht die maximale Werkstück- breite genutzt wird. Andernfalls besteht die Gefahr, dass das Gerät überlastet wird.
- Bearbeiten Sie ein Werkstück am besten in mehreren Arbeitsgängen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. 3Hinweis: Die optimale Spandicke, die vom Werk- stück abgehobelt werden kann, hängt von vielen Faktoren ab, wie Holzart, Werkstückbreite oder Trockenheit des Holzes. Wenn Sie überwiegend Werkstücke hobeln, die sehr breit sind (maximal 13 inch (330 mm)) wird der Motor ebenfalls stark beansprucht.
- Hobeln Sie zwischendurch schma- lere Werkstücke oder machen Sie eine Pause, um den Motor zu entlas
ten. Werkstückabmessungen
- Bearbeiten Sie nur Werkstücke, die länger als 14 inch (356 mm) sind. Bei kürzeren Werkstücken besteht Rückschlaggefahr!
- Bearbeiten Sie nur Werkstücke, die dicker als 3/16" (5 mm) sind. Der Messerwellen-Kopf darf nicht weiter nach unten gefahren werden.
- Bearbeiten Sie nur Werkstücke, die breiter als 3/4" (19 mm) sind.
- Benutzen Sie bei Werkstücken über
feet (1500 mm) eine zusätzliche Werkstückauflage.
- Hobeln Sie niemals mehrere Werk- stücke gleichzeitig. Es besteht Unfallgefahr, wenn einzelne Stücke unkontrolliert von der Messerwelle erfasst werden.
1. Aufnahme- und Abgabetisch aus-
2. Hobeldicke mit der Kurbel (53) ein-
stellen. Die Hobeldicke wird an der Skala (54) abgelesen. ARückschlaggefahr! Verstellen Sie die Hobeldicke nur, wenn die Messerwalze stillsteht!
3. Motor einschalten (grünen Schalter
drücken). AVerletzungsgefahr!
- Beim Führen des Werkstücks nie- mals mit den Händen in die Hobelmaschine fassen!
- Führen Sie ein Werkstück von der Abgabeseite aus, wenn es soweit eingezogen ist, dass es von der Aufnahmeseite nicht mehr sicher geführt werden kann.
- Drücken oder schieben Sie das Werkstück niemals mit Gewalt in das Gerät. Das Gerät zieht das Werkstück über die Einzugwalze selbstständig ein.
4. Werkstück langsam über den Auf-
nahmetisch einschieben. Das Werk- stück wird automatisch eingezogen.
5. Werkstück gerade durch die Hobel-
6. Gerät ausschalten, wenn nicht
unmittelbar weitergearbeitet werden soll.
DEUTSCH Hobeln mit Enddickenanschlag
1. Feststellhebel ganz nach links in die
2. Messerwellen-Kopf nach oben kur-
beln und eine Hobeldicke einstellen, die größer als 1 3/4" (44 mm) ist.
3. Enddickenanschlag (55) auf die
gewünschte Enddicke einstellen.
4. Messerwellenkopf absenken, bis er
am Enddickenanschlag stoppt. Eventuell muss das Werkstück vor
her mehrmals gehobelt werden, bevor es im letzten Durchgang auf die Enddicke gehobelt werden kann.
5. Feststellhebel ganz nach rechts in
die Position stellen.
6. Motor einschalten (grünen Schalter
drücken) und Werkstück hobeln. Vor allen Wartungs- und Reinigungs- arbeiten:
1. Gerät ausschalten.
2. Warten bis die Messerwelle still-
3. Netzstecker ziehen.
ASchnittgefahr durch Berühren der rotierenden Messerwelle! Ein unbeabsichtigtes Anlaufen der Maschine kann schwere Verletzun
gen zur Folge haben. AVerbrennungsgefahr! Kurz nach dem Arbeiten können die Hobelmesser heiß sein – Lassen Sie das Gerät vor Wartungsarbeiten abkühlen. Die hier aufgeführten Prüfungen und Arbeiten dienen der Sicherheit! Sollten an den genannten Bauteilen Mängel vor
liegen, darf die Maschine nicht benutzt werden, bis diese Mängel fachgerecht beseitigt sind! Weitergehende Wartungs- oder Reparaturarbeiten, als die in diesem Kapitel beschriebenen, dürfen nur Fachkräfte durchführen. Anschlusskabel auf Beschädigun- gen überprüfen. Benutzen Sie das Gerät niemals, wenn das Anschlusskabel beschä- digt ist. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schocks. Lassen Sie ein beschädigtes Netzkabel umge
hend durch eine Elektrofachkraft ersetzen. Beschädigte Teile, insbesondere Sicherheitseinrichtungen, nur gegen Originalteile austauschen, da Teile, die nicht vom Hersteller geprüft und freigegeben sind, zu unvorhersehba
ren Schäden führen können. Nach allen Wartungs- und Reini- gungsarbeiten:
- Alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Betrieb setzen und überprüfen.
- Sicherstellen, dass sich keine Werkzeuge oder Ähnliches an oder im Gerät befinden.
8.1 Gerät reinigen und ein-
ölen AGefahr! Einige Holzstaubarten (z.B. von Buchen-, Eichen- und Eschenholz) können beim Einatmen Krebs verur- sachen. Verwenden Sie auch beim Reinigen des Gerätes die Staubschutzmaske und Schutzbrille, um sich vor Holz
staub oder Holzsplittern zu schützen. A Achtung!
- Benutzen Sie zum Reinigen keine Lösungsmittel oder lösungs
mittelhaltigen Reinigungsmittel. Die Kunststoffteile des Gerätes können durch den Gebrauch von Lösungsmitteln angegriffen und beschädigt werden.
- Niemals Benzin, petroleumbasie- rende Produkte oder ähnliche Stoffe mit den Kunststoffteilen des Gerätes in Kontakt kommen lassen. Diese Stoffe enthalten Chemikalien, die Kunststoffe schädigen, schwächen oder zer
- Entfernen Sie Schmutz und Holz- staub mit einem sauberen Lap- pen. Nach jedem Gebrauch
- Hobelspäne und Holzstaub von allen erreichbaren Stellen einschließlich des Absaugadapters oder des Schlitzes der Messerwellen-Abde
ckung entfernen (z.B. mit dem Staubsauger).
- Einzugs- und Ausschubswalze reini- gen. Sollten sich Ablagerungen gebildet haben, können diese mit einem nichtentflammbaren Reini- gungsmittel für Gummiwalzen ent- fernt werden. Regelmäßige Reinigung Verschmutzung des Gerätes durch Holz- staub oder Schmutz kann der Grund für schlecht gehobelte Werkstücke sein. Für ein optimals Ergebnis beim Hobeln sollte das Gerät regelmäßig gereinigt und die Auflageflächen der Tische gewachst werden.
1. Netzstecker ziehen.
2. Aufnahme- und Abgabetisch aus-
3. Absaugadapter (56) abschrauben
und mit einem Lappen reinigen.
4. Messerwellen-Abdeckung (57)
abschrauben und mit einem Lappen reinigen.
5. Hobelspäne entfernen (z.B. mit dem
Staubsauger): von der Höhenverstellung; der Messerwelle; den Lüftungsschlitzen des Motors.
6. Führungsstangen und Spindeln der
Höhenverstellung mit Kriechöl reini
gen und anschließend einen dünnen Film Maschinenöl mittlerer Viskosität auftragen.
7. Messerwellen-Abdeckung (57) wie-
der montieren und festschrauben.
8. Absaugadapter (56) wieder montie-
ren und festschrauben.
8. Wartung und Pflege
9. Auflageflächen mit einer dünnen
Wachsschicht zum besseren Gleiten des Werkstückes versehen: Aufnahmetisch Mitteltisch Abgabetisch 3Hinweis: Die Wachsschicht nur dünn auftragen. Zuviel Wachs kann vom Holz aufgenom
men werden und zu Verfärbungen füh- ren. Hinweise zum Einölen Prüfen Sie regelmäßig, ob Füh- rungsstangen und Spindeln der Höhenverstellung sauber und leicht eingeölt sind. Verwenden Sie ein Maschinenöl mittlerer Viskosität. Auch die Hobelmessern sollten leicht eingeölt werden, damit diese rostfrei bleiben. Alle Lager in diesem Gerät sind mit einem hochwertigen Schmiermittel geschmiert. Unter normalen Betriebsbedingungen ist damit für eine ausreichende Schmierung wäh
rend der gesamten Lebensdauer des Gerätes gesorgt. Eine weitere Schmierung ist nicht erforderlich. Motor reinigen Der Motor benötigt keine Wartung, solange er saubergehalten wird.
- Achten Sie darauf, dass sich auf oder im Motor kein Wasser, Öl oder Holzstaub absetzt.
- Die Lager des Motors erfordern keine Schmierung.
8.2 Hobelmesser wechseln
3Hinweis: Stumpfe Hobelmesser machen sich bemerkbar durch verringerte Hobelleistung; größere Rückschlaggefahr; Überlastung des Motors. AGefahr! Schnittgefahr an den Hobelmessern!
- Tragen Sie beim Wechsel der Hobelmesser Handschuhe.
- Messerwelle nie mit der Hand drehen. Die Messerwelle darf beim Wechsel der Hobelmesser nur über den Antriebsriemen (62) gedreht werden. Gerät vorbereiten
1. Netzstecker ziehen.
2. Aufnahme- und Abgabetisch aus-
3. Absaugadapter (58) abschrauben.
4. Messerwellen-Abdeckung (59)
abschrauben. Messerwelle in die richtige Position drehen
- Messerwelle (60) über den Antriebs- riemen (62) drehen, bis die Messer- welle arretiert. Um von unten an den Antriebsrie- men zu gelangen, muss der Messer- wellen-Kopf so weit nach oben ver- stellt werden, bis der Antriebsriemen zugänglich ist.
- Um an das zweite Hobelmesser zu gelangen, muss die Messerwelle um 180° weitergedreht werden. Arretierhebel (61) drücken und Messerwelle über den Antriebs- riemen (62) drehen. Arretierhebel (61) loslassen und Messerwelle weiterdrehen, bis diese in der neuen Position arre- tiert. Hobelmesser ausbauen
1. Alle Schrauben (64) an der Hobel-
messer-Andruckleiste mit dem Innensechskantschlüssel lösen und vollständig herausschrauben (Hand
2. Hobelmesser-Andruckleiste (63)
3. Mit dem Magneten des Spezialwerk-
zeugs das Hobelmesser (65) von der Messerwelle nehmen.
4. Die zwei Federn aus den Bohrungen
in der Messerwelle nehmen.
5. Oberflächen von Messerwelle und
Hobelmesser-Andruckleiste mit Harzlöser reinigen. AGefahr! Verwenden Sie keine Reinigungsmit- tel (z.B. um Harzrückstände zu besei- tigen), welche die Leichtmetallbau- teile angreifen können; die Festigkeit der Leichtmetallbauteile kann sonst beeinträchtigt werden. Hobelmesser einbauen AGefahr!
- Verwenden Sie nur geeignete Hobelmesser, die EN 847-1 ent- sprechen (siehe auch „Lieferba- res Zubehör“) – ungeeignete, falsch montierte, stumpfe oder beschädigte Hobelmesser kön
nen sich lösen beziehungsweise die Rückschlaggefahr stark erhö
- Achten Sie darauf, dass immer beide Hobelmesser ausgetauscht beziehungsweise gewendet wer
- Montieren Sie Hobelmesser nur mit Originalteilen.
1. Beide Federn wieder in die Bohrun-
gen der Messerwelle stecken.
2. Hobelmesser leicht einölen.
3. Scharfes Hobelmesser mit dem
Spezialwerkzeug auf der Messer
welle positionieren. Die beiden Füh- rungsstifte auf der Messerwelle sor- gen für den richtigen Sitz des Hobelmessers. 3Hinweis: Das Hobelmesser ist auf der Vorder- und Rückseite angeschliffen. Wenn die Rückseite ausreichend scharf ist, genügt es, das Hobelmesser umzudrehen.
4. Hobelmesser-Andruckleiste fest-
schrauben. Um Verspannungen der Hobelmes- ser-Andruckleiste zu vermeiden, mit den mittleren Schrauben beginnen, dann schrittweise die Schrauben festziehen, die näher zum Rand lie
gen; AGefahr! Werkzeug zum Festschrauben nicht verlängern. Schrauben nicht durch Schläge auf das Werkzeug festziehen.
5. Messerwellen-Abdeckung und
Absaugstutzen wieder montieren.
6. Stellen Sie sicher, dass sich keine
Montagewerkzeuge oder losen Teile mehr im Gerät befinden. Testen Sie das Gerät im Leerlauf:
1. Aufnahme- und Abgabetisch aus-
2. Sicherstellen, dass sich die Hobel-
messer frei drehen können.
3. Feststellhebel ganz nach links in die
4. Messerwellen-Kopf mindestens auf
1 inch (25 mm) nach oben kurbeln.
5. Feststellhebel ganz nach rechts in
die Position stellen.
6. Netzstecker in die Steckdose ste-
cken und Motor einschalten (grünen Schalter drücken).
7. Auf folgende Punkte achten, sobald
die volle Drehzahl erreicht ist: Geräuschentwicklung Vibrationen AGefahr! Wenn die Geräuschentwicklung oder die Vibrationen ungewöhnlich hoch sind: Gerät sofort ausschalten und anschließend den Netzstecker zie
8. Gerät auf lose Teile überprüfen und
diese wieder richtig befestigen.
8.3 Enddickenanschlag ein-
1. Werkstück mit dem Enddickenan-
schlag auf Endmaß hobeln.
2. An dem fertigen Werkstück das End-
maß (= Dicke des Werkstücks) nachmessen. Falls ein Nachjustieren des Enddicken- anschlags notwendig ist:
1. Netzstecker ziehen.
2. Feststellhebel ganz nach links in die
3. Kreuzschlitzschraube (66) in der
Kurbel für die Höhenverstellung lösen. Schraube nicht vollständig abschrauben.
4. Seitliche Abdeckung (68) abneh-
men: Beide Innensechskantschrauben (67) (metrisch, 6 mm) vollständig abschrauben. Oberteil des Gerätes an dem Tra- gegriff nach oben ziehen und die seitliche Abdeckung (68) vorsich- tig abnehmen.
5. Messerwellen-Kopf nach unten kur-
beln, bis der Enddickenanschlag (70) gegen die Anschlagsschraube (69) stößt. Der Enddickenanschlag muss dabei auf das oben einge- stellte Endmaß gesetzt sein
6. Kontermutter der Anschlagschraube
(69) mit dem mitgelieferten Maul- schlüssel (metrisch, 10 mm) lösen und die Anschlagschraube um die Differenz zwischen eingestelltem Endmaß und oben gemessene Dicke des Werkstücks verstellen.
7. Anschlagschraube (69) wieder mit
der Kontermutter kontern.
8. Seitliche Abdeckung (68) wieder
einbauen und mit beiden Innen- sechskantschrauben (67) fest- schrauben.
9. Kreuzschlitzschraube (66) in der
Kurbel für die Höhenverstellung handfest anziehen.
8.4 Kohlebürsten prüfen und
austauschen Die vordere und hintere Kohlebüste sollte alle 10 bis 15 Betriebsstunden überprüft werden. Verschlissene Kohlebürsten machen sich bemerkbar durch stotternden Lauf des Motors; Störungen beim Rundfunk und Fern- sehempfang, während der Motor läuft; Stehenbleiben des Motors. Zum Prüfen oder Austauschen der Kohlebürsten:
1. Netzstecker ziehen.
2. Aufnahme- und Abgabetisch aus-
3. Vordere Kohlebürste herausneh-
men: Verschlussstopfen (71) der Kohlebürste am Motorgehäuse mit einem geeigneten Schraubendreher aufschrauben.
DEUTSCH 3Hinweis: Hintere Kohlebürste herausnehmen: Die hintere Kohlebürste befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite. Um die hin- tere Kohlebürste herauszunehmen, müs- sen vorher der Absaugadapter und die Messerwellen-Abdeckung abgeschraubt werden.
4. Kohlebürste (72) herausziehen und
überprüfen. Die Schleifkohle muss mindestens 1/4" (6 mm) lang sein.
5. Intakte oder neue Kohlebürste (72)
in den Schacht (73) stecken. Die beiden seitlichen Laschen der klei- nen Metallplatte müssen in die seitli- chen Nuten im Schacht greifen.
6. Verschlussstopfen (71) wieder ein-
drehen. 3Hinweis: Nach dem Austausch der hinteren Koh- lebürste müssen die Messerwellen- Abdeckung und Absaugadapter wieder montiert und festschraubt werden.
7. Funktion des Gerätes überprüfen.
8.5 Maschine aufbewahren
1. Netzstecker ziehen und Netzkabel in
der Tasche auf der Unterseite des Abgabetisches verstauen.
2. Aufnahme- und Abgabetisch nach
3. Bewahren Sie das Gerät so auf,
dass sie nicht von Unbefugten in Gang gesetzt werden kann und sich niemand an dem stehenden Gerät verletzen kann. A Achtung! Gerät nicht ungeschützt im Freien oder in feuchter Umgebung aufbe- wahren.
8.6 Maschine transportieren
1. Netzstecker ziehen
2. Absaugadapter (74) abschrauben
3. Aufnahme- und Abgabetisch nach
4. Netzkabel in der Tasche auf der
Unterseite des Abgabetisches ver- stauen.
5. Gerät an den seitlichen Tragegriffen
transportieren. A Achtung! Gerät nicht ungeschützt im Freien oder in feuchter Umgebung transpor- tieren. AGefahr! Vor jeder Störungsbeseitigung:
1. Gerät ausschalten.
2. Warten bis die Messerwelle still-
3. Netzstecker ziehen.
ASchnittgefahr durch Berühren der rotierenden Messerwelle! Ein unbeabsichtigtes Anlaufen der Maschine kann schwere Verletzun
gen zur Folge haben. AVerbrennungsgefahr! Kurz nach dem Arbeiten können die Hobelmesser heiß sein – Lassen Sie das Gerät vor der Störungsbeseiti
gungabkühlen. AGefahr! Nach jeder Störungsbeseitigung: Alle Sicherheitseinrichtungen wieder in Betrieb setzen und überprüfen. Motor läuft nicht: Keine Netzspannung. Kabel, Stecker, Steckdose und Sicherung prüfen. Unterspannungsrelais wurde durch vorü- bergehenden Spannungsausfall ausge- löst. Erneut einschalten. Motor überhitzt, z.B. durch stumpfe Hobelmesser, zu starke Belastung oder Spänestau in der Messerwellen-Abde
ckung. Ursache der Überhitzung beseitigen, etwa zehn Minuten abkühlen las- sen, dann die Reset-Taste drücken und erneut einschalten. Kohlebürsten abgenutzt Kohlebürsten erneuern. Leistung lässt nach: Hobelmesser stumpf. Scharfe Hobelmesser einsetzen. Bearbeitete Oberfläche zu rauh: Hobelmesser stumpf. Scharfe Hobelmesser einsetzen. Hobelmesser durch Späne zugesetzt. Späne entfernen. Werkstück enthält noch zu viel Feuchtig- keit. Werkstück trocknen. Bearbeitete Oberfläche rissig: Hobelmesser stumpf. Scharfe Hobelmesser einsetzen. Hobelmesser durch Späne zugesetzt. Späne entfernen. Werkstück wurde gegen die Wuchsrich- tung bearbeitet. Werkstück von der Gegenrichtung bearbeiten. Zu viel Material auf einmal abgehobelt. Werkstück in mehreren Arbeitsgän- gen bearbeiten. Bearbeitete Oberfläche uneben: Hobelmesser ungleichmäßig eingebaut. Hobelmesser mit Einstell-Lehre aus- richten. Werkstückvorschub zu gering Auflageflächen des Mitteltisches, des Aufnahme- oder Abgabetisch verharzt. Auflageflächen reinigen und Gleit- wachs dünn auftragen. Werkstück eingeklemmt Zu viel Material auf einmal abgehobelt. Werkstück in mehreren Arbeitsgän- gen bearbeiten.
9. Probleme und Störungen
DEUTSCH Für besondere Aufgaben erhalten Sie im Fachhandel folgendes Zubehör – die Abbildungen finden Sie auf der hinteren Umschlagseite: A Machinenständer für sicheren Stand des Geräts und optimale Arbeitshöhe; ideal für mobilen Einsatz, da Platz sparend zusammenklappbar B Absaugadapter zum Anschluss an eine Späneab- sauganlage C Dreirollenständer zum präzisen Führen langer Werk- stücke D Hobelmesser zum Hobeln von Hölzern E Gleitmittel WAXILIT für gute Gleitfähigkeit des Holzes auf den Auflagetischen F Wartungs- und Pflegespray zum Entfernen von Harzrückstän- den und zum Konservieren der Metalloberflächen AGefahr! Reparaturen an Elektrowerkzeugen dürfen nur durch eine Elektrofach- kraft ausgeführt werden! Reparaturbedürftige Elektrowerkzeuge können an die Service-Niederlassung Ihres Landes eingesandt werden. Die Adresse finden Sie bei der Ersatzteilliste. Bitte beschreiben Sie bei der Einsen- dung zur Reparatur den festgestellten Fehler.
10. Lieferbares Zubehör
12. Technische Daten
Spannung V 230 ~ 50 Hz 110 ~ 50 Hz Absicherung min. A 10 16 Motorleistung W 1800 1620 Schutzart IP 20 20 Schutzklasse I I Leerlaufdrehzahl (Messerwelle) min
Vorschubgeschwindigkeit m/min 7,5 7,5 Spanabnahme maximal mm 3 3 Werkstückhöhe mindestens maximal
Werkstückbreite mindestens maximal
Werkstücklänge mindestens mm 356 356 Abmessungen Tiefe (eingeklappt) Breite Höhe
Abmessungen Tiefe (Dickentisch) Breite (Dickentisch)
Gewicht kg 35 35 Zulässige Betriebsumgebungstemperatur Zulässige Transport- und Lagertemperatur
0 bis +40 0 bis +40 0 bis +40 0 bis +40 Geräuschemissionswerte nach EN 61029-1 * A-Schall-Druckpegel L
A-Schall-Leistungspegel L
Späneabsauganlage innerer Duchmesser Absaugstutzen äußerer Duchmesser Absaugstutzen Luftmenge Unterdruck am Absaugstutzen Luftgeschwindigkeit am Absaugstutzen
- Die angegebenen Werte sind Emissionswerte und müssen damit nicht zugleich auch sichere Arbeitsplatzwerte darstellen. Obwohl es eine Korrela- tion zwischen Emissions- und Immissionspegeln gibt, kann daraus nicht zuverlässig abgeleitet werden, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen not- wendig sind oder nicht. Faktoren, welche den aktuellen am Arbeitsplatz tatsächlich vorhandenen Immissionspegel beeinflussen, beinhalten die Eigenart des Arbeitsraumes und andere Geräuschquellen, d.h. die Zahl der Maschinen und anderer benachbarter Arbeitsvorgänge. Die zulässigen Arbeitsplatzwerte können ebenso von Land zu Land variieren. Diese Information soll jedoch den Anwender befähigen, eine bessere Abschätzung von Gefährdung und Risiko vorzunehmen.15 ENGLISH
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