HC 410 G - Hobel METABO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG HC 410 G METABO
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Wir erklaren in alleiniger Verantwortlichkeit, daß ceses Produkt mit den folgenden Normen übereinstimm gemäß den Bestimmungen der Richtlinien*
EG-Baumusterprüfung durchgeführt von**
F FRANCAIS
DECLARATION DE CONFORMITE
TUV-Rheinland, Postfach 910351, D-51101 Köln

Jürgen Kusserow
Vorstand

ELEKTRA BECKUM AG - Daimlerstraße 1-49716 Meppen
Inhaltsverzeichnis
1 Technische Daten
2 Produkttaftung/Garantie
3 Lieferumfang
4 Sonderzubehör
5 Einsatzbereich/Verwendungszweck
6 Transporthinweise
7 Inbetriebnahme
8 Sicherheitshinweise
9 Werkstücksabmessungen
10GefährlicheArbeitsgange
11 Zuführhifen
12 Bedienelemente
13Arbeitshinweise
14 Tägliche Sicherheitsprüfung
15 Aus-/Einbau, Einstellung der Hobelmesser
16 Allgemeine Pflege- und Wartungsarbeiten
1 Technische Daten HC 410 D
Bestell-Nr.: 011 304 1013
Gesamtlänge Abrichtplatten: 1700 mm
Abrichtbreite, max.: 410 mm
Spanabnahme beim Abrichten: 0 - 5 mm
Anschlag, schwenkbar: 90^ - 45^
Lange Dickentisch: 670 mm
Durchlaßbreite beim Dickenhobeln: 405 mm
DurchlaBhohe beim Dickenhobeln: 230 mm
Spanabnahme max. beim Dickenhobeln: 5 mm
Vorschubgeschwindigkeit: 7 m/min
Drehzahl Messerwelle: 5500 min-1
Hobelmesseranzahl: 3 Stück
Motorleistung: 5,5 kW
Betriebsspannung: AC 3 ~ 400 V/50 Hz
Steuerspannung: AC 230 V
AnschluBwert: 7 kVA
Absicherung: 3 x 16 T 16 A
Gewicht, ca.: 275 kg
Platzbedarf: ca. 1740x800 mm
Arbeitshöhe beim Abrichten: 900 mm
Arbeitsplatzbezogener Emissionswert L_p nach DIN 45635, Teil 1651 gemessen im Leerlauf:
Erforderlicher Unterdruck am Absaugstätzen: 900 Pa.
Abrichten 84,0 dB(A)
Dickenhobeln 87,3 dB(A)
2 Produkttaftung/Garantie
Nicht aufgeführte Arbeiten und Einsatzmöglichkeiten bedürfen der schriftlichen Genehmigung der metabo.
Bitte wenden Sie sich mit Garantieansprüchen an ihren Fachhändler.
Garantiarbeiten werden grundsätzlich durch uns oder von uns autorisierten Servicestellenden durchgeführt.
Außerhalb der Garantiezeit konnen Sie Reparaturen durch entsprechende Fachfirmen ausführten halten.
Bitte Reparaturrechnungen verwahren!
Technische Änderungen vorbehalten!
3 Lieferumfang
Zusätzlich zur Abricht- und Dickenhobelmaschine müssen der Verpackung beiliegen:
- Schutzvorrichtung mit 410 mm langer Messer - Mit Anschlußstecker 400 V
wellenabdeckung
-3 Streifenhobelmesser, eingebaut
-4 Aufstellfube, montiert
-Absaugstutzen, kompl. montiert
4 Sonderzubehör
Hartmetall-Streifenhobelmesser 410 x 25 mm Best.-Nr. 091 105 0390
Langlochbohrinrichtung Best.-Nr. 091 101 4211
Digitalanzeige fur Durchlaβhöhe Best.-Nr. 091 101 3983
Fahrwerk HC 410 Best.-Nr. 091 101 4203
Hobelmessereinstellgerat Best.-Nr. 091 101 6397
5 Einsatzbereich/Verwendungszweck
Die kombinierten Abricht- und Dickenhobelmaschinen HC 410 sind zum Hobeln von Holzwerkstoffen* mit einem rechteckigen bzw. quadratischen Querschnitt. Runde Werkstücke oder Werkstücke, die nicht sicher auf den Maschinentisch aufliegen oder von den Rückschlagsicherungseinements den Dickenhobel nicht sichere erfaßt werden (z. B. dreieckige Leisten), dürfen mit diesen Maschinen nicht beareritet werden.
- Holzwerkstoffe sind Stoffe, die mindestens 90% Holzanteile aufweisen.
6 Transporthinweise

Zum Abheben von der Palette und zum Transport ist die Maschine mit 4 Transportösen ausgerüstet. Durch die Transportösen kann eine Leiste, Rohr o. ä. geschoben werden. Nach dem Aufstellen der Maschine werden die Transportösen demontiert.

Die Maschine niemals an den Abrichtplatten anheben.
7 Inbetriebnahme
7.1 Erstmontage
Die Maschinen werden aus Transportgründen mit demontiertem Anschlag und seitlich geschwenktem Terminal gefeliefert.

Die Schrauben der Flanschplatten losen, Terminal senkrecht stellen und wieder festschrauben.

Klemmschraube (A) losen und den Fügeanschlag einschieben.
7.2 Aufstellung
Die Maschine muß auf ebenem und tragfähigem Boden aufgestellt werden. Durch Verschieben der 4 Stellübe muß sie waagerecht ausgerichtet werden.
Alle 4 Stellfübe müssen den Boden berühren.

7.3 Netzanschluß
Drehstromausfuhrung (Typ HC 410 D)
Der Netzanschluß erfolgt mit einem CEE-Stecker 16 A. Die Steckdose an welche die Maschine angeschlossen wird, muß an einer 5-adrigen Zuleitung - L1, L2, L3, N, PE - angeschlossen und mit einem Fehlerstromschutzschalter mit 30 mA Fehlerstromabschaltung versehen sein. Die Netzspannung muß 3 x 400 V/50 Hz +- 5% betragen. Die Absicherung muß mit 3 x 16 A-Sicherungen (träge) erfolgen. Der Leitungsquerschnitt muß 5 x 2,5 mm² aufweisen.
7.4 Drehrichtung
Die Drehrichtung muß bei den Maschinen mit 3-Phasen-Motor (3 x 400 V Drehstrom) durch kurzzeitiges Einschalten der Maschine geprüft werden. Eine Änderung der Drehrrichtung erfolgt durch Wenden der Kontaktstiffe im CEE-Stecker.

7.5 Späneabsaugung
Wird die Maschine in geschlossenen Räumen länger als 30 Minuten betrieben, muß sie an einer Späneabsauganlage angeschlossen werden (der Staub von Buchen- oder Eichenholz kann Krebs errogen). Die Späneabsauganlage, an welche die Maschine angeschlossen wird, muß eine Luftgeschwindigkeit von min. 16 m/sek. am Absaugstutzen erreichen. Der Absaugstutzen der Maschine hat eine Nennweite von 100 mm Ø.
7.6 Automatische Einschaltung der Späneabsauganlage
Der elektrische Anschluß der Maschine muß}sicherstellen, das die Späneabsauganlage anläuft, wenn die Maschine eingeschaltet wird und 20 Sekunden nachläuft, wenn sie ausgeschaltet wird.
8 Sicherheitshinweise


- Die Betriebsanleitung, insbesondere die Sicherheitshinweise, sind zu beachten.
- Bei allen Pflege- und Wartungsarbeiten den Netzsteckerziehen.
- Schutzeinrichtungen tätiglich gemäß Kapitel 14 überprüfen.
- Greifen Sie niemals bei eingeschalteter Maschine in die Beschichtungsöffnungen. Beachten Sie an der Maschine unbedingt den darauf hinweisenden Aufkleber mit der durchgestruchenen Hand (siehe auch oberstehend).
- Arbeitshinweise, insbesondere die Einstellung des Fügeanschlags und der Messerwellen-Schutzeinrichtung sind zu beachten (Kap. 12.4 und 12.6).
- Es dürfen keine Hobelmesser unter einer Breite von 22 mm verwendet werden.
- Die Maschine muß entsprechend Kapitel 7.5 an einer Späneabsaugeinrichtung angeschlossen werden.
- Die max. Werkstückabmessungen, wie in Kap. 9 beschrieben, sind zu beachten.
- Arbeitsen Sie niemals ohne Messerstellen-Schutzeinrichtung.
- Die Schutzvorrichtungen und der Fügeanschlag müssen den Arbeitsaufgaben entsprechend eingestellt werden.
- Beschädigte Teile/Schutzvorrichtungen sind unverzüglich gegen Original-Ersatzteile von metabo auszubauschen.
-
Jugendliche unter 16 Jahren dürfen diese Maschine nicht bedieten.
-
Bei Beseitigung von Störungen stets den Stillstand der Messerwelle abwarten.
- Tragen Sie stets enganliegende Arbeitskreidung und legen Sie Ringe, Armbänder und Uhren vor der Arbeit ab.
- Wahlend des Betriebes der Maschine muß der Messerbereich durch Winkelanschlag, Messerwellenabdeckung und Werkstück vollständig abgedeckt sein.
- Tragen Sie bei allen Hobelarbeiten einen Gehorschutz. Der Schaldruckpegel am Arbeitsplatz kann bis zu 87 dB(A) erreichen.
- Werkstücke vor der Bearbeitung genauestens auf Fehler untersuchen, wie z. B. Fremdkörper, Åste, Verwachsungen, Risse, Krümmungen.
- Drehmoment (Anzugskraft) der Hobelmesser-Spannschrauben beachten. (Kap. 15.3)
- Bei Betrieb mit montiertem Fahrwerk muß die Maschine mit den Stellschrauben abgestützt sein (Kippgefahr).
9 Werkstücksabmessungen
9.1 HC 410
Abrichten: Die maximal zu bearbeitende Werkstückabmessung beträgt 1700 × 410 ~mm . Werden langere Werkstücke bearbeitet, müssen sie zusätzlich (z. B. durch Rollenböcke) gestützt werden. Die minimal zu bearbeitende Werkstückabmessungarf 300 × 40 × 20 ~mm nicht unterschreiben. Kleinere Werkstücke mussen mit einer Vorrichtung (z. B. Schieberholz) der Messerwelle zugeführten werden (siehe Abschnitt 11).
Dickenhobel: Die maximal zu bearbeitende Werkstückabmessung beträgt 1700 × 405 × 230 mm . Werden langere Werkstücke bearbeitet, müssen sie zusätzlich (z. B. durch Rollenböcke) gestützt werden. Die minimal zu bearbeitende Werkstückabmessung beträgt 250 × 15 × 5 mm .
9.2 Werkstück-Voruntersuchung
Die zu bearbeitenden Werkstücke müssen vor der Bearbeitung auf ihre Eignung und auf evtl. Fehler untersucht werden (z. B. Fremdkörper, Krümmungen, Verwachsungen).
Achtung! Werkstücke mit losen bzw.leitung herausfallenden Aststücken dürfen nicht bearerbeitet werden.
- Die herausbrechenden Aststücke können Herausschleudern und Sie verletzen bzw. die Maschine beschädigen.
10GefährlicheArbeitsgange
- Mit der Hobelmaschine dürfen keine Einsetzarbeiten, d. h. Abricht-Hobelvorgänge, bei welchen nicht die gesamte Werkstücklänge einbezogen ist, durchgeführt werden.
- Es soll nicht versucht werden, stark gewölble Werkstücke abzurichten, bei denen nicht sichergestellt ist, das sie richtig auf dem Aufgabetisch aufliegen.
11 Zuführhilfen
11.1 Abrichten
1) Griffe gedübelt und verleimt, um zu verhindern das die Messerwelle mit Metall in Berührung kommt.
2) Schleifpapier auf der Unterseite geklebt zum besseren Halt und zum verhindern von seitlichen Verrutschen des Werkstücks.
3) Schmales Schieberholz für kurze, schmiele und dünne Werkstücke. Hartholzstück im Nut einkleben.

12 Bedienelemente
12.1 Terminal/Elektrische Ausrüstung

Der im drehbaren Terminal eingebaute Schalter kann den jeweiligen Arbeitsstandort des Bedieners zugewandt werden. Die Maschine wird durch rechts drehendes Schaltknebel gestartet und durch links drehen ausgeschaltet. Gegen unbefugtes benutzen der Maschine, kann sie mittels eines Vorhängeschlosses gespert werden.

3 unterhalb der Getriebeabdeckhaube eingebaute Sicherheits-Endschafterverhindern eine Inbetriebnahme der Maschine, wenn sie nicht ordnungsgemäß zum Abrichten bzw. Dickenhobel eingerichtet ist. Die Sicherheits-Endschafter schalten die Maschine auch aus, wenn
- die Abrichtplatten hochgeklappt werden,
oder der Absaugstutzen beim Dickenhobel heruntergebnklapt wird.
12.2 Unterspannungsrelais/Motorschutzschalter
Solange die Maschine nicht ans Netz angeschlossen ist, rastet der Schalter nicht ein. Bei Spannungsausfall wird der Schalter durch ein eingebautes Unterspannungsrelais geöffnet d. h. die Maschine muß nach Wiederherstellung der Spanningsversorgung erneut eingeschaltet werden. Wir der Motor überlastet, so schaltet der eingebaute Motorschutzschalter die Maschine aus. Der durch Überlastung erhitzte Motor solte erst nach ca. 10 Minuten Stillstandzeit erneut gestartet werden.
12.3 Motorbremse
Der Antriebsmotor ist mit einer elektromechanischen Bremse ausgerüstet. Die maximale Bremszeit, d. h. die Zeit bis zum Stillstand der Messerwelle, darf max. 10 Sekunden betragen. Wirde these maximale Bremszeit übersritten, muß die Motorbremse ausgetauscht werden. Die Schalthäufigkeit wird mit max. 10 x pro Stunde angegeben.
12.4 Verstellung des Fügeanschlags

Nach dem Losen des Klemmhebels (A) kann der Anschlagträger horizontal verschoten werden.

Nach dem Losen der beiden Klemmhebel (B) kann das Anschlaglineal von der 90^ -Stellung in die 45^ -Stellung geschwenkt werden.

Zum Umrüsten der Maschine von Abricht- in Dickenhobel-Funktion, kann das Anschlaglineal hochgeklappt werden.
12.5 Justierung des Anschlaglineales

Achtung! Das Anschlaglineal muß immer so eingestellt werden, daß es auf dem Abnahmetisch aufliegt (Pfeil).

Die 90^ -Stellung des Anschlaglineales zum Maschinentisch, kann durch Verdrehen der Justierschraube (C) justiert werden.
Justieren
12.6 Einstellen der Messerwellen-Schutzeinrichtung

Die Durchlaße der Wellenabdeckung wird durch Rechts- bzw. Linksdrehung der Stellschraube (A) eingestellt.

Die Öffnungsbreite zum Anschlagprofil kann nach dem Hochklappen des Hebels (B) eingestellt werden.

Vor dem Hochschlagen der Abrichtplatten muß die gesamte Messerwellenabdeckung nach hinten umgeschwenkt werden. Zum Umschwenken den Hebel (C) betätgten und danach wieder anrücken.
12.7 Einstellen der Spanabnahme/Skalenablesung

Vor dem Verstellen der Abricht-platte die Klemmbride (A) ca. 1/2 Umdrehung offen.

Durch Drehen des Ballengriffes (B) kann die Abrichtplatte hoch- bzw. heruntergestellt werden.

Die eingestellte Spanabnahme kann an der Nonius-Skala abgelesen werden. Nach dem Einstellen der Spanabnahme die Klemmbride wieder festziehen.
1 auf 1 = 1 mm Spanabnahme
2 auf 2 = 2 mm Spanabnahme usw.
12.8 Umrüstener Maschine zum Dickenhobel

Messerwellen-Schutzeinrichtung umschenwenken.

Beide Klemmbriden losen und zur Seite umklappen.

Anschlaglineal gemäß Abschnitt 12.4 hochklappen und festschrauben.

Abrichtplatten hochschwenken.

Nach dem Hochklappen der Abrichtplatten die Sicherungshebel auf Funktion prufen.

Den Späneabsaugstutzen hochklappen.
Achtung! Vor dem Herunterklappen der Abrichtplatten die Sicherungshebel hochswenken.
12.9 Einstellung des Dickentisches

Vordem Verstellen des Dickentisches die Klemmung losen.

Die Hohenverstellung des Dickentisches erfolgt durch Verdrehen des Handrades.
Gegen Uhrzeigersinn = hochstellen; im Uhrzeigersinn = tieferstellen.

Die eingestellte Dicke kann an der Skala abgelesen werden. Nach dem Einstellen der Dicke muß die Klemmschraube wieder festgezogen werden.
Die Einstellung mit 1/10 mm Genauigkeit kann durch die als Sonderzubehör lieferbare Digitalanzeige abgegeben und eingestellt werden (Best.-Nr. 091 101 3983).
12.10 Justieren der Dickentischskala
Nach dem Lösen der 3 Befestigungsschrauben kann die Skala innerhalb der Langlocher verschoben werden.

12.11 Vorschubabschaltung
Durch Herunterschwenken des Vorschub-Abschalthebels werden die Vorschubwalzen abgeschaltet.

13 Arbeitschinweise
13.1 Dickenhobeln
Die Maschine gemäß Abschnitt 12.8 einrichten und Schlauchverbindung zur Späneabsauganlage herstellen.

Die gewünschte Dicke des Werkstücks einstellen.

Maschine starten und Vorschub einschalten.

Werkstück mit der abgerichteten Seite nach unten auf den Dicktisch legen und bis zum Fassen der Vorschubwalzen vorschiben.
Das Werkstück wird nun automatisch vorgeschoben und vom Bediener auf der anderen Seite der Maschine entgegenommen. Bei Werkstücklängen über 1,6 bzw. 1,7 Meter muß das Werkstück zusätzlich gestützt werden.
13.2 Abrichten von flachen Werkstücken
Maschine als Abrichthobelmaschine einrichten. Messerwellen-Schutzeinrichtung umschwenken und Schlauchverbindung zur Späneabsauganlage herstellen.


Durch Vorschieben des Fügeanschlages muß die Messerwelle soweit abgedeckt werden, das nur der Bereich, der zum Hobeln des jeweiligen Werkstücks bestehtigt wird, frei bleibt.

Die Messerwellenabdeckung (Schieber) bis an das Anschlaglineal heranschieben und festklemmen. Der Abstand der Messerwellenabdeckung zum Anschlaglineal darf maximal 8mm betragen.

Durch Verdrehender Einstellschraube die Messerwellenabdeckung auf die Werkstückdicke einstellen. Werkstücks bis zu einer Dicke von 60 mm werden grundsatzlich unter der Messerwellenabdeckung durchgeschoben.

Die Hande müssen beim Vorschieben des Werkstücks über die Messerwellenabdeckung gleiten.
13.3 Abrichten von Schmalseiten

Messerwellenabdeckung bis auf die Abrichtplatten herunterstellen.

Messerwellenabdeckung (Schieber) auf die Breite des Werkstücks einstellen. Eine Toleranz von + / - 4mm gilt als maximal zulässig.

Die Hande dürfen bei dieser Einstellung nicht über die Messerwelle geführt werden.
- Die linke Hand befindet sich stets hinter der Messerwelle.
- Die rechte Hand schiebt das Werkstück vor, wird aber zurückgezogen, bevors die Messerwelle passiert.
14 Tägliche Sicherheitsprüfung
Achtung! Vor allen Wartungs- und Einstellarbeiten den Netzsteckerziehen!

Die hintere Abrichtplatte muß genau auf die Höhe des Schneidenflugkreises der Hobelmesser eingestellt sein. Steht der hintere Tisch zu hoch, stöhdt das Werkstück beim Verschieben vor die Kante des hinteren Maschinentisches. Steht die hintere Abrichtkante zutief, kann der Messerkörper das Werkstück berühren undwegschleudern (erhöhter Rückschlag durch Reibung).

Die Schutzeinrichtung (Messerwellen-abdeckung) muß ohne großen Kraftaufwand einstellbar sein. Sie ist regelmäß zu schmieren. Beschädigte Teile der Schutzeinrichtung sind unverzüglich auszutauschen. Der Abdeckschieber darf in der verriegelten Stellung nicht manuell verschiebbar sein. Ist der Klemmechanismus abgenutzt, so ist er unverzüglich auszutauschen.

Die Greifer der Rückschlagsicherung mussen durch Eigengewicht selbstätig nach unten fallen. Dieser Vorgang ist durch entsprachende Reinigungserarbeiten sicherzustellen. Die Spitzen der Greifer mussen immer scharf und in einemGNU zu-stand gehalten werden.
15 Aus-/Einbau, Einstellung der Hobelmesser
Achtung! Vor allen Einstellarheiten Netzsteckerziehen!
Nach dem Lösener inneren Konterschraube A kann durch Rechtsbzw. Linksdrehen die frühere Abrichtplatte an die Messerwelle angepaßt werden.

Achtung! Die Hobelmesser mussen eine Mindestbreite von 22 mm aufweisen. Schmalere Hobelmesser werden nicht sicher festgeklemmt. Die Klemmschrauben mussen mit einem Drehmoment von 9 Nm angezogen werden. Ein festeres anziehen kann das Gewinde beschädigen.

Die Hobelmesser durren einen max. Überstand von 1 mm haben.
15.1 Ausbau der Hobelmesser

Zum Ausbau bzw. Einbau der Hobelmesser die Abrichtplatten hochklappen.

Die 6 Klemmschrauben mit Maulschlüssel SW 10 hereinschrauben (im Uhrzeigersinn drehen).

Die Hobelmesser und die Messerandrückleiste kann nun aus der Hobelwelle herausgeschoben werden.
15.2 Prüfung der eingebauten Hobelmesser
Ein Lineal oder eine gehobelte Holzleiste auf die wichtere Abrichtplatte aufflogen und die Messerwelle von Hand drehen. Das jeweilige Hobelmesser muß das Lineal bzw. die gehobelte Leiste 5 - 10 mm mitziehen. Die Prüfung ist bei allen 3 Hobelmessern rechts und links durchzuführen. Der Einbau und die Prüfung der Hobelmesser sind aus Sicherheitsgründen (Unfallgefahr) sorgfältig durchzuführen.


Zum Drehen der Messerwelle Verschlußkappe entfern und Steckschlüssel SW 24 aufsetzen (Drehrichtung rechts). Der Steckschlüssel gehört nicht zum Lieferumfang.
16 Allgemeine Pflege- und Wartungsarbeiten 16.1 Schmierung

Die Führungssäule des Dickentisches ist mit einem Schmiernippel ausgerüst. Sie sollen mindestens 1 x jährlich abgeschmiert werden.

Die Führungen der Abrichtplatten, sowie alle anderen beweglichen Teile regelmäßig mit einigen Tropfen Öl leichtgangig halten.

Die Lager der Vorschubwalzen bei Bedarf bzw. 1 x jährlich mit einigen Tropfen Öl schmieren.
16.2 Nachspannen/Auswechseln der Antriebsriemen

Nach dem Lösener 6 Schrauben (A) kann die Motorbefestigungspatte zum Spannen des Hauptantriebsriemens verschoben werden.

Nach dem Losen der Schrauben (B und C) kann die Getriebe-Grundplatte zum Spannen des Vorschubriemens geschwenkt werden.
Einfederung des Hauptantriebsriemen bei 5 Nm ca. 20 mm
Einfederung des Vorschubantriebsriemen bei 5 Nm ca. 20 mm

16.3 Auswechseln der Rückschlaggreifer

Beschädigte oder stumpfe Rückschlaggreifer müssen gegen Original-Rückschlaggreifer von metabo ausgetauscht werden (Bestell-Nr. siehe Ersatzteilliste).
Zum Austauschen die Abdeckhaube demontieren.

Nach dem Entfernen der beiden Befestigungsschrauben kann die Lagerwelle mit den aufgeschobenen Rückschlaggreifen entnommen werden.

Die neuen Rückschlaggreifer mussen lose auf die Lagerwelle aufzuschreiben sein. Nach dem Einbau muß die Funktion der Rückschlagsicherung geprüft werden.
16.4 Prüfung der Sicherheitsendschalter/Motorbremse
Achtung! Die Messerwelle kann bei einer beschädigten Leitung zu den Sicherheitsendschaltern anlaufen. Die Prüfung muß dazu durch eine Fachkraft erfolgen.

Die vordere Abrichtplatte hochklappen und die Messerwelle durch Vorschieben des Anschlages abdecken. Die Maschinearf nun nicht gestartet werden konnen.

Die hintere Abrichtplatte hochklappen und die Messerwelle durch Vorschieben des Anschlages abdecken.
Die Nachlaufzeit (Bremszeit) muß mindestens 1x monatlich geprüft werden. Sie darf maximal 10 Sekunden betragen. Wir die Nachlaufzeit über-schritten, muß die Motorbremse bzw. der komplette Motor ausgetauscht werden.
16.5 Ausweiseln der Vorschubwalzen

Getriebehaube entfernen, die Kette von den Antriebskettenrädern abheben und das Antriebskattenrad abziehen.

Druckfeder komplett mit den Befestigungsschrauben demontieren. Die Vorschubwalze kann nun seitlich herausgezogen werden.
16.6 Demontage der Hobelmesserwelle

Getriebehaube entfernen und den Antriebsriemen abheben.

Schutzplatte demontieren und die 3 Lagerbefestigungsschrauben entfernen.
Die Hobelmesserwelle kann nun seitlich herausgezogen werden.
1 Technische gegevens HC 410 D
Bestelnr. 011 304 1013
Totale lenghte van de vlaktafels 1700 mm
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