GRL 400 H Professional - Entfernungsmesser BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Laser-Entfernungsmesser |
| Marke | Bosch |
| Modell | GRL 400 H Professional |
| Messbereich | 0,05 bis 40 m |
| Messgenauigkeit | ± 1,5 mm |
| Laserklasse | 2 |
| Laserwellenlänge | 635 nm |
| Maßeinheiten | m, ft, in |
| Funktionen | Distanz-, Flächen-, Volumenmessung, integrierter Neigungsmesser |
| Stromversorgung | 2 AAA-Batterien (1,5 V) |
| Anzahl Messungen | Bis zu 10 000 Messungen |
| Abmessungen (L × B × H) | 120 × 60 × 30 mm |
| Gewicht | 180 g (mit Batterien) |
| Betriebstemperatur | -10 °C bis +50 °C |
| Lagertemperatur | -20 °C bis +70 °C |
| Display | Hintergrundbeleuchtetes LCD-Display |
| Schutzart | IP54 (staub- und spritzwassergeschützt) |
| Pflege | Mit einem weichen, trockenen Tuch reinigen |
| Sicherheit | Nicht direkt in den Laserstrahl blicken |
| Ersatzteile | Batterien, Tragegurt |
| Reparierbarkeit | Bosch-Kundendienst |
| Garantie | 2 Jahre |
Häufig gestellte Fragen - GRL 400 H Professional BOSCH
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BEDIENUNGSANLEITUNG GRL 400 H Professional BOSCH
de Originalbetriebsanleitung
en Original instructions
ff Notice original
es Manual original at Manual nominal
pt manual original
Sämtliche Anweisungen sind zu lesen und zu beachten, um mit dem Messwerkzeug gefahrlos und sicher zu arbeiten. Machen Sie Warnschilder am Messwerkzeug niemals unkenntlich. BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN GUT AUF.
Vorsicht – wenn andere als die hier angegebenen Bedienungs- oder Justiereinrichtungen benutzt oder andere Verfahrensweisen ausgeführt werden, kann dies zu gefährlicher Strahlungsexposition führen.
Das Messwerkzeug wird mit einem Warnschild in englischer Sprache ausgeliefert (in der Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite mit Nummer 14 gekennzeichnet).

Überkleben Sie den englischen Text des Warnschildes vor der ersten Inbetriebnahme mit dem mitgelieferten Aufkleber in Ihrer Landessprache.
Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere und blicken Sie nicht selbst in den Laserstrahl. Dieses Messwerkzeug erzeugt Laserstrahlung der Laserklasse 2 gemäß IEC 60825-1. Dadurch können Sie Personen blenden.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Schutzbrille. Die Laser-Sichtbrille dient zum besseren Erkennen des Laserstrahls, sie schützt jedoch nicht vor der Laserstrahlung.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Sonnenbrille oder im Straßenverkehr. Die Laser-Sichtbrille bietet keinen vollständigen UV-Schutz und vermindert die Farbwahrnehmung.
▶ Lassen Sie das Messwerkzeug von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Messwerkzeuges erhalten bleibt.
▶ Lassen Sie Kinder das Laser-Messwerkzeug nicht unbeaufsichtigt benutzen. Sie könnten unbeabsichtigt Personen blenden.
Arbeiten Sie mit dem Messwerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Im Messwerkzeug können Funken erzeugt werden, die den Staub oder die Dämpfe entzünden.
- Öffnen Sie den Akku-Pack nicht. Es besteht die Gefahr eines Kurzschlusses.
Schützen Sie den Akku-Pack vor Hitze, z.B. auch vor dauernder Sonneneinstrahlung, Feuer, Wasser und Feuchtigkeit. Es besteht Explosionsgefahr.
▶ Halten Sie den nicht benutzten Akku-Pack fern von Büroklammern, Münzen, Schlüsseln, Nägeln, Schrauben oder anderen kleinen Metallgegenständen, die eine Überbrückung der Kontakte verursachen könnten. Ein Kurzschluss zwischen den Akkukontakten kann Verbrennungen oder Feuer zur Folge haben.
Laden Sie den Akku-Pack nur mit dem in dieser Betriebsanleitung angegebenen Ladegerät auf. Für ein Ladegerät, das für eine bestimmte Art von Akkus geeignet ist, besteht Brandgefahr, wenn es mit anderen Akkus verwendet wird.
▶ Verwenden Sie nur original Bosch-Akku-Packs mit der auf dem Typenschild Ihres Messwerkzeugs angegebenen Spannung. Bei Gebrauch anderer Akku-Packs, z.B. Nachahmungen, aufgearbeiteter Akku-Packs oder Fremdfabrikaten, besteht die Gefahr von Verletzungen sowie Sachschäden durch explodierende Akku-Packs.

Akku-Ladegerät

Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.

Halten Sie das Ladegerät von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Ladegerät erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
Laden Sie mit dem Ladegerät keine Fremd-Akkus. Das Ladegerät ist nur zum Laden des Bosch Akku-Packs geeignet, der in den Rotationslaser eingesetzt ist. Beim Laden von Fremd-Akkus besteht Brand- und Explosionsgefahr.
▶ Halten Sie das Ladegerät sauber. Durch Verschmutzung besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.
Überprüfen Sie vor jeder Benutzung Ladegerät, Kabel und Stecker. Benutzen Sie das Ladegerät nicht, sofern Sie Schäden feststellen. Öffnen Sie das Ladegerät nicht selbst und lassen Sie es nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Beschädigte Ladegeräte, Kabel und Stecker erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
▶ Betreiben Sie das Ladegerät nicht auf leicht brennbarem Untergrund (z.B. Papier, Textilien etc.) bzw. in brennbarer Umgebung.
Wegen der beim Laden auftretenden Erwärmung des Ladegerätes besteht Brandgefahr.
Bei falscher Anwendung kann Flüssigkeit aus dem Akku austreten. Vermeiden Sie den Kontakt damit. Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspülen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt, nehmen Sie zusätzlich ärztliche Hilfe in Anspruch. Austretende Akkuflüssigkeit kann zu Hautreizungen oder Verbrennungen führen.
▶ Beaufsichtigen Sie Kinder und stellen Sie sicher, dass Kinder nicht mit dem Ladegerät spielen.
Kinder und Personen mit mentalen oder physischen Einschränkungen dürfen das Ladegerät nur unter Aufsicht benutzen oder wenn sie in die Benutzung eingewiesen wurden. Eine sorgfältige Einweisung verringert Fehlbedienung und Verletzungen.
Funktionsbeschreibung
Bitte klappen Sie die Ausklappseite mit der Darstellung von Rotationslaser und Ladegerät auf, und lassen Sie diese Seite aufgeklappt, während Sie die Betriebsanleitung lesen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Rotationslaser
Das Messwerkzeug ist bestimmt zum Ermitteln und Überprüfen von exakt waagerechten Höhenverläufen. Das Messwerkzeug ist nicht bestimmt zum senkrechten Nivellieren.
Das Messwerkzeug ist zur Verwendung im Außenbereich geeignet.
Akku-Ladegerät
Benutzen Sie das Ladegerät nur, wenn Sie alle Funktionen voll einschätzen und ohne Einschränkungen durchführen können oder entsprechende Anweisungen erhalten haben.
8 | Deutsch
Technische Daten
| Rotationslaser GRL 400 H | |
| Professional | |
| Sachnummer 3 601 K61 800 | |
| Arbeitsbereich (Radius)1) | |
| - ohne Laserempfänger ca. | 10 m |
| - mit Laserempfänger ca. | 200 m |
| Nivelliergenauigkeit1) 2) | ± 0,08 mm/m |
| Selbstnivellierbereich typisch | ± 8 % (±5°) |
| Nivellierzeit typisch | 15 s |
| Rotationsgeschwindigkeit | 600 min-1 |
| Betriebstemperatur | -10 ... +50 °C |
| Lagertemperatur | -20 ... +70 °C |
| Relative Luftfeuchte max. | 90 % |
| Laserklasse | 2 |
| Lasertyp | 635 nm, <1 mW |
| ∅ Laserstrahl an der Austrittsöffnung ca.1) | 5 mm |
| Stativaufnahme (horizontal) | 5/8"-11 |
| Akkus (NiMH) | 2 x 1, 2 V HR 20 (D) (9 A h) |
| Batterien (Alkali-Mangan) | 2 x 1,5 V LR20 (D) |
| Betriebsdauer ca. | |
| - A k k u s ( N i M H ) | 30 h |
| - Batterien (Alkali-Mangan) | 50 h |
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003 | 1,8 kg |
| Maße (Länge x Breite x Höhe) 1 8 3 x 1 7 0 x 1 8 8 mm | |
| Schutzart | IP 65 (staubdicht und strahlwassergeschützt) |
| 1) bei 20 °C | |
| 2) entlang der Achsen | |
| Bitte beachten Sie die Sachnummer auf dem Typenschild Ihres Messwerkzeugs, die Handelsbezeichnungen einzelner Messwerkzeuge können variieren. | |
| Zur eindeutigen Identifizierung Ihres Messwerkzeugs dient die Seriennummer 13 auf dem Typenschild. | |
Deutsch | 9
Ladegerät
| Sachnummer 2 610 A13 782 | ||
| Nennspannung | V~ 100–240 | |
| Frequenz | Hz 50/60 | |
| Akku-Ladespannung V= 7,5 | ||
| Ladestrom | A | 1,0 |
| Zulässiger Ladetemperaturbereich | °C 0–45 | |
| Ladezeit | h | 14 |
| Anzahl der Akkuzellen | 2 | |
| Nennspannung (Akkus) | V= 2 x 1,2 | |
| Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01/2003 | kg 0,2 | |
| Schutzklasse | ☐/П | |
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung von Rotationslaser und Ladegerät auf den Grafikseiten.
1 Anzeige Nivellierautomatik
2 Ein-Aus-Taste/Taste Schockwarnung
3 Anzeige Schockwarnung
4 variabler Laserstrahl
5 Austrittsöffnung Laserstrahlung
6 Anzeige Ladezustand
7 Akku-Pack
8 Batteriefach
9 Arretierung des Batteriefachs
10 Arretierung Akku-Pack
11 Buchse für Ladestecker
12 Stativaufnahme 5/8"
13 Seriennummer
14 Laser-Warnschild
15 Ladegerät
16 Netzstecker des Ladegerätes
17 Ladestecker
18 Stativ*
19 Baulaser-Messlatte*
20 Laserempfänger*
21 Laser-Sichtbrille*
22 Messplatte mit Fuß*
23 Halterung*
24 Koffer
* Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang.
Montage
Energieversorgung Rotationslaser
Betrieb mit Batterien/Akkus
Für den Betrieb des Messwerkzeugs wird die Verwendung von Alkali-Mangan-Batterien oder Akkus empfohlen.
Zum Öffnen des Batteriefachs 8 drehen Sie die Arretierung 9 in Stellung und ziehen das Batteriefach heraus.
Achten Sie beim Einsetzen der Batterien auf die richtige Polung entsprechend der Abbildung im Batteriefach.
Ersetzen Sie immer alle Batterien gleichzeitig. Verwenden Sie nur Batterien eines Herstellers und mit gleicher Kapazität.
Schließen Sie das Batteriefach 8 und drehen Sie die Arretierung 9 in Stellung
Falls Sie die Batterien falsch eingelegt haben, kann das Messwerkzeug nicht eingeschaltet werden. Setzen Sie die Batterien mit richtiger Polung ein.
▶ Nehmen Sie die Batterien aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Die Batterien können bei längerer Lagerung korrodieren und sich selbst entladen.








10 | Deutsch
Betrieb mit Akku-Pack
Laden Sie den Akku-Pack 7 vor dem ersten Betrieb auf. Der Akku-Pack kann ausschließlich mit dem dafür vorgesehenen Ladegerät 15 aufgeladen werden.
Beachten Sie die Netzspannung! Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typenschild des Ladegerätes übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Ladegeräte können auch an 220 V betrieben werden.
Stecken Sie den zu Ihrem Stromnetz passenden Netzstecker 16 in das Ladegerät 15 und lassen Sie ihn einrasten.
Stecken Sie den Ladestecker 17 des Ladegerätes in die Buchse 11 am Akku-Pack. Schließen Sie das Ladegerät an das Stromnetz an. Das Aufladen des leeren Akku-Packs benötigt ca. 14 h. Ladegerät und Akku-Pack sind überladesicher.
Ein neuer oder längere Zeit nicht verwendeter Akku-Pack bringt erst nach ca. 5 Lade- und Ent-ladezyklen seine volle Leistung.
Laden Sie den Akku-Pack 7 nicht nach jedem Gebrauch auf, da sonst seine Kapazität verringert wird. Laden Sie den Akku-Pack nur dann auf, wenn die Ladezustandsanzeige 6 blinkt oder dauerhaft leuchtet.
Eine wesentlich verkürzte Betriebszeit nach der Aufladung zeigt an, dass der Akku-Pack verbraucht ist und ersetzt werden muss.
Bei leerem Akku-Pack können Sie das Messwerkzeug auch mithilfe des Ladegerätes 15 betreiben, wenn dieses an das Stromnetz angeschlossen ist. Schalten Sie das Messwerkzeug aus, laden Sie den Akku-Pack ca. 10 min und schalten Sie dann das Messwerkzeug mit angeschlossenem Ladegerät wieder ein.
Zum Wechseln des Akku-Packs 7 drehen Sie die Arretierung 10 in Stellung und ziehen den Akku-Pack 7 heraus.
Setzen Sie einen neuen Akku-Pack ein und drehen Sie die Arretierung 10 in Stellung 🔒
▶ Nehmen Sie den Akku-Pack aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Akkus können bei längerer Lagerung korrodieren oder sich selbst entladen.
Anzeige Ladezustand
Blinkt die Ladezustandsanzeige 6 erstmals rot, kann das Messwerkzeug noch 2 h betrieben werden.
Leuchtet die Ladezustandsanzeige 6 dauerhaft rot, sind keine Messungen mehr möglich. Das Messwerkzeug schaltet sich nach 1 min automatisch ab.
Betrieb
Inbetriebnahme Rotationslaser
▶ Schützen Sie das Messwerkzeug vor Nässe und direkter Sonneneinstrahlung.
▶ Setzen Sie das Messwerkzeug keinen extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen aus. Lassen Sie es z.B. nicht längere Zeit im Auto liegen. Lassen Sie das Messwerkzeug bei größeren Temperaturschwankungen erst austemperieren, bevor Sie es in Betrieb nehmen. Bei extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen kann die Präzision des Messwerkzeugs beeinträchtigt werden.
▶ Vermeiden Sie heftige Stöße oder Stürze des Messwerkzeugs. Nach starken äußeren Einwirkungen auf das Messwerkzeug sollten Sie vor dem Weiterarbeiten immer eine Genauigkeitsüberprüfung durchführen (siehe „Nivelliergenauigkeit Rotationslaser“, Seite 12).
Messwerkzeug aufstellen

Stellen Sie das Messwerkzeug auf einer stabilen Unterlage auf oder montieren Sie es auf einem Stativ 18.
Aufgrund der hohen Nivelliergenauigkeit reagiert das Messwerkzeug sehr empfindlich auf Erschütterungen und Lageveränderungen. Achten Sie deshalb auf eine stabile Position des Messwerkzeugs, um Unterbrechungen des Betriebs durch Nachnivellierungen zu vermeiden.







Ein-/Ausschalten
Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere (insbesondere nicht in deren Augenhöhe), und blicken Sie nicht selbst in den Laserstrahl (auch nicht aus größerer Entfernung). Das Messwerkzeug sendet sofort nach dem Einschalten den variablen Laserstrahl 4 aus.
Drücken Sie zum Einschalten des Messwerkzeugs kurz auf die Ein-Aus-Taste 2. Die Anzeigen 3, 1 und 6 leuchten kurz auf. Das Messwerkzeug beginnt sofort mit der automatischen Nivellierung. Während der Nivellierung blinkt die Nivellierungsanzeige 1 grün, der Laser rotiert nicht und blinkt.
Das Messwerkzeug ist einnivelliert, sobald die Nivellierungsanzeige 1 dauerhaft grün leuchtet und der Laser dauerhaft leuchtet. Nach Abschluss der Nivellierung startet das Messwerkzeug automatisch im Rotationsbetrieb.
Das Messwerkzeug arbeitet ausschließlich im Rotationsbetrieb mit fester Rotationsgeschwindigkeit, die auch für den Einsatz eines Laserempfängers geeignet ist.
Bei Werkseinstellung ist die Schockwarnungsfunktion automatisch eingeschaltet, die Schockwarnungsanzeige 3 leuchtet grün.
Zum Ausschalten des Messwerkzeugs drücken Sie kurz auf die Ein-Aus-Taste 2. Bei ausgelöster Schockwarnung (Schockwarnungsanzeige 3 blinkt rot) drücken Sie die Ein-Aus-Taste einmal kurz zum Neustart der Schockwarnungsfunktion und dann erneut kurz zum Ausschalten des Messwerkzeugs.
▶ Lassen Sie das eingeschaltete Messwerkzeug nicht unbeaufsichtigt und schalten Sie das Messwerkzeug nach Gebrauch ab. Andere Personen könnten vom Laserstrahl ge- blendet werden.
Das Messwerkzeug wird zum Schutz der Batterien automatisch abgeschaltet, wenn es sich länger als 2 h außerhalb des Selbstnivellierbereichs befindet oder die Schockwarnung länger als 2 h ausgelöst ist (siehe „Nivellierautomatik Rotationslaser“, Seite 11). Positionieren Sie das Messwerkzeug neu und schalten Sie es wieder ein.
Nivellierautomatik Rotationslaser
Nach dem Einschalten überprüft das Messwerkzeug die waagerechte Lage und gleicht Unebenheiten innerhalb des Selbstnivellierbereiches von ca. 8 % (5°) automatisch aus.
Steht das Messwerkzeug nach dem Einschalten oder nach einer Lageveränderung mehr als 8 % schief, ist das Einnivellieren nicht mehr möglich. In diesem Fall wird der Rotor gestoppt, der Laser blinkt und die Nivellierungsanzeige 1 leuchtet dauerhaft rot. Positionieren Sie das Messwerkzeug neu und warten Sie die Nivellierung ab. Ohne Neupositionierung wird nach 2 min der Laser und nach 2 h das Messwerkzeug automatisch abgeschaltet.
Ist das Messwerkzeug einnivelliert, überprüft es ständig die waagerechte Lage. Bei Lageveränderungen wird automatisch nachnivelliert. Zur Vermeidung von Fehlmessungen stoppt während des Nivelliervorganges der Rotor, der Laser blinkt und die Nivellierungsanzeige 1 blinkt grün.

Schockwarnungsfunktion
Das Messwerkzeug besitzt eine Schockwarnungsfunktion, die bei Lageveränderungen bzw. Erschütterungen des Messwerkzeugs oder bei Vibrationen des Untergrundes das Einnivellieren auf veränderter Höhe und damit Höhenfehler verhindert.
Nach dem Einschalten des Messwerkzeugs ist die Schockwarnungsfunktion bei Werkseinstellung eingeschaltet (die Schockwarnungsanzeige 3 leuchtet). Die Schockwarnung wird ca. 30 s nach dem Einschalten des Messwerkzeugs bzw. dem Einschalten der Schockwarnungsfunktion aktiviert.
Wird bei einer Lageveränderung des Messwerkzeugs der Bereich der Nivelliergenauigkeit überschritten oder wird eine starke Erschütterung registriert, dann wird die Schockwarnung ausgelöst: Die Rotation wird gestoppt, der Laser blinkt, die Nivellierungsanzeige 1 erlischt und die Schockwarnungsanzeige 3 blinkt rot.









12 | Deutsch
Drücken Sie bei ausgelöster Schockwarnung kurz auf die Ein-Aus-Taste 2. Die Schockwarnungsfunktion wird neu gestartet und das Messwerkzeug beginnt mit der Nivellierung. Sobald das Messwerkzeug einnivelliert ist (die Nivellierungsanzeige 1 leuchtet dauerhaft grün), startet es automatisch im Rotationsbetrieb. Überprüfen Sie nun die Höhe des Laserstrahls an einem Referenzpunkt und korrigieren Sie die Höhe gegebenenfalls.
Wird bei ausgelöster Schockwarnung die Funktion durch Drücken der Ein-Aus-Taste 2 nicht neu gestartet, schalten sich nach 2 min der Laser und nach 2 h das Messwerkzeug automatisch ab.
Zum Ausschalten der Funktion Schockwarnung drücken Sie die Ein-Aus-Taste 2 für 3 s. Bei ausgelöster Schockwarnung (Schockwarnungsanzeige 3 blinkt rot) drücken Sie die Ein-Aus-Taste erst einmal kurz und dann erneut für 3 s. Bei ausgeschalteter Schockwarnung erlischt die Schockwarnungsanzeige 3.
Zum Einschalten der Schockwarnung drücken Sie die Ein-Aus-Taste 2 für 3 s. Die Schockwarnungsanzeige 3 leuchtet dauerhaft grün, und nach 30 s wird die Schockwarnung aktiviert.
Die Einstellung der Schockwarnungsfunktion wird beim Ausschalten des Messwerkzeugs gespeichert.
Nivelliergenauigkeit Rotationslaser
Genauigkeitseinflüsse
Den größten Einfluss übt die Umgebungstemperatur aus. Besonders vom Boden nach oben verlaufende Temperaturunterschiede können den Laserstrahl ablenken.
Die Abweichungen fallen ab ca. 20 m Messstrecke ins Gewicht und können bei 100 m durchaus das Zwei- bis Vierfache der Abweichung bei 20 m betragen.
Da die Temperaturschichtung in Bodennähe am größten ist, sollten Sie das Messwerkzeug ab einer Messstrecke von 20 m immer auf einem Stativ montieren. Stellen Sie das Messwerkzeug außerdem nach Möglichkeit in der Mitte der Arbeitsfläche auf.
Genauigkeitsüberprüfung des Messwerkzeugs
Neben äußeren Einflüssen können auch gerätespezifische Einflüsse (wie z.B. Stürze oder heftige Stöße) zu Abweichungen führen. Überprüfen Sie deshalb vor jedem Arbeitsbeginn die Genauigkeit des Messwerkzeugs.
Für die Überprüfung benötigen Sie eine freie Messstrecke von 20 m auf festem Grund zwischen zwei Wänden A und B. Sie müssen eine Umschlagsmessung über beide Achsen X und Y (jeweils positiv und negativ) durchführen (4 komplette Messvorgänge).
- Montieren Sie das Messwerkzeug nahe der Wand A auf einem Stativ oder stellen Sie es auf festen, ebenen Untergrund. Schalten Sie das Messwerkzeug ein.

- Markieren Sie nach Abschluss der Nivellierung die Mitte des Laserstrahls an der Wand A (Punkt I).

- Drehen Sie das Messwerkzeug um 180°, lassen Sie es einnivellieren und markieren Sie die Mitte des Laserstrahls an der gegenüberliegenden Wand B (Punkt II).
- Platzieren Sie das Messwerkzeug – ohne es zu drehen – nahe der Wand B, schalten Sie es ein und lassen Sie es einnivellieren.

- Richten Sie das Messwerkzeug in der Höhe so aus (mithilfe des Stativs oder gegebenenfalls durch Unterlegen), dass die Mitte des Laserstrahls genau den zuvor markierten Punkt II auf der Wand B trifft.

- Drehen Sie das Messwerkzeug um 180°, ohne die Höhe zu verändern. Lassen Sie es ein- nivellieren und markieren Sie die Mitte des Laserstrahls auf der Wand A (Punkt III). Achten Sie darauf, dass Punkt III möglichst senkrecht über bzw. unter Punkt I liegt.
– Die Differenz d der beiden markierten Punkte I und III auf der Wand A ergibt die tatsächliche Abweichung des Messwerkzeugs für die gemessene Achse.
Wiederholen Sie den Messvorgang für die anderen drei Achsen. Drehen Sie dazu das Messwerkzeug vor dem Beginn jedes Messvorganges um jeweils 90°.
Auf der Messstrecke von 2 x 20 m = 40 m beträgt die maximal zulässige Abweichung: 40 m x ±0,08 mm/m = ±3,2 mm.
Die Differenz d zwischen den Punkten I und III darf folglich bei jedem einzelnen der vier Messvorgänge höchstens 3,2 mm betragen.
Sollte das Messwerkzeug die maximale Abweichung bei einem der vier Messvorgänge überschreiten, dann lassen Sie es bei einem Bosch-Kundendienst überprüfen.
Arbeitshinweise
▶ Verwenden Sie immer nur die Mitte der Laserlinie zum Markieren. Die Breite der Laserlinie ändert sich mit der Entfernung.
Laser-Sichtbrille (Zubehör)
Die Laser-Sichtbrille filtert das Umgebungslicht aus. Dadurch erscheint das rote Licht des Lasers für das Auge heller.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Schutzbrille. Die Laser-Sichtbrille dient zum besseren Erkennen des Laserstrahls, sie schützt jedoch nicht vor der Laserstrahlung.
▶ Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille nicht als Sonnenbrille oder im Straßenverkehr. Die Laser-Sichtbrille bietet keinen vollständigen UV-Schutz und vermindert die Farbwahrnehmung.
Arbeiten mit Laserempfänger (Zubehör)
Bei ungünstigen Lichtverhältnissen (helle Umgebung, direkte Sonneneinstrahlung) und auf größere Entfernungen verwenden Sie zum besseren Auffinden des Laserstrahls den Laserempfänger 20.
Zum Arbeiten mit dem Laserempfänger lesen und beachten Sie dessen Betriebsanleitung.
Arbeiten mit dem Stativ (Zubehör)
Das Messwerkzeug verfügt über eine 5/8"-Stativaufnahme für Horizontalbetrieb auf einem Stativ. Setzen Sie das Messwerkzeug mit der Stativaufnahme 12 auf das 5/8"-Gewinde des Stativs auf und schrauben Sie es mit der Feststellschraube des Stativs fest.
Bei einem Stativ 18 mit Maßskala am Auszug können Sie den Höhenversatz direkt einstellen.
14 | Deutsch
Arbeiten mit der Messplatte (Zubehör)

Mithilfe der Messplatte 22 können Sie die Laserhöhe auf eine Wand übertragen.
Mit dem Nullfeld und der Skala können Sie den Versatz zur gewünschten Höhe messen und an anderer
Stelle wieder antragen. Damit entfällt das exakte Einstellen des Messwerkzeugs auf die zu übertragende Höhe.
Die Messplatte 22 hat eine Reflexbeschichtung, die die Sichtbarkeit des Laserstrahls in größerer Entfernung bzw. bei starker Sonnenstrahlung verbessert. Die Helligkeitsverstärkung ist nur zu erkennen, wenn Sie parallel zum Laserstrahl auf die Messplatte blicken.
Arbeiten mit der Messlatte (Zubehör)
Zum Prüfen von Ebenheiten oder dem Antragen von Gefällen empfiehlt sich die Verwendung der Messlatte 19 zusammen mit dem Laserempfänger.

Auf der Messlatte 19 ist oben eine relative Maßskala (± 50 cm) aufgetragen. Deren Nullhöhe können Sie unten am Auszug vorwählen. Damit lassen sich Abweichungen von der Sollhöhe direkt ablesen.
Arbeitsbeispiele
Tiefenüberprüfung von Baugruben (siehe Bild A)
Stellen Sie das Messwerkzeug auf einer stabilen Unterlage auf oder montieren Sie es auf einem Stativ 18.
Arbeiten mit Stativ: Richten Sie den Laserstrahl auf die gewünschte Höhe aus. Übertragen bzw. überprüfen Sie die Höhe am Zielort.
Arbeiten ohne Stativ: Ermitteln Sie die Höhendifferenz zwischen Laserstrahl und Höhe am Referenzpunkt mithilfe der Messplatte 22. Übertragen bzw. überprüfen Sie die gemessene Höhendifferenz am Zielort.
Beim Messen auf große Entfernungen sollten Sie das Messwerkzeug immer in der Mitte der Arbeitsfläche und auf einem Stativ aufstellen, um Störeinflüsse zu verringern.
Montieren Sie bei Arbeiten auf unsicherem Boden das Messwerkzeug auf dem Stativ 18. Achten Sie darauf, dass die Schockwarnungsfunktion aktiviert ist, um Fehlmessungen bei Bodenbewegungen oder Erschütterungen des Messwerkzeugs zu vermeiden.









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Übersicht der Anzeigen

Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Halten Sie den Rotationslaser und das Ladegerät stets sauber.
Tauchen Sie den Rotationslaser und das Ladegerät nicht ins Wasser oder andere Flüssigkeiten.
Wischen Sie Verschmutzungen mit einem feuchten, weichen Tuch ab. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösemittel.
Reinigen Sie am Rotationslaser insbesondere die Flächen an der Austrittsöffnung des Lasers regelmäßig und achten Sie dabei auf Fusseln.
Sollten Rotationslaser oder Ladegerät trotz sorgfältiger Herstellungs- und Prüfverfahren einmal ausfallen, ist die Reparatur von einer autorisierten Kundendienststelle für Bosch-Elektrowerkzeuge ausführen zu lassen. Öffnen Sie den Rotationslaser und das Ladegerät nicht selbst.
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Rotationslasers bzw. des Ladegeräts an.
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Kundendienst und Kundenberatung
Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter:
www.bosch-pt.com
Das Bosch-Kundenberater-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu Kauf, Anwendung und Einstellung von Produkten und Zubehören.
www.powertool-portal.de, das Internetportal für Handwerker und Heimwerker.
www.ewbc.de, der Informations-Pool für Handwerk und Ausbildung.
Deutschland
Robert Bosch GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld - Willershausen
Tel. Kundendienst: +49 (1805) 70 74 10*
Fax: +49 (1805) 70 74 11*
(*Festnetzpreis 14 ct/min, höchstens 42 ct/min aus Mobilfunknetzen)
E-Mail:
Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com
Tel. Kundenberatung: +49 (1803) 33 57 99
(Festnetzpreis 9 ct/min, höchstens 42 ct/min aus Mobilfunknetzen)
Fax: +49 (711) 7 58 19 30
E-Mail: kundenberatung.ew@de.bosch.com
Österreich
Tel.: +43 (01) 7 97 22 20 10
Fax: +43 (01) 7 97 22 20 11
E-Mail: service.elektrowerkzeuge@at.bosch.com
Schweiz
Tel.: +41 (044) 8 47 15 11
Fax: +41 (044) 8 47 15 51
Luxemburg
Tel.: +32 (070) 22 55 65
Fax: +32 (070) 22 55 75
E-Mail: outillage.gereedschap@be.bosch.com
Entsorgung
Rotationslaser, Ladegerät, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Werfen Sie Rotationslaser, Ladegerät und Akkus/Batterien nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:

Gemäß der europäischen Richtlinie 2002/96/EG müssen nicht mehr gebrauchsfähige Messwerkzeuge sowie Ladegeräte und gemäß der europäischen Richt-
linie 2006/66/EG müssen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwendung zugeführt werden.
Nicht mehr gebrauchsfähige Akkus/Batterien können direkt abgegeben werden bei:
Deutschland
Recyclingzentrum Elektrowerkzeuge
Osteroder Landstraße 3
37589 Kalefeld
Schweiz
Batrec AG
3752 Wimmis BE
Akkus/Batterien:

Ni-MH: Nickel-Metallhydrid
Änderungen vorbehalten.







English | 17
Safety Notes
1 Weergave automatisch waterpassen
Chockadvarselsfunktion
Rotationslaserns driftstart
Sekundär-/primärbatterier:

NiMH: Nickel-metallhydrid
Ni-MH: Nikel-Metal hidrit
Ni-MH: Nickel-Metallhydrid
Zmeny vyhradené.
E-Mail: asboschz@EUnet.yu
Uklanjanje djubreta
Rotacioni laser, uredjaj za punjenje, pribor i pakovanja treba odvoziti na reciklažu koja odgovara zaštiti čovekove sredine.
Ne bacajte rotacioni laser, uredjaj za punjenje i akku/baterije u kućno djubre.
Samo za EU-zemlje:

Prema evropskoj smernici 2002/96/EG ne moraju više neupotrebljivi merni alati kao i uredjaji za punjenje aprema evropskoj smenrici 2006/66/EG
ne moraju akku/baterije koje su u kvaru ili istrošenje da se odvojeno sakupljaju i odvoze nekoj recikklaži koja odgovara zaštiti čovekove sredine.
Akku/baterije:

Ni-MH: Nickel-Metallhydrid