BEDIENUNGSANLEITUNG D27107 DEWALT
Folgende Risiken sind bei der Benutzung des Gerätes zu beachten:
- Personenschaden durch Berührung beweglicher Teile.
Die folgenden Faktoren erhöhen das Risiko von Atemproblemen:
Herzlichen Glückwunsch!
Sie haben sich für ein Werkzeug von DEWALT entschieden, das die lange DEWALT-Tradition fortsetzt, nur ausgereifte und in zahlreichen Tests bewährte Qualitätsprodukte für den Fachmann anzubieten. Lange Jahre der Erfahrung und kontinuierliche Weiterentwicklung machen DEWALT zu Recht zu einem verlässlichen Partner aller professionellen Anwender.
Technische Daten
| D27107 D27107XPS |
| Spannung (Volt) 230 230 |
| Typ 42(D27107 mitLED-Arbeitsleuchte |
| Leistungsaufnahme | (Watt) | 2000 | 2000 |
| Abgabe leistung | (Watt) | 1080 | 1080 |
| Max. Sägeblattdrehzahl | (min-1) | 4000 | 4000 |
| Sägeblattdurchmesser | (mm) | 305 | 305 |
| Sägeblattbohrung | (mm) | 30 | 30 |
| Stärke des Sägeblattkörpers | (mm) | 2,1 - 2,2 | 2,1 - 2,2 |
| Dicke des Spaltkeils | mm | 2,5 | 2,5 |
| Automatische Sägeblatt-Bremszeit | (Sek.) | < 10 | < 10 |
| Gewicht | (kg) | 42 | 42 |
Schnittkapazitäten
| Kapsäregebetrieb |
| Gehrung (max. Einstellung) | links | 48° | 48° |
| rechts | 48° | 48° |
| Neigung (max. Einstellung) | links | 48° | 48° |
| rechts | 2° | 2° |
| Max. Querschnittte bei 90°/90° | (mm) | 205 x 63 | 205 x 63 |
| Max. Gehrungsschnittte bei 45° | (mm) | 160 | 160 |
| Max. Schnittfebe bei 90° | (mm) | 90 | 90 |
| Max. Neigungsschnittfebe bei 45° | (mm) | 60 | 60 |
| Max. Schnittfebe bei 45° Neigung,45° Gehrung | (mm) | 60 | 60 |
| Tischkreissaggebetrieb |
| Max. Längsschnittkapazität links/rechts | (mm) | 120/320 | 120/320 |
| Schnittiefe bei 90° | (mm) | 81 | 81 |
| Schnittiefe bei 45° | (mm) | 56 | 56 |
| Lfd.(Schaldruckpegel) | dB(A) | 95,0 | 95,0 |
| Kfd.(Schaldruckpegel-Messungenaugkeit) | dB(A) | 3,0 | 3,0 |
| Lmal(Schalleistung) | dB(A) | 106,0 | 106,0 |
| Kmal(Schalleistung-Messungenaugkeit) | dB(A) | 3,0 | 3,0 |
| Gesamtschwingungspiegel (triaxiale Vektorsumme) gemäß EN 61029: |
| Schwingungsemissionswert ah |
| ah= | m/s2 | 2,1 | 2,1 |
| Messungenauigkeit K = | m/s2 | 1,5 | 1,5 |
Der in diesem Informationsblatt angegebene Vibrationsemissionswert wurde gemäß einem standardisierten Test laut EN 61029 gemessen und kann für einen Vergleich zwischen zwei Geräten verwendet werden. Er kann zu einer vorläufigen Einschätzung der Exposition verwendet werden.

WARNUNG: Der angegebene Vibrationsemissionswert bezieht sich auf die Hauptanwendung des Gerätes. Wenn das Gerät jedoch für andere Anwendungen, mit anderem Zubehör oder schlecht gewartet eingesetzt wird, kann die Vibrationsemission verschieden sein. Dies kann den Expositionsgrad über die Gesamtbetriebszeit erheblich erhöhen.
Eine Schätzung der Vibrationsstärke sollte auch berücksichtigen, wie oft das Gerät ausgeschaltet wird oder über welche Zeit es während, aber nicht möglich in Betrieb ist. Dies kann die Exposition über die Gesamtbetriebszeit erheblich mindern.
Es sind zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutze der Bedienperson vor den Auswirkungen der Vibration in Betracht zu ziehen, z. B.: Wartung des Gerätes und des Zubehörs, Warmhalten der Hände, Organisation des Arbeitsablaufes.
Mindestabsicherung des Stromkreises:
230-V-Elektrowerkzeuge 10 A
HINWEIS: Dieses Gerät ist für den Anschluss an ein Stromversorgungssystem mit einer maximal zulässigen Systemimpedanz Zmax von 0,28 Ω am Schnittstellenpunkt (Netzanschlusspunkt) der Stromversorgung des Benutzers vorgesehen.
Der Benutzer muss sicherstellen, dass dieses Gerät ausschließlich an ein Stromversorgungssystem angeschlossen wird, das den obigen Anforderungen entspricht. Der Benutzer sollte gegebenenfalls das örtliche Stromversorgungsunternehmen nach der Systemimpedanz am Schnittstellenpunkt fragen.
Definitionen: Sicherheitsrichtlinien
Im Folgenden wird die Relevanz der einzelnen Warnhinweise erklärt. Bitte lesen Sie die Betriebsanleitung und achten Sie auf diese Symbole.

GEFAHR: Weist auf eine unmittelbar drohende gefährliche Situation hin, die, sofern nicht vermieden, zu tödlichen oder schweren Verletzungen führt.

WARNUNG: Weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die, sofern nicht vermieden, zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen kann.

VORSICHT: Weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die, sofern nicht vermieden, zu leichten oder mittelschweren Verletzungen führen kann.
HINWEIS: Weist auf ein Verhalten hin, das nicht mit Verletzungen zu tun hat, aber, wenn es nicht vermieden wird, zu Sachschäden führen kann.

Weist auf ein Stromschlagrisiko hin.

Weist auf eine Brandgefahr hin.

D27107/D27107XPS
DEWALT erklärt hiermit, dass diese unter Technische Daten beschriebenen Produkte die folgenden Vorschriften erfüllen: 2006/42/EG, EN 61029-1, EN 61029-2-11.
Diese Produkte erfüllen auch die Richtlinie 2004/108/EG und 2011/65/EU. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an DEWALT unter der folgenden Adresse oder schauen Sie auf der Rückseite dieser Betriebsanleitung nach.
Der Unterzeichner ist verantwortlich für die Zusammenstellung des technischen Dossiers und gibt diese Erklärung im Namen von DEWALT ab.

Horst Großmann Vizepräsident für Konstruktion und Produktentwicklung DEWALT, Richard-Klinger-Straße 11, D-65510, Idstein, Germany
01.12.2011
Sicherheitshinweise

WARNUNG! Beim Gebrauch von Elektrowerkzeugen sollten stets die grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen befolgt werden, um das Risiko von Feuer, Stromschlag und Personenschäden zu reduzieren, einschließlich der nachfolgenden.
Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Produkt verwenden, und bewahren Sie die Gebrauchsanleitung auf.
BEWAHREN SIE DAS HANDBUCH ZUM SPÄTEREN NACHSCHLAGEN AUF
Allgemeine Sicherheitsregeln
- Halten Sie den Arbeitsbereich in Ordnung. Unordnung im Arbeitsbereich führt zur Unfallgefahr.
- Wählen Sie Ihr Arbeitsumfeld sorgfältig aus.
Setzen Sie das Werkzeug keinem Regen aus und verwenden Sie es nicht unter feuchten oder nassen Bedingungen. Halten Sie den Arbeitsbereich gut beleuchtet (250-300 Lux). Verwenden Sie das Werkzeug nicht in brand- oder explosionsgefährdeten Bereichen, wie z.B. in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen.
- Schutz vor elektrischem Schlag. Vermeiden Sie jegliche Körperberührung mit geerdeten Teilen (z. B. Rohre, Heizkörper, Herde und Kühlschränke). Bei extremen Einsatzbedingungen (z.B. hohe Luftfeuchtigkeit, wenn Schleifschlamm erzeugt wird, usw.) kann die elektrische Sicherheit durch Vorschalten eines Trenntransformators oder eines (FI-) Fehlerstrom-Schutzschalters erhöht werden.
- Halten Sie andere Personen fern.
Lassen Sie Personen, vor allem Kinder, die an den Arbeiten nicht beteiligt sind, das Werkzeug oder das Verlängerungskabel nicht anfassen und halten Sie sie vom Arbeitsbereich fern. 5. Bewahren Sie Ihre Werkzeuge sicher auf.
Unbenutzte Werkzeuge sollen an einem trockenen Ort unter Verschluss außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
- Das Werkzeug nicht gewaltsam zweckentfremdet einsetzen.
Wenn es für seinen vorgesehenen Zweck angewendet wird, wird es die Arbeit besser und sicherer ausführen. 7. Verwenden Sie das richtige Werkzeug.
Setzen Sie Kleinwerkzeuge nicht dazu ein, die Arbeit von Hochleistungswerkzeugen zu verrichten. Verwenden Sie Werkzeuge nur entsprechend ihres vorgesehenen Zwecks; verwenden Sie beispielsweise zum Schneiden von Ästen oder Baumstümpfen keine Kreissäge. 8. Tragen Sie geeignete Arbeitskleidung.
Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck, da diese von den beweglichen Teilen des Werkzeugs erfasst werden können. Beim Arbeiten im Freien ist rutschfestes Schuhwerk zu empfehlen. Tragen Sie ein Haarnetz, um langes Haar damit zu bedecken.
- Verwenden Sie Schutzausrüstung.
Tragen Sie immer eine Schutzbrille. Tragen Sie eine Atem- oder Staubschutzmaske, falls die Arbeitsabläufe Staub oder Flugpartikel erzeugen. Wenn die erzeugten Partikel heiß sind, sollte auch ein hitzebeständiger Schurz getragen werden. Tragen Sie immer einen Gehörschutz. Tragen Sie immer einen Schutzhelm. 10. Schließen Sie die Vorrichtungen zur Staubabsaugung an.
Falls Geräte zur Staubabsaugung oder zum -sammeln angeschlossen werden können, vergewissern Sie sich, dass diese angeschlossen sind und ordnungsgemäß verwendet werden.
- Verwenden Sie das Kabel nicht missbräuchlich.
Ziehen Sie niemals am Netzkabel, wenn Sie es aus der Steckdose entfernen. Halten Sie das Kabel von Hitze, Öl und scharfen Kanten fern. Tragen Sie das Werkzeug niemals am Kabel.
- Sichern Sie das Werkstück.
Wenn möglich, benutzen Sie Schraubzwingen oder einen Schraubstock, um das Werkstück in Position zu halten. Das ist sicherer, als Ihre Hände zu benutzen, und es hält beide Hände für die Bedienung des Werkzeugs frei.
- Achten Sie auf einen sicheren Stand.
Achten Sie auf einen sicheren Stand, um in jeder Arbeitsposition das Gleichgewicht zu halten. 14. Pflegen Sie Ihre Werkzeuge mit Sorgfalt.
Halten Sie Ihre Werkzeuge scharf und sauber, um gut und sicher arbeiten zu können. Befolgen Sie die Schmiervorschriften und die Hinweise für Werkzeugwechsel. Überprüfen Sie Ihr Werkzeug in regelmäßigen Abständen, und lassen Sie es im Falle von Beschädigungen von einem autorisierten Servicebetrieb reparieren. Halten Sie alle Griffe und Schalter trocken, sauber und frei von Öl und Schmierfett.
- Ziehen Sie den Netzstecker.
Wenn sie nicht benutzt werden, sollte die Stromversorgung für Werkzeuge vor ihrer Wartung und beim Auswechseln von Zubehör wie etwa Sägeblättern, Bits und Schneidwerkzeug unterbrochen werden. 16. Entfernen Sie Stell- und Schraubenschlüssel.
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, dass Sie vor Inbetriebnahme des Werkzeugs visuell prüfen, ob Stell- und Schraubenschlüssel vom Werkzeug abgezogen sind.
- Vermeiden Sie unbeabsichtigtes Einschalten.
Tragen Sie das Werkzeug niemals mit einem Finger am Schalter. Vergewissern Sie sich, dass sich das Werkzeug vor dem Einstecken in der Aus-Position befindet.
- Verwenden Sie Verlängerungskabel für den Einsatz im Freien.
Vor der Verwendung muss das Verlängerungskabel inspiziert werden. Wenn es Beschädigungen aufweist, muss es ersetzt werden. Wenn das Werkzeug im Freien benutzt wird, benutzen Sie nur Verlängerungskabel, die zum Einsatz im Freien vorgesehen sind und entsprechend gekennzeichnet sind. 19. Seien Sie stets aufmerksam.
Achten Sie darauf, was Sie tun. Handeln Sie mit Vernunft. Bedienen Sie das Werkzeug nicht, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stehen.
- Kontrollieren Sie das Werkzeug auf Beschädigungen.
Überprüfen Sie das Werkzeug und das Netzkabel vor der Inbetriebnahme auf Beschädigungen, um festzustellen, ob es ordnungsgemäß funktionieren und seine vorgesehene Funktion erfüllen kann. Überprüfen Sie, ob alle beweglichen Teile richtig montiert sind und nicht klemmen und ob keine Teile gebrochen sind. Überprüfen Sie auch alle Befestigungen und alle weiteren Konditionen, die den Betrieb beeinflussen könnten. Schutzvorrichtungen oder andere beschädigte Teile sollen den ordnungsgemäß von einem autorisierten Servicebetrieb repariert oder ersetzt werden, wenn die Bedienungsanleitung nichts anderes angibt. Lassen Sie beschädigte Schalter von einem autorisierten Servicebetrieb ersetzen. Verwenden Sie das Werkzeug nicht, wenn sich der Schalter nicht ein- oder ausschalten lässt. Versuchen Sie niemals, Reparaturen selbst durchzuführen.

WARNUNG! Bei Verwendung von hier nicht empfohlenen Zubehörteilen/Zusatzteilen oder bei der Durchführung von Arbeiten, die nicht in dieser Bedienungsanleitung beschrieben sind, besteht Verletzungsgefahr.
- Lassen Sie Ihr Werkzeug von einer qualifizierten Person reparieren.
Dieses Elektrowerkzeug entspricht den einschlägigen Sicherheitsrichtlinien. Reparaturen dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal unter Verwendung von Originalersatzteilen durchgeführt werden. Bei Nichtbeachtung können für den Benutzer wesentliche Gefahren entstehen.
Zusätzliche Sicherheitshinweise für Gehrungssägen
- Vergewissern Sie sich, dass alle Feststellknäpfe und -hebel angezogen sind, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
- Vergewissern Sie sich vor der Durchführung von Neigungsschnitten, dass der Maschinenarm sicher befestigt ist.
- Betreiben Sie die Maschine nur, wenn sich die Schutzvorrichtung an ihrem Platz befindet, funktioniert und sich in einem einwandfreien Zustand befindet.
- Halten Sie Ihre Hände nicht in der Nähe des Sägeblatts, wenn die Säge an der Stromversorgung angeschlossen ist.
- Versuchen Sie niemals, das sich bewegende Werkzeug schnell abzubremsen, indem Sie ein Werkzeug oder etwas anderes gegen das Sägeblatt drücken, da hierdurch schwere Verletzungen verursacht werden können. Wählen Sie das richtige Sägeblatt für das zu schneidende Material.
- Verwenden Sie beim Umgang mit einem Sägeblatt oder mit rauem Material einen Halter oder tragen Sie Handschuhe.
- Führen Sie niemals Reinigungs- oder Wartungsarbeiten durch, solange die Maschine noch läuft und sich der Kopf nicht in der Ruhestellung befindet.
- Der vordere Teil des Blattschutzes ist mit einigen Schlitzen versehen, die eine gute Sicht auf das Werkstück ermöglichen. Obwohl die Schlitze das Herumfliegen von Spänen erheblich reduzieren, sind noch Öffnungen im Blattschutz vorhanden; deshalb sollten Sie immer eine Schutzbrille tragen, wenn Sie durch die Schlitze schauen.
- Ersetzen Sie Laser nur durch einen Laser desselben Typs. Lassen Sie einen Laser nur vom Hersteller oder von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt reparieren. Sägen Sie niemals Werkstücke, die kürzer als 200 mm sind.
- Ohne zusätzliche Stütze kann die Maschine die folgende maximale Werkstückgröße akzeptieren:
- Höhe 63 mm, Breite 205 mm, Länge 500 mm. Längere Werkstücke müssen durch einen geeigneten Tisch gestützt werden, z.B. DE3474. Klemmen Sie das Werkstück immer gut fest.
- Vergewissern Sie sich im Gehrungsmodus, dass der Teil des Sägeblatts unter dem Tisch vollständig durch die Schutzeinrichtung (63) umschlossen wird, die in Abb. E dargestellt ist.
Zusätzliche Sicherheitshinweise für Tischkreissägen
- Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt sich in die richtige Richtung dreht und dass die Sägezähne zur Vorderseite der Tischsäge hinzeigen.
- Vergewissern Sie sich, dass alle Feststellknöpfe und -hebel angezogen sind, bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
- Vergewissern Sie sich, dass alle Blatt- und Wellenkränze sauber sind und dass die versenkten Seiten der Kränze gegen das Blatt anliegen. Ziehen Sie die Wellenmuttern fest an.
- Achten Sie darauf, dass das Sägeblatt scharf und gut eingestellt ist. Beachten Sie die auf dem Sägeblatt angegebene Höchstgeschwindigkeit. Die angegebene Maximaldrehzahl muss immer höher sein als die auf dem Typenschild genannte Drehzahl.
- Benutzen Sie immer sowohl den oberen als auch den unteren Sägeblattschutz.
- Halten Sie Ihre Hände nicht in der Höhe des Sägeblatts, wenn die Säge an der Stromversorgung angeschlossen ist.
- Trennen Sie die Maschine vor der Durchführung von Wartungsarbeiten und vor dem Sägeblattwechsel vom Netz.
- Benutzen Sie immer einen Schiebestock, um das Werkstück zu bewegen, und halten Sie Ihre Hände beim Schneiden 200 mm vom Sägeblatt fern.
- Betreiben Sie das Gerät nur mit der angegebenen Spannung. Fügen Sie keine Schmiermittel zu, wenn das Sägeblatt sich noch dreht.
- Greifen Sie nicht um das Sägeblatt herum.
- Lassen Sie den Schiebestock immer in seiner Lage, wenn dieser nicht benötigt wird.
- Stellen Sie sich nicht auf das Gerät.
- Stellen Sie während des Transportes sicher, dass der obere Teil des Sägeblatts bedeckt ist, z.B. durch die Schutzeinrichtung.
- Verwenden Sie die Schutzeinrichtung nicht zur Handhabung oder zum Transport.
- Fugen, Einsatznuten oder Nuten sind nicht erlaubt.
- Vergewissern Sie sich, dass der Spaltkeil korrekt justiert ist. Führen Sie keine Schnitte ohne montierten Spaltkeil aus. Sägen Sie niemals Werkstücke, die kürzer als 30 mm sind.
- Ohne zusätzliche Stütze kann die Maschine die folgende maximale Werkstückgröße akzeptieren:
- Höhe 81 mm, Breite 400 mm, Länge 600 mm
Längere Werkstücke müssen durch einen geeigneten Tisch gestützt werden, z.B. D271055 oder D271058
Zusätzliche Sicherheitshinweise für Tisch-, Kapp- und Gehrungssägen
- Vergewissern Sie sich vor Gebrauch der Säge, dass die Maschine stabil steht. Stellen Sie die Maschine nie auf einer unebenen Fläche auf. Sichern Sie die Maschine gegebenenfalls mit Hilfe von 150 mm langen Innensechskantschrauben anstelle normaler Schrauben an einer Werkbank.
- Betreiben Sie die Maschine keinesfalls, wenn sich die Schutzvorrichtungen nicht an ihrem Platz befinden, insbesondere nach einem Wechsel der Betriebsart. Halten Sie die Schutzvorrichtungen in gutem Betriebszustand und gut gepflegt.
- Ersetzen Sie abgenutzte Tischeinsätze.
- Vergewissern Sie sich, dass der Arm im Tischkreissägemodus fest in der Arbeitsposition befestigt ist.
- Vergewissern Sie sich, dass der Arm im Tischkreissägemodus bei Neigungsschnitten ordnungsgemäß befestigt ist.
- Vergewissern Sie sich, dass der Tisch richtig gesichert ist, wenn die Betriebsart der Säge geändert wird. Sägen Sie niemals eisenhaltige oder eisenfreie Materialien, wenn Längsschnitte in der Sägebank-Betriebsart durchgeführt werden.
- Vor der Verwendung von Zubehörteilen schlagen Sie in der Bedienungsanleitung nach. Die falsche Verwendung von Zubehör kann Sachschäden verursachen.
- Beachten Sie die auf dem Sägeblatt angegebene Höchstgeschwindigkeit.
- Verwenden Sie beim Umgang mit einem Sägeblatt einen Halter oder tragen Sie Handschuhe.
- Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt sich in die richtige Richtung dreht. Achten Sie darauf, dass das Sägeblatt scharf ist. Die maximal zulässige Drehzahl des Sägeblatts muss der auf dem Typenschild des Werkzeugs angegebenen Leerlaufdrehzahl entsprechen oder diese überschreiten.
- Verwenden Sie keine Sägeblätter, die nicht mit den in den technischen Daten angegebenen Abmessungen übereinstimmen. Benutzen Sie keine Abstandsstücke oder Spindelringe, um ein Sägeblatt auf die Spindel zu setzen. Verwenden Sie nur die in diesem Handbuch spezifizierten Sägeblätter im Einklang mit EN 847-1.
- Ziehen Sie den Einsatz von speziell konstruierten lärmmindernden Sägeblättern in Erwägung.
- Verwenden Sie keine Sägeblätter für HOCHGESCHWINDIGKEITSSTAHL.
- Verwenden Sie keine gespaltenen oder beschädigten Sägeblätter.
- Nach Beendigung des Schnittes lassen Sie die Taste los und warten Sie, bis das Sägeblatt vollkommen stillsteht, bevor Sie den Kopf in die obere Ruhelage zurückstellen.
- Vergewissern Sie sich vor der Durchführung von Neigungsschnitten, dass das Sägeblatt sicher befestigt ist.
- Blockieren Sie nie den Ventilator, um die Antriebswelle zu stoppen.
- Der Blattschutz an Ihrer Säge wird automatisch hochgezogen, wenn der Arm gesenkt wird; er schwenkt wieder zurück, wenn die Säge in die Ausgangsposition zurückkehrt. Der Blattschutz kann von Hand hochgezogen werden, wenn Sägeblätter ausgewechselt werden und wenn der Zustand der Säge geprüft werden soll. Ziehen Sie den Blattschutz nie per Hand hoch, außer wenn die Säge ausgeschaltet ist und der Netzstecker gezogen wurde.
- Halten Sie den Bereich um die Maschine herum ordentlich und frei von losem Material wie beispielsweise Spänen und Schnittresten.
- Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Belüftungsschlitze des Motors sauber und spanfrei sind.
- Trennen Sie die Maschine vor der Durchführung von Wartungsarbeiten und vor dem Sägeblattwechsel vom Netz.
- Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlene Sägeblätter. Stellen Sie sicher, dass der Spaltkeil nicht dicker ist als die Rille, die vom Sägeblatt geschnitten wird, und nicht dünner als der Körper des Sägeblatts.
- Vergewissern Sie sich, dass die Maschine auf einer geraden Oberfläche und ausreichend stabil aufgestellt ist.
- Verwenden Sie keine Schleif- oder Diamantscheiben.
- Schalten Sie bei einem Unfall oder Maschinenfehler die Maschine sofort ab und trennen Sie sie von der Stromquelle.
Melden Sie den Fehler und kennzeichnen Sie die Maschine in geeigneter Form, damit andere Personen die defekte Maschine nicht verwenden.
- Wenn das Sägeblatt beim Sägen aufgrund anomaler Vorschubkraft blockiert, schalten Sie die Maschine ab und trennen Sie sie von der Stromzufuhr. Entfernen Sie das Werkstück und stellen Sie sicher, dass sich das Sägeblatt frei dreht. Schalten Sie die Maschine ein und starten Sie einen neuen Sägevorgang mit reduzierter Vorschubkraft.
- Entfernen Sie keine abgeschnittenen oder anderen Teile des Werkstücks aus dem Schneidebereich, während die Maschine läuft und der Sägekopf sich nicht in Ruheposition befindet.
- Verwenden Sie die Maschine nur mit montierten Standbeinen.
- Halten Sie sich immer links oder rechts von der Schnittlinie auf. Sorgen Sie für eine gute allgemeine oder lokale Beleuchtung.
- Stellen Sie sicher, dass der Bediener in der Verwendung, Einstellung und dem Betrieb der Maschine angemessen geschult ist.
- Schalten Sie das Werkzeug ab, bevor Sie es unbeaufsichtigt lassen.
- Stellen Sie sicher, dass die LED der Norm EN 62471 entspricht. Tauschen Sie die LED nicht gegen einen anderen Typ aus. Lassen Sie eine defekte LED-Leuchte von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt reparieren.
- Verwenden Sie bei der Bearbeitung von Holz eine Absaugvorrichtung. Bedenken Sie immer Faktoren, die zu Staubentwicklung führen können, z.B.: — Art des zu bearbeitenden Werkstoffs (Pressspanplatten erzeugen mehr Staub als Holz); Schärfe des Sägeblatts;
- Korrekte Einstellung des Sägeblatts;
- Absaugvorrichtung mit Ventilationsleistung von mindestens 20 m/s. Stellen Sie sicher, dass die Absaugvorrichtung sowie Hauben, Blenden und Rinnen korrekt ausgerichtet sind. Sägen Sie niemals Leichtmetalle, besonders kein Magnesium.
Restrisiken
Die größten Gefahren beim Einsatz von Sägen sind:
- Verletzungen aufgrund einer Berührung der rotierenden Teile.
Trotz Befolgung aller relevanten Sicherheitsbestimmungen und Anwendung von Schutzvorrichtungen sind die folgenden typischen Gefahren unvermeidbar:
Gehörschaden durch Lärmbelastung. - Unfallgefahr am nicht abgedeckten Bereich des rotierenden Sägeblatts. - Verletzungsgefahr beim Wechseln des Sägeblatts. - Quetschen der Finger beim Öffnen der Schutzabdeckungen. - Gesundheitsrisiko durch Einatmen des beim Arbeiten verursachten Holzstaubs, der beim Sägen von Holz, weiterhin bei Eiche, Buche und MDF-Platten entsteht.
Die folgenden Faktoren wirken sich auf die Lärmentwicklung aus:
- Der zu bearbeitende Werkstoff. Die Art des Sägeblatts. Die Vorschubkraft.
Die folgenden Faktoren erhöhen das Risiko von Atemproblemen:
- Keine Absaugvorrichtung beim Sägen von Holz angebracht.
- Unzureichende Staubabsaugung durch nicht gereinigte Absaugfilter.
- Abgenutztes Sägeblatt.
- Werkstück nicht exakt geführt.
Bildzeichen am Werkzeug
Die folgenden Bildzeichen sind am Gerät sichtbar angebracht:

Vor der Verwendung die Betriebsanleitung beachten.

Tragen Sie Gehörschutz.

Tragen Sie Augenschutz.

Tragpunkt

Halten Sie Ihre Hände nicht in die Nähe des Sägeblatts.

Beim Gebrauch der Maschine als Gehrungssäge stellen Sie sicher, dass der Betriebsschalter beim Ein- und Ausschalten betätigt wird. Bedienen Sie in dieser Betriebsart nicht den Schaltkasten. Der Ein-/Ausschalter am Maschinenrahmen ist nur für die Verwendung als Tischkreissäge vorgesehen.

Beim Gebrauch der Maschine als Gehrungssäge stellen Sie sicher, dass der Spaltkeil in seiner Ruhestellung gesichert wurde.

Verwenden Sie die Gehrungssäge nie, wenn sie nicht angebracht ist.
LAGE DES DATUMSCODES [ABB. (FIG.) A1]
Der Datumcode (143), der auch das Herstelljahr enthält, ist in das Gehäuse geprägt.
Beispiel:
2012 XX XX
Herstelljahr
Überprüfen der Lieferung
Die Verpackung enthält:
1 vormontierte Maschine 1 Karton mit:
1 Obere Schutzvorrichtung für Tischkreissägebetrieb 1 Untertisch-Sägeblattschutz für Kappsägebetrieb 4 Standbeine 2 Räder 4 Füße
1 Parallelanschlag 1 Werkstückspanner 1 Bedienungsanleitung 1 Explosionszeichnung
- Vergewissern Sie sich, dass das Elektrowerkzeug sowie die Zubehörteile beim Transport nicht beschädigt wurden.
- Lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung gründlich durch.
Gerätebeschreibung (Abb. A1 - A11)
A1
1 Ein-/Aus-Schalter (Tischkreissägebetrieb) 2 Sägetischfreigabehebel 3 Drehtellerarretierung 4 Gehrungssägetisch 5 Drehteller 6 Anschlag rechts 7 Anschlag links
8 Beweglicher unterer Sägeblattschutz
9 Schutzvorrichtungsfreigabehebel 10 Bedienungshandgriff 142 Leistungsschalter-Rücksetzknopf
143 Datumcode
A2
10 Bedienungshandgriff 11 Betriebsschalter (Gehrungssägebetrieb)
12 Fester oberer Sägeblattschutz
13 Spanabsauganschluss 14 Rad 15 Standbein 16 Fuß 17 Neigungsspannknopf
A3
17 Neigungsspannknopf 18 Höhenjustierung 19 Kreissägetisch 20 Spaltkeil 21 Obere Schutzhaube 22 Parallelanschlag 23 Schiebestock
Sonderzubehör
A4
Für den Kappsägebetrieb:
30 Anschlageinsatz (DE7120)
A5
31 Einstellbares Gestell, 760 mm (max. Höhe) (DE3474) 32 Führungsschienen 1.000 mm (DE3494) 33 Führungsschienen 500 mm (DE3491) 34 Neigbarer Halter (DE3495)
35 Schwenkanschlag (DE3462)
36 Längenanschlag für kurze Werkstücke (in Verbindung mit den Führungsschienen [33]) (DE3460) zu verwenden)
37 Halter mit abnehmbarem Anschlag (DE3495) 38 Halter ohne Anschlag (DE3495)
A6
40 Rollentisch (DE3497)
Für den Tischkreissägebetrieb:
A7
41 Gehrungsanschlag (D271052)
A8
42 Zusatztisch (D271058)
A9
43 Schiebetisch (D271055)
Schiebestöcke (DE3454) (nicht abgebildet)
Für alle Betriebsarten:
A 10
44 Dreifach-Spanabsaugsatz (D271054)
A11
144 LED-Arbeitsleuchtensystem
VERWENDUNGSZWECK
Ihre DEWALT D27107 Tisch-, Kapp- und Gehrungssäge wurde für den Einsatz als Gehrungssäge oder als Tischkreissäge entwickelt. Sie erlaubt das leichte, genaue und sichere Durchführen der vier Grundsägeschnitte (Längsschnitte, Querschnitte, Gehrungsschnitte und Neigungsschnitte).
Das Gerät wird mit einem Hartmetallsägeblatt mit nominalem Durchmesser von 305 mm zur professionellen Bearbeitung von Holz, Holzprodukten und Kunststoffen verwendet.
NICHT VERWENDEN in nasser Umgebung oder in der Nähe von entflammbaren Flüssigkeiten oder Gasen.
Diese Kapp- und Gehrungssäge ist ein Elektrowerkzeug für den professionellen Gebrauch.
LASSEN SIE NICHT ZU, dass Kinder in Kontakt mit dem Gerät kommen. Wenn unerfahrene Personen dieses Gerät verwenden, sind diese zu beaufsichtigen.

WARNUNG! Verwenden Sie Werkzeuge nur entsprechend ihres vorgesehenen Zwecks.
- Dieses Gerät darf nicht von Personen (einschließlich Kindern) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder ohne ausreichende Erfahrung oder Kenntnisse verwendet werden, außer wenn diese Personen von einer Person, die für ihre Sicherheit verantwortlich ist, bei der Verwendung des Geräts beaufsichtigt werden. Lassen Sie nicht zu, dass Kinder mit diesem Produkt allein gelassen werden.
GEHRUNGSBETRIEB
Im Gehrungsbetrieb wird die Säge in einer vertikalen, Gehrungs- oder Abkantstellung verwendet.
SÄGETISCHBETRIEB
Über die Mittelachse umgedreht, wird die Säge verwendet, um Standardablängarbeiten durchzuführen und um breite Werkstücke manuell dem Sägeblatt zuzuführen.
Elektrische Sicherheit
Der Elektromotor wurde für eine einzige Spannung konstruiert. Überprüfen Sie immer, dass die Stromversorgung der Spannung auf dem Typenschild entspricht.

Ihr DEWALT-Gerät ist gemäß EN 61029 doppelt isoliert. Es muss deshalb nicht geerdet werden.
Wenn das Stromversorgungskabel beschädigt ist, muss es durch ein speziell ausgestattetes Kabel ersetzt werden, das bei der DEWALT Kundendienstorganisation erhältlich ist.

Bei Ersatz des Netzkabels achten Sie auf Verwendung des Schweizer Netzsteckers.
Typ 11 für Klasse II
(Doppelisolierung) - Geräte
Typ 12 für Klasse I (Schutzleiter) - Geräte

Ortsveränderliche Geräte, die im Freien verwendet werden, müssen über einen Fehlerstromschutzschalter angeschlossen werden.
Verwendung eines Verlängerungskabels
Verwenden Sie ein zugelassenes 3-adriges Verlängerungskabel, das für die Leistungsaufnahme dieses Elektrowerkzeugs geeignet ist (siehe Technische
Daten). Der Mindestquerschnitt der Leitungen beträgt 1,5 mm² und die Höchstlänge beträgt 30 m.
Wenn Sie eine Kabeltrommel verwenden, wickeln Sie das Kabel vollständig ab.
ZUSAMMENBAUEN

WARNUNG: Um die Gefahr von Verletzungen zu vermeiden, schalten Sie das Gerät aus und trennen Sie es vom Netz, bevor Sie Zubehör anbringen oder abbauen oder Einstellungen vornehmen oder ändern oder Reparaturen durchführen. Überprüfen Sie, dass der Auslöseschalter in der AUS-Stellung ist. Ein unbeabsichtigtes Starten kann zu Verletzungen führen.
Auspacken der Maschine und ihrer Teile

WARNUNG: Ziehen Sie zum Bewegen der Maschine stets Hilfe hinzu, um Verletzungsgefahren zu vermeiden.
- Entfernen Sie das lose Verpackungsmaterial aus der Box.
- Heben Sie die Maschine aus der Box.
- Entfernen Sie die Teile-Box aus dem Maschineninnern.
- Entfernen Sie das restliche Verpackungsmaterial von der Maschine.
Montage der Füße (Abb. A2, B, B1)
Mit angebrachten Füßen und Standbeinen ist die Maschine für die Aufstellung auf einer Werkbank geeignet. Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, muss die Maschine an der Werkbank befestigt werden.

WARNUNG! Diese Maschine darf nur betrieben werden, wenn sie an einer Werkbank befestigt ist. Anderenfalls wird die Säge durch die Vorschubkraft instabil.
- Drehen Sie die Maschine auf den Kopf.
- Setzen Sie einen Fuß (16) an jeder der Anbringungspunkte (51) an der Basis.
- Schieben Sie eine Mutter (52) in die Schlitze (53), die sich oberhalb der Anbringungspunkte befinden.
- Bringen Sie eine Schraube (54) mit einer Unterlegscheibe (55) im Fuß an. Ziehen Sie die Schrauben an.
- Bringen Sie die Standbeine wie unter beschrieben an.
- Falten Sie die Standbeine wie unter beschrieben.
- Stellen Sie die Maschine aufrecht hin.
- Bringen Sie eine Schraube von 8 mm und einer Mindestlänge von 120 mm (49) an jedem Anbringungspunkt im Fuß an (Abb. B1).
- Ziehen Sie die Schrauben an.
Anbringen der Standbeine (Abb. C1 & C2)
Mit angebrachten Beinen ist die Maschine als eigenständiges Gerät geeignet.
- Drehen Sie die Maschine auf den Kopf.
- Bringen Sie die Standbeine wie unter beschrieben an. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass die vorderen und die hinteren Standbeine jeweils unterschiedliche Längen haben. Die hinteren Standbeine sind etwas länger als die vorderen. Vergewissern Sie sich, dass die Standbeine am wichtigen Platz angebracht werden.
- Stellen Sie die Maschine aufrecht hin. Bei Bedarf justieren Sie die Einklemmhöhe der Standbeine.
Hintere Standbeine
- Bringen Sie jeweils ein Standbein (15) an den Befestigungspunkten (56) an, die sich an den unteren Kanten an der Innenseite der Basis befinden (Abb. C1).
- Führen Sie eine Flachrundschraube (57) von außen durch die Löcher in den Rahmen und die Standbeine.
- Setzen Sie eine Klammer (58) und einen Sicherungsknopf (59) auf die Schrauben. Ziehen Sie die Sicherungsknöpfe an.
Vordere Beine
- Bringen Sie jeweils ein Standbein (15) an den Befestigungspunkten (56) an, die sich an den oberen Kanten an der Innenseite der Basis befinden (Abb. C2).
- Setzen Sie eine Klammer (58) über die Beine.
- Führen Sie eine Flachrundschraube (57) von innen durch die Löcher in die Klammern, die Standbeine und den Rahmen.
- Bringen Sie einen Sicherungsknopf (59) an den Schrauben an. Ziehen Sie die Sicherungsknöpfe an.
Zusammenklappen der Beine
(Abb. C3, C4) / Werkbankbefestigung (Abb. B1)
Die Beine können in das Gestell eingeklappt werden, so dass die Maschine auf einer Werkbank verwendbar ist.
- Drehen Sie die Maschine auf den Kopf.
- Lösen Sie den Feststellknopf (59) am ersten Bein (15).
- Klappen Sie das Bein nach innen. Ziehen Sie den Feststellknopf fest.
- Wiederholen Sie dies bei den anderen Beinen.
- Stellen Sie die Maschine aufrecht hin.
- Verwenden Sie die beiden Bohrungen (49) in den Beinen und sichern Sie die Maschine durch Schrauben mit einem Durchmesser von 8 mm und mindestens 150 mm Länge.
Um ein Blockieren der Maschine und Ungenauigkeiten bei der Arbeit zu vermeiden, sollte das Werkzeug auf einer ebenen Fläche montiert werden.
Anbringen der Räder (Abb. D)
- Setzen Sie ein Rad (14) auf die Achsen (60) auf jeder Seite der Maschine.
- Legen Sie die Flachscheibe (61) und eine Mutter (62) auf das Gewindeende der Achsen. Ziehen Sie die Mutter mit dem mitgelieferten Schraubenschlüssel an.
Montage für Kappsägebetrieb
Montieren des Untertisch-Sägeblattschutzes (Abb. E)
Der Untertisch-Sägeblattschutz (63) wird auf der Oberseite des Kreissägetisches montiert.
- Stecken Sie die zwei Befestigungen links vom Sägeblattschutz in die Schlitze (64) links vom Sägeblattschitz (65). Drehen Sie die Kunststoffschrauben gegen den Uhrzeigersinn.
- Setzen Sie die Schutzvorrichtung flach auf den Tisch und drücken Sie die Befestigung in den Schlitz (66) rechts vom Sägeblattschlitz. Drehen Sie die Kunststoffschraube gegen den Uhrzeigersinn.
- Zum Entfernen drehen Sie die Schrauben im Uhrzeigersinn und entfernen Sie die Schutzvorrichtung.
Umdrehen des Sägekopfes und Sägetisches (Abb. F1 - F4)
- Halten Sie den Sägetisch (19) mit einer Hand und drücken Sie den Sägetischfreigabehebel (2) nach rechts (Abb. F1).
- Drücken Sie die Vorderseite (Abb. F2) des Sägetisches nieder und drehen Sie ihn um 180°, so dass sich der Motor oben befindet und die Platte (67) in der Tischsicherungsvorrichtung (68) einrastet (Abb. F3).
- Schieben Sie den Freigabehebel (69) nach hinten, während der Sägekopf unten gehalten wird, bis die federunterstützte Lagereinheit (70) aus ihrem Sitz herausgehoben werden kann (Abb. F4).
- Klappen Sie die Lagereinheit nach oben.
- Halten Sie den Sägekopf fest, während er vom Federdruck in die Ausgangsstellung gebracht wird.
Montage des Sägeblatts (Abb. G1 - G4)

WARNUNG: Um die Gefahr von Verletzungen zu vermeiden, schalten Sie das Gerät aus und trennen Sie es vom Netz, bevor Sie Zubehör anbringen oder abbauen oder Einstellungen vornehmen oder andere oder Reparaturen vornehmen. Überprüfen Sie, dass der Auslöseschalter in der AUS-Stellung ist. Ein unbeabsichtigtes Starten kann zu Verletzungen führen.

- Bringen Sie die Säge vor dem Auswechseln des Sägeblatts immer in die Gehrungssägeposition.
- Drücken Sie niemals den Spindelarretierungsknopf herunter, wenn das Sägeblatt unter Strom steht oder am Auslaufen ist. Schneiden Sie mit dieser Kapp- und Gehrungssäge kein Leichtmetall und Eisenmetall (eisen- oder stahlhaltig) oder Mauerwerks- oder Zementfasererzeugnisse. Die Zähne eines neuen Sägeblatts sind sehr scharf und können gefährlich sein.
- Drücken Sie den Kopfblockierungs-Freigabehebel (9), um den unteren Blattschutz (8) freizugeben. Ziehen Sie nun den unteren Blattschutz so weit hoch wie möglich (Abb. G1).
- Während der untere Sägeblattschutz hochgehalten wird, drücken Sie mit einer Hand den Spindelarretierungsknopf (74) nach unten, benutzen dann mit der anderen Hand den mitgelieferten Sägeblattschlüssel, um die linksgängige Feststellschraube des Sägeblatts (73) durch Drehen im Uhrzeigersinn zu lockern.

WARNUNG! Um die Spindelarretierung zu verwenden, drücken Sie den Knopf und drehen die Spindel von Hand, bis Sie fühlen, dass die Arretierung einrastet.
- Halten Sie den Arretierungsknopf eingedrückt, um die Spindel festzuhalten (74, Abb. G1).
- Entfernen Sie die Sägeblattschraube (73) und den äußeren Sägeblattflansch (75).
- Montieren Sie das Sägeblatt (76) auf dem inneren Bund (77), der sich am inneren Sägeblattflansch (78) befindet. Sorgen Sie dafür, dass die Zähne am unteren Blattrand in Richtung der Rückseite der Säge zeigen (vom Benutzer weg).
- Montieren Sie den äußeren Sägeblattflansch (75) wieder.
- Ziehen Sie die Sägeblattschraube (73) an, indem Sie sie entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, während Sie mit der anderen Hand den Spindelarretierungsknopf gedrückt halten. Ziehen Sie den unteren Blattschutz hoch.

WARNUNG! Das Sägeblatt darf nur auf die beschriebene Art und Weise ausgetauscht werden. Verwenden Sie nur Sägeblätter gemäß den Technischen Daten; Kat.-Nr.: DT4260 wird empfohlen.
Einstellungen für Kapp- und Gehrungsbetrieb
Die Kapp- und Gehrungssäge wurde werkseitig genau eingestellt. Sollte wegen des Transports oder aus irgendeinem anderen Grunde eine erneute Einstellung erforderlich sein, gehen Sie folgendermaßen vor, um Ihre Säge einzustellen. Die Einstellungen sollen dann zuverlässig bestehen bleiben.
Prüfen und Justieren des Winkels zwischen Sägeblatt und Anschlag (Abb. H1 - H3)
- Lösen Sie den Gehrungsknopf (79) und drücken Sie die Gehrungsverriegelung (80) herunter, um den Drehtisch (5) zu lösen (Abb. H1).
- Schwenken Sie den Drehtisch, bis die Verriegelung ihn in der 0°-Gehrungsposition hält. Ziehen Sie den Knopf nicht an. Ziehen Sie den Kopf nach unten, bis das Sägeblatt gerade in den Sägeschlitz (81) eintritt.
- Legen Sie ein Winkelmaß (82) gegen die linke Seite (7) des Anschlags und des Sägeblatts (76) (Abb. H2).

WARNUNG! Berühren Sie die Spitzen der Sägeblattzähne nicht mit dem Winkel.
Zum Justieren gehen Sie folgendermaßen vor: - Lockern Sie die Schrauben (83) (Abb. H3) und bewegen Sie die Skala-/Drehtischkonstruktion nach links oder rechts, bis der mit dem Winkelmaß gemessene Winkel zwischen dem Sägeblatt und dem Anschlag 90° beträgt (Abb. H2). - Ziehen Sie die Schrauben (83) wieder an (Abb. H3). Die Anzeige des Gehrungszeigers ist an dieser Stelle nicht von Bedeutung.
Justierung des Gehrungszeigers (Abb. H1 & H4)
- Lösen Sie den Gehrungsknopf (79) und drücken Sie die Gehrungsverriegelung (80) herunter, um den Drehtisch (5) zu lösen (Abb. H1).
- Lassen Sie die Gehrungsverriegelung bei lockerem Gehrungsknopf einschnappen, indem Sie den Gehrungsarm an der Nullstellung vorbeidrehen.
- Beobachten Sie den Zeiger (84) und die Gehrungsskala (85) (Abb. H4). Falls der Zeiger nicht genau Null anzeigt, lösen Sie die Schraube (86) und bewegen Sie den Zeiger, bis 0° angezeigt wird. Ziehen Sie die Schraube nun an.
Prüfen und Einstellen des Winkels zwischen Sägeblatt und Tisch (Abb. 11 - 13)
- Lockern Sie den Neigungsfeststellknopf (17) (Abb. 11).
- Drücken Sie den Sägekopf nach rechts, um sicherzustellen, dass dieser vollkommen senkrecht ist. Ziehen Sie den Neigungsspannknopf anschließend an.
- Ziehen Sie den Kopf nach unten, bis das Sägeblatt gerade in den Sägenschlitz (81) eintritt.
- Setzen Sie das Winkelmaß (82) auf den Tisch und gegen das Sägeblatt (76) (Abb. 12).

WARNUNG! Berühren Sie die Spitzen der Sägeblattzähne nicht mit dem Winkel.
Zum Justieren gehen Sie folgendermaßen vor: - Lösen Sie den Neigungsfeststellknopf (17) (Abb. 11), und drehen Sie die Anschlagschraube für die senkrechte Stellung (87) hinein bzw. heraus (Abb. 13), bis sich das Sägeblatt 90° zum Tisch befindet, wenn mit dem Winkelmaß gemessen wird (Abb. 12). - Falls der Neigungszeiger (88) nicht Null auf der Neigungsskala (89) anzeigt, lockern Sie die Feststellschraube (90) und justieren Sie den Zeiger auf Null (Abb. 13).
Einstellen des Anschlags (Abb. J)
Der obere Teil der linken Seite des Anschlags kann nach links verschoben werden. Der Platz, der so entsteht, erlaubt einen maximalen Neigungswinkel der Säge von 48° nach links. Um den Anschlag (7) einzustellen:
- Lösen Sie den Anschlagfeststellknopf (91) und schieben Sie den oberen Teil des Seitenanschlags nach links.
- Machen Sie einen Versuch mit AUSgeschalteter Säge und prüfen Sie den Zwischenraum zwischen Sägeblatt und Anschlag. Stellen Sie den Anschlag so ein, dass er so nahe wie möglich am Sägeblatt ist, ohne die vertikale Bewegung des Sägearms zu behindern. Ziehen Sie den Knopf sicher an.

WARNUNG! Die Führungsnut (92) kann mit Sägemehl verstopfen. Verwenden Sie ein Stäbchen oder Druckluft, um die Führungsnut zu reinigen.
Überprüfen und Einstellen des Neigungswinkels (Abb. I1, J, K & L)
- Lockern Sie den Anschlagfeststellknopf (91) und schieben Sie den oberen Teil des Seitenanschlags so weit wie möglich nach links (Abb. J).
- Lockern Sie den Neigungsfeststellknopf (17) (Abb. 11), und während der Zwischenwertanschlag (93) für die Neigungsstellung zur Seite gedreht ist, bewegen Sie den Sägearm nach links, bis der Winkelanschlag (94) auf dem Justieranschlag der Neigungsposition (95) ruht (Abb. K). Dies ist die 45°-Neigungsposition. Zum Justieren gehen Sie folgendermaßen vor:
- Drehen Sie den Justieranschlag (95) der Neigungsposition nach Bedarf hinein bzw. heraus, bis der Zeiger (88) 45° anzeigt und der Winkelanschlag auf dem Justieranschlag der Neigungsposition ruht.
Überprüfen und Einstellen des Zwischenwert-Neigungswinkels (Abb. 11, J & L)
Der Zwischenwert-Neigungswinkel ist auf 30° voreingestellt, wodurch ein schnelles Einstellen für das Schneiden von Zierleisten möglich ist.
- Lockern Sie den Anschlagfeststellknopf (91) und schieben Sie den oberen Teil des Seitenanschlags so weit wie möglich nach links (Abb. J).
- Lockern Sie den Neigungsfeststellknopf (17) (Abb. 11), und während der Zwischenwertanschlag (93) für die Neigungsstellung in seine Lage gedreht ist, bewegen Sie den Sägearm nach links, bis der Winkelanschlag (96) auf dem Justieranschlag für die Zwischenwert-Neigungsposition (93) ruht (Abb. L). Dies ist die 30°-Neigungsposition. Zum Justieren gehen Sie folgendermaßen vor:
- Drehen Sie den Justieranschlag (96) der Neigungsposition nach Bedarf hinein oder heraus, bis der Zeiger (88) 30° anzeigt, während die Winkeleinstellschraube auf dem Zwischenwert-Neigungsanschlag ruht.
Montage für den Tischkreissägebetrieb
Umrüsten von Kappsägebetrieb auf Tischkreissägebetrieb (Abb. A1, M1 - M5)
- Bringen Sie das Sägeblatt in die 0°-Querschnittstellung, wobei die Drehtischklammer (3) gesichert sein muss (Abb. A1).
- Lockern Sie den Spaltkeilarretierungsknopf (97) so weit, dass der Spaltkeil in den Befestigungsschlitz eintritt (Abb. M1).
- Nehmen Sie den Spaltkeil (20) aus seiner Aufbewahrungsposition im Inneren der Basis.
- Drücken Sie den Schutzvorrichtungsfreigabehebel (9), um den Sägeblattschutz (8) freizugeben. Ziehen Sie nun den Sägeblattschutz so weit wie möglich hoch (Abb. A1).
- Schieben Sie die Spaltkeilklammer (98) in den Befestigungsschlitz (99) (Abb. M1). Ziehen Sie den Feststellknopf an.
- Verschieben Sie den Hebel (100) so, dass der federunterstützte obere Teil des Anschlags (7) auf dem Drehtisch ruht (Abb. M2). Ziehen Sie den Sägekopf nach unten.
- Schieben Sie den Freigabehebel (69) nach hinten (Abb. M3).
- Schieben Sie die Lagereinheit (70) nach unten, bis die Kerben (101) in ihren Plätzen (102) einrasten (Abb. M3).

WARNUNG! Das Sägeblatt darf den unteren Sägeblattschutz nicht berühren.
- Ziehen Sie den Sägetischfreigabehebel (2) nach rechts, ziehen Sie die Vorderkante des Sägetisches (4) hoch (Abb. M4) und drehen Sie ihn um 180°, bis die Platte der Sägetischarretierung (68) automatisch die Verriegelung der Sägetischarretierung in der Position für Tischkreissägebetrieb arretiert (Abb. M5).
- Entfernen Sie den Untertisch-Sägeblattschutz.
Spaltkeileinstellung (Abb. N1 & N2)

WARNUNG! Müssen Einstellungen am Spaltkeil (20) vorgenommen werden, so wird die Einheit am besten in die Kappsägen-Betriebsart gedreht (Abb. N2). Gehen Sie wie im Abschnitt "Umrüsten von Tischkreissägebetrieb auf Kappsägebetrieb" beschrieben vor.
In der korrekten Position liegt die Spitze des Spaltkeils nicht mehr als 2 mm unter dem höchsten Zahn des Sägeblattes und der Keilkörper höchstens 3 - 8 mm von den Spitzen der Sägeblattzähne entfernt (Abb. N1).
Zum Justieren gehen Sie folgendermaßen vor: - Lockern Sie die Schrauben (104), um die waagerechte Position des Spaltkeils einzustellen. - Lockern Sie die Schrauben (103), um die senkrechte Position des Spaltkeils einzustellen. - Ziehen Sie die Schrauben sicher an.
Montieren des oberen Sägeblattschutzes (Abb. O)
Der obere Sägeblattschutz (21) ist so konstruiert, dass er schnell und einfach am Spaltkeil (20) angebracht werden kann, sobald die Maschine für den Tischkreissägebetrieb eingerichtet wurde.
- Während die Schutzvorrichtung senkrecht gehalten wird, richten Sie den Schlitz hinten in der Schutzhaube mit dem Spaltkeil aus.
- Senken Sie die Schutzvorrichtung über den Spaltkeil (20), wobei sichergestellt werden muss, dass der Schaft der Schraube in die Aussparung eintritt.
- Drehen Sie die Schutzvorrichtung in die senkrechte Stellung.

WARNUNG! Verwenden Sie die Säge nie im Tischkreissägebetrieb ohne den ordnungsgemäß montierten oberen Sägeblattschutz.
Montieren und Einstellen des Parallelanschlags (Abb. P1 - P5)
Der Parallelanschlag (22) lässt sich an beiden Seiten des Sägeblatts anbringen.
- Schieben Sie die Klammer (107) nach links oder rechts (Abb. P1). Die Klemmlatte greift hinter der Vorderkante des Sägetisches ein.
- Schieben Sie den Anschlag nach oben gegen das Sägeblatt.
- Schieben Sie den Hebel (108) nach unten, um den Anschlag in seiner Lage zu sichern.
- Überzeugen Sie sich davon, dass sich der Anschlag parallel zum Sägeblatt befindet. Zum Justieren gehen Sie folgendermaßen vor:
- Lösen Sie die Sicherungsknöpfe (109) und schieben Sie den Anschlag zurück, um an die Einstellschrauben (110) oben im Anschlag zu gelangen (Abb. P2).
- Lösen Sie die Einstellschrauben, die die Anschlagsklammer am Anschlagshalter sichern, mit einem Schraubenschlüssel.
- Stellen Sie den Anschlag so ein, dass er parallel zum Blatt steht, indem Sie den Abstand zwischen dem Blatt und dem Anschlag vorne und hinten am Sägeblatt überprüfen.
- Nach Abschluss der Einstellung ziehen Sie die Einstellschrauben wieder an. Prüfen Sie nochmals, ob der Anschlag parallel zum Blatt steht.
- Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger (111) auf der Skala Null anzeigt (Abb. P3). Falls der Zeiger nicht genau Null anzeigt, lösen Sie die Schraube (112) und bewegen Sie den Zeiger, bis 0° angezeigt wird. Ziehen Sie die Schraube nun an.
Der Anschlag ist ab Werk rechts vom Sägeblatt angeordnet. Um den Anschlag für den Gebrauch links vom Sägeblatt vorzubereiten, gehen Sie wie folgt vor (Abb. P4):
- Entfernen Sie die Sicherungsknöpfe (109).
- Schieben Sie das Anschlagsprofil (113) aus dem Spannhalter heraus.
- Drehen Sie den Spannhalter (114) um und bringen Sie die Sicherungsknöpfe wieder an.
- Schieben Sie den Anschlag auf den Spannhalter. Ziehen Sie die Knöpfe an.
Der Anschlag kann umgedreht werden: Sie können das Werkstück an der breiten Seite (75 mm) oder der schmalen Seite (11 mm) entlangführen, sodass auch beim Längsschneiden dünner Werkstücke ein Schiebestock verwendet werden kann (Abb. P5).
- Um die schmale Seite zu verwenden, lockern Sie die Feststellknöpfe (109) und schieben Sie den Anschlag (113) aus dem Spannhalter (114).
- Drehen Sie den Anschlag und halten Sie den Spannhalter wieder gemäß Abb. P5 in den Schlitz eingreifen.
- Um die volle Höhe von 75 mm zu verwenden, schieben Sie den Anschlag mit der breiten Seite in senkrechter Stellung in den Spannhalter (Abb. P4).

WARNUNG! Verwenden Sie für Längsschnitte niedriger Werkstücke die niedrige Seite des Anschlags, damit der Abstand zwischen dem Sägeblatt und dem Anschlag für den Schiebestock ausreicht. Das hintere Ende des Anschlags sollte mit der Vorderseite des Spaltkeils auf einer Linie sein.
Anbringen und Einstellen des Gehrungsanschlags (Abb. Q1 - Q4)
Der Gehrungsanschlag (D271052) ist als Sonderzubehör erhältlich. Der Gehrungsanschlag (41) kann für Gehrungsschnitte verwendet werden, wenn sich die Maschine im Tischkreissägebetrieb befindet (Abb. Q1).
- Lockern Sie den Feststellknopf (115) und schwenken Sie die Führungsstange (116) heraus (Abb. Q2). Ziehen Sie den Feststellknopf an.
- Schieben Sie den Anschlag auf die linke Seite des Tisches (Abb. Q3).
- Lösen Sie den Sicherungsknopf (117).
- Halten Sie ein Winkelmaß (82) gegen den Anschlag (41) und das Sägeblatt (76). Zum Justieren gehen Sie folgendermaßen vor:
- Lösen Sie die Mutter (118) einige Umdrehungen, und drehen Sie die Anschlagschraube für den rechten Winkel (119) (Abb. Q4) herein bzw. heraus, bis sich der Anschlag 90° zum Sägeblatt befindet, wenn mit dem Winkel gemessen wird (Abb. Q3). Ziehen Sie den Knopf (117) an.
- Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger (120) auf der Skala (121) Null anzeigt. Justieren Sie falls nicht nach.
Umrüsten von Tischkreissägebetrieb auf Kappbetrieb (Abb. A3, E & M1)
- Entfernen Sie den Parallelanschlag (22) bzw. den Gehrungsanschlag, sofern angebracht (Abb. A3).
- Entfernen Sie den oberen Sägeblattschutz (21).
- Bringen Sie den Untertisch-Sägeblattschutz (63) wieder an (Abb. E).
- Gehen Sie gemäß Abschnitt 'Umdrehen des Sägekopfes und Sägetisches' vor.
- Lockern Sie den Spaltkeilfeststellknopf (97) und entfernen Sie den Spaltkeil (20), während der Sägeblattschutz (8) gehalten wird (Abb. M1).
- Senken Sie den Sägeblattschutz.
- Bringen Sie den Spaltkeil (20) in seine Aufbewahrungsposition im Innern der Basis (Abb. A3).
BETRIEB
Bedienungsanleitung

WARNUNG! Beachten Sie stets die Sicherheitshinweise und anwendbaren Vorschriften.
WARNUNG: Um die Gefahr von Verletzungen zu vermeiden, schalten Sie das Gerät aus und trennen Sie es vom Netz, bevor Sie Zubehör anbringen oder abbauen oder Einstellungen vornehmen oder ändern oder Reparaturen vornehmen. Überprüfen Sie, dass der Auslöseschalter in der AUS-Stellung ist. Ein unbeabsichtigtes Starten kann zu Verletzungen führen.

WARNUNG:
Vergewissern Sie sich, dass das zu sägende Material gesichert wurde. - Drücken Sie die Säge beim Arbeiten nur leicht an und üben Sie nie seitlichen Druck auf das Sägeblatt aus. Vermeiden Sie die Überlastung der Säge.
Achten Sie bei der Aufstellung der Maschine auf eine ergonomische Tischhöhe und -stabilität. Der Standort der Maschine muss so gewählt werden, dass der Bediener einen eigenen Überblick sowie genügend Platz um die Maschine herum hat, dass er die Werkstücke ohne Einschränkung bearbeiten kann. Stellen Sie zur Reduzierung der Auswirkungen von Vibrationen sicher, dass die Umgebungstemperatur nicht zu gering ist, dass Maschine und Zubehör gut gewartet sind und sich die Werkstückgröße für diese Maschine eignet.
Vor dem Betrieb:
- Montieren Sie das richtige Sägeblatt. Verwenden Sie keine übermäßig abgenutzten Sägeblätter. Die höchstzulässige Drehzahl der Säge darf nicht höher sein als die des Sägeblattes. Versuchen Sie nicht, extrem kleine Werkstücke zu sägen.
- Üben Sie beim Schneiden keinen übermäßigen Druck auf das Sägeblatt aus. Erzwingen Sie den Arbeitsvorgang nicht.
- Lassen Sie den Motor vor Arbeitsbeginn stets auf volle Drehzahl beschleunigen.
- Stellen Sie sicher, dass alle Feststellknöpfe und Hebel angezogen sind.
Ein- und Ausschalten (Abb. A1, R1 - R3)
Diese Maschine ist mit zwei voneinander unabhängigen Schaltsystemen ausgestattet. In der Kappsägebetriebsart wird der Betriebsschalter (11) verwendet (Abb. R1). In der Tischkreissägebetriebsart wird der Ein-/Ausschalter (1) verwendet (Abb. R2). In den Schaltkasten ist ein Motorüberlastungsschutzschalter mit manueller Rücksetzung integriert. Im Fall einer Überlastabschaltung gehen Sie wie folgt vor:
- Vergewissern Sie sich, dass die Maschine ausgeschaltet ist. - Drücken Sie den Rücksetzknopf (142).
Kappsägebetrieb (Abb. R1)
Im Betriebsschalter befindet sich ein Loch (122), in das ein Vorhängeschloss eingesetzt werden kann, um den Schalter zu sperren.
- Drücken Sie auf den Betriebsschalter (11), um das Werkzeug einzuschalten.
- Lassen Sie zum Stoppen des Werkzeuges den Schalter los.
Tischkreissägebetrieb (Abb. R2 & R3)
Der Ein-/Ausschalter bietet mehrere Vorteile:
- Nullspannungsauslösung: Sollte aus irgendeinem Grund die Stromzufuhr unterbrochen werden, so muss der Schalter bewusst erneut eingeschaltet werden.
- Zusätzliche Sicherheit: Die Sicherheitsplatte (123) am Scharnier kann verschlossen werden, indem ein Vorhängeschloss durch die Löcher (124 & 125) geführt wird. Die Platte dient auch als leicht zu findender Not-Aus-Schalter; durch einen Druck auf die Vorderseite der Platte wird der Ausschaltknopf gedrückt. Zum Einsatz der Maschine drücken Sie die grüne Starttaste (126). Zum Ausschalten der Maschine drücken Sie die rote Stopptaste (127).
Sperren der Schalter
- Um einen Gebrauch der Maschine von hierzu nicht Berechtigten zu vermeiden, können beide Schalter mit Vorhängeschlössern gesperrt werden.
Grundschnitte
Sägen im Kappsägebetrieb
Es ist gefährlich, ohne Schutzvorrichtung zu arbeiten. Alle Schutzvorrichtungen müssen beim Sägen betriebsbereit sein.
- Vergewissern Sie sich, dass die Untertisch-Schutzvorrichtung nicht mit Sägemehl verstopft ist.
- Spannen Sie das Werkstück stets ein, wenn Nichteisen-Metalle geschnitten werden.
Allgemeine Handhabung
- Im Kappsägebetrieb wird der Sägekopf automatisch in der oberen Raststellung arretiert.
- Durch Zusammendrücken des Schutzvorrichtungs-Freigabehebels wird der Sägekopf entriegelt. Wird der Sägekopf nach unten bewegt, so wird die bewegliche untere Schutzvorrichtung eingezogen.
- Versuchen Sie nie, den unteren Sägeblattschutz nach Beendigung des Sägeschnitts festzuhalten, sondern lassen Sie ihn in die Raststellung zurückkehren. Die minimale Abschnittlänge ist 10 mm.
- Für die Verarbeitung kurzer Werkstücke (minimal 190 mm links oder rechts vom Sägeblatt) wird die Verwendung der als Zubehör erhältlichen Spannbacke empfohlen.
- Für die Verarbeitung von PVC-Teilen verwenden Sie einen Holzklotz mit einem zusätzlichen Profil als Werkstückauflage.
Einspannen des Werkstücks (Abb. A5, Z)

WARNUNG: Ein eingespanntes Werkstück, das vor einem Schnitt symmetrisch und sicher war, kann danach unsymmetrisch sein. Bei unsymmetrischer Belastung kann die Säge oder alles, worauf die Säge befestigt ist, kippen, z.B. ein Tisch oder eine Werkbank. Bei einem Schnitt, der evtl. unsymmetrisch wird, muss das Werkstück korrekt abgestützt werden. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Säge fest auf einer stabilen Fläche befestigt ist. Dies könnte zu Verletzungen führen.

WARNUNG: Der Fuß der Schraubklemme muss immer über dem Unterteil der Säge festgeklemmt werden, wenn die Schraubklemme verwendet wird. Klemmen Sie das Werkstück immer am Unterteil der Säge fest – und nirgendwo sonst am Arbeitsbereich. Stellen Sie sicher, dass der Fuß der Schraubklemme nicht am Rand des Unterteils der Säge festgeklemmt wird.

VORSICHT: Verwenden Sie immer einen Schraubstock, um die Kontrolle zu behalten und um das Risiko zu reduzieren, dass das Werkstück beschädigt wird und es zu Verletzungen kommt, wenn Ihre Hände während des Schnitts 160 mm vom Sägeblatt entfernt sein müssen.
Verwenden Sie den Schraubstock (39), der mit Ihrer Säge geliefert wird. Andere Hilfen wie Federklammern oder Schraubzwingen können für bestimmte Größen und Materialformen geeignet sein. Der linke oder rechte Anschlag lässt sich seitlich verschieben, um das Einspannen zu vereinfachen.
BEFESTIGUNG DES SCHRAUBSTOCKS
- Setzen Sie ihn in die Öffnung hinter dem Anschlag ein. Die Schraubklemme muss zur Rückseite der Gehrungssäge zeigen. Stellen Sie sicher, dass die Rille des Schraubstocks vollständig in das Unterteil der Gehrungssäge eingesetzt ist. Wenn die Rille sichtbar ist, ist der Schraubstock nicht sicher.
- Drehen Sie die Schraubklemme 180° zur Vorderseite der Gehrungssäge.
- Lösen Sie den Knopf, um die Schraubklemme nach oben oder unten einzustellen, verwenden Sie dann den Feineinstellknopf, um die Schraubklemme am Werkstück festzuklemmen.
HINWEIS: Setzen Sie den Schraubstock auf die rechte Seite des Unterteils, wenn Sie Neigungsschnitte vornehmen. MACHEN SIE IMMER EINEN VERSUCH (MIT AUSGESCHALTETER SÄGE), BEVOR SIE MIT DEM EINGESCHALTETEN GERÄT ARBEITEN, SO DASS SIE DIE BAHN DES SÄGEBLATTS ÜBERPRÜFEN KÖNNEN. STELLEN SIE SICHER, DASS DER SCHRAUBSTOCK NICHT DEN BETRIEB DER SÄGE ODER DIE SCHUTZVORRICHTUNGEN BEHINDERT.
Gerader vertikaler Querschnitt (Abb. S1)
- Lockern Sie den Gehrungsknopf (79) und drücken Sie die Gehrungsverriegelung (80) herunter.
- Stellen Sie die Gehrungsverriegelung auf die 0°-Position und ziehen Sie den Gehrungsknopf an.
- Legen Sie das Werkstück, das bearbeitet werden soll, gegen den Anschlag (7).
- Halten Sie den Bedienungshandgriff (10) und drücken Sie den Schutzvorrichtungsfreigabehebel (9) hinein.
- Drücken Sie auf den Betriebsschalter (11), um den Motor zu starten.
- Drücken Sie den Sägekopf nach unten, um durch das Holz und die Schlitzplatte (81) zu schneiden.
- Nach Beendigung des Schnittes lassen Sie den Schalter los und warten Sie, bis das Sägeblatt vollkommen stillsteht, bevor Sie den Kopf in die obere Ruhelage zurückstellen.
Vertikaler Gehrungsquerschnitt (Abb. S2)
- Lockern Sie den Gehrungsknopf (79) und drücken Sie die Gehrungsverriegelung (80) herunter. Bewegen Sie den Drehtisch nach links oder nach rechts zum gewünschten Winkel.
Die Gehrungsverriegelung arretiert automatisch bei 15° , 22,5° , 35,3° , 45° - und dies sowohl links als auch rechts. Für Zwischenwerte halten Sie den Kopf gut fest und ziehen Sie den Gehrungsknopf an. Ziehen Sie vor dem Schneiden den Gehrungsknopf immer fest an. - Gehen Sie wie bei einem geraden Querschnitt vor.

WARNUNG! Wenn der Gehrungsquerschnitt bei einem Stück Holz mit einer unebenen Kante angewendet wird, legen Sie das Holz so in die Säge, dass die unebene Kante sich an der Seite des Sägetisches befindet, wo der Winkel zum Anschlag am größten ist.
Gehrung nach links, unebene Kante nach rechts Gehrung nach rechts, unebene Kante nach links
Neigungsquerschnitte (Abb. A2, S3)
Der Neigungswinkel kann zwischen 48° nach links und 2° nach rechts eingestellt werden. Beim Neigungsquerschnitt kann der Drehtisch auf einen Winkel zwischen 0° und maximal 45° Gehrung nach links oder rechts eingestellt werden.
- Lockern Sie den Anschlagfeststellknopf (91) und schieben Sie den oberen Teil des Seitenanschlags so weit wie möglich nach links.
- Lockern Sie den Neigungsfeststellknopf (17), und stellen Sie die Neigung auf den gewünschten Wert ein. Ziehen Sie den Neigungsfeststellknopf fest an.
- Gehen Sie wie bei einem geraden Querschnitt vor.
Doppelgehrungsschnitte (Abb. T1 - T4)
Doppelgehrungssägen ist eine Kombination von Gehrungssägen (Abb. T1) und Neigungssägen (Abb. T2). Diese Sägeweise ergibt einen Schnitt, der sich zum Herstellen von Rahmen oder Kästen mit schrägen Seiten, wie in Abb. T3, eignet.

WARNUNG! Falls der Schnittwinkel für jeden Schnitt entsprechend ist, vergewissern Sie sich, dass der Neigungsfeststellknopf und der Gehrungsfeststellknopf fest angezogen sind. Diese Knöpfe müssen nach jeder Änderung der Neigung oder Gehrung angezogen werden.
Die hier gegebene Übersicht soll Ihnen helfen, die richtigen Neigungs- und Gehrungseinstellungen für zusammengesetzte Schnitte zu wählen. Um die Übersicht zu verwenden, wählen Sie den gewünschten Winkel „A" (Abb. T4) für Ihr Projekt. Sie finden diesen Winkel in dem betreffenden Bogen in der folgenden Übersicht. Von diesem Punkt aus gehen Sie in einer vertikalen Linie, um den korrekten Neigungswinkel zu finden, und in einer horizontalen Linie, um den korrekten Gehrungswinkel zu finden. - Stellen Sie Ihre Säge auf die vorgeschriebenen Winkel ein und machen Sie Probeschnitte. - Üben Sie den Zusammenbau der gesägten Stücke. - Beispiel: Um einen vierseitigen Rahmen mit 25° Außenwinkeln herzustellen (Winkel A) (Abb. T4), verwenden Sie den Bogen oben rechts. Finden Sie 25° auf der Bogenskala. Folgen Sie der horizontalen Schnittlinie nach links oder rechts, um die Gehrungswinkeleinstellung (23°) der Säge zu finden. Folgen Sie ebenso der vertikalen Schnittlinie nach oben oder unten, um die Neigungswinkeleinstellung (40°) der Säge zu finden. Machen Sie immer zuerst Probeschnitte mit Holzabfall, um die Sägeinstellungen zu überprüfen.
WINKEL ZWISCHEN ZWEI KANTEN
Sägen von Grund-Gehrungsschnitten
Das Schneiden von Fußleisten wird mit einem Neigungswinkel von 45° durchgeführt.
- Machen Sie immer einen Probeschwenk des Sägekopfes bei ausgeschalteter Säge, bevor Sie sägen.
- Alle Schnitte werden mit der Rückseite der Zierleiste flach auf der Säge aufliegend durchgeführt.
Innenwinkel
- links
- Legen Sie die Oberseite des Werkstücks an den Anschlag.
- Sichern Sie die linke Schnittseite des Werkstücks.
- rechts
- Legen Sie die Unterseite des Werkstücks an den Anschlag.
- Sichern Sie die linke Schnittseite des Werkstücks.
Außenwinkel
- links
- Legen Sie die Unterseite des Werkstücks an den Anschlag.
- Sichern Sie die rechte Schnittseite des Werkstücks.
- rechts
- Legen Sie die Oberseite des Werkstücks an den Anschlag.
- Sichern Sie die rechte Schnittseite des Werkstücks.
Schneiden von Zierleisten
Das Schneiden von Zierleisten wird in einer Doppelgehrungssäge durchgeführt. Um eine äußerst hohe Genauigkeit zu erzielen, hat ihre Säge voreingestellte Winkelstellungen bei 35,3° Gehrung und 30° Neigung. Diese Einstellungen sind für Standard-Zierleisten mit einem Winkel von 45° offen und 45° unter.
- Machen Sie vor den endgültigen Schnitten Probeschnitte mit Resten.
- Alle Schnitte werden mit einer Linksneigung und mit der Rückseite der Zierleiste auf dem Fußstück aufliegend durchgeführt.
Innenwinkel
- links
- Oberseite der Zierleiste am Anschlag. Gehrung rechts.
- Sichern Sie die linke Schnittseite des Werkstücks.
- rechts
- Unterseite der Zierleiste am Anschlag. Gehrung links.
- Sichern Sie die linke Schnittseite des Werkstücks.
Außenwinkel
- links
- Unterseite der Zierleiste am Anschlag.
- Gehrung links.
- Sichern Sie die rechte Schnittseite des Werkstückes.
- rechts
- Oberseite der Zierleiste am Anschlag. Gehrung rechts.
- Sichern Sie die rechte Schnittseite des Werkstücks.
Sagen im Tischkreissägebetrieb
- Verwenden Sie stets den Spaltkeil.
- Vergewissern Sie sich immer, dass der Spaltkeil und der Sägeblattschutz ordnungsgemäß montiert sind.
- Stellen Sie stets sicher, dass die Gehrungssäge im 0°-Gehrungswinkel eingestellt und gesichert ist.

WARNUNG! Schneiden Sie in dieser Betriebsart kein Metall.
Längsschnitte (Abb. U1 & U3)
- Stellen Sie den Neigungswinkel auf 0° ein.
- Stellen Sie die Sägeblatthöhe ein.
- Stellen Sie den Parallelanschlag auf den gewünschten Abstand ein.
- Halten Sie das Werkstück flach auf dem Tisch und gegen den Anschlag. Halten Sie das Werkstück ca. 25 mm vom Sägeblatt fern.
- Halten Sie beide Hände vom Schnittbereich des Sägeblatts fern.
- Schalten Sie die Maschine ein und lassen Sie das Sägeblatt auf volle Drehzahl beschleunigen.
- Führen Sie das Werkstück langsam unter dem oberen Sägeblattschutz zu, während Sie es fest gegen den Anschlag drücken. Die Zähne sollen frei schneiden und das Werkstück soll nicht in das Sägeblatt hineingepresst werden. Die Drehzahl des Sägeblatts ist konstant zu halten.
- Denken Sie daran - verwenden Sie bei Sägeblattarbeiten immer einen Schiebestock (23).
- Schalten Sie die Maschine nach Beendigung des Schnitts aus, halten Sie das Sägeblatt zum Stillstand kommen und entfernen Sie das Werkstück.

WARNUNG! Schieben oder halten Sie niemals die frei bzw. abgeschnittene Seite des Werkstücks fest.

WARNUNG! Verwenden Sie stets einen Schiebestock, wenn Längsschnitte an kleinen Werkstücken durchgeführt werden.
Neigungsschnitte (Abb. U2)
- Stellen Sie den erforderlichen Neigungswinkel ein.
- Gehen Sie wie bei Längsschnitten vor.
Querschnitte (Abb. V1)
- Stellen Sie den Neigungswinkel auf 0° ein.
- Stellen Sie die Sägeblatthöhe ein.
- Stellen Sie den Gehrungsanschlag auf 0° ein.
- Gehen Sie wie bei Längsschnitten vor; verwenden Sie ausschließlich den Gehrungsanschlag, um das Werkstück durch das Sägeblatt zu schieben.
Neigungsquerschnitte
- Stellen Sie den erforderlichen Neigungswinkel ein. Gehen Sie wie bei Querschnitten vor.
Gehrungsschnitte (Abb. V2)
- Stellen Sie den Gehrungsanschlag auf den gewünschten Winkel ein. Gehen Sie wie bei Querschnitten vor.
Sonderausrüstung und -zubehör

WARNUNG! Ziehen Sie den Netzstecker, bevor Sie irgendwelche Zubehörteile montieren.
Staubabsaugsatz (Abb. W1 & W2)

WARNUNG! Diese Maschine verfügt über zwei Absauganschlüsse, die in jeder Betriebsart verwendet werden können.

WARNUNG! Bringen Sie möglichst eine Absaugvorrichtung an, die den geltenden Bestimmungen zur Staubabsaugung entspricht.

WARNUNG! Verbinden Sie beim Sägen von Holz eine Staubabsaugvorrichtung, die entsprechend den geltenden Richtlinien für Staubemissionen konstruiert ist.
Bringen Sie eine Absaugvorrichtung an, die den geltenden Bestimmungen entspricht. Die Ventilationsleistung extern angeschlossener Systeme muss mindestens 20m/s ± 2m/s betragen. Die Ventilationsleistung muss am Anschlusspunkt des Anschlussrohrs gemessen werden, wobei das Werkzeug angeschlossen, jedoch nicht in Betrieb ist.
Anschließen - Kappsägebetrieb (Abb. W1)
- Schließen Sie das eine Ende des ersten Schlauches am Staubabsaugadapter (13) an.
- Setzen Sie das andere Ende des Schlauchs in den mittleren Ansauganschluss des Sammelanschlussblocks (128) ein.
- Verbinden Sie das eine Ende des anderen Schlauchs mit der Untertisch-Schutzhaube (63).
- Setzen Sie das andere Ende des Schlauchs in den äußeren Ansauganschluss des Sammelanschlussblocks ein.
Anschließen - Tischsägebetrieb (Abb. W2)
- Gehen Sie wie bei der Kappsägeposition vor, schließen Sie jedoch den Schlauch von der Untertisch-Schutzhaube an der Sägeblatt-Schutzhaube (21) an.
Werkstückauflage/Längenanschlag für Kappseposition (Abb. A5) Die zusätzliche Werkstückauflage und der Längenanschlag können links, rechts oder auch an beiden Seiten montiert werden.
- Montieren Sie die Teile 31 bis 39 auf den beiden Führungsschienen (32 & 33).
- Verwenden Sie die neigbare Werkstückauflage (34) für das Querschneiden von 210 mm breiten Brettern (15 mm stark).
Rollentisch (Abb. A6)
Der Rollentisch (40) wird zum Stützen langer Werkstücke verwendet. Im Kappsegebietrieb kann der Rollentisch links, rechts oder auch an beiden Seiten montiert werden. Im Tischkreissägegebietrieb kann er auch vorne oder hinten montiert werden.
Zusatztisch (Abb. A8)
Der Zusatztisch (42) vergrößert den Abstand zwischen dem Längenanschlag und dem Sägeblatt auf 600 mm oder mehr, je nach der Länge der an der Maschine montierten Führungsstangen und der Einklemmposition des Sägetisches. Der Zusatztisch ist in Verbindung mit den als Sonderzubehör erhältlichen Führungsschienen (32) zu verwenden. Der verstellbare Tisch verfügt über eine Skala am vorderen Rand und ist auf einem festen Rahmen montiert, der auf den Führungsstangen befestigt wird.
- Montieren Sie den Zusatztisch an der rechten Seite der Maschine, damit die Skalen der beiden Tische aneinander anschließen.
Gleittisch (Abb. A9)
Dieser Schiebetisch (43) ermöglicht die Verarbeitung großer Platten, bis 1200 × 900 mm links vom Sägeblatt.
Die Führungsstangen sind auf einem soliden Rahmen montiert, der sich leicht von der Maschine entfernen und sich in alle Richtungen verstellen lässt. Der Anschlag verfügt über ein Bandmaß für ein schnelles Positionieren, einen verstellbaren Anschlag sowie eine verstellbare Auflage für schmale Werkstücke.
Transport (Abb. X)

WARNUNG: Transportieren Sie die Maschine immer in der Tischkreissägeposition. Der obere Sägeblattschutz muss montiert sein.
Die Laufrollen ermöglichen einen leichteren Transport der Maschine.
- Legen Sie die Maschine auf die rechte Basisiete.
- Falten Sie die hinteren Standbeine in die Basis.
- Falten Sie die vorderen Standbeine aus der Basis heraus.
- Stellen Sie die Maschine aufrecht hin.
- Heben Sie die Maschine an den vorderen Standbeinen an, bis die Räder Kontakt mit dem Boden haben.

WARNUNG: Ziehen Sie zum Tragen der Maschine stets Hilfe hinzu. Die Maschine ist für eine Person zu schwer.
WARTUNG
Ihr DEWALT-Elektrowerkzeug wurde für eine lange Lebensdauer und einen möglichst geringen Wartungsaufwand entwickelt. Ein dauerhafter, einwandfreier Betrieb setzt eine regelmäßige Reinigung voraus.

WARNUNG: Um die Gefahr von Verletzungen zu vermeiden, schalten Sie das Gerät aus und trennen Sie es vom Netz, bevor Sie Zubehör anbringen oder abbauen oder Einstellungen vornehmen oder ändern oder Reparaturen
vornehmen. Überprüfen Sie, dass der Auslöseschalter in der AUS-Stellung ist. Ein unbeabsichtigtes Starten kann zu Verletzungen führen.

Schmierung
Die Lager des Motors sind vorgeschmiert und wasserdicht.
- Ölen Sie regelmäßig die Tragfläche des Drehtellers leicht ein. Schmieren Sie regelmäßig das Schraubengewinde für die Schnitttiefe.
- Reinigen Sie die Teile, an denen sich Staub und Späne ansammeln, regelmäßig mit einer trockenen Bürste.
Nockeneinstellung (Abb. Y1 - Y3)
Um das Spiel zwischen den beiden Sägetischen zu beseitigen, gehen Sie wie folgt vor:
Drehen Sie die Maschine in die Tischkreissäge-Betriebsart. Entfernen Sie die Schrauben (138) und die Sicherungsplatte (139). Lösen Sie die Schraube (140) der Einstellnocke (141). Drehen Sie die Einstellnocke mit einer Spitzzange. Halten Sie die Einstellnocke mit der Zange fest und ziehen Sie die Schraube an. Bringen Sie die Sicherungsplatte wieder an und ziehen Sie die Schrauben an. Drehen Sie die Maschine in die Kappsäge-Betriebsart. Überprüfen Sie die Kraft, die erforderlich ist, um die Säge zu neigen. Wiederholen Sie die oben aufgeführten Schritte, falls eine zu große Kraft erforderlich ist.

Reinigung
Überprüfen Sie vor der Verwendung sorgfältig den oberen Sägeblattschutz, den beweglichen unteren Sägeblattschutz sowie das Staubabsaugrohr, damit sie korrekt arbeiten. Stellen Sie sicher, dass weder Späne noch Staub oder Werkstückteile eine der Funktionen blockieren können.
Falls Werkstückfragmente zwischen Sägeblatt und Schutzvorrichtungen stecken bleiben, trennen Sie die Maschine von der Stromversorgung und befolgen Sie die Anweisungen im Abschnitt Montage des Sägeblatts. Entfernen Sie die steckengebliebenen Teile und montieren Sie das Sägeblatt wieder.

WARNUNG: Immer wenn sich im Bereich der Lüftungsschlitze Schmutzansammlungen zeigen, blasen Sie Schmutz und Staub mit trockener Druckluft aus dem Gehäuse. Tragen Sie zugelassenen Augenschutz und eine zugelassene Staubmaske, wenn Sie diesen Vorgang durchführen.

WARNUNG: Verwenden Sie keine Lösungsmittel oder sonstige scharfen Chemikalien zum Reinigen der nichtmetallischen Teile des Werkzeugs. Durch diese Chemikalien kann der in diesen Teilen verwendete Werkstoff geschwächt werden. Verwenden Sie ein mit Wasser und einer milden Seife befeuchtetes Tuch. Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit in das Werkzeug eindringt. Kein Teil des Werkzeugs darf in Flüssigkeit eingetaucht werden.

WARNUNG: Zur Reduzierung der Verletzungsgefahr sollten Sie regelmäßig die Tischoberfläche reinigen.

WARNUNG: Zur Reduzierung der Verletzungsgefahr sollten Sie regelmäßig die Staubsammelanlage reinigen.
Sonderzubehör

WARNUNG: DA ZUBEHÖR, DAS NICHT VON DEWALT angeboten wird, nicht für dieses Produkt geprüft wurde, könnte die Verwendung derartigen Zubehörs mit diesem Werkzeug gefährlich sein. Zur Vermeidung einer Verletzungsgefahr sollten nur die von DEWALT empfohlenen Zubehörteile mit diesem Produkt verwendet werden.
SÄGEBLÄTTER
VERWENDEN SIE IMMER lärmmindernde 305 mm SÄGEBLÄTTER MIT 30 mm AUFNAHMELOCHERN. DIE DREHZAHL MUSS MINDESTENS 4000 U/MIN BETRAGEN. Verwenden Sie niemals ein Sägeblatt mit kleinerem oder größerem Durchmesser. Es wird nicht ordnungsgemäß geschützt. Verwenden Sie nur Sägeblätter für Querschnitte. Verwenden Sie keine Sägeblätter, die für schnelle Längsschnitte vorgesehen sind, Kombinationsblätter oder Blätter mit Hakenwinkel über 10° .
| SÄGEBLATT-BESCHREIBUNGEN |
| Anwendung Durchmesser (mm) | Zähne | |
| Sägeblätter für den Baubereich (für alle Schnittarten) |
| Allgemeine Anwendungen 305 36 | | |
| Sägeblätter für Holzarbeiten (für glatte, saubere Schnitte) |
| Feine Querschnittte 305 60 | | |
Fragen Sie Ihren Händler nach weiteren Informationen zu geeignetem Zubehör.
Umweltschutz

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