Mafell Erika 85 - Säge

Erika 85 - Säge Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Erika 85 Mafell als PDF.

📄 286 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage
Notice Mafell Erika 85 - page 8
Waehlen Sie Ihre Sprache und Ihre E-Mail-Adresse: wir senden Ihnen eine speziell uebersetzte Version.

Benutzerfragen zu Erika 85 Mafell

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

Die E-Mail bleibt privat: Sie dient nur dazu, Sie zu benachrichtigen, wenn jemand auf Ihre Frage antwortet.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Erika 85 - Mafell und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Erika 85 von der Marke Mafell.

BEDIENUNGSANLEITUNG Erika 85 Mafell

Originalbetriebsanleitung

6

Pull-push saw

Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versaumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen konnen elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen fur die Zukunft auf.

WARNING

D-EG Konformitätserklarung

Wir bescheinigen hiermit, dass die Maschine ERIKA 70 / ERIKA 85 den angeführten EU-Richtlinien entspricht. Bei Konstruktion und Bau wurden die gelisteten Normen angewendet. Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen: Mafell AG

D-78727 Oberndorf, den 04.07.2019

Art-Nr.972001,972020,972021

Art.-Nr.971901,971920,971921

VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH

Merianstr. 28, 63069 Offenbach am Main

40050287

Mafell Erika 85 - D-EG Konformitätserklarung - 1

Dipl.-Ing. Matthias Krauss

Vorstandsvorsitzender / CEO

Mafell Erika 85 - D-EG Konformitätserklarung - 2

i.V. Dipl.-Ing. Harald Schmid, MBA, Leitung Entwicklung und Konstruktion

Inhaltsverzeichnis

1 Zeichenerklarung 8
2 Erzeugnisangaben 8
2.1 Angaben zum Hersteller 8
2.2 Kennzeichnung der Maschine 8
2.3 Technische Daten 9
2.4 Emissionen 9
2.5 Lieferumfang 10
2.6 Sicherheitseinrichtungen 11
2.7 Bestimmungsgemäß Verwendung 11
2.8 Restrisiken 11
3 Sicherheitshinweise 11
3.1 Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshinweise 11
3.2 Sicherheitshinweise fur Sageverfahren 12
3.3 Ruckschlag - Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise 13
3.4 Sicherheitshinweise für die Bedienung von Tischkreissagen 14
3.5 Hinweise zur Verwendung personlicher Schutzausrustungen 15
3.6 Hinweise zur Wartung und Instandhaltung 15
4 Rüsten / Einstellen 15
4.1 Aufstellung/Transport 15
4.2 Netzanschluss 17
4.3 Obere Schutzhaube 17
4.4 Späneabsaugung 17
4.5 Sageblattauswahl 17
4.6 Sageblattwechsel 18
4.7 Spaltkeil 18
4.8 Einsatz als Unterflur-Zugsäge 19
4.9Einsatz als Tischkreissage 20
4.10 Filter reinigen 20
5 Betrieb 20
5.1 Inbetriebnahme 20
5.2 Ein- und Ausschalten 20
5.3 Licht 20
5.4 Drehzahlauswahl 20
5.5 Uberlastschutz 21
5.6 Schnitttiefeneinstellung 21
5.7 Eintauchschnitte 21
5.8 Einstellung fur Schragschnitte 22
5.9 Multifunktionsanschlag (Lieferumfang Erika 85) 22
5.10 Universalanschlag (Lieferumfang Erika 70) 22
5.11Einsatz als Parallelanschlag 22

5.12 Einsatz als Quer- und Gehrungsanschlag 23
6 Wartung und Instandhaltung 23
6.1 Prüfung der Sicherheitseinrichtungen 24
6.2 Maschinenpflege 24
6.3 Lagerung 24
7 Störungsbeseitigung 24
8 Sonderzubehor 26
9 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste 27

1 Zeichenerklarung

Mafell Erika 85 - Zeichenerklarung - 1

Dieses Symbol steht an allen Stellen, wo Sie Hinweise zu ihrer Sicherheit finden.

Bei Nichtbeachten konnen schwerste Verletzungen die Folge sein.

Mafell Erika 85 - Zeichenerklarung - 2

Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation.

Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.

Mafell Erika 85 - Zeichenerklarung - 3

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen.

2 Erzeugnisangaben

Erika 70: Art.-Nr. 972001, 972020, 972021

Erika 85: Art.-Nr. 971901, 971920, 971921

2.1 Angaben zum Hersteller

MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218

2.2 Kennzeichnung der Maschine

Mafell Erika 85 - Kennzeichnung der Maschine - 1

Schutzklasse II

Mafell Erika 85 - Kennzeichnung der Maschine - 2

CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie

Mafell Erika 85 - Kennzeichnung der Maschine - 3

Nur für EU Länder

Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!

Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte

Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführrt werden.

Mafell Erika 85 - Kennzeichnung der Maschine - 4

Zur Verringerung eines Verletzungsrisikoslesen Sie die Betriebsanleitung.

Mafell Erika 85 - Kennzeichnung der Maschine - 5

Benutzen Sie Gehör- und Augenschutz

Kennzeichnung der Maschine erfolgt mit den Schildern auf der Front- und Rückseite entsprechend Abb. 1 und 4 (Seite 3).

2.3 Technische Daten

Erika 70:

Universalmotor funk- und fernsehentstört230 V~, 50 Hz
Aufnahmeleistung (Normallast)2250 W
Strom bei Normallast11,1 A - EU; 9,5 A - CH
Sägeblattdrehzahl im Leerlauf2050 - 4300 min-1
Sägeblattdrehzahl bei Normallast2050 - 4300 min-1
Schnitttiefe 0°/30°/45°72/62/50 mm
Sägeaggregat schwenkbar-3° - 48°
Sägeblattdurchmesser max/min225/210 mm
Größte Sägeblatt-Grundkörperdicke1,8 mm
Werkzeug-Schnittbreite2,5 mm
Sägeblattaufnahmebohrung30 mm
Durchmesser Absauganschluss58 mm
Gewicht37,2 kg
Abmessungen:
Größe der Tischplatte818 x 525 mm
Höhe der TischplatteFüße eingeklappt413 mm
Füße ausgeklappt891 mm
Erika 85:
Universalmotor funk- und fernsehentstört230 V~, 50 Hz
Aufnahmeleistung (Normallast)2500 W
Strom bei Normallast12,6 A - EU; 9,5 A - CH
Sägeblattdrehzahl im Leerlauf2050 - 4300 min-1
Sägeblattdrehzahl bei Normallast2050 - 4300 min-1
Schnitttiefe 0°/30°/45°85/74/60 mm
Sägeaggregat schwenkbar-3° - 48°
Sägeblattdurchmesser max/min250/240 mm
Sägeblatt-Grundkörperdicke1,8 mm
Werkzeug-Schnittbreite2,8 mm
Sägeblattaufnahmebohrung30 mm
Durchmesser Absauganschluss58 mm
Gewicht40,0 kg
Abmessungen:
Größe der Tischplatte915 x 525 mm
Höhe der TischplatteFüße eingeklappt413 mm
Füße ausgeklappt891 mm

2.4 Emissionen

Die angegebenen Werte sind Emissionspegel. Obwohl es einen Zusammenhang zwischen Emissions- und Immissionspegel gibt, kann daraus nicht zuverfällig abgeleitet werden, ob zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind. Die den aktuellen, am Arbeitsplatz vorhandenen Immissionspegel beeinflussenden Faktoren umfassen die Dauer der Exposition, die Raumcharakteristik, andere Lärmquellen usw., wie z. B. die Anzahl der Maschinen und andere benachbarte Bearbeitungen. Außen dem kann der zulässige Immissionspegel von Land

zu Land unterschied sein. Trotzdem ist diese Information geeignet, dem Anwender der Maschine eine bessere Abschätzung der Gefährung und des Risikos zu ermögen.

2.4.1 Angaben zur Gerauschemission

Die nach EN 62841 ermittelten Gerauschemissionswerte betragen:

Erika 70Erika 85
SchalldruckpegelLPA=82,8 dB (A)LPA=91,1 dB (A)
UnsicherheitKPA=1,0 dB (A)KPA=1,0 dB (A)
SchalleistungspegelLWA=101,4 dB (A)LWA=105,7 dB (A)
UnsicherheitKWA=1,0 dB (A)KWA=1,0 dB (A)

Die Gerauschmessung wurde mit dem serialnmaig mitgelieferten Sageblatt durchgefuhrt.

2.5 Lieferumfang

Unterflur-Zugsäge Erika 70 komplett mit:

1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt 225 mm, 32 Zähne
1 Spaltkeil (Dicke 2,2 mm)
1 Schutzhaube mit Absauganschluss
1 Universalanschlag
1 Klemmstuck
1 Schiebestock
1 Absaugschlauch
1 Abzweigung (Verbindung unterer und oberer Absauganschluss)
1 Bedienwerkzeug in Halterung an der Maschine
1 Betriebsanleitung
1 Heft „Sicherheitshinweise“

Unterflur-Zugsäge Erika 85 komplett mit:

1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt 250 mm, 40 Zähne
1 Spaltkeil (Dicke 2,2 mm)
1 Schutzhaube mit Absauganschluss
1 Multifunktionsanschlag
1 Klemmstuck
1 Schiebestock
1 Absaugschlauch
1 Abzweigung (Verbindung unterer und oberer Absauganschluss)
1 Bedienwerkzeug in Halterung an der Maschine
1 Betriebsanleitung
1 Heft „Sicherheitshinweise"

2.6 Sicherheitseinrichtungen

Mafell Erika 85 - Sicherheitseinrichtungen - 1

Gefahr

These Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und darüber nicht entwickelten, unwirksam gemacht werden.

Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen ausgestellt:

-Obere Schutzhaube
- Untere Schutzhaube
- Spaltkeil
- Sägeblatt (nach EN 847-1)
- Entsprechende Sägeblattflansche
- Auslaufzeit unter 10 s
- Anschlagsystem zur sicheren Werkstückführung
- Absauganschluss
- elektrische Sicherheit entspricht EN 62841-1

2.7 Bestimmungsgemäß Verwendung

Die Unterflur-Zugsäge Erika ist als Tischkreissäge und Zugkappsäge ausschließlich zum Längs- und Querschneiden von Massivholz geeignet.

Plattenwerkstoffe wie Spanplatten, Tischlerplatten und Mdf-Platten, sowie Aluminiumprofile und harte Kunststoffe, dürfen ebenfalls verarbeitet werden. Verwenden Sie die zugelassenen Sägeblätter nach EN 847-1.

Ein anderer Gebrauch als oben beschreiben, ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorght, haftet der Hersteller nicht.

Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden, halten Sie die von Mafell vorgeschreibenben Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen ein.

2.8 Restrisiken

Mafell Erika 85 - Restrisiken - 1

Gefahr

Bei bestimmungsgemäßem

Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den

Verwendungszweck

hervorgerufene Restrisiken.

  • Berühren des laufenden Sägeblattes im Schneidbereich.
  • Schneiden an den scharfen Sägeblattzahlen beim Sägeblattwechsel.
  • Rückschlag des Werkstücks oder von Werkstückteilen.
  • Wegschleudern einzeln der Sägeblattes.
  • Berühren spannungsfährender Teile bei geöffneten elektrischen Einbauräumen und nicht vom Netz getrennter Maschine.
  • Beeinträchtigung des Gehörs bei länger dauerndem Arbeiten ohne Gehörschutz.
  • Allergien, Schleimhautreizungen durch Holzstaub oder Schmierstoffe.

3 Sicherheitshinweise

Mafell Erika 85 - Sicherheitshinweise - 1

Gefahr

Beachten Sie stets die folgenden

Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden

Sicherheitsbestimmungen!

3.1 Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshinweise

  • Lassen Sie Schutzabdeckungen montiert. Schutzabdeckungen müssen in funktionsfähigem Zustand und richtig montiert sein. Lockere, beschädigte oder nicht richtig Funktionierende Schutzabdeckungen müssen repariert oder ersetzt werden.
  • Verwenden Sie für Trennschnittte stets die Sägeblatt-Schutzabdeckung und den Spaltkeil. Für Trennschnittte, bei denen das Sägeblatt vollständig durch die Werkstückdicke sägt, verringn die Schutzabdeckung und andere Sicherheitseinrichtungen das Risiko von Verletzungen.
  • Befestigen Sie nach Fertigstellung von Arbeitsvorgängen (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftruppen im Umschlagverfahren), bei denen das Entfernen von Schutzabdeckung und/oder Spaltkeil erforderlich ist, unverzüglich wieder das Schutzsystem. Die Schutzabdeckung und der Spaltkeil verringern das Risiko von Verletzungen.

  • Stellen Sie vor dem Einschalten des Elektrowerkzeugs safer, dass das Sägeblatt nicht die Schutzabdeckung, den Spaltkeil oder das Werkstück berührt. Versehentlicher Kontakt dieser Komponenten mit dem Sägeblatt kann zu einer gefährlichen Situation führen.

  • Justieren Sie den Spaltkeil gemäß der Beschreibung in dieser Betriebsanleitung. Falsche Abstände, Position und Ausrichtung können der Grund davon sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert.
  • Damit der Spaltkeil Funktionieren kann, muss er auf das Werkstück einwirken. Bei zu kurzen Schnitten kann ein Rückschlag nicht durch den Spaltkeil verhindert werden. Bei Schnitten in Werkstücke, die zu kurz sind, um den Spaltkeil in Eingriff kommt zu halten, ist der Spaltkeil unwirksam. Unter diesen Bedingungen kann ein Rückschlag nicht durch den Spaltkeil verhindert werden.
  • Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil richtig wirkt, muss der Sägeblattdurchmesser zu dem entspruchenden Spaltkeil passen, das Stammblatt des Sägeblatts dürner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke detragen.

3.2 Sicherheitshinweise für Sägeverfahren

  • GEFAHR:kommen Sie mit ihren Fingern und Händen nicht in die Höhe des Säeblatts oder in den Säebereich. Ein Moment der Unachtsamkeit oder ein Ausrutschen könnte ihre Hand zum Säeblatt hin lenken und zu ernsthaften Verletzungen führen.
  • Führren Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung dem Säeblatt zu. Zuführn des Werkstücks in der gleichen Richtung wie die Drehrichtung des Säeblatts oberhalb des Tisches kann dazu führen, dass das Werkstück und ihre Hand in das Säeblatt gezogen werden.
  • Verwenden Sie bei Längsschnitten niemals den Gehrungsanschlag zur Zuführung des Werkstücks, und verwenden Sie bei Querschnitten mit dem Gehrungsanschlag niemals zusammen den Parallelanschlag zur

Längeneinstellung. Gleichzeitiges Führer des Werkstücks mit dem Parallelanschlag und dem Gehrungsanschlag erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Sageblatt klemmt und es zum Rückschlag kommt.

  • Üben Sie bei Längsschnitten die Zuführkraft auf das Werkstück immer zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt aus. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt weniger als 150 mm, und einen Schiebeblock, wenn der Abstand weniger als 50 mm beträgt. Derartige Arbeitshilfsmittel sorgen darauf, dass ihre Hand in Sicherer Entfernung zum Sägeblatt bleibt.
  • Verwenden Sie nur den mitgelieferten Schiebestock des Herstellers oder einen, der anweisungsgemäß hergestellt ist. Der Schiebestock sorgt für ausreichenden Abstand zwischen Hand und Sageblatt.
  • Verwenden Sie niemals einen beschädigten oder angesägen Schiebestock. Ein beschädigter Schiebestock kann brechen und dazu führen, dass ihre Hand in das Sägeblatt gerät.
  • Arbeiten Sie nicht „freihandig". Verwenden Sie immer den Parallelanschlag oder den Gehrungsanschlag, um das Werkstück anzulegen und zu führen. „freihandig" bedeutet, das Werkstückstatt mit Parallelanschlag oder Gehrungsanschlag mit den Händen zu stützen oder zu führen. Freihändiges Sägen führt zu Fehlausrichtung, Verklemen und Rückschlag.
  • Greifen Sie nie um oder über ein sich drehendes Sageblatt. Das Greifen nach einem Werkstück kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem sich drehenden Sageblatt führen.
  • Stützen Sie lange und/oder breite Werkstücke hinter und/oder seitlich des Sägetisches ab, so dass diese waagrecht bleiben. Lange und/oder breite Werkstücke neigen dazu, am Rand des Sägetisches abzukippen; dies führt zum Verlust der Kontrolle, Verklemmen des Sägetblats und Rückschlag.

  • Führer Sie das Werkstück möglich zu. Verbiegen oder verdREhen Sie das Werkstück nicht. Falls das Sägeblatt verklemmt, schalten Sie das Elektrowerkzeug(sofort aus,ziehen Sie den Netzstecker und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen. Das Verklemmen des Sägeblatts durch das Werkstück kann zu Rückschlag oder zum Blockieren des Motors führen.

  • Entfernen Sie abgesagtes Material nicht, während die Säge lauft. Abgesagtes Material kann sich zwischen Sägeblatt und Anschlagschiene oder in der Schutzabdeckung festsetzen und beim Entfernen ihre Finger in das Sägeblattziehen. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Material entfern.
  • Verwenden Sie für Längsschnittene an Werkstücken, die dürner als 2 mm sind, einen Zusammenhang, der Kontakt mit der Tischoberfläche hat. Dünne Werkstücke können sich unter dem Parallelanschlag verkehren und zu Rückschlag führen.

3.3 Rückschlag - Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise

Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion des Werkstücks infolge eines hakenden, klemmenden Sägeblattes oder eines bezogen auf das Sägeblatt schrag geführten Schnits in das Werkstück oder wenn ein Teil des Werkstücks zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag oder einem anderen feststehenden Object eingeklemmt wird.

In den meisten Fällen wird bei einem Rückschlag das Werkstück durch den hinteren Teil des Sageblattserfasst, vom Sägetisch angehoben und in Richtung des Bedieners geschleudert.

Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Tischkreissäge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.

  • Stellen Sie sich nie in direkte Linie mit dem Sägeblatt. Halten Sie sich immer auf der Seite zum Sägeblatt, auf der sich auch die Anschlagschiene befindet. Bei Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf

Personen geschleudert werden, die vor und in einer Linie mit dem Sageblatt stehen.

  • Greifen Sie niemals über oder hinter das Sägeblatt, um das Werkstück zuziehen oder zu stützen. Es kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem Sägeblatt kommt, oder ein Rückschlag kann dazu führen, dass ihre Finger in das Sägeblatt gezogen werden.
  • Halten und drücken Sie das Werkstück, welche abgesagt wird, niemals gegen dass sich drehende Sägeblatt. Drucken des Werkstücks, welche abgesagt wird, gegen das Sägeblatt führt zu Verklemen und Rückschlag.
  • Richten Sie die Anschlagschiene parallel zum Sägeblatt aus. Eine nicht ausgerichtete Anschlagschiene drück das Werkstück gegen das Sägeblatt und erzeugt einen Rückschlag.
  • Verwenden Sie bei verdeckten Sageschnitten (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftrennen im Umschlagverfahren) einen Druckkamm, um das Werkstück gegen Tisch und Anschlagschiene zu führen. Mit einem Druckkamm konnen Sie das Werkstück bei Rückschlag better kontrollieren.
  • Seien Sie besonderss vorsichtig beim Sagen in nicht einsehbare Bereiche zusammengebauter Werkstücke. Das eintauchende Sageblatt kann in Objekte sagen, die einen Rückschlag verursachen können.
  • Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmendes Sageblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen überall Dort abgestützt werden, wo sie die Tischoberfläche überragen.
  • Seien Sie besonderss vorsichtig beim Sagen von Werkstücken, die verdrecht, verknotet, verzogen sind oder nicht über eine grenade Kante verfügen, an der sie mit einem Gehrungsanschlag oder entlang einer Anschlagschiene geführt werden können. Ein verzogenes, verknotetes oder verdrechtes Werkstück ist instabil und führt zur Fehlausrichtung der Schnittfuge mit dem Sageblatt, Verklemmen und Rückschlag.

  • Sagen Sie niemals mehrere aufeinander oder hintereinander gestapelte Werkstücke. Das Sageblatt konnte ein oder mehrere Teile erfassen und einen Rückschlag verursachen.

  • Wenn Sie eine Säge, deren Sägeblatt im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrierten Sie das Sägeblatt im Sägespalt so, dass die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es das Werkstück anheiten und einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
  • Halten Sie Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschråkt. Verwenden Siemals verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit rissigen oder gebrochenen Zähen. Scharfe und richtig geschråkte Sägeblätter minimieren Klemmen, Blockieren und Rückschlag.

3.4 Sicherheitshinweise für die Bedienung von Tischkreissägen

  • Schalten Sie die Tischkreissäge aus und trennen Sie sie vom Netz, bevor Sie den Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln, Einstellungen an Spaltkeil oder der Sägeblattschutzabdeckung vornehmen und wenn die Maschine unbeaufsichtigt gelassen wird. Vorsichtsmaßnahmen dieren der Vermeidung von Unfälle.
  • Lassen Sie die Tischkreissäge nie unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus und verlassen es nicht, bevor es vollständig zum Stillstand gekommen ist. Eine unbeaufsichtigt laufende Säge stellt eine unkontrollierte Gefahr dar.
  • Kinder und Jugendliche)dürfentheseMaschine nicht bedienen.Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zumZwecke ihrer Ausbildung.
  • Achten Sie darauf, dass sich keine anderen Personen, insbesondere Kinder, im Arbeitsbereich aufhalten.
  • Stellen Sie die Tischkreissäge an einem Ort auf, der eben und gut beleuchtet ist und wo Sie safer stehen und das Gleichgewicht halten können. Der Aufstellort muss genom Platz

bieten, um die große ihrer Werkstücke gut zu handhaben. Unordnung, unbeleuchtete Arbeitsbereiche und unebene, rutschige Böden konnen zu Unfallen führen.

  • Berücksichtigten Sie Umgebungseinflüsse. Setzen Sie die Maschine nicht dem Regen aus und vermeiden Sie Arbeiten in feuchter oder nasser Umgebung sowie in der Höhe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen.
  • Entfernen Sie regelmäßige Sägespane und Sägemehl unter dem Sägetisch, von der Staubabsaugung und/oder den Führungen beweglicher Teile. Angesammeltes Sägemehl ist brennbar und kann sich selbst entzünden.
  • Sichern Sie die Tischkreissäge. Eine nicht ordnungsgemäß geschichte Tischkreissäge kann sich bewegen oder umkippen.
  • Entfernen Sie Einstellwerkzeuge, Holzreste usw. von der Tischkreissäge, bevor Sie diese einschalten. Ablenkung oder mögliche Verklemmungen können gefährlich sein.
  • Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Höhe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. rautenformig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
  • Verwenden Sie niemals beschädigtes oder falsches Sageblatt-Montagematerial, wie z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Schrauben oder Muttern. Dieses Sageblatt-Montagematerial wurde speziell für ihre Sage konstruiert, für sicheren Betrieb und optimale Leistung.
  • Stellen Sie sich nie auf die Tischkreissäge und benutzen Sie die Tischkreissäge nicht als Tritthocker. Es konnen ernstafte Verletzungen auftreten, wenn das Elektrowerkzeug umkippt oder wenn Sie versehentlich mit dem Sägeblatt in Kontakt kommt.
  • Stellen Sie sicher, dass das Sägeblatt in der richtigen Drehrrichtung montiert ist. Verwenden Sie keine Schleifscheiben oder Drahtbürsten mit der Tischkreissäge. Unsachgemäß Montagedes Sägeblattes oder die Benutzung von nicht

empfohlenem Zubehor kann zu ernsthaften Verletzungen führen.

  • Verwenden Sie keine Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS-Sägeblätter).
  • Andern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beinträchtigen konnte.
  • Verwenden Sie im Freien nur gummii solierte Verlängerungskabel (z. B. HO7 RN-F) mit einem Querschnitt von mindestens 1,5mm^2 und achten Sie darauf, dass das Kabel nicht über scharfe Kanten gezogen wird.
  • Das elektrische Anschlusskabel stets so von der Maschine wegführren und so verlegen, dass am Bedienplatz keine Stolpergebnis besteht.
  • Das Schneiden von Rundholz ist mit den serialmäßigen Anschlagen und Zuführhifen nicht erlaubt.
  • Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Nicht in Metallteile, z. B. Nagel, sagen, da dadurch die empfindlichen Hartmetallschneiden beschädigt werden können.
  • Beginnen Sie mit dem Schneiden des Werkstücks erst, wenn das Sageblatt seine volle Drehzahl erreicht hat.
  • Der beim Schneiden entstehende Holzstaub beeinträchtigt die notwendige Sicht und ist teilweise gesundheitsschädlich. Die Maschine muss deshalb, wenn nicht im Freien oder in ausreichend belufteten Räumen garbeitet wird, an eine Späneabsaugung, z. B. transportabler Kleinentstauber, angeschlossen sein. Dabei muss der mitgelieferte Absaugschlauch 5 (Abb. 5 - Seite 3) als Verbindung der oberen Schutzhaube mit dem Absauganschluss 4 verwendet werden. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen.

3.5 Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen

  • Tragen Sie stets eng anliegende Arbeitskleidung und legen Sie Ringe, Armbänder und Uhren ab.
  • Der Schalldruckpegel am Ohr übersteigt 85 dB (A). Tragen Sie deshalb beim Arbeitsen einen Gehorschutz.
  • Um Verletzungen der Augen zu vermeiden, sollenn Sie beim Arbeiten mit der Maschine einen Augenschutz (Schutzbrille) oder Geschitsschutz/TRagen.

3.6 Hinweise zur Wartung und Instandhaltung

  • Vor Beginn aller Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ist das Anschlusskabel aus der Steckdose zuziehen.
  • Arbeitsen an den elektrischen Teilen der Maschine)dürfen nur von einem Elektrofachmann ausgeführrt werden.
  • Beschädigte Kabel oder Stecker müssen unverzüglich ausgetauscht werden. Der Austausch damit nur durch Mafell oder einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgeführungen zu vermeiden.
  • Bei stark zersägtem Tischschlitz muss die Tischplatte durch den MAFELL-Kundendienst ausgetauscht werden.
  • Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers.

4 Rüsten / Einstellen

4.1 Aufstellung / Transport

Die Maschine wird in einem Transportkarton gefelfert. Untersuchen Sie die Maschine auf eventuelle Transportschäden. Beschädigungen am Verpackungsmaterial konnen ein Hinweis auf einen unsachgemäßen Transport sein. Reklamieren Sie Transportschäden sofort bei ihrer Maschinenhandler.

Folgende Teile sind lose beigepackt und müssen vor der Inbetriebnahme noch angebaut bzw. der Maschine beigeufigt werden:

  • obere Schutzhaube
  • Absaugschlauch
  • Abzweigung (Verbindung unterer und oberer Absauganschluss)
    -Universalsanschlag
  • Schiebestock
  • Klemmstück

Zur Montage gehen Sie wie folgt vor:

Mafell Erika 85 - Aufstellung / Transport - 1

www.mafell.de/erika

- Obere Schutzhaube

Losen Sie die Flugelschraube 2 (Abb. 2 - Seite 3) bis zum Anschlag entgegen dem Uhrzeigersinn. Drucken Sie diese Flugelschraube und stecken Sie die Schutzhaube 1 waagerecht auf den Spaltkeil 3 auf. Achten Sie darauf, dass das Führungsteil der Flugelschraube fest in der Bohrung am Spaltkeil eingerastet ist, wenn Sie die Flugelschraube loslassen. Ziehen Sie die Flugelschraube 2 wieder an.

Zur kurzfristigen Aufbewährung der oberen Schutzhaube mit abgenommenem Spaltkeil (z.B. bei Eintauchschnittte) ist die Bohrung links hinten an der Längsseite der Maschine vorgesehen in welche sich die Schutzhaube mit und ohne Spaltkeil einhängen lasst. Für den Transport kann die obere Schutzhaube auch am Befestigungsbleich 50 (Abb. 5 - Seite 3) des linken hinteren Fübes befestigt werden.

- Absaugschlauch und Abzweigung

Stecken Sie zuerst die Abzweigung 4 (Abb. 5 - Seite 3) auf den Absaugstutzen Absaugstutzen am Spanekanal auf. Den Absaugstutzen an der oberen Schutzhaube verbinden Sie mit dem Absaugschlauch 5. Diesen stecken Sie auf

den entsprechenden Stutzen an der Abzweigung auf.

- Universalsanschlag

Die Montage des Universalanschlags ist im Abschnitt 5.10 beschrieben.

- Schiebestock / Schieberhandgriff

Den mitgelieferten Schiebestock 6 (Abb. 5 - Seite 3) können Sie auf der linken Längsseite der Maschine in der darauf vorgesehen Halterung 42 (Abb. 5 - Seite 3) und an dem angegossenen seitlichen Transportgriff 7 aufbewahren.

Zur Aufbewährung des Schieberhandgriffs (Sonderzubehör) ist die Bohrungen rechts vorn an der Längsseite der Maschine vorgesehen, in welche Sie den Schieberhandgriff einhängen konnen. An dem Schieberhandgriff konnen Sie ein von Ihnen je nach Bedarf benötigtes Schieberholz befestigen. Dazu setzen Sie den Griff auf das Schieberholz auf und drücken die beiden Spitzen in das Holze ein. Danach drucken Sie die Flügelschraube an und drehen diese ein.

- Klemmstück kpl.

Das Klemmstück (vom Universalanschlag) konnen Sie auf der darauf vorgesehen Halterung 43 (Abb. 5 - Seite 3) mit der Flugelschraube befestigen.

Zum Transport der Maschine durch zwei Personen sind die auf beiden Längsseiten angegossenen Transportgriffe 7 vorgesehen.

Die hohenversetzte Anordnung der Griffe auf den Längs- und Querseiten ermittelcht auch einen leichten Transport der Maschine über Treppen, wobei die Säge von einer Person offen und von der zweiten Person unter gehalten und damit waagerecht transportiert werden kann.

Die beiden Fälle 9 und 10 (Abb. 6 - Seite 3) des Untergestells klappen Sie zum leichteren Transport ein.

Zum stationären Betrieb der Maschine klappen Sie die beiden Füsse 9 und 10 nach unten aus, bis sie in ihrer Endstellung einrasten. Unebenheiten des Untergrundes können Sie durch den verstellbaren

Fuß ausgleichen. Für den Transport, insbesondere zu Baustellen, klappen Sie die Fuß ein. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

  • Drücken Sie die wichtere Blockierstange 8 (Abb. 3 - Seite 3) zum Lösen der Blockierung nach unten und klappen den hinteren Gestellfuß 9 ganz ein (siehe Abb. 6), bis die Blockierstange einrastet.
  • Bei der nun schrag stehenden Maschine drücken Sie die vordere Blockierstange nach unten und klappen den Gestellfuß 10 (Abb. 6 - Seite 3) ebenfalls ein, bis die Blockierstange einrastet.

4.2 Netzanschluss

Achten Sie vor Inbetriebnahme darauf, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild der Maschine angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.

4.3 Obere Schutzhaube

Die obere Schutzhaube ist unter gesetzlichen Vorgaben konzipiert. Durch die Schutzhaube und Seitenabdeckungen, soll ein unbeabsichtigtes Berühren des Anwenders mit dem Zahnkranzbereich des Sägeblattes verhindert werden. Die Seitenabdeckungen liegen hierfür immer auf der Tischplatte oder dem Werkstück auf und passen sich selbstständig der Dicke des Werkstücks an. Bei umgünstigen Winkeln und/oder Werkstückdicken ist das selbstständige Offnen physikalisch jedoch nicht möglich. Das Werkstück oder das Anschlagsystem druckt dann die Seitenabdeckung in Richtung Sägeblatt. Um dies zu verhindern, beachten Sie folgende Hinweise:

Passen Sie die Schnitttiefe immer der Werkstückdicke an, siehe Abschnitt 5.6.
- Stellen Sie bei Bedarf einen ausreichenden Abstand zwischen Anschlag und Sägeblatt ein oder fahren beim Multifunktionsanschlag den jeweils nicht benöttigen Anschlag darüber, um ein freiesGLEiten der Seitenabdeckungen zu ermögen.
- Wahlen Sie bei spitzwinkligen Abschnitten die Arbeitsrichtung so, dass die Seitenabdeckungen möglichst rechtwinklig auf die Werkstückkante auftreffen.

4.4 Späneabsaugung

Bei allen Arbeiten, bei denen eine erhebliche Menge Staub entsteht, schlieben Sie die Maschine an eine geeignete externe Absaugeinrichtung an. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen.

Der Innendurchmesser des Absauganschlusses beträgt 58 mm.

Verwenden Sie die Maschine im Freien oder in ausreichend belufteten Räumen, können Sie bei kurzfristigem Einsatz auch das als Sonderzubehör erhältliche Spanesammelsystem (Cleanbox) einsetzen. Dabei ist zu beachten, dass Sie diese spätestens bei einer Füllung von 80% wechseln sollenn (bei Eichen- und Buchenholzstaub beachten Sie eine staubfreie Entsorgung!).

4.5 Sägeblattauswahl

Um eine gute Schnittqualität zu erhalten, verwenden Sie ein scharfes Werkzeug und wahren entsprechend Material und Anwendung ein Werkzeug aus der folgenden Ende:

Schneiden von Massivholz quer und langs zur Faserrichtung und Schneiden von unbeschichteten Spanplatten, Sperrholz und dergleichen:

  • Erika 70: HM-Kreissägeblatt 225× 2,5× 30mm 32 Wechselzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)
  • Erika 85: HM-Kreissägeblatt 250× 2,8× 30mm 40 Wechselzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)

Schneiden von beschichteten Platten:

  • Erika 70: HM-Kreissägeblatt 225× 2,5× 30mm 48 Wechselzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)
  • Erika 85: HM-Kreissägeblatt 250× 2,8× 30mm 60 Wechselzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)

Schneiden von Alu-Profilen:

  • Erika 70: HM-Kreissägeblatt Ø 225 x 2,5 x 30 mm, 68 Trapezzzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)
  • Erika 85: HM-Kreissägeblatt Ø 250 x 2,8 x 30 mm, 68 Trapezzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)

4.6 Sägeblattwechsel

Mafell Erika 85 - Sägeblattwechsel - 1

Mafell Erika 85 - Sägeblattwechsel - 2

www.mafell.de/erika

  • Bringen Sie das Sägeaggregat in Mittenstellung (Tischkreissagefunktion) (siehe Abschnitt 4.8).

  • Stellen Sie das Sägeblatt auf eine Schnitttiefe von ca. 45 - 70 mm (Erika 85: ca. 45 - 85 mm) ein (siehe Abschnitt 5.6).

  • Entfernen Sie den Spaltkeil mit der oberen Schutzhaube durch Drucken des Drücker 41 (Abb.10 - Seite 4) und gleichzeitiges Ziehen des Spaltkeils 3 (Abb 2 - Seite 3) nach oben und vorne.

  • Kippen Sie die Maschine seitlich etwas ab, sodass die linke Längsseite gut zuganglich wird.

  • Entnehmen Sie den Sechskantstiftschieller 32 (Abb. 10 - Seite 4) aus seiner Halterung 33 an dem unteren Schutzhaubedeckel.

  • Offnen Sie die Verriegelung 45 an der linken Seite des Schutzhaubendeckels durch eine 1/4 Umdrehung nach links mit dem Sechskantschluss 32.

  • Öffnen Sie die beiden seitlichen Schieber (rot) 40 am Schutzhaubedeckel durch nach oben schiben, bis diese einrasten.

  • Klappen Sie den Schutzhaubedeckel 90^ auf undziehen Sie diesen ca. 30mm nach vorne bis die Schutzhaube über die Schwenkstange nach unten schwenkt.

  • Drücken Sie den Arretierknopf 31 (Abb. 10 - Seite 4) vor der unteren Schutzhaube und halten Sie diesen fest. Öffnen Sie mit dem Sechskantstiftschlüssel 32 die Innensechskantschraube 34 durch Drehen im Uhrzeigersinn.

  • Nehmen Sie den vorderen Sägeblattflansch 35 ab und das Sägeblatt nach oben oder unter hersaus.

  • Setzen Sie das neue Sageblatt ein (Schnittrichtung beachten s. Drehrichtigungsymbol im Deckel).

  • Stecken Sie den Flansch 35 auf den Zweikant auf undziehen Sie die Innensechskantschraube 34 durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn mit dem Sechskantstiftschlüssel fest.
  • Kontrollieren Sie, ob das Sägeblatt beim Drehen von Hand einwandfrei lauft.
  • Ziehen Sie den Sechskantstiftschlüssel 32 ab.
    Schlieben Sie den Schutzhaubedeckel.
  • Schlieben Sie die beiden seitlichen Schieber Pos.40 (Abb. 10 - Seite 4) am Schutzhaubedeckel durch nach unter schieben, bis diese klemmen / einrasten.
    Schlieben Sie die Verriegelung 45 an der linken Seite des Schutzhaubendeckels durch eine 1/4 Umdrehung nach rechts mit dem Sechskantschluss 32.
  • Schieber den Sie den Sechskantstiftschiel 32 in die Halterung.
  • Schieben Sie den Spaltkeil zusammen mit der oberen Schutzhaube in die Spaltkeilaufnahme, bis dieser in der Spaltkeilaufnahme arretiert.
  • Stellen Sie den Spaltkeil falls erforderlich richtig ein (siehe Abschnitt 4.6).

4.7 Spaltkeil

Mafell Erika 85 - Spaltkeil - 1

Gefahr

Bei allen Wartungsarbeiten den Netzsteckerziehen.

Mafell Erika 85 - Gefahr - 1

www.mafell.de/erika

Der Spaltkeil verhindert, dass sich beim Längsschnitt die Schnittfuge hinter dem Sageblatt schließt und dadurch ein Rückschlag des Werkstücks entsteht.

These Funktion ist jeder nur dann gewährleistet, wenn der Spaltkeil korrekt eingestellt ist, d. h., sein Abstand zum Zahnkranz des Sageblattes innerhalb der gesamten Schnitttiefe max. 5 mm beträgt (siehe Abb. 7) und seine Dicke zwischen der

Schnittfugenbreite und der Stammblattdicke des verwendeten Sägeblattes liegt. Der mitgelieferte Spaltkeil passst zu den unter Abschnitt 4.4 aufgeführten hartmetallbestückten Sägeblättern.

Wenn eine Einstellung des Spaltkeils erforderlich ist, gehen Sie wie folgt vor:

  • Stellen Sie das Sageblatt auf maximale Schnitttiefe ein (siehe Abschnitt 5.6).
  • Entfernen Sie die obere Schutzhaube (siehe Abschnitt 4.1).
  • Bringen Sie das Sägeaggregat in Mittenstellung (Tischkreissägenfung) (siehe Abschnitt 4.8).
  • Stellen Sie das Sägeaggregat auf 45 schräg (siehe Abschnitt 5.8).
  • Öffnen Sie die Verriegelung 45 (Abb. 10 - Seite 4) an der linken Seite des Schutzhaubendeckels durch eine 14 Umdrehung nach links mit dem Sechskantschluss 32.
  • Schieben Sie die beiden seitlichen roten Schieber 40 an dem unteren Schutzhaubedeckel nach oben, bis diese einrasten.
  • Klappen Sie den Schutzhaubedeckel um ca. 90^ nach vorn undziehen sie den Deckel nach vorne, so dass er über die Schwenkstange abschwenkt.
  • Losen Sie die Innensechskantschraube 37 (Abb. 7 - Seite 4) und stellen Sie den Spaltkeil 3 entsprechend Abb. 7 bezüglich Abstand zum Zahnkranz und in der Höhe ein.
  • Ziehen Sie die Innensechskantschraube 37 fest.
    Schlieben Sie den Schutzhaubedeckel wieder durch 90^ nach vorne hochschwenken, ca. 30 mm nach hinten schieben und nach oben zuklappen. Verriegeln Sie den Schutzhaubedeckel in geschlossen Zustand durch nach unter drücken der beiden Seiten Schieber 40 (Abb. 10 - Seite 4).
    Schlieben Sie die Verriegelung 45 an der linken Seite des Schutzhaubendeckels durch eine 1 / 4 Umdrehung nach rechts mit dem Sechskantschluss 32.
  • Schieben Sie die obere Schutzhaube wieder auf den Spaltkeil auf undziehen Sie sie fest (siehe Abschnitt 4.1).

Der Spaltkeil kann in zwei Stellungen ohne Zuhlifenahme von Werkzeug eingerastet werden:

  • obere Stellung mit Schutzhaube - für normale Schnitte
  • untere Stellung ohne Schutzhaube - für verdeckte Schnitte

Um die jeweilige Stellung zu erreichen ziehen Sie den Spaltkeil einfach nach oben und vorne oder drücken Sie diesen nach unter und halten.

Der Spaltkeil kann ohne Zuhlifenahme von Werkzeugen (für Eintauchschritte und Sageblattwechsel) entfernt werden.

  • Bringen Sie das Sägeaggregat in Mittenstellung (Tischkreissägefunktion) (siehe Abschnitt 4.8).
  • Stellen Sie die volle Schnitthöhe ein.
  • Entfernen Sie die obere Schutzhaube (s. Abschnitt 4.1).
  • Drücken Sie den Drücker in der langlochförmigen Öffnung im oberen, hinteren Teil, der unteren Schutzhaube.
  • Ziehen Sie, solange Sie den Drücker gedrück halten, den Spaltkeil entsprechend dem Sägeblattdurchmesser nach vorne / oben.

Achten Sie beim Einsetzen des Spaltkeils darauf, dass der Spaltkeil in einem Abstand von ca. 5 mm zum Sägeblattdurchmesser nach hinten und unter geschoben wird und damit in die Nut vom Spaltkeilhalter eingeführt wird. Der Spaltkeil ist bis zum Anschlag bzw. deutlichem Einrasten nach unter zu drücken (der Drücker muss damit nicht gedrückt werden).

4.8 Einsatz als Unterflur-Zugsäge

Der besondere Vorteil beim Einsatz als Unterflur-Zugsäge ist das problemlose und prazise Trennen von fest stehenden Werkstücken bis max. 330 mm (Erika 85:423 mm) Schnittlänge bei Werkstücken mit einer Dicke von 16 mm, z. B. Paneele. Legen Sie das Werkstück an der Anschlagschiene 14 (Abb. 9 - Seite 4) des Universalanschags 15 an. Drucken Sie den roten Entriegelungsknopf 16 undziehen Sie das Sägeaggregat mit dem Handrad 17 und der Zugstange 18 nach vorne. Nach Beendigung des Schnittvorganges lauft das Sägeaggregat wieder in

die Ausgangsposition zusück und wird Dort selbst)tig arretiert.

4.9 Einsatz als Tischkreissäge

Das Längsschneiden größer Werkstücke erfolgt in der Tischkreissagenfunktion. Bringen Sie das Sägeaggregat dazu in die davon vorgesehene Position des Tisches. Hierzu drehen Sie den Rastknopf 24 (Abb. 8 - Seite 4) nach rechts undziehen das Sägeaggregat so welt nach vorne, bis es automatisch in der davon vorgesehenen Position einrastet.

Setzen Sie den Universalanschlag 15 bzw als Parallelanschlag ein. Dabei konnen Sie die Anschlagschiene 14 je nach Werkstückabmessungen mit ihrer hohen Werkstückführungsliche oder um 90^ gedreht mit ihrer niederen Führungsflache 25 einsetzen.

Sie kehren zur Unterflur-Zugsagefunktion zurück in dem Sie den Rastknopf 24 nach links drehen. Das Sageaggregat lauft dann selbsttätig in die Endstellung zurück.

4.10 Filter reinigen

Öffnen Sie die Linsenschraube 44 (Abb. 11 - Seite 4) ), Rasten Sie das Filtergehäuse 46 durch nach vorne verschieben aus dem Zwischengehausedrehpunkt aus. Reinigen sie das Filtergehäuse. Nach dem Reinigen setzen Sie das Filtergehäuse an den Drehpunkten 47 in umgekehrter Reihenfolge wieder in das Zwischengehäuse 48 ein (acht den Sie auf beidseitiges Einrasten in den Drehpunkten). Befestigen Sie das Filtergehäuse durch anziehen der Linsenschraube 44.

Alternative kann die Linsenschraube 44 sowie geöffnet werden, bis sich das Filtergehäuse um 90^ nach unten schwenken{lsst. Reinigen Sie das Filtergehäuse mit einem darauf geeigneten Werkzeug. Schwenken Sie nach dem Reinigen das Filtergehäuse 90^ nach oben und befestigen diesen durch anziehen der Linsenschraube 44.

5 Betrieb

5.1 Inbetriebnahme

These Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise" aufmerksam zu machen ist.

5.2 Ein- und Ausschalten

  • Einsatzalten: Drucken Sie den grünen Schaltknopf 12 (Abb. 9 - Seite 4).
    Ausschalten: Drucken Sie den roten Schaltknopf 11. Es erfolgt darauf eine automatische Abbremsung der Sägewelle mit Verkürzung der Auslaufzeit auf weniger als 10 s.

Mafell Erika 85 - Ein- und Ausschalten - 1

Das Anschlusskabel konnen Sie zum Transport auf der rechten Seite der Maschine über die damit vorgesehenen Halterungen 13 (gleichzeitig Transportgriffe) aufwickeln.

5.3 Licht

Mafell Erika 85 - Licht - 1

Gefahr

Bei allen Wartungsarbeiten den Netzsteckerziehen.

Das Elektrowerkzeug ist mit einem Lichtmodul 49 (Abb. 2 - Seite 4) in der oberen Schutzhaube ausgestellt.

Das Lichtmodul wird mit dem Einsatz der Maschine für eine bestimmte Zeit versorgt und ist anschließend betriebsbereit.

In Bereitschaft schaltet das Lichtmodul das Licht automatisch beim Bewegen der Maschine ein oder bei längerem Stillstand aus.

Für eine störungsfreierte Funktion des Lichts, sind die goldenen Kontaktflächen am Spaltkeil bei Verschmutzung zu reinigen. Entnehmen Sie hierfür den Spaltkeil und reinigen Sie mit einem Tuch die Kontaktflächen von Staub und Spanen.

5.4 Drehzahlauswahl

Damit eine optimale Schnittqualität je nach bearbeiteten Material erreicht wird, ist die Sägeblattdrehzahl stufenlos von 2050 - 4300 min ^1 wahlbar. Diese wahren Sie mit dem unter dem Hauptschalter angeordneten Stellrad.

Mafell Erika 85 - Drehzahlauswahl - 1

Bitte beachten Sie damit, dass die optimale Schnittqualität nicht nur von der Drehzahl, sondern auch vom Sägeblatt und Sägeblattscharfe abhängt. Hinweise zum geeigneten Sägeblatt siehe Abschnitt 4.4.

5.5 Überlastschutz

Mafell Erika 85 - Überlastschutz - 1

Das Ansprechen des Motorschutzes ist stets das Anzeichen für eine Motorüberlastung deren Ursache ermittelt und beseitigt werden muss.

Beim Überlasten des Motors wird die Drehzahl automatisch abgesenkt, bzw. bei Stromausfall erfolgt ein selbsttätigtes Ausschalten. Nach Spannungswiederkehr konnen Sie die Maschine wieder einschalten.

5.6 Schnitttiefeneinstellung

Die Schnitttiefe konnen Sie durch Drehen des Handrades 17 (Abb. 8 - Seite 4) stufenlos von 0 bis

72 mm (Erika 85: 0 bis 85 mm) einstellen. Durch Drehen im Uhrzeigersinn vergroßern Sie die Schnitttiefe und verringn diese durch entgegengesetztes Drehen.

Um eine gute Schnittqualität zu erreichen, sollte die eingestellte Schnitttiefe des Sägeblattes ca. 5 mm über der zu bearbeitenden Materialstärke liegen.

Je nach Stellung des Spaltkeils in den beiden Raststellungen kann die auf dem Spaltkeil angebrachte und jeweils senkrecht zur Tischfläche stehende Maß-Skala 38 (Abb. 7 - Seite 4) als Hilfe für die Einstellung einer bestimmen Schnitttiefe herangezogen werden. Dies gilt jedoch nur für Sägeblätter mit 225 mm (Erika 85: 250 mm).

Ist eine genaue Einstellung der Schnitttiefe notwendig, z. B. beim Nuten oder Fälzen, stellen Sie immer von unter her zu, um ein evtl. Spiel auszugleichen.

5.7 Eintauchschritte

Mafell Erika 85 - Eintauchschritte - 1

Gefahr

Rückschlaggefahr bei Eintauchschnitten! Vor dem Eintauchen legen Sie das Teil, wenn möglich, an der vorderen Kante an einem befestigten Anschlag an. Drücken Sie beim Eintauchen das Teil fest auf die Tischoberfläche. Achten Sie beim Drücken auf den Gefahrenbereich durch das auftauchende Sägeblatt.

Mafell Erika 85 - Gefahr - 1

www.mafell.de/erika

Entfernen Sie die obere Schutzhaube siehe Abschnitt 4.1. Entfernen Sie den Spaltkeil siehe Abschnitt 4.5.
Drehen sie mit dem Handrad das Sägeblatt nach unten bis es unter der Tischplatte verschwunden ist.
Den Eintauchschnitt können Sie durch Drehen des Handrades 17 (Abb. 8 - Seite 4) stufenlos von 0 bis 85 mm betätigten (Achtung: das Sägeblatt taucht leicht bogenförmig nach vorne aus dem Werkstück heraus). Durch Drehen im Uhrzeigersinn vergroßern

Sie die Schnitttiefe und verringt diese durch entgegengesetztes Drehen.

Nach dem Eintauchschnitt setzen sie den Spaltkeil wieder am ursprünglichen Platz ein, siehe Abschnitt 4.6 und montieren Sie die Schutzhaube wieder an den Spaltkeil, siehe Abschnitt 4.5.

5.8 Einstellung für Schragschnitte

Mafell Erika 85 - Einstellung für Schragschnitte - 1

Gefahr

Achten Sie vor Beginn der Schragstellung bei laufendem Sägeblatt darauf, dass sich weder der Multifunktionsanschlag noch Werkstücke im Schwenkbereich des Sägeblattes befinden.

Für Winkel bis 45^ losen Sie zuerst den Feststellhebel 19 (Abb. 9 - Seite 4) durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn. Schwenken Sie das Sageaggregat durch Drehen des Handgriffes 20. Auf der Winkelskala 21 am Zeiger 22 wird der Schnittwinkel angezeigt. Ziehen Sie den Feststellhebel 19 wieder an.

Durch Betätigten des Drehknopfs 23 ist ein Schwenken des Sägeaggregates um 3^ über die beiden Endstellungen 0^ und 45^ hinaus möglich. Beim Zurückschwenken goes der Drehknopf selbstätig wieder in die Ausgangsstellung zurück, sodass beim erneuten Schwenken die 0^ - bzw. 45^ - Stellung genau angefahren wird.

5.9 Multifunktionsanschlag (Lieferumfang Erika 85)

Die Beschreibung entnahmen Sie der beiliegenden Montageanleitung und Ersatzteilliste.

5.10 Universalanschlag (Lieferumfang Erika 70)

Der komplette Universalanschlag besteht aus der Halterung 15 (Abb. 8 - Seite 4) und der in der Halterung verstelltbaren Anschlagschiene 14. Sie können hij ne nach Bedarf an allen Seiten der Tischplatte in den Schwalbenschwanzführungen unter Verwendung der auf der Unterseite des Stangenhalters 27 befindlichen Flugelschrauben fest spannen.

Dieser Anschlag kann sowohl als Parallelanschlag bei der Tischkreissäge als auch als Quer- und Gehrungsanschlag bei der Unterflur-Zugsage eingesetzt werden.

Die Lage der Anschlagschiene (Werkstückanlage) zur Teilscheibe bzw. zur Skala ist werkssheit genaue eingestellt. Sollte trotzem eine nachträgliche Justierung erforderlich werden, wird dies wie folgt durchgefuhrt:

  • Befestigen Sie den Universalanschlag in der Schwalbenschwanzführung auf der rechten oder linken Längsseite des Tisches.
  • Bringen Sie die Anschlagschiene durch Lösener oberen Flügelschraube 28 in die 0^ -Stellung undziehen Sie die Flügelschraube an.
  • Lösen Sie die beiden von oben zugänglichen Zylinderschrauben mit einem Schraubendreher.
  • Schieben Sie die Anschlagschiene nach Lösener seitlichen Flügelschraube an der Stangenhalterung 27 gegen das Sägeblatt, bis sie am Sägeblatt anliegt.
  • Ziehen Sie die Zylinderschrauben wieder fest.

Nach diesen Nachjustieren des Anschlags bleibt die Winkelanzeige auf der Skala erhalten!

5.11 Einsatz als Parallelanschlag

Den Universalanschlag konnen Sie in verschiedene Positionen befestigen und als Parallelanschlag einsetzen (siehe Abb. 8 - Seite 4):

  • an der rechten oder linken Längsseite des Tisches bei Einstellung der Anschlagschiene 14 (Abb. 8 - Seite 4) auf 0^ auf der Winkelskala. Achten Sie beim Einsatz auf der rechten Seite darauf einen Freischnitt vom Sägeblatt einzustellen. Dabei befestigen Sie den Anschlag in der Schwalbenschwanzführung so, dass die Anschlagschiene von der vorderen Tischkante bis über die Mitte des Sägeblattes reicht. (Maschine in Tischkreissagen-Funktion)

Stellen Sie die Schnittbreite nach Losen der seitlichen Flugelschraube am Stangenhalter 27 durch Verschieben der Führungsstange ein. Die Breite kann auf der Maß-Skala 29 an der dem Sägeblatt zugewandten Kante der Anschlagschiene abgelesen werden. Nach dem Einstellenziehen Sie die Flugelschraube wieder fest.

  • Befestigen Sie die Anschlagschiene zusätzlich an der vorderen Tischkante mit Hilfe des Klemmstück. Führn Sie hierfür die

Vierkantmutter am Klemmstück in die Nut der Anschlagschiene. Drehen Sie die Flügelmutter am Klemmstück auf, bis der Keil hinter das Schwalbenschwanzprofil der Tischplatte greift. Ziehen Sie die Flügelmutter an.

  • an der rechten oder linken vorderen Seite des Tisches bei Einstellung der Anschlagschiene 14 auf 90^ . Dabei stellen Sie nach Losen der seitlichen Flügelschraube am Stangenhalter 27 durch Verschieben der Führungsstange den Anschlag so ein, dass die Anschlagschiene von der vorderen Tischkante bis hinter den Spaltkeil reicht. (Maschine in Tischkreissägen-Funktion) Stellen Sie die Schnittbreite nach Losen der auf der Unterseite des Stangenhalters 27 vorhandenen Flügelschraube durch Verschieben des gesamten Anschags in der Schwalbenschwanzführung ein. Die Schnittbreite kann auf der Maß-Skala 29 an der dem Sägeblatt zugewandten Kante der Anschlagschiene abgelesen werden. Nach dem Einstellenziehen Sie die Flügelschraube wieder fest.

Die Anschlagschiene 14 kann im Anschlag in der Längsrichtung verstellt werden. Besteht z. B. beim Längsschneiden von Massivholz die Gefahr, dass sich das Werkstück zwischen Anschlag und Sägeblatt verklemmt, wird die Anschlagschiene so verschoben, dass ihr hinteres Ende etwa bis zur Sägeblattmittel reicht. Dazu lösEN Sie den auf der Oberseite des Anschlages angeordneten Spannhebel 30 (Abb. 8 -Seite 4) und verschiben die Anschlagschiene. Nach der Einstellungziehen Sie den Spannhebel wieder fest.

Die Anschlagschiene 14 kann um 90^ gedreht eingesetzt werden. Dies erleichtert das Schneiden von schmalen Werkstücken insbesondere bei schrag gestelltem Sägeblatt, da die dann vorhandene niedrige Führungsfläche ein bisher des Heranstellenden des Parallelanschags an das Sägeblatt erhögt. Dazu losen Sie den Spannhebel 30 am Anschlag. Ziehen Sie die Anschlagschiene 14 ganz aus der Halterung hersaus. Setzen Sie die Anschlagschiene um 90^ gedreht so ein, dass die schmale Kante zum Sägeblatt zeigt. Danach ziehen Sie den Spannhebel wieder an. Auch in dieser Einstellung der Anschlagschiene kann die Schnittbreite auf der Maß-Skala 29 an der dem Sägeblatt zugewandten Kante abgelesen werden.

5.12 Einsatz als Quer- und Gehrungsanschlag

Mafell Erika 85 - Einsatz als Quer- und Gehrungsanschlag - 1

Gefahr

Einstellungen am Universalanschlag nur bei stillstehendem Sageblatt vornehmen.

Für Quer- und Gehrungsschnitte in Zugsagen-Funktion wird der Universalanschlag zweckmäßigerweise an der vorderen linken Tischseite befestigt. In dieser Position wird beirechtwinkligen Schnitten auf der Winkelskala die 0^ -Marke angezeigt.

Zur Durchführung von Winkelschnitten lösen Sie die auf der Oberseite vorhandene Flügelschraube 28 (Abb. 9 - Seite 4). Schwenken Sie die Anschlagschiene nach der Skala in die gewünschte Position. Dabei ist alle 15^ eine Raststellung vorhanden. Anschließlich ziehen Sie die Flügelschraube wieder fest.

Die 15^ -Rastung lasst sich durch den Schieber unter der Winkelskala ausschalten. Dazu drücken Sie auf den einseitig überstehenden Teil des Schiebers, wobei der Anschlag ausgerastet sein muss.

Zum Erreichen einer besseren Schnittqualität sollte die Anschlagschiene immer möglichst dicht an die Schnittebene heranreichen. Sie ist deshalb an ihren Enden ausgekLINKt, damit die obere Schutzhaube auch beim Schneiden dürner Werkstückeweit genug herangestellt werden kann. Zum Verstellen der Anschlagschiene losen Sie den Spannhebel 30 (Abb. 8 - Seite 4).

Durch Verschieben der Führungsstange in der Stangenhalterung 27 kann der Anschlag so eingestellt werden, dass sich in Abhängigkeit von den jeweiligen Werkstückabmessungen eine optimale Einstellung der Schnittbreite ergibt.

6 Wartung und Instandhaltung

Mafell Erika 85 - Wartung und Instandhaltung - 1

Gefahr

Bei allen Wartungsarbeiten den Netzsteckerziehen.

MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert.

Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben.

Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell -Nr. 049040 (1 kg - Dose), verwenden.

6.1 Prüfung der Sicherheitseinrichtungen

Die Sicherheit der Maschine ist in erster Linie von der Funktionsfähigkeit der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen abhängig. Es ist daher wichtig, dass diese Einrichtungen regelmäß auf ihren ordnungsgemänen Zustand überprüft werden Dazu zahlen insbesondere der Spaltkeil, die obere Schutzhaube und andere Schutzhaube.

Außerdem sind alle 2 Wochen zu überprüfen:

  • selbstätigtes Zurücklaufendes Sageaggregates in die Ausgangsstellung bei Verwendung als Zugsäge (siehe Abschnitt 4.7)
  • automatische Arretierung des Sageaggregates in der Ausgangsstellung nach dem Zurücklaufen
  • Funktionsfähigkeit der automatischen Arretierung des Sageaggregates in der Mittenstellung beim Einsatz als Tischkreissäge (siehe Abschnitt 4.8)
  • Störungsfreie Bewegung der Schutzhaubeflügel von der max. Schnitthöhe bis auf die Tischplatte.
    -Netzkabel auf Beschädigungen

6.2 Maschinenpflege

Die gleitenden und rollenden Teile sind gelegentlich mit einem geeigneten Staubsauger von Spanen und Staub zu befreien. Ein gelegentliches Einsprufen mit einem handelsüblichen Gleitmittel (z. B. Caramba) erleichtert das Gleiten der Teile.

Zur Vermeidung einer zu große Erwärung des Motors sollte gelegentlich geprüft werden, dass sich auf dessen Oberfläche kein Staub abgelagert hat. Bei Verschmutzung ist das Filtergehause am Motor zu reinigen (siehe 4.9).

6.3 Lagerung

Wird die Maschine langere Zeit nicht verwendet, ist sie sorgfältig zu reinigen. Blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel einsprühen.

7 Störungsbeseitigung

Mafell Erika 85 - Störungsbeseitigung - 1

Gefahr

Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzsteckerziehen!

Im Folgenden sind eine der früigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführrt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sichitte an ihren Handler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst.

StörungUrsacheBeseitigung
Maschine{lösst sich nicht einschaltenKeine Netzspannung vorhandenSpanningsversorgungkontrollieren
Netzsicherung defectSicherung ersetzen
Kohlebürsten abgenütztMaschine in die MAFELLkundendienstwerkstatt bringen
Maschine schaltet während des Leerlaufes selbstständig abNetzausfallNetzseitige VorsicherungenkontrollierenDie Maschine lauft durch den eingebautenUnterspannungsschutz nicht von selbst wieder an und muss nach Spannungswiederkehr erneuteingeschaltet werden
Maschine bleibt während des Schneidens stehenNetzausfallNetzseitige Vorsicherungen kontrollieren
Überlastung der MaschineVorschubgeschwindigkeit verringn
Werkstück klemmt beim VorschiebenStumpfes SägeblattWerkstück festhalten und sofort Motor aussenhalten. Anschließlich Sägeblatt austauschen
Anschlagschiene des Universal bzw. des Multifunktionsanschlags steht nicht parallel zum SägeblattAnschlagschiene neu einstellen, siehe Abschnitt 5.10
Brandflecke an den SchnittstellenFür den Arbeitsgang ungeeignetes oder stumpfes SägeblattSägeblatt austauschen
Späneaustritt verstopftBetrieb ohne AbsaugungBei ausgeschalteter Maschine Späne entfernen. Dazu Schieber 39 (Abb. 10 - Seite 4) öffnen. Damit konnen die Späne im Spänekanal nun leicht nach unten entfernt werden. Anschließlich Schieber wieder nach hinten schreiben
Absaugung zu schwachEs muss ein Absauggerät eingesetzt werden, welches am Absaug- Anschlussstutzen eine Luftgeschwindigkeit von mindestens 20 m/s gewährleistet
Holzteile im SpanauswurfSchieber 39 (Abb. 10 - Seite 4) öffnen. Nun konnen Holzteile leicht nach unter dem Spänekanal entfernrt werden.Sollethis nicht vollständig möglich sein, Sägeblatt ganz absenken.Anschließlich Schieber wieder nach hinten schreiben
Höhenverstellungläuft schwerZugstange, Schnecke Zahnsegment und Halteblech verschmutztBauteile reinigen und fetten oder ölen
Zugeinrichtungläuft schwerZugstange, Kugellagerlauffläche und Führungsrohr verschmutztBauteile reinigen
Rohrgestelllässt sich nicht einklappenObere Schutzhaube in Parkposition am Rohrgestell und Sägeaggregat auf über 30° geschwenktSägeaggregat auf unter 30° schwenken
Licht besteht ausMaschine wurde ca. zehn Sekunden nicht bewegtLichtmodul wurde automatisch in den Ruhezustand versetzt und gehen bei Bewegung der Maschine selbstständig wieder an
Die Kontaktflächen am Spaltkeil sind verschmutztEntnehmen Sie den Spaltkeil und reinigen Sie die goldenen Kontaktflächen mit einem Tuch von Staub und Späne

8 Sonderzubehör

  • (3) Schiebeschlitten, kpl. Best.-Nr. 038563
  • (1) Universalanschlag, kpl. Best.-Nr. 201611
  • (4) Anschlaglineal 1.000 mm; inkl. Ablängklappe Best.-Nr. 203396
  • (5) Verbindungsstück Best.-Nr. 038393
  • (6) Auszugstange, kpl. Best.-Nr. 038309
  • (11) Ablängklappe Best.-Nr. 038306
  • (10) Halteschiene 1000 mm Best.-Nr. 038686
  • (7) Klemmstück Best.-Nr. 038294
  • (8) Zusatztisch für Erika 70 Best.-Nr. 208438
  • (9) Zusatztisch für Erika 85 Best.-Nr. 208439
  • (15) Sageblatt-HM Ø 225 x 2,5 x 30 mm, 32 Zähne / WZ (Erika 70) Best.-Nr. 092460
  • (15) Sageblatt-HM 225 x 2,5 x 30 mm, 48 Zähne / WZ (Erika 70) Best.-Nr. 092462
  • (15) Sägeblatt-HM Ø 225 x 2,5 x 30 mm, 68 Zähne / FZ/TR (Erika 70) Best.-Nr. 092464
  • (15) Sageblatt-HM Ø 250 x 2,8 x 30 mm, 24 Zähne / WZ (Erika 85) Best.-Nr. 092472
  • (15) Sägeblatt-HM Ø 250 x 2,8 x 30 mm, 40 Zähne / WZ (Erika 85) Best.-Nr. 092465
  • (15) Sägeblatt-HM Ø 250 x 2,8 x 30 mm, 60 Zähne / WZ (Erika 85) Best.-Nr. 092466
  • (15) Sageblatt-HM Ø 250 x 2,8 x 30 mm, 68 Zähne / FZ/TR (Erika 85) Best.-Nr. 092467
  • (12) Anbausatz Räder Best.-Nr. 202889
  • (2) Multifunktionsanschlag Best.-Nr. 207980
  • (13) Cleanbox Startpaket Best.-Nr. 203402
  • (14) Cleanbox, 5 Stick Best.-Nr. 203575

Mafell Erika 85 - Sonderzubehör - 1

9 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste

Die entsprechenden Informationen zu den Ersatzteilen finden Sie auf unserer Homepage: www.mafell.com

Mafell Erika 85 - Explosionszeichnung und Ersatzteilliste - 1

www.mafell.de/erika

Table of Contents

2.3 Technische gegevens

Erika 70:

4 Voorbereiden / Instellen

5.9 Flerfunktionsanslag (leveransinnehäll Erika 85)

Folgende stojemissionsværdier er beregnet iht. EN 62841:

Erika 70Erika 85
LydtryksniveauLPA=82,8 dB (A)LPA=91,1 dB (A)
UsikkerhedKPA=1,0 dB (A)KPA=1,0 dB (A)
LydeffektniveauLWA=101,4 dB (A)LWA=105,7 dB (A)
UsikkerhedKW=1,0 dB (A)KW=1,0 dB (A)

MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Teinephon +49 (0)7423/812-0, φaκc +49(0)7423/812-218

2.2 MapknpoBka MaunHbI

Mafell Erika 85 - MapknpoBka MaunHbI - 1

Knacc 3aunIbII

Mafell Erika 85 - MapknpoBka MaunHbI - 2

Mafell Erika 85 - MapknpoBka MaunHbI - 3

CnmboI CE nnoTBepeKdEHHa COOTBETCTBna OCHOBbIM Tpe6OBaHnM 6e3onacHOCTn I 3dpabooxpaHeHHa, corNaCHO npuioKeHHIO I K DnpeKTNBe o MaunHax

Tonbko dnn ctpaH EC

He 6pocaIte 3JIeKtpOnHcTpymEnbI B 6bIToBOm MyCOP!

Cornacno Ebponeecko dnpektnbe 2002/96/EC o6 yctapeBux xnektpuecknx n3nektponhbx npnbopax n aHaIorHbIM 3aKoHaM OTdeNbHbIX cTpaH, HcNoIb3ObaHHbIe 3nektpoHNCTpyMeHTbl DOJXHbI CObPaTbcr OTdeJIbHO n IpeDaBaTbcr dIy daIbHeIwero NcNoJIb3ObaHnra 6e3 yUep6a dnn OkpykaIOuSeI cpebl.

Mafell Erika 85 - MapknpoBka MaunHbI - 4

IpoHTaTe HNCTpyKuH No 3KcPnyatauIN dIyMeHbSeHn ONaCHOCTn NOJUyeHn TpaBM.

Mafell Erika 85 - MapknpoBka MaunHbI - 5

IcnoJIb3yIte 3aUHTbIe HayuHnKn n OcKn

MapknpoBka MaunHbI OcyueCTBnEeTc Ta6nnKamHa nepeHne H 3aHne CTopoHe B COOTBeTCTBm C pnc.1 n4 (ctpaHua 3).

2.3 TexHnueckne xapaKTepeNCTNK

Erika 70:

Inhaltsverzeichnis Klicken Sie auf einen Titel, um darauf zuzugreifen
Handbuch-Assistent
Angetrieben von Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : Mafell

Modell : Erika 85

Kategorie : Säge