K 105-18 - Säge Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG K 105-18 Mafell
Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
WARNING
D - EG Konformitätserklärung
Wir bescheinigen hiermit, dass die Maschine K 105-18 den angeführten EU-Richtlinien entspricht. Bei Konstruktion und Bau wurden die gelisteten Normen angewendet. Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlaersgen: Mafell AG
Art-Nr.: 91D302, 91D303
Mafell AG
Beffendorfer Str. 4
D - 78727 Oberndorf, den 28.11.2025

Dipl.-Ing. (FH) Thorsten Bühl Vorstandsvorsitzender / CEO

i. V. Dipl.-Ing. Harald Schmid, MBA Leitung Entwicklung und Konstruktion
Inhaltsverzeichnis
1 Zeichenerklärung....7
2 Erzeugnisangaben 7
2.1 Angaben zum Hersteller....7
2.2 Angaben zum Akku 7
2.3 Kennzeichnung der Maschine 7
2.4 Technische Daten 8
2.5 Emissionen....8
2.6 Lieferumfang 9
2.7 Sicherheitseinrichtungen 9
2.8 Bestimmungsgemäße Verwendung 9
2.9 Restrisiken....9
3 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge 10
4 Sicherheitshinweise für Kreissägen 10
4.1 Sägeverfahren....10
4.2 Rückschlag – Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise 10
4.3 Funktion der unteren Schutzhaube 11
4.4 Funktion des Spaltkeils 11
5 Spezifische Sicherheitsregeln 12
5.1 Arbeitsbereich 12
5.2 Hinweise zu Wartung und Instandhaltung....12
5.3 Hinweise zu Akkus 12
6 Aufbau 13
6.1 Abgebildete Komponenten 13
7 Rüsten / Einstellen 13
7.1 Akku laden....13
7.2 Akku einsetzen 14
7.3 Akku entnehmen 14
7.4 Späneabsaugung 14
7.5 Sägeblattauswahl 14
7.6 Sägeblattwechsel 14
7.7 Spaltkeil 15
8 Betrieb 15
8.1 Inbetriebnahme 15
8.2 Ein- und Ausschalten 15
8.3 Licht....16
8.4 Schnitttiefeneinstellung 16
8.5 Einstellung für Schrägschnitte 16
8.6 Eintauchschnitte 16
8.7 Sägen nach Anriss 17
8.8 Sägen mit dem Parallelanschlag....17
8.9 Arbeiten mit dem Untergreifanschlag 17
8.10 Sägen von Sandwichpaneele 18
9 Wartung und Instandhaltung 18
9.1 Lagerung 18
9.2 Transport 18
9.3 Entsorgung Akkus/Batterien 18
10 Störungsbeseitigung....19
11 Sonderzubehör 21
12 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste 21
1 Zeichenerklärung

Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu Ihrer Sicherheit finden.
Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein.

Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation.
Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen.
2 Erzeugnisangaben
zu Maschine mit Art.-Nr. 91D302, 91D303
2.1 Angaben zum Hersteller
MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de, Homepage www.mafell.com
2.2 Angaben zum Akku
Die CE-Konformitätserklärung zu den Akkus finden Sie auf unserer Homepage www.mafell.com im Fußbereich unter Rechtliches, Konformitätserklärung.
2.3 Kennzeichnung der Maschine
Alle zur Identifizierung der Maschine erforderlichen Angaben sind auf dem angebrachten Leistungsschild vorhanden.

CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie

Nur für EU Länder
Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!
Gemäß Europäischer Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.

Lesen Sie die Betriebsanleitung. Dies verringert das Risiko einer Verletzung.

Schützen Sie den Akku vor Hitze, übermäßiger Sonneneinstrahlung, Feuer, Frost, Wasser und Feuchtigkeit.
Akkupacks vor Nässe schützen!

Akkupacks vor Feuer schützen!
Es besteht Explosionsgefahr!

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CAS CORDLESS ALLIANCE SYSTEMCordless Alliance System (=CAS) ist ein herstellerübergreifendes Akku-System.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.cordless-alliance-system.com
2.4 Technische Daten
| Motorart | bürstenlos |
| Betriebsspannung | 18 V DC |
| Drehzahl im Leerlauf | 2800 - 5200 min ^-1 |
| Schnitttiefe 0°/30°/45°/60° | 110/94/77/55 mm |
| Sägeaggregat schwenkbar | 0°- 60° |
| Sägeblattdurchmesser 280 mm | |
| Sägeblatt-Grundkörperdicke | 1,8 mm |
| Werkzeug-Schnittbreite | 2,8 mm |
| Sägeblattaufnahmebohrung 30 mm | |
| Durchmesser Absaugstutzen 35 mm | |
| Gewicht mit Akku (ohne Parallelanschlag) | 9,3 kg |
| Abmessungen (B x L x H) | 297 x 450 x 327 mm |
2.5 Emissionen
Die angegebenen Geräuschemissionen sind nach EN 62841-1 und EN 62841-2-5 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.

Gefahr
Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird.
Tragen Sie daher stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung läuft!
2.5.1 Angaben zur Geräuschemission
Die nach EN 62841-1 und EN 62841-2-5 ermittelten Geräuschemissionswerte betragen:
| Schalldruckpegel | L_PA = 94 dB (A) |
| Unsicherheit K | _PA = 3 dB (A) |
| Schallleistungspegel L | _WA = 102 dB (A) |
| Unsicherheit | K_WA = 3 dB (A) |
Die Geräuschmessung wurde mit dem serienmäßig mitgelieferten Sägeblatt durchgeführt.
2.5.2 Angaben zur Vibration
Die typische Hand-Arm-Schwingung ermittelt nach EN 62841 ist kleiner als 2,5 m/s ^2 .
2.6 Lieferumfang
Handkreissäge K 105-18 komplett mit:
1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt ∅ 280 mm, 15 Zähne
1 Spaltkeil (Dicke 2,2 mm)
1 Parallelanschlag
1 Bedienwerkzeug in Halterung an der Maschine
1 Betriebsanleitung
1 Heft „Sicherheitshinweise“
2.7 Sicherheitseinrichtungen

Gefahr
Diese Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und dürfen nicht entfernt bzw. unwirksam gemacht werden.
Prüfen Sie die
Sicherheitseinrichtungen vor dem Betrieb auf Funktion und mögliche Beschädigungen. Verwenden Sie die Maschine nicht mit fehlenden oder unwirksamen
Sicherheitseinrichtungen.
Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet:
- Obere feste Schutzhaube
- Untere bewegliche Schutzhaube
- Große Grundplatte
- Handgriffe
- Spaltkeil
- Schalteinrichtung und elektrische Bremse
- Absaugstutzen
2.8 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die K 105-18 ist zum Längs- und Querschneiden von Massivholz geeignet. Die Verarbeitung von Plattenwerkstoffen (Spanplatten, Tischlerplattten und Mdf-Platten), Holzfaserdämmstoffen und Kunststoffen (Styropor) ist ebenfalls möglich. Darüber hinaus ist die K 105-18 für die Verarbeitung von Sandwichpaneelen geeignet.
Verwenden Sie die für den jeweiligen Zweck zugelassenen Sägeblätter nach EN 847-1.
Der Einsatz im industriellen Dauerbetrieb ist nicht zugelassen.
Ein anderer Gebrauch als oben beschrieben, ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorgeht, haftet der Hersteller nicht, durch einen solchen Gebrauch erlöschen auch Garantie und Gewährleistungsansprüche.
Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden, halten Sie die von MAFELL vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen ein.
Verwenden Sie nur original Mafell / CAS-Akkupacks und Zubehör.
2.9 Restrisiken

Gefahr
Bei bestimmungsgemäßem
Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den
Verwendungszweck
hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können.
- Berühren des Sägeblattes im Bereich der Anfahröffnung unterhalb der Grundplatte.
- Berühren des unterhalb des Werkstücks vorstehenden Teils des Sägeblattes beim Schneiden.
- Berühren sich drehender Teile von der Seite: Sägeblatt, Spannflansch und Flansch-Schraube.
- Rückschlag der Maschine beim Verklemmen im Werkstück.
- Bruch und Herausschleudern des Sägeblattes oder von Teilen des Sägeblattes.
-
Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Akku.
-
Beeinträchtigung des Gehörs bei länger andauernden Arbeiten ohne Gehörschutz.
- Emission gesundheitsgefährdender Holzstäube bei länger andauerndem Betrieb ohne Absaugung.
3 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge

Gefahr
Beachten Sie stets die folgenden Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden Sicherheitsbestimmungen! Lesen Sie auch die Sicherheitshinweise im beigefügten Heft 070500 „Sicherheitshinweise“ (nach Norm EN 62841-1).
4 Sicherheitshinweise für Kreissägen
4.1 Sägeverfahren
- Gefahr: Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Säge halten, können diese vom Sägeblatt nicht verletzt werden.
- Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unter dem Werkstück nicht vor dem Sägeblatt schützen.
- Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es soll weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein.
- Halten Sie das zu sägende Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren.
- Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Grifflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder die eigene Anschlussleitung treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag.
- Verwenden Sie beim Längsschneiden immer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt.
- Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z. B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
- Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Unterlegscheiben oder – Schrauben. Die Sägeblatt-Unterlegscheiben und – Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit.
4.2 Rückschlag – Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise
- Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Richtung der Bedienperson bewegt.
- Wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt die Säge in Richtung der Bedienperson zurück.
- Wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne der hinteren Sägeblattkante in der Holz-Oberfläche verhaken, wodurch sich das Sägeblatt aus dem Sägespalt heraus bewegt und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
- Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlagkräfte beherrschen.
- Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, schalten Sie die Säge aus und halten Sie sie im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes.
- Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Verhakt das Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
- Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlages durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten abgestützt werden, und zwar sowohl in der Nähe des Sägespalts als auch an der Kante.
- Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag.
- Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstellungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten.
- Seien Sie besonders vorsichtig, beim Sägen in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sägen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen.
4.3 Funktion der unteren Schutzhaube
- Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die untere Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die untere Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die untere Schutzhaube niemals in geöffneter Position fest. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die untere Schutzhaube
verbogen werden. Öffnen Sie die Schutzhaube mit dem Voreinzugshebel und stellen Sie sicher, dass sie sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und –tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt.
- Überprüfen Sie die Funktion der Feder für die untere Schutzhaube. Lassen Sie die Säge vor dem Gebrauch warten, wenn untere Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die untere Schutzhaube verzögert arbeiten.
- Öffnen Sie die untere Schutzhaube von Hand nur bei besonderen Schnitten, wie „Tauch- und Winkelschnitten“. Öffnen Sie die untere Schutzhaube mit dem Voreinzugshebel und lassen Sie diesen los, sobald das Sägeblatt in das Werkstück eintaucht. Bei allen anderen Sägearbeiten soll die untere Schutzhaube automatisch arbeiten.
- Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass die untere Schutzhaube das Sägeblatt bedeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrichtung und sägt, was ihm im Weg ist. Beachten Sie dabei die Nachlaufzeit des Sägeblatts.
4.4 Funktion des Spaltkeils
- Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil wirkt, muss das Stammblatt des Sägeblatts dünner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen.
- Justieren Sie den Spaltkeil wie in dieser Betriebsanleitung beschrieben. Falsche Abstände, Position und Ausrichtung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert.
- Verwenden Sie immer den Spaltkeil, außer bei „Tauchschnitten“. Montieren Sie den Spaltkeil nach dem Tauchschnitt wieder. Der Spaltkeil stört bei Tauchschnitten und kann einen Rückschlag erzeugen. Dieser Absatz gilt nur für Handkreissägen ohne MAFELL-Flippkeil.
- Damit der Spaltkeil wirken kann, muss er sich im Sägespalt befinden. Bei kurzen Schnitten ist der Spaltkeil unwirksam beim Verhindern eines Rückschlags.
- Betreiben Sie die Säge nicht mit verbogenem Spaltkeil. Bereits eine geringe Störung kann das Schließen der Schutzhaube verlangsamen.
5 Spezifische Sicherheitsregeln
5.1 Arbeitsbereich
Allgemeine Hinweise:
- Kinder und Jugendliche dürfen diese Säge nicht bedienen. Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung.
- Achten Sie darauf, dass sich keine Personen innerhalb des Gefahrenbereichs befinden.
- Arbeiten Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen und ändern Sie an der Säge nichts, was die Sicherheit beinträchtigen könnte.
- Tragen Sie beim Arbeiten immer ihre persönliche Schutzausrüstung (Gehörschutz, Schutzbrille, Staubschutzmaske, Sicherheitsschuhe).
- Sorgen Sie für einen freien und rutschsicheren Standplatz mit ausreichender Beleuchtung.
- Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper.
- In Metallteile, z. B. Nägel, nur mit geeignetem Sägeblatt sägen.
- Verwenden Sie keine rissigen Sägeblätter und solche, die ihre Form verändert haben.
- Verwenden Sie keine stumpfen Sägeblätter wegen der zu hohen Motorbelastung.
- Verwenden Sie keine Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS-Sägeblätter).
- Verwenden Sie keine Sägeblätter, die nicht für die Sägeblatt-Drehzahl im Leerlauf geeignet sind.
- Verwenden Sie keine Schleifscheiben.
- Verwenden Sie beim Einsatz der Maschine im Freien einen Fehlerstromschutzschalter.
- Tauschen Sie beschädigte Kabel oder Stecker sofort aus. Der Austausch darf nur durch Mafell oder eine autorisierte MAFELL-Kundendienstwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden.
- Vermeiden Sie scharfe Knicke am Kabel.
5.2 Hinweise zu Wartung und Instandhaltung
- Reinigen Sie die Säge regelmäßig, insbesondere die Verstelleinrichtungen und Führungen. Dies stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar.
- Achten Sie bei Transport und Lagerung darauf, dass sich das Kabel nicht um die Maschine wickelt und vermeiden Sie scharfe Knicke am Kabel.
- Verletzungsgefahr beim Tausch des Sägeblattes! Tragen Sie Schutzhandschuhe, wenn Sie das Sägeblatt tauschen und gehen Sie dabei vorsichtig vor. Sie können sich verletzen, wenn Sie die scharfen Zähne des Sägeblattes berühren.
- Verwenden Sie nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers.
5.3 Hinweise zu Akkus
- Schützen Sie die Maschine und die Akkus vor Nässe!
- Werfen Sie die Akkus nicht ins Feuer!
- Verwenden Sie keine defekten oder deformierten Akkus!
- Öffnen Sie nicht die Akkus!
- Berühren Sie nicht die Kontakte der Akkus und schließen Sie diese nicht kurz!
- Aus defekten Li-Ion-Akkus kann eine leicht saure, brennbare Flüssigkeit austreten! Falls Akkuflüssigkeit austritt und mit der Haut in Berührung kommt, spülen Sie sofort mit reichlich Wasser. Falls Akkuflüssigkeit in Ihre Augen gelangt, waschen Sie sie mit sauberem Wasser aus und begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung!
- Entnehmen Sie die Akkus aus der Maschine, bevor Sie irgendeine Einstellung, Umrüstung, Wartung oder Reinigung vornehmen.
- Entnehmen Sie die Akkus, falls die Maschine unbeaufsichtigt abgelegt, transportiert oder gelagert wird.
- Vergewissern Sie sich, dass die Säge beim Einsetzen des Akkus ausgeschaltet ist.
6 Aufbau
6.1 Abgebildete Komponenten (siehe Abb. 1 - 5)
(1) Voreinzugshebel
(2) Drücker
(3) Absaugstutzen
(4) Schraube
(5) Sechskant-Schraubendreher
(6) Tauchhebel
(7) Einschaltsperre
(8) Schalthebel
(9) Flügelschrauben
(10) Klemmhebel
(11) Drucktaste
(12) Vorderen Spannflansch
(13) Skala
(14) Klemmschraube
(15) Spaltkeil
(16) Anschlagstange
(17) Parallelanschlag
(18) Flansch-Schraube
(19) Sperrhebel
(20) Stellrad
(21) Entriegelung Akku
(22) Akku
(23) Lichtmodul
7 Rüsten / Einstellen
7.1 Akku laden
Prüfen Sie, ob die Nennspannung des Akkus mit der Angabe auf der Maschine übereinstimmt.
Akku und Ladegerät sind aufeinander abgestimmt. Verwenden Sie nur original Mafell / CAS-Akkupacks und Ladegeräte.
Laden Sie bei einer neuen Maschine zuerst den Akku auf.

Die Beschreibung des Ladevorgangs entnehmen Sie der mit dem Ladegerät mitgelieferten Anleitung.
Der Akku ist mit einer Temperaturüberwachung ausgestattet. Diese gewährleistet, dass der Akku nur im Temperaturbereich zwischen 0°C und 50°C geladen wird. Dadurch wird eine hohe Akku Lebensdauer erreicht.
Eine wesentlich verkürzte Betriebszeit je Aufladung zeigt an, dass der Akku verbraucht ist und ersetzt werden muss.

Gefahr
Explosionsgefahr
Schützen Sie den Akku vor Hitze, Feuer und Nässe.
Legen Sie den Akku nicht auf Heizkörper und setzen Sie den Akku nicht längere Zeit starker Sonneneinstrahlung aus. Temperaturen über 50°C schaden dem Akku. Lassen Sie einen erwärmten Akku vor dem Laden abkühlen.
Die optimale Aufbewahrungstemperatur liegt zwischen 10°C und 30°C.

Öffnen Sie nicht den Akku und schützen Sie ihn vor Stößen. Bewahren Sie den Akku trocken und frostsicher auf.

Gefahr
Decken Sie die Kontakte des Akkus bei Aufbewahrung außerhalb des Ladegerätes ab. Bei Kurzschluss durch metallische Überbrückung besteht Brand- und Explosionsgefahr.

Beachten Sie die Hinweise zum Umweltschutz.
7.2 Akku einsetzen
Prüfen Sie vor dem Einsetzen, ob die Nennspannung des Akkus mit der Angabe auf der Maschine übereinstimmt.

Gefahr
Es besteht Explosionsgefahr, wenn der Akku falsch ersetzt wird. Ersetzen Sie den Akku nur durch den gleichen oder einen gleichwertigen Typ.
Schieben Sie die beiden Akkus nacheinander in die beiden Akkuführungen - neben dem Handgriff und hinten am Handgriff - ein, bis die Akkus spürbar einrasten.

Überzeugen Sie sich vor der Benutzung vom sicheren Sitz der Akkus in der Maschine.
7.3 Akku entnehmen
Entriegeln Sie nacheinander die Akkus durch Drücken der Taster 21 (Abb. 5) und ziehen Sie die Akkus heraus.

Wenden Sie keine Gewalt an.
7.4 Späneabsaugung

Gefahr
Gesundheitsgefährdende Stäube müssen mit einem M-Sauger eingesaugt werden.
Bei allen Arbeiten, bei denen eine erhebliche Menge Staub entsteht, schließen Sie die Maschine an eine geeignete externe Absaugeinrichtung an. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen.
Der Innendurchmesser des Absaugstutzens 3 (Abb. 1) beträgt 35 mm.
7.5 Sägeblattauswahl
Um eine gute Schnittqualität zu erhalten, verwenden Sie ein scharfes Werkzeug und wählen entsprechend Material und Anwendung ein Werkzeug aus der folgenden Liste:
Schneiden von Weich- und Hartholz quer und längs zur Faserrichtung:
- Sägeblatt KSB-WU280 GT, HW-Kreissägeblatt ∅ 280 x 2,8 x 30 mm, 28 Zähne
Schneiden von Weich- und Hartholz speziell längs zur Faserrichtung:
- Sägeblatt KSB-WL280 GT, HW-Kreissägeblatt ∅ 280 x 2,8 x 30 mm, 15 Zähne
Schneiden von Weich- und Hartholz speziell quer zur Faserrichtung:
- Sägeblatt KSB-WF280 GT, HW-Kreissägeblatt ∅ 280 x 2,8 x 30 mm, 56 Zähne
Schneiden von Holzfaserdämmstoffen:
- Sägeblatt KSB-WF280 GT, HW-Kreissägeblatt ∅ 280 x 2,8 x 30 mm, 56 Zähne
Schneiden von Kunststoffen (Styropor):
- Sägeblatt KSB-WU280 GT, HW-Kreissägeblatt ∅ 280 x 2,8 x 30 mm, 28 Zähne
Schneiden von Sandwichpaneelen mit Kernen aus Polyurethan-/Polyisocyanuratschaum (PUR/PIR):
- Sägeblatt KSB-SP280, HW-Kreissägeblatt ∅ 280 x 2,6 x 30 mm, 52 Zähne
7.6 Sägeblattwechsel

Gefahr
Bei allen Wartungsarbeiten den Akku ziehen.
Verletzungsgefahr auch bei stillstehendem Sägeblatt. Tragen Sie Schutzhandschuhe!
- Betätigen Sie den Drücker 2 (Abb. 2) und ziehen den Sperrhebel 19 nach oben. Nun ist die Sägewelle arretiert und der Schalthebel verriegelt. Sie können die bewegliche Schutzhaube mit Hilfe des Voreinzugshebels 1 (Abb. 2) oder von Hand in geöffneter Stellung arretieren um den Werkzeugwechsel zu erleichtern.
- Mit dem Sechskant-Schraubendreher 5 (Halterung Abb. 2) lösen Sie die Flansch-Schraube 18 (Abb. 3) entgegen dem Uhrzeigersinn. Nehmen Sie nun die Schraube sowie den vorderen Spannflansch 12 ab.
- Sie können nun das Sägeblatt entfernen.
• Die Spannflansche müssen frei von anhaftenden Teilen sein. - Achten Sie beim Einsetzen des Sägeblattes auf die Drehrichtung.
- Anschließend stecken Sie den Spannflansch auf, setzen die Flansch-Schraube an und ziehen sie durch Drehen im Uhrzeigersinn fest.
- Schließen Sie die bewegliche Schutzhaube. Dazu drücken Sie den Sperrhebel 19 (Abb. 2) nach unten.
7.7 Spaltkeil

Gefahr
Bei allen Wartungsarbeiten den Akku ziehen.
Der Spaltkeil 15 (Abb. 3) verhindert das Klemmen des Sägeblattes beim Längsschneiden. Der Spaltkeil schwenkt beim Eintauchvorgang der Maschine in das Werkstück nach oben weg. Sobald beim Vorwärtsbewegen der Maschine der Spalt hinter dem Sägeblatt frei wird, kehrt der Spaltkeil in seine normale Lage zurück. Der richtige Abstand zum Sägeblatt ist in der (Abb. 4) dargestellt.
- Lösen Sie zum Verstellen die Schraube 4 (Abb. 3) mit dem mitgelieferten Sechskant-Schraubendreher 5 (Abb. 2).
- Verstellen Sie den Spaltkeil durch Verschieben in seinem Längsschlitz und ziehen Sie anschließend die Schraube wieder fest.

Durch den unter Federspannung stehenden Spaltkeil (Flippkeil) entfällt das bisher notwendige Aus- und Einbauen des Spaltkeils, um Tauchschnitte überhaupt ausführen zu können.
8 Betrieb

Im Betrieb kann es unter entsprechenden Bedingungen – insbesondere bei trockener Luft, Materialien wie z. B. beschichteten Plattenwerkstoffen und ohne antistatischen Absaugschlauch – zu elektrostatischen Entladungen über den Bediener kommen. Die Schutzfunktion der Elektronik wird aktiviert und die Maschine geht in einen sicheren Zustand über. Die Maschine schaltet selbsttätig ab.
8.1 Inbetriebnahme
Diese Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ aufmerksam zu machen ist.
8.2 Ein- und Ausschalten
- Einschalten: Drücken Sie die Einschaltspere 7 (Abb. 2) zum entriegeln nach vorne. Danach betätigen Sie bei gedrückter Einschaltspere den Schalthebel 8.
Da es sich um einen Schalter ohne Arretierung handelt, läuft die Maschine nur so lange, wie dieser Schalthebel gedrückt wird.
Die eingebaute Elektronik sorgt beim Einschalten für eine ruckfreie Beschleunigung und regelt bei Belastung die Drehzahl auf den fest eingestellten Wert nach.
Außerdem regelt diese Elektronik den Motor bei Überlastung zurück, d.h. das Sägeblatt bleibt stehen. Schalten Sie die Maschine dann aus. Danach schalten Sie die Maschine wieder ein und sägen mit verringerter Vorschubgeschwindigkeit weiter.
Eine Erwärmung der Maschine führt zu einer schnelleren Überlastabschaltung.
Mit dem Stellrad 20 (Abb. 2) können Sie die Sägeblattdrehzahl stufenlos zwischen 2800 und 5200 min ^-1 einstellen.

Durch eine geeignete Einstellung der Drehzahl verhindern Sie eine Überhitzung der Sägezähne und verlängern die Lebensdauer der Sägeblätter.
Die für Ihren Einsatzzweck und Material geeignete Einstellung der Sägeblattdrehzahl entnehmen Sie den nachfolgenden Angaben.
| Stufe | Drehzahl min ^-1 |
| 1 2800 | |
| 2 3250 | |
| 3 3700 | |
| 4 | 4100 |
| 5 | 4750 |
| 6 5200 |
Werkstoffgruppen
- Hartholz, Weichholz, Schichtholz
- Stufe: 4 - 6
- Beschichtete Plattenwerkstoffe
- Stufe: 4 - 6
- Weichfaser
- Stufe: 6
- Sandwichpaneele
- Stufe: 4
Die Anleitung zum Schneiden von Holz kann auch zum Schneiden von strukturellen Kunststoffmaterialien verwendet werden. Führen Sie beim Schneiden von Kunststoffmaterialien immer einen Probeschnitt durch, um festzustellen, ob die Säge das Material zum Schmelzen bringt. Passen Sie bei Bedarf die Schnittgeschwindigkeit und/oder den Vorschub und/oder das Sägeblatt an, um ein Schmelzen zu minimieren/vermeiden.
- Ausschalten: Zum Ausschalten lassen Sie den Schalthebel 8 los. Durch die eingebaute automatische Bremse wird die Auslaufzeit des Sägeblattes auf ca. 5 s begrenzt. Die Einschaltssperre wird automatisch wieder wirksam und sichert die Handkreissäge gegen irrtümliches Einschalten.
8.3 Licht
Das Elektrowerkzeug ist mit einem Lichtmodul 23 (Abb. 3) ausgestattet.
Das Lichtmodul wird mit dem Einschalten der Maschine für eine bestimmte Zeit versorgt und ist anschließend betriebsbereit.
Bei längerem Stillstand der Maschine schaltet sich das Licht automatisch aus.
8.4 Schnitttiefeneinstellung
Die Schnitttiefe lässt sich in einem Bereich zwischen 0 und 110 mm stufenlos einstellen.
Dazu gehen Sie wie folgt vor:
- Drücken Sie die Drucktaste 11 (Abb. 1) und stellen Sie mit dem Tauchhebel 6 die Schnitttiefe ein.
- Die Schnitttiefe können Sie auf der Skala 13 an der Abdeckung ablesen. Als Zeiger dient dabei die rot unterlegte Fläche des Tauchhebels 6.

Stellen Sie die Schnitttiefe immer ca. 2 bis 5 mm größer als die zu schneidende Materialstärke ein.
8.5 Einstellung für Schrägschnitte
Das Sägeaggregat lässt sich für Schrägschnitte auf jeden beliebigen Winkel von 0° bis 60° einstellen.
- Zum Schrägstellen bringen Sie die Maschine in Ausgangsstellung und stützen diese so ab, dass das Sägeaggregat geschwenkt werden kann.
- Lösen Sie die Flügelschraube 10 (Abb. 2).
- Entsprechend der Skala am Schwenksegment stellen Sie den Winkel ein.
- Anschließend ziehen Sie die Flügelschraube 10 fest.
8.6 Eintauchschnitte

Gefahr
Rückschlaggefahr bei Eintauchschnitten! Vor dem Eintauchen legen Sie die Maschine mit der hinteren Kante der Grundplatte an einem am Werkstück befestigten Anschlag an. Halten Sie beim Eintauchen die Maschine am Handgriff gut fest und schieben Sie leicht nach vorne!
- Drücken Sie die Drucktaste 11 (Abb. 1) und stellen Sie mit dem Tauchhebel 6 die Maschine in die oberste Stellung.
- Mit dem Voreinzugshebel 1 (Abb. 2) öffnen Sie die bewegliche Schutzhaube ganz, so dass die Maschine auf dem zu bearbeitenden Werkstück aufgesetzt werden kann. Das Sägeblatt befindet sich nun frei über dem Material und kann zum Anriss ausgerichtet werden.
- Schalten Sie die Maschine ein und drücken Sie den Tauchhebel 6 (Abb. 1) nach unten. Damit taucht das Sägeblatt senkrecht in das Werkstück ein. Dabei ist die Eintauchtiefe an der Skala 13 abzulesen. Der Spaltkeil schwenkt beim Eintauchvorgang nach oben weg. Sobald beim Vorwärtsbewegen der Maschine der Spalt hinter dem Sägeblatt frei wird, kehrt der Spaltkeil in seine normale Lage zurück. Durch den unter Federspannung stehenden Spaltkeil (Flippkeil) entfällt das bisher notwendige Aus- und Einbauen des Spaltkeils, um Tauchschnitte überhaupt ausführen zu können.

Bei wiederholenden
Tauchschnitten mit gleicher Tiefe kann die Tauchtiefe voreingestellt werden.
Dazu gehen Sie wie folgt vor:
- Stellen Sie die Maschine auf die gewünschte Schnitttiefe.
- Öffnen Sie die Klemmschraube 14 (Abb. 2) und stellen die Anschlagstange 16 nach Unten auf Anschlag.
- Ziehen Sie die Klemmschraube wieder fest. Nach Beendigung der Taucharbeiten stellen Sie die Anschlagstange in die obere Position.
8.7 Sägen nach Anriss
Das Schwenkteil besitzt eine mitlaufende Anrisskante für 0° - 60°. Diese Anrisskante entspricht der Innenseite des Sägeblattes. Für Schrägschnitte kann der Anriss durch die Öffnung unter dem Tauchhebel 6 eingesehen werden.
- Halten Sie die Maschine an den Handgriffen fest und setzen Sie sie mit dem vorderen Teil der Grundplatte auf das Werkstück auf.
- Schalten Sie die Handkreissäge ein (siehe Kapitel 8.2) und schieben Sie die Maschine gleichmäßig in Schnittrichtung vor.
- Nach dem Schnittende schalten Sie die Säge durch Loslassen des Schalterdrückers 8 (Abb. 2) aus.
8.8 Sägen mit dem Parallelanschlag
Der Parallelanschlag 17 (Abb. 2) dient zum Sägen parallel zu einer schon vorhandenen Kante. Dabei kann der Anschlag sowohl rechts als auch links an der Maschine angebracht werden. Dabei beträgt der Schnittbereich auf der rechten Seite 49 - 200 mm und auf der linken Seite 195 - 405 mm. Im Bereich von 195 – 260 mm muss die Maschine um ca. 10 mm nach Oben gestellt werden, damit der Anschlag unter das Motorgehäuse geschoben werden kann.
- Sie können die Schnittbreite nach dem Lösen der Flügelschrauben 9 (Abb. 2) verstellen, in dem Sie den Anschlag entsprechend verschieben, und anschließend die Flügelschrauben wieder festziehen.
Zusätzlich kann der Parallelanschlag durch einfaches Umdrehen (Führungsfläche für die Werkstückkante zeigt nach oben) auch als Doppelauflage zur besseren Führung der Handkreissäge verwendet werden. Nun kann die Maschine an einer auf dem Werkstück befestigten Latte entlanggeführt werden.
8.9 Arbeiten mit dem Untergreifanschlag
Der Untergreifanschlag dient zum Arbeiten parallel zu einer schon vorhandenen Kante. Dabei kann der Anschlag sowohl rechts als auch links an der Maschine angebracht werden. Dabei beträgt der Schnittbereich auf der rechten Seite ca. 14 - 48 mm und auf der linken Seite ca. 40 – 280 mm.
- Sie können die Schnittbreite nach dem Lösen der Flügelschrauben 9 (Abb. 2) verstellen, in dem Sie den Anschlag entsprechend verschieben, und anschließend die Flügelschrauben wieder festziehen.
8.10 Sägen von Sandwichpaneele

Gefahr
Durch Späne von Sandwichpaneelen bestehend aus Stahl-/Metallspänen und Kunststoffschaum-Staub entsteht eine erhöhte Gefahr von Ablagerungen in störenden Bereichen der Maschine. Säubern Sie die Maschine nach solchen Arbeiten gründlich und überprüfen Sie die Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen, z. B. das Schließen der unteren beweglichen Schutzhaube.
Sandwichpaneele sind mit einem Sägeblatt entsprechend Kap. 7.5 zu bearbeiten.
Dabei können Sandwichpaneele für Innen- und Außenwände, Decken und Dächer bis zu einer Dicke von 100 mm, mit Deckflächen aus Stahlblech / Aluminium von 0,4 – 0,8 mm Dicke und einem Kern aus Polyurethan-/Polyisocyanuratschaum bearbeitet werden.
Folgende Profilformen lassen sich sägen: Linie, Mikrowelle, Mikrolinie, Rille, Mikrorille, Glatt, Trapez.
9 Wartung und Instandhaltung

Gefahr
Vor allen Wartungsarbeiten den Akku ziehen.
MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert.
Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben.
Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell - Nr. 049040 (1 kg - Dose), verwenden.
9.1 Lagerung
Reinigen Sie die Maschine sorgfältig, wenn die Maschine längere Zeit nicht verwendet wird. Sprühen Sie blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel ein.
9.2 Transport
Die Li-Ionen-Akkus unterliegen den Anforderungen des Gefahrgutrechts. Die Akkus können durch den Benutzer ohne weitere Auflagen auf der Straße transportiert werden.
Beim Versand durch Dritte (z. B.: Lufttransport oder Spedition) sind besondere Anforderungen an Verpackung und Kennzeichnung zu beachten. Hier muss bei der Vorbereitung des Versandstückes ein Gefahrgutexperte hinzugezogen werden.
Versenden Sie Akkus nur, wenn das Gehäuse unbeschädigt ist. Kleben Sie offene Kontakte ab und verpacken Sie den Akku so, dass er sich nicht in der Verpackung bewegt.
Bitte beachten Sie auch eventuell weiterführende nationale Vorschriften.
9.3 Entsorgung Akkus/Batterien

Elektrowerkzeuge, Akkus, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Werfen Sie Elektrowerkzeuge und Akkus/Batterien nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:

Gemäß der europäischen Richtlinie 2012/19/EU müssen nicht mehr gebrauchsfähige Elektrowerkzeuge und gemäß der Batterieverordnung (EU) 2023/1542 müssen defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwendung zugeführt werden.
Geben Sie nicht mehr gebrauchsfähige Akkus/Batterien direkt ab bei:
Deutschland
Stiftung
GRS Batterien
Heidenkampsweg 44
20097 Hamburg
Deutschland
Änderungen vorbehalten.
10 Störungsbeseitigung

Gefahr
Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Akku ziehen!
Im Folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst.
| Störung | Ursache | Beseitigung |
| Maschine lässt sich nicht einschalten | Akku entladen Akku laden | |
| Akku nicht in Endstellung eingerastet | Akku komplett einrasten | |
| Zweiter Akku fehlt | Beide Akkus korrekt einsetzen und auf richtigen Sitz achten | |
| Akku fast leer, eine LED am Akku blinkt. | Elektronik schützt den Akku vor Tiefentladen. | Akkustand Prüfen, Taste am Akku drückenLeuchtet nur noch eine LED, laden Sie den Akku auf. |
| Überlastung, Maschine schaltet ab. | Durch eine lang anhaltende Belastung wurde die Maschine oder der Akku überhitzt. Es ertönt ein Warnsignal (Piepston).Solange die Maschine oder der Akku nicht abgekühlt sind, ertönt bei jedem weiteren Einschaltversuch erneut ein Piepston. | Lassen Sie die Maschine und den Akku abkühlen.Den Akku können sie in einem Ladegerät mit Luftkühlung schneller abkühlen.Die Maschine können sie mit einem anderen Akku im Leerlauf ebenfalls schneller abkühlen. |
| Maschine schaltet bei plötzlichem Belastungsanstieg ab. | Mit dem plötzlichen Anstieg der Belastung steigt auch der benötigte Strom der Maschine sprunghaft an. Es ertönt ein Warnsignal (Piepston). Dieser Anstieg, der bei plötzlichem Blockieren oder einem Rückschlag auftritt, wird gemessen und führt zum Abschalten. | Schalten Sie die Maschine durch Loslassen des Schalterdrückers aus.Danach können Sie die Maschine wieder einschalten und normal weiterarbeiten.Versuchen Sie weitere Blockierungen zu vermeiden. |
| Störung Ursache Beseitigung | ||
| Maschine schaltet im Betrieb ab | Elektrostatische Aufladung. Die Schutzfunktion der Elektronik wird aktiviert und die Maschine geht in einen sicheren Zustand über. Die Maschine schaltet ab. | Antistatischen Absaugschlauch verwenden |
| Sägeblatt klemmt beim Vorschieben der Maschine | Zu großer Vorschub Vorschubgeschwindigkeit verringern | |
| Stumpfes Sägeblatt | Sofort Schalter loslassen. Maschine aus dem Werkstück entfernen und Sägeblatt austauschen | |
| Spannungen im Werkstück | Erhöhte Vorsicht beim Sägen, Rückschlaggefahr steigt. | |
| Schlechte Maschinenführung | Parallelanschlag einsetzen | |
| Unebene Werkstückoberfläche Fläche ausrichten | ||
| Sägeblatt vibriert im Werkstück | Sägeblatt nicht richtig justiert | Sägeblatt nachziehen |
| Werkstück nicht befestigt | Werkstück mit Klemmen befestigen | |
| Sägeblatt bleibt stehen - Motor dreht weiter | Sägeblatt nicht richtig befestigt Sägeblatt nachziehen | |
| Brandflecken an den Schnittstellen | Für den Arbeitsgang ungeeignetes oder stumpfes Sägeblatt | Sägeblatt austauschen |
| Späneauswurf verstopft | Holz zu feucht | Späneauswurf reinigen |
| Lang andauerndes Schneiden ohne Absaugung | Maschine an eine externe Absaugung, z. B. Kleinentstauber, anschließen | |
| Untere bewegliche Schutzhaube schließt nicht oder nur langsam | Späne und Holzteile in der unteren beweglichen Schutzhaube | Späne und Holzteile entfernen |
| Plötzliche Rauchentwicklung aus dem Motorgehäuse | Überlastung der maschinenseitigen Elektronik | Unterbrechen der Energiezufuhr durch Entnehmen des Akkupacks. Die Rauchentwicklung hört auf. Keinen Akku mehr einsetzen! Einatmen des Rauchs vermeiden! |
| Kunststoff schmilzt beim Sägen | Stumpfes oder falsches Sägeblatt, Schnittgeschwindigkeit und / oder Vorschub zu hoch | Sägeblatt austauschen Schnittgeschwindigkeit reduzieren und / oder Vorschub reduzieren |
| Sägezahnspitzen überhitzt | Stumpfes oder falsches Sägeblatt, Schnittgeschwindigkeit und / oder Vorschub zu hoch | Sägeblatt austauschen Schnittgeschwindigkeit reduzieren und / oder Vorschub reduzieren |
11 Sonderzubehör
- Akku-PowerTank 18 M 72 LiHD Best.-Nr. 094500
- Akku-PowerTank 18 M 72 LiHDX Best.-Nr. 094523
- Akku-PowerTank 18 M 99 LiHD Best.-Nr. 094503
- Akku-PowerTank 18 M 144 LiHD Best.-Nr. 094498
- Akku-PowerTank 18 M 144 LiHDX Best.-Nr. 094520
- Akku-PowerStation APS M Best.-Nr. 094492
- Akku-PowerStation APS M+ Best.-Nr. 094509
- Akku-PowerStation APS M+ -GB Best.-Nr. 094511
Weitere Informationen zum Sonderzubehör finden Sie auf unserer Homepage: www.mafell.com
12 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste
Die entsprechenden Informationen zu den Ersatzteilen finden Sie auf unserer Homepage: www.mafell.com
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Table of Contents
2.4 Technische gegevens