Mafell Erika 70 - Säge

Erika 70 - Säge Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG Erika 70 Mafell

Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.

WARNING

D - EG Konformitätserklärung

Wir bescheinigen hiermit, dass die Maschine ERIKA 70 / ERIKA 85 den angeführten EU-Richtlinien entspricht. Bei Konstruktion und Bau wurden die gelisteten Normen angewendet. Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen: Mafell AG

Art.-Nr. 972001, 972020, 972021

Art.-Nr. 971901, 971920, 971921

Notified body:

Dipl.-Ing. (FH) Thorsten Bühl

Vorstandsvorsitzender / CEO

VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH

Merianstr. 28, 63069 Offenbach am Main

40050287, Revision 1

Mafell Erika 70 - D - EG Konformitätserklärung - 1

Leitung Entwicklung und Konstruktion

Inhaltsverzeichnis

1 Zeichenerklärung....9
2 Erzeugnisangaben 9
2.1 Angaben zum Hersteller....9
2.2 Kennzeichnung der Maschine 9
2.3 Technische Daten 10
2.4 Emissionen....10
2.5 Lieferumfang 11
2.6 Sicherheitseinrichtungen 12
2.7 Bestimmungsgemäße Verwendung 12
2.8 Restrisiken....12
3 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge 12
4 Sicherheitshinweise für Tischkreissägen....13
4.1 Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshinweise 13
4.2 Sicherheitshinweise für Sägeverfahren....13
4.3 Rückschlag – Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise 14
4.4 Sicherheitshinweise für die Bedienung von Tischkreissägen....15
5 Spezifische Sicherheitsregeln 16
5.1 Arbeitsbereich 16
5.2 Hinweise zur Wartung und Instandhaltung....16
6 Rüsten / Einstellen 17
6.1 Aufstellung / Transport 17
6.2 Netzanschluss 18
6.3 Obere Schutzhaube 18
6.4 Späneabsaugung 18
6.5 Sägeblattauswahl 18
6.6 Sägeblattwechsel 19
6.7 Spaltkeil 19
6.8 Einsatz als Unterflur-Zugsäge 20
6.9 Einsatz als Tischkreissäge 21
6.10 Filter reinigen....21
7 Betrieb 21
7.1 Inbetriebnahme 21
7.2 Ein- und Ausschalten 21
7.3 Licht....21
7.4 Drehzahlauswahl....22
7.5 Überlastschutz 22
7.6 Schnitttiefeneinstellung 22
7.7 Eintauchschnitte 22
7.8 Einstellung für Schrägschnitte 23
7.9 Multifunktionsanschlag (Lieferumfang Erika 85)....23
7.10 Universalanschlag (Lieferumfang Erika 70)......23

7.11 Einsatz als Parallelanschlag....24
7.12 Einsatz als Quer- und Gehrungsanschlag....24
8 Wartung und Instandhaltung 25
8.1 Prüfung der Sicherheitseinrichtungen 25
8.2 Maschinenpflege 25
8.3 Lagerung 25
9 Störungsbeseitigung....26
10 Sonderzubehör 28
11 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste 28

1 Zeichenerklärung

Mafell Erika 70 - Zeichenerklärung - 1

Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu Ihrer Sicherheit finden.

Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein.

Mafell Erika 70 - Zeichenerklärung - 2

Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation.

Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.

Mafell Erika 70 - Zeichenerklärung - 3

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen.

2 Erzeugnisangaben

Erika 70: Art.-Nr. 972001, 972020, 972021

Erika 85: Art.-Nr. 971901, 971920, 971921

2.1 Angaben zum Hersteller

MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de

2.2 Kennzeichnung der Maschine

Mafell Erika 70 - Kennzeichnung der Maschine - 1

Schutzklasse II

Mafell Erika 70 - Kennzeichnung der Maschine - 2

CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie

Mafell Erika 70 - Kennzeichnung der Maschine - 3

Nur für EU Länder

Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!

Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.

Mafell Erika 70 - Kennzeichnung der Maschine - 4

Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos lesen Sie die Betriebsanleitung.

Mafell Erika 70 - Kennzeichnung der Maschine - 5

Benutzen Sie Gehör- und Augenschutz

Kennzeichnung der Maschine erfolgt mit den Schildern auf der Front- und Rückseite entsprechend Abb. 1 und 4 (Seite 3).

2.3 Technische Daten

Erika 70:

Betriebsspannung230 V AC
Netzfrequenz50 Hz
Aufnahmeleistung Dauerbetrieb2250 W
Stromaufnahme Dauerbetrieb11,1 A - EU; 9,5 A – CH
Drehzahl im Leerlauf2050 - 4300 min ^-1
Schnitttiefe 0°/30°/45°72/62/50 mm
Sägeaggregat schwenkbar-3° - 48°
Sägeblattdurchmesser max/min225/210 mm
Größte Sägeblatt-Grundkörperdicke1,8 mm
Werkzeug-Schnittbreite2,5 mm
Sägeblattaufnahmebohrung30 mm
Durchmesser Absauganschluss58 mm
Gewicht37,2 kg
Abmessungen:
Größe der Tischplatte818 x 525 mm
Höhe der TischplatteFüße eingeklappt413 mm
Füße ausgeklappt891 mm

Erika 85:

Betriebsspannung230 V AC
Netzfrequenz50 Hz
Aufnahmeleistung Dauerbetrieb2500 W
Stromaufnahme Dauerbetrieb12,6 A - EU; 9,5 A - CH
Drehzahl im Leerlauf2050 - 4300 min ^-1
Schnitttiefe 0°/30°/45°85/74/60 mm
Sägeaggregat schwenkbar-3° - 48°
Sägeblattdurchmesser max/min250/240 mm
Sägeblatt-Grundkörperdicke1,8 mm
Werkzeug-Schnittbreite2,8 mm
Sägeblattaufnahmebohrung30 mm
Durchmesser Absauganschluss58 mm
Gewicht40,0 kg
Abmessungen:
Größe der Tischplatte915 x 525 mm
Höhe der TischplatteFüße eingeklappt413 mm
Füße ausgeklappt891 mm

2.4 Emissionen

Die angegebenen Geräuschemissionen sind nach DIN EN 62841-3-1 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs Erika mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.

Mafell Erika 70 - Emissionen - 1

Gefahr

Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs Erika von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird.

Tragen Sie daher stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung läuft!

2.4.1 Angaben zur Geräuschemission

Die nach EN 62841 ermittelten Geräuschemissionswerte betragen:

Erika 70Erika 85
Schalldruckpegel L _PA = 82,8 dB (A) L _PA = 91,1 dB (A)
Unsicherheit K _PA = 1,0 dB (A) K _PA = 1,0 dB (A)
Schallleistungspegel L_WA = 101,4 dB (A) L_WA = 105,7 dB (A)
Unsicherheit K _WA = 1,0 dB (A) K _WA = 1,0 dB (A)

Die Geräuschmessung wurde mit dem serienmäßig mitgelieferten Sägeblatt durchgeführt.

2.5 Lieferumfang

Unterflur-Zugsäge Erika 70 komplett mit:

1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt ∅ 225 mm, 32 Zähne
1 Spaltkeil (Dicke 2,2 mm)
1 Schutzhaube mit Absauganschluss
1 Universalanschlag
1 Klemmstück
1 Schiebestock
1 Absaugschlauch
1 Abzweigung (Verbindung unterer und oberer Absauganschluss)
1 Bedienwerkzeug in Halterung an der Maschine
1 Betriebsanleitung
1 Heft „Sicherheitshinweise“

Unterflur-Zugsäge Erika 85 komplett mit:

1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt ∅ 250 mm, 40 Zähne
1 Spaltkeil (Dicke 2,2 mm)
1 Schutzhaube mit Absauganschluss
1 Multifunktionsanschlag
1 Klemmstück
1 Schiebestock
1 Absaugschlauch
1 Abzweigung (Verbindung unterer und oberer Absauganschluss)
1 Bedienwerkzeug in Halterung an der Maschine
1 Betriebsanleitung
1 Heft „Sicherheitshinweise“

2.6 Sicherheitseinrichtungen

Mafell Erika 70 - Sicherheitseinrichtungen - 1

Gefahr

Diese Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und dürfen nicht entfernt bzw. unwirksam gemacht werden.

Prüfen Sie die

Sicherheitseinrichtungen vor dem Betrieb auf Funktion und mögliche Beschädigungen. Verwenden Sie die Maschine nicht mit fehlenden oder unwirksamen Sicherheitseinrichtungen.

Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet:

  • Obere Schutzhaube
  • Untere Schutzhaube
  • Spaltkeil
  • Sägeblatt (nach EN 847-1)
  • Entsprechende Sägeblattflansche
  • Auslaufzeit unter 10 s
  • Anschlagsystem zur sicheren Werkstückführung
  • Absauganschluss
  • elektrische Sicherheit entspricht EN 62841-1

2.7 Bestimmungsgemäße Verwendung

Die Unterflur-Zugsäge Erika ist als Tischkreissäge und Zugkappsäge ausschließlich zum Längs- und Querschneiden von Massivholz geeignet.

Plattenwerkstoffe wie Spanplatten, Tischlerplatten und MDF-Platten, sowie Aluminiumprofile und harte Kunststoffe, dürfen ebenfalls verarbeitet werden. Verwenden Sie die zugelassenen Sägeblätter nach EN 847-1.

Der Einsatz im industriellen Dauerbetrieb ist nicht zugelassen.

Ein anderer Gebrauch als oben beschrieben, ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorgeht, haftet der Hersteller nicht, durch einen solchen Gebrauch erlöschen auch Garantie und Gewährleistungsansprüche.

Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden, halten Sie die von Mafell vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen ein.

2.8 Restrisiken

Mafell Erika 70 - Restrisiken - 1

Gefahr

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den Verwendungszweck hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können.

  • Berühren des laufenden Sägeblattes im Schneidbereich.
  • Schneiden an den scharfen Sägeblattzähnen beim Sägeblattwechsel.
  • Rückschlag des Werkstücks oder von Werkstückteilen.
  • Wegschleudern einzelner Zähne des Sägeblattes.
  • Berühren spannungsführender Teile bei geöffneten elektrischen Einbauräumen und nicht vom Netz getrennter Maschine.
  • Beeinträchtigung des Gehörs bei länger dauerndem Arbeiten ohne Gehörschutz.
  • Allergien, Schleimhautreizungen durch Holzstaub oder Schmierstoffe.

3 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge

Mafell Erika 70 - Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge - 1

Gefahr

Beachten Sie stets die folgenden

Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden

Sicherheitsbestimmungen!

Lesen Sie auch die

Sicherheitshinweise im beigefügten

Heft 070500 „Sicherheitshinweise“ (nach Norm EN 62841-1).

4 Sicherheitshinweise für Tischkreissägen

4.1 Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshinweise

  • Lassen Sie Schutzabdeckungen montiert. Schutzabdeckungen müssen in funktionsfähigem Zustand und richtig montiert sein. Lockere, beschädigte oder nicht richtig funktionierende Schutzabdeckungen müssen repariert oder ersetzt werden.
  • Verwenden Sie für Trennschnitte stets die Sägeblatt-Schutzabdeckung und den Spaltkeil. Für Trennschnitte, bei denen das Sägeblatt vollständig durch die Werkstückdicke sägt, verringern die Schutzabdeckung und andere Sicherheitseinrichtungen das Risiko von Verletzungen.
  • Befestigen Sie nach Fertigstellen von verdeckten Schnitten wie z. B. Falzen, Auftrennen im Umschlagverfahren oder Ausnuten wieder den Spaltkeil in seiner obersten Endposition. Setzen Sie die Schutzabdeckung, während sich der Spaltkeil in seiner obersten Endposition befindet. Die Schutzabdeckung und der Spaltkeil verringern das Risiko von Verletzungen.
  • Stellen Sie vor dem Einschalten des Elektrowerkzeugs sicher, dass das Sägeblatt nicht die Schutzabdeckung, den Spaltkeil oder das Werkstück berührt. Versehentlicher Kontakt dieser Komponenten mit dem Sägeblatt kann zu einer gefährlichen Situation führen.
  • Justieren Sie den Spaltkeil gemäß der Beschreibung in dieser Betriebsanleitung. Falsche Abstände, Position und Ausrichtung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert.
  • Damit der Spaltkeil wirken kann, muss er sich im Sägeblatt befinden. Bei Schnitten in Werkstücke, die zu kurz sind, um den Spaltkeil in Eingriff kommen zu lassen, ist der Spaltkeil unwirksam. Unter diesen Bedingungen kann ein Rückschlag nicht durch den Spaltkeil verhindert werden.

- Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil richtig wirkt, muss der Sägeblattdurchmesser zu dem entsprechenden Spaltkeil passen, das Stammblatt des Sägeblatts dünner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen.

4.2 Sicherheitshinweise für Sägeverfahren

  • GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Fingern und Händen nicht in die Nähe des Sägeblatts oder in den Sägebereich. Ein Moment der Unachtsamkeit oder ein Ausrutschen könnte Ihre Hand zum Sägeblatt hinlenken und zu ernsthaften Verletzungen führen.
  • Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung dem Sägeblatt zu. Zuführen des Werkstücks in der gleichen Richtung wie die Drehrichtung des Sägeblatts oberhalb des Tisches kann dazu führen, dass das Werkstück und Ihre Hand in das Sägeblatt gezogen werden.
  • Verwenden Sie bei Längsschnitten niemals den Gehrungsanschlag zur Zuführung des Werkstücks, und verwenden Sie bei Querschnitten mit dem Gehrungsanschlag niemals zusätzlich den Parallelanschlag zur Längeneinstellung. Gleichzeitiges Führen des Werkstücks mit dem Parallelanschlag und dem Gehrungsanschlag erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Sägeblatt klemmt und es zum Rückschlag kommt.
  • Halten Sie bei Längsschnitten das Werkstück immer in vollständigem Kontakt mit der Anschlagschiene und üben Sie die Zuführkraft auf das Werkstück immer zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt aus. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt weniger als 150 mm, und einen Schiebeblock, wenn der Abstand weniger als 50 mm beträgt. Derartige Arbeitshilfsmittel sorgen dafür, dass Ihre Hand in sicherer Entfernung zum Sägeblatt bleibt.
  • Verwenden Sie nur den mitgelieferten Schiebestock des Herstellers oder einen, der anweisungsgemäß hergestellt ist. Der Schiebestock sorgt für ausreichenden Abstand zwischen Hand und Sägeblatt.
  • Verwenden Sie niemals einen beschädigten oder angesägten Schiebestock. Ein beschädigter

oder angesägter Schiebestock kann brechen und dazu führen, dass Ihre Hand in das Sägeblatt gerät.

  • Arbeiten Sie nicht „freihändig“. Verwenden Sie immer den Parallelanschlag oder den Gehrungsanschlag, um das Werkstück anzulegen und zu führen. „Freihändig“ bedeutet, das Werkstück statt mit Parallelanschlag oder Gehrungsanschlag mit den Händen zu stützen oder zu führen. Freihändiges Sägen führt zu Fehlausrichtung, Verklemmen und Rückschlag.
  • Greifen Sie nie um oder über ein sich drehendes Sägeblatt. Das Greifen nach einem Werkstück kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem sich drehenden Sägeblatt führen.
  • Stützen Sie lange und/oder breite Werkstücke hinter und/oder seitlich des Sägetischs ab, so dass diese waagrecht bleiben. Lange und/oder breite Werkstücke neigen dazu, am Rand des Sägetischs abzukippen; dies führt zum Verlust der Kontrolle, Verklemmen des Sägeblatts und Rückschlag.
  • Führen Sie das Werkstück gleichmäßig zu. Verbiegen, verdrehen oder verschieben Sie das Werkstück nicht seitlich. Falls das Sägeblatt verklemmt, schalten Sie das Elektrowerkzeug sofort aus, ziehen Sie den Netzstecker und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen. Das Verklemmen des Sägeblatts durch das Werkstück kann zu Rückschlag oder zum Blockieren des Motors führen.
  • Entfernen Sie abgesägtes Material nicht, während die Säge läuft. Abgesägtes Material kann sich zwischen Sägeblatt und Anschlagschiene oder in der Schutzabdeckung festsetzen und beim Entfernen Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Material entfernen.
  • Verwenden Sie für Längsschnitte an Werkstücken, die dünner als 2 mm sind, einen Zusatz-Parallelanschlag, der Kontakt mit der Tischoberfläche hat. Dünne Werkstücke können sich unter dem Parallelanschlag verkeilen und zu Rückschlag führen.

4.3 Rückschlag – Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise

Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion des Werkstücks infolge eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblatts oder eines bezogen auf das Sägeblatt schräg geführten Schnitts in das Werkstück oder wenn ein Teil des Werkstücks zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag oder einem anderen feststehenden Objekt eingeklemmt wird.

In den meisten Fällen wird bei einem Rückschlag das Werkstück durch den hinteren Teil des Sägeblatts erfasst, vom Sägetisch angehoben und in Richtung des Bedieners geschleudert.

Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Tischkreissäge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.

  • Stellen Sie sich nie in direkte Linie mit dem Sägeblatt. Halten Sie sich immer auf der Seite zum Sägeblatt, auf der sich auch die Anschlagschiene befindet. Bei Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf Personen geschleudert werden, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
  • Greifen Sie niemals über oder hinter das Sägeblatt, um das Werkstück zu ziehen oder zu stützen. Es kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem Sägeblatt kommen, oder ein Rückschlag kann dazu führen, dass Ihre Finger in das Sägeblatt gezogen werden.
  • Halten und drücken Sie das Werkstück, welches abgesägt wird, niemals gegen das sich drehende Sägeblatt. Drücken des Werkstücks, welches abgesägt wird, gegen das Sägeblatt führt zu Verklemmen und Rückschlag.
  • Richten Sie die Anschlagschiene parallel zum Sägeblatt aus. Eine nicht ausgerichtete Anschlagschiene drückt das Werkstück gegen das Sägeblatt und erzeugt einen Rückschlag.
  • Verwenden Sie bei verdeckten Sägeschnitten (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftrennen im Umschlagverfahren) einen Druckkamm, um das Werkstück gegen Tisch und Anschlagschiene zu führen. Mit einem Druckkamm können Sie das Werkstück bei Rückschlag besser kontrollieren.

  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen in nicht einsehbare Bereiche zusammengebauter Werkstücke. Das eintauchende Sägeblatt kann in Objekte sägen, die einen Rückschlag verursachen können.

  • Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen überall dort abgestützt werden, wo sie die Tischoberfläche überragen.
  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen von Werkstücken, die verdreht, verknotet, verzogen sind oder nicht über eine gerade Kante verfügen, an der sie mit einem Gehrungsanschlag oder entlang einer Anschlagschiene geführt werden können. Ein verzogenes, verknotetes oder verdrehtes Werkstück ist instabil und führt zur Fehlausrichtung der Schnittfuge mit dem Sägeblatt, Verklemmen und Rückschlag.
  • Sägen Sie niemals mehrere aufeinander oder hintereinander gestapelte Werkstücke. Das Sägeblatt könnte ein oder mehrere Teile erfassen und einen Rückschlag verursachen.
  • Wenn Sie eine Säge, deren Sägeblatt im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt so, dass die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es das Werkstück anheben und einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
  • Halten Sie Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt. Verwenden Sie niemals verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit rissigen oder gebrochenen Zähnen. Scharfe und richtig geschränkte Sägeblätter minimieren Klemmen, Blockieren und Rückschlag.

4.4 Sicherheitshinweise für die Bedienung von Tischkreissägen

- Schalten Sie die Tischkreissäge aus und trennen Sie sie vom Netz, bevor Sie den Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln, Einstellungen an Spaltkeil oder der Sägeblattschutzabdeckung vornehmen und wenn die Maschine unbeaufsichtigt gelassen wird. Vorsichtsmaßnahmen dienen der Vermeidung von Unfällen.

  • Lassen Sie die Tischkreissäge nie unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus und verlassen es nicht, bevor es vollständig zum Stillstand gekommen ist. Eine unbeaufsichtigt laufende Säge stellt eine unkontrollierte Gefahr dar.
  • Stellen Sie die Tischkreissäge an einem Ort auf, der eben und gut beleuchtet ist und wo Sie sicher stehen und das Gleichgewicht halten können. Der Aufstellort muss genug Platz bieten, um die Größe Ihrer Werkstücke gut zu handhaben. Unordnung, unbeleuchtete Arbeitsbereiche und unebene, rutschige Böden können zu Unfällen führen.
  • Entfernen Sie regelmäßig Sägespäne und Sägemehl unter dem Sägetisch und von der Staubabsaugung. Angesammeltes Sägemehl ist brennbar und kann sich selbst entzünden.
  • Sichern Sie die Tischkreissäge. Eine nicht ordnungsgemäß gesicherte Tischkreissäge kann sich bewegen oder umkippen.
  • Entfernen Sie Einstellwerkzeuge, Holzreste usw. von der Tischkreissäge, bevor Sie diese einschalten. Ablenkung oder mögliche Verklemmungen können gefährlich sein.
  • Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
  • Verwenden Sie niemals beschädigtes oder falsches Sägeblatt-Montagematerial, wie z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Schrauben oder Muttern. Dieses Sägeblatt-Montagematerial wurde speziell für Ihre Säge konstruiert, für sicheren Betrieb und optimale Leistung.
  • Stellen Sie sich nie auf die Tischkreissäge und benutzen Sie die Tischkreissäge nicht als Tritthocker. Es können ernsthafte Verletzungen auftreten, wenn das Elektrowerkzeug umkippt oder wenn Sie versehentlich mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen.

- Stellen Sie sicher, dass das Sägeblatt in der richtigen Drehrichtung montiert ist. Verwenden Sie keine Schleifscheiben oder Drahtbürsten mit der Tischkreissäge. Unsachgemäße Montage des Sägeblattes oder die Benutzung von nicht empfohlenem Zubehör kann zu ernsthaften Verletzungen führen.

5 Spezifische Sicherheitsregeln

5.1 Arbeitsbereich

  • Kinder und Jugendliche dürfen die Tischkreissäge nicht bedienen. Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung.
  • Achten Sie darauf, dass sich keine Personen innerhalb des Gefahrenbereichs befinden.
  • Arbeiten Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschriebenen Schutzvorrichtungen und ändern Sie an der Tischkreissäge nichts, was die Sicherheit beeinträchtigen könnte.
  • Tragen Sie beim Arbeiten immer ihre persönliche Schutzausrüstung (Gehörschutz, Schutzbrille, Staubschutzmaske, Sicherheitsschuhe).
  • Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Nicht in Metallteile, z. B. Nägel, sägen, da dadurch die empfindlichen Hartmetallschneiden beschädigt werden können.
  • Verwenden Sie keine Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS-Sägeblätter).
  • Berücksichtigen Sie Umgebungseinflüsse. Setzen Sie die Tischkreissäge nicht dem Regen aus und vermeiden Sie Arbeiten in feuchter oder nasser Umgebung sowie in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen.
  • Verwenden Sie im Freien nur gummiisolierte Verlängerungskabel (z. B. HO7 RN-F) mit einem Querschnitt von mindestens 1,5 mm² und achten Sie darauf, dass das Kabel nicht über scharfe Kanten gezogen wird.
  • Führen und verlegen Sie das elektrische Anschlusskabel so von der Tischkreissäge weg, dass am Bedienplatz keine Stolpergefahr besteht.

  • Beginnen Sie mit dem Schneiden des Werkstücks erst, wenn das Sägeblatt seine volle Drehzahl erreicht hat.

  • Schließen Sie die Tischkreissäge an eine externe Späneabsaugung (transportabler Kleinentstauber) an, wenn nicht im Freien oder in ausreichend belüftet Räumen gearbeitet wird. Der beim Schneiden entstehende Holzstaub beeinträchtigt die notwendige Sicht und ist teilweise gesundheitsschädlich.
  • Schneiden Sie kein Rundholz mit der Tischkreissäge. Dies ist mit den serienmäßigen Anschlägen und Zuführhilfen nicht erlaubt.

5.2 Hinweise zur Wartung und Instandhaltung

  • Ziehen Sie den Netzstecker des Anschlusskabels aus der Steckdose, bevor Sie mit Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten beginnen.
  • Arbeiten an elektrischen Teilen der Maschine dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
  • Beschädigte Kabel oder Stecker müssen unverzüglich ausgetauscht werden. Der Austausch darf nur durch Mafell oder einer autorisierten MAFELL-Kundenwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden.
  • Bei stark zersägtem Tischschlitz muss die Tischplatte durch den MAFELL-Kundendienst ausgetauscht werden.
  • Entfernen Sie auch regelmäßig Sägespäne und Sägemehl von den Führungen beweglicher Teile.
  • Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers.

6 Rüsten / Einstellen

6.1 Aufstellung / Transport

Die Maschine wird in einem Transportkarton geliefert. Untersuchen Sie die Maschine auf eventuelle Transportschäden. Beschädigungen am Verpackungsmaterial können ein Hinweis auf einen unsachgemäßen Transport sein. Reklamieren Sie Transportschäden sofort bei Ihrem Maschinenhändler.

Folgende Teile sind lose beigepackt und müssen vor der Inbetriebnahme noch angebaut bzw. der Maschine beigefügt werden:

  • obere Schutzhaube
  • Absaugschlauch
  • Abzweigung (Verbindung unterer und oberer Absauganschluss)
  • Universalanschlag
  • Schiebestock
  • Klemmstück

Zur Montage gehen Sie wie folgt vor:

Mafell Erika 70 - Aufstellung / Transport - 1

Lösen Sie die Flügelschraube 2 (Abb. 2 - Seite 3) bis zum Anschlag entgegen dem Uhrzeigersinn. Drücken Sie diese Flügelschraube und stecken Sie die Schutzhaube 1 waagerecht auf den Spaltkeil 3 auf. Achten Sie darauf, dass das Führungsteil der Flügelschraube fest in der Bohrung am Spaltkeil eingerastet ist, wenn Sie die Flügelschraube loslassen. Ziehen Sie die Flügelschraube 2 wieder an.
Zur kurzfristigen Aufbewahrung der oberen Schutzhaube mit abgenommenem Spaltkeil (z.B. bei Eintauchschnitte) ist die Bohrung links hinten an der Längsseite der Maschine vorgesehen in welche sich die Schutzhaube mit und ohne Spaltkeil einhängen lässt. Für den Transport kann die obere Schutzhaube auch am

Befestigungsblech 50 (Abb. 5 – Seite 3) des linken hinteren Fußes befestigt werden.

• Absaugschlauch und Abzweigung

Stecken Sie zuerst die Abzweigung 4 (Abb. 5 - Seite 3) auf den Absaugstutzen Absaugstutzen am Spänekanal auf. Den Absaugstutzen an der oberen Schutzhaube verbinden Sie mit dem Absaugschlauch 5. Diesen stecken Sie auf den entsprechenden Stutzen an der Abzweigung auf.

- Universalanschlag

Die Montage des Universalanschlags ist im Abschnitt 5.10 beschrieben.

• Schiebestock / Schiebehandgriff

Den mitgelieferten Schiebestock 6 (Abb. 5 - Seite 3) können Sie auf der linken Längsseite der Maschine in der dafür vorgesehenen Halterung 42 (Abb. 5 - Seite 3) und an dem angegossenen seitlichen Transportgriff 7 aufbewahren.
Zur Aufbewahrung des Schiebehandgriffs (Sonderzubehör) sind die Bohrungen rechts vorn an der Längsseite der Maschine vorgesehen, in welche Sie den Schiebehandgriff einhängen können. An dem Schiebehandgriff können Sie ein von Ihnen je nach Bedarf benötigtes Schiebeholz befestigen. Dazu setzen Sie den Griff auf das Schiebeholz auf und drücken die beiden Spitzen in das Holz ein. Danach drücken Sie die Flügelschraube an und drehen diese ein. So fertigen Sie einen Schiebeblock.

- Klemmstück kpl.

Das Klemmstück (vom Universalanschlag) können Sie auf der dafür vorgesehenen Halterung 43 (Abb. 5 - Seite 3) mit der Flügelschraube befestigen.

Zum Transport der Maschine durch zwei Personen sind die auf beiden Längsseiten angegossenen Transportgriffe 7 (Abb. 5. - Seite 3) vorgesehen.

Die höhenversetzte Anordnung der Griffe auf den Längs- und Querseiten ermöglicht auch einen leichten Transport der Maschine über Treppen, wobei die Säge von einer Person oben und von der zweiten Person

unten gehalten und damit waagerecht transportiert werden kann.

Die beiden Füße 9 und 10 (Abb. 6 - Seite 3) des Untergestells klappen Sie zum leichteren Transport ein.

Zum stationären Betrieb der Maschine klappen Sie die beiden Füße 9 und 10 nach unten aus, bis sie in ihrer Endstellung einrasten. Unebenheiten des Untergrundes können Sie durch den verstellbaren Fuß ausgleichen. Für den Transport, insbesondere zu Baustellen, klappen Sie die Füße ein. Dazu gehen Sie wie folgt vor:

  • Drücken Sie die hintere Blockierstange 8 (Abb. 3 - Seite 3) zum Lösen der Blockierung nach unten und klappen den hinteren Gestellfuß 9 ganz ein (siehe Abb. 6), bis die Blockierstange einrastet.
  • Bei der nun schräg stehenden Maschine drücken Sie die vordere Blockierstange nach unten und klappen den Gestellfuß 10 (Abb. 6 - Seite 3) ebenfalls ein, bis die Blockierstange einrastet.

6.2 Netzanschluss

Achten Sie vor Inbetriebnahme darauf, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild der Maschine angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.

6.3 Obere Schutzhaube

Die obere Schutzhaube ist unter gesetzlichen Vorgaben konzipiert. Durch die Schutzhaube und Seitenabdeckungen, soll ein unbeabsichtigtes Berühren des Anwenders mit dem Zahnkranzbereich des Sägeblattes verhindert werden. Die Seitenabdeckungen liegen hierfür immer auf der Tischplatte oder dem Werkstück auf und passen sich selbstständig der Dicke des Werkstücks an. Bei ungünstigen Winkeln und/oder Werkstückdicken ist das selbstständige Öffnen physikalisch jedoch nicht möglich. Das Werkstück oder das Anschlagsystem drückt dann die Seitenabdeckung in Richtung Sägeblatt. Um dies zu verhindern, beachten Sie folgende Hinweise:

  • Passen Sie die Schnitttiefe immer der Werkstückdicke an, siehe Abschnitt 5.6.
  • Stellen Sie bei Bedarf einen ausreichenden Abstand zwischen Anschlag und Sägeblatt ein oder fahren beim Multifunktionsanschlag den jeweils

nicht benötigten Anschlag zurück, um ein freies Gleiten der Seitenabdeckungen zu ermöglichen.

  • Wählen Sie bei spitzwinkligen Abschnitten die Arbeitsrichtung so, dass die Seitenabdeckungen möglichst rechtwinklig auf die Werkstückkante auftreffen.
  • Reinigen Sie die obere Schutzhaube regelmäßig mit einem geeigneten Tuch. Verwenden Sie keine Reinigungs- und Schmiermittel an der Schutzhaube.

6.4 Späneabsaugung

Bei allen Arbeiten, bei denen eine erhebliche Menge Staub entsteht, schließen Sie die Maschine an eine geeignete externe Absaugeinrichtung an. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen.

Der Innendurchmesser des Absauganschlusses beträgt 58 mm.

Verwenden Sie die Maschine im Freien oder in ausreichend belüfteten Räumen, können Sie bei kurzfristigem Einsatz auch das als Sonderzubehör erhältliche Spänesammelsystem (Cleanbox) einsetzen. Dabei ist zu beachten, dass Sie diese spätestens bei einer Füllung von 80 % wechseln sollten (bei Eichen- und Buchenholzstaub beachten Sie eine staubfreie Entsorgung!).

6.5 Sägeblattauswahl

Um eine gute Schnittqualität zu erhalten, verwenden Sie ein scharfes Werkzeug und wählen entsprechend Material und Anwendung ein Werkzeug aus der folgenden Liste:

Schneiden von Massivholz quer und längs zur Faserrichtung und Schneiden von unbeschichteten Spanplatten, Sperrholz und dergleichen:

  • Erika 70: HM-Kreissägeblatt ∅ 225 x 2,5 x 30 mm, 32 Wechselzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)
  • Erika 85: HM-Kreissägeblatt ∅ 250 x 2,8 x 30 mm, 40 Wechselzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)

Schneiden von beschichteten Platten:

- Erika 70: HM-Kreissägeblatt ∅ 225 x 2,5 x 30 mm, 48 Wechselzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)

- Erika 85: HM-Kreissägeblatt ∅ 250 x 2,8 x 30 mm, 60 Wechselzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)

Schneiden von Alu-Profilen:

  • Erika 70: HM-Kreissägeblatt ∅ 225 x 2,5 x 30 mm, 68 Trapezzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)
  • Erika 85: HM-Kreissägeblatt ∅ 250 x 2,8 x 30 mm, 68 Trapezzähne (Artikelnummer siehe Abschnitt 8)

6.6 Sägeblattwechsel

Mafell Erika 70 - Sägeblattwechsel - 1
Gefahr

Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.

Mafell Erika 70 - Sägeblattwechsel - 2

  • Bringen Sie das Sägeaggregat in Mittelstellung (Tischkreissägefunktion) (siehe Abschnitt 4.8).
  • Stellen Sie das Sägeblatt auf eine Schnitttiefe von ca. 45 – 70 mm (Erika 85: ca. 45 - 85 mm) ein (siehe Abschnitt 5.6).
  • Entfernen Sie den Spaltkeil mit der oberen Schutzhaube durch Drücken des Drücker 41 (Abb.10 – Seite 4) und gleichzeitiges Ziehen des Spaltkeils 3 (Abb 2 – Seite 3) nach oben und vorne.
  • Kippen Sie die Maschine seitlich etwas ab, sodass die linke Längsseite gut zugänglich wird.
  • Entnehmen Sie den Sechskantstiftschlüssel 32 (Abb. 10 - Seite 4) aus seiner Halterung 33 an dem unteren Schutzhaubendeckel.
  • Öffnen Sie die Verriegelung 45 an der linken Seite des Schutzhaubendeckels durch eine 14 Umdrehung nach links mit dem Sechskantschlüssel 32.
  • Öffnen Sie die beiden seitlichen Schieber (rot) 40 am Schutzhaubendeckel durch nach oben schieben, bis diese einrasten.
  • Klappen Sie den Schutzhaubendeckel 90° auf und ziehen Sie diesen ca. 30 mm nach vorne bis die Schutzhaube über die Schwenkstange nach unten schwenkt.
  • Drücken Sie den Arretierknopf 31 (Abb. 10 - Seite 4) vor der unteren Schutzhaube und halten Sie

diesen fest. Öffnen Sie mit dem Sechskantstiftschlüssel 32 die Innensechskantschraube 34 durch Drehen im Uhrzeigersinn.

  • Nehmen Sie den vorderen Sägeblattflansch 35 ab und das Sägeblatt nach oben oder unten heraus.
  • Setzen Sie das neue Sägeblatt ein (Schnittrichtung beachten s. Drehrichtung-symbol im Deckel).
  • Stecken Sie den Flansch 35 auf den Zweikant auf und ziehen Sie die Innensechskantschraube 34 durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn mit dem Sechskantstiftschlüssel fest.
  • Kontrollieren Sie, ob das Sägeblatt beim Drehen von Hand einwandfrei läuft.
  • Ziehen Sie den Sechskantstiftschlüssel 32 ab.
  • Schließen Sie den Schutzhaubendeckel.
  • Schließen Sie die beiden seitlichen Schieber Pos.40 (Abb. 10 - Seite 4) am Schutzhaubendeckel durch nach unten schieben, bis diese klemmen / einrasten.
  • Schließen Sie die Verriegelung 45 an der linken Seite des Schutzhaubendeckels durch eine 14 Umdrehung nach rechts mit dem Sechskantschlüssel 32.
  • Schieben Sie den Sechskantstiftschlüssel 32 in die Halterung.
  • Schieben Sie den Spaltkeil zusammen mit der oberen Schutzhaube in die Spaltkeilaufnahme, bis dieser in der Spaltkeilaufnahme arretiert.
  • Stellen Sie den Spaltkeil falls erforderlich richtig ein (siehe Abschnitt 4.6).

6.7 Spaltkeil

Mafell Erika 70 - Spaltkeil - 1
Gefahr

Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.

Mafell Erika 70 - Spaltkeil - 2

Der Spaltkeil verhindert, dass sich beim Längsschnitt die Schnittfuge hinter dem Sägeblatt schließt und dadurch ein Rückschlag des Werkstücks entsteht.

Diese Funktion ist jedoch nur dann gewährleistet, wenn der Spaltkeil korrekt eingestellt ist, d. h., sein Abstand zum Zahnkranz des Sägeblattes innerhalb der gesamten Schnitttiefe max. 5 mm beträgt (siehe Abb. 7) und seine Dicke zwischen der Schnittfugenbreite und der Stammblattdicke des verwendeten Sägeblattes liegt. Der mitgelieferte Spaltkeil passt zu den unter Abschnitt 4.4 aufgeführten hartmetallbestückten Sägeblättern.

Wenn eine Einstellung des Spaltkeils erforderlich ist, gehen Sie wie folgt vor:

  • Stellen Sie das Sägeblatt auf maximale Schnitttiefe ein (siehe Abschnitt 5.6).
  • Entfernen Sie die obere Schutzhaube (siehe Abschnitt 4.1).
  • Bringen Sie das Sägeaggregat in Mittelstellung (Tischkreissägenfunktion) (siehe Abschnitt 4.8).
  • Stellen Sie das Sägeaggregat auf 45 schräg (siehe Abschnitt 5.8).
  • Öffnen Sie die Verriegelung 45 (Abb. 10 - Seite 4) an der linken Seite des Schutzhaubendeckels durch eine 14 Umdrehung nach links mit dem Sechskantschlüssel 32.
  • Schieben Sie die beiden seitlichen roten Schieber 40 an dem unteren Schutzhaubendeckel nach oben, bis diese einrasten.
  • Klappen Sie den Schutzhaubendeckel um ca. 90° nach vorn und ziehen sie den Deckel nach vorne, so dass er über die Schwenkstange abschwenkt.
  • Lösen Sie die Innensechskantschraube 37 (Abb. 7 - Seite 4) und stellen Sie den Spaltkeil 3 entsprechend Abb. 7 bezüglich Abstand zum Zahnkranz und in der Höhe ein.
  • Ziehen Sie die Innensechskantschraube 37 fest.
  • Schließen Sie den Schutzhaubendeckel wieder durch 90° nach vorne hochschwenken, ca. 30 mm nach hinten schieben und nach oben zuklappen. Verriegeln Sie den Schhutzhaubendeckel in geschlossenem Zustand durch nach unten drücken der beiden seitlichen Schieber 40 (Abb. 10 - Seite 4).
  • Schließen Sie die Verriegelung 45 an der linken Seite des Schutzhaubendeckels durch eine 14 Umdrehung nach rechts mit dem Sechskantschlüssel 32.

- Schieben Sie die obere Schutzhaube wieder auf den Spaltkeil auf und ziehen Sie sie fest (siehe Abschnitt 4.1).

Der Spaltkeil kann in zwei Stellungen ohne Zuhilfenahme von Werkzeug eingerastet werden:

- obere Stellung mit Schutzhaube - für normale Schnitte

- untere Stellung ohne Schutzhaube - für verdeckte Schnitte

Um die jeweilige Stellung zu erreichen ziehen Sie den Spaltkeil einfach nach oben und vorne oder drücken Sie diesen nach unten und hinten.

Der Spaltkeil kann ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen (für Eintauchschnitte und Sägeblattwechsel) entfernt werden.

  • Bringen Sie das Sägeaggregat in Mittelstellung (Tischkreissägefunktion) (siehe Abschnitt 4.8).
  • Stellen Sie die volle Schnitthöhe ein.
  • Entfernen Sie die obere Schutzhaube (s. Abschnitt 4.1).
  • Drücken Sie den Drücker in der langlochförmigen Öffnung im oberen, hinteren Teil, der unteren Schutzhaube.
  • Ziehen Sie, solange Sie den Drücker gedrückt halten, den Spaltkeil entsprechend dem Sägeblattdurchmesser nach vorne / oben.

Achten Sie beim Einsetzen des Spaltkeils darauf, dass der Spaltkeil in einem Abstand von ca. 5 mm zum Sägeblattdurchmesser nach hinten und unten geschoben wird und dabei in die Nut vom Spaltkeilhalter eingeführt wird. Der Spaltkeil ist bis zum Anschlag bzw. deutlichem Einrasten nach unten zu drücken (der Drücker muss dabei nicht gedrückt werden).

6.8 Einsatz als Unterflur-Zugsäge

Der besondere Vorteil beim Einsatz als Unterflur-Zugsäge ist das problemlose und präzise Trennen von feststehenden Werkstücken bis max. 330 mm (Erika 85: 423 mm) Schnittlänge bei Werkstücken mit einer Dicke von 16 mm, z. B. Paneele. Legen Sie das Werkstück an der Anschlagschiene 14 (Abb. 9 - Seite 4) des Universalanschlags 15 an. Drücken Sie den roten Entriegelungsknopf 16 und ziehen Sie das Sägeaggregat mit dem Handrad 17 und der Zugstange 18 nach vorne. Nach Beendigung des

Schnittvorganges läuft das Sägeaggregat wieder in die Ausgangsposition zurück und wird dort selbsttätig arretiert.

6.9 Einsatz als Tischkreissäge

Das Längsschneiden größerer Werkstücke erfolgt in der Tischkreissägenfunktion. Bringen Sie das Sägeaggregat dazu in die dafür vorgesehene Position des Tisches. Hierzu drehen Sie den Rastknopf 24 (Abb. 8 - Seite 4) nach rechts und ziehen das Sägeaggregat so weit nach vorne, bis es automatisch in der dafür vorgesehenen Position einrastet.

Setzen Sie den Universalanschlag 15 dabei als Parallelanschlag ein. Dabei können Sie die Anschlagschiene 14 je nach Werkstückabmessungen mit ihrer hohen Werkstückführungsfläche oder um 90° gedreht mit ihrer niederen Führungsfläche 25 einsetzen.

Sie kehren zur Unterflur-Zugsägefunktion zurück in dem Sie den Rastknopf 24 nach links drehen. Das Sägeaggregat läuft dann selbsttätig in die Endstellung zurück.

6.10 Filter reinigen

Öffnen Sie die Linsenschraube 44 (Abb. 11 - Seite 4) leicht. Rasten Sie das Filtergehäuse 46 durch nach vorne verschieben aus dem Zwischengehäusedrehpunkt aus. Reinigen sie das Filtergehäuse. Nach dem Reinigen setzen Sie das Filtergehäuse an den Drehpunkten 47 in umgekehrter Reihenfolge wieder in das Zwischengehäuse 48 ein (achten Sie auf beidseitiges Einrasten in den Drehpunkten). Befestigen Sie das Filtergehäuse durch anziehen der Linsenschraube 44.

Alternativ kann die Linsenschraube 44 soweit geöffnet werden, bis sich das Filtergehäuse um 90° nach unten schwenken lässt. Reinigen Sie das Filtergehäuse mit einem dafür geeigneten Werkzeug. Schwenken Sie nach dem Reinigen das Filtergehäuse 90° nach oben und befestigen dieses durch anziehen der Linsenschraube 44.

7 Betrieb

7.1 Inbetriebnahme

Diese Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ aufmerksam zu machen ist.

7.2 Ein- und Ausschalten

  • Einschalten: Drücken Sie den grünen Schaltknopf 12 (Abb. 9 – Seite 4).
  • Ausschalten: Drücken Sie den roten Schaltknopf 11. Es erfolgt dabei eine automatische Abbrevsung der Sägewelle mit Verkürzung der Auslaufzeit auf weniger als 10 s.

Mafell Erika 70 - Ein- und Ausschalten - 1

Das Anschlusskabel können Sie zum Transport auf der rechten Seite der Maschine über die dafür vorgesehenen Halterungen 13 (gleichzeitig Transportgriffe) aufwickeln.

Mafell Erika 70 - Ein- und Ausschalten - 2

Sollte innerhalb einer Zeitdauer (Bremszyklus) von 45 Sekunden mehr als vier Mal gebremst werden, so wird die nachfolgende Bremsung bis zum Ablauf der Zykluszeit ausgesetzt.

7.3 Licht

Mafell Erika 70 - Licht - 1

Gefahr

Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.

Das Elektrowerkzeug ist mit einem Lichtmodul 49 (Abb. 2 - Seite 4) in der oberen Schutzhaube ausgestattet.

Das Lichtmodul wird mit dem Einschalten der Maschine für eine bestimmte Zeit versorgt und ist anschließend betriebsbereit.

In Bereitschaft schaltet das Lichtmodul das Licht automatisch beim Bewegen der Maschine ein oder bei längerem Stillstand aus.

Für eine störungsfreie Funktion des Lichts, sind die goldenen Kontaktflächen am Spaltkeil bei Verschmutzung zu reinigen. Entnehmen Sie hierfür den Spaltkeil und reinigen Sie mit einem Tuch die Kontaktflächen von Staub und Spänen.

7.4 Drehzahlauswahl

Damit eine optimale Schnittqualität je nach bearbeitetem Material erreicht wird, ist die Sägeblattdrehzahl stufenlos von 2050 – 4300 min ^-1 wählbar. Diese wählen Sie mit dem unter dem Hauptschalter angeordneten Stellrad.

Mafell Erika 70 - Drehzahlauswahl - 1

Bitte beachten Sie dabei, dass die optimale Schnittqualität nicht nur von der Drehzahl, sondern auch vom Sägeblatt und Sägeblattschärfe abhängt. Hinweise zum geeigneten Sägeblatt siehe Abschnitt 4.4.

7.5 Überlastschutz

Mafell Erika 70 - Überlastschutz - 1

Das Ansprechen des Motorschutzes ist stets das Anzeichen für eine Motorüberlastung deren Ursache ermittelt und beseitigt werden muss.

Beim Überlasten des Motors wird die Drehzahl automatisch abgesenkt, bzw. bei Stromausfall erfolgt ein selbsttätiges Ausschalten. Nach

Spannungswiederkehr können Sie die Maschine wieder einschalten.

7.6 Schnittiefeneinstellung

Die Schnitttiefe können Sie durch Drehen des Handrades 17 (Abb. 8 - Seite 4) stufenlos von 0 bis 72 mm (Erika 85: 0 bis 85 mm) einstellen. Durch Drehen im Uhrzeigersinn vergrößern Sie die Schnitttiefe und verringern diese durch entgegengesetztes Drehen.

Um eine gute Schnittqualität zu erreichen, sollte die eingestellte Schnitttiefe des Sägeblattes ca. 5 mm über der zu bearbeitenden Materialstärke liegen.

Je nach Stellung des Spaltkeils in den beiden Raststellungen kann die auf dem Spaltkeil angebrachte und jeweils senkrecht zur Tischfläche stehende Maß-Skala 38 (Abb. 7 - Seite 4) als Hilfe für die Einstellung einer bestimmten Schnitttiefe herangezogen werden. Dies gilt jedoch nur für Sägeblätter mit ø 225 mm (Erika 85: ø 250 mm).

Ist eine genaue Einstellung der Schnitttiefe notwendig, z. B. beim Nuten oder Fälzen, stellen Sie immer von unten her zu, um ein evtl. Spiel auszugleichen.

7.7 Eintauchschnitte

Mafell Erika 70 - Eintauchschnitte - 1

Gefahr

Rückschlaggefahr bei Eintauchschnitten! Vor dem Eintauchen legen Sie das Teil, wenn möglich, an der vorderen Kante an einem befestigten Anschlag an. Drücken Sie beim Eintauchen das Teil fest auf die Tischoberfläche. Achten Sie beim Drücken auf den Gefahrenbereich durch das auftauchende Sägeblatt.

Mafell Erika 70 - Gefahr - 1

Entfernen Sie die obere Schutzhaube siehe Abschnitt 4.1. Entfernen Sie den Spaltkeil siehe Abschnitt 4.5. Drehen sie mit dem Handrad das Sägeblatt nach unten bis es unter der Tischplatte verschwunden ist.

Den Eintauchschnitt können Sie durch Drehen des Handrades 17 (Abb. 8 - Seite 4) stufenlos von 0 bis 85

mm betätigen (Achtung: das Sägeblatt taucht leicht bogenförmig nach vorne aus dem Werkstück heraus). Durch Drehen im Uhrzeigersinn vergrößern Sie die Schnitttiefe und verringern diese durch entgegengesetztes Drehen.

Nach dem Eintauchschnitt setzen sie den Spaltkeil wieder am ursprünglichen Platz ein, siehe Abschnitt 4.6 und montieren Sie die Schutzhaube wieder an den Spaltkeil, siehe Abschnitt 4.5.

7.8 Einstellung für Schrägschnitte

Mafell Erika 70 - Einstellung für Schrägschnitte - 1

Gefahr

Achten Sie vor Beginn der Schrägstellung bei laufendem Sägeblatt darauf, dass sich weder der Multifunktionsanschlag noch Werkstücke im Schwenkbereich des Sägeblattes befinden.

Für Winkel bis 45° lösen Sie zuerst den Feststellhebel 19 (Abb. 9 - Seite 4) durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn. Schwenken Sie das Sägeaggregat durch Drehen des Handgriffes 20. Auf der Winkelskala 21 am Zeiger 22 wird der Schnittwinkel angezeigt. Ziehen Sie den Feststellhebel 19 wieder an.

Durch Betätigen des Drehknopfs 23 ist ein Schwenken des Sägeaggregates um 3° über die beiden Endstellungen 0° und 45° hinaus möglich. Beim Zurückschwenken geht der Drehknopf selbsttätig wieder in die Ausgangsstellung zurück, sodass beim erneuten Schwenken die 0° - bzw. 45° - Stellung genau angefahren wird.

7.9 Multifunktionsanschlag (Lieferumfang Erika 85)

Die Beschreibung entnehmen Sie der beiliegenden Montageanleitung und Ersatzteilliste.

7.10 Universalanschlag (Lieferumfang Erika 70)

Der komplette Universalanschlag besteht aus dem Stangenhalter 27 (Abb. 8 - Seite 4) und der in dem Halter verstellbaren Führungsstange 26. Sie können ihn je nach Bedarf an allen Seiten der Tischplatte an den Schwalbenschwanzführungen in jeder Position aufsetzen und wie folgt festspannen:

  • Drehen Sie den Spannhebel 51 (Abb. 12) senkrecht nach unten in die gelöste Position 51.1 (Abb. 13).
  • Setzen Sie anschließend den Stangenhalter von schräg oben (Abb. 14) an das

Schwalbenschwanzprofil so an, dass die Spannbacke 53 (Abb. 12) nach hinten gedrückt wird und in das Profil einrastet.

  • Der Stangenhalter kann in der gelösten Position 51.1 des Spannhebels variabel auf dem Profil verschoben werden.
  • Drehen Sie den Spannhebel 51 nach links in Position 51.2 (Abb. 13), um den Stangenhalter zu klemmen.

Durch Drehen des Spannhebels nach rechts in Position 51.3 (Abb.13) kann der Stangenhalter an jeder beliebigen Stelle vom Profil entfernt werden.

Reinigen Sie das Schwalbenschwanzprofil der Maschine und des Stangenhalters, wie auch die Klemmfläche der Spannbacke 53 (Abb. 12) regelmäßig mit einem geeigneten Tuch. Dadurch wird die nötige Klemmkraft sichergestellt.

Der Universalanschlag kann sowohl als Parallelanschlag in der Tischkreissägen-Funktion als auch als Quer- und Gehrungsanschlag bei der Unterflur-Zugsäge eingesetzt werden.

Die Lage der Anschlagschiene (Werkstückanlage) zur Teilscheibe bzw. zur Skala ist werksseitig genau eingestellt. Sollte trotzdem eine nachträgliche Justierung erforderlich werden, wird dies wie folgt durchgeführt:

  • Befestigen Sie den Universalanschlag in der Schwalbenschwanzführung auf der rechten oder linken Längsseite des Tisches.
  • Bringen Sie die Anschlagschiene durch Lösen der oberen Flügelschraube 28 in die 0^ -Stellung und ziehen Sie die Flügelschraube an.
  • Lösen Sie die beiden von oben zugänglichen Zylinderschrauben mit einem Schraubendreher.
  • Lösen Sie den seitlichen Spannhebel 52.1 (Abb. 13) an der Stangenhalterung 27 (Abb. 8).
  • Schieben Sie anschließend die Anschlagschiene bis kurz vor das Sägeblatt.
  • Prüfen Sie, dass die Anschlagschiene richtig eingestellt ist. Dabei ist auf den Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt zu achten. Am hinteren aufsteigenden Zahn muss der Abstand geringfügig größer sein als am vorderen absteigenden Zahn.
  • Klemmen Sie die Anschlagschiene mit dem seitlichen Schließhebel 52.2 (Abb. 13).
  • Ziehen Sie die Zylinderschrauben wieder fest.

- Führen Sie einen Probeschnitt durch!

Sollte dieser nicht in Ordnung sein, beginnen Sie erneut mit der Einstellung.

Nach diesem Nachjustieren des Anschlags bleibt die Winkelanzeige auf der Skala erhalten!

7.11 Einsatz als Parallelanschlag

Den Universalanschlag können Sie in verschiedenen Positionen befestigen und als Parallelanschlag einsetzen (siehe Abb. 8 - Seite 4). Zur Einstellung siehe 5.10. Befestigung an der rechten oder linken Längsseite des Tisches. Dabei ist auf den Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt zu achten. Am hinteren aufsteigenden Zahn muss der Abstand geringfügig größer sein als am vorderen absteigenden Zahn.

  • Lösen Sie die Flügelschraube 28 und stellen Sie auf der Winkelskala 0° ein. Ziehen Sie die Flügelschraube 28 wieder an.
  • Befestigen Sie den Anschlag in der Schwalbenschwanzführung so, dass die Anschlagschiene von der vorderen Tischkante bis über die Mitte des Sägeblattes reicht. (Maschine in Tischkreissägen-Funktion)
  • Stellen Sie das vorgesehene Maß zwischen Sägeblatt und Anschlagschiene nach Lösen des seitlichen Schließhebels 52.1 (Abb. 13) am Stangenhalter 27 durch Verschieben der Führungsstange 26 ein. Die Breite kann auf der Maß-Skala 29 an der dem Sägeblatt zugewandten Kante der Anschlagschiene abgelesen werden.
  • Klemmen Sie den seitlichen Schließhebel 52.2 und den Spannhebel 51.2 wieder fest.
  • Befestigen Sie die Anschlagschiene zusätzlich an der vorderen Tischkante mit Hilfe des Klemmstücks 36 (Abb. 8).
  • Führen Sie hierfür den Vierkant am Klemmstück in die Nut der Anschlagschiene.
  • Drehen Sie die Flügelmutter am Klemmstück auf, bis der Keil hinter das Schwalbenschwanzprofil der Tischplatte greift.
  • Ziehen Sie die Flügelmutter an.

Die Anschlagschiene 14 kann im Anschlag in der Längsrichtung verstellt werden. Besteht z. B. beim Längsschneiden von Massivholz die Gefahr, dass sich das Werkstück zwischen Anschlag und Sägeblatt verklemmt, wird die Anschlagschiene so verschoben, dass ihr hinteres Ende etwa bis zur Sägeblattmitte reicht. Dazu lösen Sie den auf der Oberseite des Anschlages angeordneten Spannhebel 30 (Abb. 8 - Seite 4) und verschieben die Anschlagschiene. Nach der Einstellung ziehen Sie den Spannhebel wieder fest.

Die Anschlagschiene 14 kann um 90° gedreht eingesetzt werden. Dies erleichtert das Schneiden von schmalen Werkstücken insbesondere bei schräg gestelltem Sägeblatt, da die dann vorhandene niedrige Führungsfläche ein näheres Heranstellen des Parallelanschlags an das Sägeblatt ermöglicht. Dazu lösen Sie den Spannhebel 30 am Anschlag. Ziehen Sie die Anschlagschiene 14 ganz aus der Halterung heraus. Setzen Sie die Anschlagschiene um 90° gedreht so ein, dass die schmale Kante zum Sägeblatt zeigt. Danach ziehen Sie den Spannhebel wieder an. Auch in dieser Einstellung der Anschlagschiene kann die Schnittbreite auf der Maß-Skala 29 an der dem Sägeblatt zugewandten Kante abgelesen werden.

7.12 Einsatz als Quer- und Gehrungsanschlag

Mafell Erika 70 - Einsatz als Quer- und Gehrungsanschlag - 1

Gefahr

Einstellungen am

Universalanschlag nur bei stillstehendem Sägeblatt vornehmen.

Für Quer- und Gehrungsschnitte in Zugsägen-Funktion wird der Universalanschlag zweckmäßigerweise an der vorderen linken Tischseite befestigt. In dieser Position wird bei rechtwinkligen Schnitten auf der Winkelskala die 0°-Marke angezeigt. Zur Durchführung von Winkelschnitten lösen Sie die auf der Oberseite vorhandene Flügelschraube 28 (Abb. 9 - Seite 4). Schwenken Sie die Anschlagschiene nach der Skala in die gewünschte Position. Dabei ist alle 15° eine Raststellung vorhanden. Anschließend ziehen Sie die Flügelschraube wieder fest.

Die Rastung lässt sich durch den Schieber 54 (Abb. 8 - Seite 4) unter der Winkelskala ausschalten. Lösen Sie die Flügelschraube leicht. Drücken Sie dann auf den einseitig überstehenden Teil des Schiebers.

Zum Erreichen einer besseren Schnittqualität sollte die Anschlagschiene immer möglichst dicht an die Schnittebene heranreichen. Sie ist deshalb an ihren Enden ausgeklinkt, damit die obere Schutzhaube auch beim Schneiden dünner Werkstücke weit genug herangestellt werden kann. Zum Verstellen der

Anschlagschiene lösen Sie den Spannhebel 30 (Abb. 8 - Seite 4).

Durch Verschieben der Führungsstange im Stangenhalter 27 kann der Anschlag so eingestellt werden, dass sich in Abhängigkeit von den jeweiligen Werkstückabmessungen eine optimale Einstellung der Schnittbreite ergibt.

8 Wartung und Instandhaltung

Mafell Erika 70 - Wartung und Instandhaltung - 1

Gefahr

Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.

MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert.

Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben.

Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell - Nr. 049040 (1 kg - Dose), verwenden.

8.1 Prüfung der Sicherheitseinrichtungen

Die Sicherheit der Maschine ist in erster Linie von der Funktionsfähigkeit der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen abhängig. Es ist daher wichtig, dass diese Einrichtungen regelmäßig auf ihren ordnungsgemäßen Zustand überprüft werden. Dazu zählen insbesondere der Spaltkeil, die obere Schutzhaube und untere Schutzhaube.

Außerdem sind alle 2 Wochen zu überprüfen:

  • selbsttätiges Zurücklaufen des Sägeaggregates in die Ausgangsstellung bei Verwendung als Zugsäge (siehe Abschnitt 4.7)
  • automatische Arretierung des Sägeaggregates in der Ausgangsstellung nach dem Zurücklaufen
  • Funktionsfähigkeit der automatischen Arretierung des Sägeaggregates in der Mittenstellung beim Einsatz als Tischkreissäge (siehe Abschnitt 4.8)
  • Störungsfreie Bewegung der Schutzhaubeflügel von der max. Schnitthöhe bis auf die Tischplatte.
  • Netzkabel auf Beschädigungen

8.2 Maschinenpflege

Die gleitenden und rollenden Teile sind gelegentlich mit einem geeigneten Staubsauger von Spänen und Staub zu befreien. Ein gelegentliches Einsprühen mit einem handelsüblichen Gleitmittel (z. B. Caramba) erleichtert das Gleiten der Teile.

Zur Vermeidung einer zu großen Erwärmung des Motors sollte gelegentlich geprüft werden, dass sich auf dessen Oberfläche kein Staub abgelagert hat. Bei Verschmutzung ist das Filtergehäuse am Motor zu reinigen (siehe 4.9).

Reinigen Sie die obere Schutzhaube regelmäßig mit einem geeigneten Tuch. Verwenden Sie keine Reinigungs- und Schmiermittel an der Schutzhaube.

8.3 Lagerung

Reinigen Sie die Maschine sorgfältig, wenn die Maschine längere Zeit nicht verwendet wird. Sprühen Sie blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel ein.

9 Störungsbeseitigung

Mafell Erika 70 - Störungsbeseitigung - 1

Gefahr

Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzstecker ziehen!

Im Folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst.

StörungUrsacheBeseitigung
Maschine lässt sich nicht einschaltenKeine Netzspannung vorhandenSpannungsversorgung kontrollieren
Netzsicherung defektSicherung ersetzen
Kohlebürsten abgenütztMaschine in die MAFELL Kundendienstwerkstatt bringen
Maschine schaltet während des Leerlaufs selbsttätig abNetzausfallNetzseitige Vorsicherungen kontrollierenDie Maschine läuft durch den eingebautenUnterspannungsschutz nicht von selbst wieder an und muss nach Spannungswiederkehr erneuteingeschaltet werden
Maschine bleibt während des Schneidens stehenNetzausfallNetzseitige Vorsicherungen kontrollieren
Überlastung der MaschineVorschubgeschwindigkeit verringern
Maschine bremst nichtInnerhalb einer Zeitdauer von 45 Sekunden wurde mehr als vier Mal gebremst. Bremssperre ist aktiv.Nach Ablauf von 45 Sekunden ab der ersten Bremsung wird eine weitere Bremsung freigegeben.Um eine Bremssperre zu vermeiden, das Bremsintervall auf mindestens 10 Sekunden vergrößern.
Werkstück klemmt beim VorschiebenStumpfes SägeblattWerkstück festhalten und sofort Motor ausschalten. Anschließend Sägeblatt austauschen
Anschlagschiene des Universal bzw. des Multifunktionsanschlags steht nicht parallel zum SägeblattAnschlagschiene neu einstellen, siehe Abschnitt 5.10
Brandflecken an den SchnittstellenFür den Arbeitsgang ungeeignetes oder stumpfes SägeblattSägeblatt austauschen
Späneaustritt verstopftBetrieb ohne AbsaugungBei ausgeschalteter Maschine Späne entfernen. Dazu Schieber 39 (Abb. 10 - Seite 4) öffnen. Damit können die Späne im Spänekanal nun leicht nach unten entfernt werden. Anschließend Schieber wieder nach hinten schließen
Absaugung zu schwachEs muss ein Absauggerät eingesetzt werden, welches am Absaug- Anschlussstutzen eine Luftgeschwindigkeit von mindestens 20 m/s gewährleistet
Holzteile im SpanauswurfSchieber 39 (Abb. 10 - Seite 4) öffnen. Nun können Holzteile leicht nach unten aus dem Spänekanal entfernt werden. Sollte dies nicht vollständig möglich sein, Sägeblatt ganz absenken. Anschließend Schieber wieder nach hinten schließen
Höhenverstellung läuft schwerZugstange, Schnecke Zahnsegment und Halteblech verschmutztBauteile reinigen und fetten oder ölen
Zugeinrichtung läuft schwerZugstange, Kugellagerlauffläche und Führungsrohr verschmutztBauteile reinigen
Rohrgestell lässt sich nicht einklappenObere Schutzhaube in Parkposition am Rohrgestell und Sägeaggregat auf über 30° geschwenktSägeaggregat auf unter 30° schwenken
Licht geht ausMaschine wurde ca. zehn Sekunden nicht bewegtLichtmodul wurde automatisch in den Ruhezustand versetzt und geht bei Bewegung der Maschine selbstständig wieder an
Die Kontaktflächen am Spaltkeil sind verschmutztEntnehmen Sie den Spaltkeil und reinigen Sie die goldenen Kontaktflächen mit einem Tuch von Staub und Späne

10 Sonderzubehör

  • Universalanschlag, kpl. Best.-Nr. 207912
  • Multifunktionsanschlag (inkl. Betriebsanleitung) Best.-Nr. 207910
  • Parallelanschlag (inkl. Betriebsanleitung) Best.-Nr. 207506
  • Stangenhalter verpackt Best.-Nr. 207507
  • Schiebeschlitten, kpl. Best.-Nr. 038563
  • Anschlaglineal 1.000 mm; inkl. Ablängklappe Best.-Nr. 203396
  • Auszugstange, kpl. Best.-Nr. 038309
  • Klemmstück Best.-Nr. 038294
  • Zusatztisch für Erika 70 Best.-Nr. 208438
  • Zusatztisch für Erika 85 Best.-Nr. 208439
  • Halteschiene 1000 mm Best.-Nr. 038686
  • Anbausatz Räder Best.-Nr. 202889
  • Cleanbox Startpaket Best.-Nr. 203402
  • Cleanbox, 5 Stück Best.-Nr. 203575
  • Sägeblatt-HM ∅ 225 x 2,5 x 30 mm, 32 Zähne / WZ (Erika 70) Best.-Nr. 092460
  • Sägeblatt-HM ∅ 225 x 2,5 x 30 mm, 48 Zähne / WZ (Erika 70) Best.-Nr. 092462
  • Sägeblatt-HM ∅ 225 x 2,5 x 30 mm, 68 Zähne / FZ/TR (Erika 70) Best.-Nr. 092464
  • Sägeblatt-HM ∅ 250 x 2,8 x 30 mm, 24 Zähne / WZ (Erika 85) Best.-Nr. 092472
  • Sägeblatt-HM ∅ 250 x 2,8 x 30 mm, 40 Zähne / WZ (Erika 85) Best.-Nr. 092465
  • Sägeblatt-HM ∅ 250 x 2,8 x 30 mm, 60 Zähne / WZ (Erika 85) Best.-Nr. 092466
  • Sägeblatt-HM ∅ 250 x 2,8 x 30 mm, 68 Zähne / FZ/TR (Erika 85) Best.-Nr. 092467

11 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste

Die entsprechenden Informationen zu den Ersatzteilen finden Sie auf unserer Homepage: www.mafell.com

www.mafell.de/erika

Table of Contents

2.3 Technische gegevens

Erika 70:

6 Voorbereiden / Instellen

• Bovenste beschermkap

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Produktinformationen

Marke : Mafell

Modell : Erika 70

Kategorie : Säge