PROXXON PD 250/E - Nicht kategorisiert

PD 250/E - Nicht kategorisiert PROXXON - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice PROXXON PD 250/E - page 9

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Nicht kategorisiert kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PD 250/E - PROXXON und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PD 250/E von der Marke PROXXON.

BEDIENUNGSANLEITUNG PD 250/E PROXXON

g. 10 Fig. 11 Stufe 1 Stufe 2 Stufe

2-6 - Vorwort Sehr geehrter Kunde! Beim Kauf der PROXXON Drehmaschine PD 250/E haben Sie sich für ein qualitativ hochwertiges Gerät entschieden. Modernste Produktions- und Prüfverfahren garantieren hohe Zuverlässigkeit dieses Gerätes. Die vorliegende Anleitung umfasst:

  • Sicherheitsvorschriften,
  • Bedienung und Wartung,
  • Ersatzteilliste. Bitte beachten Sie! Die Benutzung dieser Anleitung
  • erleichtert es, das Gerät kennenzulernen,
  • vermeidet Störungen durch unsachgemäße Bedienung und
  • erhöht die Lebensdauer Ihres Gerätes. Halten Sie diese Anleitung immer griffbereit. Bedienen Sie diese Maschine nur mit genauer Kenntnis und unter Beachtung dieser Anleitung. PROXXON haftet nicht für sichereFunktion des Gerätes
  • bei Handhabung, die nicht der üblichen Benutzung ent- spricht,
  • anderen Einsatzzwecken, die nicht in der Anleitung genannt sind,
  • bei Missachtung der Sicherheitsvorschriften. Sie haben keine Gewährleistungsansprüche bei
  • mangelnder Wartung. Beachten Sie zu Ihrer Sicherheit bitte unbedingt die Sicher- heitsvorschriften. Nur Original PROXXON -Ersatzteile benutzen. Weiterentwicklungen im Sinne des technischen Fortschrittes behalten wir uns vor. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrem Gerät. PROXXON GmbH Sicherheitshinweise: Unor dnung im Arbeitsbereich vermeiden. Unordnung im Arbeitsbereich bedeutet immer auch ein größe-

sUnfallrisiko. Denken Sie daran, auch während des Betriebes den Arbeitsplatz hin und wieder von Holzspänen zu säubern. Gerät eben und sicher auf einem festen Untergrund befesti- gen. Stellen Sie in jedem Fall sicher,dass das Gerät auch während des Betriebs nicht herunterfallen oder kippen kann. Dazu sind im Fuß Bohrungen angebracht, durch die der Hobel mit dem Untergrund verschraubt werden kann. Gerät vor jeder Benutzung auf Beschädigung prüfen. Überprüfen Sie bitte vor jeder Inbetriebnahme die Hobelma- schine, besonders die Schneidwerkzeuge, die Schutzeinrich- tungen sowie das Anschlusskabel und den Stecker.Bitte beachten Sie: Defekte Teile, insbesonderebeschädigte Schutz- vorrichtungen dürfen nur von einem Fachmann oder dem PROXXON-Kundendienst ausgewechselt werden Verwenden Sie nur Original-Proxxon Ersatzteile. Manipulieren Sie IhreMaschine nicht! ÄndernSie an der Maschine nichts, führen Sie keine Manipula- tionen durch! Die mechanische und die elektrische Sicherheit könnte beeinträchtigt werden, insbesonderebesteht die Gefahr eines elektrischen Schlages und die weitereBeeinträchtigung Ihrer Sicherheit. Verletzungen und Sachschaden können die Folgen sein. Niemals ohne die vorgesehenen Schutzeinrichtungen arbei- ten. Achten Sie in jedem Falle darauf, dass der Futterschutzder Maschine beim Arbeiten heruntergeklappt wirdund die Motor- abschaltung beim Anheben des Futterschutzes zuverlässig funktioniert! Achten Sie auf die Umgebungseinflüsse! Die Maschine nur in trockener Umgebung und nie in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen benutzen. Sorgen Sie für gute Beleuchtung! Benutzen Sie eine Schutzbrille! Tragen Sie einen Gehörschutz! Der Schalldruckpegel beim Arbeiten mit der Maschine kann 85 dB (A) übersteigen, deswegen nur mit Gehörschutz arbeiten! Tragen Sie geeignete Arbeitskleidung! Tragen Sie während des Arbeitens keine weite Kleidung wie z. B. Krawatten oder Halstücher,sie könnte sich während des Betriebs in einem der bewegten Teile oder dem automatisch bewegten Werkstück verfangen und eine Verletzung verursa- chen. Tragen Sie bei langen Haaren ein Haarnetz und nehmen Sie Schmuck ab. Keine beschädigten oder verformten Drehstähle verwenden. Bitte achten Sie unbedingt auf einen einwandfreien Zustand der Drehstähle. Kontrollieren Sie diese vor jeder Inbetriebnahme durch Sichtkontrolle auf ihreUnversehrtheit! Kinder und unbeteiligte Personen vom Arbeitsbereich fernhal- ten. Sorgen Sie dafür,dass Kinder sowie Unbeteiligte einen ausrei- chend großen Sicherheitsabstand einhalten! Jugendliche unter DE-7- 16 Jahren dürfen die Maschine nur unterfachlicher Anleitung und zum Zwecke der Ausbildung benutzen. Die unbenutzte Maschine ist für Kinder unzugänglich aufzubewahren! Überlasten Sie Ihr Werkzeug nicht. Optimale Arbeitsergebnisse erreichen Sie natürlich nur in einem Leistungsbereich, für den die Maschine ausgelegt ist! Vermei- den Sie deswegen zu große Zustellungen! Zweckentfremden Sie die Maschine nicht und benutzen Sie sie nicht für Arbeiten, für die sie nicht bestimmt ist. Seien Sie stets bedacht und aufmerksam! Beobachten Sie die Maschine während der Arbeit und gehen Sie vernünftig vor.Verwenden Sie die Maschine nicht, wenn Sie unkonzentriert oder müde sind oder Alkohol getrunken haben. Behandeln Sie das Anschlusskabel sorgfältig! Anschlusskabel vor Hitze und scharfen Kanten schützen und so verlegen, dass es nicht beschädigt werden kann. Kabel nicht benutzen, um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen und Gerät nicht am Kabel hochheben. Achten Sie auf Sauberkeit: Schützen Sie das Kabel vor Fett und Öl! Nach der Arbeit Gerät gründlich reinigen! Netzstecker ziehen! Bei Nichtgebrauch, vor Wartung, Werkzeugwechsel,Reinigung oder Reparatur immer den Netzstecker ziehen! Zur Reinigung gehört auch das Entfernen von Spänen! Bedienungsanleitung vor dem Gebrauch gut durchlesen und sorgfältig aufbewahren! Inhaltsangabe Seite Vorwort 6 Sicherheitsvorschriften 6 Legende 7 Beschreibung der Maschine 8 Technische Daten 8 Montage und Aufstellen 8 Handräder bedienen 8 Automatischen Vorschub einschalten 9 Arbeiten mit dem Reitstock 9 Drehstahl auswählen 9 Drehstahl in den Stahlhalter einsetzen 9 Spindeldrehzahlen einstellen 10 Maximale Spindeldrehzahl berechnen 10 Werkstück in Drehfutter einspannen 10 Tauschen der Spannbacken 10 Maschine einschalten 11 Längsdrehen 11 Plandrehen 11 Kegeldrehen 12 Abstechen eines Werkstückes 12 Bearbeiten längerer Werkstücke mit Reitstock und Körnerspitze 12 Wechselräder für Gewindeschneiden montieren 12 Gewindeschneiden mit dem Drehstahl 13 Gewindeschneiden mit Hilfe des Oberschlittens 13 Schneiden von Linksgewinde 13 Zubehör für Drehmaschine PD 250/E 13 Spitzendreheinrichtung montieren 13 Kör nerspitze entfernen 14 Vierbackenfutter 14 Spannzangeneinrichtung und Spannzangen 14 Bohrfutter befestigen 14 Stehlünette 14 Reparatur und Wartung 15 Reinigung 15 Spiel der Führungen einstellen 15 Spiel der Handräder einstellen 15 EG-Konformitä tserklärung 15 Ersatzteilliste 126 Legende (Fig.1)

4. Mitlaufende Körnerspitze

5. Flanschfläche für Fräseinheit

7. Klemmschraube für Pinole

10. Handrad für Leitspindel

11. Klemmschraube für Reitstock

13. Stellrad für Oberschlitten

17. Stellrad für Planschlitten

18. Kupplungsschalter für Automatikvorschub

19. Räderkastenabdeckung mit Drehzahltabelle

20. Schalter für Linkslauf -Stop -Rechtslauf

24 lnnensechskantschlüssel

25. Drehfutterschlüssel

3. Das Handrad 1(Fig. 4) für die Supportverstellung drehen,

der Support 2bewegt sich in Längsrichtung.

Das Handrad 1(Fig. 5) für die Pinole drehen, die Pinole bewegt sich in Längsrichtung. Automatischen Vorschub einschalten Achtung! Vorschub nur im Stillstand einschalten.

1. Den Schalter 1(Fig. 6) nach rechts drehen.

Zum Ausschalten des Vorschubes Schalter nach links drehen. Bei Schwergängigkeit das Handrad der Leitspindel etwas bewegen. Achtung! Bei eingeschaltetem automatischem Vorschub immer darauf achten, daß Support oder Drehmeißel nicht gegen das Dreh- futter oder den Reitstock laufen. Hinweis: Bei eingeschaltetem Vorschub verschiebt sich der Support je nach Zahnradkombination um 0,05 oder 0,1 mm proUmdre- hung. Bitte beachten Sie zur Verstellung des Vorschubes den Aufkle- ber auf der Innenseite des Räderkastens. Bei normaler Spindeldrehung (Rechtslauf) und eingeschaltetem automatischemVorschub bewegt sich der Support immer von rechts nach links. Dies ist auch beim Drehen der reguläreVor- schub. Der Support kann natürlich auch automatisch in die Ausgangs- stellung zurückgefahren werden. Dazu Maschine abschalten, Drehstahl etwas zurücknehmen und anschließend Schalter 2(Fig. 2) auf Linkslauf stellen. Arbeiten mit dem Reitstock

1. Die Klemmschraube 4(Fig. 7) lösen, den Reitstock 2auf der

Führung in die gewünschte Position schieben und die Klemmschraube wieder festziehen. Hinweis: Die Pinole hat eine Aufnahme für Bohrfutter oder mitlaufende Kömerspitze mit Morsekegel Größe MK 1. Achtung! Aufnahmekegel müssen immer absolut sauber sein. Schmutz und vor allem Metallspäne beeinträchtigen die Genau- igkeit und können Pinole und Konus unbrauchbar machen.

2. Zum Einsetzen z. B. der Körnerspitze 1(Fig. 7), Pinole durch

Drehen des Handrades 3ca. 10 mm ausfahren.

3. Die Körnerspitze 1(Fig. 7) mit Konus kräftig mit der Hand in

die Pinole einstecken. Der Konus sitzt fest und kann von vorne nicht herausge- zogen werden.

4. Zum Lösen eines eingesetzten Werkzeugs Handrad 3bis

zum Anschlag nach links drehen.

5. Dann gegen den Widerstand noch ca. eine Umdrehung

weiterdrehen. Der Kegel löst sich und kann entnommen werden. Hinweis: Die Pinole kann durch Festziehen der Schraube 5(Fig. 7) in jeder Position geklemmt werden. Drehstahl auswählen Achtung! Für ordentliches Drehen ist es unerlässlich, dass:

  • der richtige Drehstahl für den jeweiligen Zweck ausgewählt wurde,

ie Schneide des Drehstahls scharf ist,

  • die Schneide des Drehstahls genau auf ”Mitte” steht
  • und mit der richtigen Drehzahl gearbeitet wird. lnnendrehstähle (a) (Fig. 8)
  • werden zum lnnenausdrehen benutzt. Abstechstähle (b)
  • zum Einstechen von Nuten und zum Abtrennen von Werk- stücken. Gewindestähle (c)
  • benutzt man zum Schneiden von Außengewinde. Schlicht- oder Spitzstähle (d)
  • werden eingesetzt, um bei geringer Spanabnahme eine sau- bereOberfläche zu erhalten. Rechte Seitenstähle (e)
  • verwendet man, um in kurzer Zeit möglichst viel Span in rech- ter Bearbeitungsrichtung abzutragen, ohne Rücksicht auf die Qualität der Werkstückoberfäche (sog. “Schruppen”). Linke Seitenstähle (f)
  • verwendet man, um in kurzer Zeit möglichst viel Span in linker Bearbeitungsrichtung abzutragen, ohne Rücksicht auf die Qualität der Werkstückoberfäche. Drehstahl in den Stahlhalter einsetzen

1. Beide Befestigungsschrauben 1(Fig. 9) so weit herausdre-

hen, bis der ausgewählte Drehstahl 3indie Aufnahme passt. Achtung! Drehstahl möglichst kurz einspannen. Ein großer Überstand führt zu Schwingungen, Ungenauigkeiten und unsauberer Oberfläche.

2. Den Drehstahl 3einsetzen und die Befestigungsschrauben

3. Den Drehstahl zur Körnerspitze 4fahren und prüfen, ob die

Höhe richtig eingestellt ist. Hinweis: Bei Höhenabweichungen müssen Metallblättchen 2(z.B. Ventil- fühlerlehren) vollflächig untergelegt werden.-10- Der Stahlhalter bietet die Möglichkeit, gleichzeitig zwei Dreh- stähle einzuspannen. Dies erleichtert das Arbeiten, weil nach der Justage der Drehstähle zwischen den einzelnen Bearbei- tungsgängen bei einem Werkstück bloß der Stahlhalter geschwenkt werden muss, um mit dem jeweils geeigneten Stahl zu arbeiten. Hierzu einfach die Innensechskantschraube5lösen, den Stahl- halter schwenken und die Schraube 5wieder festziehen. Natür- lich kann so auch generell der Winkel des Stahls zum Werk- stück reguliert werden, falls erforderlich. Spindeldrehzahlen einstellen Achtung! VorArbeiten im Räderkasten unbedingt Netzstecker ziehen. Verletzungsgefahr! Je nach Werkstückmaterial und Durchmesser muss die Spin- deldrehzahl angepasst werden. Maximale Spindeldrehzahl berechnen Bei einer bekannten maximalen Schnittgeschwindigkeit, für ein bestimmtes Material kann die erforderliche Spindeldreh-zahl berechnet werden. Maximal zulässige Spindeldrehzahl Schnittgeschwindigkeit x1000

Werkstückdurchmesser x3,14 Beispiel: Abgedreht werden soll ein Werkstück mit einem Durch- messer von 20 mm bei einer Schnittgeschwindigkeit von 50 m/min. 50 x1000 20 x3,14 =796/min Durch Umlegen des Keilriemens (Fig. 10) ist die nächst höhereDrehzahl einzustellen. In diesem Falle 1600/min. Die richtige Geschwindigkeit wirdnun über die Regelung eingestellt, wobei zu beachten ist, dass die Regelung einen Geschwindigkeitsbereich von 25% bis 100% abdeckt, in unse- remBeispiel also 400/min bis 1600/min.

1. Die Klemmschraube am Räderkasten lösen und Klappe öff-

2. Riemenspanner 1(Fig. 10) lösen.

3. Die entsprechende Drehzahl durch Umlegen des Keil-

riemens gemäß Fig. 11 einstellen.

4. Keilriemenspanner wieder anziehen. Auf angemessene

Spannung des Keilriemens achten. Eine zu starke Span- nung erhöht den Verschleiß von Riemen und Lager und ver- ringert die Motorleistung.

5. VorBeginn der Dreharbeiten Räderkasten wieder ver-

schließen. Werkstück in Drehfutter einspannen Achtung! Werden Werkstücke nur im Drehfutter ohne Gegenhalterung dur ch den Reitstock gespannt, darf der Überstand (Fig. 12) nicht größer sein als der dreifache Durchmesser des Materials

=3xD). Hinweis: Das normale Drehfutter hat drei Backen aus Stahl, die sich gleichmäßig verstellen und runde Werkstücke automatisch zen- trieren.

normaler Position können Werkstücke bis zu einem Durch- messer von 35 mm gespannt werden. Nach dem Umdrehen der Backen ist ein Spannen bis zu einem Durchmesser von 68 mm möglich.

1. Das Drehfutter 2(Fig. 12) mit Hilfe des Schlüssels 2

soweit aufdrehen, bis das Werkstück in die Aufnahme passt. Achtung! Schlüssel nicht im Drehfutter stecken lassen. Verletzungsge- fahr!

2. Das Werkstück fest einspannen und Schlüssel wieder aus

dem Futter entfernen.

3. Den Rundlauf des Werkstückes prüfen, ggf. korrigieren.

Achtung! Wirdein längeres Werkstück eingespannt, das durch die Spin- del geführt wirdund nach links übersteht, besteht erhöhtes Verletzungsrisiko. Seien Sie in diesem Fall besonders vorsich- tig, damit keine Gegenstände von der rotierenden Welle erfas- st werden. SichernSie diesen Bereich gesondert ab. Tauschen der Spannbacken(Fig. 13) Achtung! Netzstecker ziehen! Achtung! Keine Werkstücke einspannen, deren Durchmesser größer als 68 mm ist. Die Spannkraft der Backen ist dann zu gering und das Werkstück kann sich lösen. Unfallgefahr! Um Werkstücke von außen spannen zu können (so z. B. zum Einspannen von massiven Rundeisen mit größerem Durchmes- ser) müssen die mitgelieferten Außenbacken anstelle der werk- seitig montierten Innenbacken in das Futter eingesetzt werden. Um die Backen umzudrehen, bzw.auszutauschen, bitte wie folgt vorgehen:

1. Netzstecker ziehen, um ein versehentliches Anlaufen der

Maschine zu vermeiden

2. Die Backen mit dem Futterschlüssel soweit nach außen

drehen, dass sie aus dem Futter entnommen werden kön- nen.

3. Die Backen austauschen und wieder einsetzen. Dabei bitte

unbedingt auf die Kennzeichnung achten: Hier sind Ziffern (1, 2, 3) auf den Backen eingeschlagen!

4. Futter mit Futterschlüssel wieder zudrehen und Zentrizität

der Backen überprüfen. Im Bedarfsfall die Position der Backen noch einmal durch Neueinsetzen in den Futterkör--11- per korrigieren, damit die Backe in der richtigen Position der Spirale greift.

Wenn Sie wieder mit Innenbackenfutter arbeiten wollen, wiederholen Sie die vorher beschriebenen Schritte, jedoch

umgekehrter Reihenfolge, d.h. zuerst die Backen Nr.1 und 2und dann Nr.3einsetzen. Maschine einschalten Achtung! Vordem Einschalten der Maschine darauf achten, dass der Spannfuttersch lüssel nicht im Futter steckt, die Drehbacken nicht überstehen und niemand in den Gefahrenbereich fasst. Wir ddie Maschine eingeschaltet, solange sich noch Spannstif- te in den Futterbohrungen befinden, können diese wegge- schleudert werden oder beim Anlaufen verklemmen. Gefahr: SchwereVerletzungen oder Sachbeschädigungen können die Folgen sein! Maschine nur einschalten, wenn ein Drehteil im Futter einge- spannt ist. Ansonsten können sich die Backen lösen und Sie verletzen. Achtung: Arbeiten Sie immer im vorgesehenen Leistungsbereich! Vermeiden Sie überlastungsbedingte Blockagen der Spin- del. Blockiert die Spindel während des Betriebs, bitte sofort die Maschine ausschalten und zum Weiterarbeiten den Vorschub und die Zustellung so einstellen, dass die Maschine nicht über- lastet wird. Achtung! Vordem Einstecken des Netzsteckers prüfen Sie bitte, ob die Angaben auf dem Typenschild mit den örtlichen Gegebenheiten Ihres Stromnetzes übereinstimmen. Beschädigungen oder Gefährdungen beim Arbeiten könnten bei Nichtübereinstim- mungen die Folgen sein! Achtung! Bitte beim Arbeiten stets Gehörschutz und eine Schutzbrille tragen! Achtung! Vermeiden Sie abnormale Körperhaltung! Sorgen Sie für siche- renStand und halten Sie das Gleichgewicht. Achtung! Bitte beachten Sie bei der Inbetriebnahme und beim Arbeiten der PD 250/E folgendes: IhreMaschine ist mit einer automati- schen Sicherheitsabschaltung ausgestattet und kann nur bei heruntergeklappten Futterschutz betrieben werden! Sobald der Futterschutz während des Betriebes hochgeklappt wird, schal- tet sich der Motor automatisch aus! Arbeiten Sie nur mit heruntergeklapptem Futterschutz! Ist die- ser defekt, darf die Maschine nicht mehr betrieben werden! Vermeiden Sie abnormale Körperhaltung! Sorgen Sie für siche- renStand und halten Sie das Gleichgewicht.

1. Wahlschalter 2(Fig. 2) auf Position ”0” stellen.

2. Hauptschalter 1einschalten. Die Betriebsanzeige muss jetzt

3. Für normales Drehen den Wahlschalter 2nach rechts

4. Für Linkslauf den Wahlschalter nach links drehen.

Achtung! Nur im Stillstand schalten.

5. Nach Beendigung der Arbeit Maschine wieder am Haupt-

schalter ausschalten. Erst jetzt ist das Gerät vollständig vom Netz getrennt. Längsdrehen Hinweis: Drehen parallel zur Drehachse und Bearbeiten zylindrischer Gegenstände sind die Hauptanwendungen einer Drehmaschi- ne.

1. Die Spindeldrehzahl gemäß Ta belle auf Ihrer Dreh-

Die erforderliche Drehzahl durch Umlegen der Riemen im Räderkasten (siehe vorhergehenden Abschnitt) einstellen.

3. Einen rechten Seitenstahl 2(Fig. 14) in den Stahlhalter

einspannen (siehe vorhergehenden Abschnitt).

4. Den automatischen Vorschub 3abstellen.

5. Den Support von rechts nach links an das Werkstück her-

6. Mit dem Planschlitten 1die Schnittiefe einstellen.

Achtung! VorEinschalten der Maschine mit der Hand prüfen, ob Spindel, Futter und Werkstück frei laufen. Support oder Drehstahl nicht gegen das Drehfutter laufen las- sen.

7. Die Maschine einschalten (Rechtslauf).

8. Vorschub manuell vornehmen oder den automatischenVor-

schub 3einschalten, dabei Maschine nicht über- lasten. Hinweis: Wirdder Oberschlitten nicht benötigt, ist es sinnvoll ihn mit der Schraube 4(Fig. 14) zu klemmen. Durch die Eliminierung des Spiels wirddas Drehergebnis verbessert. Plandrehen Hinweis: Diese Arbeitsweise wirdbenutzt, um die Stirnseile eines Werk- stückes plan abzudrehen.

1. Den rechten Seitenstahl um ca. 2° bis 3° (Fig. 15) verstellen.

2. Den Planschlitten mit Drehstahl von außen nach innen (zum

Zentrum) bewegen. Achtung! Bei größeren Werkstückdurchmesserndifferiert die Schnitt- geschwindigkeit von außen nach innen ganz erheblich. Des- halb Planschlitten gefühlvoll und langsam vorschieben.-12- Kegeldrehen Der Oberschlitten (Fig. 16) ist mit einer Skala ausgerüstet und kann nach zwei Seiten zum Kegeldrehen um 45° geschwenkt werden. Dazu Befestigungsschraube 1lösen, Oberschlitten einstellen und anschließend wieder festziehen. Abstechen eines Werkstückes

1. Den Abstechstahl rechtwinklig in den Stahlhalter einspan-

nen. Achtung! Abstechstahl möglichst kurz einspannen (halber Durchmes- ser des Werkstücks +1mm). Das Werkstück ebenfalls mög- lichst kurz einspannen. Auf exakte Spitzenhöhe des Abstechstahles achten. Mit nied- rigen Drehzahlen arbeiten und Schneide möglichst kühlen.

2. Den Planschlitten mit Drehstahl gefühlvoll von außen nach

innen (zum Zentrum) bewegen. Bearbeiten längerer Werkstücke mit Reitstock und Körnerspitze Achtung! Wenn der Futterüberstand größer als der 3-fache Werkstück- durchmesser ist, muss das Werkstück am rechten Ende durch den Reitstock mit Körnerspitze gehalten werden. Zu diesem Zweck muss auf der rechten Seite des Werk- stückes eine Zentrierbohrung gebohrt werden.

1. Dazu die rechte Stirnseite plandrehen.

2. Das Bohrfutter (Zubehör) in den Reitstock einsetzen und

den Zentrierbohrer einspannen.

3. Den Reitstock mit Bohrfutter und Zentrierbohrer bis an die

Stirnseite des Werkstückes fahren.

4. Die Maschine einschalten und Zentrierbohrung mit Hilfe des

Pinolenvorschubes bohren.

5. Das Bohrfutter wieder gegen die mitlaufende Körnerspitze 1

(Fig. 17) austauschen

6. Die Spitze in die Zentrierbohrung einführen und den Reit-

7. Die Pinole so weit zustellen 2bis jegliches Spiel

8. Die Pinole mit Hilfe der Feststellschraube 4blockieren.

Wechselräder für Gewindeschneiden montieren Hinweis: Mit der PROXXON Drehmaschine PD 250/E können me- trische Gewinde mit einer Steigung von: 0.5 (M3), 0.625, 0.7 (M4), 0.75, 0.8 (M5), 1,0 (M6), 1,25 (M8), und 1,5 (M10) geschnitten werden. Die PD 250/E wirdmit montiertem Räderarm und der Wechsel- radkombination für den automatischen Vorschub von 0,05 mm/U geliefert.Zum Gewindeschneiden müssen lediglich die auf dem Räderarm montierten Wechselräder gewechselt werden.

1. Die Klemmschraube 1(Fig. 18) lösen und den Räderarm 2

etwas nach oben kippen, um den Zahnriemen 4abzuneh- men.

2. Die Befestigungsschrauben 3und 5der normalen Räder für

den automatischen Vorschub entfernen. Hinweis: Die Zähnezahl ist auf allen Wechselräderneingeschlagen. Soll zum Beispiel ein Gewinde mit einer Steigung von 1,0 mm geschnitten werden, nennt die Tabelle im Räderkasten die folgenden Daten: W15-Zahnrad auf der Hauptspindel mit 15 Zähnen. Dieses Rad ist bereits auf der Welle montiert und muss nicht gewech- selt werden.

20 -Zwischenrad für den Zahnriemen von der Haupt- spindel mit 15 Zähnen mit fest verbundenem Zahnrad zur Leit- spindel mit 20 Zähnen. L20 -Leitspindelzahnrad mit 20 Zähnen.

3. Das Wechselrad ”Z

”mit 15/20 Zähnen (Fig. 19) mit Hilfe der Schraube 2, Scheibe, Zwischenhülse und Mutter auf dem Räderarm 3befestigen. Hinweis: Die Mutter der Befestigungsschraube 2noch nicht festziehen (seitlicher Versatz muss noch möglich sein). Das Wechselrad ”Z

”läuft frei zwischen Scheibe und Hülse. Die Scheibe verhindert, dass der Zahnriemen vom Zahnrad

4. Den Gewindestift 1lösen, Wechselrad ”L40” abziehen und

durch Wechselrad ”L20” ersetzen.-13- Hinweis: Die Narbe des Leitspindelwechselrades ”L” muss immer zum Drehfutter zeigen. Die Klemmung mit dem Gewindestift 1muss am abgeflachten Teil der Welle erfolgen. Achtung! Damit zwischen den Wechselräderngenügend Spiel vorhan- den ist, grundsätzlich beim Zusammenschieben der Wechsel- räder einen Zeitungspapierstreifen zwischen die Zahnung führen. Die Dicke des Papiers entspricht etwa dem unbedingt erforderlichen Zahnspiel.

Die Achse des Wechselrades ”Z

uf dem Arm so ver- schieben, dass sie mit dem Leitspindelrad ”L” in Eingriff kommt und dann die Mutter der Befestigungsschraube 2 festziehen.

6. Für die Verbindung zwischen den Zahnrädernauf der

en kurzen Zahnriemen aufle- gen.

7. Den Räderarm 3nach unten drücken und Klemm-

schraube 4anziehen. Gewindeschneiden mit dem Drehstahl Hinweis: Für folgende Arbeiten muss das Werkstück fertig bearbeitet sein und den richtigen Gewindeaußendurchmesser aufweisen. Es empfiehlt sich, am Gewindeanfang eine Fase anzudrehen. Der Gewindedrehstahl muss genau im Winkel von 90° einge- spannt werden.

1. Das Werkstück einspannen.

2. Den automatischenVorschub ausschalten und Drehstahl in

Anfangsstellung bringen. Achtung! Beim Gewindeschneiden die kleinste Drehzahl verwenden und äußerst behutsam vorgehen.

3. Die Maschine einschalten und auf Rechtslauf stellen (Schal-

4. Den Drehmeißel am Planschlitten 1zustellen und Vorschub

5. Nach Erreichen der gewünschten Gewindelänge Maschine

abschalten 2. Achtung! Der automatische Vorschub muss bis zur Fertigstellung des Gewindes eingeschaltet bleiben. Ein Auskuppeln zwischen den einzelnen Arbeitsgängen macht das Weiterarbeiten unmöglich. Motorschalter erst nach völligem Stillstand des Drehfutters umschalten. Sofortiges Umschalten bewirkt einen höheren Verschleiß und vermindert die Lebensdauer des Motors.

6. Den Drehstahl mit dem Planschlitten etwas zurück-

7. Den Support in Ausgangsstellung zurückfahren, dazu Dreh-

richtung der Hauptspindel umschalten.

Den Drehstahl zustellen und die vorher beschriebenen Arbeitsgänge wiederholen, bis die erforderliche Gewin- detiefe erreicht ist. Gewindeschneiden mit Hilfe des Oberschlittens Ein qualitativ einwandfreies Gewinde kann nur durch Einbezie- hung des Oberschlittens geschnitten werden. Die Zustellung des Gewindestahles erfolgt wie vorher be- schrieben mit dem Planschlitten. Der Oberschlitten wirddabei jedoch jeweils um 0,025 mm einmal nach links und dann nach rechts verstellt. Der Span im Gewindegang wirdalso immer nur von einer Seite abgehoben. Erst beim Erreichen der vollen Gewindetiefe wirdzum Schluss noch einmal durch geringes Zustellen voll eingeschnitten. Schneiden von Linksgewinde Zum Schneiden von Linksgewinden muss das Zwischen- zahnrad 1(Fig. 21) zwischen ”Z

”und dem Leitspindelrad ”L1” eingebaut werden. Dadurch wirddie Drehrichtung der Leitspindel umgekehrt. Der Support läuft bei rechtsdrehendem Futter von links nach rechts. Die Montage und Arbeitsweise bleibt die gleiche wie vorher beschrieben. Zubehör für Drehmaschine PD 250/E Hinweis: Die folgenden Zubehörteile gehören nicht zum Lieferumfang. Spitzendreheinrichtung (No. 24014) montieren Hinweis: LängereWerkstücke werden zwischen den Zentrierspitzen von Hauptspindel und Reitstock gespannt. Das Werkstück muss an beiden Stirnflächen je eine Zentrier- bohrung besitzen. Ein genau zylindrisches Werkstück erhält man nur,wenn die Spitzen in waagerechter und horizontaler Position fluchten.

1. Drei Befestigungsschrauben des Dreibackenfutters heraus-

drehen und Futter abnehmen.

2. Die Passung für die Mitnehmerscheibe, Kömerspitze und

deren Passung in der Hauptspindel gründlich reinigen.

3. Die Körnerspitze 4(Fig. 22) in die Passung 1der Haupt-

4. Die Mitnehmerscheibe 2aufsetzen und mit drei Schrauben

5. Auf der linken Seite Mitnehmerstift in eines der drei

Langlöcher der Mitnehmerscheibe und die Körnerspitze in die Zentrierbohrung einführen.-14-

6. Das Drehherz 1(Fig. 23) auf das Werkstück schieben (Mit-

nehmerstift nach außen) und die Befestigungsschraube 2 festziehen.

7. Auf der rechten Seite das Werkstück mit Hilfe des Reit-

stockes und fester oder mitlaufender Körnerspitze fixieren. Achtung! Bei Benutzung einer festen Körnerspitze im Reitstock ist lau- fendes Ölen der Spitze und Zentrierbohrung notwendig um ein Ausglühen zu vermeiden. Körnerspitze entfernen

8. Einen passenden Stab aus Aluminium oder Messing von

links nach rechts durch die Hauptspindel führen.

9. Die Körnerspitze festhalten und mit leichtem Schlag auf den

Stab die Körnerspitze lösen. Vierbackenfutter (No. 24036) Hinweis: Durch die Möglichkeit, die Backen einzeln zu verstellen, können runde, ovale, viereckige und auch irregulär geformte Werk- stücke gespannt werden. Das Spannen kann zentrisch oder auch exzentrisch erfolgen. Im Gegensatz zum Dreibackenfutter muss die Zentrierung des Werkstückes hier manuell vorgenommen werden. Achtung! Netzstecker ziehen!

1. Das Dreibackenfutter abbauen und das Vierbackenfutter

2. Die vier Backen öffnen, die Auflageflächen reinigen und das

Werkstück nach Augenmaß nur leicht einspannen.

3. Den Support mit Drehstahl auf die Planfläche des Werk-

4. Das Futter mit der Hand drehen, um Abweichungen von der

Symmetrie festzustellen.

5. Eine Justierung durch Öffnen eines Backens und Nachstel-

len des gegenüberliegendenBackens durchführen.

6. Alle vier Backen gleichmäßig über Kreuz festziehen.

Achtung! In normaler Position der Spannbacken dürfen nur Werkstücke mit maximal 30 mm Kantenlänge gespannt werden. In umgekehrter Position maximal 80 mm. GrößereWerkstücke werden nicht sicher gehalten. Unfall- gefahr! Spannzangeneinrichtung und Spann- zangen (No. 24038) Hinweis: Die Spannzangeneinrichtung eignet sich besonders zum Bear- beiten von Rundteilen mit hoher Präzision. Die Rundlauf-genau- igkeit ist hierbei wesentlich höher als beim Arbeiten mit einem Backenfutter

Achtung! Netzstecker ziehen!

1. Drei Befestigungsschrauben des Dreibackenfuttersheraus-

ehen und Futter abnehmen.

2. Die Passung für die Spannzangenaufnahme 2(Fig. 24) und

die Passung in der Hauptspindel 1gründlich reinigen.

3. Die Spannzangenaufnahme 2mit Hilfe von vier Be-

festigungsschrauben 3montieren. Achtung! Immer nur die exakt zum Werkstück passende Spannzange verwenden. Zangen mit zu großem Durchmesser werden zer- stört.

4. Die Spannzange 6einsetzen und Überwurfmutter 5nur

leicht aufschrauben. Achtung! Die Überwurfmutter niemals festziehen, wenn kein Werkstück eingesetzt wurde.

5. Das passende Werkstück in die Spannzange einführen und

Überwurfmutter 5mit Hilfe der Stahlstifte 4festziehen. Bohrfutter (No. 24020) befestigen

1. Die mitlaufende Körnerspitze aus der Pinole entfernen.

Konus und Futterbohrung von Fett und Schmutz gut reini- gen.

2. Den Zapfen in die Pinole einsetzen und Bohrfutter kräftig

aufschieben. Hinweis: Das Lösen des Bohrfutters erfolgt wie bei der mitlaufenden Kömerspitze. Stehlünette (No. 24010) Die Lünette eignet sich besonders zum Ausdrehen von länge- renWerkstücken mit Durchmessernbis zu 40 mm.

1. Die Befestigungsschraube 4(Fig. 25) lösen und Halteplatte

2. Die Lünette auf die Bettführung stellen und in gewünschte

3. Die Halteplatte 3parallel zum Sockel der Lünette ein-

schwenken und Befestigungsschraube 4festziehen.

4. Alle Klemmschrauben 1lösen und die einzelnen Halte-

backen 2andas Werkstück heranfahren. Achtung! Die Backen 2dürfen das Werkstück nur berühren, jedoch nicht klemmen. Es besteht sonst die Gefahr,dass die Werk- stückoberfläche zerkratzt und der Motor überlastet wird. Falls das Werkstück an der Abstützstelle nicht rund und glatt ist, muss es vorher abgedreht werden. Backen und Werkstück müssen beim Drehen laufend geölt wer- den.-15-

5. Prüfen, dass das Werkstück spielfrei in der Lünette gelagert

ist und Klemmschrauben 1wieder anziehen. Reparatur und Wartung Reinigung Achtung! Bei allen Einstellungs- und Wartungsarbeiten stets Netzstecker ziehen! Es besteht die Gefahr von schweren Verletzungen oder Beschädigungen durch ein versehentliches Anlaufen des Gerä- tes oder die Gefahr eines elektrischen Schlages!

1. Nach der Benutzung, Maschine von allen Spänen mit einem

Pinsel oder Handfeger gründlich reinigen. Keine Pressluft zur Reinigung benutzen.

2. Alle beweglichen Teile, Spindeln und Führungen regelmäßig

schmieren, bzw.ölen! Die äußereReinigung des Gehäuses kann dann mit einem wei- chen, eventuell feuchtem Tuch erfolgen. Dabei darf milde Seife oder eine anderes geeignetes Reinigungsmittel benutzt wer- den. Lösungsmittel- oder alkoholhaltige Reinigungsmittel (z. B. Benzin, Reinigungsalkohole etc.) sind zu vermeiden, da diese die Kunststoffgehäuseschalen angreifen könnten sowie die Schmiermittel auswaschen. Bitte beachten Sie: Die Netzzuleitung darf nur von unserer Proxxon-Serviceabtei- lung oder einer qualifizierten Fachkraft ersetzt werden! Spiel der Führungen einstellen (Fig. 27) Hinweis: Auch wenn die Führungen regelmäßig geschmiert, bzw.geölt werden, lässt es sich nicht vermeiden, dass sie verschleißbe- dingt nach einiger Zeit Spiel aufweisen. Die hier am Beispiel des Oberschlittens beschriebene Vorge- hensweise ist gleich für alle Führungen, daher gilt sie auch ana- log für die weiteren Führungen an Ihrer Drehmaschine. Deswe- gen werden diese hier nicht separat behandelt. Stellen Sie die Führungen nach dem Motto ein: Gerade so "stramm" wie nötig, aber so leichtgängig wie möglich! Bedenken Sie: Werden Führungen zu eng eingestellt, bedingt dies höhereBedienkräfte sowie einen erhöhten Verschleiß!

1. Kontermuttern1der Einstellschrauben 2für den Ober-

schlitten 3mit einem Maulschlüssel 5lösen und etwas auf- drehen.

2. Die Einstellschrauben2mit einem Innensechskantschlüssel

4gleichmäßig hineindrehen, bis das Spiel beseitigt ist.

3. Kontermuttern1wieder anziehen. Dabei die Einstellschrau-

ben 2mit dem Sechskantschlüssel 5inihrer Position fest- halten, damit sie sich nicht wieder verstellen.

4. Die Maschine umdrehen und Gewindestift 22 (Fig. 28) we-

5. Anschließend prüfen, ob sich der Support noch leichtgän-

gig verschieben lässt und ob er vollkommen spielfrei läuft. Spiel der Handräder einstellen (Fig. 29): Genau wie bei den Führungen auch, ist natürlich auch bei den HandrädernVerschleiß während des Betriebs nicht zu vermei- den, der dafür sorgt, dass das Umkehrspiel langsam, aber ste- tig größer wird. Um dieses wieder zu minimieren, bitte vorgehen wie folgt:

1. Handrad 1festhalten und Hutmutter 2lösen.

Handrad etwas nach rechts drehen

3. Hutmutter wieder anziehen und Handrad dabei festhalten.

Bedenken Sie auch hier: Eine gänzliche Eliminierung des Umkehrspiels und eine zu „stramme“ Einstellung ist bei den Handrädernnicht sinnvoll: Werden die Handräder allzu eng eingestellt, bedingt dies auch hier höhereBedienkräfte sowie einen erhöhten Verschleiß! Entsorgung: Bitte entsorgen Sie das Gerät nicht über den Hausmüll! Das Gerät enthält Wertstoffe, die recycelt werden können. Bei Fra- gen dazu wenden Sie sich bitte an Ihrelokalen Entsorgungsun- ternehmen oder andereentsprechenden kommunalen Einrich- tungen. EG-Konformitätserklärung Name und Anschrift: PROXXON S.A. 6-10, Härebierg L-6868 Wecker Produktbezeichnung: PD 250/E Artikel Nr.: 24002 Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit den folgenden Richtlinien und normativen Dokumenten übereinstimmt: EU-EMV-Richtlinie 2014/30/EU

EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

DIN EN 61029-1 /01.2010

Datum: 17.10.2016 Dipl.-Ing. JörgWagner PROXXON S.A. Geschäftsbereich Gerätesicherheit Die Person, die bevollmächtigt ist, die technischen Unterlagen zusammenzustellen, ist identisch mit dem Unterzeichner.-16- Translation of the Original Operating Instructions Foreword Dear Customer, By purchasing your PROXXON Lathe PD 250/E, you have cho- sen agood-quality,high-grade machine. The latest production and testing methods guarantee ahigh level of relia- bility for this machine. This instruction manual covers:

1. Span de afsteekbeitel haaks in de beitelhouder.

22. Driftsindikering

Baugruppe 01: Antrieb mit Spindelstock ET-Nr.: Benennung Designation ET-Nr.: Benennung Designation-130 - 25 17-2 24 21

4-131 - Ersatzteilliste Baugruppe 02: Bett mit Leitspindel ET-Nr.: Benennung Designation

-Nr.: Benennung Designation 24002-04-01Schraube /Screw 24002-04-02Scheibe /Washer 24002-04-03Reitstockkörper /Tailstock body 24002-04 -04Schraube /Screw 24002-04-05Spindel /Spindle 24002-04-06Skalenring /Scale ring 24002-04 -07Federblech /Spring 24002-04-08Handrad /Handwheel 24002-04-09Hutmutter /Cap Nut 24002-04-10Griffhülse /Grip 24002-04-11Schraube /Screw 24002-04-12Mutter /Nut 24002-04-13Führungsplatte mit Gewinde /Guide plate with threaded hole 24002-04-14Pinole /Sleeve 24002-04-16Mitlaufende Körnerspitze /Rotating centre 24002-04-17Gewindestift /Set screw 24002-04-18Spindellager /Spindle bearingDE Service-Hinweis Alle PROXXON-Produkte werden nach der Produktion sorgfältig geprüft. Sollte dennoch ein Defekt auftreten, wenden Sie sich bitte an den Händler,von dem Sie das Produkt gekauft haben. Nur dieser ist für die Abwicklung aller gesetz- licher Gewährleistungsansprüche zuständig, die sich ausschließlich auf Material- und Herstellerfehler beziehen. Unsachgemäße Anwendung wie z.B. Überlastung, Beschädigung durch Fremd- einwirkung und normaler Verschleiß sindvon der Gewährleistung ausge- schlossen. Weitere Hinweise zum Thema„Service und Ersatzteilwesen“ finden Sie auf www.proxxon.com. GB Service note All PROXXON products are thoroughly inspected after production. Should a defect occur nevertheless, please contact the dealer from whom you purchased the product. Only the dealer is responsible for handling all legal warranty claims which refer exclusively to material and manufacturer error.

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Produktinformationen

Marke : PROXXON

Modell : PD 250/E

Kategorie : Nicht kategorisiert