CM 7 - Multimeter BENNING - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG CM 7 BENNING
Bedienungsanleitung BENNING CM 7 Digital-Stromzangen-Multimeter zur - Gleichspannungsmessung - Wechselspannungsmessung - Gleichstrommessung - Wechselstrommessung - Widerstandsmessung - Durchgangsprüfung - Frequenzmessung Inhaltsverzeichnis
2. Sicherheitshinweise
4. Gerätebeschreibung
5. Allgemeine Angaben
6. Umgebungsbedingungen
7. Elektrische Angaben
8. Messen mit dem BENNING CM 7
10. Technische Daten des Messzubehörs
Diese Bedienungsanleitung richtet sich an - Elektrofachkräfte und - elektrotechnisch unterwiesene Personen Das BENNING CM 7 ist zur Messung in trockener Umgebung vorgesehen. Es darf nicht in Stromkreisen mit einer höheren Nennspannung als 1000 V DC und 750 V AC eingesetzt werden (Näheres hierzu im Abschnitt 6. „Umgebungsbe- dingungen“). In der Bedienungsanleitung und auf dem BENNING CM 7 werden folgende Symbole verwendet: Anlegen um GEFÄHRLICH AKTIVE Leiter oder Abnehmen von diesen ist zugelassen.
Warnung vor elektrischer Gefahr! Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.
Achtung Dokumentation beachten! Das Symbol gibt an, dass die Hinweise in der Bedienungsanleitung zu beachten sind, um Gefahren zu vermeiden.
Dieses Symbol auf dem BENNING CM 7 bedeutet, dass das BENNING CM 7 schutzisoliert (Schutzklasse II) ausgeführt ist. Dieses Symbol erscheint in der Anzeige für eine entladene Batterie. Dieses Symbol kennzeichnet den Bereich „Durchgangsprüfung“. Der Summer dient der akustischen Ergebnisausgabe. (DC) Gleich- Spannung oder Strom.
(AC) Wechsel- Spannung oder Strom.
Erde (Spannung gegen Erde). Hinweis Nach Entfernen des Klebeschildes „Warnung...“ (auf dem Batteriedeckel) er- scheint der englische Text!02/ 2011
2. Sicherheitshinweise
Das Gerät ist gemäß DIN VDE 0411 Teil 1/ EN 61010-1 gebaut und geprüft und hat das Werk in einem sicherheitstechnisch einwand- freien Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Anwender die Hinweise und Warnvermerke beachten, die in dieser Anleitung enthalten sind.
Das BENNING CM 7 darf nur in Stromkreisen der Überspan- nungskategorie III mit max. 1000 V Leiter gegen Erde benutzt werden oder Überspannungskategorie IV mit 600 V Leiter ge- gen Erde benutzt werden. Hierzu sind geeignete Messleitungen zu verwenden. Bei Mes- sungen innerhalb der Messkategorie III oder der Messkatego- rie IV darf das hervorstehende leitfähige Teil einer Kontaktspit- ze der Messleitung nicht länger als 4 mm sein. Vor Messungen innerhalb der Messkategorie III und der Mess- kategorie IV müssen, die dem Set beigestellten, mit CAT III und CAT IV gekennzeichneten, Aufsteckkappen auf die Kon- taktspitzen aufgesteckt werden. Diese Maßnahme dient dem Benutzerschutz. Beachten Sie, dass Arbeiten an spannungsführenden Teilen und Anlagen grundsätzlich gefährlich sind. Bereits Spannun- gen ab 30 V AC und 60 V DC können für den Menschen lebens- gefährlich sein.
Vor jeder Inbetriebnahme überprüfen Sie das Gerät und die Leitungen auf Beschädigungen. Ist anzunehmen, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen unbeabsichtigten Betrieb zu sichern. Es ist anzunehmen, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, - wenn das Gerät oder die Messleitungen sichtbare Beschädigungen aufweisen, - wenn das Gerät nicht mehr arbeitet, - nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen, - nach schweren Transportbeanspruchungen
Um eine Gefährdung auszuschließen - berühren Sie die Messleitungen nicht an den blanken Messspitzen, - stecken Sie die Messleitungen in die entsprechend gekennzeichneten Messbuchsen am Multimeter
Zum Lieferumfang des BENNING CM 7 gehören:
3.1 ein Stück BENNING CM 7,
3.2 ein Stück Sicherheitsmessleitung, rot (L = 1,4 m),
3.3 ein Stück Sicherheitsmessleitung, schwarz (L = 1,4 m),
3.4 ein Stück Kompakt-Schutztasche,
3.5 ein Stück 9-V-Blockbatterie zur Erstbestückung im Gerät eingebaut,
3.6 eine Bedienungsanleitung.
Hinweis auf Verschleißteile: - Das BENNING CM 7 wird durch eine eingebaute 9-V-Blockbatterie (IEC 6 LR 61) gespeist. - Die oben genannten Sicherheitsmessleitungen (geprüftes Zubehör) ent- sprechen CAT III 1000 V und sind für einen Strom von 10 A zugelassen.
4. Gerätebeschreibung
siehe Bild 1: Gerätefrontseite Die in Bild 1 angegebenen Anzeige- und Bedienelemente werden wie folgt be- zeichnet: Digitalanzeige für den Messwert, die Bargraphanzeige und die Anzeige der Bereichsüberschreitung Polaritätsanzeige, Batterieanzeige, erscheint bei entladener Batterie, Taste (gelb), Displaybeleuchtung, ZERO-Taste, für Nullabgleich bzw. Differenzmessung MIN/ MAX-Taste, Speicherung des höchsten und niedrigsten Messwertes,02/ 2011
Taste-PEAK, Spitzenwertspeicherung, Drehschalter, für Wahl der Messfunktion, Buchse (positive
), für V und Ω COM-Buchse, gemeinsame Buchse für Spannungs-, Widerstandsmessun- gen und Durchgangsprüfung, Öffnungshebel, zum Öffnen und Schließen der Stromzange, Stromzangenwulst, schützt vor Leiterberührung Messzange, zum Umfassen des einadrigen stromdurchossenen Leiters, HOLD-Taste, Speicherung des angezeigten Messwertes
) Hierauf bezieht sich die automatische Polaritätsanzeige für Gleichspannung
5. Allgemeine Angaben
5.1 Allgemeine Angaben zum Stromzangen-Multimeter
5.1.1 Die Digitalanzeige ist als 3 ¾-stellige Flüssigkristallanzeige mit
14 mm Schrifthöhe mit Dezimalpunkt ausgeführt. Der größte Anzeige- wert ist 4000.
5.1.2 Die Polaritätsanzeige wirkt automatisch. Es wird nur eine Polung
entgegen der Buchsendenition mit „-“ angezeigt.
5.1.3 Die Bereichsüberschreitung wird mit „0L“ oder „- 0L“ und teilweise einer
akustischen Warnung angezeigt. Achtung, keine Anzeige und Warnung bei Überlast!
5.1.4 Taste (gelb) schaltet die Beleuchtung des Displays an. Ausschaltung
durch erneute Tastenbetätigung bzw. automatisch nach 60 Sekunden.
5.1.5 ZERO-Taste (Nullabgleichstaste)
Erster Tastendruck führt zum Nullabgleich bei Gleichstrommessungen, kann auch im Widerstands- und Frequenzbereich zur Differenzmes- sung benutzt werden. Anzeige durch „REL“ in der Digitalanzeige. Erneuter Tastendruck zeigt den gespeicherten Differenzwert (Offset) an. Anzeige „REL“ blinkt in der Digitalanzeige. Durch längeren Tasten- druck (2 Sekunden) wird in den Messmodus zurückgeschaltet.
5.1.6 Messwertspeicherung „HOLD“: Durch Betätigen der Taste „HOLD“
lässt sich das Messergebnis speichern. Im Display wird gleichzeitig das Symbol „HOLD“ eingeblendet. Erneutes Betätigen der Taste schaltet in den Messmodus zurück.
5.1.7 Die MIN/ MAX-Tastenfunktion erfasst und speichert automatisch den
höchsten und niedrigsten Messwert. Durch Tastenbetätigung werden folgende Werte angezeigt: „MAX“ zeigt den gespeicherten höchsten und „MIN“ den niedrigsten Wert an. Die fortlaufende Erfassung des MAX-/ MIN-Wertes kann durch Betätigung der Taste „HOLD“ gestoppt, bzw. gestartet werden. Durch längeren Tastendruck (2 Sekunden) auf die Taste „MIN/ MAX“ wird in den Normalmodus zurückgeschaltet.
5.1.8 Die Taste PEAK (Spitzenwertspeicherung) erfasst und speichert
den positiven und negativen Spitzen-/ Scheitelwert in der Funktion V AC und A AC. Betätigen sie zu Beginn der Messung die Taste PEAK für ca. 3 Sekunden um die Messgenauigkeit zu erhöhen und das BENNING CM 7 abzugleichen. Durch Tastenbetätigung werden die Werte von „PMAX“ oder „PMIN“ im Display angezeigt. Ein längerer Tastendruck (2 Sekunden) auf die Taste PEAK-Taste schaltet in den Normalmodus zurück.
5.1.9 Die Messrate des BENNING CM 7 beträgt nominal 1,5 Messungen pro
Sekunde für die Digitalanzeige.
5.1.10 Das BENNING CM 7 wird durch den Drehschalter ein- oder ausge-
schaltet. Ausschaltstellung „OFF“.
5.1.11 Das BENNING CM 7 schaltet sich nach ca. 30 Minuten selbsttätig ab
(APO, Auto-Power-Off). Es schaltet sich wieder ein, wenn eine Tas- te oder der Drehschalter betätigt wird. Ein Summerton signalisiert die selbsttätige Abschaltung des Gerätes. Die automatische Abschaltung lässt sich deaktivieren indem sie eine Taste (außer Taste „HOLD“) be- tätigen und gleichzeitig das BENNING CM 7 aus der Schaltstellung „OFF“ einschalten.
5.1.12 Temperaturkoefzient des Messwertes: 0,2 x (angegebene Mess-
genauigkeit)/ °C < 18 °C oder > 28 °C, bezogen auf den Wert bei der Referenztemperatur von 23 °C.
5.1.13 Das BENNING CM 7 wird durch eine 9-V-Blockbatterie gespeist
Wenn die Batteriespannung unter die vorgesehene Arbeitsspannung des BENNING CM 7 sinkt, erscheint in der Anzeige ein Batteriesymbol.
Die Lebensdauer einer Batterie beträgt etwa 100 Stunden (Alkalibatterie).
5.1.16 Geräteabmessungen:
(L x B x H) = 275 x 105 x 51 mm Gerätegewicht: 534 g
5.1.17 Die mitgelieferten Sicherheitsmessleitungen sind ausdrücklich für die02/ 2011
Nennspannung und dem Nennstrom des BENNING CM 7 geeignet.
5.1.18 Größte Zangenöffnung: 53 mm
5.1.19 Größter Leitungsdurchmesser: 51 mm
6. Umgebungsbedingungen
Das BENNING CM 7 ist für Messungen in trockener Umgebung vorgesehen, - Barometrische Höhe bei Messungen: Maximal 2000 m, - Überspannungskategorie/ Aufstellungskategorie: IEC 60664-1/ IEC 61010-1 → 600 V Kategorie IV, 1000 V Kategorie III, - Verschmutzungsgrad: 2, - Schutzart: IP 30 (DIN VDE 0470-1 IEC/ EN 60529)
3 - erste Kennziffer: Schutz gegen Zugang zu gefährlichen Teilen und
Schutz gegen feste Fremdkörper, > 2,5 mm Durchmesser
0 - zweite Kennziffer: Kein Wasserschutz,
- Arbeitstemperatur und relative Luftfeuchte: Bei Arbeitstemperatur von 0 °C bis 30 °C: relative Luftfeuchte kleiner 80 %, Bei Arbeitstemperatur von 31 °C bis 40 °C: relative Luftfeuchte kleiner 75 %, Bei Arbeitstemperatur von 41 °C bis 50 °C: relative Luftfeuchte kleiner 45 %, - Lagerungstemperatur: Das BENNING CM 7 kann bei Temperaturen von - 20 °C bis + 60 °C (Luftfeuchte 0 bis 80 %) gelagert werden. Dabei ist die Batterie aus dem Gerät herauszunehmen.
7. Elektrische Angaben
Bemerkung: Die Messgenauigkeit wird angegeben als Summe aus - einem relativen Anteil des Messwertes und - einer Anzahl von Digit (d.h. Zahlenschritte der letzten Stelle). Diese Messgenauigkeit gilt bei Temperaturen von 18 °C bis 28 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit kleiner 80 %.
7.1 Gleichspannungsbereiche
Der Eingangswiderstand beträgt 1 MΩ Messbereich Auflösung Messgenauigkeit Überlastschutz 400 V 0,1 V ± (0,7 % des Messwertes + 2 Digit) 750 V eff 1000 V 1 V ± (0,7 % des Messwertes + 2 Digit) 750 V eff
7.2 Wechselspannungsbereiche
Der Eingangswiderstand beträgt 1 MΩ parallel 100 pF. Messbereich Auflösung Messgenauigkeit *1*2 im Frequenzbereich 50 Hz - 500 Hz Überlastschutz 400 V 0,1 V ± (1 % des Messwertes + 5 Digit) 750 V eff 750 V 1 V ± (1 % des Messwertes + 5 Digit) 750 V eff
Der Messwert wird als echter Effektivwert (True RMS, AC-Kopplung) ge- wonnen und angezeigt. Die Messgenauigkeit ist speziziert für eine Sinus- kurvenform und bezogen auf den Messbereichsendwert sowie für eine nicht sinusförmige Kurvenform bis 50 % des Messbereichsendwertes. Bei nicht sinusförmigen Kurvenformen wird der Anzeigewert ungenauer. So ergibt sich für folgende Crest-Factoren ein zusätzlicher Fehler: Crest-Factor von 1,4 bis 2,0 zusätzlicher Fehler + 1 % Crest-Factor von 2,0 bis 2,5 zusätzlicher Fehler + 2,5 % Crest-Factor von 2,5 bis 3,0 zusätzlicher Fehler + 4 %
zusätzlich ± 4 Digit für Messwerte < 15 % des Messbereichsendwertes
7.3 Gleichstrombereiche
Messbereich Auflösung Messgenauigkeit Überlastschutz
eff Die angegebene Genauigkeit ist speziziert für Leiter die mit der Messzange mittig umfasst werden (siehe Bild 4 Gleich-/ Wechselstrommessung). Für Leiter, die nicht mittig umfasst werden, muss ein zusätzlicher Fehler von 1 % des An- zeigewertes berücksichtigt werden. Maximaler Remanenz-Fehler: 1 % (bei wiederholender Messung)02/ 2011
7.4 Wechselstrombereiche
Messbereich Auflösung Messgenauigkeit *1*2 im Frequenzbereich 50 Hz - 400 Hz Überlastschutz
eff im Frequenzbereich 50 Hz - 200 Hz
Der Messwert wird als echter Effektivwert (True RMS, AC-Kopplung) ge- wonnen und angezeigt. Die Messgenauigkeit ist speziziert für eine Sinus- kurvenform und bezogen auf den Messbereichsendwert sowie für eine nicht sinusförmige Kurvenform bis 50 % des Messbereichsendwertes. Bei nicht sinusförmigen Kurvenformen wird der Anzeigewert ungenauer. So ergibt sich für folgende Crest-Factoren ein zusätzlicher Fehler: Crest-Factor von 1,4 bis 2,0 zusätzlicher Fehler + 1 % Crest-Factor von 2,0 bis 2,5 zusätzlicher Fehler + 2,5 % Crest-Factor von 2,5 bis 3,0 zusätzlicher Fehler + 4 %
zusätzlich ± 4 Digit für Messwerte < 15 % des Messbereichsendwertes Die angegebene Genauigkeit ist speziziert für Leiter die mit der Messzange mittig umfasst werden (siehe Bild 4 Gleich-/ Wechselstrommessung). Für Leiter, die nicht mittig umfasst werden, muss ein zusätzlicher Fehler von 1 % des An- zeigewertes berücksichtigt werden.
7.5 Widerstandsbereich und akustische Durchgangsprüfung
Überlastschutz: 600 V eff Messbereich Auflösung Messgenauigkeit Max. Leerlauf spannung 400 Ω 0,1 Ω ± (1 % des Messwertes + 3 Digit) 3 V Der eingebaute Summer ertönt bei einem Widerstand R kleiner 30 Ω.
7.6 Frequenzbereiche
Überlastschutz: 1000 A eff Messbereich Auflösung Messgenauigkeit 400 Hz 1 Hz ± (1 % des Messwertes + 2 Digit) Minimale Eingangsfrequenz: 20 Hz Minimale Empndlichkeit: 3 A eff
Messbereiche: V AC, A AC In der PEAK-HOLD-Funktion (Spitzenwertspeicherung) muss zu der spezizier- ten Genauigkeit ein zusätzlicher Fehler berücksichtigt werden: + (± 3 % + 20 Digit) Messwerte > 750 V Spitze bzw. 800 A Spitze sind nicht speziziert. Die PEAK-HOLD-Funktion wählt automatisch den Messbereich mit der gerings- ten Auösung.
In der MIN/MAX-Funktion (Minimal-/ Maximalwertspeicherung) muss zu der spezizierten Genauigkeit ein zusätzlicher Fehler berücksichtigt werden: + (± 15 Digit) Die MIN/MAX-Funktion wählt automatisch den Messbereich mit der geringsten Auösung.
8. Messen mit dem BENNING CM 7
8.1 Vorbereiten der Messung
Benutzen und lagern Sie das BENNING CM 7 nur bei den angegebenen La- ger- und Arbeitstemperaturbedingungen, vermeiden Sie dauernde Sonnen ein- strah lung. - Angaben von Nennspannung und Nennstrom auf den Sicherheits- messleitungen überprüfen. Die zum Lieferumfang gehörenden Sicherheits- messleitungen entsprechen in Nennspannung und Nennstrom dem BENNING CM 7. - Isolation der Sicherheitsmessleitungen überprüfen. Wenn die Isolation be- schädigt ist, sind die Sicherheitsmessleitungen sofort auszusondern. - Sicherheitsmessleitungen auf Durchgang prüfen. Wenn der Leiter in der Si- cherheitsmessleitung unterbrochen ist, sind die Sicherheitsmessleitungen sofort auszusondern. - Bevor am Drehschalter eine andere Funktion gewählt wird, müssen die Sicherheitsmessleitungen von der Messstelle getrennt werden.02/ 2011
- Starke Störquellen in der Nähe des BENNING CM 7 können zu instabiler Anzeige und zu Messfehlern führen.
8.2 Spannungsmessung
Maximale Spannung gegen Erdpotential beachten! Elektrische Gefahr! Die höchste Spannung, die an den Buchsen, - COM-Buchse - Buchse für V und Ω des BENNING CM 7 gegenüber Erde liegen darf, beträgt 1000 V. - Mit dem Drehschalter die gewünschte Funktion (V AC) oder (V DC) am BENNING CM 7 wählen. - Die schwarze Sicherheitsmessleitung mit der COM-Buchse am BENNING CM 7 kontaktieren. - Die rote Sicherheitsmessleitung mit der Buchse für V und Ω am BENNING CM 7 kontaktieren. - Die Sicherheitsmessleitungen mit den Messpunkten kontaktieren, Messwert an der Digitalanzeige am BENNING CM 7 ablesen. siehe Bild 2: Gleichspannungsmessung siehe Bild 3: Wechselspannungsmessung
8.3.1 Vorbereiten der Messungen
Benutzen und lagern Sie das BENNING CM 7 nur bei den angegebenen Lager- und Arbeitstemperaturbedingungen, vermeiden Sie dauernde Sonnen ein strahlung. - Starke Störquellen in der Nähe der BENNING CM 7 können zu instabiler Anzeige und zu Messfehlern führen.
Keine Spannung an die Ausgangskontakte des BENNING CM 7 legen! Entfernen Sie eventuell die angeschlossenen Sicher- heitsmessleitungen.
- Mit dem Drehschalter die gewünschte Funktion (A AC) oder (A DC) am BENNING CM 7 wählen. - Öffnungshebel betätigen, einadrigen, stromführenden Leiter mittig mit der Zange des BENNING CM 7 umfassen. - Die Digitalanzeige ablesen. siehe Bild 4: Gleich-/ Wechselstrommessung
8.4 Widerstandsmessung und akustische Durchgangsprüfung
- Mit dem Drehschalter die gewünschte Funktion ( ) am BENNING CM 7 wählen. - Die schwarze Sicherheitsmessleitung mit der COM-Buchse am BENNING CM 7 kontaktieren. - Die rote Sicherheitsmessleitung mit der Buchse für V und Ω am BENNING CM 7 kontaktieren. - Die Sicherheitsmessleitungen mit den Messpunkten kontaktieren, den Messwert an der Digitalanzeige am BENNING CM 7 ablesen. - Unterschreitet der Leitungswiderstand zwischen der COM-Buchse und der Buchse für V und Ω 30 Ω, ertönt im BENNING CM 7 der eingebaute Summer. siehe Bild 5: Widerstandsmessung
8.5 Frequenzmessung über Strommesszange
Keine Spannung an die Ausgangskontakte des BENNING CM 7 legen! Entfernen Sie eventuell die angeschlossenen Sicher- heitsmessleitungen. - Mit dem Drehschalter die gewünschte Funktion (Hz) am BENNING CM 7 wählen. - Öffnungshebel betätigen, einadrigen, stromführenden Leiter mittig mit der Zange des BENNING CM 7 umfassen. - Die Digitalanzeige ablesen. siehe Bild 6: Frequenzmessung über Strommesszange02/ 2011
Vor dem Öffnen das BENNING CM 7 unbedingt spannungsfrei machen! Elektrische Gefahr! Die Arbeit am geöffneten BENNING CM 7 unter Spannung ist ausschließlich Elektrofachkräften vorbehalten, die dabei besondere Maßnahmen zur Unfallver- hütung treffen müssen. So machen Sie das BENNING CM 7 spannungsfrei, bevor Sie das Gerät öffnen: - Entfernen Sie zuerst beide Sicherheitsmessleitungen vom Messobjekt. - Entfernen Sie dann beide Sicherheitsmessleitungen vom BENNING CM 7. - Schalten Sie den Drehschalter in die Schaltstellung „OFF“.
9.1 Sicherstellen des Gerätes
Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Sicherheit im Umgang mit dem BENNING CM 7 nicht mehr gewährleistet sein; zum Beispiel bei: - Sichtbaren Schäden am Gehäuse, - Fehlern bei Messungen, - Erkennbaren Folgen von längerer Lagerung unter unzulässigen Bedingun- gen und - Erkennbaren Folgen von außerordentlicher Transportbeanspruchung. In diesen Fällen ist das BENNING CM 7 sofort abzuschalten, von den Messstel- len zu entfernen und gegen erneute Nutzung zu sichern.
Reinigen Sie das Gehäuse äußerlich mit einem sauberen und trockenen Tuch (Ausnahme spezielle Reinigungstücher). Verwenden Sie keine Lösungs- und/ oder Scheuermittel, um das Gerät zu reinigen. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Batteriefach und die Batteriekontakte nicht durch auslaufendes Batte- rie-Elektrolyt verunreinigt werden. Falls Elektrolytverunreinigungen oder weiße Ablagerungen im Bereich der Bat- terie oder des Batteriegehäuses vorhanden sind, reinigen Sie auch diese mit einem trockenen Tuch.
Vor dem Öffnen das BENNING CM 7 unbedingt spannungsfrei machen! Elektrische Gefahr! Das BENNING CM 7 wird durch eine eingebaute 9-V-Blockbatterie gespeist. Ein Batteriewechsel (siehe Bild 7) ist erforderlich, wenn in der Anzeige das Batteriesymbol erscheint. So wechseln Sie die Batterie: - Entfernen Sie die Sicherheitsmessleitungen vom Messkreis. - Entfernen Sie die Sicherheitsmessleitungen vom BENNING CM 7. - Bringen Sie den Drehschalter in die Schaltstellung „OFF“. - Legen Sie das BENNING CM 7 auf die Frontseite und lösen Sie die Schrau- be vom Batteriedeckel. - Heben Sie den Batteriedeckel (im Bereich der Gehäusevertiefungen) vom Unterteil ab. - Heben Sie die entladene Batterie aus dem Batteriefach, und nehmen Sie die Batteriezuleitungen von der Batterie ab. - Die neue Batterie ist mit den Batteriezuleitungen zu verbinden, und ordnen Sie diese so, dass sie nicht zwischen den Gehäuseteilen gequetscht werden. Legen Sie dann die Batterie an die dafür vorgesehene Stelle im Batterie- fach. - Rasten Sie den Batteriedeckel an das Unterteil an, und ziehen Sie die Schraube an. siehe Bild 7: Batteriewechsel
Leisten Sie Ihren Beitrag zum Umweltschutz! Batterien dürfen nicht in den Hausmüll. Sie können bei einer Sammelstelle für Altbatterien bzw. Sondermüll abgegeben werden. Informieren Sie sich bitte bei Ihrer Kommune.
Um die angegebenen Genauigkeiten der Messergebnisse zu erhalten, muss das Gerät regelmäßig durch unseren Werksservice kalibriert werden. Wir empfehlen ein Kalibrierintervall von einem Jahr. Senden Sie hierzu das Gerät an folgende Adresse:02/ 2011
10. Technische Daten des Messzubehörs
- Norm: EN 61010-031, - Maximale Bemessungsspannung gegen Erde () und Messkategorie: Mit Aufsteckkappe: 1000 V CAT III, 600 V CAT IV, Ohne Aufsteckkappe: 1000 V CAT II, - Maximaler Bemessungsstrom: 10 A, - Schutzklasse II (
), durchgängige doppelte oder verstärkte Isolierung, - Verschmutzungsgrad: 2, - Länge: 1,4 m, AWG 18, - Umgebungsbedingungen: Barometrische Höhe bei Messungen: Maximal 2000 m, Temperatur: 0 °C bis + 50 °C, Feuchte 50 % bis 80 % - Verwenden Sie die Messleitungen nur im einwandfreien und sauberen Zustand sowie entsprechend dieser Anleitung, da ansonsten der vorgese- hene Schutz beeinträchtigt sein kann. - Sondern Sie die Messleitung aus, wenn die Isolierung beschädigt ist oder eine Unterbrechung in Leitung/ Stecker vorliegt. - Berühren Sie die Messleitung nicht an den blanken Kontaktspitzen. Fassen Sie nur den Handbereich an! - Stecken Sie die abgewinkelten Anschlüsse in das Prüf- oder Messgerät.
Bitte führen Sie das Gerät am Ende seiner Lebensdauer den zur Verfügung ste hen den Rückgabe- und Sammelsystemen zu.02/ 2011
EinfachAnleitung