MT 55 cc - Säge Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG MT 55 cc Mafell
Tauchsäge Originalbetriebsanleitung
5.8 Vorritzen mit der Führungsschiene (Sonderzubehör) .................................................... 14
5.9 Arbeiten mit dem Diamantsägeblatt in Faserzementplatten (Sonderzubehör) ............... 15
5.10 Arbeiten mit Führungsschienen ...................................................................................... 15
5.11 Arbeiten mit dem Positionsanzeiger MT-PA ................................................................... 15
Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu Ihrer Sicherheit finden. Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein.
Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.
Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen. 2 Erzeugnisangaben zu Maschinen mit Art.-Nr. 917602, 917603, 917628, 917630, 917631, 917632, 917634, 917635, 917636, 917638
2.1 Angaben zum Hersteller
MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de
2.2 Kennzeichnung der Maschine
Alle zur Identifizierung der Maschine erforderlichen Angaben sind auf dem angebrachten Leistungsschild vorhanden.
CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie
Nur für EU Länder Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.
Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos lesen Sie die Betriebsanleitung.-8-
2.3 Technische Daten
50 Hz 50 Hz 60 Hz Aufnahmeleistung Dauerbetrieb
1400 W 1400 W 1400 W Stromaufnahme Dauerbetrieb
7,0 A 13,5 A 13,5 A Drehzahl im Leerlauf
3600 - 6250 min⁻¹ Schnitttiefe
-1°/ 0°- 48° Sägeblattdurchmesser max/min
162/149 mm Sägeblatt-Grundkörperdicke
1,2 mm Werkzeug-Schnittbreite
1,8 mm Sägeblattaufnahmebohrung
20 mm Durchmesser Absaugstutzen
35 mm Gewicht ohne Netzkabel, ohne Parallelanschlag 4,5 kg Abmessungen (B x L x H)
Die angegebenen Geräuschemissionen sind nach EN 62841-1 und EN 62841-2-5 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.
Gefahr Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird. Tragen Sie daher stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung läuft!
2.4.1 Angaben zur Geräuschemission
Die nach EN 62841-1 und EN 62841-2-5 ermittelten Geräuschemissionswerte betragen: Schalldruckpegel
= 3 dB (A) Schallleistungspegel L
= 102 dB (A) Unsicherheit
Die Geräuschmessung wurde mit dem serienmäßig mitgelieferten Sägeblatt durchgeführt.
2.4.2 Angaben zur Vibration
Die typische Hand-Arm-Schwingung ermittelt nach EN 62841 ist kleiner als 2,5 m/s
Tauchsäge MT 55 cc komplett mit: 1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt Ø 162 mm, 48 Zähne 1 Parallelanschlag (nicht bei MidiMAX-Ausführungen) 1 Bedienwerkzeug in Halterung an der Maschine-9- 1 Transportkasten 1 Betriebsanleitung 1 Heft „Sicherheitshinweise“ 1 Positionsanzeiger MT-PA bei Art.-Nr. 917603, 917631, 917635, 917637, 917658
2.6 Sicherheitseinrichtungen
Gefahr Diese Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und dürfen nicht entfernt bzw. unwirksam gemacht werden. Prüfen Sie die Sicherheitseinrichtungen vor dem Betrieb auf Funktion und mögliche Beschädigungen. Verwenden Sie die Maschine nicht mit fehlenden oder unwirksamen Sicherheitseinrichtungen. Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet: - Schutzhaube - Große Grundplatte - Handgriffe - Schalteinrichtung und Bremse - Absaugstutzen
2.7 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Tauchsäge ist ausschließlich zum Längs- und Querschneiden von Massivholz geeignet. Plattenwerkstoffe wie Spanplatten, Tischlerplatten und MDF-Platten können ebenfalls verarbeitet werden. Auch die Verwendung von Holzfaserdämmstoffen ist möglich. Verwenden Sie nur die von Mafell zugelassenen Sägeblätter nach EN 847-1 in dem angegebenen ø- Bereich. In Verbindung mit dem Diamantsägeblatt können Sie auch Faserzementplatten schneiden. Ein anderer Gebrauch als oben beschrieben, ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorgeht, haftet der der Hersteller nicht. Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden, halten sie die von Mafell vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen ein.
Gefahr Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den Verwendungszweck hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können. - Berühren des unterhalb des Werkstücks vorstehenden Teils des Sägeblattes beim Schneiden. - Berühren sich drehender Teile von der Seite: Sägeblatt, Spannflansch und Flansch-Schraube. - Rückschlag der Maschine beim Verklemmen im Werkstück. - Bruch und Herausschleudern des Sägeblattes oder von Teilen des Sägeblattes. - Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker. - Beeinträchtigung des Gehörs bei länger andauernden Arbeiten ohne Gehörschutz. - Emission gesundheitsgefährdender Holzstäube bei länger andauerndem Betrieb ohne Absaugung. 3 Sicherheitshinweise Gefahr Beachten Sie stets die folgenden Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden Sicherheitsbestimmungen! Lesen Sie auch die Sicherheitshinweise im beigefügten Heft „Sicherheitshinweise“.Allgemeine Hinweise: - Kinder und Jugendliche dürfen diese Maschine nicht bedienen. Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung. - Arbeiten Sie nie ohne die für den jeweiligen Arbeitsgang vorgeschriebenen Schutzvor- richtungen und ändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beinträchtigen könnte. - Beim Einsatz der Maschine im Freien wird die Verwendung eines Fehlerstromschutzschalters empfohlen. - Beschädigte Kabel oder Stecker müssen sofort ausgetauscht werden. Der Austausch darf nur durch Mafell oder einer autorisierten MAFELL- Kundendienstwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden. - Scharfe Knicke am Kabel verhindern. Speziell beim Transport und Lagern der Maschine das Kabel nicht um die Maschine wickeln. Nicht verwendet werden dürfen: - Rissige Sägeblätter und solche, die ihre Form verändert haben. - Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS-Sägeblätter). - Stumpfe Sägeblätter wegen der zu hohen Motorbelastung. - Sägeblätter, die nicht für die Sägeblatt-Drehzahl im Leerlauf geeignet sind. Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen: - Tragen Sie beim Arbeiten immer einen Gehörschutz. - Tragen Sie beim Arbeiten immer eine Staubschutzmaske. - Tragen Sie beim Arbeiten immer eine Schutzbrille. Hinweise zum Betrieb: Sägeverfahren
Gefahr - Kommen Sie mit Ihren Händen nicht in den Sägebereich und an das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zweiten Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Säge halten, können diese vom Sägeblatt nicht verletzt werden. - Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die Schutzhaube kann Sie unter dem Werkstück nicht vor dem Sägeblatt schützen. - Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des Werkstücks an. Es soll weniger als eine volle Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein. - Halten Sie das zu sägende Werkstück niemals in der Hand oder über dem Bein fest. Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt, Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der Kontrolle zu minimieren. - Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug verborgene Stromleitungen oder die eigene Anschlussleitung treffen kann. Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung setzt auch die Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung und führt zu einem elektrischen Schlag. - Verwenden Sie beim Längsschneiden immer einen Anschlag oder eine gerade Kantenführung. Dies verbessert die Schnittgenauigkeit und verringert die Möglichkeit, dass das Sägeblatt klemmt. - Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z. B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle. - Verwenden Sie niemals beschädigte oder falsche Sägeblatt-Unterlegscheiben oder – Schrauben. Die Sägeblatt-Unterlegscheiben und – Schrauben wurden speziell für Ihre Säge konstruiert, für optimale Leistung und Betriebssicherheit. Rückschlag – Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise - Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge eines hakenden, klemmenden oder falsch ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dasseine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus dem Werkstück heraus in Richtung der Bedienperson bewegt. - Wenn sich das Sägeblatt in dem sich schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt, blockiert es, und die Motorkraft schlägt die Säge in Richtung der Bedienperson zurück. - Wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder falsch ausgerichtet, können sich die Zähne der hinteren Sägeblattkante in der Holz- Oberfläche verhaken, wodurch sich das Sägeblatt aus dem Sägespalt heraus bewegt und die Säge in Richtung der Bedienperson zurückspringt. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden. - Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Halten Sie sich immer seitlich des Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch kann die Bedienperson durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlagkräfte beherrschen. - Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die Arbeit unterbrechen, schalten Sie die Säge aus und halten Sie sie im Werkstoff ruhig, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist. Versuchen Sie nie, die Säge aus dem Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt, sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen des Sägeblattes. - Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Verhakt das Sägeblatt, kann es sich aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird. - Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlages durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen auf beiden Seiten abgestützt werden, und zwar sowohl in der Nähe des Sägespalts als auch an der Kante. - Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und Rückschlag. - Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefen- und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich während des Sägens die Einstellungen verändern, kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein Rückschlag auftreten. - Seien Sie besonders vorsichtig, beim Sägen in bestehende Wände oder andere nicht einsehbare Bereiche. Das eintauchende Sägeblatt kann beim Sägen in verborgene Objekte blockieren und einen Rückschlag verursachen. Funktion der unteren Schutzhaube - Überprüfen Sie vor jeder Benutzung, ob die untere Schutzhaube einwandfrei schließt. Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die untere Schutzhaube nicht frei beweglich ist und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder binden Sie die untere Schutzhaube niemals in geöffneter Position fest. Sollte die Säge unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die untere Schutzhaube verbogen werden. Öffnen Sie die Schutzhaube mit dem Rückziehhebel und stellen Sie sicher, dass sie sich frei bewegt und bei allen Schnittwinkeln und – tiefen weder Sägeblatt noch andere Teile berührt. - Überprüfen Sie die Funktion der Feder für die untere Schutzhaube. Lassen Sie die Säge vor dem Gebrauch warten, wenn untere Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige Ablagerungen oder Anhäufungen von Spänen lassen die untere Schutzhaube verzögert arbeiten. - Öffnen Sie die untere Schutzhaube von Hand nur bei besonderen Schnitten, wie „Tauch- und Winkelschnitten“. Öffnen Sie die untere Schutzhaube mit dem Rückziehhebel und lassen Sie diesen los, sobald das Sägeblatt in das Werkstück eintaucht. Bei allen anderenSägearbeiten soll die untere Schutzhaube automatisch arbeiten. - Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank oder dem Boden ab, ohne dass die untere Schutzhaube das Sägeblatt bedeckt. Ein ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt die Säge entgegen der Schnittrichtung und sägt, was ihm im Weg ist. Beachten Sie dabei die Nachlaufzeit des Sägeblatts. Hinweise zur Wartung und Instandhaltung: - Die regelmäßige Reinigung der Maschine, vor allem der Verstelleinrichtungen und der Führungen, stellt einen wichtigen Sicherheitsfaktor dar. - Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers. 4 Rüsten / Einstellen
Achten Sie vor Inbetriebnahme darauf, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild der Maschine angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.
Bei allen Arbeiten, bei denen eine erhebliche Menge Staub entsteht, schließen Sie die Maschine an eine geeignete externe Absaugeinrichtung an. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen. Der Innendurchmesser des Absaugstutzens 1 (Abb. 1) beträgt 35 mm.
4.3 Sägeblattauswahl
Um eine gute Schnittqualität zu erhalten, verwenden Sie ein scharfes Werkzeug und wählen entsprechend Material und Anwendung ein Werkzeug aus der folgenden Liste: Schneiden von Weich- und Hartholz quer und längs zur Faserrichtung: - HM-Kreissägeblatt Ø 160 x 1,8 x 20 mm, 24 Zähne Schneiden von Weich- und Hartholz speziell längs zur Faserrichtung: - HM-Kreissägeblatt Ø 160 x 1,8 x 20 mm, 16 Zähne Schneiden von Weich- und Hartholz speziell quer zur Faserrichtung: - HM-Kreissägeblatt Ø 160 x 1,8 x 20 mm, 32 Zähne - HM-Kreissägeblatt Ø 162 x 1,8 x 20 mm, 48 Zähne Schneiden von Weich- und Hartholz speziell quer zur Faserrichtung „Feinschnitte“: - HM-Kreissägeblatt Ø 160 x 1,8 x 20 mm, 56 Zähne Schneiden von Schichtstoffplatten: - HM-Kreissägeblatt Ø 160 x 1,8 x 20 mm, 48 Zähne Schneiden von Holzfaserdämmstoffen: - HM-Kreissägeblatt Ø 160 x 1,8 x 20 mm, 32 Zähne Schneiden von Kunststoffen (Styropor): - HM-Kreissägeblatt Ø 160 x 1,8 x 20 mm, 16 Zähne Schneiden von Faserzementplatten: - Diamantsägeblatt Ø 160 x 3,0 x 20 mm, 4 Zähne
4.4 Sägeblattwechsel
Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.
- Um den Schutzhaubendeckel 23 (Abb.3) seitlich abzuklappen, betätigen Sie den Drücker 2 (Abb. 4) und ziehen den Sperrhebel 3 nach Oben. Mit dem Ziehen des Sperrhebels wird automatisch die Sägewelle arretiert und der Schalthebel verriegelt.
- Mit dem Sechskant-Schraubendreher 4 (Halterung Abb. 2) lösen Sie die Flansch-Schraube 5 (Abb. 3) entgegen dem Uhrzeigersinn. Die Schraube sowie den vorderen Spannflansch 6 nehmen Sie ab.
- Sie können nun das Sägeblatt durch Anheben nach vorn entfernen.
- Die Spannflansche müssen frei von anhaftenden Teilen sein.
- Achten Sie beim Einsetzen des Sägeblattes auf die Drehrichtung.
- Anschließend stecken Sie den Spannflansch auf, setzen die Flansch-Schraube an und ziehen sie durch Drehen im Uhrzeigersinn fest.
- Schließen Sie den Schutzhaubendeckel. Dazu klappen Sie den Deckel zu und drücken den Sperrhebel 3 (Abb.3) nach Unten.5 Betrieb
Diese Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ aufmerksam zu machen ist.
5.2 Ein- und Ausschalten
- Einschalten: Zuerst entriegeln Sie die Einschaltsperre durch Drücken des Sperrhebels 7 (Abb. 4). Danach betätigen Sie bei gedrücktem Sperrhebel den Schalthebel 8. Da es sich um einen Schalter ohne Arretierung handelt, läuft die Maschine nur so lange, wie dieser Schalthebel gedrückt wird. Die eingebaute Elektronik sorgt beim Einschalten für eine ruckfreie Beschleunigung und regelt bei Belastung die Drehzahl auf den fest eingestellten Wert nach. Außerdem regelt diese Elektronik den Motor bei Überlastung zurück, d.h. das Sägeblatt bleibt stehen. Schalten Sie die Maschine dann aus. Danach schalten Sie die Maschine wieder ein und sägen mit verringerter Vorschubgeschwindigkeit weiter. Eine Erwärmung der Maschine führt zu einer schnelleren Überlastabschaltung. Mit dem Stellrad 9 (Abb. 2) können Sie die Sägeblattdrehzahl stufenlos zwischen 3600 und 6250 min-
Werkstoffgruppen - PVC, Plexi, PA - Stufe: 1 - 6 - Hartholz, Weichholz, Schichtholz - Stufe: 3 - 6 - Beschichtete Plattenwerkstoffe - Stufe: 4 - 6 - Faserzementplatten - Stufe: 3 - 5
- Ausschalten: Zum Ausschalten lassen Sie den Schalthebel 8 los. Durch die eingebaute automatische Bremse wird die Auslaufzeit des Sägeblattes auf ca. 5 s begrenzt. Die Einschaltsperre wird automatisch wieder wirksam und sichert die Handkreissäge gegen irrtümliches Einschalten.
5.3 Schnitttiefeneinstellung
Die Schnitttiefe lässt sich zwischen 0 und 57 mm, gestuft in 1 mm Schritten, einstellen. Dazu gehen Sie wie folgt vor:
- Verstellen Sie den Zeiger 10 (Abb. 4) durch Drehen in die obere oder untere Position, je nachdem ob Sie mit oder ohne Führungsschiene arbeiten.
- Die Schnitttiefe stellen Sie mit dem Tiefenanschlag 11 nach Skala ein. Der Anschlag besitzt eine 1 mm Rastung.
- Um Zwischenmaße einzustellen können Sie mit dem Sechskant-Schraubendreher 4 (Halterung Abb. 2) die Zylinderschraube 12 (Abb. 4) verdrehen. Eine Umdrehung entspricht 1mm Schnitttiefenänderung.
Stellen Sie die Schnitttiefe immer ca. 2 bis 5 mm größer als die zu schneidende Materialstärke ein.
5.4 Einstellung für Schrägschnitte
Das Sägeaggregat lässt sich für Schrägschnitte auf jeden beliebigen Winkel von 0° bis 45° einstellen.
- Lösen Sie die Flügelschraube 13 (Abb. 4).
- Entsprechend der Skala am Schwenksegment stellen Sie den Winkel ein.
- Anschließend ziehen Sie die Flügelschraube 13 fest. Zusätzlich kann die Maschine auf -1° bzw. 48° geschwenkt werden.• Um auf -1° zu schwenken, ziehen Sie den Schieber 14 (Abb.4) in Pfeilrichtung nach hinten und halten ihn fest.
- Schwenken Sie die Maschine auf -1°.
- Um die Maschine auf 48° zu schwenken , drücken Sie den Anschlag 15 (Abb.3) nach Unten.
- Schwenken Sie die Maschine auf 48°.
- 45° und 0°- Anschlag werden nach dem Überfahren automatisch zurückgestellt.
5.5 Eintauchschnitte
Gefahr Rückschlaggefahr bei Eintauchschnitten! Vor dem Eintauchen legen Sie die Maschine mit der hinteren Kante der Grundplatte an einem am Werkstück befestigten Anschlag an. Bei Verwendung der Führungsschiene (Sonderzubehör) müssen Sie den im Sonderzubehör erhältlichen Anschlag an der Führungsschiene befestigen. Halten Sie beim Eintauchen die Maschine am Handgriff gut fest und schieben sie leicht nach vorne!
- Die Markierungen 16 (Abb. 1) an der unteren Schutzhaube und am Schieber dienen als Orientierung für den Schnittbereich des ganz eingetauchten Sägeblattes bei Verwendung der Führungsschiene (Sonderzubehör).
5.6 Sägen nach Anriss
Die Grundplatte besitzt einen nachgeführten Anrisszeiger 17 (Abb. 1), sowohl für den geraden Schnitt als auch für Schrägschnitte. Diese Anrisskante entspricht der Innenseite des Sägeblattes.
- Sichern Sie das Werkstück gegen Verschieben und ordnen Sie die Werkstückauflagen so an, dass das Sägeblatt unter dem Werkstück frei läuft.
- Halten Sie die Maschine am Handgriff fest und setzen Sie sie mit dem vorderen Teil der Grundplatte auf das Werkstück auf.
- Schalten Sie die Tauchsäge ein (siehe Kapitel 5.2). Tauchen Sie auf die eingestellte Schnitttiefe und schieben Sie die Maschine gleichmäßig in Schnittrichtung vor.
- Nach dem Schnittende schalten Sie die Säge durch Loslassen des Schalthebels 8 (Abb. 4) aus. Schwenken Sie das Sägeaggregat in die obere verriegelte Stellung zurück.
5.7 Sägen mit dem Parallelanschlag
Der Parallelanschlag 18 (Abb. 1) dient zum Sägen parallel zu einer schon vorhandenen Kante. Dabei kann der Anschlag sowohl rechts als auch links an der Maschine angebracht werden. Dabei beträgt der Schnittbereich auf der rechten Seite ca. 140 mm und auf der linken Seite ca. 295 mm.
- Sie können die Schnittbreite nach dem Lösen der Flügelschrauben 19 (Abb. 2) verstellen, in dem Sie den Anschlag entsprechend verschieben, und anschließend die Flügelschrauben wieder festziehen. Zusätzlich kann der Parallelanschlag durch einfaches Umdrehen (Führungsfläche für die Werkstückkante zeigt nach oben) auch als Doppelauflage zur besseren Führung der Tauchsäge verwendet werden. Nun kann die Maschine an einer auf dem Werkstück befestigten Latte entlanggeführt werden.
5.8 Vorritzen mit der Führungsschiene
(Sonderzubehör) Bei Plattenwerkstoffen erzielen Sie einen sauberen Schnitt, wenn Sie vorritzen. Verwenden Sie ein geeignetes Sägeblatt (siehe Kapitel 4.3). Um ein Ausreißen der Oberfläche zu vermeiden, gehen Sie wie folgt vor:
- Befestigen Sie die Führungsschiene auf dem Werkstück.
- Schwenken Sie die Raste 20 (Abb. 2) im Uhrzeigersinn bis Anschlag. Vorritztiefe ist nun auf ca. 3 mm eingestellt.
- Setzen Sie die Maschine mit der Führungsnut auf die Führungsschiene.• Stellen Sie die Schnitttiefe ein - Führungsschienenstärke berücksichtigen (siehe Kapitel 5.3).
- Ritzen Sie die Platte vor. Schwenken Sie die Raste 20 (Abb. 2) entgegen dem Uhrzeigersinn bis Anschlag.
- Tauchen Sie auf voreingestellte Schnitttiefe und sägen die volle Plattendicke durch.
5.9 Arbeiten mit dem Diamantsägeblatt in
Faserzementplatten (Sonderzubehör) Dazu gehen Sie wie folgt vor:
- Verwenden Sie ein geeignetes Sägeblatt (siehe Kapitel 4.3).
- Wechseln Sie das Sägeblatt (siehe Kapitel 4.4).
Das Diamantsägeblatt ist für Faserzementplatten entwickelt worden. Die Diamant bestückten Zähne sind empfindlicher als die Zähne des HM – Sägeblattes. Deshalb arbeiten Sie mit einer Führungsschiene.
5.10 Arbeiten mit Führungsschienen
- Um eine genauere Führung zu erreichen, stellen Sie mit den beiden Stellrädern 21 (Abb.2 und 4) das Führungsspiel ein. Mit der Tauchsäge kann mit den im Sonderzubehör erhältlichen Führungsschienen gearbeitet werden. Zusätzlich können auch einige am Markt erhältliche Schienen verwendet werden.
- Dazu lösen Sie die Schrauben und entfernen die Einlage 24 (Abb.2).
5.11 Arbeiten mit dem Positionsanzeiger MT-PA
Piktogramme hierzu siehe Seite 4. 6 Wartung und Instandhaltung
Gefahr Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen. MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert. Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL- Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben. Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell - Nr. 049040 (1 kg - Dose), verwenden.
Reinigen Sie die Maschine sorgfältig, wenn die Maschine längere Zeit nicht verwendet wird. Sprühen Sie blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel ein.-16- 7 Störungsbeseitigung
Gefahr Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzstecker ziehen! Im Folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst. Störung Ursache Beseitigung Maschine lässt sich nicht einschalten Keine oder zu geringe Netzspannung vorhanden Spannungsversorgung durch Elektriker kontrollieren lassen Netzsicherung defekt Sicherung durch Elektriker ersetzen lassen Kohlebürsten abgenützt Maschine in die MAFELL- Kundendienstwerkstatt bringen Maschine bleibt während des Schneidens stehen Netzausfall Netzseitige Vorsicherungen durch Elektriker kontrollieren lassen Überlastung der Maschine Vorschubgeschwindigkeit verringern oder Maschine abkühlen lassen Kohlebürsten abgenützt Maschine in die MAFELL- Kundendienstwerkstatt bringen Sägeblatt klemmt beim Vorschieben der Maschine Zu großer Vorschub Vorschubgeschwindigkeit verringern Stumpfes Sägeblatt Sofort Schalter loslassen. Maschine aus dem Werkstück entfernen und Sägeblatt austauschen Spannungen im Werkstück Erhöhte Vorsicht beim Sägen, Rückschlaggefahr steigt. Schlechte Maschinenführung (bspw. durch freihändiges Führen) Parallelanschlag einsetzen Unebene Werkstückoberfläche Fläche ausrichten Sägeblatt vibriert im Werkstück Sägeblatt nicht richtig justiert Sägeblatt nachziehen Werkstück nicht befestigt Werkstück mit Klemmen befestigen Sägeblatt bleibt stehen - Motor dreht weiter Sägeblatt nicht richtig befestigt Sägeblatt nachziehen Brandflecken an den Schnittstellen Für den Arbeitsgang ungeeignetes oder stumpfes Sägeblatt Sägeblatt austauschen Späneauswurf verstopft Holz zu feucht Späneauswurf reinigen Lang andauerndes Schneiden ohne Absaugung Maschine an eine externe Absaugung, z. B. Kleinentstauber, anschließen-17- 8 Sonderzubehör
Sägeblatt - HM ø 160 x 1,8 x 20, 16 Zähne (Längsschnitt) Best.-Nr. 092539 - Sägeblatt - HM ø 160 x 1,8 x 20, 24 Zähne (Längs- und Querschnitte) Best.-Nr. 092533 - Sägeblatt - HM ø 160 x 1,8 x 20, 32 Zähne (Längs- und Querschnitte) Best.-Nr. 092552
Sägeblatt - HM ø 160 x 1,8 x 20, 56 Zähne (Querschnitt) Best.-Nr. 092553
Sägeblatt - HM ø 162 x 1,8 x 20, 48 Zähne (Querschnitt) Best.-Nr. 092584 - Sägeblatt - HM ø 160 x 1,8 x 20, 48 Zähne FZ/TR zum Sägen von Trespa (Schichtstoffplatten) Best.-Nr. 092569
Sägeblatt - DIA ø 160 x 3,0 x 20, 4 Zähne Best.-Nr. 092474 - Führungsschiene F 80, 800 mm lang Best.-Nr. 204380 - Führungsschiene F 110, 1100 mm lang Best.-Nr. 204381 - Führungsschiene F 160, 1600 mm lang Best.-Nr. 204365
Führungsschiene F 210, 2100 mm lang Best.-Nr. 204382
Führungsschiene F 310, 3100 mm lang Best.-Nr. 204383
Winkelanschlag F-WA Best.-Nr. 205357
Zubehör zu Führungsschiene:
Schraubzwinge F-SZ180MM (2 St.) Best.-Nr. 207770
Verbindungsstück F-VS Best.-Nr. 204363 - Schienentaschenset F80/160 mit Winkelanschlag bestehend aus: F80 + F160 + Verbindungsstück + Winkelanschlag + 2 Schraubzwingen + Schienentasche Best.-Nr. 204749 - Schienentaschenset F160/160 bestehend aus: 2 x F160 + Verbindungsstück + 2 Schraubzwingen + Schienentasche Best.-Nr. 204805
Rückschlagstop F-RS Best.-Nr. 202867
Positionsanzeiger MT-PA Best.-Nr. 205398 - Parallelanschlag, kpl. Best.-Nr. 203214
- Saug-Spann-System Aerofix F-AF 1 bestehend aus: 1,3 m Schiene, Adapter für oben und unten, Flexschlauch Best.-Nr. 204770 - Flexschlauch FXS-L, Länge 3,2 m Best.-Nr. 205276
Führungsschienentasche F 160 Best.-Nr. 204626
- Endkappen verp. F-EK Best.-Nr. 205400 - Haftprofil verp. F-HP 6.8M Best.-Nr. 204376
Spanreissschutz verp. F-SS 3,4M Best.-Nr. 204375
EinfachAnleitung