Finish Control 5000 - Farbspray WAGNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | XVLP-Elektro-Farbspritzpistole (Extra Volume Low Pressure) |
| Marke | WAGNER |
| Modell | Finish Control 5000 |
| Netzspannung | 230 V ~, 50 Hz |
| Leistungsaufnahme | 1400 W |
| Sprühleistung | 300 W |
| Behälterkapazität | 1000 ml (Standardbecher) |
| Länge des Luftschlauchs | 5 m |
| Länge des Netzkabels | 4 m |
| Schutzklasse | I (Schutzkontakt) |
| Schalldruckpegel | 84 dB(A) (Unsicherheit K = 4 dB(A)) |
| Schallleistungspegel | 97 dB(A) (Unsicherheit K = 4 dB(A)) |
| Vibrationspegel | < 2,5 m/s² (Unsicherheit K = 1,5 m/s²) |
| Gesamtgewicht (Turbine, Schlauch und Pistole) | 8 kg |
| Click&Paint-System | Werkzeuglos austauschbare Abdeckungen |
| Einstellungen | Sprühstrahlbreite (rund/flach), Materialdurchfluss (1-12), Luftdurchfluss |
| Verwendbare Produktarten | Farben, Lasuren, Lacke, Grundierungen (Lösemittel- und wasserbasiert), Emulsionen (mit WallSpray-Abdeckung) |
| Nicht geeignete Produkte | Scheuernde, säurehaltige, alkalische, brennbare Produkte |
| Reinigung | Mit Wasser oder Lösungsmittel spülen; Griff nicht eintauchen |
| Wartung | Luftfilter regelmäßig reinigen; bei Verschmutzung ersetzen |
| Verfügbares Zubehör | Abdeckungen StandardSpray, FineSpray, WallSpray; 1400-ml-Becher; Can-Adapter |
| Garantie | 36 Monate (Online-Registrierung erforderlich) |
Häufig gestellte Fragen - Finish Control 5000 WAGNER
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BEDIENUNGSANLEITUNG Finish Control 5000 WAGNER
ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG

1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
2 ERKLÄRUNGSBILD 4
3 DAS WAGNER CLICK&PAINT SYSTEM ____ 4
3.1 Teilen der Spritzpistole 4
4 TECHNISCHE DATEN 5
5 EINFÜHRUNG IN DAS SPRITZEN MIT DEM XVLP-VERFAHREN ____ 5
6 BESCHICHTUNGSSTOFF 5
6.1 Verarbeitbare Beschichtungsstoffe ____ 5
6.2 Nichtverarbeitbare Beschichtungsstoffe ____ 5
6.3 Beschichtungsstoffe die nur mit entsprechendem Sprühaufsatz (Zubehör) verarbeitet werden können _5
6.4 Vorbereitung des Beschichtungsstoffes ____ 5
7 EINSTELLUNG DER FARBSPRITZPISTOLE ____ 6
7.1 Einstellung des gewünschten Spritzbildes ____ 6
7.2 Einstellung der Materialmenge ____ 6
7.3 Einstellung der Luftmenge 6
7.4 Einstellung des Steigrohres 6
8 INBETRIEBNAHME 6
9 SPRITZTECHNIK 6
10 ARBEITSUNTERBRECHUNG 7
11 TRANSPORT 7
12 AUSSERBETRIEBNAHME UND REINIGUNG ____ 7
12.1 Zusammenbau 7
13 WARTUNG 8
13.1 Luftfilter 8
13.2 Entlüftungsventil 8
14 BEHEBUNG VON STÖRUNGEN 9
15 ZUBEHÖR UND ERSATZTEILE 10
15.1 Zubehör 10
15.2 Ersatzteile FinishControl 10
15.3 Ersatzteile Sprühaufsatz StandardSpray____10
Servicenetz in Deutschland 12
Prüfung des Gerätes 13
Entsorgungshinweis 13
Wichtiger Hinweis zur Produkthaftung 13
Garantieerklärung 13
CE-Konformitätserklärung 14
1 Europa-Servicenetz 126
Erklärung der verwendeten Symbole
![]() | Dieses Symbol weist auf eine potenzielle Gefahr für Sie bzw. das Gerät hin. Unter diesem Symbol finden Sie wichtige Informationen, wie Sie Verletzungen und Schäden am Gerät vermeiden. |
![]() | Kennzeichnet Anwendungstipps und andere besonders nützliche Hinweise. |
![]() | Einstellung für einen breiten Sprühstrahl |
![]() | Einstellung für einen schmalen Sprühstrahl |
1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Alle gesetzlichen Vorschriften und Sicherheitsanforderungen müssen beachtet werden.
Lesen Sie die Betriebsanleitung sorgfältig und befolgen Sie die darin gegebenen Anweisungen, um Gefährdungen zu vermeiden.
1. Arbeitsplatzsicherheit
a) Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
b) Arbeiten Sie mit dem Gerät nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können.
c) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektro werkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren.
2. Elektrische Sicherheit
a) Der Anschlussstecker des Gerätes muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Geräten. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
b) Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberflächen, wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist.
c) Halten Sie das Gerät von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrogerät erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages.
d) Zweckentfremden Sie das Kabel nicht, um das Gerät zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie das Kabel fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Geräteteilen. Beschädigte oder verwickelte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
e) Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung eines für den Außenbereich geeigneten Verlängerungskabels verringert das Risiko eines elektrischen Schlages.
f) Wenn der Betrieb des Gerätes in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter.
Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters verhindert das Risiko eines elektrischen Schlages.
3. Sicherheit von Personen
a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Gerätes kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
b) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verletzungen.
c) Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass der Schalter in der Position "AUS" ist, bevor Sie den Stecker in die Steckdose stecken. Wenn Sie beim Tragen des Geräts den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
d) Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Gerät einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Geräteteil befindet, kann zu Verletzungen führen.
e) Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Dadurch können Sie das Gerät in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
f) Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
g) Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränktem physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für Ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist. Kinder sollen beaufsichtigt werden um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
4. Sorgfältiger Umgang und Gebrauch von Elektrowerkzeugen
a) Überlasten Sie das Gerät nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich.
b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
c) Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Gerät weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Geräts.
d) Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Personen das Gerät nicht benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn Sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
e) Pflegen Sie das Gerät mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Geräteteile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Gerätes beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
f) Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen und so, wie es für diesen speziellen Gerätetyp vorgeschrieben ist. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
5. Service
a) Lassen Sie Ihr Gerät nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Geräts erhalten bleibt.
b) Wenn die Netzanschlussleitung dieses Gerätes beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder sein Kundendienst oder eine ähnlich qualifizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden.
Sicherheitshinweise für Farbauftragsgeräte
- Brand- und Explosionsgefahren
Beim Versprühen von Beschichtungsstoffen und der selbstständigen Bildung von Beschichtungsstoff- und Lösemitteldämpfen entstehen brennbare Gase im Arbeitsbereich (Gefahrenzone).
Brand- und Explosionsgefahr durch Zündquellen in dieser Gefahrenzone.
Das elektrisch betriebene Sprühgerät enthält selbst mögliche Zündquellen (Funkenbildung durch Motor beim Ein- und Ausschalten, am Netzstecker beim Ein- und Ausstecken, an der Spritzpistole durch mögliche statische Elektrizität)
-> Gerät darf nicht in Betriebsstätten, welche unter die Explosionsschutzverordnung fallen, eingesetzt werden.
-> Grundgerät und Netzanschluss müssen sich außerhalb der Gefahrenzone befinden.
-> Keine brennbaren Beschichtungsstoffe und Reinigungsmittel verwenden -> Produktdatenblätter beachten!
-> Farb- oder Lösemittelgebinde in der Nähe des Gerätes immer dicht verschließen.
-> In der Gefahrenzone dürfen keine Zündquellen wie offenes Feuer, angezündete Tabakwaren, glühende Drähte, heiße Oberflächen, Funken z.B. durch Trennschleifer usw. vorhanden sein.
-> Bei der Gerätereinigung mit Lösemittel nicht in einen Behälter mit kleiner Öffnung (Spundloch) sprühen. Gefahr durch Bildung eines explosionsfähigen Gas/ Luftgemisches. Der Behälter in den gesprüht wird muss geerdet sein.
-
Achtung Verletzungsgefahr! Nie die Spritzpistole auf sich, Personen und Tiere richten
-
Bei Spritzarbeiten Atemschutz tragen. Dem Benutzer ist eine Atemschutzmaske zur Verfügung zu stellen (s. auch Berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit „Betreiben von Arbeitsmitteln“ BGR 500 Teil 2 Kapitel 2.29 und 2.36). Zur Vermeidung von Berufskrankheiten sind bei Aufbereitung, Verarbeitung und Gerätereinigung die Verarbeitungsvorschriften der Hersteller der verwendeten Stoffe, Lösemittel und Reiniger zu beachten. Zum Schutz der Haut sind Schutzkleidung, Schutzbrille Handschuhe und eventuell Hautschutzcreme erforderlich.
-
Achtung: Beim Arbeiten mit dem Farbspritzsystem in Räumen wie auch im Freien ist darauf zu achten, dass keine Lösemitteldämpfe zum Motorgebläse hin getrieben werden oder sich lösungsmittelhaltige Dämpfe im Bereich des Farbspritzsystemes bilden. Aufstellen des Motorgebläses auf der vom Spritzobjekt abgewandten Seite. Im Freien Windrichtung beachten. Beim Arbeiten in Räumen muss eine ausreichende Lüftung zur Abführung der Lösemitteldämpfe gewährleistet sein. Ein Mindestabstand Motorgebläse – Spritzobjekt von 3 m ist einzuhalten.
- Achtung: Das Gerät ist nicht spritzwassergeschützt. Es darf weder bei Regen betrieben noch mit Wasser abgespritzt oder in eine Flüssigkeit eingetaucht werden. Benutzen Sie das Gerät nicht in feuchter oder nasser Umgebung.
- Das Gerät darf nur mit funktionsfähigem Ventil betrieben werden. Wenn Farbe in den Belüftungsschlauch (Abb. 1, Pos. 17) steigt, Gerät nicht weiter betreiben! Belüftungsschlauch, Ventil und Membran demontieren, reinigen und ggf. Membran ersetzen.
- Befüllte Spritzpistole nicht legen.
- Absauganlagen sind entsprechend lokaler Vorschriften bauseits zu erstellen.
- Die zu beschichtenden Werkstücke müssen geerdet sein.
- Achten Sie auf die Gefahren die von dem versprühten Stoff ausgehen können und beachten Sie ebenfalls die Aufschriften auf den Behältern oder die vom Hersteller des Stoffes angegebenen Hinweise.
- Versprühen Sie keinerlei Stoffe von denen Sie die Gefährlichkeit nicht kennen.
- Vor der Demontage des Sprühaufsatzes, Druck durch Aufdrehen des Behälters entlasten.
- Vor allen Arbeiten am Gerät den Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
- Arbeiten oder Reparaturen an der elektrischen Ausrüstung nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Auch dann, wenn Hinweise in der Betriebsanleitung sind. Für unsachgemäßel Installation wird keine Haftung übernommen.
- Nicht auf das Gerät sitzen oder stehen. Kipp-/Bruchgefahr.
2 ERKLÄRUNGSBILD (ABB. 1)
POS. BENENNUNG
| 1 Düse |
| 2 Luftkappe |
| 3 Einstellhebel Sprühstrahlbreite (Formluft) |
| 4 Einstellring Sprühstrahlebene (vertikal/horizontal) |
| 5 Überwurfmutter |
| 6 Sprühaufsatz kpl. |
| 7 Materialmengenregulierung |
| 8 Pistolengriff |
| 9 Luftmengenregulierung |
| 10 Luftschlauch |
| 11 Verschluss Click & Paint |
| 12 Abzugsbügel (betätigt Einschalter Turbine → Material wird gefördert) |
| 13 Behälter |
| 14 Steigrohr |
POS. BENENNUNG
| 15 Behälterdichtung |
| 16 Ventil |
| 17 Belüftungsschlauch |
| 18 Tragegriff |
| 19 Hauptschalter (I = EIN, 0 = AUS) |
| 20 Pistolenaufnahme für Parkposition |
| 21 Abdeckung Luftfilter |
| 22 Luftfilter |
| 23 Netzkabel |
| 24 Luftschlauchanschluss |
| 25 Reinigungsbürste |
| 26 Steigrohrfilter fein (rot)Steigrohrfilter grob (weiß) |
| 27 Einfülltrichter (3 Stück) |
| 28 Befestigungsbänder Luftschlauch (2 Stück) |
3 DAS WAGNER CLICK&PAINT SYSTEM
Mit dem Wagner Click&Paint System kann der vordere Teil der Pistole (Sprühaufsatz) schnell und einfach ausgetauscht werden. Dies ermöglicht einen schnellen Materialwechsel ohne Reinigung und bietet für jedes Material und jede Anwendung das richtige Werkzeug.
Folgende Sprühaufsätze sind erhältlich:
| Sprühaufsatz Anwendungsgebiet | |
| StandardSpray (gelb)Bestell-Nr. 2321 879 | Sprühaufsatz mit Schlitzdüse und 1000 ml Edelstahlbehälter. Verarbeitet alle gängigen Lacke. |
| FineSpray (braun)Bestell-Nr. 2321 877 | Sprühaufsatz mit Runddüse und 1000 ml Edelstahlbehälter. Perfekt geeignet für niederviskose Lacke und Lasuren. |
| WallSpray (weiß)Bestell-Nr. 2321 880 | Dispersionssprühaufsatz mit Schlitzdüse und 1400 ml Kunststoffbehälter. Abgestimmt auf die Verarbeitung von Dispersionen. |
3.1 TEILEN DER SPRITZPISTOLE
Setzen Sie zum Zusammenbau den Sprühaufsatz so im Pistolengriff ein, dass die beiden Pfeilspitzen aufeinander zeigen.
Drehen Sie den Pistolengriff in Pfeilrichtung um 90° bis er hörbar einrastet. (Abb. 2)
Zum Entfernen des Sprühaufsatzes, drücken Sie den Verschluss (Abb. 2, A) unterhalb des Abzugsbügels nach unten und drehen Sie den Sprühaufsatz um 90°.
4 TECHNISCHE DATEN
| Spannung: 230 V~, 50 Hz | |
| Leistungsaufnahme: 1400 W | |
| Zerstäubungsleistung: 300 W | |
| Behälterinhalt: 1000 ml | |
| Luftschlauch: 5 m | |
| Netzkabel: 4 m | |
| Schutzklasse: I | |
| Schalldruckpegel:* Unsicherheit K: | 84 dB (A)4 dB (A) |
| Schallleistungspegel:* Unsicherheit K: | 97 dB (A)4 dB (A) |
| Schwingungspegel: Unsicherheit K: | <2,5 m/s^2 1,5 m/s^2 |
| Gewicht (Motorgebläse, Luft-schlauch und Spritzpistole): 8 kg |
* Der Schallemissionswert wurde nach EN 50144-2-7:2000 ermittelt.
5 EINFÜHRUNG IN DAS SPRITZEN MIT DEM XVLP-VERFAHREN
XVLP (Extra Volume Low Pressure) ist eine Niederdruck-Spritztechnik, die mit hohem Luftvolumen und niedrigem Luftdruck arbeitet. Wesentlicher Vorteil dieser Spritztechnik ist die geringe Farbnebelbildung. Dadurch wird der Abdeckungsaufwand auf ein Minimum reduziert.
Gegenüber konventionellem Beschichtungsauftrag wird eine hohe Wirtschaftlichkeit und eine optimale Oberflächenqualität bei gleichzeitiger Umweltschonung erzielt.
Funktionsbeschreibung
Das Farbspritzsystem besteht aus einem Motorgebläse, das Zerstäuberluft über einen Luftschlauch an eine Spritzpistole abgibt.
In der Spritzpistole wird ein Teil der Zerstäuberluft zur Druckbeaufschlagung des Behälters verwendet. Durch diesen Druck wird der Beschichtungsstoff über das Steigrohr zur Düse gefördert und dort mit der restlichen Zerstäuberluft zerstäubt. Alle zum Arbeiten notwendigen Einstellungen (z.B. Materialmenge) können bequem direkt an der Pistole vorgenommen werden.
6 BESCHICHTUNGSSTOFF
6.1 VERARBEITBARE BESCHICHTUNGSSTOFFE
Lösemittelhaltige und wasserverdünnbare Lackfarben Beizen, Lasuren, Imprägnierungen, Öle, Klarlacke, Kunstharz- lacke, Buntlacke, Alkydharzlacke, Grundierungen, Heizkör- perlacke, Hammerschlaglacke, Rostschutzfarben, Effektlacke, Strukturlacke
6.2 NICHTVERARBEITBARE BESCHICHTUNGS-STOFFE
Materialien die stark schmirgelnde Bestandteile enthalten, Fassadenfarbe, Laugen und säurehaltige Beschichtungsstoffe.
Brennbare Beschichtungsstoffe
6.3 BESCHICHTUNGSSTOFFE DIE NUR MIT ENTSPRECHENDEM ZUBEHÖR VERARBEITET WERDEN KÖNNEN
Innenwandfarbe (Dispersionen und Latexfarbe)
6.4 VORBEREITUNG DES BESCHICHTUNGSSTOFFES

Beschichtungsstoff-Verarbeitungshinweise des Herstellers auf dem Farbgebinde oder auf dem technischen Merkblatt beachten!
Sauberkeit des Beschichtungsstoffs:
Für das einwandfreie Funktionieren des Feinsprühsystems ist sauberer Beschichtungsstoff absolute Voraussetzung. Sollten bezüglich der Verunreinigung Bedenken bestehen, so ist es empfehlenswert, den Beschichtungsstoff durch ein feinmaschiges Sieb zu filtern.
Verarbeitung des Beschichtungsstoffes mit Sprühaufsatz StandardSpray (gelb)
| Beschichtungsstoff | Verarbeitung | Bemerkungen |
| Lösemittelhaltige Lackfarben | Herstellerangaben beachten | |
| Wasserverdünnbare Lackfarben | Herstellerangaben beachten | |
| Beizen, Lasuren, Imprägnierungen, Öle | unverdünnt Sprüh | aufsatzFineSpray (braun) empfohlen |
| Klarlacke, Kunstharz-lacke, Buntlacke, Alkydharzlacke | Herstellerangaben beachten | |
| Grundierungen, Heizkörperlacke, Hammerschlaglacke, | Herstellerangaben beachten | |
| Rostschutzfarben, Effektlacke | Herstelleranga-ben beachten | |
| Multicolorfarben, Strukturlacke | Herstelleranga-ben beachten | Sprühaufsatz WallSpray (weiß) empfohlen |
7 EINSTELLUNG DER FARBSPRITZPISTOLE
7.1 EINSTELLUNG DES GEWÜNSCHTEN SPRITZBILDES

Achtung: Niemals während der Einstellung der Luftkappe den Abzugsbügel ziehen.
Durch Drehen des schwarzen Einstellrings (Abb.3, 1), kann die Ausrichtung des Sprühstrahls bestimmt werden.
A Waagrechter Flachstrahl
→ für vertikale Flächen
B Senkrechter Flachstrahl
→ für horizontale Flächen
Zusätzlich kann mit dem Einstellhebel (Abb. 4, 1) zwischen einem breiten (und einem kompakten () Sprühstrahl umgeschaltet werden.
7.2 EINSTELLUNG DER MATERIALMENGE (ABB. 5)
Die Materialmenge kann durch Drehen des Materialmengenreglers (Abb. 5, 1) schrittweise von 1 (Minimum) bis 12 (Maximum) eingestellt werden.
7.3 EINSTELLUNG DER LUFTMENGE (ABB. 6)
Drehen Sie die Luftmengenregulierung (Abb, 6, 1) im Uhrzeigersinn, um die Luftmenge zu erhöhen oder gegen den Uhrzeigersinn, um die Luftmenge zu reduzieren (Pfeil auf Pistolenkörper beachten).

Die korrekte Einstellung von Luft- und Materialmenge ist entscheidend für die Zerstäubung und Farbnebelbildung.
7.4 EINSTELLUNG DES STEIGROHRS
Bei richtiger Position des Steigrohres kann der Behälterinhalt fast vollständig verspritzt werden.
Bei Arbeiten an liegenden Objekten:
Steigrohr nach vorne drehen. (Abb. 7 A)
Spritzarbeiten bei über Kopf Objekten:
Steigrohr nach hinten drehen. (Abb. 7 B)
8 INBETRIEBNAHME
Vor Anschluss an das Stromnetz darauf achten, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.
Der Anschluss muss über eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
- Seitliche Klammern zusammendrücken und Luftschlauch am Grundgerät einstecken. (Abb. 8)
- Behälter vom Sprühaufsatz abschrauben.
- Vorbereiteten Beschichtungsstoff einfüllen.

Maximal 1000 ml in den Behälter einfüllen.

- Abhängig vom verwendeten Beschichtungsstoff den entsprechenden Filter am Steigrohr anbringen (Abb. 9, 1).
dünnflüssige Beschichtungsstoffe → Filter fein (rot)
dickflüssige Beschichtungsstoffe → Filter grob (weiß)
- Behälter fest an den Sprühaufsatz anschrauben.
- Sprühaufsatz und Pistolengriff miteinander verbinden. (Abb. 2)
- Netzkabel einstecken.
- Hauptschalter am Gerät betätigen.
Das Gerät ist jetzt betriebsbereit.
9 SPRITZTECHNIK

Die FinishControl hat einen Abzugsbügel mit 2 Druckpunkten. In der ersten Stufe wird die Turbine gestartet. Wird der Abzugsbügel weiter gezogen, wird Material gefördert.
Abzugsbügel an der Farbspritzpistole ziehen.
Führen Sie auf einem Stück Karton eine Spritzprobe durch, um Spritzbild, Spritzstrahlbreite, Material- und Luftmenge richtig einzustellen.
Halten Sie die Farbspritzpistole senkrecht und in gleichmäßigem Abstand von etwa 3 – 20 cm zum Spritzobjekt. (Abb. 10)
Bewegen Sie die Spritzpistole gleichmäßig entweder quer oder auf und ab. Eine gleichmäßige Pistolenführung ergibt eine einheitliche Oberflächenqualität.
Außerhalb des Spritzobjekts beginnen und Unterbrechungen innerhalb des Spritzobjekts vermeiden.
Bei zu großer Farbnebelbildung ist die Luft- und Materialmenge sowie der Abstand zum Objekt zu optimieren.
10 ARBEITSUNTERBRECHUNG
- Gerät mit Hauptschalter am Grundgerät ausschalten.
- Spritzpistole in Pistolenaufnahme am Gerät stecken.

Beim Einsatz von schnelltrocknenden oder Zweikomponenten-Beschichtungsstoffen, Gerät unbedingt innerhalb der Verarbeitungszeit mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen, da das Gerät ansonsten nur mit erheblichen Aufwand gereinigt werden kann bzw. sogar beschädigt wird.
Wichtig: Durch die Erwärmung kann sich die Topfzeit des Materials verändern. Halten Sie daher Rücksprache mit dem Materialhersteller.
11 TRANSPORT
- Netzkabel um das Grundgerät wickeln.
- Spritzpistole in Pistolenaufnahme am Gerät stecken.
- Luftschlauch durch Drücken der beiden seitlichen Klammern (Abb. 8) ausstecken.
- Luftschlauch aufrollen und mit den Befestigungsbändern zusammenbinden.
12 AUSSERBETRIEBNAHME UND REINIGUNG
- Gerät ausschalten.
- Pistole teilen. Verschluss (Abb. 2, A) leicht nach unten drücken. Sprühaufsatz und Pistolengriff gegeneinander verdrehen.

ACHTUNG! Elektrische Kontakte im Pistolengriff. Pistolengriff niemals unter Wasser halten oder in Flüssigkeit tauchen. Gehäuse nur mit getränktem Tuch reinigen.
- Behälter abschrauben. Restlichen Beschichtungsstoff aus Farbbehälter in Originalgebinde umfüllen.
- Behälter und Steigrohr mit Pinsel und geeignetem Reinigungsmittel vorreinigen. Entlüftungsbohrung reinigen. (Abb. 9, 2)
- Lösemittel bzw. Wasser in den Behälter einfüllen. Behälter anschrauben. Verwenden Sie zur Reinigung keine brennbaren Materialien.
- Sprühaufsatz und Pistolengriff miteinander verbinden. (Abb. 2)
-
Gerät einschalten und Sprühaufsatz mit Lösemittel bzw. Wasser durchspülen. Den obigen Vorgang wiederholen, bis an der Düse klares Lösemittel bzw. Wasser austritt.
-
Gerät am Hauptschalter ausschalten und Pistole teilen.
- Behälter abschrauben und entleeren. Steigrohr mit Behälterdichtung herausdrehen. (Abb. 11)
- Steigrohr und Ansaugstutzen im Sprühaufsatz mit Reinigungsbürste reinigen. (Abb. 12)

ACHTUNG! Dichtungen, Membran und Düsen- oder Luftbohrungen der Spritzpistole niemals mit spitzen metallischen Gegenständen reinigen. Belüftungsschlauch und Membran sind nur bedingt lösemittelbeständig. Nicht in Lösemittel einlegen sondern nur abwischen.
- Einstellring (Abb. 13,1) vorsichtig von der Überwurfmutter (2) abziehen. Überwurfmutter (2) abschrauben, Luftkappe (3), Düse (4) und Düsendichtung (5) herausnehmen. Alle Teile gründlich reinigen.

Zwischenräume an der Nadel besonders sorgfältig reinigen (Abb. 14)
- Spritzpistole und Behälter außen mit einem in Lösemittel bzw. Wasser getränktem Tuch reinigen.
- Teile wieder zusammenbauen (siehe "Zusammenbau").
12.1 ZUSAMMENBAU

ACHTUNG! Befolgen Sie genau die unten beschriebenen Schritte für den Zusammenbau. Ansonsten kann der Sprühaufsatz beschädigt werden.
- Düsendichtung so auf die Nadel schieben, dass die Nut (Schlitz) vom Sprühaufsatz weg zeigt. (Abb. 15)
- Düse mit Aussparung nach unten auf Nadel setzen. Achtung: Stellung der Nadel muss mit der Düsenöffnung übereinstimmen. (Abb. 16)
- Luftkappe auf Düse setzen (Aussparungen in der Luftkappe beachten). (Abb. 17)
- Überwurfmutter anschrauben. (Abb. 18)
- Einstellring in Überwurfmutter einrasten. (Abb. 19) Darauf achten, dass die beiden Aussparungen am Einstellring in die Hörner der Luftkappe greifen und der Hebel zur Einstellung der Sprühstrahlbreite auf dem Stift sitzt.
- Behälterdichtung von unten auf das Steigrohr stecken und bis über den Bund schieben. Dabei Behälterdichtung leicht drehen.
- Steigrohr mit Behälterdichtung in Pistolenkörper drehen.

Zum leichteren Montieren der Pistole, tragen Sie bitte nach dem Reinigen großzügig Gleitfett (ist beigelegt) am O-Ring des Sprühaufsatzes und am O-Ring der Steckverbindung des Luftschlauches auf (Abb. 20).
13 WARTUNG
13.1 LUFTFILTER

Achtung! Gerät niemals mit verschmutztem oder fehlendem Luftfilter betreiben, es könnte Schmutz angesaugt werden und den Betrieb des Gerätes beeinflussen. Luftfilter vor jedem Arbeitsbeginn überprüfen.
- Netzstecker ziehen.
- Deckel des Luftfilterfaches öffnen (Abb. 21).
- Je nach Verschmutzung Luftfilter (Abb. 21, 1) reinigen (ausblasen) oder austauschen.
13.2 ENTLÜFTUNGSVENTIL

Falls Farbe in den Belüftungsschlauch eingedrungen ist, gehen Sie wie folgt vor:
- Belüftungsschlauch (Abb. 22, 1) oben vom Pistolenkörper ziehen. Ventildeckel (2) aufschrauben. Membran (3) entnehmen. Alle Teile sorgfältig reinigen.

ACHTUNG! Belüftungsschlauch und Membran sind nur bedingt lösemittelbeständig. Nicht in Lösemittel einlegen sondern nur abwischen.
- Membran mit Stift voraus in den Ventildeckel setzen (Siehe hierzu auch Markierung auf dem Pistolenkörper).
- Pistolenkörper auf den Kopf stellen und Ventildeckel von unten anschrauben.
- Belüftungsschlauch auf Ventildeckel und auf Nippel am Pistolenkörper stecken.
14 BEHEBUNG VON STÖRUNGEN
| STÖRUNG MÖGLICHE URSACHE BEHEBUNG | ||
| Gerät funktioniert nicht | Keine Netzspannung vorhandenGerät überhitzt | PrüfenNetzstecker ziehen, Gerät 30 Minuten abkühlen lassen, Schlauch nicht knicken, Luftfilter prüfen, Ansaugschlitze nicht abdecken |
| Kein Beschichtungsstoffaustritt an der Düse | Düse verstopftZu geringe Materialmenge eingestelltFarbbehälterdichtung beschädigtKein Druckaufbau im BehälterBehälter leerBelüftungsschlauch lose/beschädigtSteigrohr loseSteigrohr / Steigrohrfilter verstopftEntlüftungsbohrung am SteigrohrverstopftMembran verklebt | ReinigenMenge erhöhenAustauschenBehälter anziehenNachfüllenEinstecken oder austauschenEinsteckenReinigen bzw. anderen Filter verwendenReinigenDemontieren und reinigen (s. Abschnitt 13.2) |
| Beschichtungsstoff tropft an der Düse nach | Luftkappe, Düse oder Nadel verschmutztSprühaufsatz falsch zusammengebautDüse loseDüsendichtung verschlissenDüse verschlissenNadel verschlissen | ReinigenRichtig zusammenbauen (s. Abschnitt 12.1)Überwurfmutter anziehenAuswechselnAuswechselnNeuen Sprühaufsatz verwenden |
| Zu grobe Zerstäubung | Materialmenge zu großDüse verunreinigtBeschichtungsstoff zu dickflüssigZu geringer Druckaufbau im BehälterLuftfilter stark verschmutztZu geringe LuftmengeLuftschlauch beschädigt | Menge reduzierenReinigenWeiter verdünnenBehälter anziehenAuswechseln (s. Abschnitt 13.1)Menge erhöhenÜberprüfen und bei Bedarf austauschen |
| Spritzstrahl pulsiert | Beschichtungsstoff im Behälter geht zu EndeDüsendichtung verschlissenLuftfilter stark verschmutztSteigrohr loseSteigrohr / Steigrohrfilter verstopft | NachfüllenAuswechselnAuswechselnEinsteckenReinigen bzw. anderen Filter verwenden |
| Material-Läufer | Zuviel Beschichtungsstoff aufgetragenZu geringer AbstandFalscher Sprühaufsatz | Menge reduzierenAbstand vergrößernAnderen Sprühaufsatz verwenden |
| Zuviel Farb-Nebel (Overspray) | Abstand zum Spritzobjekt zu großMaterialmenge zu großZu hohe LuftmengeBeschichtungsstoff zu stark verdünntFalscher Sprühaufsatz | Spritzabstand verringernMenge reduzierenMenge reduzierenVerdünnungsgrad reduzierenAnderen Sprühaufsatz verwenden |
| Farbe im Belüftungsschlauch | Membran verschmutztMembran defekt | Membran reinigen (s. Abschnitt 13.2)Membran ersetzen (s. Abschnitt 13.2) |
15 ZUBEHÖR UND ERSATZTEILE
15.1 ZUBEHÖR
POS. BESTELL-NR. BENENNUNG
1 2321 879 Sprühaufsatz StandardSpray (gelb) (inkl. Behälter 1000 ml) Verarbeitet alle gängigen Lacke.
2 2321 877 Sprühaufsatz FineSpray (braun) (inkl. Behälter 1000 ml)
Perfekt geeignet für niederviskose Lacke und Lasuren.
3 2321 880 Sprühaufsatz WallSpray (inkl. Behälter 1400 ml) Abgestimmt auf die Verarbeitung von Dispersionen.
4 2324 749 Behälter 1400 ml mit Deckel
5 2350 692 Can Adapter Mit dem Can Adapter können Farbdosen direkt an einem Click&Paint Sprühaufsatz befestigt werden. Geeignet für: Handelsübliche 750 ml Farbdosen (maximale Abmessungen ∅=102 mm, h=119 mm) und 1000 ml Farbdosen (maximale Abmessungen ∅=112 mm, h=132 mm)

Die FC 5000 kann nicht mit dem beheizbaren Sprühaufsatz TempSpray verwendet werden.
15.2 ERSATZTEILE FINISHCONTROL 5000 (ABB. 23)
POS. BESTELL-NR. BENENNUNG
1 2312 650 Deckel Luftfilterfach
2 2322 446 Luftfilter (3 Stück)
3 2314 573 Pistolengriff mit Luftschlauch
4 0420 316 O-Ring Luftschlauch
5 0514 209 Reinigungsbürste
6 2324 745 Einfülltrichter (3 Stück)
7 2324 751 Befestigungsband Luftschlauch
15.3 ERSATZTEILE SPRÜHAUFSATZ STANDARDSPRAY (GELB) (ABB. 24)
POS. BESTELL-NR. BENENNUNG
1 2321 879 Sprühaufsatz StandardSpray (gelb) kpl. mit Behälter 1000 ml
2 2314 594 Einstellhebel
3 2314 591 Einstellring Sprühstrahl
4 2332 577 Überwurfmutter (gelb)
5 2317 807 Luftkappe
6 2314 585 Luftblende
7 2317 423 Düse (S 4.1)
POS. BESTELL-NR. BENENNUNG
| 8 | 2323 934 | Düsendichtung |
| 9 | 2304 027 | Belüftungsschlauch, Ventildeckel, Membran |
| 10 | 0417 308 | O-Ring Sprühaufsatz |
| 11 | 2324 250 | Pistolenkörper (inkl. Position 8-10) |
| 12 | 2319 223 | Behälterdichtung |
| 13 | 2319 222 | Steigrohr |
| 14 | 2324 248 | Steigrohrfilter fein (rot, 5 Stück) |
| 2324 249 | Steigrohrfilter grob (weiß, , 5 Stück) | |
| 15 | 2322 451 | Behälter (1000 ml) mit Deckel |
| 2315 539 | Gleitfett |
SERVICENETZ IN DEUTSCHLAND
Berlin
J. Wagner GmbH
Service-Stützpunkt
Flottenstraße 28–42
13407 Berlin
Tel. 0 30/41 10 93 86
Telefax 0 30 / 41 10 93 87
Hannover
J. Wagner GmbH
Servicestützpunkt
Kornstraße 20
31535 Neustadt
Tel. 0 50 32-8 00 06 23
Telefax 0 50 32-8 00 06 24
Markdorf - Zentrale
J. WAGNER GmbH
Otto-Lilienthal-Straße 18
88677 Markdorf
Postfach 11 20
88669 Markdorf
Tel. 0 75 44 / 505-0
Telefax 0 75 44 / 505-1200
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Grünstadt
J. Wagner GmbH
Service-Stützpunkt
Dieselstraße 1
67269 Grünstadt
Tel. 0 63 59/87 27 55 0
Telefax 0 63 59/ 80 74 80
München
Jahnke GmbH
Hochstraße 7
82024 Taufkirchen
Tel. 0 89 /6 14 00 22
Telefax 0 89 / 6 14 04 33
email: info@airless.de
www.airless.de
Kundenzentrum
Tel. 0 75 44 / 505-1666
Telefax 0 75 44 / 505-1155
email: kundenzentrum@wagner-group.com
Ratingen
J. Wagner GmbH
Service-Stützpunkt
Siemensstraße 6-10
40885 Ratingen
Tel. 0 21 02 / 3 10 37
Telefax 0 21 02 / 3 43 95
Nürnberg
Grimmer GmbH
Starenweg 28
91126 Schwabach
Tel. 0 91 22 / 7 94 73
Telefax 0 91 22 / 7 94 75 0
email: info@grimmer-sc.de
www.grimmer-sc.de
Technischer Service
Tel. 0180 5 59 24 637
(14 Cent/Minute aus dem deutschen
Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min)
Heidersdorf in Sachsen
J. Wagner GmbH
Service-Stützpunkt
Olbernhauer Straße 11
09526 Heidersdorf
Tel. 03 73 61 / 1 57 07
Telefax 03 73 61 / 1 57 08
WAGNER KONTAKTNETZ DEUTSCHLAND, IM INTERNET ZU FINDEN UNTER: WWW.WAGNER-GROUP.COM/PROFI
PRÜFUNG DES GERÄTES
Aus Gründen der Sicherheit empfehlen wir das Gerät bei Bedarf, jedoch mindestens alle 12 Monate, durch Sachkundige daraufhin zu prüfen, ob ein sicherer Betrieb weiterhin gewährleistet ist.
Bei stillgelegten Geräten kann die Prüfung bis zur nächsten Inbetriebnahme hinausgeschoben werden.
Zusätzlich sind auch alle (eventuell abweichende) nationalen Prüfungs- und Wartungsvorschriften zu beachten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Kundendienststellen der Firma Wagner.
ENTSORGUNGSHINWEIS
Gemäß der europäischen Richtlinie 2002/96/EG zur Entsorgung von Elektro- Altgeräten, und deren Umsetzung in nationales Recht, ist dieses Produkt nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern muss der umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden!

Ihr Wagner - Altgerät wird von uns, bzw. unseren Handelsvertretungen zurückgenommen und für Sie umweltgerecht entsorgt. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen unserer Service-Stützpunkte, bzw. Handelsvertretungen oder direkt an uns.
WICHTIGER HINWEIS ZUR PRODUKTHAFTUNG
Aufgrund einer ab 01.01.1990 gültigen EU-Verordnung haftet der Hersteller nur dann für sein Produkt, wenn alle Teile vom Hersteller stammen oder von diesem freigegeben wurden, bzw. die Geräte sachgemäß montiert und betrieben werden. Bei Verwendung von fremdem Zubehör und Ersatzteilen kann die Haftung ganz oder teilweise entfallen; in extremen Fällen kann von den zuständigen Behörden (Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsichtsamt) der Gebrauch des gesamten Gerätes untersagt werden.
Mit Original WAGNER Zubehör und Ersatzteilen haben Sie die Gewähr, dass alle Sicherheitsvorschriften erfüllt sind.
GARANTIEERKLÄRUNG
Stand 01.02.2009)
1. Garantieumfang
Alle Wagner Profi-Farbauftragsgeräte (im folgenden Produkte genannt) werden sorgfältig geprüft, getestet und unterliegen den strengen Kontrollen der Wagner Qualitäts-sicherung. Wagner gibt daher ausschließlich dem gewerblichen oder beruflichen Verwender, der das Produkt im autorisierten Fachhandel erworben hat (im folgenden „Kunde“ genannt), eine erweiterte Garantie für die im Internet unter www.wagner-group.com/profi-guarantee aufgeführten Produkte.
Die Mängelhaftungsansprüche des Käufers aus dem Kaufvertrag mit dem Verkäufer sowie gesetzliche Rechte werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt.
Wir leisten Garantie in der Form, dass nach unserer Entscheidung das Produkt oder Einzelteile hiervon ausgetauscht oder repariert werden oder das Gerät gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgenommen wird. Die Kosten für Material und Arbeitszeit werden von uns getragen. Ersetzte Produkte oder Teile gehen in unser Eigentum über.
2. Garantiezeit und Registrierung
Die Garantiezeit beträgt 36 Monate, bei industriellem Gebrauch oder gleichzusetzender Beanspruchung wie insbesondere Schichtbetrieb oder bei Vermietung 12 Monate.
Für Benzin und Luft betriebene Antriebe gewähren wir ebenso 12 Monate.
Die Garantiezeit beginnt mit dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel. Maßgebend ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg.
Für alle ab 01.02.2009 beim autorisierten Fachhandel gekauften Produkte verlängert sich die Garantiezeit um 24 Monate, wenn der Käufer diese Geräte innerhalb von 4 Wochen nach dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen registriert.
Die Registrierung erfolgt im Internet unter www.wagner-group.com/profi-guarantee.
Als Bestätigung gilt das Garantiezertifikat, sowie der Original-Kaufbeleg, aus dem das Datum des Kaufes hervorgeht. Eine Registrierung ist nur dann möglich, wenn der Käufer sich mit der Speicherung seiner dort einzugebenden Daten einverstanden erklärt.
Durch Garantieleistungen wird die Garantiefrist für das Produkt weder verlängert noch erneuert.
Nach Ablauf der jeweiligen Garantiezeit können Ansprüche gegen und aus der Garantie nicht mehr geltend gemacht werden.
3. Abwicklung
Zeigen sich innerhalb der Garantiezeit Fehler in Material, Verarbeitung oder Leistung des Geräts, so sind Garantieansprüche unverzüglich, spätestens jedoch in einer Frist von 2 Wochen geltend zu machen.
Zur Entgegennahme von Garantieansprüchen ist der autorisierte Fachhändler, welcher das Gerät ausgeliefert hat, berechtigt. Die Garantieansprüche können aber auch bei unserer der in der Bedienungsanleitung genannten Servicedienststellen geltend gemacht werden. Das Produkt muss zusammen mit dem Original-Kaufbeleg, der die Angabe des Kaufdatums und der Produktbezeichnung enthalten muss, frei eingesandt oder vorgelegt werden. Zur Inanspruchnahme der Garantieverlängerung muss zusätzlich das Garantiezertifikat beigefügt werden.
Die Kosten sowie das Risiko eines Verlustes oder einer Beschädigung des Produkts auf dem Weg zu oder von der Stelle, welche die Garantieansprüche entgegennimmt oder das instand gesetzte Produkt wieder ausliefert, trägt der Kunde.
4. Ausschluss der Garantie
Garantieansprüche können nicht berücksichtigt werden
-für Teile, die einem gebrauchsbedingten oder sonstigen, natürlichen Verschleiß unterliegen, sowie Mängel am Produkt, die auf einen gebrauchsbedingten oder sonstigen natürlichen Verschleiß zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Kabel, Ventile, Packungen, Düsen, Zylinder, Kolben, Medium führende Gehäuseteile, Filter, Schläuche, Dichtungen, Rotoren, Statoren, etc.. Schäden durch Verschleiß werden insbesondere verursacht durch schmirgeln-de Beschichtungsstoffe, wie beispielsweise Dispersionen, Putze, Spachtel, Kleber, Glasuren, Quarzgrund.
-bei Fehlern an Geräten, die auf Nichtbeachtung von Bedienungshinweisen, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte Montage, bzw. Inbetriebsetzung durch den Käufer oder durch Dritte, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch, anomale Umweltbedingungen, ungeeignete Beschichtungsstoffe, chemische, elektrochemische oder elektrische Einflüsse, sachfremde Betriebsbedingungen, Betrieb mit falscher Netzspannung/-Frequenz, Überlastung oder mangelnde Wartung oder Pflege bzw. Reinigung zurückzuführen sind.
-bei Fehlern am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Wagner-Originalteile sind.
-bei Produkten, an denen Veränderungen oder Ergänzungen vorgenommen wurden.
-bei Produkten mit entfernter oder unlesbar gemachter Seriennummer
-bei Produkten, an denen von nicht autorisierten Personen Reparaturversuche durchgeführt wurden.
–bei Produkten mit geringfügigen Abweichungen von der Soll-Beschaffenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind.
-bei Produkten, die teilweise oder komplett zerlegt worden sind.
5. Ergänzende Regelungen
Obige Garantien gelten ausschließlich für Produkte, die in der EU, GUS, Australien vom autorisierten Fachhandel gekauft und innerhalb des Bezugslandes verwendet werden.
Ergibt die Prüfung, dass kein Garantiefall vorliegt, so geht die Reparatur zu Lasten des Käufers.
Die vorstehenden Bestimmungen regeln das Rechtsverhältnis zu uns abschließend. Weitergehende Ansprüche, insbesondere für Schäden und Verluste gleich welcher Art, die durch das Produkt oder dessen Gebrauch entstehen, sind außer im Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes ausgeschlossen.
Mängelhaftungsansprüche gegen den Fachhändler bleiben unberührt.
Für diese Garantie gilt deutsches Recht Die Vertragssprache ist deutsch. Im Fall, dass die Bedeutung des deutschen und eines ausländischen Textes dieser Garantie voneinander abweichen, ist die Bedeutung des deutschen Textes vorrangig.
J. Wagner GmbH
Bundesrepublik Deutschland
Änderungen vorbehalten
EU Konformitätserklärung
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt den folgenden einschlägigen Bestimmungen entspricht: 2006/42/EG, 2014/30/EU, 2011/65/EU, 2012/19/EU
Angewandte harmonisierte Normen:
EN 60745-1, EN 50580, EN 62233, EN 55014-1, EN 55014-2, EN 61000-3-2, EN 61000-3-3, EN 61000-4-2, EN 61000-4-4, EN 61000-4-5, EN 61000-4-6, EN 61000-4-11
Die EU Konformitätserklärung liegt dem Produkt bei. Sie kann bei Bedarf mit der Bestellnummer 2368397 nachbestellt werden.
(Version du 01.02.2009)
4 TECHNISCHE GEGEVENS 47
5 INTRODUCTIE IN HET SPUITEN VOLGENS HET XVLP-PROCÉDÉ 47
6 MATERIAAL 47
6.1 Verwerkbare materialen 47
4 TECHNISCHE GEGEVENS
2 FÖRKLARANDE BILD 100
3 WAGNER CLICK&PAINT-SYSTEM 100
3.1 Ta isär sprutpistolen ____ 100
4 TEKNISK DATA 101
2 FÖRKLARANDE BILD (BILD. 1)
POS. BENÄMNING
7.1 VAL AV SPRUTBILD

7.2 INSTÄLLNING AV FÄRGMÄNGD (BILD 5)
7.3 INSTÄLLNING AV LUFTMÄNGDEN (BILD 6)
Otto-Lilienthal-Straße 18
D-88677 Markdorf
Postfach 11 20
D-88669 Markdorf
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Tel.: +49 / 75 44 / 505 -1664
Fax: +49 / 75 44 / 505 -1155
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