FineCoat 9700 - Farbspray WAGNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG FineCoat 9700 WAGNER
FINE COAT 9700 ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG wagner-group.com
INHALTSVERZEICHNIS Inhaltsverzeichnis 1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN _________________ 1 2 ERKLÄRUNGSBILD ___________________________ 4
3 AUSWAHL DES SPRITZDÜSEN-SETS ____________ 4
3.1 Auswechseln des Spritzdüsen-Sets ________________4
4 TECHNISCHE DATEN __________________________ 5 5 EINFÜHRUNG IN DAS SPRITZEN MIT DEM HVLP-VERFAHREN ___________________________ 5 6 BESCHICHTUNGSSTOFF ______________________ 5
6.1 Verarbeitbare Beschichtungsstoe ________________5
6.2 Nichtverarbeitbare Beschichtungsstoe ____________5
6.3 Vorbereitung des Beschichtungsstoes _____________5
7 EINSTELLUNG DER FARBSPRITZPISTOLE _______ 6
7.1 Einstellung des gewünschten Spritzbildes __________6
12 AUSSERBETRIEBNAHME UND REINIGUNG ______ 7
14 BEHEBUNG VON STÖRUNGEN _________________ 8
15.3 Ersatzteile Ultra Pistole ________________________ 10
Servicenetz in Deutschland _________________________ 10 Prüfung des Gerätes ______________________________ 11 Entsorgungshinweis ______________________________ 11 Wichtiger Hinweis zur Produkthaftung _______________ 11 Garantieerklärung ________________________________ 11 CE-Konformitätserklärung _________________________ 11 Europa-Servicenetz ______________________________ 118 Erklärung der verwendeten Symbole Dieses Symbol weist auf eine potenzielle Gefahr für Sie bzw. das Gerät hin. Unter diesem Symbol nden Sie wichtige Informationen, wie Sie Verletzungen und Schäden am Gerät vermeiden.
Kennzeichnet Anwendungstipps und andere besonders nützliche Hinweise.1 FineCoat 9700
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN 1 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN Alle gesetzlichen Vorschriften und Sicherheitsanforde- rungen müssen beachtet werden. Lesen Sie die Betriebsanleitung sorgfältig und befolgen Sie die darin gegebenen Anweisungen, um Gefährdungen zu ver- meiden.
1. Arbeitsplatzsicherheit
Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
Arbeiten Sie mit dem Gerät nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube benden. Elektrowerkzeuge erzeugen Funken, die den Staub oder die Dämpfe entzünden können. c) Halten Sie Kinder und andere Personen während der Benutzung des Elektro werkzeugs fern. Bei Ablenkung können Sie die Kontrolle über das Gerät verlieren.
2. Elektrische Sicherheit
Der Anschlussstecker des Gerätes muss in die Steckdose passen. Der Stecker darf in keiner Weise verändert werden. Verwenden Sie keine Adapterstecker gemeinsam mit schutzgeerdeten Geräten. Unveränderte Stecker und passende Steckdosen verringern das Risiko eines elektrischen Schlages.
Vermeiden Sie Körperkontakt mit geerdeten Oberächen, wie von Rohren, Heizungen, Herden und Kühlschränken. Es besteht ein erhöhtes Risiko durch elektrischen Schlag, wenn Ihr Körper geerdet ist. c) Halten Sie das Gerät von Regen oder Nässe fern. Das Eindringen von Wasser in ein Elektrogerät erhöht das Risiko eines elektrischen Schlages. d) Zweckentfremden Sie das Kabel nicht, um das Gerät zu tragen, aufzuhängen oder um den Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Halten Sie das Kabel fern von Hitze, Öl, scharfen Kanten oder sich bewegenden Geräteteilen.Beschädigte oder verwickelte Kabel erhöhen das Risiko eines elektrischen Schlages.
Wenn Sie mit einem Elektrowerkzeug im Freien arbeiten, verwenden Sie nur Verlängerungskabel, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Anwendung eines für den Außenbereich geeigneten Verlängerungskabels verringert das Risiko eines elektrischen Schlages.
Wenn der Betrieb des Gerätes in feuchter Umgebung nicht vermeidbar ist, verwenden Sie einen Fehlerstromschutzschalter. Der Einsatz eines Fehlerstromschutzschalters verhindert das Risiko eines elektrischen Schlages.
3. Sicherheit von Personen
a) Seien Sie aufmerksam, achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit Vernunft an die Arbeit mit einem Elektrowerkzeug. Benutzen Sie das Gerät nicht, wenn Sie müde sind oder unter dem Einuss von Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des Gerätes kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher Schutzausrüstung, wie Staubmaske, rutschfeste Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des Elektrowerkzeuges, verringert das Risiko von Verletzungen.
Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme. Vergewissern Sie sich, dass der Schalter in der Position “AUS” ist, bevor Sie den Stecker in die Steckdose stecken. Wenn Sie beim Tragen des Geräts den Finger am Schalter haben oder das Gerät eingeschaltet an die Stromversorgung anschließen, kann dies zu Unfällen führen.
Entfernen Sie Einstellwerkzeuge oder Schraubenschlüssel, bevor Sie das Gerät einschalten. Ein Werkzeug oder Schlüssel, der sich in einem drehenden Geräteteil bendet, kann zu Verletzungen führen.
Vermeiden Sie eine abnormale Körperhaltung. Dadurch können Sie das Gerät in unerwarteten Situationen besser kontrollieren.
Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare, Kleidung und Handschuhe fern von sich bewegenden Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange Haare können von sich bewegenden Teilen erfasst werden.
Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit und setzen Sie sich nicht über die Sicherheitsregeln für Elektrowerkzeuge hinweg, auch wenn Sie nach vielfachem Gebrauch mit dem Elektrowerkzeug vertraut sind. Achtloses Handeln kann binnen Sekundenbruchteilen zu schweren Verletzungen führen.2 FineCoat 9700
4. Sorgfältiger Umgang und Gebrauch von
Überlasten Sie das Gerät nicht. Verwenden Sie für Ihre Arbeit das dafür bestimmte Elektrowerkzeug. Mit dem passenden Elektrowerkzeug arbeiten Sie besser und sicherer im angegebenen Leistungsbereich. b) Benutzen Sie kein Elektrowerkzeug, dessen Schalter defekt ist. Ein Elektrowerkzeug, das sich nicht mehr ein- oder ausschalten lässt, ist gefährlich und muss repariert werden.
Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose, bevor Sie Geräteeinstellungen vornehmen, Zubehörteile wechseln oder das Gerät weglegen. Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert den unbeabsichtigten Start des Geräts.
Bewahren Sie unbenutzte Elektrowerkzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lassen Sie Personen das Gerät nicht benutzen, die mit diesem nicht vertraut sind oder diese Anweisungen nicht gelesen haben. Elektrowerkzeuge sind gefährlich, wenn Sie von unerfahrenen Personen benutzt werden.
Pegen Sie das Gerät mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie, ob bewegliche Geräteteile einwandfrei funktionieren und nicht klemmen, ob Teile gebrochen oder so beschädigt sind, dass die Funktion des Gerätes beeinträchtigt ist. Lassen Sie beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes reparieren. Viele Unfälle haben ihre Ursache in schlecht gewarteten Elektrowerkzeugen.
Verwenden Sie Elektrowerkzeug, Zubehör, Einsatzwerkzeuge usw. entsprechend diesen Anweisungen und so, wie es für diesen speziellen Gerätetyp vorgeschrieben ist. Berücksichtigen Sie dabei die Arbeitsbedingungen und die auszuführende Tätigkeit. Der Gebrauch von Elektrowerkzeugen für andere als die vorgesehenen Anwendungen kann zu gefährlichen Situationen führen.
Halten Sie Grie und Griächen trocken, sauber und frei von Öl und Fett. Rutschige Grie und Griächen erlauben keine sichere Bedienung und Kontrolle des Elektrowerkzeugs in unvorhergesehenen Situationen.
Lassen Sie Ihr Gerät nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Geräts erhalten bleibt.
Wenn die Netzanschlussleitung dieses Gerätes beschädigt wird, muss sie durch den Hersteller oder sein Kundendienst oder eine ähnlich qualizierte Person ersetzt werden, um Gefährdungen zu vermeiden. SICHERHEITSVORSCHRIFTEN Sicherheitshinweise für Farbauftragsgeräte
1. Brand- und Explosionsgefahren
Beim Versprühen von Beschichtungsstoen und der selbstständigen Bildung von Beschichtungssto- und Lösemitteldämpfen entstehen brennbare Gase im Arbeitsbereich (Gefahrenzone). Brand- und Explosionsgefahr durch Zündquellen in dieser Gefahrenzone. Das elektrisch betriebene Sprühgerät enthält selbst mögliche Zündquellen (Funkenbildung durch Motor beim Ein- und Ausschalten, am Netzstecker beim Ein- und Ausstecken, an der Spritzpistole durch mögliche statische Elektrizität) -> Gerät darf nicht in Betriebsstätten, welche unter die Explosionsschutzverordnung fallen, eingesetzt werden. -> Grundgerät und Netzanschluss müssen sich außerhalb der Gefahrenzone benden. -> Keine brennbaren Beschichtungsstoe und Reinigungsmittel verwenden -> Produktdatenblätter beachten! -> Farb- oder Lösemittelgebinde in der Nähe des Gerätes immer dicht verschließen. -> In der Gefahrenzone dürfen keine Zündquellen wie oenes Feuer, angezündete Tabakwaren, glühende Drähte, heiße Oberächen, Funken z.B. durch Trennschleifer usw. vorhanden sein. -> Bei der Gerätereinigung mit Lösemittel nicht in einen Behälter mit kleiner Önung (Spundloch) sprühen. Gefahr durch Bildung eines explosionsfähigen Gas-/ Luftgemisches. Der Behälter in den gesprüht wird muss geerdet sein.
2. Achtung Verletzungsgefahr!
Nie die Spritzpistole auf sich, Personen und Tiere richten
Bei Spritzarbeiten Atemschutz tragen. Dem Benutzer ist eine Atemschutzmaske zur Verfügung zu stellen Zur Vermeidung von Berufskrankheiten sind bei Aufbereitung, Verarbeitung und Gerätereinigung die Verarbeitungsvorschriften der Hersteller der verwendeten Stoffe, Lösemittel und Reiniger zu beachten. Zum Schutz der Haut sind Schutzkleidung, Schutzbrille Handschuhe und eventuell Hautschutzcreme erforderlich.
Achtung: Beim Arbeiten mit dem Farbspritzsystem in Räumen wie auch im Freien ist darauf zu achten, dass keine Lösemitteldämpfe zum Motorgebläse3 FineCoat 9700
hingetrieben werden oder sich lösungsmittelhaltige Dämpfe im Bereich des Farbspritzsystemes bilden. Aufstellen des Motorgebläses auf der vom Spritzobjekt abgewandten Seite. Im Freien Windrichtung beachten. Beim Arbeiten in Räumen muss eine ausreichende Lüftung zur Abführung der Lösemitteldämpfe gewährleistet sein. Ein Mindestabstand Motorgebläse – Spritzobjekt von 3 m ist einzuhalten.
5. Achtung: Das Gerät ist nicht spritzwassergeschützt.
Es darf weder bei Regen betrieben noch mit Wasser abgespritzt oder in eine Flüssigkeit eingetaucht werden. Benutzen Sie das Gerät nicht in feuchter oder nasser Umgebung.
6. Das Gerät darf nur mit funktionsfähigem Ventil betrieben
werden. Wenn Farbe in den Belüftungsschlauch (Abb. 1, Pos. 4) steigt, Gerät nicht weiter betreiben! Belüftungsschlauch, Ventil und Membran demontieren, reinigen und ggf. Membran ersetzen (s. Kapitel 13.2).
7. Befüllte Spritzpistole nicht legen.
8. Absauganlagen sind entsprechend lokaler Vorschriften
bauseits zu erstellen.
9. Die zu beschichtenden Werkstücke müssen geerdet sein.
10. Achten Sie auf die Gefahren die von dem versprühten
Sto ausgehen können und beachten Sie ebenfalls die Aufschriften auf den Behältern oder die vom Hersteller des Stoes angegebenen Hinweise.
11. Versprühen Sie keinerlei Stoe von denen Sie die
Gefährlichkeit nicht kennen.
12. Vor der Demontage des Sprühaufsatzes, Druck durch
Aufdrehen des Behälters entlasten.
13. Vor allen Arbeiten am Gerät den Netzstecker aus der
Arbeiten oder Reparaturen an der elektrischen Ausrüstung nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Auch dann, wenn Hinweise in der Betriebsanleitung sind. Für unsachgemäße Installation wird keine Haftung übernommen.
15. Nicht auf das Gerät sitzen oder stehen. Kipp-/Bruchgefahr.
Schnellverschlüsse am Schlauch und an der Spritzpistole werden bei der Benutzung heiß. Vermeiden Sie Hautkontakt mit den Schnellverschlüssen, wenn diese heiß sind. Lassen Sie die Schnellverschlüsse erst abkühlen, bevor Sie die Spritzpistole vom Schlauch trennen. SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
Nur vom Hersteller zugelassene Teile verwenden. Bei Verwendung von Teilen, die nicht die technischen Mindestanforderungen erfüllen, trägt der Benutzer alle Risiken und die gesamte Haftung.4 FineCoat 9700
2 ERKLÄRUNGSBILD ABB. 1
POS. BENENNUNG 1 Pistole kpl. 2 Einstellung Sprühstrahlbreite3 Luftkappe (zur Einstellung der Arbeitsrichtung)4 Belüftungsschlauch5 Ventil6 Behälterdichtung7 Steigrohr8 Behälter9 Abzugsbügel 10 Materialmengenregulierung11 Luftmengenregulierung12 Luftschlauch13 Tragegri14 Hauptschalter (I = EIN, 0 = AUS) POS. BENENNUNG 15 Luftlteranzeige (leuchtet rot, wenn der Hauptluftlter verstopft ist)16 Luftschlauchanschluss17 Ablagefach für Kleinteile/Zubehör18 Pistolenaufnahme19 Klammer zum Befestigen des aufgewickelten Netzka- bels 20 Netzkabel21 Abdeckung Luftlter (links und rechts) 22 Befestigungsband zum Zusammenbinden des aufge-rollten Luftschlauchs23 Steigrohrlter grob (weiß)24 Reinigungsbürsten (4 Stk.)ERKLÄRUNGSBILD/ AUSWAHL DES SPRITZDÜSEN-SETS
3 AUSWAHL DES SPRITZDÜSENSETS
Ihre HVLP-Farbspritzpistole muss mit dem für die durchzuführende Arbeit geeigneten Spritzdüsen- Set ausgestattet sein. Ein Spritzdüsen-Set besteht aus einer Nadel (1), einer Sprühdüse (2) sowie einer Luftkappe (3).
Sie sollten Ihr Spritzdüsen-Set auf der Grundlage zweier Kriterien auswählen: Materialtyp, der aufgesprüht werden soll sowie das gewünschte Oberächen-Finish. Mithilfe der Tabelle auf der folgenden Seite wird es Ihnen leichtfallen, die richtige Wahl zu treen.3.1 AUSWECHSELN DES SPRITZDÜSENSETS Entfernen Sie den Regulierring (Abb. 2, 4), die Luftkappe (3) sowie die Federplatte (5).2. Entfernen Sie die Sprühdüse. (Abb. 3) Entfernen Sie den Material-Regulierknopf (Abb. 4, 6) und die Feder (7).4. Entfernen Sie die Nadel (Abb. 5, 1).Rutscht die Nadel nicht leicht heraus, so lösen Sie die Mutter (Abb. 5, 8), um zu ver-meiden, dass die Nadel oder die Dichtung beschädigt wird.5. Die Montage des neuen Spritzdüsen-Sets erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.5 FineCoat 9700
TECHNISCHE DATEN/ EINFÜHRUNG/ VORBEREITUNG DES BESCHICHTUNGSSTOFFES 4 TECHNISCHE DATEN Spannung: 230 V~, 50 Hz Leistungsaufnahme: 1150 W Max. Stromaufnahme 5 A Spritzdüsenset (Standard) Nr. 4 (1,8 mm) Behälterinhalt: 1000 ml Luftschlauch: 7,6 m Netzkabel: 4 m Max. zul. Temperatur des Beschichtungsstos 43 °C Schutzklasse: I Schalldruckpegel:* Unsicherheit K: 80 dB (A) 3 dB (A) Schallleistungspegel:* Unsicherheit K: 91 dB (A) 3 dB (A) Schwingungspegel: Unsicherheit K: <2,5 m/s² 1,5 m/s² Gewicht (Motorgebläse, Luft- schlauch und Spritzpistole): 6,8 kg
- Der Schallemissionswert wurde nach EN 62841-1 ermittelt.
5 EINFÜHRUNG IN DAS SPRITZEN
MIT DEM HVLPVERFAHREN
HVLP (High Volume Low Pressure) ist eine Niederdruck-Spritz- technik, die mit hohem Luftvolumen und niedrigem Luftdruck arbeitet. Wesentlicher Vorteil dieser Spritztechnik ist die gerin- ge Farbnebelbildung. Dadurch wird der Abdeckungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Gegenüber konventionellem Beschichtungsauftrag wird eine hohe Wirtschaftlichkeit und eine optimale Oberächenquali- tät bei gleichzeitiger Umweltschonung erzielt. Funktionsbeschreibung Das Farbspritzsystem besteht aus einem Motorgebläse, das Zerstäuberluft über einen Luftschlauch an eine Spritzpistole abgibt. In der Spritzpistole wird ein Teil der Zerstäuberluft zur Druck- beaufschlagung des Behälters verwendet. Durch diesen Druck wird der Beschichtungssto über das Steigrohr zur Düse ge- fördert und dort mit der restlichen Zerstäuberluft zerstäubt. Alle zum Arbeiten notwendigen Einstellungen (z.B. Material- menge) können bequem direkt an der Pistole vorgenommen werden. 6 BESCHICHTUNGSSTOFF
6.1 VERARBEITBARE BESCHICHTUNGSSTOFFE
Lösemittelhaltige und wasserverdünnbare Lackfarben Beizen, Lasuren, Imprägnierungen, Öle, Klarlacke, Kunstharz- lacke, Buntlacke, Alkydharzlacke, Grundierungen, Heizkör- perlacke, Hammerschlaglacke, Rostschutzfarben, Eektlacke, Strukturlacke
6.2 NICHTVERARBEITBARE BESCHICHTUNGS
STOFFE Materialien die stark schmirgelnde Bestandteile enthalten, Fassadenfarbe, Laugen und säurehaltige Beschichtungsstof- fe. Brennbare Beschichtungsstoe
6.3 VORBEREITUNG DES BESCHICHTUNGSSTOFFES
Beschichtungssto-Verarbeitungshinweise des Herstellers auf dem Farbgebinde oder auf dem technischen Merkblatt beachten ! Sauberkeit des Beschichtungsstos: Für das einwandfreie Funktionieren des Feinsprühsystems ist sauberer Beschichtungssto absolute Voraussetzung. Sollten bezüglich der Verunreinigung Bedenken bestehen, so ist es empfehlenswert, den Beschichtungssto durch ein feinma- schiges Sieb zu ltern.
SPRITZDÜSEN- SET Beizen, Lasuren, Im- prägnierungen, Öle unverdünnt 2 - 3 (0,8 mm - 1,3 mm) Lösemittelhaltige Lackfarben
(1,3 mm 1,8 mm) Wasserverdünnbare Lackfarben Herstellerangaben beachten
(1,8 mm- 2,2 mm) Struktur- und Eekt- lacke Herstellerangaben beachten
- Verwenden Sie einen Viskositätsbecher (Bestell. Nr. 50342). Viskositätsmessbecher bis über den Rand in den Beschichtungssto eintauchen. Den Messbecher anheben und die Zeit in Sekunden messen, bis der Flüssigkeitsfaden beim Auslaufen abreißt.6 FineCoat 9700
EINSTELLUNG DER FARBSPRITZPISTOLE /INBETRIEBNAHME/
SPRITZTECHNIK / ARBEITSUNTERBRECHUNG 7 EINSTELLUNG DER FARBSPRITZPISTOLE
7.1 EINSTELLUNG DES GEWÜNSCHTEN
SPRITZBILDES ABB. 6 Achtung: Niemals während der Einstel- lung der Luftkappe den Abzugsbügel zie- hen. Die Luftkappe (Abb. 6, 3) in die gewünschte Spritzbild-Position drehen. A Waagrechter Flachstrahl
für vertikale Flächen B Senkrechter Flachstrahl
für horizontale Flächen C Rundstrahl
für Ecken und Kanten sowie schwer zugäng- liche Stellen. Mit dem Regulierring kann zusätzlich die Spritzstrahlbreite eingestellt werden (Abb. 7): nach rechts drehen breiterer Spritzstrahl nach links drehen
schmälerer Spritzstrahl
7.2 EINSTELLUNG DER MATERIALMENGE ABB. 8)
Materialmenge durch Drehen des Material-Regulierknopfs festlegen. nach links drehen mehr Materialmenge nach rechts drehen
7.3 EINSTELLUNG DER LUFTMENGE ABB. 9
Durch Drehen des Luftmengenreglers kann die Luftmenge er- höht oder reduziert werden. Die korrekte Einstellung von Luft- und Material- menge ist entscheidend für die Zerstäubung und Farbnebelbildung.
7.4 EINSTELLUNG DES STEIGROHRS
Bei richtiger Position des Steigrohres kann der Behälterinhalt fast vollständig verspritzt werden. Bei Arbeiten an liegenden Objekten: Steigrohr nach vorne drehen. (Abb. 10 A) Spritzarbeiten bei über Kopf Objekten: Steigrohr nach hinten drehen. (Abb. 10 B) 8 INBETRIEBNAHME Vor Anschluss an das Stromnetz darauf achten, dass die Netz- spannung mit der auf dem Leistungsschild angegebenen Be- triebsspannung übereinstimmt. Der Anschluss muss über eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Luftschlauch mit Schnellveschluss an der Pistole befestigen.
Das andere Luftschlauchende am Grundgerät festschrauben. (Abb. 11)
3. Behälter von der Pistole abschrauben.
4. Vorbereiteten Beschichtungssto einfüllen.
Behälter nicht überfüllen MAX
5. Filter am Steigrohr anbringen (Abb. 12, 1).
6. Behälter fest an der Pistole anschrauben.
7. Netzkabel einstecken.
Hauptschalter am Gerät betätigen. Das Gerät ist jetzt betriebsbereit. 9 SPRITZTECHNIK Abzugsbügel an der Farbspritzpistole ziehen. Führen Sie auf einem Stück Karton eine Spritzprobe durch, um Spritzbild, Spritzstrahlbreite, Material- und Luftmenge richtig einzustellen. Halten Sie die Farbspritzpistole senkrecht und in gleichmä- ßigem Abstand von etwa 3 – 10 cm zum Spritzobjekt. (Abb. 13) Bewegen Sie die Spritzpistole gleichmäßig entweder quer oder auf und ab. Eine gleichmäßige Pistolenführung ergibt eine einheitliche Oberächenqualität. Außerhalb des Spritzobjekts beginnen und Unterbrechungen innerhalb des Spritzobjekts vermeiden. Bei zu großer Farbnebelbildung ist die Luft- und Material- menge sowie der Abstand zum Objekt zu optimieren. 10 ARBEITSUNTERBRECHUNG
Material-Regulierknopf bis zum Anschlag nach rechts drehen. Die Farbspritzpistole ist dadurch gegen unbeabsichtigte Betätigung gesichert.
2. Gerät mit Hauptschalter am Grundgerät ausschalten.
3. Spritzpistole in Pistolenaufnahme am Gerät stecken.7
TRANSPORT / AUSSERBETRIEBNAHME UND REINIGUNG / WARTUNG
Beim Einsatz von schnelltrocknenden oder Zweikomponenten-Beschichtungsstoen, Gerät unbedingt innerhalb der Verarbeitungszeit mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen, da das Gerät ansonsten nur mit erheblichen Aufwand gereinigt werden kann bzw. sogar beschädigt wird. Wichtig: Durch die Erwärmung kann sich die Topfzeit des Materials verändern. Halten Sie daher Rücksprache mit dem Materialhersteller. 11 TRANSPORT
1. Netzkabel um das Grundgerät wickeln.
2. Spritzpistole in Pistolenaufnahme am Gerät stecken.
3. Luftschlauch vom Grundgerät abschrauben.
Luftschlauch aufrollen und mit dem Befestigungsband zusammenbinden. 12 AUSSERBETRIEBNAHME UND REINIGUNG
1. Gerät ausschalten.
Behälter abschrauben. Restlichen Beschichtungsstoff aus Farbbehälter in Originalgebinde umfüllen.
3. Steigrohr mit Behälterdichtung herausdrehen. (Abb. 14)
Mit dem beiliegenden Bürsten Set kann der Sprühaufsatz besonders eektiv gereinigt werden (Beispiele Abb. 15 und 16).
Steigrohr und Ansaugstutzen mit Reinigungsbürste reinigen. (Abb. 15)
5. Entlüftungsbohrung reinigen. (Abb. 14, 2)
ACHTUNG! Dichtungen, Membran und Düsen- oder Luftbohrungen der Spritzpistole niemals mit spitzen metallischen Gegenständen reinigen. Belüftungsschlauch und Membran sind nur bedingt lösemittelbeständig. Nicht in Lösemittel einlegen sondern nur abwischen.
Regulierring (Abb. 2, 4) abschrauben, Luftkappe (3) und Federplatte (5) abnehmen.
7. Düse abschrauben. (Abb. 3)
8. Luftkappe, Düse und Nadel mit Bürste und Lösungsmittel
bzw. Wasser reinigen. (Abb. 16) Zwischenräume an der Nadel besonders sorgfältig reinigen (Abb. 16, 7)
9. Spritzpistole und Behälter außen mit einem in Lösemittel
bzw. Wasser getränktem Tuch reinigen. Für das Gewinde (Abb. 16, 6) die Allzweckbürste verwenden.
An den gekennzeichneten Punkten mit silikonfreiem Öl leicht einölen (Abb. 17).
11. Teile wieder zusammenbauen (siehe “Zusammenbau”).
ACHTUNG! Befolgen Sie genau die unten beschriebenen Schritte für den Zusam- menbau. Ansonsten kann die Pistole be- schädigt werden.
1. Düse in Pistole einsetzen und festziehen.
2. Federplatte und Luftkappe einsetzen und Regulierring auf
3. Steigrohr mit Behälterdichtung in Pistolenkörper drehen.
Wenn die Farbspritzpistole länger nicht gebraucht wird, sollte nach der Reinigung eine Konservierung mit silikonfreiem Öl vorgenommen werden. 13 WARTUNG
Achtung! Gerät niemals mit verschmutz- tem oder fehlendem Luftlter betreiben, es könnte Schmutz angesaugt werden und den Betrieb des Gerätes beeinussen. Die Luftlteranzeige leuchtet rot, wenn der Luftlter gewechselt werden muss.
1. Netzstecker ziehen.
Abdeckung des Luftlterfaches (links und rechts) önen (Abb. 18).
Je nach Verschmutzung Luftlter (Abb. 18, 1) reinigen (ausblasen) oder austauschen.
13.2 ENTLÜFTUNGSVENTIL
Falls Farbe in den Belüftungsschlauch eingedrungen ist, gehen Sie wie folgt vor:
1. Belüftungsschlauch (Abb. 19, 1) oben vom Pistolenkörper
ziehen. Ventildeckel (2) aufschrauben. Membran (3) entnehmen. Alle Teile sorgfältig reinigen. ACHTUNG! Belüftungsschlauch und Membran sind nur bedingt lösemittelbeständig. Nicht in Lösemittel einlegen sondern nur abwischen.
2. Membran mit Stift voraus in den Ventildeckel setzen.8
BEHEBUNG VON STÖRUNGEN
Pistolenkörper auf den Kopf stellen und Ventildeckel von unten anschrauben. Belüftungsschlauch auf Ventildeckel und auf Nippel am Pistolenkörper stecken.13.3 PISTOLEInformationen zur Wartung finden Sie in der Betriebsanleitung der Pistole.
14 BEHEBUNG VON STÖRUNGEN
STÖRUNG MÖGLICHE URSACHE BEHEBUNG
Gerät funktioniert nicht Keine Netzspannung vorhanden Gerät überhitzt Prüfen Netzstecker ziehen, Gerät 30 Minuten abkühlen lassen, Schlauch nicht knicken, Luftlter prüfen, Ansaugschlitze nicht abdeckenKein Beschichtungsstoaustritt an der Düse Düse verstopft Zu geringe Materialmenge eingestellt Farbbehälterdichtung beschädigt Kein Druckaufbau im Behälter Behälter leer Belüftungsschlauch lose/beschädigt Steigrohr lose Steigrohr / Steigrohrlter verstopft Entlüftungsbohrung am Steigrohr verstopft Membran verklebt Reinigen Menge erhöhen Austauschen Behälter anziehen Nachfüllen Einstecken oder austauschen Einstecken Reinigen Reinigen Demontieren und reinigen (s. Abschnitt 13.2)Beschichtungssto tropft an der Düse nach Luftkappe, Düse oder Nadel verschmutzt Düse verschlissen Nadel verschlissen oder beschädigt Reinigen Auswechseln Nadel auswechseln (s. Abschnitt 3.1)Zu grobe Zerstäubung Materialmenge zu groß Düse verunreinigt Beschichtungssto zu dicküssig Zu geringer Druckaufbau im Behälter Luftlter stark verschmutzt Zu geringe Luftmenge Luftschlauch beschädigt Menge reduzieren Reinigen Weiter verdünnen Behälter anziehen Auswechseln (s. Abschnitt 13.1) Menge erhöhen Überprüfen und bei Bedarf austauschenSpritzstrahl pulsiert Beschichtungssto im Behälter geht zu Ende Luftlter stark verschmutzt Steigrohr lose Steigrohr / Steigrohrlter verstopft Nachfüllen Auswechseln Einstecken ReinigenMaterial-Läufer Zuviel Beschichtungssto aufgetragen Zu geringer Abstand Falsches Spritzdüsen-Set Menge reduzieren Abstand vergrößern Anderes Spitzdüsen-Set verwenden9 FineCoat 9700
ZUBEHÖR UND ERSATZTEILE
STÖRUNG MÖGLICHE URSACHE BEHEBUNG
Zuviel Farb-Nebel (Overspray) Abstand zum Spritzobjekt zu groß Materialmenge zu groß Zu hohe Luftmenge Beschichtungssto zu stark verdünnt Falsches Spritzdüsen-Set Spritzabstand verringern Menge reduzieren Menge reduzieren Verdünnungsgrad reduzieren Anderes Spitzdüsen-Set verwendenFarbe im Belüftungsschlauch Membran verschmutzt Membran defekt Membran reinigen (s. Abschnitt 13.2) Membran ersetzen (s. Abschnitt 13.2)
15 ZUBEHÖR UND ERSATZTEILE
15.1 ZUBEHÖR (ABB. 20)
POS. BESTELL-NR. BENENNUNG
0261 020RN 30 VERLÄNGERUNGSDÜSE für Heizkörperbeschichtung, Länge 30 cm. 0261 023WSL 50 SPRITZLANZE Einsatzgebiete Renovier- und Reparaturbereich Decken- und Wandgestaltung Materialzufuhr über handelsüblichen Drucktank 524232Druckbehälter (2 l)
0261 024WSL 60 SPRITZLANZE Verarbeitbare Beschichtungsstoe Beschichtungsstoe, die aufgrund ihrer Be-schaenheit nicht mit einer Farbspritzpistole verarbeitbar sind z.B.: Flüssige Rauhfaser, Mehrfarbenef-fekt-Beschichtung, Zierputze, Strukturund Spritzspachtelmassen usw 2434549Spritzdüsen-Set, #2 (0,8 mm) kpl.2434550Spritzdüsen-Set, #3 (1,3 mm)kpl.2434551Spritzdüsen-Set, #4 (1,8 mm)kpl.2434552Spritzdüsen-Set, #5 (2,2 mm) kpl.2434553Spritzdüsen-Set, #6 (2,5 mm) kpl.2434554Spritzdüsen-Set, #7 (2,7 mm) kpl.15.2 ERSATZTEILE FINECOAT 9700 (ABB. 21) POS. BESTELL-NR. BENENNUNG 1 2434503 Filterabdeckungs-Set2 2434505 Luftlter (4 Stück) 3 2434506 Deckel Ablagefach4 2442013 Luftschlauch5 2430409 Reinigungsbürsten Set6 2324 751 Befestigungsband Luftschlauch10 FineCoat 9700
ZUBEHÖR UND ERSATZTEILE
Behälterdichtung (5 Stück)
Bei Fragen zu unseren Produkten oder technischen Problemen helfen Ihnen unsere Experten gerne weiter. Kundenzentrum T 07544 - 505-1666 F 07544 - 505-1155 email: kundenzentrum@wagner-group.com Reparatur Hotline T 075 44 - 505-1520 Mo-Do. 7.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 16.00 Uhr Fr. 7.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 15.00 Uhr email: Technical.Support-DF@wagner-group.com Servicestützpunkte ganz in Ihrer Nähe nden Sie auch im Internet unter go.wagner-group.com/pro11 FineCoat 9700
Aus Gründen der Sicherheit empfehlen wir das Gerät bei Be- darf, jedoch mindestens alle 12 Monate, durch Sachkundige daraufhin zu prüfen, ob ein sicherer Betrieb weiterhin gewähr- leistet ist. Bei stillgelegten Geräten kann die Prüfung bis zur nächsten Inbetriebnahme hinausgeschoben werden. Zusätzlich sind auch alle (eventuell abweichende) nationalen Prüfungs- und Wartungsvorschriften zu beachten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Kundendienststellen der Firma Wagner. ENTSORGUNGSHINWEIS Gemäß der europäischen Richtlinie 2012/19/EU zur Entsor- gung von Elektro- Altgeräten, und deren Umsetzung in nati- onales Recht, ist dieses Produkt nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern muss der umweltgerechten Wiederver- wertung zugeführt werden! Ihr Wagner - Altgerät wird von uns, bzw. unseren Handels- vertretungen zurückgenommen und für Sie umweltgerecht entsorgt. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen unserer Service-Stützpunkte, bzw. Handelsvertretungen oder direkt an uns.
WICHTIGER HINWEIS ZUR PRODUKTHAFTUNG
Aufgrund einer ab 01.01.1990 gültigen EU-Verordnung haftet der Hersteller nur dann für sein Produkt, wenn alle Teile vom Hersteller stammen oder von diesem freigegeben wurden, bzw. die Geräte sachgemäß montiert und betrieben werden. Bei Verwendung von fremdem Zubehör und Ersatzteilen kann die Haftung ganz oder teilweise entfallen; in extremen Fällen kann von den zuständigen Behörden (Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsichtsamt) der Gebrauch des gesamten Ge- rätes untersagt werden. Mit Original WAGNER Zubehör und Ersatzteilen haben Sie die Gewähr, dass alle Sicherheitsvorschriften erfüllt sind.
3 + 2 JAHRE GARANTIE AUF DIESES WAGNER HANDWER-
KER PRODUKT (Stand 03.03.2022) WAGNER gibt ausschließlich dem gewerblichen Käufer, der das Produkt im autorisierten Fachhandel erworben hat (im Folgenden „Kunde“ genannt), eine neben den gesetzlichen Gewährleistungsregelungen bestehende Garantie für die im Internet unter https://go.wagner-group.com/3plus2-info auf- geführten Produkte, sofern nicht ein Garantieausschluss vor- liegt. Die Garantiezeit für WAGNER Produkte (Geräte) im Handwer- ker Bereich beträgt 36 Monate und beginnt mit dem Kaufda- tum des Erstkaufs. Der Garantiezeitraum kann um weitere 24 Monate verlängert werden, wenn das Produkt innerhalb von 28 Tagen nach dem Kauf im Internet unter https://go.wagner- group.com/3plus2 registriert wird. Bei kommerzieller Vermietung, industriellem Gebrauch (z.B. Einsatz im Schichtbetrieb) oder gleichzusetzender Beanspru- chung beträgt die Garantiezeit 12 Monate aufgrund der deut- lich höheren Belastung. Hier behalten wir uns vor, im Einzelfall eine Prüfung vorzunehmen und gegebenenfalls die Garantie abzulehnen. Zeigen sich innerhalb der Garantiezeit Fehler in Material, Ver- arbeitung oder Leistung des Geräts, so sind Garantieansprü- che unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb einer Frist von 2 Wochen nach Entdeckung des Fehlers geltend zu machen. Die detaillierten Garantiebestimmungen erhalten Sie auf Nachfrage bei unseren autorisierten WAGNER Partnern (siehe Webseite oder Betriebsanleitung) oder in Textform auf unse- rer Webseite: https://go.wagner-group.com/pf-warranty-conditions Änderungen vorbehalten EU Konformitätserklärung Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt den folgenden einschlägigen Bestimmungen entspricht: 2006/42/EG, 2014/30/EU, 2011/65/EU, 2012/19/EU Angewandte harmonisierte Normen: EN 62841-1, EN 50580, EN IEC 55014-1, EN IEC 55014-2, EN IEC 61000-3-2, EN 61000-3-3, EN 62233 Die EU Konformitätserklärung liegt dem Produkt bei. Sie kann bei Bedarf mit der Bestellnummer 2434455 nachbestellt werden.
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