KFM 18 LTX 3 RF - Fräsmaschine METABO - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG KFM 18 LTX 3 RF METABO
Originalbetriebsanleitung Wir erklären in alleiniger Verantwortlichkeit: Diese Kantenfräser, identifiziert durch Type und Seriennummer *1), entsprechen allen einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien *2) und Normen *3). Technische Unterlagen bei *4) - siehe Seite 3. Die Kantenfräse ist bestimmt zum Fräsen von Kanten von Stahl, Edelstahl, Aluminium und Aluminiumlegierungen im professionellen Bereich. Zum Bearbeiten von Aluminium, Aluminiumlegierungen und Edelstahl muss ein geeignetes Schmiermittel (Best.-Nr.: 6.23443) verwendet werden. Für Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch haftet allein der Benutzer. Allgemein anerkannte Unfallverhütungsvorschriften und beigelegte Sicherheitshinweise müssen beachtet werden. Beachten Sie die mit diesem Symbol gekennzeichneten Textstellen zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihres Elektrowerkzeugs! WARNUNG – Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos Betriebsanleitung lesen. WARNUNG – Lesen Sie alle Sicherheitshinweise, Anweisungen, Bebilderungen und technischen Daten, mit denen dieses Elektrowerkzeug versehen ist. Versäumnisse bei der Einhaltung der nachfolgenden Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Geben Sie Ihr Elektrowerkzeug nur zusammen mit diesen Dokumenten weiter. a) Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug das eigene Netzkabel treffen kann. Der Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und könnte zu einem elektrischen Schlag führen. b) Befestigen und sichern Sie das Werkstück mittels Zwingen oder auf andere Art und Weise an einer stabilen Unterlage. Wenn Sie das Werk- stück nur mit der Hand oder gegen Ihren Körper halten, bleibt es labil, was zum Verlust der Kontrolle führen kann. c) Verwenden Sie kein Zubehör, das vom Hersteller nicht speziell für dieses Elektrowerkzeug vorgesehen und empfohlen wurde. Nur weil Sie das Zubehör an Ihrem Elektrowerkzeug befestigen können, garantiert das keine sichere Verwendung. d) Verwenden Sie keine beschädigten Einsatzwerkzeuge. Kontrollieren Sie vor jeder Verwendung die Wendeschneidplatten auf Absplitterungen, Risse, Verschleiß oder starke Abnutzung. Wenn das Elektrowerkzeug oder das Einsatzwerkzeug herunterfällt, überprüfen Sie, ob es beschädigt ist, oder verwenden Sie ein unbeschädigtes Einsatzwerkzeug. e) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung. Verwenden Sie je nach Anwendung Vollgesichtsschutz, Augenschutz oder Schutzbrille. Soweit angemessen, tragen Sie Staubmaske, Gehörschutz, Schutzhandschuhe oder Spezialschürze, die kleine Materialpartikel von Ihnen fernhält. Die Augen sollen vor herumfliegenden Fremdkörpern geschützt werden, die bei verschiedenen Anwendungen entstehen. Staub- oder Atemschutzmaske müssen den bei der Anwendung entstehenden Staub filtern. Wenn Sie lange lautem Lärm ausgesetzt sind, können Sie einen Hörverlust erleiden. f) Achten Sie bei anderen Personen auf sicheren Abstand zu Ihrem Arbeitsbereich. Jeder, der den Arbeitsbereich betritt, muss persönliche Schutzausrüstung tragen. Bruchstücke des Werkstücks oder gebrochener Einsatzwerkzeuge können wegfliegen und Verletzungen auch außerhalb des direkten Arbeitsbereichs verursachen. g) Halten Sie das Elektrowerkzeug beim Starten stets gut fest . Beim Hochlaufen auf die volle Drehzahl kann das Reaktionsmoment des Motors dazu führen, dass sich das Elektrowerkzeug verdreht. h) Wenn möglich, verwenden Sie Zwingen, um das Werkstück zu fixieren. Halten Sie niemals ein kleines Werkstück in der einen Hand und das Elektrowerkzeug in der anderen, während Sie es benützen. Durch das Festspannen kleiner Werkstücke haben Sie beide Hände zur besseren Kontrolle des Elektrowerkzeugs frei.
i) Legen Sie das Elektrowerkzeug niemals ab,
bevor das Einsatzwerkzeug völlig zum Stillstand gekommen ist. Das sich drehende Einsatzwerkzeug kann in Kontakt mit der Ablagefläche geraten, wodurch Sie die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren können. j) Lassen Sie das Elektrowerkzeug nicht laufen, während Sie es tragen. Ihre Kleidung kann durch zufälligen Kontakt mit dem sich drehenden
1. Konformitätserklärung
2. Bestimmungsgemäße
4. Spezielle SicherheitshinweiseDEUTSCH de
Einsatzwerkzeug erfasst werden, und das Einsatzwerkzeug sich in Ihren Körper bohren. k) Reinigen Sie regelmäßig die Lüftungsschlitze lhres Elektrowerkzeugs. Das Motorgebläse zieht Staub in das Gehäuse, und eine starke Ansammlung von Metallstaub kann elektrische Gefahren verursachen. l) Verwenden Sie das Elektrowerkzeug nicht in der Nähe brennbarer Materialien. Funken und heiße Späne können diese Materialien entzünden. m Verwenden Sie keine Einsatzwerkzeuge, die flüssige Kühlmittel erfordern. Die Verwendung von Wasser oder anderen flüssigen Kühlmitteln kann zu einem elektrischen Schlag führen.
4.1 Rückschlag und entsprechende
Sicherheitshinweise Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge eines hakenden oder blockierten drehenden Einsatzwerkzeugs. Verhaken oder Blockieren führt zu einem abrupten Stopp des rotierenden Einsatzwerkzeugs. Dadurch wird ein unkontrolliertes Elektrowerkzeug gegen die Drehrichtung des Einsatzwerkzeugs an der Blockierstelle beschleunigt. Wenn eine Wendeschneidplatte im Werkstück hakt oder blockiert, kann sich die Kante der Wendeschneidplatte, die in das Werkstück eintaucht, verfangen und dadurch die Wendeschneidplatte ausbrechen oder einen Rückschlag verursachen. Der Wendeschneidplatten-Halter bewegt sich dann auf die Bedienperson zu oder von ihr weg, je nach Drehrichtung des Wendeschneidplatten-Halters an der Blockierstelle. Hierbei können Wendeschneidplatten auch brechen. Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs des Elektrowerkzeugs. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden. a)Halten Sie das Elektrowerkzeug gut fest und bringen Sie Ihren Körper und Ihre Arme in eine Position, in der Sie die Rückschlagkräfte abfangen können. Die Bedienperson kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlagkräfte beherrschen. b) Arbeiten Sie besonders vorsichtig im Bereich von Ecken, scharfen Kanten usw. Verhindern Sie, dass Einsatzwerkzeuge vom Werkstück zurückprallen und verklemmen. Das rotierende Einsatzwerkzeug neigt bei Ecken, scharfen Kanten oder wenn es abprallt dazu, sich zu verklemmen. Dies verursacht einen Kontrollverlust oder Rückschlag. c) Führen Sie das Einsatzwerkzeug stets in der gleichen Richtung in das Material, in der die Schneidkante das Material verlässt (entspricht der gleichen Richtung, in der die Späne aus- geworfen werden). Führen des Elektrowerkzeugs in die falsche Richtung bewirkt ein Ausbrechen der Schneidkante des Einsatzwerkzeuges aus dem Werkstück, wodurch das Elektrowerkzeug in diese Vorschubrichtung gezogen wird. d) Vermeiden Sie ein Blockieren der Wendeschneidplatte oder zu hohen Anpressdruck. Stellen Sie keine größere als die maximal zulässige Fasenhöhe ein. Eine Überlastung der Wendeschneidplatten erhöht deren Beanspruchung und die Anfälligkeit zum Verkanten oder Blockieren und damit die Möglichkeit eines Rückschlags oder Wendeschneidplattenbruchs. e) Meiden Sie mit Ihrer Hand den Bereich vor und hinter der rotierenden Wendeschneidplatte. Wenn Sie die Wendeschneidplatte im Werkstück von sich wegbewegen, kann im Falle eines Rückschlags das Elektrowerkzeug mit der sich drehenden Wendeschneidplatte direkt auf Sie zugeschleudert werden. Drehen bzw. ersetzen Sie stumpf gewordene Wendeschneidplatten oder solche bei denen die Beschichtung abgenützt ist, rechtzeitig. Stumpfe Wendeschneidplatten erhöhen die Gefahr, dass die Maschine hängenbleibt und ausbricht.
4.2 Weitere Sicherheitshinweise:
Halten Sie das Elektrowerkzeug nur an den isolierten Griffflächen, da der Fräser das eigene Netzkabel treffen kann. Der Kontakt mit einer spannungsführenden Leitung kann auch metallene Geräteteile unter Spannung setzen und zu einem elektrischen Schlag führen. Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen. WARNUNG – Tragen Sie immer eine Schutzbrille. Tragen Sie Gehörschutz. Tragen Sie eine geeignete Staubschutzmaske. Tragen Sie geeignete Schutzkleidung. Achten sie darauf, dass niemand durch weggeschleuderte Fremdkörper verletzt wird. Halten sie in der Nähe stehende Personen und Haustiere auf sicherem Abstand zum Gerät. Haare, lockere Kleidung, Finger und andere Körperteile fernhalten. Sie könnten erfasst und eingezogen werden. Bei langen Haaren ein Haarnetz benutzen. Warnung vor rotierendem Werkzeug Tragen Sie stets Schutzbrille, Arbeitshandschuhe, und festes Schuhwerk beim Arbeiten mit Ihrer Maschine.DEUTSCHde
Verletzungsgefahr durch scharfe Kanten. Tragen Sie Schutzhandschuhe. Wendeschneidplatten, Wendeschneidplatten- Halter, Werkstück und Späne können nach dem Arbeiten heiß sein. Tragen Sie Schutzhandschuhe. Bei Arbeiten über einen längeren Zeitraum Gehörschutz tragen. Längere Einwirkung hoher Lärmpegel kann zu Gehörschäden führen. Nur scharfe, unbeschädigte Wendeschneidplatten verwenden. Das Werkstück muss fest aufliegen und gegen Verrutschen gesichert sein, z.B. mit Hilfe von Spannvorrichtungen. Große Werkstücke müssen ausreichend abgestützt werden. Sorgen Sie dafür, dass beim Gebrauch entstehende Funken und heiße Späne keine Gefahr hervorrufen, z.B. den Anwender oder andere Personen treffen oder entflammbare Substanzen entzünden. Gefährdete Bereiche sind mit schwer entflammbaren Decken zu schützen. Halten Sie in feuergefährdeten Bereichen ein geeignetes Löschmittel bereit. Die Maschine immer mit beiden Händen an den vorgesehenen Handgriffen festhalten, einen sicheren Stand einnehmen und konzentriert arbeiten. Halten Sie Ihre Hände vom Fräsbereich und vom Einsatzwerkzeug fern. Nicht an das sich drehende Einsatzwerkzeug fassen! Späne und Ähnliches nur bei Stillstand der Maschine entfernen. Spindelarretierknopf (2) nur bei stillstehendem Motor betätigen. Beschädigte, unrunde bzw. vibrierende Einsatzwerkzeug dürfen nicht verwendet werden. Nicht über Kopf arbeiten. Staubbelastung reduzieren: WARNUNG - Einige Stäube, die durch Sandpapierschleifen, Sägen, Schleifen, Bohren und andere Arbeiten erzeugt werden, enthalten Chemikalien, von denen bekannt ist, dass sie Krebs, Geburtsfehler oder andere Fortpflanzungsschäden verursachen. Einige Beispiele für diese Chemikalien sind: - Blei aus bleihaltigem Anstrich, - mineralischer Staub aus Mauersteinen, Zement und anderen Mauerwerkstoffen, und - Arsen und Chrom aus chemisch behandeltem Holz. Ihr Risiko durch diese Belastung variiert, je nachdem, wie oft Sie diese Art von Arbeit ausführen. Um Ihre Belastung mit diesen Chemikalien zu reduzieren: Arbeiten Sie in einem gut belüfteten Bereich und arbeiten Sie mit zugelassener Schutzausrüstung, wie z. B. solche Staubmasken, die speziell zum Herausfiltern von mikroskopisch kleinen Partikeln entwickelt wurden. Dies gilt ebenso für Stäube von weiteren Werkstoffen, wie z. B. einige Holzarten (wie Eichen- oder Buchenstaub), Metalle, Asbest. Weitere bekannte Krankheiten sind z. B. allergische Reaktionen, Atemwegserkrankungen. Lassen Sie Staub nicht in den Körper gelangen. Beachten Sie die für Ihr Material, Personal, Anwendungsfall und Einsatzort geltenden Richtlinien und nationale Vorschriften (z.B. Arbeitsschutzbestimmungen, Entsorgung). Erfassen Sie die entstehenden Partikel am Entstehungsort, vermeiden Sie Ablagerungen im Umfeld. Verwenden Sie für spezielle Arbeiten geeignetes Zubehör. Dadurch gelangen weniger Partikel unkontrolliert in die Umgebung. Verwenden Sie eine geeignete Staubabsaugung. Verringern Sie die Staubbelastung indem Sie: - die austretenden Partikel und den Abluftstrom der Maschine nicht auf sich, oder in der Nähe befindliche Personen oder auf abgelagerten Staub richten, - eine Absauganlage und/oder einen Luftreiniger einsetzen, - den Arbeitsplatz gut lüften und durch saugen sauber halten. Fegen oder blasen wirbelt Staub auf. - Saugen oder waschen Sie Schutzkleidung. Nicht ausblasen, schlagen oder bürsten.
4.3 Spezielle Sicherheitshinweise für
Netzmaschinen: Stecker aus der Steckdose ziehen, bevor irgendeine Einstellung, Umrüstung, Wartung oder Reinigung vorgenommen wird. Es wird empfohlen, eine stationäre Absauganlage einzusetzen. Schalten sie immer einen FI- Schutzschalter (RCD) mit einem max. Auslösestrom von 30 mA vor. Bei Abschaltung der Maschine durch den FI-Schutzschalter muss sie überprüft und gereinigt werden. Siehe Kapitel 10. Reinigung.
4.4 Spezielle Sicherheitshinweise für
Akkumaschinen: Akkupack aus der Maschine entnehmen bevor irgendeine Einstellung, Umrüstung, Wartung oder Reinigung vorgenommen wird. Akkupacks vor Nässe schützen! Akkupacks nicht dem Feuer aussetzen! Keine defekten oder deformierten Akkupacks verwenden! Akkupacks nicht öffnen! Kontakte der Akkupacks nicht berühren oder kurzschließen! Aus defekten Li-Ion-Akkupacks kann eine leicht saure, brennbare Flüssigkeit austreten! Falls Akkuflüssigkeit austritt und mit der Haut in Berührung kommt, spülen Sie sofort mit reichlich Wasser. Falls Akkuflüssigkeit in Ihre Augen gelangt, waschen Sie sie mit sauberem Wasser aus und begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung!DEUTSCH de
Bei einer defekten Maschine den Akkupack aus der Maschine nehmen. Transport von Li-Ion-Akkupacks: Der Versand von Li-Ion Akkupacks unterliegt dem Gefahrgutrecht (UN 3480 und UN 3481). Klären Sie beim Versand von Li-Ion Akkupacks die aktuell gültigen Vorschriften. Informieren sie sich ggfs. bei ihrem Transportunternehmen. Zertifizierte Verpackung ist bei Metabo erhältlich. Versenden Sie Akkupacks nur, wenn das Gehäuse unbeschädigt ist und keine Flüssigkeit austritt. Zum Versenden den Akkupack aus der Maschine nehmen. Die Kontakte gegen Kurzschluss sichern (z. B. mit Klebeband isolieren). Siehe Seite 2. 1 Klemmschrauben 2 Spindelarretierknopf 3 Bügelhandgriff 4 Flügelmuttern 5 Schaltschieber 6Handgriff 7 Stellrad zur Drehzahleinstellung 8 Staubfilter * 9 Elektronik-Signal-Anzeige * 10 Taste zur Akkupack-Entriegelung * 11 Taste der Kapazitätsanzeige * 12 Kapazitäts- und Signalanzeige * 13 Akkupack * 14 Skalenring 15 Einstellring 16 Skala 17 Rändelschraube * 18 Parallelanschlag* 19 Auflagefläche 20 Schraube zum Befestigen des Kugellager- Anlaufrings 21 Kugellager-Anlaufring 22 Wendeschneidplatte 23 Befestigungsschraube 24 Wendeplatten-Halter
ausstattungsabhängig
6.1 Speziell für Netzmaschinen
Vergleichen Sie vor Inbetriebnahme, ob die auf dem Typenschild angegebene Netzspannung und Netzfrequenz mit den Daten Ihres Stromnetzes übereinstimmen. Schalten sie immer einen FI-Schutzschalter (RCD) mit einem max. Auslösestrom von 30 mA vor.
6.2 Bügelhandgriff einstellen
Nur mit angebrachtem Bügelhandgriff (3) arbeiten! - Flügelmuttern (4) links und rechts lösen. - Gewünschten Winkel des Bügelhandgriffs (3) einstellen. - Flügelmuttern (4) links und rechts von Hand kräftig festziehen.
6.3 Speziell für Akkumaschinen
Staubfilter Bei stark verschmutzter Umgebung stets den Staubfilter (8) anbringen. Mit angebrachtem Staubfilter (8) erwärmt sich die Maschine schneller. Die Elektronik schützt die Maschine vor Überhitzung (Siehe Kapitel 11.). Anbringen: Siehe Seite 2, Abbildung A. Staubfilter (8) wie gezeigt anbringen. Abnehmen: Den Staubfilter (8) an den oberen Kanten geringfügig anheben und nach unten abnehmen. Drehbarer Akkupack Siehe Seite 2, Abbildung B. Der hintere Maschinenteil lässt sich in 3 Stufen um 270° drehen und dadurch die Form der Maschine den Arbeitsbedingungen anpassen. Nur in eingerasteter Stellung arbeiten. Akkupack Vor der Benutzung den Akkupack (13) aufladen. Laden Sie den Akkupack bei Leistungsabfall wieder auf. Anweisungen zum Laden des Akkupacks finden Sie in der Betriebsanleitung des Metabo- Ladegerätes. Li-Ion-Akkupacks „Li-Power“ haben eine Kapazitäts- und Signalanzeige (12): - Taste (11) drücken und der Ladezustand wird durch die LED-Leuchten angezeigt. - Blinkt eine LED-Leuchte, ist der Akkupack fast leer und muss wieder aufgeladen werden. Akkupack entnehmen, einsetzen Entnehmen: Taste zur Akkupack-Entriegelung (10) drücken und Akkupack (13) nach unten herausziehen. Einsetzen: Akkupack (13) bis zum Einrasten aufschieben.
6.4 Parallelanschlag anbringen
Siehe Abbildung, Seite 2.
1. Parallelanschlag (18) wie gezeigt aufsetzen.
2. Rändelschraube (17) in eines der
Gewindelöcher einschrauben.
3. Parallelanschlag (18) durch Verdrehen auf den
gewünschten Winkel einstellen.
4. Rändelschraube (17) kräftig festziehen.
Akkupack aus der Maschine entnehmen / Stecker aus der Steckdose ziehen, bevor irgendeine Einstellung, Umrüstung, Wartung oder Reinigung vorgenommen wird. Wendeschneidplatten, Wendeschneidplatten-Halter, Werkstück und
7. EinstellenDEUTSCHde
Späne können nach dem Arbeiten heiß sein. Tragen Sie Schutzhandschuhe. Quetschgefahr! Tragen Sie Schutzhandschuhe.
7.1 Skalen justieren (nur bei Bedarf)
Ab Werk sind die Skalen (14), (16) korrekt eingestellt. Sollten sie jedoch einmal justiert werden müssen, siehe Kapitel 9.3.
7.2 Fasenhöhe einstellen
Die eingestellte Fasenhöhe an Skalenring (14) ablesen:
1. Die eingestellte Fasenhöhe am Skalenring (14)
ablesen. Siehe Abbildung: Eingestellte Fasenhöhe = 0,7 mm. (Die Skala (16) dient zur groben Orientierung beim Einstellen). Die Fasenhöhe durch Verdrehen des Einstellrings verändern:
2. Den Einstellring (15) nach unten schieben
und verdrehen. Die Fasenhöhe kann in 0,1 mm (0.004“)-Schritten verstellt werden. Jede volle Umdrehung bewirkt eine Veränderung der Fasenhöhe um 3,0 mm (1/ 8“). Pro Fräsvorgang maximal 3,0 mm abtragen. Größere Fasenhöhen in mehreren Fräsvorgängen herstellen. Dabei die maximal zulässige Fasenhöhe nicht überschreiten (siehe Kapitel Technische Daten).
3. Probefräsung durchführen.
8.1 Ein-/Ausschalten
Maschine immer mit beiden Händen führen. Erst einschalten, dann das Einsatzwerkzeug an das Werkstück bringen. Vermeiden Sie unbeabsichtigtes Anlaufen: stets Maschine ausschalten, wenn der Stecker aus der Steckdose gezogen wird oder wenn eine Stromunterbrechung eingetreten ist bzw. wenn der Akkupack aus der Maschine entnommen wird. Bei Dauereinschaltung läuft die Maschine weiter, wenn sie aus der Hand gerissen wird. Daher die Maschine immer mit beiden Händen an den vorgesehenen Handgriffen festhalten, einen sicheren Stand einnehmen und konzentriert arbeiten. Vermeiden Sie, dass die Maschine Staub und Späne aufwirbelt oder einsaugt. Maschine nach dem Ausschalten erst dann ablegen, wenn der Motor zum Stillstand gekommen ist. Maschinen mit Schaltschieber: Einschalten: Schaltschieber (5) nach vorn schieben. Zur Dauereinschaltung dann nach unten kippen bis er einrastet. Ausschalten: Auf das hintere Ende des Schaltschiebers (5) drücken und loslassen.
8.2 Drehzahl einstellen
- Mit dem Stellrad (7) kann die Drehzahl vorgewählt und stufenlos verändert werden. Die Stellungen 1-6 entsprechen etwa folgenden Leerlaufdrehzahlen: 1 p. 4500
- / min 4 p. 9500
- / min 2 p. 6200
- / min 5 p. 1080
- 0 / min 3 p. 8100
- / min 6 p. 1150
- 0 / min Die VC-Elektronik ermöglicht materialgerechtes Arbeiten und eine nahezu konstante Drehzahl auch bei Belastung. Drehzahlempfehlungen für unterschiedliche Materialien: Aluminium, Kupfer, Messing p. 4
- -6 Stahl bis 400 N/mm2 p. 4
- -6 Stahl bis 600 N/mm2 p. 3
- -5 Stahl bis 900 N/mm2 p. 2
- -4 Edelstahl -3 Die optimale Einstellung ist am besten durch einen praktischen Versuch zu ermitteln. p. 1
Hinweis: Zum Bearbeiten von dünnen Blechen (>=0,7mm) den Anlaufring (3.16.06.608.0) anbringen. Betriebsanleitung des Anlaufrings beachten.
1. Wendeschneidplatten (22) überprüfen.
Beschädigte oder verschlissene Wendeschneidplatten wechseln.
2. Fasenhöhe einstellen (Siehe Kapitel 7.2).
3. Die Maschine immer mit beiden Händen an den
vorgesehenen Handgriffen festhalten, einen
sicheren Stand einnehmen und konzentriert arbeiten.
4. Erst einschalten, dann die Maschine mit der
Auflagefläche (19) auf das Werkstück auflegen und erst dann das Einsatzwerkzeug langsam
das Werkstück bringen.
5. Beim Fräsen immer im Gegenlauf (siehe Bild)
arbeiten. Sonst besteht die Gefahr eines Rückschlags. Mit mäßigem, dem zu bearbeitenden Material bzw. der ausgewählten Drehzahl angepasstem Arbeits-Vorschub fräsen. Durch eine zu niedrig gewählte Drehzahl und / oder ein zu hoher Arbeits-Vorschub können starke Vibrationen (an der Maschine) auftreten. Nicht verkanten, nicht drücken, nicht schwingen.
6. Die Maschine so führen, dass der
Parallelanschlag (18) am Werkstück anliegt. Wenn ohne Parallelanschlag gearbeitet wird: Die Maschine so führen, dass der Kugellager- Anlaufring (21) am Werkstück anliegt.
Arbeit beenden: Einsatzwerkzeug vom Werkstück wegführen, Maschine ausschalten. Motor zum Stillstand kommen lassen, Maschine ablegen.
9.1 Wendeschneidplatten wechseln
Regelmäßig den Wendeschneidplatten-Halter (24) überprüfen. Beschädigte oder verschlissenen Wendeschneidplatten-Halter reparieren/erneuern lassen. Regelmäßig alle Wendeschneidplatten (22) überprüfen. Beschädigte oder verschlissene Wendeschneidplatten wechseln. Akkupack aus der Maschine entnehmen / Stecker aus der Steckdose ziehen, bevor irgendeine Einstellung, Umrüstung, Wartung oder Reinigung vorgenommen wird. Wendeschneidplatten, Wendeschneidplatten-Halter, Werkstück und Späne können nach dem Arbeiten heiß sein. Tragen Sie Schutzhandschuhe. Drehen bzw. ersetzen Sie stumpf gewordene Wendeschneidplatten oder solche bei denen die Beschichtung abgenützt ist, rechtzeitig. Stumpfe Wendeschneidplatten erhöhen die Gefahr, dass die Maschine hängenbleibt und ausbricht. Immer alle Wendeschneidplatten drehen oder ersetzen. Nur von Metabo freigegebene Wendeschneidplatten verwenden. Siehe Kapitel Zubehör.
1. Durch Verdrehen des Einstellrings (15) bis zum
Anschlag, den Wendeschneidplatten-Halter (24) maximal weit herausdrehen - Dadurch sind die Wendeschneidplatten gut zugänglich.
2. Spindelarretierknopf (2) eindrücken und
Wendeschneidplatten-Halter (15) von Hand drehen, bis der Spindelarretierknopf (2) spürbar einrastet. Spindelarretierknopf (2) gedrückt halten.
3. Befestigungsschraube (23) herausschrauben
und Wendeschneidplatte (22) entnehmen.
4. Wendeschneidplatte drehen oder, wenn alle
Schneiden stumpf sind, neue Wendeschneidplatte einsetzen.
5. Wendeschneidplatte (22) mit
Befestigungsschraube (23) wieder festschrauben. Drehmoment: 5 Nm.
6. Den Einstellring (15) in die entgegengesetzte
Richtung verdrehen, damit sich der Wendeschneidplatten-Halter (24) wieder in seinem normalen Arbeitsbereich befindet. (So dass die maximal zulässige Fasenhöhe nicht überschritten wird, siehe Kapitel Technische Daten).
9.2 Kugellager-Anlaufring erneuern (nur bei
Bedarf): Regelmäßig das Kugellager-Anlaufring (21) auf Leichtgängigkeit prüfen. Defekten Kugellager- Anlaufring wechseln. (Best.-Nr.: 316093300)
1. Schraube (20) abschrauben und Kugellager-
Anlaufring abnehmen.
2. Neuen Kugellager-Anlaufring (21) aufsetzen
und Schraube (20) aufschrauben, kräftig festziehen.
9.3 Skala justieren (nur bei Bedarf):
Ab Werk ist der Skalenring (14) korrekt eingestellt. Wenn Wendeschneidplatten für Radien eingesetzt werden oder falls sich die Einstellung verstellt haben sollte, muss die Einstellung der Skala folgendermaßen justiert werden:
1. Den Einstellring (15) anheben und so
verdrehen, dass die Wendeschneidplatte (22) kein Material abträgt. (Fasenhöhe = 0 mm)
2. Die beiden Klemmschrauben (14) lösen.
3. Skalenring (14) verdrehen bis die Fasenhöhe
0 mm angezeigt wird.
4. Die beiden Klemmschrauben (14) festziehen.
5. Probefräsung durchführen.
Späne und Partikel können sich am Fräskopf absetzen. Dies kann zum Blockieren des Fräskopfes führen. Regelmäßig den Fräskopf und seine Umgebung reinigen und Späne und Partikeln entfernen. Bei der Bearbeitung können sich Partikel im Innern des Elektrowerkzeugs absetzen. Das beeinträchtigt die Kühlung des Elektrowerkzeugs. Leitfähige Ablagerungen können die Schutzisolierung des Elektrowerkzeugs beeinträchtigen und elektrische Gefahren verursachen. Elektrowerkzeug regelmäßig, häufig und gründlich durch alle vorderen und hinteren Luftschlitze aussaugen oder mit trockener Luft ausblasen. Trennen Sie vorher das Elektrowerkzeug von der
10. ReinigungDEUTSCHde
Energieversorgung und tragen Sie dabei Schutzbrille und Staubmaske.
- Überlastschutz: Die Lastdrehzahl nimmt STARK ab. Die Motortemperatur ist zu hoch! Maschine im Leerlauf laufen lassen, bis die Maschine abgekühlt ist. - Überlastschutz: Die Lastdrehzahl nimmt LEICHT ab. Die Maschine wird überlastet. Arbeiten Sie mit reduzierter Belastung weiter. - Metabo S-automatic Sicherheitsabschaltung: Die Maschine wurde selbsttätig ABGESCHALTET. Bei zu hoher Strom- Anstiegsgeschwindigkeit (wie sie z.B. bei einer plötzlichen Blockierung oder einem Rückschlag auftritt) wird die Maschine abgeschaltet. Maschine am Schaltschieber (5) ausschalten. Danach wieder einschalten und normal weiterarbeiten. Vermeiden sie weitere Blockierungen. Siehe Kapitel 4.1. - Wiederanlaufschutz: Die Maschine läuft nicht. Der Wiederanlaufschutz hat angesprochen. Wird der Netzstecker bei eingeschalteter Maschine eingesteckt oder ist die Stromversorgung nach einer Unterbrechung wieder hergestellt, läuft die Maschine nicht an. Die Maschine aus- und wieder einschalten.
- Die Elektronik-Signal-Anzeige (9) leuchtet und die Lastdrehzahl nimmt ab. Die Temperatur ist zu hoch! Maschine im Leerlauf laufen lassen, bis die Elektronik-Signal-Anzeige erlischt. - Die Elektronik-Signal-Anzeige (9) blinkt und die Maschine läuft nicht. Der Wiederanlauf- schutz hat angesprochen. Wird der Akkupack bei eingeschalteter Maschine eingesteckt, läuft die Maschine nicht an. Die Maschine aus- und wieder einschalten. Verwenden Sie nur original Metabo- oder CAS- (Cordless Alliance System) Akkupacks und Zubehör. Verwenden Sie nur Zubehör, das die in dieser Betriebsanleitung angegebenen Anforderungen und Kenndaten erfüllt. Zubehör sicher anbringen. Wird die Maschine in einem Halter betrieben: Die Maschine sicher befestigen. Der Verlust der Kontrolle kann zu Verletzungen führen. A Wendeschneidplatten HM-Wendeplatte 45° ....................... 6.23560 HM-Wendeplatte R 2 ....................... 6.23561 HM-Wendeplatte R 3 ....................... 6.23562 B Ladegeräte: ASC Ultra, ASC 15, ASC 30 u.a. C Akkupacks verschiedener Kapazitäten. Kaufen Sie nur Akkupacks mit der zu Ihrem Elektrowerkzeug passenden Spannung. Best.-Nr.: 625592000 5,2 Ah (Li-Power) Best.-Nr.: 625368000 5,5 Ah (LiHD) Best.-Nr.: 625369000 8,0 Ah (LiHD) etc. Zubehör-Komplettprogramm siehe www.metabo.com oder Katalog. Reparaturen an Elektrowerkzeugen dürfen nur durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden! Eine defekte Netzanschlussleitung darf nur durch eine spezielle, originale Netzanschlussleitung von Metabo ersetzt werden, die über den Metabo Service erhältlich ist. Mit reparaturbedürftigen Metabo Elektrowerk- zeugen wenden Sie sich bitte an Ihre Metabo- Vertretung. Adressen siehe www.metabo.com. Ersatzteillisten können Sie unter www.metabo.com herunterladen. Befolgen Sie nationale Vorschriften zu umweltgerechter Entsorgung und zum Recycling ausgedienter Maschinen, Verpackungen und Zubehör. Verpackungsmaterialien müssen entsprechend Ihrer Kennzeichnung nach kommunalen Richtlinien entsorgt werden. Weitere Hinweise finden Sie auf www.metabo.com im Bereich Service. Nur für EU-Länder: Werfen Sie Elektrowerk- zeuge nicht in den Hausmüll! Gemäß Euro- päischer Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in natio- nales Recht müssen verbrauchte Elektrowerk- zeuge getrennt gesammelt und einer umweltge- rechten Wiederverwertung zugeführt werden. Spezielle Hinweise für Akkumaschinen: Akkupacks dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden! Geben Sie defekte oder verbrauchte Akku- packs an den Metabo-Händler zurück! Akkupacks nicht ins Wasser werfen. Vor dem Entsorgen den Akkupack im Elektrowerk- zeug entladen. Die Kontakte gegen Kurzschluss sichern (z. B. mit Klebeband isolieren). Erläuterungen zu den Angaben auf Seite 3. Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts vorbehalten. U=Spannung des Akkupacks n =Leerlaufdrehzahl
=Nennaufnahmeleistung
=Abgabeleistung m =Gewicht mit kleinstem Akkupack / Gewicht ohne Netzkabel Messwerte ermittelt gemäß EN 62841. Erlaubte Umgebungstemperatur beim Betrieb: -20 °C bis 50 °C (eingeschränkte Leistung bei
11. Störungsbeseitigung
15. Technische DatenDEUTSCH de
Temperaturen unter 0 °C). Erlaubte Umgebungs- temperatur bei Lagerung: 0 °C bis 30 °C Maschine der Schutzklasse II ~ Wechselstrom Gleichstrom Die angegebenen technischen Daten sind toleranzbehaftet (entsprechend den jeweils gültigen Standards). Emissionswerte Diese Werte ermöglichen die Abschätzung der Emissionen des Elektrowerkzeugs und den Vergleich verschiedener Elektrowerkzeuge. Je nach Einsatzbedingung, Zustand des Elektrowerkzeuges oder der Einsatzwerkzeuge kann die tatsächliche Belastung höher oder geringer ausfallen. Berücksichtigen Sie zur Abschätzung Arbeitspausen und Phasen geringerer Belastung. Legen Sie aufgrund entsprechend angepasster Schätzwerte Schutzmaßnahmen für den Anwender fest, z.B. organisatorische Maßnahmen. Schwingungsgesamtwert (Vektorsumme dreier Richtungen) ermittelt entsprechend EN 62841:
h, SG =Schwingungsemissionswert
h,SG =Unsicherheit (Schwingung) Typische A-bewertete Schallpegel
=Schallleistungspegel
= Unsicherheit Beim Arbeiten kann der Geräuschpegel 80 dB(A) überschreiten. Gehörschutz tragen! Elektromagnetische Störungen: Unter Einwirkung extremer elektromagnetischer Störungen von außen, können im Einzelfall vorübergehende Drehzahlschwankungen auftreten oder der Wiederanlaufschutz ansprechen. In diesem Fall die Maschine aus- und wieder einschalten.ENGLISHen
EinfachAnleitung