WMF Perfect Ultra - Kochtopf

Perfect Ultra - Kochtopf WMF - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Perfect Ultra WMF als PDF.

📄 321 Seiten Deutsch DE 💬 KI-Frage ⚙️ Technik
Notice WMF Perfect Ultra - page 3
Handbuch-Assistent
Unterstützt von ChatGPT
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : WMF

Modell : Perfect Ultra

Kategorie : Kochtopf

SKIP

Häufig gestellte Fragen - Perfect Ultra WMF

Laden Sie die Anleitung für Ihr Kochtopf kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Perfect Ultra - WMF und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Perfect Ultra von der Marke WMF.

BEDIENUNGSANLEITUNG Perfect Ultra WMF

1. Sicherheitshinweise

2. Bedienung des Timer

3. Bedienung des Schnelltopfs

4. Hinweise zur Bedienung

5. Garen mit dem Schnelltopf

6. Vier Methoden zum Druckabbau

7. Pflege des Schnelltopfs

Reinigung, Aufbewahrung, Wartung

8. Vielseitige Verwendung

9. Garantieerklärung

10. Haftungsausschluss

11. Beseitigen von Störungen

12. Garzeitentabelle

Zubehör- und Ersatzteile siehe Umschlagseiten *nur Perfect Ultra

1. Sicherheitshinweise

1. Lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung

und alle Anweisungen vollständig durch, bevor Sie mit dem WMF Schnelltopf arbeiten. Eine unsachgemäße Benutzung kann zu Schäden führen.

2. Überlassen Sie den Schnelltopf niemandem,

der sich nicht zuvor mit der Bedienungsan- leitung vertraut gemacht hat.

3. Halten Sie Kinder vom Schnelltopf fern,

wenn er benutzt wird.

4. Benutzen Sie den Schnelltopf niemals im

Backofen. Griffe, Ventile und Sicherheits- einrichtungen werden durch die hohen Temperaturen beschädigt.

5. Bewegen Sie den Schnelltopf sehr vorsich-

tig, wenn dieser unter Druck steht. Berühren Sie keine heißen Oberflächen. Verwenden Sie die Griffe und Knöpfe. Wenn notwendig, benutzen Sie Handschuhe.

6. Setzen Sie den Schnelltopf nur für Zwecke

ein, für die er vorgesehen ist.

7. Dieses Gerät kocht mit Hilfe von Druck.

Eine unzweckmäßige Benutzung kann zu Verbrennungen führen. Achten Sie darauf, dass das Gerät vor dem Erhitzen richtig verschlossen wurde. Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung.

8. Öffnen Sie den Schnelltopf niemals

gewaltsam. Öffnen Sie ihn nicht, bevor Sie sich nicht vergewissert haben, dass sich der Innendruck vollständig abgebaut hat. Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung.

9. Erhitzen Sie den Schnelltopf niemals,

ohne vorher Wasser eingefüllt zu haben, dies würde ihn ernstlich beschädigen. Minimum: 1/4 l Wasser.4 Wichtiger Hinweis: Achten Sie darauf, dass die Flüssigkeit nie ganz verdampft. Es kann zum Anbrennen des Kochguts und zum Schaden des Topfes durch schmelzende Kunststoffteile oder zu Beschädigung der Kochstelle durch Schmelzen des Aluminiums im Boden kommen. Sollte dieser Fall ein- treten, die Wärmequelle ausschalten und den Topf nicht bewegen, bis er vollständig abgekühlt ist.

10. Befüllen Sie den Schnelltopf niemals mit

mehr als 2/3 seines Fassungsvermögens. Wenn Sie Nahrungsmittel kochen, die sich während des Garens ausdehnen, wie z.B. Reis oder getrocknetes Gemüse, dann fül- len Sie den Schnelltopf höchstens bis zur Hälfte seines Fassungsvermögens und hal- ten Sie sich dabei an die ergänzenden Anweisungen, die eventuell hierzu vom Hersteller Ihres Schnelltopfs stammen.

11. Sie sollten den Schnelltopf niemals ohne

Aufsicht lassen. Regulieren Sie die Energie- zufuhr so, dass das Kochsignal nicht über den entsprechenden orangefarbenen Koch- ring steigt. Wird die Energiezufuhr nicht verringert, entweicht durch das Ventil Dampf. Die Garzeiten verändern sich und der Flüssigkeitsverlust kann zu Funktions- störungen führen.

12. Verwenden Sie nur solche Wärmequellen,

die in der Bedienungsanleitung aufgeführt sind.

13. Wenn Sie Fleisch mit Haut gekocht haben

(zum Beispiel Ochsenzunge), die unter Druckeinfluss anschwellen kann, dann stechen Sie nicht in das Fleisch, solange die Haut geschwollen ist, Sie könnten sich Verbrennungen zuziehen.

14. Rütteln Sie den Schnelltopf grundsätzlich

vor jedem Öffnen, damit keine Dampf- blasen aufspritzen und Sie sich nicht ver- brühen. Besonders wichtig ist dies beim Schnellabdampfen oder unter fließendem Wasser.

15. Halten Sie beim Schnellabdampfen oder

unter fließendem Wasser immer die Hände, Kopf und Körper aus dem Gefahrenbereich. Sie könnten sich am austretenden Dampf verletzen.

16. Überprüfen Sie vor jeder Benutzung die

Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrich- tungen, Ventile und Dichtungen. Nur so kann eine sichere Funktionsweise gewährleistet werden. Informationen hier- zu finden Sie in der Bedienungsanleitung.

17. Verwenden Sie den Schnelltopf nicht,

um Nahrungsmittel unter Druck mit Öl zu frittieren.

18. Nehmen Sie an den Sicherheitssystemen

keinerlei Eingriffe mit Ausnahme der Wartungsmaßnahmen vor, die in der Bedienungsanleitung aufgeführt werden.

19. Tauschen Sie Verschleißteile (siehe Garan-

tieerklärung) regelmäßig aus. Teile, die erkennbare Verfärbungen, Risse oder sonstige Beschädigungen aufweisen oder nicht korrekt sitzen, müssen gegen WMF Originalersatzteile ausgetauscht werden.

20. Verwenden Sie nur WMF Originalersatz-

teile. Benutzen Sie insbesondere nur Töpfe und Deckel des gleichen Modells.

21. Benutzen Sie den Schnelltopf nicht, wenn

dieser oder Teile davon beschädigt oder deformiert sind, bzw. wenn deren Funktion nicht der Beschreibung der Bedienungs- anleitung entspricht. Wenden Sie sich in diesem Fall an das nächste WMF Fachge- schäft oder die Kundendienstabteilung der WMF AG.5 DEGBESBG

Wichtige Sicherheitshinweise zu Timer* und Batterie: Timer nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren, weil er Kleinteile enthält, die von Kindern ge- schluckt oder eingeatmet werden können (Batteriedeckel, Dichtring, Batterie). Sollte das LCD Display beschädigt werden, achten Sie darauf, sich nicht an den Glassplit- tern zu verletzen. Achten Sie darauf, dass Flüssigkeitskristalle nicht mit der Haut in Berührung kommen oder in Augen und den Mund gelangen. Die mitgelieferte Batterie ist nicht aufladbar. Achten Sie beim Batterie- wechsel darauf, dass Sie sich nicht an den Batteriekontakten verletzen. Batterien können auslaufen. Sollte Batterieflüssigkeit mit Händen oder Kleidung in Berührung kommen, waschen Sie die betroffenen Stellen sofort mit Wasser ab. Sollte Batterieflüssigkeit in die Augen gelan- gen, müssen die Augen sofort mit Wasser ge- spült und ärztlich behandelt werden. Batterien dürfen niemals beschädigt, aufge- bohrt oder ins offene Feuer geworfen werden. Ersetzen Sie die Batterie nur durch eine Batterie des Typs, der in dieser Bedienungsan- leitung vorgeschrieben ist. Entsorgen Sie ver- brauchte Batterien und Timer nie im Hausmüll, sondern über die hierfür eingerichteten kom- munalen Sammelstellen. Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung bitte sorgfältig auf.

2. Bedienung des Timers*

Sie können in Ihrem Schnelltopf mit und ohne Timer garen. Wichtiger Hinweis: Bringen Sie den Timer nicht in die Nähe von Magneten. Der Timer ist genau auf Ihren Deckelgriff abgestimmt und nicht austauschbar. Besitzen Sie mehrere Schnelltöpfe WMF Perfect Ultra mit Timer kann das Vertauschen der Timer zu einer fehlerhaften Anzeige führen. 2.1. Einschalten und programmieren Grundsätzlich kann der Timer (12) nur einge- schaltet und bedient werden, wenn er im Dek- kelgriff (5) sitzt. Der Timer (12) ist eingeschaltet, wenn Sie die Plustaste (25) drücken. Im Display (20) erscheint nach ca. 2 Sekunden die Anzeige »00«. Jetzt können Sie mit Plus- und Minustaste (25)/(26) die ge- wünschte Garzeit einstellen (max. 99 Minuten). Bei gedrückt gehaltener Taste wird der Schnell- lauf aktiviert. Wenn Sie Ihren Schnelltopf er- hitzen, baut sich Druck auf. Die Anzeige am Timer leuchtet rot (24). Sie können den Topf jetzt nicht mehr öffnen. Ist die eingestellte Garstufe erreicht, beginnt die Garzeit. Der Timer (12) reagiert durch ein akustisches Signal (3-mal kurz) und die An- zeige zählt minutenweise rückwärts. Die um- laufende Sekundenanzeige (22) im Display (20) zeigt, dass die Garzeit abläuft (V). Während der Garzeit können Sie die pro- grammierte Zeit mit Plus- oder Minustaste (25)/(26) korrigieren. Dies ist nur möglich, wenn der Timer im Griff sitzt. Ausschalten kön- nen Sie den Timer (12) jederzeit, indem Sie gleichzeitig Plus- und Minustaste (25)/(26) gedrückt halten, bis die Anzeige erlischt. 2.2. Nach Ablauf der Garzeit Ist die eingestellte Zeit abgelaufen, ertönt ein akustisches Signal (5-mal kurz). Sie können den Ton abschalten, indem Sie kurz die *nur Perfect Ultra6 Plus- oder Minustaste (25)/(26) drücken. Ansonsten wiederholt sich der Signalton wei- tere vier Mal. Der Schnelltopf kann nur geöff- net werden, wenn der Druck vollkommen abgebaut ist. Erst dann wechselt die Anzeige (24) am Timer (12) von rot nach grün (W). Die grün blinkende Anzeige (24) erlischt nach 1 Minute automatisch. 2.3. Abnehmen des Timers Zum Abnehmen Timer (12) einfach nach oben aus dem Griff herausziehen (X). Sie können den Timer (12) frühestens bei Beginn der Garzeit abnehmen, also dann, wenn die eingestellte Garstufe erreicht ist und die Minutenanzeige (21) läuft. Wenn Sie den Timer (12) abnehmen, erlischt die rote Anzeige (24), die Minutenan- zeige (21) läuft jedoch weiter. Nach Ablauf der eingestellten Zeit ertönt auch bei abgenomme- nem Timer (12) bis zu 5-mal der Signalton (siehe oben). Danach erlischt die Anzeige. Während der Garzeit können Sie den Timer (12) jederzeit abnehmen und wieder aufsetzen. Eine Korrektur der eingestellten Garzeit ist nur möglich, wenn der Timer (12) im Deckelgriff (5) sitzt. 2.4. Hinweise zur Pflege Den Timer (12) zur Reinigung nur mit einem feuchten Tuch abwischen. Bitte nicht in Wasser tauchen und nicht in der Spülmaschine reini- gen. 2.5. Batteriewechsel Das Batteriefach befindet sich auf der Rück- seite des Timers (12). Öffnen Sie das Fach mit einer Münze (Y). Legen sie die Batterie entsprechend den Polaritätsangaben in das Batteriefach ein (Z). Erforderlich sind Lithium Batterien Typ CR 2450, 3 Volt. Verschließen Sie das Batteriefach wieder mit einer Münze (Y).

3. Bedienung des Schnelltopfs

Vor dem ersten Gebrauch 3.1. Topf öffnen Drehknopf (8) auf Position »öffnen/schließen« (30a) drehen und nach hinten ziehen (30b)/(A). Deckelgriff (5) nach rechts schwenken, bis sich die Markierungen auf dem Deckel und am Topfstielgriff gegenüberstehen (B). Deckel ab- heben. 3.2. Topf reinigen Vor dem ersten Gebrauch sollten Sie Aufkleber entfernen und alle Teile Ihres Schnelltopfs ab- waschen (siehe Abschnitt »Reinigung«). Deckel umdrehen und Deckelgriff (5) vom Deckel abnehmen. Dazu orangefarbenen Schieber (7) auf der Unterseite des Deckel- griffes (5) in Pfeilrichtung zum Griffende ziehen, Deckel anheben und aushängen (C). Dichtungsring (10) aus dem Deckel entfernen. 3.3. Topf schließen Griff (5) in den Deckel einhängen (D) und den orangefarbenen Schieber (7) über den Deckel- rand hörbar einrasten lassen. Dichtungsring (10) so in den Deckelrand einlegen, dass er unter dem nach innen gebogenen Rand des Deckels liegt. Deckel aufsetzen (siehe Markie- rungen auf Deckel und Topfgriff) und Deckel- griff (5) nach links bis zum Anschlag drehen (B). Drehknopf (8) nach vorne drücken (A) und gewünschte Kochstufe 1 oder 2 einstellen (30c)/(30d).7 DEGBESBG

4. Hinweise zur Bedienung

4.1. Prüfung der Sicherheitseinrichtungen vor jedem Gebrauch Vergewissern Sie sich, dass Dichtungsring (10) und Deckelrand sauber sind. Kontrollieren Sie, ob die Kugel sichtbar auf der Deckelunterseite im Sicherheitsventil (4) sitzt (E). Sollte sich die Kugel in der oberen Kammer des Sicherheitsventils/der Ankochautomatik (4) befinden, nehmen Sie den Griff (5) ab und drücken Sie die Kugel mit dem Finger in die untere Kammer (F). Testen Sie das Hauptventil (3) mit Fingerdruck auf Beweglichkeit (G). Prüfen Sie die Kochsignaldichtung (2), die Dichtung der Restdrucksicherung (13) und die Dichtung der Abdampföffnung (14) auf Sitz und Beschädigungen. Griff (5) in den Deckel einhängen. Deckel aufsetzen und verschließen. 4.2. Flüssigkeitsmengen Um Ihnen die Dosierung zu erleichtern, ist im Topf eine Innenskalierung angebracht (H). Zur Dampferzeugung ist mindestens 1/4 l Flüssigkeit erforderlich, unabhängig davon ob Sie mit oder ohne Einsätze garen. Der Schnell- topf darf maximal zu 2/3 gefüllt werden, um die Funktion nicht zu beeinträchtigen. Bei schäumenden und stark quellenden Speisen (z.B. Fleischbrühe, Hülsenfrüchte, Innereien, Kompott) darf der Topf nur zur Hälfte gefüllt werden. (Weitere Hinweise siehe Abschnitt »Vollwertkost zubereiten«). Wollen Sie vor dem Garen Ihre Lebensmittel anbraten (z.B. Zwiebeln, Fleischstücke o.ä.), können Sie den Schnelltopf wie einen her- kömmlichen Topf benutzen. Zum Fertiggaren sollten Sie, bevor Sie den Schnelltopf verschlie- ßen, den Bratensatz lösen und die erforderliche Flüssigkeitsmenge (mindestens 1/4 l) zufügen. Achtung! Garen Sie nie ohne ausreichend Flüssigkeit und achten Sie darauf, dass die Flüssigkeit des Kochguts niemals vollständig verdampft. Bei Nichtbeachtung kann es zum Anbrennen des Kochguts, zu Beschädigung des Topfes und der Kunststoffgriffe kommen (vergleiche Sicherheitshinweise 9.).

5. Garen mit dem Schnelltopf

5.1. Allgemeines Im Schnelltopf garen die Speisen unter Druck, d.h. mit Temperaturen über 100°C. Dadurch verkürzen sich die Garzeiten bis zu 70 %, eine deutliche Energieeinsparung. Durch das kurze Garen im Dampf bleiben Aroma, Ge- schmack und Vitamine weitgehend erhalten. 5.2. Garen mit Einsätzen Je nach Größe des Schnelltopfs können Sie mit Einsätzen und Steg garen. Einsatz und Steg er- halten Sie als Zubehör im Fachhandel (siehe »Zubehör und Ersatzteile« im Umschlag). 5.3. Aufheizen Topf verschließen und am Drehknopf (8) die in der Garzeitentabelle empfohlene Kochstufe einstellen (30c)/(30d): Kochstufe 1 (Schongarstufe), erster orangefarbener Kochring Zur Zubereitung empfindlicher Speisen wie Gemüse, Fisch oder Obst verwenden Sie die Kochstufe 1. Bei dieser Kochstufe wird beson- ders schonend gegart, Aroma und Nährstoffe bleiben so besser erhalten. Bei Kochstufe 1 steigt das Kochsignal nur bis zum 1. Kochring. Zu hoher Druck wird auto- matisch über das Hauptventil reguliert (siehe Abschnitt 5.4 Garzeiten). Kochstufe 2 (Schnellgarstufe), zweiter orangefarbener Kochring8 Zur Zubereitung aller übrigen Speisen verwen- den Sie die Kochstufe 2 (siehe dazu auch Ab- schnitt 8 Vielseitige Verwendung). Bei dieser Kochstufe sparen Sie besonders viel Zeit und damit Energie. Bei Kochstufe 2 steigt das Kochsignal bis zum 2. Kochring. Zu hoher Druck wird automatisch über das Hauptventil reguliert (siehe Abschnitt 5.4 Garzeiten). Timer (12) im Deckelgriff (5) einschalten und gewünschte Garzeit eingeben*. Schnelltopf mit höchster Energiestufe erhitzen. Über die Ankochautomatik (4), die zugleich Sicherheits- ventil ist, entweicht in der Ankochphase so lange Luft, bis das Ventil hörbar schließt und sich Druck aufbauen kann. Die rote Anzeige (24) im Timer (12) signalisiert, dass Sie den Topf jetzt nicht mehr öffnen können*. Das Kochsignal (1) beginnt zu steigen. Den Anstieg können Sie durch die Aussparung neben dem Kochsignal beobachten (I) und rechtzeitig die Energiezufuhr regulieren. Der Timer (12) signalisiert akustisch (3-mal kurz), dass die eingestellte Kochstufe erreicht ist. Ab jetzt zählt die eingestellte Garzeit rückwärts (V)

5.4. Garzeiten Der Timer (12) signalisiert den Beginn der Gar- zeit *. Achten Sie darauf, dass die Ringposition am Kochsignal (1) stabil bleibt. Regulieren Sie die Energiezufuhr entsprechend. Sinkt das Kochsignal (1) unter den erforderli- chen orangefarbenen Kochring, müssen Sie die Heizquelle wieder höher stellen. Die Garzeit verlängert sich dadurch etwas. Steigt das Kochsignal (1) über die eingestellte Kochstufe (30c)/(30d), entsteht zu hoher Dampfdruck, der über das Hauptventil (3) vorne am Deckel- griff (5) hörbar entweicht. Topf sofort von der Kochstelle nehmen, warten bis sich das Koch- signal (1) auf den entsprechenden Kochring gesenkt hat, dann bei zurückgestellter Energie- zufuhr wieder auf den Herd stellen. Die kurzen Garzeiten sind beim Schnellkochen deshalb möglich, weil durch den Dampfdruck im Topf höhere Temperaturen herrschen: Erster Ring, ca. 110°C für empfindliche Speisen wie Fisch oder Kompott. (45 kPa Betriebsdruck, 90 kPa Regeldruck) Zweiter Ring, ca. 119°C für alle übrigen Speisen. (95 kPa Betriebs- druck, 130 kPa Regeldruck, max. 150 kPa) Energiebewusste schalten die Heizquelle bereits vor Beendigung der Garzeit aus, da die im Topf gespeicherte Wärme ausreicht, den Garprozess zu beenden. Garzeiten können bei demselben Gargut unterschiedlich sein, da Menge, Form und Beschaffenheit des Lebensmittels variieren. 5.5. Hinweis für Induktionsherde Der TransTherm®-Allherdboden (11) ist für alle Herdarten geeignet, auch für Induktion. Bei Induktionsherden kann bei hohen Koch- stufen ein Summgeräusch entstehen. Dieses Geräusch ist technisch bedingt und kein Anzeichen für einen Defekt an Ihrem Herd oder Schnelltopf. Topfgröße und Koch- feldgröße müssen übereinstimmen, da sonst besonders bei kleinen Durchmessern die Mög- lichkeit besteht, dass das Kochfeld (Magnet- feld) auf den Topfboden nicht anspricht. 5.6. Öffnen des Topfes Der Timer (12) signalisiert das Ende der Garzeit durch ein akustisches Signal (5-mal kurz), das – falls Sie es nicht ausschalten – bis zu vier Mal wiederholt wird. Abschalten kön- nen Sie den Signalton, indem Sie kurz die Plus- oder Minustaste drücken (25)/(26)

Sie haben vier Möglichkeiten, den Druck im Topf abzubauen – siehe nächste Seite. Grundsätzlich darf der Deckel nur geöffnet und vom Topf genommen werden, wenn der Topf drucklos ist. Sie erkennen es daran, *nur Perfect Ultra9 DEGBESBG

dass die Anzeige (24) im Timer (12) von rot auf grün (blinkend) wechselt (W) *. Außerdem muss das Kochsignal (1) vollkommen im Griff (5) verschwunden sein (J). Leuchtet die rote Anzeige (24) im Timer (12)

obwohl das Kochsignal (1) ganz im Topf ver- schwunden ist, ist die sog. Restdrucksicherung wirksam. Lösen Sie diese, indem Sie den Dreh- knopf (8) noch einmal vorschieben und wieder zurückziehen (A). Bevor Sie den Topf öffnen, immer kurz rütteln. Dadurch lösen sich eventuell vorhandene Dampfblasen aus dem Kochgut, die sich besonders bei flüssigen und breiigen Speisen bilden und bei abgenommenem Deckel heraus- spritzen können. Jetzt Deckelgriff (5) wie be- schrieben nach rechts drehen und Deckel nach oben abheben.

6. Vier Methoden zum Druckabbau

Wichtige Hinweise: Haben Sie schäumende oder quellende Spei- sen (z. B. Hülsenfrüchte, Fleischbrühe, Ge- treide) gegart, sollten Sie den Topf nicht nach Methode 2, 3 oder 4 drucklos machen. Pellkartoffeln platzen, wenn Sie nach Me- thode 2, 3 oder 4 abgedampft werden. Halten Sie beim Schnellabdampfen mit dem Drehknopf oder unter fließendem Wasser immer die Hände, Kopf und Körper aus dem Gefahrenbereich. Sie könnten sich am austre- tenden Dampf verletzen. Methode 1 Topf von der Heizquelle nehmen. Nach kurzer Zeit senkt sich das Kochsignal (1). Wenn es ganz im Griff verschwunden ist (J) und die Anzeige (24) im Timer (12)

  • von rot auf grün gewechselt hat (W), drehen Sie den Drehknopf (8) auf Position »öffnen/schließen« (30a) und ziehen ihn nach hinten (30b). Dabei entweicht unter dem Deckelgriff (5) der noch vorhandene restliche Dampf. Tritt kein Dampf mehr aus, Topf kurz rütteln und öffnen. Diese Methode empfehlen wir besonders bei langen Garzeiten, da Sie die vorhandene Rest- wärme nutzen können. Methode 2 Wenn Sie langsam und sanft abdampfen wol- len, wählen Sie die Abdampfautomatik. Drehen Sie dazu den Drehknopf (8) auf die Position »öffnen/schließen« (30a). Der Dampf entweicht langsam unter dem Deckelgriff. Wenn die Anzeige (24) im Timer (12)
  • von rot auf grün gewechselt hat (W) und das Kochsignal ganz im Griff verschwunden ist (J), Topf kurz rütteln und öffnen. Methode 3 Wenn Sie möglichst schnell abdampfen wollen, drehen Sie den Drehknopf (8) auf die Position »öffnen/schließen« und ziehen ihn zum Schnellabdampfen nach hinten (A). Wenn die Anzeige (24) im Timer (12)
  • von rot auf grün gewechselt hat (W) und das Kochsi- gnal ganz im Griff verschwunden ist (J), Topf kurz rütteln und öffnen. Methode 4 Wenn Sie der austretende Dampf stört, stellen Sie den Topf einfach in die Spüle und lassen kaltes Wasser über den Deckel laufen (K). Achten Sie darauf, dass der Timer (12)
  • nicht nass wird, er könnte sonst beschädigt werden. Wenn die Anzeige (24) im Timer (12)
  • von rot auf grün gewechselt hat (W) und das Kochsi- gnal ganz im Griff verschwunden ist (J), Topf kurz rütteln und öffnen. *nur Perfect Ultra10

7. Pflege des Schnelltopfs

7.1. Reinigung Timer (12) aus dem Deckelgriff (5) nehmen (X) und mit einem feuchten Tuch abwischen*. Dek- kelgriff (5) abnehmen (C) und unter fließen- dem Wasser abwaschen (L). Dichtungsring (10) aus dem Deckel lösen und von Hand spülen. Topf, Deckel und Einsätze können in der Spül- maschine gereinigt werden. Rückstände nicht abkratzen, sondern einweichen. Bei Kalkansatz mit Essigwasser auskochen. Topfboden eben- falls regelmäßig reinigen. 7.2. Aufbewahrung Dichtungsring (10) nach der Reinigung separat aufbewahren, um ihn zu schonen. 7.3. Wartung Der Schnelltopf ist ein technischer Gebrauchs- gegenstand, dessen Einzelteile einem Ver- schleiß unterliegen können. Sie sollten deshalb nach längerem Gebrauch alle Einzelteile entsprechend der »Ersatzteilliste« überprüfen. Bei offensichtlichen Veränderungen müssen die betreffenden Teile ersetzt werden. Verwenden Sie nur Originalersatzteile des Herstellers. Hinweis: Bei beschädigtem Deckelgriff (5) ist eine werkseitige Reparatur notwendig.

8. Vielseitige Verwendung

Die Vorteile des Schnellkochens gelten nicht nur für herkömmliche Zubereitungsarten: 8.1. Tiefkühlkost zubereiten Tiefkühlkost kann direkt aus dem Gefriergerät in den Topf gegeben werden. Das Fleisch zum Anbraten etwas Antauen. Gemüse direkt aus der Verpackung in den Einsatz geben. Die An- kochzeiten verlängern sich, die Garzeiten blei- ben gleich. 8.2. Vollwertkost zubereiten Für Vollwertkost werden häufig Getreide und Hülsenfrüchte verarbeitet. Bei der Zubereitung im Schnelltopf müssen Getreide und Hülsen- früchte nicht mehr unbedingt eingeweicht werden. Die Garzeiten verlängern sich dann um ca. die Hälfte der Zeit. Geben Sie 1/4 l Mindestflüssigkeit in den Topf und zusätzlich auf 1 Teil Getreide/Hülsenfrüchte mind. 2 Teile Flüssigkeit. Restwärme der Kochstelle kann gut zum Nach- quellen genutzt werden. Achten Sie darauf, dass bei schäumenden oder quellenden Speisen (Getreide, Hülsenfrüchte) der Topf nur zur Hälfte gefüllt werden darf. 8.3. Einkochen Gläser mit 1l Inhalt werden im 6,5 l und 8,5 l Schnelltopf, kleinere Gläser im 4,5 l Schnell- topf eingekocht. Vorbereiten der Lebensmittel wie üblich. 1/4 l Wasser in den Topf füllen. Einweckgläser in den gelochten Einsatz setzen. Gemüse/Fleisch beim 2. orangefarbenen Kochring ca. 20 min garen Steinobst beim 1. orangefarbenen Kochring ca. 5 min garen Kernobst beim 1. orangefarbenen Kochring ca. 10 min garen Zum Abdampfen Topf langsam abkühlen lassen (Methode 1) – nicht mit dem Drehknopf (8) oder unter fließendem Wasser drucklos ma- chen, weil sich sonst der Saft aus den Gläsern drückt. 8.4. Entsaften Im Schnelltopf können Sie kleine Mengen Obst zu Saft verarbeiten. 1/4 l Wasser in den Topf geben, Früchte im gelochten Einsatz auf *nur Perfect Ultra11 DEGBESBG

den ungelochten Einsatz setzen und bei Bedarf zuckern. Beim 2. orangefarbenen Kochring garen. Je nach Obstsorte liegt die Zeit zwischen 10-20 Minuten. Topf unter fließendem Wasser drucklos machen (Methode 4). Vor dem Öffnen kurz rütteln. 8.5. Sterilisieren Babyflaschen, Einmachgläser etc. können schnell sterilisiert werden. Teile mit der Öff- nung nach unten in den gelochten Einsatz stellen, 1/4 l Wasser zugeben und 20 min beim

2. orangefarbenen Kochring sterilisieren.

Langsam abkühlen lassen (Methode 1). 8.6. Garen mit Einsätzen Je nach Größe des Schnelltopfs können Sie mit Einsätzen und Steg garen. Einsatz und Steg erhalten Sie als Zubehör im Fachhandel. Sie können im Schnelltopf auch mehrere Gerichte gleichzeitig zubereiten. Die einzelnen Beilagen werden durch Einsätze getrennt. Das Gericht mit der längsten Garzeit wird zuerst ohne Einsatz in den Topf gefüllt. Beispiele Braten (20 min) – Topfboden Kartoffeln (8 min) – gelochter Einsatz Gemüse (8 min) – ungelochter Einsatz Den Braten zunächst 12 min garen. Dann den Topf nach Anleitung öffnen. Kartoffeln im gelochten Einsatz auf den Steg stellen, Gemüse im ungelochten Einsatz einsetzen, Topf schlie- ßen und weitere 8 min garen. Unterscheiden sich die Garzeiten nicht wesentlich, können alle Einsätze gleichzeitig in den Topf gegeben werden. Durch das Öffnen zwischendurch ent- weicht Dampf, geben Sie deshalb etwas mehr als die erforderliche Flüssigkeit in den Topf.

9. Garantieerklärung

Während der Garantiezeit garantieren wir die einwandfreie Funktion des Produkts und seiner sämtlichen Teile. Die Garantiezeit beträgt 3 Jahre und beginnt mit dem Datum des Erwerbs des Produktes vom WMF Fachhändler, zu doku- mentieren durch einen vom Verkäufer vollstän- dig ausgefüllten Garantieabschnitt. Kommt es während der Garantiezeit zu Män- geln am Produkt, so werden wir den Mangel kostenlos durch Austausch der mangelhaften Teile gegen einwandfreie beseitigen. Mangelhafte Teile können nur durch den WMF Fachhändler oder die Kundendienstabteilung der WMF AG in Geislingen ersetzt werden. Der Garantieanspruch erstreckt sich aus- schließlich auf diesen Anspruch. Weiterge- hende Ansprüche aus der Garantie sind ausgeschlossen. Zur Geltendmachung des Garantieanspruchs ist der Garantieabschnitt vorzulegen. Er ist dem Käufer gleichzeitig mit dem WMF Schnell- topf auszuhändigen. Der Garantieanspruch besteht nur bei Vorlage des vollständig ausge- füllten Abschnitts. Selbstverständlich werden durch diese Garantieerklärung Ihre gesetzlichen Gewähr- leistungsrechte nicht eingeschränkt. Innerhalb der Gewährleistungsfrist stehen Ihnen die gesetzlichen Gewährleistungsrechte auf Nach- erfüllung, Minderung, Rücktritt und Schadens- ersatz im gesetzlichen Umfang zu. Von der Garantiepflicht ausgeschlossen sind: – Kochsignaldichtung – Dichtung Restdrucksicherung – Dichtung Abdampföffnung – Sicherheitsventil – Dichtungsring – Batterien

Diese Teile unterliegen einem natürlichen Verschleiß. 10 Jahre Liefergarantie auf Ersatzteile. *nur Perfect Ultra12

10. Haftungsausschluss

Es wird keine Garantie übernommen für Beschädigungen, die aus folgenden Gründen entstanden sind: Ungeeignete und unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte oder nachlässige Behandlung, nicht sachgemäß durchgeführte Reparaturen, den Einbau von nicht der Originalausführung entsprechenden Ersatzteilen, chemische oder physikalische Einflüsse auf Topfoberflächen, Nichtbefolgen dieser Bedienungsanleitung Name und Anschrift des Garantiegebers: WMF AG Eberhardstraße 73309 Geislingen/Steige Der Garantieanspruch ist entweder direkt beim Garantiegeber oder bei einem autorisierten WMF Fachhändler geltend zu machen.

11. Beseitigen von Störungen

Störungen am Schnelltopf Zu lange Ankochzeit oder das Kochsignal (1) steigt nicht. Dampf tritt am Deckel aus.DEGBESBG

Ursache Durchmesser der Kochstelle ungeeignet. Energiestufe ungeeignet. Deckel ist nicht richtig aufgesetzt. Kugel in Sicherheitsventil/Ankoch- automatik (4) sitzt nicht richtig. Flüssigkeit fehlt (mind.1/4 l). Dichtungsring (10) und/oder Topfrand sind nicht sauber. Drehknopf (8) steht nicht auf Kochstufe 1 oder 2. Dichtungsring (10) beschädigt oder hart (durch Verschleiß). Kochsignaldichtung (2) oder Dichtung der Restdrucksicherung (13) sitzen nicht richtig oder sind beschädigt. Bei Störungen grundsätzlich den Schnelltopf von der Kochstelle nehmen. Niemals mit Gewalt öffnen. Beseitigung Kochstelle wählen, die zum Topfdurchmesser passt. Auf höchste Energiestufe stellen. Topf vollkommen drucklos machen, öffnen. Dichtungsring (10) auf richtigen Sitz prüfen und Topf erneut verschließen. Topf vollkommen drucklos machen, öffnen, Griff abnehmen, Sicherheitsventil (4) über- prüfen, Sitz der Metallkugel im Deckel prüfen (E) und (F) und Topf erneut verschließen. Topf vollkommen drucklos machen, Deckel öffnen. Flüssigkeit einfüllen und Topf erneut verschließen. Topf vollkommen drucklos machen, Deckel öffnen. Dichtungsring (10) und Topfrand reinigen und Topf erneut verschließen. Drehknopf (8) auf Kochstufe 1 oder 2 stellen (30c)/(30d). Dichtungsring (10) durch einen original WMF Dichtungsring erneuern. Sitz der Dichtungen korrigieren oder durch original WMF Ersatzteile erneuern.14

11. Beseitigen von Störungen

Störungen am Schnelltopf Aus Sicherheitsventil/Ankochautomatik (4) tritt ständig Dampf aus (gilt nicht für die Ankochphase). Drehknopf (8) lässt sich nicht nach hinten ziehen und Topf lässt sich nicht öffnen. Störungen am Timer

Keine Anzeige im Display (20)*. Im Display (20) erscheint

Ursache Kugel sitzt nicht richtig im Ventil (E). Kugel wurde in die obere Kammer gedrückt. Restdrucksicherung blockiert. Timer (12) wurde zu früh, d.h. vor Beginn der Garstufe abgenommen. Timer (12) ist nicht aktiviert. Batterie ist leer (siehe Batterieanzeige (23)). Softwarefehler, erfordert eine werkseitige Reparatur. Bei Störungen grundsätzlich den Schnelltopf von der Kochstelle nehmen. Niemals mit Gewalt öffnen. Beseitigung Topf vollkommen drucklos machen, Deckel öffnen und Griff abnehmen. Kugel in die untere Kammer drücken (F) Hauptventil (3) auf Beweglichkeit prüfen (G) und Topf erneut verschließen. Mit Nadel oder Zahnstocher in die Öffnung der Restdrucksicherung (15) auf der Griff- abdeckung so lange nach unten drücken (M), bis sich der Drehknopf (8) nach hinten ziehen lässt. Timer (12) auf Deckelgriff (5) setzen und Garzeit neu einstellen. Timer (12) mit Plustaste (25) einschalten. Batterie gemäß Anleitung austauschen Timer (12) beim autorisierten Fachhändler abgeben oder direkt an WMF AG senden.16 Schwein und Kalb

eim 2. Ring garen und die Mindestfüllmenge von

/4 l Flüssigkeit beachten. Es wird kein spezieller

insatz benötigt. Rind Beim 2. Ring garen und die Mindestfüllmenge von 1/4 l Flüssigkeit beachten. Bei Rinderzunge wird ein gelochter Einsatz benötigt. Geflügel Beim 2. Ring garen und die Mindestfüllmenge von 1/4 l Flüssigkeit beachten. Bei dem Suppenhuhn wird ein gelochter Ein satz be nö tigt. Wild Beim 2. Ring garen und die Mindestfüllmenge von 1/4 l Flüssigkeit beachten. Es wird kein spezieller Einsatz benötigt. Lamm Beim 2. Ring garen und die Mindestfüllmenge von 1/4 l Flüssigkeit beachten. Fisch Beim 1. Ring garen und die Mindestfüllmenge von 1/4 l Flüssigkeit beachten. Bei Ragout und Gulasch ist kein Einsatz erforder- lich, ansonsten den ungelochten benutzen. Minuten Geschnetzeltes Schwein 5 - 7 Gulasch Schwein 10 - 15 Schweinebraten 20 - 25 Garzeit abhängig von Größe und Form Geschnetzeltes Kalb 5 - 7 Gulasch Kalb 10 - 15 Kalbshaxe am Stück 25 - 30 Kalbszunge 15 - 20 Mit Wasser bedecken Kalbsbraten 20 - 25 Garzeit abhängig von Größe und Form Hackbraten 10 - 15 Sauerbraten 30 - 35 Rinderzunge 45 - 60 Geschnetzeltes 6 - 8 Gulasch 15 - 20 Rouladen 15 - 20 Rinderbraten 35 - 45 Garzeit abhängig von Größe und Form Suppenhuhn 20 -25 max. 1/2 Füllmenge Hühnerteile 6 -8 Putenkeule 25 -30 Abhängig von Dicke der Keulen Putenragout 6 -10 Truthahn ist identisch Putenschnitzel 2 -3 Hasenbraten 15 -20 Hasenrücken 10 -12 Hirschbraten 25 -30 Hirschgulasch 15 -20 Lammragout 20 -25 Hammel hat längere Garzeiten Lammbraten 25 -30 Garzeit abhängig von Größe und Form Fischfilets 2 -3 Im eigenen Saft gedünstet Ganze Fische 3 -4 Im eigenen Saft gedünstet Ragout oder Gulasch 3 - 4

12. Garzeitentabelle17

eim 2. Ring garen und die Füllmenge von min. 1/4

bis max. 1/2 vom Topfin- halt beachten.

s wird kein spezieller Einsatz benötigt. Gemüse Beim 1. Ring garen und die Füllmenge von min. 1/4 l Flüssigkeit beachten. Bei Sauerkraut und Rote Bete wird kein Ein satz be nötigt. Bei allen anderen Ge richten wird der gelochte Ein satz benötigt. Ab den Bohnen erhöht sich die Garzeitentemper-atur (2. Ring). Hülsenfrüchte Getreide Beim 2. Ring garen und die Mindestfüllmenge von 1/4 l bis max. 1/2 vom Topfinhalt beachten. Auf 1 Teil Getreide kommen 2 Teile Wasser. Nicht ein- geweichtes Getreide muß

20 - 30 min. länger garen.

Milchreis beim 1. Ring zubereiten. Obst Beim 1. Ring garen und die Mindestfüllmenge von 1/4 l Flüssigkeit beachten. Tipps und Tricks zum Garen Minuten Erbsen-, Linsensuppe 12 - 15 Eingeweichte Hülsenfrüchte Fleischbrühe 25 - 30 Für alle Fleischarten gültig Gemüsesuppe 5 - 8 Gulaschsuppe 10 - 15 Hühnersuppe 20 - 25 Garzeit abhängig von der Größe Kartoffelsuppe 5 - 6 Ochsenschwanzsuppe 35 Auberginen, Gurken und Im Dampf gegartes Gemüse Tomaten 2 - 3 wird nicht so schnell ausgelaugt Blumenkohl, Paprika, Porree 3 - 5 Erbsen, Sellerie, Kohlrabi 4 - 6 Fenchel, Karotten, Wirsing 5 - 8 Bohnen, Grünkohl, Rotkohl 7 - 10 Sauerkraut 10 - 15 Rote Bete 15 - 25 Salzkartoffeln 6 - 8 Pellkartoffeln platzen auf, wenn Kartoffeln in der Schale 6 - 10 sie schnell abgedampft werden Erbsen, Bohnen, Linsen 10 - 15 Dicke Bohnen 10 min länger garen Buchweizen, Hirse 7 - 10 Garzeit für eingeweichtes Getreide Mais, Reis, Grünkern 6 - 15 Garzeit für eingeweichtes Getreide Milchreis 20 - 25 beim 1. Ring Langkornreis 6 - 8 Vollkornreis 12 - 15 Weizen, Roggen 10 - 15 Garzeit für eingeweichtes Getreide Kirschen, Pflaumen 2 - 5 Gelochter Einsatz wird empfohlen Äpfel, Birnen 2 - 5 Gelochter Einsatz wird empfohlen Garzeit beginnt, sobald vorgeschriebener Ring am Kochsignal sichtbar wird Angegebene Garzeiten sind Richtwerte Lieber kürzere Garzeiten wählen, es kann jederzeit nachgegart werden Bei den angegebenen Garzeiten für Gemüse erhalten Sie bißfeste Speisen Die Gartemperatur beträgt beim 1. Ring 110°C und beim 2. Ring 119°C Rezepte finden Sie unter www.wmf.de/schnellkochen19 DEGBESBG