ERIKA 60 - Säge Mafell - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ERIKA 60 Mafell
Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
WARNING
D - EG Konformitätserklärung
Wir bescheinigen hiermit, dass die Maschine ERIKA 60 den angeführten EU-Richtlinien entspricht. Bei Konstruktion und Bau wurden die gelisteten Normen angewendet. Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen: Mafell AG
Art.-Nr. 972101, 972120
VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH Merianstr. 28, 63069 Offenbach am Main
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M. W. en Dipl.-Ing. Matthias Krauss Vorstandsvorsitzender (CEO)
i. V. Dipl.-Ing. Harald Schmid, MBA Leitung Entwicklung und Konstruktion
Inhaltsverzeichnis
1 Zeichenerklärung....7
2 Erzeugnisangaben 7
2.1 Angaben zum Hersteller....7
2.2 Kennzeichnung der Maschine 7
2.3 Technische Daten 8
2.4 Emissionen 8
2.5 Lieferumfang 8
2.6 Sicherheitseinrichtungen 9
2.7 Bestimmungsgemäße Verwendung 9
2.8 Restrisiken....9
3 Sicherheitshinweise....10
3.1 Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshinweise 10
3.2 Sicherheitshinweise für Sägeverfahren 10
3.3 Rückschlag – Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise 11
3.4 Sicherheitshinweise für die Bedienung von Tischkreissägen 12
3.5 Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen 13
3.6 Hinweise zur Wartung und Instandhaltung....13
4 Rüsten / Einstellen 13
4.1 Aufstellung / Transport 13
4.2 Netzanschluss 14
4.3 Obere Schutzhaube 14
4.4 Späneabsaugung 15
4.5 Sägeblattauswahl 15
4.6 Sägeblattwechsel 15
4.7 Spaltkeil 16
4.8 Einsatz als Unterflur-Zugsäge 16
4.9 Einsatz als Tischkreissäge 16
5 Betrieb 16
5.1 Inbetriebnahme 16
5.2 Ein- und Ausschalten 17
5.3 Überlastschutz 17
5.4 Schnitttiefeneinstellung 17
5.5 Einstellung für Schrägschnitte 17
5.6 Universalanschlag 17
5.7 Einsatz als Parallelanschlag....18
5.8 Einsatz als Quer- und Gehrungsanschlag....19
6 Wartung und Instandhaltung 19
6.1 Prüfung der Sicherheitseinrichtungen 19
6.2 Maschinenpflege 19
6.3 Lagerung 20
7 Störungsbeseitigung....20
8 Sonderzubehör 22
9 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste 22
1 Zeichenerklärung

Dieses Symbol steht an allen Stellen, an denen Sie Hinweise zu Ihrer Sicherheit finden.
Bei Nichtbeachten können schwerste Verletzungen die Folge sein.

Dieses Symbol kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation.
Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.

Dieses Symbol kennzeichnet Anwendertipps und andere nützliche Informationen.
2 Erzeugnisangaben
zu Maschinen mit Art.-Nr. 972101 oder 972120
2.1 Angaben zum Hersteller
MAFELL AG, Beffendorfer Straße 4, D-78727 Oberndorf / Neckar, Telefon +49 (0)7423/812-0, Fax +49 (0)7423/812-218, E-Mail mafell@mafell.de
2.2 Kennzeichnung der Maschine

Schutzklasse II

CE-Zeichen zur Dokumentation der Übereinstimmung mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen gemäß Anhang I der Maschinenrichtlinie

Nur für EU Länder
Werfen Sie Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!
Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik- Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.

Zur Verringerung eines Verletzungsrisikos lesen Sie die Betriebsanleitung.
Kennzeichnung der Maschine erfolgt mit den Schildern auf der Front- und Rückseite entsprechend Abb. 15 und 16 (Seite 4).
2.3 Technische Daten
| Universalmotor funk- und fernsehentstört | 230 V~, 50 Hz | |
| Aufnahmeleistung (Normallast) | 1300 W | |
| Strom bei Normallast | 5,9 A | |
| Sägeblattdrehzahl im Leerlauf | 5500 min ^-1 | |
| Sägeblattdrehzahl bei Normallast | 5100 min ^-1 | |
| Schnitttiefe 0°/30°/45° | 2 - 61/49/39 mm | |
| Sägeaggregat schwenkbar | -2° - 47° | |
| Sägeblattdurchmesser max/min | 190/180 mm | |
| Sägeblatt-Grundkörperdicke | 1,4 mm | |
| Werkzeug-Schnittbreite | 2,0 mm | |
| Sägeblattaufnahmebohrung | 30 mm | |
| Durchmesser Absauganschluss | 58 mm | |
| Gewicht | 22,2 kg | |
| Abmessungen: | ||
| Größe der Tischplatte | 544 x 412 mm | |
| Höhe der Tischplatte | ohne Untergestell mit Untergestell | 300 mm847 mm |
2.4 Emissionen
Die angegebenen Geräuschemissionen sind nach DIN EN 62841-3-1 gemessen worden und können zum Vergleich des Elektrowerkzeugs Erika mit einem anderen und zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.

Gefahr
Die Geräuschemissionen können während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs Erika von den Angabewerten abweichen, abhängig von der Art und Weise, in der das Elektrowerkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird.
Tragen Sie daher stets einen Gehörschutz, auch wenn das Elektrowerkzeug ohne Belastung läuft!
2.4.1 Angaben zur Geräuschemission
Die nach EN 62841 ermittelten Geräuschemissionswerte betragen:
| Schalldruckpegel | L_PA = 89 dB (A) |
| Unsicherheit | K_PA = 3 dB (A) |
| Schallleistungspegel | L_WA = 104 dB (A) |
| Unsicherheit | K_WA = 3 dB (A) |
Die Geräuschmessung wurde mit dem serienmäßig mitgelieferten Sägeblatt durchgeführt.
2.5 Lieferumfang
Unterflur-Zugsäge Erika 60 komplett mit:
1 hartmetallbestücktes Kreissägeblatt ∅ 190 mm, 36 Zähne
1 Spaltkeil (Dicke 1,5 mm)
1 Schutzhaube mit Absauganschluss
1 Universalanschlag
1 Klemmstück
1 Schiebestock
1 Absaugschlauch
1 Abzweigung (Verbindung unterer und oberer Absauganschluss)
1 Bedienwerkzeug in Halterung an der Maschine
1 Betriebsanleitung
1 Heft „Sicherheitshinweise“
2.6 Sicherheitseinrichtungen

Gefahr
Diese Einrichtungen sind für den sicheren Betrieb der Maschine erforderlich und dürfen nicht entfernt bzw. unwirksam gemacht werden.
Prüfen Sie die Sicherheitseinrichtungen vor dem Betrieb auf Funktion und mögliche Beschädigungen. Verwenden Sie die Maschine nicht mit fehlenden oder unwirksamen Sicherheitseinrichtungen.
Die Maschine ist mit den folgenden Sicherheitseinrichtungen ausgestattet:
- Obere Schutzhaube
- Untere Schutzhaube
- Spaltkeil
- Sägeblatt (nach EN 847-1)
- Entsprechende Sägeblattflansche
- Auslaufzeit unter 10 s
- Anschlagsystem zur sicheren Werkstückführung
- Absauganschluss
- elektrische Sicherheit entspricht EN 62841-1
2.7 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Unterflur-Zugsäge Erika ist als Tischkreissäge und Zugkappsäge ausschließlich zum Längs- und Querschneiden von Massivholz geeignet. Plattenwerkstoffe wie Spanplatten, Tischlerplatten und MDF-Platten dürfen ebenfalls verarbeitet werden.
Verwenden Sie die zugelassenen Sägeblätter nach EN 847-1. Ein anderer Gebrauch als oben
beschrieben, ist nicht zulässig. Für einen Schaden, der aus einer solchen anderen Nutzung hervorgeht, haftet der Hersteller nicht.
Um die Maschine bestimmungsgemäß zu verwenden, halten Sie die von Mafell vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungsbedingungen ein.
2.8 Restrisiken

Gefahr
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und trotz der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen bleiben durch den Verwendungszweck hervorgerufene Restrisiken, welche zu gesundheitlichen Folgen führen können.
- Berühren des laufenden Sägeblattes im Schneidbereich.
- Schneiden an den scharfen Sägeblattzähnen beim Sägeblattwechsel.
- Rückschlag des Werkstücks oder von Werkstückteilen.
- Wegschleudern einzelner Zähne des Sägeblattes.
- Berühren spannungsführender Teile bei geöffneten elektrischen Einbauräumen und nicht vom Netz getrennter Maschine.
- Beeinträchtigung des Gehörs bei länger dauerndem Arbeiten ohne Gehörschutz.
- Allergien, Schleimhautreizungen durch Holzstaub oder Schmierstoffe.
3 Sicherheitshinweise

Gefahr
Beachten Sie stets die folgenden Sicherheitshinweise und die im jeweiligen Verwenderland geltenden Sicherheitsbestimmungen!
3.1 Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshinweise
- Lassen Sie Schutzabdeckungen montiert. Schutzabdeckungen müssen in funktionsfähigem Zustand und richtig montiert sein. Lockere, beschädigte oder nicht richtig funktionierende Schutzabdeckungen müssen repariert oder ersetzt werden.
- Verwenden Sie für Trennschnitte stets die Sägeblatt-Schutzabdeckung und den Spaltkeil. Für Trennschnitte, bei denen das Sägeblatt vollständig durch die Werkstückdicke sägt, verringern die Schutzabdeckung und andere Sicherheitseinrichtungen das Risiko von Verletzungen.
- Befestigen Sie nach Fertigstellung von Arbeitsvorgängen (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftrennen im Umschlagverfahren), bei denen das Entfernen von Schutzabdeckung und/oder Spaltkeil erforderlich ist, unverzüglich wieder das Schutzsystem. Die Schutzabdeckung und der Spaltkeil verringern das Risiko von Verletzungen.
- Stellen Sie vor dem Einschalten des Elektrowerkzeugs sicher, dass das Sägeblatt nicht die Schutzabdeckung, den Spaltkeil oder das Werkstück berührt. Versehentlicher Kontakt dieser Komponenten mit dem Sägeblatt kann zu einer gefährlichen Situation führen.
- Justieren Sie den Spaltkeil gemäß der Beschreibung in dieser Betriebsanleitung. Falsche Abstände, Position und Ausrichtung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert.
- Damit der Spaltkeil funktionieren kann, muss er auf das Werkstück einwirken. Bei zu kurzen Schnitten kann ein Rückschlag nicht durch den Spaltkeil verhindert werden. Bei Schnitten in Werkstücke, die zu kurz sind, um den Spaltkeil in Eingriff kommen zu lassen, ist der Spaltkeil unwirksam. Unter diesen Bedingungen kann ein
Rückschlag nicht durch den Spaltkeil verhindert werden.
- Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil richtig wirkt, muss der Sägeblattdurchmesser zu dem entsprechenden Spaltkeil passen, das Stammblatt des Sägeblatts dünner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen.
3.2 Sicherheitshinweise für Sägeverfahren
- GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren Fingern und Händen nicht in die Nähe des Sägeblatts oder in den Sägebereich. Ein Moment der Unachtsamkeit oder ein Ausrutschen könnte Ihre Hand zum Sägeblatt hinlenken und zu ernsthaften Verletzungen führen.
- Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung dem Sägeblatt zu. Zuführen des Werkstücks in der gleichen Richtung wie die Drehrichtung des Sägeblatts oberhalb des Tisches kann dazu führen, dass das Werkstück und Ihre Hand in das Sägeblatt gezogen werden.
- Verwenden Sie bei Längsschnitten niemals den Gehrungsanschlag zur Zuführung des Werkstücks, und verwenden Sie bei Querschnitten mit dem Gehrungsanschlag niemals zusätzlich den Parallelanschlag zur Längeneinstellung. Gleichzeitiges Führen des Werkstücks mit dem Parallelanschlag und dem Gehrungsanschlag erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Sägeblatt klemmt und es zum Rückschlag kommt.
- Üben Sie bei Längsschnitten die Zuführkraft auf das Werkstück immer zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt aus. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt weniger als 150 mm, und einen Schiebeblock, wenn der Abstand weniger als 50 mm beträgt. Derartige Arbeitshilfsmittel sorgen dafür, dass Ihre Hand in sicherer Entfernung zum Sägeblatt bleibt.
-
Verwenden Sie nur den mitgelieferten Schiebestock des Herstellers oder einen, der anweisungsgemäß hergestellt ist. Der Schiebestock sorgt für ausreichenden Abstand zwischen Hand und Sägeblatt.
-
Verwenden Sie niemals einen beschädigten oder angesägten Schiebestock. Ein beschädigter Schiebestock kann brechen und dazu führen, dass Ihre Hand in das Sägeblatt gerät.
- Arbeiten Sie nicht „freihändig“. Verwenden Sie immer den Parallelanschlag oder den Gehrungsanschlag, um das Werkstück anzulegen und zu führen. „Freihändig“ bedeutet, das Werkstück statt mit Parallelanschlag oder Gehrungsanschlag mit den Händen zu stützen oder zu führen. Freihändiges Sägen führt zu Fehlausrichtung, Verklemmen und Rückschlag.
- Greifen Sie nie um oder über ein sich drehendes Sägeblatt. Das Greifen nach einem Werkstück kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem sich drehenden Sägeblatt führen.
- Stützen Sie lange und/oder breite Werkstücke hinter und/oder seitlich des Sägetischs ab, so dass diese waagrecht bleiben. Lange und/oder breite Werkstücke neigen dazu, am Rand des Sägetischs abzukippen; dies führt zum Verlust der Kontrolle, Verklemmen des Sägeblatts und Rückschlag.
- Führen Sie das Werkstück gleichmäßig zu. Verbiegen oder verdrehen Sie das Werkstück nicht. Falls das Sägeblatt verklemmt, schalten Sie das Elektrowerkzeug sofort aus, ziehen Sie den Netzstecker und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen. Das Verklemmen des Sägeblatts durch das Werkstück kann zu Rückschlag oder zum Blockieren des Motors führen.
- Entfernen Sie abgesägtes Material nicht, während die Säge läuft. Abgesägtes Material kann sich zwischen Sägeblatt und Anschlagschiene oder in der Schutzabdeckung festsetzen und beim Entfernen Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Material entfernen.
- Verwenden Sie für Längsschnitte an Werkstücken, die dünner als 2 mm sind, einen Zusatz-Parallelanschlag, der Kontakt mit der Tischoberfläche hat. Dünne Werkstücke können sich unter dem Parallelanschlag verkeilen und zu Rückschlag führen.
3.3 Rückschlag – Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise
Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion des Werkstücks infolge eines hakenden, klemmenden Sägeblattes oder eines bezogen auf das Sägeblatt schräg geführten Schnitts in das Werkstück oder wenn ein Teil des Werkstücks zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag oder einem anderen feststehenden Objekt eingeklemmt wird.
In den meisten Fällen wird bei einem Rückschlag das Werkstück durch den hinteren Teil des Sägeblatts erfasst, vom Sägetisch angehoben und in Richtung des Bedieners geschleudert.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Tischkreissäge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
- Stellen Sie sich nie in direkte Linie mit dem Sägeblatt. Halten Sie sich immer auf der Seite zum Sägeblatt, auf der sich auch die Anschlagschiene befindet. Bei Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf Personen geschleudert werden, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
- Greifen Sie niemals über oder hinter das Sägeblatt, um das Werkstück zu ziehen oder zu stützen. Es kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem Sägeblatt kommen, oder ein Rückschlag kann dazu führen, dass Ihre Finger in das Sägeblatt gezogen werden.
- Halten und drücken Sie das Werkstück, welches abgesägt wird, niemals gegen das sich drehende Sägeblatt. Drücken des Werkstücks, welches abgesägt wird, gegen das Sägeblatt führt zu Verklemmen und Rückschlag.
- Richten Sie die Anschlagschiene parallel zum Sägeblatt aus. Eine nicht ausgerichtete Anschlagschiene drückt das Werkstück gegen das Sägeblatt und erzeugt einen Rückschlag.
- Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen in nicht einsehbare Bereiche zusammengebauter Werkstücke. Das eintauchende Sägeblatt kann in Objekte sägen, die einen Rückschlag verursachen können.
- Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmendes Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können
sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen überall dort abgestützt werden, wo sie die Tischoberfläche überragen.
- Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen von Werkstücken, die verdreht, verknotet, verzogen sind oder nicht über eine gerade Kante verfügen, an der sie mit einem Gehrungsanschlag oder entlang einer Anschlagschiene geführt werden können. Ein verzogenes, verknotetes oder verdrehtes Werkstück ist instabil und führt zur Fehlausrichtung der Schnittfuge mit dem Sägeblatt, Verklemmen und Rückschlag.
- Sägen Sie niemals mehrere aufeinander oder hintereinander gestapelte Werkstücke. Das Sägeblatt könnte ein oder mehrere Teile erfassen und einen Rückschlag verursachen.
- Wenn Sie eine Säge, deren Sägeblatt im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt so, dass die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es das Werkstück anheben und einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
- Halten Sie Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt. Verwenden Sie niemals verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit rissigen oder gebrochenen Zähnen. Scharfe und richtig geschränkte Sägeblätter minimieren Klemmen, Blockieren und Rückschlag.
3.4 Sicherheitshinweise für die Bedienung von Tischkreissägen
- Schalten Sie die Tischkreissäge aus und trennen Sie sie vom Netz, bevor Sie den Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln, Einstellungen an Spaltkeil oder der Sägeblattschutzabdeckung vornehmen und wenn die Maschine unbeaufsichtigt gelassen wird. Vorsichtsmaßnahmen dienen der Vermeidung von Unfällen.
- Lassen Sie die Tischkreissäge nie unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus und verlassen es nicht, bevor es vollständig zum Stillstand gekommen
ist. Eine unbeaufsichtigt laufende Säge stellt eine unkontrollierte Gefahr dar.
- Kinder und Jugendliche dürfen diese Maschine nicht bedienen. Davon ausgenommen sind Jugendliche unter Aufsicht eines Fachkundigen zum Zwecke ihrer Ausbildung.
- Achten Sie darauf, dass sich keine anderen Personen, insbesondere Kinder, im Arbeitsbereich aufhalten.
- Stellen Sie die Tischkreissäge an einem Ort auf, der eben und gut beleuchtet ist und wo Sie sicher stehen und das Gleichgewicht halten können. Der Aufstellort muss genug Platz bieten, um die Größe Ihrer Werkstücke gut zu handhaben. Unordnung, unbeleuchtete Arbeitsbereiche und unebene, rutschige Böden können zu Unfällen führen.
- Berücksichtigen Sie Umgebungseinflüsse. Setzen Sie die Maschine nicht dem Regen aus und vermeiden Sie Arbeiten in feuchter oder nasser Umgebung sowie in der Nähe von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen.
- Entfernen Sie regelmäßig Sägespäne und Sägemehl unter dem Sägetisch, von der Staubabsaugung und/oder den Führungen beweglicher Teile. Angesammeltes Sägemehl ist brennbar und kann sich selbst entzünden.
- Sichern Sie die Tischkreissäge. Eine nicht ordnungsgemäß gesicherte Tischkreissäge kann sich bewegen oder umkippen.
- Entfernen Sie Einstellwerkzeuge, Holzreste usw. von der Tischkreissäge, bevor Sie diese einschalten. Ablenkung oder mögliche Verklemmungen können gefährlich sein.
- Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z.B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
- Verwenden Sie niemals beschädigtes oder falsches Sägeblatt-Montagematerial, wie z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Schrauben oder Muttern. Dieses Sägeblatt-Montagematerial wurde speziell für Ihre Säge konstruiert, für sicheren Betrieb und optimale Leistung.
- Stellen Sie sich nie auf die Tischkreissäge und benutzen Sie die Tischkreissäge nicht als
Tritthocker. Es können ernsthafte Verletzungen auftreten, wenn das Elektrowerkzeug umkippt oder wenn Sie versehentlich mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen.
- Stellen Sie sicher, dass das Sägeblatt in der richtigen Drehrichtung montiert ist. Verwenden Sie keine Schleifscheiben oder Drahtbürsten mit der Tischkreissäge. Unsachgemäße Montage des Sägeblattes oder die Benutzung von nicht empfohlenem Zubehör kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
- Verwenden Sie keine Sägeblätter aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (HSS-Sägeblätter).
- Ändern Sie an der Maschine nichts, was die Sicherheit beinträchtigen könnte.
- Verwenden Sie im Freien nur gummiisolierte Verlängerungskabel (z. B. HO7 RN-F) mit einem Querschnitt von mindestens 1,5 mm² und achten Sie darauf, dass das Kabel nicht über scharfe Kanten gezogen wird.
- Das elektrische Anschlusskabel stets so von der Maschine wegführen und so verlegen, dass am Bedienplatz keine Stolpergefahr besteht.
- Das Schneiden von Rundholz ist mit den serienmäßigen Anschlägen und Zuführhilfen nicht erlaubt.
- Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper. Nicht in Metallteile, z. B. Nägel, sägen, da dadurch die empfindlichen Hartmetallschneiden beschädigt werden können.
- Beginnen Sie mit dem Schneiden des Werkstücks erst, wenn das Sägeblatt seine volle Drehzahl erreicht hat.
- Der beim Schneiden entstehende Holzstaub beeinträchtigt die notwendige Sicht und ist teilweise gesundheitsschädlich. Die Maschine muss deshalb, wenn nicht im Freien oder in ausreichend belüfteten Räumen gearbeitet wird, an eine Späneabsaugung, z. B. transportabler Kleinentstauber, angeschlossen sein. Dabei muss der mitgelieferte Absaugschlauch 5 (Abb. 4 - Seite 3) als Verbindung der oberen Schutzhaube mit dem Absauganschluss 4 verwendet werden. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen.
3.5 Hinweise zur Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen
- Tragen Sie stets eng anliegende Arbeitskleidung und legen Sie Ringe, Armbänder und Uhren ab.
- Der Schalldruckpegel am Ohr übersteigt 85 dB (A). Tragen Sie deshalb beim Arbeiten einen Gehörschutz.
- Um Verletzungen der Augen zu vermeiden, sollten Sie beim Arbeiten mit der Maschine einen Augenschutz (Schutzbrille) oder Gesichtsschutz tragen.
3.6 Hinweise zur Wartung und Instandhaltung
- Vor Beginn aller Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten ist das Anschlusskabel aus der Steckdose zu ziehen.
- Arbeiten an den elektrischen Teilen der Maschine dürfen nur von einem Elektrofachmann ausgeführt werden.
- Beschädigte Kabel oder Stecker müssen unverzüglich ausgetauscht werden. Der Austausch darf nur durch Mafell oder einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt erfolgen, um Sicherheitsgefährdungen zu vermeiden.
- Bei stark zersägtem Tischschlitz muss die Tischplatte durch den MAFELL-Kundendienst ausgetauscht werden.
- Es dürfen nur original MAFELL-Ersatz- und Zubehörteile verwendet werden. Es besteht sonst kein Garantieanspruch und keine Haftung des Herstellers.
4 Rüsten / Einstellen
4.1 Aufstellung / Transport
Die Maschine wird in einem Transportkarton geliefert. Untersuchen Sie die Maschine auf eventuelle Transportschäden. Beschädigungen am Verpackungsmaterial können ein Hinweis auf einen unsachgemäßen Transport sein. Reklamieren Sie Transportschäden sofort bei Ihrem Maschinenhändler.
Folgende Teile sind lose beigepackt und müssen vor der Inbetriebnahme noch angebaut bzw. der Maschine beigefügt werden:
- obere Schutzhaube
- Absaugschlauch
- Abzweigung (Verbindung unterer und oberer Absauganschluss)
- Universalanschlag
- Schiebestock
- Klemmstück
Zur Montage gehen Sie wie folgt vor:
- Obere Schutzhaube
Lösen Sie die Flügelschraube 2 (Abb. 12 - Seite 4) bis zum Anschlag. Drücken Sie diese Flügelschraube und stecken Sie die Schutzhaube 1 waagerecht auf den Spaltkeil 3 auf. Achten Sie darauf, dass das Führungsteil der Flügelschraube fest in der Bohrung am Spaltkeil eingerastet ist, wenn Sie die Flügelschraube loslassen. Ziehen Sie die Flügelschraube 2 wieder an.
Zur kurzfristigen Aufbewahrung der oberen Schutzhaube ist die Klammer 36 (Abb. 4 - Seite 3) und der Anschlag 37 an der Rückseite der Maschine vorgesehen, in welche sich die Schutzhaube einhängen lässt.
• Absaugschlauch und Abzweigung
Stecken Sie zuerst die Abzweigung 4 (Abb. 4 - Seite 3) auf den Absaugstutzen an der unteren Schutzhaube auf. Den Absaugstutzen an der oberen Schutzhaube verbinden Sie mit dem Absaugschlauch 5. Diesen stecken Sie auf den entsprechenden Stutzen an der Abzweigung auf.
- Universalanschlag
Die Montage des Universalanschlags ist im Abschnitt 5.6 beschrieben.
• Schiebestock / Schiebehandgriff
➢ Den mitgelieferten Schiebestock 60 (Abb. 6 - Seite 3) können Sie rechts vorne an der Maschine in der dafür vorgesehenen Halterung aufbewahren.
Zur Aufbewahrung des Schiebehandgriffs (Sonderzubehör) sind die Bohrungen rechts vorn oder links hinten an den
Längsseiten der Maschine vorgesehen, in welche Sie den Schiebehandgriff einhängen können. An dem Schiebehandgriff können Sie ein von Ihnen je nach Bedarf benötigtes Schiebeholz befestigen. Dazu setzen Sie den Griff auf das Schiebeholz auf und drücken die beiden Spitzen in das Holz ein. Danach drücken Sie die Flügelschraube an und drehen diese ein.
- Klemmstück kpl.
Das Klemmstück (vom Universalanschlag) können Sie zur Ablage auf der dafür vorgesehenen Halterung 35 (Abb. 6 - Seite 3) befestigen.
4.2 Netzanschluss
Achten Sie vor Inbetriebnahme darauf, dass die Netzspannung mit der auf dem Leistungsschild der Maschine angegebenen Betriebsspannung übereinstimmt.
4.3 Obere Schutzhaube
Die obere Schutzhaube ist unter gesetzlichen Vorgaben konzipiert. Durch die Schutzhaube und Seitenabdeckungen, soll ein unbeabsichtigtes Berühren des Anwenders mit dem Zahnkranzbereich des Sägeblattes verhindert werden. Die Seitenabdeckungen liegen hierfür immer auf der Tischplatte oder dem Werkstück auf und passen sich selbstständig der Dicke des Werkstücks an. Bei ungünstigen Winkeln und/oder Werkstückdicken ist das selbstständige Öffnen physikalisch jedoch nicht möglich. Das Werkstück oder das Anschlagsystem drückt dann die Seitenabdeckung in Richtung Sägeblatt. Um dies zu verhindern, beachten Sie folgende Hinweise:
- Passen Sie die Schnitttiefe immer der Werkstückdicke an, siehe Abschnitt 5.4.
- Stellen Sie bei Bedarf einen ausreichenden Abstand zwischen Anschlag und Sägeblatt ein, um ein freies Gleiten der Seitenabdeckungen zu ermöglichen.
- Wählen Sie bei spitzwinkligen Abschnitten die Arbeitsrichtung so, dass die Seitenabdeckungen
möglichst rechtwinklig auf die Werkstückkante auftreffen.
- Reinigen Sie die obere Schutzhaube regelmäßig mit einem sauberen Tuch. Verwenden Sie keine Reinigungs- und Schmiermittel an der Schutzhaube.
4.4 Späneabsaugung
Bei allen Arbeiten, bei denen eine erhebliche Menge Staub entsteht, schließen Sie die Maschine an eine geeignete externe Absaugeinrichtung an. Die Luftgeschwindigkeit muss mindestens 20 m/s betragen.
Der Innendurchmesser des Absauganschlusses beträgt 58 mm.
Verwenden Sie die Maschine im Freien oder in ausreichend belüfteten Räumen, können Sie bei kurzfristigem Einsatz auch den als Sonderzubehör erhältlichen Staubsack einsetzen. Dabei ist zu beachten, dass Sie diesen spätestens bei einer Füllung von 75 % entleeren sollten (bei Eichen- und Buchenholzstaub beachten Sie eine staubfreie Entsorgung!).
4.5 Sägeblattauswahl
Um eine gute Schnittqualität zu erhalten, verwenden Sie ein scharfes Werkzeug und wählen entsprechend Material und Anwendung ein Werkzeug aus der folgenden Liste:
Schneiden von Massivholz quer und längs zur Faserrichtung und Schneiden von unbeschichteten Spanplatten, Sperrholz und dergleichen:
- HW-Kreissägeblatt ∅ 190 x 2,0 x 30 mm, 36 Wechselzähne
Schneiden von beschichteten Platten:
- HW-Kreissägeblatt ∅ 190 x 2,0 x 30 mm, 30 Hohlzähne
Schneiden von Weichholz quer zur Faserrichtung:
- CV-Kreissägeblatt ∅ 190 x 2,0 x 30 mm, 56 Zähne
4.6 Sägeblattwechsel

Gefahr
Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.
- Stellen Sie das Sägeblatt auf maximale Schnitttiefe ein (siehe Abschnitt 5.4).
- Drehen Sie die Flügelschraube 2 (Abb. 12 - Seite 4) an der oberen Schutzhaube bis zum Anschlag nach links. Drücken Sie die Flügelschraube ein und ziehen die Schutzhaube nach oben ab.
- Greifen Sie durch die vordere Griff-Aussparung 10 (Abb. 10 – Seite 4) und ziehen die Federraste 20 nach vorne. Heben Sie die Tischeinlage 17 an, ziehen diese nach vorne und nehmen sie heraus.
- Öffnen Sie die Abdeckung 28 (Abb. 9 - Seite 4), indem Sie diese nach oben bzw. hinten schwenken
- Drücken Sie den Rastknopf 21 (Abb. 9 - Seite 4) und drehen das Sägeblatt 25, bis der Knopf einrastet. Entnehmen Sie den Sechskantstiftschlüssel 22 aus seiner Halterung 26 an der unteren Sägeschutzhaube und lösen Sie die Innensechskantschraube 23 durch Drehen im Uhrzeigersinn.
- Nehmen Sie den vorderen Sägeblattflansch 24 ab und das Sägeblatt 25 nach oben heraus.
- Setzen Sie das neue Sägeblatt ein.
- Stecken Sie den Flansch 24 auf den Zweikant auf und ziehen Sie die Innensechskantschraube 23 durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn mit dem Sechskantstiftschlüssel fest. Lassen Sie den Rastknopf los.
- Kontrollieren Sie, ob das Sägeblatt beim Drehen von Hand einwandfrei läuft.
- Stellen Sie den Spaltkeil falls erforderlich richtig ein (siehe Abschnitt 4.6).
- Sechskantstiftschlüssel 22 abziehen und in die Halterung einschieben.
- Schließen Sie die Abdeckung 28, indem Sie diese nach vorne schwenken und einrasten.
- Schieben Sie die Tischeinlage unter die hintere Tischkante ein und drücken diese vorne nach unten, bis sie gegen die Feder einrastet.
- Stecken Sie die obere Schutzhaube 1 (Abb. 12 - Seite 4) mit gedrückter Flügelschraube waagrecht auf den Spaltkeil auf und achten Sie darauf, dass das Führungsteil der Flügelschraube fest in der Bohrung am Spaltkeil eingerastet ist, wenn Sie die Flügelschraube
loslassen. Ziehen Sie die Flügelschraube 2 wieder an.
4.7 Spaltkeil

Gefahr
Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.
Der Spaltkeil verhindert, dass sich beim Längsschnitt die Schnittfuge hinter dem Sägeblatt schließt und dadurch ein Rückschlag des Werkstücks entsteht. Diese Funktion ist jedoch nur dann gewährleistet, wenn der Spaltkeil korrekt eingestellt ist, d. h., sein Abstand zum Zahnkranz des Sägeblattes innerhalb der gesamten Schnitttiefe max. 5 mm beträgt (siehe Abb. 11) und seine Dicke zwischen der Schnittfugenbreite und der Stammblattdicke des verwendeten Sägeblattes liegt. Der mitgelieferte Spaltkeil passt zu den unter Abschnitt 4.4 aufgeführten hartmetallbestückten Sägeblättern.
Wenn eine Einstellung des Spaltkeils erforderlich ist, gehen Sie wie folgt vor:
- Stellen Sie das Sägeblatt auf maximale Schnitttiefe ein (siehe Abschnitt 5.4).
- Entfernen Sie die obere Schutzhaube (siehe Abschnitt 4.5).
- Greifen Sie durch die vordere Griff-Aussparung 10 (Abb. 10 – Seite 4) und ziehen die Federraste 20 nach vorne. Heben Sie die Tischeinlage 17 an, ziehen diese nach vorne und nehmen sie heraus.
- Drücken Sie den Spaltkeil samt Halterung nach unten in die Raststellung für verdeckte Schnitte.
- Lösen Sie die beiden Innensechskantschrauben 27 (Abb. 11 - Seite 4) und stellen Sie den Spaltkeil 3 entsprechend Abb. 11 bezüglich Abstand zum Zahnkranz und in der Höhe ein.
- Ziehen Sie die Innensechskantschrauben 27 fest.
- Setzen Sie wieder die Tischeinlage ein und bringen Sie die obere Schutzhaube an (siehe Abschnitt 4.5).
Der Spaltkeil kann in zwei Stellungen ohne Zuhilfenahme von Werkzeug eingerastet werden:
- obere Stellung mit Schutzhaube - für normale Schnitte
- untere Stellung ohne Schutzhaube - für verdeckte Schnitte
Um die jeweilige Stellung zu erreichen ziehen Sie den Spaltkeil einfach nach oben und vorne oder drücken Sie diesen nach unten und hinten.
4.8 Einsatz als Unterflur-Zugsäge
Der besondere Vorteil beim Einsatz als Unterflur-Zugsäge ist das problemlose und präzise Trennen von feststehenden Werkstücken bis max. 215 mm Schnittlänge, z. B. Paneele. Legen Sie das Werkstück an der Anschlagschiene 6 (Abb. 1 - Seite 3) des Universalanschlags 7 an. Drücken Sie das Handrad 8 nach unten und ziehen Sie das Sägeaggregat mit dem Handrad nach vorne. Nach Beendigung des Schnittvorganges läuft das Sägeaggregat wieder in die Ausgangsposition zurück und wird dort selbsttätig arretiert.
4.9 Einsatz als Tischkreissäge
Das Längsschneiden größerer Werkstücke erfolgt in der Tischkreissägenfunktion. Bringen Sie das Sägeaggregat dazu in die dafür vorgesehene Position des Tisches. Hierzu drücken Sie das Handrad 8 (Abb. 3 - Seite 3) nach unten und ziehen das Sägeaggregat so weit nach vorne, bis der in der Zugstange 43 vorhandene ringförmige Einstich sichtbar wird. Verriegeln Sie durch seitliches Hochdrücken des Schiebers 42 das Sägeaggregat in dieser Position.
Setzen Sie den Universalanschlag 7 (Abb. 2 – Seite 3) dabei als Parallelanschlag ein. Dabei können Sie die Anschlagschiene 6 je nach Werkstückabmessungen mit ihrer hohen Werkstückführungsfläche oder um 90 gedreht mit ihrer niederen Führungsfläche 6 (Abb. 5 – Seite 3) einsetzen.
Sie kehren zur Unterflur-Zugsägefunktion zurück, in dem Sie den Schieber 42 schräg nach unten ziehen.
5 Betrieb
5.1 Inbetriebnahme
Diese Betriebsanleitung muss allen mit der Bedienung der Maschine beauftragten Personen zur Kenntnis gegeben werden, wobei insbesondere auf das Kapitel „Sicherheitshinweise“ aufmerksam zu machen ist.
5.2 Ein- und Ausschalten
- Einschalten: Drücken Sie den grünen Schaltknopf 46 (Abb. 3 – Seite 3).
- Ausschalten: Drücken Sie den roten Schaltknopf 45. Es erfolgt dabei eine automatische Abbremsung der Sägewelle mit Verkürzung der Auslaufzeit auf weniger als 10 s.
5.3 Überlastschutz

Das Ansprechen des Motorschutzes ist stets das Anzeichen für eine Motorüberlastung deren Ursache ermittelt und beseitigt werden muss.
Beim Überlasten des Motors wird die Drehzahl automatisch abgesenkt, bzw. bei Stromausfall erfolgt ein selbsttätiges Ausschalten. Nach Spannungswiederkehr können Sie die Maschine wieder einschalten.
5.4 Schnitttiefeneinstellung
Die Schnitttiefe können Sie durch Drehen des Handrades 8 (Abb. 6 - Seite 3) stufenlos von 2 bis 62 mm einstellen. Durch Drehen im Uhrzeigersinn vergrößern Sie die Schnitttiefe und verringern diese durch entgegengesetztes Drehen.
Um eine gute Schnittqualität zu erreichen, sollte die eingestellte Schnitttiefe des Sägeblattes ca. 5 mm über der zu bearbeitenden Materialstärke liegen.
Je nach Stellung des Spaltkeils in den beiden Raststellungen kann die auf dem Spaltkeil angebrachte und jeweils senkrecht zur Tischfläche stehende Maß-Skala 33 (Abb. 11 - Seite 4) als Hilfe für die Einstellung einer bestimmten Schnitttiefe herangezogen werden. Dies gilt jedoch nur für Sägeblätter mit ø 190 mm
Ist eine genaue Einstellung der Schnitttiefe notwendig, z. B. beim Nuten oder Fälzen, stellen Sie immer von unten her zu, um ein evtl. Spiel auszugleichen.
5.5 Einstellung für Schrägschnitte

Gefahr
Achten Sie vor Beginn der Schrägstellung bei laufendem Sägeblatt darauf, dass sich weder der Universalanschlag noch Werkstücke im Schwenkbereich des Sägeblattes befinden.
Für Winkel bis 45° lösen Sie zuerst den Feststellhebel 29 (Abb. 6 – Seite 3) durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn. Schwenken Sie das Sägeaggregat durch Drehen des Handgriffes 30. Auf der Winkelskala 31 wird am Zeiger der Schnittwinkel angezeigt. Ziehen Sie den Feststellhebel 29 wieder an.
Durch Drücken des Schiebers 32 nach oben ist ein zusätzliches Schwenken des Sägeaggregates um 2° über die beiden Endstellungen 0° und 45° hinaus möglich. Durch Rückstellen des Schiebers 32 wird die Grundeinstellung wiederhergestellt.
5.6 Universalanschlag
Der komplette Universalanschlag besteht aus dem Stangenhalter 13 (Abb. 2 - Seite 3) und der in der Halterung verstellbaren Führungsstange 16. Sie können ihn je nach Bedarf an allen Seiten der Tischplatte an den Schwalbenschwanzführungen in jeder Position aufsetzen und wie folgt festspannen:
- Drehen Sie den Spannhebel 11 senkrecht nach unten in die gelöste Position 11.1 (Abb. 13 - Seite 4).
- Setzen Sie anschließend den Stangenhalter von schräg oben (Abb. 14) an das Schwalbenschwanzprofil so an, dass die Spannbacke 47 nach hinten gedrückt wird und in das Profil einrastet.
- Der Stangenhalter kann in der gelösten Position 11.1 des Spannhebels variabel auf dem Profil verschoben werden.
- Drehen Sie den Spannhebel 11 nach links in Position 11.2 (Abb. 13), um den Stangenhalter zu klemmen.
Durch Drehen des Spannhebels nach rechts in Pos. 11.3 (Abb. 13) kann der Stangenhalter an jeder beliebigen Stelle vom Profil entfernt werden.
Reinigen Sie das Schwalbenschwanzprofil der Maschine und des Stangenhalters, wie auch die
Klemmfläche der Spannbacke 47 (Abb. 14) regelmäßig mit einem geeigneten Tuch. Dadurch ist die nötige Klemmkraft sichergestellt.
Der Universalanschlag kann sowohl als Parallelanschlag in der Tischkreissägen-Funktion als auch als Quer- und Gehrungsanschlag bei der Unterflur-Zugsäge eingesetzt werden.
Die Lage der Anschlagschiene 6 (Werkstückanlage) zum Gehrungsanschlag bzw. zur Skala ist werksseitig voreingestellt. Sollte trotzdem eine nachträgliche Justierung erforderlich werden, wird dies wie folgt durchgeführt:
- Befestigen Sie den Universalanschlag in der Schwalbenschwanzführung auf der rechten oder linken Längsseite des Tisches.
- Bringen Sie die Anschlagschiene durch Lösen der oberen Flügelschraube 12 (Abb. 2 - Seite 3) in die 0°-Stellung und ziehen Sie die Flügelschraube an.
- Lösen Sie die beiden von oben zugänglichen Zylinderschrauben mit einem Schraubendreher.
- Lösen Sie den seitlichen Spannhebel 12.1 (Abb. 13 - Seite 4) an der Stangenhalterung 13 (Abb. 2).
- Schieben Sie anschließend die Anschlagschiene bis kurz vor das Sägeblatt.
- Prüfen Sie, ob die Anschlagschiene richtig eingestellt ist. Dabei ist auf den Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt zu achten. Am hinteren aufsteigenden Zahn muss der Abstand geringfügig größer sein als am vorderen absteigenden Zahn.
- Klemmen Sie die Anschlagschiene mit dem seitlichen Schließhebel 12.2 (Abb. 13).
- Ziehen Sie die Zylinderschrauben wieder fest.
- Führen Sie einen Probeschnitt durch!
Sollte dieser nicht in Ordnung sein, beginnen Sie erneut mit der Einstellung.
Nach diesem Nachjustieren des Anschlags bleibt die Winkelanzeige auf der Skala erhalten!
5.7 Einsatz als Parallelanschlag
Den Universalanschlag können Sie in verschiedenen Positionen befestigen und als Parallelanschlag einsetzen (siehe Abb. 2 - Seite 3). Zur Einstellung siehe 5.6. Befestigung an der rechten oder linken Längsseite des Tisches. Dabei ist auf den Abstand zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt zu achten. Am hinteren aufsteigenden Zahn muss der Abstand geringfügig größer sein als am vorderen absteigenden Zahn.
- Lösen Sie die Flügelschraube 12 und stellen Sie auf der Winkelskala 0° ein. Ziehen Sie die Flügelschraube 12 wieder an.
- Befestigen Sie den Anschlag in der Schwalbenschwanzführung so, dass die Anschlagschiene von der vorderen Tischkante bis über die Mitte des Sägeblatts reicht. (Maschine in Tischkreissägen-Funktion)
- Stellen Sie das vorgesehene Maß zwischen Sägeblatt und Anschlagschiene nach Lösen des seitlichen Schließhebels 12.1 (Abb. 13 - Seite 4) am Stangenhalter 13 (Abb. 2 - Seite 3) durch Verschieben der Führungsstange 16 ein. Die Breite kann auf der Maß-Skala 15 an der dem Sägeblatt zugewandten Kante der Anschlagschiene abgelesen werden.
- Klemmen Sie den seitlichen Schließhebel 12.2 (Abb. 13 - Seite 4) und den Spannhebel 11.2 wieder fest.
- Befestigen Sie die Anschlagschiene zusätzlich an der vorderen Tischkante mit Hilfe des Klemmstücks 9 (Abb. 3 - Seite 3).
- Führen Sie hierfür die Vierkantmutter am Klemmstück in die Nut der Anschlagschiene.
- Drehen Sie die Flügelmutter am Klemmstück auf, bis der Keil hinter das Schwalbenschwanzprofil der Tischplatte greift.
• Ziehen Sie die Flügelmutter an.
Die Anschlagschiene 6 kann im Anschlag in der Längsrichtung verstellt werden. Besteht z. B. beim Längsschneiden von Massivholz die Gefahr, dass sich das Werkstück zwischen Anschlag und Sägeblatt verklemmt, wird die Anschlagschiene so verschoben, dass ihr hinteres Ende etwa bis zur Sägeblattmitte reicht. Dazu lösen Sie den auf der Oberseite des Anschlages angeordneten Spannhebel 14 (Abb. 2 - Seite 3) und verschieben die Anschlagschiene. Nach der Einstellung ziehen Sie den Spannhebel wieder fest.
Die Anschlagschiene 6 kann um 90° gedreht eingesetzt werden, siehe Abb. 5 - Seite 3. Dies erleichtert das Schneiden von schmalen Werkstücken insbesondere bei schräg gestelltem Sägeblatt, da die dann vorhandene niedrige Führungsfläche ein näheres Heranstellen des Parallelanschlags an das Sägeblatt ermöglicht. Dazu lösen Sie den Spannhebel 14 am Anschlag. Ziehen Sie die Anschlagschiene 6 ganz aus der Halterung heraus. Setzen Sie die Anschlagschiene um 90° gedreht so ein, dass die schmale Kante zum Sägeblatt zeigt. Danach ziehen Sie den Spannhebel wieder an. Auch in dieser Einstellung der Anschlagschiene kann die Schnittbreite auf der Maß-Skala 15 an der dem Sägeblatt zugewandten Kante abgelesen werden.
5.8 Einsatz als Quer- und Gehrungsanschlag

Gefahr
Einstellungen am
Universalanschlag nur bei stillstehendem Sägeblatt vornehmen.
Für Quer- und Gehrungsschnitte in Zugsägen-Funktion wird der Universalanschlag zweckmäßigerweise an der vorderen linken Tischseite befestigt, siehe Abb. 7 - Seite 3. In dieser Position wird bei rechtwinkligen Schnitten auf der Winkelskala 18 die 0°-Marke angezeigt.
Zur Durchführung von Winkelschnitten lösen Sie die auf der Oberseite vorhandene Flügelschraube 19 (Abb. 7 - Seite 3). Schwenken Sie die Anschlagschiene 6 nach der Skala 18 in die gewünschte Position. Dabei ist eine Raststellung vorhanden. Anschließend ziehen Sie die Flügelschraube wieder fest.
Die Rastung lässt sich durch den Schieber 44 unter der Winkelskala ausschalten. Lösen Sie die Flügelschraube leicht. Drücken Sie dann auf den einseitig überstehenden Teil des Schiebers.
Zum Erreichen einer besseren Schnittqualität sollte die Anschlagschiene immer möglichst dicht an die Schnittebene heranreichen. Sie ist deshalb an ihren Enden ausgeklinkt, damit die obere Schutzhaube auch beim Schneiden dünner Werkstücke weit genug herangestellt werden kann. Zum Verstellen der Anschlagschiene lösen Sie den Spannhebel 14.
Durch Verschieben der Führungsstange 16 im Stangenhalter 13 kann der Anschlag so eingestellt werden, dass sich in Abhängigkeit von den jeweiligen Werkstückabmessungen eine optimale Einstellung der Schnittbreite ergibt.
6 Wartung und Instandhaltung

Gefahr
Bei allen Wartungsarbeiten den Netzstecker ziehen.
MAFELL-Maschinen sind wartungsarm konstruiert.
Die eingesetzten Kugellager sind auf Lebenszeit geschmiert. Nach längerer Betriebszeit empfehlen wir, die Maschine einer autorisierten MAFELL-Kundendienstwerkstatt zur Durchsicht zu übergeben. Für alle Schmierstellen nur unser Spezialfett, Bestell - Nr. 049040 (1 kg - Dose), verwenden.
6.1 Prüfung der Sicherheitseinrichtungen
Die Sicherheit der Maschine ist in erster Linie von der Funktionsfähigkeit der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen abhängig. Es ist daher wichtig, dass diese Einrichtungen regelmäßig auf ihren ordnungsgemäßen Zustand überprüft werden. Dazu zählen insbesondere der Spaltkeil, die obere Schutzhaube und die untere Schutzhaube.
Außerdem sind alle 2 Wochen zu überprüfen:
- selbsttätiges Zurücklaufen des Sägeaggregates in die Ausgangsstellung bei Verwendung als Zugsäge (siehe Abschnitt 4.7)
- automatische Arretierung des Sägeaggregates in der Ausgangsstellung nach dem Zurücklaufen
- Störungsfreie Bewegung der Schutzhaubenflügel von der max. Schnitthöhe bis auf die Tischplatte
- Netzkabel auf Beschädigungen
6.2 Maschinenpflege
Die gleitenden und rollenden Teile sind gelegentlich mit einem geeigneten Staubsauger von Spänen und Staub zu befreien. Ein gelegentliches Einsprühen mit einem handelsüblichen Gleitmittel (z. B. Caramba) erleichtert das Gleiten der Teile.
Zur Vermeidung einer zu großen Erwärmung des Motors sollte gelegentlich geprüft werden, dass sich auf dessen Oberfläche kein Staub abgelagert hat.
6.3 Lagerung
Reinigen Sie die Maschine sorgfältig, wenn die Maschine längere Zeit nicht verwendet wird. Sprühen Sie blanke Metallteile mit einem Rostschutzmittel ein.
7 Störungsbeseitigung

Gefahr
Die Ermittlung der Ursachen von vorliegenden Störungen und deren Beseitigung erfordern stets erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Vorher Netzstecker ziehen!
Im Folgenden sind einige der häufigsten Störungen und ihre Ursachen aufgeführt. Bei weiteren Störungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an den MAFELL-Kundendienst.
| Störung | Ursache | Beseitigung |
| Maschine lässt sich nicht einschalten | Keine Netzspannung vorhanden | Spannungsversorgung kontrollieren |
| Netzsicherung defekt | Sicherung ersetzen | |
| Kohlebürsten abgenützt | Maschine in die MAFELL-Kundendienstwerkstatt bringen | |
| Maschine schaltet während des Leerlaufs selbsttätig ab | Netzausfall | Netzseitige Vorsicherungen kontrollierenDie Maschine läuft durch den eingebautenUnterspannungsschutz nicht von selbst wieder an und muss nach Spannungswiederkehr erneuteingeschaltet werden |
| Maschine bleibt während des Schneidens stehen | Netzausfall | Netzseitige Vorsicherungen kontrollieren |
| Überlastung der Maschine | Vorschubgeschwindigkeit verringern | |
| Werkstück klemmt beim Vorschieben | Stumpfes SägeblattAnschlagschiene des Universalanschlags steht nicht parallel zum Sägeblatt | Werkstück festhalten und sofort Motor ausschalten. Anschließend Sägeblatt austauschenAnschlagschiene neu einstellen, siehe Abschnitt 5.6 |
| Brandflecken an den Schnittstellen | Für den Arbeitsgang ungeeignetes oder stumpfes Sägeblatt | Sägeblatt austauschen |
| Späneaustritt verstopft | Betrieb ohne Absaugung | Bei ausgeschalteter Maschine Späne entfernen (siehe Abb. 8 - Seite 3).Der Schutzschieber 52 muss geöffnet werden. Dazu die Schraube 51 mit dem Sechskant-Schraubendreher 22 lösen. Die Arretiertasche 50 an der Schutzhaube nach unten ziehen und den Schutzschieber nach vorne ziehen. Dadurch können die Späne im Spänekanal leicht nach unten entfernt werden.Anschließend den Schutzschieber wieder schließen und einrastenAchtung! Die Schraube 51 wieder anziehen. |
| Absaugung zu schwach | Es muss ein Absauggerät eingesetzt werden, welches am Absaug- Anschlussstutzen eine Luftgeschwindigkeit von mindestens 20 m/s gewährleistet | |
| Holzteile im Spanauswurf | Bei ausgeschalteter Maschine Späne entfernen (siehe Abb. 8 - Seite 3).Der Schutzschieber 52 muss geöffnet werden. Dazu die Schraube 51 mit dem Sechskant-Schraubendreher 22 lösen. Die Arretiertasche 50 an der Schutzhaube nach unten ziehen und den Schutzschieber nach vorne ziehen.Dadurch können die Späne im Spänekanal leicht nach unten entfernt werden.Anschließend den Schutzschieber wieder schließen und einrasten.Achtung! Die Schraube 51 wieder anziehen. | |
| Höhenverstellung läuft schwer | Gewindespindel, Antriebsblech und Führungsstange verschmutzt | Bauteile reinigen und fetten oder ölen |
| Zugeinrichtung läuft schwer | Zugstange, Kugellagerlauffläche und Führungsrohr verschmutzt | Bauteile reinigen |
8 Sonderzubehör
- Stationäre Einrichtung (Untergestell) Best.-Nr. 203153
- Zusatztisch Best.-Nr. 208437
- Halteschiene 650 mm Best.-Nr. 201309
- Halteschiene 840 mm Best.-Nr. 201310
- Universalanschlag, kpl. Best.-Nr. 207914
- Stangenhalter Erika 60 Best.-Nr. 207548
- Anschlaglineal, kpl. Best.-Nr. 201331
- Schiebeschlitten Best.-Nr. 201320
- Sägeblatt-HW ∅ 190 x 2,0 x 30 mm, 36 Zähne / WZ Best.-Nr. 092550
- Sägeblatt-HW ∅ 180 x 2,0 x 30 mm, 30 Zähne / WZ Best.-Nr. 092511
- Sägeblatt-HW für Laminat ∅ 180 x 2,0 x 30 mm, 56 Zähne / Spezial Best.-Nr. 092527
- Staubsack Best.-Nr. 039829
9 Explosionszeichnung und Ersatzteilliste
Die entsprechenden Informationen zu den Ersatzteilen finden Sie auf unserer Homepage: www.mafell.com
Table of Contents
2.3 Technische gegevens
4 Voorbereiden / Instellen
• Bovenste beschermkap
Wenn sie nicht gemieden wird, kann das Produkt oder Gegenstände in seiner Umgebung beschädigt werden.
