PRECISIO CS 50 EBG - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts PRECISIO CS 50 EBG FESTOOL als PDF.
| Produkttyp | Tischkreissäge und geführte Standsäge |
| Marke | Festool |
| Modell | PRECISIO CS 50 EBG |
| Tischmaße (L x B) | 600 x 400 mm |
| Tischhöhe (ausgeklappt / eingeklappt) | 900 mm / 375 mm |
| Gewicht (ohne / mit Füßen) | 21 kg / 25 kg |
| Leistungsaufnahme | 1200 W |
| Leerlaufdrehzahl | 1600 - 4200 min⁻¹ (6 Stufen) |
| Schnitttiefe (bei 0° / bei 45°) | 0 - 52 mm / 0 - 37 mm |
| Neigungsbereich | -2° bis 47° |
| Maximale Zuglänge | 300 mm |
| Sägeblatt (Durchmesser x Schnittbreite) | 190 x 2,6 mm |
| Bohrung des Sägeblatts | 20 mm / 30 mm |
| Grundblattstärke | < 2 mm |
| Elektronische Bremse | Ja (Stopp in ~2 s) |
| Schnittarten | Längsschnitt, Querschnitt, Gehrungsschnitt, Falzschnitt, Nuten |
| Sicherheit | Schutzhaube, Spaltkeil, Splitterabweiser, Sicherheitsschieber |
| Absauganschluss | Zwei Anschlüsse: ∅27 mm (obere Haube) und ∅35 mm (untere Haube) |
| Elektronische Funktionen | Sanftanlauf, Drehzahlregelung, Überlastschutz, Thermosicherung, Wiederanlaufschutz |
| Bestimmungsgemäße Verwendung | Holz, Holzwerkstoffe, Kunststoffe, Aluminium (mit speziellen Sägeblättern) |
| Wartung | Regelmäßige Reinigung, Schmierung der Führungsstangen, Kohlebürstenwechsel bei autorisiertem Kundendienst |
| Garantie und Reparierbarkeit | Reparaturen durch autorisierte Festool-Kundendienstwerkstatt; Originalersatzteile verfügbar |
Häufig gestellte Fragen - PRECISIO CS 50 EBG FESTOOL
Benutzerfragen zu PRECISIO CS 50 EBG FESTOOL
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch PRECISIO CS 50 EBG - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. PRECISIO CS 50 EBG von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG PRECISIO CS 50 EBG FESTOOL
de: EU-Konformitätserklärung. Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt mit allen relevanten Anforderungen folgender EU-Richtlinien übereinstimmt, und folgende Normen oder normative Dokumente zugrunde gelegt wurden:
Tisch- und Zugkreisäge / Table saw with sliding function
Seriennummer / Serial number * T-Nr.
CS 50 EBG 201427, 201429, 201432

2006/42/EC
2014/30/EU
2011/65/EU
EN 62841-1: 2015 + AC:2015 + A11:2022,
EN 62841-3-1:2014 + AC:2015 + A11:2017 + A1:2021 + A12:2021,
EN 55014-1:2017 + A11:2020,
EN 55014-2:1997 + A1:2001 + A2:2008 + AC:1997,
EN 61000-3-2:2014,
EN 61000-3-3:2013,
EN IEC 63000:2018
Benannte Stelle, die das EG-Baumusterprüfverfahren durchgeführt hat: Approved Body for EC Type-examination:
DEKRA Testing and Certification GmbH
Handwerkstraße 15
Unterzeichnet für und im Namen von/ Signed on behalf of and in name of:
Festool GmbH
Wertstr. 20, 73240 Wendlingen, GERMANY
Wendlingen, 2024-07-25

text_image
ppa. 19382Markus Stark
Leiter Forschung & Entwicklung Produkte Head of Research & Development Products

Tim Weber
Leiter Produktkonformität Head of Product Compliance
Inhaltsverzeichnis
1 Symbole....10
2 Sicherheitshinweise....10
3 Bestimmungsgemäße Verwendung...... 16
4 Technische Daten....16
5 Geräteelemente.... 16
6 Inbetriebnahme....16
7 Einstellungen.... 18
8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug......21
9 Transport....22
10 Wartung und Pflege.... 23
11 Zubehör.... 23
12 Umwelt.... 23
1 Symbole

Warnung vor allgemeiner Gefahr

Warnung vor Stromschlag

Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen.

Gehörschutz tragen.

Schutzbrille tragen.

Atemschutz tragen.

Schutzhandschuhe beim Werkzeugwechsel tragen.

CE-Konformitätskennzeichnung

Nicht in den Hausmüll geben.

Griffbereich


Einstellungsmarkierung Winkelrastanschlag in Zubehörgarage

Drehrichtung der Säge und des Sägeblatts

Elektrodynamische Auslaufbremse

Sägeblattabmessung
a ... Durchmesser
b ... max. Schnitttiefe
c ... Aufnahmebohrung
d ... Spaltkeildicke

Holz

Laminierte Holzplatten

Faserzementplatten Eternit

Aluminium

Schutzklasse II

Tipp, Hinweis
2 Sicherheitshinweise
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für Elektrowerkzeuge
WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf.
2.2 Sicherheitshinweise für Tischkreissägen
1) Schutzabdeckungsbezogene Sicherheitshinweise
- Lassen Sie Schutzabdeckungen montiert. Schutzabdeckungen müssen in funktionsfähigem Zustand und richtig montiert sein. Lockere, beschädigte oder nicht richtig funktionierende Schutzabdeckungen müssen repariert oder ersetzt werden.
- Verwenden Sie für Trennschnitte stets die Sägeblatt-Schutzabdeckung und den Spaltkeil. Für Trennschnitte, bei denen das Sägeblatt vollständig durch die Werkstückdicke sägt, verringern die Schutzabdeckung und andere Sicherheitseinrichtungen das Risiko von Verletzungen.
- Befestigen Sie nach Fertigstellung von verdeckten Schnitten wie z. B. Falzen, Auftrennen im Umschlagverfahren oder Ausnuten wieder den Spaltkeil in seiner obersten Endposition. Setzen Sie die Schutzabdeckung, während sich der Spaltkeil in seiner oberen Endposition befindet. Die Schutzabdeckung und der Spaltkeil verringern das Risiko von Verletzungen.
- Stellen Sie vor dem Einschalten des Elektrowerkzeugs sicher, dass das Sägeblatt nicht die Schutzabdeckung, den Spaltkeil
oder das Werkstück berührt. Versehentlicher Kontakt dieser Komponenten mit dem Sägeblatt kann zu einer gefährlichen Situation führen.
- Justieren Sie den Spaltkeil gemäß der Beschreibung in dieser Betriebsanleitung.
Falsche Abstände, Position und Ausrichtung können der Grund dafür sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht wirksam verhindert. - Damit der Spaltkeil wirken kann, muss er sich im Sägespalt befinden. Bei Schnitten in Werkstücke, die zu kurz sind, um den Spaltkeil in Eingriff kommen zu lassen, ist der Spaltkeil unwirksam. Unter diesen Bedingungen kann ein Rückschlag nicht durch den Spaltkeil verhindert werden.
- Verwenden Sie das für den Spaltkeil passende Sägeblatt. Damit der Spaltkeil richtig wirkt, muss der Sägeblattdurchmesser zu dem entsprechenden Spaltkeil passen, das Stammblatt des Sägeblatts dünner als der Spaltkeil sein und die Zahnbreite mehr als die Spaltkeildicke betragen.
2) Sicherheitshinweise für Sägeverfahren

: Kommen Sie mit Ihren Fin- und Händen nicht in die Nähe des latts oder in den Sägebereich. Ei
Moment der Unachtsamkeit oder ein Ausrutschen könnte Ihre Hand zum Sägeblatt hin lenken und zu ernsthaften Verletzungen führen.
- Führen Sie das Werkstück nur entgegen der Drehrichtung dem Sägeblatt zu. Zuführen des Werkstücks in der gleichen Richtung wie die Drehrichtung des Sägeblatts oberhalb des Tisches kann dazu führen, dass das Werkstück und Ihre Hand in das Sägeblatt gezogen werden.
- Verwenden Sie bei Längsschnitten niemals den Gehrungsanschlag zur Zuführung des Werkstücks, und verwenden Sie bei Querschnitten mit dem Gehrungsanschlag niemals zusätzlich den Parallelanschlag zur Längeneinstellung. Gleichzeitiges Führen des Werkstücks mit dem Parallelanschlag und dem Gehrungsanschlag erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Sägeblatt klemmt und es zum Rückschlag kommt.
- Halten Sie bei Längsschnitten das Werk-stück immer in vollständigem Kontakt mit der Anschlagschiene und üben Sie die Zu-
führkraft auf das Werkstück immer zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt aus. Verwenden Sie einen Schiebestock, wenn der Abstand zwischen Anschlagschiene und Sägeblatt weniger als 150 mm, und einen Schiebeblock, wenn der Abstand weniger als 50 mm beträgt. Derartige Arbeitshilfsmittel sorgen dafür, dass Ihre Hand in sicherer Entfernung zum Sägeblatt bleibt.
- Verwenden Sie nur den mitgelieferten Schiebestock des Herstellers oder einen, der anweisungsgemäß hergestellt ist. Der Schiebestock sorgt für ausreichenden Abstand zwischen Hand und Sägeblatt.
- Verwenden Sie niemals einen beschädigten oder angesägten Schiebestock. Ein beschädigter oder angesägter Schiebestock kann brechen und dazu führen, dass Ihre Hand in das Sägeblatt gerät.
- Arbeiten Sie nicht „freihändig“. Verwenden Sie immer den Parallelanschlag oder den Gehrungsanschlag, um das Werkstück anzulegen und zu führen. „Freihändig“ bedeutet, das Werkstück statt mit Parallelanschlag oder Gehrungsanschlag mit den Händen zu stützen oder zu führen. Freihändiges Sägen führt zu Fehlausrichtung, Verklemmen und Rückschlag.
- Greifen Sie nie um oder über ein sich drehendes Sägeblatt. Das Greifen nach einem Werkstück kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem sich drehenden Sägeblatt führen.
- Stützen Sie lange und/oder breite Werkstücke hinter und/oder seitlich des Sägetischs ab, so dass diese waagrecht bleiben. Lange und/oder breite Werkstücke neigen dazu, am Rand des Sägetischs abzukippen; dies führt zum Verlust der Kontrolle, Verklemmen des Sägeblatts und Rückschlag.
- Führen Sie das Werkstück gleichmäßig zu. Verbiegen, verdrehen oder verschieben Sie das Werkstück nicht seitlich. Falls das Sägeblatt verklemmt, schalten Sie das Elektrowerkzeug sofort aus, ziehen Sie den Netzstecker und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen. Das Verklemmen des Sägeblatts durch das Werkstück kann zu Rückschlag oder zum Blockieren des Motors führen.
- Entfernen Sie abgesägtes Material nicht, während die Säge läuft. Abgesägtes Ma-
Deutsch
terial kann sich zwischen Sägeblatt und Anschlagschiene oder in der Schutzabdeckung festsetzen und beim Entfernen Ihre Finger in das Sägeblatt ziehen. Schalten Sie die Säge aus und warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Material entfernen.
- Verwenden Sie für Längsschnitte an Werkstücken, die dünner als 2 mm sind, einen Zusatz- Parallelanschlag, der Kontakt mit der Tischoberfläche hat. Dünne Werkstücke können sich unter dem Parallelanschlag verkeilen und zu Rückschlag führen.
3) Rückschlag - Ursachen und entsprechende Sicherheitshinweise
Ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion des Werkstücks infolge eines hakenden, klemmen- den Sägeblatts oder eines bezogen auf das Sägeblatt schräg geführten Schnitts in das Werkstück oder wenn ein Teil des Werkstücks zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag oder einem anderen feststehenden Objekt eingeklemmt wird.
In den meisten Fällen wird bei einem Rückschlag das Werkstück durch den hinteren Teil des Sägeblatts erfasst, vom Sägetisch angehoben und in Richtung des Bedieners geschleudert.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder fehlerhaften Gebrauchs der Tischkreissäge. Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
- Stellen Sie sich nie in direkte Linie mit dem Sägeblatt. Halten Sie sich immer auf der Seite zum Sägeblatt, auf der sich auch die Anschlagschiene befindet. Bei einem Rückschlag kann das Werkstück mit hoher Geschwindigkeit auf Personen geschleudert werden, die vor und in einer Linie mit dem Sägeblatt stehen.
- Greifen Sie niemals über oder hinter das Sägeblatt, um das Werkstück zu ziehen oder zu stützen. Es kann zu unbeabsichtigter Berührung mit dem Sägeblatt kommen, oder ein Rückschlag kann dazu führen, dass Ihre Finger in das Sägeblatt gezogen werden.
- Halten und drücken Sie das Werkstück, welches abgesägt wird, niemals gegen das sich drehende Sägeblatt. Drücken des Werkstücks, welches abgesägt wird, gegen
das Sägeblatt führt zu Verklemmen und Rückschlag.
- Richten Sie die Anschlagschiene parallel zum Sägeblatt aus. Eine nicht ausgerichtete Anschlagschiene drückt das Werkstück gegen das Sägeblatt und erzeugt einen Rückschlag.
- Verwenden Sie bei verdeckten Säge- schnitten (z. B. Falzen, Ausnuten oder Auftrennen im Umschlagverfahren) einen Druckkamm, um das Werkstück gegen Tisch und Anschlagschiene zu führen. Mit einem Druckkamm können Sie das Werk- stück bei Rückschlag besser kontrollieren.
– Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen in nicht einsehbare Bereiche zusammengebauter Werkstücke. Das eintauchende Sägeblatt kann in Objekte sägen, die einen Rückschlag verursachen können.
- Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko eines Rückschlags durch ein klemmen des Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten müssen überall dort abgestützt werden, wo sie die Tischoberfläche überragen.
– Seien Sie besonders vorsichtig beim Sägen von Werkstücken, die verdreht, verknotet, verzogen sind oder nicht über eine gerade Kante verfügen, an der sie mit einem Gehrungsanschlag oder entlang einer Anschlagschiene geführt werden können. Ein verzogenes, verknotetes oder verdrehtes Werkstück ist instabil und führt zur Fehlausrichtung der Schnittfuge mit dem Sägeblatt, Verklemmen und Rückschlag.
- Sägen Sie niemals mehrere aufeinander oder hintereinander gestapelte Werkstücke. Das Sägeblatt könnte ein oder mehrere Teile erfassen und einen Rückschlag verursachen.
- Wenn Sie eine Säge, deren Sägeblatt im Werkstück steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie das Sägeblatt im Sägespalt so, dass die Sägezähne nicht im Werkstück verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es das Werkstück anheben und einen Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut gestartet wird.
- Halten Sie Sägeblätter sauber, scharf und ausreichend geschränkt. Verwenden Sie niemals verzogene Sägeblätter oder Sägeblätter mit rissigen oder gebrochenen
Zähnen. Scharfe und richtig geschränkte Sägeblätter minimieren Klemmen, Blockieren und Rückschlag.
4) Sicherheitshinweise für die Bedienung von Tischkreissägen
- Schalten Sie die Tischkreissäge aus und trennen Sie sie vom Akkupack, bevor Sie den Tischeinsatz entfernen, das Sägeblatt wechseln, Einstellungen am Spaltkeil oder der Sägeblattschutzabdeckung vornehmen und wenn die Maschine unbeaufsichtigt gelassen wird. Vorsichtsmaßnahmen dienen der Vermeidung von Unfällen.
- Lassen Sie die Tischkreissäge nie unbeaufsichtigt laufen. Schalten Sie das Elektrowerkzeug aus und verlassen es nicht, bevor es vollständig zum Stillstand gekommen ist. Eine unbeaufsichtigt laufende Säge stellt eine unkontrollierte Gefahr dar.
- Stellen Sie die Tischkreissäge an einem Ort auf, der eben und gut beleuchtet ist und wo Sie sicher stehen und das Gleichgewicht halten können. Der Aufstellort muss genug Platz bieten, um die Größe Ihrer Werkstücke gut zu handhaben. Unordnung, unbeleuchtete Arbeitsbereiche und unebene, rutschige Böden können zu Unfällen führen.
- Entfernen Sie regelmäßig Sägespäne und Sägemehl unter dem Sägetisch und/oder von der Staubabsaugung. Angesammeltes Sägemehl ist brennbar und kann sich selbst entzünden.
- Sichern Sie die Tischkreissäge. Eine nicht ordnungsgemäß gesicherte Tischkreissäge kann sich bewegen oder umkippen.
- Entfernen Sie Einstellwerkzeuge, Holzreste usw. von der Tischkreissäge, bevor Sie diese einschalten. Ablenkung oder mögliche Verklemmungen können gefährlich sein.
- Verwenden Sie immer Sägeblätter in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung (z. B. rautenförmig oder rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und führen zum Verlust der Kontrolle.
- Verwenden Sie niemals beschädigtes oder falsches Sägeblatt-Montagematerial, wie z. B. Flansche, Unterlegscheiben, Schrauben oder Muttern. Dieses Sägeblatt-Montagematerial wurde speziell für Ihre Säge
konstruiert, für sicheren Betrieb und optimale Leistung.
- Stellen Sie sich nie auf die Tischkreissäge und benutzen Sie die Tischkreissäge nicht als Tritthocker. Es können ernsthafte Verletzungen auftreten, wenn das Elektrowerkzeug umkippt oder wenn Sie versehentlich mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen.
- Stellen Sie sicher, dass das Sägeblatt in der richtigen Drehrichtung montiert ist. Verwenden Sie keine Schleifscheiben oder Drahtbürsten mit der Tischkreissäge. Unsachgemäße Montage des Sägeblattes oder die Benutzung von nicht empfohlenem Zubehör kann zu ernsthaften Verletzungen führen.
2.3 Sicherheitshinweise für das Sägeblatt
Verwendung
- Das Werkzeug muss für den zu bearbeitenden Werkstoff geeignet sein.
– Die auf dem Sägeblatt angegebene Höchstdrehzahl darf nicht überschritten werden, bzw. der Drehzahlbereich muss eingehalten werden. - Beim Aus- und Einpacken des Werkzeugs sowie beim Hantieren (z. B. Einbau in die Maschine) mit äußerster Sorgfalt vorgehen. Verletzungsgefahr durch die sehr scharfen Schneiden!
- Beim Hantieren mit dem Werkzeug wird durch das Tragen von Schutzhandschuhen die Griffsicherheit am Werkzeug verbessert und das Verletzungsrisiko weiter gemindert.
- Kreissägeblätter, deren Körper gerissen sind, müssen ausgewechselt werden. Eine Instandsetzung ist nicht zulässig.
- WARNUNG! Werkzeuge mit sichtbaren Rissen, mit stumpfen oder beschädigten Schneiden dürfen nicht verwendet werden.
Montage und Befestigung
- Bei der Montage der Werkzeuge muss sichergestellt werden, dass das Aufspannen auf der Werkzeugnabe oder der Spannfläche des Werkzeuges erfolgt, und dass die Schneiden nicht mit anderen Bauteilen in Berührung kommen.
- Befestigungsschrauben und -muttern unter Verwendung geeigneter Schlüssel usw. und mit dem vom Hersteller angegebenen Drehmoment anziehen.
Deutsch
- Die Spannflächen müssen von Verschmutzungen, Fett, Öl und Wasser gereinigt werden.
- Spannschrauben müssen nach den Anleitungen des Herstellers angezogen werden.
- Ein Verlängern des Schlüssels oder das Festziehen mithilfe von Hammerschlägen ist nicht zulässig.
- Zum Einstellen des Bohrungsdurchmessers von Kreissägeblättern an den Spindeldurchmesser der Maschine dürfen nur fest eingebrachte Ringe, z. B.: eingepresste oder durch Haftverbindung gehaltene Ringe, verwendet werden. Die Verwendung lo-ser Ringe ist nicht zulässig.
- Transport des Werkzeugs nur in einer geeigneten Verpackung - Verletzungsgefahr!
- Die Maschine darf nur benutzt werden, wenn sich alle Schutzeinrichtungen in der vorgesehenen Position befinden und wenn sich die Maschine in gutem Zustand befindet und ordnungsgemäß gewartet ist.
Wartung und Pflege
- Reparaturen oder Nachschleifarbeiten dürfen nur von Festool-Kundendienstwerkstätten oder von Sachkundigen ausgeführt werden.
- Die Konstruktion des Werkzeuges darf nicht verändert werden.
- Werkzeug regelmäßig entharzen und reinigen (Reinigungsmittel mit pH-Wert zwischen 4,5 bis 8).
- Stumpfe Schneiden können an der Spanfläche bis zu einer minimalen Schneidendicke von 1 mm nachgeschliffen werden.
2.4 Weitere Sicherheitshinweise
- Bedienpersonal muss ausreichend in Anwendung, Einstellung und Bedienung des Elektrowerkzeugs geschult sein.
- Fehler am Elektrowerkzeug, einschließlich der trennenden Schutzeinrichtungen oder des Werkzeugs, bei Entdeckung sofort dem Wartungspersonal melden. Erst nach Behebung der Fehler darf das Elektrowerkzeug wieder benutzt werden.
- Tragen Sie geeignete persönliche Schutz- ausrüstungen: Gehörschutz, Schutzbrille, Staubmaske bei stauberzeugenden Arbeiten.
- Beim Arbeiten können schädliche/giftige Stäube entstehen (z. B. bleihaltiger Anstrich, einige Holzarten oder Metalle). Das Berühren oder Einatmen dieser Stäube
kann für die Bedienperson oder in der Nähe befindliche Personen eine Gefährdung darstellen. Beachten Sie die in Ihrem Land gültigen Sicherheitsvorschriften.
- Zum Schutz Ihrer Gesundheit einen geeigneten Atemschutz tragen. In geschlossenen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen und ein Absaugmobil anschließen.
- Schliessen Sie das Elektrowerkzeug an ein geeignetes Absauggerät an um die Staubfreisetzung zu minimieren. Stellen Sie alle Elemente zur Stauberfassung (Absaughauben usw.) ordnungsgemäß ein.
- Beim Sägen von Holz das Elektrowerkzeug an ein Absauggerät entsprechend EN 60335-2-69, Staubklasse M, anschließen.
- Um die Geräuschentwicklung zu minimieren muss das Werkzeug geschärft sein und alle Elemente zur Lärmminderung (Abdeckungen usw.) ordnungsgemäß eingestellt sein.
-
Nehmen Sie beim Sägen, die korrekte Arbeitsposition ein:
-
vorn an der Bedienerseite;
- frontal zur Säge;
-
neben der Sägeblattflucht.
-
Verwenden Sie den Schiebestock um das Werkstück sicher am Sägeblatt vorbeizuführen.
- Bewahren Sie den Schiebestock bei Nichtbenutzung im dafür vorgesehenen Zubehörhalter am Elektrowerkzeug auf.
- Verwenden Sie immer den mitgelieferten Spaltkeil und die Schutzabdeckung. Achten Sie auf deren korrekte Einstellung wie in der Bedienungsanleitung beschrieben. Ein nicht korrekt eingestellter Spaltkeil und das Entfernen von sicherheitsrelevanten Bauteilen, wie den Schutzabdeckungen, kann zu schweren Verletzungen führen.
- Kontrollieren Sie vor dem Arbeiten, ob die Schutzabdeckung und der Splitterschutz frei beweglich sind und am Tisch aufliegen.
- Direkt im Anschluss an Arbeiten, die das Entfernen der Schutzabdeckung erfordern, unbedingt wieder die Sicherheitseinrichtungen installieren, siehe Kapitel 6.2.
-
Falzen oder Nuten ist nur mit einer geeigneten Schutzvorrichtung, z. B. einer Tunnelschutzvorrichtung über dem Sägetisch, erlaubt.
-
Verwenden Sie Kreissägen nicht zum Schlitzen (im Werkstück beendete Nut).
– Schalten Sie die Säge zum Metallschneiden mittels Fehlerstromschutzschalter ein. - Stützen Sie lange Werkstücke durch eine geeignete Vorrichtung so ab, dass diese waagrecht aufliegen.
- Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose vor dem Werkzeugwechsel sowie vor dem Beseitigen von Störungen, wie z. B. Entfernen von eingeklemmten Splittern.
- Entfernen Sie keine Schnittreste oder sonstige Werkstückteile aus dem Schnittbereich, solange das Elektrowerkzeug läuft und die Sägeeinheit sich noch nicht in Ruhestellung befindet.
– Ist das Sägeblatt blockiert, schalten Sie das Elektrowerkzeug sofort aus und ziehen Sie den Netzstecker. Entfernen Sie erst danach das verkeilte Werkstück. - Während des Transports des Elektrowerkzeugs muss die obere Schutzabdeckung den oberen Teil des Sägeblattes abdecken.
- Benützen Sie die obere Schutzabdeckung nicht als Griff zum Transportieren!
- Verwenden Sie nur Originalzubehör und Hilfsmittel von Festool.
- Verwenden Sie keine eigene Hilfsmittel, wie z. B. Schiebestock, Lineale etc.
- Um eine Überhitzung des Sägeblattes oder ein Schmelzen des Kunststoffes zu vermeiden, stellen Sie für das Schnittmaterial die richtige Drehzahl ein und verwenden Sie beim Schneiden keine übermäßige Andruckkraft.
- Prüfen Sie regelmäßig den Stecker und das Kabel und lassen Sie diese bei Beschädigung von einer autorisierten Kundendienst-Werkstätte erneuern.
2.5 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten:

- Schutzbrille tragen!
– Vorschalten eines Fehlerstrom- (Fl-, PRCD-) Schutzschalters.
– Elektrowerkzeug an ein geeignetes Absauggerät mit Antistatik-Saugschlauch anschließen.
- Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab-lagerungen im Motorgehäuse reinigen.
- Verwenden Sie ein für Schnitte in Aluminium geeignetes Sägeblatt.
- Beim Sägen von Platten muss mit Petroleum geschmiert werden, dünnwandige Profile (bis 3 mm) können ohne Schmierung bearbeitet werden.
2.6 Restrisiken
Trotz Einhaltung aller relevanter Bauvorschriften können beim Betreiben des Elektrowerkzeugs noch Gefahren entstehen, z. B. durch:
- Berühren von sich drehenden Teilen.
- Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse.
– Wegfliegen von Werkstückteilen. - Wegfliegen von Werkzeugteilen bei beschädigten Werkzeugen.
- Geräuschemission
- Staubemission
2.7 Emissionswerte
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise:
Schalldruckpegel L _PA = 87 dB(A)
Schallleistungspegel L _WA = 101 dB(A)
Unsicherheit K = 3 dB


VORSICHT
Schallemissionen bei der Arbeit mit dem Elektrowerkzeug können zu Gehörschäden führen.
▶ Verwenden Sie einen Gehörschutz.
Die angegebenen Geräuschemissionswerte
- sind nach einem genormten Prüfverfahren gemessen worden und können zum Vergleich eines Elektrowerkzeugs mit einem anderen verwendet werden,
- können auch zu einer vorläufigen Einschätzung der Belastung verwendet werden.

VORSICHT
Emissionswerte können von den angegebenen Werten abweichen. Dies hängt ab von der Verwendung des Werkzeugs und der Art des bearbeiteten Werkstücks.
▶ Beurteilen Sie die tatsächliche Belastung während des gesamten Betriebszyklus.
▶ Abhängig von der tatsächlichen Belastung müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festgelegt werden.
3 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die PRECISIO ist als transportables Elektrowerkzeug bestimmungsgemäß vorgesehen zum Sägen von Holz, Kunststoffen, Plattenwerkstoffen aus Holz und holzähnlichen Werkstoffen.
Mit den von Festool angebotenen Spezialsägeblättern für Aluminium können die Elektrowerkzeuge auch zum Sägen von Aluminium verwendet werden.
Asbesthaltige Materialien dürfen NICHT bearbeitet werden.
Keine Trenn- und Schleifscheiben einsetzen.

Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
3.1 Sägeblätter
Es dürfen nur Sägeblätter mit folgenden Daten verwendet werden:
- Sägeblätter gemäß EN 847-1
- Sägeblattdurchmesser 190 mm
- Schnittbreite 2,6 mm
- Aufnahmebohrung 20 mm / 30 mm
- Stammblattdicke < 2 mm
- geeignet für Drehzahlen bis 4200 min ^-1
Festool Sägeblätter entsprechen der EN 847-1.
Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist.
4 Technische Daten
| Tisch- und Zugkreis-säge | CS 50 EBG / CS 50 EG |
| Leistungsaufnahme 1200 W | |
| Leerlaufdrehzahl 1600 - 4200 min | -1 |
| Schnitttiefe bei -2° / 47° | 0 - 52 mm / 0 - 37 mm |
| Schrägstellung -2° - 47° | |
| Max. Zuglänge 300 mm | |
| Sägeblatt (Durchmesser x Schnittbreite) | 190 x 2,6 mm |
| Aufnahmebohrung 20 mm / 30 mm | |
| Stammblattdicke < 2 mm | |
| Tischabmessung (Länge x Breite) | 600 x 400 mm |
| Tischhöhe (ausgeklappt / eingeklappt) | 900 mm / 375 mm |
| Tisch- und Zugkreis-säge | CS 50 EBG / CS 50 EG |
| Gewicht ohne Beine 21 kg | |
| Gewicht mit Beinen 25 kg |
5 Geräteelemente
[1-1] Drehknöpfe zum Aus- und Einklappen der Beine
[1-2] Führungsstangen
[1-3] Skala
[1-4] Schraube Skala
[1-5] Verriegelung Tischeinsatz
[1-6] Tischeinsatz
[1-7] Schutzabdeckung
[1-8] Positionsmarkierung Winkelrastanschlag
[1-9] Positionsmarkierung Anschlag
[1-10] Zusatzfüße
[1-11] Schrauben Zusatzfüße
[1-12] Ein-/Ausschalter
[1-13] Schalter
[1-14] Handgriff
[1-15] Verriegelungs-Schalter
[1-16] Beine
[1-17] Abschlusskappe Beine
Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang der Betriebsanleitung.
6 Inbetriebnahme
6.1 Aufstellen der PRECISIO [1]
![FESTOOL PRECISIO CS 50 EBG - Aufstellen der PRECISIO [1] - 1](/content/2026/04/630448/images/17f9f76d65c7e4e616159f06f0fdb1b8a87f11133f365bd280a4e096837fec71.jpg)
WARNUNG
Unfallgefahr
Elektrowerkzeug kippt auf unebenem Untergrund.
▶ Auf sicheren Stand des Elektrowerkzeuges achten. Die Auflagefläche muss eben, in gutem Zustand und frei von lose herumliegenden Gegenständen (z. B. Spänen und Schnittresten) sein.
Das Elektrowerkzeug kann mit oder ohne ausgeklappten Beinen aufgestellt werden.
- Beim Auspacken des Elektrowerkzeugs die Transporteinlagen entfernen.
▶ Die vier Drehknöpfe [1-1] zum Ausklappen der Beine [1-16] bis zum Anschlag öffnen.
▶ Die Beine ausklappen.
▶ Die vier Drehknöpfe wieder festdrehen.
- Damit das Elektrowerkzeug sicher steht, kann ein Bein durch Verdrehen der Abschlussklappe [1-17] in der Länge verändert werden.
6.2 Vor der ersten Inbetriebnahme [12] [15]
Schutzabdeckung montieren
▶ Gelben Sicherheitsaufkleber [12-4] entfernen.
▶ Säge auf maximale Schnitttiefe und Geh-rung auf 0° einstellen.
▶ Den Spaltkeil [12-1] in die obere Position ziehen.
▶ Die Schutzabdeckung [12-3] anfassen und die Schraube [12-2] ganz herausdrehen.
▶ Die Schutzabdeckung auf den Spaltkeil setzen Dabei den in der Schutzabdeckung liegenden Längszapfen in die Nut [12-6] am Spaltkeil einführen und die Schraube durch das Loch [12-5] im Spaltkeil stecken.
▶ Schraube festziehen.
Montage des Winkelrastanschlags
▶ Den Griff des Winkelrastanschlags in die Nullposition schieben.
▶ Die Schraube [3-1] festziehen und den Winkelrastanschlag am Tisch anbringen.
6.3 Einsatzmöglichkeiten [1] [3]
Das Elektrowerkzeug kann als Tischkreissäge siehe Kapitel 8.2 oder als Zugkreissäge siehe Kapitel 8.3 eingesetzt werden.
Tischkreissäge
▶ Den Schalter [1-13] auf die untere Stellung stellen.
▶ Den Handgriff [1-14] nach unten schwenken und mit dem Handgriff das Sägeaggregat bis zum Einrasten nach vorne ziehen.
Das Sägeaggregat befindet sich nun in einer mittleren Tischposition und das Elektrowerkzeug kann als Tischkreissäge verwendet werden.
Wird der Handgriff [3-10] nach unten geschwenkt, lässt sich mit ihm das Sägeaggregat für Zugschnitte vor- und zurückbewegen. Die Rückwärtsbewegung wird durch eine Federkraft unterstützt.
Zugkreissäge
Das Sägeaggregat befindet sich nun in einer mittleren Tischposition und das Elektrowerkzeug kann als Tischkreissäge verwendet werden.
▶ Den Schalter [3-9] auf die obere Stellung stellen.
Wird der Handgriff [3-10] nach unten geschwenkt, lässt sich mit ihm das Sägeaggregat für Zugschnitte vor- und zurückbewegen. Die Rückwärtsbewegung wird durch eine Federkraft unterstützt.
6.4 Absaugung

WARNUNG
Gesundheitsgefährdung durch Stäube
▶ Nie ohne Absaugung arbeiten.
▶ Nationale Bestimmungen beachten.
▶ Beim Sägen von krebserregenden Stoffen immer ein geeignetes Absaugmobil, gemäß den nationalen Bestimmungen, anschließen. Nicht den Staubfangbeutel verwenden.
Das Elektrowerkzeug besitzt zwei Absauganschlüsse: obere Schutzabdeckung mit Bajonettkupplung [2-1] mit ∅ 27 mm und untere Schutzabdeckung [2-3] mit ∅ 35 mm.
Das Absaugset (bei CS 50 EB im Lieferumfang) führt beide Absauganschlüsse zusammen, sodass ein Festool-Absaugmobil angeschlossen werden kann.
Beim Sägen (z. B. von MDF) kann es zu statischer Aufladung kommen. Arbeiten Sie dann mit einem Absaugmobil und einem Antistatik-Saugschlauch.
VORSICHT! Wird kein Antistatik-Saugschlauch verwendet, kann es zu statischer Aufladung kommen. Der Anwender kann einen elektrischen Schlag bekommen und die Elektronik des Elektrowerkzeugs kann beschädigt werden.
6.5 Elektrischer Anschluss und Inbetriebnahme

WARNUNG
Unzulässige Spannung oder Frequenz Unfallgefahr
▶ Die Netzspannung und die Frequenz der Stromquelle müssen mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen.
In Nordamerika dürfen nur Festool-Elektrowerkzeuge mit der Spannungsangabe 120 V/60 Hz eingesetzt werden.
▶ Wegen der Leistungsfähigkeit des Motors empfehlen wir eine 16 A Sicherung.
▶ Vor jeder Verwendung des Geräts das Kabel und den Stecker kontrollieren. Lassen Sie Schäden nur in einer Fachwerkstatt beheben.
▶ Für den Außenbereich nur dafür zugelassene Verlängerungskabel und Kabelverbindungen verwenden.
Zum Einschalten den EIN-/AUS-Schalter [4-3] und den Verriegelungs-Schalter [4-6] gleichzeitig drücken. Das Elektrowerkzeug läuft solange der EIN-/AUS-Schalter gedrückt wird.
Für den Dauerbetrieb nach dem Einschalten zuerst den EIN-/AUS-Schalter und danach den Verriegelungs-Schalter loslassen.
Zum Ausschalten aus dem Dauerbetrieb entwe- der der EIN-/AUS-Schalter erneut drücken und loslassen, oder den roten Schalter [4-4] drü- cken.
Zum Schutz vor unbefugtem Einschalten kann ein Bügelschloss [4-2] in die Bohrung des EIN-/AUS-Schalters eingehängt werden.
6.6 Zusatzfüße\*
Die Zusatzfüße* immer in Verbindung mit einer Tischverlängerung, Tischverbreiterung oder einem Schiebetisch verwenden.
▶ Die Klemmschraube [1-11] lösen, den Zusatzfuß [1-10] ausschwenken bis es am Boden abgestützt ist.
▶ Die Klemmschraube wieder festziehen
* Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört teilweise nicht in den Lieferumfang.
6.7 Montage des Zubehörhalters [13]
Beim Zusammensetzen der beiden Einzelteile darauf achten, dass sich die Laschen der Schnappverschlüsse passgenau ineinanderfügen und einrasten. Auch auf der Rückseite des Zubehörhalters, die korrekte Position der Schnappverschlüsse in den Haltebügeln prüfen.
6.8 Gehrungslängsschnitte
Für Gehrungslängsschnitte den Winkelrastanschlag an der rechten Tischseite montieren, siehe Kapitel 6.2.
6.9 Einschalten beim Metallschneiden
Beim Metallschneiden die Säge mittels Fehlerstromschutzschalters einschalten.
7 Einstellungen

WARNUNG
Verletzungsgefahr
▶ Vor allen Arbeiten am Elektrowerkzeug Netzstecker ziehen.
Um das Einstellen zu erleichtern, kann das Sägeaggregat in der mittleren Stellung verriegelt werden: Das Sägeaggregat bis zum Anschlag nach vorne ziehen und den Schalter [5-4] auf die untere Stellung stellen.
Das Sägeblatt lässt sich zwischen 0° und 45° schwenken
7.1 Drehzahl einstellen
Die Drehzahl kann am Stellrad in 6 Stufen an die Anforderungen des Werkstücks angepasst werden.
| Stufe | n_0 [min ^-1 ] |
| 1 ~ 1600 | |
| 2 ~ 2100 | |
| 3 ~ 2600 | |
| 4 ~ 3100 | |
| 5 ~ 3600 | |
| 6 ~ 4200 |
7.2 Schnitthöhe einstellen
Durch Drehen der Kurbel [5-1] kann die Schnitthöhe stufenlos eingestellt werden (0 - 52 mm bei 90°-Stellung des Sägeblattes).
7.3 Gehrungswinkel
Das Sägeblatt lässt sich zwischen 0° und 45° schwenken
▶ Drehknopf [5-2] öffnen.
▶ Gehrungswinkel anhand der Skala [5-5] durch Drehen des Griffes [5-3] einstellen.
▶ Drehknopf schließen.
Für genaue Passarbeiten (Hinterschnitte an den Stoßkanten) kann das Sägeblatt um jeweils 2° über die beiden Endstellungen hinaus geschwenkt werden. Dazu wird in der Endstellung
die Taste [5-6] gedrückt, danach kann das Sägeblatt bis -2° bzw. 47° geschwenkt werden. Nach dem Zurückschwenken sind die beiden Endstellungen wieder aktiv.
7.4 Werkzeug wechseln

WARNUNG
Verletzungsgefahr
Sicherheitshinweise Fast-Fix Spannmutter [7A].
▶ Den Griffbügel nach dem Festspannen schließen.
▶ Die Fast-Fix Spannmutter nur von Hand anziehen oder lösen. Der Griffbügel darf keinesfalls mittels Schraubenzieher, Zange oder anderen Werkzeugen zum Festziehen oder Lösen benutzt werden.
Falls sich die Mutter von Hand nicht mehr lösen lässt, darf diese nur mittels eines Stirnlochschlüssels gelöst werden.
- Ist der Griffbügel lose oder beschädigt, darf die Fast-Fix Mutter keinesfalls weiter benutzt werden.
![FESTOOL PRECISIO CS 50 EBG - Sicherheitshinweise Fast-Fix Spannmutter [7A]. - 1](/content/2026/04/630448/images/273fc126c17ca561ead6258e3b7507bbed5e40c0d361059dd47e8097114ab215.jpg)
WARNUNG
Verletzungsgefahr
Wegen der speziellen Aufnahme dürfen nur die von Festool für dieses Elektrowerkzeug angebotenen Sägeblätter, Festool mit Durchmesser, verwendet werden.


VORSICHT
Verletzungsgefahr durch heißes und scharfes Einsatzwerkzeug.
- Keine stumpfen und defekten Einsatzwerkzeuge verwenden.
▶ Schutzhandschuhe tragen beim Hantieren mit Einsatzwerkzeug.
▶ Verriegelung [1-5] öffnen und Tischeinsatz [1-6] nach oben hin entnehmen.
▶ Verriegelung [6-8] öffnen und Sägeblattabdeckung [6-7] nach unten schwenken. Die Werkzeugspindel wird dadurch automatisch arretiert.
▶ Hebel [7-6] umlegen und im Uhrzeigersinn (Linksgewinde) drehen, um die Fast-Fix Schnellspannung [7-7] zu öffnen.
▶ Werkzeug wechseln, dabei beachten:
- Fast-Fix Schnellspannung, Flansch [8-3]
und Sägeblatt müssen sauber sein.
- Die Drehrichtung auf dem Sägeblatt [7-5] muss mit der Drehrichtung des Elektrowerkzeugs [7-4] übereinstimmen.
- Sägeblatt mittig auf den Flansch aufsetzen und so weit drehen, bis die Kontur des Flansches und der Sägeblattbohrung einrasten.
▶ Fast-Fix Schnellspannung gegen den Uhrzeigersinn fest anziehen, Hebel umlegen.
▶ Sägeblattabdeckung nach oben schwenken und Verriegelung schließen.
Das Sägeblatt zweimal umdrehen, um festzustellen, ob es sich frei bewegt.
▶ Tischeinsatz zuerst mit der hinteren Kante [9] einlegen und Verriegelung schließen.
7.5 Spaltkeil einstellen

WARNUNG
Verletzungsgefahr
▶ Niemals ohne Spaltkeil arbeiten.
Den Spaltkeil [7-3] so einstellen, dass der Abstand zum Zahnkranz des Sägeblattes 3 - 5 mm beträgt.
▶ Schraube [7-1] mit dem Innensechskant-schlüssel [6-6] herausdrehen und zusammen mit Klemmstück [7-2] entnehmen.
▶ Nach Öffnen der beiden Schrauben [8-2] lässt sich das Führungsstück [8-1] in senkrechter Richtung verschieben, um den Abstand zwischen Spaltkeil und Sägeblatt einzustellen.
▶ Nach erfolgter Einstellung den Spaltkeil und das Klemmstück wieder einbauen und sämtliche Schrauben fest anziehen.
7.6 Anschlag einstellen [1] [3]
Der mitgelieferte Anschlag kann an allen vier Seiten des Elektrowerkzeugs befestigt werden. Der Anschlag bietet folgende Verstellmöglichkeiten: Der Anschlag lässt sich als Länganschlag oder als Queranschlag bzw. Winkelanschlag einsetzen.
Längsanschlag:
▶ Die Schraube [3-4] lösen und den Fixierstift [3-3] anheben, den Winkel anhand der Skala auf 0° einstellen, den Fixierstift einrasten und die Schraube festdrehen.
▶ Die Schraube [3-5] lösen und die Leistte [3-6] so einstellen, dass der dreieckige Pfeil innerhalb des grünen Aufkleberfeldes liegt, siehe Details [1-8]. Danach die Schraube festdrehen.
▶ Den Winkelrastanschlag in die seitliche Nut des Tisches einschieben ([3] Detail). So weit
Deutsch
schieben, dass der Handgriff des Winkel-rastanschlags das grün markierte Feld auf der Seite des Tisches verdeckt, siehe Detail [1-9]. Danach die Schraube [3-2] festziehen.
▶ Die Schraube [3-1] lösen, die gewünschte Schnittbreite einstellen und die Schraube wieder festdrehen.
Der Winkelrastanschlag kann als hoher oder niedriger Längsanschlag verwendet werden. Dazu wird die Leiste hochkant oder flach eingesetzt.
Der niedrige Längsanschlag wird verwendet um eine Kollision mit der Sägeblatt-Schutzabdeckung zu vermeiden, z. B. bei Gehrungsschnitten mit einem um 45° geschwenkten Sägeblatt.
Quer- und Winkelanschlag:
▶ Den Winkelrastanschlag in die Nut des Tisches einschieben und die Schraube [3-2] festziehen.
▶ Die Schraube [3-4] lösen und den Fixierstift anheben, den gewünschten Winkel an der Skala einstellen (der Fixierstift rastet bei den den gebräulichsten Winkeleinstellungen ein) und ziehen die Schraube festziehen.
▶ Die Schraube [3-5] lösen und die Leiste so einstellen, damit sie nicht in die Schnittebene reicht, und die Schraube festziehen.

Vergewissern Sie sich vor dem Arbeiten, sämtliche Drehknöpfe des Anschlags an- en sind. Der Anschlag darf nur in fester on und nicht zum Schieben des Werkstüverwendet werden.
Bei Nichtbenutzung den Winkelrastanschlag in die Nullstellung einklappen und in den Zubehörhalter [2-6] legen [2].
7.7 Skala für Schnittbreite
Die beiden Skalen [1-3] geben die Schnittbreite bei Längsschnitten an.
Bei Bedarf können die Skalen nach Öffnen der Schrauben [1-4] neu ausgerichtet werden.
7.8 Splitterschutz montieren
Der Splitterschutz [10-2] verhindert Ausrisse an der unteren Schnittkante des Werkstückes. Der Splitterschutz kann bei allen Gehrungswinkeln verwendet werden, allerdings muss für jeden Winkel ein separater Splitterschutz eingebaut und eingesägt werden:
▶ Sägeblatt auf minimale Schnitthöhe einstellen.
▶ Verriegelung [1-5] öffnen und Tischeinsatz [1-6] nach oben hin entnehmen.
▶ Verriegelung [6-8] öffnen und Sägeblattabdeckung [6-7] nach unten schwenken. Die Werkzeugspindel wird dadurch automatisch arretiert
- Splitterschutz bis zum Anschlag seitlich auf die Halterung [10-3] schieben.
▶ Sägeblattabdeckung nach oben schwenken und Verriegelung schließen.
▶ Tischeinsatz zuerst mit der hinteren Kante [9] einlegen und Verriegelung schließen.
Elektrowerkzeug einschalten und das Sägeblatt langsam bis zur maximalen Schnitthöhe nach oben bewegen - dadurch wird der Splitterschutz eingesägt.
Für eine optimale Funktion sollte der erhöhte Teil [10-1] des Splitterschutzes geringfügig (ca. 0,3 mm) über der Tischoberfläche überstehen. Dazu lässt sich die Halterung nach Öffnen der beiden Schrauben [10-4] in der Höhe verstellen.
7.9 Einstellung der Schutzabdeckung
Zum Einstellen der Anschläge kann die Schutzabdeckung in oberer Position eingerastet werden.
- Den seitlichen Splitterschutz [16-3] mit der Rastnase [16-2] in der oberen Position verrasten.
▶ Die Schutzabdeckung in die obere Position [16-4] heben und die Schraube [16-1] festdrehen
▶ Nach der Einstellung der Anschläge die Schraube wieder lösen und den seitlichen Splitterschutz aushängen.
Hinweis: Die Schutzabdeckung und der Splitterschutz müssen frei auf der Tischplatte liegen [17].
▶ Bei Nichtbenutzung die Schutzabdeckung an den Zubehörhalter [2-6] anhängen.
7.10 Sanftanlauf
Der elektronisch geregelte Sanftanlauf sorgt für ruckfreien Anlauf des Elektrowerkzeugs.
7.11 Drehzahlregler
Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad stufenlos im Drehzahlbereich einstellen. Dadurch können Sie die Geschwindigkeit dem jeweiligen Material optimal anpassen. Beachten Sie hierzu auch die Angaben auf den Schleifwerkzeugen.
7.12 Überlastsicherung
Bei extremer Überlastung des Elektrowerkzeugs wird die Stromzufuhr reduziert. Wird der Motor für einige Zeit blockiert, wird die Strom-
zufuhr vollständig unterbrochen. Nach Entlastung bzw. Ausschalten ist das Elektrowerkzeug wieder betriebsbereit.
7.13 Temperatursicherung
Bei zu hoher Motortemperatur werden Stromzufuhr und Drehzahl reduziert. Das Elektrowerkzeug läuft nur noch mit verringerter Leistung, um eine rasche Abkühlung durch die Motorlüftung zu ermöglichen. Nach Abkühlung läuft das Elektrowerkzeug wieder selbstständig hoch.
7.14 Bremse
Die Säge besitzt eine elektronische Bremse. Nach dem Ausschalten wird das Sägeblatt in ca. 2 Sekunden elektronisch zum Stillstand abgebremst.
7.15 Wiederanlaufschutz
Der eingebaute Wiederanlaufschutz verhindert, dass das Elektrowerkzeug im Dauerbetriebszustand nach einer Spannungsunterbrechung wieder selbständig anläuft. Zur Wiederinbetriebnahme muss das Elektrowerkzeug zuerst ausgeschaltet und dann wieder eingeschaltet werden.
8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug
8.1 Sicheres Arbeiten

Beachten Sie beim Arbeiten alle eingangs eingeführten Sicherheitshinweise folgende Regeln:
- Achten Sie darauf, dass die obere Schutzabdeckung [6-4] und der Splitterschutz [6-5] auf dem Werkstück aufliegen und sich frei bewegen.
- Arbeiten Sie nicht mit übergroßen und zu schweren Werkstücken, die das Werkzeug beschädigen könnten. Die Schutzabdeckung bestimmt die maximale Höhe des Werkstücks.
- Aus Sicherheitsgründen NIE ohne montierte obere Schutzabdeckung [6-4] arbeiten (außer bei Verdecktschnitten).
- Maßeinstellungen im Stillstand des Elektrowerkzeugs vornehmen.
8.2 Einsatz als Tischkreissäge [1] [3]
Längsschnitte
Das Sägeblatt auf die Tischmitte platzieren, siehe Kapitel 6.3.
▶ Den Winkelrastanschlag als Längslineal verwenden, um das Werkstück zu führen.
▶ Anhand der Skalen lässt sich die Schnittbreite einstellen.
Das Werkstück von Hand führen, die Arme dürfen nicht in der Achse des Sägeblattes sein.
▶ Den Schiebestock [2-5] verwenden, um das Werkstück am Sägeblatt vorbeizuführen.
▶ Bei Nichtbenutzung den Schiebestock in den Zubehörhalter [2-6] legen.
Winkelschnitte
▶ Bei Winkelschnitten den Gehrungswinkel des Sägeblattes einstellen, siehe Kapitel 7.3.
Verdecktschnitte
Wenn die Schutzabdeckung abmontiert ist, kann der Spaltkeil durch kräftiges Ziehen in zwei Raststellungen verstellt werden. Der Spaltkeil wird bei allen Anwendungen, außer bei Verdecktschnitten, in der oberen Raststellung verwendet.
Vor der Arbeit
▶ Die obere Schutzabdeckung [6-4] abnehmen.
▶ Den Spaltkeil [7-3] durch kräftiges Niederdrücken in die untere Raststellung bringen.

Verdecktschnitte herstellen
▶ Bei Ausführung von Verdecktschnitten auf eine gute Werkzeugführung achten. Dabei das Werkstück fest auf den Tisch drücken. Die Schnittfolge so wählen, dass die bereits ausgeschnittene Werkstückseite nicht Anschlagsseite ist (Rückschlaggefahr).
Falzen
▶ Schnitttiefe und Anschlag der ersten Seite des Falzes einstellen.
▶ Den ersten Sägeschnitt des Falzes durchführen, indem das Werkstück von Hand geführt wird. Die Arme dürfen nicht in der Achse des Sägeblattes sein.
▶ Den Schiebestock [2-5] verwenden, um das Werkstück am Sägeblatt vorbeizuführen.
▶ Werkstück wenden.
▶ Schnitttiefe und Anschlag der zweiten Seite des Falzes einstellen.
Deutsch
▶ Den zweiten Sägeschnitt des Falzes durchführen.
▶ Den Schiebestock verwenden, um das Werkstück am Sägeblatt vorbeizuführen.
Falzen an Werkstücken ≤ 12 mm mit Zugkreissäge (mit arretiertem Sägeblatt)
▶ Den Anschlag als Queranschlag verwenden.
▶ Den Anweisungen für Querschnitte folgen, siehe Kapitel 8.3.

Beim Falzen an der kurzen Seite den An-NIE als Längsanschlag verwenden.
Nuten
▶ Die Schnitttiefe am Sägeblatt einstellen.
▶ Den Anschlag als Führung verwenden.
Das Werkstück von Hand führen, die Arme dürfen nicht in der Achse des Sägeblattes sein.
▶ Den Schiebestock [2-5] verwenden, um das Werkstück am Sägeblatt vorbeizuführen.
▶ Den Vorgang bis zur gewünschten Nuttiefe wiederholen.
Nach der Arbeit
▶ Nach dem Ausführen von Verdecktschnitten den Spaltkeil [7-3] wieder in die obere Stellung bringen und die Schutzabdeckung [6-4] anbringen.

Komplizierte Verdecktschnitt-Verfahren
▶ z. B. Eintauchsägen, Auftrennen im Umschlagverfahren, Ausnuten, Profilfräsen oder Auskehlen sind nicht zulässig.
Druckkamm
ACHTUNG
Für Verdecktschnitte einen Druckkamm verwenden. Den Druckkamm an den Anschlag und den Tisch montieren, so dass der Druckkamm das Werkstück während des Schnittes fest auf die Tischplatte drückt. Druckkämme sind nicht im Lieferumfang enthalten.
Längsschnitte mit Neigung
▶ Beim Längsschneiden mit Neigung von Material mit einer Kantenlänge ≤ 150 mm ausschließlich den linken Anschlag verwenden. Dies sorgt für mehr Platz zwischen Anschlag und Sägeblatt.
8.3 Einsatz als Zugkreissäge [3]
Querschnitte
Das Sägeblatt in die hintere Tischposition platzieren, siehe Kapitel 6.3.
- Den Winkelrastanschlag als Querlineal oder als Winkellineal verwenden, um das Werkstück anzulegen und festzuhalten. In die Nuten [3-8] können Schraubzwingen (sind nicht Bestandteil der Lieferung) zur Befestigung des Werkstückes eingeführt werden. Um den Sägeschnitt durchzuführen, den Handgriff [3-10] nach unten schwenken und das Sägeaggregat am Handgriff nach vorne ziehen.
Das Sägeaggregat nach dem Sägeschnitt wieder ganz nach hinten in die Ausgangsposition bewegen, bevor das Werkstück aus dem Winkelrastanschlag entnommen werden kann.
Winkelschnitte
▶ Bei Winkelschnitten den Gehrungswinkel des Sägeblattes einstellen, siehe Kapitel 7.3. Der Winkelrastanschlag befindet sich auf der rechten Tischseite.
▶ Bei Gehrungsschnitten den Winkelrastanschlag einstellen, siehe Kapitel 7.6.
8.4 Schiebestock
▶ Bei Nichtbenutzung den Schiebestock [2-5] in den Zubehörhalter [2-6] legen.
9 Transport

VORSICHT
Verletzungsgefahr!
Elektrowerkzeug kann beim Tragen aus der Hand gleiten.
▶ Elektrowerkzeug stets mit beiden Händen an den vorgesehenen Grifflächen [2-4] beidseits des Elektrowerkzeugs halten.
▶ Das Sägeaggregat in der Nullposition verrasten.
▶ Alle Anbauteile an der Säge entfernen und das Kabel an der Kabelhalterung aufwickeln.
▶ Die Beine einklappen.
Für den Transport auf kurzen Distanzen ist das Elektrowerkzeug an zwei Beinenden mit Transportrollen versehen.
Das Werkzeug im Griffbereich [2-4] anfas- sen und an die gewünschte Stelle ziehen.
10 Wartung und Pflege

WARNUNG
Verletzungsgefahr, Stromschlag
▶ Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen!
▶ Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Gehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kundendienstwerkstatt durchgeführt werden.
Kundendienst und Reparaturen dürfen nur durch den Hersteller oder durch Servicewerkstätten durchgeführt werden. Nur Originalersatzteile von Festool verwenden.
Weitere Informationen: www.festool.de/service Das Elektrowerkzeug ist mit selbstabschalten- den Spezialkohlen ausgerüstet. Sind diese ab- genutzt, erfolgt eine automatische Stromunter- brechung und das Gerät kommt zum Stillstand. Das Elektrowerkzeug regelmäßig, warten, um dessen ordnungsgemäße Funktion sicher zu stellen:
▶ Staubablagerungen durch Absaugen entfernen.
▶ Führungsstangen [1-2] sauber halten und regelmäßig fetten.
▶ Einen abgenutzten oder beschädigten Tischeinsatz austauschen.
Mit dem Schieber [11-1] lässt sich die Klappe [11-3] öffnen, um Schnittreste aus der unteren Schutzabdeckung entfernen zu können. Um größere Ablagerungen zu beseitigen kann die Klappe vollständig geöffnet werden, indem die Schraube [11-2] herausgedreht wird. Vor Inbetriebnahme die Klappe wieder schließen!
▶ Nach Beendigung der Arbeit das Stromkabel auf den Zubehörhalter [2-6] aufwickeln.
Ein Dämpfer bewirkt, dass das Sägeaggregat über die gesamte Zuglänge gleichmäßig zurückläuft. Sollte dies nicht der Fall sein, kann der Dämpfer durch die Bohrung [2-2] nachgestellt werden.
- Wenn der Umtausch der Anschlussleitung notwendig ist, muss es vom Hersteller oder von der Servicestelle durchgeführt werden, um die Entstehung von Gefahren zu vermeiden.
▶ Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewechselt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist.
11 Zubehör
Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeuge finden Sie unter www.festool.de.
12 Umwelt

Gerät nicht in den Hausmüll werfen! Geräte, Zubehör und Verpackungen einer umweltgerechten Wiederverwertung zuführen. Geltende nationale Vorschriften beachten.
Gemäß Europäischer Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrogeräte getrennt gesammelt und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Informationen zu den Rücknahmestellen sind unter www.festool.com/environment einsehbar.
Informationen zur kritischen Stoffen:
www.festool.de/reach
Contents
4 Technische gegevens....87
5 Apparaatcomponenten....87
4 Technische gegevens