KAPEX KS 120 REB - Säge FESTOOL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Säge kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch KAPEX KS 120 REB - FESTOOL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. KAPEX KS 120 REB von der Marke FESTOOL.
BEDIENUNGSANLEITUNG KAPEX KS 120 REB FESTOOL
- im definierten Seriennummer-Bereich (S-Nr.) von 40000000 -
- dans la plage de numéro de série (S-Nr.) de 40000000 - 49999999 719921_AInhaltsverzeichnis 1 Symbole p. 7
- 2 Sicherheitshinweise p. 7
- 3 Bestimmungsgemäße Verwendung p. 10
- 4 Technische Daten p. 11
- 5 Geräteelemente p. 11
- 6 Inbetriebnahme p. 11
- 7 Einstellungen p. 12
- 8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug p. 15
- 9 Wartung und Pflege p. 17
- 10 Zubehör p. 19
- 11 Umwelt 1 Symbole Warnung vor allgemeiner Gefahr Warnung vor Stromschlag Betriebsanleitung, Sicherheitshinweise lesen! Gefahrenbereich! Hände fernhalten! Schutzbrille tragen! Atemschutz tragen! Gehörschutz tragen! Vorsicht Laserstrahlen! Schutzhandschuhe tragen! Nicht in den Hausmüll geben. Schutzklasse II Tipp, Hinweis Handlungsanweisung Elektronik mit regelbarer, konstanter Drehzahl und Temperaturüberwa chung FastFix Werkzeugwechsel Bremse für sicheres Arbeiten Holz Laminierte Holzplatten Faserzementplatten Eternit Aluminium 2 Sicherheitshinweise p. 19
2.1 Allgemeine Sicherheitshinweise für
Elektrowerkzeuge WARNUNG! Lesen Sie alle Sicherheits hinweise und Anweisungen. Versäumnis se bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere Verletzungen verursa chen. Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen für die Zukunft auf. Der in den Sicherheitshinweisen verwendete Begriff „Elektrowerkzeug“ bezieht sich auf netzbetriebene Elektrowerkzeuge (mit Netzlei tung) oder auf akkubetriebene Elektrowerkzeu ge (ohne Netzleitung).
2.2 Maschinenspezifische
Sicherheitshinweise – Gehrungskappsägen sind zum Schneiden von Holz oder holzartigen Produkten vor gesehen, sie können nicht zum Schneiden von Eisenwerkstoffen wie Stäben, Stan gen, Schrauben usw. verwendet werden. Abrasiver Staub führt zum Blockieren von beweglichen Teilen wie der unteren Schutzhaube. Schneidfunken verbrennen die untere Schutzhaube, die Einlegeplatte und andere Kunststoffteile. – Fixieren Sie das Werkstück nach Möglich keit mit Zwingen. Wenn Sie das Werkstück mit der Hand festhalten, müssen Sie Ihre Hand immer mindestens 100 mm von je der Seite des Sägeblatts entfernt halten. Verwenden Sie diese Säge nicht zum Schneiden von Stücken, die zu klein sind, um sie einzuspannen oder mit der Hand zu halten. Wenn Ihre Hand zu nah am Säge blatt ist, besteht ein erhöhtes Verletzungs risiko durch Kontakt mit dem Sägeblatt. – Das Werkstück muss unbeweglich sein und entweder festgespannt oder gegen den Anschlag und den Tisch gedrückt wer den. Schieben Sie das Werkstück nicht in das Sägeblatt und schneiden Sie nie „frei händig“. Lose oder sich bewegende Werk Deutsch 7stücke könnten mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden und zu Verlet zungen führen. – Schieben Sie die Säge durch das Werk stück. Vermeiden Sie es, die Säge durch das Werkstück zu ziehen. Für einen Schnitt heben Sie den Sägekopf und zie hen ihn über das Werkstück, ohne zu schneiden. Dann schalten Sie den Motor ein, schwenken den Sägekopf nach unten und drücken die Säge durch das Werk stück. Bei ziehendem Schnitt besteht die Gefahr, dass das Sägeblatt am Werkstück aufsteigt und die Sägeblatteinheit dem Be diener gewaltsam entgegengeschleudert wird. – Kreuzen Sie nie die Hand über die vorge sehene Schnittlinie, weder vor noch hinter dem Sägeblatt. Abstützen des Werkstücks „mit gekreuzten Händen“, d.h. Halten des Werkstücks rechts neben dem Sägeblatt mit der linken Hand oder umgekehrt, ist sehr gefährlich. – Greifen Sie bei rotierendem Sägeblatt nicht hinter den Anschlag. Unterschreiten Sie nie einen Sicherheitsabstand von 100 mm zwischen Hand und rotierendem Sägeblatt (gilt auf beiden Seiten des Säge blatts, z.B. beim Entfernen von Holzabfäl len). Die Nähe des rotierenden Sägeblatts zu Ihrer Hand ist möglicherweise nicht er kennbar, und Sie können schwer verletzt werden. – Prüfen Sie das Werkstück vor dem Schneiden. Wenn das Werkstück gebogen oder verzogen ist, spannen Sie es mit der nach außen gekrümmten Seite zum An schlag. Stellen Sie immer sicher, dass entlang der Schnittlinie kein Spalt zwi schen Werkstück, Anschlag und Tisch ist. Gebogene oder verzogene Werkstücke kön nen sich verdrehen oder verlagern und ein Klemmen des rotierenden Sägeblatts beim Schneiden verursachen. Es dürfen keine Nägel oder Fremdkörper im Werkstück sein. – Verwenden Sie die Säge erst, wenn der Tisch frei von Werkzeugen, Holzabfällen usw. ist; nur das Werkstück darf sich auf dem Tisch befinden. Kleine Abfälle, lose Holzstücke oder andere Gegenstände, die mit dem rotierenden Blatt in Berührung kommen, können mit hoher Geschwindig keit weggeschleudert werden. – Schneiden Sie jeweils nur ein Werkstück. Mehrfach gestapelte Werkstücke lassen sich nicht angemessen spannen oder fest halten und können beim Sägen ein Klem men des Blatts verursachen oder verrut schen. – Sorgen Sie dafür, dass die Gehrungskapp säge vor Gebrauch auf einer ebenen, fes ten Arbeitsfläche steht. Eine ebene und feste Arbeitsfläche verringert die Gefahr, dass die Gehrungskappsäge instabil wird. – Planen Sie Ihre Arbeit. Achten Sie bei je dem Verstellen des Gehrungswinkels da rauf, dass der verstellbare Anschlag rich tig justiert ist und das Werkstück abstützt, ohne mit dem Blatt oder der Schutzhaube in Berührung zu kommen. Ohne die Ma schine einzuschalten und ohne Werkstück auf dem Tisch ist eine vollständige Schnitt bewegung des Sägeblatts zu simulieren, um sicherzustellen, dass es nicht zu Behin derungen oder der Gefahr des Schneidens in den Anschlag kommt. – Sorgen Sie bei Werkstücken, die breiter oder länger als die Tischoberseite sind, für eine angemessene Abstützung, z.B. durch Tischverlängerungen oder Sägebö cke. Werkstücke, die länger oder breiter als der Tisch der Gehrungskappsäge sind, können kippen, wenn sie nicht fest abge stützt sind. Wenn ein abgeschnittenes Stück Holz oder das Werkstück kippt, kann es die untere Schutzhaube anheben oder unkontrolliert vom rotierenden Blatt weg geschleudert werden. – Ziehen Sie keine anderen Personen als Ersatz für eine Tischverlängerung oder zur zusätzlichen Abstützung heran. Eine instabile Abstützung des Werkstücks kann zum Klemmen des Blatts führen. Auch kann sich das Werkstück während des Schnitts verschieben und Sie und den Hel fer in das rotierende Blatt ziehen. – Das abgeschnittene Stück darf nicht gegen das rotierende Sägeblatt gedrückt wer den. Wenn wenig Platz ist, z.B. bei Verwen dung von Längsanschlägen, kann sich das abgeschnittene Stück mit dem Blatt verkei len und gewaltsam weggeschleudert wer den. – Verwenden Sie immer eine Zwinge oder eine geeignete Vorrichtung, um Rundma terial wie Stangen oder Rohre ordnungs gemäß abzustützen. Stangen neigen beim Schneiden zum Wegrollen, wodurch sich Deutsch 8das Blatt „festbeißen“ und das Werkstück mit Ihrer Hand in das Blatt gezogen werden kann. – Lassen Sie das Blatt die volle Drehzahl er reichen, bevor Sie in das Werkstück schneiden. Dies verringert das Risiko, dass das Werkstück fortgeschleudert wird. – Wenn das Werkstück eingeklemmt wird oder das Blatt blockiert, schalten Sie die Gehrungskappsäge aus. Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand ge kommen sind, ziehen Sie den Netzstecker und/oder nehmen Sie den Akku heraus. Entfernen Sie anschließend das einge klemmte Material. Wenn Sie bei einer sol chen Blockierung weitersägen, kann es zum Verlust der Kontrolle oder zu Beschä digungen der Gehrungskappsäge kommen. – Lassen Sie nach beendetem Schnitt den Schalter los, halten Sie den Sägekopf un ten und warten Sie den Stillstand des Blatts ab, bevor Sie das abgeschnittene Stück entfernen. Es ist sehr gefährlich, mit der Hand in die Nähe des auslaufenden Blatts zu reichen. – Halten Sie den Handgriff gut fest, wenn Sie einen unvollständigen Sägeschnitt ausführen oder wenn Sie den Schalter los lassen, bevor der Sägekopf seine untere Lage erreicht hat. Durch die Bremswir kung der Säge kann der Sägekopf ruckartig nach unten gezogen werden, was zu einem Verletzungsrisiko führt.
2.3 Werkzeuge und Werkzeugteile
– Sägeblätter immer in der richtigen Größe und mit passender Aufnahmebohrung ver wenden (z.B. sternförmig oder rund). Sä geblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge passen, laufen unrund und kön nen Splitter aus dem Werkstoff herausbre chen und herausschleudern. Diese Splitter können das Auge des Benutzers oder um stehender Personen treffen. – Deformierte oder rissige Sägeblätter sowie Sägeblätter mit stumpfen oder defekten Schneiden dürfen nicht verwendet werden. – Verwenden Sie nur Sägeblätter, die min desten für die maximale Drehzahl der Säge geeignet sind. – Transportieren Sie das Sägeblatt nur in ei ner geeigneten Verpackung. Wir empfehlen dazu die Originalverpackung. – Verwenden Sie nur Sägeblätter, die vom Hersteller empfohlen wurden und die für das Material, das Sie bearbeiten wollen, geeignet sind. Dies verhindet eine Überhit zung der Sägezähne beim Sägen.
2.4 Weitere Sicherheitshinweise
– Nur Sägeblätter verwenden, die den An gaben aus der bestimmungsgemäßen Ver wendung entsprechen. Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen der Säge pas sen, laufen unrund und können Splitter aus dem Werkstoff herausbrechen und heraus schleudern. Diese Splitter können das Au ge des Benutzers oder umstehender Per sonen treffen. – Nur Sägeblätter mit Spanwinkel ≤ 0° ver wenden. Ein Spanwinkel > 0° zieht die Säge ins Werkstück. Es besteht Verletzungsge fahr durch zurückschlagende Säge und ro tierendes Werkstück. – Vor jedem Einsatz die Funktion der Pen delschutzhaube kontrollieren. Das Elekt rowerkzeug nur verwenden, wenn es ord nungsgemäß funktioniert. – Nicht mit den Händen in den Spanauswurf greifen. Rotierende Teile können die Hände verletzen. – Beim Arbeiten können gesundheitsschädi gende Stäube entstehen (z.B. bleihaltiger Anstrich, einige Holzarten). Das Berühren oder Einatmen dieser Stäube kann für die Bedienperson oder in der Nähe befindliche Personen eine Gefährdung darstellen. In Ihrem Land gültige Sicherheitsvorschriften beachten.
Zum Schutz Ihrer Gesundheit eine P2- Atemschutzmaske tragen. In geschlosse nen Räumen für ausreichende Belüftung sorgen und ein Absaugmobil anschließen. – Angesägte oder beschädigte Anschläge austauschen. Beschädigte Anschläge kön nen beim Arbeiten mit der Säge wegge schleudert werden. Umstehende Personen können verletzt werden. – Nur original Festool Zubehör und Ver brauchsmaterial verwenden. Nur von Fes tool getestetes und freigegebenes Zubehör ist sicher und auf das Gerät und die Anwen dung perfekt abgestimmt. – Das Elektrowerkzeug nur in Innenräumen und trockener Umgebung verwenden.
2.5 Aluminiumbearbeitung
Bei der Bearbeitung von Aluminium sind aus Sicherheitsgründen folgende Maßnahmen einzuhalten: Deutsch 9– Vorschalten eines Fehlerstrom- (FI-, PRCD-) Schutzschalters. – Elektrowerkzeug an ein geeignetes Ab sauggerät anschließen. – Elektrowerkzeug regelmäßig von Staubab lagerungen im Motorgehäuse reinigen. – Verwenden Sie ein Aluminium-Sägeblatt. Schutzbrille tragen!
2.6 Laserspezifische Sicherheitshinweise
– Richten Sie den Laserstrahl nie auf Perso nen. Durch Blendungen kann es zu Unfäl len kommen. – Blicken Sie nie in den direkten oder re flektierenden Laserstrahl. Sollte Sie den noch der Laserstrahl im Auge treffen, schließen Sie sofort die Augen und bewe gen den Kopf aus dem Strahl. Wenn der La serstrahl das Auge trifft, kann dieser zu Schädigungen am Auge führen. – Führen Sie keine Manipulationen am La ser durch. Ein manipulierter Laser kann zusätzliche Gefahren erzeugen.
Trotz Einhaltung aller relevanter Bauvorschrif ten können beim Betreiben der Maschine noch Gefahren entstehen, z.B. durch: – Berühren von sich drehenden Teilen von der Seite: Sägeblatt, Spannflansch, Flansch-Schraube, – Berühren spannungsführender Teile bei geöffnetem Gehäuse und nicht gezogenem Netzstecker, – Wegfliegen von Werkstückteilen, – Wegfliegen von Werkzeugteilen bei beschä digten Werkzeugen, – Geräuschemission, – Staubemission.
Die nach EN 62841 ermittelten Werte betragen typischerweise: Schalldruckpegel L
= 88 dB(A) Schallleistungspegel L
= 101 dB(A) Unsicherheit K = 3 dB VORSICHT Beim Arbeiten eintretender Schall Schädigung des Gehörs ► Gehörschutz benutzen. Die angegebenen Geräuschemissionswerte – sind nach einem genormten Prüfverfahren gemessen worden und können zum Ver gleich eines Elektrowerkzeugs mit einem anderen verwendet werden, – können auch zu einer vorläufigen Einschät zung der Belastung verwendet werden. VORSICHT Die Geräuschemissionen können - abhängig von der Art und Weise, in der das Elektro werkzeug verwendet wird, insbesondere, welche Art von Werkstück bearbeitet wird - während der tatsächlichen Benutzung des Elektrowerkzeugs von den Angabewerten abweichen. ► Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Bedieners festlegen, die auf einer Abschät zung der Belastung während der tatsächli chen Benutzungsbedingungen beruhen. (Hierbei sind alle Anteile des Betriebszyk lus zu berücksichtigen, beispielsweise Zei ten, in denen das Elektrowerkzeug abge schaltet ist, und solche, in denen es zwar eingeschaltet ist, aber ohne Belastung läuft.) 3 Bestimmungsgemäße Verwendung Das Elektrowerkzeug ist als Standgerät bestim mungsgemäß vorgesehen zum Sägen von Holz, Kunststoff, Aluminiumprofilen und vergleichba ren Werkstoffen. Andere Materialien, insbeson dere Stahl, Beton und mineralische Werkstoffe, dürfen nicht bearbeitet werden. Nur Festool Sägeblätter verwenden, die für die Benutzung mit diesem Elektrowerkzeug vorge sehen sind. Die Sägeblätter müssen folgende Daten aufwei sen: – Sägeblattdurchmesser 260 mm – Schnittbreite 2,5 mm (entspricht Zahnbrei te) – Aufnahmebohrung 30 mm – Stammblattdicke 1,8 mm – Sägeblatt gemäß EN 847-1 – Sägeblatt mit Spanwinkel ≤ 0° Festool Sägeblätter zur Holzbearbeitung ent sprechen der EN 847-1. Nur Werkstoffe sägen, für welche das jeweilige Sägeblatt bestimmungsgemäß vorgesehen ist. Deutsch 10Dieses Elektrowerkzeug darf ausschließlich von Fachkräften oder unterwiesenen Personen ver wendet werden. Für Schäden und Unfälle bei nicht be stimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer. 4 Technische Daten Kappsäge KS 120 REB, KS 88 RE Leistung 220-240 V 110 V 1600 W 1400 W Drehzahl (Leerlauf) 1400 - 3600 min
Werkzeugspindel, Ø 30 mm Gewicht entsprechend EPTA-Procedure 01:2014 KS 120 REB KS 88 RE 24 kg 23 kg Max. Werkstückabmessungen siehe Kapitel <Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug>. 5 Geräteelemente [1.1] Handgriff [1.2] Ein-/Ausschalter [1.3] Einschaltsperre [1.4] Hebel für Kapptiefenbegrenzung [1.5] Drehknopf zur Klemmung der Zugein richtung [1.6] Transportsicherung [1.7] Skala für Gehrungswinkel (vertikal) [1.8] Tischverbreiterung [1.9] Drehknopf für Tischverbreiterung [1.10] Skala für Gehrungswinkel (horizontal) [1.11] Klemmhebel für Gehrungswinkel (ho rizontal) [1.12] Rasthebel für voreingestellte Geh rungswinkel (horizontal) [1.13] Pendelschutzhaube [1.14] Drehgriff zur Feineinstellung des Gehrungswinkels (vertikal)* [2.1] Ein-/Ausschalter für Laser* [2.2] Stellrad für Drehzahl [2.3] Fastfix Spindelarretierung [2.4] Klemmhebel für Anschlaglineal [2.5] Schmiegengarage [2.6] Entriegelungshebel für Sonderkapp stellung* [2.7] Hebel für Sonderkappstellung* [2.8] Kabelaufwicklung mit integriertem Tragegriff [2.9] Klemmhebel für Gehrungswinkel (vertikal) [2.10] Wahlschalter für Gehrungswinkelbe reich (vertikal) Die auf den Abbildungen mit * markierten Bau teile sind nur im Lieferumfang der KS 120 REB enthalten. Die angegebenen Abbildungen befinden sich am Anfang und am Ende der Betriebsanleitung. 6 Inbetriebnahme WARNUNG Unzulässige Spannung oder Frequenz! Unfallgefahr ► Die Netzspannung und die Frequenz der Stromquelle müssen mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen. ► In Nordamerika dürfen nur Festool-Ma schinen mit der Spannungsangabe 120 V/60 Hz eingesetzt werden. Vor der ersten Inbetriebnahme – Entfernen Sie die Transportsicherung [4.4] an der Zugstange. Ein-/Ausschalten – Drücken Sie den Ein-/Ausschalter bis zum Widerstand, um das Sägeaggregat und die Pendelschutzhaube zu entriegeln. – Drücken Sie die Einschaltsperre [1.3]. – Drücken Sie den Ein-/Ausschalter [1.2] komplett durch, um die Maschine einzu schalten. – Lassen Sie den Ein-/Ausschalter zum Aus schalten der Maschine wieder los.
6.1 Aufstellen der Maschine
WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! Deutsch 11Montieren Sie die Maschine vor Gebrauch auf eine ebene und stabile Arbeitsfläche (z.B. das Untergestell UG-KAPEX, den Multifunktions tisch MFT oder eine Werkbank). Folgende Montagemöglichkeiten bestehen Schrauben: Befestigen Sie die Maschine mit vier Schrauben auf der Arbeitsfläche. Dazu die nen die Bohrungen [6.1] an den vier Auflage punkten des Sägetisches. Schraubzwingen: Befestigen Sie die Maschine mit vier Schraubzwingen auf der Arbeitsfläche. Die ebenen Flächen [6.2])an den vier Auflage punkten des Sägetisches dienen als Spannflä chen. Spannset (für MFT): Befestigen Sie die Maschi ne mit dem Spannset [6.4, 494693] auf dem Festool-Multifunktionstisch MFT. Dazu dienen die beiden Schraubenlöcher [6.3]. Untergestell UG-KAPEX: Befestigen Sie die Maschine auf dem Untergestell, wie in der beim Untergestell beiliegenden Montageanleitung beschrieben.
Maschine sichern (Transportstellung) ► Drücken Sie den Ein-/Aus-Schalter [4.1]. ► Schwenken Sie das Sägeaggregat bis zum Anschlag nach unten. ► Drücken Sie die Verriegelung [4.2]. Das Sä geaggregat verbleibt nun in der unteren Stellung. ► Ziehen Sie den Drehknopf [4.3] an, um das Sägeaggregat in der hinteren Stellung zu sichern. ► Wickeln Sie das Netzkabel für den Trans port auf die Kabelaufwicklung [5.5]. ► Verstauen Sie den Innensechskantschlüs sel [5.4] und die Winkelschmiege [5.3] (nur KS 120 REB) in die dafür vorgesehenen Hal terungen. WARNUNG Verletzungsgefahr ► Heben oder Tragen Sie die Maschine nie an der beweglichen Pendelschutzhaube [5.1]. ► Fassen Sie die Maschine zum Tragen seit lich am Sägetisch [5.2] und am Trage griff [5.5] in der Kabelaufwicklung. Maschine entsichern (Arbeitsstellung) ► Drücken Sie das Sägeaggregat etwas nach unten und ziehen Sie die Transportsiche rung [4.2]. ► Schwenken Sie das Sägeaggregat nach oben. ► Öffnen Sie den Drehknopf [4.3]. 7 Einstellungen WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Arbeiten an der Maschine stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! Nur KS 120 REB: Ersetzen Sie den Warnaufkle ber [3.1] für den Laser durch den beiliegende Warnaufkleber in Ihrer Sprache.
7.1 Sägeblatt auswählen
Festool-Sägeblätter sind mit einem farbigen Ring gekennzeichnet. Die Farbe des Rings steht für den Werkstoff, für den das Sägeblatt geeig net ist. Farbe Werkstoff Symbol Gelb Holz Rot Laminierte Holzplatten Grün Faserzementplatten Eternit Blau Aluminium, Kunststoff
WARNUNG Verletzungsgefahr ► Nachfolgende Anweisungen beachten: – Ziehen Sie vor dem Werkzeugwechsel den Netzstecker aus der Steckdose. – Betätigen Sie die Spindelarretierung [7.2] nur bei stillstehendem Sägeblatt. – Das Sägeblatt wird beim Arbeiten sehr heiß; fassen Sie es nicht an, bevor es abge kühlt ist. – Tragen Sie, wegen der Verletzungsgefahr an den scharfen Schneiden bei Werkzeug wechsel, Schutzhandschuhe. Sägeblatt ausbauen ► Bringen Sie die Maschine in die Arbeitsstel lung. ► Drücken Sie die Spindelarretierung [7.2], und drehen Sie diese 90° im Uhrzeigersinn. ► Schrauben Sie die Schraube [7.8] mit dem Innensechskantschlüssel [7.9] komplett heraus (Linksgewinde). Deutsch 12► Drücken Sie den Ein-/Ausschalter [7.3], und öffnen Sie dadurch die Verriegelung der Pendelschutzhaube. ► Öffnen Sie die Pendelschutzhaube [7.4] vollständig. ► Nehmen Sie den Spannflansch [7.7] und das Sägeblatt ab. Sägeblatt einbauen ► Reinigen Sie alle Teile, bevor Sie diese ein bauen (Sägeblatt, Flansche, Schraube). ► Setzten Sie das Sägeblatt auf die Werkzeug spindel [7.5]. WARNUNG Verletzungsgefahr ► Achten Sie darauf, dass die Drehrich tungen von Sägeblatt [7.6] und Maschi ne [7.1] übereinstimmen. ► Befestigen Sie das Sägeblatt mit dem Flansch [7.7] und der Schraube [7.8]. ► Ziehen Sie die Schraube [7.8] fest an (Linksgewinde). ► Drücken Sie die Spindelarretierung [7.2], und drehen Sie diese 90° gegen den Uhrzei gersinn.
Werkstückklemme einsetzen ► Setzen Sie die Werkstückklemme [8.1] in eine der beiden Bohrungen [8.2] ein. Dabei muss die Klemmeinrichtung nach hinten weisen. ► Verdrehen Sie die Werkstückklemme, so dass die Klemmeinrichtung nach vorne zeigt.
WARNUNG Gesundheitsgefährdung durch Stäube ► Nie ohne Absaugung arbeiten. ► Nationale Bestimmungen beachten. ► Tragen Sie einen Atemschutz! An den Absaugstutzen [9.1] kann an ein Festo ol-Absauggerät mit einem Absaugschlauch- Durchmesser von 36 mm oder 27 mm ange schlossen werden (36 mm wegen der geringe ren Verstopfungsgefahr empfohlen). Der flexible Spanfänger [9.2] verbessert die Staub- und Späneerfassung. Arbeiten Sie daher nicht ohne montierten Spanfänger. Der Spanfänger wird mit der Klammer [10.1] an der Schutzhaube festgeklemmt. Dabei müs sen die Haken [10.2] der Klammer in die Aus sparungen([10.3] der Schutzhaube einrasten.
7.5 Tischverbreiterung anpassen
► Drehknopf [1.9] öffnen. ► Tischverbreiterung [1.8] soweit herauszie hen, dass das Werkstück vollständig auf liegt. ► Drehknopf schließen. Steht das Werkstück trotz maximal ausgezogener Tischverbreiterung über, muss das Werkstück anderwei tig abgestützt werden.
7.6 Werkstückanschlag
Anschlaglineal einstellen Bei Gehrungsschnitten müssen Sie die An schlaglineale [11.1] verstellen, damit diese nicht die Funktion der Pendelschutzhaube be hindern oder mit dem Sägeblatt in Kontakt kommen. ► Öffnen Sie den Spannhebel [11.2]. ► Verschieben Sie das Anschlaglineal, bis der kürzeste Abstand zum Sägeblatt beim Ar beiten max. 4,5 mm beträgt. ► Schließen Sie den Spannhebel wieder. Anschlaglineal abnehmen Bei enigen Gehrungsschnitten kann es erfor derlich sein, ein Anschlaglineale abzunehmen, da es sonst mit dem Sägeaggregat zusammen stoßen würde. ► Drehen Sie die Schraube [11.3] so weit wie möglich in die Gewindebohrung (nach un ten). ► Sie können nun das Anschlaglineal seitlich herausziehen. ► Drehen Sie die Schraube wieder drei Um drehungen weit heraus, nachdem Sie das Anschlaglineal erneut eingesetzt haben. Hilfsanschlag Um die Anschlagsfläche zu vergrößern, können Sie an den Bohrungen [12.1] beider Anschlagli neale je einen Hilfsanschlag aus Holz [12.2] montieren. Dadurch können Sie größere Werk stücke sicherer anlegen. Beachten Sie dabei: – Die Schrauben zum Befestigen der Hilfsan schläge dürfen nicht aus der Oberfläche überstehen. – Die Hilfsanschläge dürfen nur für 0°- Schnitte verwendet werden. – Die Hilfsanschläge dürfen die Funktion der Schutzhauben nicht beeinträchtigen. Deutsch
137.7 Horizontaler Gehrungswinkel
Es lassen sich beliebige horizontale Gehrungs winkel zwischen 50° (linksseitig) und 60° (rechtsseitig) einstellen. Zusätzlich sind die ge bräuchlichen Gehrungswinkel rastbar. Der Pfeil des Zeigers [13.2] zeigt den einge stellten horizontalen Gehrungswinkel an. Die beiden Markierungen rechts und links vom Pfeil des Zeigers ermöglichen Ihnen eine exakte Ein stellung von halben Gradwinkeln. Dazu müssen diese beiden Markierungen deckungsgleich mit Gradstrichen der Skala sein. Standard-Gehrungswinkel horizontal Folgende Gehrungswinkel sind rastbar: links: 0°, 15°, 22,5°, 30°, 45° rechts: 0°, 15°, 22,5°, 30°, 45°, 60° ► Bringen Sie die Maschine in die Arbeitsstel lung. ► Ziehen Sie den Klemmhebel [13.5] nach oben. ► Drücken Sie den Rasthebel [13.4] nach un ten. ► Drehen Sie den Sägetisch bis zum ge wünschten Gehrungswinkel. ► Lassen Sie den Rasthebel wieder los. Der Rasthebel muss spürbar einrasten. ► Drücken Sie den Klemmhebel nach unten. Beliebige Gehrungswinkel horizontal ► Bringen Sie die Maschine in die Arbeitsstel lung. ► Ziehen Sie den Klemmhebel [13.5] nach oben. ► Drücken Sie den Rasthebel [13.4] nach un ten. ► Drehen Sie den Sägetisch bis zum ge wünschten Gehrungswinkel. ► Drücken Sie den Klemmhebel nach unten. ► Lassen Sie den Rasthebel wieder los.
7.8 Vertikaler Gehrungswinkel
► Bringen Sie die Maschine in die Arbeitsstel lung. ► Öffnen Sie den Klemmhebel [14.1]. ► Drehen Sie den Wahlschalter [14.2] auf den gewünschten Einstellbereich (0° - 45°, +/-45°, oder +/-47°). ► Schwenken Sie das Sägeaggregat, bis der Zeiger [14.3] den gewünschten Gehrungs winkel anzeigt. Nur KS 120 REB: Mit dem Drehgriff für die Feineinstellung [14.4] kön nen Sie den vertikalen Gehrungswinkel feinfühlig einstellen. ► Schließen Sie den Klemmhebel [14.1] wie der.
7.9 Sonderkappstellung
Neben der üblichen Stellung zum Schneiden oder Kappen von Brettern/Paneelen besitzt die Maschine eine Sonderkappstellung zum Kap pen von hohen Leisten bis zu 120 mm. ► Ziehen Sie das Sägeaggregat nach vorne. ► Schwenken Sie den Hebel [15.3] nach un ten. ► Schieben Sie das Sägeaggregat zurück, bis der Metallbügel [15.1] in der hinteren Öff nung des Sägeaggregates einhakt. ► Sie können in dieser Stellung nun bis zu 120 mm hohe Leisten am Anschlag kappen. Die Zugfunktion und die vertikale Schwenk funktion der Kappsäge sind jedoch deakti viert. ► Um die Maschine wieder in ihre Standard position zu bringen, drücken Sie den Entrie gelungshebel [15.2] und ziehen Sie das Sä geaggregat nach vorne. Der Metallbü gel [15.1] hakt dadurch wieder aus und der Hebel [15.3] schwenkt zurück.
7.10 Kapptiefenbegrenzung
Mit der stufenlos einstellbaren Kapptiefenbe grenzung lässt sich der vertikale Schwenkbe reich des Sägeaggregates einstellen. Dadurch wird das Nuten oder Abplatten von Werkstü cken ermöglicht. Beachten Sie den begrenzten Nutbe reich: Die stufenlose Einstellung ist nur im Bereich zwischen 0 und 45 mm möglich. Auch die mögliche Länge der Nut ist begrenzt. Bsp.: Bei einer Nuttiefe von 48 mm und einer Werkstückstärke von 88 mm liegt die ser Bereich zwischen 40 und 270 mm. ► Bringen Sie die Maschine in die Arbeitsstel lung. ► Schwenken Sie den Hebel für die Kapptie fenbegrenzung [16.1] bis zum Einrasten nach unten. Das Sägeaggregat lässt sich nun nur noch bis zur eingestellten Kapptie fe nach unten schwenken. ► Stellen Sie durch Drehen des Hebels für die Kapptiefenbegrenzung die gewünschte Kapptiefe ein. ► Um die Kapptiefenbegrenzung zu deaktivie ren, schwenken Sie den Hebel für die Kapp tiefenbegrenzung wieder nach oben.
7.11 Feste horizontale Stellung
Mit dem Drehknopf [16.2] können Sie das Sä geaggregat in einer beliebigen Position entlang den Zugstangen [16.3] festklemmen. Deutsch
147.12 Laser einschalten (nur KS 120 REB)
Die Maschine besitzt zwei Laser, die die Schnittfuge rechts und links vom Sägeblatt markieren. Damit können Sie das Werkstück beidseitig (linke oder rechte Seite des Sägeblat tes bzw. der Schnittfuge) ausrichten. ► Drücken Sie die Taste [2.1], um den Laser ein- oder auszuschalten. Wird die Maschi nen für 30 Minuten nicht benützt, schaltet der Laser automatisch aus und muss er neut eingeschaltet werden. 8 Arbeiten mit dem Elektrowerkzeug WARNUNG Wegfliegende Werkzeugteile/Werkstücktei
Verletzungsgefahr ► Schutzbrille tragen! ► Andere Personen bei der Benutzung fern halten. ► Werkstücke immer fest einspannen. ► Schraubzwingen müssen vollständig auf liegen. WARNUNG Pendelschutzhaube schließt nicht Verletzungsgefahr ► Sägevorgang unterbrechen. ► Netzanschlussleitung ausstecken, Schnitt reste entfernen. Bei Beschädigung Pendel schutzhaube austauschen lassen. WARNUNG Verletzungsgefahr ► Nachfolgende Anweisungen beachten: – Korrekte Arbeitsposition: – vorn an der Bedienerseite; – frontal zur Säge; – neben der Sägeblattflucht. – Elektrowerkzeug beim Arbeiten immer mit der Bedienhand am Handgriff [1.1] festhal ten. Die freie Hand immer außerhalb des Gefahrenbereichs halten. – Nur mit angepasster Tischverbreite rung [1.8] arbeiten (siehe Kapitel 7.5 ). – Elektrowerkzeug nur im eingeschalteten Zustand gegen das Werkstück führen. – Vorschubgeschwindigkeit anpassen, um ei ne Überlastung der Maschine zu verhin dern, sowie ein Schmelzen des Kunststof fes beim Schneiden von Kunststoffen. – Nicht bei defekter Elektronik des Elektro werkzeugs arbeiten, da dies zu überhöhten Drehzahlen führen kann. Eine fehlerhafte Elektronik führt zu fehlenden Sanftanlauf und Ausfall der Drehzahlregelung. – Stellen Sie vor dem Arbeiten sicher, dass das Sägeblatt nicht die Anschlaglineale, die Werkstückklemme, Schraubzwingen oder andere Maschinenteile berühren kann. Bei Nicht-Gebrauch des Elektrowerk zeugs den Netzstecker aus der Steck dose ziehen. Dies optimiert die Le bensdauer der Elektronik.
8.1 Werkstückabmessungen
Maximale Werkstückabmessungen ohne Er weiterung durch Zubehörteile Gehrungswinkel nach Skala, horizontal/verti kal Höhe x Breite [mm] 0°/0° 88 x 305 45°/0° 88 x 215 0°/45° rechts 35 x 305 0°/45°links 55 x 305 45°/45° rechts 35 x 215 45°/45° links 55 x 215 Maximale Werkstückabmessungen bei Monta ge zusammen mit KA-KS 120 Die maximale Höhe und Breite des Werkstücks verändert sich nicht durch die Montage von Zu behörteilen. Eingesetztes Zubehörteil Länge KA-KS 120 (einseitig) bis 2400 mm KA-KS 120 (beidseitig) bis 4800 mm Lange Werkstücke Werkstücke, welche über die Sägefläche hi nausragen, zusätzlich abstützen: ► Tischverbreiterung anpassen, siehe Kapitel
► Falls das Werkstück weiterhin übersteht, Tischverbreiterung wieder einfahren und Kappanschlag KA-KS 120 (siehe Kapitel
► Werkstück durch zusätzliche Schraubzwin gen sichern. Deutsch 15Dünne Werkstücke Dünne Werkstücke können beim Sägen flattern oder brechen. ► Dünne Werkstücke können beim Sägen flat tern oder brechen. ► Werkstück verstärken: Gemeinsam mit Ver schnittholz einspannen. Schwere Werkstücke ► Um die Stabilität der Maschine auch beim Sägen schwerer Werkstücke zu gewährleis ten, Stützfuß bündig zur Unterlage justie ren.
8.2 Beweglichkeit der Pendelschutzhaube
prüfen Die Pendelschutzhaube muss sich immer frei bewegen und selbstständig schließen kön nen. ► Netzstecker ziehen. ► Pendelschutzhaube mit der Hand greifen und probeweise in das Sägeaggregat hi neinschieben. Pendelschutzhaube muss leichtgängig be weglich sein und sich nahezu vollständig in die Pendelhaube versenken lassen. Reinigung des Sägeblattbereichs ► Den Bereich um die Pendelschutzhaube stets sauber halten ► Staub und Späne durch Ausblasen mit Druckluft oder mit einem Pinsel reinigen.
8.3 Werkstück einspannen
WARNUNG Verletzungsgefahr ► Nachfolgende Anweisungen beachten: – Fester Sitz - Spannen Sie Werkstücke im mer mit der Werkstückklemme fest. Dabei muss der Niederhalter [17.2]sicher auf dem Werkstück aufliegen. (Anmerkung: je nach Werkstückkontur, z. B. runde Kontu ren, können hierfür Hilfsmittel erforderlich sein). Keine Werkstücke bearbeiten, die sich nicht sicher einspannen lassen. – Größe - Keine zu kleinen Werkstücke bear beiten. Abgeschnittenes Reststück sollte aus Sicherheitsgründen nicht kleiner als 30 mm lang sein. Kleine Werkstücke kön nen vom Sägeblatt nach hinten in den Spalt zwischen Sägeblatt und Anschlagslineal gezogen werden. – Seien Sie besonders vorsichtig, damit keine Werkstücke vom Sägeblatt nach hinten in den Spalt zwischen Sägeblatt und An schlagslineal gezogen werden. Diese Ge fahr besteht insbesondere bei horizontalen Gehrungsschnitten. – Verstärken Sie sehr dünne Werkstü cke [24.1] dadurch, dass Sie diese mit ei ner zusätzlichen Leiste [24.2]gemeinsam durchsägen. Sehr dünne Werkstücke kön nen beim Sägen „flattern“ oder brechen. Zum Einspannen wie folgt vorgehen ► Legen Sie das Werkstück auf den Sägetisch und drücken Sie es gegen die Anschlagline ale. ► Öffnen Sie den Klemmhebel [17.1] der Werkstückklemme. ► Verdrehen Sie die Werkstückklemme, bis der Niederhalter [17.2] über dem Werk stück steht. ► Senken Sie den Niederhalter auf das Werk stück ab. ► Schließen Sie den Klemmhebel[17.1].
8.4 Drehzahlregelung
Die Drehzahl lässt sich mit dem Stellrad [2.2] stufenlos zwischen 1400 und 3600 min
ein stellen. Dadurch können Sie die Schnittge schwindigkeit dem jeweiligen Werkstoff optimal anpassen. Empfohlene Stellung des Stellrades Holz 3 - 6 Kunststoff 3 - 5 Faserwerkstoffe 1 - 3 Aluminium- und NE-Profile 3 - 6
8.5 Schnitte ohne Zugbewegung
► Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen an der Maschine vor. ► Spannen Sie das Werkstück fest. ► Schieben Sie das Sägeaggregat bis zum An schlag nach hinten (Richtung Werkstückan schlag) und schließen Sie den Dreh knopf [1.5] für die Klemmung der Zugein richtung, oder fixieren Sie das Sägeaggre gat in der Sonderkappstellung (nur KS 120 REB). ► Schalten Sie die Maschine ein. ► Führen Sie das Sägeaggregat am Hand griff [1.1] langsam nach unten und sägen Sie das Werkstück mit gleichmäßigem Vor schub durch. ► Schalten Sie die Maschine aus und warten Sie, bis das Sägeblatt komplett zum Still stand gekommen ist. Deutsch 16► Schwenken Sie das Sägeaggregat wieder nach oben.
8.6 Schnitte mit Zugbewegung
► Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen an der Maschine vor. ► Spannen Sie das Werkstück fest. ► Ziehen Sie das Sägeaggregat entlang den Zugstangen nach vorne. ► Schalten Sie die Maschine ein. ► Führen Sie das Sägeaggregat am Hand griff [1.1] langsam nach unten. ► Drücken Sie das Sägeaggregat mit gleich mäßigem Vorschub nach hinten und sägen Sie das Werkstück. ► Schalten Sie die Maschine aus. ► Warten Sie, bis das Sägeblatt komplett zum Stillstand gekommen ist und schwenken Sie erst dann das Sägeaggregat nach oben.
8.7 Winkelschmiege (nur KS 120 REB)
Mit der Winkelschmiege können beliebige Win kel (z. B. zwischen zwei Wänden) abgenommen werden. Die Winkelschmiege bildet dabei die Winkelhalbierende. Innenwinkel abnehmen ► Öffnen Sie die Klemmung [18.2]. ► Legen Sie die Winkelschmiege mit den bei den Schenkeln [18.1] an den Innenwinkel an. ► Schließen Sie die Klemmung [18.2]. Außenwinkel abnehmen ► Öffnen Sie die Klemmung [18.3]. ► Schieben Sie die Aluprofile[18.4] der beiden Schenkel nach vorne. ► Legen Sie die Winkelschmiege mit den bei den Schenkeln [18.4] an den Außenwinkel an. ► Schließen Sie die Klemmung [18.3]. ► Schieben Sie die Aluprofile der beiden Schenkel wieder zurück. Winkel übertragen ► Legen Sie die Winkelschmiege mit einem Schenkel an ein Anschlaglineal der Kappsä ge an. ► Um die Winkelhalbierende (horizontaler Gehrungswinkel) einzustellen, schwenken Sie das Sägeaggregat bis der Laserstrahl deckungsgleich mit Linie [19.1] der Winkel schmiege ist. Dazu muss die Schmiege parallel zum Anschlag der Kappsäge verscho ben werden. Schmiege gleichzeitig mit dem Daumen in der Griffmulde an das Anschlaglineal drücken. 9 Wartung und Pflege WARNUNG Verletzungsgefahr, Stromschlag ► Vor allen Wartungs- und Pflegearbeiten stets den Netzstecker aus der Steckdose ziehen! ► Alle Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ein Öffnen des Motorgehäuses erfordern, dürfen nur von einer autorisierten Kunden dienstwerkstatt durchgeführt werden. ► Beschädigte Schutzeinrichtungen und Teile müssen sachgemäß durch eine anerkannte Fachwerkstatt repariert oder ausgewech selt werden, soweit nichts anderes in der Betriebsanleitung angegeben ist. ► Reinigen Sie regelmäßig die Tischeinla ge [20.1] sowie den Absaugkanal am Span fänger (siehe Bild 10) durch Ausblasen mit Druckluft oder mit einem Pinsel, um Holz splitter, Staubablagerungen und Werkstüc kreste zu entfernen. ► Zur Sicherung der Luftzirkulation die Kühl luftöffnungen im Gehäuse stets frei und sauber halten. Das Gerät ist mit selbstabschaltbaren Spezial kohlen ausgerüstet. Sind diese abgenutzt, er folgt eine automatische Stromunterbrechung und das Gerät kommt zum Stillstand. Kundendienst und Reparatur nur durch Hersteller oder durch Servicewerkstätten. Nächstge legene Adresse unter: www.fes tool.de/service Nur original Festool Ersatzteile verwenden! Bestell-Nr. unter: www.festool.de/service EKAT
9.1 Laser einstellen (nur KS 120 REB)
Die Einstellung der Laserstrahlen ist werksseitig korrekt eingestellt. Ver drehen Sie die Einstellschrauben nur in den angegebenen Fällen. Deutsch 17Sollten die Laserstrahlen nicht mit der Schnitt kante übereinstimmen, können Sie die beiden Laser nachstellen. Benutzen Sie dazu einen In nensechskant-Schraubendreher (SW 2,5). ► Durchstoßen Sie mit dem Innensechskant- Schraubendreher an den markierten Stel len ([3.2]bis [3.7]) den Aufkleber, um an die darunterliegenden Einstellschrauben zu ge langen. ► Zur Überprüfung des Lasers legen Sie ein Probewerkstück auf die Maschine. ► Sägen Sie eine Nut in das Werkstück ein. ► Schwenken Sie den Kopf der Säge nach oben und überprüfen Sie die Einstellung. Laserstrahl ist nicht sichtbar ► Schalten Sie den Laser ein [1.2] ► Identifizieren Sie den nicht sichtbaren La ser. ▷ Drehen Sie an den Einstellschrau ben [3.3] für den linken und [3.5] für den rechten Laserstrahl bis der Laser auf Ihrem Werkstück erscheint. ▷ Stellen Sie wie beschrieben zunächst die (a) Parallelität zum Anriss, anschlie ßend (b) die Neigung und zum Schluss (c) die axiale Verschiebung des Laser strahls ein. a) Laserstrahl ist nicht parallel zum An riss [Bild 3A] Stellen Sie die Parallelität ein. Linken Laserstrahl Einstellschraube [3.4] Rechter Laserstrahl Einstellschraube [3.6] b) Laserstrahl wandert beim Kappen nach links bzw. rechts [Bild 3B] Stellen Sie die Neigung ein bis der Laserstrahl beim Kappen nicht mehr wandert. Linken Laserstrahl Einstellschraube [3.3] Rechter Laserstrahl Einstellschraube [3.5] c) Laserstrahl ist nicht an der Stelle des Schnittes [Bild 3C] Stellen Sie die axiale Verschiebung ein. Linken Laserstrahl Einstellschraube [3.2] Rechter Laserstrahl Einstellschraube [3.7]
9.2 Horizontalen Gehrungswinkel
korrigieren Sollte der Zeiger [13.2] bei den rastbaren Geh rungswinkeln nicht mehr auf den eingestellten Wert zeigen, können Sie den Zeiger nach Öffnen der Schraube [13.1] nachstellen. Sollte der tatsächliche (gesägte) Gehrungswin kel vom eingestellten Wert abweichen, können Sie dies korrigieren: ► Rasten Sie das Sägeaggregat in der 0°-Stel lung ein. ► Öffnen Sie die drei Schrauben [13.3], mit denen die Skala am Sägetisch befestigt ist. ► Verschieben Sie die Skala mit dem Sägeag gregat, bis der tatsächliche Wert 0° beträgt. Sie können dies mit einen Winkel zwischen Anschlaglineal und Sägeblatt kontrollieren. ► Schließen Sie die drei Schrauben [13.3] wieder. ► Kontrollieren Sie die Winkeleinstellung durch einen Probeschnitt.
9.3 Vertikalen Gehrungswinkel korrigieren
Sollte der tatsächliche Wert nicht mehr mit dem eingestellten Wert übereinstimmen, kön nen Sie dies korrigieren: ► Rasten Sie das Sägeaggregat in der 0°-Stel lung ein. ► Öffnen Sie die beiden Schrauben [23.1]. ► Schwenken Sie das Sägeaggregat, bis der tatsächliche Wert 0° beträgt. Sie können dies mit einem Winkel zwischen Sägetisch und Sägeblatt kontrollieren. ► Schließen Sie die beiden Schrauben [23.1] wieder. ► Kontrollieren Sie die Winkeleinstellung durch einen Probeschnitt. Sollte der Zeiger [22.2] nicht mehr auf den ein gestellten Wert zeigen, können Sie diesen nach Öffnen der Schraube [22.1] nachstellen.
9.4 Tischeinlage auswechseln
Arbeiten Sie nicht mit einer abgenutzten Tisch einlage [20.1], sondern tauschen Sie diese ge gen eine neue aus. ► Öffnen Sie zum Austauschen die sechs Schrauben [20.2].
9.5 Fenster für Laser reinigen bzw.
austauschen (nur KS 120 REB) Das Fenster [21.2] zum Schutz des Lasers kann beim Betrieb verschmutzen. Zum Reinigen oder Austausch können Sie es ausbauen. ► Öffnen Sie die Schraube [21.5] um ca. 2 Umdrehungen. ► Drücken Sie das Fenster gleichzeitig in die Richtungen [21.3] und [21.4]. ► Entnehmen Sie das Fenster. Deutsch 18► Reinigen Sie das Fenster, oder tauschen Sie es gegen ein neues aus. ► Setzen Sie das gereinigte/neue Fenster ein. Die beiden Zapfen [21.1] des Fensters müs sen wie in Bild 21 dargestellt in die Ausspa rungen der oberen Schutzhaube einrasten. ► Ziehen Sie die Schraube [21.5] fest. 10 Zubehör Verwenden Sie nur Festool Originalzubehör. Die Bestellnummern für Zubehör und Werkzeu ge finden Sie in Ihrem Festool Katalog oder im Internet unter „www.festool.de“. Zusätzlich zu dem beschriebenen Zubehör bie tet Festool weiteres umfangreiches System-Zu behör an, das Ihnen einen vielfältigen und ef fektiven Einsatz Ihrer Säge gestattet, z.B.:
- Sägeblätter für verschiedene Materialien.
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